Leistungsrahmen IT
2026-09-21
Inhaltsverzeichnis
Information Technology umfasst beschaffbare Leistungen zur Planung, Entwicklung, Bereitstellung, Nutzung und Absicherung digitaler Informationsverarbeitung. Die Zusammenstellung unterscheidet ausgeführte Dienstleistungen, Software und digitale Dienste sowie physische Hardware nach ihrem jeweiligen Beschaffungsgegenstand. Die nachgeordneten Teile führen diese Leistungen als Dienstleistungen, Software und digitale Dienste sowie Hardware weiter aus.
1-1 Dienstleistungen
Dienstleistungen umfassen fachliche Tätigkeiten, mit denen Informationstechnologie gestaltet, eingeführt, betrieben, gesteuert oder weiterentwickelt wird. Die Zusammenstellung ordnet diese Leistungen nach den angestrebten Arbeitsergebnissen und den dafür erforderlichen Kompetenzen. Die nachgeordneten Einheiten konkretisieren voneinander abgrenzbare Beratungs-, Management-, Entwicklungs-, Betriebs- und Unterstützungsleistungen.
1-1-1 Advice and Guidance
Advice and Guidance umfasst beratende Leistungen zur fundierten Vorbereitung und Unterstützung fachlicher oder technischer Entscheidungen. Die Zusammenstellung trennt allgemeine Beratung, methodische Arbeitsmittel und spezialisiertes Expertenwissen nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen können einzeln oder verbunden eingesetzt werden, wenn Entscheidungen strukturiert, vorbereitet oder fachlich abgesichert werden sollen.
- 1-1-1-1 Consultancy: "Consultancy" umfasst die unabhängige fachliche Beratung zu organisatorischen, geschäftlichen oder informationstechnischen Fragestellungen. Die Leistung untersucht Ausgangslagen, Ziele und Handlungsbedingungen eines Auftraggebers. Daraus entwickelt sie begründete Optionen und Empfehlungen für Entscheidungen oder Veränderungen. Die Tätigkeit kann Analysen, Workshops, Entscheidungsvorlagen und die begleitende Beratung verantwortlicher Stellen umfassen. Ihr Ergebnis ist eine auf den konkreten Beratungsgegenstand zugeschnittene fachliche Orientierung.
- 1-1-1-2 Methods and Tools: "Methods and Tools" umfassen Leistungen zur Auswahl, Entwicklung, Einführung und Pflege systematischer Vorgehensweisen und unterstützender Arbeitsmittel. Die Leistung übersetzt fachliche Qualitäts- und Prozessanforderungen in anwendbare Methoden, Modelle, Vorlagen oder technische Hilfsmittel. Dazu gehört die Beurteilung, ob ein Instrument für den vorgesehenen Einsatz geeignet und beherrschbar ist. Die Leistung kann auch Nutzungsvorgaben, Anpassungen und Unterstützung bei der praktischen Anwendung umfassen. Ihr Ergebnis ist ein konsistentes Instrumentarium für wiederholbare und nachvollziehbare Arbeitsabläufe.
- 1-1-1-3 Specialist Advice: "Specialist Advice" umfasst die Beratung zu einer klar abgegrenzten fachlichen oder technischen Spezialfrage. Die Leistung stützt sich auf vertieftes Wissen über den jeweiligen Gegenstand, seine Wirkungszusammenhänge und einschlägige Anforderungen. Die Leistung bewertet konkrete Sachverhalte und entwickelt daraus belastbare fachliche Aussagen oder Handlungsempfehlungen. Die Leistung kann Gutachten, Stellungnahmen, Reviews und die Teilnahme an Entscheidungsprozessen umfassen. Ihr Ergebnis ist eine fachlich begründete Klärung, die allgemeine Beratung um besondere Expertise ergänzt.
1-1-2 Change Analysis
Change Analysis umfasst Leistungen zur Untersuchung eines Veränderungsbedarfs und seiner fachlichen, organisatorischen oder technischen Auswirkungen. Die Zusammenstellung ordnet die Modellierung der Geschäftstätigkeit, die Analyse der Ausgangslage, die Machbarkeitsbewertung, die Anforderungsarbeit und die fachliche Abnahme. Die nachgeordneten Leistungen schaffen einzeln oder gemeinsam die Entscheidungs- und Prüfgrundlagen für eine geplante Veränderung.
- 1-1-2-1 Business Modeling: "Business Modeling" umfasst die strukturierte Abbildung von Geschäftsgegenständen, Akteuren, Leistungen, Abläufen und ihren Beziehungen. Die Leistung macht sichtbar, wie eine Organisation Wert erzeugt und welche fachlichen Abhängigkeiten dabei bestehen. Die Leistung entwickelt Modelle für bestehende oder angestrebte Geschäftskonstellationen und hält die zugrunde liegenden Annahmen fest. Die Leistung kann Prozesse, Fähigkeiten, Informationsflüsse, Rollen und Wertströme in geeigneten Darstellungsformen verbinden. Ihr Ergebnis ist ein konsistentes fachliches Modell als Grundlage für Analyse, Gestaltung und Abstimmung.
- 1-1-2-2 Business Situation Analysis: "Business Situation Analysis" umfasst die systematische Untersuchung einer geschäftlichen Ausgangslage und der dafür maßgeblichen Einflussfaktoren. Die Leistung ermittelt Probleme, Chancen, Ursachen, Beteiligte und Rahmenbedingungen eines Veränderungsvorhabens. Dabei werden verfügbare Informationen zusammengeführt, bewertet und in ihren gegenseitigen Wirkungen betrachtet. Die Leistung kann quantitative Auswertungen, qualitative Erhebungen und moderierte Analysen einschließen. Ihr Ergebnis ist ein belastbares Verständnis der Situation und des tatsächlich bestehenden Handlungsbedarfs.
- 1-1-2-3 Feasibility Assessment: "Feasibility Assessment" umfasst die Prüfung, ob eine vorgesehene Lösung unter den gegebenen Bedingungen realisierbar und zweckmäßig ist. Die Leistung bewertet insbesondere fachliche, technische, organisatorische, wirtschaftliche und zeitliche Voraussetzungen. Annahmen, Abhängigkeiten, Einschränkungen und wesentliche Risiken werden nachvollziehbar untersucht. Die Leistung kann Lösungsvarianten vergleichen und Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung bestimmen. Ihr Ergebnis ist eine begründete Einschätzung der Machbarkeit als Grundlage für die weitere Entscheidung.
- 1-1-2-4 Requirements Definition and Management: "Requirements Definition and Management" umfasst die Ermittlung, Beschreibung, Abstimmung und fortlaufende Steuerung von Anforderungen an eine Lösung oder Veränderung. Die Leistung übersetzt Bedürfnisse und Ziele der Beteiligten in eindeutige, prüfbare und priorisierte Anforderungen. Abhängigkeiten, Konflikte, Änderungen und der jeweilige Bearbeitungsstand werden nachvollziehbar verwaltet. Die Leistung kann fachliche und nichtfachliche Anforderungen sowie Akzeptanzkriterien und Rückverfolgbarkeitsbeziehungen umfassen. Ihr Ergebnis ist eine kontrollierte Anforderungsgrundlage für Entwicklung, Beschaffung, Umsetzung und Abnahme.
- 1-1-2-5 User Acceptance Testing: "User Acceptance Testing" umfasst die fachliche Prüfung, ob eine bereitgestellte Lösung die vereinbarten Nutzeranforderungen und vorgesehenen Geschäftsabläufe erfüllt. Repräsentative Anwender oder fachlich Beauftragte führen dafür definierte Nutzungsszenarien unter kontrollierten Bedingungen aus. Festgestellte Abweichungen werden dokumentiert, bewertet und einer Klärung zugeführt. Die Leistung umfasst typischerweise Testplanung, Testfälle, Testdurchführung, Ergebnisnachweise und die Vorbereitung einer fachlichen Abnahmeentscheidung. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare Aussage über die Einsatzfähigkeit der Lösung aus Sicht ihrer vorgesehenen Nutzer.
1-1-3 Change Implementation
Change Implementation umfasst Leistungen zur gesteuerten Realisierung von Vorhaben, Programmen und Portfolios. Die Zusammenstellung ordnet die operative Lieferung, die übergreifende Auswahl und Steuerung sowie die methodische Unterstützung nach ihren unterschiedlichen Führungsaufgaben. Die nachgeordneten Leistungen verbinden einzelne Projekte mit übergeordneten Veränderungszielen und den dafür erforderlichen Entscheidungsstrukturen.
- 1-1-3-1 Delivery Management: "Delivery Management" umfasst die ergebnisorientierte Steuerung der fortlaufenden Bereitstellung vereinbarter Produkte, Dienste oder Veränderungen. Die Leistung koordiniert Arbeitsfluss, Prioritäten, Abhängigkeiten, Ressourcen und Liefertermine über beteiligte Teams hinweg. Hindernisse und Lieferungsrisiken werden früh erkannt und bis zu ihrer Klärung verfolgt. Die Leistung kann iterative wie planbasierte Vorgehensweisen unterstützen und die Transparenz über Fortschritt und Lieferfähigkeit herstellen. Ihr Ergebnis ist eine verlässliche, auf den erwarteten Nutzen ausgerichtete Lieferung.
- 1-1-3-2 Portfolio Management: "Portfolio Management" umfasst die übergreifende Auswahl, Priorisierung und Steuerung einer Gesamtheit von Investitionen, Vorhaben, Produkten oder Diensten. Die Leistung richtet deren Zusammensetzung an strategischen Zielen, verfügbaren Mitteln, Abhängigkeiten und Risiken aus. Neue und bestehende Bestandteile werden vergleichbar bewertet und bei veränderten Bedingungen neu gewichtet. Die Leistung umfasst Entscheidungsgrundlagen, Portfolioplanung, Leistungsüberwachung und die Vorbereitung von Anpassungsentscheidungen. Ihr Ergebnis ist ein ausgewogenes Portfolio, das Ressourcen auf die wichtigsten angestrebten Wirkungen konzentriert.
- 1-1-3-3 Portfolio, Program, and Project Support: "Portfolio, Program, and Project Support" umfassen koordinierende und methodische Unterstützungsleistungen für die kontrollierte Durchführung von Portfolios, Programmen und Projekten. Die Leistung stellt gemeinsame Verfahren, Planungsgrundlagen, Berichtswege und Dokumentationsstandards bereit. Fortschritt, Abhängigkeiten, Entscheidungen, Risiken und Ressourceninformationen werden konsolidiert und nachvollziehbar aufbereitet. Die Leistung kann Gremienorganisation, Terminpflege, Berichtserstellung, Qualitätssicherung und Werkzeugunterstützung umfassen. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Informations- und Arbeitsgrundlage für die verantwortlichen Steuerungsrollen.
- 1-1-3-4 Program Management: "Program Management" umfasst die koordinierte Führung miteinander verbundener Projekte und Veränderungsaktivitäten zur Erreichung gemeinsamer strategischer Ergebnisse. Die Leistung steuert übergreifende Abhängigkeiten, Nutzenziele, Ressourcen, Risiken und den Übergang in die betriebliche Nutzung. Einzelne Projekte werden dabei so ausgerichtet, dass ihre Ergebnisse zusammen die beabsichtigte Veränderung ermöglichen. Die Leistung umfasst Programmplanung, Entscheidungsstrukturen, Fortschrittskontrolle und die Abstimmung mit betroffenen Organisationseinheiten. Ihr Ergebnis ist die kontrollierte Realisierung eines zusammenhängenden Veränderungsziels, das durch isolierte Projektsteuerung nicht erreichbar wäre.
- 1-1-3-5 Project Management: "Project Management" umfasst die zeitlich begrenzte Planung und Steuerung eines Vorhabens mit festgelegten Zielen und Ergebnissen. Die Leistung koordiniert Leistungsumfang, Termine, Ressourcen, Kosten, Qualität, Risiken und Beteiligte. Entscheidungen und Abweichungen werden dokumentiert, bewertet und innerhalb vereinbarter Zuständigkeiten behandelt. Die Leistung kann unterschiedliche Vorgehensmodelle einsetzen, sofern Verantwortlichkeiten und Steuerbarkeit erhalten bleiben. Ihr Ergebnis ist die kontrollierte Herbeiführung der vereinbarten Projektergebnisse.
1-1-4 Change Planning
Change Planning umfasst Leistungen zur inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung veränderter Arbeitsweisen, Strukturen und Fähigkeiten. Die Zusammenstellung ordnet Prozessverbesserung, Arbeitsgestaltung, Organisationsgestaltung, Fähigkeitsaufbau und die Befähigung betroffener Menschen nach ihrem jeweiligen Planungsgegenstand. Die nachgeordneten Leistungen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass eine Veränderung nicht nur umgesetzt, sondern dauerhaft wirksam genutzt wird.
- 1-1-4-1 Business Process Improvement: "Business Process Improvement" umfasst die gezielte Analyse und Neugestaltung von Geschäftsprozessen zur Verbesserung ihrer Ergebnisse und Abläufe. Die Leistung untersucht Prozessziele, Arbeitsschritte, Rollen, Informationsflüsse, Kontrollen und Leistungskennzahlen. Schwachstellen und Ursachen werden ermittelt, bevor geeignete Veränderungen entworfen und bewertet werden. Die Leistung kann Prozessmodellierung, Sollkonzeption, Erprobung und Begleitung der Einführung umfassen. Ihr Ergebnis sind nachvollziehbar verbesserte Abläufe mit messbaren fachlichen oder betrieblichen Wirkungen.
- 1-1-4-2 Job Analysis and Design: "Job Analysis and Design" umfasst die Untersuchung und Gestaltung von Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und Arbeitsbedingungen einzelner Rollen oder Stellen. Die Leistung ermittelt, welche Tätigkeiten für ein bestimmtes Arbeitsergebnis erforderlich sind und wie sie sinnvoll gebündelt werden. Schnittstellen, Entscheidungsbefugnisse, Belastungen und Qualifikationsanforderungen werden dabei berücksichtigt. Die Leistung kann bestehende Stellen bewerten oder neue Rollenprofile und Aufgabenzuschnitte entwickeln. Ihr Ergebnis ist eine klare und funktionsgerechte Arbeitsgestaltung als Grundlage für Besetzung, Entwicklung und Zusammenarbeit.
- 1-1-4-3 Organization Design and Implementation: "Organization Design and Implementation" umfasst die Entwicklung und Einführung organisatorischer Strukturen, Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungswege. Die Leistung richtet die Aufbau- und Ablauforganisation an den angestrebten Leistungen und strategischen Zielen aus. Wechselwirkungen zwischen Einheiten, Führungsmodellen, Prozessen und Kompetenzen werden systematisch berücksichtigt. Die Leistung umfasst die Konzeption des Zielbilds sowie die Planung und Begleitung des Übergangs in die neue Organisation. Ihr Ergebnis ist eine arbeitsfähige Organisationsgestaltung mit nachvollziehbaren Verantwortungs- und Koordinationsstrukturen.
- 1-1-4-4 Organizational Capability Development: "Organizational Capability Development" baut die Fähigkeit einer Organisation planmäßig auf oder entwickelt sie für dauerhaft erreichbare Ergebnisse weiter. Die Leistung verbindet benötigte Kompetenzen, Prozesse, Rollen, Informationen, Technologien und Führungsmechanismen zu einem wirksamen Gesamtvermögen. Bestehende Fähigkeiten werden bewertet und mit dem angestrebten Reifegrad verglichen. Die Leistung kann Entwicklungsmaßnahmen, Umsetzungspläne, Reifegradmodelle und die Messung erreichter Verbesserungen umfassen. Ihr Ergebnis ist eine institutionalisierte Fähigkeit, die nicht allein von einzelnen Personen oder einmaligen Projekten abhängt.
- 1-1-4-5 Organizational Change Enablement: "Organizational Change Enablement" umfasst die praktische Befähigung betroffener Personen und Einheiten, neue Arbeitsweisen oder Lösungen anzunehmen und wirksam zu nutzen. Die Leistung bereitet zielgruppengerechte Kommunikation, Beteiligung, Lernangebote und Unterstützungsmaßnahmen vor und setzt diese um. Auswirkungen der Veränderung auf Rollen, Verhalten und tägliche Abläufe werden konkret berücksichtigt. Rückmeldungen und Akzeptanzhindernisse werden erfasst und in geeignete Maßnahmen übersetzt. Ihr Ergebnis ist eine verbesserte Bereitschaft und Fähigkeit zur tatsächlichen Anwendung der eingeführten Veränderung.
- 1-1-4-6 Organizational Change Management: "Organizational Change Management" umfasst die übergreifende Planung und Steuerung der menschlichen und organisatorischen Seite einer Veränderung. Die Leistung analysiert Betroffenheit, Veränderungsbereitschaft, Widerstände, Kommunikationsbedarf und Auswirkungen auf die Organisation. Daraus entsteht ein abgestimmtes Vorgehen für Führung, Beteiligung, Kommunikation, Befähigung und Verstetigung. Die Leistung koordiniert diese Aktivitäten mit der fachlichen und technischen Umsetzung des Vorhabens. Ihr Ergebnis ist ein kontrollierter Übergang vom bestehenden Zustand zu dauerhaft verankerten neuen Arbeitsweisen.
1-1-5 Computational Science
Computational Science umfasst wissenschaftliche Leistungen, die rechnergestützte Verfahren zur Untersuchung komplexer Fragestellungen einsetzen. Die Zusammenstellung ordnet leistungsintensive Berechnung, numerische Verfahren und wissenschaftliche Modellbildung nach ihrer methodischen Funktion. Die nachgeordneten Leistungen verbinden mathematische Modelle, Daten und Rechenressourcen zur Gewinnung belastbarer wissenschaftlicher Erkenntnisse.
- 1-1-5-1 High-Performance Computing: "High-Performance Computing" umfasst die Konzeption, Ausführung und Optimierung besonders rechenintensiver wissenschaftlicher oder technischer Berechnungen. Die Leistung verteilt Rechenaufgaben auf leistungsfähige, häufig parallel arbeitende Ressourcen. Die Leistung berücksichtigt Algorithmen, Speicherbedarf, Datenbewegung, Skalierung und Laufzeitverhalten. Dazu können die Portierung von Anwendungen, Leistungsanalysen und die Gestaltung effizienter Ausführungsabläufe gehören. Ihr Ergebnis ist die wirtschaftliche Bearbeitung von Aufgaben, deren Rechenbedarf herkömmliche Einzelressourcen übersteigt.
- 1-1-5-2 Numerical Analysis: "Numerical Analysis" umfasst die Entwicklung und Anwendung mathematischer Näherungsverfahren zur rechnerischen Lösung quantitativer Probleme. Die Leistung untersucht Genauigkeit, Stabilität, Konvergenz und Rechenaufwand der verwendeten Verfahren. Die Leistung übersetzt mathematische Aufgaben in berechenbare Algorithmen und bewertet die Zuverlässigkeit ihrer Ergebnisse. Die Leistung kann Fehlerabschätzungen, Verfahrensvergleiche und die Anpassung an konkrete Modell- oder Dateneigenschaften umfassen. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare numerische Lösung für Probleme, die nicht oder nicht sinnvoll analytisch lösbar sind.
- 1-1-5-3 Scientific Modeling: "Scientific Modeling" umfasst die formale Abbildung realer oder theoretischer Systeme zur Untersuchung ihres Verhaltens unter definierten Annahmen. Die Leistung überführt wissenschaftliche Zusammenhänge in mathematische, statistische oder rechnergestützte Modelle. Parameter, Randbedingungen und Wechselwirkungen werden begründet festgelegt und mit geeigneten Daten geprüft. Die Leistung kann Simulationen, Sensitivitätsanalysen, Kalibrierungen und Validierungen einschließen. Ihr Ergebnis ist ein belastbares Modell zur Erklärung, Vorhersage oder Bewertung komplexer Phänomene.
1-1-6 Content Management
Content Management umfasst fachliche Leistungen zur Gestaltung, Erstellung, Veröffentlichung und nutzbaren Organisation von Inhalten und Wissen. Die Zusammenstellung ordnet redaktionelle, visuelle, publizierende und wissensbezogene Tätigkeiten nach ihren eigenständigen Ergebnissen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen den kontrollierten Lebenszyklus von Informationen von ihrer Konzeption bis zu ihrer Bereitstellung und Wiederverwendung.
- 1-1-6-1 Content Design and Authoring: "Content Design and Authoring" umfasst die nutzerorientierte Konzeption und Erstellung verständlicher Inhalte für digitale oder andere Informationsangebote. Die Leistung bestimmt Informationsbedarf, Botschaft, Struktur, Sprache und geeignete Darstellungsformen für definierte Zielgruppen. Die Leistung entwickelt und überarbeitet Texte sowie verbundene Inhaltselemente nach fachlichen, redaktionellen und zugänglichkeitsbezogenen Anforderungen. Erkenntnisse aus Nutzung, Tests und Rückmeldungen können in die fortlaufende Verbesserung einfließen. Ihr Ergebnis sind zweckgerechte, konsistente und unmittelbar verwendbare Inhalte.
- 1-1-6-2 Content Publishing: "Content Publishing" umfasst die kontrollierte Aufbereitung und Veröffentlichung freigegebener Inhalte über vorgesehene Ausgabekanäle. Die Leistung überführt Inhalte in passende Formate, versieht sie mit erforderlichen Metadaten und steuert Freigabe sowie Veröffentlichungstermine. Versionen, Darstellungsqualität, Zugänglichkeit und kanalbezogene Anforderungen werden vor der Bereitstellung geprüft. Dazu können Aktualisierung, Rücknahme, Archivierung und Nachweis der veröffentlichten Fassung gehören. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare und adressatengerechte Bereitstellung redaktioneller Inhalte.
- 1-1-6-3 Graphic Design: "Graphic Design" umfasst die visuelle Gestaltung von Informationen, Kommunikationsmitteln und Benutzeroberflächen nach einem definierten Zweck. Die Leistung entwickelt Bildsprache, Layout, Typografie, Farbe und grafische Elemente zu einem konsistenten Erscheinungsbild. Die Leistung berücksichtigt Zielgruppe, Medium, Lesbarkeit, Zugänglichkeit und bestehende Gestaltungsvorgaben. Entwürfe werden ausgearbeitet, abgestimmt und in für die weitere Verwendung geeigneten Formaten bereitgestellt. Ihr Ergebnis ist eine funktionale visuelle Darstellung, die Inhalte verständlich vermittelt und ihre Nutzung unterstützt.
- 1-1-6-4 Knowledge Management: "Knowledge Management" umfasst die systematische Erfassung, Strukturierung, Pflege, Weitergabe und Nutzung des für eine Organisation relevanten Wissens. Die Leistung identifiziert Wissensquellen, Nutzungssituationen, Verantwortlichkeiten und Hindernisse für den Wissenstransfer. Die Leistung gestaltet Verfahren und Strukturen, mit denen explizites und erfahrungsgebundenes Wissen zugänglich und aktuell gehalten wird. Dazu können Wissensmodelle, Redaktionsprozesse, Austauschformate und Regeln für Qualität und Lebenszyklus gehören. Ihr Ergebnis ist eine verlässliche Wissensbasis, die Entscheidungen, Zusammenarbeit und Wiederverwendung unterstützt.
1-1-7 Data and Analytics
Data and Analytics umfasst fachliche Leistungen zur Gestaltung, Aufbereitung, Verwaltung, Analyse und verständlichen Darstellung von Daten. Die Zusammenstellung ordnet geschäftliche Auswertung, technische Datenbereitstellung, statistische Erkenntnisgewinnung, Modellierung und datenbasierte Lernverfahren nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen decken den Weg von strukturierten Datengrundlagen bis zu entscheidungsrelevanten Erkenntnissen und Vorhersagen ab.
- 1-1-7-1 Business Intelligence: "Business Intelligence" umfasst die systematische Bereitstellung und Auswertung geschäftlicher Informationen zur Unterstützung operativer und strategischer Entscheidungen. Die Leistung verbindet relevante Datenquellen mit vereinbarten Kennzahlen, Berichten und Analysezugängen. Die Leistung übersetzt Informationsbedarfe in konsistente Auswertungslogiken und nachvollziehbare Sichten auf Leistung, Entwicklung und Abweichungen. Dazu können Datenaufbereitung, Kennzahlendefinition, Berichtskonzeption und die Gestaltung analytischer Nutzungsmöglichkeiten gehören. Ihr Ergebnis ist eine verlässliche Informationsgrundlage für Steuerung und Entscheidungsfindung.
- 1-1-7-2 Data Analytics: "Data Analytics" umfasst die zielgerichtete Untersuchung von Daten zur Erkennung von Mustern, Zusammenhängen, Entwicklungen und Abweichungen. Die Leistung wählt geeignete deskriptive, diagnostische, prognostische oder präskriptive Analyseverfahren für eine konkrete Fragestellung aus. Datenqualität, Annahmen und Aussagegrenzen werden bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt. Die Tätigkeit kann explorative Auswertungen, statistische Analysen und wiederholbare analytische Abläufe umfassen. Ihr Ergebnis sind nachvollziehbare Erkenntnisse, die eine fachliche Bewertung oder Entscheidung unterstützen.
- 1-1-7-3 Data Engineering: "Data Engineering" umfasst die technische Entwicklung und der Betrieb verlässlicher Abläufe zur Erfassung, Übertragung, Aufbereitung und Bereitstellung von Daten. Die Leistung gestaltet Datenpipelines, Transformationslogiken, Schnittstellen und Verarbeitungsumgebungen für unterschiedliche Quellen und Nutzungszwecke. Die Leistung berücksichtigt Skalierbarkeit, Datenqualität, Nachvollziehbarkeit, Sicherheit und zeitliche Verfügbarkeit. Dazu gehören auch Überwachung, Fehlerbehandlung und Weiterentwicklung der technischen Datenflüsse. Ihr Ergebnis sind belastbare Datenprodukte und Versorgungswege für analytische oder operative Anwendungen.
- 1-1-7-4 Data Management: "Data Management" umfasst die fachliche und organisatorische Steuerung von Daten über ihren gesamten Lebenszyklus. Die Leistung legt Verantwortlichkeiten, Regeln und Verfahren für Erfassung, Qualität, Nutzung, Schutz, Aufbewahrung und Löschung fest. Die Leistung koordiniert Datenbestände und ihre Bedeutung über Systeme und Organisationseinheiten hinweg. Dazu können Datenverantwortungsmodelle, Qualitätskontrollen, Metadatenpflege und Vorgaben für Referenz- oder Stammdaten gehören. Ihr Ergebnis ist ein kontrollierter und verlässlicher Umgang mit Daten als dauerhaft nutzbarer Ressource.
- 1-1-7-5 Data Modeling and Design: "Data Modeling and Design" umfasst die fachliche und logische Gestaltung von Datenstrukturen, Beziehungen, Regeln und Bedeutungen für definierte Nutzungszwecke. Die Leistung übersetzt Informationsanforderungen in konzeptionelle, logische oder physische Modelle. Die Leistung klärt Entitäten, Attribute, Schlüssel, Abhängigkeiten und gemeinsame Begriffsdefinitionen. Konsistenz, Erweiterbarkeit, Integrität und die vorgesehene Verarbeitung werden bei der Gestaltung berücksichtigt. Ihr Ergebnis ist eine eindeutige Datenstruktur als Grundlage für Speicherung, Austausch und Auswertung.
- 1-1-7-6 Data Science: "Data Science" umfasst die interdisziplinäre Gewinnung neuer Erkenntnisse und datenbasierter Modelle aus komplexen oder umfangreichen Datenbeständen. Die Leistung verbindet fachliches Verständnis mit statistischen, mathematischen und programmatischen Verfahren. Die Leistung umfasst die Formulierung prüfbarer Fragestellungen, Datenaufbereitung, Modellentwicklung, Evaluation und Interpretation. Experimente und Ergebnisse werden so dokumentiert, dass Aussagekraft, Annahmen und Grenzen nachvollziehbar bleiben. Ihr Ergebnis kann eine Erkenntnis, Prognose, Entscheidungslogik oder ein validierter analytischer Prototyp sein.
- 1-1-7-7 Data Visualization: "Data Visualization" umfasst die visuelle Aufbereitung von Daten und Analyseergebnissen zur verständlichen Erkennung relevanter Muster und Aussagen. Die Leistung wählt Darstellungsformen nach Datentyp, Zielgruppe, Fragestellung und Nutzungssituation aus. Die Leistung gestaltet Diagramme, interaktive Ansichten oder Informationsgrafiken mit nachvollziehbaren Skalen, Beschriftungen und visuellen Beziehungen. Verständlichkeit, Barrierearmut und die Vermeidung irreführender Darstellung werden systematisch berücksichtigt. Ihr Ergebnis ist eine visuelle Informationsdarstellung, die Analyse und Kommunikation unterstützt.
- 1-1-7-8 Database Design: "Database Design" umfasst die technische Gestaltung einer Datenbank für die zuverlässige Speicherung, Abfrage und Änderung definierter Datenbestände. Die Leistung überführt fachliche Datenmodelle in geeignete Schemata, Tabellen, Beziehungen, Schlüssel, Indizes und Integritätsregeln. Zugriffsprofile, Transaktionsanforderungen, Datenvolumen, Leistung und Wiederherstellbarkeit fließen in den Entwurf ein. Die Leistung kann relationale und andere geeignete Datenbankmodelle berücksichtigen, ohne die Aufgabe auf eine bestimmte Technologie festzulegen. Ihr Ergebnis ist ein implementierbarer Datenbankentwurf, der Konsistenz und vorgesehene Nutzung unterstützt.
- 1-1-7-9 Machine Learning: "Machine Learning" umfasst die Entwicklung datenbasierter Modelle, die Muster aus Beispielen erlernen und auf neue Eingaben anwenden. Die Leistung wählt geeignete Trainingsdaten aus, bereitet sie auf und entwickelt, validiert sowie bewertet die daraus entstehenden Modelle. Gütemaße, Verzerrungen, Robustheit und betriebliche Einsatzbedingungen werden nachvollziehbar untersucht. Je nach Aufgabe können überwachte, unüberwachte oder bestärkende Lernverfahren eingesetzt werden. Ihr Ergebnis ist ein geprüftes Modell für Vorhersage, Klassifikation, Empfehlung, Erkennung oder automatisierte Entscheidungsunterstützung.
1-1-8 Data and Records Operations
Data and Records Operations umfasst ausführende Leistungen zur fachlichen Klassifikation, technischen Verwaltung von Datenbanken und kontrollierten Führung von Unterlagen. Die Zusammenstellung ordnet diese wiederkehrenden Tätigkeiten nach dem jeweils bearbeiteten Informationsobjekt und Betriebszweck. Die nachgeordneten Leistungen sichern die nutzbare Ordnung, Verfügbarkeit und regelgerechte Behandlung von Daten und Aufzeichnungen.
- 1-1-8-1 Analytical Classification and Coding: "Analytical Classification and Coding" umfasst die regelgeleitete inhaltliche Einordnung von Informationen, Fällen oder Gegenständen in festgelegte Klassifikationssysteme. Die Leistung analysiert relevante Merkmale und weist ihnen geeignete Codes, Klassen oder kontrollierte Begriffe zu. Mehrdeutige Sachverhalte werden anhand verbindlicher Regeln und fachlicher Beurteilung geklärt. Qualitätssicherung und dokumentierte Korrekturen sorgen für konsistente Ergebnisse über große Mengen hinweg. Ihr Ergebnis sind strukturierte und auswertbare Zuordnungen für weitere fachliche oder administrative Verarbeitung.
- 1-1-8-2 Database Administration: "Database Administration" umfasst die operative Verwaltung von Datenbanksystemen zur Sicherung ihrer Verfügbarkeit, Integrität, Leistung und Wiederherstellbarkeit. Die Leistung richtet Datenbankinstanzen ein, konfiguriert Ressourcen und überwacht Zustand sowie Nutzung. Die Leistung führt Sicherungen, Wiederherstellungen, Aktualisierungen, Berechtigungsmaßnahmen und Leistungsoptimierungen kontrolliert durch. Störungen und Kapazitätsengpässe werden analysiert und mit nachvollziehbaren Maßnahmen behandelt. Ihr Ergebnis ist ein stabiler und sicher verwalteter Datenbankbetrieb für die darauf angewiesenen Anwendungen.
- 1-1-8-3 Records Management: "Records Management" umfasst die kontrollierte Führung beweis- und aufbewahrungsrelevanter Unterlagen über ihren gesamten Lebenszyklus. Die Leistung legt Aktenstrukturen, Metadaten, Verantwortlichkeiten, Aufbewahrungsfristen und zulässige Verfügungen fest. Unterlagen werden vollständig, authentisch, auffindbar und vor unzulässiger Veränderung geschützt gehalten. Übernahme, Nutzung, Aussonderung, Archivierung und Löschung erfolgen nach dokumentierten Regeln. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare und regelgerechte Dokumentation geschäftlicher oder administrativer Vorgänge.
1-1-9 Financial and Value Management
Financial and Value Management umfasst Leistungen zur wirtschaftlichen Planung, Bewertung und Steuerung von Investitionen, Ressourcen, Kosten und Nutzen. Die Zusammenstellung ordnet finanzielle Führungsaufgaben von der Bedarfs- und Budgetplanung bis zur Messung erzielter Wirkungen. Die nachgeordneten Leistungen schaffen belastbare Grundlagen für Mittelentscheidungen und die fortlaufende wirtschaftliche Kontrolle.
- 1-1-9-1 Benefits Management: "Benefits Management" umfasst die systematische Identifikation, Planung, Realisierung und Überwachung des Nutzens von Investitionen und Veränderungen. Die Leistung übersetzt angestrebte Wirkungen in konkrete Nutzenziele, Verantwortlichkeiten und messbare Indikatoren. Abhängigkeiten zwischen gelieferten Ergebnissen, organisatorischer Nutzung und tatsächlicher Wirkung werden nachvollziehbar dargestellt. Erwarteter und realisierter Nutzen werden über geeignete Zeiträume verglichen und bei Abweichungen durch Maßnahmen unterstützt. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Steuerung der Wertbeiträge, die über die bloße Fertigstellung eines Vorhabens hinausgeht.
- 1-1-9-2 Budgeting and Forecasting: "Budgeting and Forecasting" umfasst die Planung finanzieller Mittel und die laufende Vorausschau ihrer Entwicklung. Die Leistung leitet Budgets aus Zielen, Leistungsplänen, Kapazitäten und erwarteten Verpflichtungen ab. Prognosen aktualisieren die erwarteten Einnahmen, Ausgaben oder Mittelbedarfe anhand neuer Erkenntnisse. Annahmen, Unsicherheiten, Szenarien und Abweichungen werden transparent dokumentiert. Ihr Ergebnis ist eine entscheidungsfähige finanzielle Vorschau für Zuweisung, Steuerung und rechtzeitige Korrektur.
- 1-1-9-3 Cost Management: "Cost Management" umfasst die strukturierte Ermittlung, Zuordnung, Planung und Kontrolle von Kosten für Leistungen, Ressourcen oder Vorhaben. Die Leistung entwickelt geeignete Kostenmodelle und schafft Transparenz über Kostentreiber und Verbrauch. Plan-, Ist- und Prognosewerte werden verglichen, um Abweichungen und Handlungsbedarf früh zu erkennen. Dazu können Kostenoptimierung, Verrechnungsmodelle und die Bewertung von Lebenszykluskosten gehören. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare Kostengrundlage für wirtschaftliche Entscheidungen und operative Steuerung.
- 1-1-9-4 Demand Management: "Demand Management" umfasst die Erfassung, Bewertung, Priorisierung und Steuerung des Bedarfs an Leistungen oder Ressourcen. Die Leistung führt Anforderungen aus verschiedenen Quellen in einem vergleichbaren Verfahren zusammen. Erwarteter Nutzen, Dringlichkeit, Aufwand, Abhängigkeiten und verfügbare Kapazitäten fließen in die Priorisierung ein. Nachfrageentwicklungen werden beobachtet und mit Angebotsplanung sowie Entscheidungsprozessen abgestimmt. Ihr Ergebnis ist ein kontrollierter Bedarfspool, der Ressourcen auf fachlich begründete Anforderungen ausrichtet.
- 1-1-9-5 Financial Analysis: "Financial Analysis" umfasst die Untersuchung finanzieller Daten und Zusammenhänge zur Bewertung von Leistung, Entwicklung oder Entscheidungsoptionen. Die Leistung bereitet relevante Zahlen auf, bildet Kennzahlen und analysiert Ursachen von Abweichungen. Die Leistung kann Zeitverläufe, Szenarien, Sensitivitäten, Zahlungsströme und wirtschaftliche Wechselwirkungen betrachten. Annahmen und Aussagegrenzen werden offengelegt, damit Ergebnisse sachgerecht interpretiert werden können. Ihr Ergebnis ist eine begründete finanzielle Einschätzung für Planung, Steuerung oder Entscheidung.
- 1-1-9-6 Financial Management: "Financial Management" umfasst die übergreifende Steuerung finanzieller Mittel zur Unterstützung vereinbarter Leistungen und Ziele. Die Leistung verbindet Planung, Bewirtschaftung, Kontrolle, Berichterstattung und finanzielle Entscheidungsregeln. Die Leistung sorgt für nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und die Übereinstimmung von Mittelverwendung, Verpflichtungen und Leistungsplanung. Finanzielle Risiken und Abweichungen werden überwacht und in geeignete Steuerungsmaßnahmen übersetzt. Ihr Ergebnis ist ein geordneter und wirtschaftlich kontrollierter Einsatz verfügbarer Mittel.
- 1-1-9-7 Investment Appraisal: "Investment Appraisal" umfasst die strukturierte Bewertung einer vorgesehenen Investition vor einer Mittelentscheidung. Die Leistung vergleicht erwartete Kosten, Nutzen, Risiken, Zahlungswirkungen und alternative Handlungsoptionen über einen angemessenen Betrachtungszeitraum. Finanzielle und nichtfinanzielle Wirkungen werden mit geeigneten Bewertungsverfahren nachvollziehbar gewichtet. Unsicherheiten und kritische Annahmen werden durch Szenarien oder Sensitivitätsanalysen sichtbar gemacht. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Entscheidungsgrundlage über Vorteilhaftigkeit, Priorität und Bedingungen der Investition.
- 1-1-9-8 Measurement: "Measurement" umfasst die methodische Festlegung und Durchführung quantitativer oder qualitativer Messungen zur Beurteilung von Leistung und Wirkung. Die Leistung bestimmt Messgegenstand, Kennzahlen, Datenquellen, Erhebungsrhythmus und Bewertungsmaßstäbe. Messdaten werden auf Konsistenz geprüft und so aufbereitet, dass Veränderungen und Abweichungen erkennbar werden. Die gewählten Größen müssen einen nachvollziehbaren Bezug zu den zu steuernden Zielen besitzen. Ihr Ergebnis ist eine verlässliche Tatsachengrundlage für Bewertung, Vergleich und Verbesserung.
1-1-10 Governance, Risk, and Compliance
Governance, Risk, and Compliance umfasst Leistungen zur verantwortlichen Führung, Risikosteuerung, Regelkonformität und Qualitätssicherung. Die Zusammenstellung ordnet normative Steuerung, unabhängige Prüfung, Qualitätsverantwortung und den Umgang mit Unsicherheiten nach ihren unterschiedlichen Kontrollfunktionen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen nachvollziehbare Entscheidungen und die Einhaltung fachlicher, ethischer und organisatorischer Anforderungen.
- 1-1-10-1 Artificial Intelligence (AI) and Data Ethics: "Artificial Intelligence (AI) and Data Ethics" umfasst die fachliche Beurteilung und Gestaltung eines verantwortbaren Umgangs mit datenbasierten und lernenden Systemen. Die Leistung untersucht Auswirkungen auf Menschen, Organisationen und gesellschaftliche Werte über den gesamten Lebenszyklus einer Lösung. Die Leistung entwickelt Grundsätze und Entscheidungsverfahren für Fairness, Transparenz, Erklärbarkeit, Verantwortlichkeit, Datenschutz und menschliche Kontrolle. Ethische Zielkonflikte und mögliche Benachteiligungen werden identifiziert, dokumentiert und in Gestaltungs- oder Einsatzentscheidungen einbezogen. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare Grundlage für einen wertegerechten und verantworteten Einsatz von Daten und künstlicher Intelligenz.
- 1-1-10-2 Audit: "Audit" umfasst die unabhängige und systematische Prüfung von Sachverhalten anhand festgelegter Kriterien und geeigneter Nachweise. Die Leistung plant Prüfungsumfang und Prüfungsverfahren, erhebt belastbare Belege und bewertet festgestellte Abweichungen. Unabhängigkeit, Nachvollziehbarkeit und eine angemessene Stichprobenauswahl sichern die Aussagekraft der Prüfung. Feststellungen, Ursachen und Empfehlungen werden adressatengerecht dokumentiert und kommuniziert. Ihr Ergebnis ist ein begründetes Prüfungsurteil über Ordnungsmäßigkeit, Wirksamkeit oder Regelkonformität.
- 1-1-10-3 Governance: "Governance" umfasst die Gestaltung und Überwachung von Entscheidungsrechten, Verantwortlichkeiten und Kontrollmechanismen für einen definierten Gegenstand. Die Leistung richtet Führungsstrukturen an Zielen, Pflichten, Risiken und den Interessen relevanter Beteiligter aus. Die Leistung legt fest, wer welche Entscheidungen trifft, wie Rechenschaft erfolgt und welche Informationen dafür erforderlich sind. Wirksamkeit und Angemessenheit der Regelungen werden regelmäßig bewertet und bei Bedarf angepasst. Ihr Ergebnis ist ein transparentes Steuerungssystem für verantwortliche und konsistente Entscheidungen.
- 1-1-10-4 Quality Assurance: "Quality Assurance" umfasst die unabhängige oder funktional abgegrenzte Prüfung, ob Arbeitsweisen und Ergebnisse festgelegte Qualitätsanforderungen erfüllen. Die Leistung plant geeignete Prüfungen, untersucht Nachweise und bewertet Abweichungen gegen vereinbarte Kriterien. Die Leistung richtet den Blick sowohl auf konkrete Arbeitsergebnisse als auch auf die Wirksamkeit der zu ihrer Erstellung eingesetzten Verfahren. Festgestellte Mängel werden nachvollziehbar dokumentiert und bis zur Klärung verfolgt. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Aussage über die erreichte Qualität und erforderliche Korrekturen.
- 1-1-10-5 Quality Management: "Quality Management" umfasst die fortlaufende Planung, Steuerung und Verbesserung der Qualität von Leistungen und Prozessen. Die Leistung definiert Qualitätsziele, Verantwortlichkeiten, Verfahren, Messgrößen und Regeln für den Umgang mit Abweichungen. Die Leistung verankert vorbeugende Kontrollen und systematische Verbesserungszyklen in den regulären Arbeitsabläufen. Erkenntnisse aus Messungen, Fehlern, Prüfungen und Rückmeldungen werden in wirksame Maßnahmen überführt. Ihr Ergebnis ist ein dauerhaft beherrschtes Qualitätssystem, das verlässliche Ergebnisse unterstützt.
- 1-1-10-6 Risk Management: "Risk Management" umfasst die systematische Identifikation, Bewertung, Behandlung und Überwachung unsicherer Ereignisse mit möglichen Auswirkungen auf Ziele. Die Leistung beschreibt Ursachen, Eintrittsmöglichkeiten, Folgen und bestehende Kontrollen einzelner Risiken. Geeignete Maßnahmen werden nach Wirkung, Aufwand, Verantwortlichkeit und Termin geplant und verfolgt. Veränderungen des Risikoprofils und die Wirksamkeit der Behandlung werden regelmäßig neu bewertet. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für den bewussten Umgang mit Risiken und Chancen.
1-1-11 Marketing
Marketing umfasst Leistungen zur Analyse von Märkten sowie zur Planung und Steuerung markt- und kundenbezogener Kommunikation. Die Zusammenstellung ordnet Markenführung, Kundenbindung, digitale Ansprache, Marktforschung, Kampagnen und übergreifendes Marketingmanagement nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen die verständliche Positionierung von Angeboten und die zielgerichtete Gestaltung von Beziehungen zu relevanten Zielgruppen.
- 1-1-11-1 Brand Management: "Brand Management" umfasst die strategische Entwicklung und konsistente Führung der Wahrnehmung einer Marke. Die Leistung definiert Markenidentität, Positionierung, Werte, Botschaften und Gestaltungsgrundsätze für relevante Kontaktpunkte. Wahrnehmung, Bekanntheit und Vertrauen werden anhand geeigneter Erkenntnisse beobachtet und bewertet. Maßnahmen und Inhalte werden so abgestimmt, dass sie das beabsichtigte Markenbild langfristig unterstützen. Ihr Ergebnis ist eine erkennbare und kohärente Markenführung über Zielgruppen und Kanäle hinweg.
- 1-1-11-2 Customer Engagement and Loyalty: "Customer Engagement and Loyalty" umfasst die Gestaltung fortlaufender Interaktionen zur Stärkung der Beziehung und Bindung von Kunden oder Nutzern. Die Leistung analysiert Bedürfnisse, Verhalten, Kontaktverläufe und Anlässe für relevante Ansprache. Daraus entwickelt sie Maßnahmen, die Beteiligung, Zufriedenheit, Wiederkehr oder dauerhafte Nutzung fördern. Reaktionen und Bindungswirkungen werden gemessen, um Inhalte und Kontaktgestaltung gezielt anzupassen. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbar gepflegte Beziehung mit erhöhter Bereitschaft zur weiteren Interaktion.
- 1-1-11-3 Digital Marketing: "Digital Marketing" umfasst die Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen über digitale Kontakt- und Kommunikationswege. Die Leistung verbindet Zielgruppen, Botschaften, Inhalte, Ausspielungslogik und messbare Ziele in einem abgestimmten Vorgehen. Die Leistung kann eigene, bezahlte und vermittelte digitale Kanäle sowie deren Zusammenwirken berücksichtigen. Reichweite, Reaktion, Konversion und Wirtschaftlichkeit werden erfasst und zur Optimierung genutzt. Ihr Ergebnis ist eine zielgerichtete und datenbasiert steuerbare digitale Marktkommunikation.
- 1-1-11-4 Market Research: "Market Research" umfasst die systematische Gewinnung und Auswertung von Informationen über Märkte, Zielgruppen, Wettbewerbsumfelder und Nachfrageentwicklungen. Die Leistung formuliert Untersuchungsfragen und wählt geeignete qualitative oder quantitative Erhebungsverfahren. Daten werden repräsentativ oder zweckgerecht erhoben, ausgewertet und auf Aussagekraft sowie Verzerrungen geprüft. Ergebnisse zeigen Bedürfnisse, Einstellungen, Verhalten, Marktstrukturen oder Entwicklungstendenzen. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Erkenntnisgrundlage für Markt-, Leistungs- und Kommunikationsentscheidungen.
- 1-1-11-5 Marketing Campaign Management: "Marketing Campaign Management" umfasst die koordinierte Planung, Durchführung und Auswertung zeitlich oder thematisch gebündelter Marketingmaßnahmen. Die Leistung legt Ziele, Zielgruppen, Botschaften, Kanäle, Zeitplan, Budget und Verantwortlichkeiten fest. Inhalte und Ausspielungen werden über beteiligte Stellen hinweg abgestimmt und operativ gesteuert. Leistungsdaten und Reaktionen werden während und nach der Kampagne ausgewertet und in Anpassungen überführt. Ihr Ergebnis ist eine kontrolliert umgesetzte Kampagne mit nachvollziehbarer Wirkung auf die definierten Marketingziele.
- 1-1-11-6 Marketing Management: "Marketing Management" umfasst die übergreifende Planung und Steuerung der marktbezogenen Aktivitäten einer Organisation oder Leistung. Die Leistung richtet Ziele, Zielgruppen, Positionierung, Ressourcen, Programme und Erfolgsmessung an der strategischen Ausrichtung aus. Die Leistung koordiniert einzelne Marketingdisziplinen und sorgt für konsistente Entscheidungen über Maßnahmen und Prioritäten. Marktveränderungen und Leistungsdaten werden fortlaufend beobachtet und in die Planung einbezogen. Ihr Ergebnis ist ein zusammenhängendes Marketingvorgehen mit klarer Verantwortung und überprüfbaren Zielen.
1-1-12 People Management
People Management umfasst Leistungen zur Planung, Gewinnung, Entwicklung und wirksamen Zusammenarbeit von Beschäftigten. Die Zusammenstellung ordnet Arbeitserlebnis, Moderation, Leistungssteuerung, berufliche Entwicklung, Personalgewinnung und Personalplanung nach ihren jeweiligen Ergebnissen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen eine bedarfsgerechte Belegschaft und förderliche organisatorische Bedingungen.
- 1-1-12-1 Employee Experience: "Employee Experience" umfasst die bewusste Gestaltung der Erfahrungen, die Beschäftigte während ihrer Beziehung zur Organisation machen. Die Leistung untersucht Bedürfnisse und Wahrnehmungen an wichtigen Kontaktpunkten vom Eintritt bis zum Ausscheiden. Arbeitsbedingungen, Führung, Zusammenarbeit, Werkzeuge, Entwicklung und organisatorische Verfahren werden in ihrem Zusammenwirken betrachtet. Erkenntnisse aus Rückmeldungen und Nutzungsdaten fließen in konkrete Verbesserungsmaßnahmen ein. Ihr Ergebnis ist ein konsistenteres Arbeitserlebnis, das Leistungsfähigkeit, Bindung und Wohlbefinden unterstützt.
- 1-1-12-2 Organizational Facilitation: "Organizational Facilitation" umfasst die neutrale Gestaltung und Begleitung gemeinsamer Arbeits- und Entscheidungsprozesse in Gruppen. Die Leistung klärt Ziel, Teilnehmende, Rahmen und geeignete Methoden einer Sitzung oder Arbeitsfolge. Die Leistung unterstützt einen strukturierten Austausch, macht unterschiedliche Perspektiven sichtbar und führt die Beteiligten zu verwertbaren Ergebnissen. Konflikte und Dynamiken werden so behandelt, dass die inhaltliche Verantwortung bei der Gruppe verbleibt. Ihr Ergebnis ist ein nachvollziehbar erarbeiteter Konsens, eine Entscheidung oder ein gemeinsamer Arbeitsstand.
- 1-1-12-3 Performance Management: "Performance Management" umfasst die fortlaufende Ausrichtung, Beobachtung und Entwicklung der Arbeitsleistung von Personen oder Teams. Die Leistung verbindet klare Erwartungen und Ziele mit regelmäßigem Feedback, Beurteilung und unterstützenden Maßnahmen. Ergebnisse, Verhalten, Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten werden in einem nachvollziehbaren Verfahren betrachtet. Abweichungen und Hindernisse führen zu vereinbarten Maßnahmen und nicht nur zu rückblickender Bewertung. Ihr Ergebnis ist eine transparente Leistungssteuerung, die individuelle Beiträge mit organisatorischen Zielen verbindet.
- 1-1-12-4 Professional Development: "Professional Development" umfasst die geplante Weiterentwicklung beruflicher Kenntnisse, Fähigkeiten und Handlungssicherheit. Die Leistung ermittelt Entwicklungsbedarfe aus Aufgaben, Kompetenzanforderungen, Leistungsrückmeldungen und angestrebten Rollen. Geeignete Lern-, Praxis-, Coaching- oder Erfahrungsmöglichkeiten werden zu einem individuellen oder gruppenbezogenen Entwicklungsweg verbunden. Fortschritt und Anwendung des Gelernten werden regelmäßig reflektiert und bei Bedarf neu ausgerichtet. Ihr Ergebnis ist eine nachweisbare Erweiterung beruflicher Kompetenz für gegenwärtige oder künftige Aufgaben.
- 1-1-12-5 Resourcing: "Resourcing" umfasst die bedarfsgerechte Gewinnung und Bereitstellung von Personen mit geeigneten Fähigkeiten für Aufgaben, Teams oder Vorhaben. Die Leistung konkretisiert Rollen, Kapazitätsbedarf, Einsatzzeitraum und erforderliche Kompetenzen. Die Leistung erschließt interne oder externe Besetzungsmöglichkeiten, bewertet Kandidaten und koordiniert Auswahl sowie Einsatz. Verfügbarkeit, Eignung, Kosten und organisatorische Rahmenbedingungen werden gemeinsam berücksichtigt. Ihr Ergebnis ist eine rechtzeitige und fachlich passende personelle Besetzung.
- 1-1-12-6 Workforce Planning: "Workforce Planning" umfasst die vorausschauende Ermittlung und Steuerung des künftigen Personal- und Kompetenzbedarfs einer Organisation. Die Leistung vergleicht strategisch erwartete Aufgaben mit vorhandenen Kapazitäten, Rollen und Fähigkeiten. Demografische Entwicklungen, Fluktuation, technologische Veränderungen und unterschiedliche Bedarfsszenarien fließen in die Analyse ein. Daraus entstehen Maßnahmen für Gewinnung, Entwicklung, Bindung, Umverteilung oder Anpassung von Arbeit. Ihr Ergebnis ist ein belastbarer Plan zur rechtzeitigen Sicherung der benötigten Belegschaft.
1-1-13 Sales and Bid Management
Sales and Bid Management umfasst Leistungen zur Gewinnung konkreter Aufträge und zur Unterstützung des dafür erforderlichen Angebotsprozesses. Die Zusammenstellung ordnet Angebotssteuerung, vertriebliche Unterstützung und unmittelbare Verkaufstätigkeit nach ihren unterschiedlichen Beiträgen. Die nachgeordneten Leistungen führen Marktchancen von der Vorbereitung bis zur verbindlichen Geschäftsvereinbarung.
- 1-1-13-1 Bid/Proposal Management: "Bid/Proposal Management" umfasst die koordinierte Erstellung und Abgabe eines Angebots als Antwort auf eine konkrete Geschäftsmöglichkeit oder Ausschreibung. Die Leistung analysiert Anforderungen, legt Angebotsstrategie und Verantwortlichkeiten fest und steuert Beiträge verschiedener Fachstellen. Lösung, Preis, Nachweise, Risiken und verbindliche Aussagen werden zu einem konsistenten Angebot zusammengeführt. Freigaben, Termine, Formvorgaben und Vollständigkeit werden bis zur fristgerechten Einreichung kontrolliert. Ihr Ergebnis ist ein abgestimmtes und entscheidungsfähiges Angebot, das die gestellten Anforderungen nachvollziehbar beantwortet.
- 1-1-13-2 Sales Support: "Sales Support" umfasst die fachliche und administrative Unterstützung von Vertriebsaktivitäten während der Anbahnung und Vorbereitung eines Geschäfts. Die Leistung stellt Informationen, Unterlagen, Kalkulationen, Demonstrationen oder koordinierende Hilfe für konkrete Verkaufschancen bereit. Die Leistung verbindet vertriebliche Anforderungen mit Beiträgen aus Produkt-, Fach-, Finanz- und Lieferverantwortung. Offene Punkte und Kundenanforderungen werden dokumentiert und bis zur Klärung nachverfolgt. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Arbeitsgrundlage, die den Verkauf zielgerichtet und effizient unterstützt.
- 1-1-13-3 Selling: "Selling" umfasst die aktive Entwicklung und Führung einer Geschäftschance bis zu einer vereinbarten Kauf- oder Leistungsentscheidung. Die Leistung ermittelt Bedarf, Entscheidungssituation und Nutzenvorstellungen potenzieller Kunden. Die Leistung präsentiert passende Leistungsangebote, behandelt Einwände und verhandelt kommerzielle sowie leistungsbezogene Bedingungen innerhalb erteilter Befugnisse. Kontakte, Zusagen, Risiken und nächste Schritte werden nachvollziehbar gesteuert. Ihr Ergebnis ist ein rechtsverbindlicher Abschluss oder eine klare Entscheidung über die verfolgte Geschäftschance.
1-1-14 Security and Privacy
Security and Privacy umfasst Leistungen zur strategischen und fachlichen Absicherung von Informationen, Systemen und personenbezogenen Daten. Die Zusammenstellung ordnet Regelkonformität, Vertrauensnachweise, Schutzgestaltung sowie Erkenntnisse über Bedrohungen und Schwachstellen nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen schaffen Grundlagen für angemessene Kontrollen und verantwortete Sicherheitsentscheidungen.
- 1-1-14-1 Information and Data Compliance: "Information and Data Compliance" umfasst die fachliche Sicherstellung, dass der Umgang mit Informationen und Daten geltende Anforderungen einhält. Die Leistung ermittelt rechtliche, regulatorische, vertragliche und interne Vorgaben und übersetzt sie in überprüfbare Regeln sowie Kontrollen. Verarbeitung, Nutzung, Übermittlung, Aufbewahrung und Löschung werden auf ihre Konformität untersucht. Abweichungen und Nachweislücken werden bewertet und in geeignete Abhilfemaßnahmen überführt. Ihr Ergebnis ist ein nachvollziehbar regelgerechter Umgang mit Informationen und Daten.
- 1-1-14-2 Information Assurance: "Information Assurance" umfasst die ganzheitliche Schaffung begründeten Vertrauens in die Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität von Informationen. Die Leistung bewertet Risiken und Schutzmaßnahmen über Menschen, Prozesse, Technik und Lieferbeziehungen hinweg. Die Leistung bestimmt erforderliche Nachweise und prüft, ob zugesicherte Eigenschaften unter den vorgesehenen Einsatzbedingungen erreicht werden. Sicherheits-, Qualitäts- und Kontinuitätsanforderungen werden zu einem konsistenten Vertrauensbild verbunden. Ihr Ergebnis ist eine belegbare Aussage darüber, dass Informationen und ihre Verarbeitung ausreichend verlässlich geschützt sind.
- 1-1-14-3 Information Security: "Information Security" umfasst die Planung und Steuerung angemessener Schutzmaßnahmen für Informationen und informationsverarbeitende Systeme. Die Leistung ermittelt Schutzbedarf, Bedrohungen und Schwachstellen und leitet daraus organisatorische sowie technische Kontrollen ab. Verantwortlichkeiten, Sicherheitsregeln, Überwachung und Behandlung von Sicherheitsereignissen werden aufeinander abgestimmt. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird regelmäßig überprüft und an veränderte Risiken angepasst. Ihr Ergebnis ist ein kontrolliertes Sicherheitsniveau, das Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit unterstützt.
- 1-1-14-4 Threat Intelligence: "Threat Intelligence" umfasst die systematische Gewinnung, Bewertung und Aufbereitung von Erkenntnissen über sicherheitsrelevante Bedrohungen und Akteure. Die Leistung verbindet Informationen über Motive, Fähigkeiten, Vorgehensweisen, Ziele und technische Anzeichen möglicher Angriffe. Quellen werden auf Zuverlässigkeit geprüft und Erkenntnisse nach Relevanz sowie Dringlichkeit eingeordnet. Die aufbereiteten Informationen unterstützen vorbeugende Kontrollen, Erkennung, Reaktion und strategische Sicherheitsentscheidungen. Ihr Ergebnis ist handlungsorientiertes Lagewissen über konkrete oder sich entwickelnde Bedrohungen.
- 1-1-14-5 Vulnerability Research: "Vulnerability Research" umfasst die methodische Untersuchung von Technologien und Implementierungen zur Entdeckung bislang unbekannter oder unzureichend verstandener Schwachstellen. Die Leistung analysiert Konstruktion, Code, Protokolle oder Laufzeitverhalten mit geeigneten manuellen und automatisierten Verfahren. Vermutete Schwachstellen werden reproduzierbar nachgewiesen und hinsichtlich Ursache, Ausnutzbarkeit und Auswirkungen bewertet. Erkenntnisse werden verantwortungsvoll dokumentiert und für Korrektur, Schutz oder weitere Sicherheitsanalyse bereitgestellt. Ihr Ergebnis ist belastbares neues Wissen über konkrete technische Verwundbarkeiten.
1-1-15 Security Services
Security Services umfasst operative und untersuchende Leistungen zur Erkennung, Bewertung und Behandlung von Cyberbedrohungen und Sicherheitsvorfällen. Die Zusammenstellung ordnet Ermittlungen, forensische Sicherung, Zugriffssteuerung, autorisierte Angriffssimulationen, laufenden Sicherheitsbetrieb und Schwachstellenprüfungen nach ihren eigenständigen Ergebnissen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Prävention, Erkennung, Reaktion und beweissichere Aufklärung.
- 1-1-15-1 Cybercrime Investigation: "Cybercrime Investigation" umfasst die strukturierte Aufklärung mutmaßlich strafbarer Handlungen, die informationstechnische Systeme, Netze oder digitale Daten betreffen. Die Leistung entwickelt Untersuchungshypothesen, sichert relevante Spuren und rekonstruiert Abläufe, Beteiligte und mögliche Tatmittel. Digitale Spuren und fallbezogene Erkenntnisse werden unter Beachtung von Beweiskette, Zuständigkeiten und zulässigen Untersuchungsmethoden zusammengeführt. Die Tätigkeit kann die Zusammenarbeit mit Rechts-, Sicherheits- und Ermittlungsstellen sowie die Vorbereitung verwertbarer Berichte umfassen. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare Sachverhaltsrekonstruktion zur Unterstützung weiterer rechtlicher oder organisatorischer Maßnahmen.
- 1-1-15-2 Digital Forensics: "Digital Forensics" umfasst die beweissichere Identifikation, Sicherung, Untersuchung und Auswertung digitaler Daten nach einem Sicherheitsvorfall oder Verdachtsfall. Die Leistung bewahrt Herkunft, Integrität und Bearbeitungshistorie der untersuchten Daten durch dokumentierte Verfahren. Die Leistung rekonstruiert Ereignisse, Aktivitäten und technische Zusammenhänge aus Datenträgern, Systemen, Anwendungen oder Kommunikationsspuren. Ergebnisse und Grenzen der Analyse werden so festgehalten, dass fachkundige Dritte sie nachvollziehen können. Ihr Ergebnis ist ein belastbarer forensischer Befund für Reaktion, Aufklärung oder ein anschließendes Verfahren.
- 1-1-15-3 Identity and Access Management: "Identity and Access Management" umfasst die operative Verwaltung digitaler Identitäten und ihrer Berechtigungen über den gesamten Nutzungszyklus. Die Leistung richtet Identitäten ein, ändert und entzieht Zugriffe und prüft deren Übereinstimmung mit genehmigten Rollen und Aufgaben. Authentisierung, Autorisierung, privilegierte Zugriffe und regelmäßige Rezertifizierung werden kontrolliert zusammengeführt. Eintritt, Wechsel und Ausscheiden von Personen oder technischen Identitäten lösen nachvollziehbare Bearbeitungsschritte aus. Ihr Ergebnis ist ein verlässlicher Zugang zu Informationen und Funktionen nach dem erforderlichen und genehmigten Bedarf.
- 1-1-15-4 Offensive Cyber Operations: "Offensive Cyber Operations" umfassen ausdrücklich autorisierte Sicherheitsmaßnahmen, die gegnerische Vorgehensweisen in realitätsnahen Angriffsszenarien einsetzen. Die Leistung plant und führt zielgerichtete Operationen innerhalb festgelegter rechtlicher, organisatorischer und technischer Grenzen durch. Die Leistung kann mehrere Angriffswege, Täuschungsmechanismen und das Umgehen bestehender Kontrollen zu einer zusammenhängenden Simulation verbinden. Auswirkungen, Nachweise und Sicherheitsvorkehrungen werden während der Durchführung eng überwacht. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Bewertung der tatsächlichen Widerstandsfähigkeit von Schutz-, Erkennungs- und Reaktionsfähigkeiten.
- 1-1-15-5 Penetration Testing: "Penetration Testing" umfasst die autorisierte praktische Prüfung, ob identifizierbare Schwachstellen in einem festgelegten Prüfobjekt ausgenutzt werden können. Die Leistung bestimmt Prüfgrenzen, Angriffspunkte, zulässige Methoden und Sicherheitsvorkehrungen vor der Durchführung. Kontrollierte Angriffsversuche zeigen erreichbare Zugriffe, Rechteausweitungen und mögliche Auswirkungen auf geschützte Werte. Feststellungen werden reproduzierbar dokumentiert, nach Risiko bewertet und mit Korrekturhinweisen versehen. Ihr Ergebnis ist ein empirischer Nachweis über ausnutzbare Sicherheitsmängel innerhalb des vereinbarten Prüfumfangs.
- 1-1-15-6 Security Operations: "Security Operations" schützt informationstechnische Umgebungen fortlaufend durch Überwachung, Erkennung, Analyse und Reaktion. Die Leistung verarbeitet Sicherheitsereignisse und Warnmeldungen, bewertet Auffälligkeiten und koordiniert abgestufte Gegenmaßnahmen. Erkennungsregeln, Arbeitsabläufe, Lageinformationen und technische Schutzwerkzeuge werden fortlaufend gepflegt und verbessert. Sicherheitsvorfälle werden dokumentiert, eingedämmt, beseitigt und hinsichtlich ihrer Ursachen nachbereitet. Ihr Ergebnis ist eine kontinuierliche Fähigkeit, Bedrohungen früh zu erkennen und ihre Auswirkungen zu begrenzen.
- 1-1-15-7 Vulnerability Assessment: "Vulnerability Assessment" umfasst die systematische Ermittlung und Bewertung bekannter oder erkennbarer Schwachstellen in einem definierten Prüfgegenstand. Die Leistung erfasst relevante Komponenten und untersucht sie mit geeigneten automatisierten und manuellen Verfahren. Feststellungen werden validiert und nach technischer Schwere, Ausnutzbarkeit, Exposition und möglicher Auswirkung priorisiert. Ergebnisse enthalten nachvollziehbare Nachweise und Empfehlungen für Behandlung oder weitere Prüfung. Ihr Ergebnis ist ein aktuelles Schwachstellenbild als Grundlage für risikoorientierte Korrekturmaßnahmen.
1-1-16 Service Management
Service Management umfasst Leistungen zur planmäßigen Gestaltung, Bereitstellung und Kontrolle laufender informationstechnischer Dienste. Die Zusammenstellung ordnet Ressourcen, Verfügbarkeit, Kapazität, Änderungen, Kontinuität, Störungen und vereinbarte Leistungsqualität nach ihren Betriebsaufgaben. Die nachgeordneten Leistungen sichern gemeinsam einen verlässlichen, nachvollziehbaren und bedarfsgerechten Servicebetrieb.
- 1-1-16-1 Asset Management: "Asset Management" umfasst die systematische Verwaltung von Vermögens- und Nutzungsgütern über ihren gesamten Lebenszyklus. Die Leistung erfasst Bestand, Eigentum, Standort, Zustand, Nutzung, Kosten und vertragliche Beziehungen der verwalteten Güter. Beschaffung, Zuweisung, Veränderung, Wartung und Aussonderung werden in kontrollierten Abläufen nachvollzogen. Bestandsdaten werden mit betrieblichen und finanziellen Informationen abgestimmt, um Entscheidungen über Einsatz und Ersatz zu unterstützen. Ihr Ergebnis ist eine verlässliche Grundlage für wirtschaftliche, regelgerechte und bedarfsgerechte Nutzung von Assets.
- 1-1-16-2 Availability Management: "Availability Management" umfasst die Planung und Steuerung der Verfügbarkeit von Diensten und den dafür erforderlichen Komponenten. Die Leistung leitet Verfügbarkeitsziele aus geschäftlichen Anforderungen und vereinbarten Servicebedingungen ab. Ausfälle, Schwachstellen, Abhängigkeiten und Wiederherstellungszeiten werden analysiert und durch geeignete Maßnahmen behandelt. Tatsächliche Verfügbarkeit wird gemessen, berichtet und zur Verbesserung von Architektur und Betrieb genutzt. Ihr Ergebnis ist eine nachweisbare Fähigkeit, Dienste im vereinbarten Umfang und zu den benötigten Zeiten bereitzustellen.
- 1-1-16-3 Capacity Management: "Capacity Management" umfasst die vorausschauende Abstimmung verfügbarer technischer Ressourcen mit aktuellem und erwartetem Leistungsbedarf. Die Leistung beobachtet Auslastung, Wachstum, Leistungsgrenzen und Nutzungsmuster von Diensten und Komponenten. Prognosen und Szenarien zeigen, wann Ressourcen angepasst, optimiert oder erweitert werden müssen. Kapazitätsentscheidungen berücksichtigen Leistung, Kosten, Lieferzeiten und vereinbarte Serviceziele. Ihr Ergebnis ist eine ausreichende und wirtschaftliche Ressourcenausstattung ohne vermeidbare Engpässe oder Überversorgung.
- 1-1-16-4 Change Control: "Change Control" umfasst die kontrollierte Bewertung, Genehmigung, Planung und Nachverfolgung von Änderungen an Diensten und technischen Umgebungen. Die Leistung erfasst Anlass, Umfang, Abhängigkeiten, Risiken, Prüfungen und Rückfallmöglichkeiten einer vorgesehenen Änderung. Zuständige Stellen entscheiden auf einer vollständigen und nachvollziehbaren Informationsgrundlage über Durchführung und Terminierung. Umsetzung und Ergebnis werden dokumentiert und bei Abweichungen geeignete Folgemaßnahmen ausgelöst. Ihr Ergebnis ist eine beherrschte Veränderung mit möglichst geringen negativen Auswirkungen auf laufende Dienste.
- 1-1-16-5 Continuity Management: "Continuity Management" umfasst die Vorsorge dafür, dass kritische Dienste bei schwerwiegenden Störungen fortgeführt oder innerhalb festgelegter Zeiten wiederhergestellt werden können. Die Leistung ermittelt Auswirkungen von Ausfällen, priorisiert Wiederanlaufziele und bestimmt erforderliche organisatorische sowie technische Vorkehrungen. Notfallpläne, Ersatzverfahren, Kommunikationswege und Wiederherstellungsressourcen werden dokumentiert und aktuell gehalten. Übungen und Tests prüfen regelmäßig, ob die vorgesehenen Maßnahmen unter realistischen Bedingungen funktionieren. Ihr Ergebnis ist eine nachgewiesene Wiederanlauf- und Fortführungsfähigkeit für geschäftskritische Dienste.
- 1-1-16-6 Incident Management: "Incident Management" umfasst die koordinierte Behandlung ungeplanter Unterbrechungen oder Qualitätsminderungen eines Dienstes. Die Leistung nimmt Meldungen auf, bewertet Dringlichkeit und Auswirkung und steuert die Wiederherstellung des normalen Betriebs. Diagnose, Eskalation, Kommunikation und eingesetzte Maßnahmen werden über den gesamten Vorfall nachvollziehbar dokumentiert. Wiederkehrende oder schwerwiegende Störungen werden an weiterführende Ursachenanalysen und Verbesserungsprozesse übergeben. Ihr Ergebnis ist eine möglichst schnelle Wiederherstellung des vereinbarten Servicezustands bei kontrollierter Information der Betroffenen.
- 1-1-16-7 Problem Management: "Problem Management" umfasst die systematische Ermittlung und Behandlung der Ursachen wiederkehrender oder schwerwiegender Störungen. Die Leistung analysiert Vorfallsmuster, technische Zusammenhänge und organisatorische Einflussfaktoren. Bekannte Fehler und vorläufige Umgehungslösungen werden dokumentiert, während dauerhafte Korrekturen geplant und verfolgt werden. Risiken ungelöster Ursachen werden bewertet und mit zuständigen Änderungs- oder Entwicklungsprozessen abgestimmt. Ihr Ergebnis ist eine nachhaltige Verringerung von Störungshäufigkeit und Störungsauswirkung.
- 1-1-16-8 Service Acceptance: "Service Acceptance" umfasst die strukturierte Prüfung, ob ein neuer oder wesentlich geänderter Dienst die Voraussetzungen für die Übernahme in den Regelbetrieb erfüllt. Die Leistung bewertet Betriebsdokumentation, Unterstützung, Sicherheit, Kapazität, Kontinuität, Überwachung und vereinbarte Leistungsmerkmale. Offene Mängel, Restrisiken und Übergangsmaßnahmen werden vollständig erfasst und verantwortlichen Stellen zugeordnet. Eine Übernahmeentscheidung erfolgt anhand festgelegter Kriterien und nachgewiesener Betriebsbereitschaft. Ihr Ergebnis ist eine kontrollierte Annahme oder begründete Zurückstellung des Dienstes vor produktiver Nutzung.
- 1-1-16-9 Service Catalog Management: "Service Catalog Management" umfasst die Pflege einer verlässlichen und adressatengerechten Übersicht der angebotenen oder aktiven Dienste. Die Leistung hält Leistungsinhalt, Zielgruppen, Bestellwege, Verantwortlichkeiten, Bedingungen und vereinbarte Serviceangaben konsistent. Änderungen an Diensten werden zeitnah in den veröffentlichten Informationen nachvollzogen. Unterschiedliche Sichten können für Nutzer, Besteller und Betriebsverantwortliche bereitgestellt werden, sofern sie auf derselben Datenbasis beruhen. Ihr Ergebnis ist eine aktuelle Informationsgrundlage für Auswahl, Bestellung, Nutzung und Steuerung von Diensten.
- 1-1-16-10 Service Level Management: "Service Level Management" umfasst die Vereinbarung, Überwachung und Weiterentwicklung messbarer Leistungsniveaus für Dienste. Die Leistung übersetzt geschäftliche Erwartungen und technische Möglichkeiten in klare Serviceziele, Messverfahren und Verantwortlichkeiten. Tatsächliche Leistungen werden regelmäßig gegen die vereinbarten Werte ausgewertet und berichtet. Abweichungen, Zielkonflikte und veränderte Anforderungen werden mit Kunden- und Betriebsverantwortlichen behandelt. Ihr Ergebnis sind realistische, nachvollziehbare und aktiv gesteuerte Leistungsvereinbarungen.
1-1-17 Skills Management
Skills Management umfasst Leistungen zur Feststellung, Entwicklung, Vermittlung und formalen Anerkennung von Wissen und Fähigkeiten. Die Zusammenstellung ordnet Kompetenzbewertung, Lernsteuerung, Angebotsentwicklung, Durchführung und Zertifizierung nach ihren jeweiligen Bildungsergebnissen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen den planmäßigen Aufbau benötigter Kompetenzen bei Einzelnen und Organisationen.
- 1-1-17-1 Certification Scheme Operation: "Certification Scheme Operation" betreibt ein geregeltes Verfahren zur formalen Bestätigung nachgewiesener Kompetenzen oder Qualifikationen. Die Leistung verwaltet Kriterien, Prüfungsanforderungen, zugelassene Verfahren, Entscheidungen und Gültigkeitszeiträume. Bewerbungen, Prüfungen, Nachweise, Beschwerden und Verlängerungen werden unabhängig und nachvollziehbar bearbeitet. Qualitätssicherung schützt Vergleichbarkeit, Unparteilichkeit und Verlässlichkeit ausgestellter Zertifikate. Ihr Ergebnis ist eine überprüfbare Zertifizierung nach konsistent angewandten Regeln.
- 1-1-17-2 Competency Assessment: "Competency Assessment" umfasst die strukturierte Feststellung, in welchem Maß eine Person definierte Kenntnisse, Fähigkeiten und Verhaltensanforderungen beherrscht. Die Leistung wählt geeignete Beobachtungs-, Prüfungs- oder Nachweisverfahren für die zu bewertende Kompetenz aus. Ergebnisse werden gegen transparente Kriterien beurteilt und durch nachvollziehbare Belege gestützt. Stärken, Lücken und Entwicklungsbedarf können für Rollenbesetzung, Qualifizierung oder Zertifizierung aufbereitet werden. Ihr Ergebnis ist ein belastbares Kompetenzprofil für einen festgelegten Zweck.
- 1-1-17-3 Learning and Development Management: "Learning and Development Management" umfasst die übergreifende Planung und Steuerung organisatorischer Lern- und Entwicklungsaktivitäten. Die Leistung leitet Prioritäten aus strategischen Zielen, Rollenanforderungen und festgestellten Kompetenzlücken ab. Lernangebote, Ressourcen, Anbieter, Zugänge und Erfolgsmessung werden zu einem abgestimmten Programm verbunden. Teilnahme, Lernerfolg und Übertragung in die Arbeitspraxis werden regelmäßig ausgewertet. Ihr Ergebnis ist ein bedarfsgerechtes Entwicklungsportfolio, das benötigte Fähigkeiten planmäßig aufbaut.
- 1-1-17-4 Learning Delivery: "Learning Delivery" umfasst die organisatorische und praktische Durchführung vorbereiteter Lernangebote für festgelegte Teilnehmergruppen. Die Leistung stellt Lernumgebung, Materialien, Termine, Zugänge und erforderliche Betreuung bereit. Lernaktivitäten werden nach dem vorgesehenen Ablauf durchgeführt und an erkennbare Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst. Teilnahme, Fortschritt und unmittelbare Lernergebnisse werden erfasst und dokumentiert. Ihr Ergebnis ist ein vollständig bereitgestelltes und nachvollziehbar absolviertes Lernerlebnis.
- 1-1-17-5 Learning Design and Development: "Learning Design and Development" umfasst die didaktische Konzeption und Erstellung von Lernangeboten für definierte Kompetenz- und Lernziele. Die Leistung analysiert Zielgruppen, Vorkenntnisse, Anwendungssituationen und geeignete Vermittlungsformen. Daraus entwickelt sie Lernpfade, Inhalte, Übungen, Materialien und Verfahren zur Erfolgskontrolle. Entwürfe werden fachlich und didaktisch geprüft, erprobt und anhand von Rückmeldungen verbessert. Ihr Ergebnis ist ein einsatzfähiges Lernangebot, das den Erwerb und die Anwendung der vorgesehenen Fähigkeiten unterstützt.
- 1-1-17-6 Subject Formation: "Subject Formation" umfasst die strukturierte Entwicklung und Pflege eines lehr- oder lernfähigen fachlichen Gegenstands. Die Leistung grenzt das Wissensgebiet ab, ordnet seine Konzepte und bestimmt grundlegende Zusammenhänge sowie Kompetenzziele. Fachinhalte werden auf Richtigkeit, Aktualität, Schwierigkeitsgrad und sinnvolle Lernprogression geprüft. Daraus entsteht eine belastbare fachliche Grundlage für Curricula, Lehrangebote und Prüfungen. Ihr Ergebnis ist ein kohärent formulierter Gegenstand, der systematisch vermittelt und weiterentwickelt werden kann.
- 1-1-17-7 Teaching: "Teaching" umfasst die unmittelbare fachliche und didaktische Anleitung von Lernenden beim Aufbau von Wissen und Fähigkeiten. Die Leistung erklärt Inhalte, gestaltet Übungen, fördert aktive Auseinandersetzung und gibt gezielte Rückmeldung. Lernstand und Verständnis werden fortlaufend beobachtet, damit Tempo und Vermittlung angemessen angepasst werden können. Unterschiedliche Lehrformen können eingesetzt werden, sofern sie das festgelegte Lernziel unterstützen. Ihr Ergebnis ist ein angeleiteter Lernprozess mit überprüfbarem Kompetenzzuwachs.
1-1-18 Stakeholder Management
Stakeholder Management umfasst Leistungen zur organisatorischen Unterstützung und zur Steuerung von Beziehungen mit Kunden, Vertragspartnern, Lieferanten und weiteren Beteiligten. Die Zusammenstellung ordnet administrative, vertragliche, beschaffungsbezogene und beziehungsorientierte Aufgaben nach ihrem jeweiligen Gegenstand. Die nachgeordneten Leistungen sichern verlässliche Zusammenarbeit, klare Verpflichtungen und abgestimmte Erwartungen über Organisationsgrenzen hinweg.
- 1-1-18-1 Business Administration: "Business Administration" umfasst die organisierte Bearbeitung kaufmännischer und administrativer Aufgaben, die den laufenden Geschäftsbetrieb unterstützen. Die Leistung koordiniert Informationen, Termine, Unterlagen, Freigaben und wiederkehrende Vorgänge nach festgelegten Verfahren. Die Leistung sorgt dafür, dass erforderliche Nachweise vollständig vorliegen und zuständige Stellen rechtzeitig eingebunden werden. Bearbeitungsstände und Ausnahmen werden nachvollziehbar dokumentiert und weiterverfolgt. Ihr Ergebnis ist eine verlässliche administrative Grundlage für geordnete Geschäftsabläufe.
- 1-1-18-2 Contract Management: "Contract Management" umfasst die kontrollierte Verwaltung vertraglicher Rechte, Pflichten, Fristen und Änderungen über die Vertragslaufzeit. Die Leistung führt Vertragsunterlagen, überwacht Leistungspflichten und koordiniert erforderliche Entscheidungen mit fachlichen, kaufmännischen und rechtlichen Stellen. Abweichungen, Ansprüche, Risiken und Nachweise werden früh erkannt und nachvollziehbar bearbeitet. Änderungen und Verlängerungen werden nur auf dokumentierter Grundlage und innerhalb bestehender Befugnisse umgesetzt. Ihr Ergebnis ist eine regelgerechte Vertragsdurchführung mit transparenter Leistungs- und Verpflichtungslage.
- 1-1-18-3 Customer Service Support: "Customer Service Support" umfasst die fachliche Unterstützung der Stellen, die Kundenanfragen und servicebezogene Anliegen bearbeiten. Die Leistung stellt Wissen, Verfahren, Eskalationswege und Hilfsmittel für eine konsistente Fallbearbeitung bereit. Schwierige oder wiederkehrende Anliegen werden analysiert und einer geeigneten fachlichen Klärung zugeführt. Erkenntnisse aus Kontakten fließen in Arbeitsanweisungen, Schulungen und Verbesserungen des Kundendienstes ein. Ihr Ergebnis ist eine höhere Lösungsfähigkeit und Verlässlichkeit der unmittelbaren Kundenbetreuung.
- 1-1-18-4 Sourcing: "Sourcing" umfasst die strukturierte Ermittlung und Auswahl geeigneter Bezugsquellen für benötigte Leistungen oder Ressourcen. Die Leistung konkretisiert Bedarf und Auswahlkriterien, untersucht verfügbare Märkte und bewertet mögliche Anbieter oder Bereitstellungsmodelle. Leistungsfähigkeit, Kosten, Risiken, Abhängigkeiten und Vertragsbedingungen werden vergleichbar betrachtet. Das Verfahren bereitet eine begründete Bezugsentscheidung und die anschließende Beauftragung vor. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Auswahl geeigneter Beschaffungsoptionen für den festgelegten Bedarf.
- 1-1-18-5 Stakeholder Relationship Management: "Stakeholder Relationship Management" umfasst die planmäßige Gestaltung von Beziehungen zu Personen und Gruppen, die ein Vorhaben, einen Dienst oder eine Organisation beeinflussen oder davon betroffen sind. Die Leistung identifiziert Interessen, Einfluss, Erwartungen und Informationsbedarfe der Beteiligten. Geeignete Formen der Einbindung, Kommunikation und Konfliktbearbeitung werden für unterschiedliche Beziehungslagen festgelegt. Zusagen, Rückmeldungen und Veränderungen der Interessenlage werden nachvollziehbar verfolgt. Ihr Ergebnis ist eine tragfähige Zusammenarbeit mit abgestimmten Erwartungen und rechtzeitiger Behandlung wesentlicher Anliegen.
- 1-1-18-6 Supplier Management: "Supplier Management" umfasst die laufende Steuerung der Leistung und Beziehung externer Lieferanten nach vereinbarten Anforderungen. Die Leistung überwacht Qualität, Termine, Kosten, Risiken, Verpflichtungen und notwendige Verbesserungen auf Grundlage belastbarer Informationen. Regelmäßige Abstimmungen und Eskalationen sorgen dafür, dass Abweichungen adressiert und Entscheidungen dokumentiert werden. Abhängigkeiten, Leistungsfähigkeit und Veränderungen eines Lieferanten werden über die Vertragsdurchführung hinaus beobachtet. Ihr Ergebnis ist eine kontrollierte Lieferbeziehung, die verlässliche Leistungserbringung und frühzeitige Risikobehandlung unterstützt.
1-1-19 Strategy and Planning
Strategy and Planning umfasst Leistungen zur langfristigen Ausrichtung von Information, Technologie, Architektur und Innovation. Die Zusammenstellung ordnet Zukunftsbeobachtung, Forschungsarbeit, Architekturentwicklung, Koordination, Innovationssteuerung und strategische Planung nach ihren unterschiedlichen Entscheidungsgegenständen. Die nachgeordneten Leistungen verbinden organisatorische Ziele mit tragfähigen Zielbildern und Entwicklungspfaden.
- 1-1-19-1 Emerging Technology Monitoring: "Emerging Technology Monitoring" umfasst die fortlaufende Beobachtung und Bewertung neuer oder sich wesentlich entwickelnder Technologien. Die Leistung identifiziert relevante Entwicklungen, Reifegrade, Anwendungsoptionen und mögliche Auswirkungen auf bestehende Ziele und Fähigkeiten. Quellen, Marktbewegungen, Forschungsergebnisse und praktische Erprobungen werden zu einem belastbaren Lagebild verbunden. Chancen, Abhängigkeiten und Risiken werden nach zeitlicher Nähe und organisatorischer Relevanz eingeordnet. Ihr Ergebnis ist eine frühzeitige Entscheidungsgrundlage für vertiefte Prüfung, Erprobung oder bewusste Nichtverfolgung.
- 1-1-19-2 Enterprise and Business Architecture: "Enterprise and Business Architecture" umfasst die übergreifende Beschreibung und Gestaltung der Fähigkeiten, Strukturen, Prozesse, Informationen und Technologien einer Organisation. Die Leistung entwickelt Zielbilder und Prinzipien, die strategische Ziele in aufeinander abgestimmte Veränderungen übersetzen. Bestehende und geplante Zustände werden modelliert, um Abhängigkeiten, Doppelungen, Lücken und Übergangsbedarfe sichtbar zu machen. Architekturentscheidungen werden über Vorhaben und Organisationseinheiten hinweg koordiniert und nachvollziehbar begründet. Ihr Ergebnis ist ein konsistenter Orientierungsrahmen für die langfristige Entwicklung der Organisation und ihrer Informationssysteme.
- 1-1-19-3 Formal Research: "Formal Research" umfasst die systematische Untersuchung einer klar formulierten Fragestellung mit nachvollziehbaren wissenschaftlichen oder methodischen Verfahren. Die Leistung entwickelt Untersuchungsdesign, Quellenbasis, Erhebungsmethode und Auswertungsansatz passend zum Erkenntnisziel. Daten und Befunde werden kritisch geprüft, dokumentiert und von Annahmen sowie Interpretationen getrennt. Ergebnisse müssen reproduzierbar oder zumindest fachlich überprüfbar hergeleitet werden. Ihr Ergebnis ist neues oder konsolidiertes Wissen mit transparent ausgewiesener Aussagekraft und Begrenzung.
- 1-1-19-4 Information Management: "Information Management" umfasst die übergreifende Planung und Steuerung von Informationen als organisatorische Ressource. Die Leistung legt fest, welche Informationen benötigt werden, wie sie strukturiert, verantwortet, geschützt, ausgetauscht und erhalten werden. Die Leistung verbindet fachliche Informationsbedarfe mit Prozessen, Datenbeständen, Dokumenten und technischen Diensten. Qualität, Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und regelgerechter Lebenszyklus werden durch gemeinsame Vorgaben und Verantwortlichkeiten unterstützt. Ihr Ergebnis ist eine verlässliche Informationsversorgung für Arbeit, Entscheidung und Nachweisführung.
- 1-1-19-5 Information Systems Coordination: "Information Systems Coordination" umfasst die übergreifende Abstimmung mehrerer Informationssysteme und ihrer Weiterentwicklung innerhalb einer Organisation. Die Leistung koordiniert Zuständigkeiten, Abhängigkeiten, Schnittstellen, Veränderungspläne und gemeinsame technische oder fachliche Vorgaben. Konflikte zwischen lokalen Anforderungen und organisationsweiten Zielen werden früh erkannt und einer Entscheidung zugeführt. Gemeinsame Ressourcen und zeitlich gekoppelte Änderungen werden so geplant, dass unnötige Störungen und Doppelarbeiten vermieden werden. Ihr Ergebnis ist eine abgestimmte Systemlandschaft mit kontrollierten Wechselwirkungen zwischen ihren Bestandteilen.
- 1-1-19-6 Innovation Management: "Innovation Management" umfasst die systematische Steuerung von Ideen und neuen Lösungsansätzen von der Entstehung bis zur nutzbaren Umsetzung. Die Leistung schafft Verfahren für Erfassung, Bewertung, Priorisierung, Erprobung und Skalierung von Innovationen. Nutzenpotenzial, Machbarkeit, Risiken und strategische Passung werden in geeigneten Entscheidungsschritten untersucht. Experimente und Pilotierungen erzeugen früh belastbare Erkenntnisse, bevor größere Verpflichtungen eingegangen werden. Ihr Ergebnis ist ein kontrolliertes Innovationsportfolio, das aussichtsreiche Ansätze in wirksame Neuerungen überführt.
- 1-1-19-7 Solution Architecture: "Solution Architecture" umfasst die fachliche und technische Gesamtgestaltung einer konkreten Lösung für definierte Anforderungen. Die Leistung beschreibt Komponenten, Schnittstellen, Datenflüsse, Qualitätsmerkmale und Betriebsbedingungen in ihrem Zusammenwirken. Architekturentscheidungen berücksichtigen bestehende Systeme, verbindliche Prinzipien, Sicherheitsanforderungen und erwartete Veränderungen. Alternativen und wesentliche Abwägungen werden nachvollziehbar dokumentiert und mit betroffenen Stellen abgestimmt. Ihr Ergebnis ist ein umsetzbares Lösungsbild, das Entwicklung, Integration und Betrieb verlässlich anleitet.
- 1-1-19-8 Strategic Planning: "Strategic Planning" umfasst die Entwicklung langfristiger Ziele, Prioritäten und Handlungswege auf Grundlage einer belastbaren Lagebeurteilung. Die Leistung bewertet interne Fähigkeiten, externe Entwicklungen, Interessenlagen und mögliche Zukunftsszenarien. Daraus werden strategische Optionen, Entscheidungen, messbare Ziele und zeitlich geordnete Initiativen abgeleitet. Ressourcenbedarf, Abhängigkeiten, Risiken und Erfolgskriterien werden in die Planung einbezogen. Ihr Ergebnis ist ein abgestimmter strategischer Plan, der operative Entscheidungen über einen längeren Zeitraum ausrichtet.
- 1-1-19-9 Sustainability: "Sustainability" umfasst die fachliche Gestaltung und Bewertung von Informationstechnologie unter langfristigen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die Leistung untersucht Auswirkungen über Beschaffung, Nutzung, Betrieb, Veränderung und Außerbetriebnahme hinweg. Ressourcenverbrauch, Emissionen, Lebensdauer, Reparierbarkeit, Arbeitsbedingungen und dauerhafte Wirtschaftlichkeit können in messbare Anforderungen übersetzt werden. Zielkonflikte und Verlagerungseffekte werden transparent gemacht, damit Verbesserungen nicht nur punktuell erscheinen. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare Grundlage für dauerhaft tragfähige Technologie- und Betriebsentscheidungen.
1-1-20 Systems Development
Systems Development umfasst Leistungen zur Konzeption, Entwicklung, Prüfung, Integration und sicheren Gestaltung technischer Systeme und Software. Die Zusammenstellung ordnet fachlich unterschiedliche Entwicklungs-, Test-, Architektur-, Konfigurations- und Sicherheitsaufgaben entlang des Systemlebenszyklus. Die nachgeordneten Leistungen führen Anforderungen kontrolliert zu funktionsfähigen, integrierten und bewertbaren Systemergebnissen.
- 1-1-20-1 Animation Development: "Animation Development" umfasst die technische und gestalterische Erstellung bewegter visueller Inhalte für digitale Anwendungen oder Medien. Die Leistung entwickelt Bewegungsabläufe, zeitliche Abfolgen, Übergänge und visuelle Reaktionen aus fachlichen sowie gestalterischen Vorgaben. Zwei- oder dreidimensionale Elemente können modelliert, geriggt, animiert und für die vorgesehene Wiedergabe optimiert werden. Interaktive Animationen werden mit Zuständen, Eingaben und Laufzeitbedingungen der Zielanwendung verbunden. Ihr Ergebnis ist eine funktionsfähige Animationssequenz oder ein integrierbares bewegtes Inhaltselement.
- 1-1-20-2 Functional Testing: "Functional Testing" umfasst die Prüfung, ob ein System oder eine Software die festgelegten fachlichen Funktionen korrekt ausführt. Die Leistung leitet Testfälle aus Anforderungen, Geschäftsregeln und erwarteten Ein- sowie Ausgaben ab. Funktionen, Schnittstellen und Fehlerbehandlungen werden unter definierten Bedingungen ausgeführt und mit den erwarteten Ergebnissen verglichen. Abweichungen werden reproduzierbar dokumentiert und nach ihrer fachlichen Auswirkung bewertet. Ihr Ergebnis ist ein nachvollziehbarer Nachweis über den Erfüllungsstand der funktionalen Anforderungen.
- 1-1-20-3 Hardware Design: "Hardware Design" umfasst die technische Entwicklung physischer elektronischer oder informationstechnischer Komponenten und Geräte. Die Leistung übersetzt funktionale, elektrische, mechanische, thermische und sicherheitsbezogene Anforderungen in einen realisierbaren Entwurf. Schaltungen, Bauteilauswahl, Leiterplatten, Gehäuse, Schnittstellen und Energieversorgung werden aufeinander abgestimmt. Prototypen und Simulationen prüfen das Verhalten vor der Fertigungsfreigabe. Ihr Ergebnis sind vollständige Konstruktions- und Fertigungsgrundlagen für die vorgesehene Hardware.
- 1-1-20-4 Infrastructure Design: "Infrastructure Design" umfasst die technische Gesamtplanung der Rechen-, Speicher-, Plattform- und Betriebsressourcen für definierte Informationssysteme. Die Leistung dimensioniert Komponenten und beschreibt ihre Anordnung, Abhängigkeiten, Schnittstellen und Betriebsmodelle. Verfügbarkeit, Leistung, Skalierbarkeit, Sicherheit, Wartbarkeit und Wiederherstellung werden in einem konsistenten Entwurf berücksichtigt. Bestehende Umgebungen und Übergangsschritte fließen in die Planung ein. Ihr Ergebnis ist eine umsetzbare Infrastrukturarchitektur für Bereitstellung und stabilen Betrieb.
- 1-1-20-5 Network Design: "Network Design" umfasst die technische Planung von Kommunikationsnetzen für die sichere und leistungsfähige Verbindung von Endpunkten, Standorten und Diensten. Die Leistung entwickelt logische und physische Topologien, Adressierung, Segmentierung, Routing, Zugangswege und Redundanzkonzepte. Bandbreite, Latenz, Verfügbarkeit, Sicherheit und erwartetes Wachstum bestimmen die Dimensionierung. Schnittstellen zu bestehenden Netzen und Migrationsschritte werden nachvollziehbar festgelegt. Ihr Ergebnis ist ein implementierbarer Netzplan mit definierten Leistungs- und Betriebsmerkmalen.
- 1-1-20-6 Non-Functional Testing: "Non-Functional Testing" umfasst die Prüfung von Qualitätsmerkmalen eines Systems, die nicht einzelne fachliche Funktionen beschreiben. Die Leistung untersucht beispielsweise Leistung, Belastbarkeit, Sicherheit, Benutzbarkeit, Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit oder Kompatibilität anhand definierter Kriterien. Testumgebung, Lastmodelle, Messverfahren und Akzeptanzschwellen werden auf den vorgesehenen Einsatz abgestimmt. Ergebnisse und Abweichungen werden reproduzierbar erfasst und hinsichtlich ihrer betrieblichen Wirkung bewertet. Ihr Ergebnis ist ein belastbarer Nachweis über die erreichte technische und qualitative Eignung.
- 1-1-20-7 Process Testing: "Process Testing" umfasst die praktische Prüfung, ob ein vollständiger Geschäfts- oder Betriebsprozess unter realistischen Bedingungen wie vorgesehen funktioniert. Die Leistung betrachtet zusammenhängende Arbeitsschritte, Rollen, Entscheidungen, Datenübergaben und eingesetzte Systeme über einzelne Funktionen hinaus. Testfälle bilden typische, kritische und fehlerhafte Prozessverläufe mit definierten Ergebniserwartungen ab. Brüche, Verzögerungen, unklare Zuständigkeiten und fehlerhafte Übergaben werden dokumentiert und bewertet. Ihr Ergebnis ist eine nachvollziehbare Aussage über die Durchführbarkeit und Beherrschbarkeit des geprüften End-to-End-Prozesses.
- 1-1-20-8 Product Management: "Product Management" umfasst die langfristige fachliche und wirtschaftliche Steuerung eines Produkts über seinen Lebenszyklus. Die Leistung verbindet Nutzerbedürfnisse, strategische Ziele, Markt- oder Einsatzbedingungen und technische Möglichkeiten zu einer klaren Produktausrichtung. Die Leistung priorisiert Ergebnisse und Fähigkeiten, pflegt eine Entwicklungsplanung und bewertet regelmäßig Wirkung sowie Nutzung. Entscheidungen über Einführung, Weiterentwicklung, Betrieb und Ablösung werden auf einer gemeinsamen Informationsgrundlage vorbereitet. Ihr Ergebnis ist eine kohärente Produktentwicklung, die Ressourcen auf den angestrebten Nutzen konzentriert.
- 1-1-20-9 Programming/Software Development: "Programming/Software Development" umfasst die Erstellung und Änderung ausführbarer Software zur Umsetzung definierter fachlicher oder technischer Anforderungen. Die Leistung entwirft Algorithmen und Datenverarbeitung, implementiert Quellcode und verbindet ihn mit erforderlichen Schnittstellen sowie Laufzeitkomponenten. Code wird geprüft, getestet, dokumentiert und in einer kontrollierten Versionsführung verwaltet. Fehler, technische Schulden und Qualitätsanforderungen werden während der Entwicklung nachvollziehbar behandelt. Ihr Ergebnis ist wartbare und ausführbare Software, die die vorgesehenen Funktionen bereitstellt.
- 1-1-20-10 Radiofrequency Engineering: "Radiofrequency Engineering" umfasst die technische Entwicklung und Optimierung drahtloser Übertragungssysteme im Hochfrequenzspektrum. Die Leistung plant Frequenznutzung, Ausbreitung, Antennen, Sendeleistung, Empfängerempfindlichkeit und Störfestigkeit für den vorgesehenen Einsatz. Messungen und Simulationen untersuchen Abdeckung, Signalqualität, Interferenzen und elektromagnetische Verträglichkeit. Rechtliche Frequenzvorgaben und physikalische Standortbedingungen werden in den Entwurf einbezogen. Ihr Ergebnis ist eine funktionsfähige und regelkonforme Funklösung mit nachgewiesenen Übertragungseigenschaften.
- 1-1-20-11 Real-Time/Embedded Systems Development: "Real-Time/Embedded Systems Development" umfasst die Entwicklung hardwarenaher Rechensysteme mit festgelegten zeitlichen und funktionalen Reaktionen. Die Leistung verbindet Software, Prozessoren, Sensoren, Aktoren und Kommunikationsschnittstellen zu einer zweckgebundenen Einheit. Ressourcenbeschränkungen, deterministisches Verhalten, Energiebedarf, Zuverlässigkeit und unmittelbare Hardwareinteraktion bestimmen den Entwurf. Implementierung und Tests berücksichtigen reale Signale, Zeitgrenzen und mögliche Fehlerzustände. Ihr Ergebnis ist ein integriertes System, das seine Steuerungs- oder Verarbeitungsaufgabe innerhalb der geforderten Reaktionszeiten erfüllt.
- 1-1-20-12 Safety Assessment: "Safety Assessment" umfasst die unabhängige oder methodisch abgegrenzte Bewertung, ob ein System vertretbare Risiken für Menschen, Umwelt oder Sachwerte aufweist. Die Leistung prüft Gefährdungsanalysen, Sicherheitsanforderungen, Nachweise, Tests und verbleibende Risiken gegen festgelegte Kriterien. Annahmen, Nutzungskontexte, Fehlerkombinationen und Abhängigkeiten werden auf Vollständigkeit und Plausibilität untersucht. Feststellungen werden nach Sicherheitsbedeutung dokumentiert und einer verantwortlichen Entscheidung zugeführt. Ihr Ergebnis ist ein begründetes Urteil über die funktionale oder technische Sicherheit des bewerteten Systems.
- 1-1-20-13 Safety Engineering: "Safety Engineering" umfasst die systematische Entwicklung technischer und organisatorischer Maßnahmen zur Vermeidung unvertretbarer Gefährdungen. Die Leistung identifiziert Gefahren, analysiert Ursachen und Folgen und leitet überprüfbare Sicherheitsanforderungen ab. Sichere Zustände, Schutzmechanismen, Fehlererkennung und kontrolliertes Verhalten bei Ausfällen werden in den Systementwurf integriert. Nachweise und Prüfungen begleiten die Umsetzung über den gesamten Lebenszyklus. Ihr Ergebnis ist ein System, dessen Sicherheitsrisiken durch begründete und verifizierte Maßnahmen beherrscht werden.
- 1-1-20-14 Software Configuration: "Software Configuration" umfasst die kontrollierte Einstellung von Softwareparametern, Regeln und Funktionsoptionen für einen vorgesehenen Einsatz. Die Leistung übersetzt fachliche und betriebliche Vorgaben in nachvollziehbare Konfigurationswerte und Abhängigkeiten. Änderungen werden versioniert, geprüft und so dokumentiert, dass sie reproduzierbar auf Umgebungen übertragen werden können. Konflikte, Standardwerte und umgebungsspezifische Einstellungen werden vor der Aktivierung bewertet. Ihr Ergebnis ist eine konsistente Softwareeinstellung, die ohne Änderung des zugrunde liegenden Programmcodes die benötigte Nutzung ermöglicht.
- 1-1-20-15 Software Design: "Software Design" umfasst die technische Ausgestaltung der inneren Struktur und Zusammenarbeit von Softwarebestandteilen. Die Leistung zerlegt Anforderungen in Komponenten, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen, Datenstrukturen und Steuerungsabläufe. Qualitätsziele wie Wartbarkeit, Sicherheit, Leistung und Erweiterbarkeit beeinflussen die gewählten Entwurfsmuster und Abhängigkeiten. Wesentliche Entscheidungen und Alternativen werden dokumentiert, bevor oder während die Implementierung erfolgt. Ihr Ergebnis ist ein umsetzbarer Entwurf, der eine konsistente und beherrschbare Softwareentwicklung anleitet.
- 1-1-20-16 Systems and Software Lifecycle Engineering: "Systems and Software Lifecycle Engineering" umfasst die übergreifende Gestaltung und Steuerung technischer Entwicklungs- und Erhaltungsprozesse über den gesamten Lebenszyklus. Die Leistung verbindet Bedarf, Anforderungen, Architektur, Realisierung, Verifikation, Einführung, Betrieb, Änderung und Außerbetriebnahme in einem konsistenten Vorgehen. Übergänge, Nachweise, Konfigurationsstände und Verantwortlichkeiten werden zwischen Fachdisziplinen abgestimmt. Geeignete Methoden und Kontrollen sichern Rückverfolgbarkeit sowie beherrschte Entscheidungen an wichtigen Lebenszykluspunkten. Ihr Ergebnis ist ein nachvollziehbar entwickeltes und dauerhaft steuerbares System- oder Softwareprodukt.
- 1-1-20-17 Systems Design: "Systems Design" umfasst die ganzheitliche technische Gestaltung eines Systems aus zusammenwirkenden Komponenten, Menschen, Verfahren und Schnittstellen. Die Leistung überführt Anforderungen in eine Systemstruktur und weist Funktionen sowie Qualitätsmerkmale geeigneten Bestandteilen zu. Verhalten, Daten- und Energieflüsse, externe Schnittstellen, Fehlerfälle und Betriebszustände werden im Zusammenhang beschrieben. Entwurfsalternativen werden anhand von Leistung, Sicherheit, Kosten, Risiken und Lebenszyklusfolgen bewertet. Ihr Ergebnis ist eine konsistente Systemdefinition als Grundlage für Realisierung, Integration und Verifikation.
- 1-1-20-18 Systems Development Management: "Systems Development Management" umfasst die fachliche und organisatorische Führung der Entwicklung komplexer Systeme oder Software. Die Leistung plant Entwicklungsaktivitäten, Ressourcen, Verantwortlichkeiten, technische Abhängigkeiten und Qualitätsnachweise. Die Leistung koordiniert beteiligte Disziplinen und sorgt für kontrollierte Entscheidungen bei Änderungen, Risiken und Zielkonflikten. Fortschritt und Reife werden anhand objektiver Ergebnisse und vereinbarter Prüfpunkte bewertet. Ihr Ergebnis ist ein gesteuerter Entwicklungsprozess, der die geforderten Systemergebnisse verlässlich herbeiführt.
- 1-1-20-19 Systems Integration and Build: "Systems Integration and Build" umfasst die kontrollierte Zusammenführung einzelner Hardware-, Software- oder Dienstkomponenten zu einem ausführbaren Gesamtsystem. Die Leistung richtet Integrationsumgebungen ein, automatisiert oder steuert Build-Abläufe und prüft technische Schnittstellen zwischen Bestandteilen. Versionen, Abhängigkeiten und Konfigurationen werden so verwaltet, dass Ergebnisse reproduzierbar entstehen. Integrationsfehler werden lokalisiert, dokumentiert und vor nachfolgenden Prüfungen behoben. Ihr Ergebnis ist ein konsistenter Systemstand, der als Einheit installiert, ausgeführt und weiter getestet werden kann.
1-1-21 Technology Management
Technology Management umfasst operative Leistungen zur Installation, Bereitstellung, Unterstützung und Verwaltung informationstechnischer Umgebungen. Die Zusammenstellung ordnet Anwendungen, Konfigurationen, Infrastruktur, Netze, Speicher, Systemsoftware, Releases und technische Einrichtungen nach ihren jeweiligen Betriebsaufgaben. Die nachgeordneten Leistungen sichern den kontrollierten Übergang technischer Änderungen in einen stabilen laufenden Betrieb.
- 1-1-21-1 Application Support: "Application Support" umfasst die laufende fachliche und technische Unterstützung für den verlässlichen Einsatz einer Softwareanwendung. Die Leistung nimmt Nutzungsprobleme und Störungen auf, analysiert Ursachen und stellt Lösungen oder geeignete Umgehungen bereit. Konfiguration, Anwendungsdaten, Schnittstellen und bekannte Fehler werden bei der Bearbeitung im Zusammenhang betrachtet. Wiederkehrende Erkenntnisse fließen in Wissensbestände, Fehlerkorrekturen und Verbesserungen der Anwendung ein. Ihr Ergebnis ist eine möglichst störungsarme und sachgerechte Nutzung der unterstützten Software.
- 1-1-21-2 Configuration Management: "Configuration Management" umfasst die kontrollierte Identifikation und Verwaltung der Bestandteile eines Systems sowie ihrer geprüften Zustände und Beziehungen. Die Leistung legt Konfigurationseinheiten, Baselines, Versionsregeln und Verfahren für Änderungen fest. Tatsächliche und genehmigte Zustände werden nachvollziehbar abgeglichen, damit unerwartete Abweichungen sichtbar werden. Statusinformationen und Änderungshistorien unterstützen Wiederherstellung, Prüfung, Fehleranalyse und Auslieferung. Ihr Ergebnis ist eine verlässliche Kenntnis darüber, welche Komponenten in welcher Kombination einen bestimmten Systemstand bilden.
- 1-1-21-3 Deployment: "Deployment" umfasst die kontrollierte technische Überführung von Software und zugehöriger Konfiguration in eine vorgesehene Laufzeitumgebung. Die Leistung paketiert freigegebene Bestandteile, führt erforderliche Installations- oder Aktualisierungsschritte aus und prüft den erreichten Zustand. Abhängigkeiten, Zugangsdaten, Datenänderungen und umgebungsspezifische Einstellungen werden sicher behandelt. Automatisierung, gestufte Einführung und Rückfallverfahren können eingesetzt werden, um Fehlerauswirkungen zu begrenzen. Ihr Ergebnis ist ein reproduzierbar bereitgestellter und betriebsbereiter Softwarestand.
- 1-1-21-4 Facilities Management: "Facilities Management" betreibt und bewirtschaftet physische Einrichtungen, die informationstechnische Systeme aufnehmen und versorgen. Die Leistung koordiniert Raum, Energie, Kühlung, Brandschutz, Zutritt, Verkabelung und bauliche Betriebsbedingungen. Zustand, Kapazität und Störungen der unterstützenden Infrastruktur werden überwacht und durch Wartungsmaßnahmen abgesichert. Arbeiten verschiedener Gewerke werden so geplant, dass Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen der untergebrachten Technik gewahrt bleiben. Ihr Ergebnis ist eine geeignete und kontrollierte Betriebsumgebung für technische Anlagen.
- 1-1-21-5 Infrastructure Operations: "Infrastructure Operations" betreibt Rechen-, Plattform-, Speicher- und grundlegende technische Dienste fortlaufend. Die Leistung überwacht Zustände, bearbeitet Betriebsaufgaben und hält vereinbarte Konfigurationen sowie Kapazitäten aufrecht. Störungen, Warnungen, Sicherungen, Wartungen und standardisierte Änderungen werden nach festgelegten Verfahren behandelt. Betriebsdaten und wiederkehrende Fehlerbilder werden zur Stabilisierung und Optimierung der Umgebung genutzt. Ihr Ergebnis ist eine verfügbare und verlässlich geführte technische Grundlage für darauf aufbauende Anwendungen und Dienste.
- 1-1-21-6 Network Support: "Network Support" umfasst die operative Betreuung von Kommunikationsnetzen und den darüber bereitgestellten Verbindungen. Die Leistung überwacht Erreichbarkeit, Datenübertragung, Netzkomponenten und Verbindungsqualität und bearbeitet auftretende Störungen. Konfigurationen, Adressierung, Zugänge, Routing und Sicherheitsregeln werden innerhalb genehmigter Vorgaben gepflegt. Fehler werden über beteiligte Netzabschnitte und externe Übergänge hinweg eingegrenzt und bis zur Wiederherstellung verfolgt. Ihr Ergebnis ist eine stabile und nachvollziehbar unterstützte Netzkommunikation für angeschlossene Systeme und Nutzer.
- 1-1-21-7 Release Management: "Release Management" umfasst die Planung und Steuerung der gebündelten Bereitstellung freigegebener Änderungen an einem Dienst oder Produkt. Die Leistung legt Inhalt, Abhängigkeiten, Zeitplan, Zielumgebungen, Kommunikation und Rückfallvorkehrungen eines Releases fest. Technische und fachliche Bestandteile werden auf Vollständigkeit, Kompatibilität und Freigabestatus geprüft. Mehrere Deployments können koordiniert werden, wenn sie gemeinsam eine nutzbare oder vertraglich relevante Fassung bilden. Ihr Ergebnis ist eine kontrollierte Veröffentlichung mit klar dokumentiertem Umfang und Einsatzzeitpunkt.
- 1-1-21-8 Storage Management: "Storage Management" umfasst die operative Verwaltung von Speicherressourcen und gespeicherten Datenbeständen für einen verlässlichen technischen Betrieb. Die Leistung stellt Kapazitäten bereit, überwacht Auslastung und Leistung und steuert Zuweisung sowie Rückgewinnung von Speicher. Schutzstufen, Replikation, Sicherung, Aufbewahrung und Wiederherstellbarkeit werden nach den Anforderungen der gespeicherten Daten umgesetzt. Engpässe, Fehler und Lebenszyklusänderungen werden frühzeitig erkannt und kontrolliert behandelt. Ihr Ergebnis ist eine verfügbare, leistungsfähige und wirtschaftlich genutzte Speicherumgebung.
- 1-1-21-9 System Software Administration: "System Software Administration" umfasst die operative Einrichtung und Pflege grundlegender Software, die Hardware und Anwendungen nutzbar macht. Die Leistung installiert, konfiguriert und aktualisiert Betriebssysteme, Laufzeitumgebungen und systemnahe Dienste. Benutzerrechte, Ressourcen, Protokollierung, Sicherheitsparameter und automatisierte Aufgaben werden kontrolliert verwaltet. Zustand und Leistung werden überwacht, Fehler analysiert und Wiederherstellungsmaßnahmen vorbereitet. Ihr Ergebnis ist eine stabile und sicher administrierte Systemsoftwarebasis.
- 1-1-21-10 Systems Installation and Removal: "Systems Installation and Removal" umfasst die fachgerechte physische und technische Inbetriebnahme oder Außerbetriebnahme informationstechnischer Systeme. Die Leistung plant Transport, Aufbau, Anschluss, Basiskonfiguration, Funktionsprüfung und Übergabe neuer Systeme. Bei der Entfernung werden Abhängigkeiten gelöst, Daten und Konfigurationen gesichert oder regelgerecht gelöscht und betroffene Verbindungen zurückgebaut. Bestände, Standorte und erreichte Zustände werden nachvollziehbar aktualisiert. Ihr Ergebnis ist ein sicher installierter betriebsfähiger oder kontrolliert entfernter Systembestand.
- 1-1-21-11 Technology Service Management: "Technology Service Management" umfasst die übergreifende operative Führung technischer Dienste und der zu ihrer Erbringung eingesetzten Betriebsleistungen. Die Leistung koordiniert Verantwortlichkeiten, Arbeitsabläufe, Leistungsdaten, Risiken und Verbesserungen über beteiligte Technikteams hinweg. Die Leistung sorgt dafür, dass betriebliche Entscheidungen an vereinbarten Servicezielen und fachlichen Prioritäten ausgerichtet bleiben. Wiederkehrende Betriebsinformationen werden konsolidiert und für Kapazitäts-, Qualitäts- und Veränderungsentscheidungen genutzt. Ihr Ergebnis ist eine integrierte Steuerung technischer Leistungen als verlässliche Services.
1-1-22 User-Centered Design
User-Centered Design umfasst Leistungen zur Erforschung, Gestaltung und Bewertung nutzbarer sowie zugänglicher Erfahrungen. Die Zusammenstellung ordnet Inklusion, ganzheitliches Kundenerlebnis, Nutzungsanalyse, Interaktionsgestaltung, Evaluation und Nutzerforschung nach ihren jeweiligen Erkenntnis- oder Gestaltungsergebnissen. Die nachgeordneten Leistungen richten Gestaltungsergebnisse systematisch an Fähigkeiten, Bedürfnissen und Nutzungssituationen der betroffenen Menschen aus.
- 1-1-22-1 Accessibility and Inclusion: "Accessibility and Inclusion" umfasst die Gestaltung und Prüfung von Lösungen, damit Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Nutzungsvoraussetzungen gleichberechtigt teilnehmen können. Die Leistung ermittelt Barrieren in Inhalten, Interaktionen, Technik und organisatorischen Abläufen. Anforderungen aus tatsächlichen Nutzungssituationen und einschlägigen Zugänglichkeitsstandards werden in konkrete Gestaltungsvorgaben übersetzt. Betroffene Nutzergruppen werden angemessen einbezogen und Ergebnisse mit geeigneten Prüfverfahren verifiziert. Ihr Ergebnis ist eine zugänglichere Lösung, die vermeidbare Ausschlüsse reduziert und selbstständige Nutzung unterstützt.
- 1-1-22-2 Customer Experience: "Customer Experience" umfasst die ganzheitliche Gestaltung der Wahrnehmung und Erfahrung von Kunden über alle relevanten Kontakte mit einer Organisation oder Leistung. Die Leistung untersucht Erwartungen, Bedürfnisse, Emotionen und tatsächliche Abläufe entlang vollständiger Kundenreisen. Einzelne Kontaktpunkte, Kanäle und interne Übergaben werden in ihrem Zusammenwirken bewertet. Erkenntnisse werden in priorisierte Verbesserungen von Kommunikation, Prozessen, Diensten und Interaktionen übersetzt. Ihr Ergebnis ist ein konsistenteres Kundenerlebnis, das die beabsichtigte Beziehung und Nutzung unterstützt.
- 1-1-22-3 User Experience Analysis: "User Experience Analysis" umfasst die strukturierte Untersuchung bestehender oder geplanter Nutzungserfahrungen zur Erkennung konkreter Gestaltungsprobleme und Verbesserungsmöglichkeiten. Die Leistung verbindet Erkenntnisse über Nutzer, Aufgaben, Kontext, Inhalte und Interaktionsabläufe. Verhaltensdaten, Rückmeldungen und fachliche Prüfungen werden ausgewertet, um Ursachen statt nur sichtbarer Symptome zu bestimmen. Befunde werden nach ihrer Auswirkung auf Verständlichkeit, Effizienz, Zugänglichkeit und Zielerreichung priorisiert. Ihr Ergebnis ist eine belastbare Analysegrundlage für gezielte Entscheidungen zur Gestaltung der Nutzung.
- 1-1-22-4 User Experience Design: "User Experience Design" umfasst die nutzerorientierte Gestaltung von Abläufen, Interaktionen und Informationsdarstellungen für digitale oder technisch unterstützte Lösungen. Die Leistung übersetzt Nutzerbedürfnisse und fachliche Anforderungen in Konzepte, Informationsarchitekturen, Bedienfolgen und Prototypen. Gestaltungsideen werden iterativ konkretisiert und mit beteiligten Nutzern sowie Fachstellen überprüft. Konsistenz, Verständlichkeit, Zugänglichkeit und die sichere Erreichung von Nutzungszielen bestimmen die Ausarbeitung. Ihr Ergebnis ist ein umsetzbarer Entwurf für eine kohärente und wirksame Nutzungserfahrung.
- 1-1-22-5 User Experience Evaluation: "User Experience Evaluation" umfasst die methodische Bewertung, wie gut eine Lösung von ihren vorgesehenen Nutzern verstanden und verwendet werden kann. Die Leistung prüft konkrete Aufgaben, Interaktionen und Ergebnisse anhand festgelegter Nutzungsziele und geeigneter Verfahren. Beobachtungen, Messwerte und Rückmeldungen zeigen Probleme mit Effektivität, Effizienz, Verständlichkeit, Zufriedenheit oder Zugänglichkeit. Befunde werden nach Schwere und Nutzungsauswirkung geordnet und mit nachvollziehbaren Verbesserungshinweisen versehen. Ihr Ergebnis ist ein empirisch oder fachlich begründetes Urteil über die Qualität der Nutzungserfahrung.
- 1-1-22-6 User Research: "User Research" umfasst die systematische Untersuchung von Menschen, ihren Bedürfnissen, Verhaltensweisen, Fähigkeiten und Nutzungskontexten. Die Leistung formuliert Erkenntnisfragen und wählt geeignete qualitative oder quantitative Forschungsmethoden. Reale oder repräsentative Nutzer werden beobachtet, befragt oder in Nutzungssituationen einbezogen. Erkenntnisse werden auf Muster, Unterschiede und Aussagegrenzen geprüft und für Gestaltungsentscheidungen aufbereitet. Ihr Ergebnis ist ein belastbares Verständnis der Menschen, für die eine Lösung entwickelt oder verbessert wird.
1-2 Software und digitale Dienste
Software und digitale Dienste umfassen digital bereitgestellte Leistungen für fachliche und informationstechnische Aufgaben. Die Zusammenstellung ordnet Softwarefunktionen, Plattformleistungen und digital erbrachte Dienste nach ihrer primären Funktion und ihrem Nutzungsergebnis. Die nachgeordneten Einheiten konkretisieren beschaffbare digitale Leistungen von Analyse und Entwicklung bis zu branchenspezifischen Anwendungen.
1-2-1 Analytics
Analytics umfasst digitale Leistungen zur Auswertung, Verknüpfung, Suche und verständlichen Darstellung von Daten. Die Zusammenstellung bündelt analytische Anwendungen, semantische Zugänge und spezialisierte Verfahren zur Gewinnung verwertbarer Erkenntnisse. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen unterschiedliche Datenarten und Fragestellungen von der explorativen Analyse bis zur Vorhersage.
1-2-1-1 Analytics and Business Intelligence
Analytics and Business Intelligence umfasst Software und digitale Dienste zur Untersuchung von Daten und zur Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen. Die Zusammenstellung ordnet allgemeine Analyse, Suche, Visualisierung, semantische Aufbereitung und spezialisierte Erkenntnisverfahren nach ihrer Hauptfunktion. Die nachgeordneten Leistungen machen Daten für konkrete Auswertungs-, Prognose- oder Informationsbedarfe nutzbar.
- 1-2-1-1-1 Agentic Analytics: "Agentic Analytics" umfasst Software, die analytische Aufgaben mit zielorientierten, teilweise selbstständig ausgeführten Arbeitsschritten bearbeitet. Die Leistung zerlegt Fragestellungen, wählt verfügbare Daten und Werkzeuge aus und führt passende Analysen in einer kontrollierten Folge durch. Ergebnisse und Zwischenschritte können anhand neuer Befunde oder Rückfragen angepasst werden. Schutzvorgaben, Berechtigungen und nachvollziehbare Ausführungsprotokolle begrenzen den selbstständigen Handlungsspielraum. Die Leistung liefert begründete Erkenntnisse oder Analyseprodukte, ohne dass jeder einzelne Verarbeitungsschritt manuell vorgegeben werden muss.
- 1-2-1-1-2 AI Search and Discovery: "AI Search and Discovery" ermöglicht die bedeutungsorientierte Suche und Erkundung von Informationen mithilfe künstlicher Intelligenz. Die Leistung verarbeitet natürlichsprachliche Anfragen, semantische Ähnlichkeiten und inhaltliche Zusammenhänge über unterschiedliche Datenquellen hinweg. Relevante Inhalte können zusammengefasst, gruppiert oder als weiterführende Entdeckungen vorgeschlagen werden. Quellenbezug, Berechtigungen und Bewertung der Treffer bleiben bei der Ergebnisbereitstellung nachvollziehbar. Die Leistung erleichtert das Auffinden bislang unbekannter oder sprachlich abweichend bezeichneter Informationen.
- 1-2-1-1-3 Analytics: "Analytics" ermöglicht die interaktive oder automatisierte Untersuchung strukturierter und unstrukturierter Daten. Die Leistung stellt Funktionen zum Filtern, Aggregieren, Vergleichen und Erkennen von Mustern oder Abweichungen bereit. Nutzer können Fragestellungen in Auswertungen übersetzen und Ergebnisse nach unterschiedlichen Merkmalen vertiefen. Wiederkehrende Analysen lassen sich speichern, aktualisieren und kontrolliert bereitstellen. Die Leistung erzeugt nachvollziehbare Erkenntnisse aus vorhandenen Datenbeständen.
- 1-2-1-1-4 Data Virtualization: "Data Virtualization" ermöglicht die einheitliche Nutzung verteilter Daten, ohne sie dauerhaft in einen gemeinsamen physischen Speicher zu kopieren. Die Leistung verbindet Datenquellen über eine abstrakte Zugriffsschicht und stellt daraus logische Sichten oder Dienste bereit. Abfragen werden an geeignete Quellen verteilt und Ergebnisse zur Laufzeit zusammengeführt. Semantik, Zugriffsrechte, Transformationen und technische Unterschiede der Quellen können zentral verwaltet werden. Die Leistung ermöglicht einen konsistenten Datenzugang bei fortbestehender dezentraler Speicherung.
- 1-2-1-1-5 Data Visualization: "Data Visualization" ermöglicht die grafische Darstellung von Daten und Analyseergebnissen. Die Leistung überführt Werte, Kategorien, Beziehungen und zeitliche Entwicklungen in geeignete Diagramme, Karten oder interaktive Ansichten. Nutzer können Darstellungen konfigurieren, filtern und mit zugrunde liegenden Daten verknüpfen. Beschriftungen, Skalen, Hervorhebungen und Zugänglichkeitsmerkmale unterstützen eine sachgerechte Interpretation. Die Leistung macht komplexe Datenmuster visuell erfassbar und kommunizierbar.
- 1-2-1-1-6 Drone Analytics: "Drone Analytics" umfasst Software zur Auswertung von Bild-, Sensor- und Positionsdaten, die durch unbemannte Luftfahrzeuge erfasst wurden. Die Leistung verarbeitet Flugaufnahmen und Messreihen zu Karten, Modellen, Bestandsfeststellungen oder Zustandsanalysen. Georeferenzierung, Bildzusammenführung, Objekterkennung und Veränderungsvergleich können die Auswertung unterstützen. Flug- und Sensordaten werden mit räumlichen oder fachlichen Referenzinformationen verbunden. Die Leistung liefert verwertbare Erkenntnisse aus luftgestützt erhobenen Daten.
- 1-2-1-1-7 Embedded Business Intelligence: "Embedded Business Intelligence" umfasst analytische Funktionalität, die unmittelbar in eine fachliche Anwendung oder einen digitalen Arbeitsablauf integriert ist. Die Leistung stellt Kennzahlen, Berichte und Auswertungen im Kontext der aktuell bearbeiteten Aufgabe bereit. Nutzer müssen die Ausgangsanwendung nicht verlassen, um relevante Daten zu untersuchen oder Entscheidungen zu unterstützen. Analytische Inhalte können über Schnittstellen, eingebettete Komponenten oder gemeinsam genutzte Datenmodelle eingebunden werden. Die Leistung verbindet operative Arbeit mit kontextbezogener Geschäftsauswertung.
- 1-2-1-1-8 Enterprise Search: "Enterprise Search" ermöglicht die organisationsweite Suche über mehrere interne Informationsquellen und Inhaltsarten. Die Leistung indexiert Dokumente, Datensätze, Nachrichten oder Anwendungsinhalte und macht sie über einen gemeinsamen Suchzugang auffindbar. Berechtigungen der Ursprungssysteme werden bei Erfassung und Ergebnisanzeige berücksichtigt. Relevanzsteuerung, Metadaten, Filter und semantische Verfahren verbessern die Treffergenauigkeit. Die Leistung ermöglicht einen kontrollierten, quellenübergreifenden Zugang zum Informationsbestand einer Organisation.
- 1-2-1-1-9 Graph Visualization: "Graph Visualization" ermöglicht die visuelle Darstellung von Knoten, Beziehungen und Netzwerken in graphbasierten Daten. Die Leistung ordnet verbundene Objekte räumlich an und macht Strukturen, Pfade, Gruppen oder zentrale Elemente erkennbar. Nutzer können große Beziehungsnetze filtern, erkunden und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Layoutverfahren, Hervorhebungen und interaktive Navigation unterstützen die Analyse komplexer Verflechtungen. Die Leistung vermittelt Zusammenhänge, die in tabellarischen Darstellungen nur schwer erkennbar wären.
- 1-2-1-1-10 Insight Engines: "Insight Engines" umfassen Softwareanwendungen, die Inhalte aus mehreren Quellen erschließen und kontextbezogene Erkenntnisse für Nutzer bereitstellen. Die Leistung verbindet Suche, semantische Analyse, maschinelles Lernen und Wissensmodelle zur Interpretation von Informationsbeständen. Ergebnisse können nach Rolle, Aufgabe, Situation oder erkanntem Zusammenhang priorisiert und erklärt werden. Rückmeldungen und Nutzungsmuster dienen der Verbesserung von Relevanz und Entdeckung. Die Leistung unterstützt Entscheidungen, indem sie relevante Informationen nicht nur auffindet, sondern in einen verständlichen Zusammenhang stellt.
- 1-2-1-1-11 Location Intelligence: "Location Intelligence" ermöglicht die Analyse von Daten anhand ihres räumlichen Bezugs. Die Leistung verbindet Adressen, Koordinaten, Gebiete und Bewegungen mit fachlichen Merkmalen und stellt räumliche Muster oder Abhängigkeiten dar. Funktionen können Geokodierung, Einzugsgebietsbildung, Routenbezug, Distanzen und standortbezogene Vergleiche umfassen. Karten und räumliche Modelle unterstützen die Untersuchung von Verteilung, Erreichbarkeit und Standortwirkung. Die Leistung liefert ortsbezogene Erkenntnisse für Planung und Entscheidung.
- 1-2-1-1-12 Predictive Analytics: "Predictive Analytics" ermöglicht die Ableitung wahrscheinlicher zukünftiger Ereignisse oder Werte aus historischen und aktuellen Daten. Die Leistung erstellt statistische oder lernende Modelle, prüft deren Prognosegüte und wendet sie auf neue Beobachtungen an. Einflussfaktoren, Unsicherheiten und Konfidenzen können gemeinsam mit der Vorhersage ausgewiesen werden. Modelle lassen sich überwachen und bei veränderten Datenmustern neu trainieren oder anpassen. Die Leistung unterstützt vorausschauende Entscheidungen durch quantifizierte Prognosen.
- 1-2-1-1-13 Semantic Layer: "Semantic Layer" umfasst Software, die technische Datenstrukturen in ein konsistentes fachliches Begriffs- und Kennzahlenmodell übersetzt. Die Leistung definiert gemeinsame Bedeutungen, Beziehungen, Berechnungen und Zugriffsregeln über zugrunde liegende Datenquellen hinweg. Analytische Werkzeuge und Nutzer greifen dadurch auf dieselben fachlich festgelegten Maße und Dimensionen zu. Änderungen der physischen Speicherung können von der fachlichen Nutzung entkoppelt werden. Die Leistung schafft eine kontrollierte Vermittlung zwischen Datenhaltung und Geschäftssprache.
- 1-2-1-1-14 Site Search: "Site Search" ermöglicht die Suche innerhalb eines bestimmten Webangebots oder zusammengehöriger Webseiten. Die Leistung indexiert freigegebene Seiten, Dokumente und Inhalte und stellt passende Treffer direkt im jeweiligen Webauftritt bereit. Relevanz, Facetten, Synonyme und Suchvorschläge können auf Inhalt und Zielgruppe des Angebots abgestimmt werden. Nutzungsdaten und erfolglose Anfragen unterstützen die Verbesserung von Index und Trefferlogik. Die Leistung erleichtert Besuchern das gezielte Auffinden öffentlich oder zugangsbeschränkt bereitgestellter Webinhalte.
- 1-2-1-1-15 Statistical Analysis: "Statistical Analysis" ermöglicht die mathematisch fundierte Untersuchung von Daten mit statistischen Verfahren. Die Leistung unterstützt Datenaufbereitung, Schätzung, Hypothesentests, Regressionsmodelle, Versuchsplanung und Unsicherheitsbewertung. Berechnungen werden mit Parametern, Annahmen und Gütemaßen nachvollziehbar dokumentiert. Grafische Diagnose und reproduzierbare Ausführungen helfen bei der Prüfung der gewählten Modelle. Die Leistung liefert statistisch begründete Aussagen über Unterschiede, Zusammenhänge und Verteilungen.
- 1-2-1-1-16 Text Analysis: "Text Analysis" ermöglicht die automatisierte Erschließung und Auswertung natürlichsprachlicher Texte. Die Leistung erkennt sprachliche Einheiten, Themen, Entitäten, Beziehungen, Stimmungen oder wiederkehrende Muster in Dokumenten und Nachrichten. Unterschiedliche Sprachen, Fachvokabulare und Textformen können durch geeignete Modelle und Regeln berücksichtigt werden. Ergebnisse werden als strukturierte Merkmale, Klassifikationen, Zusammenfassungen oder durchsuchbare Annotationen bereitgestellt. Die Leistung macht große Textbestände für Analyse und weitere Verarbeitung nutzbar.
- 1-2-1-1-17 Time Series Intelligence: "Time Series Intelligence" ermöglicht die Untersuchung zeitlich geordneter Mess- und Ereignisdaten. Die Leistung erkennt Trends, Saisonalitäten, Zustandswechsel, Anomalien und wiederkehrende zeitliche Muster. Datenströme unterschiedlicher Frequenz können ausgerichtet, aggregiert und in ihrem Verlauf verglichen werden. Prognosen und automatische Warnungen unterstützen die frühzeitige Reaktion auf erwartete oder ungewöhnliche Entwicklungen. Die Leistung liefert kontextbezogene Erkenntnisse über das Verhalten von Größen im Zeitverlauf.
- 1-2-1-1-18 Visitor Behavior Intelligence: "Visitor Behavior Intelligence" ermöglicht die Analyse des Verhaltens von Besuchern in digitalen Angeboten. Die Leistung erfasst und verdichtet Interaktionen wie Navigation, Suchwege, Eingaben, Abbrüche und wiederkehrende Nutzungsmuster. Sitzungsverläufe, Trichteranalysen und aggregierte Verhaltensdarstellungen zeigen Hindernisse und erfolgreiche Wege. Datenschutz- und Einwilligungsvorgaben können in Erfassung, Speicherung und Auswertung abgebildet werden. Die Leistung unterstützt die gezielte Verbesserung von Inhalten, Bedienung und digitalen Nutzerreisen.
1-2-2 AR/VR
AR/VR umfasst digitale Leistungen, die reale Wahrnehmung mit virtuellen Inhalten erweitern oder vollständig computergenerierte Umgebungen bereitstellen. Die Zusammenstellung trennt erweiterte Realität und virtuelle Realität nach ihrer Beziehung zur physischen Umgebung. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Erstellung, Verwaltung, Zusammenarbeit, Simulation und Visualisierung immersiver Inhalte.
1-2-2-1 Augmented Reality
Augmented Reality umfasst Software, die digitale Informationen räumlich mit einer wahrgenommenen realen Umgebung verbindet. Die Zusammenstellung ordnet Werkzeuge für Zusammenarbeit, Inhaltserstellung, Entwicklung, Training, Visualisierung und industrielle Anwendung nach ihrem Nutzungsergebnis. Die nachgeordneten Leistungen ermöglichen situationsbezogene digitale Ergänzungen, ohne die physische Umgebung vollständig zu ersetzen.
- 1-2-2-1-1 AR Collaboration: "AR Collaboration" unterstützt die gemeinsame Bearbeitung oder Besprechung räumlich eingeblendeter digitaler Inhalte in einer realen Umgebung. Mehrere Beteiligte können dieselben Objekte, Markierungen oder Anweisungen synchron sehen und bearbeiten. Räumliche Verankerung sorgt dafür, dass Hinweise an der vorgesehenen physischen Position erscheinen. Sprache, Gesten, Annotationen und geteilte Ansichten unterstützen Zusammenarbeit vor Ort oder aus der Ferne. Die Leistung verbindet gemeinsames räumliches Verständnis mit kontextbezogener Kommunikation.
- 1-2-2-1-2 AR WYSIWYG Editor: "AR WYSIWYG Editor" unterstützt die visuelle Erstellung von Augmented-Reality-Inhalten mit unmittelbarer Vorschau des späteren Erscheinungsbilds. Nutzer platzieren digitale Objekte, Texte, Medien und Interaktionen in einer räumlichen Szene, ohne alle Elemente programmieren zu müssen. Position, Größe, Verhalten, Auslöser und Abfolgen lassen sich direkt im Entwurf bearbeiten. Vorschau- und Testfunktionen zeigen die Wirkung in der vorgesehenen realen Umgebung. Die Leistung erzeugt veröffentlichbare AR-Erlebnisse aus einer anschaulichen Bearbeitungsoberfläche.
- 1-2-2-1-3 Augmented Reality (AR) Content Management: "Augmented Reality (AR) Content Management" unterstützt die organisierte Verwaltung und Veröffentlichung räumlicher Inhalte für Augmented-Reality-Anwendungen. Die Leistung führt Modelle, Medien, Metadaten, Versionen und Zuordnungen zu Orten oder Erkennungsmustern zusammen. Freigaben und Berechtigungen steuern, welche Inhalte in bestimmten Anwendungen oder Nutzungssituationen verfügbar werden. Aktualisierungen können zentral verteilt werden, ohne jede Zielanwendung vollständig neu zu erstellen. Die Leistung sichert einen kontrollierten Lebenszyklus wiederverwendbarer AR-Inhalte.
- 1-2-2-1-4 Augmented Reality (AR) Game Engine: "Augmented Reality (AR) Game Engine" umfasst eine Laufzeit- und Entwicklungsumgebung für interaktive Spiele, die digitale Spielelemente mit der realen Umgebung verbinden. Die Leistung verarbeitet räumliche Erfassung, Tracking, Darstellung, Physik und Nutzereingaben in Echtzeit. Spielregeln und virtuelle Objekte können auf erkannte Flächen, Orte oder reale Bewegungen reagieren. Werkzeuge für Szenen, Animation, Audio und Mehrspielernutzung unterstützen die Erstellung vollständiger AR-Spielerlebnisse. Die Leistung stellt die technischen Grundlagen für Entwicklung und Ausführung räumlich erweiterter Spiele bereit.
- 1-2-2-1-5 Augmented Reality (AR) SDK: "Augmented Reality (AR) SDK" stellt Programmierschnittstellen, Bibliotheken und Entwicklungswerkzeuge für eigene Augmented-Reality-Anwendungen bereit. Die Leistung bündelt Funktionen für Umgebungserkennung, Positionsverfolgung, räumliche Verankerung und die Darstellung digitaler Inhalte. Entwickler binden diese Fähigkeiten in mobile, tragbare oder andere geeignete Zielsysteme ein. Dokumentation, Beispielcode, Testhilfen und Schnittstellen zu Entwicklungsumgebungen unterstützen eine konsistente Implementierung. Die bereitgestellten Softwarebausteine verkürzen die Entwicklung wiederkehrender technischer AR-Grundfunktionen.
- 1-2-2-1-6 Augmented Reality (AR) Training Simulator: "Augmented Reality (AR) Training Simulator" ermöglicht die realitätsnahe Einübung von Tätigkeiten durch digitale Einblendungen in einer physischen Umgebung. Die Leistung führt Lernende schrittweise durch Abläufe und kann virtuelle Objekte, Hinweise oder Gefährdungsszenarien an realen Positionen darstellen. Handlungen und Reaktionen werden erfasst, um Fortschritt, Fehler und Zielerreichung auszuwerten. Trainingssituationen lassen sich wiederholen oder variieren, ohne alle realen Bedingungen herstellen zu müssen. Die Leistung ermöglicht praxisbezogenes Lernen mit unmittelbarem räumlichem Bezug.
- 1-2-2-1-7 Augmented Reality (AR) Visualization: "Augmented Reality (AR) Visualization" ermöglicht die räumlich passende Darstellung digitaler Modelle oder Informationen innerhalb einer realen Umgebung. Die Leistung überlagert die wahrgenommene Umgebung mit skalierten, positionierten und perspektivisch angepassten Inhalten. Nutzer können Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und kontextbezogene Details aufrufen. Datenänderungen oder Varianten können unmittelbar in derselben physischen Situation sichtbar gemacht werden. Die Leistung unterstützt Verständnis und Entscheidung durch eine anschauliche Verbindung von realem Ort und digitaler Darstellung.
- 1-2-2-1-8 Industrial AR: "Industrial AR" ermöglicht die Augmented-Reality-Unterstützung industrieller Arbeits-, Wartungs- und Produktionsabläufe. Die Leistung stellt Anweisungen, Messwerte, Bauteilinformationen oder Warnungen unmittelbar am betroffenen Gerät oder Arbeitsplatz bereit. Räumliche Erkennung und die Verbindung mit Betriebsdaten ermöglichen kontextabhängige Hinweise während einer Tätigkeit. Fernunterstützung, dokumentierte Arbeitsschritte und Rückmeldungen können in den Ablauf eingebunden werden. Die Leistung verbessert die situationsgerechte Informationsversorgung bei technischen Aufgaben in industriellen Umgebungen.
1-2-2-2 Virtual Reality
Virtual Reality umfasst Software, die vollständig computergenerierte, räumlich erfahrbare Umgebungen für Interaktion und Wahrnehmung bereitstellt. Die Zusammenstellung ordnet Zusammenarbeit, Entwicklung, Vertrieb, Inhaltsverwaltung, Training und Visualisierung nach ihren eigenständigen Funktionen. Die nachgeordneten Leistungen ermöglichen immersive Anwendungen von der Erstellung bis zur praktischen Nutzung.
- 1-2-2-2-1 Virtual Reality (VR) Collaboration: "Virtual Reality (VR) Collaboration" unterstützt gemeinsames Arbeiten und Kommunizieren in einer geteilten virtuellen Umgebung. Beteiligte werden räumlich repräsentiert und können digitale Objekte, Modelle oder Arbeitsflächen gemeinsam betrachten und bearbeiten. Sprache, Gesten, Annotationen und synchronisierte Zustände vermitteln Präsenz und Handlungskontext. Sitzungen können unabhängig vom physischen Standort der Teilnehmenden durchgeführt und dokumentiert werden. Die Leistung ermöglicht räumlich geprägte Zusammenarbeit an virtuellen Gegenständen und Szenarien.
- 1-2-2-2-2 Virtual Reality (VR) Game Engines: "Virtual Reality (VR) Game Engines" unterstützen interaktive Spiele in vollständig virtuellen dreidimensionalen Welten. Die Leistung verbindet Szenendarstellung, Physik, Audio, Eingabeverarbeitung und räumliche Bewegung in Echtzeit. Funktionen für Headsets, Controller und andere Interaktionsgeräte unterstützen ein glaubwürdiges Präsenzgefühl. Entwicklungswerkzeuge ermöglichen die Gestaltung von Spielregeln, Umgebungen, Animationen und Mehrspielerszenarien. Die Leistung stellt die technische Grundlage für Erstellung, Test und Ausführung immersiver VR-Spiele bereit.
- 1-2-2-2-3 Virtual Reality (VR) Marketplaces: "Virtual Reality (VR) Marketplaces" betreiben Plattformfunktionen zur Veröffentlichung, Auffindbarkeit, Bereitstellung und Abrechnung von VR-Anwendungen oder VR-Inhalten. Die Leistung verwaltet Angebote, Metadaten, Versionen, Nutzungsrechte und die Verteilung an geeignete Zielgeräte. Such-, Bewertungs- und Empfehlungsfunktionen unterstützen Nutzer bei der Auswahl verfügbarer Inhalte. Anbieter können Veröffentlichungen, Aktualisierungen und kommerzielle Bedingungen über geregelte Abläufe steuern. Die Leistung vermittelt den kontrollierten Zugang zwischen Produzenten und Nutzern virtueller Inhalte.
- 1-2-2-2-4 Virtual Reality (VR) Software Development Kits: "Virtual Reality (VR) Software Development Kits" unterstützen die Entwicklung eigener VR-Anwendungen. Die Leistung stellt Funktionen für räumliche Darstellung, Kopf- und Handverfolgung, Eingaben, Gerätezugriff und Laufzeitsteuerung bereit. Entwickler können damit unterschiedliche Interaktionsgeräte und virtuelle Szenen in eine Anwendung einbinden. Dokumentation, Beispiele, Testhilfen und Integrationen in Entwicklungsumgebungen unterstützen die Umsetzung. Die Softwarepakete bündeln wiederkehrende technische Grundlagen für immersive Anwendungen.
- 1-2-2-2-5 VR Content Management: "VR Content Management" unterstützt die strukturierte Verwaltung und kontrollierte Bereitstellung von Inhalten für virtuelle Realitätsanwendungen. Die Leistung führt dreidimensionale Modelle, Szenen, Medien, Metadaten, Versionen und Nutzungsrechte zusammen. Redaktions- und Freigabeprozesse steuern, welche Inhalte in bestimmten Anwendungen oder Nutzergruppen verfügbar sind. Aktualisierungen und Wiederverwendung können zentral organisiert werden, ohne jede VR-Anwendung isoliert zu pflegen. Die Leistung sichert einen nachvollziehbaren Lebenszyklus immersiver Inhalte.
- 1-2-2-2-6 VR Training Simulator: "VR Training Simulator" ermöglicht die Einübung von Tätigkeiten und Entscheidungen in einer vollständig virtuellen, kontrollierten Umgebung. Die Leistung bildet Arbeitsplätze, Geräte, Prozesse oder Gefahrensituationen räumlich und interaktiv nach. Lernende führen Handlungen aus, während das System Ablauf, Reaktion, Fehler und Zielerreichung erfasst. Szenarien können sicher wiederholt, variiert und an unterschiedliche Schwierigkeitsgrade angepasst werden. Die Leistung ermöglicht praxisnahes Training, wenn reale Übungen aufwendig, riskant oder nur eingeschränkt verfügbar sind.
- 1-2-2-2-7 VR Visualization: "VR Visualization" ermöglicht die immersive Betrachtung räumlicher Modelle, Daten oder geplanter Umgebungen in virtueller Realität. Die Leistung versetzt Nutzer in eine maßstäbliche oder analytisch aufbereitete Darstellung und ermöglicht freie Perspektivwechsel. Objekte, Varianten und Zusatzinformationen können interaktiv untersucht und miteinander verglichen werden. Gemeinsame Begehungen oder Präsentationen unterstützen die Abstimmung komplexer räumlicher Sachverhalte. Die Leistung schafft ein anschauliches Verständnis, das über zweidimensionale Darstellungen hinausgeht.
1-2-3 Artificial Intelligence
Artificial Intelligence umfasst Software und digitale Dienste, die Wahrnehmung, Sprachverarbeitung, Mustererkennung, Generierung oder zielgerichtete Aufgabenbearbeitung mit lernenden Modellen unterstützen. Die Zusammenstellung ordnet autonome Agenten, Assistenz, Trainingsdaten, technische Betriebsgrundlagen, Governance, generative Modelle und sprachbasierte Interaktion nach ihrer Hauptfunktion. Die nachgeordneten Leistungen decken Entwicklung, Bereitstellung, Nutzung und kontrollierte Absicherung künstlicher Intelligenz ab.
1-2-3-1 AI Agents
AI Agents umfasst Software, die Ziele entgegennimmt, Arbeitsschritte plant und verfügbare Werkzeuge oder Daten zur Aufgabenerfüllung einsetzt. Die Zusammenstellung ordnet Entwicklungswerkzeuge, Integrationskomponenten und fachlich spezialisierte Agenten nach ihrem vorgesehenen Einsatz. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen selbstständigere Abläufe unter festgelegten Berechtigungen und Kontrollbedingungen.
- 1-2-3-1-1 AI Agent Builders: "AI Agent Builders" ermöglichen die Konfiguration und Erstellung zielorientierter KI-Agenten. Die Leistung legt Aufgaben, Anweisungen, Werkzeugzugriffe, Wissensquellen, Zustände und Kontrollregeln fest. Visuelle oder programmatische Arbeitsweisen können mehrstufige Abläufe und Entscheidungen des Agenten abbilden. Test-, Beobachtungs- und Bewertungsfunktionen helfen, Verhalten vor und während des Einsatzes zu prüfen. Die Leistung erzeugt ausführbare Agenten, die definierte Aufgaben innerhalb vorgegebener Grenzen bearbeiten.
- 1-2-3-1-2 AI Agent Integration: "AI Agent Integration" ermöglicht die technische Einbindung von KI-Agenten in bestehende Anwendungen, Datenquellen und Geschäftsabläufe. Die Leistung stellt Schnittstellen, Ereignisverarbeitung, Identitätsübergabe und kontrollierte Werkzeugaufrufe zwischen den beteiligten Systemen bereit. Datenformate, Berechtigungen und Fehlerzustände werden über die Integrationsgrenzen hinweg behandelt. Beobachtung und Protokollierung machen agentische Aktionen und ihre Auswirkungen nachvollziehbar. Die Leistung ermöglicht, dass Agenten in vorhandenen Systemlandschaften sicher und verlässlich handeln können.
- 1-2-3-1-3 AI Agents For Business Operations: "AI Agents For Business Operations" unterstützen die selbstständige Bearbeitung mehrstufiger kaufmännischer und administrativer Vorgänge. Die Leistung versteht vorgegebene Ziele, ruft benötigte Informationen ab und führt zulässige Aktionen in verbundenen Geschäftssystemen aus. Typische Abläufe können Fallbearbeitung, Datenabgleich, Dokumentvorbereitung und koordinierte Weiterleitung umfassen. Regeln, Genehmigungen und Eskalationen begrenzen Entscheidungen mit besonderer Tragweite. Die Leistung automatisiert zusammenhängende Betriebsaufgaben, die sonst mehrere manuelle Arbeitsschritte erfordern.
- 1-2-3-1-4 AI Agents for HR: "AI Agents for HR" bearbeiten mehrstufige Personalprozesse und personalbezogene Anfragen. Die Leistung kann Informationen aus autorisierten Quellen zusammenführen, Vorgänge vorbereiten und definierte Aktionen in Personalsystemen anstoßen. Einsatzmöglichkeiten betreffen etwa Mitarbeiteranliegen, Eintrittsabläufe, Terminabstimmungen oder die Pflege genehmigter Personaldaten. Datenschutz, rollenbezogene Zugriffe und menschliche Freigaben steuern den Umgang mit sensiblen Informationen und Entscheidungen. Die Leistung entlastet Personalstellen bei wiederkehrenden Abläufen, ohne deren Verantwortung für wesentliche Personalentscheidungen zu ersetzen.
- 1-2-3-1-5 AI Customer Support Agents: "AI Customer Support Agents" unterstützen die dialoggestützte Bearbeitung von Kundenanliegen über einen oder mehrere Kontaktkanäle. Die Leistung erkennt Anliegen, nutzt freigegebene Wissensquellen und führt geeignete Lösungsschritte oder Systemaktionen aus. Gesprächskontext und Bearbeitungsstand können über mehrere Dialogschritte hinweg erhalten bleiben. Unsichere, sensible oder nicht lösbare Fälle werden mit den erforderlichen Informationen an menschliche Bearbeiter übergeben. Die Leistung ermöglicht eine skalierbare und konsistente Unterstützung bei wiederkehrenden Serviceanfragen.
- 1-2-3-1-6 AI IT Agents: "AI IT Agents" ermöglichen die selbstständige Unterstützung technischer Betriebs-, Support- und Verwaltungsaufgaben. Die Leistung analysiert Meldungen oder Systemzustände, plant Bearbeitungsschritte und verwendet freigegebene Werkzeuge zur Diagnose oder Änderung. Aktionen können über mehrere Systeme hinweg koordiniert und anhand von Betriebsregeln begrenzt werden. Protokolle, Genehmigungen und Rückfallmechanismen machen Eingriffe kontrollierbar. Die Leistung beschleunigt wiederkehrende technische Abläufe von der Ursachenklärung bis zur zulässigen Behebung.
- 1-2-3-1-7 AI Marketing Agents: "AI Marketing Agents" unterstützen die Planung und Ausführung mehrstufiger Marketingaufgaben. Die Leistung kann Zielgruppeninformationen auswerten, Inhalte vorbereiten, Ausspielungen koordinieren und Reaktionen in nachfolgende Schritte einbeziehen. Verbindungen zu freigegebenen Daten- und Kommunikationssystemen ermöglichen die Bearbeitung zusammenhängender Kampagnenabläufe. Markenregeln, Einwilligungen, Budgets und Freigaben begrenzen ihre Aktionen. Die Leistung unterstützt die fortlaufende Anpassung von Marketingmaßnahmen an definierte Ziele und beobachtete Ergebnisse.
- 1-2-3-1-8 AI SDRs: "AI SDRs" ermöglichen die automatisierte Unterstützung der frühen Vertriebsentwicklung und Qualifizierung potenzieller Geschäftskontakte. Die Leistung recherchiert freigegebene Informationen, bewertet Kontakte nach vorgegebenen Kriterien und bereitet personalisierte Ansprache vor oder führt sie aus. Antworten und Interaktionen werden interpretiert, um Interesse, Bedarf und geeignete nächste Schritte zu bestimmen. Kontaktregeln, Einwilligungen, Übergabeschwellen und menschliche Freigaben steuern den Einsatz. Die Leistung führt qualifizierte Verkaufschancen mit dokumentiertem Kontext an zuständige Vertriebsmitarbeiter heran.
- 1-2-3-1-9 Conversational Interface Agents: "Conversational Interface Agents" umfassen Softwareagenten, die Nutzern den dialogischen Zugriff auf Funktionen, Daten und mehrstufige Abläufe ermöglichen. Die Leistung versteht natürlichsprachliche Eingaben, hält Gesprächskontext und übersetzt Anliegen in zulässige Systemaktionen. Rückfragen klären fehlende Angaben, bevor der Agent Entscheidungen vorbereitet oder Aufgaben ausführt. Bestätigungen, Berechtigungen und transparente Ergebnisdarstellung sichern kontrollierbare Interaktionen. Die Leistung ersetzt komplexe Bedienfolgen durch einen zielbezogenen Dialog mit verbundenen digitalen Diensten.
1-2-3-2 AI Assistants and Content
AI Assistants and Content umfasst Anwendungen, die Menschen bei der Erstellung, Bearbeitung, Erfassung und Optimierung medialer oder sprachlicher Inhalte unterstützen. Die Zusammenstellung ordnet Avatar-, Notiz-, Angebots-, Sprach-, Schreib-, Prüf- und Musikfunktionen nach ihrem konkreten Inhaltsergebnis. Die nachgeordneten Leistungen verbinden generative oder analysierende Modelle mit klar umrissenen kreativen und kommunikativen Aufgaben.
- 1-2-3-2-1 AI Avatar Generators: "AI Avatar Generators" ermöglichen die Erzeugung digitaler Figuren oder personähnlicher Darstellungen aus Text, Bild, Audio oder vorgegebenen Gestaltungsmerkmalen. Die Leistung erstellt Aussehen, Mimik, Bewegung und gegebenenfalls gesprochene Darstellung eines Avatars. Nutzer können Identität, Stil, Sprache und Verhalten innerhalb verfügbarer Steuerungsmöglichkeiten anpassen. Einwilligungs-, Herkunfts- und Nutzungsrechtsfunktionen können den kontrollierten Umgang mit abgebildeten Personen unterstützen. Die Leistung liefert wiederverwendbare Avatarbilder, Animationen oder audiovisuelle Sequenzen für digitale Kommunikation.
- 1-2-3-2-2 AI Note-Taking: "AI Note-Taking" ermöglicht die automatisierte Erfassung, Strukturierung und Zusammenfassung gesprochener oder schriftlicher Besprechungsinhalte. Die Leistung transkribiert Beiträge, erkennt Themen, Entscheidungen, Aufgaben und relevante Bezugspunkte. Ergebnisse können Teilnehmern, Terminen oder Dokumenten zugeordnet und in durchsuchbare Notizen überführt werden. Korrektur-, Freigabe- und Zugriffsmechanismen unterstützen den verantwortlichen Umgang mit möglicherweise sensiblen Gesprächsinhalten. Die Leistung erzeugt eine nachvollziehbare Arbeitsdokumentation, ohne dass sämtliche Notizen manuell erstellt werden müssen.
- 1-2-3-2-3 AI Proposal Generation: "AI Proposal Generation" erzeugt und überarbeitet Angebotsentwürfe anhand von Anforderungen, Vorlagen und freigegebenen Wissensquellen. Die Leistung identifiziert benötigte Inhalte, schlägt passende Textbausteine vor und fügt Beiträge zu einem konsistenten Entwurf zusammen. Leistungsbeschreibungen, Nachweise, Preisangaben und kundenspezifische Aussagen können strukturiert eingebunden werden. Quellenbezug, Freigaben und Prüfhinweise helfen, unbelegte oder widersprüchliche Aussagen vor der Abgabe zu erkennen. Die Leistung verkürzt die Angebotserstellung und erhält zugleich die menschliche Verantwortung für verbindliche Inhalte.
- 1-2-3-2-4 AI Search Visibility Optimization: "AI Search Visibility Optimization" ermöglicht die Analyse und Verbesserung der Sichtbarkeit digitaler Inhalte in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen. Die Leistung untersucht, wie Inhalte von solchen Systemen gefunden, verstanden, zitiert oder in generierte Antworten einbezogen werden. Struktur, fachliche Eindeutigkeit, Quellenhinweise und technische Zugänglichkeit können anhand der Analyse angepasst werden. Beobachtungsfunktionen vergleichen Auffindbarkeit und Darstellung über relevante Fragestellungen und Zeiträume. Die Leistung unterstützt eine nachvollziehbare Optimierung von Inhalten für KI-vermittelte Informationszugänge.
- 1-2-3-2-5 AI Storyboard Generators: "AI Storyboard Generators" unterstützen die automatisierte Erstellung visueller Szenenfolgen aus Beschreibungen, Skripten oder narrativen Vorgaben. Die Leistung zerlegt Handlungen in Einstellungen und erzeugt dazu Bildkompositionen, Perspektiven, Figuren und zeitliche Übergänge. Nutzer können Stil, Ablauf und einzelne Szenen bearbeiten oder Varianten erstellen lassen. Konsistenzfunktionen helfen, wiederkehrende Figuren, Orte und Gestaltungselemente über die Folge hinweg beizubehalten. Die Leistung liefert einen visuellen Plan für Film-, Animations-, Präsentations- oder Medienproduktionen.
- 1-2-3-2-6 AI Voice Assistants: "AI Voice Assistants" umfassen sprachgesteuerte Anwendungen, die gesprochene Anliegen verstehen und mit Informationen oder ausgeführten Aktionen beantworten. Die Leistung verbindet Spracherkennung, Bedeutungsanalyse, Dialogsteuerung und Sprachausgabe zu einer fortlaufenden Interaktion. Gesprächskontext und Rückfragen ermöglichen die Bearbeitung mehrdeutiger oder mehrstufiger Anliegen. Berechtigungen und Bestätigungen schützen Aktionen mit Zugriff auf verbundene Systeme oder persönliche Daten. Die Leistung ermöglicht eine freihändige und natürlichsprachliche Nutzung digitaler Dienste.
- 1-2-3-2-7 AI Voice Dictation: "AI Voice Dictation" ermöglicht die Umwandlung gesprochener Sprache in bearbeitbaren geschriebenen Text. Die Leistung erkennt laufende Sprache, Satzgrenzen, Interpunktion und häufig auch fachbezogene Begriffe oder Sprecherkorrekturen. Diktate können unmittelbar in Dokumente, Formulare oder andere Anwendungen übertragen werden. Lern- und Anpassungsfunktionen verbessern die Erkennung für Stimmen, Vokabular und Nutzungskontexte. Die Leistung beschleunigt die Texteingabe und reduziert manuelle Transkription.
- 1-2-3-2-8 AI Writing Assistants: "AI Writing Assistants" ermöglichen die unterstützte Erstellung und Überarbeitung schriftlicher Inhalte. Die Leistung erzeugt Formulierungsvorschläge, strukturiert Entwürfe, passt Ton und Verständlichkeit an oder verdichtet vorhandenes Material. Kontext, Zielgruppe, fachliche Vorgaben und freigegebene Quellen können die Vorschläge steuern. Nutzer prüfen, ändern und verantworten die übernommenen Aussagen und den endgültigen Text. Die Leistung unterstützt den Schreibprozess von der Ideenbildung bis zur sprachlichen Ausarbeitung.
- 1-2-3-2-9 Answer Engine Optimization (AEO): "Answer Engine Optimization (AEO)" ermöglicht die Verbesserung digitaler Inhalte für direkte Antworten in Such-, Sprach- und KI-basierten Auskunftssystemen. Die Leistung analysiert typische Fragen, Antwortabsichten, Inhaltsstruktur und maschinenlesbare Bedeutung. Inhalte können so gegliedert und formuliert werden, dass klare, belegbare Antworten leichter extrahiert werden. Messfunktionen beobachten, ob und wie Informationen in direkten Antworten erscheinen. Die Leistung unterstützt die gezielte Bereitstellung präziser Inhalte für antwortorientierte Informationszugänge.
- 1-2-3-2-10 Proofreading: "Proofreading" ermöglicht die Prüfung fertiger oder weitgehend fertiger Texte auf sprachliche Fehler und formale Inkonsistenzen. Die Leistung erkennt Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Wortwiederholungen und Verstöße gegen festgelegte Schreibregeln. Korrekturvorschläge werden im Textkontext angezeigt und können einzeln bewertet oder übernommen werden. Wörterbücher, Fachbegriffe und Stilvorgaben lassen sich für den vorgesehenen Einsatz berücksichtigen. Die Leistung unterstützt eine sprachlich korrekte und konsistente Endfassung, ohne die fachliche Prüfung des Inhalts zu ersetzen.
- 1-2-3-2-11 Text-to-Music: "Text-to-Music" ermöglicht die Erzeugung musikalischer Inhalte aus natürlichsprachlichen Beschreibungen. Die Leistung übersetzt Angaben zu Stimmung, Stil, Instrumentierung, Tempo, Struktur oder Anlass in eine hörbare Komposition. Nutzer können Dauer, Varianten und einzelne musikalische Eigenschaften steuern oder Ergebnisse weiterbearbeiten. Die Ausgabe kann instrumentale Musik, Gesang oder getrennte musikalische Spuren umfassen. Die Leistung liefert neu generiertes Audiomaterial für kreative und mediale Anwendungen.
1-2-3-3 AI Data and Training
AI Data and Training umfasst Software zur Erstellung, Kennzeichnung und gezielten Auswahl von Daten für lernende Modelle. Die Zusammenstellung ordnet aktive Lernverfahren, menschlich oder automatisiert erzeugte Annotationen und synthetische Daten nach ihrer Funktion im Trainingsprozess. Die nachgeordneten Leistungen verbessern Verfügbarkeit, Eignung und Informationsgehalt von Trainings- und Bewertungsdaten.
- 1-2-3-3-1 Active Learning: "Active Learning" umfasst Software, die gezielt diejenigen Datenbeispiele für eine Kennzeichnung auswählt, von denen ein lernendes Modell voraussichtlich am stärksten profitiert. Die Leistung bewertet Unsicherheit, Repräsentativität oder erwarteten Informationsgewinn vorhandener unbeschrifteter Daten. Ausgewählte Fälle werden menschlichen oder automatisierten Kennzeichnungsprozessen zugeführt und anschließend in das Modelltraining einbezogen. Der wiederholte Zyklus konzentriert Kennzeichnungsaufwand auf besonders aussagekräftige Beispiele. Die Leistung ermöglicht leistungsfähige Modelle mit weniger vollständig manuell annotierten Trainingsdaten.
- 1-2-3-3-2 Data Labeling: "Data Labeling" ermöglicht die Kennzeichnung von Daten mit Klassen, Merkmalen, Grenzen, Beziehungen oder Zielwerten für Training und Bewertung von Modellen. Die Leistung stellt Bearbeitungsoberflächen und Arbeitsabläufe für Texte, Bilder, Audio, Video oder andere Datenformen bereit. Richtlinien, Rollen, Mehrfachbewertungen und Qualitätskontrollen sichern konsistente Annotationen. Bearbeitungsstand, Herkunft und Änderungen der Kennzeichnungen werden nachvollziehbar verwaltet. Die Leistung erzeugt strukturierte Referenzdaten, aus denen lernende Systeme geeignete Zuordnungen ableiten können.
- 1-2-3-3-3 Synthetic Data: "Synthetic Data" umfasst Software zur künstlichen Erzeugung von Datensätzen, die relevante Eigenschaften realer oder erwarteter Daten nachbilden. Die Leistung nutzt Regeln, Simulationen oder generative Modelle, um kontrollierbare Beispiele und Varianten bereitzustellen. Seltene Fälle, sensible Merkmale oder bislang nicht verfügbare Situationen können gezielt abgebildet werden. Statistische Ähnlichkeit, fachliche Plausibilität, Verzerrungen und Datenschutzwirkung werden mit geeigneten Prüfungen bewertet. Die Leistung liefert ergänzende Trainings-, Test- oder Entwicklungsdaten ohne unmittelbare Übernahme jedes realen Einzelfalls.
1-2-3-4 AI Infrastructure and Machine Learning
AI Infrastructure and Machine Learning umfasst Software zur Entwicklung, Bereitstellung, Verbindung und betrieblichen Steuerung lernender Modelle. Die Zusammenstellung ordnet Zugangs- und Orchestrierungsschichten, Modellverfahren, Entwicklungsplattformen, Bilderkennung, Betriebsprozesse, Prompts und Spracherkennung nach ihrer technischen Funktion. Die nachgeordneten Leistungen bilden die Grundlage für reproduzierbare und kontrollierbare KI-Anwendungen.
- 1-2-3-4-1 AI Gateways: "AI Gateways" ermöglichen die kontrollierte Vermittlung zwischen Anwendungen und unterschiedlichen KI-Modellen oder Modelldiensten. Die Leistung vereinheitlicht Zugriffe, Authentisierung, Anfrageformate, Weiterleitung und Fehlerbehandlung über mehrere Zielsysteme hinweg. Richtlinien können Modelle nach Aufgabe, Kosten, Verfügbarkeit, Datenanforderung oder Leistungsmerkmal auswählen. Protokollierung, Kontingente und Inhaltskontrollen machen Nutzung und Risiken zentral steuerbar. Die Leistung entkoppelt KI-Anwendungen von einzelnen Modellzugängen und schafft einen überwachten Zugangspunkt.
- 1-2-3-4-2 AI Orchestration: "AI Orchestration" unterstützt die Koordination mehrerer Modelle, Datenquellen, Werkzeuge und Verarbeitungsschritte innerhalb einer KI-Anwendung. Die Leistung steuert Reihenfolge, Verzweigungen, Kontextübergabe, Fehlerbehandlung und Zustände komplexer Ausführungsabläufe. Einzelne Komponenten können abhängig von Eingaben oder Zwischenergebnissen dynamisch ausgewählt werden. Beobachtung und Wiederholbarkeit unterstützen die Prüfung von Leistung, Kosten und Ergebnisqualität. Die Leistung verbindet isolierte KI-Funktionen zu einem kontrollierten Gesamtprozess.
- 1-2-3-4-3 Artificial Neural Network: "Artificial Neural Network" ermöglicht die Modellierung und Ausführung lernender Strukturen aus miteinander verbundenen künstlichen Neuronen. Die Leistung passt gewichtete Verbindungen anhand von Trainingsdaten an, um komplexe Muster und nichtlineare Zusammenhänge abzubilden. Aufbau, Aktivierungsfunktionen, Lernverfahren und Optimierungsparameter können auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten werden. Trainierte Netze verarbeiten neue Eingaben für Klassifikation, Vorhersage, Erzeugung oder Steuerung. Die Leistung stellt ein grundlegendes Modellverfahren für viele Anwendungen maschinellen Lernens bereit.
- 1-2-3-4-4 Data Science and Machine Learning: "Data Science and Machine Learning" unterstützt explorative Datenarbeit und die Entwicklung lernender Modelle. Die Leistung verbindet Datenzugriff, Aufbereitung, Analyse, Merkmalsbildung, Training, Vergleich und Dokumentation von Experimenten. Fachliche und technische Nutzer können gemeinsame Datensätze, Notebooks, Rechenressourcen und Modellartefakte verwalten. Reproduzierbare Abläufe und kontrollierte Übergaben erleichtern die Überführung geeigneter Modelle in weitere Betriebsprozesse. Die Leistung bündelt den Arbeitszyklus von der Datenuntersuchung bis zum geprüften Modellprototyp.
- 1-2-3-4-5 Emerging AI: "Emerging AI" ermöglicht die Erprobung und Nutzung neu entstehender KI-Verfahren, deren praktische Einsatzformen noch nicht dauerhaft etabliert sind. Die Leistung stellt experimentelle Modelle, Entwicklungszugänge oder Laufzeitfunktionen für begrenzte und kontrollierte Anwendungsszenarien bereit. Nutzer können Leistungsfähigkeit, Reife, Integrationsaufwand und Risiken anhand konkreter Aufgaben untersuchen. Versionen, Annahmen und Versuchsergebnisse werden nachvollziehbar festgehalten, da sich die zugrunde liegenden Verfahren schnell verändern können. Die Leistung unterstützt eine strukturierte technische Erkundung neuartiger KI-Fähigkeiten ohne pauschale produktive Eignungsannahme.
- 1-2-3-4-6 Image Recognition: "Image Recognition" ermöglicht die automatisierte Erkennung und Einordnung visueller Inhalte in Bildern oder Videobildern. Die Leistung identifiziert Objekte, Merkmale, Szenen, Texte oder räumliche Strukturen anhand trainierter Modelle. Ergebnisse können als Klassen, Positionen, Konturen, Ähnlichkeiten oder beschreibende Merkmale ausgegeben werden. Trainings- und Bewertungsfunktionen berücksichtigen unterschiedliche Aufnahmebedingungen und mögliche Fehlklassifikationen. Die Leistung macht visuelle Daten für Suche, Analyse, Überwachung oder automatisierte Weiterverarbeitung nutzbar.
- 1-2-3-4-7 Low-Code Machine Learning: "Low-Code Machine Learning" unterstützt die Entwicklung und Bereitstellung lernender Modelle mit überwiegend visuellen oder konfigurierbaren Arbeitsschritten. Die Leistung führt Nutzer durch Datenaufbereitung, Verfahrensauswahl, Training, Bewertung und Veröffentlichung, ohne umfangreiche eigene Programmierung vorauszusetzen. Vorgefertigte Komponenten lassen sich zu reproduzierbaren Analyse- und Modellierungsabläufen verbinden. Erweiterungspunkte können fachkundige Nutzer für besondere Transformationen oder Modelle verwenden. Die Leistung beschleunigt standardisierbare Machine-Learning-Aufgaben und macht sie einem breiteren Anwenderkreis zugänglich.
- 1-2-3-4-8 Machine Learning: "Machine Learning" umfasst Software zur Erstellung von Modellen, die aus Daten Muster ableiten und auf neue Eingaben übertragen. Die Leistung unterstützt Training, Validierung und Anwendung überwachter, unüberwachter oder bestärkender Lernverfahren. Datenmerkmale, Modellparameter und Gütemaße werden für die vorgesehene Aufgabe ausgewählt und nachvollziehbar bewertet. Überanpassung, Verzerrung und veränderte Datenverteilungen können durch geeignete Prüfungen erkannt werden. Die Leistung erzeugt datenbasierte Funktionen für Vorhersage, Klassifikation, Gruppierung, Empfehlung oder Steuerung.
- 1-2-3-4-9 MLOps: "MLOps" ermöglicht die kontrollierte Überführung und Betreuung von Machine-Learning-Modellen vom Experiment in den laufenden Betrieb. Die Leistung verwaltet Daten- und Modellversionen, automatisiert Trainings- sowie Bereitstellungsabläufe und hält verwendete Abhängigkeiten nachvollziehbar. Freigaben, Tests und registrierte Modellstände sichern reproduzierbare Übergänge zwischen Entwicklung und Produktion. Leistung, Datenverteilung und Ergebnisqualität produktiver Modelle werden überwacht und können erneute Trainingsprozesse auslösen. Die Leistung schafft betriebliche Verlässlichkeit und Steuerbarkeit über den gesamten Modelllebenszyklus.
- 1-2-3-4-10 Prompt Management: "Prompt Management" unterstützt die strukturierte Erstellung, Versionierung, Erprobung und Bereitstellung von Anweisungen für generative KI-Modelle. Die Leistung verwaltet Prompttexte, Variablen, Beispiele, Modellparameter und ihren jeweiligen Einsatzkontext. Varianten können mit definierten Testfällen verglichen und nach Qualität, Kosten oder Laufzeit bewertet werden. Freigaben und Änderungsverläufe sorgen dafür, dass produktive Anwendungen nachvollziehbare Promptstände verwenden. Die Leistung macht Promptentwicklung zu einem kontrollierten und wiederholbaren Bestandteil des KI-Lebenszyklus.
- 1-2-3-4-11 Voice Recognition: "Voice Recognition" ermöglicht die Erkennung und Unterscheidung menschlicher Stimmen anhand charakteristischer Sprechmerkmale. Die Leistung erstellt oder verwendet Stimmprofile, um Sprecher zu identifizieren oder zu verifizieren. Aufnahmequalität, Hintergrundgeräusche, Stimmveränderungen und Täuschungsversuche können bei der Bewertung berücksichtigt werden. Treffer werden mit Wahrscheinlichkeiten oder Entscheidungsschwellen ausgegeben und in geeignete Zugriffs- oder Analyseabläufe eingebunden. Die Leistung ermöglicht sprecherbezogene Authentisierung oder Zuordnung unabhängig vom gesprochenen Inhalt.
1-2-3-5 AI Security, Governance and Trust
AI Security, Governance and Trust umfasst Software zur Absicherung, Prüfung und verantwortlichen Steuerung künstlicher Intelligenz. Die Zusammenstellung ordnet Anwendungssicherheit, Verzerrungsprüfung, Governance, technische Schutzmaßnahmen und die übergreifende Sicherheitslage von KI-Beständen nach ihren Kontrollzielen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen nachvollziehbare Risiken, verbindliche Verantwortlichkeiten und wirksame Schutzmaßnahmen über den KI-Lebenszyklus.
- 1-2-3-5-1 AI AppSec Assistants: "AI AppSec Assistants" unterstützen Entwicklungsteams bei der Anwendungssicherheit und der Prüfung von Software. Die Leistung analysiert Quellcode, Abhängigkeiten, Konfigurationen oder Sicherheitsbefunde und erläutern mögliche Schwachstellen im jeweiligen Kontext. Vorschläge für Korrekturen, Prüfungen und sichere Umsetzungsmuster können unmittelbar in Entwicklungsabläufe einfließen. Nachweise und menschliche Freigaben bleiben erforderlich, da generierte Bewertungen oder Änderungen fehlerhaft sein können. Die Leistung beschleunigt sicherheitsbezogene Analyse und Fehlerbehebung während des Softwarelebenszyklus.
- 1-2-3-5-2 AI Bias Audit: "AI Bias Audit" ermöglicht die Untersuchung von KI-Modellen und Datensätzen auf systematische Verzerrungen und ungleiche Auswirkungen. Die Leistung vergleicht Ergebnisse zwischen relevanten Gruppen, Merkmalen und Entscheidungssituationen anhand festgelegter Fairnesskriterien. Datenrepräsentation, Modellverhalten, Schwellenwerte und Nutzungskontext werden gemeinsam betrachtet. Feststellungen werden mit Messwerten, Unsicherheiten und möglichen Ursachen dokumentiert. Die Leistung liefert eine belastbare Grundlage für Korrekturen und verantwortliche Entscheidungen über Entwicklung oder Einsatz.
- 1-2-3-5-3 AI Governance: "AI Governance" unterstützt die Steuerung von Verantwortlichkeiten, Regeln, Entscheidungen und Nachweisen für KI-Systeme. Die Leistung führt Anwendungen, Modelle, Datengrundlagen, Eigentümer, Einsatzwecke und Risikoeinstufungen in einem kontrollierten Bestand zusammen. Prüfungen, Genehmigungen und Dokumentationspflichten können abhängig von Risiko und Lebenszyklusphase gesteuert werden. Abweichungen, Änderungen und Überwachungsdaten werden verantwortlichen Stellen zugeordnet und nachvollziehbar verfolgt. Die Leistung unterstützt einen regelgerechten und transparent verantworteten Einsatz künstlicher Intelligenz.
- 1-2-3-5-4 AI Security: "AI Security" unterstützt beim Schutz von KI-Modellen, Trainingsdaten, Schnittstellen und KI-gestützten Anwendungen vor Angriffen und missbräuchlicher Nutzung. Die Leistung erkennt oder begrenzt Manipulationen von Eingaben, Datenvergiftung, Modellentwendung, unzulässige Offenlegung und schädliche Ausgaben. Schutzmechanismen können Entwicklung, Bereitstellung und laufende Interaktion mit dem Modell begleiten. Ereignisse und Verstöße werden protokolliert, bewertet und in Sicherheitsabläufe übergeben. Die Leistung adressiert Bedrohungen, die aus der besonderen Funktionsweise lernender und generativer Systeme entstehen.
- 1-2-3-5-5 AI Security Posture Management (AI-SPM): "AI Security Posture Management (AI-SPM)" ermöglicht die fortlaufende Erfassung und Bewertung der Sicherheitslage einer Organisation über ihre KI-Ressourcen hinweg. Die Leistung inventarisiert Modelle, Datensätze, Entwicklungsumgebungen, Schnittstellen und abhängige Anwendungen und prüft deren Konfiguration sowie Exposition. Fehlkonfigurationen, übermäßige Berechtigungen, nicht genehmigte Nutzung und bekannte Risiken werden zentral priorisiert. Veränderungen und Korrekturmaßnahmen lassen sich über Verantwortliche und technische Umgebungen hinweg verfolgen. Die Leistung schafft ein konsolidiertes Sicherheitsbild für die kontrollierte Behandlung von KI-bezogenen Risiken.
1-2-3-6 Generative AI
Generative AI umfasst Software zur Erzeugung neuer Texte, Bilder, Audio-, Video-, Code- und Anwendungsinhalte auf Grundlage gelernter Muster. Die Zusammenstellung ordnet fachliche Generierungswerkzeuge, Entwicklungsbausteine, Erkennungsfunktionen, Modellklassen und betriebliche Infrastrukturen nach ihrem jeweiligen Ergebnis. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Erstellung, Integration, Bereitstellung und Kontrolle generativer Modelle und ihrer Ausgaben.
- 1-2-3-6-1 AI App Builder: "AI App Builder" unterstützt die Erstellung digitaler Anwendungen mit generativer oder lernender KI als wesentlichem Funktionsbestandteil. Die Leistung verbindet Benutzeroberflächen, Modelle, Datenquellen, Anweisungen und Aktionen über visuelle oder programmatische Werkzeuge. Vorgefertigte Komponenten beschleunigen typische Funktionen wie Dialog, Extraktion, Generierung und Entscheidungsunterstützung. Tests, Berechtigungen und Bereitstellungsfunktionen unterstützen den kontrollierten Übergang vom Entwurf in die Nutzung. Die Leistung erzeugt ausführbare KI-Anwendungen, ohne jede technische Grundlage neu entwickeln zu müssen.
- 1-2-3-6-2 AI Code Generation: "AI Code Generation" ermöglicht die automatisierte Erzeugung von Quellcode aus natürlichsprachlichen, strukturellen oder beispielhaften Vorgaben. Die Leistung kann Funktionen, Komponenten, Schnittstellen, Tests oder Konfigurationsartefakte für definierte Entwicklungsaufgaben erstellen. Projektkontext, Programmiersprache und technische Regeln steuern Inhalt und Form der Ausgabe. Generierter Code wird vor der Übernahme fachlich geprüft, getestet und sicherheitsbezogen bewertet. Die Leistung beschleunigt die Umsetzung klar formulierter Programmieranforderungen.
- 1-2-3-6-3 AI Coding Assistants: "AI Coding Assistants" umfassen interaktive Softwareassistenten, die Entwickler beim Verstehen, Schreiben, Prüfen und Ändern von Code unterstützen. Die Leistung bezieht Quelltexte, Projektstruktur, Fehlermeldungen und Entwicklungsanweisungen in ihre Vorschläge ein. Funktionen können Codevervollständigung, Erklärung, Refactoring, Testentwurf und Hilfe bei der Fehlersuche umfassen. Berechtigungen und Kontextgrenzen steuern, auf welche Repositories oder Werkzeuge ein Assistent zugreifen darf. Die Leistung begleitet den Entwicklungsprozess dialogisch, während Auswahl und Verantwortung für Änderungen bei den Entwicklern verbleiben.
- 1-2-3-6-4 AI Content Creation: "AI Content Creation" unterstützt die generative Erstellung und Bearbeitung medialer Inhalte aus Anweisungen und bereitgestelltem Ausgangsmaterial. Die Leistung kann Text, Bild, Audio, Präsentations- oder kombinierte Inhalte für einen definierten Kommunikationszweck erzeugen. Zielgruppe, Ton, Format, Stil und fachliche Vorgaben können die Ausgabe steuern. Varianten, Überarbeitung und redaktionelle Freigabe unterstützen die kontrollierte Weiterverwendung der Ergebnisse. Die Leistung beschleunigt kreative Produktionsschritte, ohne die fachliche und rechtliche Prüfung veröffentlichter Inhalte zu ersetzen.
- 1-2-3-6-5 AI Content Detectors: "AI Content Detectors" ermöglichen die Einschätzung, ob digitale Inhalte wahrscheinlich ganz oder teilweise durch generative Modelle erzeugt oder verändert wurden. Die Leistung analysiert statistische, strukturelle oder medientechnische Merkmale von Texten, Bildern, Audio oder Video. Ergebnisse werden typischerweise als Wahrscheinlichkeiten, Hinweise oder markierte Auffälligkeiten und nicht als unfehlbarer Herkunftsnachweis ausgegeben. Vergleichsdaten und Erkennungsverfahren müssen an neue Generierungsarten und Bearbeitungstechniken angepasst werden. Die Leistung unterstützt Prüf- und Moderationsprozesse bei der Bewertung möglicher synthetischer Inhalte.
- 1-2-3-6-6 AI Image Generators: "AI Image Generators" ermöglichen die Erzeugung oder gezielte Veränderung visueller Inhalte mit generativen Modellen. Die Leistung verarbeitet Textbeschreibungen, Referenzbilder, Masken oder Gestaltungsparameter zu neuen Bildern und Varianten. Komposition, Stil, Abmessungen, dargestellte Elemente und Bearbeitungszonen können durch Nutzer gesteuert werden. Herkunfts- und Sicherheitsfunktionen können den verantwortlichen Umgang mit Eingaben und Ausgaben unterstützen. Die Leistung liefert visuelle Entwürfe oder fertige Bildinhalte für kreative, kommunikative und fachliche Anwendungen.
- 1-2-3-6-7 AI SDK: "AI SDK" stellt Programmierschnittstellen, Bibliotheken und Entwicklungswerkzeuge zur Einbindung von KI-Funktionen in eigene Software bereit. Die Leistung kapselt Modellzugriffe, Ein- und Ausgabeformate, Streaming, Werkzeugaufrufe, Zustände und Sicherheitsfunktionen in wiederverwendbaren Komponenten. Dokumentation, Beispiele und Testhilfen unterstützen eine konsistente Implementierung. Abstraktionsschichten können den Wechsel zwischen Modellen oder Bereitstellungsformen erleichtern. Die bereitgestellten Softwarebausteine unterstützen Entwicklung und Betrieb KI-gestützter Anwendungen.
- 1-2-3-6-8 AI Search & Retrieval Infrastructure: "AI Search & Retrieval Infrastructure" ermöglicht die Indexierung, semantische Suche und kontextbezogene Bereitstellung von Informationen für KI-Anwendungen. Die Leistung zerlegt und erschließt Inhalte, erzeugt geeignete Repräsentationen und findet zu einer Anfrage relevante Passagen oder Datensätze. Metadaten, Filter und Berechtigungen begrenzen Ergebnisse auf den zulässigen und sachlich passenden Bestand. Gefundene Informationen werden mit Quellenbezug an Modelle oder Anwendungen übergeben. Die Leistung schafft die technische Grundlage für wissensgestützte KI-Antworten und Retrieval-Augmented Generation.
- 1-2-3-6-9 AI Software Testing: "AI Software Testing" ermöglicht die KI-gestützte Planung, Erzeugung und Ausführung von Prüfungen für Software. Die Leistung leitet Testfälle aus Anforderungen, Code, Nutzungsabläufen oder beobachteten Risiken ab. Testdaten, Ausführungsschritte und erwartete Ergebnisse können automatisch erzeugt und bei Änderungen angepasst werden. Festgestellte Abweichungen werden gruppiert, priorisiert und mit ihrem technischen Kontext aufbereitet. Die Leistung erweitert und beschleunigt die Qualitätssicherung, während die Gültigkeit kritischer Tests nachvollziehbar geprüft bleibt.
- 1-2-3-6-10 AI Video Generators: "AI Video Generators" ermöglichen die Erzeugung oder Bearbeitung bewegter Bildfolgen mit generativen Modellen. Die Leistung erstellt Videos aus Text, Bildern, Audio, Bewegungsangaben oder vorhandenem Filmmaterial. Szenen, Kameraführung, Figuren, Stil, Dauer und Übergänge können über Anweisungen oder Bearbeitungswerkzeuge gesteuert werden. Konsistenz- und Nachbearbeitungsfunktionen unterstützen zusammenhängende Sequenzen und die Korrektur einzelner Elemente. Die Leistung liefert synthetische oder transformierte Videoinhalte für kreative, kommunikative und simulative Zwecke.
- 1-2-3-6-11 Generative AI Infrastructure: "Generative AI Infrastructure" ermöglicht die Bereitstellung der Rechen-, Modell- und Laufzeitgrundlagen für generative KI-Anwendungen. Die Leistung verwaltet Modellzugriffe, Beschleunigerressourcen, Skalierung, Speicher, Anfrageverarbeitung und technische Isolation. Funktionen für Versionierung, Überwachung, Kostensteuerung und Ausfallsicherheit unterstützen den produktiven Betrieb. Unterschiedliche Modelle und Bereitstellungsformen können über gemeinsame technische Dienste zugänglich gemacht werden. Die Leistung ermöglicht eine leistungsfähige und kontrollierte Ausführung generativer Arbeitslasten.
- 1-2-3-6-12 Large Language Model Operationalization (LLMOps): "Large Language Model Operationalization (LLMOps)" unterstützt die kontrollierte Entwicklung, Bereitstellung und laufende Betreuung von Anwendungen mit großen Sprachmodellen. Die Leistung verwaltet Modell-, Prompt-, Daten- und Anwendungsversionen sowie zugehörige Tests und Freigaben. Ausgaben werden hinsichtlich Qualität, Sicherheit, Kosten, Laufzeit und Veränderungen im Nutzungsverhalten beobachtet. Bewertungsdatensätze und Rückmeldungen unterstützen die gezielte Anpassung von Prompts, Retrieval, Schutzregeln oder Modellen. Die Leistung macht sprachmodellbasierte Anwendungen über ihren gesamten Betriebslebenszyklus reproduzierbar und steuerbar.
- 1-2-3-6-13 Large Language Models (LLMs): "Large Language Models (LLMs)" deckt Software und digitale Dienste zur Bereitstellung umfangreicher lernender Sprachmodelle für die Verarbeitung und Erzeugung natürlichsprachlicher sowie verwandter symbolischer Inhalte ab. Die bereitgestellten Modelle werden auf großen Datenmengen trainiert und bearbeiten Aufgaben anhand von Anweisungen, Beispielen oder zusätzlichem Kontext. Ihre Fähigkeiten können Textverständnis, Zusammenfassung, Dialog, Extraktion, Übersetzung, Generierung und Codeverarbeitung umfassen. Modellzugang, Kontextgrenzen, Ausgabesteuerung und Anpassungsmöglichkeiten bestimmen die konkrete Nutzung. Die Leistung erschließt ein vielseitiges Basismodell für zahlreiche sprach- und wissensbezogene Anwendungen.
- 1-2-3-6-14 Small Language Models (SLMs): "Small Language Models (SLMs)" deckt Software und digitale Dienste zur Bereitstellung kompakter lernender Sprachmodelle für klar umrissene oder ressourcenbegrenzte Einsatzzwecke ab. Die bereitgestellten Modelle verarbeiten und erzeugen natürlichsprachliche oder verwandte symbolische Inhalte mit vergleichsweise geringem Speicher- und Rechenbedarf. Fachliche Spezialisierung und gezielte Anpassung können bei bestimmten Aufgaben eine hohe Wirksamkeit ermöglichen. Die Modelle lassen sich häufig lokal, auf Endgeräten oder in Umgebungen mit strengen Laufzeitvorgaben betreiben. Die Leistung erschließt sprachbasierte KI-Funktionen, wenn Effizienz, Kontrolle oder begrenzte Infrastruktur besonders wichtig sind.
- 1-2-3-6-15 Text to Speech: "Text to Speech" ermöglicht die Umwandlung geschriebenen Textes in synthetisch erzeugte gesprochene Sprache. Die Leistung bildet Wörter, Aussprache, Betonung, Rhythmus und Pausen in ein verständliches Audiosignal ab. Nutzer können Sprache, Stimme, Sprechtempo und Ausdruck innerhalb verfügbarer Optionen steuern. Fachvokabular, Eigennamen und Auszeichnungsangaben können die Aussprache gezielt beeinflussen. Die Leistung erzeugt Sprachausgaben für Zugänglichkeit, Dialogsysteme, Medien und automatisierte Kommunikation.
1-2-3-7 Natural Language and Conversational AI
Natural Language and Conversational AI umfasst Software zum Verstehen, Erzeugen und dialogischen Verarbeiten menschlicher Sprache. Die Zusammenstellung ordnet einfache Bots, spezialisierte Chatlösungen, Umfragefunktionen, Emotionserkennung und grundlegende Sprachverarbeitungsverfahren nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen ermöglichen sprachbasierte Interaktion und die strukturierte Nutzung unstrukturierter Kommunikation.
- 1-2-3-7-1 Bots: "Bots" ermöglichen die automatisierte Ausführung wiederkehrender digitaler Aufgaben nach Regeln, Ereignissen oder einfachen Interaktionen. Die Leistung kann Informationen abrufen, Eingaben verarbeiten, Benachrichtigungen auslösen oder Aktionen in verbundenen Systemen durchführen. Der Ablauf ist typischerweise auf klar definierte Zwecke und begrenzte Entscheidungsmöglichkeiten ausgerichtet. Protokollierung und Berechtigungen machen ausgeführte Schritte kontrollierbar. Die Leistung reduziert manuelle Bearbeitung bei standardisierbaren Aufgaben und Kommunikationsabläufen.
- 1-2-3-7-2 Chatbots: "Chatbots" ermöglichen die automatisierte Beantwortung von Fragen und die Bearbeitung begrenzter Anliegen. Die Leistung erkennt Nutzereingaben, führt durch definierte Dialogabläufe und liefert passende Informationen oder Aktionen. Regeln, Wissensbestände oder Sprachmodelle können für Verständnis und Antwortbildung eingesetzt werden. Nicht erkannte oder besonders bedeutsame Anliegen lassen sich an menschliche Bearbeiter übergeben. Die Leistung stellt einen unmittelbaren text- oder sprachbasierten Zugang zu standardisierten Diensten bereit.
- 1-2-3-7-3 Conversational AI Survey: "Conversational AI Survey" unterstützt die Durchführung von Befragungen als adaptiver Dialog statt als starre Folge von Formularfeldern. Die Leistung stellt Fragen in natürlicher Sprache, interpretiert Antworten und passt Folgefragen an Inhalt oder Gesprächsverlauf an. Freitext, Sprache und strukturierte Antwortmöglichkeiten können in einer Erhebung verbunden werden. Antworten werden für Auswertung, Segmentierung und Qualitätssicherung strukturiert erfasst. Die Leistung ermöglicht flexiblere Befragungen mit kontextbezogener Vertiefung relevanter Aussagen.
- 1-2-3-7-4 Emotion AI: "Emotion AI" ermöglicht die Erkennung oder Modellierung emotionaler Hinweise in Sprache, Stimme, Gesichtsausdruck, Text oder Verhalten. Die Leistung ordnet beobachtete Merkmale wahrscheinlichen affektiven Zuständen oder Ausdrucksformen zu. Kontext, kulturelle Unterschiede und begrenzte Messgenauigkeit müssen bei der Interpretation berücksichtigt werden. Ergebnisse können Interaktionen anpassen, Analysen unterstützen oder auffällige Situationen zur menschlichen Prüfung markieren. Die Leistung liefert probabilistische Hinweise auf emotionale Signale und keine unmittelbare Gewissheit über innere Zustände.
- 1-2-3-7-5 Enterprise AI Chatbots: "Enterprise AI Chatbots" unterstützen organisationsweite Informations- und Arbeitsprozesse. Die Leistung greift unter Beachtung bestehender Berechtigungen auf interne Wissensquellen und angebundene Geschäftssysteme zu. Nutzer können Fragen stellen, Inhalte zusammenfassen lassen oder zulässige Vorgänge dialogisch anstoßen. Quellenbezug, Rollensteuerung, Überwachung und Übergabe an zuständige Stellen sichern den betrieblichen Einsatz. Die Leistung stellt einen zentralen natürlichsprachlichen Zugang zu freigegebenem Organisationswissen und digitalen Funktionen bereit.
- 1-2-3-7-6 Natural Language Generation (NLG): "Natural Language Generation (NLG)" ermöglicht die automatisierte Erzeugung verständlicher Sprache aus Daten, strukturierten Informationen oder semantischen Repräsentationen. Die Leistung wählt relevante Aussagen aus, ordnet sie und formuliert sie nach Zielgruppe, Sprache und Kommunikationszweck. Regeln oder lernende Modelle können Berichte, Erläuterungen, Meldungen und andere Texte erzeugen. Vorlagen, Terminologie und Ausgabebedingungen unterstützen konsistente und kontrollierbare Formulierungen. Die Leistung überführt maschinenverarbeitbare Inhalte in natürlichsprachliche Darstellungen.
- 1-2-3-7-7 Natural Language Processing (NLP): "Natural Language Processing (NLP)" ermöglicht die rechnergestützte Verarbeitung menschlicher Sprache in Text- oder Sprachdaten. Die Leistung zerlegt Äußerungen in sprachliche Einheiten und analysiert Grammatik, Bedeutung, Kontext oder statistische Muster. Funktionen können Klassifikation, Extraktion, Übersetzung, Zusammenfassung und Ähnlichkeitsbestimmung unterstützen. Sprachmodelle und regelbasierte Verfahren lassen sich abhängig von Daten, Aufgabe und Qualitätsanforderung kombinieren. Die Leistung macht natürlichsprachliche Inhalte für automatisierte Analyse und weitere Anwendungen nutzbar.
- 1-2-3-7-8 Natural Language Understanding (NLU): "Natural Language Understanding (NLU)" ermöglicht die Bestimmung der beabsichtigten Bedeutung natürlichsprachlicher Äußerungen. Die Leistung erkennt Absichten, Entitäten, Beziehungen, Kontext und mögliche Mehrdeutigkeiten in Nutzereingaben oder Dokumenten. Domänenspezifische Begriffe und Gesprächszustände können die Interpretation steuern. Ergebnisse werden als strukturierte Bedeutungsrepräsentationen an Dialog-, Such- oder Geschäftslogiken übergeben. Die Leistung ermöglicht Anwendungen, sprachliche Eingaben nicht nur formal zu verarbeiten, sondern handlungsbezogen zu verstehen.
1-2-4 CAD and PLM
CAD and PLM umfasst digitale Leistungen zur technischen Konstruktion, Modellierung, Fertigungsvorbereitung und Verwaltung produktbezogener Informationen. Die Zusammenstellung ordnet rechnergestützte Entwurfswerkzeuge und lebenszyklusbezogene Engineering-Anwendungen nach ihren unterschiedlichen Aufgaben. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen technische Gegenstände von der ersten Skizze bis zur kontrollierten Nutzung ihrer Daten über Planung, Herstellung und Änderung hinweg.
1-2-4-1 CAD
CAD umfasst Software zur geometrischen und technischen Beschreibung physischer Objekte, Anlagen, Bauwerke und Systeme. Die Zusammenstellung ordnet spezialisierte Entwurfs-, Bibliotheks-, Austausch- und Betrachtungsfunktionen nach dem jeweiligen Konstruktionsgegenstand. Die nachgeordneten Leistungen erzeugen, verarbeiten oder visualisieren präzise digitale Modelle und Zeichnungen.
- 1-2-4-1-1 3D Parts Catalog: "3D Parts Catalog" ermöglicht die strukturierte Bereitstellung wiederverwendbarer dreidimensionaler Modelle technischer Bauteile. Die Leistung verwaltet Geometrien, Abmessungen, Anschlussmerkmale, Werkstoffe, Varianten und beschreibende Metadaten. Such- und Filterfunktionen ermöglichen die Auswahl eines passenden Bauteils nach technischen Eigenschaften. Modelle können in geeigneten Formaten in Konstruktions- und Engineering-Anwendungen übernommen werden. Die Leistung reduziert wiederholte Modellierungsarbeit und unterstützt konsistente Bauteildaten in technischen Entwürfen.
- 1-2-4-1-2 Building Design and Building Information Modeling (BIM): "Building Design and Building Information Modeling (BIM)" unterstützt die modellbasierte Planung von Bauwerken und ihrer fachübergreifenden Informationen. Die Leistung verbindet dreidimensionale Bauteilgeometrie mit Eigenschaften, Beziehungen, Mengen, Phasen und Verantwortlichkeiten. Architektur-, Tragwerks- und Fachplanungen können koordiniert und auf räumliche oder technische Konflikte geprüft werden. Änderungen am Modell wirken konsistent auf Ansichten, Pläne und Auswertungen. Die Leistung erzeugt ein gemeinsames digitales Bauwerksmodell für Planung, Ausführung und weitere Lebenszyklusaufgaben.
- 1-2-4-1-3 CAD Data Exchange: "CAD Data Exchange" ermöglicht die Übertragung und Umwandlung technischer Konstruktionsdaten zwischen unterschiedlichen CAD-Formaten und Systemen. Die Leistung liest Quellmodelle, überführt Geometrien und zugehörige Eigenschaften und erzeugt nutzbare Zieldaten. Dabei werden Einheiten, Koordinaten, Strukturen, Referenzen und unterstützte Modellmerkmale berücksichtigt. Prüf- und Reparaturfunktionen zeigen Datenverluste oder fehlerhafte Geometrien nach der Konvertierung. Die Leistung ermöglicht interoperable Weiterverarbeitung von Konstruktionsdaten ohne manuelle Neuerstellung.
- 1-2-4-1-4 CAD Libraries: "CAD Libraries" verwalten standardisierte Konstruktionselemente, Symbole, Vorlagen und technische Merkmale für ihre Wiederverwendung in CAD-Anwendungen. Die Leistung ordnet die bereitgestellten Inhalte nach Fachgebiet, Norm, Funktion und verfügbaren Varianten. Freigegebene Elemente lassen sich mit konsistenten Attributen und Darstellungsregeln in Entwürfe einfügen. Versionen und Änderungsstände sichern eine nachvollziehbare Verwendung über mehrere Konstruktionen hinweg. Die Leistung unterstützt einheitliche und effiziente technische Modellierung durch gepflegte Entwurfsbausteine.
- 1-2-4-1-5 CAD Viewers: "CAD Viewers" ermöglichen die Anzeige und Prüfung technischer Zeichnungen und Modelle ohne vollständige Konstruktionsumgebung. Die Leistung stellt Geometrien, Ebenen, Bauteilstrukturen und eingebettete Eigenschaften lesbar dar. Nutzer können Ansichten drehen, schneiden, messen, markieren und für Abstimmungen kommentieren. Unterschiedliche CAD- und Austauschformate lassen sich für fachliche Prüfung oder Freigabe zugänglich machen. Die Leistung ermöglicht einen kontrollierten Lesezugriff auf Konstruktionsdaten für Beteiligte außerhalb der aktiven Modellbearbeitung.
- 1-2-4-1-6 Civil Engineering Design: "Civil Engineering Design" unterstützt die rechnergestützte Planung von Verkehrswegen, Gelände, Erschließung und anderen Ingenieurbauwerken. Die Leistung verarbeitet Vermessungs- und Geländedaten und unterstützt Trassierung, Profilbildung, Mengenberechnung, Entwässerung und konstruktive Ausarbeitung. Räumliche Zwangspunkte, technische Regeln und Bauphasen können im Entwurf berücksichtigt werden. Pläne, Modelle und Berechnungsunterlagen werden aus einer konsistenten Planungsgrundlage erzeugt. Die Leistung unterstützt die geometrische und technische Auslegung ziviler Infrastruktur.
- 1-2-4-1-7 General-Purpose CAD: "General-Purpose CAD" unterstützt die universelle Erstellung und Bearbeitung präziser zwei- und dreidimensionaler technischer Zeichnungen und Modelle. Die Leistung stellt grundlegende Funktionen für Geometrie, Bemaßung, Ebenen, Ansichten, Referenzen und Ausgabe bereit. Der Einsatz ist nicht auf eine einzelne technische Disziplin oder einen bestimmten Produkttyp festgelegt. Erweiterungen und anpassbare Bibliotheken können fachbezogene Arbeitsweisen unterstützen. Die Leistung dient als allgemeines Konstruktionswerkzeug für vielfältige technische Entwurfsaufgaben.
- 1-2-4-1-8 Mechanical Computer-aided Design (MCAD): "Mechanical Computer-aided Design (MCAD)" ermöglicht die dreidimensionale Konstruktion mechanischer Bauteile und Baugruppen. Die Leistung bildet parametrische Geometrien, Abhängigkeiten, Toleranzen, Werkstoffe und Bewegungsbeziehungen ab. Einzelteile werden zu Baugruppen verbunden und auf Passung, Kollision und mechanisches Verhalten geprüft. Zeichnungen, Stücklisten und Fertigungsinformationen können aus dem Modell abgeleitet werden. Die Leistung erzeugt vollständige mechanische Produktdefinitionen für Auslegung, Abstimmung und Herstellung.
- 1-2-4-1-9 MEP: "MEP" unterstützt die Planung der mechanischen, elektrischen und sanitärtechnischen Ausrüstung von Gebäuden. Die Leistung modelliert Leitungsnetze, Anlagen, Verbraucher, Anschlüsse und räumliche Einbaubedingungen im Bauwerkskontext. Dimensionierung, Lastberechnung und Regelprüfung unterstützen die technische Auslegung der Versorgungssysteme. Fachmodelle können untereinander und mit Architektur sowie Tragwerk koordiniert werden. Die Leistung erzeugt abgestimmte Planungs- und Ausführungsinformationen für die technische Gebäudeausrüstung.
- 1-2-4-1-10 PCB Design: "PCB Design" unterstützt die Entwicklung elektronischer Leiterplatten von der Schaltung bis zur fertigungsgerechten Anordnung. Die Leistung erfasst Schaltpläne, Bauteile, elektrische Verbindungen und mechanische Randbedingungen. Platzierung, Leiterbahnführung, Lagenaufbau, Signalintegrität und Designregeln werden im Layout geprüft. Bibliotheken und Simulationen unterstützen konsistente Bauteildaten und die Verifikation kritischer Schaltungen. Die Leistung erzeugt Fertigungs-, Bestückungs- und Prüfdaten für elektronische Baugruppen.
- 1-2-4-1-11 Sketching: "Sketching" unterstützt die schnelle Erstellung freier oder geometrisch gestützter digitaler Entwurfsskizzen. Die Leistung ermöglicht Linien, Formen, Anmerkungen, Perspektiven und einfache räumliche Ideen ohne vollständige technische Ausmodellierung. Stift-, Touch- oder andere Eingabemethoden unterstützen einen unmittelbaren gestalterischen Arbeitsfluss. Skizzen können geordnet, kommentiert und als Grundlage für weitere Konstruktion oder Abstimmung exportiert werden. Die Leistung dient der frühen visuellen Ideenbildung und verständlichen Vermittlung von Entwurfsgedanken.
- 1-2-4-1-12 Solar Design: "Solar Design" unterstützt die technische Planung und Auslegung solarer Energieanlagen. Die Leistung verarbeitet Standort, Dach- oder Geländegeometrie, Einstrahlung, Verschattung und verfügbare Flächen. Module, Wechselrichter, elektrische Verbindungen und Montagestrukturen werden dimensioniert und räumlich angeordnet. Ertragsprognosen und technische Prüfungen unterstützen die Bewertung unterschiedlicher Anlagenvarianten. Die Leistung erzeugt Planungsunterlagen und belastbare Leistungsannahmen für Photovoltaik- oder solarthermische Systeme.
- 1-2-4-1-13 Systems Engineering & MBSE: "Systems Engineering & MBSE" ermöglicht die modellbasierte Beschreibung und Entwicklung komplexer Systeme über mehrere Fachdisziplinen hinweg. Die Leistung erfasst Anforderungen, Funktionen, Komponenten, Schnittstellen, Zustände und Verhaltenszusammenhänge in verknüpften Systemmodellen. Rückverfolgbarkeit verbindet Entscheidungen und Nachweise vom Bedarf bis zur Verifikation. Simulationen und Konsistenzprüfungen machen Auswirkungen von Änderungen früh sichtbar. Die Leistung schafft eine gemeinsame technische Grundlage für koordinierten Systementwurf und Lebenszyklussteuerung.
1-2-4-2 Engineering and Product Lifecycle Management
Engineering and Product Lifecycle Management umfasst Software zur Vorbereitung von Fertigung, Verwaltung technischer Informationen, Simulation und räumlichen Planung. Die Zusammenstellung ordnet produkt-, anlagen-, geo- und lebenszyklusbezogene Engineering-Funktionen nach ihrem jeweiligen Gegenstand. Die nachgeordneten Leistungen führen technische Daten und Prozesse von der Entwicklung bis zu Herstellung, Nutzung und Änderung zusammen.
- 1-2-4-2-1 Additive Manufacturing: "Additive Manufacturing" ermöglicht die Vorbereitung und Steuerung schichtweise aufgebauter Fertigungsprozesse. Die Leistung prüft dreidimensionale Modelle, richtet Bauteile im Bauraum aus und erzeugt Schichten, Stützstrukturen und Maschinenpfade. Werkstoff, Fertigungsverfahren, Auflösung, Verzug und benötigte Nachbearbeitung fließen in die Aufbereitung ein. Simulationen und Qualitätsprüfungen helfen, Fertigungsfehler und unnötigen Materialverbrauch zu vermeiden. Die Leistung überführt digitale Bauteilmodelle in ausführbare Aufträge für additive Fertigungssysteme.
- 1-2-4-2-2 BIM Objects: "BIM Objects" deckt Software und digitale Dienste zur Erstellung, Verwaltung, Prüfung und Bereitstellung digitaler Bauteilmodelle für Building-Information-Modeling-Anwendungen ab. Die verwalteten Modelle verbinden geometrische Darstellungen mit technischen Eigenschaften, Klassifikationen, Anschlussbedingungen und Leistungsdaten eines Bauelements. Unterschiedliche Detail- und Informationsstufen unterstützen Planung, Ausschreibung, Ausführung und Betrieb. Pflege-, Versions- und Prüfmechanismen sichern konsistente Parameter sowie geeignete Austauschformate. Die Leistung ermöglicht die wiederverwendbare und maschinenlesbare Einbindung freigegebener Bauteilmodelle in Bauwerksmodelle.
- 1-2-4-2-3 Computer-Aided Manufacturing (CAM): "Computer-Aided Manufacturing (CAM)" ermöglicht die Ableitung und Optimierung maschineller Fertigungsabläufe aus technischen Produktmodellen. Die Leistung erzeugt Werkzeugwege, Bearbeitungsfolgen, Maschinenparameter und Steuerungsdaten für definierte Herstellungsverfahren. Werkzeuge, Rohteile, Spannmittel und Maschinenkinematik werden bei der Planung berücksichtigt. Simulationen prüfen Kollisionen, Bearbeitungszeiten und erreichbare Fertigungsqualität vor der Ausführung. Die Leistung überführt Konstruktionen in kontrollierte und wirtschaftlich geplante Produktionsschritte.
- 1-2-4-2-4 Engineering Document Management: "Engineering Document Management" unterstützt die kontrollierte Verwaltung technischer Zeichnungen, Spezifikationen, Berechnungen und weiterer Engineering-Unterlagen. Die Leistung führt Versionen, Freigaben, Änderungsstände, Referenzen und Zugriffsrechte über den Dokumentlebenszyklus. Beziehungen zwischen Unterlagen, Projekten, Anlagen und Bauteilen bleiben nachvollziehbar. Prüf- und Übergabeprozesse sichern, dass Beteiligte mit gültigen und freigegebenen Informationen arbeiten. Die Leistung schafft einen verlässlichen technischen Dokumentenbestand für Entwicklung, Bau, Betrieb und Änderung.
- 1-2-4-2-5 GIS: "GIS" ermöglicht die Erfassung, Verwaltung, Analyse und Darstellung räumlich referenzierter Daten. Die Leistung verbindet Geometrien wie Punkte, Linien, Flächen oder Raster mit fachlichen Eigenschaften und räumlichen Beziehungen. Karten, Abfragen und Geoverarbeitungen unterstützen die Untersuchung von Lage, Entfernung, Überlagerung und räumlicher Entwicklung. Daten aus Vermessung, Fernerkundung, Sensorik und Fachsystemen können in gemeinsamen Koordinatenbezügen zusammengeführt werden. Die Leistung stellt eine konsistente Geodatenbasis für Planung, Dokumentation und räumliche Entscheidungen bereit.
- 1-2-4-2-6 Photogrammetry: "Photogrammetry" ermöglicht die Gewinnung geometrischer und räumlicher Informationen aus überlappenden Fotografien oder Bildfolgen. Die Leistung bestimmt Kamerapositionen, erkennt gemeinsame Bildpunkte und rekonstruiert daraus Punktwolken, Oberflächen oder maßstäbliche Modelle. Referenzpunkte und Positionsdaten können die räumliche Genauigkeit und Georeferenzierung verbessern. Qualitätsauswertungen zeigen Abdeckung, Unsicherheiten und mögliche Rekonstruktionsfehler. Die Leistung erzeugt messbare digitale Abbilder realer Objekte, Gelände oder Bauwerke aus Bilddaten.
- 1-2-4-2-7 Plant Design Management: "Plant Design Management" unterstützt die koordinierte Planung komplexer industrieller Anlagen und ihrer technischen Disziplinen. Die Leistung verbindet Ausrüstung, Rohrleitungen, Stahlbau, Kabelwege, Räume und Prozessinformationen in einem gemeinsamen Anlagenmodell. Regeln und Kollisionsprüfungen sichern räumliche Umsetzbarkeit und konsistente Schnittstellen. Zeichnungen, Materialauszüge und weitere Ausführungsunterlagen werden aus dem abgestimmten Modell abgeleitet. Die Leistung unterstützt die kontrollierte Entwicklung und Änderung vollständiger Anlagenkonfigurationen.
- 1-2-4-2-8 Product Data Management (PDM): "Product Data Management (PDM)" unterstützt die zentrale Verwaltung technischer Produktdaten und ihrer Entwicklungsstände. Die Leistung führt CAD-Modelle, Zeichnungen, Stücklisten, Dokumente, Versionen und Freigaben in einer kontrollierten Datenstruktur zusammen. Check-in-, Check-out- und Änderungsverfahren verhindern widersprüchliche Bearbeitungsstände. Beziehungen zwischen Bauteilen, Baugruppen und zugehörigen Unterlagen bleiben über Änderungen hinweg nachvollziehbar. Die Leistung stellt Entwicklungsteams eine verlässliche Quelle für gültige Produktdefinitionen bereit.
- 1-2-4-2-9 Product Lifecycle Management (PLM): "Product Lifecycle Management (PLM)" unterstützt die übergreifende Steuerung von Produktinformationen und produktbezogenen Prozessen über den gesamten Lebenszyklus. Die Leistung verbindet Anforderungen, Entwicklung, Stücklisten, Änderungen, Fertigungsvorbereitung, Qualität und Service in einem gemeinsamen Informationsmodell. Rollen, Freigaben und Arbeitsabläufe koordinieren Beiträge verschiedener Fachstellen und Organisationen. Konfigurationen und Entscheidungen bleiben von der Idee bis zur Ablösung eines Produkts rückverfolgbar. Die Leistung schafft eine konsistente digitale Grundlage für die langfristige Entwicklung und Beherrschung von Produkten.
- 1-2-4-2-10 Robotic Simulation: "Robotic Simulation" unterstützt die virtuelle Planung und Prüfung von Bewegungen und Arbeitsabläufen industrieller oder mobiler Roboter. Die Leistung bildet Roboterkinematik, Werkzeuge, Werkstücke, Umgebung und Steuerungslogik in einer dreidimensionalen Simulation ab. Reichweite, Taktzeit, Kollisionen und mögliche Singularitäten können vor dem realen Aufbau untersucht werden. Programme und Bahnen lassen sich optimieren und teilweise an die reale Steuerung übertragen. Die Leistung reduziert Einrichtungsrisiken und Stillstandszeiten bei der Entwicklung robotischer Anwendungen.
- 1-2-4-2-11 Simulation & CAE: "Simulation & CAE" ermöglicht die rechnergestützte Untersuchung des physikalischen oder technischen Verhaltens von Konstruktionen und Systemen. Die Leistung bildet Belastung, Strömung, Wärme, Bewegung, elektromagnetische oder andere Wirkzusammenhänge in numerischen Modellen ab. Materialeigenschaften, Randbedingungen und Vernetzung bestimmen die Aussagekraft der Berechnung. Ergebnisse zeigen Spannungen, Verformungen, Leistungsgrenzen oder Optimierungsmöglichkeiten vor der physischen Erprobung. Die Leistung unterstützt technische Entscheidungen durch virtuelle Analyse und Vergleich von Entwurfsvarianten.
- 1-2-4-2-12 Urban Planning and Design: "Urban Planning and Design" ermöglicht die räumliche Konzeption und Bewertung städtischer Gebiete, Infrastrukturen und öffentlicher Räume. Die Leistung verbindet Bestandsdaten, Gelände, Bebauung, Mobilität, Nutzung, Umwelt und demografische Informationen in planbaren Szenarien. Entwürfe können dreidimensional visualisiert und hinsichtlich Dichte, Erreichbarkeit, Verschattung, Versorgung oder anderer Planungsgrößen analysiert werden. Varianten und Beteiligungsdarstellungen unterstützen die Abstimmung komplexer städtebaulicher Entscheidungen. Die Leistung erzeugt nachvollziehbare räumliche Planungsgrundlagen für die Entwicklung urbaner Strukturen.
1-2-5 Collaboration and Productivity
Collaboration and Productivity umfasst digitale Leistungen für Kommunikation, gemeinsame Inhaltserstellung, Arbeitsorganisation und die Nutzung physischer oder virtueller Arbeitsplätze. Die Zusammenstellung ordnet Kommunikationsdienste, Büroanwendungen, Teamzusammenarbeit, Arbeitssteuerung und Arbeitsplatzverwaltung nach ihren jeweiligen Nutzungsergebnissen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen koordinierte, ortsunabhängige und produktive Arbeit von Einzelpersonen und Gruppen.
1-2-5-1 Communication and Meetings
Communication and Meetings umfasst Software und digitale Dienste für synchrone oder zeitversetzte geschäftliche Kommunikation und Terminabstimmung. Die Zusammenstellung ordnet Sprach-, Video-, E-Mail-, Kalender-, Buchungs- und Besprechungsfunktionen nach ihrem primären Kommunikationszweck. Die nachgeordneten Leistungen verbinden Personen über unterschiedliche Medien und steuern die dafür erforderlichen Kontakte, Zeiten und Kommunikationsräume.
- 1-2-5-1-1 Audio Conferencing: "Audio Conferencing" erbringt einen digitalen Dienst für gleichzeitige Sprachbesprechungen mit mehreren räumlich getrennten Teilnehmenden. Die Leistung stellt Einwahlmöglichkeiten, Konferenzräume und Funktionen zur Steuerung von Sprech- und Hörrechten bereit. Teilnehmende können über Telefonnetze, Internetverbindungen oder angebundene Kommunikationssysteme zugreifen. Moderation, Aufzeichnung und Teilnehmerübersichten können die geordnete Durchführung unterstützen. Die Leistung ermöglicht gemeinsame Besprechungen, bei denen eine Bildübertragung nicht erforderlich ist.
- 1-2-5-1-2 Business Scheduling: "Business Scheduling" unterstützt die koordinierte Planung von Terminen, Ressourcen und geschäftlichen Aktivitäten. Die Leistung gleicht Verfügbarkeiten, Dauer, Prioritäten, Zuständigkeiten und organisatorische Regeln miteinander ab. Wiederkehrende oder voneinander abhängige Termine können gemeinsam geplant und bei Änderungen neu abgestimmt werden. Benachrichtigungen und Kalenderverbindungen halten Beteiligte über bestätigte Zeiten und Verschiebungen informiert. Die Leistung erzeugt belastbare Zeitpläne für operative Abläufe und gemeinsame Arbeit.
- 1-2-5-1-3 Calendar: "Calendar" unterstützt die persönliche oder gemeinsame Verwaltung zeitgebundener Ereignisse und Verfügbarkeiten. Die Leistung erfasst Termine, Besprechungen, Erinnerungen, Wiederholungen und zugehörige Orts- oder Zugangsinformationen. Einladungen und Antworten stimmen die Teilnahme mehrerer Personen ab. Freigaben und Berechtigungen steuern, welche Kalenderinformationen andere Personen oder Anwendungen sehen und verändern dürfen. Die Leistung stellt eine aktuelle zeitliche Übersicht für Planung und Koordination bereit.
- 1-2-5-1-4 Cloud PBX: "Cloud PBX" erbringt einen zentral bereitgestellten digitalen Telefondienst für die Vermittlung geschäftlicher Sprachkommunikation. Die Leistung verwaltet Rufnummern, Nebenstellen, Weiterleitungen, Warteschlangen und Regeln für ein- sowie ausgehende Anrufe. Nutzer greifen über geeignete Endgeräte oder Anwendungen auf die Telefoniefunktionen zu, ohne eine lokale Vermittlungsanlage betreiben zu müssen. Administration, Skalierung und Aktualisierung erfolgen über die zentral bereitgestellte Plattform. Die Leistung bildet die Funktionen einer geschäftlichen Telefonanlage in einer extern betriebenen Umgebung ab.
- 1-2-5-1-5 Email: "Email" erbringt einen digitalen Dienst zur Übermittlung, Zustellung und Speicherung elektronischer Nachrichten zwischen adressierbaren Postfächern. Die Leistung verarbeitet Nachrichteninhalte, Anhänge, Verteiler und Zustellinformationen über standardisierte Kommunikationsprotokolle. Schutzfunktionen können unerwünschte oder schädliche Nachrichten filtern und die Authentizität von Absenderdomänen prüfen. Aufbewahrung, Postfachgrößen und Zustellregeln lassen sich für organisatorische Anforderungen verwalten. Die Leistung stellt die serverseitige Grundlage für verlässliche zeitversetzte elektronische Korrespondenz bereit.
- 1-2-5-1-6 Email Client: "Email Client" unterstützt beim Lesen, Verfassen, Ordnen und Versenden elektronischer Nachrichten durch Endnutzer. Die Leistung verbindet sich mit einem oder mehreren E-Mail-Diensten und stellt Postfächer, Ordner, Kontakte und Nachrichtensuche in einer Bedienoberfläche dar. Entwürfe, Anhänge, Signaturen, Regeln und lokale oder synchronisierte Ablagen unterstützen die tägliche Korrespondenz. Kalender- und Aufgabenfunktionen können eng mit Nachrichten verbunden sein, sofern die E-Mail-Nutzung den funktionalen Kern bildet. Die Leistung ermöglicht die nutzerseitige Bearbeitung elektronischer Kommunikation.
- 1-2-5-1-7 Email Verification: "Email Verification" ermöglicht die Prüfung, ob eine E-Mail-Adresse syntaktisch plausibel, technisch erreichbar und für Zustellungen geeignet erscheint. Die Leistung untersucht Format, Domäne, Mailserver und mögliche temporäre oder funktionsbezogene Adressen, ohne zwingend eine Nachricht zu versenden. Listen können vor einer Kampagne oder Datenübernahme auf fehlerhafte und risikobehaftete Einträge geprüft werden. Ergebnisse werden als Status oder Wahrscheinlichkeitsbewertung für Bereinigung und Zustellentscheidung bereitgestellt. Die Leistung verbessert Datenqualität und reduziert unzustellbare elektronische Nachrichten.
- 1-2-5-1-8 Internal Newsletter: "Internal Newsletter" unterstützt die redaktionelle Erstellung und gezielte Verteilung wiederkehrender interner Mitteilungen. Die Leistung verbindet Vorlagen, Inhalte, Zielgruppen, Freigaben und Versandtermine in einem geregelten Veröffentlichungsablauf. Empfängergruppen können anhand organisatorischer Merkmale oder freiwilliger Auswahl gesteuert werden. Öffnungs-, Klick- oder Rückmeldedaten unterstützen die Bewertung der internen Reichweite. Die Leistung stellt Beschäftigten konsistente und planbare Organisationsinformationen über ein newsletterartiges Format bereit.
- 1-2-5-1-9 Meeting Management: "Meeting Management" ermöglicht die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung formeller oder wiederkehrender Besprechungen. Die Leistung verwaltet Tagesordnungen, Unterlagen, Teilnehmer, Beschlüsse, Protokolle und zugewiesene Aufgaben in einem zusammenhängenden Ablauf. Freigaben und Fristen sorgen dafür, dass entscheidungsrelevante Informationen rechtzeitig vorliegen. Während und nach der Sitzung bleiben Beiträge, Entscheidungen und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar. Die Leistung schafft eine verbindliche Arbeitsgrundlage für organisierte Besprechungs- und Gremienprozesse.
- 1-2-5-1-10 Noise Cancellation: "Noise Cancellation" ermöglicht die Erkennung und Unterdrückung unerwünschter Hintergrundgeräusche in Sprach- und Audioübertragungen. Die Leistung trennt Nutzsprache von wiederkehrenden oder wechselnden Störsignalen und bearbeitet das Audiosignal in Echtzeit oder nachträglich. Einstellungen können Mikrofon, Lautsprecher, Aufnahmespuren oder Kommunikationsanwendungen betreffen. Sprachverständlichkeit und Natürlichkeit werden gegen die Stärke der Filterung abgewogen. Die Leistung verbessert die Hörbarkeit von Gesprächen und Aufnahmen in akustisch belasteten Umgebungen.
- 1-2-5-1-11 Online Appointment Scheduling: "Online Appointment Scheduling" ermöglicht die selbstständige Buchung verfügbarer Termine durch externe oder interne Nutzer. Die Leistung veröffentlicht buchbare Zeiten anhand von Kalendern, Leistungen, Zuständigkeiten, Dauer und Kapazitätsregeln. Buchende wählen einen passenden Termin und erhalten Bestätigungen, Erinnerungen sowie Möglichkeiten zur Änderung oder Absage. Formulare und Zahlungs- oder Zugangsinformationen können in den Buchungsablauf eingebunden werden. Die Leistung reduziert manuelle Abstimmung und hält Buchungen mit den maßgeblichen Verfügbarkeiten synchron.
- 1-2-5-1-12 Online Fax: "Online Fax" erbringt einen digitalen Dienst zum Senden und Empfangen von Faxnachrichten über internetbasierte Anwendungen und Schnittstellen. Die Leistung wandelt Dokumente und Übertragungsdaten zwischen digitalen Formaten und dem Faxverkehr um. Eingehende Nachrichten werden elektronischen Postfächern oder Arbeitsabläufen zugeordnet, während ausgehende Dokumente ohne lokales Faxgerät versendet werden. Zustellberichte, Nummernverwaltung und Zugriffsschutz unterstützen die nachvollziehbare Nutzung. Die Leistung ermöglicht Faxkommunikation innerhalb digitaler Dokumenten- und Kommunikationsprozesse.
- 1-2-5-1-13 Push-To-Talk (PTT): "Push-To-Talk (PTT)" unterstützt unmittelbare Sprachkommunikation, bei der Nutzer per Tastendruck abwechselnd an Einzelne oder Gruppen senden. Die Leistung bildet kurze, funkähnliche Gespräche über digitale Netze und geeignete Endgeräte ab. Gruppen, Prioritäten und Sprechrechte können für operative Einsatzsituationen verwaltet werden. Standort-, Status- oder Notruffunktionen lassen sich mit der Sprachverbindung verbinden. Die Leistung unterstützt schnelle koordinierende Kommunikation, ohne für jede Nachricht eine vollständige Telefonverbindung aufzubauen.
- 1-2-5-1-14 Shared Inbox: "Shared Inbox" unterstützt die gemeinsame Bearbeitung eingehender Nachrichten eines funktionsbezogenen Postfachs durch mehrere Personen. Die Leistung verteilt oder weist Nachrichten zu und zeigt Bearbeitungsstatus, Verantwortlichkeit und interne Abstimmungen. Doppelte Antworten werden vermieden, weil Teammitglieder denselben aktuellen Vorgangsstand sehen. Regeln, Vorlagen und Auswertungen unterstützen eine konsistente und messbare Bearbeitung. Die Leistung macht ein gemeinsames E-Mail-Postfach zu einem koordinierten Teamarbeitsablauf.
- 1-2-5-1-15 UCaaS: "UCaaS" umfasst einen zentral bereitgestellten digitalen Dienst, der mehrere geschäftliche Kommunikationsformen in einer gemeinsamen Plattform verbindet. Die Leistung verbindet typischerweise Telefonie, Nachrichten, Präsenz, Besprechungen und Videozugänge mit einer einheitlichen Benutzer- und Geräteverwaltung. Nutzer können Kommunikationskanäle wechseln und auf verschiedenen Endgeräten mit einem konsistenten Identitätsbezug arbeiten. Administration, Aktualisierung und Skalierung erfolgen über die dienstbasierte Bereitstellung. Die Leistung stellt integrierte Echtzeitkommunikation für eine verteilte Organisation bereit.
- 1-2-5-1-16 Video Communications: "Video Communications" unterstützt die Erstellung und Übermittlung visueller Echtzeit- oder zeitversetzter Kommunikation zwischen Personen. Die Leistung verbindet Kamera-, Audio-, Text- und Präsentationsinhalte in adressatengerechten Videoformaten. Einzelgespräche, kurze Videonachrichten, Übertragungen oder interaktive Sessions können je nach Anwendung unterstützt werden. Zugriffssteuerung, Aufzeichnung und Freigabe regeln die Nutzung und Weitergabe der Inhalte. Die Leistung ermöglicht persönliche und anschauliche Kommunikation über räumliche Distanz.
- 1-2-5-1-17 Video Conferencing: "Video Conferencing" unterstützt synchrone Besprechungen mit Bild- und Tonübertragung zwischen mehreren räumlich getrennten Teilnehmenden. Die Leistung stellt virtuelle Besprechungsräume, Einladungen, Teilnehmersteuerung und gemeinsame Inhaltsanzeige bereit. Bildschirmfreigabe, Chat, Untertitel, Aufzeichnung und Gruppenräume können die Zusammenarbeit ergänzen. Übertragungsqualität und Medienströme werden an verfügbare Geräte und Netzbedingungen angepasst. Die Leistung ermöglicht interaktive audiovisuelle Besprechungen mit gemeinsamem Sitzungszusammenhang.
- 1-2-5-1-18 Video Email: "Video Email" ermöglicht die Aufzeichnung und zeitversetzte Zustellung persönlicher Videonachrichten über E-Mail oder einen damit verknüpften Abrufzugang. Nutzer erstellen kurze Bild- und Tonaufnahmen und ergänzen sie um Betreff, Text oder Handlungsaufforderungen. Die Nachricht kann eingebettet, als Vorschau angezeigt oder über einen sicheren Link bereitgestellt werden. Empfang, Wiedergabe und Reaktionen lassen sich abhängig vom Nutzungskontext nachvollziehen. Die Leistung verbindet die persönliche Ansprache eines Videos mit der adressierten Zustellung elektronischer Post.
- 1-2-5-1-19 VoIP: "VoIP" ermöglicht die Übertragung und Vermittlung von Sprachkommunikation über paketbasierte Datennetze. Die Leistung wandelt Sprache in digitale Medienströme und steuert Aufbau, Weiterleitung und Beendigung von Gesprächen. Rufnummern, Endpunkte, Signalisierung, Sprachqualität und Verbindungen zu anderen Telefonnetzen werden technisch verwaltet. Verschlüsselung, Priorisierung und Ausfallsicherung können eine sichere und verlässliche Kommunikation unterstützen. Die Leistung stellt internetprotokollbasierte Telefoniefunktionen für Nutzer und Anwendungen bereit.
1-2-5-2 Documents and Office Productivity
Documents and Office Productivity umfasst Software zur Erstellung, Bearbeitung, Erfassung, Konvertierung und Nutzung geschäftlicher Dokumente. Die Zusammenstellung ordnet Präsentationen, Texte, Tabellen, Notizen, PDF-Dateien, Scans und variable Druckausgaben nach ihren primären Arbeitsfunktionen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen persönliche und gemeinsame Büroarbeit über unterschiedliche Dokumentformate hinweg.
- 1-2-5-2-1 AI Presentation: "AI Presentation" erzeugt und überarbeitet Präsentationen mithilfe generativer künstlicher Intelligenz. Die Leistung übersetzt Themen, Ausgangstexte oder Datengrundlagen in Gliederungen, Folieninhalte und visuelle Entwürfe. Nutzer können Zielgruppe, Ton, Umfang, Gestaltung und gewünschte Aussagen vorgeben. Vorschläge für Layout, Bilder, Diagramme und Formulierungen lassen sich prüfen und gezielt verändern. Die Leistung beschleunigt den Weg vom Ausgangsmaterial zu einer präsentationsfähigen, redaktionell verantworteten Fassung.
- 1-2-5-2-2 Document Creation: "Document Creation" unterstützt die manuelle und gemeinsame Erstellung strukturierter schriftlicher Dokumente. Die Leistung stellt Funktionen für Texteingabe, Formatierung, Gliederung, Tabellen, Medien und Seitenlayout bereit. Vorlagen und Formatvorlagen sichern konsistente Erscheinungsbilder und wiederkehrende Dokumentstrukturen. Kommentare, Änderungsverfolgung und gemeinsame Bearbeitung unterstützen redaktionelle Abstimmung. Die Leistung erzeugt bearbeitbare Dokumente für fachliche, administrative und kommunikative Zwecke.
- 1-2-5-2-3 Document Generation: "Document Generation" ermöglicht die automatisierte Erzeugung von Dokumenten aus strukturierten Daten, Regeln und Vorlagen. Die Leistung setzt variable Inhalte in festgelegte Text-, Tabellen- und Layoutbausteine ein. Bedingungen und wiederholbare Abschnitte können die Dokumentstruktur an den jeweiligen Datensatz anpassen. Ausgaben werden einzeln oder in großen Mengen in geeigneten digitalen oder druckfähigen Formaten erstellt. Die Leistung erzeugt konsistente Verträge, Bescheide, Berichte, Schreiben oder andere datenbasierte Dokumente ohne vollständige manuelle Redaktion jedes Einzelfalls.
- 1-2-5-2-4 Document Scanning: "Document Scanning" ermöglicht die digitale Erfassung papiergebundener Unterlagen über Scanner oder geeignete Aufnahmegeräte. Die Leistung steuert Bildaufnahme, Seitenfolge, Zuschnitt, Ausrichtung und Qualitätsverbesserung. Texterkennung und Formularanalyse können Inhalte sowie Metadaten für Suche und Weiterverarbeitung erschließen. Trennung, Benennung und Übergabe ordnen gescannte Seiten den vorgesehenen Dokumenten und Ablagen zu. Die Leistung überführt physische Unterlagen in kontrollierte und nutzbare digitale Dokumente.
- 1-2-5-2-5 File Converter: "File Converter" ermöglicht die Umwandlung digitaler Dateien von einem Format in ein anderes. Die Leistung interpretiert Inhalte und Strukturen des Ausgangsformats und erzeugt eine für den Zielzweck geeignete Datei. Text, Layout, Bilder, Metadaten, Medien oder technische Eigenschaften werden soweit unterstützt erhalten oder gezielt angepasst. Stapelverarbeitung und Qualitätsprüfung können große oder wiederkehrende Konvertierungsaufgaben unterstützen. Die Leistung ermöglicht die Weiterverwendung von Inhalten in Anwendungen, die das ursprüngliche Format nicht verarbeiten können.
- 1-2-5-2-6 File Reader: "File Reader" ermöglicht die Anzeige und grundlegende Nutzung digitaler Dateien ohne die für ihre vollständige Bearbeitung erforderliche Fachanwendung. Die Leistung interpretiert unterstützte Formate und stellt Inhalt, Struktur und eingebettete Medien lesbar dar. Suche, Navigation, Vergrößerung, Auswahl oder einfache Anmerkungen können die Nutzung ergänzen. Die Quelldatei bleibt bei rein lesendem Zugriff unverändert. Die Leistung ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugriff auf Dokumente und andere verbreitete Dateiinhalte.
- 1-2-5-2-7 Handwritten Notes: "Handwritten Notes" ermöglichen die digitale Erfassung und Organisation handschriftlicher Eingaben. Die Leistung verarbeitet Stiftbewegungen auf geeigneten Geräten und bewahrt Schrift, Skizzen, Markierungen und räumliche Anordnung. Handschrifterkennung kann die Inhalte durchsuchbar machen oder in bearbeitbaren Text überführen. Seiten, Notizbücher, Schlagwörter und Verknüpfungen unterstützen die spätere Wiederauffindbarkeit. Die Leistung verbindet freies handschriftliches Arbeiten mit digitaler Speicherung und Weiterverwendung.
- 1-2-5-2-8 Note-Taking: "Note-Taking" ermöglicht die schnelle Erfassung, Strukturierung und Wiederauffindbarkeit persönlicher oder gemeinsamer Notizen. Die Leistung unterstützt Text, Listen, Bilder, Anhänge, Verknüpfungen und einfache Zeichnungen in flexibel organisierbaren Einträgen. Schlagwörter, Suche, Notizbücher und Querverweise ordnen Informationen über einzelne Aufzeichnungen hinweg. Synchronisierung und Freigabe ermöglichen die Nutzung auf mehreren Geräten oder im Team. Die Leistung stellt eine fortlaufend pflegbare Wissens- und Gedächtnisstütze für tägliche Arbeit bereit.
- 1-2-5-2-9 Office Suites: "Office Suites" unterstützen grundlegende Büroarbeiten mit Dokumenten, Tabellen und Präsentationen. Die Leistung stellt aufeinander abgestimmte Anwendungen, gemeinsame Dateiformate und einheitliche Bedien- sowie Zusammenarbeitsfunktionen bereit. Inhalte können zwischen den enthaltenen Werkzeugen eingebettet, verknüpft und gemeinsam bearbeitet werden. Vorlagen, Kommentierung, Speicherung und Freigabe unterstützen wiederkehrende Arbeitsabläufe. Die Leistung bündelt zentrale Produktivitätsfunktionen für individuelle und kooperative Büroarbeit.
- 1-2-5-2-10 PDF Editors: "PDF Editors" unterstützen die gezielte Bearbeitung von Dokumenten im Portable Document Format. Die Leistung ändert Texte, Bilder, Seitenreihenfolge, Formulare, Anmerkungen und andere unterstützte Dokumentelemente. Funktionen für Zusammenführen, Trennen, Schwärzen, Signieren oder Schutz können kontrollierte Dokumentprozesse unterstützen. Bearbeitungen werden so ausgeführt, dass Darstellung und Austauschfähigkeit des Formats erhalten bleiben. Die Leistung ermöglicht die inhaltliche und strukturelle Weiterverarbeitung bestehender PDF-Dokumente.
- 1-2-5-2-11 Plagiarism Checker: "Plagiarism Checker" ermöglicht die Erkennung nicht oder unzureichend gekennzeichneter Übereinstimmungen zwischen einem geprüften Text und verfügbaren Vergleichsquellen. Die Leistung zerlegt Texte, sucht identische oder ähnliche Passagen und stellt Fundstellen mit Quellenbezug gegenüber. Zitate, geläufige Formulierungen und fachliche Besonderheiten können bei der Bewertung berücksichtigt werden. Ein Ähnlichkeitswert unterstützt die Sichtung, ersetzt aber keine fachliche Beurteilung eines möglichen Plagiats. Die Leistung liefert nachvollziehbare Hinweise für Integritäts- und Herkunftsprüfungen schriftlicher Arbeiten.
- 1-2-5-2-12 Presentation: "Presentation" unterstützt die Erstellung und Vorführung folienbasierter visueller Darstellungen. Die Leistung verbindet Text, Bilder, Diagramme, Medien und Animationen in einer geordneten Abfolge. Layouts, Vorlagen und Gestaltungsregeln unterstützen ein konsistentes Erscheinungsbild. Vortragende können Notizen, Zeitsteuerung und unterschiedliche Anzeigeansichten für die Durchführung nutzen. Die Leistung erzeugt bearbeitbare Präsentationen zur strukturierten Vermittlung von Informationen vor einem Publikum.
- 1-2-5-2-13 Screen and Video Capture: "Screen and Video Capture" ermöglicht die Aufzeichnung sichtbarer Bildschirminhalte und zugehöriger Audio- oder Kamerasignale. Die Leistung erfasst vollständige Bildschirme, ausgewählte Fenster oder festgelegte Ausschnitte als Einzelbild oder Video. Markierungen, Zuschnitt, Kommentare und einfache Nachbearbeitung unterstützen verständliche Dokumentationen. Aufnahmeparameter und Freigabefunktionen steuern Qualität, Dateigröße und Weitergabe. Die Leistung erstellt visuelle Nachweise, Anleitungen, Demonstrationen oder Kommunikationsinhalte direkt aus einer digitalen Nutzungssituation.
- 1-2-5-2-14 Spreadsheets: "Spreadsheets" ermöglichen die tabellarische Erfassung, Berechnung, Analyse und Darstellung strukturierter Daten. Die Leistung organisiert Werte in Zellen, Zeilen und Spalten und verknüpfen diese durch Formeln und Funktionen. Sortierung, Filter, Pivot-Auswertungen und Diagramme unterstützen die Untersuchung größerer Datenmengen. Validierungen, Schutz und gemeinsame Bearbeitung können konsistente Arbeitsstände sichern. Die Leistung ermöglicht flexibel modellierbare Berechnungen und datenbezogene Büroarbeit ohne eigene Anwendungsentwicklung.
- 1-2-5-2-15 Text Expanders: "Text Expanders" ermöglichen die automatische Ersetzung kurzer Eingabekürzel durch längere vordefinierte Texte oder strukturierte Inhalte. Die Leistung verwaltet wiederverwendbare Textbausteine, Variablen und kontextabhängige Einfügeregeln. Nutzer können häufig benötigte Formulierungen, Signaturen, Datenfelder oder Befehlsfolgen mit wenigen Tasten abrufen. Teamfreigaben und zentrale Pflege unterstützen einheitliche Inhalte über mehrere Nutzer hinweg. Die Leistung beschleunigt wiederkehrende Texteingaben und reduziert manuelle Übertragungsfehler.
- 1-2-5-2-16 Variable Data Printing (VDP): "Variable Data Printing (VDP)" ermöglicht die automatisierte Erzeugung individualisierter Druckdokumente aus Vorlagen und Datensätzen. Die Leistung setzt für jeden Empfänger unterschiedliche Texte, Bilder, Codes oder Layoutbestandteile in einen gemeinsamen Produktionslauf ein. Regeln und Datenprüfungen steuern, welche Inhalte auf einer konkreten Ausgabe erscheinen. Vorschau, Sortierung und Druckdatenaufbereitung sichern korrekte Zuordnung und wirtschaftliche Verarbeitung großer Mengen. Die Leistung ermöglicht personalisierte physische Kommunikation ohne manuelle Gestaltung jedes einzelnen Dokuments.
1-2-5-3 Team and Internal Collaboration
Team and Internal Collaboration umfasst Software für den direkten Austausch, die gemeinsame visuelle Arbeit und die interne Vernetzung von Beschäftigten. Die Zusammenstellung ordnet Nachrichten, digitale Arbeitsflächen, Organisationskommunikation, Intranets, soziale Netzwerke und Bildschirmfreigabe nach ihrer Kollaborationsform. Die nachgeordneten Leistungen schaffen gemeinsame Informations- und Interaktionsräume für verteilte Teams und Belegschaften.
- 1-2-5-3-1 Business Instant Messaging: "Business Instant Messaging" unterstützt den unmittelbaren textbasierten Austausch innerhalb beruflicher Teams und Organisationen. Die Leistung umfasst Einzel- und Gruppennachrichten, thematische Kanäle, Dateien, Reaktionen und adressierte Erwähnungen. Präsenzanzeigen und Benachrichtigungen helfen, Erreichbarkeit und Dringlichkeit einzuordnen. Suche, Aufbewahrung und Zugriffsregeln machen geschäftliche Unterhaltungen nachvollziehbar und kontrollierbar. Die Leistung ermöglicht schnelle Zusammenarbeit ohne die formale Struktur einer E-Mail-Korrespondenz.
- 1-2-5-3-2 Collaborative Whiteboard: "Collaborative Whiteboard" unterstützt die gleichzeitige visuelle Zusammenarbeit mehrerer Personen. Nutzer können frei zeichnen, Haftnotizen, Formen, Texte, Bilder und Verbindungen in einem gemeinsamen Raum anordnen. Änderungen erscheinen synchron und bleiben für weitere Bearbeitung oder spätere Sitzungen erhalten. Vorlagen, Abstimmungen und Moderationsfunktionen unterstützen Workshops, Planung und Ideenentwicklung. Die Leistung bildet offene visuelle Gruppenarbeit unabhängig vom physischen Standort ab.
- 1-2-5-3-3 Employee Communications: "Employee Communications" ermöglicht die geplante und zielgruppengerechte Verteilung organisatorischer Informationen an Beschäftigte. Die Leistung verbindet Inhalte, Kanäle, Empfängergruppen, Veröffentlichungszeiten und redaktionelle Freigaben in einem gesteuerten Ablauf. Mitteilungen können über Web, mobile Anwendungen, E-Mail oder andere interne Kontaktpunkte bereitgestellt werden. Reichweite, Verständnis und Rückmeldungen lassen sich messen und für weitere Kommunikation auswerten. Die Leistung unterstützt eine konsistente interne Informationsversorgung über unterschiedliche Belegschaftsgruppen hinweg.
- 1-2-5-3-4 Employee Intranet: "Employee Intranet" betreibt eine zugangsgeschützte digitale Plattform für interne Informationen, Dienste und Zusammenarbeit einer Organisation. Die Leistung stellt Nachrichten, Richtlinien, Dokumente, Personenverzeichnisse und Zugänge zu internen Anwendungen an einem gemeinsamen Ort bereit. Inhalte und Navigation können nach Rolle, Standort oder Organisationseinheit ausgerichtet werden. Redaktions-, Such- und Berechtigungsfunktionen sichern Aktualität und kontrollierten Zugang. Die Leistung dient Beschäftigten als zentraler Einstieg in organisationsbezogenes Wissen und digitale Arbeitsangebote.
- 1-2-5-3-5 Enterprise Social Networking (ESN): "Enterprise Social Networking (ESN)" unterstützt organisationsweite soziale Vernetzung und offenen fachlichen Austausch zwischen Beschäftigten. Die Leistung ermöglicht Profile, Beiträge, Gruppen, Kommentare, Reaktionen und das Folgen relevanter Personen oder Themen. Informelle Wissensweitergabe und bereichsübergreifende Communities werden sichtbar und durchsuchbar. Moderation, Zugriffsregeln und Aufbewahrung unterstützen eine kontrollierte interne Nutzung. Die Leistung fördert Vernetzung und kollaborative Kommunikation jenseits festgelegter Team- und Berichtsstrukturen.
- 1-2-5-3-6 Frontline Worker Communication: "Frontline Worker Communication" ermöglicht die direkte Information und Koordination von Beschäftigten ohne dauerhaften Büroarbeitsplatz. Die Leistung stellt mobile Nachrichten, Schichtinformationen, Aufgaben, Dokumente und Rückmeldemöglichkeiten in einer leicht zugänglichen Anwendung bereit. Zielgruppen können nach Standort, Einsatz, Funktion oder Schicht gezielt angesprochen werden. Lesebestätigungen und Eskalationen helfen, zeitkritische Informationen verlässlich zu vermitteln. Die Leistung verbindet operative Belegschaften mit aktuellen Organisationsinformationen und ihren zuständigen Teams.
- 1-2-5-3-7 Screen Sharing: "Screen Sharing" ermöglicht die Echtzeitübertragung des sichtbaren Inhalts eines Bildschirms oder Anwendungsfensters an andere Teilnehmer. Die Leistung überträgt Dokumente, Anwendungen und Arbeitsabläufe während einer digitalen Sitzung zur gemeinsamen Betrachtung. Nutzer können den freigegebenen Ausschnitt wählen und die Übertragung jederzeit beginnen, wechseln oder beenden. Fernsteuerung, Markierungen und Zeigerfunktionen können die gemeinsame Bearbeitung oder Unterstützung ergänzen. Die Leistung schafft eine gemeinsame visuelle Referenz für Präsentation, Zusammenarbeit und technische Hilfe.
- 1-2-5-3-8 Virtual Workspaces: "Virtual Workspaces" umfassen digitale Umgebungen, die räumlich verteilte Personen in einem gemeinsamen virtuellen Arbeitskontext zusammenführen. Die Leistung bildet Räume, Anwesenheit, Arbeitszonen und gemeinsame Inhalte über grafische oder immersive Oberflächen ab. Nutzer können sich spontan begegnen, in Gruppen wechseln und kollaborative Werkzeuge innerhalb des Arbeitsraums verwenden. Persistente Zustände erhalten Anordnung und Materialien über einzelne Sitzungen hinweg. Die Leistung überträgt informelle Nähe und räumliche Arbeitsorganisation in eine digitale Umgebung.
- 1-2-5-3-9 Visual Collaboration: "Visual Collaboration" unterstützt die gemeinsame Bearbeitung komplexer Inhalte über strukturierte grafische Darstellungen. Die Leistung verbindet Diagramme, Prozesse, Karten, Modelle, Notizen und Beziehungen auf einer synchron nutzbaren Arbeitsfläche. Beteiligte können Inhalte gleichzeitig entwickeln, kommentieren und zu Entscheidungen oder Arbeitsergebnissen verdichten. Vorlagen und Datenverknüpfungen unterstützen wiederholbare fachliche Visualisierungen. Die Leistung ermöglicht Zusammenarbeit, wenn räumliche und relationale Darstellung für das gemeinsame Verständnis wesentlich ist.
1-2-5-4 Work and Collaboration Management
Work and Collaboration Management umfasst Software zur Strukturierung gemeinsamer Arbeit, Entscheidungen, Ziele, Ideen und digitaler Arbeitsumgebungen. Die Zusammenstellung ordnet assistive Browser, Besprechungshilfen, Gremienarbeit, Forschung, Entscheidungsunterstützung, Innovationsprozesse, Produktivitätswerkzeuge und integrierte Arbeitsräume nach ihrer Hauptfunktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen transparente Koordination und wirksame Zusammenarbeit über einzelne Kommunikationsvorgänge hinaus.
- 1-2-5-4-1 Agentic AI Browser: "Agentic AI Browser" umfasst Browsersoftware, die webbasierte Aufgaben anhand eines Nutzerziels selbstständig in mehrere Navigations- und Interaktionsschritte zerlegt. Die Leistung kann Seiten aufrufen, Inhalte auswerten, Formulare vorbereiten und zulässige Aktionen über die Bedienoberfläche ausführen. Gesprächskontext und Zwischenergebnisse steuern die weitere Bearbeitung einer Aufgabe. Bestätigungen, Zugriffsrechte und sichtbare Aktionsprotokolle begrenzen Eingriffe mit rechtlicher oder tatsächlicher Wirkung. Die Leistung verbindet gewöhnlichen Webzugriff mit zielorientierter, kontrollierbarer Aufgabenautomatisierung.
- 1-2-5-4-2 AI Meeting Assistants: "AI Meeting Assistants" ermöglichen die automatisierte Unterstützung vor, während und nach Besprechungen. Die Leistung kann Tagesordnung und Unterlagen vorbereiten, Gespräche transkribieren und wesentliche Aussagen, Entscheidungen sowie Aufgaben erkennen. Kontext aus Kalendern oder freigegebenen Arbeitsquellen verbessert die Zuordnung der erfassten Inhalte. Ergebnisse lassen sich prüfen, korrigieren und an zuständige Personen oder Systeme übergeben. Die Leistung reduziert Dokumentations- und Nachbereitungsaufwand bei gleichzeitiger Nachvollziehbarkeit der Besprechungsergebnisse.
- 1-2-5-4-3 Board Management: "Board Management" ermöglicht die sichere Organisation der Arbeit von Vorständen, Aufsichtsgremien und vergleichbaren Entscheidungskörpern. Die Leistung verwaltet Sitzungspläne, Tagesordnungen, vertrauliche Unterlagen, Beschlüsse, Abstimmungen und Protokolle. Rollenbezogene Zugriffe und kontrollierte Verteilung schützen sensible Gremieninformationen. Freigaben, Signaturen und nachvollziehbare Bearbeitungsstände unterstützen formelle Entscheidungsverfahren. Die Leistung stellt einen konsistenten digitalen Arbeitsraum für Vorbereitung, Durchführung und Nachweis von Gremienarbeit bereit.
- 1-2-5-4-4 Bookmark Manager: "Bookmark Manager" ermöglicht die strukturierte Speicherung und Wiederauffindbarkeit von Verweisen auf Webseiten und digitale Ressourcen. Die Leistung ordnet Links durch Sammlungen, Schlagwörter, Beschreibungen und Suchfunktionen. Inhalte können zwischen Geräten synchronisiert oder mit definierten Gruppen geteilt werden. Prüfungen auf nicht mehr erreichbare oder geänderte Ziele unterstützen die Pflege größerer Bestände. Die Leistung macht wiederkehrend benötigte Webressourcen dauerhaft und geordnet zugänglich.
- 1-2-5-4-5 Browsers: "Browsers" ermöglichen die Darstellung von und die Interaktion mit Inhalten und Anwendungen des World Wide Web. Die Leistung verarbeitet Webadressen, Übertragungsprotokolle, Dokumentauszeichnung, Skripte und multimediale Inhalte in einer nutzbaren Oberfläche. Registerkarten, Verlauf, Lesezeichen, Downloads und Entwicklungsfunktionen unterstützen unterschiedliche Nutzungssituationen. Sicherheitsmechanismen isolieren Webseiten, prüfen Zertifikate und steuern Zugriffe auf lokale Geräte oder Daten. Die Leistung stellt den allgemeinen Zugang zu webbasierten Informationen und Diensten bereit.
- 1-2-5-4-6 Collaborative Research Writing: "Collaborative Research Writing" unterstützt die gemeinsame Erstellung wissenschaftlicher oder forschungsbezogener Texte mit verknüpften Quellen und Nachweisen. Mehrere Autoren können Manuskripte, Gliederungen, Zitate, Literaturverzeichnisse und Kommentare in einem abgestimmten Arbeitsstand bearbeiten. Versionierung und Änderungsverfolgung machen Beiträge und redaktionelle Entscheidungen nachvollziehbar. Formatvorlagen und Publikationsanforderungen unterstützen die Vorbereitung für Begutachtung oder Veröffentlichung. Die Leistung verbindet kooperative Textarbeit mit den besonderen Anforderungen wissenschaftlicher Dokumentation.
- 1-2-5-4-7 Decision-Making: "Decision-Making" ermöglicht die strukturierte Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation gemeinsamer oder individueller Entscheidungen. Die Leistung erfasst Optionen, Kriterien, Bewertungen, Argumente, Beteiligte und erforderliche Freigaben. Vergleichs-, Abstimmungs- oder Gewichtungsverfahren machen unterschiedliche Präferenzen und Zielkonflikte sichtbar. Entscheidungsgrundlagen und Begründungen bleiben mit dem beschlossenen Ergebnis verknüpft. Die Leistung unterstützt transparente und wiederholbare Entscheidungen bei komplexen Alternativen.
- 1-2-5-4-8 Digital Adoption: "Digital Adoption" ermöglicht die kontextbezogene Unterstützung von Nutzern bei der Einführung und Anwendung digitaler Systeme. Die Leistung blendet Schrittanleitungen, Hinweise, Erklärungen und Hilfen unmittelbar innerhalb einer genutzten Anwendung ein. Nutzerverhalten und Fehlerpunkte zeigen, an welchen Stellen zusätzlicher Unterstützungsbedarf besteht. Inhalte können nach Rolle, Aufgabe und Erfahrungsstand ausgerichtet und ohne Änderung der Zielanwendung aktualisiert werden. Die Leistung beschleunigt sichere Nutzung und verringert Unterstützungsaufwand bei neuen oder veränderten digitalen Arbeitsabläufen.
- 1-2-5-4-9 Flexible Workspace Management: "Flexible Workspace Management" unterstützt die Koordination wechselnder Arbeitsorte, Anwesenheiten und gemeinsam genutzter Arbeitsplatzressourcen. Die Leistung verbindet persönliche Arbeitspläne mit verfügbaren Schreibtischen, Räumen, Standorten und Teampräferenzen. Beschäftigte können geeignete Arbeitsplätze finden und reservieren, während Verantwortliche Auslastung und Nachfrage erkennen. Regeln berücksichtigen Kapazität, Ausstattung, Nähe, Zugänglichkeit und betriebliche Vorgaben. Die Leistung unterstützt planbare Zusammenarbeit und effiziente Flächennutzung in hybriden Arbeitsmodellen.
- 1-2-5-4-10 Hackathon: "Hackathon" ermöglicht die Organisation zeitlich begrenzter Innovationsveranstaltungen, in denen Teams Lösungen für definierte Herausforderungen entwickeln. Die Leistung verwaltet Aufgabenstellungen, Anmeldung, Teambildung, Zeitplan, Einreichungen, Mentoren und Bewertung. Kommunikations- und Arbeitsfunktionen unterstützen Teilnehmende von der Ideenbildung bis zur Präsentation eines Ergebnisses. Jurys können Beiträge nach transparenten Kriterien prüfen und Rückmeldungen oder Auszeichnungen vergeben. Die Leistung bildet den vollständigen organisatorischen Ablauf eines Hackathons digital ab.
- 1-2-5-4-11 Idea Management: "Idea Management" ermöglicht die systematische Erfassung, Bewertung und Weiterentwicklung von Ideen aus einer Organisation oder Gemeinschaft. Nutzer können Vorschläge einreichen, kommentieren, ergänzen und nach festgelegten Kriterien bewerten. Arbeitsabläufe führen ausgewählte Ideen durch Prüfung, Priorisierung, Erprobung und Entscheidung. Urheber, Bearbeitungsstand, Rückmeldungen und erzielte Ergebnisse bleiben nachvollziehbar. Die Leistung schafft einen transparenten Prozess, um verteiltes Wissen in umsetzbare Verbesserungen oder Innovationen zu überführen.
- 1-2-5-4-12 Mind Mapping: "Mind Mapping" ermöglicht die visuelle Gliederung von Gedanken, Begriffen und Aufgaben in einer verzweigten Struktur. Die Leistung ordnet Inhalte ausgehend von einem zentralen Thema über Äste, Unterpunkte und Beziehungen. Farben, Symbole, Bilder, Notizen und Verknüpfungen können Bedeutung und Zusammenhang ergänzen. Gemeinsame Bearbeitung unterstützt Gruppen bei Ideenfindung, Analyse und Planung. Die Leistung macht nichtlineare Gedankengänge übersichtlich und in eine weiterverwendbare Struktur überführbar.
- 1-2-5-4-13 Objectives and Key Results (OKR): "Objectives and Key Results (OKR)" ermöglicht die Festlegung und transparente Verfolgung qualitativer Ziele mit messbaren Schlüsselergebnissen. Die Leistung verbindet Ziele von Organisation, Teams und Personen und macht Abhängigkeiten sowie Beiträge sichtbar. Fortschritte werden regelmäßig aktualisiert und anhand der vereinbarten Ergebnisgrößen bewertet. Rückblicke und Statuszyklen unterstützen Lernen, Priorisierung und rechtzeitige Anpassung. Die Leistung richtet verteilte Arbeit an gemeinsamen Wirkungszielen aus, ohne einzelne Tätigkeiten mit Zielerreichung gleichzusetzen.
- 1-2-5-4-14 Productivity Bots: "Productivity Bots" ermöglichen die automatisierte Unterstützung wiederkehrender persönlicher oder teambezogener Arbeitsaufgaben. Die Leistung reagiert auf Nachrichten, Zeitpunkte oder Ereignisse und führt definierte Informations-, Erinnerungs- oder Koordinationsschritte aus. Verbindungen zu Kalendern, Kommunikationsdiensten und Arbeitsanwendungen ermöglichen kontextbezogene Aktionen. Nutzer können Regeln, Zuständigkeiten und zulässige Zugriffe für den Bot festlegen. Die Leistung reduziert manuelle Routine und hält einfache Arbeitsabläufe zuverlässig in Bewegung.
- 1-2-5-4-15 Social Networks: "Social Networks" betreiben Plattformfunktionen zur Bildung und Pflege von Beziehungen sowie zum Austausch nutzergenerierter Inhalte. Die Leistung verwaltet Profile, Verbindungen, Beiträge, Kommentare, Reaktionen und interessenbezogene Gruppen. Empfehlungs- und Suchfunktionen machen Personen, Themen und Inhalte über bestehende Kontakte hinaus auffindbar. Sichtbarkeit, Moderation und Interaktionsregeln steuern den Umgang innerhalb der Gemeinschaft. Die Leistung ermöglicht fortlaufende soziale Kommunikation und Vernetzung zwischen ihren Nutzern.
- 1-2-5-4-16 Survey Management: "Survey Management" ermöglicht die Konzeption, Durchführung und Auswertung strukturierter Befragungen. Die Leistung erstellt Fragebögen mit Antwortlogik, verteilt sie an definierte Zielgruppen und erfasst Antworten in einer gemeinsamen Datenbasis. Einladungen, Erinnerungen, Anonymität und Zugangsregeln können auf das Untersuchungsdesign abgestimmt werden. Auswertungen zeigen Verteilungen, Zusammenhänge, Freitextbefunde und Rücklaufqualität. Die Leistung unterstützt einen nachvollziehbaren Befragungsprozess von der Fragenerstellung bis zur Ergebnisdarstellung.
- 1-2-5-4-17 Unified Workspaces: "Unified Workspaces" umfassen Softwareumgebungen, die mehrere Arbeitsanwendungen, Inhalte und Kommunikationskanäle in einer gemeinsamen Benutzeroberfläche zusammenführen. Die Leistung bietet einen zentralen Einstieg zu Aufgaben, Dokumenten, Nachrichten, Kalendern und fachlichen Diensten. Identität, Suche und Benachrichtigungen können anwendungsübergreifend bereitgestellt werden. Rollenbezogene Ansichten reduzieren Wechsel zwischen isolierten Werkzeugen und zeigen relevante Informationen im Arbeitskontext. Die Leistung schafft einen integrierten digitalen Arbeitsplatz für zusammenhängende tägliche Aufgaben.
1-2-5-5 Workplace and Office Management
Workplace and Office Management umfasst Software zur Verwaltung physischer Arbeitsplätze, Räume, Besucherströme und unterstützender Bürodienste. Die Zusammenstellung ordnet Buchung, Orientierung, Benachrichtigung, Identitätsprüfung, Druck, Warteschlangen, Post und Flächensteuerung nach ihrem operativen Gegenstand. Die nachgeordneten Leistungen verbinden digitale Selbstbedienung mit dem kontrollierten Betrieb gemeinsam genutzter Arbeitsumgebungen.
- 1-2-5-5-1 Business Card Scanning: "Business Card Scanning" ermöglicht die digitale Erfassung und strukturierte Übernahme von Kontaktdaten aus gedruckten oder bildlich vorliegenden Visitenkarten. Die Leistung erkennt Namen, Organisationen, Funktionen, Anschriften, Telefonnummern und elektronische Kontaktangaben. Erkannte Felder werden zur Prüfung angezeigt und können in Adressbücher oder Geschäftssysteme übertragen werden. Dublettenabgleich und Bildspeicherung unterstützen eine nachvollziehbare Kontaktpflege. Die Leistung ersetzt manuelle Dateneingabe durch kontrollierte optische Erfassung.
- 1-2-5-5-2 Desk Booking: "Desk Booking" ermöglicht die Reservierung einzelner Arbeitsplätze in gemeinsam genutzten Büroflächen. Die Leistung zeigt verfügbare Plätze mit Standort, Ausstattung, Zugänglichkeit und buchbaren Zeiten an. Nutzer können Reservierungen erstellen, ändern oder freigeben und dabei Teamnähe oder persönliche Anforderungen berücksichtigen. Check-in- und Freigaberegeln verhindern, dass ungenutzte Buchungen Kapazität blockieren. Die Leistung koordiniert flexible Arbeitsplatznutzung auf Grundlage aktueller Belegung.
- 1-2-5-5-3 Digital Business Card: "Digital Business Card" unterstützt die Erstellung und Weitergabe eines elektronischen persönlichen oder geschäftlichen Kontaktprofils. Die Leistung bündelt Kontaktdaten, Funktion, Organisation, Links und visuelle Identität in einem aktualisierbaren Datensatz. Das Profil kann über Link, Code, Nahfeldübertragung oder andere digitale Wege geteilt werden. Änderungen werden zentral gepflegt, sodass Empfänger auf aktuelle Angaben zugreifen können. Die Leistung ersetzt oder ergänzt gedruckte Visitenkarten durch eine interaktive digitale Kontaktquelle.
- 1-2-5-5-4 Digital Wayfinding: "Digital Wayfinding" ermöglicht die digitale Orientierung und Routenführung innerhalb von Gebäuden, Anlagen oder abgegrenzten Standorten. Die Leistung verarbeitet Karten, Etagen, Räume, Wege, Zugänge und aktuelle Sperrungen zu verständlichen Navigationsanweisungen. Nutzer können Ziele suchen und passende Wege unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit oder Zugangsrechten erhalten. Anzeigen, mobile Anwendungen oder interaktive Terminals können dieselbe Orientierungsgrundlage nutzen. Die Leistung hilft Besuchern und Beschäftigten, physische Ziele innerhalb komplexer Einrichtungen zuverlässig zu erreichen.
- 1-2-5-5-5 Emergency Notification: "Emergency Notification" ermöglicht die schnelle und nachweisbare Verbreitung zeitkritischer Warnungen an definierte Personengruppen. Die Leistung sendet Meldungen über mehrere Kommunikationswege und kann Empfänger nach Standort, Rolle oder Gefährdung auswählen. Vorlagen, Eskalationsregeln und Rückmeldungen unterstützen eine geordnete Reaktion unter Zeitdruck. Zustellung und Bestätigung werden überwacht, damit nicht erreichte Personen oder Gruppen erkennbar sind. Die Leistung ermöglicht koordinierte Alarmierung und Handlungsinformation während Notfällen oder kritischen Ereignissen.
- 1-2-5-5-6 Hybrid Enablement: "Hybrid Enablement" umfasst Software zur organisatorischen Unterstützung von Arbeit, die zwischen Büro, mobilem Einsatz und entfernten Standorten wechselt. Die Leistung verbindet Anwesenheitsplanung, Teamtage, Arbeitsplatzressourcen, Kommunikationszugänge und gemeinsame Arbeitsregeln. Beschäftigte erhalten Transparenz darüber, wann und wo Kollegen arbeiten und welche Zusammenarbeit möglich ist. Auslastungs- und Nutzungsdaten unterstützen die Anpassung von Flächen und organisatorischen Vereinbarungen. Die Leistung schafft abgestimmte Bedingungen für wirksame Zusammenarbeit in hybriden Arbeitsmodellen.
- 1-2-5-5-7 Lost and Found: "Lost and Found" ermöglicht die Erfassung, Zuordnung und Rückgabe verlorener oder gefundener Gegenstände. Die Leistung dokumentiert Beschreibung, Fundort, Zeitpunkt, Aufbewahrung, mögliche Eigentümer und Bearbeitungsstatus. Such- und Abgleichsfunktionen verbinden Verlustmeldungen mit passenden Fundstücken. Übergabe, Identitätsprüfung und nicht abgeholte Gegenstände werden nach festgelegten Verfahren nachvollzogen. Die Leistung schafft einen kontrollierten Arbeitsablauf für Fundbüros und vergleichbare Servicestellen.
- 1-2-5-5-8 Meeting Room Booking: "Meeting Room Booking" ermöglicht die Suche und Reservierung gemeinsam genutzter Besprechungsräume. Die Leistung zeigt Verfügbarkeit, Größe, Standort, Ausstattung und Zugänglichkeitsmerkmale in Verbindung mit dem geplanten Termin. Buchungen können mit Kalendereinladungen, Catering, Raumtechnik oder Zutrittsanforderungen abgestimmt werden. Check-in- und Stornierungsregeln geben nicht genutzte Räume rechtzeitig wieder frei. Die Leistung verhindert Belegungskonflikte und verbessert die nutzungsbezogene Verteilung von Besprechungsräumen.
- 1-2-5-5-9 Phone Verification: "Phone Verification" ermöglicht die Prüfung, ob eine Telefonnummer formal gültig, erreichbar oder einer bestimmten Verbindungsart und Region zuzuordnen ist. Die Leistung bereinigt Formate, erkennt Landes- und Netzkennungen und kann einen kontrollierten Bestätigungsvorgang per Anruf oder Nachricht auslösen. Einmalcodes oder Rückrufverfahren weisen nach, dass ein Nutzer Zugriff auf den angegebenen Anschluss besitzt. Risikosignale und Zustellstatus unterstützen Entscheidungen über Registrierung oder Kontaktaufnahme. Die Leistung verbessert die Qualität und Vertrauenswürdigkeit telefonischer Kontaktdaten.
- 1-2-5-5-10 Print Management: "Print Management" unterstützt die zentrale Steuerung von Druckaufträgen, Druckgeräten und zugehörigen Nutzerrechten. Die Leistung verwaltet Warteschlangen, Treiber, Kontingente, Kostenstellen und Regeln für Farbe, Format oder beidseitige Ausgabe. Sichere Freigabe kann verhindern, dass vertrauliche Ausdrucke unbeaufsichtigt am Gerät liegen. Nutzungs- und Fehlerdaten unterstützen Kapazitätsplanung, Abrechnung und Gerätebetrieb. Die Leistung ermöglicht eine kontrollierte und wirtschaftliche Nutzung verteilter Druckinfrastruktur.
- 1-2-5-5-11 Queue Management: "Queue Management" unterstützt die Steuerung von Warteschlangen und Kundenaufrufen an physischen oder digitalen Servicestellen. Die Leistung vergibt Tickets oder virtuelle Plätze, ordnet Anliegen und priorisiert sie nach festgelegten Regeln. Anzeigen, Benachrichtigungen und Aufrufsysteme führen wartende Personen zum zuständigen Servicepunkt. Wartezeiten, Auslastung und Bearbeitungsdauer werden gemessen und für operative Anpassungen ausgewertet. Die Leistung organisiert Besucherströme und verbessert die planbare Nutzung vorhandener Bedienkapazitäten.
- 1-2-5-5-12 Room Systems: "Room Systems" unterstützen die integrierte Steuerung und Nutzung der technischen Ausstattung von Besprechungs- und Veranstaltungsräumen. Die Leistung verbindet Anzeigen, Kameras, Mikrofone, Lautsprecher, Beleuchtung und Kommunikationsdienste über eine gemeinsame Bedienoberfläche. Räume können Besprechungen automatisch starten und Gerätezustände an zentrale Verwaltungsstellen melden. Konfiguration, Aktualisierung und Überwachung unterstützen eine konsistente Ausstattung über mehrere Räume hinweg. Die Leistung macht komplexe Raumtechnik für Nutzer unmittelbar und verlässlich bedienbar.
- 1-2-5-5-13 Space Management: "Space Management" unterstützt die Planung, Dokumentation und Optimierung der Nutzung von Gebäudeflächen und Räumen. Die Leistung verbindet Grundrisse, Flächenarten, Belegung, Kapazitäten, Organisationseinheiten und Ausstattungsinformationen. Umzüge, Zuordnungen und Nutzungsszenarien können modelliert und nachvollziehbar umgesetzt werden. Mess- und Buchungsdaten zeigen tatsächliche Auslastung und unterstützen langfristige Flächenentscheidungen. Die Leistung schafft eine verlässliche Datengrundlage für wirtschaftliche und bedarfsgerechte Raumnutzung.
- 1-2-5-5-14 Virtual Mailbox: "Virtual Mailbox" erbringt einen digitalen Dienst zur Annahme, Erfassung und elektronischen Bereitstellung physisch eingehender Post. Sendungen werden einer registrierten Adresse oder Organisation zugeordnet und Empfängern als Benachrichtigung oder gescanntes Dokument zugänglich gemacht. Nutzer können Weiterleitung, Aufbewahrung, Öffnung oder regelgerechte Vernichtung veranlassen. Zugriff, Bearbeitung und physischer Verbleib der Sendung werden nachvollziehbar dokumentiert. Die Leistung ermöglicht ortsunabhängigen Zugang zu Papierpost innerhalb eines kontrollierten Postprozesses.
- 1-2-5-5-15 Visitor Management: "Visitor Management" ermöglicht die Anmeldung, Identitätsprüfung und Begleitung externer Personen während eines Aufenthalts an einem Standort. Die Leistung erfasst Besuchszweck, Gastgeber, Zeitpunkt, erforderliche Nachweise und zulässige Zugänge. Voranmeldung, Selbstregistrierung, Ausweisausgabe und Benachrichtigung des Gastgebers können den Empfangsprozess unterstützen. Anwesenheit, Datenschutzinformationen und Auschecken werden nachvollziehbar dokumentiert. Die Leistung verbindet einen geordneten Besucherempfang mit Sicherheits- und Zutrittsanforderungen.
1-2-6 Commerce
Commerce umfasst digitale Leistungen für Verkauf, Marktplätze, Zahlungsabwicklung, Handelsbetrieb und wiederkehrende Erlösmodelle. Die Zusammenstellung ordnet Kundenerlebnis, operative Handelsprozesse, Vertrauensschutz, bedarfsbezogene Vermittlung, Zahlungen, stationären Handel und Abonnements nach ihrer Hauptfunktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen kommerzielle Transaktionen von der Produktauswahl bis zu Abrechnung und langfristiger Kundenbeziehung.
1-2-6-1 E-Commerce Experience and Optimization
E-Commerce Experience and Optimization umfasst Software zur Analyse und Verbesserung digitaler Einkaufs- und Produkterlebnisse. Die Zusammenstellung ordnet Auswertung, Personalisierung, Suche, Marktplatzoptimierung, Bewertungen und visuelle Produkterprobung nach ihrem jeweiligen Beitrag zur Kaufentscheidung. Die nachgeordneten Leistungen helfen Nutzern, passende Angebote zu finden, zu verstehen und in geeigneter Form auszuwählen.
- 1-2-6-1-1 E-Commerce Analytics: "E-Commerce Analytics" ermöglicht die Auswertung von Verhalten, Transaktionen und Leistung in digitalen Verkaufskanälen. Die Leistung verbindet Besuche, Produktsichten, Warenkörbe, Käufe, Rückgaben und Erlöse zu nachvollziehbaren Kennzahlen. Trichter-, Segment- und Kohortenanalysen zeigen Abbrüche, Wiederkehr und wirtschaftliche Unterschiede. Daten aus Marketing, Shop, Zahlung und Warenwirtschaft können für eine vollständige Sicht zusammengeführt werden. Die Leistung liefert Entscheidungsgrundlagen zur Verbesserung von Einkaufserlebnis, Sortiment und Umsatzwirkung.
- 1-2-6-1-2 E-Commerce Personalization: "E-Commerce Personalization" ermöglicht die individuelle Anpassung digitaler Einkaufserlebnisse anhand von Kontext, Verhalten und bekannten Präferenzen. Die Leistung wählt Produkte, Inhalte, Reihenfolgen oder Angebote für einzelne Nutzer oder Segmente aus. Regeln und lernende Modelle können aktuelle Sitzungssignale mit historischen Interaktionen verbinden. Einwilligungen, Datenverfügbarkeit und kontrollierte Tests bestimmen, welche Personalisierung zulässig und wirksam ist. Die Leistung erhöht die Relevanz von Shopinhalten während Suche, Auswahl und Kauf.
- 1-2-6-1-3 E-Commerce Search: "E-Commerce Search" ermöglicht die Suche nach Produkten und kaufbezogenen Inhalten innerhalb eines digitalen Handelsangebots. Die Leistung verarbeitet Suchbegriffe, Synonyme, Produktattribute, Kategorien, Verfügbarkeit und kommerzielle Regeln zu passenden Trefferlisten. Autovervollständigung, Filter und Fehlertoleranz unterstützen Nutzer bei ungenauen oder unvollständigen Anfragen. Relevanz und Sucherfolg können anhand von Klicks, Käufen und erfolglosen Suchvorgängen verbessert werden. Die Leistung führt Kunden gezielt von einer Kaufabsicht zu auffindbaren Angeboten.
- 1-2-6-1-4 Online Marketplace Optimization: "Online Marketplace Optimization" ermöglicht die Verbesserung der Darstellung und wirtschaftlichen Leistung von Angeboten auf externen digitalen Marktplätzen. Die Leistung analysiert Sichtbarkeit, Suchplatzierung, Inhalte, Preise, Bewertungen, Wettbewerb und Verkaufsdaten einzelner Angebote. Produktinformationen und Gebote können nach Marktplatzregeln und gemessener Wirkung angepasst werden. Abweichungen zwischen Kanälen und Veränderungen der Platzierung werden fortlaufend beobachtet. Die Leistung unterstützt Anbieter dabei, ihre Marktplatzangebote datenbasiert zu steuern.
- 1-2-6-1-5 Review Management: "Review Management" ermöglicht die Erfassung, Moderation, Veröffentlichung und Auswertung von Kundenbewertungen. Die Leistung sammelt Rückmeldungen aus eigenen oder angebundenen Kanälen und ordnet sie Produkten, Standorten oder Leistungen zu. Einladungen und Erinnerungen unterstützen die Gewinnung authentischer Bewertungen nach tatsächlichen Interaktionen. Auffällige, unzulässige oder beantwortungsbedürftige Beiträge werden nach festgelegten Regeln behandelt. Die Leistung macht Bewertungserfahrungen sichtbar und liefert Erkenntnisse für Kundenkommunikation sowie Qualitätsverbesserung.
- 1-2-6-1-6 Virtual Fitting: "Virtual Fitting" ermöglicht die digitale Einschätzung oder Visualisierung der Passform von Kleidung, Accessoires oder vergleichbaren körperbezogenen Produkten. Die Leistung verbindet Körpermaße, Bilddaten oder Nutzerangaben mit Größen- und Schnittinformationen eines Artikels. Ergebnisse können Größenempfehlungen, simulierte Ansichten oder Hinweise auf erwartete Passform liefern. Datenschutz und Messunsicherheit werden bei der Verarbeitung personenbezogener Körperdaten berücksichtigt. Die Leistung unterstützt Kaufentscheidungen und kann passformbedingte Fehlkäufe verringern.
- 1-2-6-1-7 Visual Product Customization: "Visual Product Customization" unterstützt die interaktive Gestaltung konfigurierbarer Produkte mit unmittelbarer visueller Darstellung. Nutzer wählen Merkmale wie Farbe, Material, Form, Ausstattung oder Beschriftung und sehen deren Wirkung im Produktmodell. Zulässige Kombinationen, Abhängigkeiten und Preisänderungen werden während der Konfiguration berücksichtigt. Der bestätigte Entwurf kann als eindeutige Konfiguration an Angebot, Bestellung oder Fertigung übergeben werden. Die Leistung verbindet individuelle Produktauswahl mit einer anschaulichen und technisch konsistenten Vorschau.
1-2-6-2 E-Commerce Operations and Marketplaces
E-Commerce Operations and Marketplaces umfasst Software zum Aufbau und Betrieb digitaler Verkaufsangebote und Vermittlungsplattformen. Die Zusammenstellung ordnet Auktionen, Kataloge, dialogischen Handel, Erfüllungsmodelle, Warenpräsentation, Marktplätze, mobile Kanäle und Produktinformationen nach ihrer operativen Handelsfunktion. Die nachgeordneten Leistungen führen Anbieter, Produkte, Bestellungen und Kundenkontakte in digitalen Transaktionsabläufen zusammen.
- 1-2-6-2-1 Auction Management: "Auction Management" ermöglicht die Vorbereitung und Durchführung wettbewerblicher Gebotsverfahren für Waren, Rechte oder Leistungen. Die Leistung verwaltet Lose, Teilnehmer, Zugangsbedingungen, Gebotsregeln, Zeitfenster und Zuschlagslogik. Offene, verdeckte, aufsteigende oder fallende Gebotsformen können in kontrollierten Abläufen abgebildet werden. Gebote, Fristen und Entscheidungen werden manipulationsgeschützt protokolliert und für Beteiligte transparent dargestellt. Die Leistung führt Angebote nach festgelegten Regeln zu einem nachvollziehbaren Auktionsergebnis.
- 1-2-6-2-2 Catalog Management: "Catalog Management" ermöglicht die strukturierte Pflege und Veröffentlichung von Waren- oder Leistungsangeboten in digitalen Vertriebskanälen. Die Leistung verwaltet Artikel, Kategorien, Beschreibungen, Medien, Preise, Varianten und Verfügbarkeitsangaben. Freigaben und Qualitätsregeln sorgen für vollständige und konsistente Kataloginformationen. Unterschiedliche Sortimente und Darstellungen können für Zielgruppen, Regionen oder Verkaufskanäle aus einer gemeinsamen Datenbasis erzeugt werden. Die Leistung stellt aktuelle Angebotsdaten für Suche, Auswahl und Bestellung bereit.
- 1-2-6-2-3 Conversational Commerce: "Conversational Commerce" unterstützt die Durchführung kaufbezogener Beratung und Transaktionen innerhalb eines digitalen Dialogs. Die Leistung versteht Produktwünsche, beantwortet Fragen und unterstützt Auswahl, Konfiguration, Warenkorb oder Bestellung in natürlicher Sprache. Gesprächskontext und freigegebene Kundeninformationen können Empfehlungen über mehrere Schritte hinweg verbessern. Übergaben an menschliche Beratung oder sichere Zahlungsprozesse erfolgen bei Bedarf innerhalb des Kommunikationsverlaufs. Die Leistung verbindet dialogische Interaktion mit unmittelbar ausführbaren Handelsfunktionen.
- 1-2-6-2-4 Drop Shipping: "Drop Shipping" umfasst Software zur Steuerung von Bestellungen, die ein Händler verkauft, aber ein angebundener Lieferant unmittelbar an den Kunden versendet. Die Leistung übermittelt Auftrags- und Lieferdaten, gleicht Bestände ab und verfolgt Erfüllungsstatus über die beteiligten Unternehmen hinweg. Preise, Lieferzeiten, Versandbestätigungen und Rückgaben werden zwischen Verkaufskanal und Lieferquelle synchronisiert. Ausnahmen wie Fehlbestände oder Teillieferungen lösen definierte Bearbeitungsschritte aus. Die Leistung ermöglicht einen kontrollierten Handelsablauf ohne eigene physische Lagerung der verkauften Ware.
- 1-2-6-2-5 E-Merchandising: "E-Merchandising" ermöglicht die gezielte digitale Platzierung, Sortierung und Präsentation von Produkten in einem Onlineangebot. Die Leistung steuert Kategorien, Produktreihenfolgen, Empfehlungen, Kampagnenflächen und kontextabhängige Hervorhebungen. Kaufverhalten, Bestand, Marge, Saisonalität und redaktionelle Regeln können gemeinsam die Darstellung bestimmen. Tests und Leistungsdaten zeigen, welche Anordnung Auswahl und Verkauf unterstützt. Die Leistung überträgt warenbezogene Verkaufssteuerung auf digitale Shopoberflächen.
- 1-2-6-2-6 Live Commerce: "Live Commerce" ermöglicht die Verbindung live übertragener Video- oder Audioinhalte mit unmittelbar nutzbaren Einkaufsfunktionen. Präsentierende zeigen Produkte, beantworten Fragen und können Angebote während der Übertragung hervorheben. Zuschauer greifen auf Produktinformationen, Warenkorb und Kaufmöglichkeiten zu, ohne den Livekontext zu verlassen. Moderation, Interaktion und Bestandsabgleich unterstützen eine kontrollierte Veranstaltung. Die Leistung macht eine Echtzeitpräsentation zu einem interaktiven digitalen Verkaufskanal.
- 1-2-6-2-7 Marketplace: "Marketplace" betreibt eine digitale Plattform, auf der mehrere unabhängige Anbieter Waren oder Leistungen für gemeinsame Käufergruppen anbieten. Die Leistung verwaltet Anbieteraufnahme, Angebote, Suche, Transaktionen, Bewertungen und häufig auch Zahlungs- oder Abwicklungsregeln. Einheitliche Plattformbedingungen steuern, wie Anbieter und Käufer miteinander interagieren. Provisionen, Auszahlungen, Streitfälle und Qualitätskontrollen können zentral bearbeitet werden. Die Leistung vermittelt Angebot und Nachfrage über eine gemeinsame kommerzielle Infrastruktur.
- 1-2-6-2-8 Merchant of Record: "Merchant of Record" umfasst einen digitalen Dienst, der gegenüber dem Käufer als formell abrechnender Verkäufer einer Transaktion auftritt. Die Leistung verarbeitet Zahlung, Steuern, Rechnungsstellung, Erstattungen und weitere kaufmännische Pflichten für angebundene Anbieter. Lokale Zahlungsarten, Währungen und regulatorische Anforderungen können über Ländergrenzen hinweg abgebildet werden. Transaktions- und Abrechnungsdaten werden mit dem eigentlichen Leistungsanbieter abgestimmt. Die Leistung übernimmt definierte rechtliche und finanzielle Händlerpflichten innerhalb digitaler Verkäufe.
- 1-2-6-2-9 Mobile E-Commerce: "Mobile E-Commerce" ermöglicht die Bereitstellung vollständiger Einkaufs- und Bestellabläufe auf mobilen Endgeräten. Die Leistung gestaltet Produktsuche, Darstellung, Warenkorb, Identifikation und Zahlung für kleine Bildschirme und berührungsbasierte Nutzung. Gerätefunktionen wie Kamera, Standort, Benachrichtigungen oder mobile Bezahldienste können in das Einkaufserlebnis einbezogen werden. Sitzungs- und Kundendaten bleiben über mobile Interaktionen hinweg konsistent und geschützt. Die Leistung ermöglicht digitale Handelstransaktionen in einer für mobile Nutzung optimierten Anwendung.
- 1-2-6-2-10 Multichannel Retail: "Multichannel Retail" ermöglicht die koordinierte Bereitstellung von Produkten und Verkaufsprozessen über mehrere getrennt bediente Handelskanäle. Die Leistung verteilt Sortimente, Preise, Inhalte und Bestandsinformationen an Geschäfte, Webangebote, mobile Anwendungen oder weitere Kontaktpunkte. Bestellungen und Kundendaten werden kanalbezogen verarbeitet und für übergreifende Steuerung zusammengeführt. Regeln berücksichtigen unterschiedliche Leistungsmerkmale und Verantwortlichkeiten der einzelnen Kanäle. Die Leistung unterstützt parallelen Handel über mehrere Vertriebswege mit konsistenten Grunddaten.
- 1-2-6-2-11 Print On Demand: "Print On Demand" ermöglicht die automatisierte Herstellung bedruckter oder gebundener Produkte erst nach Eingang einer konkreten Bestellung. Die Leistung verbindet konfigurierbare Designs und Produktvarianten mit Bestell-, Druck- und Versandabläufen. Druckdaten werden geprüft, personalisiert und an geeignete Produktionskapazitäten übergeben. Status, Kosten, Bestand an Ausgangsmaterial und Erfüllung werden über den Auftrag hinweg verfolgt. Die Leistung ermöglicht individualisierte Druckprodukte ohne vorproduzierten Fertigwarenbestand.
- 1-2-6-2-12 Product Information Management (PIM): "Product Information Management (PIM)" ermöglicht die zentrale Pflege und Anreicherung vermarktungsfähiger Produktinformationen. Die Leistung führt Attribute, Beschreibungen, Klassifikationen, Medien, Übersetzungen und Qualitätsstatus aus mehreren Quellen zusammen. Arbeitsabläufe steuern Bearbeitung und Freigabe durch Fachstellen und Lieferanten. Kanalspezifische Ausgaben verteilen konsistente Informationen an Shops, Marktplätze, Kataloge und weitere Medien. Die Leistung stellt eine verlässliche Quelle für vollständige und veröffentlichungsfähige Produktdaten bereit.
- 1-2-6-2-13 Shopping Cart: "Shopping Cart" ermöglicht die vorläufige Sammlung ausgewählter Produkte oder Leistungen vor Abschluss einer digitalen Bestellung. Die Leistung speichert Mengen, Varianten, Preise, Rabatte, Lieferoptionen und zugehörige Kundenauswahl. Änderungen und Verfügbarkeitsprüfungen aktualisieren den erwarteten Gesamtwert vor dem Checkout. Der Inhalt wird kontrolliert an Identifikation, Zahlung und Bestellanlage übergeben. Die Leistung bildet die verbindende Auswahlstufe zwischen Produktangebot und Kaufabschluss.
- 1-2-6-2-14 Social Commerce: "Social Commerce" ermöglicht die Entdeckung, Präsentation und den Kauf von Produkten innerhalb sozialer Medien oder gemeinschaftlicher digitaler Interaktionen. Die Leistung verbindet Beiträge, Empfehlungen, Liveinhalte oder Nutzerbewertungen mit Produktinformationen und Transaktionszugängen. Angebote können nach Interessen, Beziehungen und beobachtetem Verhalten in sozialen Nutzungskontexten erscheinen. Bestell- und Zahlungsprozesse werden eingebettet oder kontrolliert an einen Handelsdienst übergeben. Die Leistung macht soziale Kommunikation und nutzergenerierte Inhalte zu unmittelbaren Bestandteilen des digitalen Einkaufs.
1-2-6-3 E-Commerce Trust and Protection
E-Commerce Trust and Protection umfasst Software zum Schutz digitaler Handelsbeziehungen vor unzulässiger Nutzung, Täuschung und Markenmissbrauch. Die Zusammenstellung ordnet Altersprüfung, Markenschutz und Betrugserkennung nach dem jeweils geschützten Interesse. Die nachgeordneten Leistungen stärken die Verlässlichkeit von Teilnehmern, Angeboten und Transaktionen.
- 1-2-6-3-1 Age Verification: "Age Verification" ermöglicht die Prüfung, ob eine Person eine festgelegte Altersgrenze erreicht hat. Die Leistung kann Identitätsnachweise, amtliche Daten, Zahlungsmerkmale oder geeignete Schätzverfahren in einen kontrollierten Prüfablauf einbeziehen. Das Ergebnis wird als bestätigter Altersstatus oder Prüfentscheidung bereitgestellt, ohne mehr personenbezogene Daten als erforderlich offenzulegen. Einwilligung, Datensicherheit und Behandlung nicht eindeutiger Fälle werden nachvollziehbar gesteuert. Die Leistung beschränkt altersgebundene Inhalte, Waren oder Dienste auf berechtigte Nutzer.
- 1-2-6-3-2 Brand Protection: "Brand Protection" ermöglicht die Erkennung und Bearbeitung unzulässiger Nutzung von Marken, Produktdarstellungen oder geschützten Inhalten in digitalen Kanälen. Die Leistung überwacht Webseiten, Marktplätze, Werbung, soziale Medien und andere zugängliche Quellen auf verdächtige Angebote oder Nachahmungen. Treffer werden nach Ähnlichkeit, Reichweite, Quelle und möglichem Schaden priorisiert. Belege und Bearbeitungsabläufe unterstützen Meldung, Entfernung oder weitere rechtliche Prüfung. Die Leistung schützt Markenidentität und Kunden vor irreführenden digitalen Angeboten.
- 1-2-6-3-3 E-commerce Fraud Protection: "E-commerce Fraud Protection" ermöglicht die Erkennung und Verhinderung betrügerischer Aktivitäten in digitalen Handelsprozessen. Die Leistung bewertet Bestellungen, Konten, Zahlungen, Geräte und Verhaltensmuster anhand von Regeln und lernenden Risikomodellen. Auffällige Vorgänge werden blockiert, zusätzlich geprüft oder einer manuellen Entscheidung zugeführt. Rückbuchungen und bestätigte Betrugsfälle fließen in die Verbesserung der Erkennung ein. Die Leistung reduziert finanzielle Verluste und missbräuchliche Transaktionen bei möglichst geringer Beeinträchtigung legitimer Käufer.
1-2-6-4 Marketplaces and On-Demand Commerce
Marketplaces and On-Demand Commerce umfasst digitale Vermittlungs- und Bestelldienste für kurzfristig abrufbare lokale Leistungen und Waren. Die Zusammenstellung ordnet Liefer-, Mobilitäts-, Catering-, Wellness- und Händlervermarktungsfunktionen nach dem jeweils vermittelten Nutzungsergebnis. Die nachgeordneten Leistungen koordinieren Nachfrage, verfügbare Anbieter, Durchführung und Abrechnung zeitnaher Transaktionen.
- 1-2-6-4-1 Food Delivery: "Food Delivery" betreibt eine digitale Plattform zur Bestellung zubereiteter Speisen und ihrer Lieferung an einen gewünschten Ort. Die Leistung verbindet Speiseangebote, Besteller, Zubereitungsstellen und verfügbare Auslieferungskapazitäten. Bestellung, Zahlung, Auftragsannahme, Abholung und Zustellung werden in einem gemeinsamen Statusablauf koordiniert. Standort- und Zeitinformationen ermöglichen die Verfolgung der Lieferung und Behandlung von Abweichungen. Die Leistung vermittelt den vollständigen digitalen Ablauf von der Menüauswahl bis zur Übergabe der Speisen.
- 1-2-6-4-2 Grocery Delivery: "Grocery Delivery" betreibt eine digitale Plattform zur Bestellung von Lebensmitteln und Haushaltswaren mit anschließender Zusammenstellung und Zustellung. Die Leistung zeigt verfügbare Sortimente, Preise, Lieferfenster und mögliche Ersatzartikel für einen ausgewählten Versorgungsstandort. Auftrag, Kommissionierung, Zahlung und Auslieferung werden über mehrere Beteiligte hinweg koordiniert. Bestandsabweichungen und substitutionsbedürftige Produkte werden während der Bearbeitung mit dem Kunden geklärt. Die Leistung ermöglicht einen digitalen Lebensmitteleinkauf bis zur Lieferung an den vereinbarten Ort.
- 1-2-6-4-3 Merchant Marketing: "Merchant Marketing" ermöglicht die Vermarktung angeschlossener Händler innerhalb einer Plattform oder eines lokalen digitalen Handelsnetzes. Die Leistung stellt Händlerprofile, Angebotskampagnen, Gutscheine, Platzierungen und zielgruppenbezogene Kommunikation bereit. Transaktions- und Nutzungsdaten zeigen, welche Maßnahmen Besuche oder Käufe bei einzelnen Händlern auslösen. Händler können zulässige Aktionen konfigurieren und deren wirtschaftliche Wirkung verfolgen. Die Leistung unterstützt die gezielte Sichtbarkeit und Kundengewinnung teilnehmender Verkaufsstellen.
- 1-2-6-4-4 On-Demand Catering: "On-Demand Catering" betreibt eine digitale Plattform zur kurzfristigen Auswahl, Konfiguration und Bestellung von Bewirtungsleistungen. Die Leistung verbindet Anlässe, Personenzahlen, Speisewünsche, Lieferzeiten und verfügbare Caterer in einem strukturierten Anfrage- und Buchungsablauf. Menüs, Zusatzleistungen, Ernährungsanforderungen und Preise werden vor der Bestellung transparent zusammengestellt. Bestätigung, Änderungen, Lieferung und Abrechnung bleiben über den Auftrag hinweg nachvollziehbar. Die Leistung vermittelt bedarfsgerechte Cateringaufträge ohne langwierige individuelle Abstimmung.
- 1-2-6-4-5 On-Demand Wellness: "On-Demand Wellness" betreibt eine digitale Plattform zur kurzfristigen Buchung verfügbarer Wellness- und körperbezogener Servicetermine. Die Leistung verbindet Nutzer mit geeigneten Leistungserbringern nach Ort, Zeit, Qualifikation und gewünschter Anwendung. Profile, Verfügbarkeiten, Preise und Bewertungen unterstützen eine informierte Auswahl. Buchung, Zahlung, Änderung und Durchführung werden in einem gemeinsamen Ablauf verwaltet. Die Leistung ermöglicht bedarfsgerechten Zugang zu Wellnessleistungen an einem vereinbarten Ort oder Standort.
- 1-2-6-4-6 Ride Sharing: "Ride Sharing" betreibt eine digitale Plattform zur Vermittlung einzelner Personenbeförderungen zwischen Fahrgästen und verfügbaren Fahrern. Die Leistung ermittelt Abhol- und Zielort, ordnet eine Fahrt zu und berechnet erwartete Route, Zeit und Preis. Standortdaten koordinieren Anfahrt, Abholung und laufende Fahrt in Echtzeit. Identität, Zahlung, Bewertung und Behandlung von Sicherheitsfällen werden über den Vermittlungsprozess unterstützt. Die Leistung ermöglicht kurzfristig buchbare Beförderung über ein dynamisch zugeordnetes Fahrzeug.
1-2-6-5 Payment
Payment umfasst Software und digitale Dienste zur Initiierung, Verarbeitung, Steuerung und Auswertung elektronischer Zahlungen. Die Zusammenstellung ordnet eingebettete Zahlungen, Forderungswiedergewinnung, Teilzahlung, Analyse, Kartenausgabe, Zugangsschichten, Transaktionsverarbeitung und Orchestrierung nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen führen Zahlungsanweisungen sicher von der Kundenauswahl bis zur finanziellen Abwicklung.
- 1-2-6-5-1 Embedded Payments: "Embedded Payments" ermöglichen die unmittelbare Einbindung von Zahlungsfunktionen in eine fachliche Anwendung oder einen digitalen Prozess. Nutzer können eine Zahlung auslösen und abschließen, ohne in eine getrennte Zahlungsumgebung wechseln zu müssen. Programmierschnittstellen verbinden Auswahl, Authentisierung, Transaktionsstatus und Belege mit dem auslösenden Geschäftsvorgang. Sicherheits- und Compliance-Funktionen schützen Zahlungsdaten und begrenzen zulässige Aktionen. Die Leistung macht Zahlung zu einem integrierten Bestandteil des jeweiligen Nutzungserlebnisses.
- 1-2-6-5-2 Failed Payment Recovery: "Failed Payment Recovery" ermöglicht die automatisierte Wiedergewinnung fälliger Beträge nach einer abgelehnten oder nicht ausführbaren Zahlung. Die Leistung erkennt den Fehlergrund und steuert erneute Einzugsversuche, alternative Zahlungswege oder zielgerichtete Kundenkommunikation. Zeitpunkt und Häufigkeit weiterer Versuche können anhand von Zahlungsart, Verhalten und Erfolgswahrscheinlichkeit angepasst werden. Aktualisierte Zahlungsdaten und Reaktionen werden mit Forderung und Kundenkonto synchronisiert. Die Leistung reduziert unbeabsichtigte Zahlungsausfälle, ohne jeden Fall manuell nachverfolgen zu müssen.
- 1-2-6-5-3 Installment Payment and Buy Now Pay Later (BNPL): "Installment Payment and Buy Now Pay Later (BNPL)" ermöglicht die Aufteilung eines Kaufpreises in spätere oder wiederkehrende Zahlungsbeträge. Die Leistung prüft verfügbare Zahlungspläne, führt erforderliche Bonitäts- oder Risikobewertungen durch und zeigt Konditionen vor dem Abschluss. Fälligkeiten, Einzüge, Gebühren, Rückzahlungen und Änderungen werden über die Laufzeit verwaltet. Händler erhalten die vereinbarte Zahlungsabwicklung, während Kunden ihre Verpflichtungen nach dem gewählten Plan erfüllen. Die Leistung integriert kurzfristige Finanzierung oder Teilzahlung in den Kaufprozess.
- 1-2-6-5-4 Payment Analytics: "Payment Analytics" ermöglicht die Auswertung elektronischer Zahlungsdaten und ihrer operativen sowie wirtschaftlichen Ergebnisse. Die Leistung untersucht Autorisierungen, Ablehnungen, Gebühren, Rückbuchungen, Zahlungsverfahren, Regionen und zeitliche Entwicklungen. Segmentierungen machen Ursachen von Fehlern oder Unterschiede zwischen Zahlungswegen sichtbar. Kennzahlen und Warnungen unterstützen die Optimierung von Annahmerate, Kosten und Betrugsbehandlung. Die Leistung liefert eine nachvollziehbare Datengrundlage für die Steuerung des Zahlungsverkehrs.
- 1-2-6-5-5 Payment Card Issuance: "Payment Card Issuance" ermöglicht die Ausgabe und Verwaltung physischer oder virtueller Zahlungskarten für berechtigte Nutzer. Die Leistung verbindet Kartenkonto, Identitätsprüfung, Kartenparameter, Ausgabelimits und Transaktionsregeln mit dem Kartennetz. Aktivierung, Sperrung, Ersatz, Berechtigungsänderung und Ablauf werden über den Kartenlebenszyklus gesteuert. Echtzeitkontrollen können Nutzung nach Betrag, Händlerart, Ort oder Zweck begrenzen. Die Leistung ermöglicht die kontrollierte Bereitstellung eigener Kartenprogramme und ihrer laufenden Verwaltung.
- 1-2-6-5-6 Payment Gateways: "Payment Gateways" erbringen Softwaredienste zur sicheren Übermittlung von Zahlungsinformationen zwischen Verkaufskanal, Zahlungsdienst und beteiligten Finanzsystemen. Die Leistung nimmt Zahlungsdaten entgegen, verschlüsselt oder tokenisiert sie und leitet Autorisierungsanfragen an geeignete Stellen weiter. Antworten und Transaktionsstatus werden an die auslösende Anwendung zurückgegeben. Unterschiedliche Zahlungsmethoden können über eine einheitliche technische Schnittstelle eingebunden werden. Die Leistung bildet den geschützten Zugang vom Checkout zur nachfolgenden Zahlungsverarbeitung.
- 1-2-6-5-7 Payment Processing: "Payment Processing" erbringt einen digitalen Dienst zur technischen und kaufmännischen Verarbeitung elektronischer Zahlungstransaktionen. Die Leistung autorisiert Zahlungsanweisungen, übermittelt sie zwischen beteiligten Konten oder Kartensystemen und unterstützt Abrechnung sowie Gutschrift. Transaktionsstatus, Gebühren, Erstattungen und Rückbuchungen werden über den vollständigen Zahlungsablauf verwaltet. Sicherheits- und Regelprüfungen verhindern oder kennzeichnen unzulässige Vorgänge. Die Leistung führt eine bestätigte Zahlungsabsicht zur finanziellen Verbuchung zwischen Zahler und Zahlungsempfänger.
- 1-2-6-5-8 Payments Orchestration: "Payments Orchestration" unterstützt die zentrale Steuerung mehrerer Zahlungsdienstleister, Zahlungsmethoden und Transaktionswege. Die Leistung leitet Zahlungen anhand von Verfügbarkeit, Kosten, Region, Risiko oder erwarteter Annahmewahrscheinlichkeit an geeignete Anbieter. Fehler und Ablehnungen können kontrollierte Ausweichrouten oder erneute Versuche auslösen. Einheitliche Protokolle und Auswertungen schaffen Transparenz über ansonsten getrennte Zahlungsintegrationen. Die Leistung erhöht Flexibilität und Ausfallsicherheit einer komplexen Zahlungslandschaft.
1-2-6-6 Retail
Retail umfasst Software zur Planung, Steuerung und Ausführung von Handelsprozessen in Filialen und verbundenen Vertriebskanälen. Die Zusammenstellung ordnet Verkauf, Sortiment, Preise, Aufträge, Flächen, Aufgaben, Rabatte, Analysen und vernetzte Betriebsmittel nach ihren jeweiligen Handelsfunktionen. Die nachgeordneten Leistungen verbinden Waren, Standorte, Beschäftigte und Kunden zu kontrollierten Einzelhandelsabläufen.
- 1-2-6-6-1 Omnichannel Commerce: "Omnichannel Commerce" unterstützt die durchgängige Steuerung eines Einkaufsvorgangs über digitale und physische Vertriebskanäle hinweg. Die Leistung verbindet Kundenkonto, Sortiment, Bestand, Warenkorb, Bestellung, Zahlung, Lieferung und Rückgabe in einem gemeinsamen Prozess. Kunden können einen Vorgang in einem Kanal beginnen und in einem anderen fortsetzen, ohne wesentliche Informationen zu verlieren. Regeln koordinieren kanalübergreifende Preise, Verfügbarkeiten und Erfüllungsoptionen. Die Leistung schafft ein konsistentes Handelserlebnis mit integrierten Übergängen zwischen den Kontaktpunkten.
- 1-2-6-6-2 Rebate Management: "Rebate Management" unterstützt die Verwaltung nachträglicher, bedingungsabhängiger Vergütungen zwischen Handelspartnern. Die Leistung bildet Vereinbarungen, Schwellenwerte, Bezugsgrößen, Zeiträume und Berechnungsregeln für Rabatte oder Rückvergütungen ab. Tatsächliche Transaktionen werden den gültigen Bedingungen zugeordnet und fortlaufend abgegrenzt. Ansprüche, Prüfungen, Genehmigungen und Abrechnungen bleiben nachvollziehbar. Die Leistung verhindert manuelle Berechnungsfehler und schafft Transparenz über erwartete sowie realisierte Rückvergütungen.
- 1-2-6-6-3 Retail Analytics: "Retail Analytics" ermöglicht die Auswertung von Verkaufs-, Bestands-, Kunden- und Filialdaten im Einzelhandel. Die Leistung verbindet Transaktionen, Produkte, Standorte, Zeiträume und Aktionen zu handelsbezogenen Kennzahlen. Analysen zeigen Nachfrage, Warenbewegung, Abverkauf, Marge, Fehlbestände und Unterschiede zwischen Filialen oder Kanälen. Prognosen und Warnungen unterstützen frühzeitige operative Entscheidungen. Die Leistung liefert eine belastbare Datengrundlage für Sortiments-, Bestands- und Verkaufssteuerung.
- 1-2-6-6-4 Retail Assortment Planning: "Retail Assortment Planning" ermöglicht die Festlegung, welche Produkte in welchen Filialen, Regionen oder Kanälen angeboten werden sollen. Die Leistung berücksichtigt Nachfrage, Kundengruppen, Fläche, Saison, Lieferfähigkeit, Marge und strategische Sortimentsrollen. Varianten und Mengen werden nach Standortmerkmalen und erwarteter Verkaufswirkung geplant. Szenarien zeigen Auswirkungen von Aufnahme, Streichung oder veränderter Verteilung einzelner Artikel. Die Leistung erzeugt differenzierte Sortimentspläne für eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Warenpräsenz.
- 1-2-6-6-5 Retail Distributed Order Management: "Retail Distributed Order Management" ermöglicht die kanalübergreifende Zuordnung und Steuerung von Kundenbestellungen auf verteilte Bestände und Erfüllungsorte. Die Leistung ermittelt, welche Filiale, welches Lager oder welcher Partner einen Auftrag nach Kosten, Bestand und Lieferzusage bearbeiten soll. Aufträge können geteilt, neu geroutet oder bei Ausnahmen anderen Quellen zugewiesen werden. Status und Verfügbarkeit werden über alle beteiligten Systeme hinweg synchronisiert. Die Leistung ermöglicht flexible Liefer- und Abholmodelle aus einem verteilten Handelsnetz.
- 1-2-6-6-6 Retail Execution: "Retail Execution" unterstützt die Planung und Kontrolle der tatsächlichen Umsetzung von Verkaufs- und Warenmaßnahmen am Handelsstandort. Die Leistung übermittelt Vorgaben zu Platzierung, Preisen, Aktionen, Beständen oder Präsentation an ausführende Beschäftigte. Prüfungen, Fotos und Rückmeldungen dokumentieren, ob Maßnahmen vollständig und termingerecht umgesetzt wurden. Abweichungen können priorisiert und verantwortlichen Personen zur Korrektur zugewiesen werden. Die Leistung verbindet zentrale Handelsplanung mit nachweisbarer Ausführung in Filialen oder Verkaufsflächen.
- 1-2-6-6-7 Retail Intelligence: "Retail Intelligence" ermöglicht die zusammenhängende Gewinnung entscheidungsrelevanter Erkenntnisse über Einzelhandelsmärkte, Kunden und Wettbewerber. Die Leistung verbindet interne Leistungsdaten mit Preis-, Angebots-, Standort- oder Marktinformationen aus zugänglichen Quellen. Muster und Veränderungen werden auf ihre Bedeutung für Sortiment, Positionierung und operative Maßnahmen untersucht. Vergleichswerte und automatisierte Hinweise machen Chancen oder Risiken früh sichtbar. Die Leistung unterstützt strategische und taktische Handelsentscheidungen durch ein konsolidiertes Lagebild.
- 1-2-6-6-8 Retail IoT: "Retail IoT" ermöglicht die Anbindung, Verwaltung und Auswertung vernetzter Sensoren und Geräte in Einzelhandelsumgebungen. Die Leistung verarbeitet Zustände, Bewegungen, Bestände, Umgebungswerte oder Interaktionen aus physischen Filialen und Lagern. Geräte werden registriert, überwacht und mit Ereignis- oder Automatisierungsregeln verbunden. Daten können Warenverfügbarkeit, Kundenfluss, Energieeinsatz oder Gerätezustand in Echtzeit sichtbar machen. Die Leistung verbindet physische Handelsabläufe mit digitaler Beobachtung und Steuerung.
- 1-2-6-6-9 Retail Management: "Retail Management" unterstützt die integrierte Verwaltung zentraler Geschäftsabläufe eines Einzelhandelsunternehmens. Die Leistung verbindet Artikel, Einkauf, Bestand, Verkauf, Filialen, Kunden, Beschäftigte und finanzielle Informationen. Gemeinsame Stammdaten und Regeln koordinieren wiederkehrende Prozesse über Standorte und Kanäle hinweg. Berichte und Kontrollen zeigen Leistung, Abweichungen und Handlungsbedarf im laufenden Handel. Die Leistung stellt eine operative Führungsgrundlage für den zusammenhängenden Einzelhandelsbetrieb bereit.
- 1-2-6-6-10 Retail POS: "Retail POS" unterstützt die Durchführung und Dokumentation von Verkaufsvorgängen an physischen oder mobilen Kassenpunkten. Die Leistung erfasst Artikel, Preise, Rabatte, Steuern, Zahlungen und Belege und aktualisiert zugehörige Bestände. Rückgaben, Umtausch, Gutscheine und Kundenidentifikation können in denselben Vorgang eingebunden werden. Kassenrechte, Tagesabschlüsse und Transaktionsprotokolle sichern kontrollierte Abrechnung. Die Leistung bildet den unmittelbaren Abschluss von Einzelhandelstransaktionen am Verkaufsort ab.
- 1-2-6-6-11 Retail Pricing: "Retail Pricing" unterstützt die Planung, Berechnung und Ausspielung von Verkaufspreisen im Einzelhandel. Die Leistung berücksichtigt Kosten, Marge, Nachfrage, Wettbewerb, Bestand, Saison, Standort und Preisstrategie. Regeln und Optimierungsmodelle können reguläre Preise, Abschriften und zeitlich begrenzte Änderungen bestimmen. Genehmigungen und Wirksamkeitszeiträume steuern die konsistente Übertragung an Kassen und digitale Kanäle. Die Leistung ermöglicht nachvollziehbare und differenzierte Preisentscheidungen über große Sortimente hinweg.
- 1-2-6-6-12 Retail Space Planning: "Retail Space Planning" unterstützt die Gestaltung und wirtschaftliche Zuordnung von Verkaufsflächen zu Warengruppen und Produkten. Die Leistung verbindet Grundrisse, Regale, Sortimente, Abmessungen und Leistungsdaten in räumlichen Planungen. Planogramme bestimmen Platzierung, Anzahl sichtbarer Einheiten und Nachbarschaften einzelner Artikel. Szenarien zeigen Auswirkungen veränderter Flächennutzung auf Kapazität und erwarteten Verkauf. Die Leistung erzeugt umsetzbare Flächen- und Regalpläne für physische Handelsstandorte.
- 1-2-6-6-13 Retail Task Management: "Retail Task Management" ermöglicht die Verteilung und Nachverfolgung operativer Aufgaben in Filialen und Handelsorganisationen. Die Leistung weist Tätigkeiten nach Standort, Rolle, Priorität und Fälligkeit an zuständige Beschäftigte zu. Anleitungen, Checklisten, Fotos und Bestätigungen unterstützen eine einheitliche Ausführung. Fortschritt und Ausnahmen werden zentral sichtbar und können eskaliert werden. Die Leistung sorgt dafür, dass wiederkehrende und kurzfristige Handelsaufgaben nachvollziehbar erledigt werden.
- 1-2-6-6-14 Trade Promotion Management: "Trade Promotion Management" unterstützt die Planung, Durchführung und finanzielle Abrechnung von Verkaufsförderungsmaßnahmen zwischen Herstellern und Handelspartnern. Die Leistung verwaltet Aktionen, Zeiträume, Produkte, Konditionen, Budgets und erwartete Absatzwirkungen. Genehmigungen und Prognosen unterstützen die Auswahl wirtschaftlich sinnvoller Maßnahmen. Tatsächliche Verkäufe, Ansprüche und Abzüge werden den vereinbarten Aktionen zugeordnet und ausgewertet. Die Leistung schafft Transparenz über Kosten und Wirksamkeit handelsbezogener Promotionen.
1-2-6-7 Subscription Commerce and Revenue
Subscription Commerce and Revenue umfasst Software zur Verwaltung wiederkehrender Vertrags-, Nutzungs-, Abrechnungs- und Erlösprozesse. Die Zusammenstellung ordnet Analyse, Fakturierung, Kundenabonnement, Erlössteuerung und verbrauchsabhängige Abrechnung nach ihren jeweiligen Aufgaben. Die nachgeordneten Leistungen bilden flexible Laufzeiten und wiederkehrende Zahlungsverpflichtungen über den Kundenlebenszyklus ab.
- 1-2-6-7-1 Subscription Analytics: "Subscription Analytics" ermöglicht die Auswertung wiederkehrender Kundenverhältnisse und ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Die Leistung untersucht aktive Abonnements, Neuabschlüsse, Verlängerungen, Kündigungen, Nutzung, Umsatz und Kundenwert über Zeiträume und Kohorten. Kennzahlen machen Bindung, Abwanderung und Veränderungen wiederkehrender Erlöse sichtbar. Segmentierungen und Prognosen unterstützen die Beurteilung von Tarif-, Produkt- und Kundenmaßnahmen. Die Leistung liefert eine belastbare Datengrundlage für die Steuerung abonnementbasierter Geschäftsmodelle.
- 1-2-6-7-2 Subscription Billing: "Subscription Billing" ermöglicht die periodische Fakturierung wiederkehrender Entgelte aus Abonnements. Die Leistung verarbeitet Tarife, Abrechnungszyklen, Mengen, Rabatte, anteilige Zeiträume, Steuern und Zahlungsbedingungen. Vertragsänderungen und untermonatliche Wechsel werden in korrekte Forderungen und Gutschriften übersetzt. Rechnungen, Zahlungseinzug und offene Posten bleiben mit dem zugrunde liegenden Abonnement verknüpft. Die Leistung erzeugt nachvollziehbare Abrechnungen für regelmäßig geschuldete Leistungen.
- 1-2-6-7-3 Subscription Management: "Subscription Management" unterstützt die Verwaltung von Abonnements vom Abschluss bis zur Beendigung. Die Leistung führt Kunde, Tarif, Leistungsumfang, Laufzeit, Verlängerung, Pausen und Änderungen in einem konsistenten Vertragsstatus zusammen. Selbstbedienung und Arbeitsabläufe ermöglichen Upgrades, Downgrades, Kündigungen oder Reaktivierungen nach festgelegten Regeln. Berechtigungen und Leistungszugänge können aus dem aktuellen Abonnementstatus abgeleitet werden. Die Leistung steuert die fortlaufende Kundenbeziehung eines wiederkehrenden Leistungsmodells.
- 1-2-6-7-4 Subscription Revenue Management: "Subscription Revenue Management" unterstützt die finanzwirtschaftliche Steuerung und periodengerechte Erfassung von Erlösen aus Abonnementverträgen. Die Leistung ordnet Vertragswerte, Leistungszeiträume, Änderungen, Gutschriften und variable Bestandteile den zutreffenden Berichtsperioden zu. Regeln bilden Erlöserfassung und vertragliche Leistungsverpflichtungen nachvollziehbar ab. Prognosen zeigen erwartete wiederkehrende Umsätze und Auswirkungen von Vertragsänderungen. Die Leistung schafft eine kontrollierte Erlösdarstellung für komplexe abonnementbasierte Geschäftsbeziehungen.
- 1-2-6-7-5 Usage-based Billing: "Usage-based Billing" ermöglicht die Berechnung von Entgelten anhand tatsächlich gemessener Nutzung einer Leistung. Die Leistung übernimmt Verbrauchsdaten, validiert und aggregiert sie und wendet vereinbarte Tarife, Staffeln oder Mindestmengen an. Korrekturen und verspätete Messwerte werden nachvollziehbar in Abrechnungsperioden eingearbeitet. Kunden können Verbrauch und daraus entstehende Kosten transparent einsehen. Die Leistung überführt große Mengen nutzungsbezogener Ereignisse in prüfbare Rechnungspositionen.
1-2-7 Content Management
Content Management umfasst digitale Leistungen zur Erstellung, Verwaltung, Veröffentlichung, Sicherung und Wiederverwendung von Inhalten und Dokumenten. Die Zusammenstellung ordnet Medienrechte, Unternehmensinhalte, Wissensbestände, Zugänglichkeit und Webpublikation nach ihren jeweiligen Informationsobjekten. Die nachgeordneten Leistungen steuern Inhalte von der Erfassung über Bearbeitung und Freigabe bis zur adressatengerechten Bereitstellung.
1-2-7-1 Digital Asset and Rights Management
Digital Asset and Rights Management umfasst Software zur Verwaltung medialer Inhalte, ihrer zulässigen Nutzung und ihrer Veröffentlichung. Die Zusammenstellung ordnet Markenmedien, Moderation, digitale Assets, Rechtekontrolle, Bildaufbereitung, Artwork, Freigabe, Nutzerinhalte und Videoverwaltung nach ihrer Hauptfunktion. Die nachgeordneten Leistungen verbinden auffindbare Mediendateien mit Qualitäts-, Herkunfts- und Nutzungsinformationen.
- 1-2-7-1-1 Brand Asset Management: "Brand Asset Management" unterstützt die zentrale Verwaltung freigegebener visueller und medialer Markenbestandteile. Die Leistung führt Logos, Bilder, Schriften, Vorlagen, Gestaltungsregeln und zulässige Varianten mit Metadaten und Versionen zusammen. Berechtigungen und Freigaben steuern, welche Inhalte für bestimmte Kanäle oder Zielgruppen verwendet werden dürfen. Such- und Verteilungsfunktionen stellen aktuelle Dateien für interne und externe Anwender bereit. Die Leistung unterstützt eine konsistente Markenanwendung durch verlässliche und kontrolliert nutzbare Gestaltungsressourcen.
- 1-2-7-1-2 Content Moderation: "Content Moderation" ermöglicht die Prüfung und Behandlung nutzergenerierter oder veröffentlichungsbereiter Inhalte anhand festgelegter Regeln. Die Leistung erkennt möglicherweise rechtswidrige, schädliche, beleidigende oder anderweitig unzulässige Texte, Bilder, Audio- und Videoinhalte. Automatische Bewertungen priorisieren Fälle und können eindeutige Inhalte blockieren oder zur menschlichen Entscheidung vorlegen. Entscheidungen, Beschwerden und Regelanwendungen werden nachvollziehbar dokumentiert. Die Leistung unterstützt eine konsistente und skalierbare Kontrolle digitaler Veröffentlichungen und Interaktionen.
- 1-2-7-1-3 Digital Asset Management: "Digital Asset Management" ermöglicht die strukturierte Speicherung, Beschreibung und Bereitstellung digitaler Mediendateien. Die Leistung verwaltet Bilder, Audio, Video, Grafiken und zugehörige Metadaten, Versionen sowie Nutzungsrechte. Such-, Vorschau- und Transformationsfunktionen erleichtern das Auffinden und zweckgerechte Ausgeben großer Medienbestände. Arbeitsabläufe steuern Erstellung, Prüfung, Freigabe, Verteilung und Archivierung. Die Leistung stellt eine verlässliche Quelle für wiederverwendbare digitale Assets über ihren gesamten Lebenszyklus bereit.
- 1-2-7-1-4 Digital Rights Management (DRM): "Digital Rights Management (DRM)" ermöglicht die technische Durchsetzung festgelegter Nutzungsrechte an digitalen Inhalten. Die Leistung verknüpft Dateien oder Medienströme mit Lizenzen, Identitäten, Geräten, Zeiträumen und erlaubten Nutzungsarten. Verschlüsselung und kontrollierte Schlüsselvergabe beschränken Zugriff, Wiedergabe, Kopie oder Weitergabe. Rechte können widerrufen, verlängert und über Nutzungsvorgänge nachvollzogen werden. Die Leistung schützt digitale Inhalte vor nicht autorisierter Verwendung gemäß den hinterlegten Berechtigungen.
- 1-2-7-1-5 Image Optimization: "Image Optimization" ermöglicht die technische Aufbereitung digitaler Bilder für bestimmte Darstellungs- und Übertragungsbedingungen. Die Leistung verändert Abmessungen, Format, Kompression, Farbraum oder Qualitätsstufe bei möglichst geringer sichtbarer Beeinträchtigung. Varianten können automatisch nach Endgerät, Auflösung und verfügbarem Übertragungsweg erzeugt werden. Metadaten und transparente Bildbestandteile werden nach festgelegten Regeln erhalten oder entfernt. Die Leistung reduziert Ladezeit und Speicherbedarf und stellt zugleich eine geeignete visuelle Qualität sicher.
- 1-2-7-1-6 Label and Artwork Management: "Label and Artwork Management" unterstützt die kontrollierte Entwicklung und Freigabe von Etiketten, Verpackungsgrafiken und zugehörigen Druckvorlagen. Die Leistung verbindet Texte, Bilder, Produktdaten, Pflichtangaben, Sprachvarianten und Layoutstände in einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf. Fachstellen prüfen Inhalte und Gestaltung gegen regulatorische, markenbezogene und technische Anforderungen. Versionen und Verwendungsfreigaben sichern, dass Produktion und Vertrieb den gültigen Stand nutzen. Die Leistung koordiniert komplexe Artwork-Änderungen von der Anforderung bis zur druckfähigen Ausgabe.
- 1-2-7-1-7 Online Proofing: "Online Proofing" ermöglicht die webbasierte Prüfung, Kommentierung und Freigabe visueller oder redaktioneller Entwürfe. Beteiligte markieren konkrete Stellen in Bildern, Videos, Dokumenten oder Webseiten und hinterlegen nachvollziehbare Rückmeldungen. Versionen werden gegenübergestellt, damit Änderungen und erledigte Korrekturen sichtbar bleiben. Rollen, Fristen und Freigabestatus steuern den Übergang zur Veröffentlichung oder Produktion. Die Leistung bündelt Abstimmungen direkt am Prüfgegenstand und reduziert widersprüchliche Rückmeldungen.
- 1-2-7-1-8 User-Generated Content: "User-Generated Content" deckt Software und digitale Dienste zur Sammlung, Verwaltung, Prüfung und Veröffentlichung von Inhalten ab, die Kunden, Mitglieder oder andere Nutzer erstellen. Die Leistung übernimmt Beiträge, Bilder, Videos oder Bewertungen aus definierten Eingabekanälen und ordnet sie Kampagnen, Produkten oder Themen zu. Einwilligung, Nutzungsrechte und Moderation werden vor einer weiteren Verwendung nachvollziehbar geprüft. Auswahl- und Darstellungsfunktionen integrieren freigegebene Beiträge in Webangebote oder andere Kommunikationskanäle. Die Leistung macht authentische Nutzerinhalte kontrolliert für Organisationen nutzbar.
- 1-2-7-1-9 Video CMS: "Video CMS" unterstützt die Verwaltung, Verarbeitung und Veröffentlichung digitaler Videoinhalte. Die Leistung führt Videodateien, Metadaten, Untertitel, Vorschaubilder, Versionen und Zugriffsrechte in einem gemeinsamen Bestand. Transkodierung erzeugt geeignete Formate und Qualitätsstufen für unterschiedliche Geräte und Übertragungsbedingungen. Redaktions- und Veröffentlichungsabläufe steuern, wann und wo ein Video verfügbar ist. Die Leistung stellt Videos suchbar, sicher und zuverlässig für Streaming oder eingebettete Nutzung bereit.
1-2-7-2 Enterprise Content and Document Management
Enterprise Content and Document Management umfasst Software zur kontrollierten Verwaltung geschäftlicher Dokumente, Dateien und Webinhalte. Die Zusammenstellung ordnet Portale, Zusammenarbeit, komponentenbasierte Inhalte, Dokumentenbestände, Migration, Formulare, Texterkennung, Übersetzung und geschützten Austausch nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen sichern Zugriff, Bearbeitung, Versionierung und Veröffentlichung organisationsrelevanter Inhalte.
- 1-2-7-2-1 Client Portal: "Client Portal" betreibt eine zugangsgeschützte digitale Plattform für den Austausch von Informationen und Vorgängen zwischen einer Organisation und ihren Kunden. Die Leistung stellt Dokumente, Nachrichten, Termine, Statusinformationen und Selbstbedienungsfunktionen in einem kundenbezogenen Arbeitsraum bereit. Identität und Berechtigungen sorgen dafür, dass jeder Nutzer nur die für ihn bestimmten Inhalte sieht. Uploads, Freigaben und Benachrichtigungen unterstützen nachvollziehbare gemeinsame Abläufe. Die Leistung schafft einen zentralen und sicheren Zugang zu kundenbezogenen Diensten außerhalb interner Systeme.
- 1-2-7-2-2 Cloud Content Collaboration: "Cloud Content Collaboration" erbringt einen digitalen Dienst zur gemeinsamen Speicherung, Freigabe und Bearbeitung von Dateien über organisations- und standortübergreifende Zugriffe. Die Leistung synchronisiert Inhalte zwischen Nutzern und Geräten und hält Versionen sowie Bearbeitungsstände konsistent. Ordner-, Link- und Rollenberechtigungen steuern interne und externe Zusammenarbeit. Kommentare, gemeinsame Bearbeitung und Wiederherstellung unterstützen den vollständigen Arbeitszyklus einer Datei. Die Leistung stellt einen zentral erreichbaren und kontrollierten Arbeitsbestand für kooperative Inhaltsarbeit bereit.
- 1-2-7-2-3 Component Content Management: "Component Content Management" unterstützt die Erstellung und Verwaltung modularer, strukturell voneinander abgegrenzter Inhaltsbausteine. Die Leistung speichert einzelne Themen, Abschnitte oder Datenelemente unabhängig von einem konkreten Ausgabedokument. Wiederverwendung, Varianten, Übersetzungen und Beziehungen zwischen Komponenten werden zentral gesteuert. Veröffentlichungsprozesse setzen ausgewählte Bausteine regelbasiert zu unterschiedlichen Dokumenten und Formaten zusammen. Die Leistung ermöglicht konsistente Pflege umfangreicher technischer oder fachlicher Inhalte ohne redundante Volltexte.
- 1-2-7-2-4 Content Management Systems (CMS): "Content Management Systems (CMS)" unterstützen die redaktionelle Erstellung, Organisation und Veröffentlichung digitaler Inhalte. Die Leistung verwaltet Seiten, Texte, Medien, Metadaten, Navigation, Versionen und Freigabestatus in einem gemeinsamen Redaktionssystem. Rollen und Arbeitsabläufe koordinieren Beiträge mehrerer Autoren und Prüfer. Vorlagen trennen Inhalt von Darstellung und ermöglichen konsistente Ausgaben in vorgesehenen Kanälen. Die Leistung unterstützt den kontrollierten Betrieb fortlaufend aktualisierter digitaler Informationsangebote.
- 1-2-7-2-5 Desktop Search: "Desktop Search" ermöglicht die lokale oder nutzerbezogene Suche über Dateien, Nachrichten und andere Inhalte eines Arbeitsplatzsystems. Die Leistung indexiert Dateiinhalte, Metadaten, Speicherorte und gegebenenfalls Inhalte angebundener persönlicher Anwendungen. Suchbegriffe, Filter und Vorschauen führen schnell zu relevanten Dokumenten oder Informationen. Zugriffe bleiben auf die Berechtigungen und Datenbestände des jeweiligen Nutzers begrenzt. Die Leistung macht verteilte persönliche Arbeitsinhalte unabhängig von ihrer Ordnerablage auffindbar.
- 1-2-7-2-6 Document Management: "Document Management" ermöglicht die kontrollierte Ablage, Bearbeitung und Nachverfolgung geschäftlicher Dokumente. Die Leistung verwaltet Metadaten, Versionen, Zugriffsrechte, Check-in, Check-out und Freigaben für einzelne Dokumentbestände. Suche und Klassifikation sorgen für verlässliche Wiederauffindbarkeit. Aufbewahrungs- und Änderungsregeln können den vollständigen Dokumentlebenszyklus steuern. Die Leistung stellt gültige und nachvollziehbare Dokumentstände für gemeinsame Arbeitsprozesse bereit.
- 1-2-7-2-7 Enterprise Content Management (ECM): "Enterprise Content Management (ECM)" unterstützt die organisationsweite Steuerung unstrukturierter Inhalte und der damit verbundenen Geschäftsprozesse. Die Leistung verbindet Dokumente, Akten, Erfassung, Arbeitsabläufe, Aufbewahrung, Archivierung und Suche in einer gemeinsamen Plattform. Inhalte aus unterschiedlichen Quellen werden nach einheitlichen Regeln klassifiziert und zugänglich gemacht. Berechtigungen, Nachweise und Lebenszyklusvorgaben sichern kontrollierte Nutzung über Organisationseinheiten hinweg. Die Leistung schafft eine umfassende Informationsgrundlage für dokumentenbezogene Arbeit und Regelkonformität.
- 1-2-7-2-8 File Migration: "File Migration" ermöglicht die kontrollierte Übertragung von Dateien und zugehörigen Metadaten zwischen Speicher-, Kollaborations- oder Dokumentensystemen. Die Leistung erfasst Quellstrukturen, Berechtigungen, Versionen und Beziehungen und bildet sie auf geeignete Ziele ab. Prüfläufe erkennen nicht unterstützte Inhalte, Namenskonflikte und Qualitätsprobleme vor der endgültigen Übertragung. Fortschritt, Fehler und Vollständigkeit werden während und nach der Migration nachvollziehbar protokolliert. Die Leistung verlagert Dateibestände bei möglichst weitgehendem Erhalt ihrer fachlichen Struktur und Nutzbarkeit.
- 1-2-7-2-9 Headless CMS: "Headless CMS" unterstützt die redaktionelle Verwaltung strukturierter Inhalte ohne fest eingebaute Ausgabedarstellung. Die Leistung stellt Inhalte über Programmierschnittstellen für Webseiten, mobile Anwendungen und weitere digitale Kanäle bereit. Inhaltsmodelle, Versionen, Freigaben und Übersetzungen werden zentral gepflegt, während die Darstellung in getrennten Anwendungen entsteht. Ein Inhalt kann dadurch konsistent in mehreren Nutzungskontexten veröffentlicht werden. Die Leistung entkoppelt redaktionelle Inhaltsverwaltung von technischer Frontend-Entwicklung.
- 1-2-7-2-10 Mobile Forms Automation: "Mobile Forms Automation" ermöglicht die digitale Erfassung und Weiterverarbeitung strukturierter Formulardaten auf mobilen Geräten. Die Leistung stellt Eingabemasken, Validierungen, Bilderfassung, Unterschriften und standortbezogene Angaben für Außeneinsätze bereit. Offline erfasste Daten können bei verfügbarer Verbindung kontrolliert synchronisiert werden. Regeln und Arbeitsabläufe leiten vollständige Einreichungen an zuständige Systeme oder Bearbeiter weiter. Die Leistung ersetzt papiergebundene Felderfassung durch unmittelbar prüfbare digitale Vorgänge.
- 1-2-7-2-11 OCR: "OCR" ermöglicht die optische Erkennung von Schriftzeichen und Textstrukturen in Bildern oder gescannten Dokumenten. Die Leistung wandelt gedruckte oder geeignete handschriftliche Inhalte in maschinenlesbaren Text um. Layoutanalyse kann Seiten, Absätze, Tabellen, Felder und Lesereihenfolgen voneinander unterscheiden. Erkennungswerte und Korrekturwerkzeuge unterstützen die Prüfung unsicherer Ergebnisse. Die Leistung macht bildlich vorliegenden Text durchsuchbar, kopierbar und automatisiert weiterverarbeitbar.
- 1-2-7-2-12 Online Form Builder: "Online Form Builder" unterstützt die Erstellung und Veröffentlichung webbasierter Formulare ohne vollständige eigene Anwendungsentwicklung. Die Leistung stellt Eingabefelder, Validierungen, bedingte Logik, Seitenfolgen und Gestaltungsoptionen bereit. Einreichungen werden strukturiert gespeichert, benachrichtigt oder an verbundene Arbeitsabläufe und Systeme übergeben. Zugriffs-, Einwilligungs- und Sicherheitsregeln steuern die Erhebung von Daten. Die Leistung ermöglicht schnell anpassbare digitale Datenerfassung für interne und externe Nutzer.
- 1-2-7-2-13 Translation Management: "Translation Management" unterstützt die Koordination mehrsprachiger Übersetzungsprozesse und ihrer Inhalte. Die Leistung verwaltet Ausgangstexte, Sprachversionen, Terminologie, Übersetzungsspeicher, Aufgaben und Freigabestatus. Interne Übersetzer, externe Dienstleister und fachliche Prüfer arbeiten in nachvollziehbaren Rollen und Übergaben. Wiederverwendete Übersetzungen und automatisierte Vorübersetzung erhöhen Konsistenz und Effizienz. Die Leistung führt Inhalte kontrolliert von einer Ausgangssprache zu abgestimmten Zielsprachfassungen.
- 1-2-7-2-14 Virtual Data Room: "Virtual Data Room" unterstützt den kontrollierten Austausch vertraulicher Dokumente mit ausgewählten Beteiligten. Die Leistung verwaltet granulare Zugriffsrechte, zeitliche Freigaben, Wasserzeichen und nachvollziehbare Nutzeraktivitäten. Dokumente können für Prüfungen, Transaktionen oder andere sensible Verfahren strukturiert bereitgestellt werden. Download, Druck und Weitergabe lassen sich abhängig von Rolle und Vertraulichkeit begrenzen. Die Leistung schafft einen auditierbaren Informationsraum für zeitlich und personell abgegrenzte Offenlegungsprozesse.
- 1-2-7-2-15 Web Content Management: "Web Content Management" ermöglicht die redaktionelle Pflege und Veröffentlichung von Inhalten für Webseiten. Die Leistung verwaltet Seitenstrukturen, Navigation, Texte, Medien, Metadaten und zeitgesteuerte Veröffentlichungen. Vorlagen und Komponenten sichern eine konsistente Darstellung über verschiedene Seitentypen und Endgeräte. Rollen, Vorschau und Freigaben koordinieren Änderungen vor ihrem öffentlichen oder geschützten Erscheinen. Die Leistung ermöglicht den laufenden Betrieb umfangreicher Webangebote durch fachliche Redaktionen.
1-2-7-3 Knowledge Management
Knowledge Management umfasst Software zur dokumentierten Bereitstellung fachlicher und betrieblicher Kenntnisse für wiederkehrende Fragen und Aufgaben. Die Zusammenstellung ordnet technische Dokumentation, Wissensbasen, Frage-Antwort-Austausch, Standardverfahren und konkrete Arbeitsanweisungen nach ihrer Wissensform. Die nachgeordneten Leistungen machen erprobtes Wissen auffindbar, verständlich und kontrolliert wiederverwendbar.
- 1-2-7-3-1 IT Documentation: "IT Documentation" unterstützt die Erstellung und Pflege technischer Informationen über Systeme, Anwendungen, Schnittstellen und Betriebsverfahren. Die Leistung strukturiert Architekturangaben, Konfigurationen, Abhängigkeiten, Anleitungen und Änderungshistorien in nachvollziehbaren Dokumentationsbeständen. Verknüpfungen und Versionsbezug verbinden Texte mit den beschriebenen technischen Objekten. Suche, Vorlagen und Freigaben unterstützen aktuelle und konsistente Inhalte. Die Leistung stellt belastbares technisches Wissen für Entwicklung, Betrieb, Support und Prüfung bereit.
- 1-2-7-3-2 Knowledge Base: "Knowledge Base" ermöglicht die strukturierte Sammlung und Bereitstellung wiederverwendbarer Antworten, Anleitungen und Fachinformationen. Die Leistung organisiert Artikel nach Themen, Schlagwörtern, Zielgruppen und Beziehungen und macht sie über Suche zugänglich. Redaktions-, Prüf- und Ablaufregeln halten Inhalte aktuell und verlässlich. Nutzung, Bewertungen und erfolglose Suchanfragen zeigen Lücken oder Überarbeitungsbedarf. Die Leistung ermöglicht selbstständige Problemlösung und konsistente Informationsauskunft aus einem gepflegten Wissensbestand.
- 1-2-7-3-3 Q&A: "Q&A" unterstützt das gemeinschaftliche Stellen, Beantworten und Wiederauffinden konkreter Fragen. Nutzer veröffentlichen Fragestellungen, geben Antworten und bewerten deren Nützlichkeit oder fachliche Richtigkeit. Schlagwörter, Suche und Verknüpfungen ordnen wiederkehrende Themen und vermeiden doppelte Bearbeitung. Moderation und akzeptierte Antworten helfen, belastbare Ergebnisse von bloßen Beiträgen zu unterscheiden. Die Leistung überführt verteiltes Erfahrungswissen in einen wachsenden fragebezogenen Informationsbestand.
- 1-2-7-3-4 Standard Operating Procedures: "Standard Operating Procedures" unterstützen die kontrollierte Erstellung und Bereitstellung verbindlicher Standardabläufe für wiederkehrende Tätigkeiten. Die Leistung beschreibt Zweck, Zuständigkeiten, Voraussetzungen, Arbeitsschritte, Kontrollen und erforderliche Nachweise eines Verfahrens. Versionierung und Freigaben stellen sicher, dass nur gültige Fassungen verwendet werden. Kenntnisnahmen, Schulungen und regelmäßige Überprüfungen können mit dem Dokumentenstand verknüpft werden. Die Leistung macht standardisierte betriebliche Verfahren nachvollziehbar und einheitlich anwendbar.
- 1-2-7-3-5 Work Instructions: "Work Instructions" unterstützen die Erstellung und Bereitstellung konkreter schrittweiser Anleitungen für einzelne Arbeitsaufgaben. Die Leistung verbindet Text, Bilder, Videos, Prüfhinweise und Sicherheitsangaben direkt mit der auszuführenden Tätigkeit. Versionen und Zielgruppensteuerung sorgen dafür, dass Beschäftigte am Arbeitsplatz die passende gültige Anweisung erhalten. Rückmeldungen und dokumentierte Ausführung können Verbesserungen und Nachweise unterstützen. Die Leistung übersetzt fachliche Vorgaben in unmittelbar handlungsleitende Arbeitsschritte.
1-2-7-4 Web Accessibility
Web Accessibility umfasst Software zur Erkennung und Verringerung digitaler Barrieren in Webseiten, Medien und Dokumenten. Die Zusammenstellung ordnet KI-gestützte Unterstützung, allgemeine Zugänglichkeitsprüfung, Medienbearbeitung und eingebettete Webhilfen nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen wahrnehmbare, bedienbare, verständliche und technisch robuste digitale Angebote.
- 1-2-7-4-1 AI Accessibility: "AI Accessibility" ermöglicht die KI-gestützte Erkennung, Beschreibung oder Behebung digitaler Zugänglichkeitsprobleme. Die Leistung analysiert Inhalte und Bedienstrukturen und kann Alternativtexte, Untertitel, vereinfachte Darstellungen oder Korrekturvorschläge erzeugen. Lernende Verfahren helfen, komplexe Medien und Nutzungskontexte über rein regelbasierte Prüfungen hinaus zu bearbeiten. Automatische Ergebnisse werden hinsichtlich fachlicher Richtigkeit und tatsächlicher Nutzbarkeit kontrolliert. Die Leistung beschleunigt zugänglichkeitsbezogene Arbeit, ohne notwendige Prüfung durch betroffene Nutzer oder Fachkundige zu ersetzen.
- 1-2-7-4-2 Digital Accessibility: "Digital Accessibility" ermöglicht die Prüfung und Verbesserung der Zugänglichkeit digitaler Anwendungen und Inhalte für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Die Leistung untersucht Struktur, Tastaturbedienung, Kontraste, Beschriftungen, Fokusführung und die Zusammenarbeit mit unterstützenden Technologien. Automatisierte Tests und angeleitete manuelle Prüfungen werden gegen festgelegte Zugänglichkeitsanforderungen ausgewertet. Befunde werden nach Auswirkung priorisiert und mit konkretem Bezug zur betroffenen Stelle dokumentiert. Die Leistung unterstützt Entwicklung und Betrieb bei der nachvollziehbaren Beseitigung digitaler Barrieren.
- 1-2-7-4-3 Media & Document Accessibility: "Media & Document Accessibility" ermöglicht die zugängliche Aufbereitung von Audio, Video und elektronischen Dokumenten. Die Leistung unterstützt Untertitel, Transkripte, Audiodeskription, semantische Dokumentstruktur, Lesereihenfolge und alternative Bildbeschreibungen. Prüfungen erkennen fehlende oder fehlerhafte Merkmale, die Nutzung mit Hilfstechnologien behindern. Bearbeitungswerkzeuge überführen Ausgangsmedien in zugänglichere Fassungen und dokumentieren erreichte Konformität. Die Leistung macht veröffentlichte Informationen über verschiedene Wahrnehmungs- und Bedienformen nutzbar.
- 1-2-7-4-4 Website Accessibility Plugins: "Website Accessibility Plugins" ermöglichen die Ergänzung oder Unterstützung zugänglicher Nutzung auf Webseiten. Die Leistung kann Darstellungsanpassungen, Tastaturnavigation, Vorlesefunktionen oder Hinweise auf erkannte Barrieren bereitstellen. Die Komponenten werden in bestehende Webangebote eingebunden und zentral konfiguriert. Ihre Wirkung wird mit der tatsächlichen Seitenstruktur und unterstützenden Technologien geprüft, weil eine nachträgliche Bedienhilfe grundlegende Quellfehler nicht zuverlässig behebt. Die Leistung ergänzt Webseiten um unmittelbar nutzbare Zugänglichkeitsfunktionen innerhalb ihres technisch möglichen Umfangs.
1-2-7-5 Web Experience and Publishing
Web Experience and Publishing umfasst Software zur Gestaltung, Veröffentlichung, Interaktion und Überwachung von Webangeboten. Die Zusammenstellung ordnet Kommentare, Designsysteme, kanalübergreifende Erlebnissteuerung, Livepublikation, Markup, Webseitenerstellung und Änderungsnachweise nach ihrer Hauptfunktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen konsistente und fortlaufend gepflegte digitale Nutzererlebnisse im Web.
- 1-2-7-5-1 Commenting: "Commenting" ermöglicht die Veröffentlichung und Moderation von Nutzerbeiträgen an digitalen Inhalten. Die Leistung ordnet Kommentare einem Artikel, Dokument, Medieninhalt oder Diskussionsfaden zu und unterstützt Antworten sowie Reaktionen. Identität, Sichtbarkeit und Benachrichtigungen steuern die Teilnahme an der Diskussion. Moderationsregeln und Meldungen behandeln unerwünschte, rechtswidrige oder themenfremde Beiträge. Die Leistung ergänzt veröffentlichte Inhalte um nachvollziehbare dialogische Rückmeldungen.
- 1-2-7-5-2 Design Systems: "Design Systems" unterstützen die Verwaltung wiederverwendbarer Gestaltungsregeln, Komponenten und Interaktionsmuster für digitale Produkte. Die Leistung verbindet visuelle Vorgaben, programmierte Oberflächenelemente, Dokumentation und zulässige Varianten. Versionierung und Freigaben halten Gestaltung und technische Implementierung über mehrere Anwendungen hinweg konsistent. Nutzungsbeispiele und Zugänglichkeitsanforderungen erläutern den sachgerechten Einsatz einzelner Komponenten. Die Leistung schafft eine gemeinsame Grundlage für effiziente und kohärente Benutzeroberflächenentwicklung.
- 1-2-7-5-3 Digital Experience Orchestration (DXO): "Digital Experience Orchestration (DXO)" unterstützt die dynamische Koordination von Inhalten, Entscheidungen und Interaktionen über mehrere digitale Kontaktpunkte. Die Leistung verarbeitet Kontext, Nutzerverhalten und Geschäftsregeln, um den jeweils nächsten geeigneten Inhalt oder Prozessschritt auszuspielen. Ereignisse aus Web, mobilen Anwendungen, Nachrichten und angebundenen Systemen können in Echtzeit zusammenwirken. Tests und Ergebnisdaten steuern die fortlaufende Anpassung der Ausspielungslogik. Die Leistung führt einzelne digitale Interaktionen zu einer zusammenhängenden und situationsbezogenen Nutzerreise.
- 1-2-7-5-4 Digital Experience Platforms (DXP): "Digital Experience Platforms (DXP)" betreiben integrierte Softwareplattformen zur Erstellung, Bereitstellung und Optimierung digitaler Erlebnisse über mehrere Kanäle. Die Leistung verbindet Inhaltsverwaltung, Personalisierung, Nutzerdaten, Analyse, Suche und digitale Transaktionszugänge. Gemeinsame Identität und Redaktionsprozesse unterstützen konsistente Erfahrungen über Web, mobile Anwendungen und weitere Kontaktpunkte. Erweiterungen und Schnittstellen binden fachliche Systeme und zusätzliche Dienste ein. Die Leistung stellt eine gemeinsame technische Grundlage für umfangreiche kunden- oder nutzerbezogene Digitalangebote bereit.
- 1-2-7-5-5 Live Blog: "Live Blog" ermöglicht die fortlaufende Veröffentlichung zeitlich geordneter Kurzbeiträge während eines aktuellen Ereignisses. Redaktionen können Texte, Bilder, Videos, Quellen und Aktualisierungen in schneller Folge bereitstellen. Beiträge erscheinen unmittelbar und werden automatisch in eine nachvollziehbare Chronologie eingeordnet. Moderation, Korrektur und Hervorhebung wichtiger Meldungen unterstützen die verlässliche laufende Berichterstattung. Die Leistung ermöglicht eine kontinuierlich aktualisierte Webdarstellung dynamischer Ereignisse.
- 1-2-7-5-6 Markup: "Markup" ermöglicht die visuelle oder textuelle Kennzeichnung konkreter Stellen in digitalen Inhalten. Nutzer können Kommentare, Formen, Hervorhebungen und Korrekturangaben auf Dokumenten, Bildern oder Entwürfen anbringen. Markierungen bleiben mit Position, Autor, Zeitpunkt und Bearbeitungsstatus verbunden. Versionen und Antworten unterstützen die Abstimmung und nachvollziehbare Erledigung einzelner Hinweise. Die Leistung macht präzise Rückmeldungen direkt am zu prüfenden Inhalt sichtbar.
- 1-2-7-5-7 Website Builder: "Website Builder" unterstützt die Erstellung und Veröffentlichung von Webseiten über visuelle Komponenten und konfigurierbare Vorlagen. Die Leistung ermöglicht Seitenstruktur, Navigation, Inhalte, Gestaltung und responsive Darstellung ohne vollständige eigene Webentwicklung. Formulare, Medien, Suchoptimierung und grundlegende Interaktionen können als vorgefertigte Funktionen eingebunden werden. Vorschau, Domainzuordnung und Veröffentlichungssteuerung führen Entwürfe in einen erreichbaren Webauftritt. Die Leistung stellt einen integrierten Arbeitsablauf vom Seitenentwurf bis zum laufenden Webangebot bereit.
- 1-2-7-5-8 Website Change Monitoring: "Website Change Monitoring" ermöglicht die automatisierte Beobachtung festgelegter Webseiten auf inhaltliche oder technische Veränderungen. Die Leistung ruft Seiten in definierten Abständen ab und vergleicht Text, Struktur, Bilder oder ausgewählte Elemente mit früheren Ständen. Relevante Änderungen werden hervorgehoben und nach festgelegten Regeln gemeldet. Historien und Nachweise ermöglichen die zeitliche Rekonstruktion beobachteter Anpassungen. Die Leistung informiert Nutzer über Veränderungen externer oder eigener Webinhalte, ohne fortlaufende manuelle Kontrolle.
- 1-2-7-5-9 Website Screenshot: "Website Screenshot" ermöglicht die automatisierte Erzeugung bildlicher Aufnahmen von Webseiten in definierten Zuständen. Die Leistung lädt eine Webadresse mit vorgegebenen Bildschirmgrößen, Wartezeiten oder Anmeldedaten und erfasst die sichtbare Darstellung. Einzelne Ausschnitte oder vollständige lange Seiten können als Bild oder Dokument gespeichert werden. Zeitgesteuerte Aufnahmen unterstützen Dokumentation, Vergleich und visuelle Qualitätssicherung. Die Leistung erzeugt reproduzierbare Darstellungsnachweise von Webinhalten zu bestimmten Zeitpunkten.
1-2-8 Customer Service
Customer Service umfasst digitale Leistungen zur Bearbeitung von Kundenkontakten, Serviceanliegen, Rückmeldungen und unterstützenden Außeneinsätzen. Die Zusammenstellung ordnet Kontaktcenter-Infrastruktur und umfassendere Kundenservice- sowie Erfahrungsprozesse nach ihrer Betriebsform. Die nachgeordneten Leistungen verbinden Kommunikation, Wissen, Arbeitssteuerung und Qualitätsmessung für verlässliche Kundenbetreuung.
Call and Contact Center umfasst Software für die gebündelte Annahme, Verteilung, Bearbeitung und Qualitätssicherung großer Kontaktmengen. Die Zusammenstellung ordnet technische Plattformen, KI-Beobachtung, Wissensversorgung, Qualitätsprüfung, Personaleinsatz und Sprachanalyse nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen einen messbaren und skalierbaren Betrieb synchroner und zeitversetzter Kundenkontakte.
- 1-2-8-1-1 Call Center Infrastructure (CCI): "Call Center Infrastructure (CCI)" ermöglicht die technische Annahme, Vermittlung und Steuerung telefonischer Kundenkontakte. Die Leistung verbindet Rufnummern, Sprachmenüs, Warteschlangen, automatische Verteilung, Agentenplätze und Aufzeichnung. Regeln ordnen Anrufe nach Anliegen, Priorität, Sprache oder verfügbaren Fähigkeiten geeigneten Bearbeitern zu. Zustände, Gesprächsqualität und technische Auslastung werden laufend überwacht. Die Leistung stellt die grundlegende Telefonie- und Routing-Infrastruktur für einen organisierten Callcenterbetrieb bereit.
- 1-2-8-1-2 Contact Center: "Contact Center" betreibt eine Softwareplattform zur integrierten Bearbeitung von Kundenkontakten über Telefon, E-Mail, Chat, Nachrichten und weitere Kanäle. Die Leistung führt Interaktionen und Kundenkontext in einem gemeinsamen Bearbeitungsarbeitsplatz zusammen. Routing, Warteschlangen und Prioritäten verteilen Anliegen an geeignete Mitarbeiter oder automatisierte Dienste. Fallstatus, Gesprächsverlauf, Leistung und Servicezeiten werden kanalübergreifend dokumentiert. Die Leistung ermöglicht einen koordinierten Kundenservice unabhängig vom gewählten Kontaktweg.
- 1-2-8-1-3 Contact Center AI Observability: "Contact Center AI Observability" ermöglicht die Überwachung der Leistung und des Verhaltens KI-gestützter Funktionen in Kontaktcentern. Die Leistung erfasst Dialogverläufe, Modellentscheidungen, Antwortqualität, Übergaben, Laufzeiten und technische Fehler. Auswertungen erkennen unerwartete Veränderungen, wiederkehrende Fehlantworten und problematische Kundenerlebnisse. Testfälle und Rückmeldungen helfen, Modelle, Prompts und Wissensquellen gezielt zu verbessern. Die Leistung macht automatisierte Kundeninteraktionen im laufenden Betrieb messbar und kontrollierbar.
- 1-2-8-1-4 Contact Center Knowledge Base: "Contact Center Knowledge Base" ermöglicht die Bereitstellung geprüfter Antworten und Handlungsanleitungen für Mitarbeiter und automatisierte Dienste eines Kontaktcenters. Die Leistung ordnet Wissen nach Anliegen, Produkt, Prozess und Kundensituation und macht es während einer Interaktion schnell auffindbar. Kontextbezogene Empfehlungen können passende Artikel anhand des laufenden Gesprächs vorschlagen. Redaktions- und Freigabeprozesse halten Aussagen aktuell und konsistent. Die Leistung unterstützt richtige und einheitliche Auskünfte bei großen Mengen unterschiedlicher Kundenanfragen.
- 1-2-8-1-5 Contact Center Quality Assurance: "Contact Center Quality Assurance" ermöglicht die systematische Bewertung der Qualität von Kundeninteraktionen im Kontaktcenter. Die Leistung wählt Gespräche oder Nachrichten für Prüfungen aus und bewertet sie anhand definierter fachlicher, kommunikativer und regulatorischer Kriterien. Automatisierte Analysen können große Kontaktmengen vorsortieren und auffällige Fälle markieren. Rückmeldungen, Coachingmaßnahmen und wiederholte Bewertungen werden mit Mitarbeitern und Qualitätszielen verknüpft. Die Leistung schafft belastbare Nachweise und Verbesserungsimpulse für die Servicequalität.
- 1-2-8-1-6 Contact Center Workforce: "Contact Center Workforce" ermöglicht die Prognose, Planung und Steuerung des Personaleinsatzes in einem Kontaktcenter. Die Leistung leitet erwartete Kontaktmengen und Bearbeitungszeiten in benötigte Besetzung nach Kanal, Zeitraum und Fähigkeit ab. Schichten, Pausen, Verfügbarkeiten und Arbeitsregeln werden zu umsetzbaren Einsatzplänen verbunden. Tatsächliche Auslastung und Servicewerte ermöglichen kurzfristige Anpassungen während des Betriebs. Die Leistung sorgt für eine bedarfsgerechte Besetzung bei kontrollierter Einhaltung von Leistungs- und Arbeitszeitvorgaben.
- 1-2-8-1-7 Speech Analytics: "Speech Analytics" ermöglicht die automatisierte Auswertung aufgezeichneter oder laufender Sprachgespräche. Die Leistung transkribiert Gespräche und erkennt Themen, Schlüsselbegriffe, Gesprächsanteile, Stimmungen oder festgelegte Regelverstöße. Große Gesprächsmengen können nach Mustern, Ursachen und auffälligen Verläufen untersucht werden. Fundstellen bleiben mit dem jeweiligen Audioabschnitt verknüpft und können fachlich geprüft werden. Die Leistung gewinnt aus gesprochener Kundenkommunikation verwertbare Erkenntnisse für Qualität, Compliance und Serviceverbesserung.
1-2-8-2 Customer Service and Experience
Customer Service and Experience umfasst Software für kundenbezogene Betreuung, Selbstbedienung, Rückmeldung, Bindung und Außendienstunterstützung. Die Zusammenstellung ordnet konkrete Kontakt- und Serviceformen von Terminmitteilungen über Beschwerden und Hilfe bis zu proaktiver Kommunikation nach ihrem Nutzungsergebnis. Die nachgeordneten Leistungen gestalten und messen die Kundenbeziehung über digitale, persönliche und feldbezogene Interaktionen hinweg.
- 1-2-8-2-1 Appointment Reminder: "Appointment Reminder" ermöglicht die automatisierte Benachrichtigung von Personen vor einem vereinbarten Termin. Die Leistung übernimmt Termin, Empfänger und Kontaktpräferenzen aus Kalendern oder Fachsystemen und versendet zeitlich gesteuerte Hinweise. Empfänger können die Teilnahme bestätigen, absagen oder gegebenenfalls einen neuen Termin wählen. Mehrstufige Erinnerungen und unterschiedliche Kommunikationskanäle lassen sich nach Art des Termins konfigurieren. Die Leistung reduziert versäumte Termine und unterstützt rechtzeitige Neuvergabe frei werdender Zeiten.
- 1-2-8-2-2 Client Onboarding: "Client Onboarding" ermöglicht die strukturierte Aufnahme neuer Kunden in eine Geschäfts- oder Leistungsbeziehung. Die Leistung führt Identifikation, Datenerhebung, Dokumente, Prüfungen, Vereinbarungen und erste Einrichtungsschritte in einem nachvollziehbaren Ablauf zusammen. Aufgaben werden Kunden und internen Bearbeitern mit Fristen und Status zugeordnet. Fehlende Angaben oder notwendige Genehmigungen lösen gezielte Nachforderungen und Eskalationen aus. Die Leistung bringt einen bestätigten Neukunden kontrolliert in einen nutzbaren und regelgerechten Ausgangszustand.
- 1-2-8-2-3 Co-Browsing: "Co-Browsing" ermöglicht die gemeinsame Betrachtung und unterstützte Bedienung einer Webseite oder Webanwendung durch Kunde und Servicemitarbeiter. Beide Seiten sehen einen synchronisierten Ausschnitt der aktuellen Sitzung, ohne den vollständigen Bildschirm des Kunden zu übertragen. Der Mitarbeiter kann zeigen, markieren oder innerhalb festgelegter Grenzen bei Eingaben und Navigation helfen. Sensible Felder und nicht freigegebene Inhalte werden vor Einsicht oder Fernbedienung geschützt. Die Leistung ermöglicht kontextbezogene Hilfe unmittelbar in dem digitalen Vorgang, bei dem ein Problem auftritt.
- 1-2-8-2-4 Complaint Management: "Complaint Management" ermöglicht die Erfassung, Untersuchung und nachvollziehbare Bearbeitung von Beschwerden. Die Leistung dokumentiert Anlass, betroffene Leistung, Beteiligte, Nachweise, Fristen und gewünschte Abhilfe in einem Fall. Zuständigkeiten und Eskalationen führen den Vorgang durch Prüfung, Antwort und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen. Ursachen und wiederkehrende Beschwerdemuster werden über Einzelfälle hinweg ausgewertet. Die Leistung sichert eine fristgerechte, konsistente und lernorientierte Behandlung unzufriedener Rückmeldungen.
- 1-2-8-2-5 Contact Center Payments: "Contact Center Payments" ermöglichen die sichere Entgegennahme von Zahlungen während eines betreuten Kundenkontakts. Kunden geben Zahlungsdaten ein oder bestätigen sie, ohne sie dem Servicemitarbeiter vollständig offenzulegen. Transaktionsstatus und Beleg werden mit dem zugehörigen Kontakt oder Geschäftsvorgang verbunden. Maskierung, Zugriffstrennung und sichere Übergabe an Zahlungsdienste reduzieren den Umgang des Kontaktcenters mit sensiblen Kartendaten. Die Leistung integriert eine kontrollierte Zahlung in telefonische oder digitale Servicegespräche.
- 1-2-8-2-6 Conversational Support: "Conversational Support" unterstützt die dialogbasierte Bearbeitung von Serviceanliegen über Text oder Sprache. Die Leistung versteht Fragen, hält den Gesprächskontext und führt Nutzer schrittweise zu Informationen oder Lösungen. Automatisierte Antworten können mit Wissensquellen, Falldaten und zulässigen Aktionen verbunden werden. Bei Unsicherheit oder besonderem Bearbeitungsbedarf wird das Gespräch mit seinem bisherigen Kontext an einen Mitarbeiter übergeben. Die Leistung ermöglicht kontinuierliche Unterstützung in einer natürlichen Gesprächsform.
- 1-2-8-2-7 Customer Communications Management: "Customer Communications Management" unterstützt die Erstellung, Personalisierung und Verteilung regelgebundener Kundenkommunikation über mehrere Kanäle. Die Leistung verbindet Vorlagen, Kundendaten, Textbausteine, Auslöser und Freigaben zu konsistenten Schreiben, Nachrichten oder Dokumenten. Fachliche und regulatorische Inhalte werden zentral gepflegt und für einzelne Kommunikationsanlässe zusammengesetzt. Versand, Zustellung und verwendete Fassung bleiben nachvollziehbar. Die Leistung steuert große Mengen individueller Kundenmitteilungen mit einheitlicher Qualität und Aussage.
- 1-2-8-2-8 Customer Education: "Customer Education" ermöglicht die Bereitstellung strukturierter Lernangebote für Kunden und Nutzer eines Produkts oder Dienstes. Die Leistung organisiert Kurse, Anleitungen, Übungen, Lernpfade und Wissensnachweise nach Nutzungssituation und Erfahrungsstand. Teilnehmende können Inhalte selbstständig oder begleitet absolvieren und ihren Fortschritt verfolgen. Auswertungen zeigen Verständnisprobleme und Themen mit zusätzlichem Schulungsbedarf. Die Leistung unterstützt Kunden dabei, erworbene Leistungen sicher, wirksam und selbstständig zu nutzen.
- 1-2-8-2-9 Customer Self-Service: "Customer Self-Service" umfasst Software, mit der Kunden Informationen abrufen und standardisierte Anliegen ohne unmittelbare Mitarbeiterbearbeitung erledigen. Die Leistung stellt persönliche Daten, Vertrags- oder Auftragsstatus, Wissensartikel, Formulare und zulässige Änderungen über einen geschützten Zugang bereit. Identität und Berechtigungen begrenzen die sichtbaren und ausführbaren Funktionen. Nicht selbst lösbare Fälle werden mit den bereits erfassten Angaben an den zuständigen Service übergeben. Die Leistung ermöglicht jederzeitige eigenständige Bearbeitung wiederkehrender Kundenanliegen.
- 1-2-8-2-10 Customer Service Automation: "Customer Service Automation" ermöglicht die automatisierte Ausführung wiederkehrender Schritte in der Kundenbetreuung. Die Leistung klassifiziert Anliegen, ergänzt Falldaten, versendet Antworten, stößt Standardaktionen an und leitet Vorgänge nach Regeln weiter. Ereignisse und Kundenkontext bestimmen, welcher Ablauf ausgeführt oder welche menschliche Entscheidung benötigt wird. Ausnahmen und fehlgeschlagene Schritte werden nachvollziehbar eskaliert. Die Leistung verkürzt Bearbeitungszeiten und sorgt für konsistente Abläufe bei standardisierbaren Servicefällen.
- 1-2-8-2-11 Customer Success: "Customer Success" unterstützt die proaktive Steuerung des Kundenerfolgs bei der Nutzung einer fortlaufenden Leistung. Die Leistung verbindet Nutzungsdaten, Ziele, Vertragsinformationen, Kontakte, Aufgaben und erkennbare Risiken zu einer aktuellen Kundensicht. Erfolgspläne und Gesundheitsscores zeigen, wo Einführung, Nutzung oder erwarteter Nutzen Unterstützung benötigen. Verantwortliche koordinieren Maßnahmen, Gespräche und Verlängerungsvorbereitung auf Grundlage dieser Signale. Die Leistung hilft, Kundenziele messbar zu fördern und gefährdete Beziehungen frühzeitig zu stabilisieren.
- 1-2-8-2-12 Digital Customer Service: "Digital Customer Service" ermöglicht die Kundenbetreuung über digitale Kanäle wie Web, mobile Anwendungen, Nachrichten und soziale Plattformen. Die Leistung bündelt Gespräche, Fälle und Kundenkontext in einem gemeinsamen Bearbeitungsablauf. Routing und Priorisierung führen Anliegen unabhängig vom Eingangskanal an geeignete Mitarbeiter oder automatisierte Dienste. Antworten, Status und Übergaben bleiben über Kanalwechsel hinweg konsistent. Die Leistung ermöglicht skalierbaren Kundenservice außerhalb klassischer Telefonkontakte.
- 1-2-8-2-13 Enterprise Feedback Management: "Enterprise Feedback Management" ermöglicht die organisationsweite Erhebung und Steuerung von Rückmeldungen aus Kunden-, Beschäftigten- oder Partnerkontakten. Die Leistung verbindet Befragungen, offene Kommentare, operative Ereignisse und weitere Rückmeldequellen in einem gemeinsamen Datenmodell. Rollen und Arbeitsabläufe leiten kritische Hinweise an zuständige Stellen und verfolgen ihre Bearbeitung. Vergleichbare Kennzahlen zeigen Entwicklungen über Zielgruppen, Kontaktpunkte und Organisationseinheiten. Die Leistung macht verteiltes Feedback zu einer kontrollierten Grundlage für Entscheidungen und Verbesserungen.
- 1-2-8-2-14 Experience Management: "Experience Management" ermöglicht die Messung und gezielte Gestaltung der Erfahrungen von Kunden, Beschäftigten oder anderen Beteiligten. Die Leistung erfasst Wahrnehmungen und Verhaltenssignale entlang relevanter Interaktionen und Beziehungen. Analysen verbinden Rückmeldungen mit betrieblichen Daten, um Ursachen und Wirkung problematischer Erlebnisse zu verstehen. Verantwortliche erhalten priorisierte Handlungsimpulse und verfolgen Verbesserungsmaßnahmen bis zu ihrem Ergebnis. Die Leistung unterstützt die fortlaufende Steuerung subjektiver Erfahrungen als messbare Organisationsleistung.
- 1-2-8-2-15 Feedback Analytics: "Feedback Analytics" ermöglicht die automatisierte Auswertung großer Mengen strukturierter und unstrukturierter Rückmeldungen. Die Leistung erkennt Themen, Stimmungen, Anliegen, Ursachen und zeitliche Veränderungen in Antworten, Kommentaren oder Bewertungen. Ergebnisse können nach Zielgruppe, Produkt, Kontaktpunkt und weiteren Merkmalen verglichen werden. Auffällige Entwicklungen und besonders kritische Einzelfälle werden hervorgehoben. Die Leistung überführt verteilte Rückmeldungen in nachvollziehbare Erkenntnisse für Qualität und Entscheidung.
- 1-2-8-2-16 Field Service Management: "Field Service Management" umfasst Software zur Planung und Steuerung von Servicearbeiten, die bei Kunden oder an verteilten Einsatzorten ausgeführt werden. Die Leistung verwaltet Aufträge, Termine, Techniker, Fähigkeiten, Ersatzteile, Wege und Leistungsnachweise. Disposition ordnet Einsätze nach Dringlichkeit, Standort und Verfügbarkeit geeigneten Mitarbeitern zu. Mobile Anwendungen stellen Arbeitsinformationen bereit und erfassen Zustand, Tätigkeit, Verbrauch und Unterschrift vor Ort. Die Leistung verbindet Kundenanfrage, Außeneinsatz und abschließende Dokumentation in einem durchgängigen Serviceprozess.
- 1-2-8-2-17 Help Desk: "Help Desk" ermöglicht die zentrale Erfassung und Bearbeitung von Unterstützungsanfragen und Störungsmeldungen. Die Leistung wandelt Kontakte aus verschiedenen Kanälen in priorisierte Tickets mit Status, Zuständigkeit und Bearbeitungshistorie um. Wissensartikel, Standardantworten und Eskalationsregeln unterstützen eine konsistente Lösung. Servicezeiten und Leistungskennzahlen machen Rückstände sowie wiederkehrende Probleme sichtbar. Die Leistung organisiert nachvollziehbare Hilfe von der Meldung bis zum bestätigten Abschluss.
- 1-2-8-2-18 Live Chat: "Live Chat" unterstützt unmittelbare textbasierte Gespräche zwischen Besuchern digitaler Angebote und Servicemitarbeitern. Die Leistung stellt Chatfenster, Warteschlangen, Routing und Präsenzinformationen direkt im Web- oder Anwendungskontext bereit. Mitarbeiter können mehrere Gespräche bearbeiten und mit Vorlagen oder Wissensartikeln unterstützen. Gesprächsverlauf und relevante Seitendaten werden dem entstehenden Servicefall zugeordnet. Die Leistung ermöglicht schnelle persönliche Hilfe ohne Medienwechsel zu Telefon oder E-Mail.
- 1-2-8-2-19 Multilingual Customer Support: "Multilingual Customer Support" unterstützt die Bearbeitung von Kundenanliegen über mehrere Sprachen hinweg. Die Leistung erkennt die verwendete Sprache und unterstützt Übersetzung von Nachrichten, Wissensartikeln oder laufenden Gesprächen. Sprachbezogenes Routing kann Fälle an geeignete Mitarbeiter oder spezialisierte Teams verteilen. Terminologie und geprüfte Formulierungen sorgen für konsistente fachliche Aussagen in den Zielsprachen. Die Leistung ermöglicht vergleichbare Servicequalität für Kunden mit unterschiedlichen Sprachpräferenzen.
- 1-2-8-2-20 Proactive Customer Retention: "Proactive Customer Retention" ermöglicht die frühzeitige Erkennung und Behandlung gefährdeter Kundenbeziehungen. Die Leistung bewertet Nutzung, Beschwerden, Zahlungsverhalten, Kontaktverlauf und weitere Signale auf Hinweise für Abwanderung. Gefährdete Kunden werden priorisiert und geeigneten Bindungsmaßnahmen oder persönlichen Kontakten zugeordnet. Wirkungen und Ergebnisse einzelner Maßnahmen fließen in die weitere Risikobewertung ein. Die Leistung unterstützt gezielte Interventionen, bevor ein Kunde seine Beziehung beendet oder wesentlich reduziert.
- 1-2-8-2-21 Proactive Notification: "Proactive Notification" ermöglicht die automatische Benachrichtigung von Kunden über relevante Ereignisse, bevor diese selbst Kontakt aufnehmen müssen. Die Leistung reagiert auf Statusänderungen, Fristen, Störungen, Lieferungen oder andere festgelegte Auslöser. Kanal, Zeitpunkt und Inhalt werden anhand von Dringlichkeit, Einwilligung und Kontaktpräferenz bestimmt. Zustellung und Reaktionen können weitere Nachrichten oder Serviceabläufe auslösen. Die Leistung reduziert vermeidbare Rückfragen und hält Kunden rechtzeitig über sie betreffende Entwicklungen informiert.
- 1-2-8-2-22 Remote Video Support: "Remote Video Support" ermöglicht die visuelle Unterstützung eines Kunden oder Außendienstmitarbeiters aus der Ferne. Die hilfesuchende Person überträgt ein Livebild des Geräts, Ortes oder Problems an einen Fachmitarbeiter. Markierungen, Standbilder, Dokumente und eingeblendete Anweisungen können konkrete Handlungsschritte im Bildkontext vermitteln. Zustimmung und Sitzungssteuerung begrenzen Zugriff, Aufzeichnung und Weitergabe der Übertragung. Die Leistung ermöglicht Diagnose und angeleitete Problemlösung, wenn reine Sprach- oder Textbeschreibung nicht ausreicht.
- 1-2-8-2-23 Social Customer Service: "Social Customer Service" ermöglicht die Erkennung und Bearbeitung von Serviceanliegen in sozialen Netzwerken und öffentlichen digitalen Diskussionen. Die Leistung sammelt adressierte Nachrichten, Kommentare und relevante Erwähnungen und führt sie in einen gesteuerten Serviceablauf. Anliegen werden priorisiert, zuständigen Mitarbeitern zugewiesen und mit vorhandenem Kundenkontext verbunden. Öffentliche Antworten und vertrauliche Weiterbearbeitung können kontrolliert ineinandergreifen. Die Leistung ermöglicht nachvollziehbare Kundenbetreuung in Kanälen, in denen Kommunikation zugleich öffentlich sichtbar sein kann.
1-2-9 Data Privacy
Data Privacy umfasst digitale Leistungen zur regelgerechten Verarbeitung personenbezogener und anderer sensibler Daten. Die Zusammenstellung ordnet Einwilligung, Nachverfolgung, Verletzungsmeldung, geschützte Datenzusammenarbeit, De-Identifikation, Betroffenenrechte, Identitätsprüfung und Datenschutzbewertung nach ihren Kontrollfunktionen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Transparenz, Zweckbindung, Schutz und nachweisbare Erfüllung datenschutzbezogener Pflichten.
1-2-9-1 Privacy Management and Data Protection
Privacy Management and Data Protection umfasst Software zur praktischen Umsetzung und Überwachung von Datenschutzanforderungen. Die Zusammenstellung ordnet organisatorische Nachweise, technische Schutzmaßnahmen und fallbezogene Bearbeitungsprozesse nach ihrem jeweiligen Gegenstand. Die nachgeordneten Leistungen verbinden Datenbestände, Verarbeitungsvorgänge, Personenrechte und Verantwortlichkeiten zu kontrollierbaren Datenschutzabläufen.
- 1-2-9-1-1 Consent Management: "Consent Management" ermöglicht die Einholung, Dokumentation und Steuerung freiwilliger Einwilligungen für festgelegte Datenverarbeitungen oder Kontaktzwecke. Die Leistung zeigt verständliche Auswahlmöglichkeiten und hält Zweck, Zeitpunkt, Erklärung, Gültigkeit und Widerruf nachvollziehbar fest. Einwilligungsstände werden an angebundene Anwendungen und Kommunikationskanäle übermittelt. Änderungen von Zwecken oder Bedingungen können erneute Entscheidungen der betroffenen Personen auslösen. Die Leistung stellt eine belastbare und aktuell durchsetzbare Grundlage für einwilligungsabhängige Verarbeitung bereit.
- 1-2-9-1-2 Cookie Tracking: "Cookie Tracking" ermöglicht die Erkennung und Dokumentation von Cookies und vergleichbaren Speicher- oder Nachverfolgungstechniken auf Webseiten. Die Leistung scannt Seiten, ordnet gefundene Elemente nach Zweck und erfasst Quelle, Laufzeit sowie Datenübermittlung. Änderungen am Webangebot werden wiederholt geprüft, damit neue oder veränderte Tracker sichtbar werden. Ergebnisse können Einwilligungssteuerung, Datenschutzhinweise und technische Blockierungsregeln aktualisieren. Die Leistung schafft Transparenz darüber, welche clientseitigen Nachverfolgungsmechanismen tatsächlich eingesetzt werden.
- 1-2-9-1-3 Data Breach Notification: "Data Breach Notification" ermöglicht die koordinierte Bewertung und Meldung von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten. Die Leistung erfasst Ereignis, betroffene Daten, Personengruppen, Umfang, Folgen, Eindämmung und zeitlichen Verlauf. Regeln und Fristen unterstützen die Entscheidung, ob Aufsichtsstellen oder betroffene Personen zu informieren sind. Vorlagen, Genehmigungen und Zustellnachweise führen den Meldeprozess kontrolliert durch. Die Leistung dokumentiert die rechtzeitige und vollständige Behandlung eines Datenschutzvorfalls.
- 1-2-9-1-4 Data Clean Room: "Data Clean Room" ermöglicht die gemeinsame Auswertung von Daten mehrerer Parteien ohne unkontrollierte Offenlegung ihrer Rohdaten. Die Leistung begrenzt Zugriffe, zulässige Abfragen, Verknüpfungen und ausleitbare Ergebnisse durch technische und organisatorische Regeln. Identifikatoren können geschützt abgeglichen werden, um gemeinsame Populationen oder Wirkungen zu analysieren. Mindestmengen, Aggregation und Prüfung verhindern Rückschlüsse auf einzelne Datensätze. Die Leistung ermöglicht kontrollierte organisationsübergreifende Datenanalyse bei begrenzter gegenseitiger Dateneinsicht.
- 1-2-9-1-5 Data De-Identification: "Data De-Identification" ermöglicht die Verringerung des Personenbezugs oder der Identifizierbarkeit von Daten. Die Leistung erkennt direkte und indirekte Identifikatoren und entfernt, ersetzt, verallgemeinert oder verschlüsselt sie nach festgelegten Verfahren. Das verbleibende Re-Identifikationsrisiko wird anhand von Datenkombinationen und Nutzungskontext bewertet. Unterschiedliche Schutzgrade können für Anonymisierung, Pseudonymisierung oder maskierte Testdaten angewendet werden. Die Leistung erzeugt nutzbare Datenfassungen mit kontrolliert reduziertem Bezug zu konkreten Personen.
- 1-2-9-1-6 Data Privacy Management: "Data Privacy Management" unterstützt die organisationsweite Steuerung von Datenschutzpflichten, Verantwortlichkeiten und Nachweisen. Die Leistung führt Verarbeitungstätigkeiten, Zwecke, Rechtsgrundlagen, Datenarten, Empfänger, Fristen, Risiken und Maßnahmen in einem kontrollierten Bestand zusammen. Arbeitsabläufe unterstützen Prüfungen, Genehmigungen, Aufgaben und regelmäßige Aktualisierungen. Berichte und Dashboards zeigen offene Pflichten, Abweichungen und den Stand datenschutzbezogener Maßnahmen. Die Leistung schafft eine nachvollziehbare Betriebsgrundlage für fortlaufende Datenschutzorganisation.
- 1-2-9-1-7 Data Subject Access Request (DSAR): "Data Subject Access Request (DSAR)" unterstützt die Bearbeitung von Anträgen betroffener Personen auf Auskunft oder weitere datenschutzbezogene Rechte. Die Leistung erfasst Antrag, Identitätsprüfung, Fristen, betroffene Systeme und zuständige Bearbeiter in einem Fall. Such- und Sammelprozesse führen relevante personenbezogene Daten aus autorisierten Quellen zusammen. Prüfung, Schwärzung, Freigabe und sichere Zustellung schützen Rechte Dritter und sensible Informationen. Die Leistung ermöglicht eine vollständige, fristgerechte und nachweisbare Reaktion auf Betroffenenanträge.
- 1-2-9-1-8 Employee Identity Theft Protection: "Employee Identity Theft Protection" erbringt einen digitalen Dienst zur Erkennung und Begrenzung des Missbrauchs persönlicher Identitätsdaten von Beschäftigten. Die Leistung überwacht vereinbarte Hinweise auf kompromittierte Daten, verdächtige Kontoaktivitäten oder unberechtigte Verwendung personenbezogener Merkmale. Betroffene Personen erhalten Warnungen und konkrete Unterstützung bei Sicherung, Sperrung und Wiederherstellung. Fallinformationen und sensible Nachweise werden besonders geschützt verarbeitet. Die Leistung unterstützt Beschäftigte bei Prävention und Bewältigung identitätsbezogener Schäden.
- 1-2-9-1-9 Identity Verification: "Identity Verification" ermöglicht die Prüfung, ob eine Person die von ihr angegebene Identität glaubhaft nachweisen kann. Die Leistung vergleicht Ausweisdokumente, biometrische Merkmale, Registerinformationen oder andere zulässige Nachweise in einem abgestuften Verfahren. Echtheit, Übereinstimmung und mögliche Manipulationshinweise werden zu einer Prüfentscheidung zusammengeführt. Datenschutz und Risikoniveau bestimmen Umfang, Speicherung und manuelle Nachprüfung. Die Leistung stellt einen nachvollziehbaren Identitätsnachweis für digitale Registrierung, Zugang oder Transaktion bereit.
- 1-2-9-1-10 Privacy Impact Assessment (PIA): "Privacy Impact Assessment (PIA)" ermöglicht die strukturierte Untersuchung datenschutzbezogener Auswirkungen einer geplanten oder veränderten Verarbeitung. Die Leistung erfasst Zweck, Datenflüsse, betroffene Personen, Notwendigkeit, Risiken und vorhandene Schutzmaßnahmen. Leitfragen und Bewertungsmodelle unterstützen die konsistente Ermittlung möglicher Beeinträchtigungen. Maßnahmen, Stellungnahmen und Freigaben werden verantwortlichen Stellen zugeordnet und bis zur Entscheidung verfolgt. Die Leistung dokumentiert eine begründete Datenschutzbewertung vor oder während der Einführung einer Verarbeitung.
- 1-2-9-1-11 Privacy Policy Generator: "Privacy Policy Generator" erzeugt Entwürfe von Datenschutzhinweisen aus Angaben über konkrete Verarbeitungstätigkeiten. Die Leistung fragt Zwecke, Datenarten, Empfänger, Rechtsgrundlagen, Fristen und Betroffenenrechte strukturiert ab. Regel- oder vorlagenbasierte Textbausteine werden zu einer konsistenten Entwurfsfassung zusammengesetzt. Änderungen an den zugrunde liegenden Angaben können betroffene Passagen aktualisieren und zur erneuten Prüfung markieren. Die Leistung beschleunigt die Dokumentenerstellung, ersetzt aber nicht die fachliche Prüfung der tatsächlichen Verarbeitung und rechtlichen Aussage.
- 1-2-9-1-12 Sensitive Data Discovery: "Sensitive Data Discovery" ermöglicht die automatisierte Erkennung besonders schutzbedürftiger Informationen in strukturierten und unstrukturierten Datenbeständen. Die Leistung durchsucht Speicherorte und Systeme nach Mustern, Klassifikatoren und Kontextmerkmalen für personenbezogene, vertrauliche oder regulierte Daten. Fundstellen werden nach Datenart, Speicherort, Eigentümer und möglicher Exposition geordnet. Ergebnisse können Klassifikation, Zugriffskontrolle, Bereinigung und weitere Schutzmaßnahmen auslösen. Die Leistung schafft Transparenz darüber, wo sensible Daten tatsächlich gespeichert und verarbeitet werden.
- 1-2-9-1-13 Website Privacy Auditing: "Website Privacy Auditing" ermöglicht die Prüfung von Webseiten auf datenschutzrelevante Datenflüsse, Tracker, Einwilligungsmechanismen und veröffentlichte Informationen. Die Leistung analysiert technische Anfragen, Cookies, eingebundene Dienste, Formulare und Verhalten vor sowie nach einer Nutzerauswahl. Feststellungen werden mit geltenden Konfigurationen und erwarteten Datenschutzhinweisen verglichen. Wiederholte Prüfungen machen Veränderungen und erneut auftretende Abweichungen sichtbar. Die Leistung liefert einen nachvollziehbaren technischen Befund über den tatsächlichen Datenschutzstatus eines Webangebots.
1-2-10 Design
Design umfasst digitale Leistungen zur kreativen Gestaltung von Medien, Benutzeroberflächen, Videos und visuellen Darstellungen. Die Zusammenstellung ordnet Audio, grafische Kommunikation, Prototyping, Webgestaltung, Videoproduktion und dreidimensionale Inhalte nach ihrem jeweiligen Gestaltungsergebnis. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen die Entwicklung, Bearbeitung und Veröffentlichung visueller sowie audiovisueller Inhalte.
Creative Media and Design umfasst Software für Audioarbeit, visuelle Kommunikation, kreative Portfolios, Diagramme und interaktive Medienformate. Die Zusammenstellung ordnet Bearbeitung, Bereitstellung, Verwaltung und Gestaltung kreativer Inhalte nach ihrer Hauptfunktion. Die nachgeordneten Leistungen verbinden gestalterische Produktion mit kontrollierter Veröffentlichung und Wiederverwendung.
- 1-2-10-1-1 Audio Editing: "Audio Editing" ermöglicht die Aufnahme, Bearbeitung und Zusammenstellung digitaler Tonsignale. Die Leistung bearbeitet einzelne Tonspuren durch Schnitt, Mischung, Lautstärkeanpassung, Filterung, Rauschminderung und zeitliche Korrektur. Wellenform- und Spektraldarstellungen unterstützen präzise Eingriffe in Sprache, Musik und Geräusche. Effekte und Exportparameter bereiten das Ergebnis für den vorgesehenen Wiedergabekanal auf. Die Leistung erzeugt technisch und redaktionell bearbeitete Audiodateien aus vorhandenen oder neu aufgenommenen Quellen.
- 1-2-10-1-2 Business Music: "Business Music" erbringt einen digitalen Dienst zur lizenzierten Bereitstellung kuratierter Musik für geschäftlich genutzte Räume und Kontaktpunkte. Die Leistung stellt Wiedergabeprogramme nach Standort, Tageszeit, Zielgruppe oder gewünschter Atmosphäre zusammen. Zentrale Steuerung und Zeitpläne verteilen passende Musik an angeschlossene Wiedergabestellen. Nutzungsrechte und Wiedergabenachweise werden für den vorgesehenen kommerziellen Einsatz berücksichtigt. Die Leistung ermöglicht konsistente Hintergrundmusik ohne individuelle Beschaffung und Pflege einzelner Titel.
- 1-2-10-1-3 Creative Portfolio Management: "Creative Portfolio Management" ermöglicht die Präsentation und Verwaltung ausgewählter kreativer Arbeiten einer Person, eines Teams oder einer Organisation. Die Leistung ordnet Bilder, Videos, Designs, Texte und Projektinformationen in gestaltbaren Sammlungen. Versionen, Rollen und Freigaben unterstützen die Pflege aktueller und veröffentlichungsfähiger Arbeitsproben. Portfolios können für bestimmte Zielgruppen, Bewerbungen, Kunden oder interne Reviews zusammengestellt werden. Die Leistung macht kreative Fähigkeiten und Ergebnisse strukturiert sichtbar und zugänglich.
- 1-2-10-1-4 Diagramming: "Diagramming" unterstützt die Erstellung strukturierter visueller Darstellungen von Abläufen, Systemen, Beziehungen und Konzepten. Die Leistung stellt Formen, Verbindungen, Layoutregeln und fachbezogene Symbolsammlungen bereit. Änderungen an Elementen und Beziehungen werden automatisch in einer konsistenten Darstellung angeordnet. Kommentare, Versionen und gemeinsame Bearbeitung unterstützen Abstimmung und Dokumentation. Die Leistung übersetzt komplexe Strukturen in verständliche und weiterverwendbare Diagramme.
- 1-2-10-1-5 Display Ad Design: "Display Ad Design" unterstützt die Gestaltung digitaler Werbemittel für grafische Anzeigenflächen. Die Leistung verbindet Bilder, Texte, Markenbestandteile, Animationen und Handlungsaufforderungen in vorgegebenen Abmessungen und Dateiformaten. Varianten können für unterschiedliche Plattformen, Zielgruppen und Bildschirmgrößen aus einem Entwurf erzeugt werden. Vorschau und Qualitätsprüfung sichern Lesbarkeit, technische Zulässigkeit und konsistente Gestaltung. Die Leistung erstellt ausspielungsfähige Banner und vergleichbare visuelle Anzeigenformate.
- 1-2-10-1-6 Font Management: "Font Management" ermöglicht die Installation, Organisation, Aktivierung und Lizenzkontrolle digitaler Schriftarten. Die Leistung verwaltet Schriftfamilien, Schnitte, Metadaten, Dubletten und zulässige Nutzung über Geräte oder Teams hinweg. Schriften können projektbezogen gruppiert und für Gestaltungsanwendungen gezielt bereitgestellt werden. Prüfungen erkennen fehlende Dateien, Konflikte und nicht genehmigte Verwendungen. Die Leistung sichert eine konsistente und rechtlich kontrollierte Nutzung typografischer Ressourcen.
- 1-2-10-1-7 Logo Design: "Logo Design" unterstützt die Entwicklung und Ausarbeitung grafischer Zeichen für die visuelle Identität einer Organisation, Leistung oder Initiative. Die Leistung stellt Werkzeuge für Formen, Typografie, Farbe, Proportionen und Variantenbildung bereit. Entwürfe können in unterschiedlichen Größen, Hintergründen und Anwendungssituationen geprüft werden. Vektorbasierte Ausgabe sichert skalierbare Nutzung in digitalen und gedruckten Medien. Die Leistung erzeugt ein eigenständiges, technisch verwendbares Markenzeichen und zugehörige Varianten.
- 1-2-10-1-8 Podcast Hosting: "Podcast Hosting" erbringt einen digitalen Dienst zur Speicherung, Verwaltung und Verteilung veröffentlichungsbereiter Audioepisoden. Die Leistung führt Sendungsdaten, Episoden, Beschreibungen, Grafiken und Veröffentlichungszeiten in einem Podcastfeed zusammen. Verzeichnisse und Wiedergabeanwendungen können neue Episoden über standardisierte Feeds abrufen. Abruf- und Hörstatistiken unterstützen die Bewertung von Reichweite und Nutzung. Die Leistung stellt die technische Veröffentlichungs- und Auslieferungsgrundlage für fortlaufende Podcastangebote bereit.
- 1-2-10-1-9 Virtual Recording Studio: "Virtual Recording Studio" ermöglicht die gemeinsame Aufnahme von Audio und Video durch räumlich getrennte Mitwirkende. Die Leistung erfasst lokale oder übertragene Spuren der Beteiligten und hält sie zeitlich synchron. Regie-, Einladungs- und Kommunikationsfunktionen koordinieren die Aufnahme innerhalb einer webbasierten oder digitalen Sitzung. Einzelspuren können in hoher Qualität für Schnitt und Nachbearbeitung bereitgestellt werden. Die Leistung bildet wesentliche Aufnahmeabläufe eines Studios in einer verteilten digitalen Umgebung ab.
- 1-2-10-1-10 Virtual Tour: "Virtual Tour" unterstützt die Erstellung und Bereitstellung interaktiv begehbarer digitaler Darstellungen realer oder entworfener Orte. Die Leistung verbindet Panoramabilder, dreidimensionale Szenen, Navigationspunkte und eingebettete Informationen zu einem zusammenhängenden Rundgang. Nutzer bewegen sich selbstständig zwischen Standorten und betrachten Räume aus verschiedenen Richtungen. Karten, Beschriftungen, Medien und Handlungszugänge können das räumliche Erlebnis ergänzen. Die Leistung ermöglicht ortsunabhängige Besichtigung und verständliche Präsentation physischer Umgebungen.
- 1-2-10-1-11 Web Font Marketplaces: "Web Font Marketplaces" betreiben Plattformfunktionen zur Suche, Lizenzierung und technischen Bereitstellung von Schriftarten für Webangebote. Die Leistung katalogisiert Schriftfamilien mit Vorschau, Sprachunterstützung, Schnitten und Nutzungskonditionen. Nutzer wählen geeignete Schriften und erhalten Dateien oder gehostete Einbindungsmechanismen für Webseiten. Lizenzumfang und technische Abrufe werden dem jeweiligen Kunden oder Projekt zugeordnet. Die Leistung verbindet die Auswahl geeigneter Schriften mit ihrer technisch kontrollierten Einbindung und vereinfacht dadurch eine konsistente Webtypografie.
1-2-10-2 Software Design
Software Design umfasst digitale Werkzeuge zur frühen visuellen und interaktiven Ausgestaltung von Software und Webangeboten. Die Zusammenstellung ordnet Prototypen, umfassende Oberflächengestaltung, Webdesign und schematische Wireframes nach ihrem jeweiligen Reifegrad und Ergebnis. Die nachgeordneten Leistungen machen Bedienkonzepte vor der vollständigen technischen Umsetzung sichtbar und prüfbar.
- 1-2-10-2-1 Prototyping: "Prototyping" unterstützt die schnelle Erstellung prüfbarer Vorstufen digitaler Produkte und Interaktionen. Die Leistung verbindet Bildschirmentwürfe, Bedienelemente, Übergänge und Beispieldaten zu einem simulierten Nutzungserlebnis. Unterschiedliche Detailgrade unterstützen frühe Ideenprüfung ebenso wie realitätsnahe Nutzertests. Rückmeldungen und Varianten können ohne vollständige Implementierung in den Entwurf eingearbeitet werden. Die Leistung macht Funktions- und Bedienkonzepte früh erlebbar und reduziert Fehlentwicklungen vor der technischen Umsetzung.
- 1-2-10-2-2 Software Design: "Software Design" unterstützt die visuelle Gestaltung von Benutzeroberflächen und Interaktionsmustern digitaler Anwendungen. Die Leistung erstellt Bildschirme, Komponenten, Zustände, Layouts und wiederverwendbare Gestaltungsressourcen. Raster, Typografie, Farben und Abstandsregeln sichern konsistente Entwürfe über unterschiedliche Geräteansichten. Zusammenarbeit und Übergabefunktionen verbinden Designer mit Entwicklung und fachlicher Prüfung. Die Leistung liefert präzise Oberflächenspezifikationen als Grundlage für die Implementierung einer Anwendung.
- 1-2-10-2-3 Web Design: "Web Design" unterstützt die visuelle und strukturelle Gestaltung von Webseiten und webbasierten Benutzeroberflächen. Die Leistung entwickelt Layout, Navigation, Typografie, Farbe, Medien und responsive Ansichten für unterschiedliche Bildschirmgrößen. Interaktive Zustände und wiederverwendbare Komponenten können innerhalb zusammenhängender Seitenentwürfe dargestellt werden. Vorschau und Übergabeinformationen unterstützen die spätere technische Umsetzung im Web. Die Leistung erzeugt abgestimmte Gestaltungsgrundlagen für verständliche und konsistente Webangebote.
- 1-2-10-2-4 Wireframing: "Wireframing" ermöglicht die schematische Darstellung der Struktur und Anordnung von Inhalten und Bedienelementen. Die Leistung verwendet bewusst vereinfachte Flächen, Platzhalter und Verbindungen, um Informationsarchitektur und grundlegende Nutzerwege zu prüfen. Varianten können schnell erstellt und mit Beteiligten kommentiert werden. Visuelle Detailgestaltung und technische Implementierung stehen dabei noch nicht im Vordergrund. Die Leistung liefert einen frühen, leicht veränderbaren Plan für Aufbau und Interaktion digitaler Oberflächen.
1-2-10-3 Video
Video umfasst Software und digitale Dienste zur Erstellung, Bearbeitung, Übertragung und Bereitstellung bewegter Bildinhalte. Die Zusammenstellung ordnet Animation, Unterhaltung, Liveübertragung, internetbasiertes Fernsehen, Produktion, Effekte, Schnitt und Hosting nach ihrer jeweiligen Medienfunktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen den vollständigen Weg von der Inhaltserzeugung bis zur Wiedergabe durch ein Publikum.
- 1-2-10-3-1 Animation: "Animation" ermöglicht die Erzeugung bewegter visueller Inhalte aus gezeichneten, modellierten oder aufgenommenen Elementen. Die Leistung steuert Position, Form, Bewegung, zeitliche Abfolge und Übergänge einzelner Objekte oder Figuren. Zeitleisten, Schlüsselbilder, Rigging und physikalische Simulation können unterschiedliche Animationsverfahren unterstützen. Ton und Kamera lassen sich mit den visuellen Abläufen synchronisieren. Die Leistung erzeugt vollständige Animationssequenzen für Medien, Kommunikation, Bildung oder digitale Anwendungen.
- 1-2-10-3-2 Business Entertainment: "Business Entertainment" erbringt einen digitalen Dienst zur lizenzierten Bereitstellung audiovisueller Unterhaltung in geschäftlich betriebenen Räumen oder Kundenumgebungen. Die Leistung stellt kuratierte Programme, Kanäle oder Medieninhalte für definierte Standorte und Zielgruppen bereit. Zentrale Zeit- und Inhaltssteuerung verteilt geeignete Angebote an angeschlossene Wiedergabegeräte. Nutzungsrechte und technische Verfügbarkeit werden für den kommerziellen Vorführkontext berücksichtigt. Die Leistung ermöglicht konsistente Unterhaltung als Bestandteil eines betrieblichen Kunden- oder Gästeerlebnisses.
- 1-2-10-3-3 Live Stream: "Live Stream" erbringt einen digitalen Dienst zur zeitgleichen Übertragung von Audio- und Videoinhalten an ein entferntes Publikum. Die Leistung nimmt ein laufendes Signal entgegen, kodiert es und verteilt es skalierbar an geeignete Wiedergabegeräte. Zugriff, Qualität, Verzögerung und Zuschauerinteraktion können an die Veranstaltung angepasst werden. Aufzeichnung und nachträgliche Bereitstellung lassen sich mit der Liveübertragung verbinden. Die Leistung ermöglicht öffentliche oder geschützte audiovisuelle Teilnahme an einem Ereignis in Echtzeit.
- 1-2-10-3-4 OTT: "OTT" erbringt einen digitalen Dienst zur direkten Bereitstellung audiovisueller Programme über das Internet an Endnutzer. Die Leistung verwaltet Inhalte, Abonnements oder Zugangsrechte und liefert Livekanäle sowie abrufbare Medien ohne ein klassisches Rundfunkverteilnetz. Anwendungen für unterschiedliche Geräte stellen Katalog, Suche, Wiedergabe und persönliche Nutzung bereit. Skalierung, Rechtekontrolle und Übertragungsanpassung sichern die zuverlässige Auslieferung. Die Leistung bildet eine vollständige internetbasierte Fernseh- oder Videoplattform für ein eigenes Publikum.
- 1-2-10-3-5 Video Content Creation: "Video Content Creation" unterstützt die konzeptionelle und praktische Erstellung neuer Videoinhalte. Die Leistung verbindet Aufnahmen, Szenen, Texte, Grafiken, Sprecher, Musik und Vorlagen zu einem vollständigen audiovisuellen Beitrag. Werkzeuge können Planung, Aufnahme, generative Inhaltserstellung und vereinfachte Montage in einem Arbeitsablauf unterstützen. Formate und Varianten werden für die vorgesehenen Zielgruppen und Veröffentlichungskanäle aufbereitet. Die Leistung führt Ausgangsmaterial und Gestaltungsvorgaben zu einem veröffentlichungsfähigen Video zusammen.
- 1-2-10-3-6 Video Editing: "Video Editing" unterstützt die zeitliche und inhaltliche Bearbeitung aufgezeichneter Bewegtbilder und Tonspuren. Die Leistung ordnet Clips auf einer Zeitleiste, schneidet Szenen und synchronisiert Bild, Sprache, Musik und weitere Audiosignale. Übergänge, Farbkorrektur, Titel und grundlegende Effekte unterstützen die redaktionelle Ausarbeitung. Mehrere Spuren und Versionen können zu unterschiedlichen Ausgabefassungen zusammengesetzt werden. Die Leistung erzeugt aus Rohmaterial einen dramaturgisch und technisch fertigen Videobeitrag.
- 1-2-10-3-7 Video Effects: "Video Effects" ermöglichen die gezielte visuelle Veränderung oder Ergänzung von Bewegtbildmaterial. Die Leistung erzeugt Compositing, Masken, Partikel, Bewegungsgrafiken, Farbwirkungen und simulierte Elemente über einzelne Bilder hinweg. Tracking und Schlüsselbilder verbinden Effekte präzise mit Kamera- und Objektbewegungen. Vorschau und Rendering berechnen die endgültige Bildfolge in der benötigten Qualität. Die Leistung erweitert aufgenommenes oder animiertes Material um kontrollierte visuelle Wirkungen.
- 1-2-10-3-8 Video Hosting: "Video Hosting" erbringt einen digitalen Dienst zur Speicherung, Verarbeitung und Auslieferung veröffentlichungsbereiter Videodateien. Die Leistung konvertiert Inhalte in geeignete Qualitätsstufen und stellt sie über eingebettete Player oder direkte Zugänge bereit. Zugriffsrechte, Untertitel, Vorschaubilder und Wiedergabeeinstellungen werden pro Video verwaltet. Abrufstatistiken und technische Überwachung zeigen Nutzung und Auslieferungsqualität. Die Leistung ermöglicht skalierbare Videowiedergabe, ohne dass der Nutzer eine eigene Streaming-Infrastruktur betreiben muss.
1-2-10-4 Visual and Graphic Design
Visual and Graphic Design umfasst Software und digitale Inhaltsdienste für dreidimensionale, zeichnerische, fotografische und typografisch gestaltete Medien. Die Zusammenstellung ordnet Modellierung, Oberflächengestaltung, Rendering, Publikationslayout, Bildbearbeitung, Medienbestände und Vektorgrafik nach ihrer Hauptfunktion. Die nachgeordneten Leistungen erzeugen oder liefern visuelle Inhalte für digitale und gedruckte Kommunikation.
- 1-2-10-4-1 3D Modeling: "3D Modeling" unterstützt die Erstellung und Bearbeitung dreidimensionaler digitaler Objekte und Szenen. Die Leistung formt Geometrien aus Polygonen, Kurven, Volumenkörpern oder prozeduralen Beschreibungen. Maße, Topologie, räumliche Beziehungen und Verformungen lassen sich präzise steuern. Modelle können für Visualisierung, Animation, Simulation, Fertigung oder interaktive Anwendungen vorbereitet werden. Die Leistung erzeugt bearbeitbare räumliche Repräsentationen physischer oder erfundener Gegenstände.
- 1-2-10-4-2 3D Painting: "3D Painting" unterstützt die direkte farbliche und materielle Gestaltung der Oberflächen dreidimensionaler Modelle. Nutzer malen Texturen, Masken und Materialeigenschaften in einer räumlichen Ansicht auf das Objekt. Pinsel reagieren auf Geometrie, Ebenen, Licht und physikalische Oberflächenmerkmale. Nähte und Projektionen können kontrolliert werden, damit die Gestaltung konsistent auf das zweidimensionale Texturlayout übertragen wird. Die Leistung erzeugt detailreiche Oberflächendaten für Rendering, Animation und interaktive Darstellung.
- 1-2-10-4-3 3D Rendering: "3D Rendering" ermöglicht die Berechnung zweidimensionaler Bilder oder Bildfolgen aus dreidimensionalen Szenendaten. Die Leistung verarbeitet Geometrie, Materialien, Licht, Kamera, Atmosphäre und physikalische Wechselwirkungen zu einer visuellen Darstellung. Qualität, Realismus und Rechenzeit werden über geeignete Renderverfahren und Parameter gesteuert. Stapel- und verteilte Berechnung können hochauflösende oder umfangreiche Ausgaben beschleunigen. Die Leistung erzeugt finale Visualisierungen aus vorbereiteten räumlichen Modellen.
- 1-2-10-4-4 Desktop Publishing: "Desktop Publishing" unterstützt die präzise Gestaltung mehrseitiger Dokumente für Druck und digitale Veröffentlichung. Die Leistung verbindet Texte, Bilder, Tabellen und grafische Elemente in kontrollierten Seitenlayouts. Satzspiegel, Typografie, Farben, Vorlagen und automatisierte Verzeichnisse sichern konsistente Publikationen. Druckvorstufenfunktionen prüfen Auflösung, Beschnitt, Farbprofile und eingebettete Schriften. Die Leistung erzeugt professionell gesetzte Broschüren, Berichte, Zeitschriften und vergleichbare Veröffentlichungen.
- 1-2-10-4-5 Drawing: "Drawing" unterstützt die freie digitale Erstellung von Linien, Formen, Schattierungen und bildhaften Skizzen. Die Leistung bildet Werkzeuge wie Stifte, Pinsel und Zeichenflächen mit anpassbaren Eigenschaften nach. Ebenen, Auswahl und Korrekturhilfen unterstützen die schrittweise Ausarbeitung einer Illustration. Eingaben können per Maus, Touch oder drucksensitivem Zeichenstift erfolgen. Die Leistung erzeugt eigenständige digitale Zeichnungen für gestalterische, erklärende oder konzeptionelle Zwecke.
- 1-2-10-4-6 Flipbook: "Flipbook" ermöglicht die Umwandlung statischer Dokumentseiten in eine interaktiv blätterbare digitale Veröffentlichung. Die Leistung stellt Seitenfolge, Einband und animierte Übergänge in einer webbasierten oder eigenständigen Ansicht dar. Navigation, Suche, Vergrößerung, Links und eingebettete Medien können die Nutzung ergänzen. Veröffentlichungen lassen sich über Zugangsrechte, Einbettung und Nutzungsstatistiken verwalten. Die Leistung präsentiert Kataloge, Magazine oder Broschüren in einer buchähnlichen digitalen Form.
- 1-2-10-4-7 Photo Editing: "Photo Editing" ermöglicht die gezielte Korrektur und gestalterische Veränderung digitaler Fotografien. Die Leistung bearbeitet Belichtung, Farbe, Schärfe, Bildausschnitt, Perspektive und einzelne Bildbereiche. Ebenen, Masken und Retuschewerkzeuge ermöglichen reversible und präzise Eingriffe. Rohdatenentwicklung und Export bereiten das Bild für bestimmte Medien und Qualitätsanforderungen auf. Die Leistung erzeugt technisch optimierte oder kreativ veränderte Fotografien aus vorhandenem Bildmaterial.
- 1-2-10-4-8 Photo Management: "Photo Management" ermöglicht die geordnete Speicherung, Beschreibung und Wiederauffindbarkeit digitaler Fotografien. Die Leistung verwaltet Aufnahmedaten, Schlagwörter, Personen, Orte, Bewertungen, Alben und Bearbeitungsstände. Import, Dublettenerkennung und Sicherungsfunktionen unterstützen den kontrollierten Aufbau großer Bildbestände. Suche und Filter machen Bilder nach Inhalt und Metadaten schnell zugänglich. Die Leistung stellt eine verlässliche organisatorische Grundlage für Auswahl, Bearbeitung und Weitergabe von Fotografien bereit.
- 1-2-10-4-9 Stock Footage: "Stock Footage" erbringt einen digitalen Dienst zur Suche, Lizenzierung und Bereitstellung vorproduzierter Videoclips für neue Medienproduktionen. Die Leistung katalogisiert Aufnahmen nach Motiv, Stil, Dauer, Auflösung, Bildrate und Nutzungsrechten. Vorschauen und Filter unterstützen die Auswahl eines für den vorgesehenen Schnitt passenden Clips. Lizenznachweise und Downloads werden dem jeweiligen Nutzer oder Projekt zugeordnet. Die Leistung ermöglicht die rechtlich kontrollierte Wiederverwendung vorhandenen Bewegtbildmaterials.
- 1-2-10-4-10 Stock Music: "Stock Music" erbringt einen digitalen Dienst zur Suche, Lizenzierung und Bereitstellung vorproduzierter Musik für Medien- und Kommunikationsprojekte. Die Leistung ordnet Titel nach Stimmung, Stil, Tempo, Instrumentierung, Dauer und zulässiger Nutzung. Vorschau und bearbeitbare Fassungen unterstützen die Auswahl und Anpassung an einen konkreten Beitrag. Lizenzen und Nutzungsnachweise werden projektbezogen dokumentiert. Die Leistung ermöglicht die kontrollierte Verwendung fertiger Musik ohne individuelle Neuproduktion.
- 1-2-10-4-11 Stock Photos Websites: "Stock Photos Websites" betreiben Plattformfunktionen zur Suche, Lizenzierung und Bereitstellung vorhandener Fotografien und Illustrationen. Die Leistung katalogisiert Bilder nach Motiv, Stil, Ausrichtung, Auflösung und Nutzungsrechten. Such- und Vorschaufunktionen helfen, passende Inhalte für einen konkreten Veröffentlichungszweck auszuwählen. Lizenzumfang, Urheberangaben und Downloads werden nachvollziehbar bereitgestellt. Die Leistung ermöglicht den rechtlich kontrollierten Bezug visueller Inhalte für Gestaltung und Kommunikation.
- 1-2-10-4-12 Vector Graphics: "Vector Graphics" unterstützt die Erstellung und Bearbeitung skalierbarer grafischer Darstellungen aus mathematisch beschriebenen Linien, Kurven und Flächen. Die Leistung ermöglicht präzise Formen, Farben, Konturen, Typografie und geometrische Transformationen. Objekte bleiben unabhängig von der Ausgabegröße scharf und einzeln veränderbar. Ebenen, Pfade und Exportformate unterstützen Logos, Symbole, Diagramme und Illustrationen. Die Leistung erzeugt auflösungsunabhängige Grafiken für digitale und gedruckte Verwendung.
1-2-11 Development
Development umfasst Software und digitale Dienste für Entwurf, Implementierung, Integration, Prüfung, Bereitstellung und Steuerung von Anwendungen. Die Zusammenstellung ordnet Schnittstellen, Entwicklungsplattformen, Automatisierung, Container, Werkzeuge, Laufzeitumgebungen, DevOps, Spiele, mobile Anwendungen und Qualitätssicherung nach ihrer technischen Funktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen reproduzierbare und kontrollierte Softwareentwicklung vom Quelltext bis zum produktiven Einsatz.
1-2-11-1 API and Integration Development
API and Integration Development umfasst Software zur Entwicklung, Dokumentation, Bereitstellung und Vermittlung programmatischer Schnittstellen. Die Zusammenstellung ordnet Erstellung, Infrastruktur, Verwaltung, Marktplätze, Simulation, elektronische Signaturen und vereinheitlichte Zugriffe nach ihrer Integrationsfunktion. Die nachgeordneten Leistungen ermöglichen kontrollierten Datenaustausch und ausführbare Interaktionen zwischen Anwendungen.
- 1-2-11-1-1 API Development: "API Development" ermöglicht die Konzeption, Implementierung und Prüfung programmatischer Schnittstellen zwischen Anwendungen. Die Leistung unterstützt die Definition von Ressourcen, Operationen, Datenformaten, Fehlern, Authentisierung und Versionen. Entwicklungs- und Testwerkzeuge helfen, Schnittstellenverhalten gegen vereinbarte Spezifikationen zu prüfen. Quellcode und Verträge werden kontrolliert verwaltet und für die Bereitstellung vorbereitet. Die Leistung erzeugt verlässlich nutzbare Schnittstellen für automatisierten Daten- und Funktionszugriff.
- 1-2-11-1-2 API Documentation Management: "API Documentation Management" unterstützt die Erstellung, Pflege und Veröffentlichung technischer Dokumentation für Programmierschnittstellen. Die Leistung verbindet Schnittstellenspezifikationen mit Beschreibungen, Beispielen, Authentisierungshinweisen und Nutzungsszenarien. Dokumentation kann automatisiert aus maschinenlesbaren Verträgen erzeugt und bei Änderungen aktualisiert werden. Versionen, Zielgruppen und Zugriffsrechte steuern, welche Informationen Entwickler verwenden. Die Leistung stellt eine verlässliche Anleitung für Integration und korrekte Nutzung einer API bereit.
- 1-2-11-1-3 API Generation: "API Generation" ermöglicht die automatisierte Erzeugung von Schnittstellenartefakten aus Datenmodellen, Spezifikationen oder bestehenden Diensten. Die Leistung kann Servergerüste, Clientbibliotheken, Verträge und wiederkehrende Integrationslogik erstellen. Vorlagen und Regeln bestimmen Architektur, Sprache, Sicherheitsmechanismen und Konventionen der Ausgabe. Generierte Bestandteile werden in Entwicklungs- und Prüfprozesse eingebunden und bei geänderten Grundlagen reproduzierbar aktualisiert. Die Leistung beschleunigt konsistente API-Implementierung und reduziert manuell wiederholte Programmierarbeit.
- 1-2-11-1-4 API Infrastructure: "API Infrastructure" ermöglicht die technische Ausführung, Absicherung und Skalierung programmatischer Schnittstellen. Die Leistung stellt Zugangspunkte, Weiterleitung, Lastverteilung, Verschlüsselung, Authentisierung und Laufzeitüberwachung bereit. Anfragen werden kontrolliert an geeignete Dienste vermittelt und bei Fehlern oder Überlastung nach festgelegten Regeln behandelt. Kapazität und Verfügbarkeit können dynamisch an Nutzung und Betriebszustand angepasst werden. Die Leistung bildet die belastbare Laufzeitgrundlage für erreichbare und geschützte APIs.
- 1-2-11-1-5 API Management: "API Management" unterstützt die übergreifende Verwaltung von Programmierschnittstellen über ihren Lebenszyklus. Die Leistung veröffentlicht APIs, steuert Zugriffe, setzt Nutzungsgrenzen durch und erfasst technische sowie geschäftliche Verwendungsdaten. Versionen, Richtlinien und Entwicklerzugänge werden zentral mit den verantwortlichen Diensten verknüpft. Analyse und Überwachung zeigen Fehler, Leistung und tatsächliche Nutzung einzelner Schnittstellen. Die Leistung ermöglicht eine kontrollierte Bereitstellung und Weiterentwicklung von APIs für interne oder externe Verbraucher.
- 1-2-11-1-6 API Marketplaces: "API Marketplaces" betreiben Plattformfunktionen zur Auffindbarkeit, Auswahl und kontrollierten Nutzung angebotener Programmierschnittstellen. Die Leistung katalogisiert APIs mit Dokumentation, Bedingungen, Qualitätsangaben, Zugangswegen und gegebenenfalls Preisen. Entwickler können verfügbare Schnittstellen vergleichen, Zugang beantragen und technische Schlüssel oder Abonnements verwalten. Anbieter pflegen Versionen, Nutzungsbedingungen und Veröffentlichungsstatus ihrer Angebote. Die Leistung vermittelt wiederverwendbare digitale Funktionen zwischen API-Anbietern und integrierenden Entwicklern.
- 1-2-11-1-7 API Mocking: "API Mocking" ermöglicht die Simulation des erwarteten Verhaltens einer Programmierschnittstelle, bevor oder unabhängig davon, dass der reale Dienst verfügbar ist. Die Leistung erzeugt definierte Antworten, Fehler und Verzögerungen anhand einer Spezifikation oder konfigurierten Szenarien. Entwicklungs- und Testteams können Integrationen dadurch parallel und reproduzierbar prüfen. Zustände und Randfälle lassen sich gezielt nachstellen, ohne produktive Daten oder Systeme aufzurufen. Die Leistung entkoppelt Schnittstellenentwicklung und Qualitätssicherung von der Verfügbarkeit abhängiger Dienste.
- 1-2-11-1-8 E-Signature APIs: "E-Signature APIs" stellen Programmierschnittstellen zur Einbindung elektronischer Signaturabläufe in eigene Anwendungen und Geschäftsprozesse bereit. Die Leistung übergibt Dokumente, Unterzeichner, Reihenfolgen, Authentisierungsanforderungen und Rückgabeziele an einen Signaturdienst. Statusereignisse informieren über Zustellung, Ansicht, Unterzeichnung, Ablehnung und Abschluss. Signierte Dokumente sowie Prüf- und Nachweisdaten werden kontrolliert an das auslösende System zurückgegeben. Die Schnittstellen ermöglichen Signaturfunktionen ohne eine getrennte manuelle Bedienung der Signaturanwendung.
- 1-2-11-1-9 Unified APIs: "Unified APIs" stellen einen vereinheitlichten Softwarezugang zu mehreren Programmierschnittstellen eines ähnlichen fachlichen Gegenstands bereit. Die Leistung übersetzt Anfragen und Antworten zwischen der einheitlichen Schnittstelle und den jeweils angebundenen Zielsystemen. Unterschiede bei Authentisierung, Feldern, Versionen und Fehlern werden durch eine gemeinsame Integrationsschicht behandelt. Anwendungen integrieren dadurch einmalig und können mehrere Anbieter oder Systeme über denselben Zugang erreichen. Die Leistung reduziert wiederholte Integrationsarbeit bei funktional verwandten externen Schnittstellen.
1-2-11-2 Application Development
Application Development umfasst Software zur Erstellung vollständiger digitaler Anwendungen und ihrer wiederverwendbaren Entwicklungsgrundlagen. Die Zusammenstellung ordnet klassische, Low-Code- und No-Code-Entwicklung, SDKs, Webframeworks und arbeitsplatzbezogene Innovation nach ihrem Erstellungsansatz. Die nachgeordneten Leistungen führen fachliche Anforderungen zu ausführbaren und weiterentwickelbaren Anwendungen.
- 1-2-11-2-1 Application Development: "Application Development" ermöglicht die Implementierung vollständiger Anwendungen für definierte fachliche oder technische Aufgaben. Die Leistung unterstützt die Erstellung von Benutzeroberflächen, Geschäftslogik, Datenzugriff, Schnittstellen und Hintergrundverarbeitung. Entwicklungs-, Build-, Test- und Fehleranalysefunktionen führen Quellcode zu ausführbaren Anwendungsständen. Architekturen und Programmiersprachen können nach Zielumgebung und Qualitätsanforderungen variieren. Die Leistung stellt die Werkzeuge für die kontrollierte Entwicklung individueller digitaler Anwendungen bereit.
- 1-2-11-2-2 Low-Code Development: "Low-Code Development" betreibt eine Entwicklungsplattform zur Erstellung von Anwendungen mit überwiegend visuellen Modellen und begrenzter ergänzender Programmierung. Die Leistung stellt Komponenten für Daten, Oberflächen, Regeln, Prozesse und Integrationen bereit. Entwickler können Standardfunktionen konfigurieren und besondere Anforderungen über Code oder Erweiterungspunkte umsetzen. Versionierung, Tests und Bereitstellung unterstützen den Übergang in einen kontrollierten Betrieb. Die Leistung beschleunigt Anwendungsentwicklung, ohne auf technische Anpassbarkeit vollständig zu verzichten.
- 1-2-11-2-3 No-Code Development: "No-Code Development" betreibt eine Plattform zur Erstellung digitaler Anwendungen durch Konfiguration und visuelle Modellierung ohne eigene Programmierung. Nutzer verbinden vorgefertigte Datenstrukturen, Oberflächen, Regeln und Arbeitsabläufe zu einer ausführbaren Lösung. Zulässige Funktionen und Integrationen werden durch die verfügbaren Plattformbausteine bestimmt. Vorschau, Veröffentlichung und Rollensteuerung ermöglichen den Betrieb einfacher fachlicher Anwendungen. Die Leistung macht standardisierbare Anwendungsentwicklung für fachliche Nutzer ohne Programmierkenntnisse zugänglich.
- 1-2-11-2-4 Software Development Kits (SDKs): "Software Development Kits (SDKs)" stellen gebündelte Bibliotheken, Schnittstellen, Werkzeuge und Dokumentationen für die Entwicklung auf einer Plattform oder mit einem Dienst bereit. Die Leistung kapselt technische Funktionen in wiederverwendbaren Programmbausteinen und ergänzt sie durch Entwicklungs- und Testhilfen. Beispiele und Referenzen zeigen die korrekte Initialisierung, Nutzung und Fehlerbehandlung. Versionen und Abhängigkeiten werden gemeinsam veröffentlicht, damit Anwendungen reproduzierbar darauf aufbauen können. Die Softwarepakete verkürzen die Integration einer technischen Zielumgebung in eigene Anwendungen.
- 1-2-11-2-5 Web Development Frameworks: "Web Development Frameworks" unterstützen die strukturierte Erstellung webbasierter Anwendungen. Die Leistung stellt wiederverwendbare Komponenten für Routing, Datenzugriff, Darstellung, Zustände, Sicherheit und Anwendungsstruktur bereit. Konventionen und Erweiterungspunkte reduzieren wiederholte Implementierung und fördern konsistente Quellcodestrukturen. Entwicklungsserver, Buildprozesse und Testunterstützung erleichtern den vollständigen Entwicklungszyklus. Die Leistung bildet eine programmatische Grundlage für wartbare und skalierbare Webanwendungen.
- 1-2-11-2-6 Workplace Innovation: "Workplace Innovation" unterstützt die Entwicklung und Erprobung digitaler Verbesserungen für interne Arbeitsabläufe und Beschäftigtenerfahrungen. Die Leistung verbindet Ideen, Prozessbeobachtungen, Nutzerrückmeldungen und verfügbare technische Bausteine in einem umsetzungsorientierten Arbeitsraum. Prototypen und kleine Anwendungen können nahe an den betroffenen Teams erstellt und getestet werden. Governance und Freigaben sorgen dafür, dass erfolgreiche Lösungen sicher und kontrolliert verbreitet werden. Die Leistung unterstützt die schnelle Überführung arbeitsplatzbezogener Verbesserungsideen in nutzbare digitale Hilfsmittel.
1-2-11-3 CI/CD
CI/CD umfasst Software zur automatisierten Integration, Prüfung und Bereitstellung von Software- und Infrastrukturänderungen. Die Zusammenstellung ordnet Build, Infrastrukturautomatisierung, Konfigurationszustände, kontinuierliche Auslieferung und laufende Zusammenführung nach ihrer Prozessfunktion. Die nachgeordneten Leistungen erzeugen reproduzierbare und häufig ausführbare Lieferwege vom Quellstand bis zur Zielumgebung.
- 1-2-11-3-1 Build Automation: "Build Automation" ermöglicht die reproduzierbare Umwandlung von Quellcode und Abhängigkeiten in ausführbare oder veröffentlichungsfähige Artefakte. Die Leistung führt Kompilierung, Paketierung, Generierung und definierte Qualitätsprüfungen in einer festgelegten Reihenfolge aus. Buildskripte und deklarierte Abhängigkeiten sichern gleiche Ergebnisse über Arbeitsplätze und Laufumgebungen hinweg. Fehler werden mit den verursachenden Schritten und Protokollen nachvollziehbar ausgegeben. Die Leistung ersetzt manuelle Buildfolgen durch wiederholbare und prüfbare Prozesse.
- 1-2-11-3-2 Cloud Infrastructure Automation: "Cloud Infrastructure Automation" unterstützt die deklarative Erstellung und Änderung cloudbasierter Infrastrukturressourcen. Die Leistung beschreibt Netze, Rechenressourcen, Speicher, Identitäten und Dienste als versionierbare Konfiguration. Planungsfunktionen zeigen erwartete Änderungen, bevor sie kontrolliert in einer Zielumgebung ausgeführt werden. Zustände, Abhängigkeiten und Abweichungen zwischen Definition und tatsächlicher Bereitstellung werden nachvollzogen. Die Leistung ermöglicht reproduzierbare Infrastrukturänderungen ohne manuelle Einzelkonfiguration in Verwaltungsoberflächen.
- 1-2-11-3-3 Configuration Management: "Configuration Management" ermöglicht die automatisierte Herstellung und Aufrechterhaltung definierter Konfigurationszustände auf Servern, Geräten oder Anwendungen. Die Leistung beschreibt Pakete, Dateien, Dienste, Nutzer und Einstellungen in wiederverwendbaren Regeln oder Skripten. Zielsysteme werden geprüft und erkannte Abweichungen kontrolliert korrigiert. Versionierung und Ausführungsprotokolle machen Änderungen reproduzierbar und nachvollziehbar. Die Leistung sorgt für konsistente technische Zustände über zahlreiche Systeme und Umgebungen hinweg.
- 1-2-11-3-4 Continuous Delivery: "Continuous Delivery" ermöglicht die automatisierte Vorbereitung jeder geeigneten Softwareänderung für eine sichere Bereitstellung. Die Leistung führt Build, Tests, Paketierung, Sicherheitsprüfungen und Übergaben durch eine kontrollierte Lieferpipeline. Freigaben und Umgebungsregeln bestimmen, wann ein geprüfter Stand weitergegeben oder produktiv ausgerollt wird. Fehler stoppen den Ablauf und liefern nachvollziehbare Informationen zur Korrektur. Die Leistung hält Software in einem jederzeit auslieferbaren, reproduzierbar geprüften Zustand.
- 1-2-11-3-5 Continuous Integration: "Continuous Integration" ermöglicht die häufige automatisierte Zusammenführung und Prüfung von Quellcodeänderungen. Jede Änderung löst Build, Tests und festgelegte Qualitätskontrollen in einer gemeinsamen Integrationsumgebung aus. Konflikte und Fehler werden früh mit Bezug auf den verursachenden Stand sichtbar. Ergebnisse werden an Entwickler und nachfolgende Lieferprozesse übermittelt. Die Leistung reduziert Integrationsrisiken, indem sie kleine Änderungen fortlaufend gegen den gemeinsamen Codebestand prüft.
1-2-11-4 Containerization
Containerization umfasst Software zur paketierten Ausführung, Vernetzung, Verteilung, Überwachung und Orchestrierung isolierter Anwendungsprozesse. Die Zusammenstellung ordnet Containerlaufzeit, Verwaltung, Monitoring, Netz, Registry, Kubernetes-Steuerung, Serviceerkennung und Service Mesh nach ihrer technischen Aufgabe. Die nachgeordneten Leistungen bilden gemeinsam eine kontrollierbare Plattform für portable und skalierbare containerisierte Anwendungen.
- 1-2-11-4-1 Container Engine: "Container Engine" unterstützt die Erstellung und Ausführung isolierter Anwendungscontainer auf einem Hostsystem. Die Leistung verarbeitet Containerabbilder, richtet getrennte Prozesse, Dateisysteme, Ressourcen und Netzverbindungen ein und startet daraus Laufzeitinstanzen. Ressourcenbegrenzung und Isolation verhindern unkontrollierte Wechselwirkungen zwischen Containern. Befehle und Schnittstellen steuern Lebenszyklus, Protokolle und lokale Abbilder. Die Leistung stellt die grundlegende Ausführungsmechanik für containerisierte Anwendungen bereit.
- 1-2-11-4-2 Container Management: "Container Management" unterstützt die zentrale Verwaltung von Containerbeständen, Konfigurationen und Lebenszyklen. Die Leistung zeigt laufende Instanzen, Abbilder, Ressourcen, Zugriffe und Zustände über mehrere Hosts oder Umgebungen hinweg. Nutzer können Container bereitstellen, aktualisieren, stoppen und nach festgelegten Richtlinien verwalten. Rollen, Vorlagen und Protokolle sichern kontrollierte betriebliche Eingriffe. Die Leistung schafft Transparenz und operative Steuerung für verteilte containerisierte Arbeitslasten.
- 1-2-11-4-3 Container Monitoring: "Container Monitoring" ermöglicht die Beobachtung von Leistung, Zustand und Verhalten containerisierter Anwendungen. Die Leistung erfasst kurzlebige Instanzen, Ressourcenverbrauch, Ereignisse, Protokolle und Anwendungsmetriken in ihrem Orchestrierungskontext. Abhängigkeiten zwischen Container, Host, Dienst und Anfrage helfen bei der Ursachenanalyse. Warnungen erkennen Ausfälle, Engpässe und ungewöhnliche Veränderungen trotz dynamischer Skalierung. Die Leistung macht den Betrieb verteilter Containerarbeitslasten messbar und diagnostizierbar.
- 1-2-11-4-4 Container Networking: "Container Networking" ermöglicht die Verbindung und kontrollierte Erreichbarkeit von Containern untereinander und mit externen Netzen. Die Leistung vergibt Adressen, richtet virtuelle Netzsegmente ein und steuert Weiterleitung, Namensauflösung sowie Zugriffsregeln. Dynamisch entstehende oder verschwindende Instanzen werden automatisch in die aktuelle Netzkonfiguration einbezogen. Richtlinien können Kommunikation nach Anwendung, Identität oder Umgebung begrenzen. Die Leistung stellt verlässliche Datenpfade für bewegliche containerisierte Dienste bereit.
- 1-2-11-4-5 Container Orchestration: "Container Orchestration" ermöglicht die automatisierte Platzierung, Skalierung und Wiederherstellung containerisierter Anwendungen über mehrere Rechenressourcen. Die Leistung vergleicht den gewünschten Zustand mit laufenden Instanzen und führt notwendige Änderungen selbstständig aus. Abhängigkeiten, Ressourcenanforderungen, Aktualisierungsstrategien und Verfügbarkeitsregeln bestimmen die Verteilung. Fehlerhafte Instanzen werden ersetzt und Laständerungen können zusätzliche Kapazität auslösen. Die Leistung hält komplexe Containeranwendungen gemäß einer deklarierten Betriebsbeschreibung verfügbar.
- 1-2-11-4-6 Container Registry: "Container Registry" ermöglicht die Speicherung, Versionierung und kontrollierte Verteilung von Containerabbildern und zugehörigen Artefakten. Die Leistung ordnet Abbilder nach Repository, Kennzeichnung, unveränderbarem Inhalt und Herkunft. Zugriffsrechte und Signaturen schützen Veröffentlichung und Bezug freigegebener Stände. Sicherheitsprüfungen können enthaltene Pakete und bekannte Schwachstellen vor der Nutzung bewerten. Die Leistung stellt eine verlässliche Bezugsquelle für reproduzierbare Containerbereitstellungen bereit.
- 1-2-11-4-7 Enterprise Kubernetes Management: "Enterprise Kubernetes Management" unterstützt die zentrale Verwaltung mehrerer Kubernetes-Cluster in organisatorisch kontrollierten Umgebungen. Die Leistung steuert Bereitstellung, Aktualisierung, Richtlinien, Identitäten und Zustandsüberwachung über Cluster und Standorte hinweg. Gemeinsame Vorlagen und Schutzvorgaben sorgen für konsistente Plattformkonfigurationen. Betriebsdaten und Lebenszyklusfunktionen vereinfachen Fehlerbehandlung, Skalierung und Versionswechsel. Die Leistung macht umfangreiche Kubernetes-Landschaften als standardisierte Unternehmensplattform steuerbar.
- 1-2-11-4-8 Runtime: "Runtime" umfasst Software, die einer Anwendung die zur Ausführung erforderlichen Dienste und technischen Abstraktionen bereitstellt. Die Leistung lädt Programmcode, verwaltet Speicher und Prozesse und vermittelt Zugriffe auf Betriebssystem, Bibliotheken oder virtuelle Maschinen. Fehlerbehandlung, Ressourcenbegrenzung und Laufzeitoptimierung beeinflussen das tatsächliche Verhalten der Anwendung. Versionen und Konfigurationen bestimmen, welche Sprach- und Programmiereigenschaften verfügbar sind. Die Leistung bildet die unmittelbare Ausführungsumgebung zwischen Anwendungsartefakt und zugrunde liegendem System.
- 1-2-11-4-9 Service Discovery: "Service Discovery" ermöglicht die automatische Registrierung und Auffindbarkeit laufender Dienstinstanzen in dynamischen Umgebungen. Dienste veröffentlichen Adresse, Zustand und gegebenenfalls verfügbare Schnittstellen in einem aktuellen Verzeichnis. Aufrufende Anwendungen erhalten geeignete erreichbare Instanzen, ohne feste Netzwerkadressen zu kennen. Gesundheitsprüfungen entfernen ausgefallene Ziele und berücksichtigen neu gestartete Instanzen. Die Leistung ermöglicht verlässliche Dienstverbindungen trotz Skalierung und wechselnder Laufzeitorte.
- 1-2-11-4-10 Service Mesh: "Service Mesh" unterstützt die einheitliche Steuerung der Kommunikation zwischen verteilten Anwendungsdiensten. Die Leistung vermittelt Datenverkehr über laufzeitnahe Proxys oder vergleichbare Komponenten, ohne jede Anwendung um dieselben Netzfunktionen zu erweitern. Verschlüsselung, Identität, Routing, Wiederholungen, Lastverteilung und Telemetrie werden zentral durch Richtlinien gesteuert. Kommunikationsflüsse und Fehler lassen sich dienstübergreifend beobachten und begrenzen. Die Leistung schafft eine kontrollierte Verbindungsschicht für komplexe serviceorientierte Anwendungen.
1-2-11-5 Developer Infrastructure and Enablement
Developer Infrastructure and Enablement umfasst Plattformen und technische Dienste, die wiederkehrende Grundlagen für Anwendungsentwicklung und digitale Funktionen bereitstellen. Die Zusammenstellung ordnet Backend-, Cloud-, Kommunikations-, Standort-, Benachrichtigungs-, Portal-, Video-, Labor- und Webbetriebsdienste nach ihrer Entwicklerfunktion. Die nachgeordneten Leistungen reduzieren den Aufwand für gemeinsame Infrastruktur und beschleunigen kontrollierte Bereitstellung neuer Anwendungen.
- 1-2-11-5-1 Backend as a Service (BaaS): "Backend as a Service (BaaS)" betreibt eine Entwicklungsplattform mit fertig betriebenen serverseitigen Funktionen für Anwendungen. Die Leistung stellt typischerweise Datenhaltung, Benutzeridentität, Dateien, Ereignisse und Programmierschnittstellen als konfigurierbare Dienste bereit. Entwickler greifen über SDKs oder APIs darauf zu, ohne die zugrunde liegende Serverinfrastruktur selbst aufzubauen. Skalierung, Sicherung und Aktualisierung werden durch die Plattform gesteuert. Die Leistung beschleunigt Anwendungsentwicklung durch unmittelbar nutzbare Backend-Bausteine.
- 1-2-11-5-2 Cloud Platform as a Service (PaaS): "Cloud Platform as a Service (PaaS)" unterstützt die Erstellung und den Betrieb von Anwendungen. Die Leistung verwaltet Betriebssysteme, Laufzeiten, Skalierung, Netzwerkzugänge und häufig angebundene Daten- oder Nachrichtendienste. Entwickler liefern Anwendungscode und Konfiguration, während die Plattform wesentliche Infrastrukturaufgaben automatisiert. Bereitstellung, Überwachung und Versionswechsel erfolgen über einheitliche Werkzeuge. Die Leistung ermöglicht Anwendungsbetrieb ohne vollständige Eigenverwaltung der zugrunde liegenden Rechenumgebung.
- 1-2-11-5-3 Communication Platform as a Service (cPaaS): "Communication Platform as a Service (cPaaS)" erbringt einen digitalen Dienst zur programmatischen Einbindung von Sprach-, Video-, Nachrichten- und weiteren Kommunikationsfunktionen in eigene Anwendungen. Die Leistung stellt APIs, SDKs, Rufnummern, Routing und skalierbare Medienverarbeitung bereit. Anwendungen können Kommunikation aus fachlichen Ereignissen heraus starten und deren Status weiterverarbeiten. Identität, Zustellung, Einwilligung und Nutzungskosten werden über die Plattform verwaltet. Die Leistung ermöglicht individuelle Kommunikationsabläufe ohne Aufbau einer vollständigen eigenen Telekommunikationsinfrastruktur.
- 1-2-11-5-4 Geofencing: "Geofencing" ermöglicht die Definition virtueller geografischer Grenzen und das Auslösen von Aktionen beim Eintritt, Aufenthalt oder Verlassen eines erfassten Objekts. Die Leistung verwaltet Flächen oder Radien und vergleicht aktuelle Positionsdaten mit diesen räumlichen Regeln. Ereignisse können Benachrichtigungen, Zugriffsentscheidungen, Protokolle oder fachliche Arbeitsabläufe anstoßen. Genauigkeit, Aktualisierungsfrequenz und Einwilligung werden entsprechend dem Nutzungskontext gesteuert. Die Leistung verbindet Standortveränderungen mit automatisierten kontextbezogenen Reaktionen.
- 1-2-11-5-5 Internal Developer Enablement: "Internal Developer Enablement" ermöglicht die Bereitstellung einheitlicher Selbstbedienungsangebote, Standards und Hilfen für interne Entwicklungsteams. Die Leistung bündelt freigegebene Vorlagen, Dienste, Dokumentation, Entwicklungsumgebungen und automatisierte Bereitstellungswege. Entwickler können wiederkehrende Infrastruktur und Projektgrundlagen nach kontrollierten Vorgaben selbst anfordern oder erzeugen. Nutzungs- und Rückmeldedaten zeigen Hindernisse und Verbesserungspotenziale in der Entwicklererfahrung. Die Leistung verkürzt den Weg von einer Entwicklungsaufgabe zu einer produktiv nutzbaren technischen Grundlage.
- 1-2-11-5-6 IP Address Intelligence: "IP Address Intelligence" erbringt einen digitalen Dienst zur Anreicherung von Internetadressen mit technischen, geografischen und risikobezogenen Informationen. Die Leistung kann Netzbetreiber, wahrscheinliche Region, Verbindungstyp, Proxyhinweise und bekannte Missbrauchssignale zu einer Adresse liefern. Anwendungen rufen diese Merkmale in Echtzeit oder als Datenbestand für Zugriffs- und Analyseentscheidungen ab. Aussagegenauigkeit und Aktualität werden abhängig von dynamischen Adresszuweisungen berücksichtigt. Die Leistung unterstützt Standortanpassung, Betrugserkennung, Sicherheitskontrolle und Verkehrsanalyse anhand von IP-Merkmalen.
- 1-2-11-5-7 Location Platform: "Location Platform" erbringt einen digitalen Dienst zur Einbindung von Karten-, Geokodierungs-, Routing- und Standortfunktionen in Anwendungen. Die Leistung verarbeitet Adressen, Koordinaten, Verkehrsnetze und räumliche Objekte über APIs und Entwicklungsbausteine. Anwendungen können Orte suchen, Karten darstellen, Wege berechnen und Entfernungen oder Erreichbarkeit bestimmen. Aktuelle Karten- und Verkehrsdaten werden zentral gepflegt und skalierbar bereitgestellt. Die Leistung stellt wiederverwendbare räumliche Grundfunktionen für standortbezogene digitale Anwendungen bereit.
- 1-2-11-5-8 Notification Infrastructure: "Notification Infrastructure" erbringt einen digitalen Dienst zur zuverlässigen Auslösung, Zustellung und Nachverfolgung anwendungsbezogener Benachrichtigungen. Die Leistung nimmt Ereignisse und Nachrichtenvorlagen entgegen und verteilt sie über Push, E-Mail, SMS oder andere angebundene Kanäle. Empfänger, Priorität, Zeitsteuerung und Kontaktpräferenzen bestimmen den tatsächlichen Versand. Wiederholungen, Fehlerbehandlung und Zustellstatus machen die Kommunikation belastbar und nachvollziehbar. Die Leistung entkoppelt Anwendungen von der technischen Einzelintegration unterschiedlicher Benachrichtigungskanäle.
- 1-2-11-5-9 Portal: "Portal" umfasst eine Softwareplattform, die mehreren Nutzergruppen einen zentralen Zugang zu Informationen, Anwendungen und digitalen Diensten bietet. Die Leistung bündelt Inhalte und Funktionen aus verschiedenen Quellen in rollenbezogenen Seiten und Navigationen. Identität, Berechtigungen und Personalisierung steuern, welche Angebote ein Nutzer sieht und verwenden darf. Suche, Benachrichtigungen und gemeinsame Oberflächenelemente schaffen einen konsistenten Einstieg. Die Leistung verbindet verteilte digitale Ressourcen zu einem einheitlichen Zugangspunkt.
- 1-2-11-5-10 Video Platform as a Service (VPaaS): "Video Platform as a Service (VPaaS)" erbringt einen digitalen Dienst zur programmatischen Einbindung von Livevideo, Videogesprächen oder Aufzeichnungen in eigene Anwendungen. Die Leistung stellt APIs und SDKs für Medienverbindungen, Räume, Teilnehmer, Aufnahme und Wiedergabe bereit. Skalierung, Medienrouting und Anpassung an Geräte sowie Netzbedingungen werden durch die Plattform übernommen. Anwendungen steuern Benutzeroberfläche, Geschäftslogik und Berechtigungen des konkreten Videoeinsatzes. Die Leistung ermöglicht individuelle videobasierte Funktionen ohne eigene Entwicklung der zugrunde liegenden Echtzeitinfrastruktur.
- 1-2-11-5-11 Virtual IT Labs: "Virtual IT Labs" ermöglichen die bedarfsgerechte Bereitstellung isolierter technischer Übungs-, Demonstrations- und Testsysteme. Die Leistung erzeugt vorkonfigurierte virtuelle Maschinen, Netze, Anwendungen und Datensätze für definierte Lernszenarien. Nutzer greifen zeitlich begrenzt über einen kontrollierten Zugang auf ihre Laborumgebung zu. Zurücksetzen, Überwachen und automatisierte Bewertung unterstützen wiederholbare praktische Aufgaben. Die Leistung ermöglicht realitätsnahe technische Arbeit ohne dauerhaften Aufbau eigener physischer Labore.
- 1-2-11-5-12 WebOps: "WebOps" unterstützt die gemeinsame Steuerung von Entwicklung, Veröffentlichung und Betrieb fortlaufend veränderter Webangebote. Die Leistung verbindet Quellstände, Inhalte, Testumgebungen, Bereitstellungen, Leistungsdaten und Zusammenarbeit in einem kontrollierten Arbeitsablauf. Teams können Änderungen in isolierten Vorschauen prüfen und anschließend reproduzierbar in den produktiven Webbetrieb überführen. Überwachung und Rückfallfunktionen unterstützen schnelle Reaktion auf Fehler. Die Leistung bündelt technische und redaktionelle Betriebsaufgaben für verlässlich weiterentwickelte Webseiten.
Developer Tools and Documentation umfasst Software zur Wiederverwendung von Komponenten, Verwaltung von Anforderungen und Repositories sowie Analyse und Dokumentation von Entwicklung. Die Zusammenstellung ordnet Bibliotheken, Funktionssteuerung, Hilfedokumentation, SDKs, Produkt- und Releaseinformationen, Quellbestände, Lieferkettenschutz und Nutzerforschung nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen nachvollziehbare, sichere und effizient koordinierte Softwarearbeit.
- 1-2-11-6-1 AI Documentation Generators: "AI Documentation Generators" unterstützen die automatisierte Erstellung technischer Dokumentation aus Quellcode, Schnittstellen, Änderungen und ergänzenden Vorgaben. Die Leistung erkennt Strukturen und Zusammenhänge und formuliert daraus Referenzen, Erläuterungen oder Nutzungshinweise. Projektterminologie und Vorlagen können Form und Tiefe der Ausgabe steuern. Generierte Inhalte werden mit ihren Quellen verbunden und vor Veröffentlichung fachlich geprüft. Die Leistung reduziert manuelle Dokumentationsarbeit und hilft, Beschreibungen mit dem aktuellen Entwicklungsstand abzugleichen.
- 1-2-11-6-2 Component Libraries: "Component Libraries" verwalten wiederverwendbare Software- oder Oberflächenbausteine. Die Leistung stellt implementierte Komponenten mit definierten Schnittstellen, Zuständen, Gestaltungsvorgaben und Anwendungsbeispielen bereit. Versionen und Abhängigkeiten machen kontrollierbar, welche Anwendungen einen bestimmten Baustein verwenden. Tests und Dokumentation sichern konsistentes Verhalten über unterschiedliche Einsatzorte hinweg. Die Leistung beschleunigt die Entwicklung und fördert einheitliche technische sowie visuelle Ergebnisse.
- 1-2-11-6-3 Data Visualization Libraries: "Data Visualization Libraries" stellen wiederverwendbare Softwarekomponenten zur grafischen Darstellung von Daten bereit. Die Leistung umfasst Diagrammtypen, Skalen, Achsen, Interaktionen und Layoutfunktionen mit definierten Programmierschnittstellen. Entwickler binden die Komponenten in eigene Anwendungen ein und versorgen sie mit strukturierten Daten. Gestaltung, Zugänglichkeit und Verhalten lassen sich an den jeweiligen Nutzungskontext anpassen. Die Leistung ermöglicht leistungsfähige Datenvisualisierung ohne vollständige Eigenimplementierung der grafischen Grundlagen.
- 1-2-11-6-4 Feature Management: "Feature Management" ermöglicht die kontrollierte Aktivierung und Deaktivierung einzelner Anwendungsfunktionen unabhängig von ihrer technischen Bereitstellung. Die Leistung verwaltet Funktionsschalter, Zielgruppen, Umgebungen, Zeitpläne und schrittweise Ausrollungen. Entwickler können neue Funktionalität zunächst für Testgruppen oder kleine Nutzeranteile freigeben. Messdaten und Rückfallmöglichkeiten begrenzen das Risiko einer Änderung im produktiven Betrieb. Die Leistung trennt Veröffentlichung von Code und tatsächliche Sichtbarkeit einer Funktion.
- 1-2-11-6-5 Help Authoring Tools (HAT): "Help Authoring Tools (HAT)" unterstützen die Erstellung und Pflege strukturierter Hilfen, Anleitungen und produktbezogener Dokumentation. Die Leistung verwaltet Themen, Navigation, Querverweise, Bilder, Variablen und wiederverwendbare Inhaltsbausteine. Aus einer gemeinsamen Quelle können kontextsensitive Hilfe, Webdokumentation und druckfähige Handbücher erzeugt werden. Versionen, Übersetzungen und Veröffentlichungsprofile unterstützen mehrere Produktstände und Zielgruppen. Die Leistung führt redaktionelle Hilfeinhalte zu konsistenten nutzbaren Ausgabeformaten.
- 1-2-11-6-6 PDF SDKs: "PDF SDKs" stellen programmatische Softwarebausteine zur Erzeugung, Anzeige, Bearbeitung und Analyse von PDF-Dokumenten bereit. Die Leistung umfasst Schnittstellen für Seiten, Texte, Bilder, Formulare, Anmerkungen, Signaturen und Sicherheitseigenschaften. Entwickler können PDF-Funktionen ohne eine externe manuelle Anwendung in fachliche Prozesse integrieren. Dokumentation und Beispielcode unterstützen die korrekte Verarbeitung komplexer Dokumentstrukturen. Die Softwarepakete liefern wiederverwendbare technische Bausteine für automatisierte PDF-Arbeit.
- 1-2-11-6-7 Product Management: "Product Management" unterstützt die Planung und Steuerung der Entwicklung digitaler Produkte. Die Leistung verbindet Produktziele, Nutzerbedürfnisse, Ideen, Anforderungen, Prioritäten, Roadmaps und Rückmeldungen in einem gemeinsamen Arbeitsstand. Entscheidungen über Reihenfolge und Umfang werden mit erwarteter Wirkung und verfügbaren Ressourcen verknüpft. Fortschritt und tatsächliche Nutzung helfen, Annahmen zu überprüfen und die weitere Entwicklung anzupassen. Die Leistung unterstützt eine nachvollziehbare, ergebnisorientierte Führung des Produktlebenszyklus.
- 1-2-11-6-8 Release Notes Management: "Release Notes Management" unterstützt die Erstellung und Veröffentlichung nachvollziehbarer Informationen über Änderungen zwischen Produktversionen. Die Leistung sammelt relevante Arbeitselemente, Fehlerbehebungen, neue Funktionen und mögliche Nutzungsauswirkungen aus Entwicklungsquellen. Inhalte werden nach Zielgruppe, Produkt und Version strukturiert und redaktionell freigegeben. Automatisierte Verknüpfungen reduzieren Auslassungen und halten Hinweise mit dem ausgelieferten Stand konsistent. Die Leistung stellt Nutzern und Betriebsstellen verständliche Änderungsinformationen zu einer Veröffentlichung bereit.
- 1-2-11-6-9 Repository Management: "Repository Management" unterstützt die zentrale Verwaltung von Quellcode-Repositories und den damit verbundenen Zugriffs- und Zusammenarbeitsregeln. Die Leistung organisiert Projekte, Zweige, Änderungen, Prüfanfragen, Verantwortlichkeiten und Aufbewahrung. Berechtigungen, Schutzregeln und automatisierte Prüfungen steuern, wie Code in freigegebene Stände gelangt. Suche, Vorlagen und organisationsweite Richtlinien unterstützen große Entwicklergemeinschaften. Die Leistung schafft eine kontrollierte technische Heimat für gemeinsam gepflegte Quellbestände.
- 1-2-11-6-10 Requirements Management: "Requirements Management" ermöglicht die Erfassung, Strukturierung und Nachverfolgung von Anforderungen an Systeme und Produkte. Die Leistung verwaltet Begründung, Priorität, Status, Version und Beziehungen einzelner Anforderungen. Verknüpfungen zu Entwurf, Umsetzung, Tests und Freigaben sichern Rückverfolgbarkeit. Änderungen und Konflikte werden in geregelten Prüf- und Entscheidungsabläufen behandelt. Die Leistung stellt eine konsistente Anforderungsgrundlage über Entwicklung und Lebenszyklus hinweg bereit.
- 1-2-11-6-11 Software Development Analytics: "Software Development Analytics" ermöglicht die Auswertung von Daten aus Quellverwaltung, Arbeitsplanung, Builds, Tests und Auslieferung. Die Leistung misst Durchlaufzeiten, Änderungsmengen, Fehler, Rückstände und technische Arbeitsmuster über Teams und Produkte hinweg. Zusammenhänge zwischen Prozess, Qualität und Lieferung werden auf belastbaren Ereignisdaten untersucht. Datenschutz und Kontext schützen vor vereinfachender Bewertung einzelner Entwickler anhand isolierter Aktivitätswerte. Die Leistung liefert Entscheidungsgrundlagen zur Verbesserung von Entwicklungsfluss und Produktqualität.
- 1-2-11-6-12 Software Supply Chain Security: "Software Supply Chain Security" unterstützt beim Schutz der Herkunft und Integrität von Quellcode, Abhängigkeiten, Builds und ausgelieferten Artefakten. Die Leistung inventarisiert Komponenten, prüft bekannte Schwachstellen und verifiziert Signaturen sowie Herkunftsnachweise. Richtlinien können riskante oder nicht genehmigte Bestandteile vor Build oder Bereitstellung blockieren. Beziehungen zwischen Quelle, Buildumgebung und fertigem Paket bleiben nachvollziehbar. Die Leistung reduziert Manipulations- und Abhängigkeitsrisiken entlang der technischen Lieferkette einer Anwendung.
- 1-2-11-6-13 User Research Repositories: "User Research Repositories" ermöglichen die strukturierte Ablage und Wiederverwendung von Erkenntnissen aus Nutzerforschung. Die Leistung führt Studien, Interviews, Beobachtungen, Artefakte, Zielgruppen und daraus abgeleitete Befunde zusammen. Metadaten, Einwilligungen und Zugriffsrechte steuern Auffindbarkeit und zulässige Nutzung sensibler Forschungsmaterialien. Querverweise zeigen wiederkehrende Bedürfnisse und Erkenntnisse über mehrere Produkte oder Untersuchungen hinweg. Die Leistung verhindert Wissensverlust und schafft eine belastbare Grundlage für nutzerorientierte Entscheidungen.
1-2-11-7 Development Environments and Editors
Development Environments and Editors umfasst Software zur direkten Erstellung und Bearbeitung von Quelltext und strukturierten digitalen Inhalten. Die Zusammenstellung ordnet integrierte Entwicklungsumgebungen, allgemeine Texteditoren und visuelle WYSIWYG-Bearbeitung nach ihrem Arbeitsmodell. Die nachgeordneten Leistungen stellen unterschiedliche Grade technischer Unterstützung für die unmittelbare Inhalts- und Codebearbeitung bereit.
- 1-2-11-7-1 Integrated Development Environments (IDE): "Integrated Development Environments (IDE)" umfassen Softwareanwendungen, die zentrale Werkzeuge der Programmierung in einer gemeinsamen Arbeitsoberfläche verbinden. Die Leistung unterstützt Quelltextbearbeitung, Projektstruktur, Kompilierung, Ausführung, Test und Fehleranalyse. Sprachverständnis ermöglicht Navigation, Vervollständigung, Umbenennung und frühe Erkennung fehlerhafter Konstrukte. Erweiterungen binden Versionsverwaltung, Buildsysteme und besondere Zielplattformen ein. Die Leistung stellt einen zusammenhängenden Arbeitsplatz für Entwicklung und technische Prüfung von Anwendungen bereit.
- 1-2-11-7-2 Text Editor: "Text Editor" unterstützt die unmittelbare Erstellung und Bearbeitung unformatierter Textdateien. Die Leistung stellt Suche, Ersetzung, Zeilennavigation, Kodierungswahl und einfache Syntaxhervorhebung für unterschiedliche Dateitypen bereit. Große oder technisch strukturierte Texte können ohne die zusätzlichen Dokumentelemente einer Textverarbeitung verändert werden. Erweiterungen können wiederkehrende Bearbeitungsschritte und Dateiformate unterstützen. Die Leistung dient als leichtgewichtiges Werkzeug für Quellcode, Konfiguration und andere reine Textinhalte.
- 1-2-11-7-3 WYSIWYG Editors: "WYSIWYG Editors" umfassen Softwarewerkzeuge zur visuellen Bearbeitung formatierter Inhalte in einer Darstellung, die dem späteren Ausgabeergebnis entspricht. Nutzer gestalten Text, Medien, Tabellen und Layout unmittelbar, ohne zugrunde liegende Auszeichnung oder Quellsyntax vollständig bearbeiten zu müssen. Bedienelemente übersetzen visuelle Änderungen in die technische Inhaltsstruktur. Vorschau und Formatregeln helfen, Abweichungen zwischen Bearbeitung und Veröffentlichung zu begrenzen. Die Leistung ermöglicht anschauliche Inhaltserstellung für Nutzer ohne vertiefte Kenntnisse des Ausgabeformats.
1-2-11-8 DevOps
DevOps umfasst Software zur gemeinsamen Steuerung von Softwareentwicklung, Qualitätssicherung, Auslieferung und Betrieb. Die Zusammenstellung ordnet Zuverlässigkeitsassistenz, Lebenszyklusmanagement, Releaseorchestrierung, Testautomatisierung, Batchbetrieb, Fehlerverfolgung, Datenbankänderung, Codeprüfung, Analyse, Wertstrom und Versionsverwaltung nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen verkürzen kontrollierte Rückkopplungen zwischen Änderung, Bereitstellung und betrieblichem Ergebnis.
- 1-2-11-8-1 AI SRE: "AI SRE" ermöglicht die KI-gestützte Unterstützung von Site-Reliability-Engineering und technischem Betriebsmanagement. Die Leistung analysiert Metriken, Protokolle, Ereignisse und Abhängigkeiten, um Auffälligkeiten und wahrscheinliche Ursachen von Störungen zu erkennen. Modelle können Diagnosevorschläge, Risikoabschätzungen oder kontrollierte Abhilfeschritte aus vorhandenen Betriebsdaten ableiten. Berechtigungen und menschliche Freigaben begrenzen Eingriffe in produktive Systeme. Die Leistung beschleunigt Erkennung und Behebung komplexer Betriebsprobleme und unterstützt verlässliche Dienste.
- 1-2-11-8-2 ALM: "ALM" unterstützt die integrierte Verwaltung von Anforderungen, Entwicklung, Tests, Änderungen, Releases und Wartung einer Anwendung über ihren Lebenszyklus. Die Leistung verbindet Arbeitselemente, Quellstände, Builds, Testnachweise, Fehler und Auslieferungen in einem gemeinsamen Informationsmodell. Rollen und Arbeitsabläufe koordinieren Beiträge von Fachseite, Entwicklung, Qualitätssicherung und Betrieb. Rückverfolgbarkeit zeigt, welche Umsetzung und Prüfung zu einer Anforderung oder Version gehört. Die Leistung schafft eine kontrollierte Lebenszyklusakte für fortlaufend entwickelte Anwendungen.
- 1-2-11-8-3 Application Release Orchestration (ARO): "Application Release Orchestration (ARO)" ermöglicht die koordinierte Ausführung komplexer Anwendungsbereitstellungen über mehrere Umgebungen und technische Komponenten. Die Leistung modelliert Abhängigkeiten, Reihenfolgen, Genehmigungen, Zeitfenster und Rückfallpfade eines Releases. Automatisierte und manuelle Schritte werden in einem gemeinsamen Ablauf gesteuert und protokolliert. Status und Fehler bleiben über beteiligte Teams und Werkzeuge hinweg sichtbar. Die Leistung führt freigegebene Anwendungsstände kontrolliert und wiederholbar in ihre Zielumgebungen.
- 1-2-11-8-4 Automation Testing: "Automation Testing" ermöglicht die automatisierte Ausführung und Bewertung wiederholbarer Softwaretests. Die Leistung steuert Testfälle, Testdaten, Umgebungen und erwartete Ergebnisse über definierte Prüfabläufe. Benutzeroberflächen, Schnittstellen und technische Komponenten können ohne fortlaufende manuelle Bedienung getestet werden. Ergebnisse und Abweichungen werden mit dem geprüften Softwarestand verknüpft. Die Leistung erhöht Testhäufigkeit und Reproduzierbarkeit bei wiederkehrenden Qualitätsprüfungen.
- 1-2-11-8-5 Batch Management: "Batch Management" unterstützt die Planung, Ausführung und Überwachung zeit- oder ereignisgesteuerter Stapelverarbeitungen. Die Leistung ordnet einzelne Jobs nach Abhängigkeiten, Ressourcen, Prioritäten und zulässigen Ausführungsfenstern. Wiederholungen, Unterbrechungen und Fehlerbehandlung werden für lange oder geschäftskritische Verarbeitungsketten kontrolliert. Status und Laufzeiten machen Engpässe und nicht vollständig verarbeitete Daten sichtbar. Die Leistung stellt die verlässliche Durchführung großer nichtinteraktiver Arbeitsmengen sicher.
- 1-2-11-8-6 Bug Tracking: "Bug Tracking" ermöglicht die Erfassung und Nachverfolgung von Softwarefehlern von ihrer Meldung bis zur bestätigten Behebung. Die Leistung dokumentiert Reproduktionsschritte, betroffene Versionen, Schwere, Priorität, Zuständigkeit und technische Erkenntnisse. Verknüpfungen mit Codeänderungen, Tests und Releases zeigen den vollständigen Bearbeitungszusammenhang. Arbeitsabläufe und Benachrichtigungen steuern Prüfung, Korrektur und Abschluss. Die Leistung schafft einen transparenten und priorisierbaren Bestand erkannter Produktmängel.
- 1-2-11-8-7 Database DevOps: "Database DevOps" unterstützt die versionierte und automatisierte Entwicklung sowie Bereitstellung von Datenbankänderungen. Die Leistung verwaltet Schemata, Migrationsskripte, Referenzdaten und Prüfungen gemeinsam mit den zugehörigen Anwendungsständen. Pipelines testen Änderungen auf Kompatibilität, Datenverlust und ausführbare Reihenfolge, bevor sie Zielumgebungen erreichen. Freigaben, Sicherungen und Rückfallverfahren begrenzen Risiken produktiver Datenbankanpassungen. Die Leistung integriert Datenbankentwicklung in wiederholbare DevOps-Abläufe.
- 1-2-11-8-8 DevOps: "DevOps" betreibt eine Softwareplattform zur Verbindung von Entwicklungs- und Betriebsabläufen für schnelle und verlässliche Softwareänderungen. Die Leistung bündelt Planung, Quellcode, Builds, Tests, Artefakte, Auslieferung und Betriebsrückmeldungen in integrierten Werkzeugketten. Automatisierung und gemeinsame Zustände verkürzen Übergaben zwischen beteiligten Rollen. Messdaten zeigen Durchlaufzeiten, Fehlerquoten und die Wirkung ausgelieferter Änderungen. Die Leistung unterstützt eine kontinuierliche Verantwortung für Anwendungen von der Idee bis zum laufenden Betrieb.
- 1-2-11-8-9 Peer Code Review: "Peer Code Review" ermöglicht die fachliche Prüfung von Quellcodeänderungen durch andere Entwickler vor ihrer Zusammenführung. Die Leistung stellt Unterschiede, Kommentare, Diskussionen, Prüfer, Freigaben und automatisierte Qualitätsbefunde in einem Reviewvorgang dar. Änderungswünsche bleiben mit konkreten Codezeilen und nachfolgenden Korrekturen verknüpft. Regeln können eine festgelegte Anzahl oder besondere Zuständigkeit von Freigaben verlangen. Die Leistung unterstützt nachvollziehbare Qualitäts- und Wissenssicherung im gemeinsamen Codebestand.
- 1-2-11-8-10 Software Intelligence: "Software Intelligence" ermöglicht die automatisierte Analyse großer Quellcode- und Anwendungslandschaften. Die Leistung erkennt Architekturen, Abhängigkeiten, Datenflüsse, Qualitätsprobleme, Sicherheitsrisiken und Auswirkungen geplanter Änderungen. Technische Befunde werden über Repositories, Sprachen und Komponenten zu einer verständlichen Anwendungssicht verbunden. Historische Änderungen und Laufzeitinformationen können die Bewertung von Kritikalität und Modernisierungsbedarf ergänzen. Die Leistung liefert belastbare Erkenntnisse für Wartung, Transformation und Steuerung komplexer Softwarebestände.
- 1-2-11-8-11 Value Stream Management: "Value Stream Management" ermöglicht die Messung und Verbesserung des Flusses von Anforderungen durch Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung. Die Leistung verbindet Arbeitselemente, Wartezeiten, Übergaben, Auslieferungen und Ergebniskennzahlen über mehrere Werkzeuge hinweg. Engpässe und unnötige Schleifen werden entlang des vollständigen Wertstroms sichtbar. Teams können Maßnahmen verfolgen und ihre Wirkung auf Durchlaufzeit, Qualität und Nutzen vergleichen. Die Leistung richtet Prozessverbesserung auf tatsächlich gelieferte Ergebnisse statt auf isolierte Aktivitätsmengen aus.
- 1-2-11-8-12 Version Control: "Version Control" ermöglicht die nachvollziehbare Speicherung und Zusammenführung von Änderungen an Quellcode und anderen textbasierten Artefakten. Die Leistung hält jeden bestätigten Stand mit Autor, Zeitpunkt und Änderungshistorie fest. Verzweigungen ermöglichen parallele Arbeit, bevor geprüfte Änderungen wieder zusammengeführt werden. Konflikte und frühere Fassungen können analysiert, verglichen und kontrolliert behandelt werden. Die Leistung bildet die gemeinsame und reproduzierbare Grundlage kollaborativer Softwareentwicklung.
1-2-11-9 Game Development
Game Development umfasst Software zur Erstellung interaktiver Spiele und der dafür benötigten Audio-, Physik-, Laufzeit- und Unterstützungsfunktionen. Die Zusammenstellung ordnet vollständige Entwicklungsumgebungen und spezialisierte technische Komponenten nach ihrem Beitrag zum Spielerlebnis. Die nachgeordneten Leistungen führen Inhalte, Regeln, Simulation und Spielerbetreuung zu ausführbaren digitalen Spielen zusammen.
- 1-2-11-9-1 Audio Engine: "Audio Engine" ermöglicht die laufzeitgerechte Wiedergabe und räumliche Steuerung von Klängen in interaktiven Anwendungen. Die Leistung verarbeitet Musik, Sprache und Geräusche abhängig von Ereignissen, Positionen, Umgebungen und Nutzeraktionen. Mischung, Effekte, Übergänge und Prioritäten passen sich dynamisch an den Anwendungszustand an. Schnittstellen verbinden Audiologik mit Spielregeln und visuellen Szenen. Die Leistung erzeugt ein reaktives Klangbild, das sich in Echtzeit mit der Interaktion verändert.
- 1-2-11-9-2 Game Development: "Game Development" unterstützt die vollständige Erstellung digitaler Spiele aus Gestaltung, Programmierung, Inhalten und Regeln. Die Leistung verbindet Szenen, Spiellogik, Figuren, Benutzeroberflächen, Daten und plattformspezifische Ausgaben. Entwicklungs-, Test- und Profiling-Werkzeuge helfen, das interaktive Verhalten schrittweise umzusetzen und zu optimieren. Teams können Quellstände und Medien gemeinsam verwalten und zu spielbaren Fassungen verbinden. Die Leistung stellt einen produktionsorientierten Arbeitsablauf von der Spielidee bis zur ausführbaren Veröffentlichung bereit.
- 1-2-11-9-3 Game Engine: "Game Engine" betreibt eine Entwicklungs- und Laufzeitplattform für interaktive digitale Spiele. Die Leistung verbindet Grafikdarstellung, Szenen, Eingaben, Animation, Audio, Physik und Skriptausführung in einem gemeinsamen technischen System. Entwickler erstellen Spielregeln und Inhalte auf Grundlage dieser wiederverwendbaren Funktionen. Export- und Laufzeitkomponenten bringen das Spiel auf unterstützte Zielgeräte. Die Leistung stellt die grundlegende Echtzeitarchitektur für Erstellung und Ausführung eines Spiels bereit.
- 1-2-11-9-4 Physics Engine: "Physics Engine" ermöglicht die Echtzeitsimulation physikalischer Bewegungen und Wechselwirkungen in digitalen Szenen. Die Leistung berechnet Kollisionen, Kräfte, Beschleunigung, Gelenke und Verformungen anhand modellierter Eigenschaften. Anwendungen übergeben Objekte und Randbedingungen und erhalten daraus aktualisierte Positionen und Zustände. Näherungsverfahren und Zeitschritte werden auf Leistung und gewünschte Glaubwürdigkeit abgestimmt. Die Leistung erzeugt konsistentes physikalisches Verhalten für Spiele, Simulationen und interaktive Visualisierungen.
- 1-2-11-9-5 Player Support: "Player Support" unterstützt die Bearbeitung spielbezogener Fragen, technischer Probleme und Kontofälle von Spielern. Die Leistung verbindet Tickets, Spielkonto, Geräteinformationen, Käufe und relevante Spielsitzungen in einem Bearbeitungskontext. Wissensartikel und spezialisierte Abläufe unterstützen Lösungen für Zugang, Fehler, Missbrauch oder verlorenen Fortschritt. Eskalationen führen produktbezogene Probleme an Entwicklung oder Betriebsstellen weiter. Die Leistung ermöglicht einen auf Spiele und ihre besonderen Nutzungssituationen zugeschnittenen Kundendienst.
1-2-11-10 Mobile Development
Mobile Development umfasst Software zur Erstellung, Prüfung, Verteilung, Analyse und betrieblichen Verbesserung mobiler Anwendungen. Die Zusammenstellung ordnet visuelle Builder, App-Verteilung, Entwicklungsrahmen, Backenddienste, Fehlersuche, Tests, Leistungsoptimierung und Nutzungsanalyse nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen mobile Anwendungen über Gerätevielfalt, Betriebssysteme und ihren vollständigen Lebenszyklus hinweg.
- 1-2-11-10-1 Drag and Drop App Builder: "Drag and Drop App Builder" unterstützt die visuelle Erstellung von Anwendungen durch Anordnung vorgefertigter Oberflächen- und Funktionsbausteine. Nutzer platzieren Komponenten, verbinden Daten und konfigurieren Ereignisse sowie Navigationsabläufe ohne umfassende Programmierung. Vorschau und Gerätesimulation zeigen das Verhalten während der Erstellung. Veröffentlichung erzeugt eine installierbare oder webbasierte Anwendung für unterstützte Zielplattformen. Die Leistung ermöglicht schnelle Umsetzung standardisierbarer Anwendungsideen über direkte visuelle Komposition.
- 1-2-11-10-2 Enterprise App Store: "Enterprise App Store" betreibt eine organisationsinterne Plattform zur kontrollierten Verteilung freigegebener mobiler oder desktopbezogener Anwendungen. Die Leistung stellt einen Katalog bereit, aus dem berechtigte Nutzer Anwendungen finden, installieren und aktualisieren können. Identität, Gerätetyp, Rolle und Lizenz bestimmen sichtbare und zulässige Angebote. Freigabe, Versionierung und Rücknahme halten den bereitgestellten Softwarebestand kontrolliert. Die Leistung ermöglicht sichere interne Anwendungsverteilung außerhalb öffentlicher App-Marktplätze.
- 1-2-11-10-3 Low-Code Mobile App Builder: "Low-Code Mobile App Builder" betreibt eine Entwicklungsplattform zur Erstellung mobiler Anwendungen mit visuellen Modellen und ergänzender Programmierung. Die Leistung stellt mobile Oberflächen, Navigation, Datenzugriff, Gerätefunktionen und Integrationen als konfigurierbare Komponenten bereit. Entwickler können besondere Anforderungen über Skripte oder Erweiterungen umsetzen. Tests und Buildfunktionen erzeugen Anwendungen für unterstützte mobile Betriebssysteme. Die Leistung beschleunigt mobile Entwicklung und erhält Anpassungsmöglichkeiten für komplexere fachliche Abläufe.
- 1-2-11-10-4 Mobile App Analytics: "Mobile App Analytics" ermöglicht die Auswertung von Nutzung und Verhalten innerhalb mobiler Anwendungen. Die Leistung erfasst Sitzungen, Bildschirmaufrufe, Ereignisse, Geräte, Versionen, Abbrüche und definierte Zielhandlungen. Trichter und Kohorten zeigen, wie Nutzer Funktionen entdecken, verwenden und wieder verlassen. Datenschutzgerechte Segmentierung verbindet Produktfragen mit messbaren Interaktionsmustern. Die Leistung liefert Erkenntnisse zur Verbesserung von Bedienung, Bindung und fachlicher Wirkung mobiler Apps.
- 1-2-11-10-5 Mobile App Debugging: "Mobile App Debugging" ermöglicht die Diagnose und Behebung technischer Fehler in mobilen Anwendungen. Die Leistung stellt Quellcode, Laufzeitstatus, Variablen, Protokolle, Netzwerkverkehr und Gerätezustände während einer fehlerhaften Ausführung dar. Entwickler können Haltepunkte setzen, Abläufe schrittweise verfolgen und Verhalten auf unterschiedlichen Geräten reproduzieren. Werkzeuge berücksichtigen Besonderheiten mobiler Betriebssysteme, Berechtigungen und Lebenszykluszustände. Die Leistung macht Ursachen mobiler Anwendungsfehler präzise auffindbar und korrigierbar.
- 1-2-11-10-6 Mobile App Optimization: "Mobile App Optimization" ermöglicht die Analyse und Verbesserung von Leistung, Ressourcenverbrauch und Reaktionsfähigkeit mobiler Anwendungen. Die Leistung misst Startzeit, Bildaufbau, Speicher, Energie, Netzverkehr und Prozessorlast unter unterschiedlichen Gerätebedingungen. Engpässe werden konkreten Funktionen, Codepfaden oder Medienbestandteilen zugeordnet. Empfehlungen und Vergleichsmessungen zeigen die Wirkung technischer Änderungen. Die Leistung unterstützt eine schnelle und ressourcenschonende App-Nutzung auf heterogenen mobilen Geräten.
- 1-2-11-10-7 Mobile App Testing: "Mobile App Testing" ermöglicht die Prüfung mobiler Anwendungen auf realen oder simulierten Geräten. Die Leistung führt funktionale und technische Testfälle über unterschiedliche Betriebssysteme, Bildschirmgrößen, Gerätefunktionen und Netzbedingungen aus. Automatisierung kann wiederkehrende Bedienfolgen und Vergleichstests über viele Gerätekonfigurationen abdecken. Ergebnisse enthalten Protokolle, Bilder und reproduzierbare Angaben zum betroffenen Gerät. Die Leistung weist nach, ob eine mobile App unter ihrer vorgesehenen Gerätevielfalt zuverlässig funktioniert.
- 1-2-11-10-8 Mobile Backend-as-a-Service (mBaaS): "Mobile Backend-as-a-Service (mBaaS)" erbringt einen digitalen Dienst mit fertig betriebenen Backend-Funktionen speziell für mobile Anwendungen. Die Leistung stellt Datenhaltung, Nutzeridentität, Synchronisierung, Pushnachrichten, Dateien und Programmierschnittstellen bereit. SDKs verbinden native oder plattformübergreifende Apps mit diesen serverseitigen Diensten. Skalierung, Verfügbarkeit und Aktualisierung der Backend-Komponenten werden durch die Plattform übernommen. Die Leistung verkürzt mobile Entwicklung und unterstützt wiederkehrende Anforderungen an vernetzte Apps.
- 1-2-11-10-9 Mobile Crash Reporting: "Mobile Crash Reporting" ermöglicht die automatisierte Erfassung und Analyse von Abstürzen mobiler Anwendungen. Die Leistung sammelt Fehlerstapel, Gerätemerkmale, Betriebssystem, App-Version und vorherige Nutzungsschritte aus betroffenen Sitzungen. Ähnliche Fehler werden gruppiert und nach Häufigkeit sowie Nutzerauswirkung priorisiert. Entwickler können erkennen, mit welcher Änderung ein Absturz auftrat und ob eine Korrektur wirksam ist. Die Leistung liefert konkrete Laufzeitbefunde für die schnelle Stabilisierung veröffentlichter mobiler Apps.
- 1-2-11-10-10 Mobile Development: "Mobile Development" unterstützt die programmatische Erstellung nativer oder plattformübergreifender Anwendungen für mobile Endgeräte. Die Leistung verbindet Benutzeroberflächen, Geräteschnittstellen, lokale Daten, Netzkommunikation und den mobilen Anwendungslebenszyklus. Build- und Signierungswerkzeuge erzeugen installierbare Pakete für die vorgesehenen Betriebssysteme. Emulatoren, Debugging und Tests begleiten Implementierung und Geräteprüfung. Die Leistung stellt einen vollständigen Entwicklungsarbeitsplatz für leistungsfähige mobile Apps bereit.
- 1-2-11-10-11 Mobile Development Frameworks: "Mobile Development Frameworks" unterstützen mobile Anwendungen. Die Leistung strukturiert Navigation, Oberfläche, Zustände, Datenzugriff und Gerätefunktionen nach gemeinsamen Entwicklungsmustern. Ein Quellbestand kann abhängig vom Framework mehrere mobile Zielplattformen bedienen. Buildwerkzeuge und Erweiterungen verbinden gemeinsamen Anwendungscode mit plattformspezifischen Fähigkeiten. Die Leistung reduziert wiederholte Grundlagenarbeit und fördert konsistente mobile Anwendungsarchitekturen.
1-2-11-11 Testing and Quality Engineering
Testing and Quality Engineering umfasst Software zur Planung, Bereitstellung und Durchführung systematischer Qualitätsprüfungen für Anwendungen, Geräte und verteilte Dienste. Die Zusammenstellung ordnet Crowd-, IoT-, Last-, Geräte-, Virtualisierungs-, allgemeine Test- und Managementfunktionen nach ihrem Prüfgegenstand. Die nachgeordneten Leistungen erzeugen nachvollziehbare Nachweise über Funktionsfähigkeit, Belastbarkeit und Freigabereife.
- 1-2-11-11-1 Crowd Testing: "Crowd Testing" umfasst einen digital organisierten Prüfdienst, der viele räumlich verteilte Tester mit unterschiedlichen Geräten und Nutzungskontexten einbindet. Die Leistung verteilt definierte Testaufträge, Zielgruppenmerkmale und Berichtsanforderungen an geeignete Teilnehmer. Reale Nutzer prüfen Anwendungen unter vielfältigen technischen, sprachlichen und regionalen Bedingungen. Befunde werden validiert, gruppiert und mit reproduzierbaren Nachweisen an das Entwicklungsteam übergeben. Die Leistung erweitert kontrollierte Qualitätssicherung um eine große Vielfalt realer Einsatzsituationen.
- 1-2-11-11-2 IoT Testing: "IoT Testing" ermöglicht die Prüfung vernetzter Geräte, Sensoren, Kommunikationswege und zugehöriger Plattformdienste als zusammenhängendes System. Die Leistung simuliert Geräte, Nachrichten, Netzbedingungen und große gleichzeitige Verbindungen oder bindet reale Komponenten ein. Protokolle, Firmware, Datenübertragung, Sicherheit und Verhalten bei Verbindungsstörungen werden gezielt untersucht. Ergebnisse machen Fehler über Geräte-, Netz- und Backendgrenzen hinweg nachvollziehbar. Die Leistung weist nach, ob eine IoT-Lösung unter ihren vorgesehenen Betriebsbedingungen zuverlässig zusammenarbeitet.
- 1-2-11-11-3 Load Testing: "Load Testing" ermöglicht die Prüfung des Verhaltens eines Systems unter definierter gleichzeitiger Nutzung oder Verarbeitungslast. Die Leistung erzeugt reproduzierbare Anfragen, Benutzeraktionen oder Datenmengen und steigert sie nach einem geplanten Lastprofil. Antwortzeiten, Durchsatz, Fehler, Ressourcen und Sättigungsgrenzen werden während der Ausführung gemessen. Engpässe lassen sich technischen Komponenten und bestimmten Laststufen zuordnen. Die Leistung zeigt, ob Leistungs- und Kapazitätsziele bei erwarteter oder außergewöhnlicher Belastung eingehalten werden.
- 1-2-11-11-4 Mobile Device Testing: "Mobile Device Testing" ermöglicht die Bereitstellung und Steuerung realer mobiler Endgeräte für Anwendungstests aus der Ferne. Die Leistung steuert Installation, Bedienung, Bildschirmansicht und die Erfassung technischer Daten auf unterschiedlichen Geräte- und Betriebssystemversionen. Automatisierte und manuelle Tests können denselben Gerätepool nutzen. Geräte werden zwischen Prüfungen zurückgesetzt und kontrolliert den jeweiligen Nutzern zugewiesen. Die Leistung macht vielfältige reale Mobilhardware für reproduzierbare Qualitätssicherung zugänglich.
- 1-2-11-11-5 Service Virtualization: "Service Virtualization" ermöglicht die Simulation abhängiger Dienste, Systeme oder Schnittstellen für Entwicklungs- und Testzwecke. Die Leistung bildet erwartete Antworten, Datenzustände, Fehler, Verzögerungen und Lastverhalten nicht verfügbarer oder schwer nutzbarer Komponenten nach. Tests können dadurch früh und unabhängig von produktiven Fremdsystemen durchgeführt werden. Virtuelle Dienste werden aus Spezifikationen, aufgezeichnetem Verkehr oder konfigurierten Szenarien erzeugt. Die Leistung entkoppelt Qualitätssicherung von Kosten, Verfügbarkeit und Risiken realer Abhängigkeiten.
- 1-2-11-11-6 Software Testing: "Software Testing" unterstützt die Erstellung, Ausführung und Auswertung funktionaler und technischer Prüfungen digitaler Anwendungen. Die Leistung verwaltet Testfälle, Testdaten, erwartete Ergebnisse und ihre manuelle oder automatisierte Ausführung. Abweichungen werden mit dem geprüften Stand, der Umgebung und reproduzierbaren Nachweisen verknüpft. Unterschiedliche Testarten können Komponenten, Schnittstellen oder vollständige Nutzungsszenarien untersuchen. Die Leistung liefert nachvollziehbare Qualitätsaussagen über die Übereinstimmung einer Anwendung mit festgelegten Anforderungen.
- 1-2-11-11-7 Test Management: "Test Management" unterstützt die übergreifende Planung und Steuerung von Testaktivitäten und ihren Nachweisen. Die Leistung verwaltet Testpläne, Fälle, Daten, Ausführungen, Umgebungen, Verantwortlichkeiten und Freigabekriterien. Anforderungen und Fehler werden mit den zugehörigen Prüfungen und Ergebnissen verknüpft. Fortschritt, Abdeckung und offene Risiken werden für Entscheidungen über weitere Tests oder Auslieferung aufbereitet. Die Leistung schafft eine konsistente und auditierbare Grundlage für koordinierte Qualitätssicherung.
1-2-12 ERP
ERP umfasst digitale Leistungen zur integrierten Steuerung finanzieller, betrieblicher, vermögensbezogener und produktionsnaher Unternehmensprozesse. Die Zusammenstellung ordnet Rechnungswesen, Assets, Umwelt und Qualität, übergreifende Betriebsführung, Fertigung, Zahlungen, Beschaffung, Projekte und Steuern nach ihrer jeweiligen Geschäftsfunktion. Die nachgeordneten Leistungen verbinden gemeinsame Stamm- und Bewegungsdaten mit kontrollierten transaktionalen Arbeitsabläufen.
1-2-12-1 Accounting and Financial Operations
Accounting and Financial Operations umfasst Software zur Buchführung, Abrechnung, Finanzplanung, Forderungs- und Verbindlichkeitsbearbeitung sowie zum finanziellen Abschluss. Die Zusammenstellung ordnet einzelne Finanzprozesse von Rechnungseingang und Zahlung bis zu Analyse, Prüfung und Reiseaufwand nach ihrem Ergebnis. Die nachgeordneten Leistungen schaffen konsistente Finanzdaten und nachvollziehbare kaufmännische Vorgänge.
- 1-2-12-1-1 Accounting: "Accounting" ermöglicht die vollständige Erfassung, Klassifikation und Auswertung finanzieller Geschäftsvorfälle. Die Leistung führt Kontenplan, Buchungen, Nebenbücher, Perioden und Belege nach festgelegten Rechnungslegungsregeln. Automatische Kontierungen und Prüfungen sichern ausgeglichene sowie nachvollziehbare Buchungssätze. Salden, Journale und Abschlüsse werden aus dem gemeinsamen Buchungsbestand erzeugt. Die Leistung stellt die verbindliche finanzielle Dokumentation einer Organisation bereit.
- 1-2-12-1-2 Accounting Practice Management: "Accounting Practice Management" unterstützt die Steuerung von Mandaten, Aufgaben und Leistungen einer Buchhaltungs- oder Steuerberatungspraxis. Die Leistung verbindet Kundenakten, Fristen, Arbeitsaufträge, Dokumente, Zeitaufwand und Abrechnung. Wiederkehrende Verpflichtungen werden Mitarbeitern zugewiesen und über festgelegte Prüf- sowie Freigabeschritte verfolgt. Mandantenkommunikation und sichere Unterlagenanforderung können in denselben Arbeitsablauf eingebunden werden. Die Leistung organisiert den fachlichen und kaufmännischen Betrieb einer rechnungslegungsbezogenen Dienstleistungspraxis.
- 1-2-12-1-3 Accounts Payable Automation: "Accounts Payable Automation" unterstützt die automatisierte Bearbeitung eingehender Rechnungen bis zur freigegebenen Zahlung. Die Leistung erfasst Rechnungsdaten, gleicht sie mit Bestellungen und Leistungsnachweisen ab und erkennt Abweichungen oder Dubletten. Kontierung, Prüfung und Genehmigung werden nach Betrag, Lieferant und organisatorischen Regeln gesteuert. Fällige und freigegebene Verbindlichkeiten werden an Buchhaltung und Zahlungsverkehr übergeben. Die Leistung reduziert manuelle Bearbeitung und erhöht Kontrolle im Kreditorenprozess.
- 1-2-12-1-4 Accounts Receivable: "Accounts Receivable" unterstützt die Verwaltung offener Kundenforderungen und zugehöriger Zahlungseingänge. Die Leistung führt Rechnungen, Fälligkeiten, Gutschriften, Zahlungen und Restbeträge je Debitor zusammen. Zahlungseingänge werden passenden Forderungen zugeordnet und Abweichungen zur Klärung markiert. Altersstrukturen und Mahnstatus machen überfällige Beträge und Kreditrisiken sichtbar. Die Leistung stellt einen aktuellen und nachvollziehbaren Bestand der ausstehenden Forderungen bereit.
- 1-2-12-1-5 Billing: "Billing" ermöglicht die Berechnung und Erstellung von Rechnungen für erbrachte oder bereitgestellte Leistungen. Die Leistung verarbeitet Preise, Mengen, Zeiträume, Rabatte, Steuern und vertragliche Abrechnungsregeln zu einzelnen Rechnungspositionen. Freigaben und Prüfungen sichern Vollständigkeit sowie korrekte Zuordnung zu Kunde und Leistungszeitraum. Rechnungen werden in geeigneten Formaten zugestellt und an Buchhaltung sowie Forderungsmanagement übergeben. Die Leistung überführt abrechenbare Geschäftsvorgänge in nachvollziehbare Zahlungsansprüche.
- 1-2-12-1-6 Budgeting and Forecasting: "Budgeting and Forecasting" unterstützt die Erstellung, Abstimmung und laufende Aktualisierung finanzieller Planungen. Die Leistung verbindet Annahmen, Organisationseinheiten, Konten, Zeiträume und Geschäftstreiber in versionierten Budgets und Prognosen. Dezentrale Beiträge werden über Arbeitsabläufe gesammelt, konsolidiert und auf Plausibilität geprüft. Szenarien und Soll-Ist-Vergleiche zeigen Auswirkungen veränderter Erwartungen. Die Leistung stellt eine gemeinsame finanzielle Vorschau für Steuerung und Mittelentscheidung bereit.
- 1-2-12-1-7 Business Plan: "Business Plan" unterstützt die strukturierte Entwicklung und Darstellung eines Geschäftsmodells mit finanzieller Planung. Die Leistung verbindet Zielmarkt, Leistungsangebot, Organisation, Maßnahmen, Ressourcen und Annahmen mit Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsrechnungen. Vorlagen und Szenarien unterstützen die konsistente Ausarbeitung verschiedener Entwicklungsverläufe. Kennzahlen und Berichte bereiten die Planung für interne Entscheidungen oder externe Finanzierung auf. Die Leistung erzeugt einen nachvollziehbaren Gesamtplan für Aufbau oder Weiterentwicklung eines Geschäftsvorhabens.
- 1-2-12-1-8 Cash Flow Management: "Cash Flow Management" unterstützt die Planung und Überwachung tatsächlicher sowie erwarteter Zahlungsströme. Die Leistung verbindet Kontostände, offene Forderungen, Verbindlichkeiten, wiederkehrende Zahlungen und geplante Investitionen zu einer Liquiditätsvorschau. Kurz- und mittelfristige Engpässe werden nach Zeitpunkt und Ursache sichtbar. Szenarien zeigen die Wirkung verschobener Ein- oder Auszahlungen und verfügbarer Finanzierungsmaßnahmen. Die Leistung unterstützt die rechtzeitige Sicherung der Zahlungsfähigkeit.
- 1-2-12-1-9 Credit and Collections: "Credit and Collections" unterstützt die Bewertung von Kundenkreditrisiken und die gesteuerte Einziehung überfälliger Forderungen. Die Leistung verwaltet Kreditlimits, Bonitätsinformationen, offene Posten, Mahnstufen und Kontaktverläufe. Risikoregeln können neue Aufträge prüfen oder bei Überschreitung eine Freigabe verlangen. Inkassoaktivitäten werden priorisiert, dokumentiert und mit Zahlungsvereinbarungen sowie Streitfällen verbunden. Die Leistung reduziert Forderungsausfälle und macht Kreditentscheidungen nachvollziehbar.
- 1-2-12-1-10 Deduction Management: "Deduction Management" umfasst Software zur Bearbeitung von Kürzungen, Abzügen und Differenzen, die Kunden bei Zahlungen geltend machen. Die Leistung ordnet den verminderten Zahlungseingang einer Forderung und einem angegebenen Grund zu. Belege, Verträge, Lieferdaten und vereinbarte Konditionen werden zur Prüfung des Abzugs zusammengeführt. Berechtigte Fälle führen zu Gutschriften, unberechtigte zu Nachforderung oder Streitbearbeitung. Die Leistung beschleunigt die nachvollziehbare Klärung von Zahlungsdifferenzen im Forderungsprozess.
- 1-2-12-1-11 Expense Management: "Expense Management" ermöglicht die Erfassung, Prüfung, Genehmigung und Erstattung geschäftlicher Ausgaben von Beschäftigten. Die Leistung übernimmt Belege, Zahlungsdaten, Kostenstellen, Reisezwecke und steuerlich relevante Angaben. Richtlinien prüfen Beträge, Ausgabenarten und erforderliche Nachweise bereits bei der Einreichung. Freigegebene Aufwendungen werden an Buchhaltung und Auszahlung übergeben. Die Leistung schafft einen kontrollierten und nachvollziehbaren Prozess für persönliche Geschäftsauslagen.
- 1-2-12-1-12 Financial Analysis: "Financial Analysis" ermöglicht die Untersuchung finanzieller Daten, Kennzahlen und Entwicklungen einer Organisation. Die Leistung verbindet Buchungs-, Plan- und Leistungsdaten und ermöglicht Vergleiche nach Zeitraum, Einheit, Produkt oder anderen Steuerungsmerkmalen. Abweichungs-, Trend-, Szenario- und Rentabilitätsanalysen zeigen Ursachen und wirtschaftliche Auswirkungen. Berichte und interaktive Modelle machen Annahmen sowie Berechnungswege nachvollziehbar. Die Leistung unterstützt fundierte finanzielle Entscheidungen auf konsistenten Daten.
- 1-2-12-1-13 Financial Audit: "Financial Audit" unterstützt die Planung, Durchführung und Dokumentation von Prüfungen finanzieller Berichterstattung und Kontrollen. Die Leistung verwaltet Prüfungsumfang, Risiken, Arbeitspapiere, Stichproben, Nachweise und Feststellungen. Buchungsdaten können auf ungewöhnliche Muster, fehlende Belege oder Kontrollabweichungen untersucht werden. Review- und Freigabeschritte sichern die Qualität und Unabhängigkeit des Prüfungsurteils. Die Leistung schafft eine nachvollziehbare Prüfungsakte von der Planung bis zum Bericht.
- 1-2-12-1-14 Financial Close: "Financial Close" umfasst Software zur Koordination der Arbeiten, mit denen eine Buchungsperiode vollständig abgeschlossen und berichtet wird. Die Leistung steuert Abschlussaufgaben, Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten, Fristen und erforderliche Genehmigungen über beteiligte Einheiten hinweg. Kontenabstimmungen, Buchungen und Konsolidierungsschritte werden mit ihrem Bearbeitungsstatus sichtbar. Verzögerungen und offene Nachweise können früh eskaliert werden. Die Leistung führt verteilte Abschlussarbeiten zu einem kontrollierten und termingerechten Finanzabschluss zusammen.
- 1-2-12-1-15 Financial Reconciliation: "Financial Reconciliation" unterstützt beim systematischen Abgleich finanzieller Datensätze aus unterschiedlichen Quellen. Die Leistung vergleicht Konten, Buchungen, Zahlungen, Belege oder Transaktionen anhand definierter Zuordnungsregeln. Übereinstimmende Positionen werden automatisch bestätigt, während Differenzen zur Klärung bereitgestellt werden. Korrekturen und Freigaben bleiben mit der jeweiligen Abweichung nachvollziehbar verbunden. Die Leistung weist die Konsistenz finanzieller Bestände nach und reduziert manuelle Abstimmungsarbeit.
- 1-2-12-1-16 FP&A: "FP&A" unterstützt integrierte Finanzplanung, Leistungsanalyse und vorausschauende Unternehmenssteuerung. Die Leistung verbindet Budgets, Forecasts, Szenarien, operative Treiber und Ist-Daten in mehrdimensionalen Modellen. Verantwortliche können Auswirkungen strategischer oder betrieblicher Entscheidungen auf Ergebnis, Liquidität und Ressourcen untersuchen. Kommentierung und Arbeitsabläufe koordinieren Planungsbeiträge sowie Managementberichte. Die Leistung schafft eine fortlaufend aktualisierte finanzielle Entscheidungsgrundlage jenseits der reinen Buchführung.
- 1-2-12-1-17 Invoice Management: "Invoice Management" unterstützt die zentrale Verwaltung ein- und ausgehender Rechnungsdokumente und ihrer Bearbeitungsstände. Die Leistung erfasst Rechnungsdaten, ordnet Belege Geschäftspartnern und Vorgängen zu und steuert Prüf- sowie Freigabeschritte. Dubletten, fehlende Angaben und Abweichungen werden erkannt und verantwortlichen Bearbeitern zugewiesen. Dokument, Buchung und Zahlung bleiben über den Lebenszyklus miteinander verknüpft. Die Leistung stellt eine vollständige und auffindbare Rechnungsakte für kaufmännische Prozesse bereit.
- 1-2-12-1-18 Mileage Tracking: "Mileage Tracking" ermöglicht die Erfassung dienstlich gefahrener Strecken für Erstattung, Abrechnung oder steuerlichen Nachweis. Die Leistung zeichnet Fahrten automatisch oder manuell mit Datum, Entfernung, Start, Ziel und Zweck auf. Nutzer klassifizieren einzelne Strecken und ergänzen erforderliche Belege oder Projektzuordnungen. Berechnungsregeln überführen anerkannte Kilometer in erstattungs- oder abrechnungsfähige Beträge. Die Leistung erzeugt ein nachvollziehbares Fahrtenprotokoll mit den benötigten Auswertungen.
- 1-2-12-1-19 Travel Management: "Travel Management" unterstützt die Planung, Genehmigung, Buchung und Kontrolle geschäftlicher Reisen. Die Leistung verbindet Reiserichtlinien, Verkehrsmittel, Unterkunft, Reisende, Kostenstellen und Sicherheitsinformationen in einem durchgängigen Ablauf. Buchungsoptionen werden auf Verfügbarkeit, Preis und Regelkonformität geprüft. Änderungen, Stornierungen und Reiseereignisse bleiben mit Genehmigung und späterer Abrechnung verknüpft. Die Leistung ermöglicht eine kontrollierte und wirtschaftliche Organisation dienstlicher Mobilität.
1-2-12-2 Asset Management
Asset Management umfasst Software zur wirtschaftlichen und technischen Verwaltung physischer Anlagen, Gebäude, Infrastruktur und Werkzeuge. Die Zusammenstellung ordnet Leasing, Leistung, Ortung, Kalibrierung, Instandhaltung, Gebäudebetrieb und vorausschauende Wartung nach ihrer jeweiligen Assetfunktion. Die nachgeordneten Leistungen sichern Verfügbarkeit, Zustand, Nutzung und Lebenszyklusentscheidungen materieller Ressourcen.
- 1-2-12-2-1 Asset Leasing: "Asset Leasing" unterstützt die Verwaltung der zeitlich begrenzten Überlassung physischer Vermögensgegenstände gegen vereinbarte Entgelte. Die Leistung führt Leasingobjekt, Vertrag, Laufzeit, Rate, Restwert, Nutzung und Rückgabebedingungen zusammen. Übergabe, Änderung, Verlängerung und Beendigung werden in geregelten Abläufen dokumentiert. Zahlungspläne und bilanzielle Informationen können mit dem tatsächlichen Assetbestand abgestimmt werden. Die Leistung bildet die kaufmännische und operative Lebenszyklusakte geleaster Güter ab.
- 1-2-12-2-2 Asset Performance Management: "Asset Performance Management" ermöglicht die Überwachung und Verbesserung der technischen Leistung kritischer Anlagen. Die Leistung verbindet Zustands-, Betriebs-, Wartungs- und Ausfalldaten zu einem aktuellen Bild von Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit. Analysen erkennen Verschlechterungen, Ursachen und wirtschaftliche Risiken vor ungeplanten Ausfällen. Maßnahmen werden nach Kritikalität, Restlebensdauer und erwarteter Wirkung priorisiert. Die Leistung unterstützt Entscheidungen, die Verfügbarkeit, Sicherheit und Lebenszykluskosten technischer Assets ausbalancieren.
- 1-2-12-2-3 Asset Tracking: "Asset Tracking" ermöglicht die fortlaufende Erfassung von Standort, Status und Verantwortlichkeit beweglicher oder verteilter Vermögensgegenstände. Die Leistung verbindet eindeutige Kennzeichnungen mit Scan-, Funk-, Satelliten- oder anderen geeigneten Positionsdaten. Übergaben, Bewegungen und Bestandsprüfungen aktualisieren die Assethistorie. Warnungen können unzulässiges Entfernen, fehlende Rückgabe oder längere Inaktivität melden. Die Leistung macht physische Güter auffindbar und ihre Nutzung nachvollziehbar.
- 1-2-12-2-4 Calibration: "Calibration" unterstützt die Planung, Dokumentation und Auswertung der Kalibrierung von Mess- und Prüfmitteln. Die Leistung verwaltet Sollwerte, Toleranzen, Verfahren, Referenzmittel, Intervalle und Verantwortlichkeiten je Gerät. Messergebnisse werden erfasst und gegen zulässige Abweichungen bewertet. Nicht bestandene Kalibrierungen lösen Korrektur, Sperrung und gegebenenfalls eine Prüfung früherer Messungen aus. Die Leistung weist die messtechnische Eignung eingesetzter Prüfmittel nachvollziehbar nach.
- 1-2-12-2-5 CMMS: "CMMS" unterstützt die Planung und Dokumentation von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an technischen Anlagen und Betriebsmitteln. Die Leistung führt Assets, Arbeitsaufträge, Ersatzteile, Wartungspläne, Störungen und Techniker in einem gemeinsamen System. Präventive Aufgaben werden zeit- oder nutzungsabhängig ausgelöst und bis zum Abschluss verfolgt. Historien und Kennzahlen zeigen Kosten, Ausfallursachen und wiederkehrenden Instandhaltungsbedarf. Die Leistung organisiert den täglichen Instandhaltungsbetrieb und schafft eine vollständige technische Wartungsakte.
- 1-2-12-2-6 Enterprise Asset Management (EAM): "Enterprise Asset Management (EAM)" unterstützt die organisationsweite Steuerung physischer Vermögensgegenstände über ihren vollständigen Lebenszyklus. Die Leistung verbindet Planung, Beschaffung, Bestand, Betrieb, Wartung, Kosten, Risiken und Aussonderung verschiedener Assetarten. Gemeinsame Stammdaten und Arbeitsabläufe koordinieren technische, kaufmännische und organisatorische Verantwortlichkeiten. Zustands- und Leistungsinformationen unterstützen Investitions-, Ersatz- und Instandhaltungsentscheidungen. Die Leistung schafft eine integrierte Führungsgrundlage für wertintensive und betriebsrelevante Anlagenbestände.
- 1-2-12-2-7 Facility Management: "Facility Management" unterstützt die Verwaltung von Gebäuden, Flächen, technischen Einrichtungen und gebäudebezogenen Diensten. Die Leistung verbindet Raumdaten, Belegung, Wartung, Reinigung, Energie, Umzüge und Serviceaufträge in einem gemeinsamen Bestandsmodell. Nutzer melden Bedarfe, während verantwortliche Stellen Aufträge und externe Leistungen koordinieren. Kosten, Zustand und Nutzung werden standortbezogen ausgewertet. Die Leistung unterstützt den sicheren, wirtschaftlichen und bedarfsgerechten Betrieb von Immobilien und Arbeitsumgebungen.
- 1-2-12-2-8 Infrastructure Asset Management: "Infrastructure Asset Management" unterstützt die langfristige Verwaltung räumlich verteilter öffentlicher oder betrieblicher Infrastrukturanlagen. Die Leistung führt Bestand, Lage, Zustand, Leistung, Risiken, Inspektionen und Erneuerungsbedarf von Netzen und Bauwerken zusammen. Zustandsmodelle und Lebenszyklusprognosen unterstützen die Priorisierung begrenzter Investitionsmittel. Maßnahmen werden räumlich und zeitlich geplant und mit dem fortgeschriebenen Anlagenwert verknüpft. Die Leistung schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Erhalt, Ausbau und Ersatz langlebiger Infrastruktur.
- 1-2-12-2-9 Predictive Maintenance: "Predictive Maintenance" ermöglicht die Vorhersage wahrscheinlicher Ausfälle oder Wartungsbedarfe aus Zustands- und Betriebsdaten technischer Anlagen. Die Leistung erkennt Muster, Abweichungen und Verschleißanzeichen, bevor festgelegte Leistungsgrenzen überschritten werden. Modelle verbinden Sensorwerte mit Wartungshistorie, Nutzung und Umgebungsbedingungen. Warnungen priorisieren Eingriffe nach erwarteter Restzeit und möglicher Auswirkung. Die Leistung ermöglicht bedarfsbezogene Wartung vor einem Ausfall statt ausschließlich nach festen Intervallen.
- 1-2-12-2-10 Smart Buildings: "Smart Buildings" vernetzen und steuern technische Gebäudesysteme anhand gemeinsamer Daten und Regeln. Die Leistung verbindet Daten aus Energieversorgung, Klima, Beleuchtung, Belegung, Zutritt und technischen Anlagen in einer gemeinsamen Betriebsplattform. Automatisierungsregeln passen den Gebäudebetrieb an Nutzung, Komfort, Sicherheit und Energieziele an. Störungen und ungewöhnliche Verbrauchsmuster werden zentral erkannt und bearbeitet. Die Leistung macht Gebäudefunktionen datenbasiert steuerbar und verbessert ihren abgestimmten Betrieb.
- 1-2-12-2-11 Tool Tracking: "Tool Tracking" ermöglicht die Bestands- und Bewegungsverfolgung von Werkzeugen und mobilen Arbeitsmitteln. Die Leistung ordnet jedes Werkzeug einem Standort, Nutzer, Auftrag, Zustand und gegebenenfalls Prüf- oder Rückgabetermin zu. Scan- oder Funkerfassung dokumentiert Ausgabe, Übergabe und Rücknahme. Fehlende, überfällige oder nicht einsatzfähige Werkzeuge werden gezielt gemeldet. Die Leistung reduziert Suchzeiten und Verluste und stellt benötigte Arbeitsmittel nachvollziehbar bereit.
1-2-12-3 Environmental, Quality and Safety Management
Environmental, Quality and Safety Management umfasst Software zur Steuerung von Stoffen, Gefährdungen, Prüfungen, Arbeitsfreigaben und qualitätsbezogenen Anforderungen. Die Zusammenstellung ordnet Umwelt-, Gesundheits-, Ergonomie-, Ermüdungs-, Inspektions-, Arbeitsschutz- und Spezifikationsaufgaben nach ihrem Kontrollgegenstand. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen sichere Arbeitsbedingungen, regelkonforme Prozesse und nachweisbare Produkt- oder Betriebsqualität.
- 1-2-12-3-1 Chemical Management: "Chemical Management" ermöglicht die Erfassung und kontrollierte Verwendung chemischer Stoffe und Gemische in einer Organisation. Die Leistung verwaltet Bestände, Eigenschaften, Sicherheitsdatenblätter, Gefahreneinstufungen, Standorte und zulässige Anwendungen. Freigaben und Mengenlimits können Beschaffung, Lagerung, Nutzung und Entsorgung steuern. Änderungen an Stoffinformationen werden mit betroffenen Arbeitsplätzen und Schutzmaßnahmen abgeglichen. Die Leistung schafft Transparenz und Nachweise für einen sicheren sowie regelgerechten Chemikalienlebenszyklus.
- 1-2-12-3-2 Environmental Health and Safety: "Environmental Health and Safety" unterstützt die integrierte Steuerung von Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen im Betrieb. Die Leistung erfasst Gefährdungen, Ereignisse, Emissionen, Prüfungen, Maßnahmen und regulatorische Nachweise. Arbeitsabläufe unterstützen Meldung, Untersuchung, Korrektur und vorbeugende Behandlung von Abweichungen. Kennzahlen und Berichte zeigen Risiken und Entwicklung über Standorte und Organisationseinheiten hinweg. Die Leistung stellt eine gemeinsame Betriebsgrundlage für verantwortliche EHS-Prozesse bereit.
- 1-2-12-3-3 Ergonomics: "Ergonomics" ermöglicht die Bewertung und Verbesserung der Anpassung von Arbeit an körperliche und kognitive Fähigkeiten von Menschen. Die Leistung untersucht Haltungen, Bewegungen, Kräfte, Wiederholungen, Arbeitsumgebung und mentale Belastungen anhand geeigneter Bewertungsverfahren. Arbeitsplatzdaten, Beobachtungen oder Sensormessungen werden zu konkreten Risikohinweisen verarbeitet. Verbesserungsmaßnahmen können gestaltet, priorisiert und nach ihrer Umsetzung erneut bewertet werden. Die Leistung unterstützt die Vorbeugung arbeitsbedingter Beschwerden und eine menschengerechte Arbeitsgestaltung.
- 1-2-12-3-4 Fatigue Risk Management: "Fatigue Risk Management" ermöglicht die Erkennung und Steuerung von Sicherheitsrisiken durch Ermüdung. Die Leistung verbindet Arbeits- und Ruhezeiten, Schichtfolgen, Tätigkeitsanforderungen, Selbstauskünfte und mögliche Leistungsindikatoren. Modelle bewerten, wann erhöhte Müdigkeit die sichere Aufgabenerfüllung beeinträchtigen kann. Warnungen und Planungsregeln unterstützen Anpassungen von Einsatz, Pause oder zusätzlicher Kontrolle. Die Leistung macht ermüdungsbedingte Risiken in zeitkritischen oder sicherheitsrelevanten Tätigkeiten vorausschauend behandelbar.
- 1-2-12-3-5 Inspection Management: "Inspection Management" unterstützt die Planung, Durchführung und Nachverfolgung standardisierter Inspektionen. Die Leistung verwaltet Prüfobjekte, Intervalle, Checklisten, Qualifikationen, Termine und erforderliche Nachweise. Mobile Erfassung ermöglicht Befunde, Messwerte, Bilder und Unterschriften unmittelbar am Prüfgegenstand. Abweichungen lösen Korrekturaufträge, Fristen und erneute Prüfungen aus. Die Leistung stellt eine vollständige und nachvollziehbare Inspektionshistorie für Anlagen, Produkte oder Betriebsstätten bereit.
- 1-2-12-3-6 Occupational Health and Safety (OHS): "Occupational Health and Safety (OHS)" unterstützt die Steuerung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Die Leistung erfasst Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Vorfälle, arbeitsmedizinische Anforderungen, Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten. Beschäftigte können Beobachtungen und Ereignisse melden, während Fachstellen Untersuchung und Abhilfe koordinieren. Fristen und Nachweise zeigen, ob gesetzte Maßnahmen wirksam und erforderliche Pflichten erfüllt sind. Die Leistung unterstützt sichere Arbeitsbedingungen und systematische Prävention arbeitsbezogener Schäden.
- 1-2-12-3-7 Permit to Work (PTW): "Permit to Work (PTW)" ermöglicht die kontrollierte Freigabe besonders gefährlicher oder koordinationsbedürftiger Arbeiten. Die Leistung beschreibt Tätigkeit, Ort, Zeitraum, Gefahren, Schutzmaßnahmen, beteiligte Personen und notwendige Genehmigungen. Prüfungen und Unterschriften müssen vollständig vorliegen, bevor die Arbeit begonnen werden darf. Gleichzeitige Arbeiten, Änderungen und Unterbrechungen werden im aktuellen Freigabestatus berücksichtigt. Die Leistung stellt sicher, dass risikobehaftete Tätigkeiten nur unter dokumentierten sicheren Bedingungen ausgeführt werden.
- 1-2-12-3-8 Quality Management Systems (QMS): "Quality Management Systems (QMS)" unterstützen die organisationsweite Verwaltung qualitätsrelevanter Prozesse und Nachweise. Die Leistung verbindet Dokumentlenkung, Abweichungen, Korrekturmaßnahmen, Prüfungen, Audits, Schulungen und Änderungssteuerung. Rollen und Freigaben sorgen für konsistente Anwendung verbindlicher Qualitätsverfahren. Ursachen, Maßnahmen und Wirksamkeitskontrollen bleiben über einzelne Fälle hinweg nachvollziehbar. Die Leistung unterstützt ein dauerhaft betriebenes und prüfbares Qualitätsmanagementsystem.
- 1-2-12-3-9 Specification Management: "Specification Management" unterstützt die Erstellung und Kontrolle verbindlicher Anforderungen an Produkte, Materialien, Verpackungen oder Prozesse. Die Leistung verwaltet Merkmale, Grenzwerte, Rezepturen, Versionen, Freigaben und Gültigkeiten in strukturierten Spezifikationen. Änderungen werden auf betroffene Produkte, Lieferanten und Dokumente zurückverfolgt. Vergleiche und Prüfregeln erkennen widersprüchliche oder unvollständige Anforderungen. Die Leistung stellt sicher, dass Entwicklung, Beschaffung, Herstellung und Qualitätssicherung auf gültigen technischen Vorgaben beruhen.
1-2-12-4 ERP and Enterprise Operations
ERP and Enterprise Operations umfasst Software zur integrierten Steuerung unternehmensweiter Vorgänge, Geschäftspartnernetze und professioneller Dienstleistungen. Die Zusammenstellung ordnet Aktivitätsüberwachung, Händlerbetriebe, umfassende ERP-Kernprozesse und dienstleistungsbezogene Automatisierung nach ihrem Betriebsmodell. Die nachgeordneten Leistungen verbinden transaktionale Abläufe mit gemeinsamer Planung, Kontrolle und Auswertung.
- 1-2-12-4-1 Business Activity Monitoring: "Business Activity Monitoring" ermöglicht die laufende Beobachtung geschäftlicher Ereignisse und Prozesskennzahlen in nahezu aktueller Zeit. Die Leistung verbindet Datenströme aus Anwendungen und erkennt definierte Zustände, Abweichungen oder Schwellenüberschreitungen. Dashboards zeigen den momentanen Ablauf kritischer Geschäftsvorgänge über Systemgrenzen hinweg. Regeln lösen Warnungen oder Folgeaktionen aus, wenn ein erwarteter Prozessverlauf gefährdet ist. Die Leistung ermöglicht zeitnahe operative Steuerung auf Grundlage tatsächlich eintretender Geschäftsereignisse.
- 1-2-12-4-2 Dealer Management: "Dealer Management" unterstützt die integrierte Steuerung von Verkaufs-, Service-, Teile- und Kundenprozessen eines Händlerbetriebs. Die Leistung verbindet Fahrzeug- oder Produktbestand, Angebote, Werkstattaufträge, Ersatzteile, Finanzierung und Kundenkontakte. Gemeinsame Stammdaten und Terminabläufe koordinieren Vertrieb und nachgelagerten Service. Abrechnung und Berichte machen wirtschaftliche Leistung nach Standort und Geschäftsart sichtbar. Die Leistung bildet die operativen Kernprozesse eines mehrgliedrigen Handels- und Servicebetriebs ab.
- 1-2-12-4-3 ERP: "ERP" unterstützt die integrierte Planung und Abwicklung zentraler Ressourcen- und Geschäftsprozesse einer Organisation. Die Leistung verbindet Finanzen, Beschaffung, Bestand, Aufträge, Personal, Projekte oder Produktion auf gemeinsamen Stamm- und Bewegungsdaten. Transaktionen werden über organisatorische Einheiten hinweg nach einheitlichen Regeln verbucht und weitergeführt. Berechtigungen, Arbeitsabläufe und Berichte schaffen Kontrolle über zusammenhängende betriebliche Vorgänge. Die Leistung stellt ein zentrales operatives Rückgrat für unternehmensweite Ressourcensteuerung bereit.
- 1-2-12-4-4 Professional Services Automation: "Professional Services Automation" unterstützt die Planung, Durchführung und Abrechnung wissensbasierter Kundenprojekte. Die Leistung verbindet Verkaufschance, Projekt, Ressourcen, Zeit, Ausgaben, Leistung und Rechnung in einem durchgängigen Ablauf. Qualifikationen und Verfügbarkeiten unterstützen die passende Besetzung abrechenbarer Aufträge. Projektfortschritt, Auslastung, Marge und offene Abrechnung werden laufend sichtbar. Die Leistung steuert den wirtschaftlichen Betrieb professioneller Dienstleistungen von der Beauftragung bis zum Erlös.
1-2-12-5 Manufacturing
Manufacturing umfasst Software zur Planung, Ausführung, Überwachung und Verbesserung industrieller Produktionsprozesse. Die Zusammenstellung ordnet Feinplanung, Werkerunterstützung, vernetzte Anlagen, Werkstattfertigung, Produktionsausführung, Analyse, Prozessfertigung, Leittechnik und Gewährleistung nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen verbinden Aufträge, Material, Maschinen, Menschen und Qualitätsdaten zu kontrollierbaren Fertigungsabläufen.
- 1-2-12-5-1 Advanced Planning and Scheduling (APS): "Advanced Planning and Scheduling (APS)" unterstützt die optimierte zeitliche und mengenmäßige Planung von Produktion unter realen Kapazitätsbeschränkungen. Die Leistung verbindet Aufträge, Materialverfügbarkeit, Maschinen, Personal, Rüstzeiten und Liefertermine in einem berechenbaren Planungsmodell. Optimierungsverfahren erzeugen ausführbare Reihenfolgen und zeigen Konflikte oder verspätete Bedarfe. Szenarien ermöglichen den Vergleich unterschiedlicher Prioritäten und Ressourcenzuteilungen. Die Leistung liefert einen fein abgestimmten Produktionsplan für verlässliche Termine und wirtschaftliche Auslastung.
- 1-2-12-5-2 Connected Worker: "Connected Worker" ermöglicht die digitale Unterstützung von Beschäftigten unmittelbar in industriellen Arbeitsabläufen. Die Leistung stellt rollen- und situationsbezogene Anweisungen, Aufträge, Sicherheitsinformationen und Echtzeitdaten auf mobilen oder tragbaren Geräten bereit. Beschäftigte erfassen Fortschritt, Messwerte, Abweichungen und Wissen direkt am Arbeitsplatz. Verbindungen zu Maschinen und Betriebssystemen halten Informationen und tatsächlichen Prozesszustand synchron. Die Leistung verbindet menschliche Arbeit mit aktuellen digitalen Produktions- und Instandhaltungsinformationen.
- 1-2-12-5-3 Industrial IoT: "Industrial IoT" ermöglicht die Anbindung und Verarbeitung von Daten vernetzter Maschinen, Sensoren und Steuerungen in industriellen Umgebungen. Die Leistung erfasst Zustände und Messwerte über geeignete Protokolle und führt sie in einer skalierbaren Datenplattform zusammen. Geräteidentität, Konfiguration und sichere Kommunikation werden über den technischen Lebenszyklus verwaltet. Echtzeitanalysen und Ereignisregeln unterstützen Überwachung, Optimierung und zustandsbezogene Aktionen. Die Leistung macht physische Produktionsanlagen für digitale Beobachtung und weiterführende Anwendungen zugänglich.
- 1-2-12-5-4 Job Shop Management: "Job Shop Management" unterstützt die Steuerung auftragsbezogener Fertigung mit wechselnden Arbeitsfolgen und Ressourcenbedarfen. Die Leistung verwaltet Kundenaufträge, Arbeitspläne, Maschinen, Materialien, Termine und Kosten für einzelne Fertigungslose. Aufträge werden abhängig von Priorität, Verfügbarkeit und tatsächlichem Fortschritt durch Werkstattbereiche geplant. Rückmeldungen aus der Fertigung aktualisieren Bestand, Auslastung und voraussichtliche Fertigstellung. Die Leistung unterstützt flexible Einzel- und Kleinserienfertigung mit hoher Variantenvielfalt.
- 1-2-12-5-5 Manufacturing Execution System (MES): "Manufacturing Execution System (MES)" unterstützt die unmittelbare Steuerung und Dokumentation laufender Produktionsaufträge auf Werksebene. Die Leistung übergibt Arbeitsfolgen, Material und Vorgaben an die Fertigung und erfasst Mengen, Zeiten, Maschinenzustände und Qualitätsdaten zurück. Rückverfolgbarkeit verbindet eingesetzte Chargen, Anlagen, Personen und Prozessparameter mit dem hergestellten Produkt. Abweichungen und Störungen lösen definierte Bearbeitungs- oder Sperrprozesse aus. Die Leistung bildet die kontrollierte Ausführung zwischen Produktionsplanung und physischem Herstellungsprozess ab.
- 1-2-12-5-6 Manufacturing Intelligence: "Manufacturing Intelligence" ermöglicht die zusammenhängende Analyse von Produktions-, Qualitäts-, Anlagen- und Betriebsdaten. Die Leistung verdichtet Informationen aus Maschinen und Fertigungssystemen zu Kennzahlen über Durchsatz, Ausschuss, Stillstand und Gesamtanlageneffektivität. Zeitliche und ursächliche Zusammenhänge machen Verluste und Abweichungen sichtbar. Dashboards und Warnungen unterstützen operative sowie kontinuierliche Verbesserungsentscheidungen. Die Leistung überführt verteilte Fertigungsdaten in verwertbare Erkenntnisse über die tatsächliche Produktionsleistung.
- 1-2-12-5-7 MPM and MbM Technology for Process Manufacturing: "MPM and MbM Technology for Process Manufacturing" unterstützt die modell- und prozessbezogene Planung der Herstellung in verfahrensintensiven Industrien. Die Leistung verbindet Produktrezeptur, Prozessschritte, Anlagenfähigkeiten, Materialeigenschaften und Qualitätsanforderungen in einer digitalen Fertigungsdefinition. Modelle beschreiben, wie ein gewünschtes Produkteigenschaftsprofil durch geeignete Prozessbedingungen erreicht wird. Änderungen und Varianten werden vor ihrer Übertragung in die Produktion geprüft und nachvollziehbar verwaltet. Die Leistung schafft eine konsistente Verbindung zwischen Produktentwicklung und ausführbarer Prozessfertigung.
- 1-2-12-5-8 Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA): "Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA)" ermöglicht die zentrale Überwachung und übergeordnete Bedienung verteilter technischer Prozesse. Die Leistung erfasst Messwerte und Zustände aus Steuerungen, stellt sie in Prozessbildern dar und übermittelt zulässige Bedienbefehle. Alarme und Historien machen Grenzwertverletzungen, Störungen und zeitliche Verläufe sichtbar. Redundanz, Benutzerrechte und Kommunikationsüberwachung unterstützen einen sicheren kontinuierlichen Betrieb. Die Leistung verbindet Leitstände mit industriellen Anlagen und Infrastrukturnetzen in Echtzeit.
- 1-2-12-5-9 Warranty Management: "Warranty Management" unterstützt die Verwaltung von Garantie- und Gewährleistungsansprüchen für verkaufte oder betriebene Produkte. Die Leistung führt Produkt, Seriennummer, Kunde, Laufzeit, Bedingungen, Fehlerbild und Reparatur- oder Ersatzleistung zusammen. Prüfregeln bewerten, ob ein Anspruch gedeckt ist und welche Partei Kosten oder Maßnahmen übernimmt. Rückmeldungen aus Fällen machen wiederkehrende Produktmängel und Lieferantenverantwortung sichtbar. Die Leistung steuert Ansprüche von der Meldung bis zur finanziellen und technischen Erledigung.
1-2-12-6 Payments, Treasury and Revenue
Payments, Treasury and Revenue umfasst Software zur Steuerung von Zahlungsverkehr, Liquidität, Kapitalbeteiligungen, Erlösen und finanziellen Risiken. Die Zusammenstellung ordnet grenzüberschreitende und unternehmensweite Zahlungen, Betrugsprävention, Devisen, Aufträge, wiederkehrende Finanzierung, Preissteuerung, Beteiligungspläne und Treasury nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen verbinden operative Transaktionen mit finanzieller Kontrolle und vorausschauender Steuerung.
- 1-2-12-6-1 Cross-border payments: "Cross-border payments" ermöglichen grenzüberschreitende Zahlungen unter Berücksichtigung verschiedener Währungen, Zahlungsnetze und regulatorischer Anforderungen. Die Leistung unterstützt Währungsumrechnung, internationale Zahlungswege, Gebühren, Empfängerdaten und regulatorische Prüfungen. Routen werden nach Erreichbarkeit, Kosten, Geschwindigkeit und zulässigen Zahlungsarten ausgewählt. Status und Nachweise machen den Weg einer Zahlung über beteiligte Finanzinstitute nachvollziehbar. Die Leistung führt internationale Zahlungsaufträge kontrolliert bis zur Gutschrift beim Empfänger.
- 1-2-12-6-2 Enterprise Payment: "Enterprise Payment" unterstützt die zentrale Steuerung ausgehender und eingehender Zahlungen einer Organisation. Die Leistung sammelt Zahlungsaufträge aus mehreren Geschäftssystemen, prüft Berechtigungen und bündelt sie für Banken oder Zahlungsdienste. Freigaben, Zeichnungsregeln, Liquiditätsinformationen und Betrugskontrollen werden vor der Ausführung angewendet. Kontoauszüge und Statusmeldungen fließen zur Abstimmung an die auslösenden Systeme zurück. Die Leistung schafft einen kontrollierten unternehmensweiten Zahlungsverkehr über Konten, Einheiten und Zahlungsarten hinweg.
- 1-2-12-6-3 Equity Management: "Equity Management" unterstützt die Verwaltung von Eigentumsanteilen, Beteiligten und kapitalbezogenen Veränderungen eines Unternehmens. Die Leistung führt Anteile, Klassen, Bewertungen, Übertragungen, Verwässerung und rechtliche Dokumente in einer konsistenten Beteiligungsstruktur zusammen. Finanzierungsrunden und mögliche künftige Ausübungen können in Szenarien modelliert werden. Beteiligte erhalten kontrollierten Zugriff auf ihre aktuellen Positionen und Nachweise. Die Leistung stellt eine nachvollziehbare Kapitalisierungs- und Eigentümerübersicht für Entscheidungen und Berichterstattung bereit.
- 1-2-12-6-4 Financial Fraud Prevention: "Financial Fraud Prevention" ermöglicht die Erkennung und Verhinderung betrügerischer finanzieller Transaktionen und Kontonutzungen. Die Leistung bewertet Zahlungen, Konten, Identitäten, Geräte und Verhaltensmuster anhand von Regeln, Beziehungen und lernenden Modellen. Auffällige Vorgänge werden blockiert, verzögert oder einer vertieften Prüfung zugeführt. Bestätigte Fälle und neue Angriffsmuster verbessern die laufende Erkennung. Die Leistung reduziert finanzielle Schäden, während legitime Transaktionen möglichst ungestört bleiben.
- 1-2-12-6-5 Foreign Exchange: "Foreign Exchange" unterstützt die Planung, Ausführung und Überwachung von Währungsgeschäften und Wechselkursrisiken. Die Leistung stellt Kurse, Währungspaare, Positionen, Aufträge und Fälligkeiten in einem gemeinsamen Handels- oder Treasuryprozess bereit. Geschäfte können zur Zahlung, Anlage oder Absicherung künftiger Währungsströme abgeschlossen werden. Bewertungen und Limits zeigen Marktwert, Exposition und Risiko offener Positionen. Die Leistung ermöglicht kontrollierte Devisentransaktionen und nachvollziehbare Steuerung von Wechselkurswirkungen.
- 1-2-12-6-6 Order Management: "Order Management" ermöglicht die Erfassung und Steuerung von Kundenaufträgen vom Eingang bis zur vollständigen Erfüllung. Die Leistung verbindet Artikel oder Leistungen, Mengen, Preise, Kunde, Verfügbarkeit, Lieferweg und Zahlungsstatus. Prüfungen und Regeln entscheiden über Annahme, Aufteilung, Terminierung und Weitergabe an Lager, Produktion oder Dienstleistungserbringung. Änderungen, Teillieferungen, Stornierungen und Rückgaben werden im Auftragsstatus nachvollzogen. Die Leistung schafft einen konsistenten Ablauf zwischen Bestellung, Leistung und finanzieller Abrechnung.
- 1-2-12-6-7 Recurring Revenue Finance: "Recurring Revenue Finance" ermöglicht die Finanzierung von Unternehmen auf Grundlage vertraglich erwarteter wiederkehrender Erlöse. Die Leistung analysiert Abonnements, Zahlungsströme, Kündigungen und Kundenrisiken und leitet daraus finanzierbare Forderungs- oder Umsatzwerte ab. Finanzierungsangebote und Rückzahlungspläne werden mit der tatsächlichen Erlösentwicklung verknüpft. Laufende Daten zeigen Veränderungen der Deckung und mögliche Abweichungen von vereinbarten Bedingungen. Die Leistung verbindet wiederkehrende Geschäftsmodelle mit datenbasierter Liquiditätsbereitstellung.
- 1-2-12-6-8 Revenue Management: "Revenue Management" unterstützt die dynamische Steuerung von Preis und verfügbarer Kapazität mit dem Ziel eines bestmöglichen Erlösergebnisses. Die Leistung prognostiziert Nachfrage nach Zeit, Segment und Vertriebskanal und bewertet unterschiedliche Preis- und Zuteilungsentscheidungen. Begrenzte Kapazitäten werden anhand erwarteter Zahlungsbereitschaft und Buchungsverläufe gesteuert. Tatsächliche Nachfrage und Erlöse aktualisieren die Modelle fortlaufend. Die Leistung unterstützt situationsabhängige Verkaufsentscheidungen bei zeitlich verderblicher oder beschränkter Leistungskapazität.
- 1-2-12-6-9 Stock Plan Administration: "Stock Plan Administration" unterstützt die Verwaltung aktien- oder anteilsbasierter Vergütungsprogramme für Beschäftigte und andere Berechtigte. Die Leistung führt Zuteilungen, Bedingungen, Vesting, Ausübung, Verfall, Steuern und verfügbare Bestände je Teilnehmer zusammen. Ereignisse und Fristen werden nach den Planregeln automatisch berechnet und kommuniziert. Transaktionen, Genehmigungen und Berichte unterstützen Unternehmens-, Teilnehmer- und regulatorische Anforderungen. Die Leistung stellt eine vollständige und nachvollziehbare Verwaltung komplexer Beteiligungspläne bereit.
- 1-2-12-6-10 Treasury Management: "Treasury Management" unterstützt die zentrale Steuerung von Liquidität, Bankbeziehungen, Finanzierungen und finanziellen Risiken. Die Leistung konsolidiert Kontostände, Zahlungsströme, Darlehen, Anlagen und Sicherungsgeschäfte über Gesellschaften und Währungen hinweg. Prognosen und Szenarien zeigen künftigen Finanzierungsbedarf und verfügbare Mittel. Freigaben, Limits und Abstimmungen kontrollieren operative Treasurygeschäfte. Die Leistung unterstützt Zahlungsfähigkeit und wirtschaftliche Nutzung finanzieller Ressourcen auf einer gemeinsamen Datengrundlage.
1-2-12-7 Procurement
Procurement umfasst Software zur Bedarfsermittlung, Lieferantenauswahl, Bestellung, Ausgabensteuerung und Verwaltung von Beschaffungsbeziehungen. Die Zusammenstellung ordnet automatisierte Marktansprache, Risikoprüfung, Procure-to-Pay, Orchestrierung, Ausschreibungen, strategisches Sourcing und Lieferantenmanagement nach ihrer Funktion. Die nachgeordneten Leistungen führen Beschaffungsbedarf kontrolliert von der Planung bis zur Zahlung und Leistungsüberwachung.
- 1-2-12-7-1 Autonomous Sourcing: "Autonomous Sourcing" unterstützt die weitgehend selbstständige Durchführung standardisierbarer Lieferantenauswahl- und Verhandlungsabläufe. Die Leistung ermittelt geeignete Anbieter, erstellt Anfragen und bewertet Angebote anhand vorgegebener Ziele und Regeln. Digitale Agenten können Rückfragen oder Preisrunden innerhalb festgelegter Befugnisse koordinieren. Ausnahmen, Zielkonflikte und verbindliche Entscheidungen werden an verantwortliche Menschen übergeben. Die Leistung automatisiert wiederkehrende Sourcingvorgänge und dokumentiert ihre Schritte nachvollziehbar.
- 1-2-12-7-2 Contractor Risk Management: "Contractor Risk Management" ermöglicht die Prüfung und Überwachung von Risiken externer Auftragnehmer vor und während ihres Einsatzes. Die Leistung verwaltet Qualifikationen, Versicherungen, Sicherheitsnachweise, Schulungen, Sanktionen und weitere Zulassungsvoraussetzungen. Ablaufdaten und fehlende Nachweise können Einsatz oder Zutritt automatisch begrenzen. Vorfälle und Leistungsdaten aktualisieren das Risikoprofil eines Auftragnehmers. Die Leistung stellt sicher, dass externe Arbeitskräfte nur unter nachgewiesenen und fortlaufend kontrollierten Bedingungen tätig werden.
- 1-2-12-7-3 Procure to Pay: "Procure to Pay" ermöglicht die integrierte Abwicklung von Bedarf, Bestellung, Wareneingang, Rechnung und Zahlung. Die Leistung verbindet Kataloge, Genehmigungen, Lieferanten, Bestellungen, Leistungsnachweise und Buchhaltung in einem durchgängigen Vorgang. Rechnungen werden mit genehmigtem Auftrag und bestätigter Leistung abgeglichen. Abweichungen lösen definierte Klärungs- und Freigabeschritte aus. Die Leistung führt eine genehmigte Beschaffung kontrolliert bis zur finanziellen Erfüllung.
- 1-2-12-7-4 Procurement Orchestration: "Procurement Orchestration" unterstützt die Koordination unterschiedlicher Beschaffungsprozesse, Fachsysteme und Beteiligter über einen gemeinsamen Arbeitsablauf. Die Leistung nimmt Bedarfe entgegen und leitet sie abhängig von Wert, Risiko, Kategorie und Organisationsregeln durch passende Prüf- und Beschaffungswege. Aufgaben und Daten werden an spezialisierte Werkzeuge übergeben, ohne den Gesamtstatus des Vorgangs zu verlieren. Ausnahmen und Genehmigungen bleiben für Bedarfsträger und Einkauf transparent. Die Leistung verbindet heterogene Beschaffungslandschaften zu einer einheitlich gesteuerten Nutzerreise.
- 1-2-12-7-5 Procurement Spend Analysis: "Procurement Spend Analysis" ermöglicht die Klassifikation und Auswertung beschaffungsbezogener Ausgaben. Die Leistung führt Rechnungs-, Bestell-, Vertrags- und Lieferantendaten aus mehreren Quellen zusammen und bereinigt unterschiedliche Bezeichnungen. Ausgaben werden Warengruppen, Organisationseinheiten, Zeiträumen und Lieferantenbeziehungen zugeordnet. Analysen zeigen Bündelungspotenziale, nicht vertragsgebundene Käufe, Preisunterschiede und Risikokonzentrationen. Die Leistung liefert eine belastbare Datengrundlage für strategische Beschaffungsentscheidungen.
- 1-2-12-7-6 Purchasing: "Purchasing" unterstützt die operative Erstellung und Verwaltung von Bestellungen für Waren und Leistungen. Die Leistung verarbeitet genehmigte Bedarfe, Lieferanten, Preise, Mengen, Liefertermine und Kontierungen zu verbindlichen Bestellaufträgen. Änderungen, Bestätigungen und Lieferstatus werden mit dem ursprünglichen Auftrag nachvollzogen. Kataloge und Rahmenbedingungen unterstützen regelgerechte Auswahl und Bestellung. Die Leistung bildet den täglichen Einkaufsvorgang zwischen internem Bedarf und externer Beauftragung ab.
- 1-2-12-7-7 RFP Management: "RFP Management" unterstützt die Erstellung, Veröffentlichung und Auswertung strukturierter Angebotsaufforderungen. Die Leistung verwaltet Anforderungen, Fragen, Teilnehmer, Fristen, Kommunikationsvorgänge und eingehende Angebote in einem kontrollierten Verfahren. Bewertungsmatrizen und Rollen unterstützen eine vergleichbare Prüfung durch mehrere Beteiligte. Änderungen und Antworten werden allen berechtigten Teilnehmern nachvollziehbar bereitgestellt. Die Leistung führt einen wettbewerblichen Auswahlprozess von der Unterlagenerstellung bis zur dokumentierten Entscheidung.
- 1-2-12-7-8 Spend Management: "Spend Management" unterstützt die übergreifende Planung und Kontrolle der externen Ausgaben einer Organisation. Die Leistung verbindet Budgets, Bedarfe, Bestellungen, Rechnungen, Zahlungen, Verträge und Ausgabenrichtlinien. Genehmigungen und Kontrollen greifen vor einer finanziellen Verpflichtung und nicht erst bei der Abrechnung. Dashboards zeigen gebundene, tatsächliche und erwartete Ausgaben sowie Regelabweichungen. Die Leistung unterstützt wirtschaftliche und regelgerechte Mittelverwendung über verschiedene Beschaffungskanäle hinweg.
- 1-2-12-7-9 Strategic Sourcing: "Strategic Sourcing" unterstützt die methodische Planung und Durchführung wichtiger oder gebündelter Lieferantenauswahlverfahren. Die Leistung analysiert Bedarf und Markt, entwickelt Warengruppenstrategien und steuert Anfragen, Verhandlungen sowie Bewertungsentscheidungen. Szenarien vergleichen Preise, Qualitätsmerkmale, Risiken und Aufteilungsoptionen über mehrere Angebote hinweg. Entscheidungen und erzielte Bedingungen werden für Vertrag und spätere Leistungskontrolle dokumentiert. Die Leistung richtet Beschaffung langfristig an Wertbeitrag, Versorgungssicherheit und Wettbewerbswirkung aus.
- 1-2-12-7-10 Vendor Management: "Vendor Management" unterstützt die zentrale Verwaltung von Lieferanteninformationen und ihren Geschäftsbeziehungen. Die Leistung führt Stammdaten, Qualifikationen, Risiken, Verträge, Leistungen, Kontakte und Prüfungen je Anbieter zusammen. Aufnahme, Änderung und Freigabe von Lieferanten erfolgen über kontrollierte Arbeitsabläufe. Bewertungen und Warnungen machen Leistungsprobleme, Abhängigkeiten und auslaufende Nachweise sichtbar. Die Leistung stellt eine verlässliche Lieferantenakte für Einkauf, Fachbereiche, Finanzen und Risikosteuerung bereit.
1-2-12-8 Project, Portfolio and Program Management
Project, Portfolio and Program Management umfasst Software zur Planung, Koordination und Kontrolle zeitlich begrenzter Vorhaben und übergreifender Investitionsbestände. Die Zusammenstellung ordnet Kapitalprojekte, Leistungswert, agile Flusssteuerung, Kosten, Ressourcen, Beteiligte, Strategie, Aufgaben und gemeinsame Arbeit nach ihren Führungsfunktionen. Die nachgeordneten Leistungen verbinden Ziele, Termine, Mittel und Ergebnisse zu nachvollziehbaren Steuerungsständen.
- 1-2-12-8-1 Capital Project Management: "Capital Project Management" unterstützt die Steuerung großer Investitionsvorhaben für Bauwerke, Anlagen und langlebige Infrastruktur. Die Leistung verbindet Umfang, Verträge, Terminpläne, Budgets, Änderungen, Dokumente und Baufortschritt über lange Projektlaufzeiten. Kostenprognosen und Genehmigungen machen finanzielle Auswirkungen von Entscheidungen früh sichtbar. Feldinformationen und Abnahmen verknüpfen physische Ausführung mit dem kontrollierten Projektstand. Die Leistung schafft eine integrierte Führungs- und Nachweisgrundlage für kapitalintensive Vorhaben.
- 1-2-12-8-2 Earned Value Management: "Earned Value Management" ermöglicht die integrierte Bewertung von Zeit- und Kostenleistung eines Projekts anhand des tatsächlich erreichten Arbeitswerts. Die Leistung verbindet geplante Arbeit, budgetierte Kosten, Fertigstellungsgrad und tatsächlichen Aufwand zu vergleichbaren Kennzahlen. Abweichungen zeigen, ob Fortschritt und Kostenentwicklung hinter oder vor dem genehmigten Basisplan liegen. Prognosen leiten daraus erwartete Gesamtkosten und Fertigstellungstermine ab. Die Leistung liefert eine objektivierte Grundlage für frühe Steuerungsmaßnahmen in umfangreichen Projekten.
- 1-2-12-8-3 Kanban Project Management: "Kanban Project Management" unterstützt die visuelle Steuerung von Arbeit durch Karten, Prozessspalten und begrenzte parallele Aufgabenmengen. Die Leistung macht Bearbeitungszustand, Blockaden, Verantwortlichkeiten und Durchlaufzeiten unmittelbar sichtbar. Teams ziehen Aufgaben entsprechend verfügbarer Kapazität durch einen definierten Arbeitsfluss. Kennzahlen zeigen Engpässe und Schwankungen im tatsächlichen Lieferverhalten. Die Leistung unterstützt kontinuierlichen Arbeitsfluss und schrittweise Prozessverbesserung ohne starre Projektphasen.
- 1-2-12-8-4 Project and Portfolio Management: "Project and Portfolio Management" unterstützt die gemeinsame Planung und Steuerung einzelner Projekte und ihrer übergeordneten Gesamtheit. Die Leistung verbindet Ziele, Zeitpläne, Budgets, Ressourcen, Risiken und erwarteten Nutzen über mehrere Vorhaben hinweg. Verantwortliche können Projekte priorisieren, Abhängigkeiten erkennen und Kapazitäten zwischen konkurrierenden Bedarfen verteilen. Konsolidierte Berichte zeigen Fortschritt und Auswirkungen möglicher Portfolioentscheidungen. Die Leistung richtet Projektarbeit an organisatorischen Prioritäten und verfügbaren Mitteln aus.
- 1-2-12-8-5 Project Collaboration: "Project Collaboration" unterstützt die gemeinsame Kommunikation und Inhaltsarbeit innerhalb eines konkreten Projekts. Die Leistung bündelt Nachrichten, Dokumente, Besprechungen, Entscheidungen und projektbezogene Aktivitäten in einem gemeinsamen Arbeitsraum. Rollen und Zugriffsrechte ermöglichen die Einbindung interner sowie externer Beteiligter. Änderungen und Diskussionen bleiben mit den zugehörigen Arbeitsergebnissen verknüpft. Die Leistung schafft einen transparenten Informationsstand für koordinierte Projektarbeit.
- 1-2-12-8-6 Project Cost Management: "Project Cost Management" unterstützt die Planung, Erfassung und Prognose der Kosten eines Projekts. Die Leistung verbindet Budgets, Verpflichtungen, Rechnungen, Arbeitszeiten, Änderungen und Rückstellungen mit Projektstruktur und Zeitraum. Abweichungen werden nach Ursache und verantwortlicher Arbeitseinheit sichtbar. Szenarien und Fertigstellungsprognosen zeigen erwartete Gesamtkosten vor dem Projektabschluss. Die Leistung ermöglicht frühzeitige wirtschaftliche Steuerung und nachvollziehbare Kostenberichte.
- 1-2-12-8-7 Project Management: "Project Management" unterstützt die Planung und Steuerung eines zeitlich begrenzten Vorhabens mit definierten Ergebnissen. Die Leistung verwaltet Aufgaben, Meilensteine, Termine, Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten, Risiken und Fortschritt. Pläne und aktuelle Rückmeldungen zeigen Abweichungen sowie kritische Pfade. Kommunikation und Dokumente können den jeweiligen Arbeitselementen und Entscheidungen zugeordnet werden. Die Leistung schafft einen gemeinsamen kontrollierten Projektstand von der Initiierung bis zum Abschluss.
- 1-2-12-8-8 Resource Management: "Resource Management" unterstützt die Planung und Zuweisung personeller oder technischer Kapazitäten auf Aufgaben und Vorhaben. Die Leistung führt Fähigkeiten, Verfügbarkeiten, Auslastung, Kosten und Einsatzzeiträume in einer gemeinsamen Sicht zusammen. Bedarf und Angebot werden verglichen, um Engpässe, Überlastung und ungenutzte Kapazität früh zu erkennen. Szenarien unterstützen Priorisierung und Umverteilung zwischen konkurrierenden Arbeiten. Die Leistung ermöglicht eine realistische und wirtschaftliche Ressourcenplanung über Teams und Projekte hinweg.
- 1-2-12-8-9 Stakeholder Relationship Management: "Stakeholder Relationship Management" unterstützt die strukturierte Planung und Dokumentation projektbezogener Beziehungen zu relevanten Beteiligten. Die Leistung erfasst Interessen, Einfluss, Erwartungen, Kontakte, Zusagen und mögliche Konflikte je Stakeholder. Kommunikations- und Beteiligungsmaßnahmen werden nach Bedeutung und Projektphase geplant. Rückmeldungen und Veränderungen der Interessenlage aktualisieren den Beziehungsstatus. Die Leistung unterstützt rechtzeitige Einbindung und nachvollziehbare Behandlung wesentlicher Stakeholderanliegen.
- 1-2-12-8-10 Strategic Planning and Execution: "Strategic Planning and Execution" ermöglicht die Übersetzung strategischer Ziele in Initiativen, Verantwortlichkeiten und messbare Ergebnisse. Die Leistung verbindet Zielbilder, Kennzahlen, Maßnahmen, Budgets und Fortschritt über Planung und Umsetzung hinweg. Abhängigkeiten zeigen, welche Vorhaben gemeinsam zu einer strategischen Wirkung beitragen. Regelmäßige Bewertungen ermöglichen Prioritätsänderungen bei neuen Erkenntnissen oder veränderten Rahmenbedingungen. Die Leistung hält langfristige Ausrichtung und tatsächliche Ausführung in einem gemeinsamen Steuerungsmodell verbunden.
- 1-2-12-8-11 Strategic Portfolio Management: "Strategic Portfolio Management" ermöglicht die Auswahl und fortlaufende Steuerung von Investitionen und Vorhaben nach ihrem strategischen Beitrag. Die Leistung bewertet Vorschläge anhand von Nutzen, Risiko, Kosten, Kapazität und Abhängigkeiten. Szenarien zeigen die Auswirkungen unterschiedlicher Portfoliozusammensetzungen auf Ziele und Ressourcen. Laufende Ergebnisse können zur Fortführung, Anpassung oder Beendigung einzelner Initiativen führen. Die Leistung richtet das Gesamtportfolio dynamisch an den wichtigsten organisatorischen Wirkungen aus.
- 1-2-12-8-12 Task Management: "Task Management" ermöglicht die Erfassung, Zuweisung und Nachverfolgung einzelner zu erledigender Aufgaben. Die Leistung verwaltet Beschreibung, Verantwortlichkeit, Priorität, Fälligkeit, Status und gegebenenfalls Abhängigkeiten. Listen, Boards und Erinnerungen unterstützen persönliche und gemeinsame Arbeitsorganisation. Kommentare und Anhänge halten notwendige Informationen direkt bei der Aufgabe. Die Leistung sorgt für Transparenz darüber, welche konkrete Arbeit von wem bis wann zu erledigen ist.
- 1-2-12-8-13 Work Management: "Work Management" unterstützt die übergreifende Koordination wiederkehrender und projektbezogener Arbeit über Teams hinweg. Die Leistung verbindet Anfragen, Aufgaben, Arbeitsabläufe, Kapazitäten, Ziele und Berichte in einer gemeinsamen Plattform. Unterschiedliche Arbeitstypen können mit eigenen Feldern und Prozessregeln abgebildet werden. Automatisierung und Statusübersichten reduzieren manuelle Übergaben und machen Engpässe sichtbar. Die Leistung schafft eine konsistente Steuerungsgrundlage für vielfältige organisatorische Arbeitsmengen.
1-2-12-9 Tax
Tax umfasst Software zur Berechnung, Erklärung, Dokumentation und Steuerung unterschiedlicher Steuerpflichten. Die Zusammenstellung ordnet Unternehmens-, freiberufliche, berufsspezifische, umsatzbezogene und konzerninterne Steuerprozesse nach ihrem jeweiligen Besteuerungsgegenstand. Die nachgeordneten Leistungen überführen Geschäftsdaten in nachvollziehbare steuerliche Bewertungen und Meldungen.
- 1-2-12-9-1 Corporate Tax: "Corporate Tax" ermöglicht die Ermittlung und Dokumentation ertragsteuerlicher Verpflichtungen von Unternehmen. Die Leistung übernimmt Finanz- und Beteiligungsdaten, wendet steuerliche Korrekturen an und berechnet Bemessungsgrundlagen sowie erwartete Zahlungen. Unterschiedliche Gesellschaften, Rechtsordnungen, Verlustvorträge und latente Steuern können konsolidiert betrachtet werden. Arbeitsabläufe steuern Prüfung, Freigabe und elektronische Abgabe erforderlicher Erklärungen. Die Leistung schafft eine nachvollziehbare Steuerberechnung und Berichtsgrundlage für Unternehmensgruppen und Einzelgesellschaften.
- 1-2-12-9-2 Freelance Tax: "Freelance Tax" ermöglicht die steuerliche Erfassung und Aufbereitung der Einnahmen sowie Ausgaben selbstständig tätiger Einzelpersonen. Die Leistung ordnet Geschäftsvorfälle, Belege, Vorauszahlungen und abzugsfähige Kosten den relevanten Steuerzeiträumen zu. Schätzungen zeigen voraussichtliche Verpflichtungen und unterstützen rechtzeitige Rücklagen. Formulare und Auswertungen bereiten die benötigten Angaben für Erklärungen oder beratende Stellen auf. Die Leistung vereinfacht die laufende Steuerorganisation einer freiberuflichen Tätigkeit.
- 1-2-12-9-3 Professional Tax: "Professional Tax" umfasst Software zur Bearbeitung steuerlicher Anforderungen, die aus einer bestimmten beruflichen oder regulierten Tätigkeit entstehen. Die Leistung verbindet fachtypische Einnahmen, Aufwendungen, Vergütungsformen und Nachweispflichten mit den anwendbaren Berechnungsregeln. Fristen und erforderliche Meldungen werden für den jeweiligen Berufskontext gesteuert. Prüfhinweise machen unvollständige oder ungewöhnliche Angaben vor der Abgabe sichtbar. Die Leistung stellt eine auf besondere Berufsmerkmale zugeschnittene steuerliche Arbeitsgrundlage bereit.
- 1-2-12-9-4 Sales Tax and VAT Compliance: "Sales Tax and VAT Compliance" ermöglicht die Bestimmung, Berechnung und Meldung transaktionsbezogener Umsatz- und Verkaufssteuern. Die Leistung bewertet Lieferort, Produktart, Kunde, Steuerstatus und anwendbare Sätze für einzelne Geschäftsvorgänge. Rechnungen und Transaktionsdaten werden zu Meldungen, Voranmeldungen und Prüfspuren zusammengeführt. Änderungen von Sätzen und Regeln werden nach Gültigkeit und Rechtsraum berücksichtigt. Die Leistung unterstützt korrekte Steuerberechnung und fristgerechte Erklärung über unterschiedliche Absatzgebiete hinweg.
- 1-2-12-9-5 Transfer Pricing: "Transfer Pricing" unterstützt die Planung und Dokumentation von Verrechnungspreisen für Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen. Die Leistung erfasst Leistungsbeziehungen, Funktionen, Risiken, Vergleichsdaten und angewandte Preisbildungsmethoden. Berechnungen und Szenarien zeigen, wie konzerninterne Vergütungen auf Gesellschaften und Steuergebiete wirken. Dokumentationspakete und Anpassungsbuchungen werden mit den zugrunde liegenden Transaktionen verknüpft. Die Leistung unterstützt nachvollziehbare und konsistente Verrechnungspreise nach anwendbaren steuerlichen Anforderungen.
1-2-13 Governance, Risk and Compliance
Governance, Risk and Compliance umfasst digitale Leistungen für Unternehmenssteuerung, Risikobeherrschung, Regelkonformität und nachhaltigkeitsbezogene Nachweise. Die Zusammenstellung ordnet diese fachlich verbundenen Kontroll- und Nachweisaufgaben innerhalb der Unternehmenssoftware. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen sowohl übergreifende Steuerungsmodelle als auch spezialisierte Prüfungs-, Richtlinien- und Berichtsprozesse.
1-2-13-1 Governance, Risk, Compliance and ESG
Governance, Risk, Compliance and ESG umfasst digitale Leistungen zur Steuerung von Regeln, Risiken, Kontrollen, Untersuchungen und Nachhaltigkeitsanforderungen. Die Zusammenstellung verbindet unternehmensweite Kontrollaufgaben mit spezialisierten Verfahren für einzelne regulatorische oder organisatorische Pflichten. Die nachgeordneten Leistungen bilden jeweils eigenständige Prozesse der Prävention, Überwachung, Dokumentation, Prüfung oder Berichterstattung ab.
- 1-2-13-1-1 Anti-Money Laundering: "Anti-Money Laundering" unterstützt beim Erkennen, Bewerten und Bearbeiten geldwäscherelevanter Vorgänge und Geschäftsbeziehungen. Die Leistung prüft Kunden-, Transaktions- und Risikodaten anhand festgelegter Szenarien, Schwellenwerte oder Analysemodelle. Funktionen für Sanktions- und Beobachtungslistenprüfungen, Kundenrisikoeinstufungen, Transaktionsüberwachung und Fallbearbeitung können Bestandteil der Leistung sein. Verdachtsmomente lassen sich dokumentieren, untersuchen, eskalieren und für erforderliche Meldungen aufbereiten. Auswertungen und Prüfpfade unterstützen die nachvollziehbare Erfüllung organisatorischer und regulatorischer Pflichten zur Geldwäscheprävention.
- 1-2-13-1-2 Audit Management: "Audit Management" unterstützt die Planung, Durchführung, Dokumentation und Nachverfolgung interner oder externer Prüfungen. Die Leistung verwaltet Prüfungsprogramme, Prüfungsziele, Prüfungsobjekte, Ressourcen, Arbeitspapiere und Zeitpläne. Feststellungen können mit Nachweisen, Bewertungen, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen verknüpft werden. Funktionen für risikoorientierte Prüfungsplanung und standardisierte Prüfschritte unterstützen eine konsistente Durchführung. Berichte und Prüfpfade machen Ergebnisse, Entscheidungen und die Behebung festgestellter Mängel nachvollziehbar.
- 1-2-13-1-3 Business Continuity Management: "Business Continuity Management" ermöglicht die Vorbereitung und Steuerung der Fortführung kritischer Geschäftsprozesse bei Störungen. Die Leistung erfasst kritische Leistungen, Abhängigkeiten, Ressourcen, Auswirkungsanalysen und Wiederanlaufanforderungen. Notfall- und Wiederanlaufpläne lassen sich erstellen, versionieren, genehmigen und zuständigen Personen zuordnen. Übungen, tatsächliche Ereignisse und daraus abgeleitete Maßnahmen können geplant und dokumentiert werden. Statusübersichten unterstützen die Bewertung der organisatorischen Widerstandsfähigkeit und der Einsatzbereitschaft festgelegter Vorsorgemaßnahmen.
- 1-2-13-1-4 Call Compliance: "Call Compliance" ermöglicht die regelkonforme Aufzeichnung, Aufbewahrung, Auswertung und Bereitstellung geschäftlicher Sprachkommunikation. Die Leistung erfasst Gespräche und zugehörige Metadaten über dafür vorgesehene Kommunikationskanäle. Aufbewahrungsfristen, Zugriffsbeschränkungen, Einwilligungen und rechtliche Halteanforderungen lassen sich regelbasiert steuern. Such-, Wiedergabe- und Analysefunktionen unterstützen Kontrollen sowie die Untersuchung auffälliger Gesprächsverläufe. Manipulationsschutz und nachvollziehbare Zugriffsprotokolle sichern die Beweiskraft und Prüfbarkeit gespeicherter Aufzeichnungen.
- 1-2-13-1-5 Carbon Accounting: "Carbon Accounting" ermöglicht die quantitative Erfassung, Berechnung und Bilanzierung von Treibhausgasemissionen. Die Leistung führt Aktivitätsdaten, Emissionsfaktoren und organisatorische Abgrenzungen für definierte Berichtsperioden zusammen. Direkte und indirekte Emissionen können nach anerkannten Bilanzierungslogiken differenziert und konsolidiert werden. Prüfregeln, Datenfreigaben und Herkunftsnachweise unterstützen die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Berechnungen. Ergebnisse lassen sich für Emissionsbilanzen, Zielverfolgung, interne Steuerung und externe Offenlegung aufbereiten.
- 1-2-13-1-6 Digital Communications Governance: "Digital Communications Governance" ermöglicht die regelbasierte Kontrolle geschäftlicher elektronischer Kommunikation. Die Leistung erfasst, klassifiziert und überwacht Nachrichten sowie zugehörige Metadaten über freigegebene Kommunikationskanäle. Richtlinien können Aufbewahrung, zulässige Nutzung, Prüfpflichten, Eskalationen und den Umgang mit sensiblen Inhalten steuern. Such-, Analyse- und Fallbearbeitungsfunktionen unterstützen Aufsicht, Untersuchungen und rechtliche Auskunftspflichten. Protokolle und unveränderbare Nachweise machen Kommunikationskontrollen und darauf beruhende Entscheidungen nachvollziehbar.
- 1-2-13-1-7 Disclosure Management: "Disclosure Management" unterstützt die koordinierte Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung formalisierter Unternehmensangaben. Die Leistung verbindet quantitative Daten, erläuternde Texte, Tabellen und Freigaben in einem kontrollierten Berichtsprozess. Wiederverwendbare Inhalte und Datenverknüpfungen können Aktualisierungen konsistent in mehreren Berichtsteilen abbilden. Versionsverwaltung, Aufgabensteuerung und Prüfpfade unterstützen die Zusammenarbeit verschiedener fachlicher und verantwortlicher Stellen. Die fertigen Angaben lassen sich in den für interne, regulatorische oder öffentliche Veröffentlichungen benötigten Formaten bereitstellen.
- 1-2-13-1-8 Enterprise Risk Management (ERM): "Enterprise Risk Management (ERM)" ermöglicht die organisationsweite Erfassung, Bewertung und Steuerung strategischer, finanzieller und betrieblicher Risiken. Die Leistung bildet Risikokategorien, Verantwortlichkeiten, Bewertungsmethoden, Kontrollen und Maßnahmen in einem gemeinsamen Modell ab. Risiken können anhand ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung, Wechselbeziehungen und Entwicklung priorisiert werden. Szenarien, Risikoindikatoren und konsolidierte Übersichten unterstützen die laufende Überwachung und Entscheidungsfindung. Berichte stellen die Risikolage und ihre Beziehung zu Zielen, Prozessen und Steuerungsmaßnahmen nachvollziehbar dar.
- 1-2-13-1-9 Entity Management: "Entity Management" unterstützt die Verwaltung rechtlicher Einheiten und ihrer gesellschaftsrechtlichen Informationen. Die Leistung erfasst Stammdaten, Beteiligungsverhältnisse, Leitungsorgane, Vollmachten, Registerangaben und maßgebliche Dokumente. Organisationsstrukturen und Eigentumsketten lassen sich über Länder und Beteiligungsebenen hinweg nachvollziehen. Fristen, Beschlüsse, Einreichungen und Änderungen können zuständigen Personen zugeordnet und überwacht werden. Historien und Berichte unterstützen Governance, Nachweispflichten und die konsistente Pflege rechtlich relevanter Unternehmensdaten.
- 1-2-13-1-10 Environmental, Social, and Governance (ESG) Reporting: "Environmental, Social, and Governance (ESG) Reporting" unterstützt die Erstellung und Verwaltung strukturierter Nachhaltigkeitsberichte und Offenlegungen. Die Leistung sammelt quantitative und qualitative Angaben zu Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsthemen aus unterschiedlichen Datenquellen. Berichtsanforderungen, Kennzahlen, Verantwortlichkeiten und Freigaben lassen sich nach verwendeten Standards und Berichtszeiträumen organisieren. Nachweise, Berechnungen, Versionen und Prüfungen unterstützen die Verlässlichkeit und Rückverfolgbarkeit veröffentlichter Aussagen. Ergebnisse können für vorgeschriebene Berichte, freiwillige Offenlegungen und adressatengerechte Auswertungen aufbereitet werden.
- 1-2-13-1-11 Ethics And Compliance LMS: "Ethics And Compliance LMS" ermöglicht die Vermittlung und Dokumentation von Verhaltens-, Integritäts- und Complianceanforderungen. Die Leistung stellt Lerninhalte, Richtlinienunterweisungen, Wissensprüfungen und verpflichtende Bestätigungen zielgruppengerecht bereit. Zuweisungen können anhand von Rollen, Standorten, Risikoprofilen oder regulatorischen Vorgaben gesteuert werden. Erinnerungen, Fristen und Eskalationen unterstützen die fristgerechte Teilnahme an vorgeschriebenen Schulungen. Teilnahme- und Ergebnisnachweise machen den Kenntnisstand und die Erfüllung von Unterweisungspflichten nachvollziehbar.
- 1-2-13-1-12 Investigation Management: "Investigation Management" unterstützt die strukturierte Bearbeitung interner Untersuchungen und gemeldeter Verdachtsfälle. Die Leistung erfasst Hinweise, Beteiligte, Sachverhalte, Beweismittel, Untersuchungsschritte und Entscheidungen in einer geschützten Fallakte. Rollenbasierte Zugriffe und Vertraulichkeitsregeln begrenzen sensible Informationen auf befugte Personen. Aufgaben, Fristen, Interviews und Folgemaßnahmen lassen sich koordinieren und lückenlos dokumentieren. Auswertungen und Prüfpfade unterstützen konsistente Verfahren, Nachweisbarkeit und die Ableitung organisatorischer Verbesserungen.
- 1-2-13-1-13 Operational Risk Management: "Operational Risk Management" ermöglicht die Erfassung und Steuerung von Risiken aus Prozessen, Personal, Systemen und externen Ereignissen. Die Leistung dokumentiert Verlustereignisse, Kontrollschwächen, Risikobewertungen, Schlüsselindikatoren und Maßnahmen. Risiken können Geschäftsprozessen, Organisationseinheiten, Vermögenswerten und verantwortlichen Personen zugeordnet werden. Schwellenwerte und Überwachungsmechanismen unterstützen die frühzeitige Erkennung nachteiliger Entwicklungen. Konsolidierte Analysen machen Ursachen, Auswirkungen und die Wirksamkeit betrieblicher Risikobehandlungen nachvollziehbar.
- 1-2-13-1-14 Policy Management: "Policy Management" unterstützt die Erstellung, Freigabe, Veröffentlichung und Pflege verbindlicher interner Regelwerke. Die Leistung steuert Redaktionsabläufe, Versionierung, Gültigkeitszeiträume und verantwortliche Rollen. Regelwerke können Zielgruppen zugewiesen und mit Lesebestätigungen, Unterweisungen oder Ausnahmen verbunden werden. Erinnerungen und Überwachungen helfen, Überprüfungsfristen und erforderliche Aktualisierungen einzuhalten. Historien und Nachweise dokumentieren, welche Fassung zu welchem Zeitpunkt galt und wem sie bekannt gegeben wurde.
- 1-2-13-1-15 Regulatory Change Management: "Regulatory Change Management" ermöglicht die Beobachtung, Bewertung und Umsetzung neuer oder geänderter regulatorischer Anforderungen. Die Leistung erfasst relevante Veröffentlichungen und ordnet deren Auswirkungen betroffenen Organisationseinheiten, Prozessen, Regelwerken und Kontrollen zu. Fachliche Bewertungen können Verantwortlichkeiten, Handlungsbedarf, Fristen und Umsetzungsmaßnahmen festhalten. Arbeitsabläufe unterstützen Prüfung, Freigabe, Priorisierung und Nachverfolgung notwendiger Anpassungen. Statusberichte und Prüfpfade machen nachvollziehbar, wie regulatorische Änderungen erkannt und organisatorisch verarbeitet wurden.
- 1-2-13-1-16 Risk Intelligence: "Risk Intelligence" ermöglicht die Gewinnung entscheidungsrelevanter Erkenntnisse über interne und externe Risikofaktoren. Die Leistung führt Nachrichten, Ereignisdaten, Lageinformationen, Unternehmensdaten und weitere Risikosignale aus geeigneten Quellen zusammen. Analysemodelle erkennen Entwicklungen, Abhängigkeiten und mögliche Auswirkungen auf Standorte, Lieferketten, Personen oder Geschäftsaktivitäten. Warnungen und Lagebilder unterstützen die frühzeitige Bewertung und Priorisierung konkreter Gefährdungen. Dokumentierte Quellen und Bewertungen machen die Herleitung von Risikoeinschätzungen nachvollziehbar.
- 1-2-13-1-17 Security Compliance: "Security Compliance" ermöglicht die Abbildung, Überwachung und Dokumentation der Einhaltung von Informationssicherheitsanforderungen. Die Leistung ordnet Vorgaben aus Standards, Regelwerken und internen Richtlinien den betroffenen Kontrollen, Systemen und Verantwortlichkeiten zu. Nachweise können gesammelt, bewertet, versioniert und wiederkehrenden Prüfungen zugewiesen werden. Abweichungen, Risiken und Korrekturmaßnahmen lassen sich priorisieren und bis zum Abschluss verfolgen. Übersichten und Prüfpfade unterstützen Sicherheitsbewertungen, Zertifizierungen und regulatorische Nachweispflichten.
- 1-2-13-1-18 Sustainability Management: "Sustainability Management" unterstützt die Planung, Steuerung und Überwachung organisatorischer Nachhaltigkeitsziele und Maßnahmen. Die Leistung erfasst ökologische, soziale und wirtschaftliche Kennzahlen sowie zugehörige Verantwortlichkeiten und Zielwerte. Initiativen können hinsichtlich Zeitplan, Ressourcen, Wirkung und Fortschritt verwaltet werden. Analysen machen Zielabweichungen, Wechselwirkungen und Handlungsbedarfe über Organisationseinheiten hinweg sichtbar. Berichte unterstützen interne Entscheidungen und die nachvollziehbare Kommunikation der Nachhaltigkeitsleistung.
- 1-2-13-1-19 Third Party & Supplier Risk Management: "Third Party & Supplier Risk Management" ermöglicht die Bewertung und Überwachung von Risiken aus Geschäftsbeziehungen mit externen Organisationen. Die Leistung erfasst Stammdaten, Kritikalität, Abhängigkeiten, Prüfungen, Nachweise, Vorfälle und vertragliche Anforderungen zu Dritten. Risikoanalysen können Informationssicherheit, Compliance, finanzielle Stabilität, Lieferfähigkeit, Nachhaltigkeit und weitere festgelegte Prüfaspekte einbeziehen. Fragebögen, Freigaben, Maßnahmen und wiederkehrende Neubewertungen unterstützen den gesamten Beziehungszyklus. Warnungen und konsolidierte Übersichten machen erhöhte Risiken sowie erforderliche Reaktionen frühzeitig sichtbar.
1-2-14 HR
HR umfasst digitale Leistungen für Personalverwaltung, Beschäftigungsbedingungen, Personalgewinnung, Entwicklung und das Erleben der Beschäftigten. Die Zusammenstellung ordnet administrative, analytische und entwicklungsbezogene Personalprozesse nach ihren eigenständigen Aufgaben. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen interne und externe Arbeitskräfte von der Vorbereitung einer Beschäftigung über deren laufende Verwaltung bis zur Qualifizierung und Talententwicklung.
1-2-14-1 Core HR and Workforce Administration
Core HR and Workforce Administration umfasst digitale Leistungen für zentrale Personaldaten, Vergütung, Zeitwirtschaft, Einsatzplanung und Personalbestand. Die Zusammenstellung ordnet grundlegende Verwaltungs- und Planungsaufgaben rund um Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitskapazitäten. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen sowohl einzelne Fachprozesse als auch integrierte Personalverwaltungsmodelle.
- 1-2-14-1-1 401(k): "401(k)" unterstützt die Verwaltung arbeitgeberbezogener Altersvorsorgepläne nach dem gleichnamigen US-amerikanischen Modell. Die Leistung verwaltet Anmeldung, Beitragsfestlegung, arbeitgeberseitige Zuschüsse, Anlageauswahl und Änderungen durch berechtigte Beschäftigte. Beschäftigungs-, Entgelt- und Beitragsdaten können mit Abrechnungs- und Vorsorgesystemen ausgetauscht werden. Prüfungen helfen, Plangrenzen, Teilnahmebedingungen und erforderliche Meldungen einzuhalten. Übersichten und Nachweise machen Kontostände, Beiträge, Transaktionen und administrative Vorgänge nachvollziehbar.
- 1-2-14-1-2 Absence Management: "Absence Management" ermöglicht die Beantragung, Genehmigung und Verwaltung geplanter oder ungeplanter Abwesenheiten. Die Leistung bildet Abwesenheitsarten, Anspruchsregeln, Kontingente, Nachweise und Genehmigungswege ab. Beschäftigte und Führungskräfte können Anträge, Restansprüche und Bearbeitungsstände einsehen. Abwesenheitsdaten lassen sich mit Einsatzplanung, Zeitwirtschaft, Entgeltabrechnung und Personalstammdaten abstimmen. Auswertungen unterstützen Kapazitätsplanung, Regelkontrolle und die Analyse von Abwesenheitsmustern.
- 1-2-14-1-3 ACA Compliance: "ACA Compliance" unterstützt Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten nach dem US-amerikanischen Affordable Care Act. Die Leistung ermittelt anhand von Beschäftigungs-, Arbeitszeit- und Leistungsdaten den relevanten Status von Beschäftigten. Prüfregeln unterstützen die Bewertung angebotener Krankenversicherungsleistungen hinsichtlich Verfügbarkeit und finanzieller Zumutbarkeit. Erforderliche Erklärungen und Meldedaten können erstellt, validiert und fristgerecht bereitgestellt werden. Historien und Nachweise machen Berechnungen, Angebote und übermittelte Angaben für Prüfungen nachvollziehbar.
- 1-2-14-1-4 Benefits Administration: "Benefits Administration" unterstützt die Verwaltung betrieblicher Zusatzleistungen und der Teilnahme berechtigter Beschäftigter. Die Leistung bildet Leistungspläne, Anspruchsvoraussetzungen, Wahlmöglichkeiten, Anmeldezeiträume und Beiträge ab. Beschäftigte können verfügbare Leistungen vergleichen, auswählen und Änderungen bei zulässigen Lebensereignissen veranlassen. Daten lassen sich mit Versicherern, Versorgungsträgern, Personalverwaltung und Entgeltabrechnung austauschen. Prüfungen und Berichte unterstützen eine korrekte Anmeldung, Abrechnung und Einhaltung planbezogener Vorgaben.
- 1-2-14-1-5 Benefits Support: "Benefits Support" erbringt digitale Dienste zur fachlichen und administrativen Unterstützung von Beschäftigten bei betrieblichen Zusatzleistungen. Die Leistung beantwortet Fragen zu Anspruch, Auswahl, Anmeldung, Nutzung und Änderung angebotener Leistungspläne. Wissensinhalte, geführte Dialoge und Fallbearbeitung können Beschäftigte bei komplexen Entscheidungen oder Problemen unterstützen. Anfragen lassen sich dokumentieren, zuständigen Stellen zuweisen und bis zur Klärung verfolgen. Nutzungs- und Servicedaten helfen, wiederkehrende Anliegen und Verbesserungsbedarf in der Leistungsbetreuung zu erkennen.
- 1-2-14-1-6 Compensation Planning: "Compensation Planning" unterstützt die Planung und Steuerung von Grundvergütung, variablen Vergütungsbestandteilen und Gehaltsanpassungen. Die Leistung stellt Budgets, Vergütungsbänder, Leistungsinformationen, Marktwerte und organisatorische Vorgaben für Planungsrunden bereit. Führungskräfte können Vorschläge erfassen, vergleichen, begründen und durch festgelegte Freigaben leiten. Prüfregeln machen Budgetüberschreitungen, Inkonsistenzen und Abweichungen von Vergütungsrichtlinien sichtbar. Szenarien und Auswertungen unterstützen eine nachvollziehbare Verteilung von Vergütungsmitteln über Personen und Organisationseinheiten.
- 1-2-14-1-7 Core HR: "Core HR" unterstützt die zentrale Verwaltung grundlegender Personal- und Beschäftigungsdaten. Die Leistung führt Personenstammdaten, Beschäftigungsverhältnisse, Stellen, Organisationseinheiten, Vertragsangaben und relevante Dokumente zusammen. Standardisierte Arbeitsabläufe unterstützen Eintritt, Versetzung, Änderung und Austritt von Beschäftigten. Rollen- und Berechtigungsmodelle steuern die Pflege und Nutzung sensibler Personaldaten. Historien und Auswertungen stellen verlässliche Stammdaten für nachgelagerte Personal- und Unternehmensprozesse bereit.
- 1-2-14-1-8 Employee Scheduling: "Employee Scheduling" unterstützt die Erstellung und Anpassung von Dienst-, Schicht- und Einsatzplänen für Beschäftigte. Die Leistung berücksichtigt Verfügbarkeiten, Qualifikationen, Arbeitszeitregeln, Personalbedarf und individuelle Planungsbedingungen. Offene Schichten, Tauschvorgänge und kurzfristige Änderungen können digital koordiniert werden. Beschäftigte erhalten Zugriff auf ihre Einsätze und können zulässige Wünsche oder Rückmeldungen übermitteln. Warnungen und Bedarfsanalysen unterstützen eine regelkonforme und kapazitätsgerechte Besetzung.
- 1-2-14-1-9 HCM: "HCM" unterstützt die Verwaltung und Entwicklung des Humankapitals einer Organisation. Die Leistung verbindet Personalstammdaten, Organisationsstrukturen, Vergütung, Talentprozesse und personalbezogene Analysen in einer gemeinsamen Umgebung. Arbeitsabläufe begleiten Beschäftigte und Führungskräfte über wesentliche Phasen des Beschäftigungszyklus. Gemeinsame Datenmodelle ermöglichen konsistente Informationen über mehrere Personalprozesse hinweg. Auswertungen unterstützen operative Personalentscheidungen und die strategische Steuerung von Fähigkeiten, Kapazitäten und Entwicklung.
- 1-2-14-1-10 Health Savings Account (HSA): "Health Savings Account (HSA)" unterstützt die Verwaltung steuerbegünstigter Gesundheits-Sparkonten nach dem US-amerikanischen Modell. Die Leistung verwaltet Kontoeröffnung, Beitragszahlung, Saldenführung, Erstattung und die Verwendung von Mitteln für qualifizierte Gesundheitsausgaben. Anspruchs- und Beitragsgrenzen können anhand geltender Plan- und Beschäftigungsdaten geprüft werden. Schnittstellen zu Entgeltabrechnung, Arbeitgebern, Finanzinstituten und Leistungsabrechnungen ermöglichen die Verarbeitung zugehöriger Transaktionen. Kontoauszüge, Belege und Historien machen Einzahlungen, Ausgaben und verfügbare Mittel nachvollziehbar.
- 1-2-14-1-11 Org Chart: "Org Chart" ermöglicht die visuelle Darstellung formaler und funktionaler Organisationsstrukturen. Die Leistung erzeugt Organigramme aus Personen-, Stellen-, Rollen- und Berichtsliniendaten. Nutzer können Hierarchien durchsuchen, Zuständigkeiten erkennen und organisatorische Beziehungen nachvollziehen. Ansichten lassen sich nach Organisationseinheiten, Standorten, Funktionen oder Planungsständen filtern. Änderungen und Szenarien unterstützen Reorganisation, Stellenplanung und die Kommunikation aktueller Verantwortungsstrukturen.
- 1-2-14-1-12 Pay Equity: "Pay Equity" ermöglicht die Analyse und Steuerung sachlich nicht gerechtfertigter Vergütungsunterschiede. Die Leistung vergleicht Entgeltdaten unter Berücksichtigung relevanter Merkmale wie Tätigkeit, Ebene, Standort, Erfahrung oder Leistung. Statistische Verfahren können bereinigte Abweichungen und Personengruppen mit erhöhtem Prüfbedarf identifizieren. Szenarien unterstützen die Bewertung und Planung möglicher Vergütungsanpassungen. Berichte und dokumentierte Methoden machen Ergebnisse, Annahmen und ergriffene Maßnahmen nachvollziehbar.
- 1-2-14-1-13 Payroll: "Payroll" ermöglicht die Berechnung, Verarbeitung und Dokumentation laufender Entgeltabrechnungen. Die Leistung verarbeitet Vergütungsbestandteile, Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Abzüge, Steuern und Sozialabgaben nach den maßgeblichen Regeln. Abrechnungsläufe können geprüft, freigegeben, korrigiert und für Zahlungen sowie Meldungen aufbereitet werden. Beschäftigte erhalten Abrechnungsnachweise und gegebenenfalls Zugriff auf steuer- oder sozialversicherungsbezogene Dokumente. Protokolle und Auswertungen unterstützen Abstimmung, Nachweisführung und die korrekte Verbuchung der Entgeltaufwendungen.
- 1-2-14-1-14 Time & Attendance: "Time & Attendance" ermöglicht die Erfassung und regelbasierte Bewertung von Anwesenheit, Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pausen. Die Leistung übernimmt Buchungen aus Terminals, mobilen Anwendungen oder anderen zulässigen Erfassungskanälen. Arbeitszeitmodelle, Schichten, Zuschlagsregeln und Abwesenheiten können zur Bildung abrechnungsrelevanter Zeitwerte angewendet werden. Abweichungen und fehlende Buchungen lassen sich prüfen, korrigieren und genehmigen. Die aufbereiteten Daten unterstützen Personalverwaltung, Entgeltabrechnung und die Einhaltung von Arbeitszeitvorgaben.
- 1-2-14-1-15 Time Tracking: "Time Tracking" ermöglicht die Erfassung und Zuordnung aufgewendeter Arbeitszeit zu Aufgaben, Projekten, Aufträgen oder Kunden. Beschäftigte können Zeitbuchungen mit Tätigkeit, Zeitraum, Kostenstelle und weiteren erforderlichen Merkmalen dokumentieren. Prüf- und Freigabeabläufe unterstützen die Vollständigkeit und sachliche Richtigkeit der Angaben. Auswertungen machen Aufwand, Auslastung, Projektkosten und abrechenbare Zeiten nachvollziehbar. Die Daten können für Projektsteuerung, interne Verrechnung, Leistungsnachweise oder Fakturierung weiterverarbeitet werden.
- 1-2-14-1-16 Workforce Management: "Workforce Management" unterstützt die operative Planung und Steuerung des Personaleinsatzes. Die Leistung verbindet Personalbedarf, Einsatz- und Schichtplanung, Zeitdaten, Abwesenheiten sowie verfügbare Qualifikationen. Prognosen und Regeln unterstützen die bedarfsgerechte Besetzung unter Einhaltung organisatorischer und arbeitszeitbezogener Vorgaben. Kurzfristige Abweichungen können erkannt und durch Umbesetzung oder Anpassung der Planung bearbeitet werden. Kennzahlen machen Kapazität, Produktivität, Personalkosten und Planerfüllung über Teams und Zeiträume hinweg sichtbar.
- 1-2-14-1-17 Workforce Planning: "Workforce Planning" unterstützt die mittel- und langfristige Planung von Personalbestand, Kapazitäten und Fähigkeiten. Die Leistung verbindet strategische Ziele mit aktuellen Stellen-, Personen-, Kosten- und Qualifikationsdaten. Szenarien bilden Auswirkungen von Wachstum, Fluktuation, Automatisierung, Reorganisation oder veränderten Kompetenzbedarfen ab. Soll-Ist-Vergleiche zeigen personelle Lücken, Überhänge und zeitliche Handlungsbedarfe. Ergebnisse unterstützen Entscheidungen über Rekrutierung, Entwicklung, Versetzung, externe Ressourcen und organisatorische Gestaltung.
1-2-14-2 Employee Experience, Analytics and Compliance
Employee Experience, Analytics and Compliance umfasst digitale Leistungen für Beschäftigtenerleben, personalbezogene Erkenntnisse, Unterstützungsfälle und die Einhaltung arbeitsbezogener Vorgaben. Die Zusammenstellung ordnet Angebote zur Begleitung von Beschäftigten und zur kontrollierten Auswertung oder Dokumentation personalbezogener Sachverhalte. Die nachgeordneten Leistungen reichen von freiwilligen Zusatzangeboten und sozialen Programmen bis zu Fallbearbeitung, Compliance und Hinweisgebersystemen.
- 1-2-14-2-1 Corporate Social Responsibility (CSR): "Corporate Social Responsibility (CSR)" unterstützt die Planung, Durchführung und Dokumentation gesellschaftlicher Verantwortungsprogramme einer Organisation. Die Leistung verwaltet Initiativen, Ziele, Budgets, Beteiligte, Partnerschaften und erwartete Wirkungen. Beschäftigte oder externe Anspruchsgruppen können sich an dafür vorgesehenen Programmen und Aktivitäten beteiligen. Kennzahlen und Nachweise unterstützen die Bewertung sozialer, ökologischer oder gemeinwohlbezogener Beiträge. Berichte machen Fortschritt, Ressourceneinsatz und erzielte Wirkung für interne und externe Adressaten nachvollziehbar.
- 1-2-14-2-2 Corporate Volunteering: "Corporate Volunteering" ermöglicht die Organisation freiwilligen gesellschaftlichen Engagements von Beschäftigten. Die Leistung stellt Einsatzmöglichkeiten bereit und unterstützt Suche, Anmeldung, Freigabe und Terminplanung. Organisationen können gemeinnützige Partner, Zeitkontingente, Gruppenaktionen und Teilnahmebedingungen verwalten. Geleistete Stunden, Beteiligung und Rückmeldungen lassen sich erfassen und auswerten. Übersichten dokumentieren den Umfang des Engagements und unterstützen die Weiterentwicklung betrieblicher Freiwilligenprogramme.
- 1-2-14-2-3 Corporate Wellness: "Corporate Wellness" ermöglicht die Bereitstellung und Verwaltung betrieblicher Angebote für Gesundheit und Wohlbefinden. Die Leistung kann Bewegungs-, Ernährungs-, Entspannungs- und Präventionsprogramme sowie zugehörige Informationsangebote zugänglich machen. Beschäftigte können Aktivitäten auswählen, Fortschritte dokumentieren und an freiwilligen Herausforderungen teilnehmen. Datenschutzgerechte Auswertungen unterstützen die Beurteilung von Nutzung und Akzeptanz der Programme. Administrative Funktionen helfen bei Planung, Kommunikation, Teilnahmeverwaltung und Zusammenarbeit mit beteiligten Leistungsanbietern.
- 1-2-14-2-4 Earned Wage Access: "Earned Wage Access" umfasst digitale Funktionen, die Beschäftigten vor dem regulären Zahltag Zugriff auf bereits erarbeiteten Nettolohn ermöglichen. Die Leistung ermittelt verfügbare Beträge anhand bestätigter Arbeits-, Beschäftigungs- und Entgeltdaten. Beschäftigte können zulässige Teilbeträge anfordern und erhalten Informationen zu Gebühren, Grenzen und späterer Verrechnung. Auszahlungen und Rückführungen werden mit Entgeltabrechnung, Zahlungsverkehr und Arbeitgeberkonten abgestimmt. Transaktionshistorien machen verfügbare, ausgezahlte und bei der nächsten Abrechnung berücksichtigte Beträge nachvollziehbar.
- 1-2-14-2-5 Employee Monitoring: "Employee Monitoring" ermöglicht die zulässige Erfassung und Auswertung arbeitsbezogener Aktivitäten von Beschäftigten. Die Leistung kann Nutzungs-, Anwesenheits-, Kommunikations- oder Leistungsdaten aus festgelegten Arbeitsmitteln und Prozessen erfassen. Richtlinien und Berechtigungen steuern, welche Daten für welche Zwecke erhoben, ausgewertet und aufbewahrt werden. Warnungen oder Analysen machen definierte Abweichungen, Sicherheitsereignisse oder Kapazitätsmuster sichtbar. Protokolle und Transparenzfunktionen unterstützen die nachvollziehbare und regelkonforme Anwendung der Überwachungsmaßnahmen.
- 1-2-14-2-6 Employee Perks: "Employee Perks" ermöglichen die Bereitstellung und Verwaltung freiwilliger Vergünstigungen für Beschäftigte. Die Leistung bündelt Angebote wie Rabatte, Zuschüsse, Sachvorteile oder besondere Zugangsbedingungen in einem nutzbaren Portal. Anspruchsgruppen, Budgets, Teilnahmebedingungen und Gültigkeitszeiträume können administrativ gesteuert werden. Beschäftigte können verfügbare Vorteile suchen, auswählen, einlösen oder beantragen. Nutzungsdaten und Abrechnungen unterstützen die Bewertung, Finanzierung und laufende Pflege des Vergünstigungsangebots.
- 1-2-14-2-7 Financial Wellness: "Financial Wellness" unterstützt Beschäftigte bei ihrer finanziellen Orientierung und Stabilität. Die Leistung stellt Informationen, Lerninhalte, Planungswerkzeuge und gegebenenfalls individuelle Hilfestellungen zu persönlichen Finanzfragen bereit. Funktionen können Budgetierung, Sparziele, Schuldenübersicht, Vorsorgeplanung und die Einordnung betrieblicher Leistungen unterstützen. Freiwillige Angaben und Nutzungsdaten können personalisierte Hinweise ermöglichen, ohne die Entscheidungshoheit der Beschäftigten zu ersetzen. Aggregierte Auswertungen helfen Organisationen, Nutzung und Bedarf ihrer finanziellen Unterstützungsangebote zu beurteilen.
- 1-2-14-2-8 HR Analytics: "HR Analytics" ermöglicht die Analyse von Personal-, Organisations- und Beschäftigungsdaten. Die Leistung führt Informationen aus Personalverwaltung, Rekrutierung, Vergütung, Leistung, Entwicklung und weiteren Personalprozessen zusammen. Kennzahlen und Modelle machen Zusammenhänge bei Bestand, Fluktuation, Vielfalt, Kosten, Fähigkeiten oder Personalbewegungen sichtbar. Interaktive Auswertungen und Prognosen unterstützen operative und strategische Personalentscheidungen. Datenherkunft, Definitionen und Zugriffsregeln helfen, Ergebnisse konsistent und nachvollziehbar zu verwenden.
- 1-2-14-2-9 HR Case Management: "HR Case Management" unterstützt die strukturierte Bearbeitung personalbezogener Anfragen, Beschwerden und Sachverhalte. Die Leistung erfasst Fälle mit Kategorie, Priorität, Beteiligten, Fristen, Kommunikation und zugehörigen Dokumenten. Regeln weisen Vorgänge geeigneten Bearbeitern zu und steuern Eskalationen oder Genehmigungen. Wissensinhalte und standardisierte Abläufe unterstützen eine konsistente und zeitnahe Falllösung. Historien und Auswertungen machen Entscheidungen, Bearbeitungsdauer und wiederkehrende Anliegen nachvollziehbar.
- 1-2-14-2-10 HR Compliance: "HR Compliance" ermöglicht die Einhaltung und Dokumentation personal- und beschäftigungsbezogener Vorgaben. Die Leistung ordnet gesetzliche, tarifliche, vertragliche und interne Anforderungen den betroffenen Personalprozessen und Verantwortlichkeiten zu. Prüfungen, Aufgaben und Fristen unterstützen die korrekte Umsetzung sowie erforderliche Aktualisierungen. Abweichungen können dokumentiert, bewertet und mit Korrekturmaßnahmen verfolgt werden. Nachweise und Berichte machen die Anwendung der Vorgaben für interne oder externe Prüfungen nachvollziehbar.
- 1-2-14-2-11 HR Service Delivery: "HR Service Delivery" ermöglicht die organisierte Bereitstellung personalbezogener Informationen und Unterstützungsleistungen für Beschäftigte. Die Leistung verbindet Mitarbeiterportale, Wissensinhalte, digitale Anträge, Kontaktkanäle und standardisierte Personalprozesse. Beschäftigte können Informationen finden, Anliegen einreichen und den Bearbeitungsstand verfolgen. Automatisierte Abläufe und Zuständigkeiten leiten Vorgänge an geeignete Teams oder Systeme weiter. Servicekennzahlen unterstützen die Steuerung von Bearbeitungsqualität, Antwortzeiten und wiederkehrenden Anliegen.
- 1-2-14-2-12 I-9 Compliance: "I-9 Compliance" unterstützt die ordnungsgemäße Durchführung und Dokumentation der US-amerikanischen Beschäftigungsberechtigungsprüfung nach Form I-9. Die Leistung führt Arbeitgeber und Beschäftigte durch die Erfassung erforderlicher Angaben und die Prüfung zulässiger Identitäts- und Berechtigungsnachweise. Fristen, Pflichtfelder und Dokumentgültigkeiten können automatisiert überwacht werden. Elektronische Signaturen, Änderungsverläufe und Aufbewahrungsregeln unterstützen eine prüffähige Verfahrensdokumentation. Schnittstellen können Daten mit Personalverwaltung und staatlich vorgesehenen Prüfverfahren austauschen.
- 1-2-14-2-13 Job Board: "Job Board" betreibt Plattformfunktionen zur Veröffentlichung, Suche und Vermittlung offener Stellen. Arbeitgeber stellen Stellenanzeigen mit Aufgaben, Anforderungen, Arbeitsbedingungen und Bewerbungswegen bereit. Interessierte Personen können Angebote suchen, filtern, vormerken und sich über vorgesehene Kanäle bewerben. Funktionen für Reichweite, Laufzeit, Platzierung und Resonanz unterstützen die Steuerung veröffentlichter Anzeigen. Datenübergaben können Bewerbungen und Anzeigeninformationen mit nachgelagerten Rekrutierungsprozessen verbinden.
- 1-2-14-2-14 Lifestyle Spending Account (LSA): "Lifestyle Spending Account (LSA)" unterstützt die Verwaltung arbeitgeberfinanzierter Budgets für festgelegte persönliche Ausgaben von Beschäftigten. Die Leistung bildet Anspruchsgruppen, Budgethöhen, zulässige Ausgabenzwecke, Gültigkeitszeiträume und Erstattungsregeln ab. Beschäftigte können Belege einreichen, verfügbare Mittel prüfen und den Bearbeitungsstand verfolgen. Prüf- und Freigabeprozesse unterstützen die regelkonforme Erstattung oder direkte Bezahlung genehmigter Leistungen. Übersichten und Abrechnungsdaten machen Mittelverwendung, Restbudgets und arbeitgeberseitige Aufwendungen nachvollziehbar.
- 1-2-14-2-15 Vaccine Tracking: "Vaccine Tracking" ermöglicht die dokumentierte Erfassung und Überwachung des Impfstatus von Beschäftigten oder anderen festgelegten Personengruppen. Die Leistung verwaltet Impfungen, Nachweise, Gültigkeiten, Fristen und gegebenenfalls zulässige Ausnahmen. Betroffene Personen können Informationen und Dokumente über geschützte Zugänge bereitstellen. Prüfregeln und Erinnerungen machen fehlende, ablaufende oder unvollständige Nachweise sichtbar. Berechtigungen, Protokolle und datenschutzgerechte Auswertungen unterstützen den kontrollierten Umgang mit gesundheitsbezogenen Angaben.
- 1-2-14-2-16 Whistleblowing: "Whistleblowing" ermöglicht die vertrauliche oder anonyme Meldung und Bearbeitung möglicher Rechts- oder Regelverstöße. Die Leistung stellt geschützte Meldekanäle für Beschäftigte und andere berechtigte Personen bereit. Hinweise können kategorisiert, zuständigen Bearbeitern zugewiesen und über sichere Kommunikationswege ergänzt werden. Fristen, Untersuchungsschritte, Schutzmaßnahmen und Folgemaßnahmen lassen sich dokumentieren und überwachen. Zugriffskontrollen und Prüfpfade unterstützen Vertraulichkeit, Unabhängigkeit und die nachweisbare Behandlung eingegangener Meldungen.
1-2-14-3 External Workforce and Global Employment
External Workforce and Global Employment umfasst digitale Leistungen für die Beauftragung, Verwaltung und Vergütung externer Arbeitskräfte sowie grenzüberschreitender Beschäftigung. Die Zusammenstellung ordnet unterschiedliche Vertrags-, Vermittlungs-, Zahlungs- und Arbeitgebermodelle für nicht unmittelbar oder international beschäftigte Personen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen die operative Abwicklung von der Gewinnung geeigneter Kräfte bis zur rechts- und zahlungsbezogenen Verwaltung ihrer Einsätze.
- 1-2-14-3-1 Contractor Management: "Contractor Management" unterstützt die Verwaltung selbstständiger Auftragnehmer und ihrer Einsätze. Die Leistung erfasst Profile, Verträge, Leistungszeiträume, Aufgaben, Zugänge, Nachweise und verantwortliche Ansprechpartner. Arbeitsabläufe unterstützen Beauftragung, Freigabe, Einarbeitung, Änderungen und das Ende eines Einsatzes. Fristen und Prüfregeln machen fehlende Dokumente, auslaufende Vereinbarungen oder mögliche Complianceprobleme sichtbar. Übersichten verbinden aktuelle Einsatzdaten mit Kosten, Leistungserbringung und organisatorischer Zuordnung.
- 1-2-14-3-2 Contractor of Record: "Contractor of Record" erbringt digitale Dienste zur rechts- und verwaltungsbezogenen Abwicklung der Beauftragung selbstständiger Auftragnehmer durch einen zwischengeschalteten Vertragspartner. Die Leistung unterstützt Vertragsabschluss, Statusprüfung, Dokumentation und laufende Verwaltung nach den Bedingungen des jeweiligen Einsatzlandes. Die Leistung kann Rechnungsprüfung, Zahlungen, steuerbezogene Unterlagen und erforderliche Meldungen koordinieren. Auftraggebende Organisationen steuern Aufgaben und Zusammenarbeit, während die formale Auftragnehmerbeziehung über das angebotene Modell abgewickelt wird. Portale und Berichte machen Verträge, Zahlungen, Fristen und Pflichten für alle Beteiligten nachvollziehbar.
- 1-2-14-3-3 Contractor Payment: "Contractor Payment" ermöglicht die Abrechnung und Auszahlung selbstständiger Auftragnehmer. Die Leistung erfasst vereinbarte Vergütungen, Leistungsnachweise, Rechnungen, Freigaben und Zahlungsdaten. Zahlungen können in unterschiedlichen Währungen und über geeignete nationale oder internationale Zahlungswege ausgeführt werden. Prüfungen unterstützen die korrekte Anwendung von Gebühren, Abzügen, steuerbezogenen Angaben und vertraglichen Zahlungsbedingungen. Abrechnungsübersichten und Nachweise machen offene, freigegebene und ausgezahlte Beträge nachvollziehbar.
- 1-2-14-3-4 Employer of Record (EOR): "Employer of Record (EOR)" erbringt digitale Dienste zur formalen Beschäftigung von Personen im Namen einer auftraggebenden Organisation in Ländern ohne eigene geeignete Arbeitgeberstruktur. Die Leistung übernimmt als rechtlicher Arbeitgeber Arbeitsvertrag, Entgeltabrechnung, vorgeschriebene Abgaben und wesentliche beschäftigungsbezogene Pflichten. Die auftraggebende Organisation steuert regelmäßig Tätigkeit, Ziele und fachliche Zusammenarbeit der eingesetzten Personen. Plattformfunktionen unterstützen Einstellung, Dokumentenaustausch, Abwesenheiten, Vergütung, Zusatzleistungen und Beendigung. Übersichten machen Beschäftigungsstatus, Kosten, Fristen und landesspezifische Anforderungen nachvollziehbar.
- 1-2-14-3-5 Freelance Marketplaces: "Freelance Marketplaces" betreiben Plattformfunktionen zur direkten Vermittlung zeitlich oder sachlich begrenzter Aufträge an selbstständige Fachkräfte. Auftraggeber können Projekte veröffentlichen, geeignete Profile suchen und Angebote oder Verfügbarkeiten vergleichen. Selbstständige stellen Fähigkeiten, Erfahrungen, Konditionen und Arbeitsproben für mögliche Beauftragungen dar. Kommunikations-, Vertrags-, Leistungs- und Zahlungsfunktionen können die Durchführung vermittelter Projekte begleiten. Bewertungs- und Nachweismechanismen unterstützen die Auswahl und den Aufbau von Vertrauen zwischen den Marktteilnehmern.
- 1-2-14-3-6 Freelancer Management: "Freelancer Management" unterstützt die zentrale Verwaltung einer Organisation und ihrer Beziehungen zu selbstständigen Fachkräften. Die Leistung führt Profile, Fähigkeiten, Verfügbarkeiten, Verträge, Einsätze, Leistungsnachweise und Vergütungen zusammen. Arbeitsabläufe unterstützen Auswahl, Beauftragung, Zugangsbereitstellung, Zusammenarbeit und erneute Einsetzung bekannter Fachkräfte. Prüfungen und Fristen helfen, erforderliche Unterlagen und vereinbarte Bedingungen einzuhalten. Analysen machen Nutzung, Kosten, Leistung und Zusammensetzung des externen Fachkräftepools sichtbar.
- 1-2-14-3-7 Global Employment Platforms (GEP): "Global Employment Platforms (GEP)" unterstützen die Verwaltung international verteilter Beschäftigter und externer Arbeitskräfte. Die Leistung bündelt Beschäftigungsmodelle, lokale Vertragsinformationen, Personalverwaltung, Entgeltabrechnung und länderbezogene Complianceprozesse. Organisationen können Personen in mehreren Staaten aufnehmen, verwalten, bezahlen und bei Veränderungen begleiten. Länderspezifische Regeln und Partnerstrukturen unterstützen die operative Umsetzung unterschiedlicher arbeits- und abgabenbezogener Anforderungen. Konsolidierte Übersichten stellen Personalbestand, Verträge, Kosten und Status über Länder und Beschäftigungsformen hinweg dar.
- 1-2-14-3-8 Global Payroll: "Global Payroll" ermöglicht die länderübergreifende Verarbeitung und Konsolidierung von Entgeltabrechnungen. Die Leistung koordiniert lokale Abrechnungsregeln, Währungen, Steuern, Sozialabgaben, Zahlungen und vorgeschriebene Meldungen. Daten aus mehreren Ländern oder lokalen Abrechnungspartnern werden in standardisierten Abläufen zusammengeführt und geprüft. Abstimmungen, Freigaben und Fristen unterstützen eine korrekte und termingerechte Auszahlung. Zentrale Berichte machen Personalkosten, Abrechnungsergebnisse und Bearbeitungsstatus über alle einbezogenen Länder vergleichbar.
- 1-2-14-3-9 Talent Marketplaces: "Talent Marketplaces" betreiben Plattformfunktionen zur Vermittlung von Personen an interne oder externe Arbeits-, Projekt- und Entwicklungsmöglichkeiten anhand ihrer Fähigkeiten. Die Leistung verbindet Profile, Kompetenzen, Interessen und Verfügbarkeiten mit Anforderungen offener Rollen, Aufgaben oder Projekte. Empfehlungs- und Suchfunktionen unterstützen eine passgenaue Zusammenführung von Bedarf und vorhandenem Talent. Personen können Möglichkeiten erkunden, Interesse bekunden und ihre Erfahrungen oder Fähigkeiten weiterentwickeln. Analysen machen gefragte Kompetenzen, Mobilität und ungenutzte personelle Potenziale sichtbar.
1-2-14-4 Pre-Employment Screening
Pre-Employment Screening umfasst digitale Leistungen zur Prüfung eignungs-, identitäts- und beschäftigungsbezogener Angaben vor einer Einstellung oder Beauftragung. Die Zusammenstellung ordnet unterschiedliche Prüfverfahren nach dem jeweils untersuchten Merkmal oder Nachweis. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen fundierte Auswahlentscheidungen und die dokumentierte Durchführung zulässiger Vorabprüfungen.
- 1-2-14-4-1 Background Check: "Background Check" ermöglicht die Veranlassung und Auswertung zulässiger Hintergrundprüfungen bei Bewerbern oder Auftragnehmern. Die Leistung erfasst Einwilligungen, Identitätsangaben und den für eine Rolle festgelegten Prüfungsumfang. Prüfungen können rechtlich zulässige Register-, Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Lizenznachweise einbeziehen. Statusmeldungen und Fallbearbeitung unterstützen die Klärung unvollständiger oder abweichender Ergebnisse. Berichte und Prüfpfade dokumentieren Quellen, Ergebnisse, Benachrichtigungen und darauf beruhende Entscheidungen.
- 1-2-14-4-2 Drug Testing: "Drug Testing" ermöglicht die Organisation und Dokumentation zulässiger Tests auf bestimmte Substanzen im Beschäftigungskontext. Die Leistung unterstützt Testanordnung, Terminierung, Identitätszuordnung, Probenkette und Statusverfolgung. Ergebnisse können von autorisierten Laboren oder medizinischen Prüfstellen sicher übermittelt und zuständigen Stellen bereitgestellt werden. Regeln steuern Untersuchungsanlässe, Vertraulichkeit, Wiederholungen und erforderliche Folgeverfahren. Protokolle machen Einwilligungen, Durchführung, Ergebnisübermittlung und Bearbeitung nachvollziehbar.
- 1-2-14-4-3 Reference Check: "Reference Check" ermöglicht die strukturierte Einholung und Auswertung beruflicher Referenzen von Bewerbern. Die Leistung verwaltet Referenzpersonen, Einladungen, Fragenkataloge, Einwilligungen und Antwortfristen. Referenzgeber können Angaben über geschützte Formulare, Gespräche oder andere vorgesehene Kanäle übermitteln. Standardisierte Auswertungen unterstützen den Vergleich relevanter Erfahrungen, Arbeitsweisen und beobachteter Fähigkeiten. Statusübersichten und Nachweise dokumentieren Kontaktversuche, Rückmeldungen und die Verwendung der Ergebnisse im Auswahlprozess.
- 1-2-14-4-4 Talent Assessment: "Talent Assessment" ermöglicht die standardisierte Bewertung von Fähigkeiten, Eigenschaften und beruflicher Eignung. Die Leistung stellt Tests, Simulationen, Fragebögen oder arbeitsbezogene Aufgaben für definierte Zielrollen bereit. Ergebnisse können anhand festgelegter Bewertungsmodelle ausgewertet und mit Anforderungsprofilen verglichen werden. Administrationsfunktionen steuern Einladungen, Fristen, Beaufsichtigung, Barrierefreiheit und Ergebnisfreigabe. Berichte unterstützen nachvollziehbare Auswahl- und Entwicklungsentscheidungen unter Berücksichtigung der Aussagegrenzen des eingesetzten Verfahrens.
- 1-2-14-4-5 Technical Skills Screening: "Technical Skills Screening" ermöglicht die Prüfung konkreter technischer oder fachpraktischer Fähigkeiten von Bewerbern. Die Leistung stellt aufgabenbezogene Tests, Programmierübungen, Konfigurationen, Simulationen oder strukturierte Fachfragen bereit. Ausführungen können automatisiert oder durch fachkundige Prüfer anhand definierter Kriterien bewertet werden. Funktionen für Zeitbegrenzung, Testumgebung, Identitätsprüfung und Täuschungserkennung unterstützen vergleichbare Bedingungen. Ergebnisse zeigen den nachgewiesenen Kenntnisstand und unterstützen die Auswahl für Rollen mit bestimmten technischen Anforderungen.
1-2-14-5 Recruiting
Recruiting umfasst digitale Leistungen zur Gewinnung, Ansprache, Auswahl und Einstellung geeigneter Personen. Die Zusammenstellung ordnet Plattformen, Arbeitsabläufe und unterstützende Funktionen entlang des Rekrutierungsprozesses. Die nachgeordneten Leistungen reichen von Stellenbeschreibung und Kandidatenansprache über Bewerbungs- und Interviewmanagement bis zur Aufnahme neuer Beschäftigter.
- 1-2-14-5-1 AI Interview Agent: "AI Interview Agent" unterstützt die automatisierte Durchführung strukturierter Erst- oder Auswahlgespräche mit Bewerbern. Die Leistung stellt vorgegebene oder situationsabhängig ausgewählte Fragen über Text-, Sprach- oder Videokanäle. Antworten werden erfasst, geordnet und nach transparent festgelegten Kriterien für die weitere Prüfung aufbereitet. Terminunabhängige Durchführung und automatisierte Rückfragen können den Zugang und die Bearbeitung großer Bewerberzahlen erleichtern. Protokolle und Ergebnisdarstellungen unterstützen verantwortliche Personen bei nachvollziehbaren Auswahlentscheidungen, ohne deren Entscheidung zu ersetzen.
- 1-2-14-5-2 AI Recruiting: "AI Recruiting" umfasst digitale Funktionen, die Rekrutierungsaufgaben durch maschinelle Analyse, Vorhersage oder generative Verarbeitung unterstützen. Die Leistung kann Anforderungsprofile und Bewerberdaten abgleichen, geeignete Kandidaten vorschlagen oder personalisierte Kommunikation vorbereiten. Modelle verarbeiten strukturierte und unstrukturierte Informationen, um Such-, Priorisierungs- und Bearbeitungsschritte zu beschleunigen. Kontrollfunktionen helfen, Datenquellen, Kriterien, Ergebnisse und mögliche Verzerrungen zu prüfen. Die endgültige Bewertung und Auswahl kann in geregelten Abläufen bei den dafür verantwortlichen Personen verbleiben.
- 1-2-14-5-3 Applicant Tracking Systems (ATS): "Applicant Tracking Systems (ATS)" unterstützen die zentrale Verwaltung von Stellen, Bewerbungen und Auswahlprozessen. Die Leistung erfasst Bewerberprofile, Unterlagen, Kommunikationsverläufe, Bewertungen und Bearbeitungsstände. Arbeitsabläufe unterstützen Ausschreibung, Vorauswahl, Interviews, Freigaben und Angebotsphasen. Rollen und Berechtigungen ermöglichen die Zusammenarbeit von Personalteams, Fachbereichen und weiteren Beteiligten. Berichte machen Bewerbungsvolumen, Prozessdauer, Quellen und Auswahlfortschritt nachvollziehbar.
- 1-2-14-5-4 Candidate Relationship Management: "Candidate Relationship Management" ermöglicht die Pflege langfristiger Beziehungen zu möglichen Bewerbern. Die Leistung bündelt Kontakte, Profile, Interessen, Fähigkeiten, Einwilligungen und frühere Interaktionen in Talentpools. Zielgruppen können segmentiert und mit passenden Informationen, Veranstaltungen oder Stellenangeboten angesprochen werden. Erinnerungen und Kommunikationsabläufe unterstützen eine kontinuierliche und personalisierte Kontaktpflege. Auswertungen zeigen Engagement, Herkunft und Übergänge von Interessenten in konkrete Bewerbungsverfahren.
- 1-2-14-5-5 Diversity Recruiting: "Diversity Recruiting" unterstützt die breitere und chancengerechte Ansprache und Gewinnung unterschiedlicher Bewerbergruppen. Die Leistung analysiert Reichweite, Ansprache, Kandidatenquellen und Prozessübergänge anhand festgelegter Diversitätsmerkmale. Hinweise können einseitige Formulierungen, begrenzte Verbreitung oder auffällige Auswahlmuster sichtbar machen. Funktionen für zielgerichtete Veröffentlichung und strukturierte Bewertung unterstützen den Abbau vermeidbarer Zugangsbarrieren. Berichte dokumentieren Maßnahmen und Ergebnisse, ohne individuelle Auswahlentscheidungen allein aus Gruppenzugehörigkeiten abzuleiten.
- 1-2-14-5-6 Employee Referral: "Employee Referral" ermöglicht die Organisation von Mitarbeiterempfehlungen für offene Stellen. Beschäftigte können geeignete Personen vorschlagen, Stellen weiterleiten und den zulässigen Bearbeitungsstand verfolgen. Die Leistung ordnet Empfehlungen konkreten Stellen, Empfehlenden und Bewerbungen zu. Regeln verwalten Teilnahmebedingungen, Anerkennungen, Prämien und erforderliche Freigaben. Auswertungen machen Nutzung, Einstellungsquoten, Bearbeitungsdauer und ausgezahlte Empfehlungsprämien nachvollziehbar.
- 1-2-14-5-7 Interview Scheduling: "Interview Scheduling" unterstützt die Koordination von Bewerbungsgesprächen zwischen Kandidaten und beteiligten Personen. Die Leistung gleicht Verfügbarkeiten, Zeitzonen, Gesprächsformen, Räume und erforderliche Interviewrollen ab. Kandidaten können aus freigegebenen Terminen wählen oder Änderungsvorschläge übermitteln. Einladungen, Erinnerungen und Kalenderaktualisierungen werden automatisiert an alle Beteiligten verteilt. Statusübersichten machen offene Abstimmungen, bestätigte Termine und kurzfristige Änderungen sichtbar.
- 1-2-14-5-8 Job Description Management: "Job Description Management" unterstützt die Erstellung, Freigabe und Pflege konsistenter Stellenbeschreibungen. Die Leistung verwaltet Aufgaben, Anforderungen, Qualifikationen, Verantwortlichkeiten, Arbeitsbedingungen und verwendete Textbausteine. Vorlagen und Prüfabläufe unterstützen einheitliche Sprache, Vollständigkeit und die Einhaltung organisatorischer Vorgaben. Versionen können Stellenfamilien, Ebenen und organisatorischen Einheiten zugeordnet werden. Freigegebene Beschreibungen lassen sich für Ausschreibungen, Stellenbewertung, Personalplanung und interne Dokumentation bereitstellen.
- 1-2-14-5-9 Job Search Sites: "Job Search Sites" ermöglichen die Suche und Entdeckung veröffentlichter Stellenangebote durch Arbeitssuchende. Die Leistung bündelt Anzeigen aus direkten Veröffentlichungen oder angebundenen Quellen und macht sie über Such- und Filterfunktionen zugänglich. Nutzer können Suchprofile, Benachrichtigungen, Merklisten und gegebenenfalls Bewerberprofile verwalten. Angaben zu Tätigkeit, Standort, Arbeitsform, Anforderungen und Vergütung unterstützen die Auswahl relevanter Angebote. Weiterleitungen oder integrierte Bewerbungsfunktionen verbinden gefundene Stellen mit dem vorgesehenen Bewerbungsweg.
- 1-2-14-5-10 Onboarding: "Onboarding" ermöglicht die strukturierte Aufnahme neuer Beschäftigter in Organisation, Rolle und Arbeitsumgebung. Die Leistung koordiniert vor und nach dem Eintritt erforderliche Angaben, Dokumente, Aufgaben, Zugänge, Ausstattung und Einführungsinhalte. Zuständigkeiten und Fristen verbinden Personalabteilung, Führungskräfte, IT, neue Beschäftigte und weitere Beteiligte. Geführte Abläufe vermitteln organisatorische Informationen, Ansprechpartner und rollenspezifische Erwartungen. Statusübersichten machen den Fortschritt und noch offene Voraussetzungen für einen arbeitsfähigen Einstieg sichtbar.
- 1-2-14-5-11 Programmatic Job Advertising: "Programmatic Job Advertising" ermöglicht die automatisierte Platzierung und Optimierung von Stellenanzeigen über mehrere Werbe- und Rekrutierungskanäle. Die Leistung verteilt Budgets und Anzeigen anhand von Zielgruppen, Standorten, Stellenprioritäten und erwarteter Wirksamkeit. Laufende Leistungsdaten können Gebote, Reichweite, Kanalauswahl und Veröffentlichungsdauer regelbasiert anpassen. Funktionen zur Kandidatenzuordnung verbinden Klicks und Bewerbungen mit ihren jeweiligen Ausspielungen. Auswertungen machen Kosten, Reichweite und Bewerbungsertrag einzelner Kampagnen und Kanäle vergleichbar.
- 1-2-14-5-12 Recruiting Automation: "Recruiting Automation" ermöglicht die regelbasierte Automatisierung wiederkehrender Aufgaben im Rekrutierungsprozess. Die Leistung löst anhand von Bewerbungsstatus, Ereignissen oder Zeitpunkten Kommunikations-, Prüf-, Termin- und Weiterleitungsaktionen aus. Arbeitsabläufe können Daten zwischen Stellenverwaltung, Bewerberkommunikation, Interviews und Einstellungsschritten übertragen. Ausnahmen und entscheidungsbedürftige Fälle werden verantwortlichen Personen zur Bearbeitung vorgelegt. Protokolle machen automatische Schritte, verwendete Regeln und Prozessdurchlaufzeiten nachvollziehbar.
- 1-2-14-5-13 Recruitment: "Recruitment" unterstützt die Planung und Durchführung der Personalgewinnung von der Bedarfsmeldung bis zur Einstellungsentscheidung. Die Leistung führt Stellenanforderungen, Veröffentlichung, Kandidatensuche, Bewerbungseingang, Auswahl, Kommunikation und Angebotsmanagement zusammen. Gemeinsame Daten und Arbeitsabläufe verbinden Personalverantwortliche, Fachbereiche, Bewerber und gegebenenfalls externe Beteiligte. Rollen, Freigaben und Vorlagen fördern konsistente und nachvollziehbare Verfahren. Kennzahlen zeigen Besetzungsfortschritt, Bearbeitungsdauer, Quellen, Kosten und Ergebnisse der Personalgewinnung.
- 1-2-14-5-14 Recruitment Marketing: "Recruitment Marketing" ermöglicht die zielgerichtete Ansprache und Gewinnung potenzieller Bewerber durch marketingorientierte Maßnahmen. Die Leistung unterstützt Arbeitgeberinhalte, Zielgruppensegmentierung, Kampagnen, Karrierepräsenzen und personalisierte Kommunikation. Interessenten können über verschiedene Kanäle erreicht und bis zu einer konkreten Bewerbung begleitet werden. Analysen verbinden Reichweite, Interaktion, Kandidatenquellen und Bewerbungsübergänge mit einzelnen Maßnahmen. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen die laufende Verbesserung von Botschaften, Kanälen und Kandidatenerlebnissen.
- 1-2-14-5-15 Video Interviewing: "Video Interviewing" unterstützt die Durchführung von Bewerbungsgesprächen über zeitgleiche oder zeitversetzte Videoübertragung. Die Leistung koordiniert Einladungen, strukturierte Fragen, Aufzeichnung, Wiedergabe und gemeinsame Bewertung durch berechtigte Personen. Live-Gespräche können Termin-, Warte- und Moderationsfunktionen nutzen, während zeitversetzte Formate Antworten innerhalb festgelegter Fristen erfassen. Datenschutz-, Einwilligungs- und Aufbewahrungsregeln steuern den Umgang mit Bild- und Tondaten. Bewertungsbögen und Protokolle machen die Durchführung und Beurteilung der Gespräche nachvollziehbar.
- 1-2-14-5-16 Virtual Career Fair: "Virtual Career Fair" betreibt digitale Veranstaltungsplattformen für den ortsunabhängigen Austausch zwischen Arbeitgebern und potenziellen Bewerbern. Die Leistung bildet Messestände, Präsentationen, Informationsangebote, Gruppenformate und persönliche Gespräche in einer virtuellen Umgebung ab. Teilnehmende können Organisationen und Stellen erkunden, Fragen stellen, Unterlagen austauschen und Gesprächstermine wahrnehmen. Registrierungs-, Zugangs- und Terminierungsfunktionen unterstützen die planbare Durchführung der Veranstaltung. Auswertungen machen Teilnahme, Interaktionen, Interessen und daraus entstandene Bewerberkontakte sichtbar.
1-2-14-6 Talent Management
Talent Management umfasst digitale Leistungen zur Entwicklung, Bindung, Leistungssteuerung und Nachfolgeplanung von Beschäftigten. Die Zusammenstellung ordnet miteinander verbundene Prozesse für Fähigkeiten, Laufbahnen, Vergütung, Engagement und personelle Übergänge. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen individuelle Entwicklung und Anerkennung ebenso wie organisationsweite Entscheidungen über Leistung und künftigen Personalbedarf.
- 1-2-14-6-1 360 Feedback: "360 Feedback" ermöglicht die strukturierte Einholung von Rückmeldungen aus mehreren beruflichen Perspektiven zu einer Person. Die Leistung koordiniert Selbsteinschätzungen sowie Bewertungen durch Führungskräfte, Kollegen, Mitarbeitende oder weitere festgelegte Gruppen. Fragebögen und Kompetenzmodelle sorgen für vergleichbare Rückmeldungen zu relevanten Verhaltensweisen und Fähigkeiten. Vertraulichkeitsregeln und Mindestgruppengrößen können die angemessene Zusammenfassung sensibler Antworten unterstützen. Ergebnisberichte zeigen Übereinstimmungen, Unterschiede und Entwicklungsfelder als Grundlage für Reflexion und Entwicklungsplanung.
- 1-2-14-6-2 Career Management: "Career Management" unterstützt die Planung und Begleitung beruflicher Entwicklung innerhalb einer Organisation. Die Leistung verbindet Rollenprofile, Karrierepfade, Fähigkeiten, Erfahrungen, Interessen und mögliche Entwicklungsschritte. Beschäftigte können Ziele festlegen, Optionen erkunden und erforderliche Lern- oder Praxiserfahrungen planen. Führungskräfte und Personalverantwortliche können Entwicklungsgespräche, Mobilität und Fortschritt unterstützen. Übersichten machen mögliche nächste Rollen, vorhandene Voraussetzungen und noch zu entwickelnde Kompetenzen sichtbar.
- 1-2-14-6-3 Compensation Management: "Compensation Management" unterstützt die Verwaltung und Steuerung der Gesamtvergütung von Beschäftigten. Die Leistung führt Grundvergütung, variable Vergütung, Zulagen, Beteiligungsmodelle und weitere festgelegte Vergütungselemente zusammen. Vergütungsstrukturen, Bänder, Anspruchsregeln und individuelle Vereinbarungen können zentral gepflegt werden. Prüfungen und Freigaben unterstützen konsistente Entscheidungen sowie die Einhaltung von Budgets und Richtlinien. Berichte stellen Zusammensetzung, Entwicklung und Verteilung der Vergütung über Personen und Organisationseinheiten dar.
- 1-2-14-6-4 Employee Engagement: "Employee Engagement" ermöglicht die Erfassung und Förderung der emotionalen Bindung und aktiven Beteiligung von Beschäftigten. Die Leistung führt regelmäßige Befragungen, kurze Stimmungsabfragen, offene Rückmeldungen und Beteiligungsimpulse durch. Analysen erkennen Entwicklungen, Unterschiede zwischen Gruppen und Faktoren mit möglichem Einfluss auf Motivation oder Bindung. Führungskräfte können Ergebnisse besprechen, Maßnahmen planen und deren Umsetzung verfolgen. Vertraulichkeits- und Anonymitätsfunktionen unterstützen ehrliche Rückmeldungen und eine verantwortliche Nutzung der Erkenntnisse.
- 1-2-14-6-5 Employee Experience: "Employee Experience" unterstützt die Gestaltung und Begleitung der Erlebnisse von Beschäftigten an wesentlichen Kontaktpunkten mit ihrer Organisation. Die Leistung bündelt personalisierte Informationen, Aufgaben, Services und Rückmeldemöglichkeiten entlang typischer Beschäftigungssituationen. Ereignisbezogene Abläufe können Eintritt, Rollenwechsel, persönliche Veränderungen, Entwicklung und Austritt unterstützen. Rückmeldungen und Nutzungsdaten machen Hindernisse sowie Unterschiede im Erleben bestimmter Personengruppen sichtbar. Orchestrierungsfunktionen verbinden relevante Personalangebote und Zuständigkeiten zu konsistenten Beschäftigtenreisen.
- 1-2-14-6-6 Employee Recognition: "Employee Recognition" ermöglicht die sichtbare Anerkennung von Beiträgen, Leistungen und Verhaltensweisen von Beschäftigten. Führungskräfte und Kollegen können Anerkennungen nach festgelegten Werten, Anlässen oder Programmen aussprechen. Punkte, Prämien, Auszeichnungen oder öffentliche Würdigungen können nach organisatorischen Regeln verwaltet werden. Benachrichtigungen und soziale Interaktionen unterstützen eine zeitnahe und gemeinschaftliche Wahrnehmung der Anerkennung. Auswertungen zeigen Beteiligung, Verteilung und Nutzung der Anerkennungsprogramme über Teams und Zeiträume.
- 1-2-14-6-7 Exit Interview Management: "Exit Interview Management" unterstützt die Planung, Durchführung und Auswertung strukturierter Austrittsgespräche oder Austrittsbefragungen. Die Leistung erfasst Gründe, Erfahrungen, Verbesserungshinweise und weitere Rückmeldungen ausscheidender Beschäftigter. Fragebögen, Gesprächsleitfäden und Terminabläufe unterstützen eine konsistente Datenerhebung. Vertraulichkeitsregeln steuern den Zugriff auf individuelle Aussagen und deren aggregierte Auswertung. Analysen machen wiederkehrende Austrittsgründe und organisatorische Handlungsfelder sichtbar.
- 1-2-14-6-8 Offboarding: "Offboarding" ermöglicht die koordinierte Abwicklung des Ausscheidens von Beschäftigten oder externen Arbeitskräften. Die Leistung steuert Aufgaben wie Dokumentenübergabe, Wissenssicherung, Rückgabe von Ausstattung, Entzug von Zugängen und Abschluss administrativer Pflichten. Verantwortlichkeiten und Fristen verbinden Personalabteilung, Führungskräfte, IT, ausscheidende Personen und weitere beteiligte Stellen. Statusübersichten machen offene Schritte und Risiken vor oder nach dem Austrittsdatum sichtbar. Nachweise dokumentieren die ordnungsgemäße Beendigung des Einsatzes und die Erfüllung festgelegter Abschlussmaßnahmen.
- 1-2-14-6-9 Performance Management: "Performance Management" ermöglicht die Vereinbarung, Begleitung und Bewertung individueller oder teambezogener Arbeitsleistung. Die Leistung unterstützt Ziele, Erwartungen, regelmäßige Gespräche, Rückmeldungen, Selbsteinschätzungen und formale Beurteilungen. Bewertungsmodelle und Zeitpläne strukturieren wiederkehrende Leistungszyklen über Organisationseinheiten hinweg. Fortschritt, Hindernisse und Entwicklungsmaßnahmen können laufend dokumentiert und zwischen Beteiligten abgestimmt werden. Berichte unterstützen konsistente Personalentscheidungen und machen Zielerreichung sowie Bewertungsverläufe nachvollziehbar.
- 1-2-14-6-10 Relocation Management: "Relocation Management" unterstützt die Planung und Abwicklung beruflich veranlasster Umzüge von Beschäftigten. Die Leistung koordiniert Anspruchsregeln, Budgets, Aufgaben, Dokumente, Anbieterleistungen und Zeitpläne für den Standortwechsel. Beschäftigte erhalten Informationen und Unterstützung zu Reise, Wohnung, Transport, Einreise, Steuern oder weiteren festgelegten Umzugsthemen. Genehmigungen und Kostenerstattungen lassen sich mit Personal- und Finanzprozessen verbinden. Statusübersichten machen Fortschritt, Ausgaben und offene Voraussetzungen bis zum erfolgreichen Einsatz am neuen Standort nachvollziehbar.
- 1-2-14-6-11 Salary Benchmarking: "Salary Benchmarking" unterstützt beim Vergleich organisationsinterner Vergütung mit geeigneten externen Marktdaten. Die Leistung ordnet Stellen nach Tätigkeit, Ebene, Standort, Branche und weiteren vergütungsrelevanten Merkmalen. Statistische Auswertungen zeigen Marktverteilungen, Referenzwerte und die Position eigener Vergütungsdaten. Datenqualität und Vergleichsgruppen können geprüft werden, um belastbare Vergleiche zu unterstützen. Ergebnisse dienen der Gestaltung von Gehaltsbändern, der Budgetplanung und der Überprüfung der Wettbewerbsfähigkeit von Vergütung.
- 1-2-14-6-12 Skills Management: "Skills Management" ermöglicht die strukturierte Erfassung und Pflege von Fähigkeiten innerhalb einer Organisation. Die Leistung verwaltet Kompetenzbegriffe, Ausprägungsstufen, Rollenanforderungen, Selbsteinschätzungen und bestätigte Nachweise. Fähigkeiten können aus Profilen, Lernaktivitäten, Projekten oder Bewertungen abgeleitet und regelmäßig aktualisiert werden. Such- und Analysefunktionen unterstützen die Besetzung von Aufgaben sowie die Erkennung von Kompetenzlücken. Die gemeinsame Datenbasis verbindet Personalplanung, Entwicklung, interne Mobilität und Talententscheidungen.
- 1-2-14-6-13 Succession Planning: "Succession Planning" ermöglicht die vorsorgliche Besetzung kritischer Rollen und Führungspositionen. Die Leistung identifiziert Schlüsselstellen, mögliche Nachfolger, Bereitschaftsgrade, Risiken und erforderliche Entwicklungsschritte. Talentprofile und Bewertungsinformationen unterstützen den Vergleich geeigneter interner Kandidaten. Szenarien machen Auswirkungen von Austritten, Wechseln oder organisatorischen Veränderungen auf die Nachfolgefähigkeit sichtbar. Übersichten helfen verantwortlichen Stellen, Entscheidungen, Entwicklungsmaßnahmen und die Abdeckung kritischer Positionen regelmäßig zu überprüfen.
- 1-2-14-6-14 Talent Intelligence: "Talent Intelligence" ermöglicht die Gewinnung integrierter Erkenntnisse über Fähigkeiten, Personen, Rollen und Arbeitsmärkte. Die Leistung verbindet interne Personal- und Leistungsdaten mit geeigneten externen Informationen über Kompetenzen, Verfügbarkeit und Nachfrage. Analysemodelle erkennen Beziehungen zwischen Fähigkeiten, Karrierewegen, Stellenanforderungen und künftigen Personalbedarfen. Empfehlungen können Rekrutierung, interne Mobilität, Entwicklung und Personalplanung unterstützen. Nachvollziehbare Datenquellen und Kriterien helfen verantwortlichen Personen, die gewonnenen Erkenntnisse sachgerecht zu beurteilen.
- 1-2-14-6-15 Team Building: "Team Building" umfasst Funktionen zur Planung und Durchführung von Aktivitäten, die Zusammenarbeit und Beziehungen innerhalb von Teams fördern. Die Leistung stellt moderierte Übungen, Spiele, Workshops oder gemeinsame Herausforderungen für synchrone oder zeitversetzte Teilnahme bereit. Inhalte können nach Teamgröße, Arbeitsform, Zielsetzung und verfügbarer Zeit ausgewählt werden. Organisationsfunktionen unterstützen Einladung, Terminierung, Gruppenbildung und Rückmeldungen. Teilnahme- und Feedbackdaten helfen, Akzeptanz und wahrgenommenen Nutzen der Aktivitäten zu beurteilen.
1-2-14-7 Training eLearning
Training eLearning umfasst digitale Leistungen und Inhalte für die Planung, Erstellung, Bereitstellung und Dokumentation organisierter Lernangebote. Die Zusammenstellung ordnet Lernverwaltung, Inhaltsentwicklung, Kompetenznachweise und unterschiedliche digitale Lernformen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen formale Schulungsprogramme ebenso wie selbstgesteuertes, kurzes oder beziehungsbasiertes Lernen.
- 1-2-14-7-1 Corporate Learning Management: "Corporate Learning Management" unterstützt die zentrale Verwaltung betrieblicher Lern- und Qualifizierungsprogramme. Die Leistung organisiert Lernangebote, Zielgruppen, Einschreibungen, Lernpfade, Termine, Fristen und Abschlussbedingungen. Beschäftigte können zugewiesene oder freiwillige Inhalte aufrufen und ihren Lernfortschritt verfolgen. Prüfungen, Zertifikate und Teilnahmehistorien dokumentieren erworbene Kenntnisse sowie erfüllte Schulungspflichten. Auswertungen unterstützen die Steuerung von Lernaktivität, Qualifizierungsständen und programmbezogenen Ergebnissen.
- 1-2-14-7-2 Course Authoring: "Course Authoring" unterstützt die Erstellung interaktiver Lernkurse und zugehöriger Lernmedien. Die Leistung ermöglicht die Gestaltung von Seiten, Übungen, Prüfungen, Simulationen, Audio-, Video- und Interaktionselementen ohne zwingende Spezialprogrammierung. Vorlagen, gemeinsame Bearbeitung und Versionsverwaltung unterstützen konsistente Entwicklungsabläufe. Inhalte können für unterschiedliche Endgeräte, Sprachen, Zugänglichkeitsanforderungen und Lernplattformen aufbereitet werden. Veröffentlichungsfunktionen stellen fertige Kurse in geeigneten Formaten oder über technische Schnittstellen bereit.
- 1-2-14-7-3 Digital Credential Management: "Digital Credential Management" ermöglicht die Ausstellung, Verwaltung und Überprüfung elektronischer Bildungs- oder Kompetenznachweise. Die Leistung bildet ausstellende Stellen, Empfänger, erreichte Kriterien, Gültigkeit und zugrunde liegende Nachweise ab. Digitale Zertifikate oder Abzeichen können sicher bereitgestellt, geteilt und auf Echtheit geprüft werden. Änderungen, Ablauf, Widerruf und erneute Ausstellung lassen sich über den Lebenszyklus eines Nachweises steuern. Standardisierte Metadaten unterstützen die Nutzung der Nachweise über verschiedene Lern-, Bewerbungs- und Profilsysteme hinweg.
- 1-2-14-7-4 eLearning Content: "eLearning Content" deckt Software und digitale Dienste zur Bereitstellung von Lerninhalten für selbstgesteuerte oder angeleitete Qualifizierung ab. Die bereitgestellten Inhalte vermitteln Wissen und Fähigkeiten durch Texte, Medien, Interaktionen, Übungen, Simulationen oder Prüfungen. Sie können einzelne Lerneinheiten, vollständige Kurse oder thematisch verbundene Programme bilden. Technische Formate ermöglichen die Nutzung über Lernplattformen und die Rückmeldung von Bearbeitungs- oder Ergebnisdaten. Die Leistung unterstützt Aktualisierungen, Sprachfassungen und unterschiedliche Schwierigkeitsstufen für verschiedene Zielgruppen.
- 1-2-14-7-5 Harassment Prevention Training: "Harassment Prevention Training" ermöglicht die Vorbeugung von Belästigung, Diskriminierung und unangemessenem Verhalten im Arbeitsumfeld. Die Leistung vermittelt geltende Verhaltensanforderungen, Meldewege, Verantwortlichkeiten und angemessene Reaktionen anhand verständlicher Situationen. Rollen- oder standortbezogene Inhalte können unterschiedliche Pflichten von Beschäftigten und Führungskräften berücksichtigen. Wissensprüfungen und Bestätigungen dokumentieren Verständnis und Teilnahme. Zuweisungen, Fristen und Abschlussnachweise unterstützen die regelmäßige und nachweisbare Durchführung vorgeschriebener Unterweisungen.
- 1-2-14-7-6 Learning Experience Platforms (LXP): "Learning Experience Platforms (LXP)" ermöglichen die personalisierte Entdeckung und Nutzung von Lerninhalten aus unterschiedlichen Quellen. Die Leistung bündelt formale Kurse, frei verfügbare Inhalte, Empfehlungen, Sammlungen und soziale Lernaktivitäten in einer nutzerorientierten Umgebung. Interessen, Rollen, Fähigkeiten und bisherige Lernaktivität können die vorgeschlagenen Inhalte beeinflussen. Beschäftigte können Inhalte suchen, bewerten, teilen und eigene Lernpfade zusammenstellen. Nutzungs- und Kompetenzdaten unterstützen die Weiterentwicklung des Lernangebots und individuelle Lernentscheidungen.
- 1-2-14-7-7 Mentoring: "Mentoring" ermöglicht die Organisation und Begleitung strukturierter Mentoringbeziehungen. Die Leistung erfasst Profile, Ziele, Interessen, Erfahrungen, Verfügbarkeiten und Präferenzen möglicher Mentoren und Mentees. Zuordnungsfunktionen unterstützen die Bildung geeigneter Paare oder Gruppen anhand festgelegter Kriterien. Vereinbarungen, Termine, Gesprächsimpulse und Fortschritte können innerhalb des Programms dokumentiert werden. Auswertungen helfen, Teilnahme, Stabilität und wahrgenommenen Nutzen der Mentoringbeziehungen zu beurteilen.
- 1-2-14-7-8 Microlearning: "Microlearning" ermöglicht die Vermittlung eng begrenzter Lernziele in kurzen, eigenständig nutzbaren Einheiten. Die Leistung stellt kompakte Inhalte, Übungen, Fragen oder Wiederholungsimpulse in leicht zugänglicher Form bereit. Einheiten können situationsbezogen, zeitgesteuert oder als Bestandteil eines längeren Lernpfads ausgespielt werden. Regelmäßige Wiederholung und unmittelbare Rückmeldung unterstützen den nachhaltigen Wissenserwerb. Fortschritts- und Ergebnisdaten zeigen Nutzung und Beherrschung der einzelnen Lernziele.
- 1-2-14-7-9 Training Management: "Training Management" unterstützt die administrative Planung und Durchführung von Schulungen mit Terminen, Ressourcen und Teilnehmenden. Die Leistung verwaltet Veranstaltungskalender, Räume, Lehrkräfte, Kapazitäten, Anmeldungen, Wartelisten und Kosten. Einladungen, Erinnerungen und Umbuchungen unterstützen die Koordination von Präsenz-, virtuellen oder kombinierten Formaten. Anwesenheit, Abschluss und Rückmeldungen lassen sich dokumentieren und auswerten. Übersichten helfen, Auslastung, Schulungsbedarf, Ressourceneinsatz und organisatorische Durchführung zu steuern.
1-2-15 IT Infrastructure
IT Infrastructure umfasst digitale Grundlagen für Rechenleistung, Datenhaltung, Integration, Vernetzung, Bereitstellung und technischen Betrieb. Die Zusammenstellung ordnet Infrastrukturtechnologien nach ihren eigenständigen Funktionen in verteilten, lokalen und cloudbasierten IT-Umgebungen. Die nachgeordneten Leistungen reichen von Blockchain- und Datenplattformen über Hosting und Datenbanken bis zu Überwachung, Netzwerken, Speicher und Systemwerkzeugen.
1-2-15-1 Blockchain
Blockchain umfasst digitale Leistungen für verteilte Register, tokenisierte Werte, programmierbare Transaktionen und den sicheren Betrieb zugehöriger Netzwerke. Die Zusammenstellung ordnet Infrastruktur-, Analyse-, Zahlungs- und Anwendungsfunktionen rund um kryptografisch gesicherte, gemeinsam geführte Datenbestände. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Aufbau und Nutzung blockchainbasierter Verfahren einschließlich ihrer Sicherheits- und Ausführungsmechanismen.
- 1-2-15-1-1 Asset Tokenization: "Asset Tokenization" ermöglicht die Abbildung von Rechten an materiellen oder immateriellen Vermögenswerten durch übertragbare digitale Token. Die Leistung verbindet Angaben zum zugrunde liegenden Vermögenswert mit Regeln für Ausgabe, Besitz, Übertragung und gegebenenfalls Rücknahme. Teilbarkeit, Berechtigungen und Transaktionsbedingungen können technisch festgelegt und automatisiert geprüft werden. Register- und Verwahrfunktionen machen Bestände, Eigentumswechsel und relevante Ereignisse nachvollziehbar. Schnittstellen unterstützen die Einbindung von Identitätsprüfung, Bewertung, Zahlung und regulatorischer Dokumentation.
- 1-2-15-1-2 Blockchain Analysis: "Blockchain Analysis" ermöglicht die Untersuchung von Transaktionen, Adressen und Beziehungen in Blockchainnetzwerken. Die Leistung bereitet öffentlich oder berechtigt verfügbare Registerdaten auf und bildet Geldflüsse sowie Interaktionsmuster ab. Zuordnungen, Risikomodelle und Heuristiken können verdächtige Aktivitäten oder Verbindungen zu bekannten Akteuren kenntlich machen. Such-, Visualisierungs- und Fallfunktionen unterstützen Nachforschungen, Complianceprüfungen und forensische Analysen. Quellen, Bewertungsgrundlagen und Untersuchungsschritte lassen sich für eine nachvollziehbare Beurteilung dokumentieren.
- 1-2-15-1-3 Blockchain as a Service (BaaS): "Blockchain as a Service (BaaS)" erbringt cloudbasierte Dienste zur Bereitstellung und Verwaltung blockchainbezogener Laufzeit- und Entwicklungsumgebungen. Die Leistung automatisiert Aufbau, Konfiguration, Skalierung, Aktualisierung und Überwachung von Knoten oder Netzwerken. Nutzer können unterstützte Protokolle auswählen und Anwendungen über bereitgestellte Schnittstellen anbinden. Identitäts-, Schlüssel-, Zugriffs- und Protokollierungsfunktionen erleichtern einen kontrollierten Betrieb. Verbrauchs- oder kapazitätsbezogene Bereitstellung reduziert den Aufwand für die eigenständige Unterhaltung der zugrunde liegenden Infrastruktur.
- 1-2-15-1-4 Blockchain Infrastructure: "Blockchain Infrastructure" betreibt digitale Komponenten und Plattformen für Aufbau, Verbindung und Betrieb verteilter Blockchainnetzwerke. Die Leistung stellt Knoten, Konsensmechanismen, Netzwerkkommunikation, Registerspeicherung und Transaktionsverarbeitung bereit. Verwaltungsfunktionen unterstützen Konfiguration, Skalierung, Aktualisierung und Zustandsüberwachung der beteiligten Systeme. Schnittstellen ermöglichen Anwendungen und externen Diensten den kontrollierten Zugriff auf Netzwerkdaten und Transaktionen. Sicherheits- und Ausfallschutzmechanismen tragen zur Integrität, Verfügbarkeit und nachvollziehbaren Verarbeitung im Netzwerk bei.
- 1-2-15-1-5 Blockchain Payments: "Blockchain Payments" ermöglichen die Ausführung und Abwicklung von Zahlungen über Blockchainnetzwerke. Die Leistung erzeugt, übermittelt und verfolgt Transaktionen mit hierfür vorgesehenen digitalen Werten oder tokenisierten Zahlungsmitteln. Umrechnungs-, Gebühren-, Bestätigungs- und Empfängerinformationen können in den Zahlungsablauf eingebunden werden. Schnittstellen verbinden Zahlungsauslösung, Händlerprozesse, Buchführung und gegebenenfalls regulierte Zahlungsdienste. Status- und Nachweisfunktionen machen Initiierung, Netzwerkbestätigung und Abschluss einzelner Zahlungen nachvollziehbar.
- 1-2-15-1-6 Blockchain Security: "Blockchain Security" unterstützt beim Schutz von Blockchainnetzwerken, Anwendungen, Transaktionen und kryptografischen Schlüsseln. Die Leistung prüft Konfigurationen, Protokollverhalten, Smart Contracts, Adressen und Transaktionen auf Schwachstellen oder verdächtige Muster. Zugriffskontrollen, Schlüsselmanagement und Signaturverfahren schützen privilegierte Aktionen und digitale Werte. Überwachung und Warnungen unterstützen die Erkennung von Angriffen, Manipulationsversuchen und fehlerhaften Zuständen. Analysen und Prüfberichte helfen, Sicherheitsmaßnahmen nachvollziehbar zu bewerten und erkannte Risiken zu behandeln.
- 1-2-15-1-7 NFT Infrastructure: "NFT Infrastructure" unterstützt die Erstellung, Speicherung, Verwaltung und Übertragung nicht austauschbarer Token. Die Leistung verbindet eindeutige Tokenkennungen mit Metadaten, digitalen Inhalten oder nachweisbaren Rechten. Funktionen unterstützen Ausgabe, Eigentumsnachweis, Übertragung, Darstellung und gegebenenfalls programmierte Vergütungsregeln. Speicher- und Schnittstellendienste stellen Tokeninformationen für Anwendungen, Marktplätze oder Nutzeroberflächen bereit. Verwaltungs- und Sicherheitsmechanismen helfen, Authentizität, Verfügbarkeit und kontrollierte Nutzung der zugehörigen Daten zu gewährleisten.
- 1-2-15-1-8 Smart Contracts: "Smart Contracts" unterstützen die Entwicklung, Prüfung, Bereitstellung und Ausführung programmierter Regelwerke in einer Blockchainumgebung. Die verwalteten Programme bilden Bedingungen, Berechtigungen, Transaktionen und Folgewirkungen als überprüfbare Logik ab. Entwicklungs-, Test- und Bereitstellungsfunktionen ermöglichen eine kontrollierte Veröffentlichung. Laufzeitfunktionen führen zulässige Aufrufe deterministisch aus und dokumentieren Ergebnisse im verteilten Register. Die Leistung hilft, Fehler, unerwünschte Wechselwirkungen und missbräuchliche Ausführung vor und während des Einsatzes zu erkennen.
1-2-15-2 Compute and Virtualization Infrastructure
Compute and Virtualization Infrastructure umfasst digitale Grundlagen zur Ausführung von Betriebssystemen und Anwendungen auf physischen, virtuellen oder cloudbasierten Rechenressourcen. Die Zusammenstellung ordnet Server-, Arbeitsplatz-, Virtualisierungs- und Rechenzentrumsfunktionen nach ihrer technischen Bereitstellungsform. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Aufbau, Nutzung, Überwachung und Fernzugriff auf zentral oder verteilt betriebene Rechenumgebungen.
- 1-2-15-2-1 Application Server: "Application Server" betreibt Laufzeitplattformen zur zentralen Ausführung und Bereitstellung serverseitiger Anwendungslogik. Die Leistung verwaltet Anwendungsinstanzen, Sitzungen, Transaktionen, Ressourcenverbindungen und eingehende Anfragen. Dienste für Skalierung, Lastverteilung, Sicherheit und Verfügbarkeit unterstützen den stabilen Betrieb mehrschichtiger Anwendungen. Verwaltungsoberflächen ermöglichen Konfiguration, Bereitstellung, Aktualisierung und Zustandskontrolle. Standardisierte Schnittstellen verbinden Anwendungen mit Datenbanken, Nachrichtendiensten, Verzeichnissen und anderen Infrastrukturdiensten.
- 1-2-15-2-2 Data Center Infrastructure: "Data Center Infrastructure" unterstützt die Verwaltung und Steuerung technischer Ressourcen in Rechenzentren. Die Leistung führt Informationen über Rechen-, Speicher-, Netzwerk-, Strom-, Kühl- und Flächenressourcen zusammen. Kapazitäten, Abhängigkeiten und physische oder logische Zuordnungen können geplant und visualisiert werden. Messwerte und Warnungen unterstützen die Überwachung von Auslastung, Energieverbrauch, Umgebungsbedingungen und Verfügbarkeit. Arbeitsabläufe helfen bei Änderungen, Wartung, Bestandsführung und der koordinierten Nutzung der vorhandenen Infrastruktur.
- 1-2-15-2-3 Desktop as a Service (DaaS): "Desktop as a Service (DaaS)" erbringt cloudbasierte Dienste zur Bereitstellung vollständig verwalteter virtueller Arbeitsplatzumgebungen. Nutzer greifen über geeignete Endgeräte und Netzwerkverbindungen auf persönliche oder gemeinsam genutzte Desktops zu. Rechenleistung, Betriebssystem, Anwendungen, Profile und Daten werden zentral bereitgestellt und administriert. Kapazitäten lassen sich bedarfsgerecht zuweisen, skalieren und nach Nutzungsmodellen abrechnen. Zugriffs-, Sicherheits- und Wiederherstellungsfunktionen unterstützen einen kontrollierten ortsunabhängigen Arbeitsplatzbetrieb.
- 1-2-15-2-4 Digital Workplace: "Digital Workplace" unterstützt den Zugang von Beschäftigten zu Anwendungen, Informationen, Kommunikation und Arbeitsdiensten. Die Leistung bündelt relevante Werkzeuge und Inhalte in personalisierten Portalen oder einheitlichen Arbeitsoberflächen. Identitäts- und Kontextinformationen ermöglichen rollen-, geräte- und standortgerechte Zugänge. Such-, Benachrichtigungs- und Automatisierungsfunktionen verbinden Aufgaben aus unterschiedlichen Unternehmenssystemen. Verwaltungs- und Analysefunktionen unterstützen sichere Bereitstellung, konsistente Nutzererlebnisse und die Weiterentwicklung digitaler Arbeitsweisen.
- 1-2-15-2-5 Hyperconverged Infrastructure (HCI): "Hyperconverged Infrastructure (HCI)" umfasst integrierte Infrastrukturplattformen, die Rechenleistung, Speicher und Virtualisierung in gemeinsam verwalteten Knoten verbinden. Mehrere Knoten bilden einen skalierbaren Verbund mit softwaregesteuerter Ressourcenverteilung. Kapazität und Leistung lassen sich durch Hinzufügen oder Entfernen geeigneter Knoten anpassen. Zentrale Verwaltungsfunktionen unterstützen Bereitstellung, Überwachung, Aktualisierung, Ausfallschutz und Wiederherstellung. Die enge Integration reduziert getrennte Betriebsaufgaben für herkömmlich isolierte Server- und Speichersysteme.
- 1-2-15-2-6 Infrastructure as a Service (IaaS): "Infrastructure as a Service (IaaS)" vereint bedarfsgerecht bereitgestellte Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen aus einer cloudbasierten Infrastruktur. Nutzer konfigurieren virtuelle Maschinen, Datenträger, Netzwerke und zugehörige Dienste über Portale oder Schnittstellen. Kapazitäten können kurzfristig erstellt, skaliert, ersetzt und nach tatsächlicher Nutzung abgerechnet werden. Der Anbieter betreibt die zugrunde liegende physische Infrastruktur, während Nutzer Betriebssysteme und darauf ausgeführte Anwendungen steuern. Identitäts-, Sicherheits-, Überwachungs- und Automatisierungsfunktionen unterstützen einen kontrollierten Betrieb der bereitgestellten Ressourcen.
- 1-2-15-2-7 Operating Systems: "Operating Systems" unterstützen die Verwaltung von Hardware und die Ausführung von Anwendungen. Die Leistung steuert Prozessoren, Arbeitsspeicher, Datenträger, Geräte, Dateien, Prozesse und Netzwerkzugriffe. Benutzer-, Rechte- und Sicherheitsfunktionen kontrollieren die Nutzung lokaler oder virtueller Systemressourcen. Systemdienste und Programmierschnittstellen stellen Anwendungen einheitliche Funktionen der zugrunde liegenden Plattform bereit. Konfigurations-, Aktualisierungs- und Diagnosewerkzeuge unterstützen Installation, Betrieb und Fehlerbehebung.
- 1-2-15-2-8 Remote Desktop: "Remote Desktop" unterstützt den interaktiven Fernzugriff auf die grafische Arbeitsoberfläche eines entfernten Computers. Die Leistung überträgt Bildschirminhalte, Eingaben und gegebenenfalls Zwischenablage, Audio oder angeschlossene Geräte über eine Netzwerkverbindung. Nutzer arbeiten dadurch mit Anwendungen und Dateien, die auf dem entfernten System ausgeführt oder gespeichert werden. Authentifizierung, Verschlüsselung und Sitzungsrichtlinien steuern den zulässigen Zugriff. Verwaltungsfunktionen unterstützen Verbindungsaufbau, Sitzungsübersicht, Leistungsanpassung und kontrollierte Trennung.
- 1-2-15-2-9 Remote Support: "Remote Support" ermöglicht die technische Unterstützung von Nutzern durch kontrollierten Fernzugriff auf deren Geräte. Supportmitarbeitende können Bildschirme einsehen, Eingaben übernehmen, Dateien übertragen oder Diagnoseinformationen abrufen. Einladungen, Zustimmung und Berechtigungen begrenzen Umfang und Dauer einer Unterstützungssitzung. Kommunikations-, Aufzeichnungs- und Sitzungsübergabefunktionen begleiten die gemeinsame Fehleranalyse. Protokolle dokumentieren Beteiligte, Zugriffe und durchgeführte Maßnahmen für Nachvollziehbarkeit und Servicekontrolle.
- 1-2-15-2-10 Server Monitoring: "Server Monitoring" ermöglicht die Überwachung von Zustand, Auslastung und Verfügbarkeit physischer oder virtueller Server. Die Leistung erfasst Messwerte zu Prozessor, Arbeitsspeicher, Datenträgern, Prozessen, Diensten und Betriebssystemzuständen. Schwellenwerte und Analysemodelle erkennen Ausfälle, Leistungsengpässe und ungewöhnliche Entwicklungen. Warnungen leiten relevante Ereignisse an Betriebsverantwortliche oder automatisierte Reaktionsabläufe weiter. Historische Auswertungen unterstützen Fehleranalyse, Kapazitätsplanung und die Bewertung vereinbarter Betriebsziele.
- 1-2-15-2-11 Server Virtualization: "Server Virtualization" ermöglicht die Ausführung mehrerer logisch getrennter Serversysteme auf gemeinsam genutzter physischer Hardware. Eine Virtualisierungsschicht weist virtuellen Maschinen Prozessor-, Speicher-, Netzwerk- und Gerätekapazitäten zu. Instanzen können erstellt, verschoben, skaliert, gesichert und unabhängig voneinander betrieben werden. Ressourcensteuerung und Ausfallschutz unterstützen eine hohe Auslastung und Verfügbarkeit der zugrunde liegenden Infrastruktur. Verwaltungsfunktionen koordinieren Hosts, virtuelle Maschinen, Vorlagen, Netzwerke und Speicherzuordnungen.
- 1-2-15-2-12 Virtual Desktop Infrastructure (VDI): "Virtual Desktop Infrastructure (VDI)" unterstützt beim Aufbau und Betrieb zentral gehosteter virtueller Arbeitsplatzumgebungen in eigener oder kontrollierter Infrastruktur. Die Leistung stellt persönliche oder standardisierte Desktops aus zentral verwalteten Abbildern, Anwendungen und Nutzerprofilen bereit. Verbindungsdienste ordnen authentifizierte Nutzer geeigneten Sitzungen oder virtuellen Maschinen zu. Administrationsfunktionen steuern Kapazität, Aktualisierung, Sicherheit, Speicherung und Wiederherstellung. Nutzer können über unterstützte Endgeräte auf ihre zentral ausgeführte Arbeitsumgebung zugreifen.
- 1-2-15-2-13 Virtual Private Cloud (VPC): "Virtual Private Cloud (VPC)" betreibt logisch isolierte Netzwerkumgebungen innerhalb einer gemeinsam betriebenen Cloudinfrastruktur. Nutzer definieren Adressräume, Teilnetze, Routing, Zugriffsregeln und Verbindungen zu anderen Netzen. Rechen-, Speicher- und Plattformressourcen können innerhalb dieser kontrollierten Netzwerkgrenzen bereitgestellt werden. Sicherheitskomponenten und private Verbindungen begrenzen Datenverkehr nach festgelegten Richtlinien. Verwaltungs- und Protokollierungsfunktionen unterstützen Aufbau, Segmentierung und Überwachung der virtuellen Umgebung.
1-2-15-3 Cryptocurrency
Cryptocurrency umfasst digitale Leistungen für Erzeugung, Verwahrung, Handel, Übertragung, Zahlung und buchhalterische Verarbeitung kryptografisch gesicherter digitaler Werte. Die Zusammenstellung ordnet technische und transaktionsbezogene Funktionen entlang des Lebenszyklus von Kryptowährungen und wertstabil konzipierten Token. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen sowohl die zugrunde liegende Verarbeitung als auch nutzer- und unternehmensbezogene Finanzabläufe.
- 1-2-15-3-1 Crypto Accounting: "Crypto Accounting" ermöglicht die buchhalterische Erfassung und Bewertung von Transaktionen mit Kryptowährungen und anderen blockchainbasierten Vermögenswerten. Die Leistung übernimmt Transaktionsdaten aus Wallets, Börsen und Registern und ordnet sie Konten, Einheiten und Geschäftsvorfällen zu. Bewertungsregeln ermitteln Anschaffungswerte, Veräußerungsergebnisse, Gebühren und Bestände in der maßgeblichen Berichtswährung. Abstimmungsfunktionen helfen, Registerbewegungen mit internen Aufzeichnungen und Gegenparteien abzugleichen. Berichte und Prüfpfade unterstützen Finanzabschluss, Steuerermittlung und die nachvollziehbare Dokumentation verwendeter Kurse und Methoden.
- 1-2-15-3-2 Crypto Mining: "Crypto Mining" unterstützt die technische Durchführung und Verwaltung rechenbasierter Konsens- und Validierungsprozesse in dafür vorgesehenen Blockchainnetzwerken. Die Leistung koordiniert Rechenressourcen, Aufgabenverteilung, Netzwerkverbindungen und die Einreichung ermittelter Ergebnisse. Überwachung zeigt Rechenleistung, Energieverbrauch, Verfügbarkeit, Temperaturen und erzielte Netzwerkvergütungen. Pool- und Abrechnungsfunktionen können Beiträge mehrerer Beteiligter erfassen und Erträge nach festgelegten Regeln verteilen. Verwaltungsmechanismen unterstützen Konfiguration, Optimierung und sicheren Betrieb der eingesetzten Miningressourcen.
- 1-2-15-3-3 Cryptocurrency Custody: "Cryptocurrency Custody" ermöglicht die gesicherte Verwahrung und administrative Kontrolle kryptografischer Vermögenswerte. Die Leistung schützt private Schlüssel durch geeignete technische, organisatorische und verteilte Freigabemechanismen. Ein- und Auszahlungen, interne Übertragungen und Berechtigungen werden nach festgelegten Richtlinien geprüft und dokumentiert. Bestands- und Abgleichsfunktionen machen verwahrte Werte sowie ihre Zuordnung zu Konten oder Berechtigten nachvollziehbar. Wiederherstellungs-, Notfall- und Prüfverfahren unterstützen die dauerhafte Verfügbarkeit und kontrollierte Verfügung über die Vermögenswerte.
- 1-2-15-3-4 Cryptocurrency Exchanges: "Cryptocurrency Exchanges" betreiben digitale Handelsplätze für den Kauf, Verkauf und Tausch von Kryptowährungen oder zugehörigen Werteinheiten. Die Leistung führt Kauf- und Verkaufsaufträge nach festgelegten Markt- oder Preisbildungsmechanismen zusammen. Nutzerkonten verwalten Guthaben, Handelsaufträge, Transaktionshistorien und gegebenenfalls Ein- oder Auszahlungen staatlicher Währungen. Markt-, Risiko- und Kontrollfunktionen unterstützen Preisfindung, Liquidität, Handelsüberwachung und zulässige Nutzung. Abwicklungsmechanismen übertragen erworbene Werte und dokumentieren Gebühren sowie abgeschlossene Geschäfte.
- 1-2-15-3-5 Cryptocurrency Payment Gateways: "Cryptocurrency Payment Gateways" ermöglichen die Annahme und Verarbeitung kryptowährungsbasierter Zahlungen durch Händler oder andere Zahlungsempfänger. Die Leistung erzeugt Zahlungsanforderungen, stellt Empfangsadressen bereit und überwacht die Bestätigung im verwendeten Netzwerk. Beträge können in einer Referenzwährung ausgewiesen und bei Bedarf über angebundene Dienste umgerechnet werden. Schnittstellen verbinden Bezahlvorgang, Auftragsverwaltung, Abrechnung und Erstattungen mit bestehenden Geschäftssystemen. Status-, Gebühren- und Transaktionsnachweise machen die Zahlung vom Auftrag bis zur Gutschrift nachvollziehbar.
- 1-2-15-3-6 Cryptocurrency Remittance: "Cryptocurrency Remittance" ermöglicht die grenzüberschreitende Übermittlung von Geldwerten unter Nutzung von Kryptowährungen oder blockchainbasierten Abwicklungswegen. Die Leistung nimmt einen Ausgangsbetrag entgegen, führt erforderliche Umrechnungen und Transfers aus und stellt dem Empfänger den Zielbetrag bereit. Identitäts-, Transaktions- und Sanktionsprüfungen können in den Übermittlungsablauf eingebunden werden. Kurs-, Gebühren- und Laufzeitinformationen machen die Bedingungen vor Ausführung transparent. Nachweise dokumentieren Annahme, Netzwerkübertragung, Auszahlung und gegebenenfalls erforderliche regulatorische Angaben.
- 1-2-15-3-7 Cryptocurrency Wallets: "Cryptocurrency Wallets" unterstützen die Verwaltung kryptografischer Schlüssel und die Nutzung zugehöriger Blockchainadressen. Die Leistung zeigt Bestände und Transaktionen an und ermöglicht das Signieren, Senden und Empfangen unterstützter digitaler Werte. Verwahrung kann durch den Nutzer selbst, einen Dienstleister oder verteilte Berechtigungsmodelle erfolgen. Sicherungs-, Wiederherstellungs-, Authentifizierungs- und Freigabefunktionen schützen den Zugriff auf die Schlüssel. Schnittstellen verbinden Wallets mit Anwendungen, Handelsplätzen, Zahlungsdiensten und Blockchainnetzwerken.
- 1-2-15-3-8 Stablecoin Infrastructure: "Stablecoin Infrastructure" unterstützt Ausgabe, Umlauf, Rücknahme und technische Verwaltung wertstabil konzipierter blockchainbasierter Token. Die Leistung verbindet Tokenbestände mit festgelegten Stabilisierungs-, Reserve- oder Besicherungsmechanismen. Prägung und Vernichtung können anhand autorisierter Einzahlungen, Auszahlungen oder weiterer geregelter Ereignisse gesteuert werden. Register-, Reserve- und Abstimmungsfunktionen machen ausgegebene Mengen und zugrunde liegende Deckungswerte nachvollziehbar. Schnittstellen und Kontrollmechanismen unterstützen Zahlungen, Übertragungen, Liquiditätsverwaltung und die Einhaltung definierter Nutzungsbedingungen.
1-2-15-4 Data Infrastructure and Management
Data Infrastructure and Management umfasst digitale Leistungen zur Erfassung, Organisation, Aufbereitung, Qualitätssicherung, Bereitstellung und analytischen Verarbeitung von Daten. Die Zusammenstellung ordnet grundlegende Datenmanagementfunktionen von Metadaten und Modellen bis zu großen Datenbeständen und ereignisbezogener Verarbeitung. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen verlässliche, auffindbare und nutzbare Datenbestände für operative, analytische und maschinelle Anwendungen.
- 1-2-15-4-1 Active Metadata Management: "Active Metadata Management" ermöglicht die laufende Erfassung, Verknüpfung und operative Nutzung von Metadaten über Datenbestände und Datenprozesse. Die Leistung übernimmt technische, fachliche, betriebliche und nutzungsbezogene Metadaten aus angebundenen Systemen. Automatisierte Analysen erkennen Beziehungen, Datenherkunft, Änderungen, Qualitätszustände und tatsächliche Verwendung. Die gewonnenen Metadaten können Regeln, Empfehlungen, Warnungen und automatisierte Datenmanagementabläufe auslösen. Such- und Visualisierungsfunktionen unterstützen das Verständnis und die kontrollierte Nutzung verteilter Datenressourcen.
- 1-2-15-4-2 Address Verification: "Address Verification" ermöglicht die Prüfung, Standardisierung und Vervollständigung postalischer Adressangaben. Die Leistung vergleicht Eingaben mit verlässlichen Referenzdaten und erkennt fehlende, fehlerhafte oder mehrdeutige Bestandteile. Schreibweisen, Straßen, Orte, Postleitzahlen und Länderformate können nach geltenden Adresskonventionen vereinheitlicht werden. Interaktive Vorschläge oder stapelweise Verarbeitung unterstützen Datenerfassung und Bestandsbereinigung. Ergebnis- und Qualitätskennzeichen machen nachvollziehbar, ob eine Adresse bestätigt, korrigiert oder nur eingeschränkt verifiziert wurde.
- 1-2-15-4-3 Big Data Analytics: "Big Data Analytics" ermöglicht die Analyse sehr großer, schnell entstehender oder vielfältig strukturierter Datenbestände. Die Leistung verteilt Abfragen und Berechnungen auf skalierbare Rechen- und Speicherressourcen. Statistische, explorative und maschinelle Verfahren können Muster, Zusammenhänge, Abweichungen und Prognosen aus den Daten ableiten. Werkzeuge für Datenzugriff, Modellierung und Visualisierung unterstützen fachliche sowie technische Nutzer. Ergebnisse können interaktiv untersucht oder für nachgelagerte Anwendungen und Entscheidungen bereitgestellt werden.
- 1-2-15-4-4 Big Data Processing and Distribution: "Big Data Processing and Distribution" ermöglicht die verteilte Speicherung, Verarbeitung und Bereitstellung umfangreicher Datenmengen. Die Leistung zerlegt Daten und Rechenaufgaben auf mehrere Knoten, um Durchsatz und Skalierbarkeit zu erhöhen. Stapel-, interaktive oder ereignisbezogene Verarbeitungsmodelle können unterschiedliche Arbeitslasten ausführen. Ressourcenplanung, Fehlertoleranz und Wiederaufnahme unterstützen den stabilen Betrieb verteilter Datenaufgaben. Schnittstellen stellen verarbeitete Daten für Analysen, Anwendungen und weitere Datenplattformen bereit.
- 1-2-15-4-5 Data as a Service (DaaS): "Data as a Service (DaaS)" stellt nutzbare Daten bedarfsgerecht über standardisierte Zugänge bereit. Die Leistung liefert eigene, aggregierte oder aus mehreren Quellen aufbereitete Datensätze für definierte fachliche Zwecke. Nutzer beziehen die Daten über Schnittstellen, Dateien, Abfragen oder abonnierte Aktualisierungen. Qualitäts-, Herkunfts-, Aktualitäts- und Nutzungsinformationen beschreiben die bereitgestellten Bestände. Zugriffs-, Lizenz- und Abrechnungsmechanismen steuern, welche Daten in welchem Umfang verwendet werden dürfen.
- 1-2-15-4-6 Data Exchange: "Data Exchange" betreibt Plattformfunktionen für das kontrollierte Anbieten, Auffinden und Übertragen von Daten zwischen Organisationen oder Organisationseinheiten. Die Leistung veröffentlicht Datenangebote mit Beschreibungen, Zugangsbedingungen, Qualitätsangaben und verantwortlichen Stellen. Berechtigte Nutzer können geeignete Bestände suchen, anfordern und über vereinbarte technische Wege beziehen. Vertrags-, Einwilligungs-, Nutzungs- und Protokollierungsfunktionen unterstützen die regelkonforme Weitergabe. Nachweise machen Anbieter, Empfänger, Zweck, Zeitpunkt und Umfang einzelner Datenaustauschvorgänge nachvollziehbar.
- 1-2-15-4-7 Data Fabric: "Data Fabric" betreibt digitale Architekturen und Plattformen zur einheitlichen Verbindung verteilter Datenquellen, Speicherorte und Verarbeitungsdienste. Die Leistung nutzt gemeinsame Metadaten, Richtlinien und Integrationsmechanismen, um Daten über heterogene Umgebungen hinweg zugänglich zu machen. Automatisierte Erkennung und Orchestrierung unterstützen Datenbewegung, Virtualisierung, Qualität und Bereitstellung. Sicherheits- und Governancevorgaben können konsistent auf verteilte Datenzugriffe angewendet werden. Die übergreifende Steuerung ermöglicht Nutzern und Anwendungen einen kontextbezogenen Zugriff, ohne alle Daten zwingend an einem Ort zusammenzuführen.
- 1-2-15-4-8 Data Management: "Data Management" unterstützt die koordinierte Verwaltung von Daten über ihren organisatorischen und technischen Lebenszyklus. Die Leistung ordnet Verantwortlichkeiten, Standards, Qualität, Sicherheit, Speicherung, Nutzung, Aufbewahrung und Löschung in einem gemeinsamen Steuerungsrahmen. Richtlinien und Arbeitsabläufe verbinden fachliche Datenverantwortliche mit technischen Datenprozessen. Inventare, Metadaten und Zustandsinformationen machen verfügbare Datenbestände und ihre Behandlung nachvollziehbar. Berichte und Kontrollen helfen, Daten als verlässliche und regelkonform nutzbare Ressource zu steuern.
- 1-2-15-4-9 Data Mapping: "Data Mapping" ermöglicht die Definition und Dokumentation von Beziehungen zwischen Datenfeldern unterschiedlicher Modelle, Formate oder Systeme. Die Leistung ordnet Quellattribute den entsprechenden Zielattributen und erforderlichen Umwandlungsregeln zu. Visuelle oder deklarative Werkzeuge unterstützen die Erstellung, Prüfung und Wiederverwendung solcher Zuordnungen. Datenbeispiele und Validierungen machen fehlende, widersprüchliche oder nicht konvertierbare Werte sichtbar. Die erstellten Abbildungen dienen als Grundlage für Integration, Migration, Transformation und nachvollziehbare Datenherkunft.
- 1-2-15-4-10 Data Modeling: "Data Modeling" ermöglicht die fachliche, logische und technische Beschreibung von Datenstrukturen und ihren Beziehungen. Die Leistung bildet Entitäten, Attribute, Schlüssel, Regeln und Abhängigkeiten in verständlichen Modellen ab. Modelle können bestehende Datenbestände dokumentieren oder künftige Datenbanken, Schnittstellen und Informationssysteme entwerfen. Versions-, Vergleichs- und Zusammenarbeitsfunktionen unterstützen abgestimmte Änderungen über mehrere Beteiligte hinweg. Ableitungs- und Prüfmechanismen verbinden Modelle mit technischen Schemata und helfen, Inkonsistenzen frühzeitig zu erkennen.
- 1-2-15-4-11 Data Preparation: "Data Preparation" ermöglicht die Aufbereitung von Rohdaten für Analyse, Modellierung oder weitere Verarbeitung. Die Leistung unterstützt Auswahl, Bereinigung, Typanpassung, Zusammenführung, Anreicherung und Umformung von Daten. Profilingfunktionen zeigen Verteilungen, fehlende Werte, Ausreißer und strukturelle Inkonsistenzen. Interaktive und automatisierte Abläufe ermöglichen die wiederholbare Anwendung dokumentierter Vorbereitungsschritte. Ergebnisdatensätze können geprüft und für Analysewerkzeuge, Modelle oder Datenplattformen bereitgestellt werden.
- 1-2-15-4-12 Data Quality: "Data Quality" ermöglicht die Messung, Überwachung und Verbesserung der fachlichen und technischen Datenqualität. Die Leistung prüft Daten anhand festgelegter Regeln auf Vollständigkeit, Gültigkeit, Konsistenz, Eindeutigkeit, Aktualität und Genauigkeit. Profiling und Abgleich erkennen fehlerhafte Werte, Dubletten und ungewöhnliche Veränderungen. Arbeitsabläufe unterstützen Zuweisung, Korrektur, Freigabe und Ursachenbehandlung festgestellter Qualitätsprobleme. Kennzahlen und Historien machen Qualitätszustand und Verbesserungen über Datenbestände und Zeiträume hinweg nachvollziehbar.
- 1-2-15-4-13 Data Warehouse: "Data Warehouse" betreibt digitale Datenplattformen zur integrierten und historisierten Speicherung aufbereiteter Unternehmensdaten für Berichte und Analysen. Die Leistung führt Daten aus mehreren operativen Quellen in konsistenten fachlichen Strukturen zusammen. Lade- und Transformationsprozesse aktualisieren die Bestände kontrolliert und erhalten benötigte Zeitbezüge. Abfrage- und Rechenfunktionen unterstützen wiederkehrende Kennzahlen ebenso wie vertiefende Analysen. Metadaten, Berechtigungen und Leistungsoptimierung ermöglichen eine verlässliche Nutzung durch unterschiedliche analytische Anwendungen.
- 1-2-15-4-14 Data Warehouse Automation: "Data Warehouse Automation" unterstützt die automatisierte Entwicklung und Pflege von Datenwarehouse-Strukturen und zugehörigen Datenprozessen. Die Leistung erzeugt technische Modelle, Tabellen, Ladeabläufe und Dokumentation aus definierten Metadaten oder Entwurfsvorgaben. Änderungen an Quellen und fachlichen Modellen können regelbasiert in abhängige Strukturen übertragen werden. Test-, Bereitstellungs- und Versionsfunktionen unterstützen kontrollierte Weiterentwicklung über mehrere Umgebungen. Die Automatisierung reduziert manuelle Implementierung und macht wiederkehrende Konstruktionsentscheidungen konsistent nachvollziehbar.
- 1-2-15-4-15 DataOps: "DataOps" unterstützt die zuverlässige Entwicklung, Bereitstellung und Überwachung von Datenprodukten und Datenpipelines. Die Leistung verbindet Versionsverwaltung, Tests, Umgebungen, Freigaben und Betriebsbeobachtung zu wiederholbaren Abläufen. Änderungen an Datenmodellen, Transformationen oder Infrastruktur können kontrolliert geprüft und ausgerollt werden. Qualitäts- und Betriebsereignisse lösen Warnungen, Rücknahmen oder definierte Korrekturprozesse aus. Gemeinsame Transparenz unterstützt die Zusammenarbeit von Datenentwicklung, Fachverantwortlichen und Betrieb über den gesamten Lebenszyklus.
- 1-2-15-4-16 Event Stream Processing: "Event Stream Processing" ermöglicht die fortlaufende Verarbeitung zeitlich geordneter Ereignisdaten während ihres Eintreffens. Die Leistung filtert, verbindet, aggregiert und bewertet Nachrichten aus Sensoren, Anwendungen, Transaktionen oder anderen Ereignisquellen. Zustands- und Zeitfensterlogik erkennt Muster und Beziehungen über mehrere Ereignisse hinweg. Ergebnisse können unmittelbar Warnungen, Entscheidungen, Folgeprozesse oder aktualisierte Datenbestände auslösen. Skalierungs- und Ausfallschutzmechanismen unterstützen die Verarbeitung hoher Datenraten mit geringer Verzögerung.
- 1-2-15-4-17 Machine Learning Data Catalog: "Machine Learning Data Catalog" ermöglicht die Katalogisierung von Datensätzen, Merkmalen und Datenressourcen für maschinelle Lernverfahren. Die Leistung erfasst technische und fachliche Metadaten, Herkunft, Qualität, Nutzungsrechte und bisherige Verwendung. Such- und Empfehlungsfunktionen helfen Entwicklungsteams, geeignete Trainings-, Validierungs- und Testdaten zu finden. Beziehungen zwischen Datensätzen, Merkmalserzeugung und Modellen machen Abhängigkeiten und Wiederverwendung nachvollziehbar. Prüf- und Freigabefunktionen unterstützen eine kontrollierte Nutzung konsistenter Daten in Lern- und Bewertungsprozessen.
- 1-2-15-4-18 Master Data Management (MDM): "Master Data Management (MDM)" unterstützt die konsistente Verwaltung zentraler Stammdatenobjekte über mehrere Systeme hinweg. Die Leistung führt Datensätze zu Personen, Organisationen, Produkten, Standorten oder anderen festgelegten Objekten zusammen. Abgleich-, Dubletten- und Konsolidierungsregeln erzeugen verlässliche Referenzdatensätze aus unterschiedlichen Quellen. Verantwortlichkeiten und Arbeitsabläufe steuern Anlage, Prüfung, Änderung und Verteilung der Stammdaten. Historien und Qualitätsinformationen machen Herkunft, Entscheidungen und den gültigen Zustand jedes Stammdatensatzes nachvollziehbar.
- 1-2-15-4-19 Web Data: "Web Data" deckt digitale Dienste zur Gewinnung und Bereitstellung strukturierter Informationen aus öffentlich oder berechtigt zugänglichen Webquellen ab. Die Leistung erfasst Webseiteninhalte, Verzeichnisse, Veröffentlichungen oder andere internetbasierte Daten nach festgelegten Kriterien. Extraktion, Bereinigung und Normalisierung überführen relevante Angaben in nutzbare Datensätze. Aktualisierungs- und Qualitätsmechanismen erkennen Änderungen, Ausfälle und unvollständige Erfassungen. Herkunfts-, Zeit- und Nutzungsinformationen unterstützen die nachvollziehbare und zulässige Weiterverwendung der bereitgestellten Daten.
1-2-15-5 Data Integration and Migration
Data Integration and Migration umfasst digitale Leistungen zum Übertragen, Verbinden und Transformieren von Daten zwischen Systemen, Formaten und Bereitstellungsumgebungen. Die Zusammenstellung ordnet stapel-, datei-, nachrichten-, stream- und schnittstellenbasierte Integrationsverfahren sowie spezialisierte Migrationsformen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen dauerhafte Datenflüsse ebenso wie einmalige oder schrittweise Verlagerungen bestehender Daten und Anwendungen.
- 1-2-15-5-1 Big Data Integration: "Big Data Integration" ermöglicht die Aufnahme, Zusammenführung und Bereitstellung großer oder vielfältiger Datenmengen aus verteilten Quellen. Die Leistung verbindet datei-, datenbank-, nachrichten- und streambasierte Quellen mit skalierbaren Datenplattformen. Transformationen, Schemaverarbeitung und Partitionierung bereiten Daten für Speicherung, Verarbeitung oder Analyse auf. Verteilte Ausführung und parallele Übertragung unterstützen hohe Volumina und Datenraten. Überwachung und Datenherkunft machen Laufzustand, Fehler und Verarbeitungsschritte umfangreicher Integrationsabläufe nachvollziehbar.
- 1-2-15-5-2 Cloud Migration: "Cloud Migration" unterstützt die Planung und technische Verlagerung von Anwendungen, Daten und Infrastruktur in cloudbasierte Umgebungen. Die Leistung erfasst bestehende Abhängigkeiten, Kompatibilität, Kapazitäten und geeignete Zielarchitekturen. Übertragungs- und Konvertierungsfunktionen unterstützen unterschiedliche Migrationsstrategien von unveränderter Verschiebung bis zur technischen Anpassung. Tests, Synchronisierung und Übergangssteuerung helfen, Unterbrechungen und Datenverluste zu begrenzen. Status- und Validierungsfunktionen machen Fortschritt, Abweichungen und die Betriebsbereitschaft der migrierten Systeme nachvollziehbar.
- 1-2-15-5-3 Data Extraction: "Data Extraction" ermöglicht die gezielte Gewinnung von Daten aus Anwendungen, Dateien, Dokumenten, Datenbanken oder anderen Quellen. Die Leistung liest strukturierte, teilstrukturierte oder unstrukturierte Inhalte über geeignete Zugriffswege aus. Regeln und Erkennungsverfahren identifizieren relevante Felder, Werte, Tabellen oder Textbestandteile. Die gewonnenen Daten können bereinigt, typisiert und mit Herkunftsinformationen für weitere Verarbeitung bereitgestellt werden. Qualitäts- und Fehlerprotokolle dokumentieren nicht erkannte, unvollständige oder widersprüchliche Extraktionsergebnisse.
- 1-2-15-5-4 E-Commerce Data Integration: "E-Commerce Data Integration" ermöglicht die Verbindung von Handelsplattformen mit Warenwirtschaft, Produktdaten, Zahlungs-, Versand- und Kundensystemen. Die Leistung überträgt Artikel, Preise, Bestände, Aufträge, Kundenangaben, Zahlungen und Versandstatus zwischen den beteiligten Anwendungen. Zuordnungs- und Transformationsregeln gleichen unterschiedliche Datenmodelle und Geschäftsbegriffe ab. Ereignisbezogene oder regelmäßige Synchronisierung hält relevante Handelsdaten über die Systeme hinweg aktuell. Überwachung und Fehlerbearbeitung unterstützen vollständige Bestellabläufe und konsistente Bestands- sowie Auftragsinformationen.
- 1-2-15-5-5 Electronic Data Interchange (EDI): "Electronic Data Interchange (EDI)" unterstützt beim standardisierten elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen Organisationen. Die Leistung überträgt Bestellungen, Liefermeldungen, Rechnungen und andere strukturierte Nachrichten nach vereinbarten Formaten und Kommunikationsverfahren. Übersetzungsregeln wandeln interne Datenmodelle in partner- oder branchenbezogene Nachrichtenstandards und zurück. Validierung, Bestätigung und Fehlerbearbeitung unterstützen eine vollständige und korrekte Verarbeitung. Partnerverwaltung und Protokolle machen Vereinbarungen, Nachrichtenstatus und Austauschhistorien nachvollziehbar.
- 1-2-15-5-6 Embedded Integration: "Embedded Integration" umfasst digitale Funktionen, mit denen Anbieter Integrationsmöglichkeiten unmittelbar in ihre eigenen Anwendungen einbetten. Die Leistung stellt vorkonfigurierte Konnektoren, Zuordnungen und Arbeitsabläufe für den Datenaustausch mit externen Systemen bereit. Endnutzer können Verbindungen aus der verwendeten Anwendung heraus einrichten und verwalten. Programmierschnittstellen und eingebettete Oberflächen lassen sich an Erscheinungsbild, Rollen und Geschäftslogik der Hauptanwendung anpassen. Betriebsfunktionen unterstützen Authentifizierung, Ausführung, Skalierung und Überwachung der für mehrere Kunden bereitgestellten Integrationen.
- 1-2-15-5-7 Enterprise Service Bus (ESB): "Enterprise Service Bus (ESB)" betreibt digitale Integrationsplattformen zur Vermittlung von Nachrichten und Dienstaufrufen zwischen Unternehmensanwendungen. Die Leistung entkoppelt sendende und empfangende Systeme durch zentrale Routing-, Transformations- und Protokollfunktionen. Nachrichten können anhand von Inhalt, Regeln und verfügbaren Endpunkten verarbeitet oder an mehrere Ziele verteilt werden. Adapter verbinden unterschiedliche Schnittstellen, Datenformate und Kommunikationsverfahren. Überwachung, Fehlerbehandlung und Transaktionssteuerung unterstützen verlässliche, nachvollziehbare Integrationsabläufe.
- 1-2-15-5-8 ETL: "ETL" unterstützt beim Extrahieren, Transformieren und Laden von Daten aus Quellsystemen in definierte Zielsysteme. Die Leistung liest Daten nach Zeitplan oder Ereignis aus Datenbanken, Dateien und weiteren angebundenen Quellen. Transformationsschritte bereinigen, verbinden, berechnen und strukturieren die Daten nach den Anforderungen des Ziels. Ladeverfahren schreiben vollständige oder inkrementelle Bestände unter Beachtung von Abhängigkeiten und Fehlerfällen. Ablaufsteuerung, Protokollierung und Wiederaufnahme unterstützen wiederholbare und überprüfbare Datenpipelines.
- 1-2-15-5-9 File Transfer Protocol (FTP): "File Transfer Protocol (FTP)" ermöglicht die Übertragung und Verwaltung von Dateien über FTP und verwandte Übertragungsprotokolle. Die Leistung steuert Aufbau, Authentifizierung und Nutzung von Verbindungen zwischen Dateiübertragungsclients und Servern. Nutzer oder automatisierte Prozesse können Verzeichnisse durchsuchen sowie Dateien hochladen, herunterladen, umbenennen und löschen. Warteschlangen, Wiederaufnahme und Übertragungsmodi unterstützen große oder unterbrochene Transfers. Protokolle und Sicherheitsoptionen machen Verbindungen, Dateibewegungen und Übertragungsfehler nachvollziehbar.
- 1-2-15-5-10 Integration Brokerage: "Integration Brokerage" erbringt digitale Dienste zur vermittelten Verbindung und laufenden Betreuung von Daten- und Prozessintegrationen zwischen mehreren Organisationen oder Systemen. Die Leistung übernimmt Einrichtung, Übersetzung, Routing und Überwachung vereinbarter Austauschbeziehungen. Unterschiedliche Partnerformate und technische Zugänge werden in wiederverwendbaren Integrationsabläufen zusammengeführt. Die Leistung kann Änderungen, Störungen und neue Partneranbindungen zentral koordinieren. Statusberichte und Prüfpfade machen Nachrichtenflüsse, Serviceerfüllung und bearbeitete Ausnahmen nachvollziehbar.
- 1-2-15-5-11 iPaaS: "iPaaS" betreibt cloudbasierte Integrationsplattformen zur Entwicklung, Ausführung und Verwaltung von Daten- und Prozessverbindungen. Die Leistung stellt Konnektoren, grafische Ablaufmodelle, Transformationen, Schnittstellen und Ereignisverarbeitung als gemeinsam betriebenen Dienst bereit. Nutzer verbinden cloudbasierte und lokale Anwendungen ohne eine eigene vollständige Integrationslaufzeit zu betreiben. Wiederverwendbare Bausteine und automatisierte Bereitstellung unterstützen die schnelle Umsetzung mehrerer Integrationsszenarien. Zentrale Überwachung, Sicherheit und Skalierung steuern laufende Verbindungen über Umgebungen und Organisationseinheiten hinweg.
- 1-2-15-5-12 Message Queue (MQ): "Message Queue (MQ)" ermöglicht die gepufferte und entkoppelte Übermittlung von Nachrichten zwischen Anwendungen. Sendende Systeme legen Nachrichten in Warteschlangen ab, ohne auf die unmittelbare Verarbeitung durch Empfänger warten zu müssen. Zustellung, Reihenfolge, Bestätigung und Wiederholung können nach festgelegten Regeln gesteuert werden. Persistenz und Ausfallschutz verhindern den Verlust noch nicht verarbeiteter Nachrichten. Verwaltungs- und Überwachungsfunktionen zeigen Warteschlangenstände, Durchsatz, Fehler und den Zustand beteiligter Vermittlungsdienste.
- 1-2-15-5-13 Reverse ETL: "Reverse ETL" ermöglicht die Übertragung aufbereiteter Daten aus analytischen Speichern in operative Anwendungen. Die Leistung liest definierte Datensätze aus Datenwarehouses oder vergleichbaren Plattformen und ordnet sie den Datenmodellen der Zielsysteme zu. Synchronisierungsregeln bestimmen Auswahl, Aktualisierungsrhythmus, Schreibverhalten und Behandlung von Änderungen. Fachlich erzeugte Merkmale, Segmente oder Kennzahlen werden dadurch in Vertriebs-, Marketing-, Support- oder andere Arbeitsabläufe eingebunden. Überwachung und Fehlerbehandlung machen übertragene Datensätze und den aktuellen Synchronisierungszustand nachvollziehbar.
- 1-2-15-5-14 Stream Analytics: "Stream Analytics" ermöglicht die fortlaufende Analyse von Datenströmen während ihrer Entstehung. Die Leistung wendet Filter, Aggregationen, Regeln und Analysemodelle auf zeitlich geordnete Ereignisse an. Zeitfenster und Zustandsinformationen ermöglichen die Erkennung von Mustern, Trends und Abweichungen über mehrere Nachrichten hinweg. Ergebnisse können unmittelbar Dashboards aktualisieren, Warnungen auslösen oder nachgelagerte Prozesse anstoßen. Skalierbare Verarbeitung unterstützt hohe Ereignisraten und geringe Reaktionszeiten in laufenden Datenflüssen.
1-2-15-6 Database Technologies
Database Technologies umfasst digitale Systeme zur strukturierten Speicherung, Abfrage und Verwaltung von Daten nach unterschiedlichen Datenmodellen und Nutzungsmustern. Die Zusammenstellung ordnet universelle Datenbankverwaltung, spezialisierte Datenbanktypen, bereitgestellte Datenbankdienste und ergänzende Verwaltungsfunktionen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen transaktionale, analytische, dokumenten-, graph-, zeit- und vektorbezogene Datenverarbeitung.
- 1-2-15-6-1 Columnar Databases: "Columnar Databases" umfassen Datenbanksysteme, die Werte derselben Spalte physisch oder logisch zusammenhängend speichern. Die spaltenorientierte Anordnung reduziert den Leseaufwand bei Abfragen über ausgewählte Attribute großer Datenmengen. Kompression und vektorisierte Verarbeitung können analytische Aggregationen erheblich beschleunigen. Datenmodelle, Indizes und Partitionierung unterstützen wiederkehrende Berichts- und Analyseabfragen. Lade- und Verwaltungsfunktionen sorgen für konsistente Bestände trotz der auf Analysen ausgerichteten Speicherstruktur.
- 1-2-15-6-2 Database as a Service (DBaaS): "Database as a Service (DBaaS)" erbringt cloudbasierte Dienste zur bedarfsgerechten Bereitstellung und Verwaltung von Datenbankinstanzen. Die Leistung automatisiert Einrichtung, Konfiguration, Skalierung, Sicherung, Aktualisierung und Wiederherstellung unterstützter Datenbanktypen. Nutzer greifen über übliche Datenbankschnittstellen auf die bereitgestellten Instanzen zu und steuern Schemata sowie Daten. Der Anbieter betreibt die zugrunde liegende Infrastruktur und übernimmt festgelegte technische Betriebsaufgaben. Überwachungs-, Sicherheits- und Verfügbarkeitsfunktionen unterstützen einen kontrollierten Datenbankbetrieb nach gewählten Leistungsparametern.
- 1-2-15-6-3 Database Comparison: "Database Comparison" unterstützt beim strukturellen und inhaltlichen Vergleich von Datenbanken oder Datenbankschemata. Die Leistung erkennt Unterschiede bei Tabellen, Feldern, Datentypen, Beziehungen, Routinen, Berechtigungen und gespeicherten Datensätzen. Filter und Zuordnungen helfen, technisch abweichende, aber fachlich entsprechende Objekte miteinander zu vergleichen. Ergebnisse können als Berichte oder ausführbare Änderungsschritte für Synchronisierung und Migration aufbereitet werden. Prüf- und Vorschaufunktionen unterstützen die kontrollierte Bewertung, bevor erkannte Unterschiede übernommen werden.
- 1-2-15-6-4 Database Management Systems (DBMS): "Database Management Systems (DBMS)" ermöglichen die Definition, Speicherung, Abfrage und kontrollierte Änderung strukturierter Datenbestände. Die Leistung verwaltet Schemata, Transaktionen, Indizes, Abfrageausführung, Nebenläufigkeit und dauerhafte Speicherung. Sicherheitsfunktionen steuern Identitäten, Rollen, Berechtigungen und den Zugriff auf einzelne Datenobjekte. Sicherungs-, Wiederherstellungs- und Replikationsmechanismen unterstützen Integrität und Verfügbarkeit. Verwaltungswerkzeuge ermöglichen Konfiguration, Leistungsoptimierung, Überwachung und Wartung der Datenbanken.
- 1-2-15-6-5 Desktop Database: "Desktop Database" unterstützt lokale oder arbeitsplatznahe Anwendungen mit überschaubaren Datenbeständen und Nutzerzahlen. Die Leistung verbindet Datenspeicherung, Tabellenentwurf, Abfragen, Formulare und Berichte in einer einfach nutzbaren Umgebung. Fachanwender können kleinere Datenanwendungen ohne eine getrennt betriebene Serverinfrastruktur erstellen. Import-, Export- und Verknüpfungsfunktionen ermöglichen den Austausch mit Dateien oder externen Datenquellen. Zugriffs- und Sicherungsfunktionen unterstützen die kontrollierte Nutzung der lokal oder gemeinsam gespeicherten Bestände.
- 1-2-15-6-6 Document Databases: "Document Databases" ermöglichen die Speicherung und Abfrage selbstbeschreibender, flexibel strukturierter Dokumente. Die Leistung verwaltet zusammengehörige Attribute und verschachtelte Strukturen als einzelne Dokumenteinheiten. Unterschiedliche Dokumente können ohne starres gemeinsames Tabellenschema variierende Felder enthalten. Indizes und dokumentbezogene Abfragen unterstützen schnellen Zugriff auf Inhalte und Metadaten. Replikations-, Verteilungs- und Skalierungsfunktionen ermöglichen die Nutzung für große oder veränderliche Anwendungsdatenbestände.
- 1-2-15-6-7 Graph Databases: "Graph Databases" ermöglichen die Speicherung und Analyse stark vernetzter Daten als Knoten, Beziehungen und zugehörige Eigenschaften. Die Leistung behandelt Verbindungen als unmittelbar abfragbare Bestandteile des Datenmodells. Traversierungs- und Musterabfragen erkennen Pfade, Nachbarschaften, Abhängigkeiten und Gemeinschaften über mehrere Beziehungsebenen hinweg. Schemata oder Typmodelle können die zulässigen Objekte und Verknüpfungen strukturieren. Die Verarbeitung eignet sich für Anwendungen, bei denen Beziehungen zwischen Datenobjekten den wesentlichen Informationsgehalt tragen.
- 1-2-15-6-8 Key Value Databases: "Key Value Databases" ermöglichen die Speicherung und den Abruf von Werten über eindeutige Schlüssel. Die Leistung behandelt den gespeicherten Wert als zusammengehörige Einheit und ermöglicht dadurch einfache, schnelle Zugriffe. Verteilung und Replikation unterstützen hohe Datenmengen, Anfragezahlen und Ausfallsicherheit. Ablaufzeiten, atomare Operationen und Datenstrukturen können häufig genutzte Anwendungs- und Zwischenspeicherszenarien unterstützen. Die Nutzung setzt voraus, dass Anwendungen benötigte Daten anhand des zugehörigen Schlüssels oder unterstützter Schlüsseloperationen adressieren.
- 1-2-15-6-9 Object-Oriented Databases: "Object-Oriented Databases" ermöglichen die dauerhafte Speicherung von Objekten in einer an objektorientierter Programmierung ausgerichteten Form. Die Leistung erhält Objektidentitäten, Klassen, Eigenschaften, Beziehungen und gegebenenfalls Vererbung ohne vollständige Umwandlung in Tabellenstrukturen. Anwendungen können komplexe Objekte und ihre Verknüpfungen unmittelbar speichern und wiederherstellen. Abfrage- und Transaktionsfunktionen unterstützen konsistente Änderungen und gezielten Zugriff auf den Objektbestand. Die enge Abbildung zwischen Programmobjekten und Speicherung erleichtert Anwendungen mit komplexen, tief verschachtelten Datenmodellen.
- 1-2-15-6-10 RDF Databases: "RDF Databases" ermöglichen die Speicherung und Abfrage semantisch verknüpfter Aussagen im Resource Description Framework. Die Leistung bildet Informationen als Subjekt-Prädikat-Objekt-Beziehungen mit eindeutig referenzierbaren Begriffen ab. Ontologien und Vokabulare können Bedeutungen, Klassen und Beziehungen über unterschiedliche Datenquellen hinweg vereinheitlichen. Spezialisierte Abfragesprachen ermöglichen Musterabfragen und Schlussfolgerungen über den Beziehungsbestand. Import-, Föderations- und Veröffentlichungsfunktionen unterstützen den Aufbau und die Nutzung vernetzter Wissensbestände.
- 1-2-15-6-11 Real-time Analytic Database: "Real-time Analytic Database" ermöglicht die unmittelbare analytische Auswertung laufend eintreffender und historischer Daten. Die Leistung nimmt hohe Änderungs- oder Ereignisraten auf und stellt aktualisierte Ergebnisse mit geringer Verzögerung bereit. Spaltenorientierte, speichernahe oder verteilte Verarbeitung kann komplexe Filter und Aggregationen beschleunigen. Zeit-, Ereignis- und Dimensionsmodelle unterstützen operative Dashboards, Warnungen und interaktive Untersuchungen. Skalierungs- und Verfügbarkeitsmechanismen halten Aufnahme und Abfrage auch unter wechselnder Last aufrecht.
- 1-2-15-6-12 Relational Databases: "Relational Databases" ermöglichen die Speicherung strukturierter Daten in miteinander verknüpften Tabellen. Schemata definieren Spalten, Datentypen, Schlüssel, Beziehungen und Integritätsregeln. Deklarative Abfragen verbinden, filtern, aggregieren und verändern Datensätze über mehrere Tabellen hinweg. Transaktionen stellen konsistente Zustandsänderungen auch bei gleichzeitigen Zugriffen sicher. Indizes, Optimierung, Sicherung und Replikation unterstützen Leistung, Wiederherstellung und zuverlässigen Betrieb.
- 1-2-15-6-13 Structured Data Archiving and Application Retirement: "Structured Data Archiving and Application Retirement" ermöglicht die dauerhafte Übernahme strukturierter Daten aus stillzulegenden oder zu entlastenden Anwendungen. Die Leistung extrahiert Datensätze einschließlich Beziehungen, Kontext und erforderlicher Metadaten aus den Quellsystemen. Archivmodelle erhalten die Lesbarkeit und recherchierbare Bedeutung der Informationen nach Abschaltung der ursprünglichen Anwendung. Aufbewahrung, Zugriff, Sperrung und Löschung werden nach festgelegten Regeln gesteuert. Prüf- und Exportfunktionen ermöglichen die nachvollziehbare Auskunft und rechtmäßige Nutzung archivierter Bestände über lange Zeiträume.
- 1-2-15-6-14 Time Series Databases: "Time Series Databases" ermöglichen die Speicherung und Auswertung zeitgestempelter Mess-, Zustands- oder Ereigniswerte. Die Leistung organisiert fortlaufende Datenreihen nach Zeit, Quelle und weiteren beschreibenden Merkmalen. Kompression, zeitbezogene Indizes und Aufbewahrungsregeln unterstützen große Mengen regelmäßig eintreffender Werte. Abfragen berechnen Zeitfenster, Trends, Veränderungen, Aggregationen und Vergleiche über unterschiedliche Zeiträume. Aufnahme- und Warnfunktionen eignen sich für Überwachung, Sensorik, Finanzdaten und andere zeitabhängige Anwendungen.
- 1-2-15-6-15 Vector Database: "Vector Database" ermöglicht die Speicherung und Ähnlichkeitssuche hochdimensionaler numerischer Repräsentationen. Die Leistung verwaltet Vektoren gemeinsam mit Kennungen, Metadaten und Beziehungen zu den zugrunde liegenden Inhalten. Spezialisierte Indizes finden anhand eines Abfragevektors in kurzer Zeit semantisch oder mathematisch ähnliche Einträge. Filter und kombinierte Abfragen können Vektorähnlichkeit mit strukturierten Kriterien verbinden. Schnittstellen unterstützen Anwendungen wie semantische Suche, Empfehlung, Mustererkennung und kontextbezogene Verarbeitung durch maschinelle Modelle.
- 1-2-15-6-16 Wide Column Database: "Wide Column Database" umfasst verteilte Datenbanksysteme, die Datensätze nach Zeilenschlüsseln und flexibel gruppierten Spalten organisieren. Unterschiedliche Zeilen können große und variierende Mengen von Spaltenwerten enthalten. Partitionierung und Replikation verteilen Daten und Schreiblast auf mehrere Knoten. Abfragen greifen effizient über bekannte Schlüssel, Spaltenfamilien und dafür entworfene Zugriffspfade zu. Die Architektur unterstützt umfangreiche, schnell wachsende Datenbestände mit hoher Schreibverfügbarkeit und horizontaler Skalierung.
- 1-2-15-6-17 XML Databases: "XML Databases" ermöglichen die native Speicherung, Verwaltung und Abfrage von XML-Dokumenten. Die Leistung erhält hierarchische Elemente, Attribute, Reihenfolgen, Namensräume und Dokumentstrukturen ohne vollständige relationale Zerlegung. XML-spezifische Abfrage- und Transformationssprachen ermöglichen gezielten Zugriff auf Inhalte und Strukturen. Schema-, Index- und Validierungsfunktionen unterstützen konsistente Dokumentbestände und leistungsfähige Suchen. Transaktions-, Sicherheits- und Versionsfunktionen ermöglichen die kontrollierte Nutzung strukturierter XML-Inhalte in Anwendungen und Austauschverfahren.
1-2-15-7 Hosting Infrastructure and Delivery
Hosting Infrastructure and Delivery umfasst digitale Leistungen zur externen Unterbringung, Erreichbarkeit, Verteilung und leistungsfähigen Auslieferung von Anwendungen und Inhalten. Die Zusammenstellung ordnet Hosting-, Namens-, Verkehrssteuerungs- und Verteilungsfunktionen nach ihrer Rolle zwischen bereitgestelltem Dienst und zugreifendem Nutzer. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen stabile, skalierbare und kontrollierbare Bereitstellung über öffentliche oder organisationsinterne Netze.
- 1-2-15-7-1 Cloud Application Hosting: "Cloud Application Hosting" erbringt digitale Dienste zur Ausführung und Bereitstellung von Anwendungen auf gemeinsam oder dediziert betriebenen Cloudressourcen. Die Leistung stellt Laufzeitumgebungen, Rechenkapazität, Netzwerkzugang, Speicher und technische Betriebsfunktionen bereit. Anwendungen können automatisiert veröffentlicht, skaliert, aktualisiert und auf mehrere Instanzen verteilt werden. Protokollierung, Überwachung, Sicherung und Wiederherstellung unterstützen einen stabilen Betrieb. Nutzungs- und Konfigurationsmodelle ermöglichen die bedarfsgerechte Anpassung der bereitgestellten Ressourcen.
- 1-2-15-7-2 Colocation Hosting: "Colocation Hosting" erbringt Dienste zur Unterbringung kundeneigener IT-Systeme in professionell betriebenen Rechenzentrumsflächen. Die Leistung stellt Racks oder Stellflächen, Stromversorgung, Kühlung, physische Sicherheit und Netzwerkanbindungen bereit. Kunden behalten die Kontrolle über ihre eingebrachten Server-, Speicher- und Netzwerkgeräte. Zugang, Einbau, Verkabelung und technische Arbeiten werden nach festgelegten Betriebs- und Sicherheitsverfahren koordiniert. Mess- und Serviceinformationen machen Kapazitätsnutzung, Umgebungsbedingungen und vereinbarte Verfügbarkeit nachvollziehbar.
- 1-2-15-7-3 Content Delivery Network (CDN): "Content Delivery Network (CDN)" ermöglicht die schnelle und verfügbare Auslieferung von Webinhalten an geografisch verteilte Nutzer. Die Leistung speichert geeignete Inhalte an dezentralen Knoten und beantwortet Anfragen aus einem netztechnisch günstigen Standort. Zwischenspeicherung, Kompression, Verbindungsoptimierung und Verkehrssteuerung reduzieren Ladezeit und Last auf Ursprungssystemen. Skalierung und Schutzmechanismen unterstützen hohe Zugriffszahlen und die Abwehr störender Verkehrsmuster. Analysen zeigen Datenvolumen, Antwortzeiten, Cachewirkung, Fehler und regionale Nutzung.
- 1-2-15-7-4 Domain Registrars: "Domain Registrars" erbringen digitale Dienste zur Registrierung und Verwaltung von Internet-Domainnamen bei den zuständigen Registrierungsstellen. Die Leistung prüft Verfügbarkeit, erfasst Inhaberdaten und führt Bestellung, Verlängerung, Übertragung oder Löschung aus. Verwaltungsoberflächen steuern Kontakte, Nameserver, Sperren, automatische Verlängerungen und gegebenenfalls Datenschutzoptionen. Erinnerungen und Statusinformationen helfen, Ablauf und unbeabsichtigten Verlust registrierter Domains zu vermeiden. Nachweise dokumentieren Inhaberschaft, Laufzeit, Gebühren und ausgeführte Änderungen.
- 1-2-15-7-5 Enterprise Content Delivery Network (eCDN): "Enterprise Content Delivery Network (eCDN)" ermöglicht die effiziente Verteilung bandbreitenintensiver Inhalte innerhalb von Unternehmensnetzen. Die Leistung verteilt oder zwischenspeichern Video-, Software- und andere große Datenströme nahe bei den internen Nutzern. Peer-, Cache- oder multicastbasierte Verfahren reduzieren wiederholte Übertragungen über begrenzte Standortverbindungen. Verkehrsregeln und Integrationen berücksichtigen Netzwerkstruktur, Standorte, Endgeräte und berechtigte Zielgruppen. Überwachung macht Auslieferungsqualität, Bandbreitennutzung, Reichweite und technische Störungen sichtbar.
- 1-2-15-7-6 Load Balancing: "Load Balancing" ermöglicht die Verteilung eingehender Netzwerk- oder Anwendungsanfragen auf mehrere verfügbare Zielsysteme. Die Leistung wählt geeignete Ziele anhand von Erreichbarkeit, Auslastung, Sitzung, Inhalt oder festgelegten Verteilungsregeln. Zustandsprüfungen erkennen ausgefallene Instanzen und nehmen sie aus der aktiven Verarbeitung. Skalierungs-, Verschlüsselungs- und Protokollfunktionen können die sichere und leistungsfähige Bereitstellung von Diensten unterstützen. Statistiken zeigen Verbindungsvolumen, Antwortzeiten, Fehler und die Nutzung einzelner Zielsysteme.
- 1-2-15-7-7 Managed DNS: "Managed DNS" erbringt betriebene digitale Dienste zur autoritativen Auflösung von Domainnamen in technische Zieladressen und weitere Namensinformationen. Die Leistung verwaltet DNS-Zonen, Datensätze, Gültigkeitszeiten und delegierte Zuständigkeiten über zentrale Oberflächen oder Schnittstellen. Weltweit verteilte Nameserver und Ausfallschutzmechanismen unterstützen schnelle sowie verfügbare Antworten. Verkehrssteuerung und Zustandsprüfungen können Anfragen nach Standort, Last oder Erreichbarkeit geeigneten Zielen zuweisen. Änderungsprotokolle, Berechtigungen und Schutzfunktionen sichern die kontrollierte Verwaltung geschäftskritischer Namensdaten.
- 1-2-15-7-8 Virtual Waiting Room: "Virtual Waiting Room" ermöglicht die kontrollierte Vorhaltung von Nutzern bei vorübergehend höherem Zugriff als ein Onlinedienst verarbeiten kann. Die Leistung leitet neue Anfragen in eine virtuelle Warteschlange und gibt Nutzer nach Kapazität oder festgelegten Regeln weiter. Position, erwartete Wartezeit und Aktualisierungen können transparent angezeigt werden. Schutzmechanismen begrenzen automatisierte Mehrfachzugriffe und erhalten die Reihenfolge berechtigter Anfragen. Steuerungs- und Analysefunktionen unterstützen den stabilen Ursprungdienst bei Verkaufsstarts, Registrierungen oder anderen Lastspitzen.
1-2-15-8 IoT Infrastructure and Operations
IoT Infrastructure and Operations umfasst digitale Grundlagen für Entwicklung, Verbindung, Verwaltung und Auswertung vernetzter physischer Geräte und Umgebungen. Die Zusammenstellung ordnet Geräte-, Edge-, Konnektivitäts-, Plattform- und Analysefunktionen entlang des technischen IoT-Betriebs. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen die sichere Verarbeitung von Sensordaten und Steuerbefehlen vom Gerät bis zu zentralen Anwendungen.
- 1-2-15-8-1 Digital Twin: "Digital Twin" ermöglicht die fortlaufende virtuelle Abbildung physischer Objekte, Anlagen, Prozesse oder Umgebungen. Die Leistung verbindet Struktur- und Zustandsmodelle mit aktuellen Mess-, Ereignis- und Betriebsdaten des realen Gegenstücks. Visualisierungen und Simulationen machen Verhalten, Abhängigkeiten und mögliche Zustandsänderungen nachvollziehbar. Analysen können Abweichungen erkennen, Wartungsbedarf vorhersagen und alternative Betriebsentscheidungen bewerten. Schnittstellen übertragen Erkenntnisse oder Steuerimpulse zwischen dem digitalen Modell und beteiligten Betriebssystemen.
- 1-2-15-8-2 Edge AI: "Edge AI" ermöglicht die Ausführung maschineller Lernmodelle nahe an Geräten, Sensoren oder lokalen Datenquellen. Die Leistung verarbeitet Eingaben auf Edge-Hardware, ohne alle Rohdaten zunächst an zentrale Systeme übertragen zu müssen. Modelllaufzeiten und Beschleunigungsfunktionen unterstützen Vorhersagen, Erkennung oder Steuerungsentscheidungen mit geringer Verzögerung. Verwaltungsmechanismen verteilen, versionieren, überwachen und aktualisieren Modelle über zahlreiche Einsatzorte. Die lokale Verarbeitung kann Bandbreite sparen, Ausfallsicherheit erhöhen und sensible Daten am Entstehungsort belassen.
- 1-2-15-8-3 IoT Analytics: "IoT Analytics" ermöglicht die Auswertung von Sensor-, Geräte- und Betriebsdaten vernetzter physischer Systeme. Die Leistung bereitet Zeitreihen, Ereignisse, Zustände und Kontextinformationen für Analysen zusammen. Regeln und Modelle erkennen Muster, Anomalien, Verschleiß, Nutzung und mögliche Ausfälle. Dashboards, Warnungen und Vorhersagen unterstützen Überwachung, Wartung und operative Entscheidungen. Ergebnisse können Steuerungsprozesse, Geschäftsabläufe oder weitere Datenplattformen mit verwertbaren Erkenntnissen versorgen.
- 1-2-15-8-4 IoT Connectivity Management: "IoT Connectivity Management" unterstützt die Verwaltung der Netzwerkverbindungen großer Bestände vernetzter Geräte. Die Leistung aktiviert, konfiguriert und überwacht Mobilfunk-, Funk- oder andere geeignete Konnektivitätsprofile. Verbrauch, Signalqualität, Roaming, Kosten und Verbindungsstatus können pro Gerät oder Gerätegruppe verfolgt werden. Richtlinien steuern zulässige Netze, Datenmengen, Sperren und Reaktionen auf ungewöhnliche Nutzung. Schnittstellen verbinden Konnektivitätsdaten mit Geräteverwaltung, Abrechnung und betrieblichen Anwendungen.
- 1-2-15-8-5 IoT Development: "IoT Development" betreibt digitale Werkzeuge und Plattformen zur Entwicklung von Anwendungen für vernetzte Geräte und Sensornetze. Die Leistung unterstützt Gerätemodelle, Nachrichtenformate, Kommunikationslogik, Datenverarbeitung und die Anbindung an Backenddienste. Entwicklungsumgebungen, Bibliotheken und Simulationen erleichtern Implementierung und Test auch ohne vollständige physische Gerätebestände. Bereitstellungsfunktionen übertragen Software und Konfiguration kontrolliert auf Geräte, Gateways oder cloudbasierte Komponenten. Diagnose- und Protokollierungswerkzeuge helfen, das Zusammenspiel von Gerät, Verbindung und Anwendung nachzuvollziehen.
- 1-2-15-8-6 IoT Device Management: "IoT Device Management" unterstützt die zentrale Verwaltung vernetzter Geräte über ihren technischen Lebenszyklus. Die Leistung registriert Geräte, Identitäten, Konfigurationen, Softwarestände, Zustände und organisatorische Zuordnungen. Fernfunktionen unterstützen Aktivierung, Konfigurationsänderung, Aktualisierung, Diagnose, Sperrung und Außerbetriebnahme. Richtlinien und Gruppen ermöglichen konsistente Maßnahmen über große und heterogene Gerätebestände. Überwachung und Prüfpfade machen Erreichbarkeit, Abweichungen, ausgeführte Befehle und Sicherheitszustände nachvollziehbar.
- 1-2-15-8-7 IoT Edge: "IoT Edge" betreibt digitale Laufzeit- und Verwaltungsplattformen zur Verarbeitung von Gerätedaten an dezentralen Netzübergängen oder lokalen Standorten. Die Leistung verbindet Sensoren und Aktoren mit lokalen Anwendungen sowie zentralen Daten- und Steuerungsdiensten. Filterung, Aggregation und Regelverarbeitung reduzieren Datenmengen und ermöglichen Reaktionen mit geringer Verzögerung. Anwendungen und Konfigurationen können zentral verteilt und auf Edge-Knoten überwacht werden. Pufferung und lokale Autonomie unterstützen den Weiterbetrieb bei eingeschränkter Verbindung zu zentralen Systemen.
- 1-2-15-8-8 IoT Enablement: "IoT Enablement" betreibt Plattformfunktionen zur grundlegenden Anbindung und Nutzbarmachung vernetzter Geräte für fachliche Anwendungen. Die Leistung stellt Geräteidentitäten, sichere Kommunikation, Nachrichtenaufnahme, Befehlsübermittlung und standardisierte Schnittstellen bereit. Protokollübersetzung und Datenmodelle vereinheitlichen die Verarbeitung heterogener Gerätetypen. Regeln und Ereignisfunktionen leiten eingehende Daten an geeignete Anwendungen oder Folgeprozesse weiter. Verwaltungs- und Skalierungsfunktionen unterstützen den Aufbau wiederverwendbarer IoT-Dienste über viele Geräte und Anwendungsfälle.
- 1-2-15-8-9 IoT Operating Systems: "IoT Operating Systems" ermöglichen die Ausführung von Software auf vernetzten Geräten mit begrenzten oder spezialisierten Ressourcen. Die Leistung verwaltet Prozessor, Speicher, Sensoren, Aktoren, Energieversorgung und Kommunikationsschnittstellen. Echtzeit- und Nebenläufigkeitsfunktionen unterstützen die zuverlässige Verarbeitung zeitkritischer Geräteaufgaben. Treiber, Netzwerkprotokolle und Programmierschnittstellen stellen einheitliche Grundlagen für IoT-Anwendungen bereit. Sicherheits-, Aktualisierungs- und Diagnosefunktionen ermöglichen den kontrollierten Betrieb über den Gerätelebenszyklus.
- 1-2-15-8-10 Smart Spaces: "Smart Spaces" unterstützen die sensor- und datenbasierte Steuerung physischer Räume, Gebäude oder öffentlich genutzter Umgebungen. Die Leistung verbindet Belegung, Klima, Beleuchtung, Energie, Zugang, Ausstattung und weitere Zustandsinformationen in einer gemeinsamen Betriebsansicht. Regeln und Analysen passen Umgebungsbedingungen an Nutzung, Verfügbarkeit oder definierte Ziele an. Nutzer können Räume, Arbeitsplätze und Einrichtungen finden, reservieren oder situationsbezogen steuern. Schnittstellen verbinden Gebäude-, Arbeitsplatz-, Sicherheits- und Servicetechnik für koordinierte Abläufe.
1-2-15-9 Monitoring
Monitoring umfasst digitale Leistungen zur fortlaufenden Beobachtung von Anwendungen, Infrastruktur, Netzwerken, Datenbanken, Geräten und digitalen Diensten. Die Zusammenstellung ordnet spezialisierte Überwachungsfunktionen und übergreifende Observabilityverfahren nach ihren jeweiligen technischen Zielobjekten. Die nachgeordneten Leistungen erfassen Messwerte, Ereignisse, Protokolle und Ablaufspuren, um Zustand, Leistung und Störungen sichtbar zu machen.
- 1-2-15-9-1 AI Agent Observability: "AI Agent Observability" ermöglicht die Überwachung und Analyse autonom oder teilautonom handelnder Softwaresysteme auf Basis künstlicher Intelligenz. Die Leistung erfasst Eingaben, Modellaufrufe, Werkzeugnutzung, Entscheidungen, Zwischenschritte, Ergebnisse und Laufzeitkennzahlen einzelner Agentenabläufe. Ablaufspuren machen Abhängigkeiten sowie Ursachen fehlerhafter, unerwarteter oder ineffizienter Handlungen nachvollziehbar. Qualitäts-, Kosten-, Sicherheits- und Richtlinienprüfungen erkennen Abweichungen im laufenden oder nachträglich ausgewerteten Betrieb. Dashboards und Tests unterstützen die gezielte Verbesserung von Zuverlässigkeit, Steuerbarkeit und Ergebnisqualität.
- 1-2-15-9-2 Application Performance Monitoring (APM): "Application Performance Monitoring (APM)" ermöglicht die Überwachung von Verfügbarkeit, Antwortzeit und Ausführungsverhalten von Anwendungen. Die Leistung verfolgt Anfragen über Anwendungsdienste, Laufzeitkomponenten, Datenbanken und externe Abhängigkeiten hinweg. Messwerte, Ablaufspuren und Fehlerdaten machen langsame Transaktionen, Ausnahmen und Engpässe sichtbar. Warnungen benachrichtigen Betriebsverantwortliche bei definierten Leistungs- oder Verfügbarkeitsabweichungen. Ursachenanalysen verbinden technische Auffälligkeiten mit betroffenen Funktionen, Nutzern und Releases.
- 1-2-15-9-3 Cloud Infrastructure Monitoring: "Cloud Infrastructure Monitoring" ermöglicht die Überwachung von Rechen-, Speicher-, Netzwerk- und Plattformressourcen in Cloudumgebungen. Die Leistung erfasst Zustände, Auslastung, Verfügbarkeit, Ereignisse, Konfigurationsänderungen und verbrauchsbezogene Kennzahlen. Automatische Erkennung bildet dynamisch erstellte Ressourcen und ihre Abhängigkeiten ab. Warnungen und Analysen machen Ausfälle, Kapazitätsengpässe, Fehlkonfigurationen und ungewöhnliche Kostenentwicklungen sichtbar. Dashboards unterstützen den Betrieb über mehrere Konten, Regionen und Cloudumgebungen hinweg.
- 1-2-15-9-4 Database Monitoring: "Database Monitoring" ermöglicht die Überwachung von Zustand, Leistung und Verfügbarkeit laufender Datenbanksysteme. Die Leistung erfasst Abfragezeiten, Sperren, Verbindungen, Speicherverbrauch, Replikation, Ressourcenlast und Fehler. Analysen identifizieren langsame Abfragen, blockierende Vorgänge, Kapazitätsengpässe und Konfigurationsprobleme. Schwellenwerte und Anomalieerkennung lösen bei kritischen Zuständen Warnungen aus. Historische Vergleiche unterstützen Leistungsoptimierung, Ursachenanalyse und die Planung benötigter Datenbankkapazitäten.
- 1-2-15-9-5 Enterprise Monitoring: "Enterprise Monitoring" ermöglicht die übergreifende Überwachung heterogener IT-Systeme und digitaler Geschäftsservices einer Organisation. Die Leistung führt Messwerte, Ereignisse und Zustände aus Infrastruktur, Anwendungen, Netzwerken und weiteren technischen Quellen zusammen. Abhängigkeitsmodelle ordnen einzelne Komponenten den von ihnen unterstützten Services zu. Korrelation und Priorisierung reduzieren Ereignismengen und machen betriebliche Auswirkungen kritischer Störungen sichtbar. Zentrale Dashboards, Warnungen und Berichte unterstützen koordinierte Betriebsreaktionen über mehrere technische Teams hinweg.
- 1-2-15-9-6 Hardware Monitoring: "Hardware Monitoring" ermöglicht die Überwachung physischer Zustände und Komponenten von IT-Geräten. Die Leistung erfasst Temperaturen, Lüfter, Spannungen, Stromversorgung, Datenträgerzustände, Sensorwerte und gemeldete Gerätefehler. Grenzwerte und Diagnoselogik erkennen drohende Ausfälle oder Bedingungen außerhalb zulässiger Betriebswerte. Warnungen ermöglichen Wartung oder Austausch, bevor betroffene Komponenten den Betrieb beeinträchtigen. Historische Zustandsdaten unterstützen Ursachenanalyse, Lebenszyklusplanung und die Bewertung der Gerätezuverlässigkeit.
- 1-2-15-9-7 Log Monitoring: "Log Monitoring" ermöglicht die fortlaufende Erfassung und Auswertung von Protokollmeldungen aus Systemen und Anwendungen. Die Leistung sammelt, normalisiert und indexiert zeitgestempelte Ereignisse aus verteilten Quellen. Suchabfragen, Regeln und Mustererkennung identifizieren Fehler, Sicherheitsereignisse und ungewöhnliche Abläufe. Warnungen informieren zuständige Stellen, wenn definierte Bedingungen oder Ereigniskombinationen auftreten. Aufbewahrung und Visualisierung unterstützen Fehleranalyse, Betriebsnachweise und die Untersuchung zeitlicher Zusammenhänge.
- 1-2-15-9-8 Network Monitoring: "Network Monitoring" ermöglicht die Überwachung von Erreichbarkeit, Leistung und Verkehr in Datennetzen. Die Leistung erfasst Zustände von Netzwerkkomponenten, Schnittstellen, Verbindungen, Pfaden und Übertragungsprotokollen. Messwerte zeigen Durchsatz, Latenz, Paketverlust, Fehler, Auslastung und verfügbare Kapazität. Topologien und Abhängigkeitsanalysen helfen, Störungsursachen und betroffene Kommunikationswege zu lokalisieren. Warnungen und historische Auswertungen unterstützen Betrieb, Fehlerbehebung und Netzwerkplanung.
- 1-2-15-9-9 Observability: "Observability" ermöglicht die ganzheitliche Untersuchung des inneren Zustands verteilter Softwaresysteme anhand ihrer erzeugten Telemetriedaten. Die Leistung verbindet Messwerte, Protokolle, Ablaufspuren, Profile und Ereignisse in einem gemeinsamen Analysekontext. Korrelationen machen Zusammenhänge zwischen Komponenten, Änderungen, Nutzererlebnissen und technischen Auffälligkeiten sichtbar. Flexible Abfragen unterstützen die Untersuchung auch zuvor nicht definierter Fehlerbilder. Dashboards, Warnungen und Ursachenanalysen helfen Entwicklungs- und Betriebsteams, komplexe Systeme zuverlässig zu verstehen und zu verbessern.
- 1-2-15-9-10 Observability Pipeline: "Observability Pipeline" ermöglicht die kontrollierte Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung großer Mengen technischer Telemetriedaten. Die Leistung sammelt Protokolle, Messwerte, Ablaufspuren und Ereignisse aus verteilten Quellen. Filter-, Transformations-, Anreicherungs- und Routingregeln bereiten Daten für unterschiedliche Analyse-, Speicher- und Sicherheitsziele auf. Pufferung, Skalierung und Fehlerbehandlung unterstützen verlässliche Datenflüsse auch bei Lastspitzen oder Zielausfällen. Steuerungsfunktionen helfen, Datenvolumen, Kosten, Datenschutz und Nutzung verschiedener Beobachtungssysteme zentral zu beherrschen.
- 1-2-15-9-11 Website Monitoring: "Website Monitoring" ermöglicht die Überwachung von Erreichbarkeit, Funktion und Ladeleistung öffentlich oder intern bereitgestellter Webseiten. Die Leistung ruft Seiten und technische Endpunkte regelmäßig aus festgelegten Standorten oder Browserumgebungen auf. Prüfungen kontrollieren Antwortstatus, Inhalte, Zertifikate, Transaktionsschritte und zentrale Leistungskennzahlen. Warnungen melden Ausfälle, fehlerhafte Funktionen oder erhebliche Leistungsverschlechterungen. Verlaufsdaten unterstützen Ursachenanalyse, Verfügbarkeitsnachweise und die Bewertung des tatsächlichen Nutzererlebnisses.
1-2-15-10 Network and Connectivity Infrastructure
Network and Connectivity Infrastructure umfasst digitale Leistungen zur Bereitstellung, Steuerung und Optimierung von Verbindungen zwischen Nutzern, Geräten, Standorten und Rechenressourcen. Die Zusammenstellung ordnet Internetzugang, lokale und weiträumige Netze, Adressdienste, Dateiübertragung und softwarebasierte Netzwerkfunktionen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Aufbau und Betrieb verlässlicher Kommunikationswege über eigene, gemietete oder dienstebasierte Infrastrukturen.
- 1-2-15-10-1 Data Center Networking: "Data Center Networking" ermöglicht die hochleistungsfähige Verbindung von Rechen-, Speicher- und Plattformressourcen innerhalb und zwischen Rechenzentren. Die Leistung stellt Switching, Routing, Segmentierung und redundante Übertragungswege für große Ost-West- und Nord-Süd-Datenströme bereit. Automatisierte Konfiguration und softwaregesteuerte Strukturen unterstützen dynamische Arbeitslasten und virtualisierte Umgebungen. Telemetrie und Verkehrsanalysen machen Auslastung, Pfade, Latenzen und Störungen sichtbar. Sicherheits- und Ausfallschutzmechanismen gewährleisten kontrollierte Kommunikation und kontinuierliche Erreichbarkeit kritischer Systeme.
- 1-2-15-10-2 DDI Management Platform: "DDI Management Platform" unterstützt die gemeinsame Verwaltung von DNS, DHCP und IP-Adressbeständen. Die Leistung dokumentiert verfügbare und belegte Adressen, Namenseinträge, Teilnetze, Zuweisungen und zugehörige Geräte. DHCP-Dienste vergeben Netzwerkkonfigurationen, während DNS-Dienste Namen und technische Ziele auflösen. Arbeitsabläufe und Schnittstellen automatisieren Änderungen und halten Informationen über mehrere Netze und Standorte konsistent. Protokolle, Berechtigungen und Konfliktprüfungen unterstützen einen kontrollierten und nachvollziehbaren Netzwerkbetrieb.
- 1-2-15-10-3 Guest Wi-Fi: "Guest Wi-Fi" ermöglicht die Bereitstellung kontrollierter drahtloser Netzwerkzugänge für Besucher und andere nicht regulär eingebundene Nutzer. Die Leistung unterstützt Anmeldung über Portale, Zugangscodes, Einladungen oder geeignete Identitätsverfahren. Zeit-, Bandbreiten- und Nutzungsrichtlinien begrenzen den Zugriff nach organisatorischen Vorgaben. Netztrennung und Sicherheitsregeln isolieren Gastverkehr von internen Ressourcen. Verwaltungs- und Protokollierungsfunktionen machen aktive Zugänge, Nutzung, Einwilligungen und technische Störungen nachvollziehbar.
- 1-2-15-10-4 Internet Connectivity: "Internet Connectivity" erbringt Telekommunikationsdienste zur Verbindung von Standorten, Systemen oder Endnutzern mit dem öffentlichen Internet. Die Leistung stellt Übertragungskapazität, Adressierung, Übergabepunkte und technische Erreichbarkeit über geeignete Zugangsnetze bereit. Bandbreite, Latenz, Verfügbarkeit und Verkehrsprofile können nach vereinbarten Leistungsparametern ausgelegt werden. Redundante Anschlüsse und alternative Wege unterstützen die Fortführung bei Leitungs- oder Netzausfällen. Betriebsinformationen und Entstörungsprozesse machen Nutzung, Qualität und Behebung von Verbindungsstörungen nachvollziehbar.
- 1-2-15-10-5 Managed File Transfer (MFT): "Managed File Transfer (MFT)" ermöglicht die sichere, gesteuerte und nachweisbare Übertragung von Dateien zwischen Systemen und Organisationen. Die Leistung unterstützt verschlüsselte Protokolle, automatisierte Abläufe, Zeitpläne und ereignisbezogene Transfers. Identitäten, Rollen und Partnerprofile legen fest, wer welche Dateien senden oder empfangen darf. Prüfsummen, Wiederaufnahme und Fehlerbehandlung gewährleisten Vollständigkeit und zuverlässige Zustellung. Zentrale Protokolle dokumentieren Inhaltstyp, Quelle, Ziel, Zeitpunkt, Status und Bearbeitung jedes Übertragungsvorgangs.
- 1-2-15-10-6 Network as a Service (NaaS): "Network as a Service (NaaS)" erbringt bedarfsgerecht bereitgestellte und betriebene Netzwerkfunktionen aus einer dienstebasierten Infrastruktur. Die Leistung stellt Konnektivität, Segmentierung, Routing, Sicherheit und Leistungssteuerung über zentrale Portale oder Schnittstellen bereit. Standorte, Nutzer und Cloudressourcen können ohne vollständigen Eigenbetrieb der zugrunde liegenden Netztechnik verbunden werden. Kapazität und Funktionen lassen sich nach Bedarf aktivieren, anpassen und nutzungs- oder vertragsbezogen abrechnen. Überwachung und vereinbarte Betriebsleistungen unterstützen eine einheitliche Steuerung verteilter Netzwerkzugänge.
- 1-2-15-10-7 Network Management: "Network Management" ermöglicht die Konfiguration, Überwachung und Verwaltung von Netzwerkkomponenten und Verbindungen. Die Leistung führt Gerätebestand, Topologien, Schnittstellen, Konfigurationen, Firmwarestände und Betriebszustände zusammen. Automatisierte Vorlagen und Richtlinien verteilen konsistente Einstellungen auf mehrere Geräte und Standorte. Ereignisse, Leistungsdaten und Konfigurationsabweichungen unterstützen Störungserkennung und Fehlerbehebung. Änderungsprotokolle, Sicherungen und Berechtigungen machen administrative Eingriffe kontrollierbar und nachvollziehbar.
- 1-2-15-10-8 Virtual Routers: "Virtual Routers" betreiben softwarebasierte Netzwerkkomponenten zur Weiterleitung von Datenpaketen zwischen logischen oder physischen Netzen. Die Leistung führt Routingtabellen und wählt Übertragungswege anhand von Zieladressen, Richtlinien und dynamisch ausgetauschten Netzwerkinformationen. Funktionen für Segmentierung, Adressumsetzung, Filterung und sichere Tunnel können in virtuellen Umgebungen bereitgestellt werden. Instanzen lassen sich automatisiert erstellen, skalieren, verschieben und in Cloud- oder Rechenzentrumsnetze integrieren. Überwachung und Hochverfügbarkeit unterstützen stabile Verbindungen ohne dedizierte physische Router für jede Instanz.
- 1-2-15-10-9 WAN Edge Infrastructure: "WAN Edge Infrastructure" ermöglicht die Anbindung von Standorten an weiträumige Unternehmens-, Internet- und Cloudnetze. Die Leistung bündelt Routing, mehrere Übertragungswege, Verschlüsselung, Verkehrssteuerung und lokale Netzwerkdienste am Standortübergang. Richtlinien wählen geeignete Verbindungen anhand von Anwendung, Qualität, Kosten oder Verfügbarkeit. Zentrale Orchestrierung verteilt Konfigurationen und Sicherheitsvorgaben auf zahlreiche Standorte. Zustands- und Leistungsdaten unterstützen den Betrieb sowie die schnelle Umschaltung bei gestörten Leitungen.
- 1-2-15-10-10 WAN Optimization: "WAN Optimization" ermöglicht die Verbesserung von Durchsatz und Antwortzeit über weiträumige Netzwerkverbindungen. Die Leistung reduziert übertragene Daten durch Kompression, Deduplizierung, Zwischenspeicherung oder protokollspezifische Optimierung. Verkehrssteuerung priorisiert zeitkritische Anwendungen und begrenzt weniger wichtige Datenströme nach festgelegten Regeln. Latenz- und Verlustkompensation unterstützt Anwendungen auf langsamen oder instabilen Verbindungen. Messungen zeigen eingesparte Bandbreite, beschleunigte Übertragungen und verbleibende Engpässe zwischen Standorten.
1-2-15-11 Storage Management
Storage Management umfasst digitale Speicherleistungen für dauerhaft aufzubewahrende, gemeinsam genutzte oder unmittelbar durch Anwendungen verwendete Daten. Die Zusammenstellung ordnet Speicherformen nach Zugriffsmodell, Bereitstellungsumgebung und vorgesehenem Lebenszyklus der Daten. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen block-, datei- und objektbasierte Speicherung sowie langfristige Archivierung und hybride Nutzung.
- 1-2-15-11-1 Archive Storage: "Archive Storage" ermöglicht die langfristige, kosteneffiziente Aufbewahrung selten genutzter Daten. Die Leistung übernimmt Daten in Speicherschichten mit festgelegten Aufbewahrungs-, Integritäts- und Zugriffseigenschaften. Abrufe können gegenüber aktiven Speichern längere Bereitstellungszeiten oder besondere Wiederherstellungsabläufe erfordern. Unveränderbarkeit, Replikation und regelmäßige Integritätsprüfungen schützen archivierte Bestände vor Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung. Lebenszyklusregeln steuern Übernahme, Haltefristen, Wiederbereitstellung und zulässige Löschung.
- 1-2-15-11-2 Block Storage: "Block Storage" umfasst digitale Speicherfunktionen, die Daten als adressierbare Blöcke für Server und Anwendungen bereitstellen. Betriebssysteme behandeln zugewiesene Speichereinheiten regelmäßig wie lokale Datenträger und legen darauf eigene Dateisysteme oder Datenstrukturen an. Geringe Latenz und vorhersehbare Ein- und Ausgabe unterstützen transaktionale Datenbanken und leistungsabhängige Anwendungen. Kapazitäten können erstellt, verbunden, erweitert, repliziert und als Abbilder gesichert werden. Zugriffs-, Verschlüsselungs- und Verfügbarkeitsfunktionen schützen die gespeicherten Daten und ihren laufenden Betrieb.
- 1-2-15-11-3 Cloud File Storage: "Cloud File Storage" ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Dateien über hierarchische Verzeichnisse und standardisierte Dateizugriffe. Mehrere Systeme oder Nutzer können dieselben freigegebenen Dateibestände gleichzeitig verwenden. Kapazität und Leistung lassen sich ohne eigene Speicherhardware bedarfsgerecht bereitstellen und anpassen. Berechtigungen, Sperren und Dateisystemeigenschaften unterstützen bestehende Anwendungen und kollaborative Abläufe. Sicherung, Replikation und Überwachung gewährleisten Verfügbarkeit und Schutz der zentral gespeicherten Dateien.
- 1-2-15-11-4 Hybrid Cloud Storage: "Hybrid Cloud Storage" ermöglicht die koordinierte Nutzung lokaler und cloudbasierter Speicherkapazitäten. Die Leistung verschiebt oder repliziert Daten anhand von Zugriffshäufigkeit, Kosten, Schutzbedarf oder Lebenszyklusregeln zwischen den Umgebungen. Einheitliche Namensräume oder Verwaltungsoberflächen können den Zugriff trotz unterschiedlicher Speicherorte vereinfachen. Zwischenspeicherung und Synchronisierung halten häufig benötigte Daten lokal verfügbar und sichern weitere Bestände extern. Richtlinien, Verschlüsselung und Überwachung unterstützen kontrollierte Datenbewegung und konsistente Betriebszustände.
- 1-2-15-11-5 Object Storage: "Object Storage" ermöglicht die Ablage großer Mengen unstrukturierter Daten als eigenständige Objekte. Jedes Objekt verbindet seinen Inhalt mit einer eindeutigen Kennung und frei definierbaren Metadaten. Anwendungen greifen über geeignete Schnittstellen auf flache, skalierbare Namensräume statt auf klassische Dateiverzeichnisse zu. Replikation, Erasure Coding und verteilte Speicherung unterstützen Haltbarkeit und horizontale Skalierung. Lebenszyklus-, Versions- und Zugriffsregeln steuern Aufbewahrung, Schutz und Nutzung der gespeicherten Objekte.
1-2-15-12 System Utilities and Administration
System Utilities and Administration umfasst digitale Werkzeuge für grundlegende Wartungs-, Speicheraufteilungs- und Zugriffsaufgaben an Computersystemen. Die Zusammenstellung ordnet spezialisierte Hilfsprogramme, die unmittelbar auf Betriebssysteme oder Datenträgerstrukturen einwirken. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Bereinigung, Partitionierung und terminalbasierte Bedienung technischer Systeme.
- 1-2-15-12-1 Disk Cleanup: "Disk Cleanup" ermöglicht die Erkennung und kontrollierte Entfernung nicht mehr benötigter Dateien von Speichermedien. Die Leistung untersucht temporäre Daten, Zwischenspeicher, Protokolle, veraltete Installationsreste und weitere definierte Dateigruppen. Nutzer können vorgeschlagene Inhalte und den voraussichtlich freizugebenden Speicherplatz vor der Löschung prüfen. Regeln und Zeitpläne ermöglichen wiederkehrende oder automatisierte Bereinigungen unter Schutz wichtiger System- und Nutzerdaten. Ergebnisprotokolle machen entfernte Inhalte, Fehler und gewonnenen Speicherplatz nachvollziehbar.
- 1-2-15-12-2 Hard Drive Partitioning: "Hard Drive Partitioning" ermöglicht die Einrichtung und Änderung logisch getrennter Speicherabschnitte auf Datenträgern. Die Leistung erstellt, löscht, vergrößert, verkleinert, verschiebt und formatiert Partitionen nach unterstützten Partitions- und Dateisystemmodellen. Visualisierungen zeigen Lage, Größe, Typ und Belegung vorhandener Speicherabschnitte. Prüf- und Vorschaufunktionen helfen, geplante Änderungen und mögliche Auswirkungen vor ihrer Ausführung zu beurteilen. Wiederherstellungs- und Fehlerbehandlungsfunktionen unterstützen den Schutz vorhandener Daten bei administrativen Speicheränderungen.
- 1-2-15-12-3 Terminal Emulator: "Terminal Emulator" ermöglicht die textbasierte Interaktion mit lokalen oder entfernten Computersystemen. Die Leistung bildet die Ein- und Ausgabe eines Terminals in einer grafischen oder konsolenbasierten Benutzerumgebung nach. Unterstützte Protokolle verbinden Nutzer mit Betriebssystem-Shells, Netzwerkgeräten, Großrechnern oder anderen kommandoorientierten Diensten. Sitzungsprofile, Zeichenkodierungen, Tastaturzuordnungen und Skriptfunktionen passen die Verbindung an unterschiedliche Zielsysteme an. Sicherheits- und Protokollierungsfunktionen unterstützen authentifizierte Zugriffe und nachvollziehbare Administrationssitzungen.
1-2-15-13 Web Hosting
Web Hosting umfasst digitale Dienste zur Bereitstellung und Beschleunigung von Webseiten, Webanwendungen und webbasierten Inhaltsverwaltungssystemen. Die Zusammenstellung ordnet allgemeines Hosting, spezialisierte Inhaltsplattformen sowie client- und serverseitige Beschleunigungsfunktionen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen Speicherung, Ausführung und performante Auslieferung webbasierter Angebote.
- 1-2-15-13-1 Content Management System Hosting: "Content Management System Hosting" erbringt digitale Dienste zum Betrieb von webbasierten Inhaltsverwaltungssystemen auf bereitgestellter Infrastruktur. Die Leistung stellt kompatible Laufzeit-, Datenbank-, Speicher- und Netzwerkressourcen für die jeweilige Anwendung bereit. Installation, Aktualisierung, Sicherung, Skalierung und technische Absicherung können als verwaltete Betriebsfunktionen enthalten sein. Verwaltungsoberflächen unterstützen Domains, Umgebungen, Erweiterungen, Zertifikate und Zugriffsrechte. Überwachung und Wiederherstellung gewährleisten die verfügbare und verlässliche Veröffentlichung der verwalteten Inhalte.
- 1-2-15-13-2 Web Client Accelerator: "Web Client Accelerator" ermöglicht die Beschleunigung webbasierter Zugriffe aus Sicht des Endgeräts oder eines nutzernahen Vermittlungspunkts. Die Leistung optimiert Verbindungsaufbau, Datenübertragung, Zwischenspeicherung und den Abruf wiederkehrender Webressourcen. Kompression und Protokolloptimierung können Ladezeiten über langsame oder latenzreiche Netze reduzieren. Richtlinien steuern, welche Inhalte zwischengespeichert, priorisiert oder direkt vom Ursprung abgerufen werden. Messungen machen gewonnene Übertragungszeit, eingesparte Datenmenge und verbleibende Verzögerungen sichtbar.
- 1-2-15-13-3 Web Hosting: "Web Hosting" erbringt digitale Dienste zur Speicherung und öffentlichen oder internen Bereitstellung von Webseiten und Webanwendungen. Die Leistung stellt Serverressourcen, Speicher, Netzwerkzugang, Domainschnittstellen und unterstützte Laufzeitkomponenten bereit. Kunden können Dateien, Datenbanken, Zertifikate und Anwendungseinstellungen über Verwaltungsoberflächen oder Schnittstellen verwalten. Skalierungs-, Sicherungs- und Sicherheitsfunktionen unterstützen einen stabilen Betrieb bei wechselnden Zugriffszahlen. Betriebsinformationen dokumentieren Verfügbarkeit, Ressourcennutzung, Übertragungsvolumen und technische Störungen.
- 1-2-15-13-4 Web Server Accelerator: "Web Server Accelerator" ermöglicht die Entlastung und Beschleunigung von Webservern vor der eigentlichen Anwendungsinfrastruktur. Die Leistung nimmt Anfragen entgegen und optimiert deren Verarbeitung durch Zwischenspeicherung, Kompression, Verbindungsbündelung oder Protokollfunktionen. Häufig abgerufene oder statische Inhalte können ohne erneute Verarbeitung durch den Ursprungserver ausgeliefert werden. Last- und Zustandsregeln verteilen Verkehr und umgehen nicht verfügbare Zielsysteme. Statistiken zeigen Antwortzeiten, Cachewirkung, Datenvolumen und die reduzierte Belastung der angebundenen Webserver.
1-2-16 IT Management
IT Management umfasst digitale Leistungen zur Steuerung, Sicherung, Automatisierung und wirtschaftlichen Verwaltung von IT-Ressourcen und IT-Services. Die Zusammenstellung ordnet betriebliche Managementaufgaben von Datensicherung und Endgeräten bis zu Service-, Asset-, Cloud- und Prozesssteuerung. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen einen nachvollziehbaren, widerstandsfähigen und bedarfsgerechten IT-Betrieb über technische und organisatorische Ebenen hinweg.
1-2-16-1 Backup
Backup umfasst digitale Leistungen zur Sicherung, Replikation, Archivierung und Wiederherstellung von Daten, Systemen und Anwendungskonfigurationen. Die Zusammenstellung ordnet Sicherungsverfahren nach Datenquelle, Zielsystem und vorgesehenem Wiederherstellungsfall. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen den Schutz einzelner Dateien und Geräte ebenso wie Datenbanken, Server, cloudbasierte Anwendungen und vollständige Notfallumgebungen.
- 1-2-16-1-1 Data Replication: "Data Replication" ermöglicht die fortlaufende oder regelmäßige Vervielfältigung von Daten zwischen Speichersystemen, Datenbanken oder Standorten. Die Leistung erkennt Änderungen an einer Quelle und überträgt diese vollständig oder inkrementell auf festgelegte Ziele. Synchrone oder asynchrone Verfahren stimmen Aktualität, Leistung und Entfernung der Replikate auf den Einsatzzweck ab. Konflikt-, Fehler- und Wiederaufnahmefunktionen erhalten konsistente Datenbestände bei Unterbrechungen oder parallelen Änderungen. Zustandsinformationen machen Verzögerung, Vollständigkeit und Verfügbarkeit der einzelnen Replikate nachvollziehbar.
- 1-2-16-1-2 Database Backup: "Database Backup" ermöglicht die konsistente Sicherung von Datenbanken einschließlich Schemata, Transaktionen und erforderlicher Konfigurationen. Die Leistung erstellt vollständige, differenzielle oder inkrementelle Sicherungen nach festgelegten Zeit- und Aufbewahrungsregeln. Anwendungsbewusste Verfahren koordinieren laufende Schreibvorgänge, um einen wiederherstellbaren Datenbankzustand zu erhalten. Verschlüsselung, Integritätsprüfung und getrennte Speicherung schützen Sicherungen vor Verlust oder unbefugter Nutzung. Wiederherstellungsfunktionen setzen vollständige Datenbanken oder ausgewählte Zeitpunkte kontrolliert in einer Zielumgebung zurück.
- 1-2-16-1-3 Disaster Recovery: "Disaster Recovery" ermöglicht die technische Wiederherstellung kritischer IT-Systeme nach schwerwiegenden Ausfällen oder Standortverlusten. Die Leistung sichert erforderliche Daten, Systemzustände, Konfigurationen und Abhängigkeiten für vorbereitete Ersatzumgebungen. Wiederanlaufpläne bestimmen Reihenfolge, Zielzeiten, Datenstände und verantwortliche Schritte für betroffene Anwendungen. Tests und Simulationen prüfen regelmäßig, ob Systeme unter realistischen Bedingungen wieder betriebsfähig werden. Orchestrierung und Statusübersichten unterstützen Umschaltung, Wiederherstellung und geordnete Rückkehr in den Normalbetrieb.
- 1-2-16-1-4 Disaster Recovery as a Service (DRaaS): "Disaster Recovery as a Service (DRaaS)" erbringt betriebene digitale Dienste zur Replikation und Wiederherstellung von IT-Systemen in extern bereitgestellten Ersatzumgebungen. Die Leistung hält Daten, virtuelle Maschinen und Konfigurationen entsprechend vereinbarter Wiederanlauf- und Datenverlustziele verfügbar. Im Störungsfall werden vorbereitete Ressourcen aktiviert und betroffene Dienste kontrolliert auf die Ersatzumgebung umgeschaltet. Regelmäßige Tests und dokumentierte Notfallabläufe überprüfen die tatsächliche Wiederherstellungsfähigkeit. Die Leistung umfasst Überwachung, Kapazitätsvorhaltung und Unterstützung bei Umschaltung sowie Rückführung.
- 1-2-16-1-5 Email Archiving: "Email Archiving" ermöglicht die langfristige, unveränderbare und durchsuchbare Aufbewahrung elektronischer Nachrichten. Die Leistung übernimmt Nachrichten und Anhänge aus angebundenen Kommunikationssystemen einschließlich relevanter Metadaten. Aufbewahrungs-, Sperr- und Löschregeln steuern den Lebenszyklus nach rechtlichen und organisatorischen Vorgaben. Such- und Exportfunktionen unterstützen Prüfungen, Auskünfte, Untersuchungen und rechtliche Beweissicherung. Zugriffskontrollen und Prüfprotokolle machen Nutzung und Verwaltung archivierter Kommunikation nachvollziehbar.
- 1-2-16-1-6 Email Backup: "Email Backup" ermöglicht die Sicherung und Wiederherstellung von Postfächern, Nachrichten, Anhängen und zugehörigen Einstellungen. Die Leistung erstellt regelmäßige oder fortlaufende Kopien unabhängig vom produktiven E-Mail-System. Versionen und Aufbewahrungsregeln schützen vor versehentlicher Löschung, fehlerhafter Änderung oder Verlust beim Anbieter. Such- und Auswahlfunktionen ermöglichen die Wiederherstellung einzelner Nachrichten, Ordner oder vollständiger Postfächer. Protokolle dokumentieren Sicherungsstände, Fehler und ausgeführte Wiederherstellungen.
- 1-2-16-1-7 File Recovery: "File Recovery" ermöglicht die Wiederherstellung gelöschter, beschädigter oder nicht mehr zugänglicher Dateien von Speichermedien. Die Leistung untersucht Dateisystemstrukturen und verbleibende Datenblöcke nach rekonstruierbaren Inhalten. Such-, Filter- und Vorschaufunktionen helfen, relevante Dateien und geeignete Versionen zu identifizieren. Wiederhergestellte Daten werden kontrolliert auf ein separates oder geeignetes Ziel geschrieben. Zustandsbewertungen machen erkennbare Beschädigungen und die voraussichtliche Wiederherstellbarkeit nachvollziehbar.
- 1-2-16-1-8 Hard Drive Cloning: "Hard Drive Cloning" ermöglicht die bitweise oder strukturelle Vervielfältigung vollständiger Datenträger und ihrer Partitionen. Die Leistung überträgt Betriebssysteme, Anwendungen, Dateisysteme, Startinformationen und gespeicherte Daten auf ein Zielmedium oder Abbild. Größenanpassung und Partitionszuordnung unterstützen den Wechsel auf Datenträger mit abweichender Kapazität. Integritätsprüfungen vergleichen Quelle und Kopie nach Abschluss des Vorgangs. Die erzeugte Kopie kann für Gerätewechsel, Bereitstellung, Sicherung oder schnelle Wiederherstellung verwendet werden.
- 1-2-16-1-9 Online Backup: "Online Backup" erbringt digitale Dienste zur verschlüsselten Sicherung von Daten über Netzwerkverbindungen in extern betriebene Speicherumgebungen. Die Leistung überträgt vollständige und inkrementelle Sicherungen nach Zeitplan oder fortlaufend an einen entfernten Speicherort. Deduplizierung, Kompression und Bandbreitensteuerung reduzieren Übertragungsaufwand und Speicherverbrauch. Aufbewahrung und Versionierung ermöglichen die Wiederherstellung früherer Datenstände nach Verlust oder Beschädigung. Portale und Protokolle zeigen Sicherungsstatus, verfügbare Versionen, Fehler und ausgeführte Wiederherstellungen.
- 1-2-16-1-10 PC Backup: "PC Backup" ermöglicht die Sicherung von Daten, Einstellungen und gegebenenfalls vollständigen Systemzuständen persönlicher Computer. Die Leistung erfasst ausgewählte Dateien, Nutzerprofile, Anwendungen oder Datenträgerabbilder nach festgelegten Sicherungsplänen. Lokale, netzgebundene oder cloudbasierte Ziele können getrennte Kopien der Gerätedaten aufnehmen. Versionierung und Verschlüsselung schützen gegen versehentliche Änderungen, Geräteverlust und unbefugten Zugriff. Wiederherstellungsfunktionen setzen einzelne Inhalte oder einen arbeitsfähigen Systemzustand auf demselben oder einem Ersatzgerät zurück.
- 1-2-16-1-11 SaaS Backup: "SaaS Backup" ermöglicht die unabhängige Sicherung von Daten und Konfigurationen aus cloudbasierten Softwarediensten. Die Leistung übernimmt Inhalte über bereitgestellte Schnittstellen und speichert sie außerhalb des produktiven Mandanten oder Dienstes. Zeitpläne, Versionierung und Aufbewahrungsregeln schützen vor Löschung, Fehlbedienung, Schadsoftware oder begrenzten Wiederherstellungsfunktionen des Ausgangsdienstes. Such- und Auswahlfunktionen ermöglichen die Rückgabe einzelner Objekte, Nutzerbestände oder vollständiger Datensammlungen. Überwachung dokumentiert erfasste Quellen, Sicherungsstände, Fehler und die erfolgreiche Rückführung von Daten.
- 1-2-16-1-12 Server Backup: "Server Backup" ermöglicht die Sicherung von Daten, Betriebssystemen, Anwendungen und Konfigurationen physischer oder virtueller Server. Die Leistung erstellt vollständige, inkrementelle oder anwendungsbezogene Sicherungen nach definierten Zeit- und Aufbewahrungsplänen. Agentenbasierte oder hypervisornahe Verfahren erfassen konsistente Systemzustände im laufenden Betrieb. Deduplizierung, Verschlüsselung und getrennte Speicherziele schützen Sicherungen und reduzieren benötigte Kapazität. Wiederherstellungsfunktionen stellen Dateien, Volumes, Anwendungen oder vollständige Server auf bestehender oder neuer Infrastruktur bereit.
1-2-16-2 Cloud, Network and Cost Management
Cloud, Network and Cost Management umfasst digitale Leistungen zur bedarfsgerechten Steuerung von Cloudressourcen, Netzwerkverbindungen und zugehörigen Kosten. Die Zusammenstellung ordnet Kapazitätsautomatisierung, Cloudverwaltung, Migrationsbewertung, Kostenkontrolle und softwaregesteuerte Netze. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen technische und wirtschaftliche Entscheidungen über verteilte Infrastruktur.
- 1-2-16-2-1 Auto Scaling: "Auto Scaling" ermöglicht die automatische Anpassung bereitgestellter Rechen- oder Anwendungskapazität an den tatsächlichen Bedarf. Die Leistung erhöht oder verringert Instanzen und Ressourcen anhand von Messwerten, Zeitplänen, Warteschlangen oder anderen definierten Auslösern. Mindest-, Höchst- und Zielwerte begrenzen die zulässige Skalierung. Zustandsprüfungen und Verteilungsmechanismen nehmen neue Kapazitäten kontrolliert in Betrieb und entfernen nicht mehr benötigte Einheiten. Protokolle und Auswertungen machen Skalierungsentscheidungen, Leistungswirkungen und Kostenveränderungen nachvollziehbar.
- 1-2-16-2-2 Cloud Cost Management: "Cloud Cost Management" ermöglicht die Erfassung, Zuordnung, Analyse und Optimierung von Ausgaben für Cloudressourcen. Die Leistung führt Nutzungs- und Abrechnungsdaten über Konten, Dienste, Regionen und Anbieter hinweg zusammen. Kosten können Projekten, Organisationseinheiten, Anwendungen, Produkten oder verantwortlichen Stellen zugeordnet werden. Budgets, Prognosen und Warnungen machen Abweichungen und ungewöhnliche Verbrauchsentwicklungen frühzeitig sichtbar. Optimierungshinweise unterstützen Entscheidungen über Kapazitäten, Laufzeiten, Tarifmodelle und nicht mehr benötigte Ressourcen.
- 1-2-16-2-3 Cloud Management: "Cloud Management" ermöglicht die zentrale Bereitstellung, Konfiguration und Überwachung von Ressourcen in einer oder mehreren Cloudumgebungen. Die Leistung vereinheitlicht Zugänge zu Rechen-, Speicher-, Netzwerk-, Plattform- und Sicherheitsdiensten. Vorlagen, Richtlinien und Automatisierung unterstützen konsistente Umgebungen sowie kontrollierte Änderungen. Bestands-, Zustands- und Konfigurationsansichten machen verteilte Ressourcen und ihre Abhängigkeiten sichtbar. Rollen, Freigaben und Protokolle steuern Nutzung und Verwaltung über Teams, Konten und Anbieter hinweg.
- 1-2-16-2-4 Cloud Migration Assessment: "Cloud Migration Assessment" ermöglicht die Bewertung bestehender Anwendungen und Infrastruktur im Hinblick auf eine mögliche Verlagerung in Cloudumgebungen. Die Leistung erfasst technische Abhängigkeiten, Auslastung, Konfigurationen, Kosten und betriebliche Anforderungen der untersuchten Systeme. Analysemodelle bewerten Eignung, Zieloptionen, erwartete Kapazitäten und mögliche Migrationsstrategien. Risiken, notwendige Anpassungen und wirtschaftliche Auswirkungen werden für einzelne Arbeitslasten oder Portfolios aufbereitet. Ergebnisberichte unterstützen Priorisierung, Wellenplanung und fundierte Entscheidungen vor der eigentlichen Migration.
- 1-2-16-2-5 Network Automation: "Network Automation" ermöglicht die automatisierte Konfiguration, Änderung und Prüfung von Netzwerkgeräten und Netzwerkdiensten. Die Leistung übersetzt Vorlagen, Richtlinien oder deklarierte Zielzustände in ausführbare technische Maßnahmen. Arbeitsabläufe koordinieren Änderungen über Geräte, Standorte und Herstellergrenzen hinweg. Validierungen, Simulationen und Rücknahmefunktionen reduzieren Fehler bei wiederkehrenden oder umfangreichen Eingriffen. Protokolle und Zustandsvergleiche machen ausgeführte Schritte und Abweichungen vom gewünschten Netzwerkzustand nachvollziehbar.
- 1-2-16-2-6 SD-WAN: "SD-WAN" ermöglicht die softwaregesteuerte Verbindung verteilter Standorte über mehrere weiträumige Übertragungswege. Die Leistung wählt Datenpfade dynamisch anhand von Anwendung, Verbindungsqualität, Kosten und festgelegten Sicherheitsregeln. Zentrale Orchestrierung verteilt Konfigurationen, Segmentierung und Verkehrsrichtlinien auf die beteiligten Standortkomponenten. Verschlüsselung und automatische Umschaltung unterstützen sichere sowie verfügbare Kommunikation über unterschiedliche Zugangstechnologien. Überwachung zeigt Anwendungsverkehr, Pfadqualität und die Einhaltung definierter Leistungsziele.
Data Governance and Information Operations umfasst digitale Leistungen zur regelgerechten Steuerung, Beobachtung, Archivierung, Analyse und Vernichtung von Daten und Informationen. Die Zusammenstellung ordnet Governanceaufgaben und operative Lebenszyklusfunktionen für verteilte Informationsbestände. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen nachvollziehbare Verantwortlichkeit, Datenzuverlässigkeit und kontrollierte Aufbewahrungs- oder Löschprozesse.
- 1-2-16-3-1 Data Destruction: "Data Destruction" ermöglicht die nachweisbare und nicht wiederherstellbare Löschung von Daten auf Speichermedien und Geräten. Die Leistung wendet geeignete Lösch-, Überschreibungs- oder kryptografische Vernichtungsverfahren entsprechend Medium und Schutzbedarf an. Richtlinien steuern Zielbestände, Freigaben, Wiederholungen und die Behandlung nicht erfolgreich löschbarer Geräte. Prüfungen verifizieren das Ergebnis und erkennen verbleibende zugängliche Daten. Protokolle oder Zertifikate dokumentieren Objekt, Verfahren, Zeitpunkt, Ergebnis und verantwortliche Durchführung.
- 1-2-16-3-2 Data Governance: "Data Governance" ermöglicht die Festlegung und Umsetzung von Verantwortlichkeiten, Regeln und Entscheidungsprozessen für organisatorische Datenbestände. Die Leistung verwaltet Dateneigentümer, Fachbegriffe, Richtlinien, Qualitätsanforderungen, Zugriffsbedingungen und zulässige Verwendungen. Arbeitsabläufe unterstützen Abstimmung, Genehmigung, Ausnahmebehandlung und regelmäßige Überprüfung. Kataloge und Herkunftsinformationen verbinden Governancevorgaben mit konkreten Datenobjekten und Datenflüssen. Kennzahlen und Nachweise machen Zuständigkeiten, Regelbefolgung und offene Handlungsbedarfe nachvollziehbar.
- 1-2-16-3-3 Data Observability: "Data Observability" ermöglicht die fortlaufende Überwachung von Zustand und Zuverlässigkeit datenverarbeitender Systeme und Datenprodukte. Die Leistung erfasst Aktualität, Volumen, Schema, Verteilungen, Herkunft und Qualitätsmerkmale über Datenpipelines hinweg. Automatisierte Analysen erkennen unerwartete Veränderungen, Ausfälle und Abweichungen von gewohnten Mustern. Abhängigkeitsinformationen zeigen, welche nachgelagerten Berichte, Modelle oder Anwendungen betroffen sein können. Warnungen und Ursachenanalysen unterstützen eine schnelle Behebung und die Vermeidung unbemerkter fehlerhafter Datennutzung.
- 1-2-16-3-4 Enterprise Information Archiving: "Enterprise Information Archiving" ermöglicht die zentrale, langfristige Aufbewahrung geschäftlicher Informationen aus mehreren Kommunikations- und Anwendungssystemen. Die Leistung übernimmt Nachrichten, Dateien, Inhalte und zugehörige Metadaten in einen kontrollierten Archivbestand. Aufbewahrungs-, Sperr-, Datenschutz- und Löschregeln werden unabhängig von den produktiven Quellsystemen angewendet. Übergreifende Suche und Export unterstützen rechtliche Auskünfte, Untersuchungen, Prüfungen und Wissenszugriff. Zugriffskontrollen, Unveränderbarkeit und Prüfpfade sichern Nachvollziehbarkeit und Integrität der archivierten Informationen.
- 1-2-16-3-5 File Analysis: "File Analysis" ermöglicht die automatisierte Untersuchung großer Dateibestände nach Inhalt, Eigenschaften, Nutzung und Risiken. Die Leistung erfasst Dateityp, Größe, Alter, Eigentümer, Speicherort, Berechtigungen und erkennbare Inhaltsmerkmale. Klassifikation und Mustererkennung identifizieren sensible, doppelte, veraltete oder ungewöhnliche Dateien. Auswertungen unterstützen Entscheidungen über Aufbewahrung, Migration, Bereinigung, Zugriff und Speicheroptimierung. Herkunfts- und Aktionsprotokolle machen Analyseergebnisse und darauf beruhende Dateioperationen nachvollziehbar.
1-2-16-4 Endpoint and Mobility Management
Endpoint and Mobility Management umfasst digitale Leistungen zur Bereitstellung, Konfiguration, Absicherung und Überwachung von Endgeräten, Betriebssystemen und mobilen Anwendungen. Die Zusammenstellung ordnet geräte-, anwendungs- und nutzerbezogene Verwaltungsfunktionen für stationäre und mobile Arbeitsumgebungen. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen den technischen Lebenszyklus von der Installation über laufenden Betrieb bis zur Erfahrung der Endnutzer.
- 1-2-16-4-1 Digital Experience Monitoring (DEM): "Digital Experience Monitoring (DEM)" ermöglicht die Messung der tatsächlichen Nutzungsqualität von Anwendungen und IT-Arbeitsumgebungen. Die Leistung erfasst Antwortzeiten, Fehler, Gerätebedingungen, Netzwerkpfade und Interaktionen aus Sicht realer oder simulierter Nutzer. Analysen verbinden technische Messwerte mit betroffenen Nutzergruppen, Standorten, Anwendungen und Geschäftsabläufen. Warnungen machen Verschlechterungen sichtbar, bevor oder sobald sie die produktive Arbeit beeinträchtigen. Verlaufs- und Ursachenansichten unterstützen IT-Teams bei Priorisierung, Fehlerbehebung und Verbesserung digitaler Nutzungserlebnisse.
- 1-2-16-4-2 Enterprise Mobility Management: "Enterprise Mobility Management" unterstützt die umfassende Steuerung mobiler Geräte, Anwendungen, Inhalte und Zugriffe in Organisationen. Die Leistung verbindet Geräteverwaltung, Anwendungsrichtlinien, sichere Datenbereitstellung und Identitätskontrollen in einer gemeinsamen Umgebung. Registrierungs- und Konfigurationsabläufe stellen mobile Arbeitsplätze mit den benötigten Einstellungen und Diensten bereit. Sicherheitsregeln können geschäftliche Daten schützen, Zugriffe begrenzen und bei Verlust geeignete Maßnahmen auslösen. Bestands- und Zustandsinformationen unterstützen den kontrollierten Betrieb unterschiedlicher Eigentums- und Nutzungsmodelle.
- 1-2-16-4-3 Mobile Application Management: "Mobile Application Management" ermöglicht die kontrollierte Bereitstellung und Nutzung geschäftlicher Anwendungen auf mobilen Endgeräten. Die Leistung verteilt, konfiguriert, aktualisiert und entfernt verwaltete Anwendungen für festgelegte Nutzergruppen. Richtlinien schützen Anwendungsdaten durch Verschlüsselung, Zugriffsbedingungen und Beschränkungen des Datenaustauschs. Container- oder appbezogene Steuerung kann geschäftliche Inhalte von persönlicher Gerätenutzung trennen. Nutzungs- und Zustandsinformationen machen Installationen, Versionen, Richtlinienbefolgung und technische Probleme nachvollziehbar.
- 1-2-16-4-4 Mobile Device Management (MDM): "Mobile Device Management (MDM)" unterstützt die zentrale Verwaltung von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten. Die Leistung registriert Geräte und verteilt Betriebssystemeinstellungen, Netzwerkprofile, Zertifikate, Anwendungen und Sicherheitsvorgaben. Zustandsprüfungen erkennen veraltete Software, unzulässige Konfigurationen oder beeinträchtigte Gerätesicherheit. Fernbefehle ermöglichen Sperrung, Löschung, Standortermittlung oder andere autorisierte Maßnahmen bei Verlust und Störung. Inventar- und Protokollfunktionen machen Besitz, Konfiguration, Compliancezustand und ausgeführte Verwaltungsaktionen nachvollziehbar.
- 1-2-16-4-5 OS Imaging & Deployment: "OS Imaging & Deployment" unterstützt die standardisierte Erstellung und Verteilung von Betriebssystemabbildern auf Endgeräte oder Server. Die Leistung verbindet Betriebssystem, Treiber, Grundeinstellungen und gegebenenfalls Anwendungen in reproduzierbaren Installationspaketen. Netzwerk-, Datenträger- oder cloudbasierte Verfahren führen unbeaufsichtigte Neuinstallationen und Gerätebereitstellungen aus. Hardwareerkennung und Aufgabenfolgen passen einzelne Schritte an unterstützte Gerätetypen und Zielgruppen an. Status-, Fehler- und Inventarinformationen machen den Bereitstellungsfortschritt und den erreichten Systemzustand nachvollziehbar.
- 1-2-16-4-6 Productivity Suite Management: "Productivity Suite Management" unterstützt die zentrale Verwaltung cloudbasierter Büro-, Kommunikations- und Zusammenarbeitsdienste. Die Leistung verwaltet Nutzerkonten, Lizenzen, Gruppen, Richtlinien, Berechtigungen und dienstübergreifende Konfigurationen. Automatisierte Abläufe vereinfachen Bereitstellung, Rollenwechsel, Entzug von Zugängen und standardisierte Änderungen. Zustands-, Nutzungs- und Sicherheitsinformationen machen Fehlkonfigurationen, ungenutzte Lizenzen und betroffene Dienste sichtbar. Berichte und Protokolle unterstützen Betrieb, Kostenkontrolle und nachvollziehbare Administration der Produktivitätsumgebung.
- 1-2-16-4-7 Remote Monitoring & Management (RMM): "Remote Monitoring & Management (RMM)" ermöglicht die Fernüberwachung und technische Verwaltung verteilter Endgeräte und Server. Die Leistung erfasst Systemzustände, Ressourcennutzung, Dienste, Ereignisse, Softwarestände und Sicherheitsinformationen über installierte Agenten oder Netzwerkschnittstellen. Administratoren können Skripte, Konfigurationen, Aktualisierungen und Wartungsmaßnahmen zentral ausführen. Warnungen und automatische Reaktionen unterstützen die frühzeitige Erkennung und Behebung technischer Störungen. Geräte-, Maßnahmen- und Serviceberichte machen den betreuten Bestand und ausgeführte Eingriffe nachvollziehbar.
- 1-2-16-4-8 Unified Endpoint Management (UEM): "Unified Endpoint Management (UEM)" unterstützt die gemeinsame Verwaltung unterschiedlicher Endgerätetypen über eine einheitliche Plattform. Die Leistung steuert Computer, mobile Geräte und weitere unterstützte Endpunkte anhand gemeinsamer Identitäten, Richtlinien und Complianceanforderungen. Registrierung, Konfiguration, Softwareverteilung, Aktualisierung und Fernmaßnahmen begleiten den gesamten Gerätelebenszyklus. Kontextbezogene Zugriffsregeln verbinden Gerätezustand, Nutzeridentität und Schutzbedarf von Anwendungen oder Daten. Zentrale Inventar- und Zustandsansichten unterstützen konsistenten Betrieb über verschiedene Betriebssysteme und Eigentumsmodelle.
1-2-16-5 IT Automation and Orchestration
IT Automation and Orchestration umfasst digitale Leistungen zur automatisierten Ausführung und Koordination wiederkehrender IT-Betriebsabläufe. Die Zusammenstellung ordnet daten-, runbook-, arbeitslast- und resilienzbezogene Automatisierungsformen nach ihrem betrieblichen Steuerungszweck. Die nachgeordneten Leistungen verbinden technische Ereignisse, Entscheidungen und Maßnahmen zu kontrollierten, wiederholbaren Abläufen.
- 1-2-16-5-1 AIOps: "AIOps" ermöglicht die automatisierte Analyse und Unterstützung des IT-Betriebs mit statistischen und maschinellen Lernverfahren. Die Leistung führt Ereignisse, Messwerte, Protokolle, Topologien und Änderungen aus mehreren Betriebssystemen zusammen. Modelle erkennen Anomalien, korrelieren zusammenhängende Meldungen und priorisieren technisch oder geschäftlich relevante Störungen. Empfehlungen oder automatisierte Aktionen können Diagnose, Eskalation und Behebung beschleunigen. Rückmeldungen aus bearbeiteten Fällen verbessern Regeln und Modelle für künftige Betriebsereignisse.
- 1-2-16-5-2 IT Resilience Orchestration Automation (ITRO): "IT Resilience Orchestration Automation (ITRO)" unterstützt die automatisierte Koordination von Wiederherstellungs- und Umschaltabläufen für IT-Services. Die Leistung modelliert Abhängigkeiten, Wiederanlaufreihenfolgen, Zielumgebungen und technische Prüfschritte. Im Test- oder Notfall führt die Leistung festgelegte Maßnahmen über Server, Anwendungen, Datenbanken, Speicher und Netzwerke hinweg aus. Validierungen prüfen, ob wiederhergestellte Komponenten erreichbar sind und der Gesamtservice funktionsfähig wird. Protokolle und Berichte dokumentieren Ablauf, Zeiten, Abweichungen und erzielte Wiederherstellungsziele.
- 1-2-16-5-3 Runbook Automation: "Runbook Automation" ermöglicht die ausführbare Abbildung standardisierter IT-Betriebsanweisungen. Die Leistung verbindet Skripte, Systemaufrufe, Prüfungen, Entscheidungen und Freigaben zu wiederholbaren Ablaufketten. Manuelle oder ereignisbezogene Auslöser starten Verfahren für Diagnose, Wartung, Bereitstellung oder Störungsbehebung. Parameter, Rollen und Ausnahmeregeln begrenzen die zulässige Ausführung in unterschiedlichen Umgebungen. Laufprotokolle machen verwendete Eingaben, Einzelschritte, Ergebnisse und erforderliche Eingriffe nachvollziehbar.
- 1-2-16-5-4 Workload Automation: "Workload Automation" ermöglicht die zeit- und ereignisgesteuerte Ausführung voneinander abhängiger IT-Aufgaben. Die Leistung plant Programme, Datenverarbeitungen, Dateiübertragungen und andere technische Arbeitslasten über mehrere Systeme hinweg. Abhängigkeiten, Kalender, Ressourcenbedingungen und Prioritäten bestimmen Reihenfolge und Startzeitpunkte. Überwachung und Wiederanlaufmechanismen behandeln Verzögerungen, Fehler und unterbrochene Abläufe. Zentrale Status- und Verlaufsansichten unterstützen den verlässlichen Betrieb geschäftskritischer Verarbeitungsketten.
1-2-16-6 IT Service and Asset Management
IT Service and Asset Management umfasst digitale Leistungen zur Planung, Bereitstellung, Betreuung und wirtschaftlichen Steuerung von IT-Services, Anwendungen, Technologien und Vermögenswerten. Die Zusammenstellung ordnet Serviceprozesse, Architektur, Portfolios, Lizenzen, Kosten, Nutzerunterstützung und strategische Technologieentscheidungen. Die nachgeordneten Leistungen schaffen Transparenz über Bestand, Nutzung, Wert, Verantwortung und Leistungsqualität der organisatorischen IT.
- 1-2-16-6-1 Application Portfolio Management: "Application Portfolio Management" ermöglicht die Erfassung, Bewertung und Steuerung des gesamten Anwendungsbestands einer Organisation. Die Leistung dokumentiert Zweck, Verantwortlichkeit, Nutzer, Kosten, Lebenszyklus, technische Abhängigkeiten und geschäftliche Bedeutung einzelner Anwendungen. Bewertungsmodelle machen Redundanzen, Risiken, Modernisierungsbedarf und Konsolidierungsmöglichkeiten sichtbar. Szenarien unterstützen Entscheidungen über Investition, Erhalt, Ablösung, Zusammenführung oder Stilllegung. Roadmaps und Berichte verbinden geplante Veränderungen mit Architektur, Budgets und betroffenen Organisationseinheiten.
- 1-2-16-6-2 Digital Employee Experience (DEX) Management: "Digital Employee Experience (DEX) Management" ermöglicht die Messung und Verbesserung der technischen Arbeitserfahrung von Beschäftigten. Die Leistung verbindet Geräte-, Anwendungs-, Netzwerk- und Servicedaten mit Rückmeldungen der Nutzer. Analysen erkennen langsame Systeme, wiederkehrende Störungen und Unterschiede zwischen Standorten oder Nutzergruppen. Automatisierte Korrekturen und zielgerichtete Unterstützungsmaßnahmen können erkannte Beeinträchtigungen beheben. Kennzahlen machen technische Reibung, Zufriedenheit und die Wirkung durchgeführter Verbesserungen nachvollziehbar.
- 1-2-16-6-3 Digital Governance: "Digital Governance" unterstützt die Steuerung von Verantwortlichkeiten, Regeln und Entscheidungen für digitale Initiativen, Plattformen und Inhalte. Die Leistung bildet Entscheidungsrechte, Standards, Freigaben, Kontrollpunkte und zuständige Gremien ab. Vorhaben und digitale Ressourcen können anhand strategischer, rechtlicher, gestalterischer und technischer Vorgaben geprüft werden. Arbeitsabläufe unterstützen Ausnahmeentscheidungen, Nachverfolgung und regelmäßige Aktualisierung geltender Regeln. Übersichten und Prüfpfade machen Zuständigkeiten, Genehmigungen und die Einhaltung digitaler Leitplanken nachvollziehbar.
- 1-2-16-6-4 Enterprise Architecture: "Enterprise Architecture" ermöglicht die modellbasierte Beschreibung und Steuerung von Geschäfts-, Daten-, Anwendungs- und Technologiearchitekturen. Die Leistung erfasst Komponenten, Fähigkeiten, Prozesse, Schnittstellen, Abhängigkeiten und zugrunde liegende Standards. Ist- und Zielbilder machen strukturelle Zusammenhänge sowie Auswirkungen geplanter Veränderungen sichtbar. Analysefunktionen unterstützen Konsolidierung, Modernisierung, Investitionsplanung und die Prüfung architektonischer Vorgaben. Roadmaps verbinden strategische Ziele mit schrittweisen Änderungen der organisatorischen und technischen Landschaft.
- 1-2-16-6-5 Enterprise IT Management: "Enterprise IT Management" unterstützt die übergreifende Steuerung von IT-Betrieb, Services, Ressourcen und Veränderungen in großen Organisationen. Die Leistung führt Informationen aus Service-, Asset-, Infrastruktur-, Projekt- und Kostenmanagement in gemeinsamen Sichten zusammen. Arbeitsabläufe koordinieren Verantwortlichkeiten und Entscheidungen über technische sowie organisatorische Einheiten hinweg. Kennzahlen und Abhängigkeitsmodelle machen Leistungsqualität, Risiken, Kapazitäten und wirtschaftliche Auswirkungen sichtbar. Zentrale Steuerungsfunktionen unterstützen priorisierte Verbesserungen und die Ausrichtung der IT an geschäftlichen Zielen.
- 1-2-16-6-6 Incident Management: "Incident Management" ermöglicht die Erfassung, Priorisierung und Behebung ungeplanter Unterbrechungen oder Qualitätsminderungen von IT-Services. Die Leistung dokumentiert Symptome, Auswirkungen, Dringlichkeit, betroffene Komponenten, Kommunikation und Bearbeitungsstatus. Regeln weisen Störungen zuständigen Teams zu und steuern Eskalationen anhand vereinbarter Reaktionsziele. Wissensartikel, Diagnosedaten und Verknüpfungen zu bekannten Fehlern unterstützen eine schnelle Wiederherstellung. Historien und Kennzahlen machen Lösungswege, Bearbeitungszeiten und wiederkehrende Störungsmuster nachvollziehbar.
- 1-2-16-6-7 IT Alerting: "IT Alerting" ermöglicht die gezielte Benachrichtigung zuständiger Personen über kritische technische Ereignisse. Die Leistung übernimmt Meldungen aus Überwachungs- und Betriebssystemen und priorisiert sie nach Schwere, Serviceauswirkung, Zeit und Verantwortlichkeit. Dienstpläne, Eskalationsketten und bevorzugte Kommunikationskanäle bestimmen, wer wann informiert wird. Bestätigungen und Wiederholungen stellen sicher, dass unbeantwortete Warnungen rechtzeitig weitergeleitet werden. Protokolle machen Eingang, Zustellung, Reaktion und Abschluss jedes Alarms nachvollziehbar.
- 1-2-16-6-8 IT Asset Management: "IT Asset Management" unterstützt die Verwaltung finanzieller, vertraglicher und technischer Informationen über IT-Vermögenswerte. Die Leistung erfasst Geräte, Software, Verträge, Eigentum, Standort, Nutzer, Kosten und Lebenszyklusstatus. Arbeitsabläufe unterstützen Beschaffung, Zuweisung, Inventarisierung, Wartung, Rücknahme und Aussonderung. Abgleiche mit technischen Erkennungs- und Unternehmenssystemen halten Bestandsdaten aktuell. Berichte machen Nutzung, Kosten, Risiken, Verantwortlichkeiten und anstehende Lebenszyklusentscheidungen nachvollziehbar.
- 1-2-16-6-9 IT Financial Management (ITFM): "IT Financial Management (ITFM)" unterstützt die Planung, Zuordnung und Steuerung von Kosten und Budgets der Informationstechnologie. Die Leistung verbindet Finanzdaten mit Services, Anwendungen, Projekten, Infrastruktur und organisatorischen Verantwortlichkeiten. Budgetierung, Prognosen und Kostenmodelle unterstützen die Bewertung tatsächlicher und erwarteter Aufwendungen. Verrechnungs- oder Informationsmodelle können Leistungen verursachungsgerecht internen Empfängern zuordnen. Berichte machen Kostentreiber, Abweichungen, Investitionen und den wirtschaftlichen Beitrag einzelner IT-Leistungen transparent.
- 1-2-16-6-10 IT Service Management: "IT Service Management" unterstützt die Gestaltung, Bereitstellung, Unterstützung und kontinuierliche Verbesserung von IT-Services. Die Leistung bildet Serviceangebote, Anfragen, Störungen, Probleme, Änderungen, Konfigurationen und vereinbarte Leistungsziele ab. Standardisierte Arbeitsabläufe verbinden Nutzer, Serviceteams, Genehmiger und technische Systeme. Wissens-, Automatisierungs- und Selbstbedienungsfunktionen unterstützen schnelle sowie konsistente Bearbeitung. Kennzahlen und Berichte machen Servicequalität, Nachfrage, Durchlaufzeiten und Verbesserungsbedarf nachvollziehbar.
- 1-2-16-6-11 SaaS Management Platforms (SMP): "SaaS Management Platforms (SMP)" ermöglichen die zentrale Erkennung und Verwaltung cloudbasierter Softwareabonnements einer Organisation. Die Leistung führt Anwendungen, Verträge, Nutzer, Berechtigungen, Nutzung, Kosten und Verlängerungstermine zusammen. Integrationen mit Identitäts-, Finanz- und Beschaffungssystemen machen auch dezentral beschaffte Dienste sichtbar. Arbeitsabläufe unterstützen Freigabe, Bereitstellung, Rechteanpassung und Entzug von Zugängen. Analysen erkennen ungenutzte Lizenzen, redundante Anwendungen, Sicherheitsrisiken und bevorstehende Vertragsentscheidungen.
- 1-2-16-6-12 SaaS Spend Management: "SaaS Spend Management" unterstützt die wirtschaftliche Steuerung von Ausgaben für cloudbasierte Softwareabonnements. Die Leistung erfasst Verträge, Rechnungen, Zahlungsdaten, Nutzerzahlen, Nutzung und Verlängerungsbedingungen über mehrere Dienste hinweg. Zuordnungen machen Kosten nach Anwendung, Organisationseinheit, Kostenstelle oder Verantwortlichkeit sichtbar. Analysen erkennen Preisabweichungen, ungenutzte Kapazitäten, Doppelbeschaffungen und Verhandlungsmöglichkeiten. Budgets, Warnungen und Prognosen unterstützen rechtzeitige Entscheidungen über Verlängerung, Anpassung oder Beendigung von Abonnements.
- 1-2-16-6-13 Service Desk: "Service Desk" unterstützt Anfragen und Störungen von Nutzern. Die Leistung nimmt Anliegen über Portale, E-Mail, Telefon, Chat oder angebundene Systeme auf. Kategorisierung, Priorisierung und Zuweisung leiten Vorgänge an geeignete Bearbeiter oder automatisierte Lösungen weiter. Wissenszugriff, Standardantworten und Statuskommunikation unterstützen eine konsistente und transparente Bearbeitung. Berichte zeigen Anfragevolumen, Lösungszeiten, Nutzerzufriedenheit und wiederkehrende Unterstützungsbedarfe.
- 1-2-16-6-14 Software Asset Management (SAM): "Software Asset Management (SAM)" unterstützt die Verwaltung installierter, bereitgestellter und lizenzierter Software über ihren Lebenszyklus. Die Leistung erfasst Softwarebestände aus Geräten und Umgebungen und normalisiert Produkt-, Versions- und Nutzungsinformationen. Lizenzrechte, Verträge, Installationen und tatsächliche Nutzung werden miteinander abgeglichen. Analysen erkennen Über- oder Unterlizenzierung, nicht autorisierte Installationen und wirtschaftliche Optimierungsmöglichkeiten. Arbeitsabläufe unterstützen Beschaffung, Bereitstellung, Rückgewinnung, Vertragsprüfung und auditfähige Nachweise.
- 1-2-16-6-15 Software Licensing Management: "Software Licensing Management" unterstützt die Verwaltung von Nutzungsrechten, Schlüsseln, Aktivierungen und vertraglichen Bedingungen für Software. Die Leistung dokumentiert Lizenzmodelle, Mengen, Laufzeiten, Zuweisungen, Einschränkungen und Verlängerungstermine. Bereitstellungs- und Entzugsprozesse steuern die Verteilung verfügbarer Rechte an Nutzer, Geräte oder Systeme. Verbrauchs- und Complianceprüfungen vergleichen tatsächliche Nutzung mit erworbenen Berechtigungen. Warnungen und Nachweise unterstützen rechtzeitige Verlängerung, korrekte Nutzung und die Vermeidung unnötiger Lizenzkosten.
- 1-2-16-6-16 Strategy and Innovation Roadmapping: "Strategy and Innovation Roadmapping" unterstützt die zeitliche Planung strategischer Ziele, Innovationsinitiativen und ihrer Abhängigkeiten. Die Leistung verbindet Markt-, Technologie- und Organisationsentwicklungen mit Fähigkeiten, Vorhaben, Meilensteinen und erwarteten Ergebnissen. Szenarien machen alternative Entwicklungspfade, Prioritäten und Ressourcenkonflikte sichtbar. Beteiligte können Annahmen, Entscheidungen und Fortschritt über unterschiedliche Planungshorizonte hinweg abstimmen. Visuelle Roadmaps unterstützen die Kommunikation und regelmäßige Anpassung der strategischen Umsetzungsfolge.
- 1-2-16-6-17 Technology Scouting: "Technology Scouting" ermöglicht die systematische Suche, Beobachtung und Bewertung neuer oder sich entwickelnder Technologien. Die Leistung sammelt Informationen aus Veröffentlichungen, Märkten, Forschung, Patenten, Unternehmen und weiteren geeigneten Quellen. Themen, Signale und Anbieter können nach Reifegrad, Relevanz, Wirkung und möglichem Einsatzbezug eingeordnet werden. Kollaborative Bewertungen und Beobachtungslisten unterstützen die gemeinsame Priorisierung durch Fach- und Strategiegruppen. Berichte und Trendansichten machen Entwicklungen, Annahmen und mögliche Erprobungsfelder nachvollziehbar.
1-2-16-7 Process Automation
Process Automation umfasst digitale Leistungen zur Modellierung, Ausführung, Analyse und Automatisierung geschäftlicher Arbeitsabläufe und Entscheidungen. Die Zusammenstellung ordnet umfassende Prozessplattformen, spezialisierte Automatisierungsverfahren und Werkzeuge zur Untersuchung oder Simulation bestehender Abläufe. Die nachgeordneten Leistungen unterstützen die koordinierte Verarbeitung von Aufgaben, Dokumenten, Regeln, Systeminteraktionen und menschlichen Entscheidungen.
- 1-2-16-7-1 Business Automation Platforms (BAPs): "Business Automation Platforms (BAPs)" betreiben integrierte digitale Plattformen zur Entwicklung und Ausführung umfangreicher Geschäftsautomatisierungen. Die Leistung verbindet Prozessmodellierung, Regeln, Fallbearbeitung, Dokumentverarbeitung, Integrationen und Benutzeroberflächen in einer gemeinsamen Entwicklungsumgebung. Wiederverwendbare Komponenten ermöglichen Fach- und Entwicklungsteams die Umsetzung unterschiedlicher automatisierter Anwendungen. Laufzeitdienste koordinieren menschliche Aufgaben, Systemaktionen, Daten und Entscheidungen über lange oder komplexe Abläufe. Governance-, Überwachungs- und Bereitstellungsfunktionen unterstützen kontrollierte Skalierung und Weiterentwicklung mehrerer Automatisierungslösungen.
- 1-2-16-7-2 Business Process Management: "Business Process Management" unterstützt die modellbasierte Gestaltung, Ausführung und Verbesserung wiederkehrender Geschäftsprozesse. Die Leistung bildet Aktivitäten, Rollen, Ereignisse, Daten, Regeln und Übergänge in nachvollziehbaren Prozessmodellen ab. Laufzeitfunktionen weisen Aufgaben zu und koordinieren menschliche sowie automatisierte Bearbeitungsschritte. Messwerte und Analysen zeigen Durchlaufzeiten, Engpässe, Varianten und die Einhaltung definierter Ziele. Versions- und Änderungsfunktionen unterstützen die kontrollierte Anpassung laufender Prozesse an neue Anforderungen.
- 1-2-16-7-3 Business Process Simulation: "Business Process Simulation" ermöglicht die rechnerische Untersuchung des Verhaltens modellierter Geschäftsprozesse unter unterschiedlichen Annahmen. Die Leistung verwendet Prozessschritte, Fallaufkommen, Bearbeitungszeiten, Ressourcen, Warteschlangen und Verteilungsregeln als Simulationsparameter. Wiederholte Läufe zeigen mögliche Durchlaufzeiten, Auslastungen, Kosten und Engpässe ohne Eingriff in den realen Betrieb. Szenarien vergleichen alternative Abläufe, Kapazitäten und Priorisierungsregeln. Ergebnisanalysen unterstützen belastbare Entscheidungen vor organisatorischen oder technischen Prozessänderungen.
- 1-2-16-7-4 Decision Management: "Decision Management" ermöglicht die explizite Modellierung, Ausführung und Verwaltung wiederkehrender operativer Entscheidungen. Die Leistung bildet Regeln, Entscheidungstabellen, Berechnungen und gegebenenfalls analytische Modelle unabhängig von einzelnen Anwendungen ab. Fachlich autorisierte Nutzer können Entscheidungslogik prüfen, versionieren, testen und freigeben. Laufzeitdienste wenden die gültige Logik konsistent auf eingehende Fälle und Daten an. Protokolle machen verwendete Eingaben, Regelversionen, Ergebnisse und Entscheidungswege nachvollziehbar.
- 1-2-16-7-5 Digital Process Automation (DPA): "Digital Process Automation (DPA)" ermöglicht die schnelle Automatisierung durchgängiger, kunden- oder mitarbeiterbezogener Prozesse. Die Leistung verbindet Formulare, Arbeitsabläufe, Regeln, Integrationen, Benachrichtigungen und Statusansichten zu nutzbaren digitalen Anwendungen. Modellbasierte Entwicklung ermöglicht die Umsetzung mit begrenztem manuellem Programmieraufwand. Mobile und webbasierte Oberflächen begleiten Beteiligte über mehrere Prozessschritte und Systeme hinweg. Überwachung und Analyse unterstützen die laufende Verbesserung von Durchlaufzeit, Transparenz und Bearbeitungsqualität.
- 1-2-16-7-6 Intelligent Document Processing (IDP): "Intelligent Document Processing (IDP)" ermöglicht die automatisierte Erfassung und Verarbeitung von Informationen aus Dokumenten. Die Leistung erkennt Dokumenttypen, extrahiert relevante Inhalte und überführt diese in strukturierte Daten. Sprach-, Bild- und Lernverfahren unterstützen wechselnde Layouts, Handschrift und unstrukturierte Texte. Validierungsregeln und menschliche Prüfungen behandeln unsichere oder widersprüchliche Ergebnisse. Die aufbereiteten Daten und Dokumente werden an nachgelagerte Fachprozesse oder Systeme übergeben.
- 1-2-16-7-7 Process Mining: "Process Mining" ermöglicht die datenbasierte Rekonstruktion und Analyse tatsächlich ausgeführter Geschäftsprozesse. Die Leistung erzeugt Prozessmodelle aus zeitlich geordneten Ereignisdaten beteiligter Informationssysteme. Analysen zeigen Varianten, Schleifen, Wartezeiten, Regelabweichungen und häufige Übergänge. Sollmodelle können mit dem beobachteten Ablauf verglichen und auf Konformität geprüft werden. Ursachen- und Verbesserungsauswertungen unterstützen die Priorisierung organisatorischer oder automatisierungsbezogener Maßnahmen.
- 1-2-16-7-8 Process Orchestration: "Process Orchestration" unterstützt die koordinierte Steuerung komplexer Abläufe über mehrere Systeme, Dienste und menschliche Beteiligte hinweg. Die Leistung verwaltet Prozesszustand, Abhängigkeiten, Nachrichten, Aufgaben und lang laufende Transaktionen in einer übergreifenden Ablaufsteuerung. Ereignisse und Regeln bestimmen, wann einzelne Schritte gestartet, wiederholt, kompensiert oder eskaliert werden. Schnittstellen entkoppeln die beteiligten Anwendungen von der vollständigen End-to-End-Logik. Überwachung macht den Fortschritt einzelner Fälle und Störungen an Systemgrenzen nachvollziehbar.
- 1-2-16-7-9 Robotic Process Automation (RPA): "Robotic Process Automation (RPA)" ermöglicht die automatisierte Bedienung bestehender Benutzeroberflächen und regelbasierter Anwendungen durch Softwareroboter. Die Leistung ahmt Eingaben, Klicks, Datenerfassung und Dateioperationen nach, die sonst manuell ausgeführt würden. Aufgezeichnete oder modellierte Abläufe können beaufsichtigt oder unbeaufsichtigt auf geeigneten Laufzeitumgebungen ausgeführt werden. Orchestrierung steuert Zeitpläne, Warteschlangen, Zugangsdaten, Roboterauslastung und Fehlerfälle. Protokolle und Prüfungen machen jeden automatisierten Bearbeitungsschritt und seine Ergebnisse nachvollziehbar.
- 1-2-16-7-10 Workflow Management: "Workflow Management" ermöglicht die Definition und Steuerung aufgabenorientierter Arbeitsabläufe zwischen Personen und Systemen. Die Leistung leitet Vorgänge anhand von Status, Rollen, Bedingungen und Entscheidungen durch festgelegte Bearbeitungsschritte. Formulare, Fristen, Benachrichtigungen und Eskalationen unterstützen vollständige sowie rechtzeitige Bearbeitung. Integrationen übertragen Daten und lösen Aktionen in angebundenen Anwendungen aus. Verlaufs- und Statusansichten machen Zuständigkeiten, Entscheidungen und den Fortschritt einzelner Vorgänge nachvollziehbar.
1-2-17 Marketing
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Planung, Durchführung, Steuerung und Auswertung marktbezogener Kommunikation und Nachfrageentwicklung. Sie ordnet Funktionen nach Zielgruppenansprache, Werbekanal, Inhalt, Interaktion, Veranstaltung, Leadgewinnung und strategischer Erkenntnis. Die untergeordneten Gruppen bilden abgegrenzte Aufgaben vom datenbasierten Zielkundenverständnis bis zur kanalübergreifenden Kampagnensteuerung ab.
1-2-17-1 Account-Based Marketing
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für die koordinierte Bearbeitung ausgewählter Geschäftskunden und Zielorganisationen. Sie ordnet Funktionen für Kontodaten, Werbung, Analyse, Direktansprache, Orchestrierung, personalisierte Erlebnisse und Kaufsignale. Die einzelnen Leistungen richten Marketingaktivitäten an konkreten Organisationen und den dort beteiligten Personen aus.
- 1-2-17-1-1 Account Data Management: "Account Data Management" ermöglicht die Zusammenführung und Pflege von Daten über geschäftliche Zielkunden. Die Leistung verbindet Organisationsprofile, Standorte, Konzernbeziehungen, Kontakte, Rollen und Interaktionen aus mehreren Quellen. Abgleich und Bereinigung vereinheitlichen Schreibweisen, entfernen Dubletten und ergänzen fehlende Merkmale. Hierarchien ordnen Personen und Tochtergesellschaften dem richtigen Kundenkonto zu. Die konsolidierten Daten bilden eine belastbare Grundlage für kontobezogene Auswahl, Ansprache und Erfolgsmessung.
- 1-2-17-1-2 Account-Based Advertising: "Account-Based Advertising" ermöglicht die Ausspielung von Werbung an ausgewählte Unternehmen und deren relevante Zielpersonen. Die Leistung übersetzt Kontolisten in erreichbare Zielgruppen auf geeigneten Werbekanälen. Kampagnenregeln steuern Botschaft, Gebot, Häufigkeit und Budget für einzelne Konten oder Segmente. Reichweiten- und Interaktionsdaten werden wieder den adressierten Organisationen zugeordnet. Die Leistung unterstützt eine gezielte Werbeansprache mit begrenzter Streuung außerhalb der festgelegten Zielkonten.
- 1-2-17-1-3 Account-Based Analytics: "Account-Based Analytics" ermöglicht die Analyse von Marketing- und Vertriebsaktivitäten auf Ebene einzelner Zielorganisationen. Die Leistung führt Reichweite, Interaktionen, Kontaktentwicklung, Chancen, Pipeline und Umsatz einem Kundenkonto zu. Zeitreihen zeigen, wie sich Aufmerksamkeit und Beteiligung verschiedener Personen innerhalb der Organisation entwickeln. Vergleichsmodelle bewerten Konten, Programme und Segmente anhand gemeinsamer Kennzahlen. Die Auswertungen unterstützen Priorisierung, Ressourcensteuerung und Beurteilung kontobezogener Marktwirkung.
- 1-2-17-1-4 Account-Based Direct Mail: "Account-Based Direct Mail" unterstützt die Planung und Auslösung physischer Sendungen an ausgewählte Geschäftskunden. Die Leistung verbindet Konten, Zielpersonen, Adressen, Versandmaterialien, Personalisierung und Auslieferungsstatus. Regeln können eine Sendung durch ein digitales Signal, einen Vertriebsmeilenstein oder eine Kampagnenfolge starten. Produktions- und Fulfillment-Schnittstellen übergeben Inhalte und Empfängerdaten an den Versandprozess. Rückmeldungen machen Zustellung, Reaktion und Beitrag der Sendung zur weiteren Kundenentwicklung nachvollziehbar.
- 1-2-17-1-5 Account-Based Orchestration: "Account-Based Orchestration" unterstützt die koordinierte Steuerung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen für ausgewählte Zielkonten. Die Leistung verbindet Kontostatus, Kaufsignale, beteiligte Personen, Kampagnen, Aufgaben und verfügbare Kanäle. Regeln bestimmen, welche Aktivität bei einem bestimmten Signal durch welches Team ausgelöst wird. Zeitliche Abstimmung verhindert widersprüchliche Ansprache und führt digitale sowie persönliche Schritte zusammen. Die Leistung macht Verantwortlichkeiten, laufende Maßnahmen und Fortschritt jedes Zielkontos nachvollziehbar.
- 1-2-17-1-6 Account-Based Web and Content Experiences: "Account-Based Web and Content Experiences" ermöglichen die Anpassung von Web- und Inhaltsangeboten an erkannte Zielorganisationen. Die Leistung wählt Seitenbestandteile, Botschaften, Referenzen oder Handlungsangebote anhand des Kontos und seines aktuellen Interesses aus. Erkennung kann über Anmeldung, bekannte Kontakte oder zulässige technische Zuordnung erfolgen. Redaktions- und Testfunktionen verwalten Varianten für unterschiedliche Konten, Branchen oder Kaufphasen. Die Leistung schafft konsistente, kontospezifische Nutzungserlebnisse und misst deren Wirkung.
- 1-2-17-1-7 Attribution: "Attribution" ermöglicht die Zuordnung beobachteter Marketingkontakte zu späteren Konversionen, Verkaufschancen oder Umsätzen. Die Leistung verbindet Interaktionen über Kanäle, Geräte, Kampagnen und Zeitpunkte zu nachvollziehbaren Kontaktfolgen. Regelbasierte oder statistische Modelle verteilen einen Wirkungsanteil auf die beteiligten Maßnahmen. Datenqualität und Identitätszuordnung bestimmen, welche Kontakte belastbar berücksichtigt werden können. Die Ergebnisse unterstützen Budgetentscheidungen und die Bewertung des Beitrags einzelner Marketingaktivitäten.
- 1-2-17-1-8 Buyer Intent Data: "Buyer Intent Data" deckt digitale Dienste zur Bereitstellung von Daten und Auswertungsfunktionen für die Erkennung eines aktuellen geschäftlichen Kaufinteresses ab. Die Leistung erfasst oder bündelt themenbezogene Recherche, Inhaltsnutzung, Suchverhalten und weitere zulässige Aktivitätssignale. Modelle ordnen Signale Organisationen, Themen, Intensitäten und Zeiträumen zu. Schwellenwerte machen Konten sichtbar, deren Aktivität deutlich über ihrem üblichen oder vergleichbaren Niveau liegt. Die bereitgestellten Informationen unterstützen die zeitnahe Priorisierung interessierter Zielkunden für Marketing und Vertrieb.
- 1-2-17-1-9 Competitive Intelligence: "Competitive Intelligence" ermöglicht die systematische Beobachtung und Analyse relevanter Wettbewerber und ihrer Marktaktivitäten. Die Leistung sammelt öffentlich oder rechtmäßig verfügbare Informationen zu Angeboten, Preisen, Positionierung, Veröffentlichungen, Personal, Kunden und strategischen Veränderungen. Klassifikation und Vergleich machen Entwicklungen über Zeit und zwischen Marktteilnehmern sichtbar. Benachrichtigungen weisen auf neue Produkte, Kampagnen, Partnerschaften oder andere relevante Ereignisse hin. Die Erkenntnisse unterstützen Positionierung, Vertriebsargumentation und strategische Marktentscheidungen.
- 1-2-17-1-10 Marketing Account Intelligence: "Marketing Account Intelligence" ermöglicht die Anreicherung und Bewertung geschäftlicher Kundenkonten für Marketingentscheidungen. Die Leistung verbindet Firmenmerkmale, Technologienutzung, Wachstumsindikatoren, Beziehungen, Interaktionen und aktuelle Marktsignale. Modelle ermitteln Passung, Potenzial, Kaufwahrscheinlichkeit oder voraussichtlichen Bedarf eines Kontos. Segmentierung bildet Zielgruppen aus Organisationen mit ähnlichen Eigenschaften und Prioritäten. Die Informationen unterstützen Auswahl, Reihenfolge und inhaltliche Ausrichtung kontobezogener Marketingmaßnahmen.
1-2-17-2 Advertising Technology
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Einkauf, Verkauf, Ausspielung, Messung und Optimierung bezahlter Werbekontakte. Sie ordnet Werbetechnik nach Marktrolle, Kanal, Datenfunktion und Anzeigenformat. Die einzelnen Leistungen verbinden Werbetreibende, Medienanbieter, Zielgruppen und Inventar in kontrollierten Transaktions- und Auslieferungsprozessen.
- 1-2-17-2-1 Ad Networks: "Ad Networks" betreiben digitale Marktplätze zur Bündelung von Werbeinventar mehrerer Medienanbieter und dessen Vermarktung an Werbetreibende. Die Leistung ordnet verfügbare Anzeigenplätze nach Format, Zielgruppe, Inhalt, Preis und Reichweite. Kampagnen werden über das gebündelte Inventar verteilt und nach festgelegten Lieferzielen ausgeliefert. Abrechnung verbindet bestätigte Impressionen, Klicks oder andere vereinbarte Ereignisse mit Preisen. Die Leistung vereinfacht den Handel mit verteiltem Werbeinventar über eine gemeinsame Vermittlungsstelle.
- 1-2-17-2-2 App Monetization: "App Monetization" ermöglicht die Erzielung von Erlösen aus der Nutzung mobiler oder anderer digitaler Anwendungen. Die Leistung unterstützt Werbung, In-App-Käufe, Abonnements, Freemium-Funktionen und weitere zulässige Erlösmodelle. Regeln legen fest, wann Nutzern welche Angebote oder Anzeigen gezeigt werden. Messfunktionen verbinden Umsatz, Nutzung, Bindung und Abbruch mit Produkt- und Zielgruppensegmenten. Die Leistung hilft, Erlöse zu steigern, ohne Nutzungserlebnis und langfristige Kundenbeziehung unbeachtet zu lassen.
- 1-2-17-2-3 Audience Data: "Audience Data" deckt digitale Dienste zur Bereitstellung von Daten und Funktionen für die Beschreibung von Zielgruppen in Werbung und Medienplanung ab. Die Leistung bündelt demografische, interessenbezogene, verhaltensbezogene, kontextuelle oder kaufbezogene Merkmale aus zulässigen Quellen. Klassifikationsfunktionen ordnen Personen, Haushalte, Geräte oder Segmente den verfügbaren Merkmalen zu. Qualitäts- und Herkunftsangaben machen Aktualität, Abdeckung und Erhebungsgrundlage nachvollziehbar. Die bereitgestellten Daten unterstützen Auswahl, Reichweitenplanung und Analyse definierter Werbezielgruppen.
- 1-2-17-2-4 Click Fraud: "Click Fraud" ermöglicht die Erkennung und Begrenzung künstlich oder unzulässig erzeugter Werbeklicks. Die Leistung analysiert Geräte, Quellen, Zeitmuster, Interaktionen und technische Merkmale einzelner Klickereignisse. Regeln und Modelle unterscheiden wahrscheinliches menschliches Interesse von Bots, Klickfarmen, Wiederholungen und manipulativen Platzierungen. Verdächtige Ereignisse werden markiert, blockiert oder für Abrechnung und Reklamation ausgeschlossen. Die Leistung schützt Werbebudgets und verbessert die Aussagekraft klickbezogener Leistungsdaten.
- 1-2-17-2-5 Connected TV (CTV) Advertising: "Connected TV (CTV) Advertising" unterstützt die Planung und Ausspielung von Werbung in internetverbundenen Fernsehumgebungen. Die Leistung adressiert Werbeplätze innerhalb gestreamter Programme, Anwendungen und werbefinanzierter Videodienste. Auswahlregeln berücksichtigen Haushalt, Gerät, Inhalt, Sendeumfeld, Zeit und festgelegte Zielgruppenmerkmale. Auslieferung und Frequenzsteuerung koordinieren Kampagnen über mehrere Anbieter und Bildschirmgeräte. Messungen machen Reichweite, Sichtkontakte, Abschlussraten und nachgelagerte Reaktionen nachvollziehbar.
- 1-2-17-2-6 Creative Management: "Creative Management" unterstützt die Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung von Werbemitteln in vielen Varianten und Formaten. Die Leistung verbindet Vorlagen, Texte, Bilder, Videos, Produktdaten, Zielgruppen und Freigaben. Automatisierte Anpassung erzeugt passende Größen, Sprachen oder Inhaltskombinationen für einzelne Kanäle. Versionierung und Qualitätsprüfung sichern konsistente Marken- und Rechtsvorgaben vor der Ausspielung. Die Leistung beschleunigt die kontrollierte Produktion und Aktualisierung umfangreicher Werbemittelbestände.
- 1-2-17-2-7 Cross-Channel Advertising: "Cross-Channel Advertising" unterstützt die gemeinsame Planung und Steuerung bezahlter Werbung über mehrere Medienkanäle. Die Leistung führt Zielgruppen, Budgets, Werbemittel, Zeitpläne und Leistungsdaten aus Suche, Anzeige, Video, Audio, Mobil- und Sozialmedien zusammen. Regeln verteilen Ausgaben und Kontakte nach Kampagnenziel und beobachteter Wirkung. Kanalübergreifende Frequenz- und Identitätsfunktionen begrenzen unnötige Wiederholungen und ordnen Reaktionen zu. Die Leistung schafft eine abgestimmte Werbeansprache und ein gemeinsames Leistungsbild über getrennte Kanäle.
- 1-2-17-2-8 Data Management Platforms (DMP): "Data Management Platforms (DMP)" ermöglichen die Aufnahme, Segmentierung und Aktivierung großer pseudonymer Zielgruppendaten für Werbung. Die Leistung verbindet Nutzungs-, Medien-, Geräte- und externe Merkmalsdaten mit zeitlich begrenzten Kennungen. Segmentregeln bilden adressierbare Gruppen nach Verhalten, Interesse und Kontext. Schnittstellen übergeben diese Gruppen an Werbeplattformen und nehmen Kampagnenergebnisse zurück. Die Leistung unterstützt datenbasierte Mediaplanung unter den festgelegten Datenschutz- und Nutzungsbedingungen.
- 1-2-17-2-9 Demand Side Platform (DSP): "Demand Side Platform (DSP)" unterstützt beim automatisierten Einkauf digitalen Werbeinventars im Auftrag von Werbetreibenden. Die Leistung bewertet einzelne Anzeigengelegenheiten anhand von Zielgruppe, Kontext, Preis, Kampagnenziel und verfügbaren Nutzungsdaten. Gebotslogik entscheidet in kurzer Zeit, ob und zu welchem Preis eine Impression eingekauft wird. Budget-, Frequenz- und Markenregeln begrenzen die Auslieferung über angebundene Börsen und Anbieter. Die Leistung zentralisiert programmatischen Medieneinkauf und dessen laufende Optimierung.
- 1-2-17-2-10 Digital Advertising Intelligence: "Digital Advertising Intelligence" ermöglicht die Beobachtung und Analyse öffentlich sichtbarer oder anderweitig rechtmäßig verfügbarer Onlinewerbung. Die Leistung erfasst Werbemittel, Platzierungen, Laufzeiten, Zielseiten, Kanäle und geschätzte Reichweiten von Marktteilnehmern. Such- und Vergleichsfunktionen zeigen kreative Muster, Themen, Formate und Aktivitätsänderungen. Zeitreihen machen Kampagnenschwerpunkte und mögliche Ausgabenentwicklungen sichtbar. Die Erkenntnisse unterstützen Wettbewerbsbeobachtung, Mediaplanung und die Einordnung eigener Werbestrategien.
- 1-2-17-2-11 Digital Audio Advertising: "Digital Audio Advertising" unterstützt die Planung und Ausspielung von Werbung in gestreamten Audioinhalten. Die Leistung adressiert Werbeplätze in Musik-, Radio-, Podcast- und anderen digitalen Hörangeboten. Zielgruppen- und Kontextregeln berücksichtigen Inhalt, Gerät, Zeitpunkt, Standort und zulässige Hörersignale. Einfügung und Lautheitssteuerung verbinden Werbespots technisch passend mit dem laufenden Audioprogramm. Berichte machen Reichweite, vollständige Wiedergaben, Interaktionen und Kampagnenkosten nachvollziehbar.
- 1-2-17-2-12 Display Advertising: "Display Advertising" ermöglicht die Ausspielung grafischer Werbeanzeigen auf Websites, Anwendungen und anderen digitalen Oberflächen. Die Leistung verwaltet Banner, interaktive Formate, Zielgruppen, Platzierungen, Gebote und Auslieferungsregeln. Kampagnensteuerung berücksichtigt verfügbare Flächen, Sichtbarkeit, Frequenz und vereinbarte Leistungsziele. Messfunktionen erfassen Impressionen, Klicks, Konversionen und weitere zulässige Wirkungsindikatoren. Die Leistung unterstützt Planung, Durchführung und Optimierung bildbasierter Onlinewerbung.
- 1-2-17-2-13 Identity Resolution: "Identity Resolution" ermöglicht die Zuordnung mehrerer zulässiger Kennungen und Kontaktpunkte zu derselben Person, demselben Haushalt oder derselben Organisation. Die Leistung verbindet bekannte und pseudonyme Merkmale aus Geräten, Kanälen, Konten und Interaktionen. Deterministische oder probabilistische Verfahren bewerten, welche Datensätze mit ausreichender Wahrscheinlichkeit zusammengehören. Regeln steuern Gültigkeit, Priorität und datenschutzgerechte Nutzung der erzeugten Identitätsbeziehungen. Die Leistung ermöglicht konsistentere Zielgruppenbildung, Frequenzsteuerung und kanalübergreifende Messung.
- 1-2-17-2-14 Media Sales: "Media Sales" ermöglicht die Vermarktung und den Verkauf von Werbeplätzen durch Medienanbieter. Die Leistung verwaltet Inventar, Reichweiten, Preislisten, Angebote, Aufträge, Agenturen, Werbetreibende und Auslieferungsverpflichtungen. Planungsfunktionen prüfen Verfügbarkeit und reservieren passende Platzierungen über Formate und Zeiträume. Auftrags- und Abrechnungsabläufe stimmen verkaufte Leistungen mit tatsächlich gelieferten Kontakten ab. Die Leistung macht Pipeline, Auslastung, Umsatz und Erfüllung von Werbevereinbarungen nachvollziehbar.
- 1-2-17-2-15 Mobile Advertising: "Mobile Advertising" ermöglicht die Ausspielung bezahlter Werbung auf Smartphones, Tablets und mobilen Anwendungen. Die Leistung unterstützt mobile Anzeigenformate, Gerätekennungen, App-Kontexte, Standortsignale und berührungsgerechte Zielseiten. Kampagnenregeln berücksichtigen Betriebssystem, Gerätetyp, Verbindung, Nutzungssituation und zulässige Zielgruppenmerkmale. Messung erfasst Impressionen, Interaktionen, Installationen und nachgelagerte Ereignisse in mobilen Nutzungspfaden. Die Leistung passt Werbeauslieferung und Erfolgskontrolle an mobile Endgeräte und Anwendungen an.
- 1-2-17-2-16 Native Advertising: "Native Advertising" ermöglicht die Einbindung bezahlter Werbeinhalte in Form und Nutzungskontext eines redaktionellen oder funktionalen Angebots. Die Leistung verwaltet Titel, Bilder, Texte, Zielseiten und Kennzeichnungen für unterschiedliche Veröffentlichungsumfelder. Platzierungslogik passt Darstellung und Format an den aufnehmenden Medienkontext an. Freigaben sichern die erforderliche Trennung und erkennbare Kennzeichnung von Werbung. Die Leistung ermöglicht kontextnahe Werbeausspielung, ohne die Herkunft des bezahlten Inhalts zu verschleiern.
- 1-2-17-2-17 Paid Search Advertising: "Paid Search Advertising" unterstützt die Planung und Steuerung bezahlter Anzeigen in Suchergebnissen. Die Leistung verwaltet Suchbegriffe, Anzeigentexte, Zielseiten, Gebote, Budgets und geografische oder zeitliche Einstellungen. Auktions- und Qualitätsmechanismen bestimmen, wann eine Anzeige für eine Suchanfrage erscheint. Optimierung passt Gebote und Varianten an Klicks, Konversionen oder andere festgelegte Ziele an. Die Leistung unterstützt nachfragebezogene Werbung für Nutzer mit aktuell geäußertem Suchinteresse.
- 1-2-17-2-18 Paid Search Intelligence: "Paid Search Intelligence" ermöglicht die Analyse von Suchanzeigen, Geboten, Schlüsselbegriffen und sichtbarer Wettbewerbsaktivität. Die Leistung sammelt öffentlich oder rechtmäßig verfügbare Daten zu Anzeigenmotiven, Positionen, Zielseiten und zeitlichen Veränderungen. Vergleichsfunktionen zeigen gemeinsame Begriffe, Marktanteile, mögliche Kosten und Lücken in der eigenen Abdeckung. Historische Ansichten machen saisonale und strategische Muster der Suchwerbung sichtbar. Die Erkenntnisse unterstützen Begriffsauswahl, Budgetplanung und Wettbewerbspositionierung bezahlter Suchkampagnen.
- 1-2-17-2-19 Publisher Ad Server: "Publisher Ad Server" unterstützt die Verwaltung und technische Auslieferung von Werbung auf den Angeboten eines Medienanbieters. Die Leistung speichert Kampagnen, Werbemittel, Platzierungen, Prioritäten, Zielgruppenregeln und Lieferziele. Bei einem Seiten- oder Appaufruf wählt die Leistung eine zulässige Anzeige für den verfügbaren Werbeplatz aus. Prognosen und Priorisierung stimmen direkt verkaufte Aufträge mit programmatischer Nachfrage und vorhandener Reichweite ab. Berichte machen ausgelieferte Impressionen, Klicks, Sichtbarkeit und Vertragserfüllung nachvollziehbar.
- 1-2-17-2-20 Retail Media Advertising: "Retail Media Advertising" ermöglicht die Vermarktung von Werbeplätzen und Kundenzugängen innerhalb der Medienumgebung eines Handelsunternehmens. Die Leistung verbindet Produktdaten, Such- und Einkaufsverhalten, Verkaufsflächen, digitale Kanäle und zulässige Zielgruppeninformationen. Marken können gesponserte Produkte, Anzeigen oder Kampagnen nahe an Suche und Kaufentscheidung buchen. Auslieferung und Messung ordnen Werbekontakte nach festgelegten Regeln späteren Verkäufen oder Warenkorbhandlungen zu. Die Leistung schafft ein kontrolliertes Werbeangebot auf eigenen Handelskanälen und gegebenenfalls angebundenen Medienflächen.
- 1-2-17-2-21 Retargeting: "Retargeting" ermöglicht die erneute werbliche Ansprache von Personen oder Zielgruppen nach einer früheren Interaktion. Die Leistung bildet Segmente aus besuchten Seiten, betrachteten Produkten, abgebrochenen Vorgängen oder anderen zulässigen Ereignissen. Kampagnenregeln wählen passende Botschaften, Ausschlüsse, Zeitfenster und Kontaktgrenzen. Werbeplattformen erhalten die notwendigen Zielgruppensignale für eine erneute Ausspielung. Die Leistung unterstützt die Rückführung bereits interessierter Nutzer zu einem noch nicht abgeschlossenen Ziel.
- 1-2-17-2-22 Search Monetization: "Search Monetization" ermöglicht die Erzielung von Werbeerlösen aus Suchfunktionen auf digitalen Angeboten. Die Leistung verbindet Suchanfragen mit passenden gesponserten Ergebnissen oder Anzeigen aus angebundenen Werbequellen. Relevanz- und Qualitätsregeln ordnen bezahlte Inhalte dem Suchkontext zu und sichern ihre Kennzeichnung. Auslieferung erfasst Impressionen, Klicks, Erlöse und die vertragliche Beteiligung des Suchanbieters. Die Leistung monetarisiert vorhandene Suchnachfrage, ohne die organischen Ergebnisse technisch ununterscheidbar zu machen.
- 1-2-17-2-23 Social Media Advertising: "Social Media Advertising" unterstützt die Planung und Steuerung bezahlter Werbung in sozialen Netzwerken. Die Leistung verwaltet Zielgruppen, Formate, Beiträge, Budgets, Gebote, Platzierungen und Kampagnenziele über eine oder mehrere Plattformen. Auslieferung berücksichtigt soziale Interessen, Interaktionen, Netzwerkmerkmale und zulässige Profildaten. Messfunktionen erfassen Reichweite, Videoansichten, Reaktionen, Klicks und nachgelagerte Konversionen. Die Leistung unterstützt zielgerichtete Werbeansprache innerhalb sozialer Feeds, Geschichten, Nachrichten und Medienformate.
- 1-2-17-2-24 Supply Side Platforms (SSP): "Supply Side Platforms (SSP)" ermöglichen die automatisierte Vermarktung digitalen Werbeinventars im Auftrag von Medienanbietern. Die Leistung bietet verfügbare Anzeigengelegenheiten mehreren Nachfragequellen und Werbebörsen an. Preisregeln, Prioritäten, Qualitätskontrollen und Ausschlüsse bestimmen, welche Nachfrage zugelassen wird. Auktionen wählen unter den zulässigen Geboten eine wirtschaftlich geeignete Belegung aus. Die Leistung unterstützt Medienanbieter bei Auslastung, Erlösoptimierung und kontrolliertem programmatischem Verkauf ihrer Werbeplätze.
- 1-2-17-2-25 Video Advertising: "Video Advertising" unterstützt die Planung, Ausspielung und Messung bezahlter Bewegtbildwerbung in digitalen Medien. Die Leistung deckt Werbung vor, während, nach oder innerhalb von Videoangeboten sowie eigenständige Videoplatzierungen ab. Format-, Längen-, Zielgruppen- und Kontextregeln passen den Spot an Gerät, Inhalt und verfügbare Fläche an. Messungen erfassen Start, Wiedergabedauer, Abschluss, Sichtbarkeit, Interaktion und nachgelagerte Reaktion. Die Leistung koordiniert videobasierte Werbekampagnen über Websites, Anwendungen und Streamingumgebungen.
1-2-17-3 Content Marketing
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Erstellung, Bereitstellung und Wirkungsanalyse redaktioneller Marketinginhalte. Sie ordnet Funktionen nach Produktion, Verteilung, Nutzungserlebnis und Betrieb eigener Medienangebote. Die einzelnen Leistungen unterstützen die planmäßige Ansprache von Zielgruppen durch informative, beratende oder unterhaltende Inhalte.
- 1-2-17-3-1 Content Analytics: "Content Analytics" ermöglicht die Messung und Analyse der Nutzung und Wirkung redaktioneller Inhalte. Die Leistung verbindet Aufrufe, Lesedauer, Interaktionen, Weiterleitungen, Konversionen und Zielgruppenmerkmale mit einzelnen Beiträgen. Vergleichsfunktionen bewerten Themen, Formate, Autoren, Kanäle und Veröffentlichungszeitpunkte. Pfadanalysen zeigen, welche Inhalte Nutzer zu weiteren Informations- oder Kaufhandlungen führen. Die Ergebnisse unterstützen Themenplanung, Überarbeitung und Priorisierung des Inhaltsbestands.
- 1-2-17-3-2 Content Creation: "Content Creation" unterstützt die Entwicklung und Produktion von Texten, Bildern, Audio, Video und weiteren Marketinginhalten. Die Leistung verbindet Ideen, Briefings, Entwürfe, Medienbausteine, Bearbeitung, Kommentare und Freigaben. Vorlagen und Gestaltungsregeln sichern konsistente Sprache, Erscheinung und Formatierung. Zusammenarbeitsfunktionen koordinieren Fachautoren, Redaktionen, Gestaltung und externe Mitwirkende. Die Leistung führt Inhalte von der Konzeption bis zur veröffentlichungsfähigen Fassung.
- 1-2-17-3-3 Content Distribution: "Content Distribution" ermöglicht die geplante Verbreitung von Marketinginhalten über mehrere eigene, bezahlte oder vermittelte Kanäle. Die Leistung ordnet Beiträge Zielgruppen, Plattformen, Zeitpunkten, Formaten und Kampagnen zu. Anpassungsfunktionen bereiten Inhalte für die technischen und redaktionellen Anforderungen des jeweiligen Kanals auf. Veröffentlichungs- und Syndikationsschnittstellen übertragen die freigegebenen Fassungen an angebundene Ziele. Berichte machen Reichweite, Auslieferung, Interaktion und Weiterverwendung je Kanal nachvollziehbar.
- 1-2-17-3-4 Content Experience: "Content Experience" ermöglicht die zielgerichtete Präsentation und Führung durch zusammengehörige Marketinginhalte. Die Leistung bündelt Beiträge, Medien, Empfehlungen und Handlungsangebote in kuratierten digitalen Erlebnissen. Navigation und Personalisierung passen Reihenfolge, Darstellung und nächste Inhalte an Interesse und Nutzungskontext an. Interaktive Elemente unterstützen vertiefte Beschäftigung und Übergang zu Beratung, Registrierung oder Kauf. Analysen zeigen, wie Nutzer Inhalte entdecken, konsumieren und entlang des angebotenen Pfads fortschreiten.
- 1-2-17-3-5 Owned Media: "Owned Media" unterstützt beim Betrieb eigener redaktioneller Medienkanäle einer Organisation. Die Leistung umfasst Veröffentlichung und Verwaltung von Blogs, Magazinen, Podcasts, Videoangeboten, Newslettern oder vergleichbaren eigenen Formaten. Redaktionsplanung verbindet Themen, Beiträge, Autoren, Veröffentlichungsrechte und wiederkehrende Ausgaben. Abonnement- und Verteilfunktionen bauen ein direkt erreichbares Publikum ohne fremde Medienplatzierung auf. Auswertungen machen Reichweite, Bindung und Beitrag der eigenen Kanäle zu Kommunikationszielen nachvollziehbar.
1-2-17-4 Conversion Rate Optimization
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Untersuchung und Verbesserung digitaler Nutzungspfade bis zu einer gewünschten Handlung. Sie ordnet Funktionen für Experimente, Journey-Darstellung, Verhaltensbeobachtung, Zielseitenerstellung und Produktnutzungsanalyse. Die einzelnen Leistungen zeigen, welche Gestaltung oder Interaktion den Abschluss eines definierten Ziels fördert oder behindert.
- 1-2-17-4-1 A/B Testing: "A/B Testing" unterstützt beim kontrollierten Vergleich mehrerer Varianten einer digitalen Oberfläche, Botschaft oder Funktion. Nutzer werden nach festgelegten Regeln unterschiedlichen Varianten zugeordnet. Die Leistung misst vorher bestimmte Zielereignisse und prüft beobachtete Unterschiede auf statistische Belastbarkeit. Segment- und Laufzeitkontrollen begrenzen Verzerrungen durch Zielgruppe, Zeitpunkt oder vorzeitigen Testabbruch. Die Ergebnisse unterstützen die Auswahl der Variante mit der nachweislich besseren Wirkung.
- 1-2-17-4-2 Customer Journey Mapping: "Customer Journey Mapping" ermöglicht die visuelle Modellierung der Schritte, Kontaktpunkte und Erfahrungen von Kunden entlang eines Zielprozesses. Die Leistung verbindet Phasen, Bedürfnisse, Handlungen, Kanäle, Emotionen, Hindernisse und interne Verantwortlichkeiten. Vorlagen und Zusammenarbeit unterstützen die gemeinsame Erarbeitung aus Forschung, Betriebsdaten und Fachwissen. Verknüpfte Belege machen sichtbar, welche Annahmen durch Daten oder Rückmeldungen gestützt werden. Die Darstellungen helfen, Brüche und Verbesserungsmöglichkeiten über organisatorische Einzelprozesse hinweg zu erkennen.
- 1-2-17-4-3 Heatmaps: "Heatmaps" verdichten Nutzungs- oder Messdaten zu farblich abgestuften Darstellungen räumlicher oder flächenbezogener Intensitäten. Die Leistung aggregiert Klicks, Berührungen, Mausbewegungen, Blickdaten oder Scrolltiefe nach Position auf einer Oberfläche. Farbliche Intensität macht häufig und selten genutzte Zonen unmittelbar erkennbar. Filter vergleichen Geräte, Seitenvarianten, Zielgruppen und Zeiträume. Die Auswertungen zeigen, welche Elemente Aufmerksamkeit erhalten, übersehen werden oder unerwartete Interaktionen auslösen.
- 1-2-17-4-4 Landing Page Builders: "Landing Page Builders" unterstützen die Erstellung fokussierter Webseiten für einzelne Kampagnen, Angebote oder Konversionsziele. Visuelle Editoren kombinieren Texte, Medien, Formulare, Handlungsaufforderungen und wiederverwendbare Gestaltungselemente. Vorlagen und responsive Regeln passen die Seite an unterschiedliche Geräte und Markenanforderungen an. Veröffentlichung, Variantenbildung und Anbindung an Analyse- oder Leadprozesse erfolgen ohne vollständige eigenständige Webentwicklung. Die Leistung beschleunigt die kontrollierte Bereitstellung und Optimierung kampagnenspezifischer Zielseiten.
- 1-2-17-4-5 Product Analytics: "Product Analytics" ermöglicht die Analyse der tatsächlichen Nutzung digitaler Produkte und Funktionen. Die Leistung erfasst Ereignisse, Nutzerpfade, Aktivierung, Wiederkehr, Abbruch und Nutzungshäufigkeit auf definierter Merkmalsebene. Kohorten und Trichter zeigen, wie unterschiedliche Nutzergruppen einen Produktablauf durchlaufen. Segmentierung verbindet Verhalten mit Version, Gerät, Kundentyp oder anderen zulässigen Merkmalen. Die Erkenntnisse unterstützen Produktentscheidungen, Nutzungserlebnis und die Verbesserung messbarer Produktergebnisse.
- 1-2-17-4-6 Session Replay: "Session Replay" ermöglicht die rekonstruierte Wiedergabe einzelner Nutzungssitzungen auf Websites oder Anwendungen. Die Leistung erfasst zulässige Interaktionsereignisse, Seitendarstellung, Eingabewege, Scrollen und technische Fehler. Die Wiedergabe zeigt, in welcher Reihenfolge Nutzer Elemente sahen und bedienten. Such- und Filterfunktionen finden Sitzungen mit Abbruch, Fehlermeldung oder auffälligem Verhalten. Schutzregeln maskieren sensible Inhalte und begrenzen die Erfassung auf den zulässigen Untersuchungszweck.
1-2-17-5 Customer Engagement and Personalization
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur interaktiven Ansprache, Bindung und individuellen Betreuung von Kunden und Interessenten. Sie ordnet Funktionen für Dialog, Fürsprache, Kundendaten, Journey-Analyse, Gemeinschaften, Loyalität und personalisierte Erlebnisse. Die einzelnen Leistungen entwickeln Beziehungen durch relevante Interaktionen, Beteiligung und nachvollziehbare Anreize.
- 1-2-17-5-1 Conversational Marketing: "Conversational Marketing" ermöglicht die dialogbasierte Ansprache und Qualifizierung von Interessenten über Chat, Sprache oder Messaging. Die Leistung beantwortet Fragen, erfasst Anliegen und führt Nutzer durch abgestimmte Gesprächspfade. Regeln und Dialogmodelle verbinden Antworten mit Profil, Seitenkontext und Kampagnenziel. Bei Bedarf wird das Gespräch mit Kontext an einen zuständigen Mitarbeiter übergeben. Die Leistung verkürzt den Weg von einer aktuellen Frage zu Information, Termin, Lead oder Kaufhandlung.
- 1-2-17-5-2 Customer Advocacy: "Customer Advocacy" umfasst Funktionen zur Gewinnung und Koordination von Kunden, die ihre positiven Erfahrungen aktiv weitergeben. Die Leistung identifiziert geeignete Fürsprecher und verwaltet Einwilligungen, Interessen, Referenzen, Bewertungen und Beteiligungen. Programme ordnen Anfragen nach Fallstudien, Gesprächen, Veranstaltungen oder Empfehlungen passenden Kunden zu. Anerkennung und Kommunikation halten das Engagement nachvollziehbar und ausgewogen. Die Leistung unterstützt glaubwürdige Kundenstimmen und langfristige Beziehungen zu aktiven Fürsprechern.
- 1-2-17-5-3 Customer Data Platforms (CDP): "Customer Data Platforms (CDP)" ermöglichen die dauerhafte Zusammenführung und Aktivierung kundenbezogener Daten aus mehreren Quellen. Die Leistung verbindet bekannte und zulässige pseudonyme Interaktionen zu konsistenten Kundenprofilen. Identitätsregeln, Datenmodelle und Qualitätsprüfungen vereinheitlichen Merkmale, Ereignisse und Einwilligungsstände. Segmentierung stellt aktuelle Zielgruppen für Marketing-, Service- und Analyseanwendungen bereit. Die Leistung schafft eine zentral nutzbare Kundendatengrundlage für personalisierte und messbare Interaktionen.
- 1-2-17-5-4 Customer Journey Analytics: "Customer Journey Analytics" ermöglicht die Analyse zusammenhängender Kundeninteraktionen über Kanäle, Geräte und Prozessschritte. Die Leistung ordnet Ereignisse zeitlich einzelnen Personen, Haushalten oder Organisationen zu. Pfad-, Trichter- und Kohortenanalysen zeigen häufige Verläufe, Übergänge, Wartezeiten und Abbrüche. Segmentvergleiche machen Unterschiede nach Kundentyp, Einstieg, Kanal und Ergebnis sichtbar. Die Erkenntnisse unterstützen die Verbesserung kanalübergreifender Erlebnisse und betrieblicher Übergaben.
- 1-2-17-5-5 Customer-to-Customer (C2C) Community Marketing: "Customer-to-Customer (C2C) Community Marketing" ermöglicht die Förderung des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung zwischen Kunden. Die Leistung stellt Diskussionsräume, Gruppen, Fragen, Empfehlungen, Beiträge und gemeinsame Aktivitäten bereit. Moderation und Rollen sichern hilfreiche, regelgerechte und thematisch geordnete Kommunikation. Marketingfunktionen binden passende Community-Inhalte, Veranstaltungen und Fürsprecher in Kundenprogramme ein. Die Leistung stärkt Vertrauen und Bindung durch Erfahrungen und Wissen anderer Nutzer.
- 1-2-17-5-6 Digital Product Sampling: "Digital Product Sampling" ermöglicht die zielgerichtete Vergabe, Bereitstellung und Nachverfolgung von Produktproben über digitale Kanäle. Die Leistung erfasst berechtigte Teilnehmer, Auswahlkriterien, Bestellungen, Lieferstatus und erforderliche Einwilligungen. Regeln begrenzen Mengen, Zielgruppen, Regionen und wiederholte Teilnahme. Nachfassaktionen sammeln Nutzungserfahrung, Bewertungen und mögliche Kaufreaktionen. Die Leistung macht Reichweite, Kosten, Rückmeldung und Wirkung eines Probenprogramms nachvollziehbar.
- 1-2-17-5-7 Employee Advocacy: "Employee Advocacy" ermöglicht die freiwillige Beteiligung von Beschäftigten an der externen Verbreitung freigegebener Organisationsinhalte. Die Leistung stellt geeignete Beiträge, Kampagnen, Nachrichten und Weitergabeoptionen zentral bereit. Beschäftigte wählen Inhalte aus und teilen sie über zulässige persönliche oder berufliche Kanäle. Freigaben und Richtlinien sichern Aktualität, Markenbezug und regelgerechte Kommunikation. Auswertungen machen Teilnahme, Reichweite und Resonanz des mitarbeitergetragenen Engagements nachvollziehbar.
- 1-2-17-5-8 Gamification: "Gamification" ermöglicht die Einbindung spieltypischer Mechanismen in nicht spielbezogene Kunden- oder Nutzererlebnisse. Die Leistung verwendet Punkte, Stufen, Aufgaben, Abzeichen, Fortschritt und Wettbewerbe zur Förderung definierter Handlungen. Regeln ordnen Ereignissen nachvollziehbare Ergebnisse und Belohnungen zu. Profile und Anzeigen machen persönlichen Fortschritt sowie erreichbare Ziele sichtbar. Die Leistung unterstützt Motivation und wiederkehrende Beteiligung, ohne die zugrunde liegende Fachfunktion zu ersetzen.
- 1-2-17-5-9 Loyalty Management: "Loyalty Management" unterstützt die Planung und Durchführung von Kundenbindungsprogrammen. Die Leistung verwaltet Mitglieder, Konten, Punkte, Statusstufen, Regeln, Vorteile, Partner, Einlösung und Ablauf. Transaktionen schreiben erworbene oder verwendete Werte nachvollziehbar dem richtigen Konto zu. Segmentierung und Kommunikation unterstützen zielgerichtete Angebote für unterschiedliche Bindungsphasen. Berichte machen Teilnahme, Aktivität, Verpflichtungsbestand, Einlösung und wirtschaftliche Wirkung des Programms sichtbar.
- 1-2-17-5-10 Online Community Management: "Online Community Management" unterstützt beim Aufbau und Betrieb digitaler Gemeinschaften rund um Organisationen, Themen oder Produkte. Die Leistung verwaltet Mitglieder, Profile, Gruppen, Beiträge, Fragen, Veranstaltungen, Regeln und Moderationsfälle. Rollen und Berechtigungen steuern Teilnahme, Veröffentlichung und administrative Eingriffe. Benachrichtigungen und Empfehlungen fördern relevante Gespräche und wiederkehrende Nutzung. Auswertungen machen Wachstum, Aktivität, Antwortqualität und Entwicklung gemeinschaftlicher Themen nachvollziehbar.
- 1-2-17-5-11 Personalization: "Personalization" ermöglicht die individuelle Auswahl und Anpassung von Inhalten, Angeboten und Interaktionen. Die Leistung verwendet zulässige Profil-, Kontext- und Verhaltensdaten, um aus vorhandenen Varianten eine passende Erfahrung zu bestimmen. Regeln oder Modelle entscheiden in Echtzeit über Reihenfolge, Botschaft und empfohlenen nächsten Schritt. Kontrollgruppen und Messung prüfen, ob die Anpassung das festgelegte Ziel tatsächlich verbessert. Die Leistung stellt relevantere digitale Erlebnisse bereit, ohne den zugrunde liegenden Leistungsumfang zu verändern.
- 1-2-17-5-12 Rewards and Incentives: "Rewards and Incentives" unterstützen die Verwaltung materieller oder immaterieller Anreize für festgelegte Handlungen und Leistungen. Die Leistung führt Programme, Teilnahmebedingungen, Berechtigte, Prämienkataloge, Budgets, Ausgaben und Einlösungen zusammen. Regeln prüfen Zielerreichung und weisen den vorgesehenen Vorteil dem richtigen Empfänger zu. Bestands- und Fulfillment-Funktionen koordinieren Bereitstellung, Versand oder digitale Ausgabe. Berichte machen Kosten, Nutzung, offene Verpflichtungen und Wirkung der Anreize nachvollziehbar.
- 1-2-17-5-13 Sweepstakes: "Sweepstakes" unterstützt die Durchführung von Gewinnspielen mit zufallsbasierter Gewinnerermittlung. Die Leistung verwaltet Teilnahmeformular, Berechtigungsregeln, Laufzeit, Einwilligungen, Beiträge, Preise und Ausschlüsse. Prüfungen erkennen unvollständige oder mehrfach unzulässige Teilnahmen. Zufalls- und Dokumentationsfunktionen unterstützen eine nachvollziehbare Auswahl sowie Benachrichtigung der Gewinner. Die Leistung macht Teilnahme, Auswahl, Preisübergabe und Abschluss des Gewinnspiels kontrollierbar.
1-2-17-6 Direct and Messaging Marketing
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für direkte adressierte Kommunikation über Post, E-Mail, Telefonie, mobile Geräte und Nachrichtendienste. Sie ordnet Funktionen nach Kommunikationskanal und technischer Aufgabe von Gestaltung und Auslieferung bis zur Zustell- und Reaktionsmessung. Die einzelnen Leistungen unterstützen einwilligungs- und ereignisbezogene Nachrichten an bekannte oder zulässig adressierbare Empfänger.
- 1-2-17-6-1 Direct Mail Automation: "Direct Mail Automation" unterstützt die automatisierte Erstellung und Auslösung adressierter physischer Postsendungen. Die Leistung verbindet Empfängerdaten, Vorlagen, Personalisierung, Auslöser, Druckaufträge und Versandstatus. Regeln starten Briefe, Karten oder andere Sendungen nach Zielgruppe, Ereignis oder Kampagnenablauf. Schnittstellen übergeben druckfertige Inhalte und Adressen an Produktion sowie postalische Zustellung. Berichte machen erzeugte Mengen, Kosten, Versand, Zustellung und nachgelagerte Reaktionen nachvollziehbar.
- 1-2-17-6-2 Email Deliverability: "Email Deliverability" ermöglicht die Überwachung und Verbesserung der technischen Zustellbarkeit von E-Mails. Die Leistung prüft Absenderauthentisierung, Domainreputation, Blocklisten, Beschwerderaten, Rückläufer und Platzierung in Postfächern. Test- und Diagnosefunktionen erkennen Konfigurationsfehler oder Inhaltsmerkmale, die Zustellung beeinträchtigen. Überwachung vergleicht Ergebnisse nach Versandanbieter, Empfängerdomain, Kampagne und Zeitraum. Die Leistung unterstützt eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass berechtigte Nachrichten den vorgesehenen Posteingang erreichen.
- 1-2-17-6-3 Email Marketing: "Email Marketing" unterstützt die Planung, Ausführung und Auswertung adressierter Marketingkampagnen per E-Mail. Die Leistung verwaltet Empfängerlisten, Einwilligungen, Segmente, Inhalte, Zeitpläne und automatisierte Nachrichtenfolgen. Versandfunktionen personalisieren Nachrichten und begrenzen Kontakte nach festgelegten Frequenz- und Ausschlussregeln. Messungen erfassen Zustellung, Öffnung, Klick, Abmeldung und nachgelagerte Zielhandlungen. Die Leistung unterstützt wiederkehrende, zielgruppenbezogene Kommunikation über den E-Mail-Kanal.
- 1-2-17-6-4 Email Signature: "Email Signature" unterstützt die zentrale Erstellung und Steuerung standardisierter Signaturen in geschäftlichen E-Mails. Die Leistung verbindet Absenderdaten, Rollen, Standorte, rechtliche Hinweise, Markenbestandteile und wechselnde Kommunikationsinhalte. Regeln wählen abhängig von Nutzer, Empfänger, Sprache oder Nachrichtentyp die passende Signatur. Zentrale Verteilung hält Darstellung und Pflichtangaben über Geräte und Versandwege konsistent. Die Leistung nutzt den Signaturbereich kontrolliert für Identifikation, Compliance und ergänzende Kommunikation.
- 1-2-17-6-5 Email Template Builder: "Email Template Builder" unterstützt die visuelle Erstellung wiederverwendbarer E-Mail-Layouts. Editoren kombinieren Text, Bilder, Schaltflächen, Spalten und dynamische Inhaltsbausteine ohne vollständige manuelle Codierung. Responsive Regeln passen Darstellung an verschiedene Bildschirmgrößen und E-Mailprogramme an. Marken- und Freigabefunktionen begrenzen Gestaltung auf zugelassene Komponenten. Die Leistung erzeugt versandfähige Vorlagen für Kampagnen, Benachrichtigungen und wiederkehrende Nachrichten.
- 1-2-17-6-6 Email Testing: "Email Testing" ermöglicht die Prüfung von E-Mails vor dem produktiven Versand. Die Leistung simuliert Darstellung in unterschiedlichen E-Mailprogrammen, Geräten, Bildschirmgrößen und Darstellungsmodi. Prüfungen erkennen fehlerhafte Links, Bilder, Personalisierungsfelder, Barrieren, unerwünschte Codebestandteile und mögliche Spamhinweise. Vorschauen und Freigaben dokumentieren die geprüfte Fassung für beteiligte Teams. Die Leistung reduziert technische, inhaltliche und visuelle Fehler in versandbereiten Nachrichten.
- 1-2-17-6-7 Inbound Call Tracking: "Inbound Call Tracking" ermöglicht die Zuordnung eingehender Telefonanrufe zu Marketingquellen und Kampagnen. Die Leistung stellt nach Kanal, Anzeige, Zielseite oder Zielgruppe unterschiedliche Rufnummern bereit. Weiterleitung verbindet den Anrufer mit dem vorgesehenen Ziel, während Quelle, Zeitpunkt, Dauer und Ergebnis erfasst werden. Dynamische Nummernzuordnung kann den vorherigen digitalen Nutzungspfad mit dem Anruf verbinden. Die Leistung macht telefonische Reaktionen als Bestandteil der Marketingwirkung messbar.
- 1-2-17-6-8 Messaging Marketing: "Messaging Marketing" unterstützt die Durchführung adressierter Marketingkommunikation über digitale Nachrichtendienste. Die Leistung verwaltet Kontakte, Einwilligungen, Segmente, Dialoge, Vorlagen, Medien und automatisierte Nachrichtenfolgen. Kanalregeln berücksichtigen zulässige Formate, Antwortmöglichkeiten, Zeitfenster und Kontaktfrequenz. Eingehende Reaktionen können Folgeabläufe auslösen oder an Mitarbeiter übergeben werden. Die Leistung unterstützt direkte, dialogfähige Kommunikation in den von Zielgruppen genutzten Nachrichtensystemen.
- 1-2-17-6-9 Mobile Marketing: "Mobile Marketing" unterstützt die Planung und Koordination von Marketinginteraktionen auf mobilen Endgeräten. Die Leistung verbindet mobile Anwendungen, Webseiten, Nachrichten, Standortkontexte, Geräteereignisse und Kampagnenprofile. Regeln wählen Kanal, Zeitpunkt und Inhalt anhand zulässiger Nutzungs- und Kontextsignale. Messung ordnet Installationen, App-Aktivität, mobile Konversionen und Reaktionen den auslösenden Maßnahmen zu. Die Leistung gestaltet eine abgestimmte Ansprache über mehrere mobile Kontaktformen hinweg.
- 1-2-17-6-10 Push Notification: "Push Notification" ermöglicht die Auslösung und Zustellung kurzer Benachrichtigungen an Anwendungen oder Webbrowser. Die Leistung verwaltet Geräte- oder Browserregistrierungen, Einwilligungen, Nachrichtenvorlagen, Zielgruppen und Versandzeitpunkte. Ereignisse und Regeln starten Hinweise zu Inhalten, Angeboten, Erinnerungen oder Statusänderungen. Zustell- und Interaktionsdaten zeigen Empfang, Öffnung und ausgelöste Folgehandlungen. Die Leistung erreicht registrierte Nutzer außerhalb einer aktuell geöffneten Anwendung über den vorgesehenen Push-Dienst.
- 1-2-17-6-11 RCS Business Messaging: "RCS Business Messaging" ermöglicht die geschäftliche Kommunikation über erweiterte mobilfunkbasierte Nachrichtendienste. Die Leistung unterstützt verifizierte Absender, strukturierte Texte, Bilder, Schaltflächen, Auswahlkarten und dialogische Antworten. Kampagnen- und Serviceabläufe verbinden Vorlagen, Zielgruppen, Ereignisse und Übergaben an menschliche Bearbeitung. Zustell- und Lesestatus machen den Verlauf einzelner Nachrichten nachvollziehbar. Die Leistung ermöglicht reichhaltigere mobile Dialoge innerhalb kompatibler Standardnachrichtenanwendungen.
- 1-2-17-6-12 SMS Marketing: "SMS Marketing" unterstützt die Durchführung einwilligungsbasierter Marketingkommunikation über Kurznachrichten. Die Leistung verwaltet Mobilnummern, Einwilligungsnachweise, Segmente, Vorlagen, Versandpläne und Abmeldungen. Massen- und Ereignisversand übermittelt kurze Texte und zulässige Links über Mobilfunknetze. Zustellberichte und Antworten werden Kampagnen sowie Empfängern zugeordnet. Die Leistung unterstützt direkt erreichbare, geräteübergreifend lesbare Kommunikation mit begrenztem Nachrichtenformat.
- 1-2-17-6-13 Transactional Email: "Transactional Email" ermöglicht die zuverlässige Auslösung und Zustellung einzelner E-Mails als Folge eines konkreten Vorgangs. Die Leistung versendet Bestätigungen, Belege, Statusmeldungen, Sicherheitsinformationen oder andere unmittelbar erwartete Nachrichten. Schnittstellen übernehmen Ereignis, Empfänger und variable Daten aus angebundenen Anwendungen. Vorlagen, Warteschlangen und Wiederholungsregeln sichern konsistente Inhalte und zeitnahe Zustellung. Protokolle machen Auslöser, Versand, Zustellstatus und technische Fehler jeder Nachricht nachvollziehbar.
1-2-17-7 Event Management
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Planung, Vermarktung, Durchführung und Auswertung physischer, hybrider und virtueller Veranstaltungen. Sie ordnet Funktionen für Teilnehmerinteraktion, Verkauf, Registrierung, Kontaktgewinnung, Vernetzung, Veranstaltungsbetrieb und digitale Teilnahme. Die einzelnen Leistungen unterstützen klar abgegrenzte organisatorische und publikumbezogene Aufgaben im Veranstaltungslebenszyklus.
- 1-2-17-7-1 Audience Response: "Audience Response" ermöglicht die unmittelbare Erfassung und Darstellung von Reaktionen eines Veranstaltungspublikums. Die Leistung unterstützt Abstimmungen, Fragen, Bewertungen, Quizformate und Wortmeldungen über geeignete Endgeräte. Moderatoren steuern Freigabe, Zeitpunkt und Sichtbarkeit der eingehenden Beiträge. Ergebnisse werden in Echtzeit zusammengefasst und können in die laufende Präsentation einfließen. Die Leistung fördert Beteiligung und macht Meinungen oder Verständnisstände während einer Veranstaltung sichtbar.
- 1-2-17-7-2 Box Office: "Box Office" unterstützt die kaufmännische und operative Steuerung des Kartenverkaufs für Veranstaltungen und Spielstätten. Die Leistung verwaltet Vorstellungen, Kontingente, Sitzplätze, Preise, Verkaufskanäle, Reservierungen, Zahlungen und Rückerstattungen. Kassen- und Onlinefunktionen greifen auf denselben aktuellen Verfügbarkeitsbestand zu. Ausgabe und Prüfung von Tickets unterstützen Abholung, Versand, digitale Bereitstellung und Einlass. Berichte machen Verkäufe, Auslastung, Erlöse, Stornierungen und Abrechnungen nachvollziehbar.
- 1-2-17-7-3 Event Lead Capture: "Event Lead Capture" ermöglicht die Erfassung und Qualifizierung von Interessentenkontakten während Veranstaltungen. Die Leistung übernimmt Kontaktdaten aus Ausweisen, Codes, Formularen oder zulässigem Datenaustausch. Mitarbeitende ergänzen Gesprächsnotizen, Interessen, Einwilligungen und vereinbarte Folgeschritte. Synchronisation ordnet die Kontakte der richtigen Veranstaltung, Kampagne und Vertriebszuständigkeit zu. Die Leistung beschleunigt die strukturierte Weiterbearbeitung persönlicher Veranstaltungskontakte.
- 1-2-17-7-4 Event Marketing: "Event Marketing" ermöglicht die Vermarktung von Veranstaltungen an definierte Zielgruppen. Die Leistung verbindet Veranstaltungsseiten, Kampagnen, Einladungen, Inhalte, Kanäle, Partner und Anmeldedaten. Automatisierte Abläufe steuern Ankündigung, Erinnerung, Teilnehmergewinnung und Nachkommunikation. Segmentierung passt Botschaften an Interesse, Teilnahmeart und Registrierungsstatus an. Auswertungen machen Reichweite, Anmeldungen, Teilnahme und Beitrag einzelner Marketingmaßnahmen nachvollziehbar.
- 1-2-17-7-5 Event Networking and Matchmaking: "Event Networking and Matchmaking" ermöglicht die gezielte Vernetzung von Teilnehmern einer Veranstaltung. Profile erfassen Interessen, Angebote, Gesuche, Rollen und verfügbare Gesprächszeiten. Empfehlungs- und Suchfunktionen schlagen fachlich passende Kontakte oder Gruppen vor. Terminplanung koordiniert bestätigte Treffen an physischen oder virtuellen Gesprächsorten. Die Leistung unterstützt relevante Begegnungen und macht Kontaktaufnahme sowie Terminstatus nachvollziehbar.
- 1-2-17-7-6 Event Planning: "Event Planning" ermöglicht die organisatorische Vorbereitung und Koordination von Veranstaltungen. Die Leistung verwaltet Zeitpläne, Aufgaben, Budgets, Lieferanten, Räume, Personal, Ausstattung, Risiken und Freigaben. Abhängigkeiten und Verantwortlichkeiten verbinden einzelne Arbeitspakete zu einem gemeinsamen Veranstaltungsplan. Zusammenarbeit und Statusmeldungen halten interne sowie externe Beteiligte auf einem einheitlichen Arbeitsstand. Die Leistung macht Termine, Kosten, offene Entscheidungen und Vorbereitungsfortschritt nachvollziehbar.
- 1-2-17-7-7 Event Registration and Ticketing: "Event Registration and Ticketing" ermöglicht die Anmeldung von Teilnehmern und Ausgabe zugangsberechtigender Tickets. Die Leistung verwaltet Veranstaltungsarten, Kontingente, Teilnehmerdaten, Auswahloptionen, Preise, Zahlungen und Einwilligungen. Formulare und Prüfregeln führen durch Registrierung, Umbuchung, Stornierung und Warteliste. Tickets und Bestätigungen werden eindeutig erzeugt und beim Einlass geprüft. Berichte machen Registrierungsstand, Teilnehmerstruktur, Einnahmen und tatsächliche Anwesenheit nachvollziehbar.
- 1-2-17-7-8 Lead Retrieval: "Lead Retrieval" ermöglicht die Weiterverarbeitung registrierter Teilnehmerdaten durch berechtigte Aussteller oder Sponsoren. Ein Scan oder eine digitale Freigabe identifiziert den Kontakt während einer Veranstaltung. Berechtigungsregeln begrenzen die übermittelten Angaben auf den zulässigen Umfang. Notizen, Bewertungen und Folgeaufgaben ergänzen den abgerufenen Datensatz. Die Leistung stellt qualifizierte Kontakte zeitnah für nachgelagerte Vertriebs- und Marketingprozesse bereit.
- 1-2-17-7-9 Mobile Event Apps: "Mobile Event Apps" ermöglichen die Begleitung von Teilnehmern vor, während und nach einer Veranstaltung. Die Leistung stellt persönliche Agenda, Inhalte, Lagepläne, Nachrichten, Kontakte, Abstimmungen und aktuelle Hinweise bereit. Teilnehmer können Sitzungen vormerken, Fragen stellen und mit anderen Anwesenden interagieren. Benachrichtigungen informieren über Änderungen, Beginnzeiten und relevante Angebote. Nutzungsdaten machen Interesse, Beteiligung und Inanspruchnahme einzelner Veranstaltungsbestandteile nachvollziehbar.
- 1-2-17-7-10 Trade Show and Exhibition: "Trade Show and Exhibition" ermöglicht die Organisation von Messen und Ausstellungen mit mehreren Ausstellern und Flächen. Die Leistung verwaltet Hallenpläne, Stände, Aussteller, Verträge, Bestellungen, Termine, Sponsoring und Aufbauanforderungen. Portale ermöglichen Ausstellern die Auswahl von Flächen, Zusatzleistungen und Kommunikationsmaterialien. Betriebsplanung koordiniert Auf- und Abbau, Lieferzugänge, technische Dienste und Ansprechpartner. Berichte machen Flächenbelegung, Bestellungen, Erlöse und Erfüllung der Ausstellerleistungen nachvollziehbar.
- 1-2-17-7-11 Venue Management: "Venue Management" unterstützt die Steuerung von Veranstaltungsorten und ihrer räumlichen, technischen und personellen Ressourcen. Die Leistung führt Räume, Kapazitäten, Buchungen, Aufbauten, Ausstattung, Personal, Dienstleistungen, Verträge und Abrechnung zusammen. Kalender und Konfliktprüfungen koordinieren parallele Veranstaltungen, Umbauzeiten und gemeinsam genutzte Ressourcen. Arbeitsaufträge steuern Vorbereitung, Reinigung, Sicherheit und technische Betreuung. Berichte machen Auslastung, Kosten, Erlöse und Leistung des Veranstaltungsorts nachvollziehbar.
- 1-2-17-7-12 Virtual Event: "Virtual Event" unterstützt die Durchführung von Veranstaltungen mit ortsunabhängiger Online-Teilnahme. Die Leistung verbindet Liveübertragung, aufgezeichnete Inhalte, Sitzungen, Teilnehmerprofile, Chat, Fragen, Ausstellerflächen und Vernetzung. Rollen und Zeitpläne steuern Sprecher, Moderation, Zugang und parallele Programmpunkte. Interaktive Funktionen ermöglichen Beteiligung, Termine und Austausch innerhalb der digitalen Veranstaltungsumgebung. Auswertungen machen Registrierung, Anwesenheit, Inhaltsnutzung und Interaktion nachvollziehbar.
1-2-17-8 Lead Generation
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Gewinnung, Anreicherung, Erkennung und Priorisierung potenzieller Kundenkontakte. Sie ordnet Funktionen nach Erfassung, Informationsgewinnung, Bestandsanalyse, Bewertung und Identifikation von Besuchern. Die einzelnen Leistungen überführen beobachtetes Interesse in bearbeitbare und nachvollziehbar priorisierte Leads.
- 1-2-17-8-1 Lead Capture: "Lead Capture" ermöglicht die strukturierte Erfassung von Kontaktdaten und Interesse potenzieller Kunden. Die Leistung verwendet Formulare, eingebettete Elemente, Scans, Dialoge oder andere zulässige Eingabepunkte. Validierung prüft Vollständigkeit, Format, Einwilligung und mögliche Dubletten. Zuordnungsregeln verbinden den Kontakt mit Quelle, Kampagne, Inhalt und zuständiger Bearbeitung. Die Leistung übergibt vollständige Leads an Marketing- oder Vertriebsprozesse.
- 1-2-17-8-2 Lead Intelligence: "Lead Intelligence" ermöglicht die Anreicherung und Einordnung vorhandener potenzieller Kundenkontakte. Die Leistung verbindet Profilmerkmale, Organisationsdaten, Interaktionen, Interessen, Beziehungen und aktuelle Signale aus zulässigen Quellen. Zeitliche Ansichten zeigen, wie sich Aktivität und erkennbarer Bedarf eines Leads entwickeln. Hinweise machen relevante Ereignisse und mögliche Gesprächsanlässe für Marketing oder Vertrieb sichtbar. Die Informationen unterstützen eine sachgerechte Ansprache und Priorisierung einzelner Kontakte.
- 1-2-17-8-3 Lead Mining: "Lead Mining" ermöglicht die systematische Auffindung potenzieller Kunden in vorhandenen Datenbeständen und zulässigen externen Quellen. Die Leistung durchsucht Organisationen, Kontakte, Interaktionen und öffentliche Informationen nach festgelegten Zielmerkmalen. Filter und Modelle identifizieren Datensätze mit erkennbarer Passung zu Angebot oder Kampagne. Bereinigung und Abgleich verhindern unnötige Dubletten mit bereits bekannten Kontakten. Die Leistung erzeugt prüfbare Kandidatenlisten für weitere Qualifizierung und Ansprache.
- 1-2-17-8-4 Lead Scoring: "Lead Scoring" ermöglicht die Bewertung und Rangfolge potenzieller Kunden anhand festgelegter Merkmale und Verhaltenssignale. Die Leistung vergibt Punkte oder Wahrscheinlichkeiten für Passung, Interesse und erwartete Abschlussnähe. Regeln oder Modelle berücksichtigen Profil, Organisation, Interaktionen, Aktualität und negative Signale. Schwellenwerte lösen Segmentierung, Pflegeprogramme oder Übergabe an den Vertrieb aus. Die Leistung macht Priorisierungsentscheidungen konsistent und anhand ihrer Eingangsmerkmale nachvollziehbar.
- 1-2-17-8-5 Visitor Identification: "Visitor Identification" ermöglicht die zulässige Zuordnung zunächst unbekannter digitaler Besuche zu Personen oder Organisationen. Die Leistung verwendet Anmeldung, bekannte Kennungen, Netzmerkmale oder andere rechtmäßig verfügbare Identitätssignale. Wahrscheinlichkeits- und Abgleichsverfahren bewerten die Verlässlichkeit einer möglichen Zuordnung. Erkannte Besucher werden mit Seitenaufrufen, Interessen und Besuchszeitpunkten verbunden. Die Leistung macht relevante Nachfrage sichtbar, ohne eine nicht belastbare Zuordnung als gesicherte Identität auszugeben.
1-2-17-9 Marketing Operations and Content
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur operativen Planung, Automatisierung, Ausstattung und technischen Umsetzung wiederkehrender Marketingarbeit. Sie ordnet Funktionen für Inhaltsauswahl, Kampagnenabläufe, Ressourcen, interaktive Elemente, physische Erfüllung, Verlinkung, Messkennzeichnungen, Forschung und Webinare. Die einzelnen Leistungen unterstützen die kontrollierte Produktion und Ausführung von Marketingmaßnahmen über unterschiedliche Medienformen hinweg.
- 1-2-17-9-1 Content Curation: "Content Curation" unterstützt beim Auffinden, Auswählen, Ordnen und Kommentieren bereits vorhandener Inhalte. Die Leistung sammelt Beiträge aus internen und zulässigen externen Quellen anhand von Themen, Suchbegriffen oder Empfehlungen. Redakteure bewerten Relevanz, Qualität, Rechte und Eignung für bestimmte Zielgruppen. Kuratierte Sammlungen werden in Newsletter, Portale, soziale Kanäle oder redaktionelle Übersichten überführt. Die Leistung unterstützt eine nachvollziehbare Auswahl hilfreicher Inhalte ohne deren ursprüngliche Herkunft zu verschleiern.
- 1-2-17-9-2 Marketing Automation: "Marketing Automation" ermöglicht die regel- und ereignisgesteuerte Ausführung wiederkehrender Marketingabläufe. Die Leistung verbindet Zielgruppen, Kampagnen, Inhalte, Kanäle, Zeitpunkte, Reaktionen und Folgeaktionen. Arbeitsabläufe versenden Nachrichten, verändern Segmentzuordnungen, bewerten Kontakte und übergeben qualifizierte Vorgänge. Bedingungen berücksichtigen Verhalten, Profil, Einwilligung und bisherigen Kommunikationsverlauf. Die Leistung koordiniert mehrstufige Marketingprogramme und macht jeden automatisierten Schritt nachvollziehbar.
- 1-2-17-9-3 Marketing Calendar: "Marketing Calendar" unterstützt die gemeinsame zeitliche Planung von Kampagnen, Inhalten, Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Die Leistung stellt Termine, Abhängigkeiten, Zielgruppen, Kanäle, Verantwortliche und Status in einer übersichtlichen Kalenderansicht dar. Filter und Farblogik machen Überschneidungen, Lücken und hohe Kommunikationsdichte sichtbar. Änderungs- und Freigabeabläufe halten beteiligte Teams auf einem abgestimmten Planungsstand. Die Leistung schafft eine zentrale zeitliche Sicht auf geplante Marketingaktivitäten.
- 1-2-17-9-4 Marketing Resource Management: "Marketing Resource Management" unterstützt die Planung und Steuerung von Budgets, Personal, Agenturen, Materialien und Arbeitskapazitäten im Marketing. Die Leistung verbindet Vorhaben, Kostenstellen, Aufgaben, Freigaben, Beschaffungen und erwartete Ergebnisse. Planungsfunktionen verteilen begrenzte Mittel auf Kampagnen, Regionen, Marken oder Zeiträume. Ist-Daten werden mit genehmigten Budgets, Terminen und Kapazitäten verglichen. Die Leistung macht Ressourceneinsatz, Verpflichtungen, Abweichungen und verfügbare Spielräume nachvollziehbar.
- 1-2-17-9-5 Pop-Up Builder: "Pop-Up Builder" unterstützt die Erstellung und Steuerung eingeblendeter Elemente auf Websites oder Anwendungen. Visuelle Editoren kombinieren Texte, Bilder, Formulare, Schaltflächen und Gestaltungsregeln. Auslöser berücksichtigen Seite, Zeitpunkt, Scrolltiefe, Nutzerverhalten, Zielgruppe und Kontaktfrequenz. Varianten und Tests prüfen Wirkung auf Anmeldung, Hinweiswahrnehmung oder andere festgelegte Ziele. Die Leistung ermöglicht gezielte Einblendungen ohne vollständige Änderung der zugrunde liegenden Seite.
- 1-2-17-9-6 Print Fulfillment: "Print Fulfillment" ermöglicht die Auftragssteuerung für Produktion, Zusammenstellung und Versand gedruckter Marketingmaterialien. Die Leistung verwaltet Vorlagen, Bestände, Empfänger, Personalisierungsdaten, Stückzahlen, Produktionsstandorte und Lieferadressen. Prüf- und Freigabeschritte übergeben druckfähige Aufträge an geeignete Produktionsstellen. Lager- und Versandfunktionen koordinieren Kommissionierung, Verpackung, Zustellung und Nachbestellung. Berichte machen Mengen, Kosten, Bestände, Produktionsstatus und Lieferung nachvollziehbar.
- 1-2-17-9-7 Promotional Product Management: "Promotional Product Management" unterstützt die Verwaltung von Werbeartikeln und ihrer Verwendung in Marketingprogrammen. Die Leistung führt Artikel, Varianten, Gestaltung, Lieferanten, Bestände, Budgets, Bestellungen, Empfänger und Versand zusammen. Kataloge und Freigaberegeln begrenzen Auswahl nach Marke, Anlass, Region und Kostenrahmen. Bestands- und Fulfillment-Funktionen koordinieren Personalisierung, Lagerung und Auslieferung. Die Leistung macht Verfügbarkeit, Verwendung, Kosten und Verteilung physischer Werbemittel nachvollziehbar.
- 1-2-17-9-8 QR Code Generator: "QR Code Generator" ermöglicht die Erzeugung zweidimensionaler Codes für maschinenlesbare Verweise oder strukturierte Daten. Die Leistung codiert Zieladressen, Kontaktangaben, Texte, Zahlungsinformationen oder andere unterstützte Inhalte in ein prüfbares Muster. Gestaltung kann Größe, Fehlerkorrektur, Farbe und eingebettete Markenmerkmale innerhalb der Lesbarkeitsgrenzen anpassen. Dynamische Ausführungen erlauben eine spätere Änderung des Ziels hinter einer unveränderten Codegrafik. Die Leistung stellt exportierbare Codes und gegebenenfalls Scan- sowie Nutzungsstatistiken bereit.
- 1-2-17-9-9 Smart Link: "Smart Link" ermöglicht die kontextabhängige Weiterleitung eines gemeinsamen Links an unterschiedliche Zielinhalte. Die Leistung berücksichtigt Gerät, Betriebssystem, Sprache, Standort, Kampagne oder andere zulässige Aufrufmerkmale. Regeln führen Nutzer beispielsweise in eine passende Anwendung, einen Downloadkanal oder eine landesspezifische Zielseite. Fallback-Ziele behandeln unbekannte oder nicht unterstützte Kontexte. Die Leistung vereinfacht kanalübergreifende Verlinkung und misst Aufrufe sowie Zielverteilung.
- 1-2-17-9-10 Tag Management: "Tag Management" unterstützt die zentrale Verwaltung und kontrollierte Ausführung von Mess- und Integrationskennzeichnungen auf Websites oder Anwendungen. Die Leistung hält Skripte, Pixel, Auslöser, Variablen, Einwilligungsbedingungen und Umgebungen in versionierten Konfigurationen. Regeln bestimmen, wann ein Tag mit welchen Daten ausgeführt werden darf. Vorschau, Prüfung und Freigabe begrenzen technische Fehler vor der Veröffentlichung. Die Leistung entkoppelt häufige Änderungen an Analyse- und Marketingintegrationen von vollständigen Softwarebereitstellungen.
- 1-2-17-9-11 URL Shortener: "URL Shortener" umfasst Funktionen zur Erzeugung kompakter Webadressen, die auf längere Zieladressen weiterleiten. Die Leistung ordnet jedem Kurzlink ein Ziel, einen Gültigkeitszeitraum und gegebenenfalls Zugangsregeln zu. Individuelle Pfade und Domains unterstützen erkennbare Kampagnen- oder Markenbezüge. Aufrufdaten erfassen Zeitpunkt, Quelle und technische Kontextmerkmale im zulässigen Umfang. Die Leistung vereinfacht das Teilen langer Adressen und macht Nutzung einzelner Links nachvollziehbar.
- 1-2-17-9-12 User Research: "User Research" unterstützt die Planung, Durchführung und Auswertung von Untersuchungen mit aktuellen oder potenziellen Nutzern. Die Leistung verwaltet Forschungsfragen, Zielgruppen, Rekrutierung, Termine, Einwilligungen, Interviews, Tests, Beobachtungen und Notizen. Aufnahme- und Analysefunktionen strukturieren Aussagen, Verhaltensbelege, Themen und wiederkehrende Bedürfnisse. Repositorien verbinden Erkenntnisse mit Quellen, Produktfragen und beteiligten Teams. Die Leistung unterstützt nachvollziehbare Entscheidungen auf Grundlage systematisch erhobener Nutzerperspektiven.
- 1-2-17-9-13 Webinar Management: "Webinar Management" unterstützt die Planung, Bewerbung und Durchführung webbasierter Seminare und Präsentationen. Die Leistung verbindet Registrierungsseiten, Einladungen, Sprecher, Agenda, Liveübertragung, Präsentationen, Fragen, Umfragen und Aufzeichnungen. Rollen steuern Moderation, Vortrag, Teilnahme und technische Bedienung. Automatisierte Nachrichten begleiten Anmeldung, Erinnerung, Zugang und Nachbereitung. Berichte machen Registrierung, Anwesenheit, Verweildauer, Beteiligung und Inhaltsnutzung nachvollziehbar.
1-2-17-10 Marketing Strategy and Intelligence
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Gewinnung und Auswertung strategischer Erkenntnisse über Zielgruppen, Marken, Märkte, Technologien und Marketingwirkung. Sie ordnet Funktionen nach Untersuchungsgegenstand und Art der verwendeten Daten. Die einzelnen Leistungen verdichten Beobachtungen, Bewertungen und Leistungsdaten zu belastbaren Grundlagen für Marketingentscheidungen.
- 1-2-17-10-1 Audience Intelligence: "Audience Intelligence" ermöglicht die Analyse von Eigenschaften, Interessen, Beziehungen und Medienverhalten definierter Zielgruppen. Die Leistung verbindet zulässige demografische, inhaltliche, soziale und verhaltensbezogene Daten aus mehreren Quellen. Segmentierungen machen unterscheidbare Publikumsgruppen und ihre charakteristischen Themen sichtbar. Vergleichsfunktionen zeigen Überschneidungen, Unterschiede und Veränderungen zwischen Zielgruppen. Die Erkenntnisse unterstützen Positionierung, Inhaltsplanung, Kanalwahl und zielgruppengerechte Kommunikation.
- 1-2-17-10-2 B2B Services Reviews: "B2B Services Reviews" betreiben Plattformfunktionen zur Erfassung und Veröffentlichung strukturierter Bewertungen geschäftlicher Dienstleistungen. Die Leistung verbindet Dienstleisterprofile, Leistungsschwerpunkte, Kundenangaben, Erfahrungsberichte, Bewertungen und Nachweise. Prüfverfahren unterstützen die Zuordnung eines Beitrags zu einer tatsächlichen Geschäftsbeziehung. Such- und Vergleichsfunktionen helfen Unternehmen, Anbieter nach Erfahrung, Markt, Standort und Leistungsprofil einzuordnen. Die Leistung macht dokumentierte Kundenerfahrungen für Auswahl, Reputation und Anbieterentwicklung nutzbar.
- 1-2-17-10-3 Brand Intelligence: "Brand Intelligence" ermöglicht die fortlaufende Analyse der Wahrnehmung und Position einer Marke. Die Leistung führt Erwähnungen, Reichweite, Stimmung, Assoziationen, Wettbewerbsvergleiche, Kampagnenkontakte und Befragungsdaten zusammen. Modelle erkennen, welche Themen und Zielgruppen die Markenwahrnehmung beeinflussen. Zeitreihen zeigen Veränderungen nach Markt, Kanal, Ereignis und Kommunikationsmaßnahme. Die Erkenntnisse unterstützen Markenführung, Risikofrüherkennung und die Bewertung langfristiger Kommunikationswirkung.
- 1-2-17-10-4 Consumer Insights: "Consumer Insights" ermöglichen die Erforschung von Bedürfnissen, Einstellungen, Motiven und Entscheidungen privater Verbraucher. Die Leistung verbindet Befragungen, Verhaltensdaten, Transaktionen, Beobachtungen und zulässige externe Informationen. Segment- und Ursachenanalysen erklären Unterschiede zwischen Gruppen sowie Treiber von Auswahl, Nutzung und Zufriedenheit. Forschungsansichten stellen quantitative Muster und qualitative Aussagen gemeinsam dar. Die Erkenntnisse unterstützen Produktgestaltung, Angebotspositionierung, Kommunikation und Marktentscheidungen aus Verbrauchersicht.
- 1-2-17-10-5 Digital Analytics: "Digital Analytics" ermöglicht die Messung und Analyse der Nutzung von Websites, Anwendungen und anderen digitalen Angeboten. Die Leistung erfasst Seitenaufrufe, Ereignisse, Sitzungen, Quellen, technische Merkmale und definierte Zielhandlungen. Trichter, Segmente und Pfade zeigen, wie Nutzer digitale Inhalte und Funktionen tatsächlich verwenden. Qualitäts- und Einwilligungsregeln steuern Erfassung, Aufbewahrung und Auswertbarkeit der Daten. Die Ergebnisse unterstützen die Verbesserung digitaler Erlebnisse, Kampagnen und betrieblicher Ziele.
- 1-2-17-10-6 Market Intelligence: "Market Intelligence" ermöglicht die systematische Beobachtung und Analyse von Märkten, Teilnehmern und wirtschaftlichen Entwicklungen. Die Leistung sammelt Daten zu Nachfrage, Angebot, Preisen, Wettbewerbern, Kunden, Regulierung und relevanten Ereignissen. Vergleichs- und Zeitreihenfunktionen machen Marktgröße, Dynamik, Struktur und mögliche Veränderungen sichtbar. Benachrichtigungen weisen auf neue Akteure, Investitionen, Partnerschaften oder andere bedeutsame Entwicklungen hin. Die Erkenntnisse unterstützen Markteintritt, Planung, Positionierung und strategische Prioritäten.
- 1-2-17-10-7 Marketing Analytics: "Marketing Analytics" ermöglicht die gemeinsame Auswertung von Marketingaufwand, Aktivitäten, Reaktionen und wirtschaftlichen Ergebnissen. Die Leistung verbindet Kampagnen-, Kanal-, Kunden-, Kosten-, Lead-, Verkaufs- und Umsatzdaten. Modelle und Kennzahlen untersuchen Effizienz, Wirkung, Zuordnung und erwartete Entwicklung einzelner Maßnahmen. Vergleichsansichten bewerten Programme nach Zielgruppe, Zeitraum, Markt und eingesetztem Budget. Die Ergebnisse unterstützen Ressourcenverteilung, Prognose und nachvollziehbare Steuerung des gesamten Marketingportfolios.
- 1-2-17-10-8 Online Reputation Management: "Online Reputation Management" ermöglicht die Beobachtung und koordinierte Bearbeitung öffentlich sichtbarer Aussagen über eine Organisation, Marke oder Person. Die Leistung bündelt Bewertungen, Erwähnungen, Beiträge, Suchergebnisse und Reaktionen aus relevanten digitalen Quellen. Priorisierung erkennt reichweitenstarke, kritische oder zeitnahe Vorgänge und weist sie zuständigen Bearbeitern zu. Antwort- und Eskalationsabläufe unterstützen konsistente, dokumentierte Reaktionen auf Feedback und Falschinformationen. Auswertungen machen Stimmung, Themen, Antwortzeiten und Entwicklung der öffentlichen Wahrnehmung nachvollziehbar.
- 1-2-17-10-9 Technology Research: "Technology Research" ermöglicht die Untersuchung von Technologien, Anbietern und technologischen Märkten. Die Leistung bündelt Fachanalysen, Marktübersichten, Anbieterprofile, Leistungsmerkmale, Reifegrade, Investitionen und Entwicklungstrends. Such- und Vergleichsfunktionen ordnen Technologien nach Einsatz, Leistungsfähigkeit, Verbreitung und erwarteter Entwicklung. Quellen- und Aktualitätsangaben machen Grundlage und zeitliche Einordnung der Erkenntnisse nachvollziehbar. Die Leistung unterstützt Technologieauswahl, strategische Planung und die Bewertung neuer technischer Möglichkeiten.
- 1-2-17-10-10 Technology Reviews: "Technology Reviews" betreiben Plattformfunktionen zur Erfassung und Auswertung nutzerbasierter Bewertungen von Technologieprodukten und digitalen Diensten. Die Leistung verbindet Produktprofile, Einsatzkontexte, Rollen der Bewertenden, Erfahrungen, Stärken, Schwächen und Bewertungswerte. Prüfverfahren unterstützen die Echtheit und sachgerechte Zuordnung veröffentlichter Beiträge. Filter und Vergleiche machen Erfahrungen aus ähnlichen Organisationsgrößen, Branchen oder Anwendungsfällen auffindbar. Die Leistung ergänzt technische Produktinformationen um strukturierte Praxiserfahrungen tatsächlicher Nutzer.
1-2-17-11 Public Relations (PR)
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Planung, Durchführung und Bewertung organisierter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie ordnet Funktionen für Zielkontaktwahl, Beobachtung, Bereitstellung von Presseinhalten, Beziehungsmanagement, Analyse und Verteilung. Die einzelnen Leistungen unterstützen nachvollziehbare Kommunikation mit Journalisten, Meinungsbildnern und weiteren öffentlichen Multiplikatoren.
- 1-2-17-11-1 Media and Influencer Targeting: "Media and Influencer Targeting" ermöglicht die Identifikation geeigneter Journalisten, Redaktionen, Fachautoren und digitaler Meinungsbildner für ein Kommunikationsthema. Die Leistung führt Profile, Themen, Veröffentlichungen, Reichweiten, Zielgruppen, Kontaktdaten und bisherige Beziehungen zusammen. Such- und Relevanzfunktionen gleichen geplante Botschaften mit tatsächlichen fachlichen Interessen und Publikationsmustern ab. Listen und Verteiler ordnen ausgewählte Kontakte einer Kampagne oder Medienansprache zu. Die Leistung unterstützt eine gezielte Kontaktwahl statt undifferenzierter Massenansprache.
- 1-2-17-11-2 Media Monitoring: "Media Monitoring" ermöglicht die fortlaufende Beobachtung redaktioneller, ausgestrahlter und digital veröffentlichter Medieninhalte. Die Leistung sucht nach Organisationen, Marken, Personen, Themen und festgelegten Begriffen in relevanten Quellen. Klassifikation ordnet Treffer nach Quelle, Reichweite, Tonalität, Thema, Region und Veröffentlichungszeitpunkt. Warnungen machen kritische oder besonders bedeutsame Berichterstattung zeitnah sichtbar. Die Leistung stellt einen durchsuchbaren Nachweis öffentlicher Medienresonanz und ihrer Entwicklung bereit.
- 1-2-17-11-3 Online Newsroom: "Online Newsroom" ermöglicht die zentrale öffentliche Bereitstellung offizieller Presse- und Medieninformationen. Die Leistung veröffentlicht Meldungen, Ansprechpartner, Bilder, Videos, Dokumente, Fakten und Veranstaltungshinweise in einer mediengerechten Struktur. Such-, Filter- und Downloadfunktionen erleichtern Journalisten den Zugriff auf aktuelles freigegebenes Material. Redaktionsabläufe steuern Versionierung, Veröffentlichung, Aktualisierung und Archivierung. Die Leistung schafft eine verlässliche digitale Quelle für offizielle Organisationsinformationen.
- 1-2-17-11-4 PR Analytics: "PR Analytics" ermöglicht die Analyse der Reichweite, Resonanz und Wirkung von Öffentlichkeitsarbeit. Die Leistung verbindet Medienerwähnungen, Veröffentlichungen, Zielkontakte, Themen, Tonalität, Reichweiten und digitale Reaktionen. Kennzahlen und Vergleiche bewerten Kampagnen, Botschaften, Sprecher und Mediengruppen über Zeit. Inhaltsanalysen zeigen, welche Aussagen übernommen, verändert oder mit anderen Themen verbunden wurden. Die Ergebnisse unterstützen die Steuerung von Medienarbeit und die nachvollziehbare Bewertung ihrer öffentlichen Wirkung.
- 1-2-17-11-5 PR CRM: "PR CRM" unterstützt die Verwaltung langfristiger Beziehungen mit Journalisten, Redaktionen, Influencern und weiteren Multiplikatoren. Die Leistung führt Profile, Interessen, Kontaktdaten, Gespräche, Anfragen, Zusagen, Veröffentlichungen und Präferenzen zusammen. Verlauf und Aufgaben unterstützen abgestimmte Ansprache durch mehrere Kommunikationsverantwortliche. Verteiler und Segmentierung ordnen Kontakte nach Thema, Medium, Region und Beziehungspflege. Die Leistung macht Kommunikationshistorie, Zuständigkeit und nächsten sinnvollen Kontakt nachvollziehbar.
- 1-2-17-11-6 Press Release Distribution: "Press Release Distribution" ermöglicht die kontrollierte Verteilung freigegebener Pressemitteilungen an Medienkontakte und Veröffentlichungskanäle. Die Leistung verbindet Meldung, Verteiler, Versandzeitpunkt, Sprachfassung, Medienanhänge und Zielregion. Zustellfunktionen übertragen Inhalte per E-Mail, Nachrichtenfeed, Presseportal oder geeigneter Schnittstelle. Prüfungen sichern Format, Links, Metadaten und vollständige Empfängerzuordnung vor der Freigabe. Berichte machen Versand, Zustellung, Veröffentlichung und erkennbare Übernahmen nachvollziehbar.
1-2-17-12 Search, Channel and Local Marketing
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Kundengewinnung über Suchsysteme, Partner, Plattformen, physische Standorte und spezialisierte Vertriebskanäle. Sie ordnet Funktionen nach Auffindbarkeit, Vermittlungsmodell, Ortsbezug und angebundenem Marktumfeld. Die einzelnen Leistungen unterstützen die konsistente Präsenz und messbare Nachfrageentwicklung an verteilten digitalen und lokalen Kontaktpunkten.
- 1-2-17-12-1 Affiliate Marketing: "Affiliate Marketing" unterstützt die Steuerung erfolgsabhängiger Partnerschaften für die Vermittlung von Besuchern, Leads oder Verkäufen. Die Leistung verwaltet Partner, Werbemittel, Trackinglinks, Programme, Provisionsregeln und Auszahlungen. Zuordnungsfunktionen verbinden eine vermittelte Handlung mit dem beteiligten Partner und den gültigen Konditionen. Prüfungen erkennen doppelte, unzulässige oder manipulierte Vergütungsansprüche. Die Leistung macht Partnerleistung, offene Provisionen und Wirtschaftlichkeit einzelner Vermittlungskanäle nachvollziehbar.
- 1-2-17-12-2 App Store Optimization: "App Store Optimization" ermöglicht die Verbesserung der Auffindbarkeit und Darstellung mobiler Anwendungen in App-Marktplätzen. Die Leistung analysiert Suchbegriffe, Kategorien, Beschreibungen, Bilder, Bewertungen, Wettbewerber und Platzierungen. Vergleichs- und Testfunktionen unterstützen die Auswahl wirksamer Texte und visueller Darstellungen. Beobachtung zeigt Veränderungen von Rang, Sichtbarkeit, Seitenaufrufen und Installationen. Die Erkenntnisse helfen, Store-Einträge an tatsächliche Suchnachfrage und zulässige Plattformanforderungen anzupassen.
- 1-2-17-12-3 Blogger Outreach: "Blogger Outreach" ermöglicht die Identifikation und koordinierte Ansprache thematisch relevanter Blogger und unabhängiger Onlineautoren. Die Leistung führt Profile, Themen, Veröffentlichungen, Reichweiten, Kontaktdaten und bisherige Interaktionen zusammen. Such- und Bewertungsfunktionen ermitteln die fachliche Passung zu einer geplanten Kooperation oder Information. Arbeitsabläufe unterstützen individuelle Kontaktaufnahme, Rückmeldung, Vereinbarung und Nachverfolgung veröffentlichter Beiträge. Die Leistung macht Beziehungen, Zusagen und Ergebnisse der Bloggeransprache nachvollziehbar.
- 1-2-17-12-4 Book Marketing: "Book Marketing" unterstützt die Planung und Durchführung der Vermarktung von Büchern und anderen veröffentlichten Titeln. Die Leistung verbindet Titelinformationen, Zielgruppen, Autoren, Veröffentlichungsdaten, Rezensionen, Veranstaltungen, Händler, Kampagnen und Verkaufssignale. Arbeitsabläufe koordinieren Vorankündigung, Markteinführung, Leseransprache und langfristige Titelförderung. Medien- und Kontaktfunktionen unterstützen Rezensionsexemplare, Autorenauftritte, Newsletter und digitale Werbemaßnahmen. Auswertungen machen Reichweite, Resonanz und Verkaufsentwicklung je Titel und Kampagne nachvollziehbar.
- 1-2-17-12-5 Consumer Video Feedback: "Consumer Video Feedback" ermöglicht die Erhebung und Auswertung videobasierter Rückmeldungen von Verbrauchern. Die Leistung stellt Aufgaben, Fragen oder Produkttests bereit und führt Teilnehmer durch die Aufnahme eigener Antworten. Einwilligungs- und Freigabefunktionen steuern zulässige Nutzung, Aufbewahrung und Veröffentlichung des Materials. Transkription und Analyse erschließen Aussagen, Stimmung, wiederkehrende Themen und sichtbare Reaktionen. Die Leistung liefert qualitative Kundeneinblicke und verwendbare authentische Videobeiträge aus kontrollierten Forschungsabläufen.
- 1-2-17-12-6 Digital Signage: "Digital Signage" unterstützt die Verwaltung und zeitgesteuerte Ausspielung von Marketing- und Informationsinhalten auf vernetzten Bildschirmen. Die Leistung führt Anzeigen, Standorte, Bildschirmgruppen, Medien, Wiedergabelisten, Zeitpläne und Freigaben zusammen. Regeln passen Inhalte an Ort, Tageszeit, Zielgruppe, Veranstaltung oder verfügbare Daten an. Geräteüberwachung meldet Wiedergabestatus, Verbindungsprobleme und ausgefallene Anzeigen. Die Leistung steuert konsistente visuelle Kommunikation über verteilte physische Kontaktpunkte.
- 1-2-17-12-7 Local Listing Management: "Local Listing Management" ermöglicht die Pflege von Standortinformationen in Karten-, Such-, Verzeichnis- und Bewertungsdiensten. Die Leistung verwaltet Namen, Adressen, Rufnummern, Öffnungszeiten, Kategorien, Bilder, Leistungen und besondere Hinweise je Standort. Zentrale Verteilung aktualisiert die Angaben über mehrere externe Plattformen hinweg. Abgleich erkennt Dubletten, widersprüchliche Einträge und nicht autorisierte Änderungen. Die Leistung verbessert Konsistenz und Verlässlichkeit öffentlich auffindbarer Standortdaten.
- 1-2-17-12-8 Local SEO: "Local SEO" ermöglicht die Analyse und Verbesserung der organischen Auffindbarkeit einzelner Standorte in ortsbezogenen Suchergebnissen. Die Leistung untersucht Standortseiten, lokale Suchbegriffe, Verzeichniseinträge, Bewertungen, Wettbewerber und räumliche Rangpositionen. Empfehlungen machen fehlende oder widersprüchliche Signale für Suchsysteme sichtbar. Beobachtung vergleicht Sichtbarkeit, Anfragen, Wegbeschreibungen und Kontakte nach Standort und Suchgebiet. Die Leistung unterstützt eine stärkere lokale Präsenz für Nutzer mit konkretem Ortsbezug.
- 1-2-17-12-9 Location-Based Marketing: "Location-Based Marketing" ermöglicht die Auslösung oder Anpassung von Marketinginteraktionen anhand eines zulässig ermittelten Standorts. Die Leistung verwendet geografische Zonen, Nähe zu Orten, Bewegungsereignisse oder vom Nutzer gewählte Regionen. Regeln bestimmen, welche Nachricht, Anzeige oder Funktion innerhalb eines räumlichen und zeitlichen Kontexts bereitgestellt wird. Einwilligungs- und Frequenzkontrollen begrenzen die Nutzung sensibler Standortsignale. Die Leistung verbindet Kommunikation mit einem aktuellen oder relevanten physischen Nutzungskontext.
- 1-2-17-12-10 Marketplace Marketing: "Marketplace Marketing" unterstützt die Planung und Optimierung der Produktvermarktung auf digitalen Handelsmarktplätzen. Die Leistung verbindet Produktdaten, Angebote, Suchbegriffe, Platzierungen, Werbung, Bewertungen, Wettbewerber, Preise und Verkaufsleistung. Optimierungsfunktionen verbessern Titel, Inhalte, Medien und bezahlte Sichtbarkeit innerhalb der jeweiligen Plattform. Bestands- und Preissignale verhindern die Bewerbung nicht verfügbarer oder unpassend angebotener Produkte. Auswertungen machen Sichtbarkeit, Nachfrage, Werbekosten und Verkaufserfolg je Marktplatz nachvollziehbar.
- 1-2-17-12-11 Mobile Attribution: "Mobile Attribution" ermöglicht die Zuordnung von App-Installationen und nachfolgenden mobilen Ereignissen zu Marketingkontakten. Die Leistung verbindet Klicks, Anzeigenaufrufe, Installationen, Gerätekennungen und In-App-Aktivitäten unter zulässigen Identitätsregeln. Zuordnungsmodelle bestimmen, welcher Kanal oder welche Kampagne eine Handlung beeinflusst hat. Betrugs- und Plausibilitätsprüfungen erkennen künstliche Installationen oder manipulierte Ereignisfolgen. Die Ergebnisse unterstützen die Bewertung mobiler Akquisitionskosten und Kampagnenwirkung.
- 1-2-17-12-12 Multi-level Marketing (MLM): "Multi-level Marketing (MLM)" unterstützt die Verwaltung mehrstufiger Vertriebsorganisationen mit selbstständigen oder vertraglich gebundenen Vertriebspartnern. Die Leistung führt Partner, Hierarchien, Verkäufe, Ziele, Qualifikationen, Provisionen, Prämien und Auszahlungen zusammen. Vergütungsregeln berechnen Ansprüche aus eigenen und zurechenbaren nachgelagerten Umsätzen. Portale unterstützen Registrierung, Bestellung, Schulung, Kommunikation und Einsicht in persönliche Ergebnisse. Die Leistung macht Organisationsstruktur, Leistungszuordnung und mehrstufige Vergütung nachvollziehbar.
- 1-2-17-12-13 Multi-Location Marketing: "Multi-Location Marketing" unterstützt die gemeinsame Steuerung von Marketingaktivitäten für viele Filialen, Niederlassungen oder Standorte. Die Leistung verbindet zentrale Markenregeln mit lokalen Daten, Budgets, Kampagnen, Seiten, Anzeigen und Freigaben. Vorlagen ermöglichen standortspezifische Anpassungen innerhalb vorgegebener Gestaltungs- und Inhaltsgrenzen. Rollen verteilen Aufgaben zwischen Zentrale, regionalen Teams und lokalen Verantwortlichen. Auswertungen vergleichen Sichtbarkeit, Nachfrage, Kosten und Ergebnisse über einzelne Standorte hinweg.
- 1-2-17-12-14 SEO: "SEO" ermöglicht die Analyse und Verbesserung der organischen Auffindbarkeit von Webinhalten in Suchsystemen. Die Leistung untersucht technische Erreichbarkeit, Seitenstruktur, Inhalte, Suchbegriffe, Verweise, Wettbewerber und Rangpositionen. Prüfungen erkennen Indexierungsprobleme, fehlerhafte Metadaten, langsame Seiten und inhaltliche Lücken. Empfehlungen und Fortschrittsmessung unterstützen priorisierte Änderungen an Technik und Inhalt. Die Leistung macht Sichtbarkeit, Suchnachfrage und organische Zugriffe nach Themen und Seiten nachvollziehbar.
- 1-2-17-12-15 Store Locator: "Store Locator" ermöglicht die Suche und Darstellung geeigneter physischer Standorte einer Organisation. Die Leistung verbindet Standortadressen, Koordinaten, Öffnungszeiten, Leistungen, Verfügbarkeit, Kontaktdaten und besondere Merkmale. Nutzer suchen nach Ort, Entfernung, Angebot oder aktuellem Öffnungsstatus und erhalten passende Ergebnisse auf Karte oder Liste. Routen-, Kontakt- und Terminlinks führen von der Standortauswahl zur nächsten Handlung. Die Leistung macht verteilte Filialen und Einrichtungen anhand aktueller Kriterien auffindbar.
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Planung, Durchführung, Beobachtung und Auswertung organischer Marketingaktivitäten in sozialen Medien. Sie ordnet Funktionen für Kooperationen, Leistungsanalyse, öffentliche Gesprächsbeobachtung, Veröffentlichungssteuerung und integrierte Kanalverwaltung. Die einzelnen Leistungen unterstützen konsistente Beziehungen und Kommunikation innerhalb sozialer Plattformen.
- 1-2-17-13-1 Influencer Marketing: "Influencer Marketing" ermöglicht die Auswahl und Steuerung von Kooperationen mit digitalen Meinungsbildnern. Die Leistung führt Profile, Themen, Zielgruppen, Reichweiten, Interaktionsqualität, Kontaktdaten, Vereinbarungen, Inhalte und Vergütung zusammen. Prüfungen unterstützen die Bewertung von Passung, Authentizität, Zielgruppenzusammensetzung und möglichen Reputationsrisiken. Arbeitsabläufe koordinieren Ansprache, Briefing, Freigabe, Kennzeichnung, Veröffentlichung und Leistungsnachweis. Die Leistung macht Kosten, Reichweite, Reaktionen und Ergebnisse einzelner Kooperationen nachvollziehbar.
- 1-2-17-13-2 Social Media Analytics: "Social Media Analytics" ermöglicht die Auswertung eigener und vergleichbarer Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Die Leistung verbindet Beiträge, Reichweite, Aufrufe, Reaktionen, Kommentare, Weitergaben, Followerentwicklung und Zielhandlungen. Kennzahlen vergleichen Plattformen, Formate, Themen, Kampagnen und Veröffentlichungszeitpunkte. Zielgruppen- und Inhaltsanalysen zeigen, welche Beiträge bei welchen Gruppen Resonanz erzeugen. Die Ergebnisse unterstützen Redaktionsplanung, Ressourcensteuerung und Bewertung sozialer Medienarbeit.
- 1-2-17-13-3 Social Media Listening: "Social Media Listening" ermöglicht die Beobachtung öffentlich zugänglicher Gespräche und Erwähnungen in sozialen Medien. Die Leistung sucht nach Marken, Personen, Themen, Produkten, Wettbewerbern und festgelegten Begriffen. Klassifikation erkennt Sprache, Stimmung, Reichweite, Themenzusammenhang und zeitliche Dynamik der Beiträge. Warnungen machen Krisen, ungewöhnliche Ausschläge und besonders relevante Stimmen frühzeitig sichtbar. Die Leistung unterstützt Marktbeobachtung, Reputationsschutz und das Verständnis aktueller öffentlicher Diskussionen.
- 1-2-17-13-4 Social Media Management: "Social Media Management" unterstützt die zentrale Planung, Veröffentlichung und Bearbeitung organischer Beiträge in sozialen Netzwerken. Die Leistung verwaltet Konten, Redaktionspläne, Inhalte, Freigaben, Zeitpunkte, Kommentare, Nachrichten und Zuständigkeiten. Veröffentlichung überträgt freigegebene Beiträge an die ausgewählten Plattformen und dokumentiert deren Status. Gemeinsame Postfächer ordnen Reaktionen und Anfragen den zuständigen Teams zu. Die Leistung schafft kontrollierte Abläufe für regelmäßige soziale Kommunikation über mehrere Konten.
- 1-2-17-13-5 Social Media Suites: "Social Media Suites" umfassen integrierte digitale Funktionen, die mehrere Funktionen für soziale Medien in einer gemeinsamen Plattform verbinden. Die Leistung vereint Veröffentlichung, Interaktionsbearbeitung, Listening, Analyse, Kampagnensteuerung, Rollen und gegebenenfalls bezahlte Aktivitäten. Einheitliche Profile und Arbeitsabläufe koordinieren Teams, Marken, Regionen und zahlreiche soziale Konten. Zentrale Datenmodelle ermöglichen kanalübergreifende Berichte und abgestimmte Zugriffsrechte. Die Leistung unterstützt umfassenden Betrieb sozialer Medien ohne getrennte Verwaltung jeder Einzelfunktion.
1-2-18 Sales
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Entwicklung von Vertriebspartnern, Angebotserstellung, Verkaufsbeschleunigung und operativen Umsatzsteuerung. Sie ordnet Funktionen nach Partnerkanal, Konfiguration und Preisbildung, Kundeninteraktion sowie Vertriebs- und Vertragsbetrieb. Die untergeordneten Gruppen unterstützen den Weg von der Verkaufschance über das verbindliche Angebot bis zu Abschluss, Vergütung und Umsatzanalyse.
1-2-18-1 Partnerships Management
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Gewinnung, Steuerung und wirtschaftlichen Unterstützung von Vertriebs- und Kooperationspartnern. Sie ordnet Funktionen für Anreize, cloudbezogene Marktzugänge, Ökosystembeziehungen, Partnerbetrieb und gemeinsame Vermarktung. Die einzelnen Leistungen koordinieren Leistungen und Verantwortlichkeiten zwischen einer Organisation und ihren indirekten Vertriebskanälen.
- 1-2-18-1-1 Channel Incentives Management (CIM): "Channel Incentives Management (CIM)" unterstützt die Planung und Abrechnung von Anreizprogrammen für Vertriebs- und Handelspartner. Die Leistung verwaltet teilnehmende Partner, Ziele, Regeln, Nachweise, Umsätze, Ansprüche, Prämien und Budgets. Berechnungen ermitteln auf Grundlage bestätigter Leistungen die jeweils verdiente Vergütung. Prüf- und Freigabeabläufe behandeln Ausnahmen, Beanstandungen und mögliche Mehrfachansprüche. Berichte machen Programmkosten, Partnerbeteiligung, Zielerreichung und offene Verpflichtungen nachvollziehbar.
- 1-2-18-1-2 Cloud GTM: "Cloud GTM" unterstützt die Planung und Durchführung von Marktzugangs- und Vertriebsaktivitäten über Cloudanbieter und deren kommerzielle Marktplätze. Die Leistung verbindet Angebote, Listungen, Partnerbeziehungen, gemeinsame Kundenchancen, private Konditionen, Transaktionen und Abrechnung. Arbeitsabläufe koordinieren technische Freigabe, Veröffentlichung, Co-Selling und marketplacebasierte Vertragsabschlüsse. Datenabgleich ordnet Kunden, Umsätze und Partnerbeiträge den richtigen Cloudkanälen zu. Die Leistung unterstützt einen kontrollierten Go-to-Market-Prozess innerhalb mehrerer Cloudökosysteme.
- 1-2-18-1-3 Partner Ecosystem: "Partner Ecosystem" ermöglicht die Abbildung und Entwicklung eines Netzwerks aus Technologie-, Beratungs-, Vertriebs- und Leistungspartnern. Die Leistung führt Organisationen, Fähigkeiten, Angebote, Beziehungen, Regionen, Kunden, gemeinsame Chancen und Abhängigkeiten zusammen. Such- und Empfehlungsfunktionen identifizieren geeignete Partnerkombinationen für konkrete Märkte oder Vorhaben. Kooperationsräume unterstützen gemeinsame Planung, Austausch und Fortschrittsverfolgung. Die Leistung macht Struktur, Abdeckung, Leistung und Entwicklung des gesamten Partnernetzwerks sichtbar.
- 1-2-18-1-4 Partner Relationship Management (PRM): "Partner Relationship Management (PRM)" unterstützt die operative Verwaltung von Beziehungen mit Vertriebs- und Kooperationspartnern. Die Leistung verbindet Partnerprofile, Verträge, Onboarding, Zertifizierungen, Leads, Chancen, Inhalte, Support und Leistungskennzahlen. Portale ermöglichen registrierten Partnern Selbstbedienung, Datenaustausch und Zugriff auf freigegebene Ressourcen. Regeln verteilen Leads, schützen registrierte Verkaufschancen und steuern Rollen sowie Berechtigungen. Berichte machen Aktivität, Pipeline, Umsatz, Qualifikation und Betreuungsbedarf einzelner Partner nachvollziehbar.
- 1-2-18-1-5 Through-Channel Marketing: "Through-Channel Marketing" ermöglicht die Bereitstellung und Steuerung gemeinsamer Marketingaktivitäten über Vertriebspartner. Die Leistung stellt freigegebene Kampagnen, Vorlagen, Inhalte, Budgets und Zielgruppensegmente zur lokalen Nutzung bereit. Partner passen zugelassene Bestandteile innerhalb festgelegter Marken- und Inhaltsregeln an. Automatisierung unterstützt Verteilung, Durchführung, Leadübergabe und Nachweis gemeinsam finanzierter Maßnahmen. Die Leistung skaliert konsistente Vermarktung, während Partner ihren lokalen Marktbezug einbringen.
1-2-18-2 Quote Management
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Konfiguration, Preisbestimmung, Angebotsdokumentation und Weiterverarbeitung verkaufsfähiger Leistungen. Sie ordnet Funktionen nach fachlicher Zusammenstellung, kommerzieller Regelung, visueller Darstellung und Übergang in Vertrag sowie Abrechnung. Die einzelnen Leistungen erzeugen aus einem Kundenbedarf ein prüfbares und ausführbares Angebot.
- 1-2-18-2-1 CPQ: "CPQ" ermöglicht die regelbasierte Konfiguration, Preisberechnung und Angebotserstellung für Produkte und Dienstleistungen. Die Leistung führt Merkmale, Optionen, Abhängigkeiten, Preislisten, Rabatte, Vertragsbedingungen und Kundendaten zusammen. Konfigurationsregeln verhindern technisch oder kommerziell unzulässige Kombinationen. Freigabeabläufe behandeln Sonderpreise, Abweichungen und komplexe Angebotsstrukturen. Die Leistung erzeugt konsistente Angebote mit nachvollziehbarer Leistungsauswahl und Preisbildung.
- 1-2-18-2-2 Pricing Management: "Pricing Management" unterstützt die Entwicklung, Verwaltung und kontrollierte Anwendung von Preisen. Die Leistung verbindet Kosten, Marktinformationen, Kundensegmente, Preislisten, Rabatte, Schwellenwerte, Währungen und zeitliche Gültigkeiten. Modelle simulieren Auswirkungen unterschiedlicher Preisentscheidungen auf Nachfrage, Marge und Umsatz. Rollen und Freigaben steuern Änderungen sowie deren Veröffentlichung in Verkaufskanälen. Die Leistung schafft eine konsistente Preislogik und macht Ausnahmen sowie wirtschaftliche Wirkung nachvollziehbar.
- 1-2-18-2-3 Proposal Management: "Proposal Management" unterstützt die koordinierte Erstellung umfangreicher Verkaufsangebote und Antworten auf Kundenanfragen. Die Leistung verwaltet Anforderungen, Inhaltsbausteine, Verantwortliche, Termine, Beiträge, Nachweise, Freigaben und Dokumentversionen. Aufgaben und Prüfabläufe führen Fachbereiche, Vertrieb, Recht und Kalkulation zu einer gemeinsamen Fassung. Vorlagen und Inhaltsbibliotheken sichern konsistente Aussagen und reduzieren wiederholte Neuerstellung. Die Leistung macht Bearbeitungsstand, offene Anforderungen und endgültige Angebotsunterlagen nachvollziehbar.
- 1-2-18-2-4 Quote-to-Cash: "Quote-to-Cash" unterstützt die durchgängige Steuerung vom Verkaufsangebot bis zum Zahlungseingang. Die Leistung verbindet Konfiguration, Preis, Angebot, Vertrag, Bestellung, Leistung, Rechnung, Forderung und Erlöszuordnung. Status- und Übergaberegeln halten kommerzielle Daten über beteiligte Systeme hinweg konsistent. Änderungen, Verlängerungen und nutzungsabhängige Abrechnungen werden auf den zugrunde liegenden Vertrag zurückgeführt. Die Leistung macht Fortschritt, Verpflichtungen, Rechnungsstatus und realisierten Umsatz eines Geschäfts nachvollziehbar.
- 1-2-18-2-5 Visual Configuration: "Visual Configuration" ermöglicht die bildliche oder räumliche Zusammenstellung konfigurierbarer Produkte und Systeme. Nutzer wählen Komponenten, Merkmale, Farben, Maße und Anordnungen in einer interaktiven Darstellung. Regeln verändern die Visualisierung nur entsprechend technisch oder kommerziell zulässiger Kombinationen. Die erzeugte Konfiguration liefert Stücklisten, Merkmale oder Angebotsdaten an nachgelagerte Verkaufsprozesse. Die Leistung macht komplexe Auswahlentscheidungen sichtbar und reduziert Missverständnisse über den angebotenen Zustand.
1-2-18-3 Sales Acceleration
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Vorbereitung, Durchführung und Verbesserung unmittelbarer Vertriebsinteraktionen. Sie ordnet Funktionen für Übung, Gesprächsanalyse, Demonstration, Käuferzusammenarbeit, Kontaktsteuerung, Presales, Befähigung und Leistungsentwicklung. Die einzelnen Leistungen helfen Vertriebsteams, Chancen zielgerichtet zu bearbeiten und Kaufentscheidungen wirksam zu unterstützen.
- 1-2-18-3-1 AI Sales Roleplay: "AI Sales Roleplay" ermöglicht die simulationsbasierte Übung von Verkaufsgesprächen mit künstlich erzeugten Gesprächspartnern. Die Leistung stellt Szenarien, Kundenrollen, Einwände, Ziele und unterschiedliche Gesprächsverläufe bereit. Lernende führen Sprach- oder Textdialoge und reagieren auf dynamisch erzeugte Aussagen. Auswertung beurteilt Fragetechnik, Argumentation, Zuhören, Gesprächsstruktur und vereinbarte nächste Schritte. Die Leistung ermöglicht wiederholbares Training ohne ständige Beteiligung eines menschlichen Rollenspielpartners.
- 1-2-18-3-2 Conversation Intelligence: "Conversation Intelligence" ermöglicht die Aufzeichnung, Transkription und Analyse von Vertriebs- und Kundengesprächen. Die Leistung erkennt Themen, Fragen, Einwände, Redeanteile, Zusagen, Stimmung und genannte Wettbewerber. Zeitmarken und Suche erschließen relevante Gesprächsstellen für Nachbereitung und Coaching. Aggregierte Muster zeigen, welche Gesprächsweisen mit Fortschritt oder Abbruch verbunden sind. Die Leistung macht Gesprächsinhalte und Interaktionsqualität für Vertrieb, Führung und Lernen nachvollziehbar.
- 1-2-18-3-3 Demo Automation: "Demo Automation" unterstützt die standardisierte Erstellung und Durchführung von Produktdemonstrationen. Die Leistung verbindet vorbereitete Daten, geführte Abläufe, interaktive Ansichten, Erklärungen und kundenspezifische Varianten. Vertriebsmitarbeiter können relevante Funktionen zeigen, ohne jedes Demonstrationssystem manuell aufzubauen. Freigaben und Versionierung halten gezeigte Inhalte aktuell und konsistent. Die Leistung beschleunigt wiederholbare Demonstrationen und reduziert technische Ausfallrisiken in Verkaufssituationen.
- 1-2-18-3-4 Digital Sales Room: "Digital Sales Room" unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Verkaufsteam und potenziellen Kunden während eines Kaufprozesses. Die Leistung bündelt Präsentationen, Angebote, Aufzeichnungen, Zeitpläne, Ansprechpartner, Aufgaben und Nachrichten an einer gemeinsamen Stelle. Zugriffsrechte steuern, welche Beteiligten welche Inhalte sehen und bearbeiten dürfen. Aktivitätsdaten zeigen Nutzung, neue Fragen und noch offene Entscheidungsschritte. Die Leistung schafft einen nachvollziehbaren gemeinsamen Arbeitsort für komplexe Verkaufschancen.
- 1-2-18-3-5 Email Tracking: "Email Tracking" ermöglicht die Erfassung zulässiger Zustell- und Interaktionsereignisse bei vertrieblichen E-Mails. Die Leistung protokolliert Versand, Rückläufer, Öffnung, Linkklick und gegebenenfalls Antwortstatus. Ereignisse werden dem richtigen Kontakt, Vorgang und Absender zugeordnet. Benachrichtigungen weisen auf zeitnahe Reaktionen oder ausbleibende Zustellung hin. Die Leistung unterstützt eine kontextbezogene Nachverfolgung und macht den Kommunikationsverlauf nachvollziehbar.
- 1-2-18-3-6 Lead-to-Account Matching and Routing: "Lead-to-Account Matching and Routing" ermöglicht die Zuordnung neuer Kontakte zu bestehenden Kundenorganisationen und zuständigen Vertriebseinheiten. Die Leistung vergleicht Namen, Domains, Adressen, Konzernbeziehungen und weitere Organisationsmerkmale. Übereinstimmungsregeln bewerten, ob ein Lead einem vorhandenen Konto belastbar zugeordnet werden kann. Routing verteilt den Vorgang nach Region, Segment, Produkt, Kapazität oder Besitzregel an die richtige Stelle. Die Leistung verhindert doppelte Kundenkonten und beschleunigt die verantwortliche Bearbeitung eingehender Leads.
- 1-2-18-3-7 Outbound Call Tracking: "Outbound Call Tracking" ermöglicht die Erfassung und Auswertung ausgehender vertrieblicher Telefonkontakte. Die Leistung verbindet gewählte Nummer, Anrufer, Zielkontakt, Zeitpunkt, Dauer, Ergebnis und zugehörige Verkaufschance. Telefonieintegrationen starten Anrufe aus dem Arbeitsablauf und dokumentieren Metadaten automatisch. Gesprächsergebnisse und Folgeaufgaben ergänzen den Kontaktverlauf. Die Leistung macht Aktivität, Erreichbarkeit, Reaktion und Beitrag ausgehender Anrufe nachvollziehbar.
- 1-2-18-3-8 PreSales Management: "PreSales Management" unterstützt die Planung und Steuerung fachlicher Unterstützung vor einem Verkaufsabschluss. Die Leistung verwaltet Anfragen, Verkaufschancen, benötigte Expertise, Lösungsentwürfe, Workshops, Demonstrationen, Prüfungen und technische Risiken. Kapazitätsplanung ordnet Fachkräfte nach Qualifikation, Priorität und Verfügbarkeit geeigneten Chancen zu. Arbeitsabläufe koordinieren Übergaben, Ergebnisse, offene Fragen und zugesagte Folgeschritte. Berichte machen Auslastung, Bearbeitungszeit, fachlichen Beitrag und Einfluss auf Verkaufsfortschritt nachvollziehbar.
- 1-2-18-3-9 Sales Coaching: "Sales Coaching" unterstützt die strukturierte Entwicklung vertrieblicher Fähigkeiten anhand beobachteter Leistung und konkreter Arbeitssituationen. Die Leistung verbindet Gesprächsaufnahmen, Kennzahlen, Kompetenzmodelle, Rückmeldungen, Coachingpläne und Übungsaufgaben. Führungskräfte markieren Stärken, Entwicklungsbedarf und vereinbarte Maßnahmen für einzelne Mitarbeiter. Fortschrittsansichten zeigen, ob Verhaltensänderungen und Leistungsverbesserungen eintreten. Die Leistung macht individuelles Vertriebscoaching regelmäßig, evidenzbasiert und nachverfolgbar.
- 1-2-18-3-10 Sales Enablement: "Sales Enablement" ermöglicht die Bereitstellung von Wissen, Inhalten, Werkzeugen und Handlungsempfehlungen für Verkaufsteams. Die Leistung ordnet Materialien nach Produkt, Zielgruppe, Verkaufsphase, Wettbewerb und Kundensituation. Suche und Empfehlungen stellen passende Inhalte unmittelbar im Arbeitsablauf bereit. Nutzungs- und Wirkungsdaten zeigen, welche Materialien tatsächlich verwendet werden und Verkaufsfortschritt unterstützen. Die Leistung verbindet zentrale Vertriebsbefähigung mit den konkreten Anforderungen einzelner Verkaufschancen.
- 1-2-18-3-11 Sales Engagement: "Sales Engagement" unterstützt die Planung und Ausführung strukturierter Kontaktfolgen mit Interessenten und Kunden. Die Leistung verbindet E-Mail, Telefon, Aufgaben, soziale Kontakte und weitere zulässige Kanäle in zeitlich abgestimmten Sequenzen. Regeln passen nächste Schritte an Antworten, Aktivität, Segment und Verkaufsphase an. Arbeitslisten priorisieren fällige Kontakte und dokumentieren jede ausgeführte Interaktion. Die Leistung erhöht Verbindlichkeit und Konsistenz in der aktiven Vertriebsansprache.
- 1-2-18-3-12 Sales Performance Management: "Sales Performance Management" ermöglicht die Festlegung, Verfolgung und Steuerung der Leistung von Vertriebsorganisationen. Die Leistung verbindet Ziele, Gebiete, Quoten, Aktivitäten, Pipeline, Ergebnisse, Kompetenzen und Vergütung. Dashboards vergleichen tatsächliche Entwicklung mit Planwerten auf Mitarbeiter-, Team- und Organisationsebene. Planungs- und Entwicklungsfunktionen unterstützen Korrekturmaßnahmen bei erkennbaren Leistungsabweichungen. Die Leistung schafft ein gemeinsames Steuerungsmodell für erwartete und erreichte Vertriebsleistung.
- 1-2-18-3-13 Sales Planning: "Sales Planning" unterstützt die Planung von Gebieten, Kapazitäten, Quoten, Zielkonten und erwarteten Verkaufsergebnissen. Die Leistung verbindet Marktpotenzial, Kundenbestand, Personal, historische Leistung, Produktziele und Wachstumsannahmen. Szenarien vergleichen alternative Gebiets- und Ressourcenverteilungen vor ihrer Umsetzung. Regeln unterstützen ausgewogene Zuständigkeiten und nachvollziehbare Zielvorgaben. Die Leistung überführt Unternehmensziele in einen operativ ausführbaren Vertriebsplan.
- 1-2-18-3-14 Sales Training and Onboarding: "Sales Training and Onboarding" ermöglicht die systematische Einarbeitung und Weiterbildung von Vertriebsmitarbeitern. Die Leistung stellt Lernpfade, Produktwissen, Verkaufsmethoden, Übungen, Prüfungen und Zertifizierungen bereit. Rollen- und erfahrungsabhängige Programme ordnen Inhalte dem tatsächlichen Entwicklungsbedarf zu. Fortschrittskontrollen dokumentieren Teilnahme, Lernerfolg und Einsatzbereitschaft. Die Leistung beschleunigt die Befähigung neuer Mitarbeiter und hält vorhandene Teams fachlich aktuell.
- 1-2-18-3-15 Value Selling: "Value Selling" unterstützt die Entwicklung und Darstellung eines kundenspezifischen wirtschaftlichen Nutzens im Verkaufsprozess. Die Leistung verbindet Ausgangssituation, Zielzustand, Kosten, Nutzenannahmen, Risiken, Zeitverlauf und messbare Ergebnisgrößen. Modelle berechnen Geschäftswert, Amortisation und Szenarien auf Grundlage gemeinsam bestätigter Eingaben. Präsentations- und Arbeitsbereiche machen Annahmen sowie offene Nachweise für Käufer und Verkäufer transparent. Die Leistung unterstützt Entscheidungen, die sich auf erwartete Geschäftsergebnisse statt allein auf Funktionsmerkmale stützen.
1-2-18-4 Sales Operations and Revenue Management
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Kundenbeziehungen, Vertragsabwicklung, Vertriebsbetrieb, Umsatzprognose und leistungsbezogene Steuerung. Sie ordnet Funktionen für Assistenz, Telefonie, Verträge, Außendienst, Analyse, Vergütung und vertriebliche Erkenntnisse. Die einzelnen Leistungen schaffen eine gemeinsame operative und wirtschaftliche Grundlage für wiederholbare Verkaufs- und Umsatzprozesse.
- 1-2-18-4-1 AI Sales Assistant: "AI Sales Assistant" ermöglicht die kontextbezogene Unterstützung von Vertriebsmitarbeitern durch generative und analytische Funktionen. Die Leistung fasst Kundeninformationen zusammen, entwerft Nachrichten, bereitet Gespräche vor und schlagt nächste Schritte vor. Relevante Daten werden aus freigegebenen Kontakten, Verkaufschancen, Gesprächen, Dokumenten und Wissensquellen herangezogen. Nutzer prüfen und verändern erzeugte Inhalte vor einer geschäftlichen Verwendung. Die Leistung reduziert administrative Arbeit und stellt entscheidungsrelevanten Kontext im Vertriebsablauf bereit.
- 1-2-18-4-2 Auto Dialer: "Auto Dialer" ermöglicht die automatisierte Anwahl vorbereiteter Kontaktlisten. Die Leistung wählt Nummern einzeln oder vorausschauend und verbindet erreichte Gesprächspartner mit verfügbaren Mitarbeitern. Regeln berücksichtigen Zeitzone, Einwilligung, Sperrlisten, Kontaktfrequenz und Kampagnenzuordnung. Besetztzeichen, Nichterreichbarkeit und technische Ergebnisse werden automatisch dokumentiert. Die Leistung erhöht die nutzbare Gesprächszeit und macht den Ausgang jeder Anwahl nachvollziehbar.
- 1-2-18-4-3 Contract Analytics: "Contract Analytics" ermöglicht die strukturierte Auswertung von Vertragsinhalten und Vertragsbeständen. Die Leistung erkennt Parteien, Laufzeiten, Beträge, Pflichten, Rechte, Risiken, Klauseln und Abweichungen aus Dokumenten. Suche und Vergleich machen ähnliche Regelungen sowie ungewöhnliche Formulierungen über viele Verträge hinweg sichtbar. Fristen- und Risikomodelle weisen auf wirtschaftlich oder rechtlich relevante Sachverhalte hin. Die Leistung unterstützt Prüfung, Verhandlung, Bestandsanalyse und datenbasierte Vertragsentscheidungen.
- 1-2-18-4-4 Contract Management: "Contract Management" unterstützt die Erstellung, Verhandlung, Freigabe, Ablage und laufende Verwaltung von Verträgen. Die Leistung verbindet Vorlagen, Klauseln, Parteien, Versionen, Kommentare, Pflichten, Fristen, Änderungen und Dokumente. Arbeitsabläufe koordinieren fachliche, kaufmännische und rechtliche Prüfungen bis zum Abschluss. Erinnerungen und Aufgaben unterstützen Verlängerung, Kündigung, Leistungskontrolle und Nachverhandlung. Die Leistung macht Vertragsstand, Verantwortlichkeiten und den vollständigen Lebenszyklus nachvollziehbar.
- 1-2-18-4-5 CRM: "CRM" unterstützt die zentrale Verwaltung von Kundenbeziehungen, Kontakten und vertrieblichen Vorgängen. Die Leistung führt Organisationen, Personen, Kommunikation, Leads, Verkaufschancen, Aktivitäten, Angebote und Aufträge zusammen. Arbeitsabläufe unterstützen Akquise, Betreuung, Nachverfolgung und koordinierte Bearbeitung durch mehrere Teams. Rollen und Datenqualität sichern konsistente Kundeninformationen und geregelten Zugriff. Berichte machen Pipeline, Interaktionen, Kundenentwicklung und erzielte Abschlüsse nachvollziehbar.
- 1-2-18-4-6 Customer Revenue Optimization (CRO): "Customer Revenue Optimization (CRO)" ermöglicht die Steigerung und Sicherung des wirtschaftlichen Werts bestehender Kundenbeziehungen. Die Leistung verbindet Nutzung, Vertrag, Zufriedenheit, Support, Zahlungsdaten, Verlängerungen und zusätzliche Verkaufsmöglichkeiten. Modelle erkennen Abwanderungsrisiken, ungenutztes Potenzial und geeignete Zeitpunkte für Verlängerung oder Ausbau. Handlungsempfehlungen priorisieren Kunden und Maßnahmen nach erwartetem Wert und Wahrscheinlichkeit. Die Leistung unterstützt eine ausgewogene Steuerung von Bindung, Erweiterung und langfristigem Kundenumsatz.
- 1-2-18-4-7 E-Signature: "E-Signature" ermöglicht die elektronische Unterzeichnung und nachweisbare Zustimmung zu Dokumenten. Die Leistung führt Unterzeichner durch Identifikation, Dokumentenprüfung, Signaturhandlung und Abschlussbestätigung. Signaturdaten, Zeitstempel und Dokumentenintegrität werden mit der unterzeichneten Fassung verbunden. Arbeitsabläufe steuern Reihenfolge, Erinnerungen, Vertretung und den Status mehrerer Beteiligter. Die Leistung ermöglicht medienbrucharme Abschlüsse und stellt prüfbare Nachweise des Unterzeichnungsvorgangs bereit.
- 1-2-18-4-8 Field Sales: "Field Sales" unterstützt Vertriebsmitarbeiter bei persönlichen Kundenbesuchen und Außenterminen. Die Leistung stellt Kundenprofile, Routen, Termine, Produkte, Preise, Bestände, Präsentationen und offene Aufgaben auch unterwegs bereit. Vor-Ort-Funktionen erfassen Gesprächsergebnisse, Bestellungen, Bilder, Dokumente und Unterschriften. Synchronisation überträgt Änderungen zwischen mobilem Endgerät und zentralen Vertriebssystemen. Die Leistung verbindet Reiseplanung, Kundengespräch und unmittelbare Nachbearbeitung in einem mobilen Arbeitsablauf.
- 1-2-18-4-9 Revenue AI: "Revenue AI" ermöglicht die Prognose und Optimierung von Umsatzentwicklung durch maschinelle Lern- und Analyseverfahren. Die Leistung verbindet Pipeline, Kundenverhalten, Verkaufsaktivität, Produktnutzung, Verträge und historische Ergebnisse. Modelle schätzen Abschlusswahrscheinlichkeit, erwarteten Umsatz, Verlängerung und mögliche Risiken. Hinweise machen Abweichungen, fehlende Aktivitäten und aussichtsreiche Handlungsmöglichkeiten sichtbar. Die Leistung unterstützt Umsatzentscheidungen mit datenbasierten Vorhersagen und priorisierten Maßnahmen.
- 1-2-18-4-10 Revenue Operations and Intelligence (RO&I): "Revenue Operations and Intelligence (RO&I)" unterstützt die gemeinsame Steuerung von Marketing-, Vertriebs- und Kundenerfolgsprozessen entlang des Umsatzzyklus. Die Leistung vereinheitlicht Datenmodelle, Kennzahlen, Übergaben, Kapazitäten, Pipeline, Prognosen und Betriebsabläufe der beteiligten Teams. Prozessanalysen erkennen Reibungsverluste und inkonsistente Bearbeitung zwischen organisatorischen Zuständigkeiten. Planungs- und Steuerungsfunktionen richten Ressourcen sowie Maßnahmen auf gemeinsame Umsatzziele aus. Die Leistung schafft Transparenz und betriebliche Abstimmung über den vollständigen Kundenlebenszyklus.
- 1-2-18-4-11 Sales Analytics: "Sales Analytics" ermöglicht die Auswertung von Verkaufsaktivitäten, Pipeline, Abschlüssen und Vertriebsleistung. Die Leistung verbindet Kunden, Chancen, Produkte, Gebiete, Mitarbeiter, Zeiträume, Umsätze und Margen. Trichter- und Kohortenanalysen zeigen Konversion, Geschwindigkeit, Verlustgründe und Entwicklung einzelner Segmente. Prognosen und Vergleiche bewerten erwartete Ergebnisse gegenüber Zielen und historischen Mustern. Die Erkenntnisse unterstützen operative Steuerung, Ressourcenentscheidung und Verbesserung des Verkaufsprozesses.
- 1-2-18-4-12 Sales Compensation: "Sales Compensation" unterstützt die Planung, Berechnung und Abrechnung variabler Vertriebsvergütung. Die Leistung verwaltet Vergütungspläne, Teilnehmer, Quoten, Zielerreichung, Provisionssätze, Beschleuniger, Ausnahmen und Auszahlungen. Berechnungen ordnen bestätigte Verkäufe und Gutschriften den jeweils gültigen Regeln zu. Prüf- und Einsichtsprozesse behandeln Korrekturen, Beanstandungen und Genehmigungen. Die Leistung macht individuelle Ansprüche, Kosten, Abrechnungsgrundlagen und Wirkung der Vergütungsmodelle nachvollziehbar.
- 1-2-18-4-13 Sales Gamification: "Sales Gamification" ermöglicht die Motivation von Vertriebsteams durch spieltypische Ziele und Rückmeldungen. Die Leistung übersetzt ausgewählte Aktivitäten und Ergebnisse in Punkte, Abzeichen, Ranglisten, Herausforderungen oder Teamwettbewerbe. Regeln begrenzen die Wertung auf tatsächlich gewünschte und überprüfbare Verhaltensweisen. Fortschrittsanzeigen geben Mitarbeitern unmittelbares Feedback zu Zielstand und Vergleichsgruppe. Die Leistung ergänzt Vertriebssteuerung um sichtbare Anreize, ohne formale Leistungsbewertung oder Vergütung zu ersetzen.
- 1-2-18-4-14 Sales Intelligence: "Sales Intelligence" ermöglicht die Bereitstellung aktueller Informationen über potenzielle und bestehende Geschäftskunden. Die Leistung verbindet Organisationsdaten, Kontakte, Rollen, Technologien, Ereignisse, Beziehungen, Nachrichten und Kaufsignale aus zulässigen Quellen. Suche und Filter identifizieren Unternehmen sowie Ansprechpartner mit fachlicher und wirtschaftlicher Passung. Benachrichtigungen weisen auf Veränderungen und mögliche Gesprächsanlässe hin. Die Informationen unterstützen Akquise, Vorbereitung, Priorisierung und individuelle Ansprache im Vertrieb.
1-2-19 Security
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zum Schutz von Anwendungen, Daten, Identitäten, Endpunkten, Netzen und technischen Betriebsumgebungen. Sie ordnet Sicherheitsfunktionen nach Schutzobjekt, Angriffsebene und Aufgabe von Prävention über Erkennung bis Reaktion. Die untergeordneten Gruppen bilden technische und steuernde Maßnahmen für Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und kontrollierten Zugriff ab.
1-2-19-1 Cloud Security
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Absicherung von Cloudinfrastrukturen, Cloudanwendungen, Daten, Berechtigungen und bereitgestellten Arbeitslasten. Sie ordnet Funktionen für Konfigurationskontrolle, Zugriffsvermittlung, Überwachung, Bedrohungsreaktion und integrierten Schutz cloudnativer Systeme. Die einzelnen Leistungen berücksichtigen dynamische Ressourcen und geteilte Sicherheitsverantwortung in öffentlichen, privaten und hybriden Cloudumgebungen.
- 1-2-19-1-1 API Security: "API Security" ermöglicht die Erkennung, Prüfung und Absicherung von Programmierschnittstellen. Die Leistung inventarisiert erreichbare Endpunkte, Methoden, Datenflüsse, Authentisierung und tatsächliche Nutzung. Schutzregeln prüfen Anfragen auf unzulässige Zugriffe, Schemaabweichungen, Manipulation, Missbrauch und übermäßige Aufrufraten. Tests und Laufzeitbeobachtung erkennen Schwachstellen sowie unbekannte oder veraltete Schnittstellen. Die Leistung schützt maschinelle Zugänge, ohne die fachlich zulässige API-Nutzung zu verhindern.
- 1-2-19-1-2 Application Security Posture Management (ASPM): "Application Security Posture Management (ASPM)" ermöglicht die zusammengeführte Bewertung des Sicherheitszustands von Anwendungen über ihren Entwicklungslebenszyklus. Die Leistung übernimmt Befunde aus Codeprüfung, Abhängigkeiten, Tests, Cloudkonfiguration, Laufzeit und weiteren Sicherheitswerkzeugen. Korrelation ordnet doppelte oder zusammenhängende Funde der betroffenen Anwendung, Komponente und Version zu. Risikomodelle priorisieren Schwachstellen nach Erreichbarkeit, Ausnutzbarkeit, Schutzbedarf und betrieblichem Kontext. Die Leistung macht Sicherheitslage, Verantwortlichkeit und Behebungsfortschritt des Anwendungsbestands nachvollziehbar.
- 1-2-19-1-3 Cloud Access Security Broker (CASB): "Cloud Access Security Broker (CASB)" ermöglicht die Durchsetzung von Sicherheitsregeln zwischen Nutzern und verwendeten Clouddiensten. Die Leistung erkennt freigegebene und nicht freigegebene Dienste, Zugriffe, Geräte, Datenbewegungen und riskante Aktivitäten. Richtlinien steuern Anmeldung, Datennutzung, Freigabe, Download und Nutzung einzelner Cloudfunktionen. Überwachung kann über Schnittstellen, Proxys oder Protokolldaten der angebundenen Dienste erfolgen. Die Leistung schafft Transparenz und kontrollierten Zugriff auf Software- und Plattformdienste außerhalb der eigenen Infrastruktur.
- 1-2-19-1-4 Cloud Compliance: "Cloud Compliance" ermöglicht die Prüfung von Cloudressourcen und Betriebsprozessen gegen festgelegte interne, vertragliche oder regulatorische Anforderungen. Die Leistung verbindet Kontrollen, Ressourcenkonfigurationen, Nachweise, Verantwortlichkeiten, Ausnahmen und Prüfintervalle. Automatisierte Prüfungen erkennen Abweichungen von zulässigen Sicherheits- und Betriebsstandards. Arbeitsabläufe unterstützen Bewertung, Zuweisung, Behebung und dokumentierte Akzeptanz verbleibender Abweichungen. Die Leistung macht Erfüllungsstand und Nachweisgrundlage über dynamische Cloudumgebungen hinweg nachvollziehbar.
- 1-2-19-1-5 Cloud Data Security: "Cloud Data Security" erkennt und schützt sensible Daten in Cloudspeichern, Datenbanken und cloudbasierten Anwendungen. Die Leistung inventarisiert Datenbestände, klassifiziert Inhalte und erfasst Zugriffsrechte sowie tatsächliche Datenbewegungen. Richtlinien steuern Verschlüsselung, Freigabe, Übertragung, Aufbewahrung und zulässige Nutzung. Warnungen machen öffentliche Exposition, übermäßige Berechtigungen und ungewöhnliche Zugriffe sichtbar. Die Leistung schützt cloudgespeicherte Informationen anhand ihres Inhalts und Nutzungskontexts.
- 1-2-19-1-6 Cloud Detection and Response (CDR): "Cloud Detection and Response (CDR)" ermöglicht die Erkennung und Bearbeitung von Angriffen in Cloudumgebungen. Die Leistung analysiert Identitäts-, Verwaltungs-, Netzwerk-, Ressourcen- und Laufzeitereignisse in ihrem cloudbezogenen Zusammenhang. Erkennungsmodelle verbinden auffällige Einzelschritte zu möglichen Angriffspfaden und kompromittierten Ressourcen. Reaktionsabläufe isolieren Arbeitslasten, entziehen Berechtigungen, sichern Belege oder stoßen weitere Schutzmaßnahmen an. Die Leistung verkürzt die Zeit von einer verdächtigen Cloudaktivität bis zu ihrer Untersuchung und Eindämmung.
- 1-2-19-1-7 Cloud Edge Security: "Cloud Edge Security" unterstützt beim Schutz von Anwendungen und Datenverkehr an global verteilten cloudnahen Zugangspunkten. Die Leistung prüft Web-, API-, Netzwerk- und Namensverkehr, bevor dieser zentrale Dienste oder Endnutzer erreicht. Verteilte Regeln begrenzen Angriffe, schädliche Anfragen, unerlaubte Bots und Überlastungsversuche nahe ihrer Quelle. Identitäts- und Kontextsignale steuern zulässige Zugriffe auf veröffentlichte Anwendungen. Die Leistung verbindet skalierbare Randbereitstellung mit einheitlich durchgesetzten Sicherheitskontrollen.
- 1-2-19-1-8 Cloud File Security: "Cloud File Security" ermöglicht die Prüfung und kontrollierte Nutzung von Dateien in cloudbasierten Speicher- und Kollaborationsdiensten. Die Leistung analysiert hochgeladene, freigegebene oder übertragene Dateien auf Schadcode, sensible Inhalte und unerwünschte Dateitypen. Richtlinien können Freigabe, Download, externe Zusammenarbeit oder öffentliche Links begrenzen. Ereignis- und Versionsbezug zeigt, wann eine Datei durch wen verändert oder verbreitet wurde. Die Leistung schützt dateibasierte Zusammenarbeit, ohne zulässige Cloudarbeitsabläufe unnötig zu unterbrechen.
- 1-2-19-1-9 Cloud Infrastructure Entitlement Management (CIEM): "Cloud Infrastructure Entitlement Management (CIEM)" ermöglicht die Analyse und Begrenzung von Berechtigungen in Cloudinfrastrukturen. Die Leistung führt Identitäten, Rollen, Richtlinien, Ressourcen, mögliche Aktionen und tatsächliche Nutzung über Konten und Cloudanbieter zusammen. Effektive Rechte werden einschließlich Vererbung, Gruppenmitgliedschaft und übergreifender Vertrauensbeziehungen berechnet. Empfehlungen erkennen ungenutzte, übermäßige oder gefährlich kombinierte Berechtigungen und schlagen eine Reduzierung vor. Die Leistung unterstützt die Umsetzung minimal erforderlicher Zugriffe in komplexen Cloudumgebungen.
- 1-2-19-1-10 Cloud Security Monitoring and Analytics: "Cloud Security Monitoring and Analytics" ermöglicht die zentrale Beobachtung und Auswertung sicherheitsrelevanter Cloudereignisse. Die Leistung sammelt Verwaltungsprotokolle, Netzflüsse, Identitätsdaten, Ressourcenzustände, Konfigurationsänderungen und Schutzmeldungen. Korrelation und Zeitreihen erkennen ungewöhnliche Aktivitäten sowie Beziehungen zwischen Konten, Diensten und Arbeitslasten. Dashboards und Suchen unterstützen Lagebewertung, Untersuchung und Nachweisführung. Die Leistung schafft ein fortlaufendes Sicherheitsbild über verteilte Cloudressourcen hinweg.
- 1-2-19-1-11 Cloud Security Posture Management (CSPM): "Cloud Security Posture Management (CSPM)" ermöglicht die fortlaufende Prüfung von Cloudkonfigurationen und Ressourcenbeständen. Die Leistung vergleicht Einstellungen für Netzwerk, Identität, Speicher, Protokollierung und Dienste mit festgelegten Sicherheitsstandards. Fehlkonfigurationen, öffentlich erreichbare Ressourcen und fehlende Schutzkontrollen werden priorisiert. Automatisierte oder geführte Behebung führt Ressourcen in den gewünschten Zustand zurück. Die Leistung macht Konfigurationsrisiken und Sicherheitsfortschritt über Konten, Regionen und Cloudanbieter nachvollziehbar.
- 1-2-19-1-12 Cloud Workload Protection: "Cloud Workload Protection" unterstützt beim Schutz laufender virtueller Maschinen, Container, serverloser Funktionen und vergleichbarer Cloudarbeitslasten. Die Leistung beobachtet Prozesse, Dateien, Netzwerkverbindungen, Systemaufrufe und Laufzeitverhalten innerhalb der geschützten Instanzen. Präventions- und Erkennungsfunktionen blockieren Schadcode, Ausnutzung, unerlaubte Änderungen und verdächtige Ausführung. Schutzprofile berücksichtigen die vorgesehene Funktion und kurzlebige Bereitstellung cloudnativer Arbeitslasten. Die Leistung sichert den tatsächlichen Laufzeitbetrieb zusätzlich zur Prüfung seiner Infrastrukturkonfiguration.
- 1-2-19-1-13 Cloud-Native Application Protection Platform (CNAPP): "Cloud-Native Application Protection Platform (CNAPP)" ermöglicht die Laufzeit. Die Leistung verbindet Konfigurations-, Berechtigungs-, Code-, Abhängigkeits-, Daten- und Arbeitslastsicherheit in einem gemeinsamen Kontext. Ein Anwendungsmodell ordnet Ressourcen, Identitäten, Schwachstellen, Daten und aktive Bedrohungen ihren technischen Beziehungen zu. Priorisierung bewertet Angriffspfade und tatsächliche Erreichbarkeit statt isolierter Einzelbefunde. Die Leistung koordiniert Prävention, Sichtbarkeit und Reaktion über Entwicklungs- sowie Cloudbetriebsteams hinweg.
- 1-2-19-1-14 SaaS Security Posture Management (SSPM): "SaaS Security Posture Management (SSPM)" ermöglicht die Prüfung und Verbesserung der Sicherheitskonfiguration genutzter Softwaredienste. Die Leistung erfasst Administrationsoptionen, Nutzer, Rollen, Integrationen, Freigaben, Authentisierung und sicherheitsrelevante Dienstfunktionen. Vergleiche mit festgelegten Standards erkennen riskante Einstellungen, übermäßige Rechte und unkontrollierte Drittverbindungen. Änderungsüberwachung weist auf neue Abweichungen und privilegierte Eingriffe hin. Die Leistung macht Sicherheitszustand und Behebungsbedarf über zahlreiche SaaS-Anwendungen hinweg nachvollziehbar.
1-2-19-2 Confidentiality
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen und Vertrauensmittel zum Schutz von Daten gegen unberechtigte Kenntnisnahme. Sie ordnet Funktionen für kryptografische Verschlüsselung sowie Ausstellung und Verwaltung digitaler Zertifikate. Die einzelnen Leistungen sichern Kommunikationsbeziehungen und gespeicherte Informationen anhand kontrollierter Schlüssel und Identitätsnachweise.
- 1-2-19-2-1 Certificate Lifecycle Management (CLM): "Certificate Lifecycle Management (CLM)" unterstützt die zentrale Verwaltung digitaler Zertifikate über ihren vollständigen Lebenszyklus. Die Leistung inventarisiert Zertifikate, Schlüssel, Aussteller, Verwendungszwecke, Eigentümer und Ablaufdaten. Arbeitsabläufe steuern Beantragung, Prüfung, Ausstellung, Verteilung, Erneuerung, Sperrung und Austausch. Überwachung erkennt unbekannte, ablaufende, fehlerhaft konfigurierte oder nicht mehr vertrauenswürdige Zertifikate. Die Leistung verhindert vermeidbare Vertrauens- und Betriebsstörungen durch kontrollierte Zertifikatsverwaltung.
- 1-2-19-2-2 Encryption: "Encryption" ermöglicht die kryptografische Umwandlung lesbarer Daten in eine nur mit berechtigtem Schlüssel nutzbare Form. Die Leistung schützt Daten bei Speicherung, Verarbeitung und Übertragung entsprechend dem vorgesehenen Einsatz. Algorithmen, Schlüssel, Betriebsarten und Zugriffsregeln bestimmen den tatsächlichen Schutz. Entschlüsselung wird ausschließlich für berechtigte Identitäten, Anwendungen oder technische Prozesse bereitgestellt. Die Leistung erhält die Vertraulichkeit sensibler Informationen gegenüber unbefugten Empfängern und kompromittierten Speichermedien.
- 1-2-19-2-3 SSL & TLS Certificates: "SSL & TLS Certificates" deckt digitale Dienste zur Ausstellung und Bereitstellung von Zertifikaten für Identitäten und öffentliche Schlüssel in verschlüsselten Netzwerkverbindungen ab. Die verwalteten Zertifikate verbinden einen Domain-, Geräte- oder Organisationsnamen mit einem kryptografischen Schlüssel und einem vertrauenswürdigen Aussteller. Gültigkeit, Zertifikatskette und Verwendungszweck werden beim Aufbau der Verbindung geprüft. Das zugehörige private Schlüsselmaterial ermöglicht Authentisierung und die Aushandlung geschützter Sitzungen. Die Leistung unterstützt vertrauliche und gegen Manipulation gesicherte Kommunikation über Transportprotokolle.
1-2-19-3 Data Security
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zum Auffinden, Klassifizieren und Schützen sensibler Daten über Speicherorte, Anwendungen und Übertragungswege hinweg. Sie ordnet Funktionen für Verlustprävention, Maskierung, Sicherheitslage, Datenbankkontrolle, Schlüssel, mobile Nutzung und technische Geheimnisse. Die einzelnen Leistungen richten Schutzentscheidungen am Inhalt, Wert und zulässigen Gebrauch der Informationen aus.
- 1-2-19-3-1 Data Center Security: "Data Center Security" ermöglicht die gemeinsame Überwachung und Steuerung physischer sowie logischer Sicherheitskontrollen in Rechenzentren. Die Leistung verbindet Zutritt, Besucher, Anlagenzustände, Video, Alarme, Geräteinventar und betriebliche Berechtigungen. Korrelation macht Zusammenhänge zwischen räumlichen Ereignissen und technischen Systemaktivitäten sichtbar. Arbeitsabläufe koordinieren Freigabe, Begleitung, Störungsbearbeitung und Eskalation sicherheitsrelevanter Vorgänge. Die Leistung schafft ein nachvollziehbares Schutzbild für Räume, Infrastruktur, Geräte und dort verarbeitete Daten.
- 1-2-19-3-2 Data Loss Prevention (DLP): "Data Loss Prevention (DLP)" ermöglicht die Erkennung und Verhinderung unzulässiger Nutzung oder Weitergabe sensibler Informationen. Die Leistung untersucht Inhalte und Metadaten in Dateien, Nachrichten, Endpunkten, Cloudanwendungen und Netzwerkübertragungen. Richtlinien verbinden Datenklassifikation, Nutzer, Ziel, Kanal und Handlung zu einer Schutzentscheidung. Maßnahmen können warnen, protokollieren, verschlüsseln, quarantänisieren oder eine Übertragung blockieren. Die Leistung begrenzt unbeabsichtigten und vorsätzlichen Datenabfluss anhand definierter Informationsschutzregeln.
- 1-2-19-3-3 Data Masking: "Data Masking" ermöglicht die Ersetzung sensibler Datenwerte durch realistisch strukturierte, aber nicht offenlegende Darstellungen. Die Leistung verändert Inhalte statisch in Kopien oder dynamisch bei einer Abfrage und Anzeige. Regeln berücksichtigen Datentyp, Beziehung, Format, Rolle und erforderliche fachliche Nutzbarkeit. Konsistente Maskierung erhält referenzielle Zusammenhänge über Tabellen, Dateien und Systeme hinweg. Die Leistung ermöglicht Entwicklung, Test, Analyse oder eingeschränkte Nutzung ohne Offenlegung der ursprünglichen sensiblen Werte.
- 1-2-19-3-4 Data Security Posture Management (DSPM): "Data Security Posture Management (DSPM)" ermöglicht die fortlaufende Ermittlung des Sicherheitszustands verteilter Datenbestände. Die Leistung entdeckt Speicherorte, klassifiziert sensible Inhalte und erfasst Eigentümer, Zugriffsrechte, Datenflüsse sowie Schutzkontrollen. Risikomodelle verbinden Datenwert mit Exposition, übermäßiger Berechtigung, Fehlkonfiguration und tatsächlicher Nutzung. Priorisierte Befunde zeigen, welche Daten durch welchen Pfad gefährdet sind und wer die Behebung verantwortet. Die Leistung macht Datenrisiken über Cloud-, Plattform- und lokale Umgebungen hinweg nachvollziehbar.
- 1-2-19-3-5 Data-Centric Security: "Data-Centric Security" ermöglicht die dauerhafte Verknüpfung von Schutzregeln mit den zu schützenden Informationen selbst. Die Leistung klassifiziert Daten und wendet Verschlüsselung, Rechte, Kennzeichnung oder Nutzungsbedingungen unabhängig vom aktuellen Speicherort an. Identität und Kontext bestimmen, ob Inhalte angezeigt, bearbeitet, weitergegeben oder exportiert werden dürfen. Schutzmetadaten und Kontrollen begleiten Dateien oder Datensätze über Systemgrenzen hinweg. Die Leistung erhält den Informationsschutz auch nach einer zulässigen Übertragung aus dem ursprünglichen System.
- 1-2-19-3-6 Database Security: "Database Security" unterstützt beim Schutz von Datenbanken gegen unberechtigte Zugriffe, Manipulation und missbräuchliche Abfragen. Die Leistung überwacht Konten, Berechtigungen, Konfigurationen, Abfrageverhalten, Änderungen und administrative Tätigkeiten. Richtlinien erkennen riskante Rechte, ungewöhnliche Datenzugriffe und bekannte Angriffsmuster. Schutzmaßnahmen können Sitzungen begrenzen, sensible Ergebnisse maskieren oder verdächtige Aktionen blockieren. Die Leistung macht Nutzung und Sicherheitszustand strukturierter Datenspeicher nachvollziehbar.
- 1-2-19-3-7 Encryption Key Management: "Encryption Key Management" ermöglicht die kontrollierte Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Verwendung kryptografischer Schlüssel. Die Leistung ordnet Schlüssel ihren Eigentümern, Algorithmen, Schutzobjekten, Gültigkeiten und berechtigten Anwendungen zu. Arbeitsabläufe steuern Aktivierung, Rotation, Sicherung, Wiederherstellung, Sperrung und Vernichtung. Zugriffs- und Protokollfunktionen schützen Schlüsselmaterial vor unberechtigter Einsicht und nicht genehmigter Verwendung. Die Leistung stellt die verlässliche Schlüsselgrundlage für Verschlüsselungs- und Signaturverfahren bereit.
- 1-2-19-3-8 Mobile Data Security: "Mobile Data Security" unterstützt beim Schutz von Daten auf Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten. Die Leistung trennt geschäftliche Inhalte, kontrolliert Anwendungen, verschlüsselt Speicher und sichert Datenübertragungen. Richtlinien berücksichtigen Gerätezustand, Nutzeridentität, Standort, Netzwerk und Schutzbedarf der Informationen. Bei Verlust, Regelverstoß oder kompromittiertem Gerät können Zugriffe entzogen und geschützte Daten entfernt werden. Die Leistung ermöglicht mobile Informationsnutzung unter kontrollierten Sicherheitsbedingungen.
- 1-2-19-3-9 Secrets Management: "Secrets Management" unterstützt die sichere Verwaltung technischer Geheimnisse wie Passwörter, Tokens, API-Schlüssel und Zertifikatszugänge. Die Leistung speichert Geheimnisse verschlüsselt und gibt sie nur an authentisierte Anwendungen, Systeme oder berechtigte Nutzer aus. Kurzlebige Zugangsdaten und automatische Rotation begrenzen Dauer und Wirkung einer möglichen Offenlegung. Schnittstellen ermöglichen Anwendungen den Abruf ohne fest eingebettete Geheimnisse im Quellcode oder in Konfigurationsdateien. Protokolle machen Zugriff, Änderung und Verwendung jedes Geheimnisses nachvollziehbar.
1-2-19-4 DevSecOps
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Einbindung von Sicherheitsprüfung und Anwendungsschutz in Entwicklung, Bereitstellung und Laufzeit. Sie ordnet Funktionen für Code-, Komponenten-, Container-, Schnittstellen- und Laufzeitsicherheit sowie kontrollierte Angriffstests. Die einzelnen Leistungen machen Sicherheitsprobleme früh erkennbar oder begrenzen ihre Ausnutzung im produktiven Betrieb.
- 1-2-19-4-1 Application Shielding: "Application Shielding" ermöglicht die technische Härtung ausführbarer Anwendungen gegen Analyse, Manipulation und unberechtigte Veränderung. Die Leistung verändert oder ergänzt Programmcode durch Verschleierung, Integritätsprüfungen, Anti-Debugging und Schutz sensibler Logik. Laufzeitkontrollen erkennen veränderte Dateien, unsichere Ausführungsumgebungen und Eingriffe in den Programmablauf. Reaktionen können Funktionen begrenzen, Geheimnisse schützen oder die Ausführung kontrolliert beenden. Die Leistung erhöht den Widerstand ausgelieferter Anwendungen gegen Rückentwicklung und Manipulation.
- 1-2-19-4-2 Container Security: "Container Security" unterstützt beim Schutz von Containerimages, Registries, Orchestrierungsumgebungen und laufenden Containern. Die Leistung prüft Images auf Schwachstellen, Schadcode, Geheimnisse, unsichere Pakete und fehlerhafte Konfigurationen. Bereitstellungsregeln verhindern den Start nicht freigegebener oder unzureichend geschützter Images. Laufzeitbeobachtung erkennt ungewöhnliche Prozesse, Netzwerkverbindungen, Dateiveränderungen und Rechteausweitungen. Die Leistung sichert den Containerlebenszyklus von der Erstellung bis zum produktiven Betrieb.
- 1-2-19-4-3 Dynamic Application Security Testing (DAST): "Dynamic Application Security Testing (DAST)" ermöglicht die Sicherheitsprüfung einer laufenden Anwendung von außen. Die Leistung sendet kontrollierte Anfragen an erreichbare Oberflächen und beobachtet Antworten auf typische Angriffsmuster. Tests erkennen beispielsweise Eingabefehler, unsichere Sitzungen, Offenlegung und fehlerhafte Zugriffskontrollen. Die Prüfung benötigt grundsätzlich keinen Zugriff auf den zugrunde liegenden Quellcode. Die Leistung zeigt ausnutzbare Schwachstellen aus Sicht eines externen oder authentisierten Anwenders.
- 1-2-19-4-4 Interactive Application Security Testing (IAST): "Interactive Application Security Testing (IAST)" ermöglicht die Sicherheitsanalyse einer laufenden Anwendung während funktionaler Nutzung oder Tests. In die Anwendung eingebundene Sensoren beobachten Datenflüsse, Ausführungspfade, Bibliotheken und sicherheitsrelevante Operationen. Externe Eingaben werden mit ihrer tatsächlichen Verarbeitung im Code verbunden. Befunde enthalten dadurch konkrete Angaben zu betroffener Stelle, Laufzeitkontext und möglicher Ausnutzung. Die Leistung kombiniert interne Anwendungssicht mit real ausgeführten Testfällen.
- 1-2-19-4-5 Log Analysis: "Log Analysis" ermöglicht die Sammlung, Suche und Auswertung protokollierter System-, Anwendungs- und Sicherheitsereignisse. Die Leistung normalisiert unterschiedliche Formate und ordnet Zeit, Quelle, Identität, Vorgang sowie Ergebnis einheitlich zu. Abfragen und Mustererkennung machen Fehler, Angriffe, Abweichungen und zusammenhängende Ereignisfolgen sichtbar. Zeitreihen und Korrelation unterstützen Untersuchung über mehrere technische Komponenten hinweg. Die Leistung erschließt Protokolldaten für Diagnose, Überwachung und sicherheitsbezogene Nachweisführung.
- 1-2-19-4-6 Penetration Testing: "Penetration Testing" unterstützt die Planung, Durchführung und Dokumentation kontrollierter Angriffsprüfungen gegen Systeme und Anwendungen. Die Leistung umfasst Informationsgewinnung, Schwachstellenprüfung, kontrollierte Ausnutzungsversuche, Rechteerweiterung und den Nachweis technischer Auswirkungen. Testumfang, zulässige Methoden, Ziele und Zeitfenster werden vor Ausführung festgelegt. Belege und Berichte trennen bestätigte Angriffspfade von bloßen automatisierten Verdachtsfunden. Die Leistung unterstützt Fachprüfer bei der realitätsnahen Bewertung tatsächlich ausnutzbarer Sicherheitslücken.
- 1-2-19-4-7 Runtime Application Self-Protection (RASP): "Runtime Application Self-Protection (RASP)" unterstützt beim unmittelbaren Schutz einer Anwendung aus ihrem eigenen Laufzeitkontext. Eingebundene Komponenten beobachten Anfragen, Datenflüsse, Funktionsaufrufe und sicherheitsrelevante Operationen während der Ausführung. Sie erkennen Angriffsversuche anhand der tatsächlichen Verarbeitung und des betroffenen Codes. Schutzregeln können eine schädliche Operation blockieren, die Sitzung begrenzen oder detailliert alarmieren. Die Leistung reagiert innerhalb der Anwendung auf Laufzeitangriffe, ohne allein auf vorgelagerte Netzfilter angewiesen zu sein.
- 1-2-19-4-8 Secure Code Review: "Secure Code Review" ermöglicht die strukturierte manuelle Prüfung von Quellcode auf sicherheitsrelevante Fehler. Die Leistung unterstützt Auswahl kritischer Komponenten, Navigation, Kommentierung, Prüflisten, Belegsammlung und Nachverfolgung. Prüfer untersuchen Datenflüsse, Vertrauensgrenzen, Authentisierung, Autorisierung, Fehlerbehandlung und kryptografische Nutzung im fachlichen Kontext. Befunde werden betroffenen Codezeilen, Risiken, Empfehlungen und Verantwortlichen zugeordnet. Die Leistung macht fachkundige Codeprüfung wiederholbar und ihren Behebungsfortschritt nachvollziehbar.
- 1-2-19-4-9 Secure Code Training: "Secure Code Training" ermöglicht die Vermittlung sicherer Programmierpraktiken an Softwareentwickler. Die Leistung stellt sprach-, framework- und schwachstellenspezifische Lernmodule, Übungen und Prüfungen bereit. Interaktive Aufgaben lassen unsicheren Code erkennen, korrigieren und gegen konkrete Angriffe absichern. Lernpfade berücksichtigen Rolle, vorhandene Kenntnisse und im eigenen Entwicklungsbestand beobachtete Fehlermuster. Die Leistung dokumentiert Kompetenzfortschritt und unterstützt die Vermeidung wiederkehrender Sicherheitsfehler.
- 1-2-19-4-10 Smart Contract Audit: "Smart Contract Audit" ermöglicht die Prüfung ausführbarer Vertragslogik auf Blockchain- und vergleichbaren verteilten Laufzeitumgebungen. Die Leistung analysiert Quellcode, Zustandsübergänge, Berechtigungen, Wertflüsse, Abhängigkeiten und wirtschaftliche Annahmen. Automatisierte Verfahren ergänzen manuelle Prüfung durch symbolische Ausführung, Testgenerierung und bekannte Fehlermuster. Befunde beschreiben auslösende Bedingungen, mögliche Auswirkungen und nachvollziehbare Korrekturen. Die Leistung unterstützt die Bewertung unveränderlicher oder schwer aktualisierbarer Programmlogik vor ihrer produktiven Bereitstellung.
- 1-2-19-4-11 Software Bill of Materials (SBOM): "Software Bill of Materials (SBOM)" erzeugt und verwaltet Verzeichnisse der in einem Softwareprodukt enthaltenen Komponenten. Die Leistung dokumentiert Pakete, Versionen, Herkunft, Beziehungen, Prüfsummen, Lizenzen und weitere Identifikationsmerkmale. Die Verzeichnisse lassen sich aus Quellcode, Buildprozess, Paketverwaltung oder fertigen Artefakten erzeugen. Standardisierte Formate ermöglichen Austausch und Abgleich mit Schwachstellen- oder Lieferketteninformationen. Die Leistung schafft Transparenz über fremde und eigene Bestandteile einer konkreten Softwarefassung.
- 1-2-19-4-12 Software Composition Analysis: "Software Composition Analysis" ermöglicht die Erkennung und Bewertung fremder Softwarekomponenten in Quellcode und Buildartefakten. Die Leistung bestimmt Pakete, Versionen, direkte und transitive Abhängigkeiten sowie zugehörige Lizenzen. Abgleich mit bekannten Schwachstellen und Richtlinien macht Sicherheits-, Aktualitäts- und Lizenzrisiken sichtbar. Priorisierung berücksichtigt Erreichbarkeit, tatsächliche Verwendung und verfügbare sichere Versionen. Die Leistung unterstützt kontrollierte Nutzung und rechtzeitige Aktualisierung externer Softwarebestandteile.
- 1-2-19-4-13 Static Application Security Testing (SAST): "Static Application Security Testing (SAST)" ermöglicht die automatisierte Sicherheitsprüfung von Quellcode oder kompilierten Artefakten ohne Programmausführung. Die Leistung analysiert Kontroll- und Datenflüsse auf bekannte unsichere Programmiermuster. Quellen, Senken und Validierungsschritte werden über Funktionen und Module hinweg verfolgt. Befunde verweisen auf betroffene Codeposition, möglichen Angriffspfad und zugehörige Schwachstellenart. Die Leistung erkennt sicherheitsrelevante Implementierungsfehler früh im Entwicklungsprozess.
- 1-2-19-4-14 Static Code Analysis: "Static Code Analysis" ermöglicht die automatisierte Untersuchung von Programmcode ohne dessen Ausführung. Die Leistung prüft Syntax, Typen, Kontrollfluss, Datenfluss, Komplexität, Konventionen und mögliche Fehlerzustände. Regelwerke erkennen Qualitätsprobleme, fehleranfällige Konstruktionen und ausgewählte Sicherheitsmängel. Integrationen geben Befunde unmittelbar im Entwicklungs- und Buildprozess an Verantwortliche zurück. Die Leistung verbessert Wartbarkeit und Zuverlässigkeit durch wiederholbare Prüfung der Codebasis.
- 1-2-19-4-15 Vulnerability Scanner: "Vulnerability Scanner" ermöglicht die automatisierte Erkennung bekannter Sicherheitslücken in erreichbaren Systemen, Diensten und Anwendungen. Die Leistung inventarisiert Ziele, Ports, Versionen, Konfigurationen und beobachtbares Antwortverhalten. Prüfregeln gleichen die Ergebnisse mit Schwachstellendaten, fehlenden Aktualisierungen und unsicheren Einstellungen ab. Befunde werden nach betroffener Ressource, Nachweis, möglicher Auswirkung und Dringlichkeit geordnet. Die Leistung schafft eine wiederholbare technische Bestandsaufnahme für priorisierte Behebung.
- 1-2-19-4-16 Web Application Firewalls (WAF): "Web Application Firewalls (WAF)" ermöglichen die Prüfung und Filterung von Webanfragen vor einer Anwendung. Die Leistung analysiert Protokoll, Adresse, Header, Parameter, Nutzdaten und Antwortverhalten gegen festgelegte Sicherheitsregeln. Bekannte Angriffe, schädliche Eingaben, missbräuchliche Bots und ungewöhnliche Aufrufmuster können blockiert oder begrenzt werden. Positive Regeln erlauben ausschließlich erwartete Methoden, Formate und Zugriffspfade. Die Leistung schützt veröffentlichte Webanwendungen und Schnittstellen an ihrem HTTP-basierten Zugangspunkt.
1-2-19-5 Email Security
Diese Gruppe umfasst digitale Schutzmechanismen für ein- und ausgehende E-Mail-Kommunikation. Sie verbindet Absenderprüfung, Inhaltsanalyse, Transportkontrolle und Verschlüsselung zur Abwehr von Missbrauch und Schadnachrichten. Die einzelnen Funktionen ordnen cloudgestützte Schutzdienste, Authentifizierungsverfahren, Filterung, Verschlüsselung und vorgelagerte Sicherheitsgateways.
- 1-2-19-5-1 Cloud Email Security: "Cloud Email Security" schützt cloudbasierte E-Mail-Umgebungen durch zentral bereitgestellte Kontroll- und Abwehrmechanismen. Die Leistung analysiert Nachrichten, Anhänge, Links und Kommunikationsmuster auf Spam, Phishing, Schadsoftware und Identitätsmissbrauch. Die Leistung überwacht sicherheitsrelevante Konfigurationen und kann verdächtige oder bereits zugestellte Nachrichten sperren, isolieren oder entfernen. Richtlinien steuern zulässige Inhalte, Absender, Empfänger und Reaktionen auf erkannte Risiken. Berichte und Warnungen machen Bedrohungen, Maßnahmen und den Schutzstatus nachvollziehbar.
- 1-2-19-5-2 DMARC: "DMARC" ermöglicht die Prüfung und Behandlung von E-Mails, deren Absenderdomäne möglicherweise missbräuchlich verwendet wird. Die Leistung wertet die Übereinstimmung der sichtbaren Absenderdomäne mit den Prüfergebnissen von SPF und DKIM aus. Domäneninhaber legen über veröffentlichte Richtlinien fest, ob nicht authentifizierte Nachrichten zugestellt, markiert oder zurückgewiesen werden sollen. Empfangende Systeme übermitteln aggregierte oder fallbezogene Berichte über Prüfergebnisse und Versandquellen. Dadurch lassen sich unberechtigte Absender erkennen und der Schutz einer Domäne schrittweise durchsetzen.
- 1-2-19-5-3 Email Anti-spam: "Email Anti-spam" erkennt und behandelt unerwünschte oder massenhaft versandte E-Mail-Nachrichten. Die Erkennung berücksichtigt Absendermerkmale, Versandmuster, Reputation, Nachrichteninhalt, Links und technische Auffälligkeiten. Bewertete Nachrichten können abgewiesen, markiert, in Quarantäne verschoben oder mit eingeschränkter Zustellung behandelt werden. Zulassungslisten, Sperrlisten und organisationsbezogene Regeln ergänzen die automatisierte Klassifikation. Auswertungen zeigen erkannte Spamquellen, Filterentscheidungen und Fehlklassifikationen.
- 1-2-19-5-4 Email Encryption: "Email Encryption" schützt den Inhalt und die Anhänge von E-Mails vor unberechtigter Einsicht. Die Verschlüsselung kann zwischen E-Mail-Systemen, über abgesicherte Nachrichtenportale oder bis zu bestimmten Empfängern durchgängig erfolgen. Richtlinien lösen den Schutz anhand von Empfängern, Datenmerkmalen, Vertraulichkeitsstufen oder manuellen Entscheidungen aus. Verfahren für Schlüssel, Zertifikate und Zugriffsberechtigungen sichern die kontrollierte Entschlüsselung. Protokolle dokumentieren Verschlüsselungsstatus, Zustellung und Zugriffe für die Nachweisführung.
- 1-2-19-5-5 Intelligent Email Protection: "Intelligent Email Protection" erkennt gezielte und neuartige Angriffe in der E-Mail-Kommunikation anhand von Inhalts-, Beziehungs- und Verhaltensmustern. Die Analyse bewertet unter anderem Identitätsvortäuschung, ungewöhnliche Kommunikationswege, verdächtige Handlungsaufforderungen und manipulierte Verweise. Lernende Modelle beziehen organisationsspezifische Kommunikationsgewohnheiten und laufend aktualisierte Bedrohungsinformationen ein. Erkannte Angriffe können vor oder nach der Zustellung blockiert, isoliert oder aus Postfächern entfernt werden. Erklärungen, Warnungen und Rückmeldungen unterstützen die Untersuchung und die Verbesserung der Erkennung.
- 1-2-19-5-6 Secure Email Gateway: "Secure Email Gateway" kontrolliert den ein- und ausgehenden E-Mail-Verkehr an einer zentralen Übergangsstelle. Das Gateway prüft Nachrichten und Anhänge auf Schadsoftware, Phishing, Spam, unerlaubte Inhalte und Regelverstöße. Die Leistung setzt Versand- und Empfangsrichtlinien durch und kann Nachrichten ablehnen, umleiten, kennzeichnen oder in Quarantäne halten. Transportverschlüsselung, Absenderprüfung und Reputationsbewertung sichern die Kommunikation zwischen E-Mail-Systemen zusätzlich ab. Protokollierung und Berichte dokumentieren Nachrichtenflüsse, Entscheidungen und erkannte Bedrohungen.
1-2-19-6 Endpoint Protection
Diese Gruppe umfasst digitale Mechanismen zur Verwaltung, Überwachung und Absicherung von Endgeräten. Sie ordnet vorbeugenden Schadsoftwareschutz, kontinuierliche Angriffserkennung, automatisierte Zustandskorrektur und administrative Gerätesteuerung. Die einzelnen Funktionen behandeln sowohl spezialisierte Schutzaufgaben als auch integrierte Kontrollen für den sicheren Betrieb von Endgeräten.
- 1-2-19-6-1 Antivirus: "Antivirus" erkennt, blockiert und entfernt Schadsoftware auf Endgeräten und in den dort verarbeiteten Dateien. Die Prüfung nutzt Signaturen, Heuristiken und Verhaltensmerkmale, um bekannte und veränderte Schadprogramme zu identifizieren. Echtzeitschutz überwacht Dateioperationen, Prozesse, Speicherzugriffe und angeschlossene Datenträger. Geplante oder anlassbezogene Scans untersuchen gespeicherte Inhalte und isolieren verdächtige Funde. Aktualisierungen, Ereignisprotokolle und Statusmeldungen halten die Erkennungsgrundlagen aktuell und machen Schutzmaßnahmen nachvollziehbar.
- 1-2-19-6-2 Autonomous Endpoint Management (AEM): "Autonomous Endpoint Management (AEM)" überwacht den Betriebs- und Sicherheitszustand von Endgeräten und behebt erkannte Abweichungen weitgehend automatisiert. Die Leistung wertet Telemetrie zu Konfigurationen, Ressourcen, Anwendungen, Fehlern und Schutzereignissen kontinuierlich aus. Regelbasierte oder lernende Verfahren wählen geeignete Maßnahmen wie Konfigurationskorrekturen, Prozessbeendigungen, Bereinigungen oder Aktualisierungen aus. Freigaben, Grenzen und Rücksetzmechanismen steuern, welche Eingriffe ohne manuelle Ausführung erfolgen dürfen. Zustandsverläufe und Maßnahmenprotokolle zeigen Ursachen, ausgeführte Korrekturen und verbleibende Probleme.
- 1-2-19-6-3 Endpoint Detection & Response (EDR): "Endpoint Detection & Response (EDR)" sammelt und analysiert sicherheitsrelevante Aktivitäten auf Endgeräten, um Angriffe zu erkennen und zu untersuchen. Die Telemetrie erfasst unter anderem Prozesse, Dateien, Netzwerkverbindungen, Benutzeraktivitäten und Konfigurationsänderungen. Verhaltensanalysen und Erkennungsregeln identifizieren verdächtige Abläufe sowie Zusammenhänge über mehrere Ereignisse hinweg. Reaktionsfunktionen können betroffene Geräte isolieren, Prozesse beenden, Dateien sichern oder Schadwirkungen eindämmen. Such-, Zeitlinien- und Fallfunktionen unterstützen die Ursachenanalyse und dokumentieren die getroffenen Maßnahmen.
- 1-2-19-6-4 Endpoint Management: "Endpoint Management" verwaltet Endgeräte, ihre Konfigurationen und ihren betrieblichen Lebenszyklus zentral. Die Leistung erfasst Gerätebestände, verteilt Anwendungen und Einstellungen, steuert Aktualisierungen und überwacht den Betriebszustand. Richtlinien setzen Anforderungen an Konfiguration, Verschlüsselung, Zugriff und regelkonformen Gerätezustand durch. Fernzugriff und automatisierte Aufgaben unterstützen Fehlerbehebung, Wartung und standardisierte Änderungen. Berichte machen Bestand, Versionen, Richtlinienabweichungen und ausgeführte Verwaltungsmaßnahmen nachvollziehbar.
- 1-2-19-6-5 Endpoint Protection: "Endpoint Protection" bündelt vorbeugende Sicherheitskontrollen zum Schutz von Endgeräten vor Schadsoftware, Ausnutzung und unerlaubten Aktivitäten. Die Leistung überwacht Dateien, Prozesse, Anwendungen, Gerätezugriffe und Netzwerkverbindungen anhand zentraler Richtlinien. Schutzmechanismen können schädliche Ausführung blockieren, Angriffsflächen reduzieren und riskante Daten- oder Geräteverwendung einschränken. Zentrale Verwaltung verteilt Regeln und Aktualisierungen und überwacht den Schutzstatus der angeschlossenen Geräte. Warnungen und Berichte zeigen erkannte Bedrohungen, blockierte Vorgänge und bestehende Schutzlücken.
1-2-19-7 Identity Management
Diese Gruppe umfasst digitale Verfahren zur Feststellung, Verwaltung und Steuerung menschlicher und nichtmenschlicher Identitäten sowie ihrer Zugriffe. Sie verbindet Authentifizierung, Berechtigungsvergabe, Verhaltensanalyse, privilegierten Zugriff und Identitätslebenszyklen. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Nachweis-, Anmelde-, Schutz- und Verwaltungsmechanismen für kontrollierte Zugriffe auf Systeme und Daten.
- 1-2-19-7-1 Biometric Authentication: "Biometric Authentication" prüft die Identität einer Person anhand messbarer körperlicher oder verhaltensbezogener Merkmale. Das Verfahren erfasst ein Merkmal und vergleicht daraus erzeugte Referenzdaten mit einer zuvor registrierten Vorlage. Lebenderkennung und Qualitätsprüfungen erschweren Täuschungsversuche und unzuverlässige Messungen. Schwellenwerte und Richtlinien bestimmen, welche Übereinstimmung für eine erfolgreiche Authentifizierung erforderlich ist. Schutzmechanismen sichern biometrische Vorlagen, Prüfungsergebnisse und die Einbindung in nachgelagerte Zugriffsentscheidungen.
- 1-2-19-7-2 Cloud Directory: "Cloud Directory" führt Identitäten, Gruppen, Geräte und zugehörige Attribute in einem zentralen cloudbasierten Verzeichnis. Verzeichnisdienste stellen diese Angaben Anwendungen und Sicherheitskomponenten über standardisierte Abfrage- und Anmeldeverfahren bereit. Synchronisierung und Föderation gleichen ausgewählte Identitätsdaten mit anderen Verzeichnissen oder vertrauenswürdigen Quellen ab. Verwaltungsregeln steuern Gruppenmitgliedschaften, Attributpflege, Gerätebeziehungen und administrative Zuständigkeiten. Protokolle und Zustandsanzeigen machen Änderungen, Anmeldevorgänge und Synchronisationsfehler nachvollziehbar.
- 1-2-19-7-3 Customer Identity and Access Management (CIAM): "Customer Identity and Access Management (CIAM)" verwaltet Registrierung, Anmeldung und Zugriffsrechte externer Nutzer digitaler Angebote. Selbstbedienungsfunktionen unterstützen Kontoeröffnung, Profilpflege, Einwilligungen, Wiederherstellung und die Verknüpfung bestehender Identitäten. Skalierbare Authentifizierung und Föderation ermöglichen sichere Zugriffe über unterschiedliche Anwendungen, Kanäle und Identitätsanbieter. Richtlinien berücksichtigen Datenschutzvorgaben, Betrugsrisiken und nutzerbezogene Präferenzen während des gesamten Kontolebenszyklus. Analysen und Protokolle zeigen Registrierungsverläufe, Anmeldeereignisse, Abbrüche und auffällige Zugriffsversuche.
- 1-2-19-7-4 Decentralized Identity: "Decentralized Identity" ermöglicht digitale Identitätsnachweise, die Personen oder Organisationen selbst verwalten und gezielt vorlegen können. Vertrauenswürdige Stellen stellen überprüfbare Berechtigungsnachweise aus, die in einer kontrollierten Identitätsablage gehalten werden. Prüfende Stellen verifizieren Herkunft, Integrität, Gültigkeit und gegebenenfalls den Widerrufsstatus eines vorgelegten Nachweises. Dezentrale Kennungen und kryptografische Beweise erlauben die Bestätigung ausgewählter Eigenschaften ohne ein zentrales Benutzerkonto beim Prüfer. Verwaltungsfunktionen unterstützen Ausstellung, Speicherung, Freigabe, Aktualisierung und Widerruf der Nachweise.
- 1-2-19-7-5 Identity and Access Management (IAM): "Identity and Access Management (IAM)" steuert Identitäten und deren berechtigten Zugriff auf Anwendungen, Systeme und Daten. Die Leistung verbindet Identitätsquellen, Authentifizierungsverfahren, Rollen und Zugriffsrichtlinien zu einem einheitlichen Kontrollmodell. Die Leistung erstellt, ändert und deaktiviert Zugänge entsprechend organisatorischen Ereignissen und genehmigten Anforderungen. Zentrale Richtlinien setzen Berechtigungen kontextbezogen durch und unterstützen Föderation sowie anwendungsübergreifende Anmeldung. Protokollierung, Auswertungen und Prüfpfade dokumentieren Identitätsänderungen, Zugriffsentscheidungen und administrative Eingriffe.
- 1-2-19-7-6 Identity Threat Detection and Response (ITDR): "Identity Threat Detection and Response (ITDR)" erkennt und behandelt Angriffe, die Identitäten, Anmeldedaten oder Identitätsinfrastrukturen missbrauchen. Die Analyse verbindet Anmeldeereignisse, Berechtigungsänderungen, Verzeichnisaktivitäten, Authentifizierungswege und sicherheitsrelevante Konfigurationen. Erkennungsmodelle weisen auf kompromittierte Konten, Rechteausweitung, ungewöhnliche Zugriffspfade und Manipulationen an Identitätssystemen hin. Reaktionsfunktionen können Sitzungen beenden, Konten sperren, Anmeldedaten zurücksetzen oder riskante Berechtigungen entziehen. Untersuchungsansichten zeigen Angriffsketten, betroffene Identitäten, Ursachen und ausgeführte Eindämmungsmaßnahmen.
- 1-2-19-7-7 Insider Threat Management (ITM): "Insider Threat Management (ITM)" erkennt und bearbeitet Risiken, die aus missbräuchlichen oder unbeabsichtigten Handlungen berechtigter Personen entstehen. Die Leistung bewertet sicherheitsrelevante Aktivitäten zusammen mit Zugriffsrechten, Datenbewegungen, organisatorischem Kontext und bekannten Risikosignalen. Regeln und Verhaltensmodelle identifizieren auffällige Nutzung, ungewöhnliche Datenentnahmen, Richtlinienverstöße oder vorbereitende Handlungen. Fallbearbeitung unterstützt eine kontrollierte Untersuchung, Beweissicherung, Eskalation und angemessene Reaktion. Datenschutz-, Rollen- und Protokollierungsmechanismen begrenzen die Auswertung auf legitimierte Zwecke und dokumentieren den Umgang mit Verdachtsfällen.
- 1-2-19-7-8 Multi-Factor Authentication (MFA): "Multi-Factor Authentication (MFA)" verlangt für eine Anmeldung Nachweise aus mindestens zwei voneinander unabhängigen Merkmalsarten. Mögliche Nachweise beruhen auf Wissen, Besitz, biometrischen Eigenschaften oder kryptografisch gebundenen Geräten. Das Verfahren kombiniert und prüft die Nachweise, bevor es eine Identität als ausreichend bestätigt behandelt. Richtlinien bestimmen abhängig von Anwendung, Nutzer, Gerät und Risiko, welche Faktoren erforderlich sind. Registrierung, Ersatz, Widerruf und Wiederherstellung sichern den kontrollierten Lebenszyklus der verwendeten Authentifizierungsmittel.
- 1-2-19-7-9 Non-Human Identity Management (NHIM): "Non-Human Identity Management (NHIM)" verwaltet digitale Identitäten von Anwendungen, Diensten, Arbeitslasten, Geräten, Schnittstellen und automatisierten Prozessen. Die Leistung erfasst Eigentümer, Zweck, Berechtigungen, Abhängigkeiten und Gültigkeitsdauer dieser Identitäten. Die Leistung stellt Geheimnisse, Schlüssel, Zertifikate oder kurzlebige Nachweise kontrolliert bereit und erneuert sie nach festgelegten Regeln. Richtlinien begrenzen Zugriffe auf erforderliche Ressourcen und erkennen verwaiste, überprivilegierte oder ungewöhnlich verwendete Identitäten. Bestands-, Nutzungs- und Prüfprotokolle machen den Lebenszyklus und sicherheitsrelevante Aktivitäten nachvollziehbar.
- 1-2-19-7-10 Password Managers: "Password Managers" speichern und verwalten Zugangsdaten in einer verschlüsselten, zugriffsgeschützten Ablage. Die Leistung erzeugt starke Kennwörter und füllt freigegebene Anmeldeinformationen in Anwendungen oder Webseiten ein. Persönliche und gemeinsam genutzte Tresore regeln, wer bestimmte Zugangsdaten sehen oder verwenden darf. Synchronisierung und gesicherte Wiederherstellung halten berechtigte Zugriffe über mehrere Geräte und Nutzungssituationen verfügbar. Überwachung, Freigaben und Protokolle unterstützen den Wechsel kompromittierter Kennwörter und die kontrollierte gemeinsame Nutzung.
- 1-2-19-7-11 Password Policy Enforcement: "Password Policy Enforcement" setzt verbindliche Anforderungen an die Erstellung und Verwendung von Kennwörtern technisch durch. Regeln können Mindestlänge, zulässige Zeichen, Wiederverwendung, bekannte Kompromittierungen und weitere Qualitätsmerkmale berücksichtigen. Die Prüfung greift bei Vergabe, Änderung oder Zurücksetzung eines Kennworts und weist unzulässige Eingaben zurück. Zentrale Verwaltung verteilt die Vorgaben konsistent auf angebundene Verzeichnisse, Anwendungen oder Endgeräte. Berichte zeigen Richtlinienabweichungen, fehlgeschlagene Prüfungen und den Umsetzungsstand der festgelegten Anforderungen.
- 1-2-19-7-12 Passwordless Authentication: "Passwordless Authentication" bestätigt Identitäten ohne die Eingabe eines dauerhaft gespeicherten Benutzerkennworts. Die Anmeldung nutzt beispielsweise kryptografische Schlüssel, registrierte Geräte, Einmalnachweise oder biometrisch freigegebene Authentifikatoren. Eine Bindung an Nutzer, Gerät und angefragten Dienst schützt vor Weitergabe und nachgebildeten Anmeldeseiten. Registrierungs-, Wiederherstellungs- und Widerrufsverfahren sichern den Lebenszyklus der eingesetzten Nachweise. Richtlinien steuern zulässige Verfahren und können zusätzliche Prüfungen bei erhöhtem Risiko verlangen.
- 1-2-19-7-13 Privileged Access Management (PAM): "Privileged Access Management (PAM)" kontrolliert Konten, Berechtigungen und Sitzungen mit weitreichenden administrativen oder technischen Rechten. Die Leistung verwahrt privilegierte Anmeldedaten geschützt und stellt sie nur für genehmigte Zwecke und begrenzte Zeit bereit. Freigaben und bedarfsgerechte Rechtevergabe beschränken erhöhte Zugriffe auf die tatsächlich erforderlichen Systeme und Tätigkeiten. Sitzungsüberwachung kann Befehle protokollieren, verdächtige Handlungen erkennen und laufende Zugriffe beenden. Rotation, Entzug und Prüfberichte sichern privilegierte Zugänge über ihren gesamten Lebenszyklus.
- 1-2-19-7-14 Risk-Based Authentication: "Risk-Based Authentication" passt die Anforderungen einer Anmeldung an das aktuell ermittelte Zugriffsrisiko an. Die Bewertung berücksichtigt unter anderem Identität, Gerät, Standort, Netzwerk, Zeitpunkt, Verhalten und Sensibilität des angefragten Dienstes. Niedrige Risiken können eine vereinfachte Fortsetzung erlauben, während höhere Risiken zusätzliche Nachweise oder eine Ablehnung auslösen. Regeln und Modelle aktualisieren die Bewertung während der Anmeldung oder einer laufenden Sitzung. Protokolle erläutern die herangezogenen Signale, den Risikowert und die daraus abgeleitete Entscheidung.
- 1-2-19-7-15 Self-Service Password Reset (SSPR): "Self-Service Password Reset (SSPR)" ermöglicht berechtigten Nutzern die eigenständige Wiederherstellung oder Änderung ihres Kennworts. Vor der Rücksetzung prüft das Verfahren die Identität anhand zuvor registrierter und zugelassener Nachweise. Richtlinien bestimmen zulässige Nutzergruppen, Prüfmethoden, Sperrbedingungen und Anforderungen an neue Kennwörter. Die Leistung aktualisiert das Kennwort in angebundenen Identitätssystemen und informiert über erfolgreiche oder verdächtige Vorgänge. Protokolle und Warnungen unterstützen Missbrauchserkennung, Fehleranalyse und Nachweisführung.
- 1-2-19-7-16 Single Sign-On (SSO): "Single Sign-On (SSO)" ermöglicht den Zugriff auf mehrere angebundene Anwendungen nach einer zentralen erfolgreichen Anmeldung. Ein vertrauenswürdiger Identitätsdienst bestätigt die Identität und übermittelt der Zielanwendung einen zeitlich und sachlich begrenzten Nachweis. Föderationsprotokolle und Vertrauensbeziehungen verbinden Anwendungen, Identitätsquellen und unterschiedliche technische Umgebungen. Richtlinien steuern Sitzungsdauer, erneute Prüfungen, zulässige Anwendungen und die Weitergabe erforderlicher Identitätsattribute. Zentrale Abmeldung und Protokollierung unterstützen die Beendigung sowie die Nachverfolgung anwendungsübergreifender Sitzungen.
- 1-2-19-7-17 User and Entity Behavior Analytics (UEBA): "User and Entity Behavior Analytics (UEBA)" analysiert Aktivitäten von Nutzern und technischen Einheiten, um sicherheitsrelevante Abweichungen zu erkennen. Die Leistung bildet aus Anmelde-, Zugriffs-, Netzwerk-, Daten- und Systemereignissen typische Verhaltensmuster. Statistische und lernende Verfahren bewerten neue Aktivitäten im zeitlichen, organisatorischen und technischen Kontext. Risikowerte und Erklärungen heben ungewöhnliche Sequenzen, kompromittierte Konten oder missbräuchliche Nutzung hervor. Ermittlungsansichten verknüpfen betroffene Identitäten, Geräte, Ressourcen und Ereignisse für die weitere Prüfung.
- 1-2-19-7-18 User Provisioning and Governance: "User Provisioning and Governance" steuert die Einrichtung, Änderung, Überprüfung und Aufhebung von Benutzerzugängen und Berechtigungen. Organisatorische Ereignisse und genehmigte Anträge lösen standardisierte Zuweisungen oder Entzüge in angebundenen Systemen aus. Rollen, Regeln und Funktionstrennungen begrenzen Berechtigungen auf nachvollziehbar erforderliche Zugriffe. Genehmigungs- und Rezertifizierungsverfahren lassen Verantwortliche bestehende Zugänge regelmäßig prüfen und bestätigen. Prüfpfade dokumentieren Anträge, Entscheidungen, Zuweisungen, Abweichungen und den Abschluss von Entzügen.
1-2-19-8 Network Security
Diese Gruppe umfasst digitale Kontrollen zur Absicherung von Netzwerkzugängen, Datenverkehr und erreichbaren Ressourcen. Sie verbindet verschlüsselte Verbindungen, Verkehrsprüfung, Segmentierung, Zugriffskontrolle, Bedrohungserkennung und zentral verwaltete Sicherheitsrichtlinien. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Netzwerkmechanismen sowie integrierte, dienstbasierte und vertrauensminimierende Schutzkonzepte.
- 1-2-19-8-1 Business VPN: "Business VPN" stellt verschlüsselte Netzwerkverbindungen für Beschäftigte, Standorte oder berechtigte externe Parteien bereit. Die Leistung authentifiziert Endpunkte und überträgt freigegebenen Verkehr durch geschützte Tunnel über nicht vertrauenswürdige Netze. Richtlinien begrenzen erreichbare Netzwerke, Anwendungen, Protokolle und Verbindungszeiten entsprechend dem Nutzungskontext. Zentrale Verwaltung verteilt Konfigurationen, Schlüssel und Zertifikate und steuert den Lebenszyklus der Zugänge. Zustandsanzeigen und Protokolle dokumentieren Verbindungsqualität, aktive Sitzungen und sicherheitsrelevante Ereignisse.
- 1-2-19-8-2 DNS Security: "DNS Security" schützt die Namensauflösung und nutzt DNS-Anfragen zur Abwehr schädlicher oder unerlaubter Ziele. Die Leistung prüft angefragte Domänen anhand von Bedrohungsinformationen, Reputation, Richtlinien und erkannten Manipulationsversuchen. Verdächtige Auflösungen können blockiert, umgeleitet oder in einer kontrollierten Umgebung weiter untersucht werden. Schutzmechanismen sichern Antworten gegen Verfälschung und begrenzen missbräuchliche DNS-Kommunikation. Protokolle und Analysen zeigen angefragte Ziele, getroffene Entscheidungen und betroffene Geräte oder Nutzer.
- 1-2-19-8-3 Firewall: "Firewall" kontrolliert Netzwerkverbindungen zwischen getrennten Zonen, Systemen oder Diensten anhand festgelegter Sicherheitsregeln. Die Prüfung berücksichtigt Adressen, Ports, Protokolle, Verbindungszustände und gegebenenfalls Anwendungen oder Nutzeridentitäten. Zulässiger Verkehr wird weitergeleitet, während unerlaubte oder verdächtige Verbindungen blockiert oder eingeschränkt werden. Verwaltungsfunktionen unterstützen Regelpflege, Netzwerkadressumsetzung, Segmentierung und die koordinierte Bereitstellung von Richtlinien. Protokolle und Warnungen machen Verbindungsentscheidungen, Regelverletzungen und auffällige Aktivitäten nachvollziehbar.
- 1-2-19-8-4 Intrusion Detection and Prevention Systems (IDPS): "Intrusion Detection and Prevention Systems (IDPS)" erkennen Angriffsversuche und Richtlinienverstöße im Netzwerkverkehr und können diese unmittelbar unterbinden. Die Analyse nutzt Signaturen, Protokollverständnis, Verhaltensmodelle und Anomalieerkennung zur Bewertung übertragener Daten. Ein Erkennungssystem meldet verdächtige Aktivitäten, während aktive Schutzfunktionen Verbindungen blockieren, zurücksetzen oder schädliche Inhalte verwerfen. Regeln und Ausnahmen steuern die Empfindlichkeit und begrenzen Fehlalarme in unterschiedlichen Netzwerkzonen. Ereignisdaten unterstützen Alarmierung, Untersuchung und die Nachvollziehbarkeit getroffener Abwehrmaßnahmen.
- 1-2-19-8-5 Microsegmentation: "Microsegmentation" trennt Anwendungen, Arbeitslasten und Systeme durch fein abgestufte Kommunikationsrichtlinien voneinander. Die Zugriffskontrolle orientiert sich an Identität, Rolle, Anwendung, Arbeitslast, Umgebung und zulässigem Datenfluss statt allein an groben Netzwerkgrenzen. Richtlinien erlauben nur erforderliche Verbindungen und begrenzen dadurch seitliche Bewegungen bei einem Sicherheitsvorfall. Zentrale Modelle und beobachtete Abhängigkeiten unterstützen Planung, Einführung und laufende Anpassung der Segmente. Visualisierungen und Protokolle zeigen Kommunikationsbeziehungen, blockierte Zugriffe und Abweichungen von den festgelegten Regeln.
- 1-2-19-8-6 Network Access Control: "Network Access Control" prüft Nutzer und Geräte, bevor es ihnen den Zugang zu einem Netzwerk oder bestimmten Netzressourcen gestattet. Die Entscheidung berücksichtigt Identität, Gerätezustand, Besitzverhältnis, Standort, Verbindungstyp und geltende Sicherheitsrichtlinien. Zugelassene Endpunkte erhalten ein passendes Zugriffsprofil, während unbekannte oder regelwidrige Geräte eingeschränkt, isoliert oder abgewiesen werden. Registrierungs-, Gast- und Ausnahmeworkflows unterstützen unterschiedliche Nutzer- und Gerätetypen. Bestandsdaten, Sitzungsinformationen und Prüfprotokolle dokumentieren erkannte Endpunkte und erteilte Netzwerkzugänge.
- 1-2-19-8-7 Network Detection and Response (NDR): "Network Detection and Response (NDR)" überwacht Netzwerkkommunikation, um Angriffe und verdächtige Aktivitäten zu erkennen und zu untersuchen. Die Leistung gewinnt Telemetrie aus Datenströmen, Paketen, Protokollen und Kommunikationsbeziehungen innerhalb sowie zwischen Netzwerkzonen. Verhaltensanalysen und Bedrohungsinformationen identifizieren ungewöhnliche Verbindungen, seitliche Bewegungen, Befehlsverkehr und Datenabfluss. Reaktionsfunktionen können Alarme anreichern, betroffene Verbindungen blockieren oder andere Sicherheitskontrollen zur Eindämmung anstoßen. Ermittlungsansichten verbinden Zeitabläufe, Geräte, Identitäten und Netzwerkereignisse zu nachvollziehbaren Vorfällen.
- 1-2-19-8-8 Network Sandboxing: "Network Sandboxing" untersucht über das Netzwerk übertragene Dateien, Inhalte oder aktive Objekte in einer abgeschirmten Ausführungsumgebung. Die kontrollierte Ausführung beobachtet Prozesse, Systemänderungen, Netzwerkverbindungen und andere Anzeichen schädlichen Verhaltens. Statische und dynamische Analysen ergänzen sich, um auch unbekannte oder verschleierte Bedrohungen zu erkennen. Als schädlich bewertete Objekte können blockiert, isoliert oder an weitere Schutzsysteme gemeldet werden. Analyseberichte dokumentieren beobachtetes Verhalten, Indikatoren, Bewertung und getroffene Maßnahmen.
- 1-2-19-8-9 Network Security Policy Management (NSPM): "Network Security Policy Management (NSPM)" verwaltet Sicherheitsregeln über mehrere Netzwerkkontrollen und technische Umgebungen hinweg. Die Leistung erfasst bestehende Regelwerke, Abhängigkeiten, Netzobjekte und Kommunikationspfade in einem zentralen Modell. Analysen erkennen widersprüchliche, übermäßig weit gefasste, ungenutzte oder regelwidrige Freigaben. Änderungsabläufe prüfen geplante Regeln, koordinieren Genehmigungen und unterstützen ihre kontrollierte Umsetzung auf betroffenen Systemen. Prüfpfade und Berichte dokumentieren Regelbestand, Änderungen, Verantwortlichkeiten und die Einhaltung festgelegter Vorgaben.
- 1-2-19-8-10 Network Traffic Analysis (NTA): "Network Traffic Analysis (NTA)" erfasst und untersucht Kommunikationsströme, um Nutzungsmuster und Auffälligkeiten in Netzwerken sichtbar zu machen. Die Analyse verarbeitet Flussdaten, Paketmerkmale, Protokollinformationen, Verbindungszeiten und übertragene Datenmengen. Baselines und statistische Verfahren identifizieren ungewöhnliche Ziele, Volumen, Protokolle oder zeitliche Abweichungen. Such- und Visualisierungsfunktionen unterstützen die Untersuchung von Kommunikationsbeziehungen, Engpässen und sicherheitsrelevanten Ereignissen. Berichte stellen beobachtete Verkehrsprofile, Abweichungen und betroffene Netzwerkkomponenten nachvollziehbar dar.
- 1-2-19-8-11 Proxy Network: "Proxy Network" vermittelt Netzwerkverbindungen zwischen anfragenden Endpunkten und den adressierten Diensten. Der Vermittlungsdienst nimmt Verbindungen entgegen, stellt sie kontrolliert zum Ziel her und kann Adressen oder technische Sitzungsdetails gegenüber den Beteiligten abschirmen. Richtlinien steuern zulässige Ziele, Protokolle, Inhalte, Nutzergruppen und Übertragungsbedingungen. Zwischenspeicherung, Inhaltsprüfung und Authentifizierung können die kontrollierte Nutzung und effiziente Bereitstellung unterstützen. Protokolle dokumentieren Anfragen, Ziele, Datenübertragungen und Entscheidungen des Vermittlungsdienstes.
- 1-2-19-8-12 Secure Access Service Edge (SASE): "Secure Access Service Edge (SASE)" verbindet softwaregesteuerte Weitverkehrsvernetzung mit cloudbasiert bereitgestellten Sicherheitskontrollen für verteilte Zugriffe. Die Architektur führt Nutzer, Geräte, Standorte und Anwendungen über einheitliche Zugangspunkte und wendet dort kontextbezogene Richtlinien an. Zu den integrierten Funktionen können Verkehrssteuerung, Webschutz, Cloudzugriffskontrolle, Firewallprüfung und identitätsbezogener Anwendungszugang gehören. Zentrale Verwaltung hält Netzwerk- und Sicherheitsvorgaben über Standorte und Nutzungssituationen hinweg konsistent. Telemetrie und Berichte zeigen Verbindungsqualität, Zugriffsentscheidungen, Richtlinienverstöße und erkannte Bedrohungen.
- 1-2-19-8-13 Secure Service Edge (SSE): "Secure Service Edge (SSE)" stellt cloudbasierte Sicherheitsdienste für Zugriffe auf Webangebote, Cloudanwendungen und private Anwendungen bereit. Die Leistung führt Verkehrsprüfung, identitätsbezogene Zugriffskontrolle, Schutz sensibler Daten und Bedrohungsabwehr an verteilten Dienstpunkten zusammen. Nutzer- und Gerätekontext bestimmen, welche Anwendungen erreichbar sind und welche Sicherheitsprüfungen angewendet werden. Einheitliche Richtlinien gelten unabhängig davon, von welchem Standort oder Netzwerk ein berechtigter Zugriff erfolgt. Protokolle und Analysen bündeln Sitzungen, Entscheidungen, Datenrisiken und erkannte Angriffe.
- 1-2-19-8-14 Software-Defined Perimeter (SDP): "Software-Defined Perimeter (SDP)" schafft einen identitäts- und kontextabhängigen Zugang zu ausdrücklich freigegebenen Netzwerkressourcen. Anwendungen und Dienste bleiben für nicht autorisierte Endpunkte verborgen, bis eine vorgeschaltete Prüfung erfolgreich abgeschlossen ist. Ein Steuerungsdienst bewertet Identität, Gerät und Richtlinien und richtet anschließend eine begrenzte Verbindung zur zulässigen Ressource ein. Die dynamische Vermittlung reduziert direkt erreichbare Angriffsflächen und verhindert pauschale Netzwerkfreigaben. Sitzungsprotokolle dokumentieren Prüfungen, freigegebene Verbindungen, Laufzeiten und Beendigungsgründe.
- 1-2-19-8-15 Unified Threat Management: "Unified Threat Management" bündelt mehrere Netzwerksicherheitsfunktionen in einem gemeinsam verwalteten Schutzdienst. Typische Kontrollen prüfen Verbindungen, Schadsoftware, unerlaubte Inhalte, Angriffsversuche und die Nutzung bestimmter Anwendungen. Eine zentrale Richtlinien- und Ereignisverwaltung koordiniert die Schutzmechanismen und ihre Reaktionen. Die Leistung kann Verkehr blockieren, filtern, isolieren oder über verschlüsselte Verbindungen kontrolliert weiterleiten. Gemeinsame Protokolle und Berichte zeigen erkannte Bedrohungen, Regelentscheidungen und den Betriebszustand der Kontrollen.
- 1-2-19-8-16 Zero Trust: "Zero Trust" umfasst ein Sicherheitsmodell, das keinem Zugriff allein aufgrund von Netzwerkposition, früherer Anmeldung oder organisatorischer Zugehörigkeit dauerhaft vertraut. Jede Zugriffsentscheidung prüft Identität, Gerät, Kontext, angefragte Ressource und aktuell erkennbares Risiko. Richtlinien gewähren nur die erforderlichen Rechte und begrenzen deren Umfang sowie Dauer. Kontinuierliche Signale können eine laufende Sitzung bestätigen, einschränken oder beenden, wenn sich Voraussetzungen ändern. Zentrale Auswertung und Protokollierung machen Vertrauensentscheidungen, Abweichungen und durchgesetzte Maßnahmen nachvollziehbar.
- 1-2-19-8-17 Zero Trust Networking: "Zero Trust Networking" setzt vertrauensminimierende Zugriffsgrundsätze technisch in Netzwerkverbindungen und Kommunikationspfaden um. Identitätsbezogene Richtlinien, Gerätezustand und Ressourcenkontext bestimmen jede erlaubte Verbindung. Segmentierung und anwendungsbezogene Zugänge begrenzen die Sichtbarkeit sowie die seitliche Erreichbarkeit von Systemen. Laufende Überwachung bewertet Sitzungen erneut und passt Netzwerkrechte bei geänderten Risiken oder Bedingungen an. Verkehrs- und Entscheidungsprotokolle dokumentieren zulässige Pfade, blockierte Verbindungen und durchgesetzte Einschränkungen.
1-2-19-9 Physical Security Technology
Diese Gruppe umfasst digitale Systeme zur Überwachung, Koordination und Auswertung physischer Sicherheitsmaßnahmen. Sie verbindet Sicherheitsanlagen, Lageinformationen, Alarmbearbeitung und visuelle Beobachtung zu kontrollierbaren Abläufen. Die einzelnen Funktionen ordnen übergreifende Sicherheitssteuerung, vorausschauende Gefahreninformation und videobasierte Überwachung.
- 1-2-19-9-1 Physical Security Management: "Physical Security Management" führt Meldungen und Steuerungsmöglichkeiten physischer Sicherheitsanlagen in einer zentralen Bedienumgebung zusammen. Die Leistung integriert beispielsweise Zutrittskontrolle, Einbruchmeldung, Videoüberwachung, Sensorik und Gebäudekarten über definierte Schnittstellen. Regeln verknüpfen Ereignisse zu Alarmen und leiten abgestufte Prüf-, Eskalations- oder Reaktionsabläufe ein. Bedienoberflächen stellen Standorte, Anlagenzustände, laufende Vorfälle und verfügbare Maßnahmen in ihrem räumlichen Kontext dar. Protokolle und Fallakten dokumentieren Ereignisse, Entscheidungen, Bedienhandlungen und den Abschluss der Bearbeitung.
- 1-2-19-9-2 Protective Intelligence: "Protective Intelligence" sammelt und bewertet Informationen über mögliche Gefahren für Personen, Standorte, Veranstaltungen oder Reisebewegungen. Die Leistung führt Hinweise aus zugelassenen internen und externen Quellen zusammen und ordnet sie geschützten Objekten oder Aktivitäten zu. Analysen erkennen Entwicklungen, räumliche Nähe, relevante Akteure und Veränderungen der Gefahrenlage. Schwellenwerte und Regeln lösen Warnungen aus und unterstützen die koordinierte Prüfung sowie vorbeugende Schutzmaßnahmen. Lagebilder und Fallfunktionen dokumentieren Quellen, Bewertungen, betroffene Schutzgüter und getroffene Entscheidungen.
- 1-2-19-9-3 Video Surveillance: "Video Surveillance" erfasst, überträgt, speichert und überwacht Videobilder zur Sicherung von Orten, Anlagen und Zugängen. Die Leistung verwaltet Kameras, Aufzeichnungspläne, Bildströme, Speicherfristen und berechtigte Zugriffe. Liveansichten und Wiedergabefunktionen unterstützen die Beobachtung, Ereignisprüfung und Rekonstruktion von Vorfällen. Videoanalysen können Bewegungen, Objekte oder festgelegte Ereignismuster erkennen und entsprechende Hinweise auslösen. Export-, Maskierungs- und Protokollierungsfunktionen sichern die kontrollierte Nutzung und Nachweisführung des Bildmaterials.
1-2-19-10 Security Governance and Assessment
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Steuerung, Bewertung und nachweisbaren Umsetzung von Informationssicherheits- und Datenschutzanforderungen. Sie verbindet Regelwerke, Kontrollen, Risiken, Schulungsmaßnahmen und Prüfungen externer Parteien. Die einzelnen Funktionen ordnen Complianceverwaltung, Risikosteuerung, Sicherheitsqualifizierung und lieferantenbezogene Schutzbewertungen.
- 1-2-19-10-1 IT Compliance: "IT Compliance" unterstützt die strukturierte Umsetzung und Überprüfung verbindlicher Anforderungen an Informationstechnologie und Informationssicherheit. Die Leistung ordnet externe Vorgaben und interne Regeln konkreten Kontrollen, Verantwortlichkeiten, Systemen und Nachweisen zu. Workflows steuern Kontrollprüfungen, Evidenzanforderungen, Abweichungen und erforderliche Korrekturmaßnahmen. Wiederverwendbare Zuordnungen zeigen, welche Kontrollen mehrere Regelwerke oder Prüfziele gleichzeitig unterstützen. Übersichten und Prüfpfade dokumentieren Umsetzungsstand, Feststellungen, Nachweise und Freigaben.
- 1-2-19-10-2 IT Risk Management: "IT Risk Management" erfasst, bewertet und steuert Risiken aus Technologien, Informationssystemen und digital unterstützten Geschäftsabläufen. Die Leistung beschreibt Risikoszenarien anhand von Ursachen, bedrohten Werten, möglichen Auswirkungen, Eintrittswahrscheinlichkeiten und bestehenden Kontrollen. Bewertungsverfahren priorisieren Risiken und unterstützen Entscheidungen über Vermeidung, Verringerung, Übertragung oder bewusste Übernahme. Maßnahmenpläne ordnen Verantwortliche, Termine, Ressourcen und erwartete Risikoveränderungen zu. Berichte und Risikoregister zeigen Entwicklung, Abhängigkeiten, Überschreitungen und den Status beschlossener Behandlungen.
- 1-2-19-10-3 Security Awareness Training: "Security Awareness Training" vermittelt Beschäftigten und weiteren berechtigten Personen sicherheitsgerechtes Verhalten bei digitalen und informationsbezogenen Risiken. Lerninhalte behandeln konkrete Bedrohungen, organisatorische Regeln, Meldewege und angemessene Reaktionen in typischen Arbeitssituationen. Rollenbezogene Lernpfade passen Themen und Schwierigkeitsgrad an Aufgaben, Zugriffsrechte und festgestellte Risiken an. Übungen und simulierte Angriffe überprüfen, ob Teilnehmende verdächtige Situationen erkennen und richtig behandeln. Auswertungen dokumentieren Teilnahme, Lernerfolg, Übungsergebnisse und bestehenden Qualifizierungsbedarf.
- 1-2-19-10-4 Vendor Security and Privacy Assessment: "Vendor Security and Privacy Assessment" bewertet Informationssicherheit und Datenschutz bei externen Anbietern und deren Leistungen. Die Leistung erfasst Datenzugriffe, technische Abhängigkeiten, Unterauftragnehmer, Schutzmaßnahmen, Nachweise und vertragliche Anforderungen. Fragebögen, Dokumentenprüfungen und externe Erkenntnisse unterstützen eine risikogerechte Erst- und Folgebewertung. Workflows steuern Rückfragen, Feststellungen, Korrekturmaßnahmen, Freigaben und erneute Prüfungen bei wesentlichen Änderungen. Bewertungsakten und Berichte dokumentieren Risiken, Entscheidungsgrundlagen, Auflagen und den laufenden Überwachungsstatus.
1-2-19-11 System Security
Diese Gruppe umfasst digitale Verfahren und spezialisierte Leistungen zur Erkennung, Untersuchung und Bewältigung komplexer Sicherheitsbedrohungen. Sie verbindet Sicherheitsdaten, Angriffssimulation, Täuschung, forensische Analyse, Reaktionsabläufe und Bedrohungswissen über unterschiedliche technische Umgebungen. Die einzelnen Funktionen ordnen operative Sicherheitsüberwachung, kontrollierte Angriffserprobung, Vorfallbearbeitung und den Schutz vernetzter sowie industrieller Systeme.
- 1-2-19-11-1 AI SOC Agents: "AI SOC Agents" unterstützen oder automatisieren Aufgaben eines Security Operations Center mithilfe handlungsfähiger künstlicher Intelligenz. Die Leistung nimmt Alarme entgegen, beschafft ergänzende Sicherheitsdaten, untersucht Zusammenhänge und fasst Befunde für die weitere Bearbeitung zusammen. Innerhalb festgelegter Berechtigungen können sie Abfragen ausführen, Fälle anreichern, Maßnahmen empfehlen oder genehmigte Reaktionsabläufe anstoßen. Vorgaben und menschliche Kontrollpunkte begrenzen selbstständige Entscheidungen nach Risiko, Datenquelle und möglicher Auswirkung. Protokolle dokumentieren verwendete Informationen, Schlussfolgerungen, ausgeführte Aktionen und erforderliche Freigaben.
- 1-2-19-11-2 Breach and Attack Simulation (BAS): "Breach and Attack Simulation (BAS)" führt kontrollierte technische Angriffshandlungen aus, um die Wirksamkeit bestehender Schutzmaßnahmen zu prüfen. Die Simulation bildet ausgewählte Angriffstechniken, Übertragungswege und Verhaltensketten in freigegebenen Systemen nach. Automatisierte Tests zeigen, ob Kontrollen einen Versuch verhindern, erkennen, melden oder unbeobachtet passieren lassen. Wiederholbare Szenarien ermöglichen Vergleiche nach Konfigurationsänderungen, Aktualisierungen oder neuen Bedrohungslagen. Ergebnisse benennen geprüfte Techniken, betroffene Kontrollpunkte, festgestellte Lücken und priorisierte Korrekturmaßnahmen.
- 1-2-19-11-3 Deception Technology: "Deception Technology" platziert kontrollierte Täuschungsressourcen und irreführende Informationen, um unberechtigte Aktivitäten frühzeitig sichtbar zu machen. Ködersysteme, Scheindaten oder fingierte Zugangsinformationen erscheinen für Angreifer nutzbar, besitzen im regulären Betrieb jedoch keinen legitimen Verwendungszweck. Jeder Zugriff auf diese Elemente erzeugt ein starkes Verdachtssignal und liefert Informationen über Vorgehen und Herkunft. Die Leistung kann Täuschungen an unterschiedliche Netzwerk-, Endpunkt-, Cloud- oder Identitätsumgebungen anpassen. Alarme und Aufzeichnungen unterstützen die Untersuchung, Eindämmung und Ableitung zusätzlicher Erkennungsmerkmale.
- 1-2-19-11-4 Digital Forensics: "Digital Forensics" sichert, untersucht und bewertet digitale Spuren zur Rekonstruktion sicherheitsrelevanter Vorgänge. Verfahren erfassen Datenträger, Arbeitsspeicher, Protokolle, Netzwerkdaten, Cloudinformationen oder mobile Inhalte unter Wahrung ihrer Integrität. Analysen stellen gelöschte oder veränderte Daten wieder her, ordnen Ereignisse zeitlich und identifizieren beteiligte Konten, Systeme und Artefakte. Dokumentierte Sicherungswege und Prüfsummen machen Herkunft, Unverändertheit und Bearbeitung der Beweisdaten nachvollziehbar. Berichte erläutern Untersuchungsmethode, Befunde, Grenzen und die daraus ableitbaren Abläufe.
- 1-2-19-11-5 Digital Risk Protection (DRP): "Digital Risk Protection (DRP)" überwacht öffentlich oder anderweitig zugängliche digitale Quellen auf externe Gefahren für eine Organisation. Die Leistung erkennt beispielsweise nachgeahmte Internetauftritte, missbrauchte Marken, offengelegte Zugangsdaten, betrügerische Konten und angekündigte Angriffe. Gefundene Hinweise werden verifiziert, betroffenen Schutzgütern zugeordnet und nach Dringlichkeit bewertet. Workflows unterstützen Warnung, Beweissicherung, Sperrung, Entfernung oder Übergabe an zuständige Stellen. Lagebilder und Fallakten dokumentieren Quellen, Risiken, Maßnahmen und den weiteren Verlauf erkannter Gefahren.
- 1-2-19-11-6 Disinformation Detection: "Disinformation Detection" erkennt gezielt verbreitete falsche oder manipulierte Inhalte und koordinierte Einflussaktivitäten in digitalen Informationsräumen. Die Analyse untersucht Aussagen, Quellen, Veröffentlichungsmuster, Kontoverbindungen, Reichweitenentwicklung und mögliche Bearbeitung von Medieninhalten. Modelle und Prüfroutinen weisen auf künstliche Verstärkung, Identitätsvortäuschung, wiederkehrende Narrative oder technisch verändertes Material hin. Menschliche Bewertung kann Herkunft, Kontext, Absicht und tatsächliche Falschheit der Hinweise weiter verifizieren. Berichte und Warnungen zeigen betroffene Themen, Verbreitungswege, Beleglage und Entwicklung einer erkannten Kampagne.
- 1-2-19-11-7 Extended Detection and Response (XDR): "Extended Detection and Response (XDR)" verbindet Sicherheitsdaten mehrerer technischer Schutzdomänen zur gemeinsamen Erkennung und Bearbeitung von Angriffen. Die Leistung korreliert beispielsweise Telemetrie aus Endgeräten, Netzwerken, Identitäten, Cloudumgebungen, Anwendungen und E-Mail-Systemen. Domänenübergreifende Analysen fassen zusammengehörige Signale zu priorisierten Vorfällen und nachvollziehbaren Angriffsketten zusammen. Reaktionsfunktionen können koordinierte Maßnahmen wie Kontensperrung, Geräteisolation oder Verbindungsblockierung auslösen. Gemeinsame Ermittlungsansichten dokumentieren Zeitablauf, betroffene Ressourcen, Belege und den Status der Eindämmung.
- 1-2-19-11-8 Incident Response: "Incident Response" unterstützt die vorbereitete und koordinierte Bearbeitung von Informationssicherheitsvorfällen. Vorgegebene Abläufe führen von Erkennung und Einstufung über Untersuchung, Eindämmung und Beseitigung bis zur Wiederherstellung. Fallmanagement ordnet Aufgaben, Verantwortliche, Beweismittel, Entscheidungen, Kommunikation und Fristen einem Vorfall zu. Technische Maßnahmen sichern betroffene Systeme, begrenzen Schadwirkungen und stellen einen kontrollierten Betriebszustand wieder her. Abschlussberichte dokumentieren Ursache, Verlauf, Auswirkungen, Reaktionen und abgeleitete Verbesserungsmaßnahmen.
- 1-2-19-11-9 IoT Security: "IoT Security" schützt vernetzte Geräte, ihre Kommunikation und die zugehörigen Steuerungs- oder Verwaltungsdienste. Die Leistung erkennt Geräte, erfasst Eigenschaften und ordnet Kommunikationsbeziehungen sowie bekannte Schwachstellen zu. Verhaltensanalysen weisen auf kompromittierte Geräte, ungewöhnliche Datenströme oder unerlaubte Steuerbefehle hin. Richtlinien können Zugriffe begrenzen, Geräte segmentieren, unsichere Kommunikation blockieren oder betroffene Endpunkte isolieren. Bestands-, Risiko- und Ereignisansichten unterstützen Aktualisierung, Untersuchung und die laufende Überwachung des Gerätezustands.
- 1-2-19-11-10 Malware Analysis: "Malware Analysis" untersucht verdächtige Dateien, Programme oder Skripte, um ihre Eigenschaften und Schadwirkung zu bestimmen. Statische Verfahren prüfen Aufbau, eingebettete Daten, Codebestandteile und erkennbare Merkmale ohne Ausführung. Dynamische Verfahren beobachten Verhalten, Systemänderungen, Netzwerkkommunikation und gestartete Prozesse in einer kontrollierten Umgebung. Vertiefte Analyse kann Verschleierung auflösen, Steuerlogik nachvollziehen und wiederverwendbare Erkennungsmerkmale ableiten. Berichte beschreiben Funktionsweise, Indikatoren, betroffene Systeme, mögliche Auswirkungen und geeignete Gegenmaßnahmen.
- 1-2-19-11-11 Managed Detection and Response (MDR): "Managed Detection and Response (MDR)" erbringt fortlaufende Überwachung, Angriffserkennung, Untersuchung und Reaktionsunterstützung durch ein spezialisiertes Sicherheitsteam. Die Leistung wertet Telemetrie aus angebundenen Endpunkten, Netzwerken, Cloudsystemen, Identitäten oder weiteren Schutzkomponenten aus. Fachkräfte prüfen Alarme, suchen nach Zusammenhängen und priorisieren bestätigte Bedrohungen nach möglicher Auswirkung. Vereinbarte Befugnisse erlauben Warnung, Handlungsempfehlungen oder unmittelbare Eindämmungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber. Berichte und Fallakten dokumentieren Vorfälle, Analysen, Reaktionszeiten, Maßnahmen und verbleibenden Handlungsbedarf.
- 1-2-19-11-12 OT Secure Remote Access: "OT Secure Remote Access" ermöglicht kontrollierte Fernzugriffe auf industrielle Steuerungs- und Betriebstechnologie. Die Leistung authentifiziert berechtigte interne oder externe Personen und gewährt zeitlich begrenzte Verbindungen zu ausdrücklich freigegebenen Zielsystemen. Genehmigungen, Mehrfaktorprüfung und bedarfsgerechte Rechte beschränken den Zugriff auf den vorgesehenen Wartungs- oder Unterstützungszweck. Vermittelte Sitzungen können Dateiübertragungen, Befehle und Bedienhandlungen überwachen, aufzeichnen oder bei Regelverstößen beenden. Protokolle dokumentieren Identität, Anlass, Ziel, Dauer, Aktivitäten und Freigaben jedes Fernzugriffs.
- 1-2-19-11-13 OT Security: "OT Security" schützt industrielle Steuerungsanlagen, Betriebstechnologie und die von ihnen gesteuerten physischen Prozesse vor digitalen Gefahren. Die Leistung erfasst Anlagen, Kommunikationsbeziehungen, Protokolle, technische Abhängigkeiten und bekannte Schwachstellen möglichst betriebsverträglich. Passive Überwachung und spezialisierte Analysen erkennen ungewöhnliche Befehle, Konfigurationsänderungen, Netzwerkaktivitäten und Anzeichen einer Kompromittierung. Segmentierung, Zugriffskontrolle und abgestimmte Schutzmaßnahmen begrenzen Angriffswege unter Berücksichtigung von Verfügbarkeit und Betriebssicherheit. Lagebilder und Warnungen unterstützen Priorisierung, Untersuchung und koordinierte Reaktion mit den technischen Betriebsverantwortlichen.
- 1-2-19-11-14 Red Teaming: "Red Teaming" prüft die Widerstandsfähigkeit einer Organisation durch autorisierte, zielgerichtete und realitätsnahe Angriffssimulationen. Ein spezialisiertes Team versucht innerhalb vereinbarter Grenzen, definierte Schutzgüter oder Angriffsziele mit geeigneten technischen, physischen oder sozialen Vorgehensweisen zu erreichen. Die Durchführung bewertet das Zusammenspiel von Prävention, Erkennung, Reaktion, Personal und organisatorischen Abläufen. Sicherheitsregeln, Freigaben und Abbruchkriterien begrenzen Auswirkungen auf Betrieb, Daten und unbeteiligte Systeme. Der Abschlussbericht dokumentiert erreichte Ziele, genutzte Angriffspfade, beobachtete Reaktionen und priorisierte Verbesserungsmaßnahmen.
- 1-2-19-11-15 Security Information and Event Management (SIEM): "Security Information and Event Management (SIEM)" sammelt und analysiert sicherheitsrelevante Ereignis- und Protokolldaten aus zahlreichen technischen Quellen. Die Leistung normalisiert Zeitangaben, Felder und Ereignistypen und speichert die Daten für Suche, Korrelation und Nachweisführung. Regeln, Analysen und Bedrohungsinformationen verbinden einzelne Signale zu Warnungen über verdächtige oder regelwidrige Aktivitäten. Dashboards und Suchfunktionen unterstützen laufende Überwachung, Vorfalluntersuchung und rückwirkende Analyse. Aufbewahrungsregeln und Prüfpfade dokumentieren Datenherkunft, Verarbeitung, Zugriffe und ausgelöste Alarme.
- 1-2-19-11-16 Security Orchestration, Automation, and Response (SOAR): "Security Orchestration, Automation, and Response (SOAR)" koordiniert Sicherheitswerkzeuge, Datenquellen und Bearbeitungsabläufe über zentrale Fall- und Automatisierungsfunktionen. Vorgegebene Playbooks reichern Alarme an, führen Prüfungen aus, verteilen Aufgaben und stoßen freigegebene Schutzmaßnahmen an. Schnittstellen verbinden Erkennungs-, Identitäts-, Netzwerk-, Endpunkt- und Kommunikationssysteme zu durchgängigen Reaktionsketten. Bedingungen, Freigaben und Eskalationen bestimmen, welche Schritte automatisch oder durch Fachkräfte ausgeführt werden. Fallakten und Ausführungsprotokolle dokumentieren Eingangsdaten, Entscheidungen, Aktionen, Ergebnisse und Bearbeitungszeiten.
- 1-2-19-11-17 Threat Hunting: "Threat Hunting" sucht proaktiv nach bislang unerkannten Angreifern und verdächtigen Aktivitäten in vorhandenen Sicherheitsdaten. Fachkräfte entwickeln Hypothesen aus Bedrohungswissen, Umgebungskenntnis, Anomalien oder schwachen Signalen und prüfen sie mit gezielten Abfragen. Die Untersuchung verfolgt Spuren über Identitäten, Endgeräte, Netzwerke, Anwendungen und Zeiträume hinweg. Bestätigte Funde werden eingegrenzt, an die Vorfallbearbeitung übergeben und in zusätzliche Erkennungsregeln überführt. Jagdberichte dokumentieren Hypothese, Datenbasis, Suchweg, Ergebnisse und verbleibende Unsicherheiten.
- 1-2-19-11-18 Threat Intelligence: "Threat Intelligence" gewinnt und bewertet Informationen über Bedrohungsakteure, Angriffstechniken, Schwachstellen, Kampagnen und technische Indikatoren. Die Verarbeitung sammelt Daten aus zugelassenen Quellen, bereinigt Doppelungen und beurteilt Aktualität, Verlässlichkeit sowie Relevanz. Analysen setzen einzelne Hinweise in einen taktischen, operativen oder strategischen Zusammenhang und leiten nutzbare Erkenntnisse ab. Schnittstellen und Veröffentlichungsabläufe verteilen geeignete Indikatoren und Berichte an Schutzsysteme, Analysten und Entscheidungsträger. Rückmeldungen, Gültigkeitsfristen und Quellenbezug halten die bereitgestellten Erkenntnisse nachvollziehbar und handlungsrelevant.
1-2-19-12 Vulnerability Management
Diese Gruppe umfasst digitale Verfahren zur Erkennung, Bewertung und Verringerung technisch ausnutzbarer Schwächen und Angriffsflächen. Sie verbindet Bestandsaufklärung, Schwachstellenprüfung, risikobezogene Priorisierung, Expositionsanalyse und kontrollierte Aktualisierung. Die einzelnen Funktionen ordnen unterschiedliche Schritte von der Sichtbarkeit gefährdeter Ressourcen bis zur nachgewiesenen Behebung.
- 1-2-19-12-1 Attack Surface Management: "Attack Surface Management" entdeckt und überwacht digitale Ressourcen, die potenziell als Ausgangspunkt eines Angriffs dienen können. Die Leistung ermittelt interne oder extern erreichbare Systeme, Dienste, Domänen, Cloudressourcen und technische Abhängigkeiten aus verschiedenen Datenquellen. Die Leistung ordnet gefundene Objekte verantwortlichen Einheiten zu und erkennt unbekannte, veraltete oder unbeabsichtigt veröffentlichte Ressourcen. Analysen bewerten Erreichbarkeit, Konfiguration, bekannte Schwächen und mögliche Angriffspfade für die Priorisierung. Bestands- und Verlaufsansichten zeigen Veränderungen, neu auftretende Expositionen und den Status eingeleiteter Korrekturen.
- 1-2-19-12-2 Exposure Management: "Exposure Management" bewertet fortlaufend, wie technische Schwächen und Fehlkonfigurationen zusammen die tatsächliche Gefährdung wichtiger Ressourcen beeinflussen. Die Leistung führt Schwachstellen, Angriffsflächen, Identitätsrechte, Sicherheitskontrollen, Bedrohungsinformationen und geschäftliche Bedeutung zusammen. Angriffspfad- und Kontextanalysen zeigen, welche Kombinationen einen realistischen Zugang zu schützenswerten Systemen eröffnen. Priorisierungen richten Maßnahmen auf Expositionen mit hoher Ausnutzbarkeit und möglicher Auswirkung. Übersichten verfolgen Risikoveränderungen, Verantwortlichkeiten und die wirksame Verringerung festgestellter Gefährdungen.
- 1-2-19-12-3 Patch Management: "Patch Management" plant, verteilt und überwacht Aktualisierungen zur Behebung von Fehlern und Sicherheitslücken in technischen Systemen. Die Leistung erfasst installierte Versionen, verfügbare Korrekturen, Abhängigkeiten und den Aktualisierungsbedarf der verwalteten Geräte oder Anwendungen. Freigabe- und Testverfahren prüfen Verträglichkeit, Dringlichkeit und geeignete Bereitstellungszeitpunkte. Automatisierte Verteilung, Neustartsteuerung und Rücksetzoptionen unterstützen eine kontrollierte Umsetzung. Statusberichte bestätigen erfolgreiche Installationen und zeigen Fehler, ausstehende Aktualisierungen oder nicht mehr unterstützte Versionen.
- 1-2-19-12-4 Risk-Based Vulnerability Management: "Risk-Based Vulnerability Management" priorisiert technische Schwachstellen anhand ihres konkreten Risikos für die betroffene Organisation. Die Bewertung kombiniert technische Schwere, Ausnutzbarkeit, aktive Bedrohungen, Erreichbarkeit, vorhandene Schutzkontrollen und Bedeutung des betroffenen Werts. Dadurch erhalten Schwachstellen mit wahrscheinlichen und folgenreichen Angriffsmöglichkeiten Vorrang vor rein numerisch hohen Befunden. Workflows ordnen Verantwortliche, Fristen, Behandlungsschritte und akzeptierte Ausnahmen entsprechend der Risikoeinstufung zu. Berichte verfolgen Risikoreduzierung, überfällige Maßnahmen und Veränderungen durch neue Bedrohungsinformationen.
- 1-2-19-12-5 Vulnerability Assessment: "Vulnerability Assessment" untersucht Systeme, Anwendungen, Geräte oder Konfigurationen auf bekannte technische Schwachstellen. Automatisierte oder manuelle Prüfungen vergleichen erreichbare Dienste, Softwarestände und Einstellungen mit belastbaren Erkennungsmerkmalen und Sicherheitsanforderungen. Validierungsschritte verringern Fehlmeldungen und bestimmen, unter welchen Bedingungen ein Befund tatsächlich ausnutzbar sein kann. Ergebnisse benennen betroffene Ressourcen, technische Nachweise, Schweregrad und geeignete Abhilfemaßnahmen. Wiederholungsprüfungen bestätigen, ob Korrekturen umgesetzt wurden und der ursprüngliche Befund nicht mehr besteht.
1-2-19-13 Web Security
Diese Gruppe umfasst digitale Schutzmechanismen für Webzugriffe, browserbasierte Nutzung und öffentlich erreichbare Webangebote. Sie verbindet Verkehrsprüfung, Ausführungsisolation, Missbrauchserkennung, Verfügbarkeitsabwehr und die Überwachung von Webinhalten sowie externen Gefahrenquellen. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Kontrollen für Nutzerzugriffe, Webanwendungen, Internetverkehr und betrügerische Aktivitäten.
- 1-2-19-13-1 Bot Detection and Mitigation: "Bot Detection and Mitigation" erkennt und steuert automatisierte Zugriffe auf Webseiten, Anwendungen und digitale Schnittstellen. Die Analyse bewertet Geräte- und Browsermerkmale, Anfragefolgen, Interaktionsverhalten, Identitäten und Verkehrsquellen. Die Leistung unterscheidet zulässige Automatisierung von missbräuchlichen Aktivitäten wie Kontoübernahme, Datenauslesung, Manipulation oder Überlastung. Richtlinien können verdächtige Zugriffe beobachten, verlangsamen, durch zusätzliche Prüfungen herausfordern oder blockieren. Auswertungen zeigen Botarten, Angriffsmuster, betroffene Funktionen und die Wirkung getroffener Gegenmaßnahmen.
- 1-2-19-13-2 Browser Isolation: "Browser Isolation" führt aktive Webinhalte in einer abgeschirmten Umgebung getrennt vom verwendeten Endgerät aus. Die Leistung überträgt eine sichere Darstellung oder kontrollierte Interaktion, ohne potenziell schädlichen Code unmittelbar auf dem Endgerät auszuführen. Richtlinien bestimmen anhand von Ziel, Nutzer, Inhalt und Risiko, welche Sitzungen isoliert werden. Dateiübertragungen, Zwischenablage, Eingaben und Downloads können geprüft, eingeschränkt oder in unschädlicher Form bereitgestellt werden. Sitzungsdaten und Warnungen dokumentieren isolierte Zugriffe, blockierte Aktivitäten und erkannte Bedrohungen.
- 1-2-19-13-3 Client-Side Protection: "Client-Side Protection" schützt die im Browser eines Nutzers ausgeführten Bestandteile einer Webseite vor Manipulation und Datenmissbrauch. Die Leistung erfasst Skripte, externe Abhängigkeiten, Inhaltsänderungen und Zugriffe auf Formulare oder andere sensible Seitenelemente. Richtlinien begrenzen, welche Skripte bestimmte Daten lesen, verändern oder an externe Ziele übertragen dürfen. Laufende Überwachung erkennt unerwartete Änderungen, eingeschleusten Code, digitale Skimmingversuche und kompromittierte Drittkomponenten. Warnungen und Nachweise zeigen betroffene Seiten, ausführenden Code, Datenzugriffe und eingeleitete Schutzmaßnahmen.
- 1-2-19-13-4 Dark Web Monitoring: "Dark Web Monitoring" durchsucht schwer zugängliche digitale Quellen nach Hinweisen auf Gefahren für eine Organisation oder betroffene Personen. Die Überwachung sucht beispielsweise nach offengelegten Zugangsdaten, gestohlenen Daten, angekündigten Angriffen, betrügerischen Angeboten oder missbrauchten Identitäten. Gefundene Inhalte werden auf Aktualität, Glaubwürdigkeit, Herkunft und Bezug zu definierten Schutzgütern geprüft. Relevante Treffer lösen Warnungen und abgestufte Verfahren für Verifizierung, Passwortwechsel, Untersuchung oder weitere Schutzmaßnahmen aus. Fallakten dokumentieren Quelle, Beleg, Risikobewertung, betroffene Werte und den Bearbeitungsstatus.
- 1-2-19-13-5 DDoS Protection: "DDoS Protection" erhält die Verfügbarkeit digitaler Dienste bei verteilten Überlastungs- und Ressourcenerschöpfungsangriffen. Die Leistung erkennt ungewöhnliche Datenmengen, Protokollmissbrauch und anwendungsbezogene Anfragewellen anhand laufender Verkehrsanalysen. Schädlicher Verkehr wird gefiltert, begrenzt, umgeleitet oder über zusätzliche Verarbeitungskapazität aufgenommen, während zulässige Anfragen weitergeleitet werden. Automatische und manuelle Regeln passen Gegenmaßnahmen an Angriffsart, Ziel und aktuelle Auswirkung an. Lageanzeigen und Berichte dokumentieren Herkunft, Umfang, Dauer, Filterwirkung und verbleibende Dienstbeeinträchtigungen.
- 1-2-19-13-6 Fraud Detection: "Fraud Detection" erkennt betrügerische Aktivitäten in digitalen Anmeldungen, Interaktionen und Transaktionen. Die Analyse verbindet Identitäts-, Geräte-, Verhaltens-, Standort-, Zahlungs- und Sitzungsmerkmale zu einer laufenden Risikobewertung. Regeln und Modelle weisen auf Identitätsmissbrauch, manipulierte Konten, ungewöhnliche Transaktionsfolgen oder koordinierte Betrugsmuster hin. Abhängig vom Risiko können Vorgänge freigegeben, zusätzlich geprüft, verzögert oder blockiert werden. Fall- und Lernfunktionen dokumentieren Entscheidungen, bestätigte Betrugsfälle und Rückmeldungen zur Verbesserung der Erkennung.
- 1-2-19-13-7 Secure Enterprise Browser: "Secure Enterprise Browser" stellt eine zentral verwaltete Browserumgebung für kontrollierte Zugriffe auf geschäftliche Webanwendungen und Daten bereit. Richtlinien steuern Anmeldung, Erweiterungen, Downloads, Zwischenablage, Bildschirmaufnahmen, Dateneingaben und die Trennung unterschiedlicher Nutzungskontexte. Geräte-, Nutzer- und Anwendungsmerkmale bestimmen, welche Funktionen während einer Sitzung zulässig sind. Integrierte Schutzmechanismen erkennen schädliche Seiten, riskante Datenbewegungen und Manipulationsversuche innerhalb der Browsernutzung. Verwaltungs- und Ereignisprotokolle dokumentieren Konfigurationen, Sitzungen, Regelverstöße und durchgesetzte Maßnahmen.
- 1-2-19-13-8 Secure Web Gateway: "Secure Web Gateway" kontrolliert Webverkehr zwischen Nutzern oder Geräten und externen Internetdiensten. Die Leistung prüft Ziele, Anfragen, Antworten, Dateien und verschlüsselte Verbindungen anhand von Sicherheits- und Nutzungsrichtlinien. Kategorisierung, Reputationsdaten und Inhaltsanalyse erkennen schädliche Webseiten, unerlaubte Nutzung und riskante Datenübertragungen. Verdächtiger Verkehr kann blockiert, isoliert, bereinigt oder zur zusätzlichen Untersuchung weitergeleitet werden. Protokolle und Berichte zeigen besuchte Ziele, erkannte Bedrohungen, Datenereignisse und getroffene Zugriffsentscheidungen.
- 1-2-19-13-9 Website Security: "Website Security" schützt öffentlich oder intern bereitgestellte Webseiten vor Manipulation, Schadcode und unberechtigten Zugriffen. Die Leistung überwacht Dateien, Komponenten, Konfigurationen, Berechtigungen und sichtbare Inhalte auf sicherheitsrelevante Veränderungen. Prüfungen erkennen bekannte Schwachstellen, eingeschleuste Inhalte, kompromittierte Konten und unerwartete Weiterleitungen. Schutz- und Bereinigungsfunktionen können Angriffe blockieren, betroffene Inhalte isolieren und einen vertrauenswürdigen Zustand wiederherstellen. Zustandsanzeigen und Warnungen dokumentieren Funde, Veränderungen, Gegenmaßnahmen und noch erforderliche Korrekturen.
1-2-20 Supply Chain and Logistics
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Planung, Steuerung und Nachverfolgung von Waren-, Material- und Transportprozessen. Sie verbindet Bestände, Lagerabläufe, Lieferantenbeziehungen, Transportnetze und grenzüberschreitende Handelsvorgänge in durchgängigen Informationsflüssen. Die untergeordneten Gruppen ordnen Funktionen für Distribution, Bestandsführung, Lieferkettensteuerung sowie operative Planung und Logistik.
1-2-20-1 Distribution
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für die operative Verteilung, Beförderung und Bereitstellung von Waren. Sie ordnet Transportaufträge, Fahrzeuge, Umschlagtermine, Sendungen und Entnahmevorgänge entlang ausführbarer Distributionsabläufe. Die einzelnen Funktionen behandeln die Steuerung externer Logistik, Kurier- und Frachtprozesse, Flotten, Routen, Ladeangebote und Lagerentnahmen.
- 1-2-20-1-1 3PL: "3PL" unterstützt die digitale Beauftragung und Steuerung ausgelagerter Lager-, Transport- und Distributionsabläufe bei Drittlogistikern. Die Leistung verbindet Aufträge, Bestände, Sendungen, Leistungsvereinbarungen und Statusmeldungen zwischen Auftraggebern und beteiligten Logistikpartnern. Schnittstellen übertragen Bedarfe, Versanddaten, Bestätigungen, Ereignisse und Abrechnungsgrundlagen zwischen den jeweiligen Systemen. Überwachungsfunktionen zeigen Durchlaufzeiten, Bestandsabweichungen, Lieferstatus und die Einhaltung vereinbarter Leistungen. Auswertungen und Prüfpfade dokumentieren Partneraktivitäten, Kosten, Störungen und die vollständige Auftragsabwicklung.
- 1-2-20-1-2 Courier Management: "Courier Management" steuert die Annahme, Disposition, Ausführung und Nachverfolgung von Kurieraufträgen. Die Leistung erfasst Abhol- und Zustelladressen, Zeitfenster, Sendungsmerkmale, Prioritäten und verfügbare Kuriere. Dispositionsfunktionen weisen Aufträge geeigneten Fahrern oder Touren zu und übermitteln Arbeitsinformationen an mobile Endgeräte. Statusmeldungen, Standortdaten und digitale Zustellnachweise machen den Verlauf jeder Sendung sichtbar. Abrechnung und Berichte dokumentieren Leistungen, Entfernungen, Zeiten, Ausnahmen und vereinbarte Entgelte.
- 1-2-20-1-3 Dock Scheduling: "Dock Scheduling" plant und koordiniert Zeitfenster für ankommende und abgehende Fahrzeuge an Lade- und Entladestellen. Spediteure, Lieferanten oder interne Disponenten buchen verfügbare Termine anhand von Ladung, Fahrzeug, Priorität und benötigten Ressourcen. Regeln berücksichtigen Kapazitäten, Bearbeitungsdauer, Öffnungszeiten, Rampeneignung und betriebliche Einschränkungen. Laufende Statusmeldungen unterstützen die Behandlung von Verspätungen, Wartezeiten, Umbuchungen und ungeplanten Ankünften. Übersichten und Auswertungen zeigen Auslastung, Durchlaufzeiten, Termintreue und Engpässe an den Umschlagstellen.
- 1-2-20-1-4 Fleet Maintenance: "Fleet Maintenance" plant und dokumentiert Wartung, Prüfung und Reparatur von Fahrzeugen und mobilen Betriebsmitteln. Die Leistung führt Stammdaten, Laufleistungen, Betriebsstunden, Wartungspläne, Störungen und ausgeführte Arbeiten je Objekt. Zeit- oder zustandsabhängige Regeln erzeugen Arbeitsaufträge und berücksichtigen benötigte Teile, Werkstattkapazitäten und Stillstandszeiten. Mobile Erfassung und Freigaben begleiten Inspektionen, Mängelbearbeitung und die Wiederinbetriebnahme. Kosten-, Historien- und Zustandsberichte unterstützen Verfügbarkeit, Lebenszyklusentscheidungen und den Nachweis vorgeschriebener Maßnahmen.
- 1-2-20-1-5 Fleet Tracking: "Fleet Tracking" erfasst und visualisiert Position, Bewegung und ausgewählte Betriebsdaten von Fahrzeugen oder mobilen Betriebsmitteln. Ortungsgeräte oder angebundene Datenquellen übermitteln Standort, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, Zeit und weitere verfügbare Zustandsinformationen. Kartenansichten zeigen aktuelle sowie historische Bewegungen und können Eintritte, Austritte oder Abweichungen von festgelegten Zonen erkennen. Warnungen informieren über unerlaubte Nutzung, ungewöhnliche Stillstände, Routenabweichungen oder definierte Betriebsereignisse. Berichte unterstützen Einsatznachweis, Auslastungsanalyse, Fahrtenrekonstruktion und die Bearbeitung von Ausnahmen.
- 1-2-20-1-6 Freight Management: "Freight Management" steuert die Beschaffung, Buchung, Durchführung und Abrechnung von Frachttransporten. Die Leistung bündelt Sendungsdaten, Transportarten, Strecken, Frachtführer, Tarife, Kapazitäten und Liefertermine. Vergleichs- und Vergabefunktionen unterstützen die Auswahl geeigneter Beförderungsoptionen anhand von Kosten und Leistungsanforderungen. Statusmeldungen und Dokumente begleiten Übergaben, Laufzeiten, Störungen, Ablieferung und frachtbezogene Kommunikation. Prüf- und Abrechnungsfunktionen gleichen vereinbarte Tarife, Zuschläge, Rechnungen und tatsächlich erbrachte Transporte ab.
- 1-2-20-1-7 Load Board: "Load Board" bringt digital veröffentlichte Transportladungen mit verfügbaren Frachtkapazitäten zusammen. Auftraggeber stellen Strecken, Termine, Ladungsmerkmale, Anforderungen und Vergütungsinformationen für berechtigte Transportanbieter bereit. Such-, Filter- und Benachrichtigungsfunktionen helfen Anbietern, passende Ladungen zu finden und Interesse oder Angebote zu übermitteln. Kommunikations- und Prüfabläufe unterstützen Auswahl, Bestätigung und Austausch erforderlicher Auftragsinformationen. Verlaufsdaten dokumentieren Veröffentlichungen, Angebote, Beauftragungen, Statusänderungen und abgeschlossene Vermittlungen.
- 1-2-20-1-8 Picking: "Picking" unterstützt die auftragsbezogene Entnahme von Artikeln aus Lagerbeständen. Die Leistung zerlegt Aufträge in ausführbare Entnahmeschritte und weist Lagerorte, Mengen, Reihenfolgen und Zielbehälter zu. Wege- und Bündelungslogik optimiert die Bearbeitung einzelner, gruppierter oder wellenförmig geplanter Aufträge. Mobile Geräte, Scanner oder automatisierte Systeme bestätigen Artikel und Mengen und melden Abweichungen unmittelbar zurück. Fortschritts- und Qualitätsdaten zeigen Bearbeitungsstand, Fehler, Leistung und die vollständige Übergabe an nachfolgende Prozesse.
- 1-2-20-1-9 Route Planning: "Route Planning" berechnet und plant Fahrfolgen für mehrere Abhol-, Liefer- oder Servicestellen. Die Optimierung berücksichtigt Standorte, Zeitfenster, Fahrzeugkapazitäten, Straßenbedingungen, Prioritäten und betriebliche Regeln. Disponenten können vorgeschlagene Touren prüfen, anpassen und an Fahrer oder angebundene Navigationssysteme übermitteln. Laufende Ereignisse wie Stau, Ausfall oder kurzfristige Aufträge können eine Neuberechnung auslösen. Auswertungen vergleichen geplante und tatsächliche Strecken, Zeiten, Auslastung und Zielerreichung.
- 1-2-20-1-10 Transportation Management Systems (TMS): "Transportation Management Systems (TMS)" steuern Transportplanung, Vergabe, Ausführung, Nachverfolgung und Abrechnung in einem zusammenhängenden System. Die Leistung konsolidiert Versandbedarfe und wählt geeignete Verkehrsträger, Frachtführer, Routen und Tarife nach festgelegten Vorgaben aus. Aufträge, Dokumente, Statusmeldungen und Ausnahmen werden zwischen Versendern, Empfängern und Transportpartnern koordiniert. Kostenprüfung und Frachtabrechnung gleichen geplante Leistungen, vertragliche Konditionen und eingehende Forderungen ab. Analysen zeigen Transportkosten, Laufzeiten, Kapazitätsnutzung, Dienstleisterleistung und Verbesserungspotenziale im Transportnetz.
1-2-20-2 Inventory Management
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Identifikation, Führung und operativen Verarbeitung physischer Bestände. Sie verbindet Kennzeichnung, Datenerfassung, Bestandskontrolle, automatisierte Lagertechnik und den Schutz versandter Güter. Die einzelnen Funktionen ordnen Identifikationsverfahren, Bestandsführung, Etikettierung, Lagerautomatisierung und umfassende Lagersteuerung.
- 1-2-20-2-1 Barcode: "Barcode" erzeugt, verwaltet und verarbeitet maschinenlesbare Strich- oder Matrixcodes zur eindeutigen Identifikation von Objekten und Vorgängen. Die Leistung verknüpft codierte Kennungen mit Artikel-, Serien-, Chargen-, Standort- oder Transaktionsdaten. Erfassungsfunktionen lesen Codes über geeignete Scanner oder Kameras und übertragen die zugehörigen Informationen an angebundene Abläufe. Prüfregeln kontrollieren Format, Eindeutigkeit, Lesbarkeit und die zulässige Verwendung einer Kennung. Protokolle dokumentieren Erstellung, Druck, Erfassung und Statusänderungen der gekennzeichneten Objekte.
- 1-2-20-2-2 Inventory Control: "Inventory Control" führt Mengen, Standorte und Zustände gelagerter Artikel und Materialien. Zugänge, Entnahmen, Umlagerungen, Reservierungen, Rückgaben und Korrekturen aktualisieren den verfügbaren Bestand fortlaufend. Mindest- und Höchstwerte, Meldebestände und Bedarfsinformationen können Nachschub- oder Prüfprozesse auslösen. Zählverfahren unterstützen Stichtagsinventuren, permanente Kontrollen und die Klärung festgestellter Differenzen. Bestandsberichte zeigen Verfügbarkeit, Reichweite, Umschlag, Alterung und Abweichungen zwischen Buch- und Istbestand.
- 1-2-20-2-3 Label Printing: "Label Printing" gestaltet, erzeugt und steuert den Druck von Etiketten für Objekte, Verpackungen, Versandstücke oder Standorte. Vorlagen verbinden feststehende Gestaltungselemente mit variablen Daten, Codes, Symbolen und sprachabhängigen Angaben. Regeln wählen anhand des Vorgangs das passende Format, Druckgerät, Material und die erforderliche Anzahl aus. Prüf- und Freigabefunktionen sichern Versionen, Pflichtangaben, Druckqualität und erneuten Druck. Protokolle dokumentieren erzeugte Etiketten, verwendete Daten, Druckaufträge, Fehler und verantwortliche Nutzer.
- 1-2-20-2-4 RFID: "RFID" identifiziert und verfolgt gekennzeichnete Objekte durch kontaktlose Funkkommunikation zwischen Datenträgern und Lesegeräten. Die Leistung verwaltet Kennungen, ordnet sie Artikeln oder Betriebsmitteln zu und verarbeitet Leseereignisse aus Toren, mobilen Geräten oder fest installierten Antennen. Filter- und Ereignislogik bereinigt Mehrfachlesungen und erkennt Bewegungen, Übergaben oder Bestandsänderungen. Schreibfunktionen können zulässige Informationen oder Statuswerte auf geeigneten Datenträgern aktualisieren. Auswertungen zeigen Aufenthaltsorte, Bewegungsverläufe, fehlende Objekte und die Qualität der Erfassung.
- 1-2-20-2-5 Shipping Insurance: "Shipping Insurance" unterstützt den digitalen Abschluss und die Verwaltung von Versicherungsschutz für versandte Güter. Die Leistung ermittelt anhand von Warenwert, Transportweg, Verkehrsträger und Risikomerkmalen verfügbare Deckungen und Beiträge. Versicherungsnachweise werden einem Versandauftrag zugeordnet und mit den erforderlichen Sendungsdaten erzeugt. Im Schadenfall begleitet ein digitaler Ablauf Meldung, Belegübermittlung, Prüfung, Kommunikation und Statusverfolgung. Übersichten dokumentieren versicherte Sendungen, Deckungssummen, Beiträge, Schäden und Entscheidungen.
- 1-2-20-2-6 Warehouse Automation: "Warehouse Automation" koordiniert automatisierte Anlagen und digitale Steuerungsabläufe für die Bewegung, Lagerung und Bereitstellung von Waren. Die Leistung übermittelt Aufträge an Fördertechnik, Lagersysteme, mobile Roboter oder automatische Sortier- und Entnahmeeinrichtungen. Steuerungslogik verteilt Aufgaben nach Kapazität, Priorität, Lagerort und aktuellem Anlagenzustand. Rückmeldungen zeigen Position, Fortschritt, Störung und Abschluss jedes automatisierten Vorgangs. Überwachungs- und Analysefunktionen unterstützen Durchsatz, Fehlerbehebung, Auslastung und die abgestimmte Zusammenarbeit der Anlagen.
- 1-2-20-2-7 Warehouse Management: "Warehouse Management" steuert Bestände und operative Abläufe innerhalb eines Lagers oder Verteilzentrums. Die Leistung plant und dokumentiert Wareneingang, Einlagerung, Nachschub, Entnahme, Verpackung, Umlagerung und Versand. Lagerplatzlogik weist geeignete Standorte nach Artikelmerkmalen, Kapazität, Umschlag und betrieblichen Regeln zu. Arbeitssteuerung verteilt Aufgaben an Beschäftigte oder automatisierte Systeme und verfolgt deren Ausführung in Echtzeit. Bestands-, Leistungs- und Qualitätsberichte zeigen Verfügbarkeit, Durchsatz, Ressourcennutzung, Fehler und Auftragsstatus.
1-2-20-3 Supply Chain Management
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur übergreifenden Planung, Vernetzung und Leistungssteuerung von Lieferketten. Sie verbindet Lieferanten, Bedarfe, Kapazitäten, Bestände, Kosten und Ereignisse über mehrere beteiligte Organisationen hinweg. Die einzelnen Funktionen ordnen Lieferantenbeziehungen, Geschäftspartnernetzwerke, Wirtschaftlichkeitsanalysen, integrierte Planung, Anwendungssuiten und Ende-zu-Ende-Transparenz.
- 1-2-20-3-1 Supplier Relationship Management (SRM): "Supplier Relationship Management (SRM)" steuert die strukturierte Zusammenarbeit und Leistungsbeziehung mit Lieferanten. Die Leistung führt Stammdaten, Ansprechpartner, Qualifikationen, Verträge, Risiken, Bewertungen und Entwicklungsmaßnahmen je Lieferant zusammen. Onboarding- und Freigabeabläufe prüfen erforderliche Angaben und Nachweise vor einer geschäftlichen Nutzung. Leistungsbeurteilungen und gemeinsame Aktionspläne unterstützen die Bearbeitung von Abweichungen sowie die gezielte Weiterentwicklung. Übersichten dokumentieren Status, Verantwortlichkeiten, Kommunikation, Leistungstrends und offene Maßnahmen im Lieferantenbestand.
- 1-2-20-3-2 Supply Chain Business Networks: "Supply Chain Business Networks" verbinden Unternehmen und weitere Partner für den digitalen Austausch lieferkettenbezogener Vorgänge. Die Leistung übermittelt Bestellungen, Bestätigungen, Prognosen, Liefermeldungen, Bestandsinformationen, Rechnungen und Statusereignisse zwischen unterschiedlichen Systemen. Gemeinsame Datenmodelle und Schnittstellen übersetzen Formate und ordnen Nachrichten den richtigen Geschäftspartnern und Vorgängen zu. Kollaborative Abläufe unterstützen Abstimmung, Ausnahmebehandlung und koordinierte Änderungen über Organisationsgrenzen hinweg. Netzwerkansichten dokumentieren Teilnehmer, Transaktionen, Nachrichtenstatus, Störungen und die Leistung partnerübergreifender Prozesse.
- 1-2-20-3-3 Supply Chain Cost-To-Serve Analytics: "Supply Chain Cost-To-Serve Analytics" ermittelt die tatsächlich verursachten Lieferkettenkosten für Produkte, Kunden, Aufträge, Kanäle oder Lieferwege. Die Analyse ordnet Beschaffung, Lagerung, Bearbeitung, Transport, Bestandsbindung, Rückgabe und weitere Prozesskosten den verursachenden Objekten zu. Kostenmodelle verbinden Mengen, Aktivitäten, Ressourcennutzung und Tarife zu nachvollziehbaren Deckungs- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Szenarien zeigen, wie Serviceanforderungen, Netzwerkänderungen oder Auftragsmerkmale die Kostenstruktur beeinflussen. Auswertungen unterstützen Preis-, Sortiments-, Kunden-, Bestands- und Distributionsentscheidungen auf einer belastbaren Kostengrundlage.
- 1-2-20-3-4 Supply Chain Planning: "Supply Chain Planning" stimmt Nachfrage, Versorgung, Bestände, Kapazitäten und Warenflüsse über mehrere Planungszeiträume hinweg ab. Die Leistung verbindet Absatzprognosen, Beschaffungsmöglichkeiten, Produktionsbedingungen, Lagerziele und Distributionsanforderungen in einem konsistenten Planungsmodell. Optimierungs- und Simulationsverfahren erzeugen umsetzbare Pläne und machen Zielkonflikte, Engpässe und Abhängigkeiten sichtbar. Szenarien bewerten Auswirkungen veränderter Nachfrage, Lieferausfälle, Kapazitätsgrenzen oder strategischer Vorgaben. Freigaben und Rückmeldungen übertragen bestätigte Pläne an operative Systeme und aktualisieren sie anhand tatsächlicher Entwicklungen.
- 1-2-20-3-5 Supply Chain Suites: "Supply Chain Suites" bündeln miteinander abgestimmte Anwendungen für mehrere zusammenhängende Aufgaben der Lieferkettensteuerung. Die Leistung kann Planung, Beschaffung, Auftragsabwicklung, Bestände, Lager, Transport, Zusammenarbeit und Leistungsanalyse in einem gemeinsamen Daten- und Prozessmodell verbinden. Durchgängige Abläufe vermeiden Medienbrüche und halten Bedarfe, Entscheidungen, Ausführungsstatus und Ausnahmen konsistent. Rollen, Regeln und Integrationen koordinieren die Nutzung durch interne Einheiten sowie angebundene Geschäftspartner. Gemeinsame Übersichten und Auswertungen zeigen Leistung, Risiken und Fortschritt über die unterstützten Lieferkettenprozesse hinweg.
- 1-2-20-3-6 Supply Chain Visibility: "Supply Chain Visibility" stellt Status, Standort und erwarteten Verlauf von Aufträgen, Materialien, Beständen und Sendungen über Organisationsgrenzen hinweg dar. Die Leistung führt Ereignisse aus Lieferanten-, Produktions-, Lager-, Transport- und Partnerquellen zu einem durchgängigen Vorgangsbild zusammen. Berechnete Ankunftszeiten und Abweichungsanalysen erkennen Verzögerungen, fehlende Meldungen und gefährdete Zusagen frühzeitig. Warnungen und kollaborative Abläufe unterstützen die Klärung von Ursachen und die Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen. Verlaufs- und Leistungsansichten dokumentieren Ereignisketten, Prognosegüte, Durchlaufzeiten und wiederkehrende Störungen.
1-2-20-4 Supply Chain Planning and Logistics
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur vorausschauenden, regelgerechten und operativen Planung von Handels-, Transport- und Warenflüssen. Sie verbindet Nachfrage, Fahrzeuge, Versandwege, grenzüberschreitende Vorgänge, Zustellung, Rückführung und betriebliche Kapazitäten. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Planungs-, Ausführungs-, Analyse- und Kontrollaufgaben entlang komplexer Logistikabläufe.
- 1-2-20-4-1 Commodity/Energy Trading, Transaction, and Risk Management (CTRM/ETRM): "Commodity/Energy Trading, Transaction, and Risk Management (CTRM/ETRM)" steuert Handelsgeschäfte, Positionen und Risiken für Rohstoffe oder Energieprodukte. Die Leistung bildet Verträge, physische Lieferungen, finanzielle Geschäfte, Preise, Mengen und Marktpositionen über ihren Lebenszyklus ab. Bewertungsfunktionen berechnen Marktwerte, offene Positionen, Sicherungsbeziehungen, Kreditrisiken und mögliche Ergebniswirkungen. Limits und Prüfregeln überwachen Handelsentscheidungen und lösen bei Überschreitungen Freigaben oder Warnungen aus. Abwicklungs- und Berichtsfunktionen unterstützen Nominierung, Lieferung, Abrechnung, Bilanzierung und regulatorische Nachweise.
- 1-2-20-4-2 Cross Border E-Commerce: "Cross Border E-Commerce" unterstützt digitale Handelsgeschäfte mit Kunden in unterschiedlichen Staaten und Zollgebieten. Die Leistung passt Angebot, Sprache, Währung, Preisangaben, Zahlungsarten und Lieferoptionen an den Zielmarkt an. Steuer-, Zoll- und Einfuhrinformationen werden für Bestellung, Kostenberechnung, Dokumentation und Versand berücksichtigt. Auftragsabläufe koordinieren Zahlung, Ausfuhr, Beförderung, Zustellung und mögliche Rücksendung über beteiligte Dienstleister hinweg. Übersichten zeigen Bestellstatus, grenzüberschreitende Kosten, Laufzeiten, Abbrüche und länderspezifische Abweichungen.
- 1-2-20-4-3 Demand Planning: "Demand Planning" prognostiziert den zukünftigen Bedarf an Produkten, Materialien oder Leistungen. Die Leistung verbindet historische Verbräuche, Aufträge, Marktinformationen, Aktionen, Saisonalität und fachliche Annahmen in einem Planungsmodell. Statistische und lernende Verfahren erzeugen Prognosen auf geeigneten Zeit-, Produkt-, Standort- und Kundengranularitäten. Planungsverantwortliche können Sondereffekte ergänzen, Varianten vergleichen und abgestimmte Bedarfswerte freigeben. Auswertungen messen Prognosegüte, Verzerrungen und Veränderungen und führen neue Istwerte in folgende Planungszyklen zurück.
- 1-2-20-4-4 Direct Store Delivery: "Direct Store Delivery" steuert die unmittelbare Belieferung von Verkaufsstellen durch Hersteller, Großhändler oder Distributionspartner. Die Leistung plant Touren, Bestellungen, Ladebestände, Fahreraufgaben und vereinbarte Lieferfenster für die einzelnen Verkaufsstellen. Mobile Funktionen unterstützen Warenübergabe, Bestandsprüfung, Regalauffüllung, Rücknahme, Auftragserfassung und digitalen Liefernachweis vor Ort. Mengen, Preise, Pfand, Retouren und Zahlungen werden während des Besuchs dokumentiert und an zentrale Systeme übertragen. Berichte zeigen Lieferleistung, Verkaufsstellenbestände, Tourenergebnisse, Abweichungen und abgerechnete Vorgänge.
- 1-2-20-4-5 Fleet Management: "Fleet Management" steuert Fahrzeuge, Fahrer, Einsatzplanung und wirtschaftlichen Betrieb einer Flotte. Die Leistung führt Fahrzeugdaten, Verfügbarkeit, Nutzung, Kosten, Verträge, Kraftstoff- oder Energieverbrauch und zugeordnete Fahrer zusammen. Dispositionsfunktionen weisen Fahrzeuge nach Kapazität, Eignung, Standort und Einsatzanforderung zu. Überwachung und Regelprüfungen unterstützen sichere Nutzung, vorgeschriebene Kontrollen, Fahrverhalten und die Bearbeitung betrieblicher Ereignisse. Auswertungen zeigen Auslastung, Lebenszykluskosten, Verbrauch, Verfügbarkeit und die Leistung der eingesetzten Flotte.
- 1-2-20-4-6 Global Trade Management: "Global Trade Management" koordiniert grenzüberschreitende Warenbewegungen, Handelsdokumente und außenwirtschaftliche Vorgänge. Die Leistung verbindet Aufträge, Produkte, Geschäftspartner, Länder, Zolltarife, Ursprungsangaben und Transportinformationen. Prüf- und Berechnungsfunktionen unterstützen Einreihung, Zollwert, Präferenzbehandlung, Abgaben und erforderliche Genehmigungen. Workflows erzeugen Dokumente, steuern Zollanmeldungen und begleiten Freigaben sowie die Kommunikation mit beteiligten Stellen. Übersichten dokumentieren Sendungsstatus, Kosten, Fristen, Prüfentscheidungen und Abweichungen im internationalen Handel.
- 1-2-20-4-7 Last Mile Delivery: "Last Mile Delivery" plant und steuert die letzte Transportstrecke bis zum vorgesehenen Empfänger oder Übergabeort. Die Leistung bündelt Sendungen, Lieferadressen, Zeitfenster, Fahrer, Fahrzeuge und verfügbare Übergabeoptionen. Disposition und dynamische Routenanpassung berücksichtigen Verkehr, Prioritäten, Zustellversuche und kurzfristige Änderungen. Empfängerkommunikation, Standortverfolgung und digitale Abliefernachweise begleiten die Zustellung bis zum Abschluss. Auswertungen zeigen Termintreue, Erstzustellquote, Kosten, Fahrleistung und Gründe fehlgeschlagener Übergaben.
- 1-2-20-4-8 Logistics Intelligence: "Logistics Intelligence" analysiert Daten aus Transport-, Lager-, Bestands- und Distributionsabläufen für operative und strategische Entscheidungen. Die Leistung verbindet Mengen, Zeiten, Kosten, Kapazitäten, Ereignisse und Leistungskennzahlen aus unterschiedlichen Logistiksystemen. Dashboards und Analysen machen Engpässe, Abweichungen, Auslastung, Kostenursachen und wiederkehrende Störungen sichtbar. Prognosen und Szenarien bewerten erwartete Entwicklungen sowie die Auswirkungen veränderter Netze, Bedarfe oder Ressourcen. Berichte stellen Erkenntnisse adressatengerecht bereit und ermöglichen die Nachverfolgung beschlossener Verbesserungen.
- 1-2-20-4-9 Multicarrier Parcel Management: "Multicarrier Parcel Management" steuert den Paketversand über mehrere Frachtführer und deren unterschiedliche Dienste. Die Leistung vergleicht verfügbare Tarife, Laufzeiten, Zustelloptionen und Einschränkungen für jede Sendung. Nach Auswahl erzeugt sie Versandetiketten, elektronische Anmeldungen, Begleitdokumente und erforderliche Abholinformationen. Statusereignisse verschiedener Frachtführer werden vereinheitlicht und dem ursprünglichen Auftrag zugeordnet. Abrechnungs- und Leistungsanalysen zeigen Versandkosten, Zuschläge, Laufzeiten, Zustellerfolg und die Einhaltung vereinbarter Konditionen.
- 1-2-20-4-10 Returns Management: "Returns Management" steuert die Anmeldung, Genehmigung, Beförderung und Bearbeitung zurückgesandter Waren. Die Leistung ordnet Rücksendegründe, Artikel, ursprüngliche Aufträge, Fristen und zulässige Erstattungs- oder Austauschoptionen zu. Rücksendeetiketten, Annahmestellen und Statuskommunikation unterstützen den kontrollierten Rücktransport. Nach Eingang führen Prüfregeln zu Wiedereinlagerung, Reparatur, Aufarbeitung, Verwertung, Austausch oder Erstattung. Auswertungen zeigen Rücksendequoten, Ursachen, Bearbeitungszeiten, Kosten und den wiedergewonnenen Warenwert.
- 1-2-20-4-11 Sales & Ops Planning: "Sales & Ops Planning" stimmt Absatzpläne, Lieferfähigkeit, Kapazitäten, Bestände und finanzielle Ziele in einem wiederkehrenden Entscheidungsprozess ab. Die Leistung führt Prognosen und Teilpläne aus Vertrieb, Betrieb, Beschaffung, Produktion und Finanzen in einer gemeinsamen Sicht zusammen. Szenarien zeigen Zielkonflikte und Auswirkungen alternativer Entscheidungen auf Umsatz, Servicegrad, Ressourcen und Ergebnis. Freigabeabläufe dokumentieren Annahmen, Verantwortlichkeiten, Entscheidungen und den verbindlichen Gesamtplan. Abweichungsanalysen vergleichen Planung und tatsächliche Entwicklung und unterstützen die Anpassung nachfolgender Zyklen.
- 1-2-20-4-12 Shipping: "Shipping" unterstützt die operative Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation des Warenversands. Die Leistung bündelt versandbereite Positionen, prüft Adressen und wählt Verpackung, Versandart, Dienstleister und Übergabezeitpunkt nach Vorgaben aus. Die Leistung erzeugt Etiketten, Ladelisten, Begleitdokumente, elektronische Versandmeldungen und Übergabeinformationen. Statusrückmeldungen begleiten Abholung, Transport, Zustellung und die Bearbeitung auftretender Ausnahmen. Versandakten dokumentieren Sendungsinhalt, Packstücke, Kosten, Nachweise und den vollständigen Verlauf bis zur Ablieferung.
- 1-2-20-4-13 Trade Compliance: "Trade Compliance" prüft internationale Handelsvorgänge auf außenwirtschaftliche Beschränkungen und festgelegte Genehmigungspflichten. Die Leistung gleicht Geschäftspartner, Eigentümer, Länder, Produkte und Verwendungszwecke mit Sanktionslisten, Embargos und kontrollierten Gütermerkmalen ab. Klassifizierungen und Regeln bestimmen erforderliche Ausfuhrgenehmigungen, Dokumente oder weitere fachliche Prüfungen. Treffer- und Freigabeworkflows verhindern eine unkontrollierte Fortsetzung, bis Auffälligkeiten geklärt und Entscheidungen dokumentiert sind. Prüfpfade halten Datenstand, Prüfergebnis, Begründung, Genehmigungen und verantwortliche Personen nachvollziehbar fest.
- 1-2-20-4-14 Yard Management: "Yard Management" steuert Fahrzeuge, Anhänger, Container und Warenbewegungen auf einem Betriebs- oder Umschlaggelände. Die Leistung registriert Ankünfte, weist Stellplätze und Tore zu und verfolgt Position sowie Status der Einheiten. Arbeitsaufträge koordinieren Rangierbewegungen, Be- und Entladung, Prüfungen und die Bereitstellung zur Abfahrt. Regeln berücksichtigen Prioritäten, Sicherheitsanforderungen, Zeitfenster, Rampenkapazität und verfügbare Zugmaschinen. Lagebilder und Auswertungen zeigen Belegung, Wartezeiten, Bewegungen, Durchlaufzeiten und betriebliche Engpässe.
1-2-21 Translation
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen und sprachbezogene Leistungen zur Übertragung sowie Anpassung von Inhalten für unterschiedliche Sprachen und Nutzungskontexte. Sie verbindet Übersetzungsprozesse, Terminologie, automatisierte Sprachverarbeitung, mediengerechte Bearbeitung und Qualitätssicherung. Die untergeordneten Gruppen ordnen umfassende Lokalisierung für konkrete Zielmärkte und die sprachliche Übertragung einzelner Inhalts- oder Kommunikationsformen.
1-2-21-1 Localization
Diese Gruppe umfasst die sprachliche, kulturelle und technische Anpassung digitaler Produkte und Inhalte an konkrete Zielgruppen oder Zielmärkte. Sie ordnet Übersetzung, Terminologieführung, Formatadaption, medienbezogene Bearbeitung und automatisierte Sprachunterstützung innerhalb wiederholbarer Lokalisierungsabläufe. Die einzelnen Funktionen behandeln Anwendungen, Lernangebote, Spiele, Marketing, Multimedia, Software und Webseiten sowie die dafür eingesetzten Übersetzungstechnologien.
- 1-2-21-1-1 App Localization: "App Localization" passt mobile oder anderweitig kompakte Anwendungen an Sprache, Konventionen und Erwartungen eines Zielmarkts an. Die Bearbeitung umfasst Benutzeroberflächen, Meldungen, Hilfetexte, Metadaten, grafische Inhalte und gegebenenfalls eingebundene Medien. Technische Anpassungen berücksichtigen Textlängen, Schreibrichtung, Datums-, Zahlen- und Währungsformate sowie lokale Eingabemuster. Build-, Vorschau- und Testverfahren prüfen Darstellung, Navigation, Vollständigkeit und sprachliche Qualität auf den vorgesehenen Geräten. Freigabe- und Aktualisierungsabläufe halten Sprachfassungen mit neuen Anwendungsversionen konsistent.
- 1-2-21-1-2 Computer-Assisted Translation: "Computer-Assisted Translation" unterstützt menschliche Übersetzer durch strukturierte Werkzeuge für Inhalt, Terminologie und Wiederverwendung. Die Leistung zerlegt Ausgangstexte in bearbeitbare Einheiten und stellt frühere Übersetzungen aus einem Übersetzungsspeicher als Vorschläge bereit. Terminologiedatenbanken sichern festgelegte Benennungen und erläutern deren zulässige Verwendung im jeweiligen Kontext. Qualitätsprüfungen erkennen fehlende Segmente, uneinheitliche Begriffe, Zahlenabweichungen und formale Fehler. Projektfunktionen verwalten Dateien, Sprachpaare, Aufgaben, Versionen, Freigaben und die Zusammenführung fertiger Zieltexte.
- 1-2-21-1-3 eLearning Localization: "eLearning Localization" passt digitale Lernangebote an Sprache, Kultur und Lernkontext einer Zielgruppe an. Die Bearbeitung umfasst Lektionstexte, Aufgaben, Tests, Benutzeroberflächen, Grafiken, Untertitel, Audio und interaktive Elemente. Fachterminologie, Beispiele, Maßeinheiten und didaktische Hinweise werden auf Zielgruppe und Lernziel abgestimmt. Technische Prüfungen sichern Navigation, Bewertung, Medienwiedergabe und Datenaustausch innerhalb der verwendeten Lernumgebung. Qualitätssicherung kontrolliert sprachliche Richtigkeit, fachliche Konsistenz, vollständige Darstellung und die Funktionsfähigkeit der lokalisierten Fassung.
- 1-2-21-1-4 Game Localization: "Game Localization" passt digitale Spiele und ihre begleitenden Inhalte an Sprache und kulturelle Erwartungen eines Zielmarkts an. Die Bearbeitung erfasst Dialoge, Benutzeroberflächen, Untertitel, Anleitungen, Grafiken, Audio, Figurenbezüge und vertriebsbezogene Metadaten. Kontextinformationen und Terminologie sichern konsistente Namen, Handlungselemente, Spielmechaniken und Tonalität über umfangreiche Inhaltsbestände. Technische Anpassungen berücksichtigen Textlängen, Variablen, Zeichensätze, Eingabemethoden und plattformspezifische Vorgaben. Spiel- und Sprachtests prüfen Darstellung, Ablauf, Synchronität, Verständlichkeit und unbeabsichtigte kulturelle Wirkungen.
- 1-2-21-1-5 Machine Translation: "Machine Translation" überträgt Texte automatisiert aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache. Regelbasierte, statistische oder lernende Modelle verarbeiten Satzstruktur, Wortbedeutung, Kontext und trainierte Sprachmuster. Terminologie, angepasste Modelle und geschützte Ausdrücke können die Ausgabe auf fachliche Anforderungen abstimmen. Qualitätsbewertung und menschliche Nachbearbeitung prüfen oder korrigieren die erzeugten Zieltexte entsprechend dem vorgesehenen Verwendungszweck. Schnittstellen ermöglichen die Einbindung in Inhalts-, Kommunikations- und Übersetzungsabläufe mit dokumentierter Sprach- und Modellauswahl.
- 1-2-21-1-6 Marketing Localization: "Marketing Localization" passt werbliche und markenbezogene Inhalte an Sprache, Kultur und Kommunikationsgewohnheiten eines Zielmarkts an. Die Bearbeitung berücksichtigt Aussage, Tonalität, Bildsprache, Handlungsaufforderungen, Suchbegriffe, rechtliche Pflichtangaben und verfügbare Medienformate. Kreative Übertragung erhält die beabsichtigte Wirkung, ohne Formulierungen lediglich wörtlich nachzubilden. Freigabeabläufe beziehen Terminologie, Markenrichtlinien, lokale Fachprüfung und die Abstimmung mehrerer Ausgabekanäle ein. Wirkungs- und Qualitätskontrollen prüfen Konsistenz, Verständlichkeit, kulturelle Eignung und korrekte Ausspielung der lokalisierten Inhalte.
- 1-2-21-1-7 Multimedia Localization: "Multimedia Localization" passt kombinierte Audio-, Video-, Grafik-, Animations- und Textelemente an eine Zielsprache und ihren Nutzungskontext an. Die Bearbeitung kann Transkription, Übersetzung, Untertitelung, Sprachaufnahme, Texteinblendungen und die Änderung eingebetteter Grafiken umfassen. Zeitcodes, Sprechdauer, Bildwechsel und Interaktionen werden aufeinander abgestimmt, damit Inhalt und Medienablauf zusammenpassen. Technische Verarbeitung erhält erforderliche Auflösung, Dateiformate, Tonspuren, Metadaten und Zugänglichkeitsmerkmale. Sicht- und Hörprüfungen kontrollieren sprachliche Qualität, Synchronität, Lesbarkeit und vollständige Wiedergabe der Zielfassung.
- 1-2-21-1-8 Software Localization: "Software Localization" passt Softwareoberflächen und zugehörige Inhalte an Sprache und Konventionen eines Zielmarkts an. Die Bearbeitung umfasst Menüs, Dialoge, Meldungen, Hilfen, Installationsabläufe, Vorlagen und eingebettete Ressourcen. Internationalisierungsfähige Formate trennen übersetzbare Inhalte vom Programmcode und unterstützen unterschiedliche Zeichen, Textlängen und Schreibrichtungen. Lokale Datums-, Zahlen-, Währungs-, Sortier- und Eingaberegeln werden technisch korrekt umgesetzt. Sprachliche und funktionale Tests prüfen Vollständigkeit, Darstellung, Bedienabläufe und Konsistenz über Versionen und Plattformen hinweg.
- 1-2-21-1-9 Website Localization: "Website Localization" passt eine Website umfassend an Sprache, Kultur und Nutzungserwartungen eines Zielmarkts an. Die Bearbeitung erfasst Seitentexte, Navigation, Formulare, Medien, Metadaten, Suchfunktionen und transaktionale Inhalte. Technische Anpassungen berücksichtigen Adressierung, Sprachumschaltung, Zeichensätze, lokale Formate, Suchmaschinenauffindbarkeit und unterschiedliche Darstellungsbreiten. Redaktions- und Freigabeprozesse halten übersetzte Inhalte mit Änderungen der Ausgangsfassung und lokalen Anforderungen synchron. Funktions- und Qualitätsprüfungen kontrollieren Links, Interaktionen, Darstellung, Vollständigkeit und sprachliche Angemessenheit der Zielwebsite.
1-2-21-2 Translation
Diese Gruppe umfasst die sprachliche Übertragung gesprochener, geschriebener und audiovisueller Inhalte in definierte Zielsprachen oder zugängliche Darstellungsformen. Sie ordnet Übersetzung, Verdolmetschung, Transkription, Untertitelung und mehrsprachige Satzgestaltung nach der Form des Ausgangs- und Zielinhalts. Die einzelnen Funktionen unterstützen aufgezeichnete Medien, Dokumente, unmittelbare Kommunikation und Webseiten mit jeweils geeigneten Bearbeitungs- und Qualitätssicherungsverfahren.
- 1-2-21-2-1 Audio Translation: "Audio Translation" überträgt den gesprochenen Inhalt einer Audioaufnahme in eine andere Sprache. Die Bearbeitung erfasst Sprache, Sprecherwechsel, fachlichen Kontext und gegebenenfalls zeitliche Bezugspunkte des Ausgangsmaterials. Der Zielinhalt kann als übersetztes Transkript, Untertiteldatei oder neu eingesprochene Tonfassung bereitgestellt werden. Terminologie- und Qualitätsprüfungen sichern Bedeutung, Vollständigkeit, Namen, Zahlen und angemessene sprachliche Register. Bei vertonter Ausgabe werden Sprechdauer, Synchronität, Tonqualität und Mischung mit vorhandenen Geräuschen oder Musik abgestimmt.
- 1-2-21-2-2 Closed Captioning: "Closed Captioning" erstellt ein- und ausblendbare Textfassungen der hörbaren Informationen eines audiovisuellen Inhalts. Die Untertitel geben gesprochene Worte sowie relevante Geräusche, Musikhinweise und Sprecherwechsel wieder. Zeitcodes stimmen Einblendung, Dauer und Wechsel der Textblöcke auf Bild und Ton ab. Gestaltungsregeln sichern Lesbarkeit, angemessene Zeilenlänge, Positionierung und die Unterscheidbarkeit mehrerer Sprecher. Prüfungen kontrollieren Vollständigkeit, Wortlaut, Synchronität und korrekte technische Einbettung in das Ausgabemedium.
- 1-2-21-2-3 Document Translation: "Document Translation" überträgt den sprachlichen Inhalt strukturierter Dokumente in eine oder mehrere Zielsprachen. Die Bearbeitung berücksichtigt Fachterminologie, Textzusammenhang, Überschriften, Tabellen, Verweise, Fußnoten und wiederkehrende Bestandteile. Geeignete Dateiverarbeitung erhält Gliederung, Formatierung und bearbeitbare Elemente oder kennzeichnet nicht direkt übertragbare Inhalte. Fachliche und sprachliche Prüfungen sichern Bedeutung, Vollständigkeit, Zahlen, Namen und konsistente Begriffsverwendung. Die Zielfassung wird im vereinbarten Format mit nachvollziehbarem Versions- und Freigabestatus bereitgestellt.
- 1-2-21-2-4 Interpretation: "Interpretation" überträgt gesprochene oder gebärdete Kommunikation unmittelbar oder mit kurzer zeitlicher Verzögerung in eine andere Sprache. Die Leistung kann vor Ort oder über Audio- und Videoverbindungen für Gespräche, Veranstaltungen oder fachliche Termine erbracht werden. Dolmetschende erfassen Aussage, Absicht, Fachterminologie und kommunikative Situation und geben sie adressatengerecht wieder. Simultan-, Konsekutiv- oder Gesprächsformen richten Ablauf und technische Unterstützung nach dem jeweiligen Kommunikationsanlass aus. Vorbereitung, Vertraulichkeit und geeignete Übertragungstechnik sichern Verständlichkeit und verlässliche Kommunikation zwischen den Beteiligten.
- 1-2-21-2-5 Multilingual Desktop Publishing: "Multilingual Desktop Publishing" setzt übersetzte Inhalte in druck- oder veröffentlichungsfähige Layouts für unterschiedliche Sprachen um. Die Bearbeitung passt Textfelder, Umbrüche, Schriftarten, Schreibrichtungen, Tabellen und grafische Elemente an die jeweilige Zielfassung an. Satzregeln berücksichtigen sprachspezifische Trennung, Zeichensetzung, Typografie und den veränderten Platzbedarf übersetzter Texte. Verknüpfte Bilder, Verzeichnisse, Seitenverweise und Ausgabeeinstellungen werden auf Vollständigkeit und richtige Zuordnung geprüft. Abschließende Layoutkontrollen sichern Lesbarkeit, visuelle Konsistenz und technisch korrekte Ausgabe in den vereinbarten Formaten.
- 1-2-21-2-6 Real-Time Text Translation: "Real-Time Text Translation" überträgt laufend entstehende schriftliche Kommunikation mit geringer Verzögerung in eine andere Sprache. Die Leistung verarbeitet beispielsweise Chatnachrichten, Unterhaltungen, Supportdialoge oder live erzeugte Textanzeigen während ihres Austauschs. Automatisierte Übersetzung kann durch Terminologievorgaben, Kontextspeicher und bei Bedarf menschliche Sprachunterstützung ergänzt werden. Teilnehmer erhalten die Zielfassung fortlaufend und können Antworten in ihrer bevorzugten Sprache zurückübermitteln. Protokolle und Qualitätsmerkmale dokumentieren Sprachwahl, Übertragungsverlauf, Verzögerungen und gegebenenfalls korrigierte Übersetzungen.
- 1-2-21-2-7 Transcription: "Transcription" überführt gesprochene Sprache aus Audio- oder Videoaufnahmen in schriftlichen Text. Automatisierte Spracherkennung oder menschliche Bearbeitung erfasst Wortlaut, Sprecherwechsel und vereinbarte Zeitmarken. Bearbeitungsregeln bestimmen, ob Versprecher, Pausen, Füllwörter, Geräusche oder nichtsprachliche Ereignisse wörtlich oder geglättet wiedergegeben werden. Qualitätskontrollen prüfen Namen, Fachbegriffe, Zahlen, Vollständigkeit und die Übereinstimmung mit dem Ausgangsmaterial. Das Ergebnis kann als Fließtext, strukturiertes Protokoll oder zeitcodierte Datei im vereinbarten Format bereitgestellt werden.
- 1-2-21-2-8 Video Translation: "Video Translation" überträgt sprachliche und sichtbare Texte eines Videos in eine andere Sprache. Die Bearbeitung umfasst Dialoge, Erzählstimmen, Texteinblendungen, Grafiken, Untertitel und gegebenenfalls begleitende Metadaten. Die Zielfassung kann durch Untertitel, neue Sprachaufnahme oder synchronisierte Vertonung in das Video eingebunden werden. Zeitliche Anpassung und technische Bearbeitung stimmen Sprache, Bildereignisse, Sprechdauer, Tonmischung und Lesbarkeit aufeinander ab. Abschließende Prüfungen sichern Bedeutung, Vollständigkeit, audiovisuelle Synchronität und korrekte Wiedergabe im vorgesehenen Ausgabeformat.
- 1-2-21-2-9 Website Translation: "Website Translation" überträgt die sprachlichen Inhalte einer Website in eine oder mehrere Zielsprachen. Die Bearbeitung erfasst Seiten, Navigation, Formulare, Meldungen, Metadaten, Alternativtexte und weitere veröffentlichte Textbestandteile. Terminologie und Übersetzungsspeicher halten wiederkehrende Benennungen über zahlreiche Seiten und Aktualisierungen hinweg konsistent. Redaktionsschnittstellen oder Dateiverfahren führen Ausgangs- und Zieltexte zusammen und kennzeichnen neue oder geänderte Inhalte. Prüfungen kontrollieren Vollständigkeit, Links, Darstellung, sprachliche Richtigkeit und die Veröffentlichung der jeweils freigegebenen Fassung.
1-2-22 Vertical Industry
Diese Gruppe umfasst Informationstechnologie und digitale Leistungen für die bezeichneten Branchen, Tätigkeiten und operativen Fachgebiete. Sie ordnet branchenspezifische digitale Funktionen nach ihrem sachlichen Anwendungskontext. Die Bezeichnungen erfassen nicht allein aufgrund ihres Wortlauts die zugrunde liegenden nichttechnischen Fach-, Handels-, physischen oder operativen Leistungen.
1-2-22-1 Agriculture
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Planung, Überwachung und Dokumentation landwirtschaftlicher Produktionsabläufe. Sie verbindet Flächen, Kulturen, Tiere, Betriebsmittel, Maschinen, Sensordaten und wirtschaftliche Informationen. Die einzelnen Funktionen ordnen vernetzte Landwirtschaft, Pflanzen- und Tiermanagement, betriebliche Steuerung, Präzisionsverfahren, Bewässerung und unbemannte Datenerfassung.
- 1-2-22-1-1 Connected Agriculture: "Connected Agriculture" vernetzt landwirtschaftliche Maschinen, Sensoren, Anlagen und Informationssysteme zu einem gemeinsamen Daten- und Steuerungsverbund. Die Leistung übernimmt Messwerte zu Boden, Wetter, Pflanzen, Tieren, Betriebsmitteln und Gerätezuständen aus angebundenen Quellen. Ereignisse und Regeln lösen Hinweise, Arbeitsaufträge oder zulässige automatisierte Steuerbefehle aus. Übersichten stellen aktuelle Bedingungen, räumliche Zusammenhänge und den Status laufender Arbeiten für berechtigte Nutzer dar. Schnittstellen und Datenhistorien unterstützen betriebliche Entscheidungen, Nachweisführung und die koordinierte Nutzung der vernetzten Komponenten.
- 1-2-22-1-2 Crop Management: "Crop Management" plant und dokumentiert den Anbau landwirtschaftlicher Kulturen über ihre Produktionszyklen. Die Leistung ordnet Feldern und Schlägen Sorten, Aussaat, Pflegemaßnahmen, Betriebsmittel, Beobachtungen und Ernteergebnisse zu. Kalender- und Aufgabenfunktionen steuern anstehende Arbeiten nach Entwicklungsstand, Witterung und fachlichen Vorgaben. Karten und Aufzeichnungen zeigen räumliche Unterschiede, Behandlungen, Schäden und den Verlauf der Bestandsentwicklung. Auswertungen vergleichen Erträge, Aufwände, Qualität und Anbauverfahren über Flächen und Zeiträume hinweg.
- 1-2-22-1-3 Farm Accounting: "Farm Accounting" bildet Buchführung und finanzielle Steuerung landwirtschaftlicher Betriebe mit ihren fachtypischen Geschäftsvorgängen ab. Die Leistung erfasst Einnahmen, Ausgaben, Anlagen, Vorräte, Löhne, Förderungen und betriebliche Kostenstellen. Ernteperioden, Tierbestände, Flächen und Produktionszweige können als Auswertungsobjekte in die finanzielle Zuordnung einfließen. Zahlungs-, Beleg- und Abschlussfunktionen unterstützen ordnungsgemäße Buchungen und erforderliche Nachweise. Berichte zeigen Liquidität, Ergebnis, Vermögensentwicklung und Wirtschaftlichkeit einzelner Betriebszweige.
- 1-2-22-1-4 Farm Management: "Farm Management" steuert landwirtschaftliche Ressourcen und Arbeitsabläufe in einem integrierten betrieblichen System. Die Leistung führt Flächen, Kulturen, Tierbestände, Maschinen, Personal, Betriebsmittel, Aufgaben und Dokumente zusammen. Planung und Disposition koordinieren Arbeiten, Termine, Verantwortliche und benötigte Ressourcen über Produktionszweige hinweg. Mobile Erfassung dokumentiert ausgeführte Tätigkeiten, Mengen, Beobachtungen und Abweichungen unmittelbar am Einsatzort. Übersichten und Analysen zeigen Arbeitsfortschritt, Ressourcennutzung, Kosten, Erträge und die Einhaltung betrieblicher Vorgaben.
- 1-2-22-1-5 Livestock Management: "Livestock Management" verwaltet Tierbestände und dokumentiert den Lebens-, Gesundheits- und Produktionsverlauf einzelner Tiere oder Gruppen. Die Leistung führt Identität, Herkunft, Abstammung, Standort, Fütterung, Fortpflanzung, Behandlungen und Leistungsdaten zusammen. Aufgaben und Warnungen unterstützen Gesundheitskontrollen, Impfungen, Fütterungspläne, Zuchttermine und vorgeschriebene Meldungen. Sensor- und Erfassungsdaten können Verhalten, Bewegung, Gewicht, Milchleistung oder andere fachlich relevante Merkmale abbilden. Auswertungen zeigen Bestandsentwicklung, Tiergesundheit, Produktionsleistung, Verluste und die Einhaltung dokumentationspflichtiger Maßnahmen.
- 1-2-22-1-6 Precision Agriculture: "Precision Agriculture" steuert landwirtschaftliche Maßnahmen kleinräumig anhand positionsbezogener Daten und variabler Bedarfe. Die Leistung verbindet Karten, Satelliten- oder Sensordaten, Bodenwerte, Ertragsinformationen und Maschinenpositionen zu bearbeitbaren Zonen. Applikationskarten legen ortsabhängige Mengen für Aussaat, Düngung, Pflanzenschutz oder andere Feldmaßnahmen fest. Navigations- und Maschinenanbindung unterstützt die genaue Ausführung und zeichnet tatsächlich bearbeitete Flächen sowie Mengen auf. Analysen vergleichen räumliche Bedingungen, Maßnahmen, Erträge und Ressourceneinsatz zur weiteren Optimierung.
- 1-2-22-1-7 Smart Irrigation: "Smart Irrigation" plant und steuert Bewässerung anhand des tatsächlichen Wasserbedarfs und verfügbarer Umgebungsdaten. Die Leistung berücksichtigt Bodenfeuchte, Wetter, Verdunstung, Pflanzenentwicklung, Flächeneigenschaften und technische Anlagenkapazität. Regeln oder Modelle bestimmen Bewässerungszeitpunkt, Dauer und Wassermenge für einzelne Zonen. Angebundene Steuerungen setzen freigegebene Pläne um und melden Durchfluss, Druck, Verbrauch und Störungen zurück. Auswertungen zeigen Wasserbedarf, Verbrauch, Anlagenleistung, Abweichungen und die Wirkung der Bewässerung.
- 1-2-22-1-8 UAV: "UAV" unterstützt den landwirtschaftlichen Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge für Erfassung, Beobachtung und dokumentierte Feldaufgaben. Die Leistung plant Flugwege, Höhen, Aufnahmeparameter und Sicherheitsgrenzen für definierte Flächen. Die Leistung übernimmt Bild-, Positions- und Sensordaten und verarbeitet sie zu Karten, Modellen oder erkennbaren Bestandsmerkmalen. Arbeitsabläufe können Befunde mit Feldern, Kulturen, Zeitpunkten und anschließenden Maßnahmen verknüpfen. Flugprotokolle und Auswertungen dokumentieren Missionen, Datenqualität, erkannte Auffälligkeiten und erzeugte Ergebnisse.
1-2-22-2 Ambulatory
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Verwaltung ambulanter, wohnnaher und längerfristiger Versorgungsangebote. Sie verbindet Klienten- oder Patientendaten, Termine, Behandlungs- und Betreuungspläne, Personal, Dokumentation und Abrechnung. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Betriebs- und Falldokumentation für verhaltensanalytische, betreute, häusliche, palliative, postakute, psychische und physiotherapeutische Versorgung.
- 1-2-22-2-1 Applied Behavior Analysis (ABA) Practice Management: "Applied Behavior Analysis (ABA) Practice Management" unterstützt die Verwaltung von Praxen und Diensten für angewandte Verhaltensanalyse. Die Leistung führt Klientendaten, Verordnungen, Behandlungsziele, Fachkräfte, Termine und Kostenträgerinformationen zusammen. Therapiepläne und mobile Erfassung dokumentieren Interventionen, beobachtetes Verhalten, Messwerte und Fortschritte je Sitzung. Prüfregeln unterstützen Genehmigungszeiträume, Qualifikationsanforderungen, Leistungsnachweise und eine vollständige Abrechnung. Berichte zeigen Zielerreichung, Behandlungsverlauf, Personalauslastung, Dokumentationsstand und offene Vorgänge.
- 1-2-22-2-2 Assisted Living Management: "Assisted Living Management" steuert Verwaltung und Betreuungsabläufe in Einrichtungen des unterstützten Wohnens. Die Leistung führt Bewohnerdaten, Wohnplätze, Verträge, Betreuungsbedarfe, Medikationsinformationen, Termine und Ansprechpartner zusammen. Dienst- und Aufgabenplanung koordiniert Personal, Unterstützungsleistungen, Mahlzeiten, Aktivitäten und wiederkehrende Kontrollen. Ereignis- und Verlaufsdokumentation erfasst Beobachtungen, Abweichungen, Vorfälle und die Kommunikation mit berechtigten Beteiligten. Übersichten unterstützen Belegung, Pflege- und Betreuungsnachweise, Abrechnung, Qualitätskontrolle und die Bearbeitung offener Aufgaben.
- 1-2-22-2-3 Home Care Agency Management: "Home Care Agency Management" unterstützt die operative und kaufmännische Steuerung von Diensten für häusliche Versorgung. Die Leistung verwaltet Klienten, Versorgungspläne, Beschäftigte, Qualifikationen, Einsatzorte, Termine und genehmigte Leistungen. Disposition ordnet geeignete Betreuungskräfte nach Bedarf, Verfügbarkeit, Wegstrecke und zulässiger Tätigkeit zu. Mobile Funktionen dokumentieren Ankunft, Abfahrt, ausgeführte Aufgaben, Beobachtungen und bestätigte Leistungszeiten beim Klienten. Prüf- und Abrechnungsfunktionen zeigen Planerfüllung, Ausfälle, Überstunden, Leistungsnachweise und offene Forderungen.
- 1-2-22-2-4 Hospice Management: "Hospice Management" unterstützt die Koordination und Dokumentation palliativer Versorgung in stationären oder ambulanten Hospizstrukturen. Die Leistung führt Patientendaten, Versorgungsziele, Symptome, Medikation, Angehörige, Fachkräfte und beteiligte Dienste zusammen. Interdisziplinäre Pläne und Aufgaben koordinieren pflegerische, medizinische, psychosoziale und spirituelle Unterstützungsmaßnahmen. Verlaufs- und Besuchsdokumentation erfasst Zustand, Maßnahmen, Kommunikation, Krisen und Änderungen des Versorgungsbedarfs. Berichte unterstützen Fallsteuerung, Nachweisführung, Qualitätsprüfung, Ressourcenplanung und die Abrechnung zulässiger Leistungen.
- 1-2-22-2-5 Long Term Post Acute Care: "Long Term Post Acute Care" unterstützt die digitale Steuerung längerfristiger Versorgung nach einer akuten Krankenhausbehandlung. Die Leistung führt klinische Informationen, funktionalen Zustand, Pflegebedarf, Therapieziele, Medikation, Termine und Übergabedaten zusammen. Interdisziplinäre Versorgungspläne koordinieren Behandlung, Pflege, Rehabilitation und die Vorbereitung weiterer Übergänge. Verlaufsdokumentation und Bewertungsverfahren zeigen Veränderungen, Risiken, Zielerreichung und erforderliche Anpassungen. Übersichten unterstützen Belegung, Personal- und Leistungsplanung, Qualitätsnachweise, Kostenträgerkommunikation und Entlassungsmanagement.
- 1-2-22-2-6 Mental Health Practice Management: "Mental Health Practice Management" verwaltet Abläufe von Praxen und Einrichtungen für psychische Gesundheit. Die Leistung führt Klienten- oder Patientendaten, Termine, Behandelnde, Therapiepläne, Einwilligungen, Dokumente und Abrechnungsangaben zusammen. Aufnahme-, Dokumentations- und Kommunikationsfunktionen unterstützen Einzel-, Gruppen-, Fern- und wiederkehrende Behandlungskontakte. Zugriffsregeln und vertrauliche Aufzeichnung schützen besonders sensible Informationen und begrenzen ihre Nutzung auf berechtigte Personen. Berichte zeigen Terminlage, Behandlungsverlauf, Auslastung, Dokumentationsstatus und abrechenbare Leistungen.
- 1-2-22-2-7 Physical Therapy Practice Management: "Physical Therapy Practice Management" unterstützt die Verwaltung physiotherapeutischer Praxen und Behandlungsabläufe. Die Leistung führt Patientendaten, Verordnungen, Befunde, Therapieziele, Termine, Behandelnde und Kostenträgerinformationen zusammen. Behandlungsdokumentation erfasst Übungen, Maßnahmen, Funktionswerte, Schmerzen und Fortschritte über mehrere Sitzungen hinweg. Termin-, Ressourcen- und Raumplanung koordiniert Behandelnde, Geräte, Serien und kurzfristige Änderungen. Prüf- und Abrechnungsfunktionen zeigen Genehmigungen, erbrachte Leistungen, Zielentwicklung und offene administrative Vorgänge.
1-2-22-3 Automotive
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Handel, Nutzung, Wartung und vernetzten Betrieb von Kraftfahrzeugen. Sie verbindet Fahrzeugdaten, Kundenkontakte, Werkstattabläufe, Vermietung, Vermarktung und fahrzeugbezogene Unterstützungsleistungen. Die einzelnen Funktionen ordnen Reparatur und Werkstattsteuerung, digitalen Fahrzeugvertrieb, Händler- und Mietverwaltung, vernetzte Fahrzeuge und Abschleppdisposition.
- 1-2-22-3-1 Auto Repair: "Auto Repair" unterstützt die fachliche Bearbeitung von Wartungs- und Reparaturaufträgen für Kraftfahrzeuge. Die Leistung erfasst Fahrzeug, Laufleistung, Beanstandung, Diagnose, benötigte Arbeiten, Ersatzteile und Arbeitszeiten. Digitale Prüf- und Arbeitsanweisungen führen Beschäftigte durch Untersuchung, Befund, Freigabe und Ausführung. Statusmeldungen und Kostenvoranschläge unterstützen die Abstimmung mit Kunden vor zusätzlichen Arbeiten. Reparaturakten dokumentieren Messwerte, ausgeführte Tätigkeiten, Teile, Kosten und die Übergabe des Fahrzeugs.
- 1-2-22-3-2 Auto Shop Management: "Auto Shop Management" steuert den gesamten administrativen und betrieblichen Ablauf eines Kraftfahrzeugbetriebs. Die Leistung verbindet Kunden, Fahrzeuge, Termine, Werkstattkapazitäten, Beschäftigte, Teilebestände, Aufträge, Rechnungen und Zahlungen. Planung weist Arbeitsplätze, Fachkräfte und benötigte Teile den anstehenden Aufträgen zu. Kundenkommunikation begleitet Terminbestätigung, Status, Freigaben, Abholung und nachfolgende Erinnerungen. Auswertungen zeigen Auslastung, Durchlaufzeit, Teileverbrauch, Umsatz, offene Forderungen und betriebliche Leistung.
- 1-2-22-3-3 Automotive Digital Retailing: "Automotive Digital Retailing" ermöglicht die digitale Auswahl und Vorbereitung eines Fahrzeugkaufs oder Leasingabschlusses. Kunden können Fahrzeugbestände durchsuchen, Ausstattungen vergleichen, Preise berechnen und Angaben zu Finanzierung, Inzahlungnahme oder Lieferung erfassen. Die Leistung verbindet Interessentendaten, verfügbare Fahrzeuge, Konditionen, Bewertungen und erforderliche Unterlagen zu einem geführten Abschlussprozess. Identitäts-, Bonitäts- und Freigabeschritte können über angebundene Dienste kontrolliert in den Vorgang einbezogen werden. Status- und Übergabefunktionen übermitteln den vorbereiteten Geschäftsvorgang vollständig an Händler, Finanzierung und Auslieferung.
- 1-2-22-3-4 Automotive Marketing: "Automotive Marketing" plant und steuert digitale Vermarktungsmaßnahmen für Fahrzeuge, Händler oder fahrzeugbezogene Angebote. Die Leistung verbindet Fahrzeugbestände, Zielgruppen, Kampagnen, Werbekanäle, Interessentenreaktionen und Verkaufsereignisse. Anzeigen und Inhalte können anhand von Modell, Verfügbarkeit, Standort, Preis und Kundensignalen automatisiert erzeugt oder ausgespielt werden. Leadzuordnung und Nachverfolgung zeigen, welche Kontakte aus einer Maßnahme entstanden und wie sie weiterbearbeitet wurden. Auswertungen vergleichen Reichweite, Anfragen, Probefahrten, Abschlüsse, Kosten und Bestandswirkung der Kampagnen.
- 1-2-22-3-5 Car Dealer: "Car Dealer" unterstützt die kaufmännische und operative Verwaltung eines Fahrzeughandels. Die Leistung führt Neu- und Gebrauchtfahrzeuge, Beschaffung, Bewertung, Aufbereitung, Preise, Kunden, Verkaufschancen, Verträge und Auslieferungen zusammen. Bestandsfunktionen verfolgen Standort, Status, Standzeit, Kosten und Verfügbarkeit jedes Fahrzeugs. Verkaufsabläufe koordinieren Angebot, Probefahrt, Inzahlungnahme, Finanzierung, Dokumente, Zahlung und Übergabe. Berichte zeigen Bestand, Marge, Umschlag, Verkaufsleistung, offene Vorgänge und wirtschaftliche Ergebnisse.
- 1-2-22-3-6 Car Rental: "Car Rental" steuert Reservierung, Übergabe, Nutzung und Rücknahme vermieteter Fahrzeuge. Die Leistung verwaltet Flotte, Standorte, Fahrzeugklassen, Verfügbarkeit, Tarife, Kunden, Zusatzleistungen und Mietverträge. Buchungsregeln ordnen Anfragen passenden Fahrzeugen zu und berücksichtigen Mietdauer, Einwegfahrten, Wartung und Sperrzeiten. Digitale Übergabe und Rücknahme erfassen Identität, Zustand, Kilometer, Energie- oder Kraftstoffstand, Schäden und Zusatzkosten. Abrechnung und Auswertungen zeigen Auslastung, Erlöse, Flottenbewegung, Schäden und die Leistung einzelner Standorte.
- 1-2-22-3-7 Connected Car: "Connected Car" verbindet Fahrzeuge mit digitalen Diensten für Datenaustausch, Fernfunktionen und vernetzte Nutzung. Die Leistung übernimmt Fahrzeugzustand, Position, Diagnosewerte, Ereignisse und freigegebene Nutzungsinformationen über gesicherte Kommunikationswege. Anwendungen können Wartungshinweise, Navigationsdaten, Flottenfunktionen, Fernbedienung oder nutzerbezogene Dienste bereitstellen. Identitäts-, Einwilligungs- und Berechtigungsregeln steuern, welche Daten und Funktionen für Fahrer, Halter, Betreiber oder Dienstanbieter verfügbar sind. Überwachung und Protokolle dokumentieren Verbindungen, Datenflüsse, ausgelöste Aktionen und technische Störungen.
- 1-2-22-3-8 Towing: "Towing" unterstützt die Annahme, Disposition und Abwicklung von Abschlepp- und Pannenhilfeaufträgen. Die Leistung erfasst Standort, Fahrzeug, Ereignis, Dringlichkeit, Zielort, benötigte Ausrüstung und auftraggebende Stelle. Disposition weist geeignete Fahrzeuge und Fahrer nach Nähe, Kapazität, Qualifikation und Verfügbarkeit zu. Mobile Funktionen übermitteln Auftrag, Navigation und Status und dokumentieren Aufnahme, Transport, Übergabe und Nachweise. Abrechnung und Berichte zeigen Reaktionszeiten, Fahrstrecken, Auftragsstatus, Leistungen und betriebliche Auslastung.
1-2-22-4 Aviation
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für kommerzielle, technische und dokumentationsbezogene Abläufe der Luftfahrt. Sie verbindet Reservierungen, Streckenplanung, technische Veröffentlichungen, Regelüberwachung, Dokumentenverteilung und Instandhaltung. Die einzelnen Funktionen ordnen Passagier- und Netzplanung sowie die kontrollierte Erstellung, Bereitstellung und Nutzung luftfahrtspezifischer Informationen.
- 1-2-22-4-1 Airline Reservations: "Airline Reservations" verwalten Verfügbarkeiten, Tarife, Buchungen und zugehörige Fluggastdaten für Flugreisen. Die Leistung führt Flugpläne, Verfügbarkeiten, Buchungsklassen, Tarife, Passagierdaten, Sitzplätze und Zusatzangebote zusammen. Reservierungsregeln prüfen Verbindungen, Bedingungen, Kontingente und Preise und erzeugen nach Bestätigung einen nachvollziehbaren Buchungsdatensatz. Zahlungs-, Ticket- und Benachrichtigungsfunktionen begleiten den Vorgang bis zur Reise oder einer Umbuchung und Erstattung. Schnittstellen stellen konsistente Buchungsinformationen für Vertriebskanäle, Abfertigung, Partner und Kundenkommunikation bereit.
- 1-2-22-4-2 Airline Route Planning: "Airline Route Planning" entwickelt und bewertet Flugstrecken sowie die dazugehörige Netz- und Kapazitätsstruktur einer Fluggesellschaft. Die Leistung verbindet Nachfrage, Erlöspotenzial, Flughafenzeiten, Flugzeugleistung, Besatzungsbedingungen, Wettbewerb und betriebliche Kosten. Szenarien vergleichen neue, veränderte oder eingestellte Verbindungen und berücksichtigen Anschlussmöglichkeiten im Gesamtnetz. Planungsfunktionen ordnen Frequenzen, Flugzeugtypen, Saisonzeiträume und verfügbare Zeitfenster den ausgewählten Strecken zu. Auswertungen zeigen erwartete Auslastung, Wirtschaftlichkeit, Netzbeitrag, Ressourcenbedarf und betriebliche Einschränkungen.
- 1-2-22-4-3 Aviation Authoring: "Aviation Authoring" erstellt und pflegt strukturierte technische oder betriebliche Inhalte für die Luftfahrt. Die Leistung zerlegt umfangreiche Veröffentlichungen in wiederverwendbare, versionierte und eindeutig gekennzeichnete Inhaltsbausteine. Vorlagen, Terminologie und Validierungsregeln sichern vorgeschriebene Strukturen, Querverweise, Warnhinweise und technische Angaben. Freigabeabläufe koordinieren fachliche Prüfung, Änderung, Genehmigung und Veröffentlichung mehrerer Beteiligter. Ausgabefunktionen erzeugen kontrollierte Fassungen für unterschiedliche Medien, Nutzergruppen, Luftfahrzeuge oder Betriebszustände.
- 1-2-22-4-4 Aviation Compliance Monitoring: "Aviation Compliance Monitoring" überwacht die Einhaltung luftfahrtrechtlicher, technischer und betrieblicher Anforderungen. Die Leistung ordnet Vorschriften und interne Vorgaben konkreten Kontrollen, Verantwortlichen, Nachweisen, Luftfahrzeugen oder Organisationseinheiten zu. Prüfpläne, Audits und laufende Datenkontrollen erkennen Abweichungen, fehlende Nachweise und bevorstehende Fristüberschreitungen. Maßnahmenworkflows verfolgen Ursachenanalyse, Korrektur, Freigabe und Wirksamkeitskontrolle bis zum Abschluss. Berichte und Prüfpfade dokumentieren Anforderungsstand, Feststellungen, Risiken, Maßnahmen und den nachgewiesenen Erfüllungsstatus.
- 1-2-22-4-5 Aviation Document Distribution: "Aviation Document Distribution" verteilt freigegebene luftfahrtspezifische Dokumente kontrolliert an berechtigte Empfänger und Endgeräte. Die Leistung verwaltet Zielgruppen, Luftfahrzeugzuordnungen, Gültigkeitszeiträume, Versionen und erforderliche Empfangsbestätigungen. Veröffentlichungen werden sicher übertragen und ersetzen oder kennzeichnen überholte Fassungen nach festgelegten Regeln. Offlinezugriff und Synchronisierung stellen benötigte Unterlagen auch bei zeitweise fehlender Verbindung bereit. Verteilungsnachweise zeigen, welche Fassung wann an wen übermittelt, abgerufen und bestätigt wurde.
- 1-2-22-4-6 Aviation MRO: "Aviation MRO" steuert Wartung, Reparatur und Überholung von Luftfahrzeugen und ihren Komponenten. Die Leistung führt technische Stammdaten, Betriebszeiten, Zyklen, Wartungsprogramme, Lufttüchtigkeitsanweisungen, Bauteilhistorien und Arbeitsunterlagen zusammen. Planungsfunktionen bestimmen fällige Maßnahmen und koordinieren Hangar, Personal, Werkzeuge, Material und geplante Stillstandszeiten. Digitale Arbeitskarten dokumentieren Befunde, ausgeführte Schritte, verwendete Teile, Prüfungen und erforderliche Freigaben. Lebenslaufakten und Berichte sichern Rückverfolgbarkeit, Lufttüchtigkeitsnachweis, Kostenkontrolle und die termingerechte Wiederinbetriebnahme.
- 1-2-22-4-7 Flight Operation Manual Authoring: "Flight Operation Manual Authoring" erstellt und pflegt kontrollierte Betriebshandbücher für den Flugbetrieb. Die Leistung strukturiert Verfahren, Verantwortlichkeiten, Beschränkungen, Checklisten und luftfahrzeug- oder streckenspezifische Anweisungen in versionierten Inhaltsmodulen. Regelwerksbezüge und Vorlagen unterstützen die vollständige Umsetzung geltender betrieblicher Anforderungen. Prüf- und Genehmigungsabläufe dokumentieren fachliche Änderungen und stellen nur freigegebene Fassungen zur Veröffentlichung bereit. Vergleichs-, Ausgabe- und Verteilungsfunktionen machen Änderungen sichtbar und versorgen die vorgesehenen Nutzer mit der maßgeblichen Version.
1-2-22-5 Clinical Practice Management
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Verwaltung spezialisierter ambulanter Gesundheits- und Behandlungsbetriebe. Sie verbindet Patienten, Termine, Befunde, Behandlungsabläufe, Ressourcen, Dokumentation und Abrechnung entsprechend dem jeweiligen fachlichen Kontext. Die einzelnen Funktionen ordnen Praxissteuerung für Chiropraktik, Zahnmedizin, medizinisch-ästhetische Angebote und Optometrie.
- 1-2-22-5-1 Chiropractic Practice Management: "Chiropractic Practice Management" unterstützt die Verwaltung chiropraktischer Praxen und Behandlungsabläufe. Die Leistung führt Patientendaten, Termine, Anamnesen, Befunde, Behandlungspläne, Bildverweise und Abrechnungsinformationen zusammen. Dokumentationsvorlagen erfassen Beschwerden, Funktionsprüfungen, durchgeführte Maßnahmen und den Verlauf über mehrere Sitzungen. Termin- und Ressourcenplanung koordiniert Behandelnde, Räume, Serien und kurzfristige Änderungen. Berichte zeigen Behandlungsfortschritt, Praxisauslastung, Dokumentationsstatus, Leistungsnachweise und offene Forderungen.
- 1-2-22-5-2 Dental Practice Management: "Dental Practice Management" steuert administrative und kliniknahe Abläufe einer zahnmedizinischen Praxis. Die Leistung verwaltet Patienten, Termine, Behandelnde, Zahnstatus, Befunde, Behandlungspläne, Kostenvoranschläge und Abrechnung. Grafische Dokumentation und Vorlagen erfassen Maßnahmen, Materialien, Bildbezüge und den Verlauf einzelner Zähne oder Versorgungen. Raum-, Geräte- und Personalplanung unterstützt die koordinierte Nutzung von Behandlungskapazitäten. Kommunikations- und Berichtsfunktionen zeigen Erinnerungen, Fallstatus, Auslastung, Leistungsnachweise und wirtschaftliche Kennzahlen.
- 1-2-22-5-3 Medical Spa Management: "Medical Spa Management" verwaltet Termine, Behandlungen und Betriebsabläufe medizinisch-ästhetischer Einrichtungen. Die Leistung führt Kundendaten, Anamnesen, Einwilligungen, Behandlungspläne, verwendete Materialien, Fachkräfte und Räume zusammen. Vorher-Nachher-Dokumentation und standardisierte Vorlagen halten Befunde, Maßnahmen, Nachsorge und Verlauf nachvollziehbar fest. Buchungs-, Paket- und Zahlungsfunktionen koordinieren Terminserien, Mitgliedschaften, Produkte und abgerechnete Leistungen. Zugriffsregeln und Berichte unterstützen vertrauliche Datenverarbeitung, Auslastung, Bestandskontrolle und die Bearbeitung offener Vorgänge.
- 1-2-22-5-4 Optometry Practice Management: "Optometry Practice Management" unterstützt die Verwaltung optometrischer Praxen und sehbezogener Untersuchungsabläufe. Die Leistung führt Patientendaten, Termine, Sehprüfungen, Messwerte, Verordnungen, Produkte und Abrechnung zusammen. Dokumentationsfunktionen erfassen Refraktion, Augenbefunde, Kontaktlinsenanpassung und Veränderungen über wiederkehrende Untersuchungen. Auftrags- und Bestandsfunktionen koordinieren Brillen, Gläser, Kontaktlinsen, Lieferstatus und Abholung. Berichte zeigen Terminlage, Untersuchungsverlauf, Produktaufträge, Auslastung und wirtschaftliche Ergebnisse.
1-2-22-6 Construction
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für spezialisierte Planungs-, Kunden- und Ausführungsabläufe in Bau- und Ausbauunternehmen. Sie verbindet Visualisierung, Auftragsgewinnung, Baustellendaten, Personal, Geräte, Material und fachbezogene Arbeitsprozesse. Die einzelnen Funktionen ordnen architektonische Darstellung sowie Betriebssteuerung für Erdarbeiten, Gebäudetechnik, Mauerwerk, Schadensanierung und Dacharbeiten.
- 1-2-22-6-1 Architectural Rendering: "Architectural Rendering" erzeugt visuelle Darstellungen geplanter Gebäude, Räume und baulicher Umgebungen aus digitalen Entwurfsdaten. Die Leistung verarbeitet Geometrie, Materialien, Beleuchtung, Umgebung, Kamerapositionen und Gestaltungsvarianten zu Bildern, Animationen oder interaktiven Ansichten. Physikalische oder stilisierte Darstellungsverfahren machen räumliche Wirkung, Oberflächen und Lichtverhältnisse vor der Ausführung nachvollziehbar. Varianten- und Kommentarfunktionen unterstützen Abstimmung, Präsentation und Freigabe unterschiedlicher Entwurfsstände. Ausgabefunktionen stellen die erzeugten Darstellungen in geeigneter Auflösung und Form für Planung, Kommunikation oder Vermarktung bereit.
- 1-2-22-6-2 Construction CRM: "Construction CRM" verwaltet Kundenbeziehungen und Verkaufschancen in Bau-, Ausbau- und Projektunternehmen. Die Leistung führt Interessenten, Ansprechpartner, Grundstücke oder Objekte, Anfragen, Angebote, Kommunikation und erwartete Projektwerte zusammen. Vertriebsabläufe verfolgen Qualifizierung, Besichtigung, Kalkulation, Nachverhandlung und Beauftragung über lange Entscheidungszyklen. Aufgaben und Erinnerungen koordinieren Kontakte, Dokumente, Fristen und die Beteiligung technischer sowie kaufmännischer Beschäftigter. Auswertungen zeigen Auftragspipeline, Erfolgswahrscheinlichkeit, Reaktionszeiten, Herkunft der Anfragen und gewonnene Projekte.
- 1-2-22-6-3 Earthworks Management: "Earthworks Management" plant und dokumentiert Erdbewegungs-, Aushub- und Geländearbeiten auf Baustellen. Die Leistung verbindet Geländemodelle, Mengen, Bauabschnitte, Maschinen, Personal, Transportwege und Materialablageorte. Mengenberechnung und Fortschrittserfassung vergleichen geplanten Abtrag oder Auftrag mit Vermessungs- und Leistungsdaten. Disposition koordiniert Geräte, Lastkraftwagen, Arbeitsfolgen und die Bewegung unterschiedlicher Bodenmaterialien. Berichte zeigen Massenbilanz, Produktivität, Geräteeinsatz, Kosten, Fortschritt und festgestellte Abweichungen.
- 1-2-22-6-4 HVAC Management: "HVAC Management" steuert Aufträge und Betriebsabläufe von Unternehmen für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Die Leistung verwaltet Kunden, Anlagen, Standorte, Wartungsverträge, Termine, Techniker, Ersatzteile und Leistungsnachweise. Disposition weist Installations-, Prüf-, Wartungs- und Störungsaufträge nach Qualifikation, Nähe und Verfügbarkeit zu. Mobile Funktionen stellen Anlagendaten und Arbeitsanweisungen bereit und dokumentieren Messwerte, Teile, Zeiten und Kundenbestätigungen. Abrechnung und Berichte zeigen Vertragsstatus, wiederkehrende Termine, Reaktionszeiten, Materialverbrauch und Auftragswirtschaftlichkeit.
- 1-2-22-6-5 Masonry Management: "Masonry Management" unterstützt die Kalkulation, Planung und Ausführung von Mauerwerksarbeiten. Die Leistung erfasst Baupläne, Flächen oder Mengen, Materialarten, Arbeitsabschnitte, Mannschaften, Geräte und Termine. Angebots- und Kalkulationsfunktionen bestimmen Materialbedarf, Arbeitsaufwand, Zuschläge und erwartete Kosten. Baustellenerfassung dokumentiert Fortschritt, Stunden, Verbrauch, Lieferungen, Behinderungen und Qualitätsprüfungen. Auswertungen vergleichen Soll- und Istmengen, Produktivität, Kosten, Terminstand und Ergebnis einzelner Aufträge.
- 1-2-22-6-6 Property Restoration Management: "Property Restoration Management" steuert Sanierungsaufträge nach Wasser-, Brand-, Schimmel- oder anderen Gebäudeschäden. Die Leistung führt Schadenstelle, Auftraggeber, Versicherungsinformationen, Befunde, Fotos, Messwerte, Räume, Maßnahmen und beteiligte Fachkräfte zusammen. Einsatzplanung koordiniert Sofortmaßnahmen, Trocknung, Reinigung, Rückbau, Wiederherstellung und wiederkehrende Kontrollen. Mobile Dokumentation erfasst Gerätestandorte, Feuchteverläufe, Material, Arbeitszeiten und Freigaben am Objekt. Fallakten und Berichte unterstützen Nachweisführung, Kostenaufstellung, Versichererkommunikation und den vollständigen Abschluss der Sanierung.
- 1-2-22-6-7 Roofing Management: "Roofing Management" unterstützt Vertrieb, Kalkulation, Planung und Ausführung von Dacharbeiten. Die Leistung verwaltet Kunden, Gebäude, Dachflächen, Aufmaße, Materialien, Angebote, Kolonnen, Termine und Gewährleistungsangaben. Digitale Vermessungs- oder Bilddaten können Flächen, Neigungen, Kanten und benötigte Materialmengen für die Kalkulation bereitstellen. Baustellenfunktionen koordinieren Lieferung, Arbeitsaufträge, Fortschrittsfotos, Sicherheitsprüfungen und Änderungsfreigaben. Auswertungen zeigen Auftragspipeline, Materialverbrauch, Produktivität, Kosten, Termine und Ergebnis je Dachprojekt.
1-2-22-7 Construction Management
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur kaufmännischen, technischen und operativen Steuerung von Bauprojekten. Sie verbindet Vergabe, Kalkulation, Pläne, Termine, Kosten, Baustelleninformationen, Risiken und Projektbeteiligte. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Aufgaben von Angebotsvorbereitung und Mengenbestimmung bis zu Ausführungskontrolle, Mängelabschluss und unternehmensweiter Ressourcenführung.
- 1-2-22-7-1 Bid Management: "Bid Management" steuert die Vorbereitung, Einholung und Bewertung von Angeboten für Bauleistungen und Nachunternehmerpakete. Die Leistung bündelt Ausschreibungsunterlagen, Leistungsumfänge, Bieterlisten, Fristen, Rückfragen und eingehende Angebote. Verteilungs- und Kommunikationsfunktionen stellen berechtigten Bietern aktuelle Dokumente und Änderungen nachvollziehbar bereit. Vergleichsansichten normalisieren Positionen, Preise, Ausschlüsse und Nebenbedingungen für eine strukturierte Vergabeentscheidung. Prüfpfade dokumentieren Einladungen, Zugriffe, Kommunikation, Angebotsstände, Bewertungen und die ausgewählte Beauftragung.
- 1-2-22-7-2 Construction Accounting: "Construction Accounting" bildet Buchführung und Kostensteuerung mit den besonderen Strukturen von Bauunternehmen und Bauprojekten ab. Die Leistung ordnet Einnahmen, Ausgaben, Löhne, Geräte, Material, Nachunternehmer und Gemeinkosten einzelnen Projekten, Aufträgen und Kostenarten zu. Abschlagszahlungen, Einbehalte, Nachträge, Leistungsstände und projektbezogene Abgrenzungen werden in den finanziellen Abläufen berücksichtigt. Soll-Ist-Vergleiche verbinden Budget, Verpflichtungen, Istkosten, Prognose und abgerechnete Leistung. Berichte zeigen Projektergebnis, Liquidität, offene Forderungen, Kostenentwicklung und wirtschaftliche Abweichungen.
- 1-2-22-7-3 Construction Data Analytics: "Construction Data Analytics" wertet Daten aus Planung, Ausführung und kaufmännischer Steuerung von Bauprojekten aus. Die Leistung verbindet Termine, Kosten, Mengen, Qualität, Sicherheit, Dokumente, Ressourcen und Fortschrittsmeldungen aus unterschiedlichen Quellen. Kennzahlen und Visualisierungen machen Abweichungen, Produktivität, Engpässe und wiederkehrende Ursachen sichtbar. Prognosemodelle können erwartete Kosten, Terminrisiken oder Leistungsentwicklungen aus aktuellen und historischen Daten ableiten. Berichte unterstützen Projektleitung und Unternehmenssteuerung bei Priorisierung, Ursachenklärung und der Nachverfolgung eingeleiteter Maßnahmen.
- 1-2-22-7-4 Construction Drawing Management: "Construction Drawing Management" verwaltet Bauzeichnungen und Pläne über ihre Erstellung, Prüfung, Freigabe und Verwendung. Die Leistung hält Versionen, Planstände, Fachdisziplinen, räumliche Zuordnungen, Metadaten und Verknüpfungen zu Vorgängen konsistent. Prüf- und Freigabeabläufe dokumentieren Kommentare, Markierungen, Änderungen und verantwortliche Entscheidungen. Verteilung und mobile Bereitstellung stellen sicher, dass Projektbeteiligte auf den maßgeblichen Planstand zugreifen. Vergleichs- und Nachweisfunktionen zeigen Unterschiede, ersetzte Fassungen, Empfänger und die Verwendung auf der Baustelle.
- 1-2-22-7-5 Construction ERP: "Construction ERP" integriert kaufmännische und operative Kernprozesse eines Bauunternehmens in einem gemeinsamen System. Die Leistung verbindet Projekte, Finanzen, Einkauf, Nachunternehmer, Personal, Geräte, Material, Verträge und Abrechnung. Durchgängige Datenflüsse ordnen Bestellungen, Zeiten, Leistungen, Kosten und Erlöse den richtigen Projekten und Strukturen zu. Rollen, Freigaben und Kontrollen steuern Verpflichtungen, Zahlungen, Änderungen und den Zugriff auf sensible Unternehmensdaten. Unternehmens- und Projektberichte zeigen Ressourcen, Auftragsbestand, Kosten, Ergebnis, Liquidität und operative Leistung.
- 1-2-22-7-6 Construction Estimating: "Construction Estimating" ermittelt erwartete Mengen, Leistungen und Kosten für ein Bauvorhaben. Die Leistung verbindet Leistungsverzeichnisse, Mengenansätze, Materialpreise, Löhne, Geräte, Nachunternehmerangebote, Zuschläge und Risikoreserven. Kalkulationsvorlagen und wiederverwendbare Stammdaten unterstützen konsistente Ansätze über Projekte und Bearbeiter hinweg. Varianten und Änderungen zeigen die finanziellen Auswirkungen unterschiedlicher Ausführungen, Preise oder Annahmen. Freigegebene Kalkulationen bilden eine nachvollziehbare Grundlage für Angebot, Budget, Einkauf und spätere Soll-Ist-Vergleiche.
- 1-2-22-7-7 Construction Project Management: "Construction Project Management" koordiniert Aufgaben, Kommunikation, Dokumente und Entscheidungen während eines Bauprojekts. Die Leistung führt Projektbeteiligte, Verträge, Anfragen, Freigaben, Besprechungen, Änderungen, Kosten und Fortschrittsinformationen zusammen. Workflows steuern technische Klärungen, Nachträge, Einreichungen, Prüfungen und fristgebundene Antworten zwischen den Beteiligten. Mobile und webbasierte Zugriffe stellen aktuelle Informationen für Büro und Baustelle bereit. Übersichten und Projektakten dokumentieren Verantwortlichkeiten, offene Punkte, Entscheidungen, Termine und den vollständigen Verlauf wesentlicher Vorgänge.
- 1-2-22-7-8 Construction Risk Assessment: "Construction Risk Assessment" identifiziert und bewertet Risiken für Bauprojekte, Baustellen und ausführende Unternehmen. Die Leistung erfasst Gefährdungen, Ursachen, mögliche Auswirkungen, Eintrittswahrscheinlichkeit, betroffene Arbeiten und vorhandene Kontrollen. Bewertungsmethoden priorisieren Sicherheits-, Termin-, Kosten-, Qualitäts-, Umwelt- oder Vertragsrisiken nach festgelegten Kriterien. Maßnahmenpläne ordnen Vermeidung, Minderung, Überwachung, Verantwortliche und Fristen den bewerteten Risiken zu. Risikoregister und Berichte zeigen Veränderungen, überfällige Maßnahmen, Restrisiken und den Entscheidungsstand.
- 1-2-22-7-9 Construction Scheduling: "Construction Scheduling" plant die zeitliche Abfolge und Abhängigkeit von Vorgängen eines Bauprojekts. Die Leistung ordnet Aktivitäten, Meilensteine, Dauern, Ressourcen, Kalender und logische Verknüpfungen in einem ausführbaren Terminplan. Kritische Pfade und Puffer zeigen, welche Verzögerungen den Endtermin oder nachfolgende Arbeiten gefährden. Fortschrittsmeldungen aktualisieren Isttermine und Restdauern und ermöglichen Prognosen sowie Vergleich mit freigegebenen Basisplänen. Szenarien und Berichte unterstützen Umplanung, Koordination der Gewerke und die nachvollziehbare Bewertung von Terminabweichungen.
- 1-2-22-7-10 Jobsite Management: "Jobsite Management" unterstützt die tägliche Steuerung und Dokumentation von Aktivitäten auf einer Baustelle. Die Leistung koordiniert Mannschaften, Geräte, Materiallieferungen, Arbeitsaufträge, Zugänge, Kontrollen und aktuelle Baustellenbedingungen. Tagesberichte erfassen ausgeführte Arbeiten, Personalstärken, Wetter, Fortschritt, Behinderungen, Besucher und besondere Ereignisse. Mobile Funktionen ermöglichen Fotos, Notizen, Prüfungen, Aufgaben und Mängelmeldungen unmittelbar am jeweiligen Ort. Übersichten zeigen Arbeitsstand, offene Punkte, Ressourceneinsatz, Sicherheitsereignisse und die Übereinstimmung mit dem geplanten Ablauf.
- 1-2-22-7-11 Prequalification: "Prequalification" prüft die grundsätzliche Eignung von Bauunternehmen, Nachunternehmern oder Lieferanten vor einer möglichen Vergabe. Die Leistung erfasst Unternehmensdaten, Referenzen, Kapazitäten, Qualifikationen, Versicherungen, Sicherheitskennzahlen, Finanzinformationen und geforderte Nachweise. Bewertungsregeln und Prüfabläufe beurteilen Vollständigkeit, Gültigkeit und Erfüllung festgelegter Mindestanforderungen. Freigaben, Einschränkungen und Ablaufdaten steuern, für welche Leistungsarten und Zeiträume ein Unternehmen berücksichtigt werden kann. Prüfakten dokumentieren eingereichte Angaben, Bewertungen, Rückfragen, Entscheidungen und notwendige Aktualisierungen.
- 1-2-22-7-12 Punch List: "Punch List" erfasst und verfolgt Restarbeiten, Mängel und Korrekturen vor der Fertigstellung oder Übergabe eines Bauprojekts. Jeder Eintrag wird einem Ort, Bauteil, Verantwortlichen, Termin, Status und geeigneten Nachweisen zugeordnet. Mobile Erfassung unterstützt Fotos, Markierungen in Plänen, Kommentare und unmittelbare Zuweisung auf der Baustelle. Benachrichtigungen und Prüfabläufe begleiten Bearbeitung, Rückmeldung, Nachkontrolle und bestätigte Schließung. Übersichten zeigen offene und überfällige Punkte, wiederkehrende Mängel, Fortschritt und Abnahmestand.
- 1-2-22-7-13 Takeoff: "Takeoff" bestimmt Mengen und Abmessungen von Bauleistungen aus Zeichnungen, Modellen oder digitalen Planunterlagen. Die Leistung misst Längen, Flächen, Volumen, Stückzahlen und weitere fachbezogene Größen anhand definierter Maßstäbe und Regeln. Markierungen und Zuordnungen zeigen, welche Planbestandteile bereits erfasst und welchen Positionen die Mengen zugeordnet wurden. Planänderungen können mit früheren Fassungen verglichen und ihre Auswirkungen auf bestehende Mengenermittlungen sichtbar gemacht werden. Die ermittelten Werte werden nachvollziehbar an Kalkulation, Beschaffung, Arbeitsvorbereitung oder Abrechnung übergeben.
1-2-22-8 Education Administration
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur administrativen Steuerung von Bildungseinrichtungen und Bildungswegen. Sie verbindet Bewerber, Lernende, Lehrangebote, Stundenpläne, Finanzen, Personal, Förderungen, Bibliotheken, Transport und gesundheitsbezogene Schuldaten. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Verwaltungsaufgaben von Aufnahme und Beratung bis zu institutioneller Ressourcen- und Schülerverwaltung.
- 1-2-22-8-1 Academic Advising: "Academic Advising" unterstützt die Planung und Begleitung individueller Studien- oder Bildungswege. Die Leistung verbindet Programmvorgaben, belegte und bestandene Leistungen, Interessen, Ziele und noch offene Anforderungen eines Lernenden. Planungsfunktionen zeigen geeignete Kurse, Voraussetzungen, mögliche Abschlusszeitpunkte und Folgen geänderter Entscheidungen. Beratende dokumentieren Gespräche, Empfehlungen, Aufgaben und vereinbarte nächste Schritte in einer nachvollziehbaren Akte. Warnungen und Übersichten weisen auf gefährdete Fortschritte, fehlende Voraussetzungen oder erforderliche Beratungskontakte hin.
- 1-2-22-8-2 Academic Scheduling: "Academic Scheduling" plant Lehrveranstaltungen, Räume, Zeiten und beteiligte Lehrkräfte für einen akademischen Zeitraum. Die Leistung berücksichtigt Kursbedarf, Teilnehmendenzahlen, Raummerkmale, Lehrverpflichtungen, Sperrzeiten und notwendige Veranstaltungsfolgen. Optimierungsregeln vermeiden Überschneidungen und verteilen begrenzte Ressourcen nach festgelegten Prioritäten. Planungsverantwortliche prüfen Varianten, bearbeiten Konflikte und veröffentlichen freigegebene Stunden- oder Veranstaltungspläne. Änderungen und Auswertungen zeigen Belegung, Raumauslastung, Konflikte, Kapazitätsengpässe und betroffene Lernende.
- 1-2-22-8-3 Admissions and Enrollment Management: "Admissions and Enrollment Management" steuert Bewerbung, Auswahl, Zulassung und Einschreibung von Lernenden. Die Leistung erfasst Interessenten, Anträge, Bildungsnachweise, Prüfungen, Empfehlungen, Fristen und programmspezifische Anforderungen. Workflows verteilen Unterlagen zur Prüfung, berechnen Entscheidungsstände und kommunizieren fehlende Angaben oder Zulassungsentscheidungen. Nach Annahme unterstützen Identitätsprüfung, Gebühren, Dokumente und Programmauswahl den kontrollierten Übergang in die Einschreibung. Auswertungen zeigen Bewerbungszahlen, Konversion, Bearbeitungszeiten, Zusammensetzung und Kapazitätsauslastung der aufgenommenen Jahrgänge.
- 1-2-22-8-4 Education ERP Suites: "Education ERP Suites" integrieren kaufmännische, administrative und ressourcenbezogene Kernprozesse einer Bildungseinrichtung. Die Leistung verbindet Finanzen, Beschaffung, Personal, Anlagen, Projekte, Lernendenverwaltung und weitere institutionelle Abläufe in einem gemeinsamen Datenmodell. Durchgängige Workflows koordinieren Anträge, Freigaben, Buchungen, Zahlungen, Stammdatenänderungen und Berichtspflichten. Rollen und Kontrollen sichern Zuständigkeiten, Funktionstrennung und den Schutz sensibler Bildungs- und Verwaltungsdaten. Gesamtübersichten zeigen Haushalt, Personal, Ressourcen, Studierenden- oder Schülerzahlen und den Status zentraler Verwaltungsprozesse.
- 1-2-22-8-5 Education Finance: "Education Finance" bildet Haushalts-, Buchführungs- und Zahlungsprozesse von Bildungseinrichtungen ab. Die Leistung verwaltet Budgets, Konten, Kostenstellen, Fördermittel, Gebühren, Forderungen, Verbindlichkeiten und finanzielle Perioden. Planungs- und Kontrollfunktionen ordnen Mittel Programmen, Schulen, Fachbereichen, Projekten oder zweckgebundenen Finanzierungen zu. Zahlungs- und Abschlussabläufe unterstützen Freigaben, Abstimmungen, Abgrenzungen und vorgeschriebene Nachweise. Berichte zeigen Mittelverwendung, Budgetabweichungen, Liquidität, Außenstände und finanzielle Ergebnisse der institutionellen Einheiten.
- 1-2-22-8-6 Education HR: "Education HR" verwaltet Beschäftigte und personalbezogene Abläufe in Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen. Die Leistung führt Stellen, Verträge, Qualifikationen, Lehrbefähigungen, Arbeitszeiten, Abwesenheiten und organisatorische Zuordnungen zusammen. Personalplanung berücksichtigt Unterrichtsbedarf, Deputate, Semester- oder Schuljahreszyklen und befristete Beschäftigungsverhältnisse. Workflows unterstützen Einstellung, Einsatzänderung, Beurteilung, Fortbildung, Vergütung und das Ende einer Beschäftigung. Berichte zeigen Personalbestand, Qualifikationsdeckung, Lehrkapazität, Fehlzeiten, Kosten und offene Maßnahmen.
- 1-2-22-8-7 Financial Aid: "Financial Aid" verwaltet finanzielle Unterstützungen für Lernende von der Antragstellung bis zur Auszahlung und Rückabwicklung. Die Leistung erfasst persönliche und finanzielle Angaben, Fördervoraussetzungen, Nachweise, Fristen und zulässige Unterstützungsarten. Berechnungs- und Prüfregeln bestimmen Bedarf, Anspruch, Förderhöhe und die Kombination verschiedener Finanzierungsquellen. Workflows steuern Prüfung, Entscheidung, Mitteilung, Auszahlung, Fortschrittskontrolle und erforderliche Anpassungen. Fallakten und Berichte dokumentieren Anträge, Begründungen, Mittelbindung, Auszahlungen, Rückforderungen und den verbleibenden Förderbedarf.
- 1-2-22-8-8 Higher Education Student Information Management: "Higher Education Student Information Management" führt akademische und administrative Daten von Studierenden an Hochschulen. Die Leistung verwaltet Programme, Module, Belegungen, Prüfungen, Noten, Leistungspunkte, Studienstatus, Abschlüsse und offizielle Dokumente. Selbstbedienungsfunktionen unterstützen Kurswahl, Bescheinigungen, Stammdatenpflege und die Einsicht in den persönlichen Studienverlauf. Regeln prüfen Voraussetzungen, Wiederholungen, Fristen und den Fortschritt gegenüber geltenden Studienordnungen. Auswertungen und Meldungen zeigen Einschreibung, Studienerfolg, Kapazitäten, Abschlussstände und erforderliche institutionelle Kennzahlen.
- 1-2-22-8-9 K-12 Student Information Management: "K-12 Student Information Management" verwaltet Schülerdaten und schulische Abläufe der Primar- und Sekundarbildung. Die Leistung führt Klassen, Fächer, Stundenpläne, Anwesenheit, Leistungen, Noten, Erziehungsberechtigte und schulische Dokumente zusammen. Lehrkräfte erfassen Bewertungen, Fehlzeiten, Beobachtungen und Lernfortschritt nach den geltenden schulischen Vorgaben. Portale und Benachrichtigungen stellen berechtigten Schülern und Erziehungsberechtigten ausgewählte Informationen und Mitteilungen bereit. Berichte unterstützen Zeugnisse, Versetzung, Schulstatistik, Förderplanung und die Bearbeitung auffälliger Fehlzeiten oder Leistungsentwicklungen.
- 1-2-22-8-10 Library Management: "Library Management" steuert Erwerbung, Erschließung, Bestand und Ausleihe physischer sowie digitaler Bibliotheksressourcen. Die Leistung führt bibliografische Daten, Exemplare, Lizenzen, Standorte, Nutzerkonten, Leihfristen und Gebühren zusammen. Such- und Entdeckungsfunktionen machen verfügbare Medien auffindbar und ermöglichen Vormerkung, Verlängerung oder Zugriff nach Berechtigung. Arbeitsabläufe unterstützen Katalogisierung, Inventur, Umlauf, Rückgabe, Mahnung und die Verwaltung elektronischer Nutzungsrechte. Auswertungen zeigen Bestandsnutzung, Verfügbarkeit, Erwerbung, Ausleihverhalten, Lizenzumfang und überfällige Vorgänge.
- 1-2-22-8-11 Scholarship Management: "Scholarship Management" steuert Ausschreibung, Bewerbung, Auswahl und Verwaltung von Stipendien. Die Leistung führt Förderprogramme, Voraussetzungen, Mittel, Fristen, Bewerberangaben, Nachweise und Auswahlkriterien zusammen. Abgleichsfunktionen zeigen geeignete Fördermöglichkeiten und leiten vollständige Anträge an zuständige Prüfende weiter. Bewertungs-, Entscheidungs- und Benachrichtigungsabläufe dokumentieren Auswahl, Zusage, Annahme und gegebenenfalls wiederkehrende Förderbedingungen. Berichte zeigen Bewerbungen, Vergaben, Mittelbindung, Empfängerstruktur, Fortschrittsnachweise und verfügbare Restmittel.
- 1-2-22-8-12 School Management: "School Management" bündelt administrative und operative Abläufe einer Schule in einem zentralen System. Die Leistung verbindet Schüler, Klassen, Lehrkräfte, Stundenpläne, Anwesenheit, Kommunikation, Gebühren, Räume und schulische Termine. Workflows unterstützen Aufnahme, Klassenbildung, Vertretung, Bescheinigungen, Elternkontakte und die Organisation wiederkehrender Schulprozesse. Rollenbezogene Portale stellen Beschäftigten, Schülern und Erziehungsberechtigten die jeweils freigegebenen Aufgaben und Informationen bereit. Übersichten zeigen Belegung, Anwesenheit, Termine, Ressourcen, offene Vorgänge und den aktuellen Betriebsstatus der Schule.
- 1-2-22-8-13 School Transportation: "School Transportation" plant und überwacht die Beförderung von Schülern zwischen Haltepunkten und Bildungseinrichtungen. Die Leistung führt Schülerzuordnungen, Adressen, Haltestellen, Fahrpläne, Fahrzeuge, Fahrer und besondere Beförderungsbedarfe zusammen. Routenplanung berücksichtigt Kapazitäten, Fahrzeiten, Schulbeginn, sichere Haltepunkte und zulässige Mitfahrberechtigungen. Standort- und Statusmeldungen unterstützen Disposition, Benachrichtigung und die Bearbeitung von Verspätungen oder Änderungen. Berichte dokumentieren Fahrten, Auslastung, Anwesenheit, Abweichungen, Kosten und die Erfüllung geplanter Beförderungen.
- 1-2-22-8-14 Student Health Records: "Student Health Records" deckt Software und digitale Dienste zur geschützten Zusammenführung gesundheitsbezogener Informationen und schulischer Versorgungsereignisse von Lernenden ab. Die Leistung erfasst Gesundheitsangaben, Allergien, Medikation, Impfstatus, Einschränkungen, Notfallkontakte und erforderliche Betreuungspläne. Berechtigte Fachkräfte dokumentieren Besuche, Beobachtungen, Maßnahmen, Medikamentengaben und Weiterleitungen. Erinnerungen weisen auf ausstehende Nachweise, wiederkehrende Aufgaben und besondere Vorsichtsmaßnahmen im Schulalltag hin. Strenge Zugriffs- und Protokollierungsregeln schützen die Daten und unterstützen erforderliche Meldungen sowie eine sichere Versorgung.
1-2-22-9 Energy and Natural Resources
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für die Erkundung, Nutzung und betriebliche Steuerung natürlicher Ressourcen und energiewirtschaftlicher Anlagen. Sie verbindet räumliche und geowissenschaftliche Daten, technische Assets, Projekte, Produktion, kaufmännische Abläufe und fachliche Qualifizierung. Die einzelnen Funktionen ordnen Forstwirtschaft, Geologie, Bergbau sowie spezialisierte Aufgaben der Öl- und Gasindustrie.
- 1-2-22-9-1 Exploration: "Exploration" unterstützt die digitale Planung und Bewertung der Suche nach natürlichen Ressourcen. Die Leistung führt geologische, geophysikalische, geochemische, räumliche und historische Erkundungsdaten in einem gemeinsamen Modell zusammen. Karten, Analysen und Zielmodelle identifizieren vielversprechende Strukturen und priorisieren mögliche Untersuchungsorte. Arbeitsabläufe koordinieren Messkampagnen, Proben, Bohrungen, Genehmigungen, Kosten und die Bewertung neuer Erkenntnisse. Entscheidungsakten dokumentieren Datenbasis, Annahmen, Unsicherheiten, Erkundungsfortschritt und die Einstufung untersuchter Vorkommen.
- 1-2-22-9-2 Forestry Management: "Forestry Management" plant und dokumentiert Bewirtschaftung, Schutz und Nutzung von Waldflächen. Die Leistung führt Bestände, Baumarten, Alter, Wachstum, Eigentum, Wege, Schutzmerkmale und räumliche Abgrenzungen zusammen. Maßnahmenplanung koordiniert Inventur, Pflege, Einschlag, Wiederaufforstung, Schädlingskontrolle und vorgeschriebene Schutzaufgaben. Mobile und fernerkundungsbasierte Erfassung aktualisiert Zustand, Schäden, Holzmengen und den Fortschritt ausgeführter Arbeiten. Auswertungen zeigen Bestandsentwicklung, nachhaltige Nutzung, Maßnahmenkosten, Risiken und die Einhaltung festgelegter Bewirtschaftungsziele.
- 1-2-22-9-3 Geology and Seismic: "Geology and Seismic" verarbeitet geologische und seismische Daten zur Untersuchung unterirdischer Strukturen. Die Leistung verwaltet Messkampagnen, Bohrlochinformationen, Gesteinsdaten, Wellenfelder, Koordinaten und zugehörige Metadaten. Verarbeitungs- und Interpretationsverfahren verbessern Signalqualität und erzeugen zwei- oder dreidimensionale Modelle des Untergrunds. Fachkräfte markieren Horizonte, Störungen, Schichten und andere Merkmale und vergleichen alternative Interpretationen. Visualisierungen und Datenpakete dokumentieren Erkenntnisse, Unsicherheiten und verwendete Verarbeitungsschritte für weitere technische Entscheidungen.
- 1-2-22-9-4 Mining Management: "Mining Management" steuert Planung, Gewinnung und betriebliche Abläufe in Bergbaubetrieben. Die Leistung verbindet Lagerstättenmodelle, Abbaupläne, Mengen, Geräte, Personal, Materialbewegungen, Qualität und Sicherheitsinformationen. Kurz- und langfristige Planung ordnet Abbauabschnitte, Reihenfolgen, Kapazitäten und Zielqualitäten den verfügbaren Ressourcen zu. Betriebsdatenerfassung dokumentiert Förderung, Transport, Verarbeitung, Stillstände, Verbrauch und Abweichungen vom Plan. Auswertungen zeigen Produktivität, Ausbeute, Kosten, Geräteverfügbarkeit, Bestände und die Einhaltung betrieblicher Vorgaben.
- 1-2-22-9-5 Oil and Gas Asset Management: "Oil and Gas Asset Management" verwaltet technische Anlagen und Komponenten entlang der Öl- und Gaswertschöpfung. Die Leistung führt Standort, technische Struktur, Zustand, Kritikalität, Inspektionen, Wartung, Störungen und Lebenszykluskosten jedes Assets zusammen. Risikobasierte Pläne priorisieren Prüf-, Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen nach Ausfallwahrscheinlichkeit und möglicher Auswirkung. Arbeits- und Ersatzteilprozesse koordinieren Ausführung, Stillstände, Genehmigungen und technische Rückmeldungen. Zustands- und Leistungsberichte unterstützen Verfügbarkeit, Integrität, Investitionsplanung und den nachvollziehbaren Betrieb der Anlagen.
- 1-2-22-9-6 Oil and Gas Back Office: "Oil and Gas Back Office" unterstützt kaufmännische und administrative Abläufe von Unternehmen der Öl- und Gaswirtschaft. Die Leistung führt Verträge, Beteiligungen, Fördermengen, Eigentumsanteile, Erlöse, Kosten, Gebühren und Abrechnungsregeln zusammen. Berechnungen verteilen Einnahmen und Aufwendungen auf Felder, Bohrungen, Partner und berechtigte Eigentümer. Workflows steuern Rechnungsprüfung, Partnerabrechnung, Lizenz- oder Förderabgaben, Monatsabschluss und erforderliche Berichte. Prüfpfade dokumentieren Datenquellen, Berechnungen, Buchungen, Freigaben und nachträgliche Korrekturen.
- 1-2-22-9-7 Oil and Gas Engineering: "Oil and Gas Engineering" unterstützt technische Auslegung, Berechnung und Bewertung von Anlagen und Förderprozessen der Öl- und Gasindustrie. Die Leistung verarbeitet Konstruktionsdaten, Werkstoffe, Druck, Temperatur, Durchfluss, Belastungen und technische Randbedingungen. Fachmodelle dimensionieren Bohrungen, Leitungen, Prozessanlagen oder Förderkomponenten und prüfen alternative Ausführungen. Änderungs- und Prüfabläufe koordinieren technische Dokumente, Berechnungen, Schnittstellen, Freigaben und Anforderungen an die Anlagenintegrität. Ergebnisunterlagen dokumentieren Annahmen, Auslegungswerte, Sicherheitsreserven, geprüfte Varianten und die freigegebene technische Lösung.
- 1-2-22-9-8 Oil and Gas Project Management: "Oil and Gas Project Management" koordiniert Investitions- und Entwicklungsprojekte der Öl- und Gasindustrie. Die Leistung verbindet Projektstruktur, Termine, Kosten, Verträge, Engineering, Beschaffung, Bau, Inbetriebnahme und regulatorische Meilensteine. Fortschritts- und Prognosefunktionen vergleichen geplante mit tatsächlichen Leistungen und machen Abhängigkeiten sowie Abweichungen sichtbar. Änderungs-, Risiko- und Entscheidungsabläufe dokumentieren Auswirkungen auf Budget, Zeit, technische Ausführung und Betriebsaufnahme. Gesamtberichte zeigen Projektstatus, Verpflichtungen, Ressourcen, Risiken, Fertigstellungsgrad und erwartetes Endergebnis.
- 1-2-22-9-9 Oil and Gas Simulation and Modeling: "Oil and Gas Simulation and Modeling" bildet Lagerstätten, Bohrungen, Leitungsnetze oder Prozessanlagen rechnerisch ab. Die Leistung verbindet physikalische Eigenschaften, Geometrien, Betriebsdaten und Randbedingungen zu fachlichen Modellen. Simulationen untersuchen Strömung, Druck, Temperatur, Förderung, Stoffverhalten und Reaktionen auf veränderte Betriebsparameter. Szenarien vergleichen Entwicklungs-, Produktions- oder Eingriffsoptionen und quantifizieren Unsicherheiten ihrer Ergebnisse. Visualisierungen und Modellakten dokumentieren Eingabedaten, Kalibrierung, Annahmen, Berechnungsläufe und fachliche Schlussfolgerungen.
- 1-2-22-9-10 Oil and Gas Training: "Oil and Gas Training" unterstützt digitale Qualifizierung für technische, operative und sicherheitsbezogene Aufgaben der Öl- und Gasindustrie. Die Leistung stellt rollenbezogene Lerninhalte, Anlagenmodelle, Verfahrensanweisungen, Übungen und Wissensprüfungen bereit. Simulationen können Betriebszustände, Störungen, Notfälle und Entscheidungen in einer kontrollierten Lernumgebung nachbilden. Lernpfade berücksichtigen Tätigkeit, Standort, Qualifikation, vorgeschriebene Wiederholungen und den individuellen Kenntnisstand. Nachweise und Auswertungen dokumentieren Teilnahme, Prüfergebnisse, Kompetenzentwicklung, Ablaufdaten und noch erforderliche Schulungen.
- 1-2-22-9-11 Oil Production: "Oil Production" überwacht und steuert Förderabläufe von Erdölfeldern, Bohrungen und zugehörigen Produktionsanlagen. Die Leistung erfasst Fördermengen, Drücke, Temperaturen, Wasser- und Gasanteile, Anlagenzustände, Tests und betriebliche Eingriffe. Produktionszuordnung verteilt gemessene Gesamtmengen nach nachvollziehbaren Regeln auf einzelne Quellen, Partner oder Abrechnungseinheiten. Analysen erkennen Leistungsabfälle, Engpässe, ungewöhnliche Zustände und mögliche Optimierungsmaßnahmen. Betriebsberichte zeigen Tagesproduktion, Verfügbarkeit, Verluste, Eingriffe, Zielerreichung und die Entwicklung der Förderleistung.
1-2-22-10 Financial Services
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Bank-, Kapitalmarkt-, Finanzierungs-, Anlage- und finanznahe Dienstleistungsprozesse. Sie verbindet Kunden, Konten, Transaktionen, Finanzdaten, Risiken, Portfolios, Verträge und regulatorisch relevante Abläufe. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Aufgaben von digitalem Zugang und Geschäftsabwicklung bis zu Analyse, Forschung, Preisbildung und Portfoliosteuerung.
- 1-2-22-10-1 AI Assistants for Financial Services: "AI Assistants for Financial Services" unterstützen fachliche und administrative Aufgaben in Banken, Versicherungen, Anlage- und Finanzdienstleistungsunternehmen. Die Leistung beantwortet Fragen, fasst Finanzinformationen zusammen, bereitet Vorgänge vor und führt berechtigte Nutzer durch definierte Arbeitsabläufe. Fachmodelle und angebundene Datenquellen berücksichtigen Produkte, Kundenkontext, Marktinformationen, interne Regeln und zulässige Handlungsoptionen. Kontrollpunkte begrenzen Auskünfte und Aktionen nach Rolle, Risiko und erforderlicher menschlicher Entscheidung. Protokolle dokumentieren verwendete Informationen, erzeugte Inhalte, ausgeführte Schritte und erfolgte Freigaben.
- 1-2-22-10-2 Banking as a Service (BaaS): "Banking as a Service (BaaS)" stellt regulierte Bankfunktionen über digitale Schnittstellen für die Einbindung in Angebote anderer Unternehmen bereit. Die Leistung kann Kontoeröffnung, Kontoführung, Zahlungen, Karten, Identitätsprüfung oder Kreditfunktionen als konfigurierbare Dienste verfügbar machen. Mandanten- und Produktregeln steuern Konditionen, Berechtigungen, Transaktionsgrenzen und die Aufgabenteilung zwischen den Beteiligten. Prüf-, Buchungs- und Überwachungsabläufe verarbeiten Vorgänge entsprechend den vereinbarten regulatorischen und betrieblichen Anforderungen. Schnittstellen, Berichte und Prüfpfade dokumentieren Kundenstatus, Transaktionen, Kontrollen, Abrechnung und die Leistung der eingebundenen Dienste.
- 1-2-22-10-3 Brokerage Trading: "Brokerage Trading" unterstützt die Annahme, Weiterleitung, Ausführung und Verwaltung von Wertpapierhandelsaufträgen. Die Leistung führt Kundenkonten, Instrumente, Kurse, Aufträge, Handelsplätze, Positionen und Transaktionsstatus zusammen. Vorhandelsprüfungen kontrollieren Verfügbarkeit, Limits, Berechtigungen, regulatorische Vorgaben und gegebenenfalls ausreichende Sicherheiten. Ausführungs- und Nachhandelsfunktionen dokumentieren Teilausführungen, Gebühren, Bestände, Abrechnung und erforderliche Kundeninformationen. Überwachung und Berichte zeigen Orderverlauf, Ausführungsqualität, Positionen, Auffälligkeiten und abgeschlossene Geschäfte.
- 1-2-22-10-4 Construction Loan Management: "Construction Loan Management" steuert Kredite, deren Auszahlung an den nachgewiesenen Fortschritt eines Bauvorhabens gebunden ist. Die Leistung führt Darlehensbedingungen, Projektbudget, Beteiligte, Sicherheiten, Bauphasen, Prüfberichte und verfügbare Mittel zusammen. Auszahlungsanträge werden mit Rechnungen, Kostenständen, Vor-Ort-Prüfungen und vereinbarten Freigabevoraussetzungen abgeglichen. Kontrollen überwachen Budgetverschiebungen, Überschreitungen, Pfandrechte, Versicherungen und den verbleibenden Fertigstellungsbedarf. Kreditakten und Berichte dokumentieren Genehmigungen, Auszahlungen, Zinsen, Fortschritt, Risiken und den Übergang in die dauerhafte Finanzierung.
- 1-2-22-10-5 Core Banking: "Core Banking" verarbeitet zentrale Konto-, Einlagen-, Kredit- und Buchungsvorgänge eines Finanzinstituts. Die Leistung führt Kundenbeziehungen, Produkte, Konten, Salden, Zinsen, Gebühren, Zahlungsbewegungen und Hauptbuchzuordnungen konsistent zusammen. Transaktionslogik prüft Vorgänge und aktualisiert finanzielle Positionen in Echtzeit oder festgelegten Verarbeitungsläufen. Produktregeln bestimmen Konditionen, Wertstellungen, Fälligkeiten, Limits und den Verlauf eines Kontos oder Vertrags. Abschluss-, Abstimmungs- und Berichtsfunktionen sichern nachvollziehbare Buchungen, Tagesverarbeitung und die Bereitstellung verlässlicher Bestandsdaten.
- 1-2-22-10-6 Currency Exchange Management: "Currency Exchange Management" steuert An- und Verkauf, Bestand und Abrechnung unterschiedlicher Währungen. Die Leistung führt Wechselkurse, Kassenbestände, Kundenaufträge, Gebühren, Limits und beteiligte Standorte oder Kanäle zusammen. Preisregeln berechnen verbindliche Kurse und Entgelte anhand von Währungspaar, Betrag, Marktwert und vereinbarten Konditionen. Transaktions- und Kontrollabläufe unterstützen Identitätsprüfung, Bargeld- oder Kontenbewegung, Belegausgabe und erforderliche Überwachung. Berichte zeigen Währungspositionen, Umsatz, Ergebnis, Liquiditätsbedarf, Kursabweichungen und prüfpflichtige Vorgänge.
- 1-2-22-10-7 Deal Sourcing: "Deal Sourcing" identifiziert, erfasst und bewertet mögliche Investitions-, Finanzierungs- oder Unternehmenstransaktionen. Die Leistung führt Zielunternehmen, Kontakte, Marktsegmente, Vermittler, Suchkriterien, Quellen und bisherige Interaktionen zusammen. Such- und Anreicherungsfunktionen unterstützen die Entdeckung geeigneter Chancen und den Vergleich mit einer festgelegten Investitionsstrategie. Pipeline-Workflows verfolgen Ansprache, Erstprüfung, Vertraulichkeit, Informationszugang und die Übergabe in eine vertiefte Bewertung. Auswertungen zeigen Herkunft, Qualität, Bearbeitungsstatus, Konversionsrate und strategische Passung der betrachteten Transaktionen.
- 1-2-22-10-8 Debt Management: "Debt Management" verwaltet Forderungs- oder Schuldverhältnisse, Zahlungspläne und Maßnahmen bei ausstehenden Beträgen. Die Leistung führt Schuldner, Gläubiger, Verträge, Salden, Zinsen, Gebühren, Fälligkeiten, Sicherheiten und bisherige Zahlungen zusammen. Regeln berechnen Raten, Rückstände und zulässige Anpassungen und priorisieren Fälle nach Betrag, Alter, Risiko oder Vereinbarung. Workflows koordinieren Kommunikation, Zahlungszusagen, Restrukturierung, Eskalation und gegebenenfalls die Übergabe an weitere Bearbeitungsstellen. Berichte dokumentieren Einzugserfolg, Rückstände, Vereinbarungen, Wertberichtigungen und die Entwicklung des verwalteten Bestands.
- 1-2-22-10-9 Digital Banking: "Digital Banking" stellt Bankprodukte und Kontofunktionen über webbasierte oder mobile Kanäle bereit. Kunden können Kontostände und Umsätze einsehen, Zahlungen veranlassen, Dokumente abrufen und ausgewählte Produkte oder Services verwalten. Identitäts-, Authentifizierungs- und Freigabeverfahren schützen den Zugriff und risikobehaftete Transaktionen. Personalisierte Hinweise, Kommunikation und Selbstbedienungsabläufe unterstützen die eigenständige Bearbeitung häufiger Anliegen. Sitzungs-, Transaktions- und Ereignisprotokolle dokumentieren Nutzung, Entscheidungen, Fehlversuche und den Status veranlasster Vorgänge.
- 1-2-22-10-10 Digital Customer Onboarding: "Digital Customer Onboarding" führt neue Kunden durch einen vollständig digitalen Aufnahme- und Freigabeprozess. Die Leistung erfasst Identitätsdaten, Dokumente, Kontaktdaten, wirtschaftlich Berechtigte, Einwilligungen und die gewünschte Geschäftsbeziehung. Prüfungen verifizieren Identität, Echtheit, Vollständigkeit, Sanktions- oder Risikohinweise und weitere erforderliche Voraussetzungen. Workflows steuern Rückfragen, manuelle Entscheidungen, Vertragsabschluss und die kontrollierte Aktivierung von Produkten oder Zugängen. Fallakten dokumentieren Eingaben, Prüfergebnisse, Entscheidungen, Zeitpunkte und den abschließenden Kundenstatus.
- 1-2-22-10-11 Digital Mortgage Closing: "Digital Mortgage Closing" unterstützt die elektronische Vorbereitung, Unterzeichnung und Abwicklung eines Immobilienfinanzierungsabschlusses. Die Leistung stellt Vertrags- und Abschlussunterlagen zusammen und führt Darlehensnehmer, Kreditgeber und weitere Beteiligte durch erforderliche Prüf- und Signaturschritte. Identitätsprüfung, elektronische Signaturen und gegebenenfalls eine digitale notarielle Beteiligung sichern die Authentizität der Erklärungen. Vollständigkeits- und Freigaberegeln verhindern den Abschluss, solange notwendige Dokumente, Angaben oder Bedingungen fehlen. Die Abschlussakte dokumentiert Fassungen, Zustimmungen, Signaturen, Zeitpunkte, Auszahlungsfreigabe und die Übermittlung an nachgelagerte Stellen.
- 1-2-22-10-12 Financial Analytics: "Financial Analytics" untersucht finanzielle Daten zur Bewertung von Leistung, Entwicklung und Entscheidungsoptionen. Die Leistung verbindet Buchungen, Konten, Budgets, Prognosen, Marktinformationen und operative Bezugsgrößen in auswertbaren Modellen. Kennzahlen und Visualisierungen zeigen Ergebnis, Liquidität, Kapitalbindung, Kosten, Abweichungen und finanzielle Treiber. Szenarien und Prognosen berechnen Auswirkungen veränderter Annahmen auf zukünftige Finanzlagen oder Zielgrößen. Berichte stellen Erkenntnisse für Steuerung, Planung, Kontrolle und adressatengerechte Entscheidungsunterstützung bereit.
- 1-2-22-10-13 Financial Data APIs: "Financial Data APIs" stellen strukturierte Finanz-, Markt-, Konto- oder Transaktionsdaten über programmierbare Schnittstellen bereit. Die Leistung definiert Datenobjekte, Abfrageparameter, Aktualisierungsfrequenzen, Zugriffsrechte und technische Rückgabeformate. Authentifizierung und Berechtigungen begrenzen den Zugriff auf vertraglich oder nutzerbezogen freigegebene Informationen. Qualitäts- und Betriebsfunktionen überwachen Aktualität, Vollständigkeit, Antwortzeiten, Versionswechsel und Fehlerzustände. Nutzungsprotokolle dokumentieren aufrufende Anwendungen, angefragte Daten, Verarbeitungsergebnisse und die Einhaltung festgelegter Kontingente.
- 1-2-22-10-14 Financial Predictive Analytics: "Financial Predictive Analytics" prognostiziert finanzielle Entwicklungen und Ereignisse aus historischen sowie aktuellen Daten. Modelle untersuchen Zahlungsströme, Marktbewegungen, Kundenverhalten, Ausfälle, Erträge oder Kosten auf wiederkehrende Zusammenhänge. Szenarien und Wahrscheinlichkeiten quantifizieren erwartete Werte, Bandbreiten und mögliche Abweichungen unter veränderten Annahmen. Validierungsfunktionen vergleichen Vorhersagen mit tatsächlichen Ergebnissen und überwachen die fortdauernde Modellgüte. Ergebnisse unterstützen Planung, Risikosteuerung, Liquiditätsdisposition, Preisentscheidungen und die frühzeitige Erkennung finanzieller Veränderungen.
- 1-2-22-10-15 Financial Research: "Financial Research" unterstützt die strukturierte Untersuchung von Unternehmen, Märkten, Wertpapieren und wirtschaftlichen Entwicklungen. Die Leistung bündelt Finanzberichte, Kennzahlen, Kurse, Nachrichten, Transaktionen, Prognosen und fachliche Quellen in einer recherchierbaren Umgebung. Analysewerkzeuge vergleichen Unternehmen, Branchen, Zeiträume und Bewertungsannahmen und machen zugrunde liegende Daten nachvollziehbar. Fachkräfte erstellen Notizen, Modelle, Einschätzungen und freigegebene Forschungsberichte mit dokumentierten Quellen und Versionen. Such-, Benachrichtigungs- und Verteilungsfunktionen halten Nutzer über relevante Ereignisse und aktualisierte Bewertungen informiert.
- 1-2-22-10-16 Financial Risk Management: "Financial Risk Management" identifiziert, misst und überwacht Markt-, Kredit-, Liquiditäts- und weitere finanzielle Risiken. Die Leistung führt Positionen, Gegenparteien, Cashflows, Sicherheiten, Marktdaten, Limits und Risikofaktoren in konsistenten Bewertungsmodellen zusammen. Berechnungen ermitteln Expositionen, Sensitivitäten, Verlustwahrscheinlichkeiten, Stressauswirkungen und Konzentrationen. Limit- und Eskalationsregeln melden Überschreitungen und unterstützen Entscheidungen über Absicherung, Reduzierung oder bewusste Übernahme. Berichte dokumentieren Risikolage, Modellannahmen, Veränderungen, Maßnahmen und die Nutzung verfügbarer Risikotragfähigkeit.
- 1-2-22-10-17 Financial Services CRM: "Financial Services CRM" verwaltet Kundenbeziehungen und Geschäftschancen von Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltern oder anderen Finanzdienstleistern. Die Leistung führt Personen, Organisationen, Haushalte, Produkte, Vermögensbezüge, Kontakte, Anliegen und vereinbarte Aktivitäten zusammen. Rollen- und Datenschutzregeln steuern, welche Beschäftigten sensible Kunden- und Finanzinformationen einsehen oder bearbeiten dürfen. Beratungs- und Vertriebsabläufe unterstützen Terminvorbereitung, Bedarfsermittlung, Angebot, Folgeaufgaben und die koordinierte Bearbeitung über mehrere Kanäle. Übersichten zeigen Beziehungsstatus, offene Anliegen, Produktnutzung, Chancen, Interaktionen und erforderliche Betreuungsschritte.
- 1-2-22-10-18 Fixed Income Pricing Data: "Fixed Income Pricing Data" deckt digitale Dienste zur Bereitstellung bewerteter Preis- und Referenzinformationen für verzinsliche Wertpapiere ab. Die Leistung berücksichtigt beobachtbare Transaktionen, Kurse, Renditekurven, Instrumentmerkmale, Kreditqualität, Laufzeit und geeignete Vergleichswerte. Bewertungsverfahren leiten auch für wenig gehandelte Instrumente nachvollziehbare Preise, Spreads oder Renditen ab. Zeitstempel, Quellenangaben, Qualitätsmerkmale und Methodendokumentation machen Herkunft und Verlässlichkeit jedes Werts prüfbar. Schnittstellen und Datenlieferungen unterstützen Bewertung, Risikoberechnung, Rechnungslegung, Handel und Portfolioberichterstattung.
- 1-2-22-10-19 Investment Accounting: "Investment Accounting" bildet Bestände und Geschäftsvorgänge von Kapitalanlagen buchhalterisch ab. Die Leistung verarbeitet Käufe, Verkäufe, Erträge, Gebühren, Kapitalmaßnahmen, Fremdwährungen, Bewertungen und periodische Abgrenzungen. Regelwerke bestimmen Kontierung, Anschaffungskosten, Gewinn- und Verlustermittlung sowie die Behandlung unterschiedlicher Anlagearten. Abstimmungen gleichen Positionen, Transaktionen, Kassenbestände und Bewertungen mit Verwahrstellen oder anderen Datenquellen ab. Abschluss- und Berichtsfunktionen erzeugen nachvollziehbare Buchungen, Bestandsnachweise, Wertentwicklungen und erforderliche Finanzinformationen.
- 1-2-22-10-20 Investment Portfolio Management: "Investment Portfolio Management" unterstützt Aufbau, Überwachung und Anpassung von Anlageportfolios. Die Leistung führt Instrumente, Positionen, Transaktionen, Mandate, Benchmarks, Anlagegrenzen und Zielallokationen zusammen. Analysen bewerten Wertentwicklung, Risiko, Ertrag, Konzentration, Liquidität und Beiträge einzelner Positionen. Portfolioverantwortliche modellieren Umschichtungen und erzeugen Aufträge unter Beachtung von Strategie, Restriktionen und verfügbaren Mitteln. Berichte dokumentieren Bestände, Entscheidungen, Abweichungen, Performance und die Einhaltung vereinbarter Anlagerichtlinien.
- 1-2-22-10-21 M&A: "M&A" unterstützt die Vorbereitung und Durchführung von Unternehmenskäufen, Zusammenschlüssen und Veräußerungen. Die Leistung führt Zielunternehmen, Beteiligte, Vertraulichkeitsvereinbarungen, Dokumente, Bewertungen, Prüfungsanfragen, Risiken und Termine zusammen. Sichere Arbeitsräume und Berechtigungen steuern den kontrollierten Informationsaustausch während Prüfung und Verhandlung. Aufgaben- und Entscheidungsabläufe koordinieren Due Diligence, Bewertung, Angebote, Vertragsfragen, Genehmigungen und Vollzugsvoraussetzungen. Transaktionsakten dokumentieren Informationsstände, Feststellungen, Entscheidungen, Vereinbarungen und den Fortschritt bis zum Abschluss oder Abbruch.
- 1-2-22-10-22 Mobile Banking: "Mobile Banking" stellt Bankkonten und ausgewählte Finanzfunktionen über Anwendungen für mobile Endgeräte bereit. Nutzer können Salden und Umsätze prüfen, Zahlungen auslösen, Karten verwalten, Dokumente abrufen und mit dem Institut kommunizieren. Gerätebindung, biometrische oder weitere Authentifizierung und Transaktionsfreigaben schützen Konto- und Zahlungszugriffe. Benachrichtigungen informieren über Bewegungen, Sicherheitsereignisse, Fälligkeiten und den Status veranlasster Aufträge. Nutzungs- und Transaktionsprotokolle dokumentieren Sitzungen, Geräte, Entscheidungen, Fehlversuche und abgeschlossene Vorgänge.
- 1-2-22-10-23 Mortgage Point of Sale (POS): "Mortgage Point of Sale (POS)" führt Interessenten und Darlehensnehmer durch die digitale Beantragung einer Immobilienfinanzierung. Die Leistung erfasst Objekt, Finanzierungsbedarf, Einkommen, Vermögen, Verbindlichkeiten, Beteiligte und erforderliche Nachweise. Produkt- und Vorprüfungen zeigen mögliche Konditionen, fehlende Angaben und den voraussichtlichen weiteren Ablauf. Sichere Portale unterstützen Dokumentenupload, Einwilligungen, Kommunikation und die Nachverfolgung des Bearbeitungsstands. Der vollständige Antrag wird mit Eingaben, Belegen und Prüfergebnissen an Kreditentscheidung und nachgelagerte Verarbeitung übergeben.
- 1-2-22-10-24 Robo-Advisory: "Robo-Advisory" erstellt und verwaltet automatisiert Anlagevorschläge auf Grundlage strukturierter Kundenangaben. Die Leistung erfasst Ziele, Anlagehorizont, finanzielle Situation, Risikobereitschaft, Einschränkungen und bestehende Vermögenswerte. Ein regel- oder modellgestütztes Verfahren ordnet ein geeignetes Portfolio zu und erläutert dessen Zusammensetzung und erwartete Eigenschaften. Laufende Überwachung kann Einzahlungen anlegen, Gewichtungen ausgleichen und bei veränderten Voraussetzungen eine erneute Bewertung anstoßen. Protokolle und Berichte dokumentieren Kundeneingaben, Empfehlung, Modellentscheidung, Transaktionen, Kosten und Wertentwicklung.
- 1-2-22-10-25 Tax Practice Management: "Tax Practice Management" steuert Mandanten, Aufgaben und Fristen in steuerberatenden oder steuerbezogenen Fachpraxen. Die Leistung führt Kontaktdaten, Steuerarten, Veranlagungszeiträume, Vollmachten, Dokumente, Zuständigkeiten und wiederkehrende Pflichten zusammen. Workflows koordinieren Dateneingang, fachliche Bearbeitung, Prüfung, Freigabe, Einreichung und Kommunikation mit Mandanten oder Behörden. Zeit- und Leistungsaufzeichnung unterstützt Kapazitätsplanung, Honorarabrechnung und die Bewertung laufender Aufträge. Übersichten zeigen Fristen, fehlende Unterlagen, Bearbeitungsstatus, Auslastung, offene Rechnungen und abgeschlossene Vorgänge.
- 1-2-22-10-26 Venture Capital Management: "Venture Capital Management" verwaltet Beteiligungen, Fonds und Investitionsprozesse von Wagniskapitalgebern. Die Leistung führt potenzielle und bestehende Portfoliounternehmen, Prüfungen, Beteiligungsbedingungen, Finanzierungsrunden, Eigentumsanteile und Fondsstrukturen zusammen. Entscheidungsabläufe dokumentieren Bewertung, Investmentausschüsse, Verträge, Kapitalabrufe und den Vollzug einer Beteiligung. Portfoliokontrolle erfasst operative Kennzahlen, Berichte, Folgefinanzierungen, Verwässerung, Bewertungen und Unterstützungsmaßnahmen. Fonds- und Anlegerberichte zeigen Kapitalzusagen, Investitionen, Reserven, Wertentwicklung, Ausschüttungen und erwartete Rückflüsse.
1-2-22-11 Fitness
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Verwaltung von Fitness-, Trainings- und bewegungsbezogenen Einrichtungen. Sie verbindet Mitglieder, Angebote, Trainer, Räume, Termine, Zahlungen und dokumentierte Trainingsaktivitäten. Die einzelnen Funktionen ordnen Betriebssteuerung für Fitnessstudios, Kampfsportschulen, persönliche Trainingsangebote, spezialisierte Studios und Schwimmvereine.
- 1-2-22-11-1 Gym Management: "Gym Management" steuert Mitgliedschaft, Betrieb und Kursangebote eines Fitnessstudios. Die Leistung führt Mitglieder, Verträge, Beiträge, Zutrittsrechte, Kurse, Trainer, Räume und Gerätebezüge zusammen. Buchungs- und Wartelistenfunktionen koordinieren Teilnahme, Kapazitäten, wiederkehrende Angebote und kurzfristige Änderungen. Zahlungs- und Kommunikationsabläufe unterstützen Beitragseinzug, Mahnungen, Vertragsänderungen und gezielte Mitgliederinformationen. Auswertungen zeigen Mitgliederentwicklung, Auslastung, Kursbesuch, Einnahmen, Kündigungen und offene administrative Vorgänge.
- 1-2-22-11-2 Martial Arts Management: "Martial Arts Management" verwaltet Mitglieder und Unterrichtsabläufe von Kampfsport- und Kampfkunstschulen. Die Leistung führt Stilrichtungen, Gruppen, Trainer, Stundenpläne, Mitgliedschaften, Grade, Prüfungen und Teilnahme zusammen. Buchungs- und Anwesenheitsfunktionen unterstützen regelmäßige Klassen, Seminare, Einzelstunden und begrenzte Kurskapazitäten. Fortschrittsakten dokumentieren Fähigkeiten, Trainingsdauer, Prüfungszulassung und verliehene Graduierungen. Zahlungs-, Kommunikations- und Berichtsfunktionen zeigen Beiträge, Termine, Teilnahme, Mitgliederbindung und ausstehende Maßnahmen.
- 1-2-22-11-3 Personal Training Management: "Personal Training Management" unterstützt die Planung und Dokumentation individuell betreuter Trainingsleistungen. Die Leistung führt Kundenprofile, Ziele, gesundheitliche Hinweise, Bewertungen, Trainingspläne, Termine und vereinbarte Leistungspakete zusammen. Trainer erstellen Übungen, Belastungen und Fortschrittsziele und erfassen absolvierte Einheiten sowie Rückmeldungen. Buchungs-, Erinnerungs- und Zahlungsfunktionen koordinieren Verfügbarkeit, Serien, Absagen und verbrauchte Kontingente. Auswertungen zeigen Zielentwicklung, Trainingshäufigkeit, Kundenbindung, Auslastung und offene Betreuungsaufgaben.
- 1-2-22-11-4 Studio Management: "Studio Management" steuert den Betrieb spezialisierter Kurs- und Bewegungsstudios. Die Leistung verwaltet Kunden, Mitgliedschaften, Kurspakete, Trainer, Räume, Stundenpläne und verfügbare Plätze. Onlinebuchung, Wartelisten und Anwesenheitserfassung koordinieren wiederkehrende und einzelne Kurstermine. Zahlungs- und Kommunikationsfunktionen unterstützen Abonnements, Einzelbuchungen, Gutscheine, Ausfälle und automatisierte Erinnerungen. Berichte zeigen Kursauslastung, Trainerbelegung, Umsatz, Teilnahme, Kundentreue und die Nutzung angebotener Formate.
- 1-2-22-11-5 Swim Club Management: "Swim Club Management" verwaltet Mitglieder, Trainingsgruppen und Veranstaltungen eines Schwimmvereins oder Schwimmprogramms. Die Leistung führt Schwimmerprofile, Alters- und Leistungsklassen, Trainer, Beckenzeiten, Trainingspläne, Mitgliedschaften und Qualifikationen zusammen. Anwesenheits- und Leistungsfunktionen dokumentieren Trainingsbeteiligung, Zeiten, Strecken, persönliche Bestwerte und Entwicklung. Veranstaltungsabläufe unterstützen Meldungen, Startlisten, Läufe, Ergebnisse, Helfereinsätze und Kommunikation mit Teilnehmenden. Berichte zeigen Mitgliederstatus, Trainingsfortschritt, Ressourcennutzung, Wettkampfergebnisse, Beiträge und offene Aufgaben.
1-2-22-12 Food, Beverage and Consumer Goods
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und kontrollierte Abgabe von Bekleidung, Lebensmitteln, Getränken und regulierten Konsumgütern. Sie verbindet Produktdaten, Rezepturen oder Designs, Bestände, Qualität, Rückverfolgbarkeit, Absatz und branchenspezifische Betriebsabläufe. Die einzelnen Funktionen ordnen Bekleidungswirtschaft, Getränke- und Gastronomieversorgung, Lebensmittelsicherheit sowie spezialisierte Produktions- und Nachweisketten.
- 1-2-22-12-1 Apparel Business Management and ERP: "Apparel Business Management and ERP" integriert kaufmännische und operative Prozesse von Bekleidungsunternehmen. Die Leistung führt Modelle, Varianten, Größen, Farben, Kollektionen, Materialien, Lieferanten, Bestände, Aufträge und Finanzdaten zusammen. Saison- und Sortimentsplanung koordiniert Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Verteilung und verfügbare Mengen über Verkaufskanäle hinweg. Durchgängige Abläufe verknüpfen Bestellungen, Fertigung, Lagerbewegungen, Verkauf, Retouren und Abrechnung. Auswertungen zeigen Absatz, Marge, Bestand, Lieferstatus, Variantenleistung und wirtschaftliche Ergebnisse einzelner Kollektionen.
- 1-2-22-12-2 Apparel Design: "Apparel Design" unterstützt die digitale Gestaltung und technische Ausarbeitung von Bekleidung und textilen Produkten. Die Leistung verwaltet Skizzen, Schnitte, Maße, Materialien, Farben, Komponenten, Größenregeln und Konstruktionsdetails. Zwei- oder dreidimensionale Entwurfsfunktionen visualisieren Passform, Fall, Musterplatzierung und Varianten vor der physischen Bemusterung. Technische Spezifikationen und Stücklisten übertragen freigegebene Designs nachvollziehbar an Musterbau, Beschaffung und Produktion. Versions- und Kommentarfunktionen dokumentieren Änderungen, Freigaben und die Entwicklung einer Gestaltung bis zur Produktionsreife.
- 1-2-22-12-3 Beverage Distribution: "Beverage Distribution" steuert Bestellung, Lagerung, Auslieferung und Abrechnung von Getränken. Die Leistung führt Artikel, Gebinde, Pfand, Kunden, Preise, Bestände, Touren, Fahrzeuge und Liefertermine zusammen. Auftrags- und Dispositionsfunktionen bündeln Bedarfe, prüfen Verfügbarkeit und planen Beladung sowie Zustellreihenfolge. Mobile Abläufe dokumentieren Lieferung, Rücknahme von Leergut, Unterschriften, Zahlungen und Abweichungen beim Kunden. Auswertungen zeigen Absatz, Bestände, Pfandsalden, Tourenleistung, Lieferqualität und Deckungsbeiträge.
- 1-2-22-12-4 Brewery Management: "Brewery Management" steuert Produktions- und Betriebsabläufe einer Brauerei vom Rohstoff bis zum abgefüllten Getränk. Die Leistung verwaltet Rezepturen, Chargen, Rohstoffe, Gär- und Reifetanks, Prozesswerte, Qualitätsprüfungen, Gebinde und Bestände. Produktionsplanung koordiniert Sudfolgen, Tankbelegung, Reinigung, Abfüllung und benötigte Materialien. Chargendokumentation verfolgt Herkunft, Mengen, Verluste, Messwerte, Freigaben und die Zuordnung zu fertigen Produkten. Auswertungen zeigen Ausbeute, Kapazitätsnutzung, Qualität, Kosten, Bestände und den Status laufender Produktionen.
- 1-2-22-12-5 Cannabis POS: "Cannabis POS" verarbeitet Verkaufsvorgänge und Bestände in rechtlich zugelassenen Abgabestellen für Cannabisprodukte. Die Leistung führt Produkte, Chargen, Wirkstoffangaben, verfügbare Mengen, Preise, Kunden- oder Patientenberechtigungen und gesetzliche Verkaufsgrenzen zusammen. Alters-, Identitäts- und Mengenprüfungen kontrollieren einen Vorgang vor seiner Freigabe. Kassen-, Zahlungs- und Etikettierfunktionen dokumentieren die Abgabe und aktualisieren den rückverfolgbaren Bestand. Berichte und Schnittstellen unterstützen vorgeschriebene Meldungen, Steuerangaben, Inventur, Chargennachweise und die Prüfung regelwidriger Vorgänge.
- 1-2-22-12-6 Food Safety Management: "Food Safety Management" steuert Kontrollen und Nachweise zur hygienischen und sicheren Herstellung oder Abgabe von Lebensmitteln. Die Leistung bildet Gefahrenanalysen, kritische Kontrollpunkte, Grenzwerte, Prüfpläne, Verantwortlichkeiten und Korrekturmaßnahmen ab. Beschäftigte erfassen Temperaturen, Reinigungen, Proben, Audits, Abweichungen und Freigaben in standardisierten Abläufen. Warnungen melden überschrittene Grenzwerte, fehlende Prüfungen oder Maßnahmen, deren Wirksamkeit noch nicht bestätigt wurde. Berichte und Prüfpfade dokumentieren Kontrollergebnisse, Ursachen, Korrekturen, Schulungen und die Einhaltung festgelegter Sicherheitsverfahren.
- 1-2-22-12-7 Food Traceability: "Food Traceability" verfolgt Lebensmittel, Zutaten und Verpackungen über Herkunft, Verarbeitung, Lagerung und Verteilung. Die Leistung verknüpft Lieferchargen, Produktionslose, Prozessschritte, Mengen, Standorte, Qualitätsstatus und ausgelieferte Empfänger. Ereignisse bei Mischung, Teilung, Verarbeitung oder Umpackung erhalten nachvollziehbare Beziehungen zwischen Eingangs- und Ausgangsmaterialien. Such- und Rückruffunktionen bestimmen betroffene Bestände sowie Lieferwege ausgehend von einer Zutat oder einem fertigen Produkt. Nachweise dokumentieren Chargenverlauf, Prüfstatus, Rückrufentscheidungen, gesperrte Mengen und die vollständige Bearbeitung eines Vorfalls.
- 1-2-22-12-8 Foodservice Distribution: "Foodservice Distribution" steuert die Belieferung gastronomischer und gemeinschaftsverpflegender Betriebe mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern. Die Leistung führt Kunden, Sortimente, temperaturabhängige Artikel, Preise, Bestände, Aufträge, Lagerprozesse, Touren und Lieferfenster zusammen. Bestell- und Ersatzlogik berücksichtigt Verfügbarkeit, Mindestmengen, kundenspezifische Vereinbarungen und Anforderungen an Kühlung oder Haltbarkeit. Kommissionierung und Zustellung dokumentieren Chargen, Temperaturen, Übergaben, Rücknahmen und Abweichungen. Auswertungen zeigen Servicegrad, Verderb, Bestand, Lieferkosten, Absatz und Wirtschaftlichkeit einzelner Kunden oder Touren.
- 1-2-22-12-9 Foodservice Management: "Foodservice Management" plant und steuert die Verpflegung in Gastronomie, Kantinen oder anderen Versorgungseinrichtungen. Die Leistung verbindet Speisepläne, Rezepte, Zutaten, Nährwerte, Allergene, Bedarfszahlen, Einkauf, Produktion und Ausgabe. Mengenplanung berechnet erforderliche Zutaten und Produktionslose anhand erwarteter Teilnehmer und Portionsgrößen. Betriebsabläufe dokumentieren Vorbereitung, Temperaturkontrollen, Ausgabe, Restmengen, Abfälle und besondere Ernährungsanforderungen. Auswertungen zeigen Kosten, Verbrauch, Nährwertvorgaben, Produktionsleistung, Abweichungen und die Beliebtheit angebotener Speisen.
- 1-2-22-12-10 Seed to Sale: "Seed to Sale" dokumentiert den regulierten Lebenszyklus von Cannabispflanzen und daraus erzeugten Produkten vom Ausgangsmaterial bis zur Abgabe. Die Leistung vergibt eindeutige Kennungen und verfolgt Pflanzen, Ernten, Chargen, Verarbeitung, Prüfung, Verpackung, Transfer und Verkauf. Bestandsbewegungen und Umwandlungen müssen mengenmäßig nachvollziehbar bleiben und werden mit Standort, Zeitpunkt und verantwortlicher Person erfasst. Prüfregeln erkennen fehlende Meldungen, unzulässige Mengen, abgelaufene Bestände oder Abweichungen zwischen physischem und dokumentiertem Bestand. Schnittstellen und Berichte übermitteln vorgeschriebene Daten und unterstützen Audits, Rückrufe und die Untersuchung festgestellter Unstimmigkeiten.
- 1-2-22-12-11 Vineyard Management: "Vineyard Management" plant und dokumentiert Arbeiten sowie Bestandsentwicklung in Weinbergen. Die Leistung führt Parzellen, Rebsorten, Pflanzjahre, Boden, Wetter, Wachstumsphasen, Betriebsmittel und Arbeitsmaßnahmen zusammen. Aufgabenplanung koordiniert Schnitt, Pflege, Bewässerung, Pflanzenschutz, Proben, Lese und den Einsatz von Personal oder Maschinen. Mobile und räumliche Erfassung dokumentiert Beobachtungen, Schäden, Reifegrade, Mengen und ausgeführte Arbeiten je Parzelle. Auswertungen zeigen Ertrag, Qualität, Aufwand, Kosten, Bestandsentwicklung und die Historie jeder bewirtschafteten Fläche.
- 1-2-22-12-12 Winery Management: "Winery Management" steuert Verarbeitung, Ausbau, Lagerung und Vermarktung von Wein. Die Leistung verbindet Traubenannahme, Most, Chargen, Behälter, Rezepturen, Kellerarbeiten, Laborwerte, Abfüllung, Bestände und Aufträge. Produktionsplanung koordiniert Pressung, Gärung, Umfüllung, Verschnitt, Reifung, Filtration und verfügbare Tankkapazitäten. Chargenverfolgung dokumentiert Herkunft, Mengen, Verluste, Zusätze, Qualitätsprüfungen und die Zuordnung zu abgefüllten Produkten. Auswertungen zeigen Produktionsstatus, Bestand, Qualität, Ausbeute, Kosten, Verkauf und Rückverfolgbarkeit jeder Weincharge.
1-2-22-13 Health Care
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Unterstützung medizinischer Versorgung, klinischer Dokumentation und patientenbezogener Gesundheitsprozesse. Sie verbindet Diagnostik, Behandlungsinformationen, Arzneimittel, Kommunikation, vernetzte Geräte, Fernversorgung und populationsbezogene Auswertung. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte klinische Anwendungen sowie Systeme für Praxen, Labore, Qualifizierung und die sichere Zusammenarbeit mit Patienten.
- 1-2-22-13-1 AI Medical Diagnostic: "AI Medical Diagnostic" unterstützt die Erkennung oder Beurteilung medizinischer Zustände durch künstliche Intelligenz. Die Leistung verarbeitet geeignete klinische Daten wie Bilder, Messwerte, Signale, Laborwerte oder dokumentierte Symptome mit dafür entwickelten Modellen. Ergebnisse können Auffälligkeiten markieren, Wahrscheinlichkeiten bestimmen, Befunde priorisieren oder diagnostische Hinweise für qualifizierte Fachkräfte bereitstellen. Validierungs-, Qualitäts- und Erklärungsfunktionen machen Leistungsgrenzen, Datengrundlage und relevante Einflussfaktoren nachvollziehbar. Entscheidungen und Befunde bleiben in kontrollierte klinische Abläufe eingebunden und werden mit Modellversion, Eingaben und fachlicher Bewertung dokumentiert.
- 1-2-22-13-2 AI Patient Engagement & Operations: "AI Patient Engagement & Operations" automatisiert und personalisiert patientenbezogene Kommunikation sowie administrative Versorgungsabläufe. Die Leistung beantwortet geeignete Anfragen, unterstützt Terminfindung, erinnert an Aufgaben und führt Patienten durch definierte Aufnahme- oder Nachsorgeprozesse. Modelle berücksichtigen freigegebene Patientendaten, Kommunikationshistorie, Versorgungsstatus und organisatorische Regeln. Eskalationen übergeben medizinisch relevante, unklare oder risikobehaftete Anliegen an zuständige Fachkräfte. Protokolle dokumentieren Inhalte, verwendete Daten, automatisierte Schritte, Übergaben und den Abschluss des jeweiligen Vorgangs.
- 1-2-22-13-3 Ambient AI Scribe: "Ambient AI Scribe" erstellt klinische Dokumentationsentwürfe aus natürlich geführten Gesprächen während einer Behandlung. Die Leistung erfasst gesprochene Inhalte mit Einwilligung, trennt relevante Sprecher und ordnet medizinische Aussagen strukturierten Abschnitten zu. Sprach- und Fachmodelle fassen Anamnese, Befunde, Beurteilung und geplante Maßnahmen in einem prüfbaren Entwurf zusammen. Behandelnde kontrollieren, ändern und bestätigen den Text, bevor er verbindlich in die Patientenakte übernommen wird. Sicherheits- und Protokollierungsfunktionen dokumentieren Aufzeichnung, Verarbeitung, Modellfassung, Korrekturen und fachliche Freigabe.
- 1-2-22-13-4 Clinical Documentation: "Clinical Documentation" erfasst und strukturiert medizinische Informationen aus Untersuchung, Behandlung und Pflege. Die Leistung stellt Vorlagen, Fachbegriffe, Formulare und kontextbezogene Eingabehilfen für Befunde, Diagnosen, Maßnahmen und Verläufe bereit. Mehrere Berufsgruppen können ihre Beiträge zeitlich und inhaltlich einer Behandlung oder einem Versorgungsabschnitt zuordnen. Prüfregeln weisen auf fehlende Pflichtangaben, widersprüchliche Werte oder noch nicht bestätigte Einträge hin. Versions-, Signatur- und Zugriffsprotokolle sichern Nachvollziehbarkeit, Verantwortlichkeit und die kontrollierte Weiterverwendung dokumentierter Informationen.
- 1-2-22-13-5 Disease Management: "Disease Management" unterstützt die strukturierte Langzeitbetreuung von Menschen mit definierten chronischen oder komplexen Erkrankungen. Die Leistung führt Diagnosen, Risikofaktoren, Therapieziele, Untersuchungen, Medikation, Messwerte und vereinbarte Maßnahmen zusammen. Versorgungspfade und Erinnerungen lösen erforderliche Kontrollen, Patientenkontakte und Eskalationen bei auffälligen Entwicklungen aus. Patientenbezogene Funktionen können Selbstmessungen, Schulungsinhalte, Rückmeldungen und die Einhaltung vereinbarter Maßnahmen unterstützen. Auswertungen zeigen Krankheitsverlauf, Zielerreichung, Versorgungslücken, Risikoveränderungen und die Wirksamkeit des Betreuungsprogramms.
- 1-2-22-13-6 E-Prescribing: "E-Prescribing" erstellt, prüft und übermittelt Arzneimittelverordnungen elektronisch. Die Leistung führt Patient, verordnende Person, Arzneimittel, Wirkstärke, Dosierung, Dauer, Abgabeort und erforderliche Begründungen zusammen. Prüfungen weisen auf Allergien, Wechselwirkungen, Doppelverordnungen, Dosierungsprobleme und formale Unvollständigkeit hin. Sichere Übertragung und Statusmeldungen begleiten Ausstellung, Änderung, Stornierung, Einlösung und gegebenenfalls erforderliche Genehmigungen. Verordnungsprotokolle dokumentieren Inhalt, Prüfung, Signatur, Übermittlung, Abgabestatus und nachträgliche Änderungen.
- 1-2-22-13-7 EHR: "EHR" führt elektronische Gesundheitsinformationen eines Patienten über Behandlungsfälle und beteiligte Versorgungseinheiten hinweg zusammen. Die Akte enthält strukturierte und unstrukturierte Angaben zu Diagnosen, Befunden, Medikation, Allergien, Untersuchungen, Maßnahmen und Versorgungsverläufen. Rollenbezogene Oberflächen unterstützen Dokumentation, Auftragsvergabe, Ergebnisprüfung, klinische Entscheidungen und die Koordination der Behandlung. Schnittstellen tauschen freigegebene Informationen mit Laboren, Bildgebung, Apotheken, Abrechnung und anderen Versorgungssystemen aus. Identitäts-, Zugriffs-, Signatur- und Prüfmechanismen sichern Datenintegrität, Vertraulichkeit und die Nachvollziehbarkeit jeder Nutzung.
- 1-2-22-13-8 eMAR: "eMAR" dokumentiert die geplante, durchgeführte und ausgelassene Verabreichung von Arzneimitteln elektronisch. Die Leistung verbindet ärztliche Verordnungen mit Patient, Medikament, Dosis, Zeitpunkt, Verabreichungsweg und verantwortlicher Fachkraft. Identitäts- und Prüfverfahren gleichen vor der Gabe Patient, Präparat, Dosierung und fälligen Termin mit der gültigen Anordnung ab. Abweichungen, Verzögerungen, Verweigerungen und Bedarfsmedikation werden mit Grund und erforderlichen Folgeaktionen erfasst. Übersichten und Protokolle zeigen offene Gaben, Warnungen, Bestätigungen und den vollständigen Medikationsverlauf.
- 1-2-22-13-9 Healthcare Learning Management Systems (LMS): "Healthcare Learning Management Systems (LMS)" verwalten fachliche und verpflichtende Qualifizierung im Gesundheitswesen. Die Leistung ordnet Beschäftigten Lerninhalte, Rollen, Einrichtungen, Qualifikationen, Wiederholungsfristen und erforderliche Nachweise zu. Lernpfade können klinische Verfahren, Sicherheit, Datenschutz, Gerätebedienung, Hygiene und organisatorische Vorgaben behandeln. Prüfungen, Simulationen oder praktische Bestätigungen dokumentieren den Erwerb und die Erneuerung benötigter Kompetenzen. Berichte zeigen Teilnahme, Ergebnisse, ablaufende Qualifikationen, Erfüllungsstatus und bestehenden Schulungsbedarf.
- 1-2-22-13-10 HIPAA Compliant Messaging: "HIPAA Compliant Messaging" ermöglicht geschützte digitale Kommunikation über sensible Gesundheitsinformationen nach festgelegten Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen. Die Leistung verschlüsselt Nachrichten und Anhänge und begrenzt Zugriff auf authentifizierte sowie berechtigte Teilnehmer. Rollen, Einwilligungen, Aufbewahrung und organisatorische Regeln steuern zulässige Kommunikationswege zwischen Fachkräften, Patienten und weiteren Beteiligten. Zustell-, Lese- und Eskalationsfunktionen unterstützen zeitkritische Abstimmung und die nachvollziehbare Übergabe klinischer Informationen. Prüfprotokolle dokumentieren Absender, Empfänger, Zugriff, Weitergabe, Löschung und administrative Änderungen.
- 1-2-22-13-11 Medical IoT: "Medical IoT" verbindet medizinische Geräte und Sensoren mit digitalen Überwachungs-, Dokumentations- oder Steuerungsdiensten. Die Leistung erfasst Gerätezustand, Messwerte, Alarme, Standort und Zuordnung zu Patienten oder klinischen Abläufen. Schnittstellen übertragen freigegebene Daten an elektronische Akten, Überwachungsansichten und fachliche Anwendungen. Geräteidentität, sichere Kommunikation und Zugriffsregeln schützen Daten und begrenzen zulässige Befehle. Betriebs- und Ereignisprotokolle unterstützen Alarmbearbeitung, Wartung, Bestandsführung, Datenqualität und die Untersuchung technischer Störungen.
- 1-2-22-13-12 Medical Laboratory Management: "Medical Laboratory Management" steuert Proben, Untersuchungsaufträge und Ergebnisse in medizinischen Laboren. Die Leistung erfasst Auftrag, Patient, Probenart, Entnahme, Transport, Bearbeitungsstatus, Analyseverfahren und zugehörige Qualitätsdaten. Arbeitslisten und Geräteanbindungen verteilen Untersuchungen, übernehmen Messwerte und kontrollieren technische oder medizinische Plausibilität. Freigabeverfahren stellen validierte Ergebnisse den beauftragenden Stellen sicher und nachvollziehbar bereit. Proben- und Prüfprotokolle dokumentieren Identität, Verarbeitungskette, Reagenzien, Kontrollen, Befunde und nachträgliche Korrekturen.
- 1-2-22-13-13 Medical Practice Management: "Medical Practice Management" steuert administrative und kaufmännische Abläufe einer medizinischen Praxis. Die Leistung führt Patienten, Termine, Behandelnde, Räume, Versicherungsangaben, Leistungsdaten, Dokumente und Zahlungen zusammen. Aufnahme-, Termin- und Kommunikationsfunktionen koordinieren Patientenfluss, Erinnerungen, Wartelisten und wiederkehrende Kontakte. Abrechnungsabläufe prüfen dokumentierte Leistungen, erzeugen Forderungen und verfolgen Rückmeldungen, Zahlungen oder erforderliche Korrekturen. Übersichten zeigen Terminlage, Auslastung, Wartezeiten, offene Dokumentation, Abrechnungsstatus und wirtschaftliche Entwicklung.
- 1-2-22-13-14 Medical Simulation: "Medical Simulation" bildet klinische Situationen und medizinische Verfahren in einer kontrollierten digitalen Lernumgebung nach. Die Leistung stellt Patientenmodelle, anatomische Strukturen, Geräte, Vitalwerte, Befunde und veränderliche Szenarien für Training oder Bewertung bereit. Lernende treffen Entscheidungen und führen diagnostische, therapeutische oder kommunikative Schritte ohne Gefährdung realer Patienten aus. Szenariosteuerung verändert den Zustand anhand der Maßnahmen und kann typische, seltene oder kritische Verläufe abbilden. Auswertungen dokumentieren Handlungen, Zeitablauf, Ergebnisse, Fehler, Rückmeldungen und den erreichten Kompetenzstand.
- 1-2-22-13-15 Medical Transcription: "Medical Transcription" überführt diktierte oder aufgezeichnete medizinische Inhalte in strukturierte schriftliche Dokumentation. Die Leistung verarbeitet Fachsprache, Medikamentennamen, Messwerte, Abkürzungen und den jeweiligen klinischen Dokumenttyp. Automatisierte Spracherkennung kann durch fachkundige Korrektur, Vorlagen und patientenbezogenen Kontext ergänzt werden. Qualitätsprüfungen kontrollieren Vollständigkeit, fachliche Begriffe, Zahlen, Zuordnung und kennzeichnen unklare Passagen zur Rückfrage. Freigegebene Texte werden mit Bearbeitungsstatus und Prüfverlauf sicher an die vorgesehene Patientenakte oder Fachanwendung übermittelt.
- 1-2-22-13-16 Neurodiversity Cognitive Assessment: "Neurodiversity Cognitive Assessment" unterstützt die strukturierte Erfassung und Auswertung kognitiver Merkmale im Kontext neurodiverser Ausprägungen. Die Leistung stellt standardisierte Aufgaben, Fragebögen oder Beobachtungsinstrumente für Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis und ausführende Funktionen bereit. Durchführung und Auswertung berücksichtigen Alter, Kommunikationsform, benötigte Anpassungen und die Grenzen des eingesetzten Verfahrens. Ergebnisse zeigen individuelle Stärken, Unterstützungsbedarfe und auffällige Muster als Grundlage fachlicher Beurteilung. Testprotokolle dokumentieren verwendetes Instrument, Bedingungen, Antworten, Bewertung und die Interpretation durch qualifizierte Fachkräfte.
- 1-2-22-13-17 Nutrition Practice Management: "Nutrition Practice Management" verwaltet Klienten und Beratungsabläufe ernährungsmedizinischer oder ernährungsberatender Praxen. Die Leistung führt Anamnese, Ziele, Gesundheitsangaben, Ernährungsprotokolle, Messwerte, Pläne, Termine und Abrechnung zusammen. Fachkräfte erstellen Empfehlungen, Mahlzeiten- oder Maßnahmenpläne und dokumentieren Veränderungen über wiederkehrende Kontakte. Klientenfunktionen unterstützen Protokollierung, Austausch von Unterlagen, Erinnerungen und Rückmeldungen zum vereinbarten Vorgehen. Auswertungen zeigen Zielentwicklung, Nährstoffaufnahme, Termine, Dokumentationsstand und offene Betreuungsaufgaben.
- 1-2-22-13-18 Patient Identity Resolution: "Patient Identity Resolution" erkennt und verbindet Gesundheitsdatensätze, die derselben Person zugeordnet werden müssen. Die Leistung vergleicht Namen, Geburtsdaten, Adressen, Kennungen, Kontakte und weitere zulässige Merkmale aus unterschiedlichen Quellen. Regel- und wahrscheinlichkeitsbasierte Verfahren markieren sichere Übereinstimmungen, mögliche Dubletten und widersprüchliche Zuordnungen. Kontrollierte Prüfabläufe ermöglichen Zusammenführung, Trennung oder Korrektur durch berechtigte Fachkräfte ohne Verlust der Datenherkunft. Prüfprotokolle dokumentieren Vergleich, Entscheidung, betroffene Datensätze und jede Änderung der Identitätszuordnung.
- 1-2-22-13-19 Population Health Management: "Population Health Management" analysiert und steuert gesundheitliche Entwicklungen definierter Patientengruppen. Die Leistung führt klinische Daten, Versorgungsereignisse, Risiken, soziale Merkmale und Ergebnisinformationen aus zugelassenen Quellen zusammen. Segmentierung identifiziert Gruppen mit erhöhtem Risiko, Versorgungslücken oder besonderem Unterstützungsbedarf. Programme und Aufgaben koordinieren Prävention, Kontaktaufnahme, Untersuchung und krankheitsspezifische Maßnahmen über beteiligte Stellen hinweg. Auswertungen zeigen Teilnahme, Versorgungsqualität, Ergebnisentwicklung, Ungleichheiten und die Wirkung populationsbezogener Interventionen.
- 1-2-22-13-20 Provider Data Management (PDM): "Provider Data Management (PDM)" führt verlässliche Stamm- und Qualifikationsdaten medizinischer Leistungserbringer. Die Leistung verwaltet Identität, Fachgebiet, Zulassungen, Standorte, Erreichbarkeit, Netzwerkzugehörigkeit, Vertragsstatus und angebotene Leistungen. Validierungs- und Aktualisierungsabläufe prüfen Angaben anhand autorisierter Quellen und fordern ablaufende Nachweise rechtzeitig an. Schnittstellen versorgen Verzeichnisse, Abrechnung, Terminvermittlung, Vertragsverwaltung und weitere Anwendungen mit konsistenten Informationen. Qualitätsberichte zeigen fehlende, widersprüchliche, veraltete oder noch nicht bestätigte Angaben im Leistungserbringerbestand.
- 1-2-22-13-21 Telemedicine: "Telemedicine" ermöglicht medizinische Beratung, Untersuchung oder Betreuung über digitale Kommunikationsverbindungen. Die Leistung unterstützt Terminierung, Identitätsprüfung, sichere Video- oder Audiokontakte, Datenaustausch und die Dokumentation des Behandlungsvorgangs. Patienten können Angaben, Bilder, Messwerte und Dokumente vor oder während des Kontakts kontrolliert bereitstellen. Klinische Abläufe binden Anamnese, Entscheidung, Verordnung, Nachsorge und erforderliche Weiterleitung in die Versorgung ein. Protokolle dokumentieren Einwilligung, Teilnehmer, Verbindungsstatus, ausgetauschte Informationen, Ergebnis und anschließende Maßnahmen.
- 1-2-22-13-22 Value-Based Performance Management Analytics: "Value-Based Performance Management Analytics" bewertet Versorgungsleistung anhand von Qualität, Ergebnissen, Kosten und vereinbarten populationsbezogenen Zielen. Die Leistung verbindet klinische Ereignisse, Patientenergebnisse, Inanspruchnahme, Vergütung, Risikostruktur und definierte Leistungskennzahlen. Berechnungen ordnen Ergebnisse verantwortlichen Leistungserbringern oder Programmen zu und berücksichtigen festgelegte Vergleichs- und Risikoverfahren. Dashboards zeigen Zielerreichung, Versorgungslücken, Kostenentwicklung, vermeidbare Ereignisse und mögliche Verbesserungshebel. Nachweise und Berichte unterstützen Leistungsdialoge, Programmsteuerung und die nachvollziehbare Abrechnung wertorientierter Vereinbarungen.
1-2-22-14 Health Care Operations
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur administrativen, analytischen und organisationsübergreifenden Steuerung von Gesundheitsversorgung. Sie verbindet Leistungserbringer, Kostenträger, Personal, klinische Abläufe, Abrechnung, Qualität, Risiken und Datenaustausch. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Betriebsprozesse von Qualifikation und Kommunikation bis zu Leistungsprüfung, Vergütung, Integration und Ressourcenplanung.
- 1-2-22-14-1 Bundled Pay Management: "Bundled Pay Management" steuert Vergütungsvereinbarungen, die mehrere Gesundheitsleistungen zu einer fall- oder episodenbezogenen Zahlung zusammenfassen. Die Leistung definiert eingeschlossene Leistungen, Zeitraum, beteiligte Leistungserbringer, Zielwerte, Ausschlüsse und Verteilungsregeln. Klinische und finanzielle Daten werden einer Versorgungsepisode zugeordnet und mit dem vereinbarten Budget oder Preis verglichen. Abrechnungs- und Abstimmungsfunktionen berechnen Zahlungen, Rückstellungen, Ergebnisanteile und erforderliche Korrekturen zwischen den Beteiligten. Berichte zeigen Episodenverlauf, Kosten, Qualität, Abweichungen und die nachvollziehbare Verteilung der Gesamtvergütung.
- 1-2-22-14-2 Clinical Communication and Collaboration: "Clinical Communication and Collaboration" unterstützt die sichere Abstimmung von Fachkräften innerhalb patientenbezogener Versorgungsabläufe. Die Leistung verbindet Nachrichten, Anrufe, Aufgaben, Alarme, Teams, Dienstpläne und relevante klinische Informationen. Rollen- und Verfügbarkeitslogik leitet Mitteilungen an zuständige Personen oder Funktionen und eskaliert unbeantwortete zeitkritische Anliegen. Gemeinsame Fallräume ermöglichen Rückfragen, Übergaben, Konsile und die koordinierte Bearbeitung offener Maßnahmen. Zustell-, Lese- und Aktivitätsprotokolle dokumentieren Kommunikation, Verantwortungsübernahme, Reaktionszeiten und Abschluss.
- 1-2-22-14-3 Clinical Decision Support: "Clinical Decision Support" stellt patienten- und situationsbezogene Hinweise für medizinische Entscheidungen bereit. Die Leistung bewertet aktuelle Gesundheitsdaten, Diagnosen, Medikation, Untersuchungen und geplante Maßnahmen anhand hinterlegter Regeln oder Modelle. Die Leistung kann auf Risiken, Wechselwirkungen, fehlende Untersuchungen, ungeeignete Dosierungen oder empfohlene Versorgungsschritte hinweisen. Priorisierung und kontextbezogene Darstellung begrenzen unnötige Unterbrechungen und machen Begründung sowie Datengrundlage eines Hinweises sichtbar. Reaktionen, Übersteuerungen und Ergebnisse werden dokumentiert und unterstützen fachliche Prüfung sowie die Verbesserung der Entscheidungslogik.
- 1-2-22-14-4 Core Administrative Processing: "Core Administrative Processing" verarbeitet zentrale Verwaltungsabläufe von Krankenversicherern und anderen Kostenträgern. Die Leistung führt Versicherte, Verträge, Tarife, Leistungen, Leistungserbringer, Beiträge, Ansprüche und Abrechnungsregeln in einem konsistenten Bestand. Ereignisse wie Aufnahme, Vertragsänderung, Beitragszahlung oder Leistungsforderung aktualisieren Berechtigungen und finanzielle Positionen. Regelwerke bestimmen Deckung, Eigenanteile, Leistungsgrenzen, Vergütung und die Weiterleitung prüfpflichtiger Vorgänge. Abschluss-, Abstimmungs- und Berichtsfunktionen dokumentieren Bestände, Transaktionen, Zahlungen und den Status der administrativen Verarbeitung.
- 1-2-22-14-5 Health Care Credentialing: "Health Care Credentialing" prüft und verwaltet die fachliche Berechtigung medizinischer Leistungserbringer. Die Leistung erfasst Ausbildung, Zulassungen, Fachanerkennungen, Berufserfahrung, Versicherungen, Ausschlüsse und erforderliche Nachweise. Validierungsabläufe gleichen Angaben mit autorisierten Quellen ab und kennzeichnen fehlende, abgelaufene oder widersprüchliche Informationen. Prüf- und Entscheidungsgremien dokumentieren Erstzulassung, Erneuerung, Einschränkungen und die Freigabe für bestimmte Tätigkeiten oder Netzwerke. Erinnerungen und Berichte zeigen Fristen, Prüfstatus, offene Nachweise und die vollständige Entscheidungshistorie.
- 1-2-22-14-6 Healthcare Analytics: "Healthcare Analytics" wertet klinische, administrative und finanzielle Gesundheitsdaten für Steuerungs- und Versorgungsfragen aus. Die Leistung verbindet Behandlungen, Diagnosen, Leistungen, Kosten, Qualität, Kapazitäten und Patientenergebnisse aus zugelassenen Quellen. Kennzahlen und Visualisierungen zeigen Nutzung, Versorgungspfade, Ergebnisunterschiede, Wartezeiten, Kosten und betriebliche Leistung. Statistische Modelle können Risiken, Bedarfe, Engpässe oder erwartete Entwicklungen erkennen und quantifizieren. Governance- und Prüfmechanismen dokumentieren Datenherkunft, Berechnungslogik, Zugriff und die zulässige Verwendung der Ergebnisse.
- 1-2-22-14-7 Healthcare Claims Management: "Healthcare Claims Management" steuert Einreichung, Prüfung und Abrechnung von Forderungen für erbrachte Gesundheitsleistungen. Die Leistung führt Versicherte, Leistungserbringer, Diagnosen, Prozeduren, Tarife, Nachweise, Genehmigungen und Rechnungspositionen zusammen. Regelprüfungen kontrollieren Anspruch, Deckung, Kodierung, Vollständigkeit, Doppelerfassung und die vereinbarte Vergütung. Workflows bearbeiten Rückfragen, Ablehnungen, Korrekturen, Einsprüche und die Freigabe berechtigter Zahlungen. Fallakten und Berichte dokumentieren Prüfentscheidungen, Bearbeitungszeiten, Zahlungen, Ablehnungsgründe und auffällige Abrechnungsmuster.
- 1-2-22-14-8 Healthcare Commercial Intelligence: "Healthcare Commercial Intelligence" analysiert Markt-, Kunden- und Versorgungsdaten für kommerzielle Entscheidungen im Gesundheitswesen. Die Leistung verbindet Leistungserbringer, Einrichtungen, Patientengruppen, Produkte, Verordnungen, Verträge, Regionen und Wettbewerbsinformationen. Segmentierung und Beziehungsanalysen zeigen Nachfrage, Einflussstrukturen, Versorgungspfade und mögliche Zugangshürden. Szenarien unterstützen Gebietsplanung, Markteinführung, Partnerschaften, Vertriebsressourcen und die Bewertung kommerzieller Chancen. Berichte machen Datenquellen, Annahmen, Marktveränderungen, Zielerreichung und die Wirkung eingeleiteter Maßnahmen nachvollziehbar.
- 1-2-22-14-9 Healthcare Compliance: "Healthcare Compliance" unterstützt die Umsetzung und Überwachung rechtlicher, fachlicher und organisatorischer Anforderungen im Gesundheitswesen. Die Leistung ordnet Vorgaben konkreten Richtlinien, Kontrollen, Verantwortlichen, Einrichtungen, Prozessen und Nachweisen zu. Prüfungen und Meldesysteme erfassen Abweichungen, Interessenkonflikte, Datenschutzereignisse, unzulässige Abrechnung oder andere regelrelevante Sachverhalte. Maßnahmenworkflows verfolgen Untersuchung, Korrektur, Schulung, Freigabe und Wirksamkeitskontrolle bis zum Abschluss. Berichte und Prüfpfade dokumentieren Erfüllungsstand, Feststellungen, Entscheidungen, Fristen und wiederkehrende Risikomuster.
- 1-2-22-14-10 Healthcare HR: "Healthcare HR" verwaltet Personal und Einsatzanforderungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die Leistung führt Beschäftigte, Rollen, Qualifikationen, Zulassungen, Dienstverhältnisse, Arbeitszeiten, Abwesenheiten und organisatorische Zuordnungen zusammen. Personal- und Dienstplanung berücksichtigt Versorgungsbedarf, Schichtmodelle, Ruhezeiten, Qualifikationsvorgaben und verfügbare Kapazitäten. Workflows unterstützen Einstellung, Einarbeitung, Fortbildung, Beurteilung, Vergütung und die rechtzeitige Erneuerung erforderlicher Nachweise. Berichte zeigen Besetzung, Qualifikationsdeckung, Arbeitszeit, Fehlzeiten, Personalkosten und offene Maßnahmen.
- 1-2-22-14-11 Healthcare Integration Engines: "Healthcare Integration Engines" vermitteln und verarbeiten Daten zwischen klinischen, administrativen und technischen Gesundheitssystemen. Die Leistung empfängt Nachrichten, Dateien oder Schnittstellenaufrufe und übersetzt Formate, Codes und Strukturen nach festgelegten Regeln. Routing ordnet Informationen anhand von Inhalt, Absender, Empfänger und Versorgungsereignis den richtigen Zielsystemen zu. Validierung, Warteschlangen und Fehlerbearbeitung sichern vollständige Übertragung und kontrollierte Wiederholung fehlgeschlagener Vorgänge. Überwachungs- und Prüfprotokolle dokumentieren Datenfluss, Transformation, Zustellung, Fehler und technische Änderungen.
- 1-2-22-14-12 Healthcare Payer Care Management Workflow Applications: "Healthcare Payer Care Management Workflow Applications" steuern fallbezogene Versorgungsprogramme und Betreuungsabläufe auf Seiten von Krankenversicherern oder Kostenträgern. Die Leistung identifiziert geeignete Versicherte anhand von Diagnosen, Risiken, Ereignissen oder Versorgungslücken und eröffnet strukturierte Fälle. Pflege- und Betreuungspläne ordnen Ziele, Kontakte, Aufgaben, beteiligte Fachkräfte und erforderliche Leistungen zu. Workflows unterstützen Aufnahme, Bewertung, Kommunikation, Eskalation, Verlaufskontrolle und den Abschluss eines Programms. Auswertungen zeigen Teilnahme, Fallfortschritt, Zielerreichung, Inanspruchnahme und die Wirkung der koordinierten Betreuung.
- 1-2-22-14-13 Healthcare Risk Management: "Healthcare Risk Management" erfasst und steuert Risiken für Patienten, Beschäftigte und Gesundheitsorganisationen. Die Leistung führt Vorfälle, Beinaheereignisse, Beschwerden, Haftungsfälle, Gefährdungen, Ursachen und betroffene Abläufe zusammen. Bewertungsverfahren bestimmen Schwere, Wahrscheinlichkeit, Wiederholungsrisiko und notwendigen Untersuchungsumfang. Maßnahmenworkflows koordinieren Sofortreaktion, Ursachenanalyse, Korrektur, Kommunikation und Wirksamkeitskontrolle. Risikoberichte zeigen Trends, Schadensmuster, offene Maßnahmen und Veränderungen der klinischen oder betrieblichen Risikolage.
- 1-2-22-14-14 Healthcare Supply Chain: "Healthcare Supply Chain" steuert Beschaffung, Bestand und Verteilung medizinischer Materialien, Arzneimittel und Versorgungsgüter. Die Leistung verbindet Artikel, Lieferanten, Verträge, Lagerorte, Chargen, Verfallsdaten, Bedarfe und klinische Verbrauchsstellen. Bestands- und Nachschubregeln sichern Verfügbarkeit und berücksichtigen kritische Güter, Kühlung, Rückverfolgbarkeit und begrenzte Haltbarkeit. Ausgabedaten ordnen Materialverbrauch Behandlungen, Abteilungen oder Kostenstellen zu und unterstützen Rückruf oder Sperrung betroffener Chargen. Analysen zeigen Bestände, Verbrauch, Kosten, Lieferleistung, Engpässe, Verfall und mögliche Standardisierung.
- 1-2-22-14-15 Medical Billing: "Medical Billing" erstellt und verfolgt Abrechnungen für dokumentierte medizinische Leistungen. Die Leistung verbindet Patient, Leistungserbringer, Behandlung, Diagnose, Prozedur, Kostenträger, Tarif und erforderliche Nachweise. Prüfregeln kontrollieren Vollständigkeit, Anspruch, formale Anforderungen und die Übereinstimmung von Dokumentation und Abrechnungspositionen. Einreichungs- und Bearbeitungsabläufe verarbeiten Rückmeldungen, Ablehnungen, Korrekturen, Zahlungen und verbleibende Eigenanteile. Berichte zeigen Forderungen, Zahlungseingänge, Ablehnungsgründe, Bearbeitungszeiten und noch offene Abrechnungsvorgänge.
- 1-2-22-14-16 Medical Coding: "Medical Coding" überführt medizinische Diagnosen, Behandlungen und weitere dokumentierte Sachverhalte in standardisierte Klassifikationscodes. Die Leistung stellt Kataloge, Suchfunktionen, Kodierregeln und kontextbezogene Hinweise für die Auswahl zutreffender Codes bereit. Automatisierte Vorschläge können klinische Texte auswerten und müssen durch berechtigte Fachkräfte geprüft oder bestätigt werden. Qualitätskontrollen erkennen widersprüchliche, unvollständige, unzulässige oder nicht ausreichend dokumentierte Kodierungen. Prüfprotokolle dokumentieren Ausgangsinformation, Codeauswahl, Änderungen, Rückfragen und die freigegebene Kodierfassung.
- 1-2-22-14-17 Medical Staff Scheduling: "Medical Staff Scheduling" plant Dienste und Einsätze medizinischer Fachkräfte. Die Leistung führt Beschäftigte, Qualifikationen, Arbeitszeitmodelle, Verfügbarkeiten, Abwesenheiten, Stationen und erwarteten Versorgungsbedarf zusammen. Planungsregeln berücksichtigen Mindestbesetzung, Fachkompetenz, Ruhezeiten, Bereitschaften, Wunschdienste und faire Lastverteilung. Tausch-, Freigabe- und Benachrichtigungsfunktionen bearbeiten Änderungen und kurzfristige Ausfälle kontrolliert. Auswertungen zeigen Besetzung, Überstunden, Regelverstöße, Qualifikationsdeckung, Planstabilität und noch offene Schichten.
- 1-2-22-14-18 Prior Authorization: "Prior Authorization" steuert die vorherige Genehmigung bestimmter medizinischer Leistungen oder Arzneimittel durch einen Kostenträger. Die Leistung erfasst Patient, beantragte Leistung, Diagnose, medizinische Begründung, Leistungserbringer und erforderliche Nachweise. Regelprüfungen bestimmen Genehmigungspflicht, Deckung, Vollständigkeit und die Erfüllung festgelegter medizinischer Kriterien. Workflows unterstützen Rückfragen, fachliche Prüfung, Entscheidung, Mitteilung, Gültigkeitsdauer und mögliche Einsprüche. Fallakten dokumentieren Unterlagen, Prüfschritte, Entscheidungsgrund, Fristen und den verbindlichen Genehmigungsstatus.
- 1-2-22-14-19 Referral Management: "Referral Management" koordiniert Überweisungen und Weiterleitungen von Patienten zwischen medizinischen Leistungserbringern. Die Leistung führt Anlass, Dringlichkeit, Fachrichtung, geeignete Zielstellen, Versicherungsanforderungen, Unterlagen und Terminstatus zusammen. Such- und Auswahlfunktionen berücksichtigen Verfügbarkeit, Standort, Netzwerkzugehörigkeit, Spezialisierung und Patientenpräferenzen. Workflows übertragen relevante Informationen, verfolgen Annahme und Termin und fordern ausstehende Befunde oder Rückmeldungen an. Übersichten zeigen offene Überweisungen, Wartezeiten, Abschluss, Rücklauf und Fälle ohne erfolgreich hergestellten Anschluss.
- 1-2-22-14-20 Revenue Cycle Management: "Revenue Cycle Management" steuert den finanziellen Ablauf medizinischer Leistungen von der Patientenaufnahme bis zum vollständigen Zahlungsausgleich. Die Leistung verbindet Versicherungsprüfung, Genehmigung, Leistungserfassung, Kodierung, Abrechnung, Forderung und Zahlung. Prüfungen erkennen fehlende Angaben, nicht abgerechnete Leistungen, wahrscheinliche Ablehnungen und Abweichungen zwischen erwarteter und tatsächlicher Vergütung. Workflows bearbeiten Korrekturen, Einsprüche, Eigenanteile, Zahlungseingänge und verbleibende offene Salden. Berichte zeigen Erlös, Forderungsalter, Ablehnungsquote, Durchlaufzeit, Zahlungsausfälle und Ursachen entgangener Vergütung.
- 1-2-22-14-21 Utilization Management: "Utilization Management" bewertet, ob beantragte oder laufende Gesundheitsleistungen medizinisch angemessen und mit geltenden Leistungsregeln vereinbar sind. Die Leistung führt Patientendaten, Diagnose, geplante Maßnahme, Behandlungsdauer, Versorgungsstufe und relevante Kriterien zusammen. Regelbasierte Prüfungen und fachliche Begutachtung beurteilen Notwendigkeit, Umfang, Ort und Fortsetzung einer Versorgung. Workflows steuern Entscheidung, Rückfrage, alternative Empfehlung, Eskalation und Einspruch innerhalb festgelegter Fristen. Auswertungen zeigen Nutzungsmuster, Entscheidungen, Bearbeitungszeiten, Abweichungen und mögliche Verbesserungen der Versorgungssteuerung.
- 1-2-22-14-22 Value-Based Reimbursement: "Value-Based Reimbursement" berechnet Vergütung anhand vereinbarter Qualitäts-, Ergebnis- und Effizienzziele statt ausschließlich einzelner Leistungen. Die Leistung definiert Populationen, Messzeiträume, Kennzahlen, Vergleichswerte, Risikoadjustierung und finanzielle Anreizregeln. Klinische, administrative und finanzielle Daten werden den verantwortlichen Leistungserbringern und Verträgen nachvollziehbar zugeordnet. Berechnungen ermitteln Zielerreichung, Einsparungen, Bonus, Malus oder zu verteilende Ergebnisanteile. Berichte und Prüfpfade dokumentieren Datengrundlage, Methodik, Kennzahlenergebnis, finanzielle Auswirkung und die abschließende Abrechnung.
1-2-22-15 Hospitality, Reservations and Travel
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Beherbergung, Gastronomie, Reservierung und touristische Leistungsorganisation. Sie verbindet Gäste, Kapazitäten, Preise, Buchungskanäle, Betriebsressourcen, Kommunikation und Reisebestandteile. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Abläufe für Hotels, Restaurants, Catering, virtuelle Küchen, Gästeservice sowie Reise- und Tourenveranstaltung.
- 1-2-22-15-1 Catering Management: "Catering Management" steuert Anfrage, Planung, Produktion und Abrechnung von Cateringaufträgen. Die Leistung führt Kunden, Veranstaltungen, Gästezahlen, Menüs, Ernährungsanforderungen, Personal, Ausstattung, Lieferorte und Kosten zusammen. Angebots- und Planungsfunktionen berechnen Mengen, Preise, Arbeitsabläufe und benötigte Ressourcen. Aufgaben und Zeitpläne koordinieren Einkauf, Vorbereitung, Transport, Aufbau, Service und Rücknahme. Auswertungen zeigen Auftragsstatus, Ressourcennutzung, Lebensmittelkosten, Personalaufwand, Umsatz und Ergebnis je Veranstaltung.
- 1-2-22-15-2 Channel Management: "Channel Management" verteilt Verfügbarkeiten, Preise und Buchungsbedingungen von Beherbergungsangeboten an mehrere digitale Vertriebskanäle. Die Leistung verbindet das zentrale Unterkunftsinventar mit Buchungsportalen, eigenen Webseiten und weiteren Absatzpartnern. Änderungen an Zimmerbestand, Rate, Mindestaufenthalt oder Sperrzeit werden automatisiert und konsistent an die angebundenen Kanäle übertragen. Eingehende Reservierungen reduzieren die verfügbare Kapazität und werden an das führende Buchungs- oder Hotelsystem zurückgemeldet. Überwachung und Berichte zeigen Synchronisationsstatus, Kanalumsatz, Provisionen, Preisabweichungen und mögliche Überbuchungsrisiken.
- 1-2-22-15-3 Cloud Kitchen Management: "Cloud Kitchen Management" steuert digitale Bestellungen und Produktionsabläufe in Küchen ohne eigenen Gästebetrieb. Die Leistung führt virtuelle Marken, Menüs, Preise, Bestellkanäle, Zutaten, Küchenstationen, Lieferpartner und Standorte zusammen. Bestellungen unterschiedlicher Plattformen werden vereinheitlicht, priorisiert und an die zuständigen Produktionsstationen verteilt. Kapazitäts-, Zeit- und Bestandsregeln steuern Annahme, Zubereitung, Verpackung und Übergabe an die Auslieferung. Auswertungen zeigen Bestellvolumen, Zubereitungszeit, Stornierungen, Zutatenverbrauch, Markenleistung und Ergebnis je Standort.
- 1-2-22-15-4 Concierge Management: "Concierge Management" unterstützt die Bearbeitung individueller Gästewünsche in Beherbergungs- und Reisebetrieben. Die Leistung erfasst Anliegen, Präferenzen, Aufenthaltsdaten, Reservierungen, Empfehlungen, externe Anbieter und zugesagte Leistungen. Aufgaben werden zuständigen Beschäftigten zugewiesen und mit Fristen, Status, Kosten und benötigten Bestätigungen verfolgt. Kommunikationsfunktionen halten Gäste über Vorschläge, Buchungen, Änderungen und die Erfüllung ihrer Wünsche informiert. Gästakten und Berichte dokumentieren Präferenzen, Vorgänge, Partnerleistung, Reaktionszeiten und noch offene Zusagen.
- 1-2-22-15-5 Guest Messaging: "Guest Messaging" ermöglicht die digitale Kommunikation zwischen Beherbergungsbetrieb und Gästen vor, während und nach einem Aufenthalt. Die Leistung bündelt Nachrichten aus geeigneten Kanälen und ordnet sie Reservierung, Gast und zuständiger Stelle zu. Vorlagen und Automatisierung versenden Anreiseinformationen, Bestätigungen, Hinweise, Rückfragen oder Abreiseinformationen zum passenden Zeitpunkt. Eingehende Anliegen können nach Thema, Sprache, Dringlichkeit und Verfügbarkeit an Beschäftigte oder definierte Abläufe weitergeleitet werden. Protokolle und Auswertungen zeigen Gesprächsverlauf, Reaktionszeit, ungelöste Anliegen und die Nutzung einzelner Kommunikationskanäle.
- 1-2-22-15-6 Hotel Management: "Hotel Management" steuert zentrale Betriebsabläufe eines Beherbergungsunternehmens. Die Leistung verbindet Zimmer und weitere Einheiten, Gäste, Reservierungen, An- und Abreise, Reinigung, Leistungen, Konten und Zahlungen. Belegungs- und Aufgabenfunktionen koordinieren Zimmerzuweisung, Status, Gästewünsche, Wartung und die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen. Abrechnung führt Übernachtungen, Zusatzleistungen, Steuern, Anzahlungen und Zahlungen in einer Gast- oder Gruppenkontierung zusammen. Betriebsberichte zeigen Belegung, Durchschnittspreis, Umsatz, Zimmerstatus, Gästevorgänge und offene Aufgaben.
- 1-2-22-15-7 Hotel Reservations: "Hotel Reservations" verwalten Zimmerverfügbarkeiten, Preise, Buchungen und Aufenthaltsdaten für Beherbergungsbetriebe. Die Leistung führt Zimmerarten, Verfügbarkeiten, Raten, Aufenthaltsregeln, Zusatzleistungen, Gästedaten und Vertriebskanäle zusammen. Buchungslogik prüft Kapazität und Bedingungen und reserviert nach Bestätigung die gewählte Leistung für den vereinbarten Zeitraum. Zahlungs-, Bestätigungs-, Änderungs- und Stornierungsabläufe begleiten die Reservierung bis zur Übergabe an den Hotelbetrieb. Buchungsdaten dokumentieren Preis, Bedingungen, Teilnehmer, Wünsche, Zahlungen, Kanal und aktuellen Status.
- 1-2-22-15-8 Hotel Revenue Management Systems (RMS): "Hotel Revenue Management Systems (RMS)" optimieren Preise und verfügbare Kapazitäten von Beherbergungsbetrieben anhand erwarteter Nachfrage. Die Leistung analysiert Buchungstempo, historische Belegung, Veranstaltungen, Marktpreise, Stornierungen, Aufenthaltsmuster und verbleibende Zimmer. Prognosen bestimmen erwartete Nachfrage nach Datum, Zimmerart, Segment und Buchungskanal. Empfehlungen oder automatisierte Regeln passen Preise, Mindestaufenthalte und Vertriebskapazitäten innerhalb festgelegter Grenzen an. Auswertungen zeigen Prognosegüte, Belegung, Durchschnittspreis, Umsatz je verfügbarem Zimmer und Wirkung getroffener Entscheidungen.
- 1-2-22-15-9 Restaurant Business Intelligence & Analytics: "Restaurant Business Intelligence & Analytics" wertet Betriebs- und Verkaufsdaten gastronomischer Unternehmen aus. Die Leistung verbindet Transaktionen, Artikel, Menüs, Gäste, Zeiten, Standorte, Personal, Bestand, Einkauf und Kosten. Dashboards zeigen Umsatz, Besuchsfrequenz, Durchschnittsbon, Produktmix, Wareneinsatz, Arbeitskosten und Leistung einzelner Standorte. Analysen erkennen Nachfragemuster, Abweichungen, Verlustursachen und Zusammenhänge zwischen Angebot, Preis, Personal und Ergebnis. Prognosen und Berichte unterstützen Menügestaltung, Personaleinsatz, Beschaffung, Standortvergleich und wirtschaftliche Entscheidungen.
- 1-2-22-15-10 Restaurant Inventory Management: "Restaurant Inventory Management" führt Zutaten, Getränke, Verbrauchsmaterialien und Bestandsbewegungen eines Gastronomiebetriebs. Die Leistung verbindet Artikel, Lieferanten, Einheiten, Lagerorte, Rezepte, Einkäufe, Verkäufe, Verderb und Inventurzählungen. Rezepturen rechnen verkaufte Gerichte in erwartete Verbräuche um und vergleichen sie mit tatsächlichen Bestandsänderungen. Mindestbestände und Bedarfsprognosen erzeugen Bestellvorschläge und berücksichtigen Haltbarkeit sowie Lieferzeiten. Auswertungen zeigen Wareneinsatz, Schwund, Preisentwicklung, Reichweite, Abweichungen und den Bestand je Standort.
- 1-2-22-15-11 Restaurant Management: "Restaurant Management" bündelt operative und kaufmännische Abläufe eines gastronomischen Betriebs. Die Leistung verbindet Tische, Bestellungen, Küche, Personal, Schichten, Lager, Lieferanten, Zahlungen und Gästeinformationen. Aufgaben- und Statusfunktionen koordinieren Vorbereitung, Service, Küchenproduktion, Reinigung und den laufenden Betrieb. Verwaltungsabläufe unterstützen Menüpflege, Preisänderung, Einkauf, Tagesabschluss, Berechtigungen und die Bearbeitung von Abweichungen. Übersichten zeigen Auslastung, Umsatz, Bestellungen, Wartezeiten, Personaleinsatz, Kosten und offene betriebliche Aufgaben.
- 1-2-22-15-12 Restaurant Marketing: "Restaurant Marketing" plant und steuert digitale Vermarktungsmaßnahmen für gastronomische Betriebe. Die Leistung verbindet Gästedaten, Besuchs- und Bestellhistorie, Standorte, Angebote, Kampagnen und Kommunikationskanäle. Zielgruppen können anhand von Präferenzen, Häufigkeit, Zeitpunkt, Umsatz oder früheren Reaktionen gebildet werden. Automatisierte Abläufe versenden passende Angebote, Veranstaltungsinformationen, Erinnerungen oder Rückgewinnungsnachrichten nach festgelegten Regeln. Auswertungen zeigen Reichweite, Reservierungen, Einlösungen, Wiederbesuche, Kampagnenumsatz und die Entwicklung der Gästebindung.
- 1-2-22-15-13 Restaurant POS: "Restaurant POS" verarbeitet Bestellungen, Zahlungen und Kassiervorgänge in gastronomischen Betrieben. Die Leistung führt Menüs, Varianten, Tische, Gäste, Preise, Steuern, Rabatte, Bedienpersonal und Zahlungsarten zusammen. Bestellungen werden den zuständigen Küchen- oder Ausgabestationen übermittelt und bis zur Fertigstellung nachverfolgt. Rechnungsfunktionen unterstützen Aufteilung, Zusammenführung, Trinkgeld, Storno, Rückzahlung und den kontrollierten Tagesabschluss. Transaktionsprotokolle und Berichte zeigen Umsatz, Artikel, Zahlungen, Bedienvorgänge, Abweichungen und Kassenbestände.
- 1-2-22-15-14 Restaurant Reservations: "Restaurant Reservations" verwalten Tischverfügbarkeiten, Reservierungszeiten, Gästeangaben und Kapazitäten für gastronomische Betriebe. Die Leistung führt Tische, Raumaufteilung, Gruppengrößen, Zeitfenster, Aufenthaltsdauer, Gästedaten und besondere Wünsche zusammen. Verfügbarkeitslogik ordnet Anfragen geeigneten Tischen oder Tischkombinationen zu und verhindert unzulässige Überbelegung. Bestätigungen, Erinnerungen, Wartelisten und Änderungsfunktionen begleiten Gäste bis zur Ankunft oder Stornierung. Auswertungen zeigen Auslastung, Vorlauf, Nichterscheinen, Aufenthaltsdauer, Nachfragezeiten und wiederkehrende Gäste.
- 1-2-22-15-15 Restaurant Scheduling: "Restaurant Scheduling" plant Schichten und Aufgaben von Beschäftigten in gastronomischen Betrieben. Die Leistung führt Rollen, Qualifikationen, Verfügbarkeiten, Vertragszeiten, erwartete Nachfrage, Öffnungszeiten und Arbeitsstationen zusammen. Planungsregeln berücksichtigen Mindestbesetzung, Arbeitszeitvorgaben, Pausen, Personalkosten und faire Lastverteilung. Beschäftigte können Verfügbarkeiten melden, Schichten tauschen oder Änderungen zur Freigabe einreichen. Auswertungen zeigen Besetzung, Arbeitsstunden, Kosten, Überstunden, Regelverstöße und Abweichungen zwischen Planung und tatsächlichem Einsatz.
- 1-2-22-15-16 Tip Distribution: "Tip Distribution" berechnet und dokumentiert die Verteilung von Trinkgeldern unter berechtigten Beschäftigten. Die Leistung übernimmt Trinkgeldbeträge aus Bar-, Karten- oder digitalen Zahlungen und ordnet sie Schichten, Rollen, Teams oder Standorten zu. Festgelegte Regeln berücksichtigen beispielsweise Arbeitszeit, Verkaufsanteil, Funktion oder gemeinsam gebildete Trinkgeldpools. Prüf- und Freigabeschritte behandeln Korrekturen, Ausschlüsse und die Auszahlung an einzelne Empfänger. Abrechnungen und Protokolle zeigen Herkunft, Berechnungsgrundlage, Verteilung, einbehaltene Beträge und ausgezahlte Summen.
- 1-2-22-15-17 Tour Operator Management: "Tour Operator Management" steuert Zusammenstellung, Verkauf und Durchführung organisierter Reisen oder Ausflüge. Die Leistung verbindet Reisebausteine, Termine, Kontingente, Leistungspartner, Preise, Teilnehmer, Buchungen und Reisedokumente. Produktplanung kombiniert Transport, Unterkunft, Aktivitäten und weitere Leistungen zu buchbaren Angeboten mit kalkulierten Kosten und Margen. Operative Abläufe koordinieren Reservierungen, Teilnehmerlisten, Zahlungen, Änderungen, Reiseleitung und Kommunikation während der Durchführung. Auswertungen zeigen Auslastung, Verfügbarkeit, Partnerstatus, Kosten, Umsatz, Ergebnis und offene Vorgänge je Reise.
- 1-2-22-15-18 Travel Agency Management: "Travel Agency Management" unterstützt Beratung, Buchung und Abrechnung von Reiseleistungen in Reiseagenturen. Die Leistung führt Kundenprofile, Anfragen, Angebote, Flüge, Unterkünfte, Mietfahrzeuge, Pauschalen, Zusatzleistungen und Anbieterbedingungen zusammen. Beratende vergleichen geeignete Optionen, erstellen Reisepläne und buchen ausgewählte Leistungen über angebundene Reservierungsquellen. Zahlungs-, Dokumenten- und Änderungsabläufe begleiten Bestätigung, Umbuchung, Stornierung und die Kommunikation mit Kunden sowie Leistungspartnern. Berichte zeigen Buchungsvolumen, Provisionen, offene Zahlungen, Reisesalden, Kundenbeziehungen und die Leistung einzelner Absatzkanäle.
1-2-22-16 Insurance
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Vertrieb, Verwaltung, Risikoprüfung, Abrechnung und Schadenbearbeitung von Versicherungen. Sie verbindet Versicherte, Vermittler, Verträge, Deckungen, Beiträge, Schäden, Risiken und regulatorische Kontrollen. Die einzelnen Funktionen ordnen allgemeine und spartenspezifische Systeme für Kranken-, Lebens-, Sach- und Haftpflichtversicherung sowie integrierte Versicherungsplattformen.
- 1-2-22-16-1 Health Insurance: "Health Insurance" unterstützt die Verwaltung von Krankenversicherungsprodukten, Versicherten und Leistungsansprüchen. Die Leistung führt Tarife, Deckungen, Beiträge, Selbstbeteiligungen, Versicherungszeiten, Familien- oder Gruppenbezüge und Leistungserbringer zusammen. Aufnahme- und Änderungsabläufe prüfen Voraussetzungen und aktualisieren Mitgliedschaft, Anspruch und Beitragsstatus. Leistungs- und Kommunikationsfunktionen stellen Versicherten Informationen zu Deckung, Kostenbeteiligung, Anträgen und bearbeiteten Erstattungen bereit. Berichte zeigen Versichertenbestand, Beiträge, Leistungsnutzung, Kostenentwicklung, offene Vorgänge und die Erfüllung vertraglicher Zusagen.
- 1-2-22-16-2 Insurance Agency Management: "Insurance Agency Management" steuert Kunden-, Vertrags- und Betriebsabläufe einer Versicherungsagentur oder eines Vermittlungsunternehmens. Die Leistung führt Kunden, Versicherer, Angebote, Policen, Deckungen, Dokumente, Provisionen, Aufgaben und Kommunikation zusammen. Verkaufs- und Betreuungsabläufe begleiten Bedarfsermittlung, Angebot, Antrag, Verlängerung, Änderung und Kündigung. Erinnerungen weisen auf Fälligkeiten, ausstehende Unterlagen, Verlängerungstermine und notwendige Kundenkontakte hin. Auswertungen zeigen Bestand, Neugeschäft, Bindung, Provisionen, offene Aufgaben und die Leistung einzelner Vermittler.
- 1-2-22-16-3 Insurance Analytics: "Insurance Analytics" wertet Vertrags-, Kunden-, Schaden-, Risiko- und Finanzdaten von Versicherungsunternehmen aus. Die Leistung verbindet Policen, Prämien, Leistungen, Schäden, Vertriebskanäle, Rückversicherung und externe Risikoinformationen. Kennzahlen zeigen Schadenquote, Kosten, Bestand, Storno, Profitabilität, Reserven und Entwicklung einzelner Produkte oder Kundengruppen. Modelle können Schadenwahrscheinlichkeit, Betrugsrisiko, Kündigung, Preiswirkung oder erwartete Belastungen prognostizieren. Governance- und Berichtsfunktionen dokumentieren Datenherkunft, Methodik, Ergebnisse und die Nutzung der Analysen für fachliche Entscheidungen.
- 1-2-22-16-4 Insurance Billing: "Insurance Billing" berechnet und verarbeitet Beiträge, Gebühren und Zahlungen aus Versicherungsverträgen. Die Leistung führt Police, Zahlungsplan, Rechnungsempfänger, Fälligkeiten, Teilbeträge, Steuern, Provisionen und offene Salden zusammen. Regeln berücksichtigen Vertragsbeginn, Änderungen, Stornierung, Ratenzahlung, rückwirkende Anpassungen und verdiente Beitragsanteile. Zahlungsabläufe verarbeiten Einzug, Eingang, Zuordnung, Mahnung, Erstattung und Ausbuchung. Konten und Berichte zeigen Forderungen, Zahlungshistorie, Rückstände, Abweichungen und finanzielle Auswirkungen je Vertrag.
- 1-2-22-16-5 Insurance Claims Management: "Insurance Claims Management" steuert die Aufnahme, Prüfung und Regulierung von Versicherungsfällen. Die Leistung erfasst Schadenereignis, betroffene Police, Deckung, Beteiligte, Belege, Reserven, Zahlungen und Kommunikation. Prüfregeln und fachliche Bearbeitung beurteilen Anspruch, Ursache, Umfang, Haftung und mögliche Auffälligkeiten. Workflows koordinieren Gutachten, Rückfragen, Reparatur oder Ersatz, Genehmigung, Auszahlung, Regress und Abschluss. Schadenakten und Berichte dokumentieren Entscheidungen, Kosten, Bearbeitungsdauer, Rückstellungen, Betrugshinweise und den vollständigen Verlauf.
- 1-2-22-16-6 Insurance Compliance: "Insurance Compliance" unterstützt die Umsetzung und Überwachung rechtlicher sowie interner Anforderungen in Versicherungsunternehmen. Die Leistung ordnet Vorgaben konkreten Produkten, Prozessen, Kontrollen, Verantwortlichen, Nachweisen und Berichtspflichten zu. Prüfungen erfassen Abweichungen bei Vertrieb, Vertragsverwaltung, Datenschutz, Schadenbearbeitung, Kapitalanforderungen oder Kundenkommunikation. Maßnahmenabläufe verfolgen Untersuchung, Korrektur, Freigabe, Schulung und Wirksamkeitskontrolle bis zum Abschluss. Berichte und Prüfpfade zeigen Erfüllungsstand, Feststellungen, Fristen, Entscheidungen und wiederkehrende Risikomuster.
- 1-2-22-16-7 Insurance CRM: "Insurance CRM" verwaltet Beziehungen, Interaktionen und Verkaufschancen mit Versicherungsinteressenten und Bestandskunden. Die Leistung führt Personen, Haushalte, Unternehmen, Verträge, Vermittler, Kontakte, Anliegen, Präferenzen und Einwilligungen zusammen. Betreuungsabläufe unterstützen Bedarfsermittlung, Angebot, Folgekontakte, Vertragsüberprüfung und die koordinierte Bearbeitung über mehrere Kanäle. Rollen und Datenschutzregeln begrenzen Zugriff sowie zulässige Nutzung sensibler Kunden- und Vertragsinformationen. Übersichten zeigen Beziehungsstatus, Produktbestand, offene Anliegen, Verkaufschancen, Kontaktverlauf und anstehende Betreuungsschritte.
- 1-2-22-16-8 Insurance Policy Administration: "Insurance Policy Administration" verwaltet Versicherungsverträge von der Antragserfassung bis zu Ablauf oder Kündigung. Die Leistung führt Produktregeln, Versicherungsnehmer, versicherte Objekte oder Personen, Deckungen, Grenzen, Bedingungen, Prämien und Vertragsfassungen zusammen. Workflows unterstützen Angebot, Antrag, Risikoprüfung, Ausstellung, Nachtrag, Verlängerung, Storno und Wiederinkraftsetzung. Änderungen berechnen finanzielle und deckungsbezogene Auswirkungen und erzeugen die erforderlichen Vertragsdokumente. Vertragsakten und Berichte dokumentieren Gültigkeit, Historie, Entscheidungen, Beiträge, Deckungsstand und offene Bearbeitungsschritte.
- 1-2-22-16-9 Insurance Suites: "Insurance Suites" bündeln mehrere zusammenhängende Kernanwendungen für Versicherungsunternehmen in einer integrierten Plattform. Die Leistung kann Produktkonfiguration, Angebot, Risikoprüfung, Vertragsverwaltung, Abrechnung, Schadenbearbeitung, Vertrieb und Berichtswesen verbinden. Ein gemeinsames Daten- und Regelmodell hält Kunden, Policen, Deckungen, Beiträge, Schäden und Finanzvorgänge konsistent. Durchgängige Workflows vermeiden Medienbrüche und koordinieren Aufgaben, Freigaben, Dokumente sowie externe Schnittstellen. Gesamtübersichten zeigen Bestand, Neugeschäft, Schaden, Finanzen, Leistung und den Status zentraler Versicherungsprozesse.
- 1-2-22-16-10 Life & Health Insurance Agency Management: "Life & Health Insurance Agency Management" steuert Vermittlungs- und Bestandsprozesse für Lebens- und Krankenversicherungen. Die Leistung führt Kunden, Gesundheits- oder Finanzangaben, Versicherer, Produkte, Angebote, Anträge, Policen, Provisionen und Nachweise zusammen. Beratungsabläufe dokumentieren Bedarf, Eignung, Einwilligungen, Risikofragen und die Auswahl geeigneter Deckungen. Antragsverfolgung koordiniert medizinische oder finanzielle Unterlagen, Rückfragen, Annahmeentscheidungen und Vertragsausstellung. Übersichten zeigen Antragsstatus, Vertragsbestand, Verlängerungen, Provisionen, offene Anforderungen und Betreuungsanlässe.
- 1-2-22-16-11 Life Insurance Policy Administration: "Life Insurance Policy Administration" verwaltet Lebensversicherungsverträge und ihre langfristigen finanziellen sowie personenbezogenen Ereignisse. Die Leistung führt versicherte Person, Versicherungsnehmer, Begünstigte, Deckung, Beiträge, Laufzeit, Rückkaufswerte, Darlehen und Vertragsoptionen zusammen. Regeln verarbeiten Beitragseingang, Anpassung, Beitragsfreistellung, Überschuss, Auszahlung, Kündigung und Wiederinkraftsetzung. Leistungsabläufe unterstützen die Prüfung und Auszahlung bei Tod, Ablauf oder anderen vereinbarten Ereignissen. Vertragsakten und Berichte dokumentieren Historie, Werte, Begünstigtenstand, Zahlungsstatus, Entscheidungen und künftige Verpflichtungen.
- 1-2-22-16-12 Property & Casualty Insurance Agency Management: "Property & Casualty Insurance Agency Management" steuert Vermittlung und Betreuung von Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen. Die Leistung führt Kunden, versicherte Objekte, Risiken, Versicherer, Angebote, Policen, Deckungen, Schäden und Provisionen zusammen. Angebotsabläufe erfassen Risikomerkmale und vergleichen Bedingungen, Grenzen, Selbstbehalte und Preise mehrerer geeigneter Produkte. Bestandsbetreuung koordiniert Nachträge, Bescheinigungen, Verlängerungen, Schadenmeldungen und regelmäßige Überprüfung des Versicherungsschutzes. Auswertungen zeigen Vertragsbestand, Neugeschäft, Verlängerungsquote, Provisionen, Schadenhinweise und offene Kundenaufgaben.
- 1-2-22-16-13 Property & Casualty Policy Administration: "Property & Casualty Policy Administration" verwaltet Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungsverträge über ihren Lebenszyklus. Die Leistung bildet versicherte Risiken, Objekte, Deckungen, Grenzen, Selbstbehalte, Bedingungen, Prämien und Vertragsversionen ab. Produkt- und Risikoregeln unterstützen Angebot, Zeichnung, Ausstellung, Nachtrag, Verlängerung, Storno und Wiederinkraftsetzung. Ereignisse und Änderungen berechnen Deckungs- sowie Beitragsauswirkungen und erzeugen aktualisierte Vertragsunterlagen. Bestands- und Prüfberichte zeigen Gültigkeit, Exposition, Prämien, Änderungen, Entscheidungen und offene Vorgänge.
- 1-2-22-16-14 Underwriting & Rating: "Underwriting & Rating" bewertet Versicherungsrisiken und bestimmt darauf abgestimmte Annahmebedingungen sowie Preise. Die Leistung verbindet Antragsdaten, Risikomerkmale, Schadenhistorie, externe Informationen, Produktregeln und verfügbare Zeichnungskapazität. Bewertungsmodelle berechnen Risikoklassen, erwartete Schäden, Prämien, Zuschläge, Ausschlüsse und erforderliche Selbstbehalte. Automatisierte Regeln entscheiden eindeutige Fälle oder leiten komplexe und grenzwertige Anträge an Fachkräfte weiter. Prüfpfade dokumentieren Eingaben, Modell- und Regelversionen, Entscheidung, Begründung, Freigaben und angebotene Konditionen.
1-2-22-17 Investor Relations
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur strukturierten Kommunikation und Beziehungspflege mit Investoren und Kapitalmarktteilnehmern. Sie verbindet Veröffentlichungen, Kontakte, Interaktionen, Finanzinformationen, Berichte und regulatorisch relevante Mitteilungen. Die einzelnen Funktionen ordnen investorenspezifische Webseiten, Beziehungsverwaltung und kontrollierte Berichterstattung.
- 1-2-22-17-1 Investor Relations (IR) Website Builder: "Investor Relations (IR) Website Builder" erstellt und verwaltet Internetauftritte für kapitalmarkt- und investorenbezogene Informationen. Die Leistung stellt Vorlagen und Inhaltsmodule für Finanzberichte, Mitteilungen, Termine, Unternehmensdaten, Kursinformationen und Kontaktmöglichkeiten bereit. Veröffentlichungsabläufe steuern Erstellung, Prüfung, Freigabe, Terminierung und Archivierung sensibler Inhalte. Datenanbindungen aktualisieren geeignete Kennzahlen, Dokumente oder Marktinformationen nach festgelegten Regeln. Zugänglichkeits-, Sicherheits- und Nutzungsanalysen unterstützen eine verlässliche Veröffentlichung und zeigen Abrufe, Downloads sowie technische Störungen.
- 1-2-22-17-2 Investor Relationship Management: "Investor Relationship Management" verwaltet Kontakte und Interaktionen mit bestehenden oder potenziellen Investoren. Die Leistung führt Personen, Organisationen, Beteiligungsinteressen, Portfoliobezüge, Gespräche, Termine, Anfragen und freigegebene Kommunikation zusammen. Segmentierung und Aufgabenplanung unterstützen gezielte Ansprache, Veranstaltungsorganisation, Nachverfolgung und die Vorbereitung von Gesprächen. Rollen und Vertraulichkeitsregeln begrenzen den Zugriff auf sensible Kontaktnotizen und noch nicht veröffentlichte Informationen. Übersichten zeigen Beziehungsstatus, Kontaktverlauf, offene Anliegen, Investorenstruktur und geplante Kommunikationsmaßnahmen.
- 1-2-22-17-3 Investor Reporting: "Investor Reporting" erstellt und verteilt Berichte über Finanzlage, Leistung und Entwicklung eines Unternehmens, Fonds oder Anlageprodukts an Investoren. Die Leistung verbindet geprüfte Finanzdaten, Portfoliowerte, Kennzahlen, Erläuterungen, Risiken und festgelegte Berichtszeiträume. Vorlagen und Berechnungsregeln erzeugen konsistente Empfänger-, Fonds- oder Anteilsklassenfassungen mit nachvollziehbarer Datenherkunft. Prüf- und Freigabeabläufe kontrollieren Zahlen, Aussagen, Versionen und den zulässigen Veröffentlichungszeitpunkt. Sichere Verteilung und Prüfprotokolle dokumentieren bereitgestellte Berichte, Empfänger, Zugriffe, Korrekturen und archivierte Fassungen.
1-2-22-18 Law Enforcement
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Verwaltung justizieller, polizeilicher und vollzugsbezogener Informationen und Abläufe. Sie verbindet Verfahren, Einsatz- und Kriminalitätsdaten, Beweismittel, Haftorganisation, Ausbildung und behördliche Aktenführung. Die einzelnen Funktionen ordnen Gerichtsverwaltung, Kriminalitätsanalyse, Beweis- und Haftmanagement, Feldausbildung und polizeiliche Vorgangsdokumentation.
- 1-2-22-18-1 Court Management: "Court Management" steuert Verfahren, Termine und administrative Abläufe eines Gerichts. Die Leistung führt Fälle, Beteiligte, Schriftsätze, Anträge, Entscheidungen, Fristen, Gebühren und Sitzungstermine zusammen. Geschäftsverteilung und Terminplanung ordnen Vorgänge zuständigen Spruchkörpern, Beschäftigten und verfügbaren Räumen zu. Workflows unterstützen Eingang, Zustellung, Akteneinsicht, Anhörung, Entscheidung, Rechtsmittel und Abschluss nach den geltenden Verfahrensregeln. Verfahrensakten und Berichte dokumentieren Bearbeitungsstand, Fristen, Termine, Entscheidungen, Zahlungen und den vollständigen gerichtlichen Verlauf.
- 1-2-22-18-2 Crime Analytics: "Crime Analytics" analysiert polizeiliche Ereignis- und Falldaten, um räumliche, zeitliche und sachliche Kriminalitätsmuster sichtbar zu machen. Die Leistung verbindet Delikte, Orte, Zeitpunkte, Personenbezüge, Vorgehensweisen und weitere freigegebene Informationsquellen. Karten, Netzwerke und statistische Verfahren erkennen Häufungen, Serien, Veränderungen und mögliche Zusammenhänge zwischen Vorgängen. Berechtigungs- und Qualitätsregeln begrenzen die Nutzung sensibler Daten und kennzeichnen Unsicherheit oder unvollständige Grundlagen. Auswertungen unterstützen Lagebilder, Ressourcenplanung, Ermittlungsansätze und die nachvollziehbare Bewertung getroffener Maßnahmen.
- 1-2-22-18-3 Evidence Management: "Evidence Management" verwaltet physische und digitale Beweismittel über Sicherstellung, Lagerung, Untersuchung und Freigabe. Die Leistung vergibt eindeutige Kennungen und führt Fallbezug, Beschreibung, Standort, Zustand, Zugriffsrechte und Aufbewahrungsfristen zusammen. Jede Übergabe, Entnahme, Bearbeitung oder Untersuchung wird mit Person, Zeitpunkt, Zweck und Bestätigung dokumentiert. Prüfregeln verhindern unberechtigte Zugriffe und weisen auf fehlende Rückgaben, Fristen oder Unstimmigkeiten in der Verwahrungskette hin. Bestands- und Übergabeprotokolle sichern Integrität, Auffindbarkeit und die lückenlose Nachvollziehbarkeit jedes Beweisstücks.
- 1-2-22-18-4 Jail Management: "Jail Management" steuert Aufnahme, Unterbringung und administrative Abläufe in Haft- und Gewahrsamseinrichtungen. Die Leistung führt Personendaten, Rechtsgrundlage, Sicherheitsmerkmale, Unterbringung, Termine, Eigentum, Besuche und Entlassungsvoraussetzungen zusammen. Belegungs- und Bewegungsfunktionen koordinieren Zellen, Transporte, Vorführungen, medizinische Hinweise und genehmigte Aktivitäten. Ereignisdokumentation erfasst Kontrollen, Vorfälle, Maßnahmen, Disziplinarvorgänge und relevante Übergaben zwischen Schichten. Übersichten und Berichte zeigen Belegung, Bewegungen, Fristen, Risiken, offene Aufgaben und die vollständige Haftakte.
- 1-2-22-18-5 Officer Field Training: "Officer Field Training" unterstützt die strukturierte praktische Ausbildung von Polizeibediensteten im Einsatzdienst. Die Leistung ordnet Lernenden Ausbildungsphasen, Mentoren, Kompetenzfelder, Einsatzsituationen und festgelegte Bewertungsmaßstäbe zu. Ausbildende dokumentieren Beobachtungen, Leistung, Rückmeldungen, Übungsbedarf und erreichte Freigaben nach einzelnen Schichten oder Ereignissen. Prüf- und Eskalationsabläufe behandeln fehlende Kompetenzen, Wiederholungen, besondere Vorkommnisse und abschließende Entscheidungen. Ausbildungsakten und Berichte zeigen Fortschritt, Bewertungen, Einsatzerfahrung, offene Ziele und die vollständige Qualifikationshistorie.
- 1-2-22-18-6 Police Records Management System (RMS): "Police Records Management System (RMS)" führt polizeiliche Vorgänge, Berichte und dazugehörige Informationsbeziehungen in einem zentralen System. Die Leistung erfasst Einsätze, Anzeigen, Delikte, Personen, Fahrzeuge, Orte, Maßnahmen, Dokumente und fallbezogene Verknüpfungen. Rollenbezogene Workflows unterstützen Berichtserstellung, fachliche Prüfung, Freigabe, Ergänzung, Weiterleitung und gesetzlich geregelte Auskunft. Such- und Analysefunktionen machen berechtigten Nutzern zusammenhängende Vorgänge und frühere Bezüge auffindbar. Prüfprotokolle dokumentieren Erstellung, Änderung, Zugriff, Weitergabe, Sperrung und Aufbewahrung sensibler Polizeidaten.
1-2-22-19 Learning and Instruction
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Gestaltung, Durchführung und Bewertung organisierter Lern- und Unterrichtsprozesse. Sie verbindet Lernende, Lehrende, Inhalte, Curricula, Kommunikation, Prüfungen, Lernumgebungen und unterstützende Angebote. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Anwendungen von automatisierter Bewertung und Klassensteuerung bis zu Onlineunterricht, Aufsicht, Lernunterstützung und virtuellen Lernräumen.
- 1-2-22-19-1 AI Grading: "AI Grading" unterstützt die automatisierte oder teilautomatisierte Bewertung von Lern- und Prüfungsleistungen mit künstlicher Intelligenz. Die Leistung verarbeitet Antworten, Texte, Programmcode, Rechenwege oder andere digitale Einreichungen anhand festgelegter Kriterien und geeigneter Modelle. Die Leistung erzeugt Bewertungsvorschläge, Punkte, Rückmeldungen und Hinweise auf Fälle mit geringer Sicherheit oder möglicher Unregelmäßigkeit. Lehrende prüfen Ergebnisse, korrigieren Entscheidungen und legen fest, welche Aufgaben verbindlich automatisiert bewertet werden dürfen. Prüfprotokolle dokumentieren Aufgabenfassung, Kriterien, Modellversion, erzeugte Bewertung, menschliche Änderungen und abschließende Freigabe.
- 1-2-22-19-2 Assessment: "Assessment" erstellt, verwaltet und wertet strukturierte Lernstands- und Leistungsprüfungen aus. Die Leistung stellt Aufgabentypen, Fragenbanken, Bewertungsregeln, Zeitvorgaben, Varianten und zulässige Hilfsmittel bereit. Durchführung kann digital oder durch nachträgliche Erfassung erfolgen und berücksichtigt Identität, Barrierefreiheit und festgelegte Prüfungsbedingungen. Automatische und manuelle Bewertung führen Punkte, Kommentare und Teilresultate zu einem nachvollziehbaren Ergebnis zusammen. Analysen zeigen Leistung je Person, Gruppe, Aufgabe und Lernziel sowie Qualität, Schwierigkeit und Trennwirkung eingesetzter Prüfungsfragen.
- 1-2-22-19-3 Classroom Management: "Classroom Management" unterstützt Lehrkräfte bei der Steuerung digitaler Geräte und Aktivitäten während des Unterrichts. Die Leistung zeigt angemeldete Lernende und Geräte und kann freigegebene Inhalte, Anwendungen oder Bildschirme verteilen. Lehrkräfte begrenzen Ablenkungen, sperren unerwünschte Funktionen, bilden Arbeitsgruppen und unterstützen einzelne Teilnehmende aus der gemeinsamen Bedienoberfläche. Status- und Aktivitätshinweise machen Verbindungsprobleme, fehlende Teilnahme oder Unterstützungsbedarf sichtbar. Sitzungsprotokolle dokumentieren Unterrichtsgruppe, eingesetzte Ressourcen, Steuerungsaktionen und technische Ereignisse.
- 1-2-22-19-4 Classroom Messaging: "Classroom Messaging" ermöglicht die organisierte digitale Kommunikation zwischen Lehrenden, Lernenden und gegebenenfalls Erziehungsberechtigten. Die Leistung unterstützt Einzel-, Gruppen- und Kursnachrichten, Ankündigungen, Rückfragen, Dateien und terminbezogene Hinweise. Rollen und Zugehörigkeiten bestimmen zulässige Kommunikationsbeziehungen und begrenzen private oder nicht vorgesehene Kontakte. Übersetzungs-, Benachrichtigungs- und Bestätigungsfunktionen können den verlässlichen Zugang zu wichtigen Mitteilungen unterstützen. Gesprächsverläufe und Zustellstatus dokumentieren Inhalt, Teilnehmer, Zeitpunkt, Rückmeldung und offene Kommunikationsaufgaben.
- 1-2-22-19-5 Curriculum Management: "Curriculum Management" entwickelt und pflegt strukturierte Lehrpläne, Programme und Lernzielbeziehungen. Die Leistung führt Lernziele, Inhalte, Module, Voraussetzungen, Kompetenzen, Prüfungen und zeitliche Abfolgen zusammen. Zuordnungen zeigen, in welchen Lehrveranstaltungen und Aufgaben bestimmte Ziele vermittelt sowie überprüft werden. Prüf- und Freigabeabläufe koordinieren Änderungen, Gremienentscheidungen, Versionen und den Gültigkeitszeitraum eines Curriculums. Auswertungen erkennen Lücken, Doppelungen, nicht geprüfte Ziele und Auswirkungen geplanter Änderungen auf Programme und Lernwege.
- 1-2-22-19-6 Digital Learning: "Digital Learning" stellt interaktive Lerninhalte und Lernaktivitäten über digitale Medien bereit. Die Leistung verbindet Texte, Videos, Übungen, Simulationen, Aufgaben, Rückmeldungen und Lernfortschritt in didaktisch strukturierten Angeboten. Lernende bearbeiten Inhalte zeit- oder ortsunabhängig oder eingebettet in begleiteten Unterricht. Personalisierungs- und Zugänglichkeitsfunktionen passen Reihenfolge, Darstellung, Unterstützung oder Schwierigkeitsgrad innerhalb festgelegter Lernziele an. Lernaktivitäten und Ergebnisse dokumentieren Teilnahme, Bearbeitungsstand, Leistung und erkennbare Unterstützungsbedarfe.
- 1-2-22-19-7 Driving School Management: "Driving School Management" steuert Verwaltung und Ausbildungsabläufe von Fahrschulen. Die Leistung führt Fahrschüler, Fahrerlaubnisklassen, Lehrkräfte, Fahrzeuge, Theorieangebote, Fahrstunden, Prüfungen und Zahlungen zusammen. Terminplanung berücksichtigt Verfügbarkeit, Ausbildungsstand, benötigten Fahrzeugtyp und zulässige Lehrberechtigungen. Fortschrittsakten dokumentieren absolvierte Pflichtinhalte, praktische Fähigkeiten, Fehlzeiten und die Vorbereitung auf Prüfungen. Berichte zeigen Auslastung, Ausbildungsstand, Terminlage, Fahrzeugnutzung, Prüfungsergebnisse und offene Gebühren.
- 1-2-22-19-8 Language Learning: "Language Learning" unterstützt den digitalen Erwerb und die Übung einer Fremd- oder Zweitsprache. Die Leistung stellt strukturierte Inhalte für Wortschatz, Grammatik, Hörverstehen, Lesen, Schreiben und Aussprache bereit. Übungen und Dialoge passen Schwierigkeitsgrad und Wiederholung anhand von Lernziel, Niveau und bisheriger Leistung an. Sprachaufzeichnung, automatische Auswertung oder betreute Rückmeldung können Aussprache und freie Sprachproduktion unterstützen. Fortschrittsanzeigen dokumentieren bearbeitete Inhalte, Kompetenzentwicklung, Fehlerprofile, Übungsfrequenz und erreichte Niveaustufen.
- 1-2-22-19-9 Learning Management: "Learning Management" verwaltet Lernangebote, Teilnehmende und Qualifizierungsabläufe in einer zentralen Plattform. Die Leistung führt Kurse, Inhalte, Termine, Lernende, Lehrende, Einschreibungen, Aufgaben, Prüfungen und Zertifikate zusammen. Rollen und Lernpfade steuern Zugang, Reihenfolge, Voraussetzungen, Pflichtangebote und wiederkehrende Qualifizierungen. Kommunikations- und Aufgabenfunktionen begleiten Durchführung, Rückfragen, Fristen, Bewertung und Abschluss. Berichte zeigen Teilnahme, Fortschritt, Ergebnisse, Abschlussquoten, ablaufende Nachweise und den Status zugewiesener Lernangebote.
- 1-2-22-19-10 Online Course: "Online Course" erstellt und vermittelt einen abgegrenzten Kurs vollständig oder überwiegend über das Internet. Die Leistung strukturiert Lektionen, Medien, Übungen, Aufgaben, Prüfungen, Termine und Teilnahmebedingungen zu einem zusammenhängenden Lernangebot. Lernende durchlaufen die Inhalte selbstgesteuert oder nach einem vorgegebenen Zeitplan und erhalten Rückmeldungen zu ihren Aktivitäten. Lehrende veröffentlichen Aktualisierungen, beantworten Fragen, bewerten Einreichungen und begleiten den Kursfortschritt. Kursberichte zeigen Einschreibung, Aktivität, Bearbeitungsstand, Ergebnisse, Abschluss und Rückmeldungen der Teilnehmenden.
- 1-2-22-19-11 Online Learning: "Online Learning" stellt vielfältige Lernangebote und Lernwege über internetbasierte Umgebungen bereit. Die Leistung verbindet Inhaltskataloge, Kurse, Liveangebote, soziale Lernformen, Empfehlungen und persönliche Fortschrittsdaten. Nutzer suchen geeignete Angebote oder erhalten rollen-, ziel- und kompetenzbezogene Vorschläge für ihre weitere Entwicklung. Zugänge und Lernaktivitäten funktionieren über unterstützte Endgeräte und können synchrone sowie asynchrone Formate verbinden. Analysen zeigen Nutzung, Lernpfade, Kompetenzentwicklung, Abschlussquoten und die Wirkung des digitalen Angebotsportfolios.
- 1-2-22-19-12 Online Proctoring: "Online Proctoring" beaufsichtigt digitale Prüfungen außerhalb eines gemeinsamen physischen Prüfungsorts. Die Leistung prüft Identität und technische Voraussetzungen und überwacht die Einhaltung festgelegter Prüfungsbedingungen. Bildschirm-, Kamera-, Audio- oder Browserdaten können im zulässigen Umfang Hinweise auf unerlaubte Hilfsmittel oder fremde Beteiligung liefern. Automatisierte Auffälligkeiten werden dokumentiert und bei Bedarf durch autorisierte Aufsichtspersonen bewertet. Prüfprotokolle halten Einwilligung, Kontrollen, Ereignisse, Belege, Unterbrechungen und die abschließende Bewertung möglicher Regelverstöße fest.
- 1-2-22-19-13 Reference Management: "Reference Management" sammelt, ordnet und zitiert wissenschaftliche oder fachliche Quellen. Die Leistung verwaltet bibliografische Angaben, Volltexte, Notizen, Schlagwörter, Sammlungen und Beziehungen zwischen Veröffentlichungen. Such- und Importfunktionen übernehmen Metadaten aus Katalogen, Datenbanken oder Dokumentdateien und erkennen mögliche Dubletten. Schreibwerkzeugintegration fügt Quellenverweise und Literaturverzeichnisse nach ausgewählten Zitierstilen in Dokumente ein. Synchronisierung und Freigabe unterstützen persönliche sowie gemeinsame Bibliotheken mit nachvollziehbaren Ergänzungen und Änderungen.
- 1-2-22-19-14 Special Education: "Special Education" unterstützt Planung und Dokumentation individueller Bildungs- und Fördermaßnahmen für Lernende mit besonderen Bedarfen. Die Leistung führt Bewertungen, Förderziele, Unterstützungsleistungen, Anpassungen, beteiligte Fachkräfte, Termine und erforderliche Nachweise zusammen. Individuelle Pläne ordnen konkrete Ziele, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Bewertungszeiträume dem jeweiligen Lernenden zu. Verlaufsdaten und Beobachtungen zeigen Fortschritt und lösen Überprüfung oder Anpassung vereinbarter Unterstützung aus. Zugriffs- und Berichtsfunktionen sichern vertrauliche Zusammenarbeit, Fristeinhaltung und die nachvollziehbare Umsetzung des Förderplans.
- 1-2-22-19-15 Study Support: "Study Support" ermöglicht die Organisation, Vertiefung und selbstständige Steuerung des Lernens. Die Leistung kann Lernpläne, Erinnerungen, Notizen, Karteikarten, Übungsaufgaben, Zusammenfassungen und Fortschrittsanzeigen verbinden. Inhalte und Wiederholungen werden nach Lernziel, verfügbarem Zeitraum, Schwierigkeit und bisherigen Ergebnissen angeordnet. Rückmeldungen helfen Lernenden, Wissenslücken, Arbeitsroutinen und nächste sinnvolle Schritte zu erkennen. Nutzungsdaten dokumentieren bearbeitete Themen, Lernzeit, Wiederholungen, Ergebnisse und die Entwicklung des persönlichen Lernplans.
- 1-2-22-19-16 Technical Skills Development: "Technical Skills Development" vermittelt und überprüft praktische Fähigkeiten im Umgang mit Technologien, Werkzeugen und technischen Verfahren. Die Leistung stellt geführte Übungen, Laborumgebungen, Simulationen, Aufgaben und reale oder virtuelle Entwicklungsressourcen bereit. Lernende führen konkrete Handlungen aus und erhalten Rückmeldung zu Ergebnis, Vorgehen, Fehlern und Ressourcennutzung. Lernpfade ordnen Grundlagen, Aufbauwissen und anwendungsbezogene Projekte nach Rolle oder angestrebter Kompetenz. Leistungsnachweise dokumentieren absolvierte Übungen, praktische Ergebnisse, beherrschte Fähigkeiten und noch erforderlichen Entwicklungsbedarf.
- 1-2-22-19-17 Tutoring: "Tutoring" unterstützt die digitale Vermittlung und Durchführung individueller oder kleingruppenbezogener Lernbegleitung. Die Leistung verbindet Lernende mit geeigneten Tutoren anhand von Fach, Niveau, Ziel, Sprache, Verfügbarkeit und weiteren zulässigen Kriterien. Buchung, Video- oder Textkommunikation, gemeinsame Arbeitsflächen und Dateiaustausch begleiten die geplanten Sitzungen. Tutor und Lernender können Ziele, behandelte Inhalte, Aufgaben, Rückmeldungen und weitere Termine dokumentieren. Auswertungen zeigen Teilnahme, Lernfortschritt, Zielerreichung, Sitzungsqualität und den verbleibenden Unterstützungsbedarf.
- 1-2-22-19-18 Virtual Classroom: "Virtual Classroom" bildet einen synchronen Unterrichtsraum über digitale Kommunikationsverbindungen ab. Die Leistung verbindet Livevideo, Audio, Präsentation, Bildschirmfreigabe, Chat, Arbeitsgruppen, Umfragen und gemeinsame Lernmaterialien. Lehrende steuern Teilnahme, Wortmeldungen, Gruppenphasen, Freigaben und die zeitliche Abfolge der Unterrichtsaktivitäten. Aufzeichnung, Untertitelung und Zugänglichkeitsfunktionen können die spätere Nutzung und unterschiedliche Teilnahmebedarfe unterstützen. Sitzungsdaten dokumentieren Teilnehmer, Aktivität, bereitgestellte Inhalte, technische Ereignisse und den Abschluss des Unterrichtstermins.
1-2-22-20 Legal
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Bearbeitung rechtlicher Mandate, Verfahren, Dokumente, Fristen und organisationsbezogener Rechtsaufgaben. Sie verbindet Parteien, Sachverhalte, Rechtsquellen, Beweisinformationen, Schutzrechte, Leistungen, Kosten und kontrollierte Arbeitsabläufe. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Unterstützung von Recherche und Dokumenterstellung bis zu Fall-, Transaktions-, Kanzlei- und Rechtsabteilungsmanagement.
- 1-2-22-20-1 AI Legal Assistant: "AI Legal Assistant" unterstützt juristische Fachkräfte bei Recherche, Analyse, Zusammenfassung und Vorbereitung rechtlicher Arbeitsergebnisse. Die Leistung verarbeitet freigegebene Rechtsquellen, Akten, Verträge und Arbeitsanweisungen, um Fragen zu beantworten oder Entwürfe zu erzeugen. Quellenverweise und Fundstellen machen verwendete Grundlagen nachvollziehbar und ermöglichen eine fachliche Prüfung. Berechtigungen und Kontrollpunkte begrenzen den Zugriff auf vertrauliche Informationen und verhindern eine ungeprüfte verbindliche Verwendung. Protokolle dokumentieren Eingaben, Quellen, erzeugte Inhalte, Bearbeitungen und die abschließende Freigabe durch zuständige Personen.
- 1-2-22-20-2 Conflict Check: "Conflict Check" prüft vor und während eines Mandats mögliche Interessenkonflikte anhand vorhandener Beziehungen und Tätigkeiten. Die Leistung vergleicht neue Parteien, verbundene Unternehmen, Personen, Gegner und Sachverhalte mit Mandanten, früheren Mandaten und weiteren relevanten Datensätzen. Such- und Ähnlichkeitsverfahren berücksichtigen Namensvarianten, Beteiligungsbeziehungen und abweichende Schreibweisen. Treffer werden qualifizierten Prüfern zur Bewertung, Klärung, Zustimmung oder Ablehnung des Mandats vorgelegt. Prüfakten dokumentieren Suchumfang, Treffer, Entscheidung, Begründung, Auflagen und verantwortliche Freigaben.
- 1-2-22-20-3 E-Filing: "E-Filing" übermittelt Schriftsätze, Anträge und weitere Verfahrensunterlagen elektronisch an Gerichte oder Behörden. Die Leistung bereitet Dokumente, Metadaten, Parteien, Aktenzeichen, Gebühren und erforderliche Signaturen nach den Vorgaben der empfangenden Stelle auf. Validierungen prüfen Format, Vollständigkeit, Dateigröße, Pflichtangaben und zulässige Einreichungswege vor dem Versand. Empfangsbestätigungen, Fehlernachrichten und Statusänderungen werden dem jeweiligen Vorgang und der maßgeblichen Frist zugeordnet. Einreichungsprotokolle dokumentieren Fassung, Absender, Empfänger, Versandzeitpunkt, Annahme und gegebenenfalls erforderliche Korrekturen.
- 1-2-22-20-4 E-Notary: "E-Notary" unterstützt die elektronische Durchführung und Dokumentation notarieller oder vergleichbar beglaubigender Handlungen. Die Leistung verbindet Beteiligte, Identitätsprüfung, Dokumente, elektronische Signaturen, Siegel, Zeitnachweise und gegebenenfalls eine audiovisuelle Sitzung. Verfahrensregeln führen durch die vorgeschriebenen Prüfungen, Erklärungen und Bestätigungen vor der Beglaubigung. Integritätsmechanismen sichern die verbindliche Fassung und machen nachträgliche Veränderungen erkennbar. Notarielle Protokolle dokumentieren Beteiligte, Prüfungen, Erklärungen, Signaturen, Zeitpunkt und die ausgegebene beglaubigte Urkunde.
- 1-2-22-20-5 eDiscovery: "eDiscovery" identifiziert, sichert, verarbeitet und prüft elektronisch gespeicherte Informationen für rechtliche Verfahren oder Untersuchungen. Die Leistung übernimmt Daten aus E-Mail, Dateien, Kommunikation, Geschäftssystemen und weiteren freigegebenen Quellen unter Erhaltung ihrer Metadaten. Filterung, Suche, Dublettenerkennung und Analyse reduzieren den Bestand auf potenziell relevante Dokumente. Prüfabläufe unterstützen Kennzeichnung, rechtliche Bewertung, Schwärzung, Qualitätssicherung und die kontrollierte Produktion ausgewählter Inhalte. Prüfpfade dokumentieren Datenherkunft, Sicherung, Verarbeitung, Zugriffe, Entscheidungen und die bereitgestellte Endfassung.
- 1-2-22-20-6 Enterprise Legal Management (ELM): "Enterprise Legal Management (ELM)" steuert Mandate, externe Kanzleien, Rechtsausgaben und Arbeitsabläufe einer Unternehmensrechtsabteilung. Die Leistung führt Rechtsangelegenheiten, Beteiligte, Aufgaben, Dokumente, Budgets, Rechnungen, Fristen, Risiken und zuständige Juristen zusammen. Vorgaben für Kanzleien, Kosten und Bearbeitung werden in Beauftragungs-, Rechnungsprüfungs- und Freigabeabläufen durchgesetzt. Übersichten unterstützen Kapazitätsplanung, Portfoliosteuerung und die Bewertung externer Leistung nach Sache, Kosten und Ergebnis. Berichte zeigen Mandatsbestand, Risiken, Fristen, Budgetverbrauch, Rechtsausgaben und den Status wesentlicher Angelegenheiten.
- 1-2-22-20-7 Immigration Case Management: "Immigration Case Management" verwaltet aufenthalts-, arbeits- und einwanderungsrechtliche Fälle mit ihren Beteiligten und Fristen. Die Leistung führt Mandanten, Familienangehörige, Arbeitgeber, Status, Anträge, Nachweise, Behördenkommunikation und länderspezifische Anforderungen zusammen. Checklisten und Workflows steuern Datenerhebung, Dokumentenprüfung, Einreichung, Terminüberwachung und Reaktion auf Rückfragen. Portale ermöglichen berechtigten Beteiligten die sichere Übermittlung von Angaben und die Einsicht in den Bearbeitungsstand. Fallakten dokumentieren Fassungen, Einreichungen, Entscheidungen, Gültigkeiten, nächste Schritte und die vollständige Verfahrenshistorie.
- 1-2-22-20-8 Intellectual Property Management: "Intellectual Property Management" verwaltet Patente, Marken, Designs, Urheberrechte und weitere geistige Schutzpositionen. Die Leistung führt Schutzobjekte, Erfinder oder Urheber, Inhaber, Länder, Anmeldungen, Prioritäten, Fristen, Gebühren, Lizenzen und Dokumente zusammen. Termin- und Workflowfunktionen steuern Anmeldung, Prüfung, Verlängerung, Übertragung, Einspruch und die Erfüllung formaler Anforderungen. Portfolioansichten zeigen Familienbeziehungen, geografische Abdeckung, Kosten, Status und strategische Zuordnung der Rechte. Prüfpfade dokumentieren Änderungen, Entscheidungen, Einreichungen, Zahlungen und die lückenlose Historie jedes Schutzrechts.
- 1-2-22-20-9 Legal Billing: "Legal Billing" erfasst und berechnet anwaltliche oder juristische Leistungen und Auslagen. Die Leistung ordnet Zeiten, Tätigkeiten, Kosten, Mitarbeitende, Mandate, Aufgaben, Vergütungsvereinbarungen und Rechnungsempfänger einander zu. Abrechnungsregeln berücksichtigen Stundensätze, Pauschalen, Budgets, Obergrenzen, Rabatte, Steuern und zulässige Auslagen. Prüf- und Freigabeabläufe kontrollieren Einträge, Beschreibungen, Richtlinien und erforderliche Korrekturen vor Rechnungsstellung. Berichte zeigen erbrachte Leistung, abrechenbare und abgeschriebene Beträge, Außenstände, Budgetverbrauch und Ergebnis je Mandat.
- 1-2-22-20-10 Legal Case Management: "Legal Case Management" steuert juristische Fälle, Mandate und Verfahren über ihren gesamten Bearbeitungsverlauf. Die Leistung führt Parteien, Sachverhalt, Zuständigkeiten, Aufgaben, Termine, Fristen, Dokumente, Kommunikation und Kosten zusammen. Workflows unterstützen Aufnahme, Prüfung, Strategie, Einreichungen, Verhandlungen, Anhörungen und den Abschluss des Falls. Kalender- und Erinnerungsfunktionen sichern fristgebundene Maßnahmen und koordinieren Beteiligte sowie benötigte Unterlagen. Fallübersichten und Akten dokumentieren Status, Entscheidungen, Aktivitäten, Ergebnisse, Aufwand und die vollständige Bearbeitungshistorie.
- 1-2-22-20-11 Legal CRM: "Legal CRM" verwaltet Beziehungen, Kontakte und Geschäftschancen von Kanzleien oder juristischen Dienstleistungsorganisationen. Die Leistung führt Personen, Unternehmen, Empfehlungen, frühere Mandate, Interessen, Kommunikation, Veranstaltungen und mögliche neue Angelegenheiten zusammen. Aufnahme- und Entwicklungsabläufe verfolgen Erstkontakt, Konfliktprüfung, Qualifizierung, Angebot und die Übergabe in ein eröffnetes Mandat. Rollen und Vertraulichkeitsregeln schützen sensible Beziehungs- und Mandatsinformationen vor unberechtigter Nutzung. Auswertungen zeigen Kontaktaktivität, Herkunft neuer Mandate, Chancen, Erfolgsquoten und die Entwicklung wichtiger Beziehungen.
- 1-2-22-20-12 Legal Document Drafting: "Legal Document Drafting" unterstützt die strukturierte Erstellung juristischer Dokumente aus geprüften Vorlagen und Eingabedaten. Die Leistung verbindet Klauseln, Textbausteine, Parteienangaben, Sachverhaltsvarianten und rechtliche Bedingungen zu einem konsistenten Entwurf. Entscheidungslogik wählt passende Formulierungen und verhindert widersprüchliche oder unvollständige Kombinationen. Vergleichs-, Kommentar- und Freigabefunktionen begleiten fachliche Prüfung, Verhandlung und kontrollierte Änderung. Versionsprotokolle dokumentieren Quellen, verwendete Klauseln, Bearbeitungen, Freigaben und die verbindliche Endfassung.
- 1-2-22-20-13 Legal Document Management: "Legal Document Management" speichert und ordnet juristische Dokumente sowie zugehörige Kommunikation nach Mandat, Vorgang und Berechtigung. Die Leistung verwaltet Fassungen, Metadaten, Aktenpläne, Verknüpfungen, Aufbewahrung und den Status von Entwürfen oder finalen Unterlagen. Suchfunktionen erschließen Inhalte und Eigenschaften, ohne bestehende Vertraulichkeitsgrenzen zu überschreiten. Check-in, Vergleich, Freigabe und gemeinsame Bearbeitung sichern kontrollierte Änderungen und verhindern unklare Parallelfassungen. Prüfprotokolle dokumentieren Erstellung, Zugriff, Änderung, Weitergabe, Sperrung, Archivierung und Löschung.
- 1-2-22-20-14 Legal Hold: "Legal Hold" sichert potenziell relevante Informationen gegen Veränderung oder Löschung, sobald eine rechtliche Aufbewahrungspflicht entsteht. Die Leistung definiert Angelegenheit, betroffene Personen, Datenquellen, Zeitraum, Suchumfang und verantwortliche Stellen. Mitteilungen informieren Datenverantwortliche über ihre Pflichten und verfolgen Bestätigung, Rückfragen und wiederkehrende Erinnerung. Technische Anbindungen setzen Aufbewahrung in den betroffenen Systemen um und dokumentieren Ausnahmen oder fehlgeschlagene Sicherungen. Prüfberichte zeigen Umfang, Beteiligte, Datenquellen, Maßnahmen, Freigaben und die kontrollierte Aufhebung der Sperre.
- 1-2-22-20-15 Legal Practice Management: "Legal Practice Management" integriert Mandats-, Kanzlei- und Verwaltungsabläufe einer Rechtsanwalts- oder Rechtsberatungspraxis. Die Leistung verbindet Mandanten, Fälle, Termine, Fristen, Aufgaben, Dokumente, Zeiten, Rechnungen, Zahlungen und Beschäftigte. Rollenbezogene Arbeitsflächen koordinieren tägliche Bearbeitung, Ressourcen, Kommunikation und die Einhaltung professioneller Pflichten. Kaufmännische Funktionen unterstützen Leistungserfassung, Abrechnung, Fremdgeld, Forderungen und betriebliche Auswertungen. Gesamtübersichten zeigen Mandatsstatus, Auslastung, Fristen, Umsatz, Außenstände und offene organisatorische Aufgaben.
- 1-2-22-20-16 Legal Research: "Legal Research" erschließt Rechtsquellen und fachliche Materialien für die Beantwortung juristischer Fragen. Die Leistung ermöglicht Suche in Rechtsprechung, Gesetzen, Verordnungen, amtlichen Materialien, Kommentierungen oder weiteren zugelassenen Sammlungen. Filter, Verweise und Zitationsbeziehungen helfen, einschlägige Fundstellen, Rechtsentwicklung und abweichende Entscheidungen zu erkennen. Notiz-, Sammlungs- und Exportfunktionen ordnen Ergebnisse einer konkreten Fragestellung oder einem Mandat zu. Quellenangaben, Fassungsstand und Abrufinformationen machen die Grundlage einer rechtlichen Bewertung nachvollziehbar.
- 1-2-22-20-17 Legal Transaction Management: "Legal Transaction Management" koordiniert Dokumente, Beteiligte und Arbeitsschritte komplexer rechtlicher Transaktionen. Die Leistung führt Parteien, Berater, Prüfungsfragen, Bedingungen, Vertragsfassungen, Freigaben, Unterschriften und Vollzugsunterlagen zusammen. Checklisten und Verantwortlichkeiten zeigen, welche Aufgaben und Dokumente vor Unterzeichnung oder Abschluss noch fehlen. Sichere Arbeitsräume unterstützen kontrollierten Austausch, Kommentierung und Statusabstimmung über Organisationsgrenzen hinweg. Transaktionsakten dokumentieren Fassungen, Entscheidungen, erfüllte Bedingungen, Unterzeichnung, Vollzug und die abschließende Zusammenstellung maßgeblicher Unterlagen.
- 1-2-22-20-18 Legal Workflow Automation: "Legal Workflow Automation" führt wiederkehrende juristische und administrative Abläufe anhand definierter Regeln aus. Die Leistung erfasst Anträge, Sachverhaltsangaben und Dokumente und leitet sie entsprechend Zuständigkeit, Risiko und Verfahrensart weiter. Automatisierte Schritte erzeugen Aufgaben, Vorlagen, Fristen, Benachrichtigungen oder zulässige Standardentscheidungen. Ausnahmen und rechtlich bedeutsame Fragen werden an qualifizierte Personen zur Prüfung und Freigabe übergeben. Ausführungsprotokolle dokumentieren Eingaben, Regelversion, Entscheidungen, Bearbeitungszeiten, Änderungen und den Abschluss jedes Vorgangs.
- 1-2-22-20-19 Patent Research: "Patent Research" sucht und analysiert Patentveröffentlichungen, Anmeldungen und zugehörige technische Schutzinformationen. Die Leistung erschließt Ansprüche, Beschreibungen, Zeichnungen, Klassifikationen, Anmelder, Erfinder, Rechtsstände und Familienbeziehungen. Suchstrategien kombinieren Begriffe, technische Merkmale, Klassencodes, Zitate und zeitliche oder geografische Kriterien. Analyseansichten unterstützen Neuheitsrecherche, Technologielandschaft, Wettbewerbsbeobachtung und die Prüfung möglicher Schutzrechtsbezüge. Rechercheakten dokumentieren Datenbanken, Suchläufe, Filter, Fundstellen, Bewertungsnotizen und den maßgeblichen Informationsstand.
- 1-2-22-20-20 Social Discovery: "Social Discovery" erfasst und prüft öffentlich oder rechtmäßig zugängliche Inhalte sozialer Medien für juristische Untersuchungs- und Beweiszwecke. Die Leistung sucht nach relevanten Konten, Beiträgen, Bildern, Verbindungen, Zeitpunkten und ortsbezogenen Hinweisen anhand definierter Fallkriterien. Sicherungsverfahren erhalten Inhalt, Metadaten, Quelle und Abrufkontext so, dass spätere Veränderungen erkennbar bleiben. Fachliche Prüfung bewertet Identitätsbezug, Relevanz, Authentizität, rechtliche Zulässigkeit und mögliche alternative Erklärungen. Untersuchungsakten dokumentieren Suchumfang, Fundstelle, Sicherungsmethode, Zugriff, Bewertung und die kontrollierte Verwendung der Inhalte.
1-2-22-21 Life Sciences, Laboratory and Clinical Research
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für wissenschaftliche Forschung, Laborbetrieb, klinische Prüfungen und regulierte Produktentwicklung. Sie verbindet Studien, Experimente, Proben, Messdaten, Materialien, Qualitätsnachweise und regulatorische Informationen. Die einzelnen Funktionen ordnen Forschungs- und Laborprozesse von Wirkstoffentdeckung und Datenerfassung bis zu Studienakten, Qualitätsmanagement und Zulassungsdokumentation.
- 1-2-22-21-1 Clinical Trial Management: "Clinical Trial Management" plant und überwacht organisatorische Abläufe klinischer Prüfungen. Die Leistung führt Studienprotokoll, Prüfzentren, Teilnehmende, Termine, Personal, Verträge, Budgets, Dokumente und Meilensteine zusammen. Workflows koordinieren Zentrumsaufnahme, Genehmigungen, Rekrutierung, Besuche, Monitoring, Abweichungen und Studienabschluss. Status- und Risikofunktionen zeigen verzögerte Aufgaben, Rekrutierungsprobleme, Kostenabweichungen und fehlende Unterlagen. Berichte dokumentieren Studienfortschritt, Zentrenleistung, Ressourcen, Fristen, Zahlungen und den Erfüllungsstand festgelegter Vorgaben.
- 1-2-22-21-2 Drug Discovery: "Drug Discovery" unterstützt die Identifikation und Bewertung möglicher Wirkstoffe und therapeutischer Zielstrukturen. Die Leistung verbindet chemische, biologische, genomische, phänotypische und literaturbezogene Daten aus Experimenten und externen Quellen. Such-, Modellierungs- und Analyseverfahren priorisieren Verbindungen, Mechanismen und Versuchsreihen anhand gewünschter Eigenschaften. Arbeitsabläufe dokumentieren Hypothesen, Assays, Ergebnisse, Strukturen, Synthesen und Entscheidungen über weitere Untersuchungen. Forschungsakten machen Datenherkunft, Methoden, Varianten, Befunde und die Entwicklung ausgewählter Kandidaten nachvollziehbar.
- 1-2-22-21-3 Electronic Data Capture (EDC): "Electronic Data Capture (EDC)" erfasst und verwaltet strukturierte Studiendaten aus klinischen Prüfungen. Die Leistung stellt elektronische Prüfbögen, Eingaberegeln, Besuchsstrukturen und rollenbezogene Zugriffe für Prüfzentren und Studienpersonal bereit. Validierungen erkennen fehlende, widersprüchliche oder außerhalb definierter Grenzen liegende Angaben unmittelbar bei der Erfassung. Rückfragen und Korrekturabläufe klären Auffälligkeiten, ohne ursprüngliche Eingaben und Änderungshistorie zu verlieren. Sperr-, Export- und Prüfprotokolle sichern den kontrollierten Datenabschluss und die nachvollziehbare Bereitstellung für Auswertung oder Einreichung.
- 1-2-22-21-4 Electronic Lab Notebook (ELN): "Electronic Lab Notebook (ELN)" dokumentiert wissenschaftliche Experimente, Beobachtungen und Schlussfolgerungen in elektronischer Form. Die Leistung verbindet Protokolle, Methoden, Rohdaten, Berechnungen, Bilder, Proben, Geräte und beteiligte Forschende. Vorlagen und Verknüpfungen unterstützen wiederholbare Versuchsplanung und die Zuordnung abhängiger Experimente. Signaturen, Zeitnachweise und Versionen sichern Urheberschaft, Integrität, Prüfung und Freigabe einzelner Einträge. Such- und Freigabefunktionen machen berechtigten Teams Wissen auffindbar und erhalten die vollständige experimentelle Historie.
- 1-2-22-21-5 Electronic Trial Master File (eTMF): "Electronic Trial Master File (eTMF)" verwaltet die wesentlichen Dokumente und Nachweise einer klinischen Prüfung. Die Leistung ordnet Unterlagen nach Studie, Land, Prüfzentrum, Dokumenttyp, Meilenstein, Verantwortlichkeit und Gültigkeit. Vollständigkeitsregeln und Qualitätsprüfungen erkennen fehlende, verspätete, fehlerhafte oder noch nicht freigegebene Dokumente. Workflows steuern Erstellung, Eingang, Prüfung, Signatur, Versionierung, Ablage und erforderliche Nachverfolgung. Dashboards und Prüfpfade zeigen Inspektionsbereitschaft, Dokumentstatus, Änderungen, Zugriffe und die vollständige Studienakte.
- 1-2-22-21-6 Lab Inventory Management: "Lab Inventory Management" führt Materialien, Reagenzien, Proben und Verbrauchsgüter eines Labors. Die Leistung verwaltet Kennungen, Mengen, Chargen, Konzentrationen, Lagerorte, Temperaturen, Verfallsdaten, Gefahrenmerkmale und Eigentümer. Ein-, Aus- und Umlagerungen aktualisieren Bestände und ordnen Materialien Experimenten oder Arbeitsgruppen zu. Warnungen melden Mindestbestände, Ablauf, Temperaturabweichungen, fehlende Rückgaben oder besondere Handhabungsanforderungen. Inventur- und Nutzungsberichte zeigen Verfügbarkeit, Verbrauch, Kosten, Chargenhistorie und entsorgte Bestände.
- 1-2-22-21-7 LIMS: "LIMS" steuert Proben, Prüfaufträge und Laborabläufe von der Annahme bis zum freigegebenen Ergebnis. Die Leistung führt Probe, Herkunft, Untersuchungsplan, Methoden, Geräte, Bearbeitungsstatus, Messwerte und Qualitätskontrollen zusammen. Arbeitslisten verteilen Aufgaben und übernehmen Ergebnisse aus angebundenen Analysegeräten oder manueller Erfassung. Prüf- und Freigaberegeln kontrollieren Plausibilität, Spezifikationen, Wiederholungen und die fachliche Bestätigung. Probenketten und Berichte dokumentieren Eingang, Teilung, Lagerung, Verarbeitung, Ergebnis, Freigabe und Entsorgung.
- 1-2-22-21-8 Medical Quality Management Systems (QMS): "Medical Quality Management Systems (QMS)" steuern Qualitätsprozesse regulierter medizinischer und lebenswissenschaftlicher Organisationen. Die Leistung führt Dokumente, Schulungen, Abweichungen, Beschwerden, Risiken, Audits, Änderungen und Korrekturmaßnahmen zusammen. Workflows setzen Prüf-, Genehmigungs-, Wirksamkeits- und Fristvorgaben für jeden Qualitätssachverhalt durch. Rollen, elektronische Signaturen und kontrollierte Versionen sichern Verantwortlichkeit und die Verwendung freigegebener Informationen. Qualitätsberichte zeigen Trends, offene Maßnahmen, wiederkehrende Ursachen, Auditstatus und die Erfüllung festgelegter Anforderungen.
- 1-2-22-21-9 Pharma and Biotech: "Pharma and Biotech" integriert digitale Abläufe für Entwicklung, Herstellung und Steuerung pharmazeutischer oder biotechnologischer Produkte. Die Leistung verbindet Forschung, Materialien, Rezepturen, Chargen, Produktion, Qualität, Lieferkette, regulatorische Angaben und Produktinformationen. Durchgängige Datenflüsse koordinieren Übergänge von Entwicklung zu Prüfung, Herstellung, Freigabe und Vermarktung. Rollen und Kontrollen sichern nachvollziehbare Entscheidungen, validierte Prozesse und den Schutz sensibler wissenschaftlicher Daten. Übersichten zeigen Entwicklungsstatus, Chargen, Qualität, Kapazitäten, Kosten, Abweichungen und regulatorische Meilensteine.
- 1-2-22-21-10 Regulatory Information Management (RIM): "Regulatory Information Management (RIM)" verwaltet Zulassungsinformationen, Einreichungen und regulatorische Verpflichtungen für regulierte Produkte. Die Leistung führt Produkte, Wirkstoffe, Indikationen, Länder, Zulassungen, Behördenkontakte, Dossiers, Fristen und genehmigte Angaben zusammen. Planungs- und Workflowfunktionen koordinieren Ersteinreichung, Änderungsanzeigen, Verlängerungen, Antworten und erforderliche Folgeaktivitäten. Abhängigkeiten zeigen, welche Produkt-, Herstellungs- oder Kennzeichnungsänderungen mehrere Zulassungen und Märkte betreffen. Berichte und Prüfpfade dokumentieren Zulassungsstatus, Verpflichtungen, Einreichungsfassungen, Behördenentscheidungen und verbleibende Aufgaben.
- 1-2-22-21-11 Scientific Data Management Systems (SDMS): "Scientific Data Management Systems (SDMS)" speichern und erschließen wissenschaftliche Roh- und Ergebnisdaten aus Laborinstrumenten und Forschungsanwendungen. Die Leistung übernimmt Dateien, Messreihen, Metadaten, Methoden, Gerätebezug, Nutzer und Zeitinformationen aus angebundenen Quellen. Standardisierte Ablage und Indexierung machen Daten unabhängig vom erzeugenden System auffindbar und langfristig nutzbar. Integritäts-, Versions- und Aufbewahrungsfunktionen schützen originale Messdaten und dokumentieren zulässige Verarbeitungsschritte. Such-, Export- und Prüfprotokolle unterstützen Wiederverwendung, Nachvollziehbarkeit, Archivierung und die kontrollierte Bereitstellung für Analysen.
1-2-22-22 Loan
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Anbahnung, Bewertung, Verwaltung und Betreuung von Krediten und Immobilienfinanzierungen. Sie verbindet Kreditnehmer, Produkte, Konditionen, Sicherheiten, Zahlungen, Vertragsereignisse und Kundenkontakte. Die einzelnen Funktionen ordnen Kreditentscheidung, Preisbildung, Bestandsführung, laufende Bedienung und beziehungsbezogene Hypothekenprozesse.
- 1-2-22-22-1 Loan Management: "Loan Management" verwaltet Kreditverträge, Salden, Konditionen und Ereignisse über ihren gesamten Lebenszyklus. Die Leistung führt Kreditnehmer, Produkt, Betrag, Laufzeit, Zinssatz, Tilgungsplan, Sicherheiten, Gebühren und Vertragsstatus zusammen. Berechnungen verarbeiten Auszahlung, Zinslauf, Tilgung, Sonderzahlung, Stundung, Änderung und Ablösung. Kontrollabläufe überwachen Fälligkeiten, Vertragsbedingungen, Sicherheitenwerte, Rückstände und erforderliche Genehmigungen. Berichte dokumentieren Kreditbestand, Zahlungsentwicklung, Exposition, Erträge, Ausnahmen und den aktuellen Vertragsstatus.
- 1-2-22-22-2 Loan Origination: "Loan Origination" steuert Kreditanträge von der Erfassung bis zur verbindlichen Entscheidung und Auszahlungsvorbereitung. Die Leistung sammelt Angaben zu Antragsteller, Zweck, Einkommen, Vermögen, Verbindlichkeiten, Sicherheiten und gewünschtem Produkt. Prüfungen verifizieren Identität, Vollständigkeit, Bonität, Tragfähigkeit, Betrugsindikatoren und die Erfüllung festgelegter Kreditrichtlinien. Workflows koordinieren Rückfragen, Bewertung, Entscheidung, Auflagen, Dokumenterstellung, Annahme und notwendige Freigaben. Antragsakten dokumentieren Daten, Nachweise, Prüfergebnisse, Entscheidungsgrund, Konditionen und die Übergabe an die Bestandsverwaltung.
- 1-2-22-22-3 Loan Pricing: "Loan Pricing" bestimmt risikogerechte und wirtschaftlich tragfähige Konditionen für Kredite. Die Leistung verbindet Refinanzierungskosten, Ausfallrisiko, Kapitalbedarf, Laufzeit, Sicherheiten, Betriebskosten, Zielmarge und Wettbewerbsinformationen. Modelle berechnen Zinssätze, Gebühren und erwartete Rentabilität für Produkt-, Kunden- oder Transaktionsvarianten. Szenarien zeigen Auswirkungen veränderter Annahmen, Konditionen oder Risikoeinstufungen auf Ergebnis und Kundenbelastung. Freigaben und Prüfpfade dokumentieren Eingabewerte, Modellversion, Abweichungen, angebotene Kondition und verantwortliche Entscheidung.
- 1-2-22-22-4 Loan Servicing: "Loan Servicing" wickelt laufende Zahlungs- und Betreuungsprozesse bestehender Kredite ab. Die Leistung erstellt Zahlungspläne, verbucht Eingänge, verteilt Beträge auf Zins, Tilgung und Gebühren und aktualisiert den offenen Saldo. Kundenabläufe unterstützen Auskünfte, Kontoauszüge, Änderungen, Sonderzahlungen, Ablösung und die Bearbeitung finanzieller Schwierigkeiten. Rückstandsprozesse steuern Erinnerungen, Vereinbarungen, Eskalation und zulässige Maßnahmen bei ausbleibenden Zahlungen. Berichte und Konten dokumentieren Zahlungsstatus, Forderungen, Gebühren, Kommunikation, Vertragsänderungen und den vollständigen Bedienungsverlauf.
- 1-2-22-22-5 Mortgage CRM: "Mortgage CRM" verwaltet Beziehungen und Verkaufschancen rund um Immobilienfinanzierungen. Die Leistung führt Interessenten, Kreditnehmer, Immobilien, Vermittler, Empfehlungen, Finanzierungsbedarf, Kontakte und Antragsstatus zusammen. Vertriebsabläufe unterstützen Erstkontakt, Vorqualifizierung, Angebotsnachverfolgung, Dokumentenanfrage und die Übergabe in den formalen Kreditantrag. Erinnerungen koordinieren Fristen, Zinsbindungen, ausstehende Unterlagen, Folgekontakte und spätere Anschlussfinanzierungen. Übersichten zeigen Pipeline, Herkunft der Anfragen, Konversion, Bearbeitungsdauer, Beziehungsnetz und offene Aktivitäten.
1-2-22-23 Local and Consumer Services
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Verwaltung lokal erbrachter Verbraucher-, Freizeit-, Handwerks- und persönlicher Dienstleistungen. Sie verbindet Kunden, Termine, Aufträge, Standorte, Personal, Betriebsmittel, Bestände, Zahlungen und fachbezogene Dokumentation. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Betriebsabläufe von Freizeitstätten und Betreuung bis zu Vermietung, Handel, Reparatur und persönlichen Diensten.
- 1-2-22-23-1 Amusement Park Management: "Amusement Park Management" steuert Besucher-, Betriebs- und Verkaufsabläufe eines Freizeit- oder Themenparks. Die Leistung verbindet Eintrittskarten, Saisonpässe, Attraktionen, Kapazitäten, Warteschlangen, Personal, Gastronomie und Warenverkauf. Zugangs- und Reservierungsfunktionen kontrollieren Berechtigungen, Zeitfenster, Auslastung und besondere Veranstaltungsangebote. Betriebsansichten zeigen Anlagenstatus, Wartezeiten, Besucherströme, Störungen und notwendige Reaktionen. Auswertungen dokumentieren Besucherzahlen, Umsatz, Kapazitätsnutzung, Attraktionsleistung und betriebliche Ereignisse.
- 1-2-22-23-2 Bakery Management: "Bakery Management" steuert Produktion, Verkauf und Bestände eines Bäckereibetriebs. Die Leistung führt Rezepturen, Zutaten, Allergene, Produktionspläne, Filialbedarfe, Bestellungen, Preise und Tagesbestände zusammen. Mengenplanung berechnet benötigte Teige, Chargen und Rohstoffe anhand erwarteter Nachfrage und verfügbarer Kapazität. Produktions- und Qualitätsdaten dokumentieren Herstellung, Backzeiten, Ausschuss, Haltbarkeit und die Verteilung an Verkaufsstellen. Auswertungen zeigen Absatz, Wareneinsatz, Verderb, Produktionsleistung, Filialergebnis und Bedarf für folgende Verkaufstage.
- 1-2-22-23-3 Camp Management: "Camp Management" verwaltet Teilnehmende, Programme und Betriebsabläufe von Ferien-, Freizeit- oder Bildungscamps. Die Leistung führt Anmeldungen, Erziehungsberechtigte, Gesundheitsangaben, Unterkünfte, Gruppen, Betreuungskräfte, Aktivitäten und Zahlungen zusammen. Kapazitäts- und Planungsfunktionen ordnen Teilnehmende geeigneten Zeiträumen, Schlafplätzen, Programmen und verantwortlichen Personen zu. Anwesenheit, Einwilligungen, Medikamentenhinweise, Vorfälle und Kommunikation werden während des Aufenthalts dokumentiert. Übersichten zeigen Belegung, Personalbedarf, Programmteilnahme, offene Unterlagen, Zahlungen und besondere Betreuungsanforderungen.
- 1-2-22-23-4 Child Care Management: "Child Care Management" steuert Anmeldung, Betreuung und Verwaltung in Kindertages- und anderen Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Leistung führt Kinder, Sorgeberechtigte, Gruppen, Beschäftigte, Betreuungszeiten, Verträge, Gesundheitsangaben und Gebühren zusammen. Anwesenheit, Abholung und Berechtigungen werden kontrolliert erfasst und mit den vereinbarten Betreuungszeiten abgeglichen. Tagesdokumentation und Kommunikation halten Mahlzeiten, Schlaf, Aktivitäten, Beobachtungen, Vorfälle und Mitteilungen nachvollziehbar fest. Berichte zeigen Belegung, Betreuungsschlüssel, Anwesenheit, Abrechnung, offene Nachweise und erforderliche Folgemaßnahmen.
- 1-2-22-23-5 Cleaning Management: "Cleaning Management" plant und dokumentiert gewerbliche oder haushaltsbezogene Reinigungsaufträge. Die Leistung verwaltet Kunden, Objekte, Flächen, Leistungsverzeichnisse, Intervalle, Beschäftigte, Materialien und Qualitätsanforderungen. Disposition weist wiederkehrende und einzelne Aufgaben nach Standort, Qualifikation, Verfügbarkeit und Zeitfenster zu. Mobile Funktionen stellen Arbeitsanweisungen bereit und erfassen Beginn, Abschluss, Verbrauch, Abweichungen, Fotos und Kundenbestätigung. Auswertungen zeigen Planerfüllung, Arbeitszeit, Materialkosten, Qualitätsmängel, Nacharbeiten und Wirtschaftlichkeit je Auftrag.
- 1-2-22-23-6 Coaching Management: "Coaching Management" verwaltet Kunden, Programme und Sitzungen professioneller Coachingangebote. Die Leistung führt Ziele, Vereinbarungen, Fragebögen, Termine, Sitzungsnotizen, Aufgaben, Fortschritte und Zahlungen zusammen. Buchungs- und Kommunikationsfunktionen koordinieren Einzel-, Gruppen- oder digitale Termine und erforderliche Vorbereitungen. Vertrauliche Arbeitsräume begrenzen den Zugriff auf persönliche Inhalte und ermöglichen die kontrollierte Freigabe ausgewählter Materialien. Übersichten zeigen Programmstatus, Zielentwicklung, Terminverlauf, Auslastung, Paketverbrauch und offene Folgeschritte.
- 1-2-22-23-7 Dry Cleaning Management: "Dry Cleaning Management" steuert Annahme, Bearbeitung und Ausgabe von Textilien in Reinigungsbetrieben. Die Leistung erfasst Kunde, einzelne Kleidungsstücke, Material, Flecken, gewünschte Behandlung, Preis, Abholtermin und besonderen Zustand. Kennzeichnungen verfolgen jedes Stück durch Sortierung, Reinigung, Nachbehandlung, Qualitätsprüfung und Zusammenstellung. Benachrichtigungs- und Kassenfunktionen informieren über Fertigstellung und verarbeiten Zahlung, Gutschein oder Reklamation. Berichte zeigen Auftragsstatus, Durchlaufzeit, Auslastung, Schäden, Nacharbeit, Umsatz und nicht abgeholte Artikel.
- 1-2-22-23-8 Equipment Rental: "Equipment Rental" verwaltet Reservierung, Ausgabe, Nutzung und Rücknahme vermieteter Geräte und Ausrüstungen. Die Leistung führt Mietobjekte, Seriennummern, Standorte, Verfügbarkeit, Tarife, Kunden, Verträge, Kautionen und Wartungsstatus zusammen. Buchungsregeln verhindern Überschneidungen und berücksichtigen Transport, Zubehör, Qualifikation und geplante Instandhaltung. Übergabe und Rücknahme dokumentieren Identität, Zustand, Zählerstände, Schäden, fehlende Teile und tatsächliche Mietdauer. Abrechnung und Auswertungen zeigen Auslastung, Erlös, Wartungskosten, Schäden, Außenstände und Lebenszyklus jedes Mietobjekts.
- 1-2-22-23-9 Florist Management: "Florist Management" steuert Verkauf, Gestaltung und Auslieferung floristischer Produkte. Die Leistung führt Kunden, Anlässe, Bestellungen, Blumen und Materialien, Gestaltungsangaben, Preise, Termine und Lieferadressen zusammen. Auftragsplanung koordiniert Beschaffung, Bestand, Kühlung, Arbeitsplätze, Personal und zeitkritische Fertigstellung. Bild- und Notizfunktionen dokumentieren gewünschte Farben, Stil, Grußtexte, Freigaben und die ausgeführte Gestaltung. Auswertungen zeigen Absatz, Materialverbrauch, Verderb, Auftragslage, Lieferstatus, Umsatz und Ergebnis je Anlass oder Produkt.
- 1-2-22-23-10 Funeral Home Management: "Funeral Home Management" unterstützt die organisatorische und kaufmännische Verwaltung von Bestattungsunternehmen. Die Leistung führt Verstorbene, Angehörige, Vollmachten, Termine, Überführungen, Leistungen, Waren, Dokumente und Zahlungen zusammen. Fallabläufe koordinieren Abholung, Versorgung, Aufbewahrung, Trauerfeier, Beisetzung, Behördenkontakte und beauftragte Partner. Vorlagen und Checklisten sichern erforderliche Angaben, Genehmigungen, Veröffentlichungen und fristgebundene Schritte. Fallakten und Berichte dokumentieren Entscheidungen, Termine, Kosten, offene Aufgaben und die vollständige Abwicklung des Bestattungsauftrags.
- 1-2-22-23-11 Home Furnishing Management: "Home Furnishing Management" steuert Verkauf und Auftragsabwicklung für Möbel und Wohnungsausstattung. Die Leistung verbindet Artikel, Varianten, Stoffe, Maße, Ausstellungen, Kunden, Angebote, Bestände, Lieferanten und Liefertermine. Beratungs- und Konfigurationsfunktionen stellen gewählte Zusammenstellungen, Raumbezüge, Preise und Sonderanfertigungen nachvollziehbar dar. Auftragsabläufe koordinieren Bestellung, Produktion, Wareneingang, Lagerung, Auslieferung, Montage und Reklamation. Auswertungen zeigen Auftragspipeline, Bestand, Lieferstatus, Marge, Verkäuferleistung und offene Kundenvorgänge.
- 1-2-22-23-12 Jewelry Store Management: "Jewelry Store Management" verwaltet Waren, Kunden und Verkaufsvorgänge eines Schmuck- oder Juweliergeschäfts. Die Leistung führt Einzelstücke, Seriennummern, Materialien, Edelsteine, Zertifikate, Einkauf, Bestand, Preise und Versicherungswerte zusammen. Verkaufsfunktionen unterstützen Beratung, Reservierung, Anpassung, Gravur, Reparatur, Kommission und Zahlung. Sicherheits- und Inventurabläufe dokumentieren Standortwechsel, Zählungen, Zugriff, Abweichungen und die lückenlose Historie wertvoller Stücke. Berichte zeigen Bestand, Alter, Marge, Umsatz, Reparaturen, Kundenbeziehungen und offene Sonderaufträge.
- 1-2-22-23-13 Landscape Design: "Landscape Design" erstellt digitale Entwürfe für Außenanlagen, Gärten und landschaftlich gestaltete Flächen. Die Leistung verarbeitet Grundstücksmaße, Gelände, bestehende Elemente, Pflanzen, Materialien, Wege, Wasser- und Beleuchtungselemente. Zwei- oder dreidimensionale Darstellungen machen räumliche Anordnung, Wachstum, Sichtbeziehungen und Gestaltungsvarianten nachvollziehbar. Mengen- und Pflanzlisten leiten benötigte Objekte, Materialien, Pflegeanforderungen und kalkulierbare Leistungen aus dem Entwurf ab. Versions- und Präsentationsfunktionen dokumentieren Änderungen, Kundenfreigaben und die zur Ausführung bestimmte Planung.
- 1-2-22-23-14 Moving Company Management: "Moving Company Management" steuert Anfrage, Kalkulation, Planung und Ausführung von Umzugsaufträgen. Die Leistung führt Kunden, Ausgangs- und Zielorte, Inventar, Volumen, Zugangsbedingungen, Termine, Fahrzeuge, Personal und Zusatzleistungen zusammen. Besichtigungs- und Angebotsfunktionen ermitteln Aufwand, Verpackungsmaterial, Transportkapazität, Zeit und Preis. Disposition koordiniert Mannschaften, Fahrzeuge, Lagerung, Routen, Arbeitsaufträge und kurzfristige Änderungen. Auftragsakten und Berichte zeigen Status, Zeiten, Schäden, Materialverbrauch, Kosten, Abrechnung und Kundenbestätigung.
- 1-2-22-23-15 Parking Management: "Parking Management" steuert Zugang, Belegung und Abrechnung von Parkflächen und Parkeinrichtungen. Die Leistung führt Stellplätze, Zonen, Tarife, Berechtigungen, Kennzeichen, Reservierungen, Ein- und Ausfahrten sowie Zahlungsvorgänge zusammen. Sensor-, Schranken- oder Kameradaten können Belegung und berechtigte Nutzung in Echtzeit aktualisieren. Regeln verarbeiten Kurzzeitparken, Dauerberechtigungen, Besucher, Sondertarife, Überschreitungen und festgestellte Verstöße. Lagebilder und Berichte zeigen Verfügbarkeit, Auslastung, Umsatz, Parkdauer, Störungen und offene Vorgänge.
- 1-2-22-23-16 Pest Control Management: "Pest Control Management" plant und dokumentiert Aufträge zur Schädlingsüberwachung und -bekämpfung. Die Leistung führt Kunden, Objekte, Befallsarten, Kontrollpunkte, Köder, Mittel, Termine, Techniker und vereinbarte Maßnahmen zusammen. Disposition ordnet wiederkehrende Inspektionen und dringende Einsätze nach Qualifikation, Standort und Risikostufe zu. Mobile Dokumentation erfasst Befund, verwendete Mittel, Mengen, Fotos, Empfehlungen und Kundenbestätigung am Einsatzort. Berichte zeigen Befallsentwicklung, Planerfüllung, Materialeinsatz, Nachbehandlungen, vorgeschriebene Nachweise und offene Korrekturmaßnahmen.
- 1-2-22-23-17 Repair Shop Management: "Repair Shop Management" steuert Annahme, Diagnose, Reparatur und Rückgabe instandgesetzter Gegenstände. Die Leistung führt Kunden, Geräte oder Produkte, Seriennummern, Fehlerangaben, Prüfungen, Ersatzteile, Arbeitszeiten und Gewährleistung zusammen. Arbeitsaufträge koordinieren Diagnose, Kostenvoranschlag, Kundenfreigabe, Teilebeschaffung, Ausführung und Qualitätskontrolle. Statuskommunikation informiert über Befund, Kostenänderung, Fertigstellung und Abholmöglichkeit. Auswertungen zeigen Auftragsbestand, Durchlaufzeit, Teileverbrauch, Fehlerursachen, Produktivität, Umsatz und wiederkehrende Reparaturen.
- 1-2-22-23-18 Spa and Salon Management: "Spa and Salon Management" verwaltet Termine, Kunden und Betriebsabläufe von Kosmetik-, Wellness- und Friseurbetrieben. Die Leistung führt Dienstleistungen, Beschäftigte, Räume, Geräte, Produkte, Kundenpräferenzen, Pakete, Mitgliedschaften und Preise zusammen. Onlinebuchung und Kalender ordnen Termine nach Dauer, Qualifikation, Ressource und verfügbarer Kapazität zu. Kassen-, Bestands- und Kommunikationsfunktionen unterstützen Verkauf, Trinkgeld, Erinnerungen, Gutscheine und Folgeempfehlungen. Auswertungen zeigen Auslastung, Wiederbuchung, Produktverkauf, Umsatz, Mitarbeiterleistung und die Nutzung angebotener Behandlungen.
- 1-2-22-23-19 Tattoo Business Management: "Tattoo Business Management" steuert Kunden-, Termin- und Dokumentationsabläufe eines Tattoo- oder Piercingbetriebs. Die Leistung führt Künstler, Leistungen, Entwürfe, Körperstellen, Termine, Einwilligungen, Gesundheitsangaben, Preise und Anzahlungen zusammen. Beratungs- und Freigabefunktionen dokumentieren Motiv, Größe, Platzierung, Änderungen und die Zustimmung des Kunden vor dem Eingriff. Arbeits- und Hygienenachweise erfassen verwendete Materialien, Chargen, Durchführung, Pflegehinweise und gegebenenfalls Folgetermine. Auswertungen zeigen Kalender, Auslastung, Anzahlungen, Umsatz, Materialverbrauch und offene Kunden- oder Dokumentationsaufgaben.
1-2-22-24 Medical Imaging
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Erzeugung, Verarbeitung, Verwaltung und klinischen Nutzung medizinischer Bilddaten. Sie verbindet bildgebende Geräte, Patienten- und Auftragsinformationen, dreidimensionale Darstellung, Befundabläufe und langfristige Archivierung. Die einzelnen Funktionen ordnen zahnmedizinische Bildgebung, medizinische Visualisierung, Bildkommunikation, radiologische Betriebssteuerung und systemneutrale Datenhaltung.
- 1-2-22-24-1 Dental Imaging: "Dental Imaging" erfasst, verarbeitet und verwaltet bildgebende Untersuchungen für zahnmedizinische Diagnostik und Behandlung. Die Leistung übernimmt zwei- oder dreidimensionale Aufnahmen von geeigneten Geräten und ordnet sie eindeutig Patient, Region, Zeitpunkt und Untersuchung zu. Darstellungs- und Messwerkzeuge unterstützen die Beurteilung von Zähnen, Knochen, Gelenken und angrenzenden Strukturen. Vergleichs- und Planungsfunktionen können Veränderungen sowie die Vorbereitung restaurativer, kieferorthopädischer oder chirurgischer Maßnahmen sichtbar machen. Zugriffs- und Prüfprotokolle sichern Bildintegrität, Befundbezug, Weitergabe und nachvollziehbare Nutzung.
- 1-2-22-24-2 Medical 3D Visualization: "Medical 3D Visualization" erzeugt räumliche Darstellungen anatomischer Strukturen aus medizinischen Bild- oder Messdaten. Die Leistung segmentiert Gewebe, Organe, Gefäße, Knochen oder Befunde und führt sie zu interaktiven Modellen zusammen. Fachkräfte können Ansichten drehen, schneiden, vermessen, markieren und unterschiedliche Strukturen ein- oder ausblenden. Modelle unterstützen Befundung, Eingriffsplanung, Kommunikation, Lehre oder die Vorbereitung patientenspezifischer Hilfsmittel. Ergebnisdaten dokumentieren Ausgangsaufnahmen, Verarbeitungsschritte, Modellversion, Markierungen und freigegebene Ausgaben.
- 1-2-22-24-3 PACS: "PACS" speichert, verteilt und stellt medizinische Bilddaten und zugehörige Befunde für die klinische Nutzung bereit. Die Leistung übernimmt Untersuchungen aus bildgebenden Geräten und ordnet sie Patient, Auftrag, Studie, Serie und Aufnahme zu. Arbeitslisten und Betrachtungsfunktionen unterstützen Befundung, Vergleich mit Voraufnahmen und die gemeinsame Nutzung durch berechtigte Versorgungseinheiten. Schnittstellen verbinden Bildgebung, radiologische Planung, elektronische Patientenakten und externe Austauschwege. Archiv-, Zugriffs- und Prüfmechanismen sichern Verfügbarkeit, Integrität, Aufbewahrung und die Nachvollziehbarkeit jeder Bildnutzung.
- 1-2-22-24-4 Radiology Information Management: "Radiology Information Management" steuert administrative und fachliche Abläufe radiologischer Einrichtungen. Die Leistung führt Untersuchungsaufträge, Patienten, Termine, Modalitäten, Protokolle, Kontrastmittel, Beschäftigte, Befundstatus und Abrechnung zusammen. Planungsfunktionen berücksichtigen Dringlichkeit, Gerät, Dauer, Vorbereitung, Qualifikation und besondere Patientenanforderungen. Workflows begleiten Anmeldung, Untersuchung, Befundung, Freigabe, Ergebnisverteilung und erforderliche Folgekommunikation. Berichte zeigen Auslastung, Wartezeit, Durchlaufzeit, Befundstatus, Leistungsmengen und offene Aufgaben.
- 1-2-22-24-5 Vendor-Neutral Archives (VNA): "Vendor-Neutral Archives (VNA)" speichern medizinische Bilder und weitere klinische Inhaltsobjekte unabhängig vom erzeugenden Anwendungssystem. Die Leistung vereinheitlicht Identitäten, Metadaten und Speicherformate und erhält die diagnostisch relevante Originalinformation. Standardisierte Schnittstellen stellen berechtigten Anwendungen und Nutzern Inhalte über System- und Gerätewechsel hinweg bereit. Lebenszyklusregeln steuern Replikation, Migration, Aufbewahrung, Verdichtung und kontrollierte Löschung. Prüf- und Integritätsfunktionen dokumentieren Herkunft, Veränderungen, Zugriffe, Speicherorte und die vollständige Verfügbarkeit archivierter Inhalte.
1-2-22-25 Nonprofit, Association and Cultural Organizations
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für gemeinnützige, mitgliedschaftliche, religiöse und kulturelle Organisationen. Sie verbindet Besucher, Mitglieder, Spender, Sammlungen, Programme, Veranstaltungen, Zahlungen, Kommunikation und organisatorische Ressourcen. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Betriebs-, Beziehungs-, Inhalts- und Finanzierungsprozesse von publikumsbezogenen Einrichtungen bis zu Vereinen, Museen und Bühnenbetrieben.
- 1-2-22-25-1 Admission-Based Nonprofit: "Admission-Based Nonprofit" steuert Besucher- und Einnahmeprozesse gemeinnütziger Einrichtungen mit zugangspflichtigen Angeboten. Die Leistung führt Eintrittsarten, Zeitfenster, Kapazitäten, Mitgliedervergünstigungen, Spendenoptionen, Gruppen und Veranstaltungen zusammen. Verkauf und Reservierung verarbeiten Online-, Vor-Ort- und Partnerbuchungen und erzeugen kontrollierbare Zugangsberechtigungen. Einlass- und Besucherfunktionen prüfen Tickets, verwalten Warteschlangen und unterstützen Änderungen oder Erstattungen. Auswertungen zeigen Besucherzahl, Auslastung, Erlös, Mitgliederanteil, Spenden und die Nutzung einzelner Angebote.
- 1-2-22-25-2 Church Management: "Church Management" verwaltet Personen, Gruppen und organisatorische Abläufe einer religiösen Gemeinde. Die Leistung führt Mitglieder, Haushalte, Kontakte, Seelsorgehinweise, Gruppen, Veranstaltungen, Räume, Spenden und freiwillige Aufgaben zusammen. Termin-, Kommunikations- und Anwesenheitsfunktionen unterstützen Gottesdienste, Bildungsangebote, Treffen und wiederkehrende Gemeindearbeit. Rollen und Vertraulichkeitsregeln begrenzen den Zugriff auf persönliche, finanzielle und besonders sensible Angaben. Übersichten zeigen Beteiligung, Gruppenentwicklung, Spenden, Termine, Freiwilligeneinsatz und offene Betreuungsaufgaben.
- 1-2-22-25-3 Church Presentation: "Church Presentation" erstellt und steuert visuelle sowie audiovisuelle Inhalte für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen. Die Leistung verbindet Liedtexte, Lesungen, Bilder, Videos, Hinweise, Präsentationsfolgen und Liveeingaben in einem geplanten Ablauf. Bedienfunktionen geben Inhalte auf Projektions-, Bühnen- oder Übertragungsflächen aus und passen Reihenfolge oder Anzeige während der Veranstaltung an. Vorlagen, Medienbibliotheken und Rollen unterstützen konsistente Gestaltung und gemeinsame Vorbereitung durch berechtigte Teams. Ablauf- und Inhaltsdateien dokumentieren verwendete Medien, Fassungen, Reihenfolge und die zur Veranstaltung freigegebene Präsentation.
- 1-2-22-25-4 Church Website Builder: "Church Website Builder" erstellt und pflegt Internetauftritte für religiöse Gemeinden und Organisationen. Die Leistung stellt Vorlagen und Inhaltsmodule für Gottesdienste, Gruppen, Veranstaltungen, Predigten, Spenden, Kontakt und Besucherinformationen bereit. Redaktionsabläufe ermöglichen berechtigten Mitarbeitenden die Veröffentlichung aktueller Inhalte ohne technische Entwicklung. Kalender-, Formular-, Medien- und Zahlungsfunktionen verbinden die Website mit ausgewählten Gemeindediensten. Zugänglichkeits-, Sicherheits- und Nutzungsanalysen unterstützen einen verlässlichen Betrieb und zeigen Abrufe, Anmeldungen, Spenden sowie technische Probleme.
- 1-2-22-25-5 Club Management: "Club Management" steuert Mitgliedschaft und Betriebsabläufe von Vereinen und mitgliedschaftlichen Clubs. Die Leistung führt Mitglieder, Haushalte, Beiträge, Abteilungen, Rollen, Einrichtungen, Veranstaltungen, Buchungen und Kommunikation zusammen. Aufnahme-, Verlängerungs- und Zahlungsabläufe verwalten Mitgliedsstatus, Berechtigungen, Rabatte und offene Beiträge. Kalender und Reservierungen koordinieren Räume, Plätze, Kurse, Mannschaften oder andere gemeinsam genutzte Ressourcen. Berichte zeigen Mitgliederentwicklung, Teilnahme, Auslastung, Beitragseingang, Abteilungsaktivität und offene Verwaltungsaufgaben.
- 1-2-22-25-6 Collections Management: "Collections Management" verwaltet Objekte und zugehörige Informationen in musealen, archivischen oder kulturellen Sammlungen. Die Leistung führt Identität, Beschreibung, Herkunft, Eigentum, Rechte, Zustand, Standort, Erwerbung und Beziehungen jedes Objekts zusammen. Vorgänge dokumentieren Eingang, Katalogisierung, Konservierung, Ausleihe, Transport, Ausstellung und Rückgabe. Bild-, Dokument- und Forschungsdaten werden kontrolliert mit dem jeweiligen Sammlungsobjekt verknüpft. Bestands- und Prüfberichte zeigen Standort, Zustand, Leihstatus, Rechte, Änderungen und die vollständige Objektgeschichte.
- 1-2-22-25-7 Donor Management: "Donor Management" verwaltet Beziehungen und Zuwendungen von Spendern an gemeinnützige Organisationen. Die Leistung führt Personen, Organisationen, Haushalte, Kontakte, Interessen, Einwilligungen, Spenden, Zusagen und Kampagnen zusammen. Betreuungsabläufe koordinieren Ansprache, Danksagung, Beleg, Folgekontakt und die Zuordnung zweckgebundener Mittel. Segmentierung unterstützt adressatengerechte Kommunikation nach Beziehung, Spendenhistorie, Interesse und zulässiger Kontaktform. Auswertungen zeigen Spenderbindung, Zuwendungsentwicklung, offene Zusagen, Kampagnenerfolg und nächste Betreuungsschritte.
- 1-2-22-25-8 Donor Prospect Research: "Donor Prospect Research" untersucht potenzielle Spender und Förderbeziehungen anhand rechtmäßig nutzbarer Informationen. Die Leistung verbindet öffentliche Daten, bisherige Kontakte, Interessen, Netzwerke, Vermögenshinweise und philanthropische Aktivitäten mit internen Beziehungsdaten. Bewertungsmodelle priorisieren mögliche Unterstützer nach Affinität, Verbindung, geschätzter Förderfähigkeit und strategischer Passung. Fachkräfte prüfen Quellen, Unsicherheiten und Datenschutzanforderungen, bevor Erkenntnisse für eine Ansprache verwendet werden. Rechercheakten dokumentieren Datenherkunft, Aktualität, Bewertung, verantwortliche Prüfung und freigegebene nächste Schritte.
- 1-2-22-25-9 Fundraising: "Fundraising" plant und steuert Maßnahmen zur Gewinnung finanzieller oder sachlicher Unterstützung. Die Leistung führt Kampagnen, Zielgruppen, Kanäle, Veranstaltungen, Spendenformulare, Zusagen, Zahlungen und Förderziele zusammen. Kommunikations- und Aktionsabläufe koordinieren Ansprache, Teilnahme, Danksagung, Belege und die Verwendung zweckgebundener Zuwendungen. Fortschrittsanzeigen vergleichen eingegangene und zugesagte Mittel mit Ziel, Kosten und Zeitplan einer Kampagne. Auswertungen zeigen Reichweite, Konversion, Durchschnittsspende, Wiederholung, Kanalleistung und Nettoergebnis.
- 1-2-22-25-10 Gallery Management: "Gallery Management" steuert Kunstwerke, Künstler, Ausstellungen und Verkaufsvorgänge einer Galerie. Die Leistung führt Werke, Provenienz, Maße, Abbildungen, Standort, Eigentümer, Kommission, Preis, Zustand und Verfügbarkeit zusammen. Ausstellungsplanung ordnet Werke Räumen, Terminen, Transporten, Versicherungen und begleitenden Informationen zu. Kunden- und Verkaufsabläufe dokumentieren Interesse, Angebot, Reservierung, Vertrag, Zahlung, Lieferung und Abrechnung mit Einlieferern oder Künstlern. Berichte zeigen Bestand, Ausstellungen, Verkäufe, Provisionen, Kundenkontakte und die Historie jedes Werks.
- 1-2-22-25-11 Human Services: "Human Services" unterstützen soziale Organisationen bei Fallsteuerung und Erbringung personenbezogener Unterstützungsangebote. Die Leistung führt Klienten, Haushalte, Bedarfe, Berechtigungen, Hilfepläne, Leistungen, Termine, beteiligte Stellen und Nachweise zusammen. Aufnahme- und Bewertungsabläufe bestimmen geeignete Programme und ordnen Verantwortliche sowie vereinbarte Ziele zu. Verlaufsdokumentation erfasst Kontakte, erbrachte Unterstützung, Veränderungen, Risiken und erforderliche Weiterleitungen. Auswertungen zeigen Fallbestand, Wartezeiten, Leistungserbringung, Zielentwicklung, Versorgungslücken und Programmergebnisse.
- 1-2-22-25-12 Museum Management: "Museum Management" steuert Sammlungs-, Ausstellungs- und Besucherprozesse eines Museums. Die Leistung verbindet Objekte, Leihgaben, Ausstellungen, Räume, Programme, Besucher, Mitglieder, Tickets, Publikationen und Ressourcen. Planungsabläufe koordinieren kuratorische Auswahl, Konservierung, Transport, Aufbau, Beschriftung, Rechte und Veranstaltungsbetrieb. Besucher- und Bildungsfunktionen unterstützen Buchung, Führung, Vermittlungsangebote, Mitgliedschaft und Kommunikation. Gesamtberichte zeigen Sammlungsstatus, Ausstellungstermine, Besucher, Einnahmen, Programmteilnahme und offene organisatorische Aufgaben.
- 1-2-22-25-13 Nonprofit Accounting: "Nonprofit Accounting" bildet Buchführung und Finanzsteuerung gemeinnütziger Organisationen mit zweckgebundenen Mitteln ab. Die Leistung führt Konten, Fonds, Förderungen, Spenden, Programme, Projekte, Budgets, Ausgaben und Berichtspflichten zusammen. Buchungsregeln ordnen Einnahmen und Kosten verfügbaren, zeitlich oder sachlich gebundenen Finanzierungstöpfen zu. Mittelabruf, Freigabe und Abschluss unterstützen die nachweisbare Verwendung entsprechend Spender- oder Förderbedingungen. Berichte zeigen Finanzlage, Mittelbindung, Programmaufwand, Verwaltungskosten, Budgetabweichungen und verbleibende Fördermittel.
- 1-2-22-25-14 Nonprofit CRM: "Nonprofit CRM" verwaltet Beziehungen gemeinnütziger Organisationen zu Spendern, Mitgliedern, Freiwilligen, Teilnehmern und Partnern. Die Leistung führt Kontakte, Haushalte, Interessen, Einwilligungen, Kommunikation, Spenden, Mitgliedschaften, Veranstaltungen und Engagement zusammen. Segmentierung und Workflows koordinieren Ansprache, Betreuung, Danksagung, Verlängerung und die Zuordnung zu Programmen oder Kampagnen. Rollen und Datenschutzregeln steuern Zugriff und zulässige Nutzung persönlicher Beziehungsdaten. Übersichten zeigen Kontaktverlauf, Engagement, Zuwendungen, Teilnahme, Bindung und anstehende Beziehungspflege.
- 1-2-22-25-15 Nonprofit Payment Gateway: "Nonprofit Payment Gateway" verarbeitet digitale Spenden und weitere Zahlungen für gemeinnützige Organisationen. Die Leistung nimmt Zahlungsdaten aus Formularen, Kampagnen, Veranstaltungen oder wiederkehrenden Spendenvereinbarungen sicher entgegen. Transaktionslogik unterstützt unterschiedliche Zahlungsarten, Währungen, Zweckbindungen, Gebühren, Erstattungen und fehlgeschlagene Einzüge. Bestätigungs- und Schnittstellenfunktionen übermitteln Ergebnis, Spenderbezug und Verwendungszweck an Fundraising-, CRM- und Buchhaltungssysteme. Abrechnungen und Protokolle dokumentieren Autorisierung, Zahlung, Auszahlung, Gebühr, Rückbuchung und den vollständigen Transaktionsstatus.
- 1-2-22-25-16 Production Management: "Production Management" plant und koordiniert künstlerische oder kulturelle Produktionen von der Vorbereitung bis zur Aufführung oder Veröffentlichung. Die Leistung führt Projekte, Besetzungen, Teams, Proben, Spielstätten, Ausstattung, Rechte, Budgets, Termine und technische Anforderungen zusammen. Ablauf- und Ressourcenplanung ordnet Aufgaben, Räume, Personal, Material und Abhängigkeiten den Produktionsphasen zu. Änderungen und Tagesdispositionen halten Beteiligte über Proben, Aufbau, Aufführung, Transport und notwendige Entscheidungen informiert. Berichte zeigen Fortschritt, Kosten, Ressourcennutzung, Terminlage, offene Aufgaben und die vollständige Produktionshistorie.
- 1-2-22-25-17 Professional Association Management: "Professional Association Management" steuert Mitgliedschaft, Programme und Verwaltungsabläufe eines Berufs- oder Fachverbands. Die Leistung führt Mitglieder, Organisationen, Fachgruppen, Beiträge, Qualifikationen, Veranstaltungen, Publikationen und Gremien zusammen. Aufnahme-, Verlängerungs- und Zertifizierungsabläufe prüfen Voraussetzungen und aktualisieren Status sowie Berechtigungen. Portale und Kommunikation unterstützen Fachaustausch, Weiterbildung, Ausschussarbeit, Abstimmungen und den Zugang zu Verbandsleistungen. Berichte zeigen Mitgliederentwicklung, Beitragseingang, Veranstaltungsteilnahme, Qualifikationen, Gremienaktivität und offene Aufgaben.
- 1-2-22-25-18 Screenwriting: "Screenwriting" unterstützt die strukturierte Entwicklung und Überarbeitung von Drehbüchern. Die Leistung stellt Formatregeln für Szenen, Dialoge, Handlungen, Figuren, Übergänge und Produktionshinweise bereit. Gliederungs-, Karten- und Figurenfunktionen helfen, Handlung, Dramaturgie, Schauplätze und zeitliche Abfolge zu planen. Versionen, Kommentare und Vergleichsansichten begleiten gemeinsame Bearbeitung, Rückmeldungen und kontrollierte Änderungen. Exportfunktionen erzeugen lesbare oder produktionsgeeignete Fassungen mit konsistenter Nummerierung und nachvollziehbarem Bearbeitungsstand.
- 1-2-22-25-19 Theater Venue Management: "Theater Venue Management" steuert Spielplan, Räume, Veranstaltungen und Betriebsressourcen einer Theater- oder Aufführungsstätte. Die Leistung verbindet Produktionen, Vorstellungen, Proben, Säle, Bühnen, Technik, Personal, Vermietungen, Tickets und Gästeinformationen. Kalender- und Ressourcenplanung verhindern Konflikte und berücksichtigen Aufbau, Umbau, Einlass, Aufführung und Nachbereitung. Veranstaltungsabläufe koordinieren Aufgaben, Sicherheitsanforderungen, technische Angaben, Partner und kurzfristige Änderungen. Auswertungen zeigen Belegung, Besucher, Einnahmen, Personaleinsatz, Raumkosten und den Status geplanter Veranstaltungen.
- 1-2-22-25-20 Volunteer Management: "Volunteer Management" verwaltet Gewinnung, Einsatz und Betreuung freiwillig engagierter Personen. Die Leistung führt Profile, Interessen, Fähigkeiten, Verfügbarkeiten, Prüfungen, Einwilligungen, Schulungen und bisherige Einsätze zusammen. Zuordnungsfunktionen verbinden geeignete Freiwillige mit Aufgaben, Schichten, Veranstaltungen oder Programmen und berücksichtigen erforderliche Qualifikationen. Kommunikation und Selbstbedienung unterstützen Anmeldung, Bestätigung, Erinnerung, Zeiterfassung und Rückmeldung. Auswertungen zeigen aktive Freiwillige, geleistete Stunden, Besetzungsstand, Bindung, Qualifikationen und offenen Unterstützungsbedarf.
1-2-22-26 Patient Experience
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Gestaltung und Koordination patientenbezogener Kontakte vor, während und nach einer Versorgung. Sie verbindet Information, Aufnahme, Terminierung, Kommunikation, Fallbegleitung, Selbstbeteiligung und gesundheitsbezogene Fernbeobachtung. Die einzelnen Funktionen ordnen interaktive Versorgung, Fallsteuerung, Patientenbindung, administrative Aufnahme, Beziehungsmanagement, Terminplanung und häusliche Messwertüberwachung.
- 1-2-22-26-1 Interactive Patient Care Systems (IPC): "Interactive Patient Care Systems (IPC)" stellen Patienten während eines stationären oder vergleichbaren Aufenthalts Informationen, Unterhaltung und interaktive Versorgungsfunktionen bereit. Die Leistung verbindet persönliche Geräte oder Zimmeranzeigen mit Bildungsinhalten, Speiseauswahl, Serviceanfragen, Kommunikation und ausgewählten Gesundheitsinformationen. Inhalte und Aufgaben können anhand von Sprache, Behandlung, Aufenthaltsphase und individuellem Unterstützungsbedarf angepasst werden. Rückmeldungen und Anfragen werden an zuständige Beschäftigte oder angebundene klinische Abläufe weitergeleitet. Nutzungsdaten dokumentieren bereitgestellte Inhalte, bestätigte Informationen, Anfragen, Reaktionszeiten und erkannte Serviceprobleme.
- 1-2-22-26-2 Patient Case Management: "Patient Case Management" koordiniert komplexe Versorgungsfälle über Leistungen, Fachkräfte und Einrichtungen hinweg. Die Leistung führt Gesundheitszustand, Bedarfe, Ziele, Maßnahmen, Termine, Beteiligte, Risiken und Übergänge in einem Fallplan zusammen. Aufgaben und Eskalationen steuern Untersuchungen, Behandlung, soziale Unterstützung, Entlassung und die Weitergabe an anschließende Versorgungsstellen. Verlaufskontrollen prüfen Zielerreichung, Versorgungslücken, Hindernisse und erforderliche Anpassungen des Plans. Fallakten dokumentieren Entscheidungen, Kontakte, Leistungen, Ergebnisse, Verantwortlichkeiten und den vollständigen Koordinationsverlauf.
- 1-2-22-26-3 Patient Engagement: "Patient Engagement" unterstützt Patienten bei aktiver Mitwirkung an ihrer Gesundheit und Versorgung. Die Leistung stellt persönliche Informationen, Bildungsinhalte, Aufgaben, Fragebögen, Erinnerungen und Kommunikationswege bereit. Inhalte und Hinweise können sich an Diagnose, Behandlungsphase, Sprache, Präferenzen und bisheriger Beteiligung orientieren. Patienten übermitteln Rückmeldungen, Messwerte oder Fragen und erhalten nachvollziehbare nächste Schritte oder fachliche Antworten. Auswertungen zeigen Nutzung, Verständnis, Aufgabenabschluss, Rückmeldungen und mögliche Hindernisse für die Mitwirkung.
- 1-2-22-26-4 Patient Intake: "Patient Intake" erfasst administrative und medizinisch relevante Angaben vor oder zu Beginn eines Versorgungskontakts. Die Leistung führt Identität, Kontaktdaten, Versicherung, Einwilligungen, Anamnese, Medikation, Allergien, Anlass und erforderliche Dokumente zusammen. Digitale Formulare passen Folgefragen an frühere Antworten an und prüfen Vollständigkeit sowie formale Plausibilität. Identitäts- und Unterschriftsfunktionen sichern Zuordnung und verbindliche Bestätigung der bereitgestellten Angaben. Freigegebene Daten werden strukturiert an Termin-, Praxis- oder klinische Systeme übergeben und mit dem Erfassungsverlauf dokumentiert.
- 1-2-22-26-5 Patient Relationship Management (PRM): "Patient Relationship Management (PRM)" verwaltet Kontakte und Interaktionen zwischen Gesundheitsorganisation und Patienten über längere Versorgungsbeziehungen. Die Leistung führt Profile, Präferenzen, Einwilligungen, Kommunikationsverläufe, Anliegen, Termine, Kampagnen und Versorgungsbezüge zusammen. Segmentierung unterstützt zielgerichtete Informationen, Vorsorgehinweise, Rückgewinnung und die koordinierte Ansprache definierter Patientengruppen. Serviceabläufe verteilen Anfragen an zuständige Stellen und verfolgen Antwort, Lösung und Zufriedenheit. Übersichten zeigen Kontaktverlauf, offene Anliegen, Beteiligung, Terminaktivität und anstehende Betreuungsmaßnahmen.
- 1-2-22-26-6 Patient Scheduling: "Patient Scheduling" plant Untersuchung, Behandlung und weitere patientenbezogene Termine. Die Leistung verbindet Patient, Leistungsart, Dringlichkeit, Dauer, Behandelnde, Räume, Geräte, Standorte und vorbereitende Anforderungen. Verfügbarkeitsregeln ordnen Anfragen geeigneten Zeitfenstern zu und berücksichtigen Abhängigkeiten, Serien und erforderliche Qualifikationen. Bestätigung, Erinnerung, Warteliste, Umbuchung und Ausfallbearbeitung begleiten den Termin bis zur Durchführung. Auswertungen zeigen Wartezeit, Kapazitätsnutzung, Nichterscheinen, Stornierung, Terminvorlauf und offene Bedarfe.
- 1-2-22-26-7 Remote Patient Monitoring (RPM): "Remote Patient Monitoring (RPM)" erfasst und überwacht gesundheitsbezogene Messwerte von Patienten außerhalb einer Versorgungseinrichtung. Die Leistung übernimmt Daten aus geeigneten Geräten oder manueller Eingabe und ordnet sie eindeutig Patient, Zeitpunkt und Messart zu. Schwellenwerte und Verlaufsanalysen erkennen auffällige Entwicklungen, fehlende Messungen oder technischen Unterstützungsbedarf. Hinweise und Eskalationen leiten relevante Befunde an zuständige Fachkräfte und dokumentieren erforderliche Reaktionen. Patienten- und Verlaufsansichten zeigen Messwerte, Symptome, Kommunikation, Maßnahmen und die Einhaltung des vereinbarten Überwachungsplans.
1-2-22-27 Pet and Veterinary Care
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Verwaltung tierbezogener Betreuung, Pflege und veterinärmedizinischer Versorgung. Sie verbindet Tiere, Halter, Unterbringung, Termine, Gesundheitsangaben, Leistungen, Beschäftigte und Zahlungen. Die einzelnen Funktionen ordnen Betriebsabläufe für Tierpensionen, Fellpflege, Tages- und häusliche Betreuung sowie Tierarztpraxen.
- 1-2-22-27-1 Kennel Management: "Kennel Management" steuert Reservierung, Unterbringung und Betreuung von Tieren in Pensionen oder Zwingeranlagen. Die Leistung führt Tiere, Halter, Impfungen, Gesundheits- und Verhaltenshinweise, Aufenthaltszeiträume, Plätze, Fütterung und Zusatzleistungen zusammen. Kapazitäts- und Zuordnungsregeln berücksichtigen Tierart, Größe, Verträglichkeit, besondere Betreuung und verfügbare Unterkünfte. Tagesdokumentation erfasst Fütterung, Bewegung, Medikation, Beobachtungen, Vorfälle und Kommunikation mit Haltern. Abrechnung und Berichte zeigen Belegung, Leistungen, Betreuungsbedarf, Zahlungen und anstehende An- oder Abreisen.
- 1-2-22-27-2 Pet Grooming Management: "Pet Grooming Management" verwaltet Termine und Leistungen von Betrieben für Tierpflege und Fellbehandlung. Die Leistung führt Tiere, Halter, Rasse, Fellzustand, Verhalten, Pflegewünsche, Beschäftigte, Dauer, Preise und Produkte zusammen. Buchungslogik ordnet geeignete Fachkräfte und Zeitfenster nach Tier, Behandlung und benötigter Ausstattung zu. Behandlungsakten dokumentieren ausgeführte Pflege, verwendete Produkte, Auffälligkeiten, Fotos und Empfehlungen für Folgetermine. Auswertungen zeigen Kalender, Auslastung, Wiederbuchung, Produktverbrauch, Umsatz und offene Kundenanliegen.
- 1-2-22-27-3 Pet Sitting and Daycare Management: "Pet Sitting and Daycare Management" steuert Tagesbetreuung und häusliche Besuchsdienste für Tiere. Die Leistung führt Tiere, Halter, Adressen, Betreuungszeiten, Schlüssel- oder Zugangshinweise, Fütterung, Medikation und Verhalten zusammen. Disposition weist geeignete Betreuungskräfte nach Verfügbarkeit, Standort, Qualifikation und Tieranforderung zu. Mobile Funktionen dokumentieren Ankunft, Spaziergänge, Fütterung, Aktivitäten, Fotos, Auffälligkeiten und Abschluss des Besuchs. Übersichten und Abrechnung zeigen Einsatzstatus, Betreuungsstunden, Fahrwege, Zahlungen und noch offene Aufgaben.
- 1-2-22-27-4 Veterinary Practice Management: "Veterinary Practice Management" steuert administrative und behandlungsbezogene Abläufe einer Tierarztpraxis oder Tierklinik. Die Leistung führt Tiere, Halter, Termine, Anamnese, Befunde, Impfungen, Medikation, Leistungen, Bestände und Abrechnung zusammen. Klinische Dokumentation erfasst Untersuchungen, Diagnosen, Behandlungspläne, Labor- oder Bildbefunde und Verlauf. Termin-, Stations- und Ressourcenplanung koordiniert Behandelnde, Räume, Geräte, Operationen und stationäre Unterbringung. Berichte zeigen Patientenverlauf, Präventionsfristen, Auslastung, Arzneimittelbestand, Leistungsnachweise und offene Forderungen.
1-2-22-28 Pharmacy
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur kontrollierten Abgabe, Verteilung und Verwaltung von Arzneimitteln in Apotheken und pharmazeutischen Lieferketten. Sie verbindet Verordnungen, Patienten, Produkte, Chargen, Bestände, Lieferungen, Beratung, Zahlungen und regulatorische Nachweise. Die einzelnen Funktionen ordnen Arzneimittelabgabe, Großhandelsdistribution, Bestandsführung, Apothekenbetrieb und spezialisierte Kassenvorgänge.
- 1-2-22-28-1 Medication Dispensing: "Medication Dispensing" steuert die Prüfung, Vorbereitung und dokumentierte Abgabe verordneter Arzneimittel. Die Leistung verbindet Patient, Verordnung, Arzneimittel, Wirkstärke, Dosierung, Menge, Abgabestatus und verantwortliche Fachkraft. Prüfungen erkennen Allergien, Wechselwirkungen, Doppelverordnungen, unzulässige Dosierungen, zu frühe Nachfüllung und formale Mängel. Arbeitsabläufe unterstützen Auswahl, Zählung oder Zusammenstellung, Kennzeichnung, fachliche Kontrolle und Beratung bei der Übergabe. Abgabeprotokolle dokumentieren Präparat, Charge, Menge, Zeitpunkt, Prüfungen, Änderungen und empfangende Person.
- 1-2-22-28-2 Pharmaceutical Distribution: "Pharmaceutical Distribution" steuert Lagerung und Belieferung von Apotheken, Einrichtungen und weiteren berechtigten Empfängern mit Arzneimitteln. Die Leistung führt Produkte, Chargen, Verfallsdaten, Temperaturanforderungen, Lieferanten, Kunden, Aufträge, Lagerorte und Transportbedingungen zusammen. Bestell- und Zuteilungsregeln berücksichtigen Verfügbarkeit, Kontingente, Berechtigung, Kühlkette und besondere Abgabebeschränkungen. Kommissionierung und Versand dokumentieren Charge, Menge, Verpackung, Temperatur, Übergabe und Lieferstatus. Auswertungen und Rückruffunktionen zeigen Bestände, Lieferwege, Verfall, Abweichungen und betroffene Empfänger jeder Charge.
- 1-2-22-28-3 Pharmacy Inventory Management: "Pharmacy Inventory Management" verwaltet Arzneimittel- und Warenbestände einer Apotheke. Die Leistung führt Artikel, Wirkstoffe, Packungen, Chargen, Verfallsdaten, Lagerorte, Einkaufspreise, Lieferanten und verfügbare Mengen zusammen. Verbrauchs- und Bedarfsregeln erzeugen Bestellvorschläge und berücksichtigen Lieferzeit, Saisonalität, Mindestbestand und begrenzte Haltbarkeit. Wareneingang, Umlagerung, Reservierung, Inventur, Rückgabe und kontrollierte Vernichtung aktualisieren den Bestand nachvollziehbar. Berichte zeigen Reichweite, Fehlbestand, Verfall, Umschlag, Wert, Differenzen und rückrufbetroffene Mengen.
- 1-2-22-28-4 Pharmacy Management: "Pharmacy Management" integriert fachliche, administrative und kaufmännische Abläufe eines Apothekenbetriebs. Die Leistung verbindet Patienten, Verordnungen, Arzneimittelabgabe, Beratung, Bestände, Einkauf, Personal, Abrechnung und Dokumente. Arbeitssteuerung koordiniert Eingang, Prüfung, Herstellung oder Zusammenstellung, Freigabe, Übergabe und notwendige Rückfragen. Rollen und Kontrollen sichern fachliche Verantwortlichkeit, Datenschutz und die Einhaltung besonderer Dokumentationspflichten. Gesamtübersichten zeigen Auftragsstatus, Bestand, Personalbelastung, Abrechnung, Qualitätsaufgaben und wirtschaftliche Entwicklung.
- 1-2-22-28-5 Pharmacy POS: "Pharmacy POS" verarbeitet Verkauf und Zahlung in Apotheken unter Berücksichtigung pharmazeutischer Produktanforderungen. Die Leistung führt Artikel, Preise, Steuern, Erstattungen, Rabatte, Kundenbezüge, Zahlungsarten und Kassenbestände zusammen. Prüfregeln unterscheiden frei verkäufliche, beratungsbedürftige, verschreibungs- oder dokumentationspflichtige Produkte und leiten erforderliche Schritte ein. Transaktionen aktualisieren Bestand und können mit Verordnung, Patientenprofil, Kundenkonto oder Abrechnungsanspruch verknüpft werden. Tagesabschluss und Berichte dokumentieren Umsatz, Zahlungen, Storno, Rückgabe, Kassenabweichungen und abgegebene Artikel.
1-2-22-29 Public Safety
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Vorbereitung, Koordination und Dokumentation öffentlicher Sicherheits- und Gefahrenabwehraufgaben. Sie verbindet Einsatzmittel, Lageinformationen, Warnung, Ressourcen, Kommunikation und organisationsübergreifende Reaktion. Die einzelnen Funktionen ordnen Waffen- und Ausrüstungsverwaltung, kritische Ereignisse, Notfallmanagement, Rettungsdienst und Feuerwehrbetrieb.
- 1-2-22-29-1 Armory Management: "Armory Management" verwaltet Waffen, Munition und sicherheitsrelevante Ausrüstung in kontrollierten Beständen. Die Leistung führt eindeutige Kennungen, Eigenschaften, Standort, Besitzer, Ausgabe, Rücknahme, Wartung und Prüffristen zusammen. Berechtigungsregeln kontrollieren, welche Personen bestimmte Gegenstände erhalten oder bearbeiten dürfen. Übergaben und Bestandsbewegungen werden mit Identität, Zeitpunkt, Zustand, Menge und Zweck dokumentiert. Inventur- und Prüfberichte zeigen Bestand, Abweichungen, überfällige Rückgaben, Wartungsbedarf und die vollständige Verwahrungshistorie.
- 1-2-22-29-2 Critical Event Management (CEM): "Critical Event Management (CEM)" koordiniert Erkennung, Kommunikation und Reaktion bei kritischen Ereignissen. Die Leistung führt Warnmeldungen, Lageinformationen, betroffene Personen und Standorte, Einsatzpläne, Aufgaben und verfügbare Ressourcen zusammen. Regeln bewerten Ereignisse und lösen abgestufte Benachrichtigungen, Eskalationen oder vordefinierte Reaktionsabläufe aus. Rückmeldungen und Lageaktualisierungen zeigen Erreichbarkeit, Sicherheit, Maßnahmenstatus und veränderte Auswirkungen. Ereignisakten dokumentieren Zeitverlauf, Entscheidungen, Kommunikation, Verantwortlichkeiten, Maßnahmen und die abschließende Nachbereitung.
- 1-2-22-29-3 Emergency Management: "Emergency Management" unterstützt Vorsorge, Bewältigung und Wiederherstellung bei größeren Notfällen und Katastrophen. Die Leistung verwaltet Gefahrenanalysen, Notfallpläne, Zuständigkeiten, Ressourcen, Schutzorte, Übungen und organisationsübergreifende Kontakte. Lagebilder verbinden Meldungen, Karten, Wetter, Infrastruktur, betroffene Bevölkerung und den Status eingesetzter Kräfte. Aufgaben- und Kommunikationsfunktionen koordinieren Alarmierung, Evakuierung, Versorgung, Hilfeanforderungen und öffentliche Information. Einsatz- und Übungsberichte dokumentieren Entscheidungen, Ressourcen, Schäden, Maßnahmen, Erkenntnisse und offene Wiederherstellungsaufgaben.
- 1-2-22-29-4 Emergency Medical Services Management: "Emergency Medical Services Management" steuert Einsatz- und Verwaltungsabläufe medizinischer Rettungsdienste. Die Leistung führt Notrufe oder Aufträge, Einsatzorte, Fahrzeuge, Besatzungen, Qualifikationen, Patienteninformationen und Zielkliniken zusammen. Disposition weist geeignete Einheiten nach Dringlichkeit, Nähe, Verfügbarkeit und benötigter Ausstattung zu. Mobile Dokumentation erfasst Zeiten, Zustand, Maßnahmen, Medikation, Transport und Übergabe an die weitere Versorgung. Auswertungen zeigen Reaktionszeiten, Einsatzvolumen, Fahrzeugauslastung, Versorgungsverlauf, Qualitätskennzahlen und offene Dokumentation.
- 1-2-22-29-5 Fire Department Management: "Fire Department Management" unterstützt Einsatzbereitschaft und Verwaltungsabläufe von Feuerwehren. Die Leistung führt Personal, Qualifikationen, Schichten, Fahrzeuge, Geräte, Standorte, Prüfungen, Übungen und Einsatzberichte zusammen. Bereitschafts- und Ressourcenplanung stellt geeignete Mannschaften sowie funktionsfähige Ausrüstung für definierte Aufgaben sicher. Einsatzdokumentation erfasst Alarmierung, Lage, Maßnahmen, Zeiten, eingesetzte Mittel, Schäden und Übergaben. Berichte zeigen Verfügbarkeit, Prüffristen, Ausbildungsstand, Einsatzleistung, Materialverbrauch und festgestellten Verbesserungsbedarf.
1-2-22-30 Public Sector
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen zur Verwaltung öffentlicher Leistungen, Finanzen, Kommunikation und demokratischer oder politischer Prozesse. Sie verbindet Bürger, Behörden, Haushaltsmittel, Beschaffung, Akten, Verkehr, Einnahmen und Beteiligung. Die einzelnen Funktionen ordnen servicebezogene, verwaltungsinterne und öffentlichkeitsbezogene Aufgaben staatlicher und kommunaler Organisationen.
- 1-2-22-30-1 Citizen Engagement: "Citizen Engagement" unterstützt den strukturierten Austausch zwischen öffentlichen Stellen und Bürgern. Die Leistung stellt Informationen, Beteiligungsformate, Umfragen, Konsultationen, Veranstaltungen und Rückmeldemöglichkeiten über digitale Kanäle bereit. Nutzer können Vorschläge einreichen, Beiträge kommentieren und den Verlauf veröffentlichter Beteiligungsverfahren verfolgen. Moderations- und Auswertungsfunktionen ordnen Themen, erkennen häufige Anliegen und dokumentieren die Behandlung eingegangener Beiträge. Berichte zeigen Reichweite, Teilnahme, Zusammensetzung, Rückmeldungen, Ergebnisse und die Reaktion der zuständigen Stelle.
- 1-2-22-30-2 Citizen Request: "Citizen Request" erfasst und bearbeitet Anliegen, Meldungen und Serviceanträge von Bürgern. Die Leistung nimmt Vorgänge über Web, mobile Anwendungen, Telefon oder persönliche Erfassung entgegen und ordnet Standort, Kategorie, Dringlichkeit und Zuständigkeit zu. Workflows verteilen Aufgaben an zuständige Organisationseinheiten und verfolgen Prüfung, Rückfrage, Maßnahme und Abschluss. Statusinformationen und Benachrichtigungen halten Antragsteller über Bearbeitungsstand und Ergebnis informiert. Auswertungen zeigen Volumen, Themen, Reaktionszeiten, offene Vorgänge, räumliche Häufungen und Servicequalität.
- 1-2-22-30-3 Government Procurement: "Government Procurement" steuert Beschaffungs- und Vergabeabläufe öffentlicher Stellen. Die Leistung führt Bedarfe, Budgets, Verfahren, Bekanntmachungen, Vergabeunterlagen, Bieterkommunikation, Angebote, Bewertungen und Verträge zusammen. Workflows setzen Zuständigkeiten, Freigaben, Fristen, Vertraulichkeit und dokumentierte Verfahrensschritte durch. Elektronische Einreichung und Öffnung sichern die kontrollierte Entgegennahme sowie unveränderte Aufbewahrung von Angeboten. Vergabeakten und Berichte dokumentieren Entscheidungen, Wertungen, Bindungen, Vertragsstatus und den vollständigen Beschaffungsvorgang.
- 1-2-22-30-4 Political Campaign: "Political Campaign" steuert Organisation, Kommunikation und Unterstützeraktivitäten politischer Wahl- oder Themenkampagnen. Die Leistung führt Kontakte, Freiwillige, Spender, Wahlgebiete, Veranstaltungen, Kommunikationskanäle, Aufgaben und zulässige Zielgruppenmerkmale zusammen. Planungsfunktionen koordinieren Ansprache, Haustür- oder Telefonaktionen, Termine, Inhalte und den Einsatz verfügbarer Ressourcen. Finanz- und Einwilligungsfunktionen dokumentieren Spenden, Ausgaben, Kontaktrechte und erforderliche Meldungen. Auswertungen zeigen Reichweite, Beteiligung, Spenden, Freiwilligeneinsatz, Gebietsaktivität und Fortschritt gegenüber Kampagnenzielen.
- 1-2-22-30-5 Public Affairs and Advocacy: "Public Affairs and Advocacy" unterstützt die Beobachtung politischer Themen und die koordinierte Interessenkommunikation gegenüber Öffentlichkeit und Entscheidungsträgern. Die Leistung führt Themen, Akteure, Institutionen, Gesetzgebungsverfahren, Positionen, Kontakte, Termine und Kommunikationsmaßnahmen zusammen. Monitoring erfasst relevante Entwicklungen und ordnet sie betroffenen Zielen, Organisationen oder Verantwortlichen zu. Arbeitsabläufe koordinieren Stellungnahmen, Gespräche, Koalitionen, Veranstaltungen und freigegebene öffentliche Botschaften. Berichte zeigen Themenstatus, Kontaktverlauf, Reichweite, Unterstützeraktivität und die Wirkung einzelner Maßnahmen.
- 1-2-22-30-6 Public Financial Management (PFM): "Public Financial Management (PFM)" steuert Haushaltsplanung, Mittelbewirtschaftung und Rechnungslegung öffentlicher Organisationen. Die Leistung verbindet Haushaltsansätze, Programme, Organisationseinheiten, Verpflichtungen, Zahlungen, Einnahmen, Vermögen und Finanzierungsquellen. Freigaben und Kontrollen prüfen Verfügbarkeit, Zweckbindung, Zuständigkeit und die Einhaltung haushaltsrechtlicher Vorgaben. Plan-Ist-Vergleiche und Prognosen zeigen Mittelabfluss, Verpflichtungen, Deckung und erwartete Jahresergebnisse. Berichte dokumentieren Haushalt, Finanzlage, Programmkosten, Abweichungen, Abschluss und erforderliche öffentliche Nachweise.
- 1-2-22-30-7 Public Records Management: "Public Records Management" verwaltet amtliche Unterlagen und Informationsbestände über ihren geregelten Lebenszyklus. Die Leistung ordnet Dokumente, Nachrichten, Akten und Datensätze nach Herkunft, Vorgang, Schutzbedarf, Aufbewahrungsfrist und Zugriffsrecht. Erfassungs- und Klassifikationsregeln übernehmen relevante Unterlagen aus Fachverfahren und sichern Kontext sowie Unverändertheit. Auskunfts-, Sperr-, Archivierungs- und Löschabläufe setzen gesetzliche und organisatorische Vorgaben nachvollziehbar um. Prüfprotokolle dokumentieren Erstellung, Zugriff, Änderung, Weitergabe, Aufbewahrung, Aussonderung und Übergabe an Archive.
- 1-2-22-30-8 Public Transportation: "Public Transportation" plant und steuert öffentlich zugängliche Verkehrsangebote. Die Leistung führt Linien, Haltestellen, Fahrpläne, Fahrzeuge, Personal, Tarife, Echtzeitpositionen und Störungsmeldungen zusammen. Planungsfunktionen stimmen Angebot, Anschlüsse, Kapazität und Ressourceneinsatz auf erwartete Nachfrage ab. Fahrgastinformationen veröffentlichen Abfahrten, Routen, Änderungen, Ausfälle und verfügbare Alternativen über geeignete Kanäle. Auswertungen zeigen Pünktlichkeit, Auslastung, Fahrleistung, Störungen, Nachfrage und die Erfüllung festgelegter Verkehrsleistungen.
- 1-2-22-30-9 Tax & Revenue Collection: "Tax & Revenue Collection" verwaltet Festsetzung, Forderung und Einzug öffentlicher Steuern, Gebühren und weiterer Einnahmen. Die Leistung führt Zahlungspflichtige, Bemessungsgrundlagen, Bescheide, Fälligkeiten, Zahlungen, Erstattungen, Rückstände und Rechtsbehelfe zusammen. Berechnungsregeln ermitteln Forderungen und berücksichtigen Befreiungen, Verzinsung, Zuschläge oder zulässige Anpassungen. Workflows unterstützen Erklärung, Prüfung, Veranlagung, Zahlung, Mahnung, Vollstreckung und die Bearbeitung von Einwendungen. Konten und Berichte dokumentieren Einnahmen, Außenstände, Bearbeitungsstatus, Entscheidungen und die vollständige Historie je Abgabenfall.
1-2-22-31 Public, Community and Civic Operations
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für gemeinschaftliche, kommunale und öffentlich zugängliche Organisationsaufgaben. Sie verbindet Personenbeziehungen, Förderungen, Auszeichnungen, Anlagen, Nachrichten, Freizeitangebote, Post, Infrastruktur, Wahlen und Umweltdaten. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Verwaltungs- und Betriebsprozesse für öffentliche Einrichtungen, Gemeinschaften und bürgerschaftliche Aktivitäten.
- 1-2-22-31-1 Alumni Management: "Alumni Management" verwaltet Beziehungen einer Bildungseinrichtung oder Organisation zu ehemaligen Angehörigen. Die Leistung führt Profile, Abschlüsse, Jahrgänge, Kontakte, Interessen, Einwilligungen, Veranstaltungen, Spenden und ehrenamtliches Engagement zusammen. Segmentierung und Kommunikationsabläufe unterstützen Netzwerke, Wiedersehen, Mentoring, Karriereangebote und Förderkampagnen. Selbstbedienungsfunktionen ermöglichen die Pflege eigener Daten, Anmeldung und Auswahl zulässiger Kontaktpräferenzen. Auswertungen zeigen Erreichbarkeit, Beteiligung, Veranstaltungsteilnahme, Engagement, Spenden und die Entwicklung einzelner Alumni-Gruppen.
- 1-2-22-31-2 Awards Management: "Awards Management" steuert Ausschreibung, Bewerbung, Bewertung und Vergabe von Preisen oder Auszeichnungen. Die Leistung führt Programme, Kategorien, Kriterien, Fristen, Bewerber, Einreichungen, Juroren und Interessenkonflikte zusammen. Prüfregeln kontrollieren Teilnahmevoraussetzungen und leiten vollständige Bewerbungen an berechtigte Bewertende weiter. Bewertungs- und Entscheidungsabläufe dokumentieren Punkte, Begründungen, Rangfolge, Gremienentscheidungen und Benachrichtigungen. Berichte zeigen Bewerbungszahlen, Bewertungsfortschritt, Ergebnisse, Zusammensetzung und den vollständigen Vergabeprozess.
- 1-2-22-31-3 Cemetery Management: "Cemetery Management" verwaltet Grabstätten, Beisetzungen und betriebliche Abläufe von Friedhöfen. Die Leistung führt Flächenpläne, Grabrechte, Verstorbene, Nutzungsberechtigte, Laufzeiten, Beisetzungen, Denkmale und Gebühren zusammen. Reservierungs- und Terminabläufe koordinieren verfügbare Grabstellen, Bestattungsunternehmen, Personal, Räumlichkeiten und erforderliche Genehmigungen. Karten und mobile Erfassung dokumentieren Lage, Zustand, Pflege, Bauarbeiten und Änderungen einzelner Grabstätten. Berichte zeigen Belegung, freie Kapazität, auslaufende Rechte, Termine, Gebühren und offene Verwaltungsaufgaben.
- 1-2-22-31-4 Grant Management: "Grant Management" steuert Förderprogramme, Anträge und bewilligte Zuwendungen über ihren gesamten Lebenszyklus. Die Leistung führt Förderziele, Budgets, Voraussetzungen, Bewerber, Anträge, Bewertungen, Bescheide, Mittelabrufe und Nachweise zusammen. Prüf- und Entscheidungsabläufe kontrollieren Förderfähigkeit, Qualität, Interessenkonflikte, Rangfolge und verfügbare Mittel. Nach Bewilligung werden Meilensteine, Ausgaben, Berichte, Änderungen und Rückforderungen gegenüber den Förderbedingungen verfolgt. Auswertungen zeigen Antragsvolumen, Bewilligungen, Mittelbindung, Programmfortschritt, Ergebnisse und offene Nachweise.
- 1-2-22-31-5 Newsroom Management: "Newsroom Management" koordiniert Themen, Inhalte und Veröffentlichungsabläufe einer Nachrichtenredaktion oder Pressestelle. Die Leistung führt Hinweise, Themenpläne, Quellen, Autoren, Texte, Medien, Termine, Freigaben und Ausgabekanäle zusammen. Redaktionsworkflows steuern Recherche, Auftrag, Entwurf, Prüfung, Faktenkontrolle, rechtliche Freigabe und Veröffentlichung. Planung zeigt aktuelle Lagen, Zuständigkeiten, Fristen und Abhängigkeiten über mehrere Formate hinweg. Auswertungen und Archive dokumentieren Veröffentlichungen, Fassungen, Korrekturen, Reichweite und die vollständige Entstehungsgeschichte eines Beitrags.
- 1-2-22-31-6 Parks and Recreation Management: "Parks and Recreation Management" steuert öffentliche Freizeitflächen, Einrichtungen, Kurse und Gemeinschaftsprogramme. Die Leistung führt Parks, Sportstätten, Räume, Ausstattung, Programme, Teilnehmende, Personal, Wartung und Gebühren zusammen. Reservierungs- und Anmeldefunktionen koordinieren Belegung, Kapazität, Berechtigung, Wartelisten und Zahlungen. Betriebsabläufe unterstützen Inspektion, Pflege, Reparatur, Veranstaltung, Schlüssel- oder Zutrittsverwaltung und Kommunikation. Berichte zeigen Nutzung, Programmbeteiligung, Einnahmen, Anlagenzustand, Wartungsbedarf und offene Aufgaben.
- 1-2-22-31-7 Postal Presort: "Postal Presort" bereitet große Sendungsmengen nach postalischen Sortier- und Einlieferungsregeln vor. Die Leistung prüft und standardisiert Adressen und ordnet Sendungen nach Zielregion, Leitweg, Format, Gewicht und gewählter Versandart. Sortierlogik bildet Bündel, Behälter und Paletten so, dass zulässige Rabatte und Übergabebedingungen erfüllt werden. Etiketten, Barcodes, Begleitlisten und elektronische Einlieferungsdaten werden für die vorbereitete Sendung erzeugt. Prüfberichte dokumentieren Adressqualität, Sortierfolge, Stückzahl, Porto, Rabatte und die vollständige Einlieferung.
- 1-2-22-31-8 Public Works: "Public Works" steuert kommunale Infrastruktur-, Wartungs- und Außendienstarbeiten. Die Leistung führt Straßen, Wege, Entwässerung, Beleuchtung, Anlagen, Grünflächen, Fahrzeuge, Personal, Aufträge und Materialien zusammen. Meldungen, Inspektionen und Wartungspläne erzeugen priorisierte Arbeitsaufträge mit Ort, Zuständigkeit und benötigten Ressourcen. Mobile Funktionen unterstützen Navigation, Zeiterfassung, Fotodokumentation, Materialverbrauch und Abschlussmeldung vor Ort. Lagebilder und Berichte zeigen Anlagenzustand, Auftragsbestand, Reaktionszeiten, Kosten, Ressourceneinsatz und wiederkehrende Mängel.
- 1-2-22-31-9 Smart Cities: "Smart Cities" verbinden städtische Sensoren, Anlagen und Datenplattformen für eine integrierte kommunale Steuerung. Die Leistung übernimmt Informationen zu Verkehr, Umwelt, Energie, Beleuchtung, Wasser, Abfall, Sicherheit oder Infrastruktur aus freigegebenen Quellen. Gemeinsame Datenmodelle und Lagebilder machen räumliche Zusammenhänge, Betriebszustände und Entwicklungen über Fachgrenzen hinweg sichtbar. Regeln und Analysen können Warnungen oder zulässige Steuerungsmaßnahmen für angebundene Systeme auslösen. Governance und Protokolle dokumentieren Datenherkunft, Zugriffe, Entscheidungen, Automatisierung und die Wirkung städtischer Maßnahmen.
- 1-2-22-31-10 Voting Management: "Voting Management" unterstützt administrative Abläufe bei Wahlen und Abstimmungen. Die Leistung führt Wahlberechtigte, Bezirke, Stimmorte, Briefwahlvorgänge, Kandidaturen, Wahlhelfende, Materialien und Termine zusammen. Planungs- und Prüfverfahren koordinieren Registrierung, Benachrichtigung, Ausstattung, Schulung, Ausgabe und Rücknahme sensibler Unterlagen. Ergebnisabläufe erfassen und konsolidieren bestätigte Zählwerte mit kontrollierten Freigaben und nachvollziehbaren Korrekturen. Prüfprotokolle dokumentieren Zuständigkeiten, Materialketten, Eingaben, Prüfungen, Veröffentlichungen und den vollständigen administrativen Wahlverlauf.
- 1-2-22-31-11 Weather Data: "Weather Data" deckt digitale Dienste zur Bereitstellung beobachteter, abgeleiteter und prognostizierter Informationen über atmosphärische Bedingungen ab. Die Leistung umfasst geeignete Größen wie Temperatur, Niederschlag, Wind, Luftdruck, Feuchte, Bewölkung und Warnereignisse mit räumlichem sowie zeitlichem Bezug. Qualitätsverfahren prüfen Messquellen, Vollständigkeit, Plausibilität, Aktualität und Unsicherheit der bereitgestellten Werte. Schnittstellen und Datenlieferungen unterstützen Karten, Vorhersagen, Planung, Betrieb und automatisierte Entscheidungen in angebundenen Anwendungen. Metadaten dokumentieren Quelle, Mess- oder Modellverfahren, Auflösung, Gültigkeitszeitraum und bekannte Einschränkungen.
1-2-22-32 Real Estate
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Vermittlung, Nutzung, Verwaltung und wirtschaftliche Steuerung von Immobilien. Sie verbindet Objekte, Flächen, Eigentümer, Bewohner, Interessenten, Verträge, Zugänge, Zahlungen, Instandhaltung und Investitionen. Die einzelnen Funktionen ordnen spezialisierte Abläufe von Vermarktung und Besichtigung bis zu Mietverwaltung, Arbeitsplatzsteuerung, Titelbearbeitung und Ferienvermietung.
- 1-2-22-32-1 AI Virtual Staging: "AI Virtual Staging" erzeugt mithilfe künstlicher Intelligenz möblierte oder gestalterisch veränderte Ansichten leerer beziehungsweise bestehender Räume. Die Leistung erkennt Raumstruktur, Perspektive, Oberflächen und vorhandene Objekte in bereitgestellten Immobilienbildern. Nutzer wählen Einrichtungsstil, Raumfunktion und gewünschte Änderungen innerhalb kontrollierter Gestaltungsparameter. Erzeugte Darstellungen erhalten Bildgeometrie und kennzeichnen ihren virtuellen Charakter für eine transparente Vermarktung. Fassungen und Exporte dokumentieren Ausgangsbild, Auswahl, Bearbeitung und die zur Veröffentlichung freigegebene Visualisierung.
- 1-2-22-32-2 Brokerage Management: "Brokerage Management" steuert administrative und vertriebliche Abläufe eines Immobilienmaklerunternehmens. Die Leistung führt Makler, Lizenzen, Objekte, Interessenten, Aufträge, Besichtigungen, Angebote, Transaktionen, Provisionen und Dokumente zusammen. Rollen und Workflows koordinieren Akquise, Vermarktung, Nachverfolgung, Vertragsprüfung, Abschluss und die Einhaltung interner Vorgaben. Provisions- und Abrechnungsfunktionen verteilen Erlöse nach vereinbarten Beteiligungen und dokumentieren Auszahlungen. Auswertungen zeigen Pipeline, Objektbestand, Abschlussquote, Umsatz, Maklerleistung und offene Transaktionsschritte.
- 1-2-22-32-3 Community Association Management: "Community Association Management" verwaltet Eigentümergemeinschaften, Wohnanlagen und gemeinschaftlich genutzte Immobilienstrukturen. Die Leistung führt Einheiten, Eigentümer, Bewohner, Beiträge, Budgets, Beschlüsse, Regeln, Dienstleister, Anlagen und Arbeitsaufträge zusammen. Portale unterstützen Zahlungen, Meldungen, Dokumentenzugriff, Reservierungen, Kommunikation und die Teilnahme an Versammlungen. Verwaltungsabläufe koordinieren Beitragseinzug, Wirtschaftsplanung, Instandhaltung, Regelverstöße, Abstimmungen und Gremienarbeit. Berichte zeigen Finanzlage, Außenstände, Maßnahmen, Beschlüsse, Anlagenstatus und offene Anliegen der Gemeinschaft.
- 1-2-22-32-4 Home Inspection Management: "Home Inspection Management" steuert Terminierung, Durchführung und Berichterstellung bei Immobilieninspektionen. Die Leistung führt Auftraggeber, Objekt, Prüfer, Prüfumfang, Checklisten, Termine, Fotos und festgestellte Zustände zusammen. Mobile Erfassung dokumentiert Bauteile, Systeme, Mängel, Messwerte, Kommentare und Empfehlungen unmittelbar am Objekt. Vorlagen erzeugen strukturierte Berichte mit nachvollziehbaren Befunden und freigegebenen Bildnachweisen. Auftrags- und Abrechnungsfunktionen zeigen Inspektionsstatus, Bearbeitungszeit, Auslastung, Zahlung und übermittelte Endberichte.
- 1-2-22-32-5 Integrated Workplace Management Systems (IWMS): "Integrated Workplace Management Systems (IWMS)" integrieren die Planung und Verwaltung von Flächen, Arbeitsplätzen, Immobilien, Anlagen und zugehörigen Leistungen. Die Leistung verbindet Standorte, Grundrisse, Belegung, Mietverträge, Wartung, Umzüge, Nachhaltigkeitsdaten und Serviceanforderungen. Reservierungs- und Belegungsfunktionen steuern Räume sowie Arbeitsplätze und machen tatsächliche Nutzung sichtbar. Portfolio- und Lebenszyklusprozesse koordinieren Kosten, Kapazitäten, Projekte, Instandhaltung und strategische Flächenentscheidungen. Gesamtberichte zeigen Auslastung, Betriebskosten, Anlagenzustand, Vertragsverpflichtungen, Energiekennzahlen und künftigen Flächenbedarf.
- 1-2-22-32-6 Lease Accounting: "Lease Accounting" bildet Leasing- und Mietverträge nach geltenden Rechnungslegungsvorgaben finanziell ab. Die Leistung führt Vertragslaufzeit, Zahlungen, Optionen, Zinssätze, Anreize, Änderungen und zugehörige Vermögenswerte zusammen. Berechnungen ermitteln Verpflichtungen, Nutzungsrechte, Zins, Abschreibung und periodische Buchungen. Ereignisse wie Verlängerung, Indexierung, Flächenänderung oder vorzeitige Beendigung lösen nachvollziehbare Neubewertungen aus. Abschluss- und Prüfberichte dokumentieren Annahmen, Berechnungen, Buchungssätze, Fälligkeiten und erforderliche Anhangangaben.
- 1-2-22-32-7 Lease Administration: "Lease Administration" verwaltet operative Inhalte und Fristen von Miet- und Leasingverträgen. Die Leistung führt Parteien, Flächen oder Objekte, Laufzeiten, Mieten, Nebenkosten, Sicherheiten, Optionen, Pflichten und Dokumente zusammen. Kalender und Warnungen überwachen Kündigung, Verlängerung, Anpassung, Prüfung und weitere vertragliche Termine. Zahlungs- und Abstimmungsfunktionen vergleichen Forderungen, Indexierungen, Betriebskosten und tatsächlich geleistete Beträge. Portfolioansichten zeigen Vertragsbestand, Fristen, Flächen, Zahlungen, Verpflichtungen und offene Bearbeitungspunkte.
- 1-2-22-32-8 Multiple Listing Service (MLS): "Multiple Listing Service (MLS)" führt standardisierte Immobilienangebote mehrerer berechtigter Marktteilnehmer in einem gemeinsamen Datenbestand. Die Leistung verwaltet Objektmerkmale, Standort, Preis, Status, Bilder, Dokumente, anbietende Stelle und Regeln der Zusammenarbeit. Eingabe- und Qualitätsprüfungen sichern Pflichtangaben, Aktualität, zulässige Darstellung und nachvollziehbare Statusänderungen. Such-, Vergleichs- und Austauschfunktionen stellen freigegebene Angebote Maklern, angeschlossenen Anwendungen und ausgewählten öffentlichen Kanälen bereit. Protokolle dokumentieren Veröffentlichung, Änderung, Zugriff, Statusverlauf und beteiligte Vermittler eines Angebots.
- 1-2-22-32-9 Package Tracking: "Package Tracking" verfolgt Sendungen von der Annahme in einem Gebäude bis zur Übergabe an den vorgesehenen Empfänger. Die Leistung erfasst Paketkennung, Zustelldienst, Empfänger, Standort, Zeitpunkt, Größe und gegebenenfalls besondere Aufbewahrungsanforderungen. Benachrichtigungen informieren Bewohner oder Beschäftigte über Eingang, Abholort und verbleibende Aufbewahrungsfrist. Ausgabe wird durch Identitäts- oder Abholnachweis bestätigt und aktualisiert den Sendungsstatus. Berichte zeigen eingegangene, ausgegebene, überfällige oder nicht zuordenbare Pakete und die vollständige Übergabekette.
- 1-2-22-32-10 Property Access Management: "Property Access Management" steuert zeitlich und räumlich begrenzte Zugänge zu Immobilien und einzelnen Nutzungseinheiten. Die Leistung führt Personen, Rollen, Türen, Räume, Berechtigungen, Schlüssel oder digitale Zugangsmittel und Gültigkeitszeiträume zusammen. Workflows unterstützen Ausgabe, Änderung, temporäre Freigabe, Besucherzugang, Rückgabe und sofortigen Entzug. Schnittstellen können elektronische Schließsysteme, Gegensprechanlagen und Buchungs- oder Mietdaten kontrolliert einbinden. Zugriffsprotokolle dokumentieren Berechtigungsänderungen, Zutrittsversuche, Störungen und verantwortliche Freigaben.
- 1-2-22-32-11 Property Intelligence: "Property Intelligence" verbindet Immobilien-, Standort- und Marktdaten für die Bewertung von Objekten und Investitionsentscheidungen. Die Leistung führt Eigentum, Nutzung, Flächen, Transaktionen, Mieten, Demografie, Infrastruktur, Risiken und vergleichbare Objekte zusammen. Karten, Kennzahlen und Modelle machen Lagequalität, Preisentwicklung, Nachfrage, Exposition und Entwicklungspotenzial sichtbar. Szenarien bewerten Auswirkungen veränderter Nutzung, Marktannahmen, Kosten oder Umfeldentwicklungen auf Wert und Ertrag. Berichte dokumentieren Datenquellen, Aktualität, Annahmen, Vergleichswerte und die abgeleiteten Erkenntnisse.
- 1-2-22-32-12 Property Management: "Property Management" steuert den laufenden kaufmännischen und technischen Betrieb vermieteter Immobilien. Die Leistung führt Objekte, Einheiten, Eigentümer, Mieter, Verträge, Zahlungen, Kautionen, Betriebskosten und Instandhaltungsaufträge zusammen. Portale und Workflows unterstützen Vermietung, Übergabe, Kommunikation, Schadensmeldung, Dienstleisterbeauftragung und Vertragsänderungen. Zahlungs- und Abrechnungsfunktionen überwachen Forderungen, Zahlungseingänge, Umlagen und Auszahlungen an Eigentümer. Berichte zeigen Belegung, Außenstände, Einnahmen, Kosten, Maßnahmen, Vertragsfristen und den Zustand des verwalteten Bestands.
- 1-2-22-32-13 Real Estate Activities Management: "Real Estate Activities Management" koordiniert unterschiedliche operative Tätigkeiten eines Immobilienunternehmens über einzelne Objekte und Geschäftsbereiche hinweg. Die Leistung verbindet Akquisition, Entwicklung, Vermietung, Verwaltung, Instandhaltung, Veräußerung, Termine, Zuständigkeiten und Dokumente. Prozessvorlagen führen Vorgänge von der ersten Prüfung über Freigaben und Vertragsabschlüsse bis zur Übergabe oder Beendigung. Aufgaben- und Ressourcensteuerung macht Abhängigkeiten, Fristen, verantwortliche Personen und erforderliche Nachweise sichtbar. Gesamtübersichten zeigen Status, Kosten, Erlöse, Risiken und offene Entscheidungen des Immobilienportfolios.
- 1-2-22-32-14 Real Estate CRM: "Real Estate CRM" verwaltet Beziehungen zu Eigentümern, Interessenten, Käufern, Mietern, Investoren und weiteren Immobilienkontakten. Die Leistung führt Kontaktangaben, Suchprofile, Objekte, Anfragen, Besichtigungen, Kommunikation, Angebote und Einwilligungen zusammen. Zuordnungsfunktionen gleichen verfügbare Immobilien mit Lage-, Preis-, Flächen- und Ausstattungswünschen ab. Workflows unterstützen Nachverfolgung, Terminierung, Dokumentversand und die Entwicklung eines Kontakts bis zum Vertragsabschluss. Auswertungen zeigen Nachfrage, Kontaktaktivität, Vermittlungspipeline, Abschlusswahrscheinlichkeit und Herkunft erfolgreicher Anfragen.
- 1-2-22-32-15 Real Estate Investment Management: "Real Estate Investment Management" unterstützt die wirtschaftliche Steuerung direkter und indirekter Immobilieninvestitionen. Die Leistung führt Objekte, Beteiligungen, Finanzierungen, Bewertungen, Mietdaten, Budgets, Zahlungsströme und Investitionsannahmen zusammen. Modelle berechnen Rendite, Kapitalwert, Verschuldung, Liquidität und Ergebnisse verschiedener Erwerbs-, Entwicklungs- oder Veräußerungsszenarien. Portfoliofunktionen vergleichen Regionen, Nutzungsarten, Laufzeiten und Risiken und überwachen vereinbarte Anlagegrenzen. Berichte dokumentieren Plan-Ist-Abweichungen, Wertentwicklung, Ausschüttungen, Verpflichtungen und die Entscheidungsgrundlagen jeder Investition.
- 1-2-22-32-16 Real Estate License Education: "Real Estate License Education" vermittelt und dokumentiert Lerninhalte für den Erwerb oder Erhalt immobilienbezogener Berufszulassungen. Die Leistung stellt Kurse zu Recht, Finanzierung, Bewertung, Vermittlung, Ethik und regionalen Berufspflichten bereit. Lernpfade ordnen vorgeschriebene Inhalte, Unterrichtsstunden, Übungen und Prüfungen den jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen zu. Fortschritts- und Identitätskontrollen belegen Teilnahme, Bearbeitungszeit, Prüfungsergebnis und fristgerechten Abschluss. Bescheinigungen und Exporte unterstützen Lernende sowie zuständige Stellen bei Antrag, Verlängerung und Nachweis der Fortbildung.
- 1-2-22-32-17 Real Estate Marketing: "Real Estate Marketing" erstellt und steuert Vermarktungsmaßnahmen für Immobilien, Projekte und immobilienbezogene Leistungen. Die Leistung verbindet Objektangaben, Zielgruppen, Bilder, Grundrisse, Texte, Termine, Kampagnen und Veröffentlichungskanäle. Vorlagen erzeugen konsistente Exposés, Anzeigen, Landingpages, E-Mails und Beiträge aus freigegebenen Bestandsdaten. Kampagnensteuerung verteilt Inhalte, verwaltet Anfragen und ordnet Reaktionen dem beworbenen Objekt sowie ihrer Quelle zu. Analysen zeigen Reichweite, Interaktion, qualifizierte Kontakte, Besichtigungen, Kosten und die Vermarktungsdauer einzelner Angebote.
- 1-2-22-32-18 Real Estate Virtual Tour: "Real Estate Virtual Tour" erstellt interaktiv begehbare Darstellungen von Immobilien aus Foto-, Video- oder räumlichen Aufnahmedaten. Die Leistung verbindet panoramische Standpunkte, Grundrisse, Räume, Blickrichtungen und ergänzende Objektinformationen. Besucher bewegen sich zwischen festgelegten Positionen und können Markierungen, Maße, Medien oder Erläuterungen aufrufen. Bearbeitungsfunktionen steuern Bildqualität, Navigationspfade, Datenschutzmaskierung und die Freigabe einzelner Bereiche. Veröffentlichungen dokumentieren Tourfassung, zugehöriges Objekt, Zugriffsweg und Nutzungsdaten wie Aufrufe, Verweildauer und betrachtete Räume.
- 1-2-22-32-19 Rental Payment: "Rental Payment" wickelt Mietzahlungen und zugehörige Zahlungsinformationen zwischen Mietern und Vermietern ab. Die Leistung übernimmt Betrag, Fälligkeit, Mietkonto, Zahlungsart, Verwendungszweck und gegebenenfalls wiederkehrende Zahlungsaufträge. Prüfungen ordnen eingehende Beträge der richtigen Einheit und Forderung zu und kennzeichnen Teil-, Fehl- oder verspätete Zahlungen. Bestätigungen, Erinnerungen, Gebühren und Rückerstattungen werden nach festgelegten Regeln ausgelöst und an angebundene Buchhaltungsprozesse übergeben. Übersichten zeigen offene und beglichene Mieten, Transaktionsstatus, Zahlungszeitpunkte, Rücklastschriften und die vollständige Zahlungshistorie.
- 1-2-22-32-20 Self-Storage Facility Management: "Self-Storage Facility Management" steuert Vermietung und Betrieb gewerblich angebotener Lagereinheiten. Die Leistung führt Standorte, Boxen, Größen, Verfügbarkeit, Kunden, Verträge, Preise, Versicherungen, Zahlungen und Zutrittsrechte zusammen. Buchungs- und Einzugsprozesse unterstützen Reservierung, Identitätsprüfung, Vertragsabschluss, wiederkehrende Abrechnung und Kündigung. Die Kopplung mit Zugangstechnik kann Berechtigungen abhängig von Vertrags- und Zahlungsstatus erteilen oder sperren. Betriebsberichte zeigen Belegung, Umsatz, Außenstände, Auszüge, Wartungsbedarf und die Nutzung einzelner Einheitstypen.
- 1-2-22-32-21 Title Production: "Title Production" erstellt und verwaltet Unterlagen zur Prüfung und Übertragung von Rechten an Immobilien. Die Leistung führt Grundstück, Beteiligte, Eigentumskette, Belastungen, Urkunden, Registerfunde, Prüfungen und Abschlussdokumente zusammen. Rechercheabläufe sammeln relevante Einträge und kennzeichnen widersprüchliche, fehlende oder klärungsbedürftige Rechtsinformationen. Vorlagen und Freigaben unterstützen die Erstellung von Titelberichten, Versicherungsunterlagen und Dokumenten für den Eigentumsübergang. Prüfpfade dokumentieren Quellen, Bearbeitung, Ausnahmen, Korrekturen und die freigegebene Fassung jedes Vorgangs.
- 1-2-22-32-22 Vacation Rental Management: "Vacation Rental Management" steuert Vermarktung, Buchung und Betrieb kurzzeitig vermieteter Ferienunterkünfte. Die Leistung führt Objekte, Einheiten, Verfügbarkeiten, Preise, Gäste, Reservierungen, Zahlungen, Regeln und Reinigungsaufgaben zusammen. Kalenderabgleich verteilt freie Zeiträume und Änderungen konsistent über angebundene Buchungskanäle. Automatisierte Abläufe unterstützen Gästekommunikation, Check-in, Zugang, Kaution, Reinigung, Schadensbearbeitung und Bewertung. Auswertungen zeigen Belegung, Tagesrate, Erlös, Kanalleistung, Betriebskosten und die Qualität des Gästeerlebnisses.
1-2-22-33 Sports
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für sportliche Entwicklung, Wettkampfbetrieb und die wirtschaftliche Organisation des Sports. Sie verbindet Athleten, Mannschaften, Ligen, Spielstätten, Leistungsdaten, Termine, Ergebnisse, Partner und Zielgruppen. Die einzelnen Funktionen ordnen Betreuung, Wettbewerbe, elektronische Sportarten, Golfbetrieb, Ligaverwaltung, Vermarktungsanalysen und Leistungsdiagnostik.
- 1-2-22-33-1 Athlete Management: "Athlete Management" bündelt die sportliche, medizinische und organisatorische Betreuung einzelner Athleten. Die Leistung führt Profile, Trainingspläne, Belastungen, Testergebnisse, Gesundheitsangaben, Verfügbarkeiten, Ziele und Betreuungsmaßnahmen zusammen. Trainer und Fachkräfte dokumentieren Einheiten, Rückmeldungen, Verletzungen, Rehabilitation und die Freigabe für Training oder Wettkampf. Rollen und Vertraulichkeitsregeln begrenzen sensible Informationen auf die jeweils zuständigen Personen. Verlaufsansichten zeigen Entwicklung, Belastungsverteilung, Beschwerden, Zielerreichung und anstehende Maßnahmen.
- 1-2-22-33-2 Athletic Competition Management: "Athletic Competition Management" organisiert sportliche Wettbewerbe von der Ausschreibung bis zur bestätigten Ergebnisliste. Die Leistung führt Disziplinen, Klassen, Teilnehmende, Meldungen, Startzeiten, Wettkampfstätten, Offizielle und Regeln zusammen. Setz-, Lauf- oder Spielplanfunktionen erzeugen Begegnungen und berücksichtigen Qualifikation, Kapazität sowie zeitliche Abhängigkeiten. Erfassung und Prüfung verarbeiten Zeiten, Punkte, Platzierungen, Strafen, Rekorde und Einsprüche. Veröffentlichungen stellen Startlisten, Zwischenstände und freigegebene Ergebnisse bereit und dokumentieren alle Änderungen nachvollziehbar.
- 1-2-22-33-3 eSports Management: "eSports Management" steuert Mannschaften, Turniere und Betriebsabläufe im elektronischen Wettkampfsport. Die Leistung führt Spieler, Teams, Spiele, Rollen, Kader, Trainings, Begegnungen, Plattformkonten und Regelwerke zusammen. Turnierfunktionen verwalten Anmeldung, Setzung, Spielplan, Serverzuordnung, Ergebnisübermittlung und Streitfälle. Teamsteuerung unterstützt Verträge, Verfügbarkeit, Trainingsplanung, Leistungsdaten und Kommunikation mit Spielern oder Betreuern. Übersichten zeigen Tabellen, Matchhistorie, Kaderstatus, Zuschauerkennzahlen, Preisgelder und offene organisatorische Aufgaben.
- 1-2-22-33-4 Golf Management: "Golf Management" unterstützt den Betrieb von Golfanlagen und die Verwaltung ihrer spielbezogenen Angebote. Die Leistung verbindet Mitglieder, Gäste, Abschlagszeiten, Plätze, Turniere, Unterricht, Fahrzeuge, Gastronomie und Gebühren. Reservierungsregeln ordnen Startzeiten nach Gruppengröße, Spielberechtigung, Platzkapazität und festgelegten Nutzungsrechten zu. Turnier- und Handicapfunktionen verarbeiten Meldungen, Runden, Ergebnisse, Wertungen und veröffentlichte Ranglisten. Betriebsberichte zeigen Auslastung, Spielaufkommen, Mitgliedschaft, Einnahmen, Platzpflege und die Nutzung ergänzender Einrichtungen.
- 1-2-22-33-5 Sports League Management: "Sports League Management" verwaltet den wiederkehrenden Spielbetrieb einer Liga über Saisons und Wettbewerbsstufen hinweg. Die Leistung führt Vereine, Mannschaften, Spieler, Spielstätten, Staffeln, Begegnungen, Schiedsrichter und Ordnungen zusammen. Spielpläne berücksichtigen Heimrechte, Verfügbarkeiten, Entfernungen, Pausen und konkurrierende Belegungen. Ergebnis- und Disziplinarverfahren aktualisieren Tabellen, Sperren, Wertungen, Auf- oder Abstiegsentscheidungen und veröffentlichte Statistiken. Portale unterstützen Meldungen, Kommunikation und Dokumente, während Prüfprotokolle Änderungen am offiziellen Spielbetrieb festhalten.
- 1-2-22-33-6 Sports Marketing Intelligence: "Sports Marketing Intelligence" analysiert Zielgruppen, Reichweiten und wirtschaftliche Wirkungen sportbezogener Vermarktung. Die Leistung verbindet Daten zu Fans, Mediennutzung, Veranstaltungen, Sponsoren, Kampagnen, Verkäufen und digitalen Interaktionen. Segmentierungen machen Interessen, Bindung, regionale Verteilung und Reaktionen auf Mannschaften, Athleten oder Inhalte sichtbar. Bewertungsmodelle vergleichen Sponsoringrechte, Werbeflächen und Aktivierungen anhand vereinbarter Leistungskennzahlen. Berichte zeigen Kontaktchancen, Medienwert, Kampagnenergebnis, Markenwirkung und die Entwicklung relevanter Fangruppen.
- 1-2-22-33-7 Sports Performance Analytics: "Sports Performance Analytics" wertet Trainings- und Wettkampfdaten zur Beurteilung sportlicher Leistung aus. Die Leistung verbindet Messwerte aus Beobachtung, Video, Ortung, Sensorik, Tests und manuell erfassten Ereignissen. Analysen berechnen belastungs-, technik-, taktikorientierte oder positionsbezogene Kennzahlen und vergleichen sie über Athleten und Zeiträume. Visualisierungen unterstützen Trainer bei der Erkennung von Mustern, Leistungsabfällen, Stärken und möglichen Überlastungsrisiken. Ausgaben dokumentieren Datenquelle, Messzeitpunkt, Berechnung, Vergleichsgruppe und die Grundlage abgeleiteter Trainingsentscheidungen.
1-2-22-34 Telecommunications
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Kunden-, Erlös- und Kostenprozesse in der Telekommunikation. Sie verbindet Kommunikationsdienste, Verträge, Nutzung, Tarife, Rechnungen, Geräte, Anbieter und organisatorische Zuordnungen. Die einzelnen Funktionen ordnen die Leistungsabrechnung von Kommunikationsanbietern sowie die Kontrolle allgemeiner und speziell mobiler Telekommunikationsausgaben.
- 1-2-22-34-1 Communications Service Provider Revenue and Customer Management: "Communications Service Provider Revenue and Customer Management" steuert Kunden- und Erlösprozesse von Anbietern elektronischer Kommunikationsdienste. Die Leistung führt Kunden, Anschlüsse, Produkte, Tarife, Verträge, Nutzung, Guthaben, Rechnungen und Zahlungen zusammen. Bestell- und Aktivierungsabläufe koordinieren Bereitstellung, Änderung, Bündelung, Sperrung und Beendigung gebuchter Dienste. Abrechnungslogik bewertet verbrauchs- oder zeitbezogene Ereignisse und verarbeitet Rabatte, Steuern, Gutschriften und Forderungen. Analysen zeigen Kundenbestand, Nutzung, Umsatz, Zahlungsstatus, Abwanderung und die Wirtschaftlichkeit angebotener Leistungen.
- 1-2-22-34-2 Telecom Expense Management (TEM): "Telecom Expense Management (TEM)" kontrolliert Verträge, Bestände und Ausgaben für Festnetz-, Daten- und weitere Telekommunikationsleistungen einer Organisation. Die Leistung führt Anbieter, Standorte, Leitungen, Dienste, Tarife, Bestellungen, Rechnungen und Kostenstellen zusammen. Rechnungsprüfung gleicht berechnete Positionen mit Vertrag, Bestellung, Bestand und tatsächlicher Nutzung ab. Workflows unterstützen Beanstandung, Genehmigung, Zahlung, Vertragsoptimierung und die Stilllegung nicht benötigter Anschlüsse. Berichte zeigen Gesamtkosten, Abweichungen, Einsparungen, Vertragsfristen und die verursachungsgerechte Verteilung der Ausgaben.
- 1-2-22-34-3 Wireless Expense Management (WEM): "Wireless Expense Management (WEM)" verwaltet mobile Kommunikationsbestände und die daraus entstehenden Ausgaben. Die Leistung führt Mobilfunkverträge, Rufnummern, SIM-Karten, Geräte, Nutzer, Tarife, Verbrauch und Rechnungen zusammen. Nutzungsanalysen erkennen unpassende Tarifzuordnungen, ungenutzte Anschlüsse, Roamingkosten und ungewöhnliche Mehrverbräuche. Lebenszyklusabläufe unterstützen Bestellung, Ausgabe, Wechsel, Sperrung, Rückgabe und die Zuordnung mobiler Ressourcen. Übersichten zeigen Bestand, monatliche Kosten, Verbrauch, Vertragsbindung, Ausnahmen und Einsparpotenziale je Organisationseinheit.
1-2-22-35 Transportation and Marine
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Straßenverkehr, Transportbetriebe, Hafenanlagen und maritime Bewegungen. Sie verbindet Fahrzeuge, Schiffe, Ladepunkte, Fahrten, Ladung, Terminals, Liegeplätze, Werkstätten, Fahrgäste und Betriebsressourcen. Die einzelnen Funktionen ordnen Ladeinfrastruktur, Hafen- und Marinabetrieb, Nutzfahrzeuginstandhaltung, Personenbeförderung, Terminalsteuerung, Straßengüterverkehr und Schiffsverfolgung.
- 1-2-22-35-1 EV Charging Management: "EV Charging Management" steuert den Betrieb und die Nutzung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Die Leistung führt Ladepunkte, Standorte, Anschlüsse, Nutzer, Fahrzeuge, Tarife, Ladevorgänge, Energiebezug und Störungen zusammen. Autorisierungs- und Abrechnungsfunktionen starten Sitzungen, erfassen geladene Energie und ordnen Kosten dem richtigen Vertrag zu. Lastmanagement verteilt verfügbare Leistung nach Netzgrenzen, Prioritäten, Abfahrtszeiten und dem Zustand angeschlossener Fahrzeuge. Betriebsansichten zeigen Verfügbarkeit, Auslastung, Energie, Erlöse, Fehler und erforderliche Wartungsmaßnahmen.
- 1-2-22-35-2 Harbor Operations: "Harbor Operations" koordiniert Schiffsanläufe und betriebliche Abläufe eines See- oder Binnenhafens. Die Leistung führt Schiffe, Fahrpläne, Liegeplätze, Tiefgänge, Lotsen, Schlepper, Ladung, Sicherheitsauflagen und Hafendienstleistungen zusammen. Anlaufplanung weist Zeitfenster und Ressourcen unter Berücksichtigung von Größe, Ladungsart, Tide und infrastrukturellen Grenzen zu. Lagebilder verfolgen Ankunft, Einfahrt, Festmachen, Umschlag, Versorgung, Abfahrt und auftretende Abweichungen. Berichte dokumentieren Liegezeit, Ressourceneinsatz, Gebühren, Störungen, Umweltangaben und die vollständige Abwicklung jedes Anlaufs.
- 1-2-22-35-3 Heavy-Duty Repair Management: "Heavy-Duty Repair Management" steuert Wartung und Reparatur schwerer Nutzfahrzeuge sowie ihrer Aufbauten und Aggregate. Die Leistung führt Fahrzeuge, Laufleistungen, Diagnosewerte, Inspektionen, Arbeitsaufträge, Mechaniker, Ersatzteile und Gewährleistungen zusammen. Werkstattplanung ordnet Hebeplätze, Qualifikationen, Teile und Zeitfenster nach Dringlichkeit und Einsatzplanung zu. Mobile und stationäre Dokumentation erfasst Befund, Arbeitsschritte, Messwerte, Teileverbrauch und abschließende Funktionsprüfung. Auswertungen zeigen Stillstandszeit, Reparaturkosten, Ausfallursachen, Teilebedarf, Wartungstreue und die Zuverlässigkeit der Flotte.
- 1-2-22-35-4 Marina Management: "Marina Management" verwaltet Liegeplätze, Kunden und Betriebsleistungen eines Sportboot- oder Yachthafens. Die Leistung führt Boote, Abmessungen, Eigentümer, Liegeplätze, Reservierungen, Verträge, Versorgungsanschlüsse und Gebühren zusammen. Belegungsplanung ordnet Wasser- oder Landplätze nach Länge, Breite, Tiefgang, Zeitraum und benötigter Infrastruktur zu. Betriebsabläufe unterstützen Ankunft, Zugang, Energie- und Wasserverbrauch, Serviceaufträge, Winterlager und Abrechnung. Übersichten zeigen freie Plätze, Belegung, Fälligkeiten, Verbrauch, Wartungsbedarf und anstehende Bootsbewegungen.
- 1-2-22-35-5 Non-Emergency Medical Transportation (NEMT): "Non-Emergency Medical Transportation (NEMT)" organisiert planbare Krankenfahrten für Personen ohne akuten Rettungsbedarf. Die Leistung führt Fahrgäste, Mobilitäts- und Betreuungsanforderungen, Abholorte, Behandlungszeiten, Fahrzeuge, Fahrer und Kostenträger zusammen. Disposition bündelt Fahrten und berücksichtigt Rollstuhlplätze, Begleitpersonen, zulässige Wartezeiten und die Eignung des Fahrzeugs. Statusmeldungen dokumentieren Annahme, Anfahrt, Abholung, Übergabe, Rückfahrt und begründete Abweichungen. Abrechnungs- und Qualitätsberichte zeigen erbrachte Fahrten, Pünktlichkeit, Ausfälle, Wegstrecken, Genehmigungen und Nachweise gegenüber Kostenträgern.
- 1-2-22-35-6 Taxi and Limousine Management: "Taxi and Limousine Management" steuert Buchung, Disposition und Abrechnung gewerblicher Personenbeförderung. Die Leistung führt Fahrgäste, Aufträge, Abhol- und Zielorte, Fahrzeuge, Fahrer, Verfügbarkeit, Tarife und Zahlungen zusammen. Dispositionslogik weist Fahrten nach Nähe, Fahrzeugklasse, Kapazität, Vorbestellung und besonderen Kundenanforderungen zu. Fahrerfunktionen unterstützen Navigation, Statusmeldung, Fahrpreisermittlung, Beleg und Kommunikation mit der Zentrale. Auswertungen zeigen Fahrtenzahl, Besetzt- und Leerzeiten, Umsatz, Pünktlichkeit, Auslastung und die Leistung einzelner Fahrzeuge oder Schichten.
- 1-2-22-35-7 Terminal Operating Systems (TOS): "Terminal Operating Systems (TOS)" steuern den Umschlag und die Lagerbewegungen in Güterterminals. Die Leistung führt Schiffe, Züge, Lastkraftwagen, Ladeeinheiten, Stellplätze, Krane, Tore, Aufträge und Gefahrgutangaben zusammen. Planungsfunktionen ordnen Ankunft, Entladung, Zwischenlagerung und Weitertransport nach Kapazität und Priorität. Gerätesteuerung und mobile Arbeitsaufträge koordinieren Container- oder Stückgutbewegungen und bestätigen jede Standortänderung. Lagebilder zeigen Bestände, Verkehrsströme, Geräteeinsatz, Durchsatz, Verweilzeiten und betriebliche Konflikte.
- 1-2-22-35-8 Trucking Management: "Trucking Management" koordiniert Aufträge, Fahrzeuge und Fahrer im Straßengüterverkehr. Die Leistung führt Sendungen, Abhol- und Lieferstellen, Zeitfenster, Zugmaschinen, Auflieger, Fahrer, Frachtdokumente und Kosten zusammen. Disposition bildet Touren unter Beachtung von Kapazität, Lenkzeiten, Gefahrgut, Maut, Entfernung und Kundenanforderungen. Telematik- und Fahrerstatus aktualisieren Position, Fahrfortschritt, Ankunft, Übergabe und auftretende Verzögerungen. Abrechnung und Analysen zeigen Frachtleistung, Auslastung, Leerkilometer, Kraftstoffverbrauch, Pünktlichkeit und Deckungsbeitrag.
- 1-2-22-35-9 Vessel Tracking: "Vessel Tracking" erfasst und visualisiert Positionen sowie Bewegungen von Schiffen. Die Leistung verbindet Identität, Position, Kurs, Geschwindigkeit, Ziel, Tiefgang und Zeitstempel aus geeigneten Ortungs- und Meldedaten. Karten und Bewegungsverläufe zeigen aktuelle Lagen, zurückgelegte Routen, Hafenaufenthalte und Begegnungen in definierten Gebieten. Regeln können bei Gebietseintritt, Kursabweichung, ungewöhnlichem Halt oder erwarteter Ankunft Benachrichtigungen auslösen. Historien und Berichte dokumentieren Datenquelle, Abdeckung, Positionsfolge, geschätzte Ankunft und erkannte Abweichungen.
1-2-22-36 Utilities
Diese Gruppe umfasst digitale Leistungen für Energie-, Wasser-, Abwasser- und Entsorgungsunternehmen sowie deren Infrastrukturen. Sie verbindet Netze, Anlagen, Messstellen, Verbrauch, Kunden, Standorte, Einsätze, Stoffströme und betriebliche Entscheidungen. Die einzelnen Funktionen ordnen Verteilnetzführung, Energieoptimierung, Standortbewertung, Messdaten, vernetzte Versorgungsprozesse, Kundeninformation, Abfallwirtschaft und Kanalinspektion.
- 1-2-22-36-1 Advanced Distribution Management: "Advanced Distribution Management" überwacht und steuert elektrische Verteilnetze in einem gemeinsamen Betriebsbild. Die Leistung verbindet Netztopologie, Schaltzustände, Messwerte, Störungsmeldungen, Betriebsmittel und prognostizierte Lasten. Netzberechnungen ermitteln Lastfluss, Spannungen, Engpässe und geeignete Schalthandlungen für den normalen oder gestörten Betrieb. Störungs- und Wiederherstellungsfunktionen grenzen Ausfälle ein, planen Umschaltungen und unterstützen die sichere Wiederversorgung. Protokolle dokumentieren Netzlage, Berechnung, Bedienhandlung, Freigabe und die Auswirkungen jeder Zustandsänderung.
- 1-2-22-36-2 Energy Management: "Energy Management" erfasst und optimiert den Energieeinsatz von Gebäuden, Anlagen oder organisatorischen Einheiten. Die Leistung führt Zähler, Verbraucher, Erzeuger, Speicher, Tarife, Betriebszeiten und relevante Einflussgrößen zusammen. Lastprofile und Kennzahlen machen Grundlast, Spitzen, Verluste und Abweichungen von Vergleichs- oder Zielwerten sichtbar. Regeln können Betriebszeiten, Sollwerte, Lastverschiebung oder Speichernutzung innerhalb festgelegter Grenzen anpassen. Berichte belegen Verbrauch, Kosten, Einsparung, Emissionen und die Wirkung umgesetzter Effizienzmaßnahmen.
- 1-2-22-36-3 Energy Site Selection: "Energy Site Selection" bewertet Standorte für Energieerzeugungs-, Speicher- oder Netzinfrastruktur. Die Leistung verbindet Flächen, Ressourcenpotenzial, Netzanbindung, Gelände, Umweltauflagen, Eigentum, Erschließung und räumliche Ausschlusskriterien. Kartenbasierte Analysen gewichten Eignung und Konflikte für die jeweils geplante Technologie. Szenarien vergleichen Kapazität, Entfernung, Genehmigungsrisiko, Investitionsbedarf und erwartbaren Energieertrag. Entscheidungsunterlagen dokumentieren Datenquellen, Annahmen, Rangfolge, ausgeschlossene Flächen und die Begründung ausgewählter Standorte.
- 1-2-22-36-4 Meter Data Management: "Meter Data Management" übernimmt, prüft und verwaltet Messwerte aus Verbrauchs- und Einspeisezählern. Die Leistung ordnet Zeitreihen eindeutig Messstelle, Gerät, Kanal, Tarif, Ablesezeitpunkt und Qualitätsstatus zu. Validierungs-, Ersatzwert- und Schätzverfahren behandeln Lücken, Ausreißer, Zählerwechsel und unterschiedliche Messintervalle nachvollziehbar. Freigegebene Werte werden für Abrechnung, Bilanzierung, Netzbetrieb, Kundenportale und Analysen bereitgestellt. Prüfpfade dokumentieren Rohwert, Korrektur, Verfahren, Freigabe und jede nachträgliche Änderung einer Messreihe.
- 1-2-22-36-5 Smart Utilities: "Smart Utilities" vernetzen Mess-, Anlagen- und Kundendaten für automatisierte Prozesse in Versorgungsunternehmen. Die Leistung verbindet intelligente Zähler, Sensoren, Netzanlagen, Außendienste, Verbrauchsstellen und betriebliche Plattformen. Ereignisverarbeitung erkennt Ausfälle, Leckagen, Grenzwertverletzungen, Manipulationshinweise oder ungewöhnliche Verbrauchsmuster. Geregelte Aktionen können Meldungen, Prüfaufträge, Lastmaßnahmen oder Kundeninformationen auslösen. Gemeinsame Lagebilder zeigen Versorgung, Anlagenzustand, Nachfrage, Verluste und die Wirkung eingeleiteter Maßnahmen.
- 1-2-22-36-6 Utilities’ Customer Information System (CIS): "Utilities’ Customer Information System (CIS)" verwaltet Kunden- und Vertragsprozesse von Energie-, Wasser- oder anderen Versorgungsunternehmen. Die Leistung führt Personen, Verbrauchsstellen, Anschlüsse, Zähler, Tarife, Ablesungen, Rechnungen, Zahlungen und Servicekontakte zusammen. Ein- und Auszugsabläufe koordinieren Identifikation, Lieferbeginn, Zählerstand, Vertragszuordnung und Schlussabrechnung. Abrechnung verarbeitet Messwerte, Preisbestandteile, Abschläge, Steuern, Korrekturen und Forderungen nach geltenden Regeln. Kundenservice und Berichte zeigen Vertragsstatus, Verbrauch, Zahlungsstand, Beschwerden und die vollständige Historie einer Verbrauchsstelle.
- 1-2-22-36-7 Waste Management: "Waste Management" steuert Sammlung, Transport, Behandlung und Nachweis von Abfällen. Die Leistung führt Erzeuger, Standorte, Behälter, Abfallarten, Mengen, Fahrzeuge, Touren, Anlagen und Entsorgungswege zusammen. Disposition plant Leerungen und Transporte nach Füllstand, Zeitfenster, Kapazität, Stoffeigenschaft und zulässigem Ziel. Wiege-, Übergabe- und Behandlungsdaten dokumentieren den Stoffstrom von der Aufnahme bis zur Verwertung oder Beseitigung. Berichte zeigen Mengen, Tourenleistung, Kosten, Verwertungsquote, Behälterstatus und erforderliche gesetzliche Nachweise.
- 1-2-22-36-8 Wastewater Pipeline Inspection: "Wastewater Pipeline Inspection" erfasst und bewertet den Zustand von Abwasserkanälen und zugehörigen Bauwerken. Die Leistung führt Leitungsabschnitte, Schächte, Geometrie, Lage, Inspektionsfahrt, Bilddaten, Beobachtungen und Zustandsklassen zusammen. Video- oder Sensordaten werden entlang der Rohrstrecke positioniert und mit Schäden wie Rissen, Versätzen, Wurzeln oder Ablagerungen verknüpft. Bewertungsverfahren priorisieren Reinigung, Reparatur oder Erneuerung nach Schwere, Betriebsrisiko und Entwicklung. Berichte dokumentieren Befunde, Medien, Klassifikation, empfohlene Maßnahme und den Vergleich mit früheren Inspektionen.
1-3 Hardware
Dieser Hauptbereich umfasst physische Geräte, Komponenten und Infrastrukturen für Informationsverarbeitung, Kommunikation, Automatisierung und digitale Betriebsabläufe. Er reicht von Arbeitsplatz- und Rechentechnik über Netz-, Speicher-, Medien- und Sicherheitsausstattung bis zu Messgeräten, Robotik und industrieller Steuerung. Die Kategorien grenzen Hardware nach technischer Funktion und Bauart ab, ohne die zugehörige Software oder eigenständige Dienstleistungen einzubeziehen.
1-3-1 Audio, Visual and Collaboration
Diese Kategorie umfasst Geräte und Komponenten zur Aufnahme, Verarbeitung, Übertragung und Wiedergabe von Ton und Bild sowie zur technisch unterstützten Zusammenarbeit. Sie verbindet Audioanlagen, Kameras, Konferenztechnik, Präsentationsgeräte, digitale Informationsanzeigen und Videosignaltechnik. Die Untergruppen ordnen eigenständige Endgeräte, Signalwege, Steuerung, Montage und spezialisierte Peripherie nach ihrer jeweiligen Medienfunktion.
1-3-1-1 Audio
Diese Gruppe umfasst Hardware zur Aufnahme, Bearbeitung, Verstärkung, Übertragung und Wiedergabe akustischer Signale. Sie verbindet Quellen, Misch- und Signalprozessoren, Verstärker, Funk- oder Leitungsstrecken sowie persönliche und raumbezogene Ausgabegeräte. Die einzelnen Kategorien unterscheiden Geräte nach ihrem Platz im Audiosignalweg und der vorgesehenen Beschallungs- oder Kommunikationsaufgabe.
- 1-3-1-1-1 Audio Amplifiers: "Audio Amplifiers" erhöhen die Leistung elektrischer Audiosignale für den Betrieb angeschlossener Lautsprecher oder Übertragungsstrecken. Eingänge nehmen analoge oder digitale Quellen auf, während Endstufen die erforderliche Spannung und Stromstärke bereitstellen. Mehrkanalgeräte können getrennte Zonen versorgen und Pegel, Filter oder Signalbegrenzung je Ausgang steuern. Wichtige Merkmale sind Ausgangsleistung, Lastimpedanz, Kanalzahl, Rauschabstand, Verzerrung und thermische Schutzschaltungen. Die Leistung wird nach Lautsprecheranlage, Raumgröße, gewünschter Reserve und den verfügbaren Audioanschlüssen ausgewählt.
- 1-3-1-1-2 Audio Processing and Mixing: "Audio Processing and Mixing" umfasst Geräte zum Zusammenführen, Verteilen und klanglichen Bearbeiten mehrerer Audiosignale. Mischpulte und Signalprozessoren regeln Pegel, Panorama, Entzerrung, Dynamik, Laufzeit und Effekte einzelner Kanäle. Eingangsverstärker passen Mikrofon-, Instrumenten- oder Leitungspegel an die interne Verarbeitung an. Busse und Ausgänge erzeugen getrennte Mischungen für Beschallung, Aufzeichnung, Übertragung oder persönliche Monitore. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanalzahl, Verarbeitungsauflösung, Bedienoberfläche, Erweiterbarkeit und die unterstützten analogen oder digitalen Schnittstellen.
- 1-3-1-1-3 Audio Recording and Playback: "Audio Recording and Playback" umfasst Hardware zum Speichern, Abrufen und Wiedergeben von Tonaufnahmen. Aufnahmegeräte wandeln eingehende Audiosignale in digitale Daten oder schreiben sie auf geeignete Speichermedien. Wiedergabegeräte lesen aufgezeichnete Inhalte und stellen sie als analogen oder digitalen Audiostrom bereit. Je nach Einsatz unterstützen sie mehrere Spuren, Marken, Schleifen, Fernsteuerung, austauschbare Medien oder synchronisierte Wiedergabe. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Aufnahmeformat, Abtastrate, Kanalzahl, Speicherdauer, Anschlüsse und die Robustheit für mobilen oder stationären Betrieb.
- 1-3-1-1-4 Audio Transmission and Reception: "Audio Transmission and Reception" umfasst Sender, Empfänger und Übertragungsgeräte für drahtlose oder leitungsgebundene Audiosignale. Sender modulieren oder codieren Tonquellen für eine definierte Funk-, Netzwerk- oder Spezialstrecke. Empfänger demodulieren beziehungsweise decodieren das Signal und geben es an Misch-, Verstärkungs- oder Aufzeichnungstechnik weiter. Mehrkanalsysteme verwalten Frequenzen, Adressen oder Streams und überwachen Signalstärke sowie Übertragungsfehler. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Reichweite, Latenz, Frequenzbereich, Störfestigkeit, Verschlüsselung und die Kompatibilität der Ein- und Ausgänge.
- 1-3-1-1-5 Headphones and Headsets: "Headphones and Headsets" geben Audiosignale unmittelbar am Ohr wieder und können bei Headsets zusätzlich ein Mikrofon enthalten. Bauformen umfassen ohrumschließende, ohraufliegende und im Ohr getragene Ausführungen mit kabelgebundener oder drahtloser Anbindung. Akustische Kapselung oder aktive Geräuschminderung reduziert Umgebungsgeräusche, während Mikrofontechnik Sprache für Kommunikation erfasst. Bedienelemente können Lautstärke, Stummschaltung, Gesprächsannahme und Quellenwechsel steuern. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Tragekomfort, Sprachverständlichkeit, Frequenzgang, Anschlussart, Akkulaufzeit und Eignung für die jeweilige Arbeitsumgebung.
- 1-3-1-1-6 Microphones: "Microphones" wandeln Schall in elektrische oder digitale Audiosignale um. Dynamische, Kondensator- und weitere Wandlerprinzipien unterscheiden sich in Empfindlichkeit, Eigenrauschen und erforderlicher Versorgung. Richtcharakteristik und Bauform bestimmen, aus welchen Richtungen Sprache, Musik oder Umgebungsgeräusche bevorzugt aufgenommen werden. Hand-, Ansteck-, Grenzflächen-, Richtrohr- und Einbaumikrofone decken unterschiedliche Abstände und Montagesituationen ab. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzgang, Grenzschalldruck, Anschluss, Vorverstärkung, Umgebung und gewünschte Unterdrückung von Nebengeräuschen.
- 1-3-1-1-7 Public Address and Sound Systems: "Public Address and Sound Systems" umfassen vollständige Anlagen zur Sprachübertragung und Beschallung definierter Bereiche. Sie verbinden Mikrofone, Zuspieler, Signalverarbeitung, Verstärker, Lautsprecher, Zonensteuerung und gegebenenfalls Notfallfunktionen. Durchsagen und Programmsignale lassen sich gezielt an einzelne Räume, Gebäudeabschnitte oder Außenflächen verteilen. Überwachung kann Leitungsfehler, Verstärkerausfall und die Betriebsbereitschaft sicherheitsrelevanter Signalwege erkennen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Verständlichkeit, Schalldruck, Flächenabdeckung, Zonierung, Ausfallsicherheit und die Einbindung in Alarm- oder Gebäudetechnik.
- 1-3-1-1-8 Speakers and Loudspeakers: "Speakers and Loudspeakers" wandeln elektrische Audiosignale in hörbaren Schall um. Chassis, Gehäuse und Frequenzweichen bestimmen Abstrahlung, Frequenzbereich, Wirkungsgrad und maximalen Schalldruck. Bauformen reichen von kompakten Arbeitsplatzlautsprechern über Decken- und Wandlautsprecher bis zu Linienstrahlern und Tieftonmodulen. Passive Modelle benötigen externe Verstärker, während aktive Ausführungen Verstärkung und teilweise Signalverarbeitung integrieren. Die Leistung wird nach Raumakustik, Hörabstand, Montageort, Leistungsbedarf, Schutzart und dem vorgesehenen Sprach- oder Musikanteil ausgewählt.
1-3-1-2 AV Control, Switching and Connectivity
Diese Gruppe umfasst Hardware zur Bedienung, Umschaltung, Verteilung, Anpassung und mechanischen Installation audiovisueller Systeme. Sie verbindet Quellen, Anzeigen, Lautsprecher und Raumtechnik über geeignete Signal- und Steuerpfade. Die Kategorien unterscheiden zentrale Steuergeräte, Signalverteiler, Montagekomponenten, Konverter, Kreuzschienen und unmittelbare Fernbedienungen.
- 1-3-1-2-1 AV Control: "AV Control" umfasst Steuergeräte, die audiovisuelle Komponenten und zugehörige Raumfunktionen gemeinsam bedienen. Sie senden Befehle über Netzwerk-, Bus-, serielle, Infrarot- oder potentialfreie Schnittstellen an Displays, Projektoren, Umschalter und weitere Geräte. Programmierte Abläufe können mit einem Bedienvorgang Quellen wählen, Anlagen einschalten, Pegel setzen und Beleuchtung oder Beschattung anpassen. Rückmeldungen der angeschlossenen Technik ermöglichen Statusanzeigen und die Erkennung nicht ausgeführter Befehle. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zahl und Art der Steueranschlüsse, Programmierbarkeit, Reaktionszeit, Ausfallsicherheit und die unterstützten Geräteprotokolle.
- 1-3-1-2-2 AV Distribution Amplifiers: "AV Distribution Amplifiers" vervielfachen ein Audio- oder Videosignal und geben es gleichzeitig an mehrere Ziele aus. Die Geräte halten dabei normgerechte Signalpegel und kompensieren die elektrische Belastung paralleler Anschlüsse. Je nach Signalart unterstützen sie analoge Leitungen, digitale Bildschnittstellen, symmetrisches Audio oder spezialisierte Übertragungsformate. Entzerrung, Taktaufbereitung oder Kabelkompensation kann die Qualität über längere Strecken erhalten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Ein- und Ausgangszahl, Bandbreite, Auflösung, Kopierschutzunterstützung, Signalformat und zulässige Leitungslänge.
- 1-3-1-2-3 AV Mounting and Installation: "AV Mounting and Installation" umfasst Halterungen und Einbaukomponenten zur sicheren Positionierung audiovisueller Geräte. Wand-, Decken-, Tisch-, Boden- oder Racklösungen tragen Displays, Projektoren, Kameras, Lautsprecher und Bedieneinheiten. Verstellmechanismen ermöglichen Neigung, Drehung, Höhenanpassung oder eine präzise Ausrichtung auf Nutzungsbereich und Sichtlinie. Kabelwege, Abdeckungen und Sicherungen unterstützen eine geordnete Installation und verhindern unbeabsichtigtes Lösen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Tragfähigkeit, Befestigungsuntergrund, Gerätemaße, Bewegungsbereich, Zugänglichkeit und die erforderliche Diebstahl- oder Absturzsicherung.
- 1-3-1-2-4 AV Signal Conversion and Extension: "AV Signal Conversion and Extension" umfasst Geräte, die Medienformate umsetzen oder Audio- und Videosignale über größere Entfernungen transportieren. Konverter passen elektrische, optische, analoge oder digitale Schnittstellen aneinander an. Extender teilen die Übertragung in Sende- und Empfangseinheit und nutzen strukturierte Kupferkabel, Glasfaser oder Netzwerke als Strecke. Dabei können Auflösung, Mehrkanalton, Steuerdaten und Kopierschutzinformationen erhalten oder gezielt angepasst werden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Quell- und Zielformat, Bandbreite, maximale Distanz, Latenz, Stromversorgung und die Unterstützung bidirektionaler Steuerkanäle.
- 1-3-1-2-5 AV Switching and Matrix: "AV Switching and Matrix" umfasst Geräte zur Auswahl und flexiblen Zuordnung audiovisueller Quellen zu Ausgängen. Einfache Umschalter verbinden jeweils eine gewählte Quelle mit einem Ziel, während Matrizen mehrere unabhängige Signalwege gleichzeitig schalten. Sie verwalten Audio, Video und häufig Steuer- oder Metadaten über physische oder modulare Anschlüsse. Skalierung, nahtloser Quellenwechsel und Vorschauausgänge können anspruchsvolle Präsentations- und Leitstellenanwendungen unterstützen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Matrixgröße, Signalformate, Bandbreite, Umschaltverhalten, Redundanz und die Möglichkeiten zur externen Steuerung.
- 1-3-1-2-6 Remote Controls: "Remote Controls" umfassen handgehaltene oder fest installierte Bedieneinheiten zur drahtlosen Fernsteuerung audiovisueller Geräte. Sie übertragen Tasten-, Dreh- oder Berührbefehle über Infrarot, Funk oder eine lokale Netzwerkverbindung. Programmierbare Ausführungen können Funktionen mehrerer Geräte, Makros und kontextabhängige Bedienseiten zusammenfassen. Rückmeldung, Display und Beleuchtung erleichtern die Bedienung komplexerer Anlagen oder dunkler Räume. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Reichweite, Tastenlayout, Protokollkompatibilität, Energieversorgung, Robustheit und Schutz gegen unbeabsichtigte Bedienung.
1-3-1-3 Cameras and Imaging
Diese Gruppe umfasst Kameras und bildgebende Geräte sowie ihre optischen und mechanischen Ergänzungen. Sie reicht von Kommunikations- und Dokumentkameras über industrielle Bilderfassung bis zur Aufnahme von Wärmestrahlung. Die Kategorien trennen allgemeine Bildaufnahme, spezialisierte Anwendungssysteme und Zubehör für Ausrichtung, Optik und Befestigung.
- 1-3-1-3-1 Camera Mounting and Optical Accessories: "Camera Mounting and Optical Accessories" umfassen mechanische und optische Ergänzungen für Kameras und bildgebende Systeme. Stative, Köpfe, Halterungen, Schienen und Gehäuse positionieren die Kamera stabil und erlauben kontrollierte Bewegungen. Objektive, Filter, Zwischenringe, Blenden und optische Adapter verändern Bildwinkel, Fokus, Spektralbereich oder die Kopplung an weitere Geräte. Schnellwechsel- und Sicherungselemente erleichtern Umbau und schützen Ausrüstung vor unbeabsichtigtem Lösen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Anschlussstandard, Traglast, Brennweitenbereich, Sensorkompatibilität, Umgebungsbeständigkeit und die geforderte Positioniergenauigkeit.
- 1-3-1-3-2 Cameras and Webcams: "Cameras and Webcams" erfassen sichtbare Szenen als Einzelbilder oder fortlaufendes Video. Bildsensor, Objektiv und interne Verarbeitung bestimmen Auflösung, Blickwinkel, Lichtempfindlichkeit, Farbe und Bildrate. Webcams sind typischerweise für die unmittelbare Anbindung an Computer oder Konferenztechnik ausgelegt, während allgemeine Kameras eigenständige Aufzeichnung und Wechseloptik unterstützen können. Autofokus, Belichtungsregelung, Mikrofone oder motorische Ausrichtung erweitern den Einsatz in Kommunikation und Dokumentation. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bildqualität, Anschluss, Kompression, Montage, Datenschutzfunktionen und die Eignung für vorhandene Anwendungen.
- 1-3-1-3-3 Document Cameras: "Document Cameras" nehmen Vorlagen, Gegenstände oder praktische Demonstrationen von oben auf und geben das Bild unmittelbar an Anzeige- oder Konferenztechnik aus. Ein beweglicher Kamerakopf und eine beleuchtete Arbeitsfläche erleichtern die Ausrichtung unterschiedlicher Formate. Autofokus, Zoom und Belichtung machen Texte, Zeichnungen, Bauteile oder handschriftliche Ergänzungen sichtbar. Standbild-, Speicher- und Anmerkungsfunktionen können die Präsentation und Weitergabe einzelner Aufnahmen unterstützen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Aufnahmefläche, Auflösung, Bildrate, optischer Zoom, Anschlüsse und die erforderliche Beweglichkeit des Arms.
- 1-3-1-3-4 Machine Vision Cameras and Systems: "Machine Vision Cameras and Systems" erfassen Bilder für automatische Prüf-, Mess-, Identifikations- oder Steuerungsaufgaben. Industriekameras arbeiten mit definierten Optiken, Beleuchtungen, Triggern und kurzen Belichtungszeiten, um reproduzierbare Aufnahmen bewegter oder ruhender Objekte zu erzeugen. Verarbeitungseinheiten werten Konturen, Maße, Codes, Oberflächen, Positionen oder Abweichungen nach festgelegten Kriterien aus. Digitale Ein- und Ausgänge koppeln das Ergebnis zeitgenau an Maschinensteuerungen, Ausschleusung oder Prozessdokumentation. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Sensorart, Auflösung, Bildrate, Spektralbereich, Objektivschnittstelle, Triggerlatenz und Schutz gegen industrielle Umgebungen.
- 1-3-1-3-5 Thermal Imaging: "Thermal Imaging" erfasst von Oberflächen abgegebene Infrarotstrahlung und stellt Temperaturunterschiede bildlich dar. Wärmebildkameras verwenden Sensoren für lang- oder mittelwellige Spektralbereiche und benötigen kein sichtbares Licht. Radiometrische Geräte ordnen Bildpunkten Messwerte zu, während reine Beobachtungssysteme hauptsächlich relative Kontraste zeigen. Anwendungen umfassen elektrische Prüfung, Gebäudeuntersuchung, Prozessüberwachung, Suche und technische Diagnose. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Temperaturbereich, thermische Empfindlichkeit, räumliche Auflösung, Bildfrequenz, Kalibrierung und die geeignete Optik.
1-3-1-4 Conferencing and Collaboration
Diese Gruppe umfasst Raumgeräte für audiovisuelle Besprechungen und die gemeinsame Nutzung von Konferenzumgebungen. Sie verbindet Mikrofon-, Kamera-, Lautsprecher-, Anzeige-, Steuer- und Belegungstechnik zu bedienbaren Arbeitsplatz- oder Raumsystemen. Die Kategorien unterscheiden ergänzende Peripherie, vollständige Konferenzlösungen, zentrale Raumbedienung und außerhalb des Raums angebrachte Terminanzeigen.
- 1-3-1-4-1 Conference AV Peripherals: "Conference AV Peripherals" ergänzt Besprechungsräume und Arbeitsplätze um spezialisierte Audio-, Video- und Anschlussfunktionen. Dazu zählen Freisprecheinrichtungen, Erweiterungsmikrofone, Anschlussstationen, Kamerabedienungen und Schnittstellenmodule für mitgebrachte Geräte. Die Komponenten erweitern Reichweite, Teilnehmerzahl oder verfügbare Signalwege eines vorhandenen Konferenzsystems. Standardisierte Anschlüsse und Befestigungen ermöglichen die Einbindung ohne Austausch der gesamten Raumausstattung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Systemkompatibilität, Kabelweg, Mikrofonabdeckung, Bedienbarkeit, Stromversorgung und die vorgesehene Raumgröße.
- 1-3-1-4-2 Conferencing and Collaboration Systems: "Conferencing and Collaboration Systems" bündeln Kamera, Mikrofone, Lautsprecher und Verarbeitung für audiovisuelle Besprechungen. Raum- oder Tischsysteme erfassen Teilnehmer, übertragen Sprache und Bild und geben entfernte Gesprächspartner sowie freigegebene Inhalte wieder. Echounterdrückung, Geräuschminderung, automatische Kameraführung und lokale Inhaltsanschlüsse verbessern Verständlichkeit und Bedienung. Integrierte Recheneinheiten oder standardisierte Geräteschnittstellen verbinden die Hardware mit zugelassenen Kommunikationsdiensten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Raumgröße, Teilnehmerzahl, Blickfeld, Mikrofonreichweite, Anzeigeanbindung, Interoperabilität und zentraler Betrieb.
- 1-3-1-4-3 Room Controllers: "Room Controllers" umfassen zentrale Bediengeräte für Konferenzräume und gemeinsam genutzte Besprechungsflächen. Berührungsbildschirm oder Tasten stellen Funktionen wie Besprechungsstart, Quellenwahl, Lautstärke, Kameraausrichtung und Raumabschluss bereit. Das Gerät kommuniziert mit Konferenzsystem, Anzeige, Mediensteuerung und gegebenenfalls Gebäudetechnik. Eine reduzierte, raumbezogene Oberfläche ermöglicht wiederholbare Abläufe ohne Zugriff auf einzelne technische Komponenten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bildschirmgröße, Montageart, unterstützte Steuerschnittstellen, Energieversorgung, Geräteverwaltung und die Integration in das vorhandene Raumsystem.
- 1-3-1-4-4 Room Scheduling Displays: "Room Scheduling Displays" zeigen vor Besprechungsräumen aktuelle und kommende Belegungen an. Sie stellen Raumname, Zeit, Organisator, Verfügbarkeit und zulässige Buchungsaktionen auf einem fest montierten Bildschirm bereit. Statusleuchten oder seitlich erkennbare Farbanzeigen machen freie und belegte Räume aus größerer Entfernung sichtbar. Die Geräte synchronisieren Termine mit dem verbundenen Buchungssystem und können spontane Reservierungen oder Check-ins erfassen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Displaygröße, Montage, Strom- und Netzanschluss, Näherungssensorik, zentrale Verwaltung und Unterstützung des verwendeten Kalendersystems.
1-3-1-5 Interactive and Digital Signage
Diese Gruppe umfasst Hardware zur öffentlichen oder interaktiven Darstellung digitaler Informationen. Sie verbindet dauerhaft betriebene Displays, Zuspielgeräte und berührungsempfindliche Präsentationsflächen. Die Kategorien unterscheiden reine Anzeige, programmgesteuerte Medienwiedergabe und Geräte für die unmittelbare gemeinsame Bearbeitung von Inhalten.
- 1-3-1-5-1 Digital Signage and Information Displays: "Digital Signage and Information Displays" zeigen als physische Anzeigegeräte wechselnde Informationen in öffentlichen oder betrieblichen Bereichen. Ihre Panels stellen Texte, Bilder, Video, Wegweisung, Kennzahlen oder Warnhinweise über lange Betriebszeiten dar. Gewerbliche Ausführungen bieten erhöhte Helligkeit, definierte Einschaltdauer, schmale Rahmen und Montage im Hoch- oder Querformat. Steuer- und Sensorschnittstellen können Zustand, Helligkeit und Eingangsquelle an Umgebung oder Betriebsplan anpassen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Größe, Auflösung, Leuchtdichte, Betrachtungswinkel, Dauerbetriebsfreigabe, Anschlussausstattung und Schutz gegen den vorgesehenen Standort.
- 1-3-1-5-2 Digital Signage Players: "Digital Signage Players" umfassen kompakte Wiedergabegeräte für zentral bereitgestellte Anzeigeinhalte. Sie speichern oder streamen Medien und geben festgelegte Layouts, Zeitpläne und Datenquellen an angeschlossene Displays aus. Grafik- und Videodecoder bestimmen unterstützte Auflösungen, Formate und die Anzahl gleichzeitig darstellbarer Zonen. Netzwerkanschluss ermöglicht Inhaltsaktualisierung, Statusmeldung, Zeitsynchronisation und Fernwartung mehrerer Standorte. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Ausgangsschnittstellen, Rechenleistung, lokaler Speicher, Formate, Netzwerkanbindung und Eignung für unbeaufsichtigten Dauerbetrieb.
- 1-3-1-5-3 Interactive Presentation: "Interactive Presentation" umfasst berührungsempfindliche Displays und Eingabegeräte für die gemeinsame Darstellung und Bearbeitung visueller Inhalte. Nutzer schreiben, markieren, verschieben oder vergrößern Elemente direkt auf der Anzeigefläche. Mehrpunktberührung und aktive Stifte ermöglichen gleichzeitige Eingaben, präzise Linienführung und die Unterscheidung von Schreib- und Löschbewegungen. Integrierte Lautsprecher, Kameras, Rechnersteckplätze oder drahtlose Inhaltsübertragung können eine vollständige Arbeitsfläche bilden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Displaygröße, Auflösung, Eingabeverzögerung, Berührpunkte, Stifttechnik, Anschlussvielfalt und die Lesbarkeit im vorgesehenen Raum.
1-3-1-6 Projectors and Presentation
Diese Gruppe umfasst Geräte und Komponenten für technisch ausgestattete Vortrags- und Projektionsumgebungen. Sie verbindet Rednerplätze, Präsentationsbedienung, Quellumschaltung, Projektoren, Leinwände und zugehörige Montage- oder Steuerelemente. Die Kategorien ordnen vollständige Vortragssysteme und die einzelnen Bausteine des Projektions- und Präsentationswegs.
- 1-3-1-6-1 Lectern AV Systems: "Lectern AV Systems" integrieren audiovisuelle Technik in einen Rednerplatz oder ein Vortragspult. Sie können Mikrofon, Bildschirm, Anschlussfeld, Bedienpanel, Beleuchtung, Rechneraufnahme und Kabelmanagement in einem Möbel- oder Gerätesystem zusammenführen. Höhenverstellung und ergonomische Anordnung unterstützen unterschiedliche Vortragende und barrierearme Nutzung. Interne Schnittstellen verbinden die am Pult gewählte Quelle mit Raumton, Projektion, Aufzeichnung und Konferenztechnik. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Ausstattung, Abmessungen, Beweglichkeit, Tragfähigkeit, Bedienzugang und die Einbindung in die vorhandene Saalinfrastruktur.
- 1-3-1-6-2 Presentation Control: "Presentation Control" umfasst Bediengeräte zur Steuerung des Ablaufs einer digitalen Präsentation. Tasten, Drehräder oder Zeigefunktionen lösen Folienwechsel, Mediensteuerung, Bildschirmfreigabe oder definierte Ablaufbefehle aus. Drahtlose Ausführungen geben Vortragenden Bewegungsfreiheit und nutzen einen zugehörigen Empfänger am Präsentationsrechner. Anzeigen oder Vibrationshinweise können Zeit, Verbindungsstatus und programmierte Signale zurückmelden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Reichweite, Tastenbelegung, Zeigertechnik, Kompatibilität, Energieversorgung und Schutz gegen unbeabsichtigte Eingaben.
- 1-3-1-6-3 Presentation Switching and Interfaces: "Presentation Switching and Interfaces" verbinden unterschiedliche Präsentationsquellen mit den Anzeige- und Tonsystemen eines Raums. Tisch- oder Wandanschlüsse nehmen Signale von Notebooks, Dokumentkameras und weiteren Zuspielern auf. Umschalter wählen die aktive Quelle und können Auflösung, Audio, Geräteerkennung oder Versorgung über das Anschlusskabel anpassen. Integrierte Übertragung ermöglicht die Weiterleitung zum zentralen Rack oder Projektor über größere Entfernungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Eingänge, Ausgangsformat, Bandbreite, automatische Quellenwahl, Strombereitstellung und Einbaumöglichkeit.
- 1-3-1-6-4 Projection Screens: "Projection Screens" stellen eine definierte reflektierende Fläche für die Wiedergabe projizierter Bilder bereit. Material, Oberflächenstruktur und Verstärkungsfaktor beeinflussen Helligkeit, Kontrast, Farbwiedergabe und Betrachtungswinkel. Feste Rahmen, mobile Leinwände sowie manuell oder motorisch ausfahrbare Bauformen passen sich unterschiedlichen Räumen an. Maskierungen und verschiedene Bildformate können die sichtbare Fläche an den projizierten Inhalt angleichen. Die Leistung wird nach Bildgröße, Projektionsart, Raumlicht, Zuschauerpositionen, Einbauplatz und erforderlicher Brandschutzklassifikation ausgewählt.
- 1-3-1-6-5 Projector Mounting and Control: "Projector Mounting and Control" umfasst Halterungen, Hebesysteme und Steuerkomponenten für installierte Projektoren. Decken-, Wand- oder Trägerkonstruktionen halten das Gerät in präziser Lage zur Projektionsfläche. Feinjustierung korrigiert Neigung, Drehung und Abstand, während motorische Lifte den Projektor bei Nichtgebrauch einfahren können. Steuermodule schalten Betriebszustand, Eingang, Objektivposition oder Abschaltablauf über lokale und zentrale Schnittstellen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Traglast, Verstellbereich, Befestigung, Kabelführung, Wartungszugang und Kompatibilität zum Projektorgehäuse.
- 1-3-1-6-6 Projectors: "Projectors" erzeugen vergrößerte Bilder, indem sie Licht auf eine Projektionsfläche lenken. Bildmodulator, Lichtquelle und Objektiv bestimmen Auflösung, Helligkeit, Kontrast, Farbe und Projektionsabstand. Wechsel- oder Zoomobjektive ermöglichen die Anpassung an Raumtiefe, Bildgröße und besondere Projektionswinkel. Signaleingänge, interne Skalierung und Objektivkorrekturen erleichtern die Einbindung in Präsentations-, Kino- oder Simulationsumgebungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Lichtleistung, native Auflösung, Objektivverhältnis, Geräusch, Lebensdauer, Anschlussformate und Eignung für den vorgesehenen Betriebszyklus.
1-3-1-7 Video
Diese Gruppe umfasst Hardware zur Aufnahme, Codierung, Wiedergabe, Verarbeitung, Verteilung und Umschaltung bewegter Bilder. Sie bildet den Signalweg zwischen Kameras oder anderen Quellen, Übertragungsstrecken, Aufzeichnung und einer oder mehreren Anzeigen ab. Die Kategorien trennen Erfassung, Kompression, Empfang, Zuspielung, Signalbearbeitung, Quellenwahl und die besondere Steuerung mehrteiliger Anzeigewände.
- 1-3-1-7-1 Video Capture: "Video Capture" wandelt externe Videosignale in Datenströme um, die ein Computer oder Aufzeichnungssystem verarbeiten kann. Geräte nehmen Signale aus Kameras, Medienquellen oder Bildschnittstellen auf und digitalisieren sie bei Bedarf. Interne oder externe Ausführungen übertragen Bild, Ton und Metadaten über Bus-, Netzwerk- oder Peripherieschnittstellen. Mehrkanal- und Durchschleiffunktionen unterstützen parallele Quellen sowie eine lokale Anzeige ohne zusätzliche Verzögerung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Eingangsformat, maximale Auflösung, Bildrate, Farbabtastung, Synchronisation, Latenz und Treiberunterstützung.
- 1-3-1-7-2 Video Encoders and Decoders: "Video Encoders and Decoders" wandeln Videosignale in komprimierte Übertragungsströme und zurück. Encoder erfassen Bild und Ton, wenden ein festgelegtes Kompressionsverfahren an und geben den Datenstrom über Netzwerk oder Spezialverbindung aus. Decoder empfangen diesen Strom und erzeugen daraus ein Signal für Anzeige, Weiterverarbeitung oder Aufzeichnung. Geräteparameter steuern Auflösung, Bildrate, Datenrate, Latenz, Fehlerkorrektur und gegebenenfalls Verschlüsselung. Die Leistung wird nach Codec, Schnittstellen, Kanalzahl, Ende-zu-Ende-Verzögerung, Netzbedingungen und geforderter Bildqualität ausgewählt.
- 1-3-1-7-3 Video Players and Recorders: "Video Players and Recorders" speichern bewegte Bilder und geben aufgezeichnete Inhalte kontrolliert wieder. Rekorder übernehmen Signale oder Datenströme, schreiben sie auf interne oder austauschbare Medien und können mehrere Kanäle synchron führen. Player stellen Dateien, Zeitachsen, Wiedergabelisten oder wiederkehrende Sequenzen über passende Bild- und Tonausgänge bereit. Markierung, Zeitcode, langsame Wiedergabe und Fernsteuerung unterstützen Produktion, Schulung, Kontrolle oder Veranstaltungsbetrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Aufzeichnungsformat, Speicherkapazität, Kanalzahl, Ein- und Ausgänge, Suchfunktionen und die geforderte Betriebsdauer.
- 1-3-1-7-4 Video Processing and Distribution: "Video Processing and Distribution" umfasst Geräte zur Anpassung und kontrollierten Weitergabe von Videosignalen. Prozessoren skalieren Auflösung, wandeln Bildfrequenzen, korrigieren Farbe, kombinieren Ebenen oder teilen Inhalte auf mehrere Ausgaben. Verteiler stellen ein Quellsignal an mehreren Zielen bereit und erhalten dabei Takt, Pegel und Geräteinformationen. Synchronisations- und Rahmenpuffer helfen, unterschiedliche Quellen störungsfrei in gemeinsame Anzeigesysteme einzubinden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bandbreite, Farbtiefe, maximale Auflösung, Kanalzahl, Verarbeitungsverzögerung und unterstützte Signalstandards.
- 1-3-1-7-5 Video Receivers: "Video Receivers" nehmen übertragene Videosignale am Ende einer Funk-, Kabel-, Glasfaser- oder Netzwerkstrecke entgegen. Sie demodulieren, entpacken oder rekonstruieren den Datenstrom und stellen ein normgerechtes Bildsignal bereit. Je nach Bauart empfangen sie Rundfunk, drahtlose Kamerasignale, proprietäre Medienverbindungen oder paketbasierte Übertragungen. Statusanzeigen und Messwerte machen Empfangsqualität, Fehler, Kanal oder Verbindung sichtbar. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Übertragungsverfahren, Frequenz- oder Protokollbereich, Ausgänge, Latenz, Verschlüsselung und die Kompatibilität mit dem zugehörigen Sender.
- 1-3-1-7-6 Video Switchers: "Video Switchers" wählen eine von mehreren Bildquellen für eine oder mehrere Ausgaben aus. Produktionsmischer ermöglichen Übergänge, Überblendungen, Bild-in-Bild, Titeleinblendung und die Vorschau kommender Quellen. Einfache Geräte schalten Signale unverändert, während anspruchsvollere Modelle Quellen synchronisieren und an ein gemeinsames Ausgabeformat anpassen. Bedienpulte, Tasten oder externe Steuerprotokolle ermöglichen zeitgenaue Wechsel im Veranstaltungs-, Studio- oder Kontrollraumbetrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Eingangszahl, Ausgabewege, Signalformat, Verarbeitungsebenen, Umschaltverhalten und die Verzögerung.
- 1-3-1-7-7 Video Wall Controllers: "Video Wall Controllers" verteilen Bildinhalte auf mehrere gemeinsam angeordnete Displays oder Projektionsflächen. Sie behandeln die Einzelanzeigen als große zusammenhängende Arbeitsfläche und schneiden Quellen passend zu Position und Rahmenbreite zu. Mehrere Eingangssignale können frei skaliert, verschoben, überlagert und in gespeicherten Layouts angeordnet werden. Synchronisierte Ausgänge vermeiden sichtbare Bildsprünge und halten zeitkritische Darstellungen über die Wand hinweg zusammen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zahl und Auflösung der Ein- und Ausgänge, maximale Gesamtfläche, Layoutfunktionen, Redundanz und Bedienintegration.
1-3-2 Automation, Control and Industrial
Diese Kategorie umfasst robuste Hardware zur Erfassung, Steuerung und Überwachung industrieller Maschinen und Prozesse. Sie verbindet Feldsignale, Kommunikationsnetze, Bediengeräte, programmierbare Steuerungen, Antriebe und sicherheitsgerichtete Abschaltungen. Die Untergruppen ordnen industrielle Anschaltung, Prozesssteuerung, Mensch-Maschine-Schnittstellen, speicherprogrammierbare Systeme und funktionale Sicherheit.
1-3-2-1 Automation Connectivity and I/O
Diese Gruppe umfasst Komponenten zur physischen und logischen Anbindung von Sensoren, Aktoren und Steuerungen. Sie verbindet Feldverdrahtung, Ein- und Ausgabesignale sowie unterschiedliche industrielle Kommunikationsverfahren. Die Kategorien unterscheiden passive Anschlusstechnik, Protokollumsetzung, Signalerfassung und aktive Netzkommunikation.
- 1-3-2-1-1 Industrial Connectivity: "Industrial Connectivity" umfasst Steckverbinder, Klemmen, Verteiler und Anschlussmodule für industrielle Signal-, Daten- und Versorgungsleitungen. Die Komponenten stellen lösbare oder fest installierte Übergänge zwischen Feldgeräten, Schaltschränken und Maschinenbaugruppen her. Verriegelung, Kodierung und Schirmanschluss verhindern Fehlstecken und erhalten die elektromagnetische Verträglichkeit. Robuste Gehäuse schützen Kontakte gegen Staub, Feuchte, Vibration, Chemikalien und mechanische Belastung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Polzahl, Strom und Spannung, Anschlussverfahren, Schutzart, Temperaturbereich und der verwendete Industriestandard.
- 1-3-2-1-2 Industrial Control and Protocol Gateways: "Industrial Control and Protocol Gateways" vermitteln Daten zwischen Steuerungen, Feldgeräten und Netzen mit unterschiedlichen Kommunikationsverfahren. Sie lesen Nachrichten eines Protokolls, ordnen Adressen und Datentypen zu und erzeugen daraus gültige Nachrichten des Zielsystems. Pufferung und Zyklussteuerung gleichen unterschiedliche Übertragungsraten oder zeitliche Eigenschaften aus. Diagnosefunktionen zeigen Verbindungszustand, Fehlerzähler und nicht umsetzbare Datenpunkte. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Protokolle, Datenpunktzahl, Aktualisierungszeit, galvanische Trennung, Konfigurationsart und Eignung für die Industrieumgebung.
- 1-3-2-1-3 Industrial I/O: "Industrial I/O" erfasst elektrische Prozesssignale und gibt Steuerbefehle an Aktoren aus. Digitale Kanäle verarbeiten Schaltzustände, während analoge Kanäle Strom-, Spannungs-, Temperatur- oder andere Messgrößen wandeln. Module können zentral im Schaltschrank oder dezentral nahe der Maschine installiert und über einen Feldbus angebunden werden. Isolation, Filterung und Diagnose schützen die Steuerung und erkennen Leitungsbruch, Kurzschluss oder Grenzwertverletzungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanalart, Signalbereich, Auflösung, Abtastrate, Reaktionszeit, Trennung und zulässige Umgebungsbedingungen.
- 1-3-2-1-4 Industrial Network and Communication: "Industrial Network and Communication" umfasst aktive Geräte für zuverlässige Datenverbindungen in Maschinen- und Prozessanlagen. Industrielle Switches, Router, Funkkomponenten und Medienumsetzer verbinden Steuerungen, Bediengeräte, Sensoren und übergeordnete Systeme. Echtzeitfähige Übertragung, Priorisierung und Ringredundanz unterstützen zeitkritische sowie hochverfügbare Abläufe. Gehäuse, Anschlüsse und Spannungsversorgung sind auf Temperaturwechsel, Vibration und elektromagnetische Störungen ausgelegt. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portzahl, Übertragungsrate, unterstützte Industrieprotokolle, Redundanz, Diagnose, Montageform und Schutzart.
1-3-2-2 Industrial Control and Automation Systems
Diese Gruppe umfasst Hardware für logische Steuerung, geschlossene Regelkreise und die koordinierte Führung industrieller Anlagen. Sie verbindet Schaltglieder, Controller, Bedien- und Prozessstationen sowie elektrische Antriebe. Die Kategorien reichen von einzelnen Relais über Maschinensteuerungen bis zu verteilten Prozessleitsystemen und drehzahlgeregelten Motoren.
- 1-3-2-2-1 Control Relays and Switching: "Control Relays and Switching" umfasst elektromechanische oder elektronische Schaltgeräte für Steuer- und Hilfsstromkreise. Relais trennen Steuer- und Lastseite galvanisch und schalten Kontakte abhängig von Spule, Zeitglied, Messwert oder Logiksignal. Schütze und Halbleiterschalter übernehmen häufigere oder leistungsstärkere Lasten wie Motoren, Heizungen und Ventile. Steckfassungen, Hilfskontakte und Statusanzeigen erleichtern Verdrahtung, Diagnose und Austausch. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kontaktart, Schaltleistung, Spulenspannung, Schalthäufigkeit, Lebensdauer, Trennung und Montageform.
- 1-3-2-2-2 Industrial and Process Control Systems: "Industrial and Process Control Systems" regeln technische Abläufe anhand fortlaufend erfasster Prozesswerte. Controller vergleichen Messgrößen mit Sollwerten und beeinflussen Ventile, Antriebe, Heizungen oder andere Stellglieder. Mehrere Regelkreise können Materialfluss, Temperatur, Druck, Füllstand und weitere Größen einer Anlage koordinieren. Redundante Komponenten und definierte Betriebsarten sichern kontrolliertes Verhalten bei Geräte- oder Kommunikationsfehlern. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zykluszeit, Regelalgorithmen, Ein- und Ausgänge, Erweiterbarkeit, Verfügbarkeit und Eignung für den jeweiligen Prozess.
- 1-3-2-2-3 Industrial Controllers and Control Panels: "Industrial Controllers and Control Panels" bündeln Steuerhardware und Bedien- oder Anschlusskomponenten für Maschinen und Teilanlagen. Controller führen Programme aus, verarbeiten Feldsignale und erzeugen zeitlich bestimmte Ausgänge. Schaltschränke oder Bediengehäuse nehmen Steuerung, Netzteile, Schutzorgane, Klemmen, Kommunikation und gegebenenfalls Anzeigeelemente auf. Verdrahtung und Beschriftung schaffen definierte Schnittstellen zu Sensoren, Aktoren und Versorgung. Die Leistung berücksichtigt bei Auswahl und Auslegung Rechenleistung, Signalumfang, Gehäuseschutz, Wärmeabfuhr, Wartungszugang und geltende Maschinensicherheitsanforderungen.
- 1-3-2-2-4 SCADA and Distributed Control: "SCADA and Distributed Control" umfasst Prozessstationen und zugehörige Hardware für die übergeordnete Überwachung verteilter Anlagen. Fernwirkgeräte oder dezentrale Controller erfassen Signale, führen lokale Steuerungen aus und übermitteln Zustände an Leit- oder Bedienplätze. Verteilte Architekturen halten wichtige Regelungen nahe am Prozess und koordinieren sie über redundante Kommunikationswege. Zeitstempelung, Ereignispuffer und Alarmübertragung erhalten Informationen auch bei vorübergehend unterbrochener Verbindung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Signalumfang, Reaktionszeit, Redundanz, Zeitsynchronisation, Kommunikationsprotokolle und die geforderte Anlagenverfügbarkeit.
- 1-3-2-2-5 Variable-Speed and Motor Drives: "Variable-Speed and Motor Drives" steuern Drehzahl, Drehmoment und Bewegungsrichtung elektrischer Motoren. Frequenzumrichter verändern Spannung und Frequenz für Wechselstrommotoren, während Servoregler präzise Positions- und Geschwindigkeitsregelung unterstützen. Rückmeldungen von Strom-, Drehzahl- oder Positionssensoren ermöglichen geschlossene Regelkreise und Schutzfunktionen. Rampen, Bremsung und Energierückspeisung passen den Antrieb an mechanische Last und Prozessablauf an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Motorart, Leistung, Versorgung, Regelgüte, Überlastfähigkeit, Sicherheitsfunktionen und Umgebungsbedingungen.
1-3-2-3 Industrial HMI and Signaling
Diese Gruppe umfasst robuste Ein- und Ausgabegeräte für die Bedienung und Zustandsanzeige industrieller Anlagen. Sie stellt Maschinenführern Tasten, grafische Oberflächen sowie optische oder akustische Signale bereit. Die Kategorien unterscheiden kompakte Eingabefelder, umfassende Bedienpanels und weithin wahrnehmbare Betriebs- oder Warnanzeigen.
- 1-3-2-3-1 Industrial Control Keypads: "Industrial Control Keypads" umfassen robuste Tastenfelder zur Eingabe von Befehlen, Werten oder Zugangscodes an Maschinen. Mechanische, Folien- oder kapazitive Tasten können feste Beschriftungen, Beleuchtung und fühlbare Rückmeldung bieten. Elektrische Ausgänge oder digitale Schnittstellen übertragen die Eingabe an Steuerung, Terminal oder eingebetteten Rechner. Abgedichtete Fronten widerstehen Staub, Flüssigkeit, Reinigungsmitteln und häufigem Gebrauch. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Tastenanzahl, Layout, Betätigungskraft, Schnittstelle, Schutzart, Lebensdauer und Einbaumaße.
- 1-3-2-3-2 Industrial HMI and Operator Panels: "Industrial HMI and Operator Panels" stellen Prozesszustände dar und nehmen Bedienbefehle für Maschinen oder Anlagen entgegen. Displays zeigen Messwerte, Meldungen, Trends, Rezepturen und schematische Prozessbilder. Touchflächen, Funktionstasten oder Drehgeber ermöglichen Sollwertänderung, Betriebsartenwahl und geführte Störungsbehandlung. Industrielle Schnittstellen verbinden das Panel mit Steuerungen und erlauben zentralen Zugriff auf mehrere Teilnehmer. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bildschirmgröße, Auflösung, Bedienverfahren, Protokolle, Rechenleistung, Schutzart und Lesbarkeit in der Betriebsumgebung.
- 1-3-2-3-3 Industrial Signaling and Alarms: "Industrial Signaling and Alarms" machen Maschinenzustände und Gefahren durch Licht, Ton oder kombinierte Signale wahrnehmbar. Signalsäulen, Leuchten, Hupen und Sirenen unterscheiden Betriebsbereitschaft, Materialbedarf, Störung oder unmittelbare Warnung. Farben, Blinkmuster, Tonfolgen und Lautstärken codieren Priorität und Art des Ereignisses. Direkte Ansteuerung oder Netzanschluss koppelt die Signale an Steuerung und Sicherheitslogik. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Erkennbarkeit, Schallpegel, Abstrahlwinkel, Schutzart, Versorgung, Montagemöglichkeit und die vorgeschriebene Signalkennzeichnung.
1-3-2-4 Programmable Logic Controllers and Subsystems
Diese Gruppe umfasst modulare Hardware speicherprogrammierbarer Steuerungen und ihrer unmittelbaren Subsysteme. Sie verbindet Prozessor, Baugruppenträger, Stromversorgung, Feldsignale und Kommunikationsnetze zu einer industriellen Steuerungseinheit. Die Kategorien trennen Signal- und Netzmodule, tragende oder versorgende Komponenten und die ausführenden Zentralbaugruppen.
- 1-3-2-4-1 PLC I/O and Communication Modules: "PLC I/O and Communication Modules" erweitern speicherprogrammierbare Steuerungen um Feldsignale und Datenschnittstellen. Eingabemodule erfassen digitale oder analoge Zustände, während Ausgabemodule Aktoren mit geeigneten Schalt- oder Stellwerten ansteuern. Kommunikationsmodule binden Feldbusse, industrielle Ethernet-Netze, serielle Teilnehmer oder entfernte E/A-Stationen an. Kanaldiagnose und galvanische Trennung helfen, Verdrahtungsfehler und elektrische Störungen einzugrenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Signalart, Kanalzahl, Auflösung, Reaktionszeit, Protokoll, Trennung und Kompatibilität zum Steuerungssystem.
- 1-3-2-4-2 PLC Power, Chassis and Interfaces: "PLC Power, Chassis and Interfaces" umfassen Stromversorgungen, Baugruppenträger und Kopplungselemente einer modularen Steuerung. Netzteile erzeugen stabile interne Spannungen und stellen ausreichende Leistung für Prozessor und Erweiterungsmodule bereit. Chassis oder Rückwände halten die Baugruppen, verteilen Versorgung und führen den internen Datenbus. Interface-Module verbinden Erweiterungsrahmen oder räumlich getrennte Stationen mit der zentralen Einheit. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Steckplätze, Leistungsbudget, Redundanz, Busdurchsatz, mechanisches Format und die freigegebene Systemkompatibilität.
- 1-3-2-4-3 Programmable Logic Controllers and Processing Modules: "Programmable Logic Controllers and Processing Modules" führen Steuerprogramme für Maschinen und automatisierte Abläufe zyklisch oder ereignisgesteuert aus. Sie lesen Eingänge, verarbeiten Logik, Zeitfunktionen, Berechnungen und Regelalgorithmen und aktualisieren anschließend die Ausgänge. Speicher hält Programm, Parameter, Zustände und Diagnoseinformationen auch für Wiederanlauf und Fehleranalyse bereit. Leistungsfähige Module übernehmen Bewegungssteuerung, Sicherheitsaufgaben oder die Koordination mehrerer Kommunikationsnetze. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zykluszeit, Speicher, Schnittstellen, unterstützte Funktionen, Redundanz, Erweiterungsgrenzen und der zulässige Temperaturbereich.
1-3-2-5 Safety Control
Diese Gruppe umfasst sicherheitsgerichtete Hardware zum Erkennen gefährlicher Zustände und zum Überführen von Maschinen in einen definierten sicheren Zustand. Sie verarbeitet Signale von Not-Halt, Schutztüren, Lichtschranken und weiteren Schutzeinrichtungen mit nachweisbarer Fehlererkennung. Die Kategorien unterscheiden vollständige Notfall- und Maschinenschutzfunktionen, programmierbare Auswertung, sichere Feldanschaltung und fest verdrahtete Relaislogik.
- 1-3-2-5-1 Machine Safety and Emergency Control: "Machine Safety and Emergency Control" umfasst Bedienelemente und Schaltgeräte für Schutz- und Notfallfunktionen an Maschinen. Not-Halt-Taster, Seilzugschalter, Zustimmungseinrichtungen und sichere Abschaltglieder unterbrechen gefährliche Bewegungen oder Energien. Kontakte und Leitungsführung sind so ausgelegt, dass bestimmte Fehler erkannt und ein Wiederanlauf verhindert werden. Rückstellung darf erst nach Beseitigung der Gefahr und einer bewussten Freigabe erfolgen. Auswahl und Anordnung der Leistung richten sich nach Risikobeurteilung, erforderlicher Sicherheitsleistung, Erreichbarkeit, Betätigungsart und Umgebungsbedingungen.
- 1-3-2-5-2 Safety Controllers and PLCs: "Safety Controllers and PLCs" verarbeiten sicherheitsgerichtete Signale mit geprüfter Hardware- und Programmlogik. Redundante Verarbeitung und Selbsttests erkennen interne Fehler, bevor diese eine Schutzfunktion beeinträchtigen. Konfigurierbare oder programmierbare Abläufe koordinieren Not-Halt, Türüberwachung, sichere Geschwindigkeit, Bereichsfreigabe und kontrollierten Wiederanlauf. Sichere Kommunikation kann Schutzsignale zwischen räumlich getrennten Steuerungen und Antrieben übertragen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: erreichbares Sicherheitsniveau, Reaktionszeit, Zahl sicherer Ein- und Ausgänge, Diagnose, Kommunikationsprofile und Zulassung für die Anwendung.
- 1-3-2-5-3 Safety I/O Modules: "Safety I/O Modules" koppeln sicherheitsbezogene Sensoren und Aktoren an eine sichere Steuerung. Eingangskanäle überwachen zweikanalige Kontakte, Testimpulse, Diskrepanzen und Leitungsfehler. Ausgangskanäle schalten Schütze, Ventile oder Antriebsfreigaben und prüfen Rückmeldungen der abgeschalteten Elemente. Dezentrale Baugruppen bringen die sichere Anschaltung nahe an die Maschine und übertragen Zustände über ein Sicherheitsprotokoll. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanaltyp, Reaktionszeit, erreichbares Sicherheitsniveau, Lastfähigkeit, Diagnose, Schutzart und Systemkompatibilität.
- 1-3-2-5-4 Safety Relays: "Safety Relays" werten einzelne oder überschaubare Schutzfunktionen mit festgelegter sicherer Schaltlogik aus. Sie überwachen beispielsweise Not-Halt-Kreise, Schutztüren, Zweihandbedienungen oder Lichtschutzeinrichtungen. Zwangsgeführte Kontakte und interne Tests erkennen Kleben, Querschluss oder fehlerhafte Rückführung angeschlossener Schütze. Einstellbare Zeit- und Startbedingungen ermöglichen sofortige oder verzögerte sichere Abschaltung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schutzfunktion, Kontaktzahl, Reaktionszeit, Rückführkreis, Startart, Sicherheitskennwerte und elektrische Last.
1-3-3 Cabling and Connectivity Infrastructure
Diese Kategorie umfasst passive Verbindungstechnik und Installationskomponenten für Daten-, Telekommunikations-, Steuer- und Versorgungssignale. Sie verbindet Geräte und Räume über Kupfer-, Koaxial-, Hochfrequenz- und Glasfaserstrecken und sorgt für Abschluss, Verteilung, Schutz und geordnete Führung. Die Untergruppen ordnen Werkzeuge, Steck- und Koppeltechnik, Kabelarten, optische Infrastruktur sowie Patch- und Montagesysteme.
Diese Gruppe umfasst Werkzeuge und Verbrauchskomponenten für Kennzeichnung, Vorbereitung, Abschluss und Instandhaltung von Verbindungen. Sie unterstützt reproduzierbare Installationsarbeiten an Kupfer-, Koaxial- und Glasfaserkabeln. Die Kategorien unterscheiden Beschriftung, allgemeine Kabelbearbeitung, optikspezifische Werkzeuge und zusammengestellte Netzwerkinstallationssätze.
- 1-3-3-1-1 Cable Labeling: "Cable Labeling" umfasst Beschriftungsgeräte, Etiketten, Hülsen und Markierer zur dauerhaften Kennzeichnung von Leitungen und Anschlusspunkten. Die Kennzeichen tragen Kabelnummer, Ziel, Stromkreis, Faser, Port oder andere eindeutige Installationsangaben. Selbstlaminierende, schrumpfbare oder aufclipbare Ausführungen passen sich Durchmesser, Oberfläche und Umgebung an. Geeignete Druckverfahren erhalten Lesbarkeit trotz Abrieb, Feuchte, Wärme oder Reinigungsmitteln. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Material, Befestigungsart, Druckbeständigkeit, Kabeldurchmesser, Farbcodierung und Übereinstimmung mit dem Dokumentationsschema.
- 1-3-3-1-2 Cable Preparation and Termination Tools: "Cable Preparation and Termination Tools" bearbeiten Kabelenden und montieren dazu passende Kontakte oder Steckverbinder. Abisolierer entfernen Mantel und Isolation ohne Leiter oder Schirm zu beschädigen. Crimp-, Auflege- und Kompressionswerkzeuge erzeugen definierte elektrische und mechanische Verbindungen. Schneid-, Entdrill- und Prüfhilfen unterstützen reproduzierbare Arbeitsschritte bei unterschiedlichen Kabeltypen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützter Leiter- und Steckverbinderbereich, einstellbare Bearbeitungstiefe, Ratschenmechanik, Wechselbacken und Kalibrierbarkeit.
- 1-3-3-1-3 Fiber Installation and Maintenance Tools: "Fiber Installation and Maintenance Tools" dienen der Vorbereitung, Verbindung, Reinigung und Prüfung optischer Fasern. Absetzer und Brechwerkzeuge entfernen Schutzschichten und erzeugen eine ebene Faserstirnfläche für Spleiß oder Steckermontage. Reinigungsgeräte beseitigen Staub und Rückstände, die Einfügedämpfung oder Rückreflexion verschlechtern würden. Mikroskope, Lichtquellen und einfache Prüfer kontrollieren Stirnfläche, Durchgang und Polarität während der Installation. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Fasertyp, Beschichtungsdurchmesser, Steckgesicht, Arbeitsgenauigkeit, Sicherheit und Eignung für Feld- oder Werkstattbetrieb.
- 1-3-3-1-4 Network Installation Tool Kits: "Network Installation Tool Kits" bündeln aufeinander abgestimmte Werkzeuge für Aufbau und Reparatur strukturierter Netzinfrastruktur. Sie enthalten typischerweise Schneid-, Abisolier-, Auflege-, Crimp-, Prüf- und Beschriftungsgeräte sowie kleinere Hilfsmittel. Die Zusammenstellung deckt wiederkehrende Arbeiten an Kabeln, Dosen, Patchfeldern und Steckern ab. Transportkoffer ordnen die Werkzeuge und schützen empfindliche Mess- oder Schneidteile im Außeneinsatz. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Kabel- und Steckertypen, Werkzeugqualität, austauschbare Einsätze, Prüfumfang und die Vollständigkeit für den vorgesehenen Installationsstandard.
1-3-3-2 Copper, Coaxial and RF Connectivity
Diese Gruppe umfasst Steck-, Abschluss- und Verteilkomponenten für kupferbasierte Daten-, Hochfrequenz- und elektrische Verbindungen. Sie stellt mechanisch sichere Übergänge her und erhält dabei Impedanz, Schirmung, Kontaktqualität oder zulässige Stromführung. Die Kategorien unterscheiden Adapterbaugruppen, Leitungsabschlüsse, Koaxial- und Netzwerkstecker, Netzanschlüsse sowie passive Signalaufteilung.
- 1-3-3-2-1 Cable Adapters and Connector Assemblies: "Cable Adapters and Connector Assemblies" verbinden Leitungen oder Geräte mit unterschiedlichen mechanischen beziehungsweise elektrischen Schnittstellen. Adapter ändern Steckgesicht, Geschlecht, Pinbelegung oder Bauform, ohne die grundlegende Signalfunktion zu ersetzen. Vormontierte Baugruppen kombinieren Stecker, kurze Kabelstrecken, Abzweige oder Zugentlastung zu einem einbaufertigen Teil. Schirmung und kontrollierte Leiterführung erhalten Signalqualität und reduzieren Störein- oder -abstrahlung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Quell- und Zielanschluss, Belegung, Frequenz oder Datenrate, Stromtragfähigkeit, Schirmmaß und mechanische Belastbarkeit.
- 1-3-3-2-2 Cable Termination: "Cable Termination" umfasst Endabschlüsse, Klemmen und Bauteile zur fachgerechten Beendigung elektrischer Leitungen. Aderendhülsen, Kabelschuhe, Abschlusswiderstände und Terminatoren stellen definierte Kontakt- oder Impedanzverhältnisse her. Crimp-, Schraub-, Löt- oder Schneidklemmtechnik verbindet den Leiter dauerhaft mit Anschluss oder Abschlussglied. Zugentlastung und Isolation schützen die Verbindung vor Bewegung, Berührung und Kurzschluss. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leiterquerschnitt, Material, Nennstrom, Spannung, Impedanz, Montageverfahren und die Umgebungsanforderungen.
- 1-3-3-2-3 Coaxial and RF Connectors: "Coaxial and RF Connectors" schließen koaxiale Leitungen für Hochfrequenz-, Antennen- und Videosignale ab. Ihre konzentrische Geometrie führt Innenleiter und Schirm mit kontrollierter Impedanz durch die Steckverbindung. Schraub-, Bajonett- oder Schnappverriegelung hält den Kontakt abhängig von Frequenz und Einsatzumgebung sicher. Präzise Übergänge begrenzen Reflexion, Einfügedämpfung und unerwünschte Abstrahlung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Steckertyp, Kabelmaß, Nennimpedanz, Frequenzbereich, Rückflussdämpfung, Leistung und Dichtheit.
- 1-3-3-2-4 Copper and RJ Network Connectors: "Copper and RJ Network Connectors" terminieren symmetrische Kupferdatenkabel an modularen Netzwerkanschlüssen. Stecker, Buchsen und Keystone-Module führen verdrillte Adernpaare mit definierter Kontaktfolge und kontrollierter Entdrilllänge. Schneidklemm- oder Crimptechnik stellt gasdichte Kontakte her und fixiert Mantel sowie Zugentlastung. Schirmbleche und Masseanschlüsse erhalten bei geschirmten Verkabelungen einen durchgängigen Potential- und Hochfrequenzpfad. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kategorie, Übertragungsbandbreite, Leiterart, Schirmkonzept, Werkzeugbedarf, Steckzyklen und Einbauform.
- 1-3-3-2-5 Electrical Plugs and Receptacles: "Electrical Plugs and Receptacles" stellen lösbare Anschlüsse für die Versorgung elektrischer Geräte und Anlagen bereit. Kontaktstifte und Buchsen führen Außenleiter, Neutralleiter und Schutzleiter entsprechend dem vorgesehenen System. Kodierung, Berührungsschutz und Verriegelung verhindern falsche Zuordnung oder unbeabsichtigtes Trennen. Industrieausführungen bieten erhöhte Stromtragfähigkeit und Schutz gegen Wasser, Staub oder mechanische Beanspruchung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Norm, Spannung, Strom, Phasenzahl, Schutzleiterführung, Schutzart, Montage und zulässige Umgebung.
- 1-3-3-2-6 Signal Splitters and Couplers: "Signal Splitters and Couplers" teilen, führen zusammen oder koppeln elektrische und hochfrequente Signale zwischen mehreren Leitungswegen. Passive Teiler verteilen Eingangsleistung nach einem festgelegten Verhältnis auf mehrere Ausgänge. Koppler entnehmen einen definierten Signalanteil oder verbinden Leitungen bei erhaltener Impedanz. Frequenzgang, Isolation und Einfügedämpfung bestimmen, wie stark Nutzsignal und Kanäle beeinflusst werden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Portzahl, Teilungsverhältnis, Impedanz, Belastbarkeit, Anschlussart und Rückflussdämpfung.
1-3-3-3 Data and Telecommunications Cabling
Diese Gruppe umfasst konfektionierte und installierbare Leitungen für Daten-, Telekommunikations- und kombinierte Übertragungswege. Sie unterscheidet Kabel nach Leiterprinzip, Anschlusszweck, Reichweite und Grad der Vorfertigung. Die Kategorien reichen von Koaxial- und Twinkabeln über symmetrische Kupfer- und Glasfaserleitungen bis zu Patch-, Konsolen-, Hybrid- und Stammkabeln.
- 1-3-3-3-1 Coaxial and Twinaxial Cabling: "Coaxial and Twinaxial Cabling" führt Hochfrequenz- oder schnelle differentielle Signale in abgeschirmter Geometrie. Koaxialkabel verwenden einen zentralen Leiter und konzentrischen Schirm, während Twinaxialkabel zwei gemeinsam geschirmte Innenleiter besitzen. Die definierte Impedanz reduziert Reflexionen und äußere elektromagnetische Einflüsse. Ausführungen unterscheiden sich in Dämpfung, Biegeradius, Mantelmaterial, Frequenzbereich und konfektionierten Anschlüssen. Die Leistung wird nach Signalstandard, Länge, Impedanz, Leistungsbedarf, Verlegeumgebung und Brandschutzanforderung ausgewählt.
- 1-3-3-3-2 Copper and Ethernet Data Cabling: "Copper and Ethernet Data Cabling" überträgt digitale Daten über paarweise verdrillte Kupferleiter. Verdrillung und gegebenenfalls Einzel- oder Gesamtschirmung begrenzen Übersprechen und elektromagnetische Störungen. Installationskabel besitzen meist massive Leiter für feste Strecken, während flexible Kabel häufig an beweglichen Anschlüssen eingesetzt werden. Kategorie und Bandbreite bestimmen die unterstützten Datenraten und zulässigen Kanallängen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leiteraufbau, Schirmung, Übertragungskategorie, Versorgung über Datenleitung, Mantelklassifikation und Verlegebedingungen.
- 1-3-3-3-3 Direct-Attach and Console Cables: "Direct-Attach and Console Cables" stellen kurze, gerätespezifische Verbindungen zu Netzwerk- und Rechentechnik her. Direct-Attach-Kabel verbinden Ports mit fest montierten Transceiverenden über Kupfer oder aktive elektrische Baugruppen. Konsolenkabel koppeln Wartungsrechner an serielle oder dedizierte Verwaltungsanschlüsse zur Erstkonfiguration und Fehlerbehebung. Pinbelegung, Kodierung und unterstützte Datenrate sind auf die jeweiligen Geräteschnittstellen abgestimmt. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Anschlusskombination, Länge, passive oder aktive Ausführung, Datenrate, Gerätefreigabe und Zugentlastung.
- 1-3-3-3-4 Fiber Optic Cabling: "Fiber Optic Cabling" überträgt Daten als Lichtimpulse durch Glas- oder Kunststofffasern. Einmodige Fasern unterstützen große Reichweiten, während mehrmodige Fasern häufig kürzere Gebäudeverbindungen mit passenden Lichtquellen bedienen. Aufbau, Schutzmantel und Verstärkungselemente schützen die empfindlichen Fasern bei Installation und Betrieb. Kabel können einzelne Fasern, Bündel, Bänder oder bereits konfektionierte Enden enthalten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Fasertyp, Faserzahl, Dämpfung, Wellenlänge, Zugfestigkeit, Biegeradius, Brandklasse und Innen- oder Außenverlegung.
- 1-3-3-3-5 Patch Cords: "Patch Cords" umfassen flexible, beidseitig konfektionierte Leitungen für lösbare Verbindungen zwischen Geräten und Anschlussfeldern. Sie überbrücken kurze Strecken im Rack, am Arbeitsplatz oder zwischen passiven Übergabepunkten. Kupfer-, Glasfaser-, Audio- und weitere Ausführungen verwenden zum jeweiligen Signal passende Stecker und Kabelgeometrien. Farbcodierung und Längenstaffelung erleichtern Zuordnung und geordnete Führung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Steckertyp, Pinbelegung oder Faserpolarität, Übertragungsklasse, Länge, Schirmung, Mantel und Steckzyklen.
- 1-3-3-3-6 Power and Data Combination Cables: "Power and Data Combination Cables" führen elektrische Versorgung und Kommunikationssignale in einer gemeinsamen Kabelbaugruppe. Getrennte Leitergruppen und geeignete Isolation verhindern unzulässige Beeinflussung zwischen Leistung und Daten. Sie versorgen entfernte Kameras, Anzeigen, Sensoren oder andere Geräte, wenn ein einzelner Leitungsweg vorteilhaft ist. Konfektionierte Anschlüsse oder Aufteilungen trennen die Funktionen an den Endpunkten wieder auf. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Nennspannung, Strom, Datenstandard, Schirmung, Leitungslänge, Biegeradius und Zulassung für die gemeinsame Führung.
- 1-3-3-3-7 Trunk Cabling: "Trunk Cabling" bündelt viele Daten- oder Glasfaserverbindungen in einer vorkonfektionierten Stammleitung. Mehrfaserige oder mehrpaarige Kabel enden in Mehrfachsteckern, Kassetten oder aufgefächerten Einzelanschlüssen. Die Vorfertigung verkürzt Installationszeit und schafft definierte Polarität sowie geprüfte Übertragungseigenschaften. Trunks verbinden typischerweise Verteiler, Racks, Rechenzentrumsreihen oder modulare Gerätesysteme. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanal- oder Faserzahl, Stecksystem, Polarität, Länge, Dämpfung, Mantelklassifikation und mechanischer Schutz.
1-3-3-4 Fiber Optic Connectivity
Diese Gruppe umfasst passive und optoelektronische Komponenten zum Abschluss, Verbinden, Verteilen und Anpassen von Glasfaserstrecken. Sie erhält definierte Faserführung, optische Leistung und Steckkompatibilität vom Kabelende bis zum aktiven Gerät. Die Kategorien unterscheiden Gehäuse und Spleißtechnik, Dämpfungsglieder, Steckverbinder, Patchleitungen, Anschlussfelder, optische Teiler sowie Sende- und Empfangsbauteile.
- 1-3-3-4-1 Fiber Distribution, Splicing and Enclosures: "Fiber Distribution, Splicing and Enclosures" schützen und organisieren optische Fasern an Verzweigungs-, Übergabe- und Verbindungsstellen. Spleißkassetten halten verschmolzene oder mechanische Faserverbindungen mit zulässigem Biegeradius. Muffen und Gehäuse dichten Kabelzuführungen ab und nehmen Reservelängen sowie Zugentlastungen auf. Verteilmodule ordnen Fasern zu Abgängen, Steckplätzen oder weiteren Kabelstrecken. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Faserkapazität, Spleißart, Kabeleinführungen, Schutzart, Montageraum, Biegeradius und Erweiterbarkeit.
- 1-3-3-4-2 Fiber Optic Attenuators: "Fiber Optic Attenuators" reduzieren die optische Leistung einer Glasfaserverbindung um einen definierten Betrag. Sie verhindern, dass empfindliche Empfänger bei kurzen Strecken oder starken Sendern übersteuert werden. Feste Ausführungen werden als Steckadapter oder Zwischenstücke eingesetzt, während variable Geräte die Dämpfung einstellbar machen. Präzise Fertigung hält Dämpfungswert, Rückreflexion und spektrales Verhalten innerhalb festgelegter Grenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Fasertyp, Wellenlänge, Steckgesicht, Dämpfungswert, Toleranz, Rückflussdämpfung und zulässige Leistung.
- 1-3-3-4-3 Fiber Optic Connectors and Adapters: "Fiber Optic Connectors and Adapters" stellen lösbare, präzise ausgerichtete Übergänge zwischen Lichtwellenleitern her. Steckverbinder halten die polierte Faserstirnfläche in einer Ferrule und positionieren sie zur Gegenstelle. Adapter führen zwei passende Stecker zusammen und sichern die geometrische Ausrichtung. Gerade oder schräg polierte Kontaktflächen beeinflussen Einfügedämpfung und Rückreflexion. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Steckertyp, Fasermodus, Politur, Dämpfung, Steckzyklen, Gehäuseform und Sauberkeitsanforderung.
- 1-3-3-4-4 Fiber Optic Patch Cords: "Fiber Optic Patch Cords" umfassen flexible, an beiden Enden konfektionierte Glasfaserleitungen für lösbare optische Verbindungen. Sie verbinden Transceiver, Anschlussfelder, Verteiler und Messgeräte innerhalb eines Standorts. Simplex-, Duplex- oder mehrfaserige Ausführungen führen eine oder mehrere Übertragungsrichtungen mit definierter Polarität. Werksseitige Politur und Prüfung gewährleisten niedrige Einfügedämpfung und kontrollierte Rückreflexion. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Fasertyp, Steckerkombination, Politur, Länge, Polarität, Mantelklasse und zulässiger Biegeradius.
- 1-3-3-4-5 Fiber Optic Patch Panels: "Fiber Optic Patch Panels" bilden geordnete Anschluss- und Rangierpunkte für Glasfaserverkabelung. Rack-, Wand- oder Einschubgehäuse nehmen Adapter, Kassetten, Spleiße und Faserreserven auf. Frontseitige Ports ermöglichen das flexible Verbinden fester Gebäudekabel mit Geräten oder weiteren Verteilern. Führungen und Zugentlastungen schützen Fasern vor Quetschung und zu engem Biegen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Höheneinheiten, Port- und Faserzahl, Adaptertyp, Spleißkapazität, Zugänglichkeit, Beschriftung und Erweiterungsmöglichkeit.
- 1-3-3-4-6 Fiber Optic Splitters and Couplers: "Fiber Optic Splitters and Couplers" verteilen Lichtleistung passiv auf mehrere Fasern oder führen optische Wege zusammen. Fusions- oder wellenleiterbasierte Bauteile erzeugen feste Teilungsverhältnisse ohne elektrische Versorgung. Gleichmäßigkeit, Übersprechen und Einfügedämpfung bestimmen die nutzbare Leistung an den Ausgängen. Gehäuse reichen von unkonfektionierten Modulen bis zu steckbaren Kassetten für Verteilfelder. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Fasertyp, Wellenlängenbereich, Portzahl, Teilungsverhältnis, Steckausführung, Dämpfung und Belastbarkeit.
- 1-3-3-4-7 Fiber Optic Transmit and Receive Components: "Fiber Optic Transmit and Receive Components" wandeln elektrische Daten in optische Signale und empfangen Licht wieder als elektrische Information. Sender nutzen Leuchtdioden oder Laser mit einer zur Faser und Reichweite passenden Wellenlänge. Empfänger erfassen geringe Lichtleistungen und stellen Daten, Takt oder analoge Messwerte bereit. Steckbare Transceiver kombinieren beide Richtungen und tragen Identifikations- sowie Diagnoseinformationen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Datenrate, Formfaktor, Fasertyp, Wellenlänge, Sendeleistung, Empfangsempfindlichkeit, Reichweite und Anschlussstandard.
1-3-3-5 Patch Panels, Racks and Cable Management
Diese Gruppe umfasst bauliche Komponenten zur geordneten Aufnahme, Führung und Verteilung von Netzverkabelung. Sie schützt Leitungen und Anschlusspunkte, erhält Biegeradien und schafft zugängliche Rangier- sowie Installationsflächen. Die Kategorien unterscheiden kleinräumige Kabelführung, feste Trassen, geschlossene Netzschränke, Anschlussgehäuse und frontseitige Patchfelder.
- 1-3-3-5-1 Cable Management: "Cable Management" umfasst Führungen, Bügel, Ringe, Kanäle und Befestigungen zur geordneten Verlegung von Geräte- und Patchkabeln. Horizontale und vertikale Elemente lenken Leitungen entlang von Racks, Arbeitsplätzen oder Gehäusen. Klettbänder und Halter bündeln Kabel, ohne sie unzulässig zu quetschen oder ihre Biegeradien zu unterschreiten. Geordnete Wege halten Anschlüsse zugänglich und reduzieren Zugbelastung, Verwechslung und Behinderung der Luftführung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kapazität, Montageort, Öffnungs- oder Abdeckungsart, Material, Biegeradius und nachträgliche Zugänglichkeit.
- 1-3-3-5-2 Cable Trays, Raceways and Supports: "Cable Trays, Raceways and Supports" tragen und schützen Leitungen auf festen Installationswegen. Gitterrinnen, Leitern, geschlossene Kanäle und Haltesysteme führen größere Kabelmengen an Decken, Wänden, Böden oder Maschinen. Formteile bilden Bögen, Abzweige, Höhenwechsel und Übergänge mit geeigneter mechanischer Unterstützung. Trennung und Deckel können Daten-, Energie- und sicherheitsrelevante Leitungen voneinander sowie von Umwelteinflüssen abschirmen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Last, Füllgrad, Spannweite, Erdung, Korrosionsschutz, Brandschutz und Zugänglichkeit.
- 1-3-3-5-3 Network Cabinets and Enclosures: "Network Cabinets and Enclosures" nehmen Netzwerkgeräte, Patchfelder und Verkabelungsreserven in einem geschützten Bauraum auf. Stand-, Wand- und Außengehäuse stellen standardisierte Montageebenen oder gerätespezifische Befestigungen bereit. Türen, Seitenwände, Schlösser und Kabeleinführungen begrenzen Zugriff und schützen vor Staub oder mechanischer Einwirkung. Lüftung, Erdung und Aufnahmen für Stromverteilung unterstützen den sicheren Betrieb aktiver Komponenten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Größe, Traglast, Schutzart, Einbautiefe, Kühlung, Zugang, Kabelwege und Montagesituation.
- 1-3-3-5-4 Network Cabling Boxes: "Network Cabling Boxes" bilden kompakte Abschluss-, Abzweig- oder Übergabepunkte für Kommunikationskabel. Aufputz-, Unterputz-, Boden- oder wettergeschützte Gehäuse nehmen Buchsen, Spleiße, Koppler und Leitungsreserven auf. Kabeleinführungen und Zugentlastungen schützen die festen Leitungen vor Bewegung und Beschädigung. Abdeckungen halten Kontakte zugänglich und ermöglichen eindeutige Portkennzeichnung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Einbauform, Modulaufnahme, Anschlusszahl, Material, Schutzart, Innenraum und Kompatibilität zum verwendeten Verkabelungssystem.
- 1-3-3-5-5 Patch Panels: "Patch Panels" führen fest installierte Kommunikationskabel auf geordnete, frontseitig zugängliche Anschlüsse. Rückseitige Klemmen, Buchsen oder Kassetten terminieren die Leitungen, während Patchkabel flexible Verbindungen zu aktiven Geräten herstellen. Portnummern und Beschriftungsfelder ordnen jeden Anschluss eindeutig zu Raum, Dose oder Strecke. Geschirmte Ausführungen stellen einen gemeinsamen Potentialanschluss bereit und erhalten die Übertragungseigenschaften des Kanals. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portzahl, Bauhöhe, Kategorie oder Medium, Anschlussart, Schirmung, Modulwechsel und Kabelmanagement.
1-3-4 Computer Components
Diese Kategorie umfasst interne mechanische und elektronische Bauteile zum Aufbau, zur Erweiterung und zur Reparatur von Computern, Servern und verwandten Geräten. Sie verbindet Gehäuse, Träger, Kühlung, interne Kabel, Hauptplatinen, Prozessoren und funktionale Erweiterungskarten. Die Untergruppen ordnen Bauraum und Befestigung, interne Baugruppen, zentrale Rechen- und Systemplatinen sowie steckbare Zusatzfunktionen.
1-3-4-1 Chassis, Enclosures and Internal Components
Diese Gruppe umfasst tragende und schützende Bauteile für interne Computer- und Elektronikkomponenten. Sie stellt standardisierte Einbauplätze, mechanische Fixierung, Luftführung und die Verbindung modularer Baugruppen bereit. Die Kategorien unterscheiden Kartenträger, vollständige Gerätegehäuse, Laufwerksaufnahmen, interne Kühlung und kleinere Haltekomponenten.
- 1-3-4-1-1 Card Cages and Backplanes: "Card Cages and Backplanes" nehmen mehrere steckbare Elektronik- oder Erweiterungskarten in einem gemeinsamen Rahmen auf. Führungsschienen und Frontbefestigungen positionieren die Karten und ermöglichen geordneten Ein- und Ausbau. Die Backplane verteilt Versorgung und führt Daten-, Takt- oder Steuersignale zwischen Steckplätzen. Passive und aktive Ausführungen unterscheiden sich durch integrierte Umschalt-, Verwaltungs- oder Signalaufbereitungsfunktionen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Steckstandard, Slotzahl, Busbandbreite, Leistungsbudget, Kühlung, Bauhöhe und mechanische Belastbarkeit.
- 1-3-4-1-2 Computer, Server and Network Chassis: "Computer, Server and Network Chassis" bilden die mechanische Grundstruktur für Rechner-, Speicher- und Netzwerkgeräte. Sie nehmen Systemplatinen, Netzteile, Laufwerke, Lüfter, Schnittstellen und Erweiterungskarten in definierten Positionen auf. Desktop-, Tower-, Rack- und modulare Bauformen passen sich Aufstellort und Komponentendichte an. Luftwege, Abschirmung und Zugangselemente unterstützen Kühlung, elektromagnetische Verträglichkeit und Wartung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Formfaktor, Einbautiefe, Laufwerks- und Kartenplätze, Netzteiloptionen, Lüfterkonzept, Traglast und Zugriffsschutz.
- 1-3-4-1-3 Drive Bays, Frames and Trays: "Drive Bays, Frames and Trays" halten Speicherlaufwerke und andere einschiebbare Geräte im Computergehäuse. Rahmen passen unterschiedliche Laufwerksformate an vorhandene Einbauplätze an und sichern die korrekte Position zu Daten- und Stromanschlüssen. Trays ermöglichen schnellen Wechsel und können Verriegelung, Statusanzeige oder Anschlussplatine integrieren. Entkopplung und definierte Luftführung verringern Vibration sowie thermische Belastung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Laufwerksgröße, Schnittstelle, Gehäusekompatibilität, Hot-Swap-Fähigkeit, Verriegelung, Kühlung und werkzeugloser Zugang.
- 1-3-4-1-4 Internal Cooling: "Internal Cooling" umfasst Lüfter, Kühlkörper, Luftkanäle und Flüssigkeitskomponenten zur Wärmeabfuhr innerhalb von IT-Geräten. Kühlkörper leiten Verlustwärme von Prozessoren, Speichern und Leistungsbauteilen an Luft oder Kühlmedium weiter. Lüfter und Gebläse erzeugen einen gerichteten Volumenstrom durch dicht bestückte Gehäuse. Sensor- und Drehzahlanschlüsse ermöglichen bedarfsgeregelten Betrieb und die Erkennung ausgefallener Kühlkomponenten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: thermische Leistung, Luftstrom, Druck, Geräusch, Bauhöhe, Lagerung, Anschluss und Kompatibilität zur Wärmequelle.
- 1-3-4-1-5 Internal Mounting and Retention: "Internal Mounting and Retention" umfasst Halter, Schienen, Klammern und Befestigungselemente für Bauteile innerhalb eines IT-Geräts. Sie fixieren Platinen, Prozessoren, Speicher, Kabel, Lüfter oder Laufwerke in der vorgesehenen Lage. Feder- und Verriegelungsmechanismen halten elektrische Steckkontakte trotz Vibration und Transportbelastung sicher zusammen. Werkzeuglose Systeme können Wartung und Austausch beschleunigen, ohne die notwendige Haltekraft zu verringern. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bauteil- und Gehäusekompatibilität, Material, Abmessungen, Belastbarkeit, Isolierung und erforderliches Montagewerkzeug.
1-3-4-2 Internal Cables, Adapters and Subassemblies
Diese Gruppe umfasst interne Verbindungsteile und vormontierte Funktionsbaugruppen für Computer und elektronische Geräte. Sie koppelt Platinen, Laufwerke, Stromversorgung, Gehäuseanschlüsse und periphere Schnittstellen. Die Kategorien unterscheiden Adapterbaugruppen, gerätespezifische Untereinheiten, interne Kabel und unmittelbare Laufwerkskomponenten.
- 1-3-4-2-1 Adapters and Connector Assemblies: "Adapters and Connector Assemblies" passen interne mechanische oder elektrische Geräteschnittstellen aneinander an. Kleine Platinen, Steckerbaugruppen und Kabeladapter ändern Formfaktor, Belegung, Lage oder zugängliches Anschlussformat. Sie können Versorgung und Daten mehrerer Leitungen zusammenfassen oder auf getrennte Endpunkte aufteilen. Definierte Verriegelung und Zugentlastung sichern den Kontakt im engen Geräteinneren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Quell- und Zielschnittstelle, Pinbelegung, Stromtragfähigkeit, Datenrate, Abmessungen, Befestigung und Gerätekompatibilität.
- 1-3-4-2-2 Electronic Device Subassemblies: "Electronic Device Subassemblies" umfassen vormontierte Teileinheiten, die eine abgegrenzte Funktion innerhalb eines elektronischen Geräts übernehmen. Sie können Platinen, Anschlüsse, Sensoren, Bedienelemente, Mechanik und interne Verkabelung kombinieren. Als austauschbares Modul vereinfachen sie Fertigung, Wartung und Reparatur komplexer Systeme. Form, Befestigung und elektrische Schnittstellen sind häufig auf eine Gerätefamilie oder Bauplattform abgestimmt. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: konkrete Funktion, Teilenummernkompatibilität, Anschlussbelegung, Firmwarebezug, Abmessungen und zulässige Betriebsbedingungen.
- 1-3-4-2-3 Internal and Peripheral Device Cables: "Internal and Peripheral Device Cables" verbinden Komponenten innerhalb eines Rechners oder führen Geräteschnittstellen zu naher Peripherie. Sie übertragen Daten, Steuerinformationen oder Versorgung zwischen Systemplatine, Laufwerken, Frontanschlüssen und Erweiterungsbaugruppen. Flachband-, Rund-, Koaxial- oder verdrillte Konstruktionen entsprechen den elektrischen Anforderungen des jeweiligen Busses. Kodierte Stecker, definierte Länge und Schirmung verhindern Fehlanschluss und Signalbeeinträchtigung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schnittstellenstandard, Steckrichtung, Pinzahl, Datenrate, Länge, Flexibilität, Schirmung und Strombelastbarkeit.
- 1-3-4-2-4 Storage Drive Components: "Storage Drive Components" umfassen mechanische und elektronische Ersatz- oder Ergänzungsteile für Speicherlaufwerke. Dazu gehören Anschlussplatinen, Adapterrahmen, Träger, Zwischenplatinen und gerätespezifische Steuer- oder Versorgungsmodule. Die Teile stellen Datenpfad, Stromzufuhr, Statussignale oder mechanische Aufnahme des Laufwerks her. Hot-Swap-Baugruppen unterstützen den Austausch im laufenden System durch geführte Kontakte und definierte Einschaltfolgen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Laufwerkstyp, Schnittstelle, Gehäuseplattform, Formfaktor, Firmwarekompatibilität und die vorgesehene Wechselbetriebsart.
1-3-4-3 Processors, System Boards and Interface Modules
Diese Gruppe umfasst zentrale Rechen-, System- und Schnittstellenbauteile von Computern. Sie stellt Programmausführung, Komponentenkopplung, Speicheranbindung und grundlegende Ein- und Ausgabewege bereit. Die Kategorien unterscheiden Hauptprozessoren, Buscontroller, vollständige Hauptplatinen, klassische Schnittstellenmodule und ergänzende Systemplatinen.
- 1-3-4-3-1 Central Processing Units (CPU): "Central Processing Units (CPU)" führen Maschinenbefehle aus und koordinieren die grundlegende Datenverarbeitung eines Computers. Rechenkerne, Register, Caches und Steuerwerke bearbeiten Programme sowie Betriebssystemaufgaben parallel oder nacheinander. Speicher- und Ein-/Ausgabecontroller können direkt im Prozessor integriert sein und Datenwege zu weiteren Komponenten bereitstellen. Takt, Kernzahl, Befehlssatz, Cachegröße und Leistungsaufnahme bestimmen Eignung und erreichbare Leistung. Für die Auswahl der Leistung sind Sockel, Chipsatz, Arbeitsspeicher, Kühlung, Firmware und das vorgesehene Arbeitsprofil gemeinsam zu berücksichtigen.
- 1-3-4-3-2 Interface and Bus Controllers: "Interface and Bus Controllers" steuern den Datenaustausch zwischen Prozessor, Speicher und internen oder externen Geräteschnittstellen. Sie verwalten Buszugriff, Adressierung, Pufferung, Taktung und Fehlerbehandlung für angeschlossene Teilnehmer. Spezialisierte Controller bedienen beispielsweise Peripheriebusse, Massenspeicher, serielle Verbindungen oder eingebettete Geräte. Direkter Speicherzugriff kann Daten übertragen, ohne den Hauptprozessor bei jedem Schritt zu beanspruchen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Busstandard, Kanalzahl, Bandbreite, Latenz, Betriebssystemunterstützung, Gehäuseform und Kompatibilität zur Systemarchitektur.
- 1-3-4-3-3 Motherboards and System Boards: "Motherboards and System Boards" tragen und verbinden die zentralen Komponenten eines Computers. Sockel und Steckplätze nehmen Prozessor, Arbeitsspeicher, Erweiterungskarten und Speicherschnittstellen auf. Chipsätze, Spannungswandler und Firmware initialisieren die Hardware und koordinieren Daten- sowie Versorgungswege. Externe Anschlüsse stellen Netzwerk-, Anzeige-, Audio- und Peripheriefunktionen am Gehäuse bereit. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Formfaktor, Prozessorsockel, Speicherstandard, Erweiterungsbusse, Schnittstellenausstattung, Verwaltungsfunktionen und Kompatibilität zum Gehäuse.
- 1-3-4-3-4 Serial and Parallel Interface Modules: "Serial and Parallel Interface Modules" erweitern Computersysteme um zusätzliche serielle oder parallele Kommunikationsanschlüsse. Serielle Kanäle übertragen Bits nacheinander und bedienen Konsolen, Messgeräte, industrielle Steuerungen oder ältere Peripherie. Parallele Schnittstellen führen mehrere Datenleitungen gleichzeitig und werden für bestimmte Druck-, Steuer- oder Spezialgeräte genutzt. Puffer, Pegelwandler und galvanische Trennung passen elektrische Eigenschaften an den angeschlossenen Teilnehmer an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schnittstellentyp, Portzahl, Übertragungsrate, elektrische Pegel, Stecker, Treiberunterstützung und interne Anschlussform.
- 1-3-4-3-5 System Board Modules: "System Board Modules" ergänzen oder ersetzen abgegrenzte Funktionsbereiche einer Hauptplatine. Prozessormodule, Verwaltungsplatinen, Ein-/Ausgabeeinheiten oder Tochterkarten werden über dafür vorgesehene Steck- und Board-to-Board-Verbindungen eingebunden. Sie können Rechenleistung, Plattformsteuerung, Schnittstellen oder gerätespezifische Logik bereitstellen. Mechanische Form und Firmwareabstimmung sind meist eng an das jeweilige Systemdesign gebunden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Plattformkompatibilität, Funktion, Steckverbinder, Leistungsbedarf, Kühlung, Firmwarestand und Freigabe für die Systemkonfiguration.
1-3-4-4 System Cards and Expansion
Diese Gruppe umfasst steckbare Karten zur Erweiterung oder Beschleunigung bestimmter Computerfunktionen. Sie nutzt interne Bussysteme, um zusätzliche Audio-, Grafik-, Ein-/Ausgabe-, Speicher-, Kommunikations-, Netzwerk- oder Erfassungsleistung bereitzustellen. Die Kategorien unterscheiden Karten nach der durch sie bereitgestellten Verarbeitungs- oder Anschlussfunktion.
- 1-3-4-4-1 Audio Accelerator Cards: "Audio Accelerator Cards" erweitern Computer um hochwertige oder rechenintensive Tonverarbeitung. Wandler und Signalprozessoren übernehmen Aufnahme, Wiedergabe, Mischung, räumliche Berechnung oder Effekte unabhängig von einfachen Hauptplatinenfunktionen. Analoge und digitale Anschlüsse binden Mikrofone, Instrumente, Studiogeräte oder Mehrkanal-Lautsprechersysteme an. Eigene Taktquellen und Puffer unterstützen geringe Latenz und synchronen Betrieb mehrerer Kanäle. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanalzahl, Wandlerauflösung, Abtastrate, Latenz, Anschlussformat, Treiber und Kompatibilität zum Erweiterungsbus.
- 1-3-4-4-2 Graphics and Accelerators: "Graphics and Accelerators" umfassen Erweiterungskarten für parallele Bild-, Rechen- oder spezialisierte Datenverarbeitung. Grafikprozessoren und lokaler Hochgeschwindigkeitsspeicher berechnen Bildausgabe, dreidimensionale Szenen, Medienoperationen oder allgemeine parallele Arbeitslasten. Anzeigeanschlüsse treiben einen oder mehrere Monitore mit festgelegter Auflösung und Bildrate an. Zusätzliche Beschleuniger können künstliche Intelligenz, Verschlüsselung, Signalverarbeitung oder wissenschaftliche Berechnungen übernehmen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rechenarchitektur, Speichergröße und -bandbreite, Leistungsaufnahme, Kühlung, Busanbindung, Ausgänge und Anwendungsunterstützung.
- 1-3-4-4-3 I/O Expansion Cards: "I/O Expansion Cards" stellen zusätzliche Ein- und Ausgabeschnittstellen in einem Computersystem bereit. Sie erweitern die Zahl oder Art externer Anschlüsse für Peripherie, Messgeräte, serielle Geräte oder Spezialhardware. Controller auf der Karte verwalten Datenübertragung, Pufferung und gegebenenfalls elektrische Pegelanpassung. Zusatzanschlüsse oder Breakout-Kabel führen mehrere Ports aus einem begrenzten Slot heraus. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schnittstellentyp, Portzahl, Busformat, Datenrate, Stromversorgung, Treiberunterstützung und benötigte Gehäusehöhe.
- 1-3-4-4-4 Memory Module Cards: "Memory Module Cards" tragen zusätzliche Arbeitsspeicherbausteine oder stellen Speichererweiterungen über einen internen Bus bereit. Sie vergrößern die unmittelbar adressierbare Kapazität für Programme, Datenbestände und Zwischenspeicher. Register, Puffer oder Fehlerkorrektur können Signalqualität und Zuverlässigkeit in großen Systemen erhöhen. Bauform, Bestückung und Taktrate müssen zum Speichercontroller und zu den übrigen Modulen passen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Speichertyp, Kapazität, Geschwindigkeit, Fehlerkorrektur, Rangorganisation, Spannung, Steckformat und Plattformfreigabe.
- 1-3-4-4-5 Modem and Communication Cards: "Modem and Communication Cards" erweitern Computer um Kommunikationswege zu leitungsgebundenen, funkbasierten oder spezialisierten Netzen. Modemfunktionen modulieren digitale Daten auf einen Übertragungskanal und gewinnen sie am Empfang wieder zurück. Karten können Telefon-, Mobilfunk-, Funk-, Feldbus- oder andere Kommunikationsschnittstellen mit zugehöriger Signalverarbeitung bereitstellen. Antennen-, Leitungs- und Steueranschlüsse koppeln das System an das jeweilige Medium. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Übertragungsverfahren, Frequenz oder Leitungstyp, Datenrate, Zulassung, Antennenanschluss, Treiber und Buskompatibilität.
- 1-3-4-4-6 Network Interface Cards: "Network Interface Cards" verbinden Computer, Server oder Geräte direkt mit einem Datennetz. Sie setzen Datenrahmen zwischen internem Systembus und elektrischer, optischer oder drahtloser Netzschnittstelle um. Hardwarefunktionen können Prüfsummen, Paketverteilung, Zeitstempelung, Virtualisierung und direkten Speicherzugriff beschleunigen. Ein oder mehrere Ports unterstützen festgelegte Übertragungsraten, Medien und Redundanzverfahren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Netzstandard, Portzahl, Geschwindigkeit, Steckmodul oder Anschluss, Busbreite, Verwaltungsfunktionen und Betriebssystemunterstützung.
- 1-3-4-4-7 Storage and Peripheral Controller Cards: "Storage and Peripheral Controller Cards" steuern Massenspeicher oder weitere leistungsintensive Peripheriegeräte über eine interne Erweiterungskarte. Sie stellen Ports bereit, verwalten Befehlswarteschlangen und übertragen Daten zwischen Geräten und Hauptspeicher. Speichercontroller können Laufwerke zu Verbünden zusammenfassen, Cache verwenden und Fehler- oder Ausfallzustände überwachen. Externe Anschlüsse ermöglichen die Kopplung an Gehäuse, Bibliotheken oder spezialisierte Geräte außerhalb des Rechners. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schnittstellenstandard, Portzahl, Bandbreite, Verbundfunktionen, Cache und Schutz, Laufwerkszahl, Treiber sowie Busanbindung.
- 1-3-4-4-8 Video Capture Cards: "Video Capture Cards" nehmen externe Bildsignale über eine interne Erweiterungskarte in einen Computer auf. Eingänge akzeptieren je nach Modell Kamera-, Rundfunk-, Produktions- oder digitale Anzeigesignale. Hardware wandelt, synchronisiert und gegebenenfalls komprimiert mehrere Video- und Audiokanäle für Aufzeichnung, Analyse oder Liveausgabe. Durchschleif-, Zeitcode- und Referenztakte unterstützen die Einbindung in professionelle Signalumgebungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Eingangsformat, Kanalzahl, Auflösung, Bildrate, Farbtiefe, Kompression, Latenz und Busbandbreite.
1-3-5 Computers and Peripherals
Diese Kategorie umfasst vollständige Rechengeräte, Server, Anzeigen und unmittelbare Ein- oder Ausgabegeräte für Nutzer und spezialisierte Arbeitsplätze. Sie verbindet stationäre, mobile, tragbare und zentral verwaltete Computer mit Docking-, Anzeige-, Erfassungs- und Bedienperipherie. Die Untergruppen ordnen Zubehör, Displays, Endgeräte, Dateneingabe, Rechenserver und anwendungsspezifische Terminals.
1-3-5-1 Computer Accessories and Docking
Diese Gruppe umfasst ergänzende Ausstattung zur Aufbewahrung, Positionierung, Verbindung und gemeinsamen Nutzung von Computern. Sie erweitert vorhandene Geräte, ohne deren eigentliche Rechenfunktion zu ersetzen. Die Kategorien unterscheiden zusammengestellte Zubehörsätze, Schutzzubehör, Halterungen, Dockingtechnik, Peripherieumschaltung und Schnittstellenverteiler.
- 1-3-5-1-1 Computer Accessory Kits: "Computer Accessory Kits" bündeln mehrere aufeinander abgestimmte Ergänzungsteile für einen Computerarbeitsplatz oder Gerätetyp. Ein Satz kann Eingabegeräte, Adapter, Kabel, Netzteile, Reinigungs- oder Transportzubehör enthalten. Die gemeinsame Zusammenstellung stellt sicher, dass wiederkehrend benötigte Teile vollständig und kompatibel bereitstehen. Standardisierte Kits vereinfachen Ausgabe, Austausch und Ausstattung gleichartiger Arbeitsplätze. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: enthaltene Komponenten, Gerätekompatibilität, Anschlussstandards, Ersatzteilqualität und Eignung für den vorgesehenen Nutzungskontext.
- 1-3-5-1-2 Computer Cases, Covers and Protective Accessories: "Computer Cases, Covers and Protective Accessories" schützen mobile und stationäre Rechner während Nutzung, Lagerung oder Transport. Taschen, Hartschalen, Hüllen, Tastaturabdeckungen und Stoßschutzteile begrenzen Schäden durch Stöße, Kratzer, Staub oder Flüssigkeit. Formgerechte Ausschnitte erhalten Zugang zu Anschlüssen, Kamera, Kühlung und Bedienelementen. Polsterung, Verschluss und Trageelemente verteilen Last und sichern das Gerät unterwegs. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Gerätemaße, Schutzwirkung, Material, Gewicht, Zugänglichkeit, Reinigbarkeit und vorgesehene Transportbedingungen.
- 1-3-5-1-3 Computer Stands and Mounts: "Computer Stands and Mounts" positionieren Rechner, Notebooks oder Kleingeräte ergonomisch und platzsparend. Tischständer heben Geräte an, während Wand-, Arm- oder Untertischhalterungen Arbeitsflächen freihalten. Verstellung ermöglicht Anpassung von Höhe, Neigung, Drehung und Abstand. Klemmen, Schrauben oder Standardschnittstellen sichern das Gerät gegen Verrutschen und unbeabsichtigtes Lösen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Traglast, Gerätemaße, Bewegungsbereich, Befestigungsgrund, Kabelzugang, Belüftung und Diebstahlschutz.
- 1-3-5-1-4 Docking Stations and Port Replicators: "Docking Stations and Port Replicators" verbinden mobile Computer über einen zentralen Anschluss mit stationärer Peripherie. Sie stellen Anzeigeausgänge, Netzwerk, USB, Audio, Speicherleser und gegebenenfalls Stromversorgung bereit. Einstecken oder Ansetzen ersetzt das wiederholte Verbinden einzelner Kabel am mobilen Gerät. Aktive Dockingstationen können zusätzliche Controller, Grafikfunktionen oder Verwaltungsmerkmale enthalten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Hostanschluss, Ladeleistung, unterstützte Anzeigen, Portausstattung, Datenbandbreite, Gerätekompatibilität und Treiberbedarf.
- 1-3-5-1-5 Peripheral Switching: "Peripheral Switching" ermöglicht mehreren Computern die kontrollierte Nutzung gemeinsamer Ein- und Ausgabegeräte. Umschalter verbinden Tastatur, Maus, Bildschirm, USB-Geräte oder Audio jeweils mit dem ausgewählten Rechner. Mechanische Tasten, Tastenkombinationen oder Fernbedienung wechseln die aktive Zuordnung. Mehrbild- und Mehrnutzergeräte können mehrere Quellen gleichzeitig darstellen oder getrennte Arbeitsplätze bedienen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rechnerzahl, unterstützte Peripherie, Bildschirmauflösung, USB-Standard, Umschaltzeit, Fernzugriff und mögliche Sicherheitsisolation.
- 1-3-5-1-6 USB Hubs and Expansion Hubs: "USB Hubs and Expansion Hubs" vervielfachen einen Computeranschluss für mehrere Peripheriegeräte. Interne Controller teilen die verfügbare Datenbandbreite auf nachgeordnete Ports und verwalten deren Verbindung. Busversorgte Modelle beziehen Energie vom Host, während aktive Hubs angeschlossene Geräte aus einem eigenen Netzteil speisen. Erweiterte Ausführungen kombinieren USB mit Netzwerk, Kartenlesern oder zusätzlichen Bildschnittstellen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portzahl, USB-Generation, Gesamtbandbreite, Ladeleistung, Netzteil, Kabellänge, Bauform und Kompatibilität.
1-3-5-2 Displays and Display Accessories
Diese Gruppe umfasst visuelle Ausgabegeräte und die zu ihrer Ansteuerung, Befestigung oder Nutzung erforderlichen Hardwarekomponenten. Sie reicht vom klassischen Monitor über berührungsempfindliche und am Kopf getragene Anzeigen bis zu Steuer- und Schutzteilen. Die Kategorien unterscheiden Bildansteuerung, mechanische Integration und die jeweiligen Anzeigeformen.
- 1-3-5-2-1 Display Controllers: "Display Controllers" erzeugen und steuern Bildsignale für eine oder mehrere Anzeigeflächen. Sie nehmen Grafikdaten oder externe Quellen auf und passen Auflösung, Bildfrequenz, Timing sowie Farbausgabe an das Display an. Mehrkanalgeräte können Inhalte spiegeln, erweitern, skalieren oder über mehrere Panels verteilen. Steueranschlüsse ermöglichen Helligkeitsregelung, Ein- und Ausschalten und die Überwachung des Anzeigestatus. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Eingang, Ausgangszahl, maximale Auflösung, Bildfrequenz, Farbtiefe, Verarbeitungsverzögerung und Displaykompatibilität.
- 1-3-5-2-2 Display Mounting and Protection: "Display Mounting and Protection" umfasst Halterungen, Ständer, Arme, Rahmen und Schutzvorrichtungen für Bildschirme. Mechanische Systeme tragen das Display an Tisch, Wand, Decke, Boden oder mobiler Säule. Gelenke und Verstellungen passen Höhe, Abstand, Drehung und Neigung an Sichtbereich und Ergonomie an. Schutzscheiben, Gehäuse und Sicherungen begrenzen Schäden, unbefugten Zugriff oder unbeabsichtigtes Lösen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Traglast, Befestigungsmuster, Bildschirmgröße, Bewegungsbereich, Untergrund, Belüftung und erforderliche Schutzwirkung.
- 1-3-5-2-3 Head-Mounted Displays: "Head-Mounted Displays" stellen digitale Bilder auf einer am Kopf getragenen Anzeige unmittelbar im Sichtfeld dar. Optiken bilden kleine Displays so ab, dass virtuelle Inhalte oder ein vollständiges Sichtbild wahrgenommen werden. Lage- und Bewegungssensoren können Kopfdrehung sowie Position erfassen und die Darstellung entsprechend aktualisieren. Durchsichtige, kamerabasierte oder lichtundurchlässige Bauformen unterstützen erweiterte beziehungsweise virtuelle Umgebungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Sichtfeld, Auflösung, Bildrate, Latenz, Gewicht, Passform, Sensorik, Anschluss und Tragekomfort.
- 1-3-5-2-4 Monitors and Displays: "Monitors and Displays" geben Bildsignale von Computern und anderen digitalen Quellen auf einer elektronischen Anzeigefläche wieder. Paneltechnik, Auflösung, Bildfrequenz und Hintergrundbeleuchtung bestimmen Schärfe, Bewegung, Kontrast und Farbe. Geräte können mehrere Eingänge, interne Skalierung, Lautsprecher oder USB-Funktionen integrieren. Ergonomische Ständer und Bildmodi passen Ausrichtung, Helligkeit und Farbdarstellung an Arbeitsplatz oder Fachanwendung an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Größe, Auflösung, Pixeldichte, Farbraum, Leuchtdichte, Reaktionszeit, Anschlüsse und Energiebedarf.
- 1-3-5-2-5 Touchscreen Displays: "Touchscreen Displays" kombinieren visuelle Ausgabe mit direkter Eingabe auf der Bildschirmoberfläche. Kapazitive, resistive, optische oder andere Sensortechniken bestimmen Berührungsgenauigkeit und Bedienung mit Finger, Handschuh oder Stift. Ein Controller übermittelt Koordinaten und Gesten an den verbundenen Rechner. Mehrpunktfähigkeit ermöglicht Zoomen, Drehen und gleichzeitige Eingaben mehrerer Nutzer. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Displaygröße, Auflösung, Berührungstechnik, Erkennungspunkte, Latenz, Oberflächenhärte, Anschluss und Einbauform.
1-3-5-3 End-User Computing
Diese Gruppe umfasst vollständige persönliche Rechengeräte für stationäre, mobile und körpernah getragene Nutzung. Sie unterscheidet Geräte nach Formfaktor, Bedienweise, lokaler Rechenleistung und Abhängigkeit von zentralen Systemen. Die Kategorien reichen von Desktop- und Mobilcomputern über Leser, Tablets und Thin Clients bis zu Wearables und leistungsstarken Facharbeitsplätzen.
- 1-3-5-3-1 Desktop and All-in-One Computers: "Desktop and All-in-One Computers" umfassen stationäre Arbeitsplatzrechner für allgemeine Büro-, Fach- und Kommunikationsaufgaben. Desktopgeräte trennen Rechnergehäuse und Bildschirm, während All-in-One-Systeme Rechentechnik und Anzeige in einem Gehäuse vereinen. Prozessor, Arbeitsspeicher, lokaler Speicher und Schnittstellen bestimmen Leistung und Erweiterbarkeit. Netz- und Verwaltungsfunktionen binden die Geräte in zentrale Identitäts-, Sicherheits- und Betriebsumgebungen ein. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leistungsprofil, Displaybedarf, Bauform, Aufrüstbarkeit, Anschlüsse, Energieverbrauch, Wartbarkeit und vorgesehene Nutzungsdauer.
- 1-3-5-3-2 Electronic Readers: "Electronic Readers" umfassen tragbare Geräte zum energieeffizienten Lesen digitaler Dokumente und Publikationen. Reflexive oder bistabile Displays bleiben bei Umgebungslicht gut lesbar und benötigen nur bei Bildänderungen nennenswert Energie. Interner Speicher hält Bücher, Handbücher oder Akten, während Funkverbindungen neue Inhalte und Synchronisation ermöglichen. Bedienelemente unterstützen Blättern, Suche, Lesezeichen, Notizen und Anpassung der Schrift. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Displaygröße, Auflösung, Beleuchtung, unterstützte Formate, Akkulaufzeit, Speicherkapazität, Eingabemöglichkeit und Schutzfunktionen.
- 1-3-5-3-3 Laptop and Notebook Computers: "Laptop and Notebook Computers" integrieren Rechner, Bildschirm, Tastatur, Zeigegerät und Akku in einem tragbaren Klappgehäuse. Sie ermöglichen vollständige Arbeitsplatzanwendungen unabhängig von einem festen Schreibtisch. Prozessor, Speicher, Kühlung und Akkukapazität bilden einen Ausgleich zwischen Leistung, Laufzeit, Gewicht und Geräusch. Drahtlose Netze, Kamera, Audio und externe Anschlüsse unterstützen Kommunikation sowie stationäre Erweiterung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bildschirm, Rechenleistung, Arbeitsspeicher, Speicher, Laufzeit, Gewicht, Robustheit, Anschlüsse und Wartbarkeit.
- 1-3-5-3-4 Mobile Handheld Computing: "Mobile Handheld Computing" umfasst handgehaltene Rechner für Datenerfassung, Kommunikation und Arbeitsabläufe unterwegs. Geräte kombinieren berührungsempfindlichen Bildschirm, Funkverbindungen, Kameras, Sensoren und häufig spezialisierte Tasten oder Lesemodule. Robuste Modelle widerstehen Stürzen, Staub, Wasser und häufigem Schichtbetrieb. Wechselakkus, Fahrzeughalterungen und Ladeeinrichtungen unterstützen dauerhafte Nutzung im Außendienst, Lager oder Betrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Betriebssystem, Display, Eingabe, Funkstandards, Scanner, Akkulaufzeit, Schutzklasse und ergonomische Bedienung.
- 1-3-5-3-5 Tablet Computers: "Tablet Computers" umfassen flache, tragbare Rechner, die überwiegend über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedient werden. Prozessor, Arbeitsspeicher, Speicher und Betriebssystem führen mobile Büro-, Medien- und Fachanwendungen aus. Kameras, Mikrofone, Sensoren und drahtlose Verbindungen unterstützen Kommunikation, Dokumentation und ortsunabhängige Datennutzung. Tastaturen, Stifte und Dockingzubehör können das Gerät für Schreiben, Zeichnen oder stationäre Arbeit erweitern. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Displaygröße, Rechenleistung, Laufzeit, Gewicht, Funkanbindung, Eingabestift, Anschlüsse, Verwaltung und Robustheit.
- 1-3-5-3-6 Thin Clients: "Thin Clients" umfassen kompakte Endgeräte, deren Anwendungen oder Desktops überwiegend auf zentralen Systemen ausgeführt werden. Lokale Hardware übernimmt Anzeige, Eingabe, Netzwerkkommunikation und die Decodierung des übertragenen Sitzungsinhalts. Reduzierter Speicher und gehärtete Systemsoftware begrenzen lokale Datenhaltung und vereinfachen einheitliche Verwaltung. Anschlüsse binden Monitore, Eingabegeräte, Audio und ausgewählte Peripherie an die entfernte Sitzung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Zugriffsprotokolle, Anzeigeleistung, Portausstattung, Sicherheitsfunktionen, zentrale Verwaltung, Geräusch und Energieverbrauch.
- 1-3-5-3-7 Wearable Computing: "Wearable Computing" umfasst körpernah getragene Rechengeräte, die Informationen erfassen, verarbeiten oder anzeigen. Uhren, Brillen, Ringe, Sensorträger und am Körper befestigte Terminals verbinden Rechenleistung mit Bewegung, Position oder biologischen Messgrößen. Sprach-, Gesten-, Tasten- oder Blickbedienung ermöglicht Nutzung ohne klassischen Arbeitsplatz. Funkverbindungen synchronisieren Daten mit Mobilgeräten, Netzen oder betrieblichen Anwendungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Trageform, Sensorik, Display, Laufzeit, Funkstandard, Gewicht, Schutzart, Datenschutz und Eignung für die Arbeitsaufgabe.
- 1-3-5-3-8 Workstations: "Workstations" umfassen leistungsstarke Arbeitsplatzrechner für technisch oder wissenschaftlich anspruchsvolle Anwendungen. Mehrkernprozessoren, große Arbeitsspeicher, professionelle Grafik- oder Beschleunigungskarten und schnelle Massenspeicher bearbeiten umfangreiche Modelle und Daten. Erweiterungsplätze und leistungsfähige Kühlung erlauben dauerhaft hohe Rechenlasten. Fehlerkorrigierender Speicher, zertifizierte Treiber und Verwaltungsfunktionen erhöhen Stabilität in fachkritischen Umgebungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: konkrete Anwendung, Prozessor- und Grafikleistung, Speicher, Erweiterbarkeit, Geräusch, Zuverlässigkeit und nachgewiesene Kompatibilität der eingesetzten Fachsoftware.
Diese Gruppe umfasst Peripheriegeräte zur Eingabe, Identifikation und strukturierten Erfassung von Daten. Sie wandelt biometrische Merkmale, Stiftbewegungen, Codes, Tasten, optische Markierungen oder Zeigerbewegungen in digitale Eingaben um. Die Kategorien unterscheiden Sensor- und Leserprinzipien sowie stationäre und mobile Bedienformen.
- 1-3-5-4-1 Biometric Identification: "Biometric Identification" umfasst Sensoren und Lesegeräte zur Erfassung körperlicher oder verhaltensbezogener Merkmale. Fingerabdruck-, Gesichts-, Iris-, Venen- oder Stimmerfassung gewinnt charakteristische Messdaten einer Person. Interne Verarbeitung prüft Aufnahmequalität und kann eine Vergleichsvorlage erzeugen oder an ein gesichertes Auswertungssystem übergeben. Lebenderkennung und Manipulationsschutz sollen vorgelegte Kopien oder künstliche Merkmale erkennen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Merkmal, Fehlerraten, Erfassungszeit, Hygiene, Umgebungsbedingungen, Schnittstelle und datenschutzgerechte Vorlagenverarbeitung.
- 1-3-5-4-2 Graphics Tablets and Digital Pens: "Graphics Tablets and Digital Pens" erfassen handgeführte Stiftbewegungen für Zeichnung, Handschrift und präzise Zeigereingabe. Eine Sensorfläche bestimmt Position, Druck, Neigung und gegebenenfalls Drehung eines kompatiblen Stifts. Geräte mit eingebautem Display zeigen den bearbeiteten Inhalt unmittelbar unter der Stiftspitze. Programmierbare Tasten und Berührungsfunktionen beschleunigen wiederkehrende Bearbeitungsschritte. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: aktive Fläche, Auflösung, Druckstufen, Abtastrate, Stifttechnik, Displayqualität, Anschluss und Anwendungsunterstützung.
- 1-3-5-4-3 Identification and Data Capture Readers: "Identification and Data Capture Readers" lesen maschinenlesbare Kennzeichen und Datenträger aus. Barcode-, Karten-, Magnetstreifen-, Funk- oder Chipleser wandeln codierte Informationen in digitale Datensätze um. Stationäre, handgehaltene und eingebaute Ausführungen passen sich Arbeitsplatz, Zugangspunkt oder Prozesslinie an. Signalgebung und Prüflogik bestätigen eine erfolgreiche Erfassung und begrenzen Mehrfach- oder Fehllesungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Codetyp oder Datenträger, Leseabstand, Geschwindigkeit, Schnittstelle, Authentisierung, Schutzart und Montageform.
- 1-3-5-4-4 Keyboards: "Keyboards" erfassen alphanumerische Zeichen, Funktionen und Steuerbefehle über angeordnete Tasten. Mechanische, Membran-, Scheren- oder kapazitive Schalter unterscheiden sich in Betätigungsweg, Rückmeldung, Geräusch und Lebensdauer. Layout und Zusatztasten passen die Eingabe an Sprache, Anwendung, Barrierefreiheit oder kompakte Arbeitsplätze an. Kabelgebundene und drahtlose Modelle übertragen Tastencodes an Computer, Terminal oder Mobilgerät. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Layout, Schaltertechnik, Anschluss, Abmessungen, Beleuchtung, Reinigbarkeit, Robustheit und ergonomische Gestaltung.
- 1-3-5-4-5 Optical Recognition and Mark Reading: "Optical Recognition and Mark Reading" umfasst Geräte zur automatischen Erfassung gedruckter Zeichen, Markierungen oder ausgefüllter Felder. Optische Sensoren nehmen Dokumentbereiche auf und unterscheiden Textformen, Strichpositionen, Ankreuzungen oder definierte Antwortmuster. Beleuchtung und Papierführung erzeugen reproduzierbare Bilder bei hohem Durchsatz. Interne Auswertung kann Erkennungsergebnisse, unsichere Lesungen und Dokumentkennungen an nachgelagerte Systeme übergeben. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Vorlagenart, Einzugsgeschwindigkeit, Auflösung, Markierungsanforderungen, Fehlererkennung, Papierformat und Schnittstelle.
- 1-3-5-4-6 Pointing Devices: "Pointing Devices" steuern Zeigerposition und Auswahlvorgänge auf grafischen Benutzeroberflächen. Mäuse, Trackballs, Touchpads, Rollstäbe und spezialisierte Controller erfassen relative oder absolute Bewegung. Tasten, Räder und Gesten lösen Auswahl, Scrollen, Ziehen oder programmierte Funktionen aus. Optische, mechanische oder kapazitive Sensoren bestimmen Genauigkeit und Eignung für unterschiedliche Oberflächen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bedienform, Auflösung, Tasten, Anschluss, Handhabung, Ergonomie, Reinigbarkeit und Anforderungen an barrierearme Nutzung.
- 1-3-5-4-7 Portable Data Collection Terminals: "Portable Data Collection Terminals" umfassen mobile Geräte für die strukturierte Erfassung betrieblicher Daten am Entstehungsort. Sie kombinieren Bildschirm, Tasten oder Touchbedienung mit Barcode-, Funk-, Karten- oder Sensormodulen. Lokale Anwendungen führen Nutzer durch Bestandsaufnahme, Kommissionierung, Inspektion, Zählerablesung oder Außendienstvorgänge. Funkverbindungen übertragen Datensätze unmittelbar, während Offline-Speicher Unterbrechungen überbrückt. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Erfassungsmodule, Bedienung, Laufzeit, Funkabdeckung, Schutzklasse, Gewicht, Docking und Anwendungsplattform.
1-3-5-5 Servers and Compute
Diese Gruppe umfasst zentrale Rechenhardware für die Ausführung von Anwendungen, Diensten, Datenverarbeitung und virtualisierten Arbeitslasten. Sie unterscheidet spezialisierte Beschleunigersysteme, modulare Knoten, Großrechner, integrierte Plattformen und allgemeine Server. Die Kategorien bilden verschiedene Leistungs-, Skalierungs-, Verfügbarkeits- und Betriebsmodelle physischer Rechenressourcen ab.
- 1-3-5-5-1 Accelerated Compute Systems: "Accelerated Compute Systems" bündeln spezialisierte Prozessoren für besonders parallele oder rechenintensive Aufgaben. Grafik-, Matrix-, Signal- oder frei programmierbare Beschleuniger bearbeiten künstliche Intelligenz, Simulation, Analyse und Medienverarbeitung. Hohe Speicherbandbreite und schnelle Verbindungen zwischen den Beschleunigern halten große Datenmengen nahe an den Recheneinheiten. Gehäuse, Stromversorgung und Kühlung sind auf dauerhaft hohe Leistungsdichte ausgelegt. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rechentyp, Beschleunigerzahl, Speicher, Interconnect, Softwareunterstützung, Leistungsaufnahme, Kühlung und Skalierbarkeit.
- 1-3-5-5-2 Compute Nodes: "Compute Nodes" umfassen standardisierte Recheneinheiten für den gemeinsamen Betrieb in Clustern oder modularen Gehäusen. Jeder Knoten enthält Prozessoren, Arbeitsspeicher, Netzanschlüsse und gegebenenfalls lokalen Speicher oder Beschleuniger. Orchestrierung verteilt Arbeitslasten über viele gleichartige Einheiten und kann ausgefallene Knoten umgehen. Dichte Bauformen teilen sich Stromversorgung, Kühlung oder Verwaltung mit weiteren Knoten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Prozessor- und Speicherausstattung, Netzbandbreite, Knotendichte, lokaler Speicher, Verwaltungszugang und Kompatibilität zur Clusterinfrastruktur.
- 1-3-5-5-3 Enterprise and Mainframe Systems: "Enterprise and Mainframe Systems" umfassen zentralisierte Großrechnersysteme für sehr hohe Transaktionslasten und besonders verlässlichen Betrieb. Mehrere Prozessor-, Speicher- und Ein-/Ausgabeeinheiten arbeiten in einer eng integrierten Plattform. Hardwarepartitionierung, redundante Komponenten und kontrollierter Austausch im Betrieb begrenzen Unterbrechungen. Spezialisierte Kanäle und Sicherheitsfunktionen unterstützen große Datenbestände, viele gleichzeitige Nutzer und streng getrennte Arbeitslasten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Transaktionsleistung, Skalierungsgrenzen, Verfügbarkeit, Partitionierung, Ein-/Ausgabekapazität, Verschlüsselung und Integration in bestehende Betriebsverfahren.
- 1-3-5-5-4 Integrated Compute Systems: "Integrated Compute Systems" kombinieren Rechen-, Speicher-, Netzwerk- und Verwaltungsbausteine als abgestimmte physische Plattform. Vorkonfigurierte Knoten und interne Verbindungen reduzieren Integrationsaufwand und schaffen wiederholbare Erweiterungseinheiten. Gemeinsame Steuerung überwacht Hardwarezustand, Ressourcenbelegung und die Zuweisung virtualisierter Arbeitslasten. Skalierung erfolgt durch zusätzliche Module oder Systeme mit definierten Leistungs- und Kapazitätseigenschaften. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Architektur, Knotenprofil, Speicheranbindung, Netzstruktur, Erweiterungsgrenzen, Redundanz und Kompatibilität zur eingesetzten Virtualisierungsumgebung.
- 1-3-5-5-5 Servers: "Servers" stellen Rechen-, Speicher- und Ein-/Ausgabeleistung für gemeinsam genutzte Anwendungen und Netzdienste bereit. Rack-, Tower- und modulare Bauformen nehmen mehrere Prozessoren, große Arbeitsspeicher und austauschbare Laufwerke auf. Redundante Netzteile, Lüfter, Speicherpfade und Verwaltungscontroller unterstützen dauerhaften Betrieb und Wartung. Erweiterungskarten binden schnelle Netze, Speichersysteme, Beschleuniger oder besondere Peripherie an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Arbeitslast, Prozessorzahl, Speicher, Laufwerksplätze, Netzbandbreite, Erweiterbarkeit, Fernverwaltung, Energiebedarf und Verfügbarkeitsziel.
1-3-5-6 Specialized Computing
Diese Gruppe umfasst Rechengeräte, deren Gehäuse und Schnittstellen auf klar abgegrenzte Bedien- oder Betriebsaufgaben zugeschnitten sind. Sie verbindet eingebettete Rechenleistung mit öffentlich zugänglicher Selbstbedienung, Verkauf, industrieller Nutzung oder betrieblicher Zeiterfassung. Die Kategorien unterscheiden Kioske, Kassenterminals, robuste Bedienrechner und Anwesenheitserfassungsgeräte.
- 1-3-5-6-1 Computer Kiosks: "Computer Kiosks" umfassen fest installierte Selbstbedienungsrechner für öffentlich oder intern zugängliche Vorgänge. Ein geschütztes Gehäuse kombiniert Bildschirm, Touchbedienung und je nach Aufgabe Kartenleser, Drucker, Scanner, Kamera oder Zahlungseinheit. Die Bauform führt Nutzer und begrenzt den physischen Zugriff auf interne Komponenten. Netzwerk- und Verwaltungsanschlüsse ermöglichen Inhaltsaktualisierung, Zustandsüberwachung und Fernwartung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bedienhöhe, Barrierefreiheit, Peripherie, Manipulationsschutz, Innen- oder Außeneinsatz, Wartungszugang und vorgesehener Transaktionsablauf.
- 1-3-5-6-2 Point-of-Sale Terminals: "Point-of-Sale Terminals" umfassen Arbeitsplatzgeräte zur Erfassung und Abwicklung von Verkaufs- oder Ausgabevorgängen. Sie kombinieren Recheneinheit, Bedienanzeige und Anschlüsse für Scanner, Drucker, Waage, Kassenlade, Kundendisplay und Zahlungsgerät. Robuste Touchflächen und lüfterarme Gehäuse sind auf häufige Bedienung und lange Öffnungszeiten ausgelegt. Schnittstellen verarbeiten Artikel-, Preis-, Zahlungs- und Belegdaten mit angeschlossener Kassenperipherie. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Display, Prozessorleistung, Portausstattung, Befestigung, Reinigbarkeit, Ausfallsicherheit und Kompatibilität zu den benötigten Peripheriegeräten.
- 1-3-5-6-3 Rugged and Industrial Terminals: "Rugged and Industrial Terminals" umfassen Bedien- und Rechengeräte für raue Produktions-, Fahrzeug- oder Außenumgebungen. Verstärkte Gehäuse widerstehen Staub, Wasser, Stößen, Vibration und erweiterten Temperaturbereichen. Touchscreens, Tasten und Anschlüsse bleiben mit Handschuhen oder unter erschwerten Sichtbedingungen nutzbar. Industrielle Stromversorgung, Feldschnittstellen und Montageoptionen koppeln das Terminal an Maschinen oder mobile Arbeitsplätze. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schutzart, Temperatur, Stoß- und Vibrationsfestigkeit, Displayhelligkeit, Bedienung, Versorgung, Schnittstellen und Zulassungen.
- 1-3-5-6-4 Time and Attendance Terminals: "Time and Attendance Terminals" erfassen Beginn, Ende und ausgewählte Arten betrieblicher Anwesenheit. Beschäftigte identifizieren sich über Karte, Code, Mobilnachweis oder ein freigegebenes biometrisches Merkmal. Das Gerät versieht Buchungen mit Zeit, Terminalkennung und Ereignisart und speichert sie bei Netzunterbrechung zwischen. Display und Signale bestätigen Annahme oder weisen auf unzulässige Eingaben hin. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Identifikationsverfahren, Nutzerzahl, Offline-Kapazität, Netzanschluss, Manipulationsschutz, Montage und Integration in die Zeitwirtschaft.
1-3-6 Electronic Components and Modules
Diese Kategorie umfasst einzelne elektronische Bauelemente, integrierte Schaltungen und vormontierte Module für den Aufbau oder die Reparatur technischer Geräte. Sie verbindet passive Komponenten, Halbleiter, Speicher, Signal- und Kommunikationsbausteine, Leiterplatten sowie Hochfrequenz- und Wärmemanagementteile. Die Untergruppen ordnen Bauelemente nach elektrischer Funktion, Integrationsgrad und ihrer Rolle innerhalb einer Schaltung.
1-3-6-1 Discrete and Passive Electronic Components
Diese Gruppe umfasst grundlegende passive und diskrete Bauelemente für elektrische Schaltungen. Sie beeinflusst Spannung, Strom, Energie, Frequenz, Richtung und Verstärkung einzelner Signalwege. Die Kategorien unterscheiden Kondensatoren, Dioden, Induktivitäten, Widerstände, Takterzeuger, weitere Halbleiter, Filter und Transistoren.
- 1-3-6-1-1 Capacitors: "Capacitors" speichern elektrische Ladung zwischen zwei leitenden Flächen. Sie glätten Versorgungsspannungen, koppeln Wechselanteile, filtern Störungen und bilden zeit- oder frequenzbestimmende Netzwerke. Keramik-, Folien-, Elektrolyt- und weitere Bauarten unterscheiden sich in Kapazität, Polarität, Verlusten und Alterung. Bauform und Anschluss reichen von kleinen oberflächenmontierten Teilen bis zu leistungsstarken Schraub- oder Steckkondensatoren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kapazität, Nennspannung, Toleranz, Temperaturverhalten, Serienwiderstand, Lebensdauer und Impulsbelastbarkeit.
- 1-3-6-1-2 Diodes: "Diodes" leiten elektrischen Strom überwiegend in einer Richtung und sperren ihn in der Gegenrichtung. Sie gleichrichten Wechselspannungen, schützen vor Verpolung, begrenzen Spannung oder erzeugen Licht und optische Signale. Gleichrichter-, Schottky-, Zener-, Leucht- und Fotodioden sind für unterschiedliche Kennlinien und Geschwindigkeiten ausgelegt. Gehäuse und Kühlung bestimmen die sicher abführbare Verlustleistung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Sperrspannung, Durchlassstrom, Spannungsabfall, Schaltzeit, Leckstrom, Wellenlänge und Temperaturbereich.
- 1-3-6-1-3 Inductors and Discrete Components: "Inductors and Discrete Components" umfassen Spulen sowie weitere einzeln gehäuste Schaltungselemente. Induktivitäten speichern Energie im Magnetfeld und dämpfen schnelle Stromänderungen. Sie werden in Filtern, Spannungswandlern, Entstörgliedern und abgestimmten Schwingkreisen eingesetzt. Kernmaterial, Wicklung und Bauform beeinflussen Induktivität, Sättigung, Verluste und Streufeld. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Induktivitätswert, Strombelastbarkeit, Gleichstromwiderstand, Güte, Eigenresonanz, Toleranz und Montageform.
- 1-3-6-1-4 Resistors: "Resistors" begrenzen Strom, teilen Spannungen und legen Arbeitspunkte elektrischer Schaltungen fest. Ihr definierter Widerstand wandelt einen Teil der elektrischen Energie in Wärme um. Fest-, Präzisions-, Leistungs- und veränderliche Widerstände decken unterschiedliche Belastungen und Einstellaufgaben ab. Bauform, Werkstoff und Temperaturkoeffizient beeinflussen Stabilität, Rauschen und Impulsfestigkeit. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Widerstandswert, Toleranz, Belastbarkeit, Spannungsfestigkeit, Temperaturkoeffizient, Gehäuse und Langzeitstabilität.
- 1-3-6-1-5 Resonators and Oscillators: "Resonators and Oscillators" erzeugen oder stabilisieren periodische elektrische Taktsignale. Quarze, keramische Resonatoren und mikroelektromechanische Bauteile nutzen eine ausgeprägte Eigenfrequenz. Vollständige Oszillatoren kombinieren Resonanzelement und aktive Schaltung zu einem direkt nutzbaren Ausgangssignal. Temperaturkompensation oder Regelung erhöht die Frequenzstabilität bei wechselnder Umgebung und Versorgung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Nennfrequenz, Genauigkeit, Phasenrauschen, Alterung, Startzeit, Ausgangsformat, Versorgung und Temperaturbereich.
- 1-3-6-1-6 Semiconductor Devices: "Semiconductor Devices" umfassen diskrete Halbleiterbauteile mit steuerbaren elektrischen oder optischen Eigenschaften. Dazu zählen Gleichrichter, Thyristoren, Optokoppler, Spannungsreferenzen, Schutzbauteile und lichtempfindliche Elemente. Dotierte Materialschichten formen Übergänge, die Stromfluss, Sperrverhalten oder Lichtumwandlung bestimmen. Einzelne Bauteile übernehmen Schalten, Regeln, Erfassen, Koppeln oder Schutz innerhalb einer Schaltung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bauteilfunktion, Spannung, Strom, Verlustleistung, Schaltverhalten, Gehäuse, Isolation und Temperaturbereich.
- 1-3-6-1-7 Signal Filters: "Signal Filters" lassen ausgewählte Frequenzanteile passieren und dämpfen unerwünschte Bestandteile. Passive Filter kombinieren Widerstände, Kondensatoren, Induktivitäten oder Resonanzelemente zu Hoch-, Tief-, Bandpass- oder Sperrfunktionen. Integrierte oder gekapselte Bauformen bieten definierte Kennlinien für Daten-, Audio-, Funk- und Versorgungssignale. Flankensteilheit, Gruppenlaufzeit und Impedanz beeinflussen die Form des verbleibenden Nutzsignals. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Grenz- oder Mittenfrequenz, Bandbreite, Dämpfung, Belastbarkeit, Impedanz, Bauform und Temperaturstabilität.
- 1-3-6-1-8 Transistors: "Transistors" verstärken oder schalten elektrische Signale durch einen steuerbaren Strompfad. Bipolare und Feldeffekt-Bauarten unterscheiden sich in Ansteuerung, Geschwindigkeit, Verlusten und Eingangsimpedanz. Kleinsignaltypen bearbeiten analoge oder digitale Signale, während Leistungstransistoren Motoren, Wandler und hohe Lasten schalten. Gehäuse und Wärmepfad begrenzen die zulässige Verlustleistung und Sperrschichttemperatur. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Spannung, Strom, Verstärkung, Einschaltwiderstand, Schaltgeschwindigkeit, Verlustleistung, Ansteuerung und Gehäuse.
1-3-6-2 Integrated Circuits and Processing Components
Diese Gruppe umfasst hochintegrierte Bausteine für Berechnung, Logik, analoge Verarbeitung und anwendungsspezifische Beschleunigung. Sie vereint zahlreiche Transistoren und Funktionsblöcke in einem Halbleitergehäuse. Die Kategorien unterscheiden Medienprozessoren, allgemeine integrierte Schaltungen, Logik- und Analogbausteine, programmierbare Rechnerkerne sowie spezialisierte Logik- und Signalprozessoren.
- 1-3-6-2-1 Graphics, Media and Vision Processing Components: "Graphics, Media and Vision Processing Components" beschleunigen Bildaufbau, Videoverarbeitung und maschinelle Bildanalyse. Parallele Recheneinheiten bearbeiten Pixel, Geometrie, Kompression, Filter und neuronale Auswertungen. Speicherschnittstellen und Videoblöcke bewegen hochauflösende Bilddaten mit geringer Verzögerung. Bausteine können eigenständig, als Systemkomponente oder in eingebetteten Geräten eingesetzt werden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rechenleistung, unterstützte Formate, Speicherbandbreite, Kamera- und Displayanschlüsse, Leistungsaufnahme und Programmierumgebung.
- 1-3-6-2-2 Integrated Circuits: "Integrated Circuits" vereinen viele elektronische Bauelemente und Leitungsstrukturen auf einem Halbleiterchip. Ein Baustein übernimmt eine definierte analoge, digitale, gemischte oder versorgungsbezogene Schaltungsfunktion. Gehäusekontakte verbinden interne Strukturen mit Leiterplatte, Versorgung und weiteren Bauteilen. Integrationsgrad und Fertigungsverfahren bestimmen Funktionsumfang, Geschwindigkeit, Leistungsaufnahme und Gehäusegröße. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: konkrete Funktion, elektrische Grenzwerte, Pinbelegung, Versorgung, Takt, Gehäuse, Temperatur und Verfügbarkeit.
- 1-3-6-2-3 Logic and Analog Integrated Circuits: "Logic and Analog Integrated Circuits" verarbeiten digitale Zustände oder kontinuierliche elektrische Signale. Logikgatter, Zähler, Register und Multiplexer bilden kombinatorische oder getaktete Funktionen. Operationsverstärker, Komparatoren, Wandler und Referenzen verstärken, vergleichen oder normieren analoge Größen. Gemischte Bausteine koppeln beide Bereiche und können Messwerte in digitale Daten oder Steuersignale zurückwandeln. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Logikfamilie, Bandbreite, Genauigkeit, Rauschen, Versorgung, Kanalzahl, Gehäuse und Temperaturbereich.
- 1-3-6-2-4 Microprocessors and Microcontrollers: "Microprocessors and Microcontrollers" führen programmierte Befehle zur Steuerung und Datenverarbeitung aus. Mikroprozessoren benötigen häufig externe Speicher und Peripherie, während Mikrocontroller Rechenkern, Speicher und Schnittstellen auf einem Chip verbinden. Timer, Wandler und Kommunikationsblöcke ermöglichen direkte Anbindung von Sensoren, Aktoren und Bediengeräten. Takt- und Energiesparmodi passen Rechenleistung an Echtzeit- und Verbrauchsanforderungen an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Architektur, Kernzahl, Takt, Speicher, Peripherie, Entwicklungsunterstützung, Leistungsaufnahme, Gehäuse und Lebenszyklus.
- 1-3-6-2-5 Programmable and Application-Specific Logic: "Programmable and Application-Specific Logic" bildet digitale Funktionen als konfigurierbare oder fest entwickelte Hardware ab. Programmierbare Logik erlaubt die nachträgliche Definition paralleler Datenpfade, Schnittstellen und Zustandsautomaten. Anwendungsspezifische Schaltungen optimieren eine festgelegte Aufgabe hinsichtlich Leistung, Fläche oder Energiebedarf. Eingebettete Speicher, Signalblöcke und Prozessorkerne können komplexe Systeme in einem Baustein bilden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Logikkapazität, Ein-/Ausgänge, Takt, Ressourcen, Programmierbarkeit, Entwicklungswerkzeuge, Leistungsaufnahme und Stückzahlbedarf.
- 1-3-6-2-6 Signal and Network Processing Components: "Signal and Network Processing Components" führen schnelle mathematische oder paketbezogene Operationen in Kommunikations- und Messsystemen aus. Digitale Signalprozessoren filtern, transformieren, modulieren und analysieren kontinuierliche Datenströme. Netzwerkprozessoren klassifizieren, verändern und leiten Pakete über mehrere Hochgeschwindigkeitsschnittstellen weiter. Parallele Recheneinheiten und spezialisierte Beschleuniger halten geringe Latenzen bei hohem Durchsatz. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rechenformat, Kanalzahl, Paket- oder Abtastrate, Speicheranbindung, Schnittstellen, Programmierbarkeit und Leistungsaufnahme.
1-3-6-3 Interface, Communication and Signal Components
Diese Gruppe umfasst Halbleiterbausteine zur zeitlichen, elektrischen und protokollbezogenen Kopplung von Signalen. Sie verbindet interne Datenbusse mit physischen Schnittstellen, Medienformaten, Funkpfaden und Identifikationsträgern. Die Kategorien unterscheiden Protokoll- und Codecbausteine, Taktversorgung, Treiber, integrierte Hochfrequenztechnik, Signalverarbeitung und Transponderfunktionen.
- 1-3-6-3-1 Bus, Protocol and Codec Components: "Bus, Protocol and Codec Components" setzen strukturierte Daten zwischen internen Bussen, Kommunikationsprotokollen und Medienformaten um. Busbrücken vermitteln Adressierung, Takt und Transaktionen zwischen unterschiedlichen Schnittstellen. Protokollcontroller bilden Rahmen, Prüfsummen, Wiederholungen und Zustandsabläufe eines Kommunikationsstandards ab. Codecs codieren oder decodieren Audio-, Video- und andere Datenströme in ein festgelegtes Format. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Standards, Datenrate, Kanalzahl, Puffer, Latenz, Hostschnittstelle, Versorgung und Softwareunterstützung.
- 1-3-6-3-2 Clock and Timing Components: "Clock and Timing Components" erzeugen, verteilen und synchronisieren Taktsignale in elektronischen Systemen. Taktgeneratoren leiten mehrere Frequenzen aus einer Referenz ab, während Puffer sie an viele Verbraucher verteilen. Synchronisationsbausteine reinigen verrauschte Takte und halten definierte Phasenbeziehungen zwischen Ein- und Ausgängen. Echtzeituhren führen Kalenderzeit mit eigener Pufferenergie fort. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Genauigkeit, Phasenrauschen, Jitter, Ausgangsformate, Kanalzahl, Halteverhalten und Temperaturstabilität.
- 1-3-6-3-3 Driver and Interface Components: "Driver and Interface Components" passen Logiksignale an elektrische Leitungen, Lasten und externe Schnittstellen an. Leitungstreiber erzeugen normgerechte Pegel und Ströme, während Empfänger eingehende Signale erkennen und auf interne Logik übertragen. Pegelwandler verbinden Schaltungsteile mit unterschiedlichen Versorgungsspannungen. Schutz, Isolation und Abschluss können direkt im Baustein integriert sein. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schnittstellenstandard, Richtung, Kanalzahl, Datenrate, Ausgangsstrom, Spannungsbereich, Isolation, Störfestigkeit und Gehäuse.
- 1-3-6-3-4 RF Integrated Circuits: "RF Integrated Circuits" verarbeiten Hochfrequenzsignale für drahtlose Kommunikation, Ortung und Messung. Verstärker, Mischer, Synthesizer, Modulatoren und Empfängerketten können in einem Baustein kombiniert sein. Angepasste Ein- und Ausgänge koppeln Antenne, Filter und Basisbandverarbeitung an. Rauschmaß, Linearität und Phasenrauschen bestimmen Reichweite und Qualität des Funkpfads. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzband, Bandbreite, Sendeleistung, Empfindlichkeit, Modulationsunterstützung, Versorgung, Gehäuse und erforderliche Außenbeschaltung.
- 1-3-6-3-5 Signal Processing Components: "Signal Processing Components" bearbeiten analoge oder digitale Signale für Mess-, Audio-, Kommunikations- und Steuerungsaufgaben. Verstärkung, Filterung, Wandlung, Multiplikation und mathematische Verarbeitung formen den Informationsgehalt eines Signalwegs. Mehrkanalbausteine können zeitlich synchronisierte Daten erfassen oder ausgeben. Programmierbare Parameter passen Bandbreite, Verstärkung und Rechenverfahren an die Anwendung an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Signalart, Auflösung, Abtastrate, Bandbreite, Rauschen, Dynamik, Latenz, Kanalzahl und Leistungsaufnahme.
- 1-3-6-3-6 Transponder Components: "Transponder Components" empfangen ein Abfrage- oder Aktivierungssignal und senden daraufhin eine definierte Antwort. Passive Bauteile beziehen ihre Betriebsenergie aus dem elektromagnetischen Feld des Lesegeräts. Aktive Ausführungen besitzen eine eigene Energiequelle und erreichen größere Reichweiten oder zusätzliche Sensorfunktionen. Speicher und Identifikationslogik halten Kennungen, Zustände oder anwendungsspezifische Daten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenz, Protokoll, Reichweite, Speicher, Sicherheitsfunktion, Antennenanschluss, Energieversorgung und Bauform.
1-3-6-4 Memory and Storage Components
Diese Gruppe umfasst Halbleiter und Controller zur kurz- oder langfristigen Speicherung digitaler Daten. Sie unterscheidet eingebettete Speichermodule, Zugriffssteuerung, nichtflüchtige Speicher und flüchtigen Arbeitsspeicher. Die Kategorien decken feste Gerätespeicherung, Datenorganisation und die unterschiedlichen Erhaltungs- sowie Geschwindigkeitseigenschaften ab.
- 1-3-6-4-1 Embedded Storage Components: "Embedded Storage Components" kombinieren nichtflüchtigen Speicher und Steuerlogik in einer direkt einlötbaren Baugruppe. Sie stellen eingebetteten Systemen einen standardisierten Blockspeicher für Betriebssystem, Programme und Nutzdaten bereit. Der interne Controller übernimmt Adressabbildung, Fehlerkorrektur, Verschleißausgleich und Verwaltung defekter Speicherzellen. Definierte Schnittstellen reduzieren den Entwicklungsaufwand gegenüber der direkten Ansteuerung einzelner Speicherchips. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kapazität, Datenrate, Schreibdauerhaltbarkeit, Gehäuse, Schnittstelle, Temperaturbereich und zugesicherte Datenhaltung.
- 1-3-6-4-2 Memory Controller Components: "Memory Controller Components" koordinieren Zugriffe von Prozessoren und Peripherie auf Speicherbausteine. Sie erzeugen Adressen, Befehle, Takte und Refresh-Zyklen nach den Anforderungen des eingesetzten Speichertyps. Warteschlangen und Kanalverteilung ordnen parallele Lese- und Schreibanforderungen für hohen Durchsatz. Fehlerkorrektur und Prüffunktionen erkennen oder beheben beschädigte Datenbits. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Speicherstandard, Kanalzahl, maximale Kapazität, Datenrate, Fehlerkorrektur, Hostanbindung, Latenz und Gehäuse.
- 1-3-6-4-3 Non-Volatile Memory Components: "Non-Volatile Memory Components" behalten gespeicherte Daten ohne dauerhafte Versorgungsspannung. Flash-, elektrisch löschbare, magnetische und weitere Technologien unterscheiden sich in Zugriffsart, Geschwindigkeit und Schreibfestigkeit. Sie speichern Firmware, Konfiguration, Messdaten und dauerhafte Zustände direkt auf Leiterplatten. Lösch- und Schreibvorgänge erfolgen je nach Technik wortweise, seitenweise oder in größeren Blöcken. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kapazität, Schnittstelle, Lese- und Schreibzeit, Löschzyklen, Datenhaltung, Versorgung, Temperatur und Gehäuse.
- 1-3-6-4-4 RAM Components: "RAM Components" stellen schnellen, direkt adressierbaren Arbeitsspeicher für aktive Programme und Daten bereit. Dynamische Speicher erreichen hohe Kapazitäten und benötigen regelmäßige Auffrischung, während statische Speicher schnellere Zugriffe ohne Refresh ermöglichen. Synchrone Varianten übertragen Daten taktgesteuert über breite oder serielle Schnittstellen. Fehlererkennung und geeignete Signalführung sichern zuverlässigen Betrieb bei hohen Geschwindigkeiten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Speichertyp, Dichte, Organisation, Datenrate, Latenz, Versorgung, Gehäuse, Temperaturbereich und Fehlerkorrekturunterstützung.
1-3-6-5 Printed Circuit and RF Assemblies
Diese Gruppe umfasst Leiterplatten und vormontierte Hochfrequenzbaugruppen für vollständige elektrische Signalpfade. Sie verbindet Bauteile mechanisch und elektrisch und stellt kontrollierte Leitungsgeometrien für niedrige bis sehr hohe Frequenzen bereit. Die Kategorien unterscheiden allgemeine Leiterplatten, Hochfrequenzverstärkung und -filterung, vollständige Funkbaugruppen, Kopplung und Dämpfung sowie Frequenzumsetzung und Signalerzeugung.
- 1-3-6-5-1 Printed Circuit Boards and Assemblies: "Printed Circuit Boards and Assemblies" tragen elektronische Bauteile und verbinden sie über geätzte Leiterstrukturen. Ein- oder mehrlagige Platinen führen Signale, Versorgung und Masse mit definierten Abständen und Impedanzen. Bestückte Baugruppen kombinieren die Leiterplatte mit gelöteten Bauteilen, Steckern und gegebenenfalls Prüf- oder Schutzbeschichtung. Material, Lagenaufbau und Durchkontaktierungen bestimmen elektrische, thermische und mechanische Eigenschaften. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Abmessungen, Lagenzahl, Material, Kupferstärke, Impedanz, Bestückung, Oberflächenfinish, Prüfverfahren und Umgebungsanforderungen.
- 1-3-6-5-2 RF Amplification and Filtering Components: "RF Amplification and Filtering Components" verstärken Hochfrequenzsignale und begrenzen sie auf gewünschte Frequenzbereiche. Rauscharme Verstärker erhöhen schwache Empfangssignale, während Leistungsverstärker Sendeenergie bereitstellen. Filter unterdrücken Nachbarkanäle, Oberwellen und außerbandige Störungen. Angepasste Ein- und Ausgänge erhalten die definierte Leitungsimpedanz des Funkpfads. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Verstärkung, Rauschmaß, Linearität, Ausgangsleistung, Filterbandbreite, Dämpfung, Versorgung und Gehäuse.
- 1-3-6-5-3 RF Circuit Assemblies: "RF Circuit Assemblies" kombinieren mehrere Hochfrequenzfunktionen zu einer abgeschirmten, anschlussfertigen Baugruppe. Sie können Verstärker, Filter, Mischer, Schalter, Synthesizer und Steuerlogik auf einem gemeinsamen Substrat enthalten. Präzise Leitungsführung und Masseflächen begrenzen Reflexion, Kopplung und unerwünschte Abstrahlung. Gehäuse und Steckanschlüsse ermöglichen den Einbau als Frontend, Transceiver oder Messpfad. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Gesamtfunktion, Frequenzband, Bandbreite, Leistung, Dynamik, Steueranschlüsse, Abschirmung, Kühlung und mechanische Schnittstelle.
- 1-3-6-5-4 RF Coupling and Attenuation Components: "RF Coupling and Attenuation Components" entnehmen, teilen oder reduzieren Hochfrequenzleistung in kontrollierter Weise. Richtkoppler trennen vor- und rücklaufende Signalanteile für Messung oder Rückführung. Dämpfungsglieder senken Pegel, verbessern Anpassung oder schützen nachfolgende Empfänger. Feste, schaltbare und variable Bauformen decken Abgleich, Prüfung und Betriebsregelung ab. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Dämpfung oder Koppelfaktor, Richtschärfe, Belastbarkeit, Rückflussdämpfung, Anschluss und Temperaturstabilität.
- 1-3-6-5-5 RF Mixing, Modulation and Oscillation Components: "RF Mixing, Modulation and Oscillation Components" erzeugen Trägersignale und verschieben Information zwischen Frequenzlagen. Oszillatoren und Synthesizer stellen abstimmbare oder feste Hochfrequenzen bereit. Mischer bilden Summen- und Differenzfrequenzen, während Modulatoren Nutzdaten auf Amplitude, Phase oder Frequenz eines Trägers übertragen. Phasenregelkreise stabilisieren Frequenz und halten definierte Kanalraster ein. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Umsetzdämpfung, Seitenbandunterdrückung, Phasenrauschen, Abstimmzeit, Linearität, Ausgangspegel und Versorgung.
1-3-6-6 Semiconductor and Thermal Components
Diese Gruppe umfasst mechanische, gehäusetechnische und thermische Komponenten für Halbleiter und elektronische Baugruppen. Sie ermöglicht lösbaren Einbau, elektrische Kontaktierung, Schutz und kontrollierte Wärmeableitung. Die Kategorien unterscheiden Sockel und Halter, Halbleitergehäuse sowie passive und aktive Wärmemanagementteile.
- 1-3-6-6-1 Component Sockets, Mounts and Holders: "Component Sockets, Mounts and Holders" nehmen elektronische Bauteile lösbar oder mechanisch definiert auf. Sockel kontaktieren Prozessoren, Speicher, integrierte Schaltungen, Relais oder Sicherungen ohne direktes Verlöten. Halter und Klammern fixieren Bauteile gegen Vibration und stellen erforderlichen Anpressdruck zu Kontakt- oder Kühlflächen her. Kodierung und Verriegelung verhindern falsche Orientierung oder unbeabsichtigtes Lösen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bauteilgehäuse, Kontaktzahl, Raster, Strom, Steckzyklen, Haltekraft, Temperatur und Leiterplattenmontage.
- 1-3-6-6-2 Semiconductor Packages and Components: "Semiconductor Packages and Components" umfassen gehäuste Halbleiter und die zu ihrer Kapselung verwendeten Bauteile. Das Gehäuse führt elektrische Kontakte vom Chip zur Leiterplatte und schützt die empfindliche Struktur vor Umgebung und Mechanik. Verguss, Deckel, Anschlussrahmen und Wärmespreizer beeinflussen Isolation, Zuverlässigkeit und Wärmeabfuhr. Gehäuseformen reichen von bedrahteten Einzelbauteilen bis zu hochpoligen Flächenkontakten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Funktion, Pinzahl, Raster, thermischer Widerstand, Verlustleistung, Feuchteempfindlichkeit, Montageverfahren und Temperaturbereich.
- 1-3-6-6-3 Thermal Management Components: "Thermal Management Components" transportieren Verlustwärme von Halbleitern und Baugruppen zur Umgebung oder zu einem Kühlsystem. Kühlkörper, Wärmeleitfolien, Pasten, Wärmespreizer und Heatpipes verringern den thermischen Widerstand zwischen Quelle und Senke. Lüfter oder Flüssigkeitsplatten erhöhen die übertragbare Wärmemenge bei hoher Leistungsdichte. Elektrisch isolierende Materialien können zugleich sichere Wärmeleitung und Potentialtrennung bieten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Verlustleistung, Kontaktfläche, thermischer Widerstand, Material, Anpressdruck, Isolation, Luftstrom und zulässige Einbautemperatur.
1-3-7 IoT, Edge and Specialized Computing
Diese Kategorie umfasst eingebettete, dezentrale und anwendungsspezifische Rechenhardware nahe an Sensoren, Anlagen oder Datenquellen. Sie verbindet Edge-Rechner, vernetzte Endpunkte, Fernmesstechnik, Sensorik, Aktorik, Gebäudeautomation und spezialisierte Verarbeitungssysteme. Die Untergruppen ordnen lokale Rechenplattformen, IoT-Kommunikation, Fernerkundung, physische Erfassung und Wirkung, intelligente Gebäude sowie besondere Rechenaufgaben.
1-3-7-1 Edge, Embedded and Industrial Computing
Diese Gruppe umfasst Rechenplattformen für Einbau, Schaltschrank, Maschine und dezentralen Anlagenbetrieb. Sie verarbeitet Daten nahe ihrer Quelle und ist auf begrenzten Bauraum, Echtzeit, Robustheit oder niedrigen Energiebedarf ausgelegt. Die Kategorien unterscheiden Montageform, Edge-Leistung, Serverklasse, Modulbauweise, Industrie-PCs, robuste Arbeitsstationen, Stromsparsysteme, Echtzeitrechner und integrierte Bediencomputer.
- 1-3-7-1-1 DIN-Rail Computing: "DIN-Rail Computing" umfasst kompakte Rechner zur Montage auf standardisierten Tragschienen in Schaltschränken. Die Geräte verarbeiten Steuerungs-, Gateway-, Erfassungs- oder Überwachungsaufgaben nahe der Anlage. Schraub- oder Steckklemmen, Gleichspannungsversorgung und industrielle Schnittstellen erleichtern die Integration in Automatisierungsumgebungen. Lüfterlose Gehäuse und erweiterte Temperaturbereiche unterstützen wartungsarmen Dauerbetrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rechenleistung, Schienenbreite, Versorgung, Schnittstellen, Speicher, Temperatur, Schutz und Zertifizierung.
- 1-3-7-1-2 Edge Computing Systems: "Edge Computing Systems" verarbeiten Daten dezentral in unmittelbarer Nähe zu Geräten, Nutzern oder Prozessen. Sie filtern, verdichten und analysieren Daten, bevor Ergebnisse oder ausgewählte Datensätze an zentrale Systeme übertragen werden. Lokale Rechenleistung hält Funktionen auch bei begrenzter Netzverbindung verfügbar und reduziert Übertragungslatenz. Mehrere Schnittstellen binden Sensoren, Kameras, Maschinen und lokale Netze an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Arbeitslast, Prozessor oder Beschleuniger, Speicher, Netzanschlüsse, Fernverwaltung, Latenz, Energiebedarf und Aufstellumgebung.
- 1-3-7-1-3 Edge Servers and Rugged Edge Computers: "Edge Servers and Rugged Edge Computers" stellen serverähnliche Rechenleistung an dezentralen oder rauen Einsatzorten bereit. Verstärkte Gehäuse, widerstandsfähige Anschlüsse und geeignete Kühlung schützen Komponenten vor Vibration, Staub und Temperaturwechsel. Mehrkernprozessoren, große Speicher und Beschleuniger führen Analyse, Virtualisierung oder lokale Dienste direkt vor Ort aus. Redundante Versorgung und austauschbare Speicher können die Verfügbarkeit kritischer Funktionen erhöhen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rechen- und Speicherleistung, Robustheitsklasse, Abmessungen, Kühlung, Versorgung, Schnittstellen und Wartbarkeit.
- 1-3-7-1-4 Embedded Computing Modules: "Embedded Computing Modules" integrieren Prozessor, Arbeitsspeicher, Basisschnittstellen und häufig nichtflüchtigen Speicher auf einer kompakten Platine. Sie werden als Rechenkern in Geräte, Maschinen oder kundenspezifische Trägerplatinen eingebaut. Standardisierte Modulanschlüsse führen Display, Netzwerk, Speicher, Feldbus und allgemeine Ein- oder Ausgänge nach außen. Trägerplatinen ergänzen anwendungsspezifische Stromversorgung, Steckverbinder und Peripherie. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Prozessorarchitektur, Formfaktor, Speicher, Schnittstellen, Leistungsaufnahme, Temperaturbereich, Langzeitverfügbarkeit und Softwareunterstützung.
- 1-3-7-1-5 Industrial Computers and PCs: "Industrial Computers and PCs" verarbeiten als widerstandsfähige Hardware Daten dauerhaft in Produktions- und Prozessumgebungen. Robuste Gehäuse, langlebige Komponenten und kontrollierte Kühlung widerstehen Staub, Vibration und erweitertem Temperaturbereich. Erweiterungsplätze und industrielle Schnittstellen binden Messkarten, Feldbusse, Maschinenkameras und Steuerungen an. Langfristig verfügbare Plattformen erleichtern Ersatzteilhaltung und validierte Systemkonfigurationen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rechenleistung, Erweiterbarkeit, Schutz, Temperatur, Versorgung, Einbaumöglichkeit, Schnittstellen und zugesicherter Produktlebenszyklus.
- 1-3-7-1-6 Industrial Workstations and Servers: "Industrial Workstations and Servers" verbinden hohe Rechenleistung mit mechanischer und betrieblicher Auslegung für industrielle Standorte. Sie führen Leit-, Analyse-, Visualisierungs- oder Produktionsanwendungen mit großen Datenmengen aus. Verstärkte Gehäuse, gefilterte Kühlung, redundante Komponenten und industrielle Stromversorgung erhöhen Verfügbarkeit. Erweiterungs- und Netzschnittstellen integrieren spezialisierte Karten, Speichersysteme und Anlagenkommunikation. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leistungsprofil, Speicherausbau, Grafik oder Beschleunigung, Redundanz, Umweltfestigkeit, Wartungszugang und Einbauform.
- 1-3-7-1-7 Low-Power Computing: "Low-Power Computing" umfasst Rechnerplattformen mit besonders geringem Energiebedarf und reduzierter Wärmeentwicklung. Effiziente Prozessoren, angepasste Speicher und stromsparende Schnittstellen ermöglichen lüfterlosen oder batteriebetriebenen Einsatz. Schlafzustände und dynamische Taktung senken Verbrauch bei zeitweise inaktiven Anwendungen. Die Geräte eignen sich für Sensorik, einfache Gateways, verteilte Steuerung und dauerhaft eingeschaltete Kleinsysteme. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leistungsaufnahme im Betrieb und Leerlauf, Rechenbedarf, Versorgung, Laufzeit, Schnittstellen, Wärmeabfuhr und Startverhalten.
- 1-3-7-1-8 Real-Time Computing: "Real-Time Computing" stellt Rechenergebnisse innerhalb vorgegebener und nachweisbarer Zeitgrenzen bereit. Spezialisierte Prozessoren, Echtzeitbetriebssysteme und deterministische Ein-/Ausgänge begrenzen Schwankungen der Ausführungszeit. Die Systeme steuern Prüfstände, Bewegungen, Maschinen und schnelle Mess- oder Regelkreise. Zeitstempel, Trigger und synchronisierte Busse koppeln Berechnung präzise an physische Ereignisse. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: maximale Reaktionszeit, Jitter, Zyklusfrequenz, Ein-/Ausgabe, Synchronisation, Ausfallsicherheit und Entwicklungsumgebung.
- 1-3-7-1-9 Rugged and Panel Computers: "Rugged and Panel Computers" umfassen widerstandsfähige Rechner mit oder ohne integrierte Bedienanzeige für maschinennahe Nutzung. Panelcomputer verbinden Recheneinheit, Touchscreen und Frontschutz in einem Einbaugehäuse. Robuste Varianten widerstehen Staub, Wasser, Schock, Vibration, Temperatur und gegebenenfalls direkter Sonneneinstrahlung. Lüfterloser Aufbau und versiegelte Anschlüsse erleichtern Reinigung und Wartung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Display und Touchtechnik, Rechenleistung, Schutzart, Temperatur, Montageausschnitt, Versorgung und industrielle Schnittstellen.
1-3-7-2 IoT Endpoints and Gateways
Diese Gruppe umfasst vernetzte Feldgeräte und Übergänge für das Internet der Dinge. Sie erfasst Zustände, führt lokale Logik aus, steuert Aktoren und überträgt ausgewählte Daten zwischen Geräten und übergeordneten Netzen. Die Kategorien unterscheiden Gateways, Kommunikationsmodule, Controller, allgemeine Endpunkte, kombinierte Sensor-Aktor-Knoten und Fernwirkstationen.
- 1-3-7-2-1 IoT and Edge Gateways: "IoT and Edge Gateways" verbinden lokale Sensor- und Gerätenetze mit IP-basierten oder zentralen Plattformen. Sie übersetzen Protokolle, bündeln Messwerte und führen Filter-, Regel- oder Analysefunktionen am Einsatzort aus. Mehrere kabelgebundene und drahtlose Schnittstellen koppeln heterogene Feldgeräte an. Sichere Gerätezertifikate, verschlüsselte Verbindungen und zentrale Verwaltung schützen und betreiben verteilte Gateways. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Protokolle, Schnittstellen, Rechenleistung, lokale Speicherung, Sicherheitsmodul, Versorgung, Robustheit und Fernwartung.
- 1-3-7-2-2 IoT Communication Modules: "IoT Communication Modules" ergänzen eingebettete Geräte um eine definierte Funk- oder Netzverbindung. Module enthalten Transceiver, Basisband, Protokollfunktionen und gegebenenfalls Antennenanschluss oder Teilnehmeridentität. Serielle, parallele oder busbasierte Hostschnittstellen übertragen Nutzdaten und Steuerbefehle zum Hauptsystem. Energiesparzustände unterstützen batteriebetriebene Endpunkte mit seltenen Übertragungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Netztechnologie, Frequenzband, Reichweite, Datenrate, Zulassung, Antenne, Hostschnittstelle, Leistungsaufnahme und Temperaturbereich.
- 1-3-7-2-3 IoT Controllers: "IoT Controllers" führen lokale Steuer- und Automatisierungslogik für vernetzte Geräte aus. Sie erfassen digitale, analoge oder busbasierte Eingänge und schalten Ausgänge nach Regeln, Zeitplänen oder empfangenen Befehlen. Netzschnittstellen übertragen Zustände und nehmen Konfigurationen aus berechtigten übergeordneten Systemen entgegen. Puffer und autonome Programme halten Grundfunktionen bei unterbrochener Verbindung aufrecht. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Ein- und Ausgänge, Logikleistung, Protokolle, Speicher, Sicherheitsfunktionen, Versorgung, Gehäuse und zulässige Umgebung.
- 1-3-7-2-4 IoT Endpoints: "IoT Endpoints" umfassen adressierbare Feldgeräte, die eine abgegrenzte Mess-, Bedien- oder Steuerfunktion in einem vernetzten System erfüllen. Sie kombinieren Sensor, Aktor oder Nutzerschnittstelle mit Mikrocontroller und Kommunikation. Geräteidentität und Konfiguration ordnen jeden Endpunkt eindeutig zu Standort, Funktion und Berechtigungen. Energieversorgung kann aus Netz, Batterie oder lokal gewonnener Energie erfolgen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: konkrete Endfunktion, Kommunikationsstandard, Mess- oder Schaltbereich, Laufzeit, Sicherheit, Montage, Schutzart und Wartungsbedarf.
- 1-3-7-2-5 IoT Sensor and Actuator Nodes: "IoT Sensor and Actuator Nodes" verbinden physische Messgrößen und Stellglieder mit einem vernetzten Datenpfad. Sie erfassen Sensorwerte, bereiten sie lokal auf und können aufgrund empfangener oder gespeicherter Regeln Aktoren ansteuern. Zeitstempel, Grenzwertlogik und Zwischenspeicher reduzieren Datenmenge und erhalten Ereignisse bei Verbindungsunterbrechungen. Drahtlose oder kabelgebundene Kommunikation übermittelt Messung, Zustand, Batteriewert und Diagnose. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Sensor- und Aktorkanäle, Genauigkeit, Reaktionszeit, Protokoll, Energiebedarf, Gehäuse und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-7-2-6 Remote Telemetry Units: "Remote Telemetry Units" erfassen und übertragen Betriebsdaten von räumlich entfernten Anlagen. Analoge, digitale und serielle Schnittstellen binden Messgeräte, Schalter und lokale Steuerungen an. Die Einheit speichert Werte und Ereignisse mit Zeitstempel und übermittelt sie zyklisch oder ereignisabhängig über verfügbare Fernverbindungen. Lokale Logik kann Alarme, einfache Regelungen und einen sicheren Weiterbetrieb bei Kommunikationsausfall übernehmen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Signalumfang, Fernwirkprotokoll, Übertragungsmedium, Puffer, Zeitbasis, Versorgung, Autonomie und Umweltschutz.
1-3-7-3 Radar, Sonar and Remote Sensing
Diese Gruppe umfasst aktive und passive Systeme zur Entfernungsmessung, Ortung und Beobachtung ohne unmittelbaren Objektkontakt. Sie nutzt elektromagnetische, akustische oder andere Fernerkundungssignale und verarbeitet deren Laufzeit, Frequenz, Phase oder Intensität. Die Kategorien unterscheiden gemeinsame Signalverarbeitung, Radartechnik, multispektrale Fernerkundung und Sonartechnik.
- 1-3-7-3-1 Radar and Sonar Signal Processing: "Radar and Sonar Signal Processing" bereitet Echo- und Sensordaten für Detektion, Ortung und Klassifikation auf. Schnelle Wandler und Prozessoren filtern Störungen, bilden Strahlen, korrelieren Signale und bestimmen Laufzeit oder Frequenzverschiebung. Mehrkanalverarbeitung kombiniert Antennen- oder Hydrophonelemente zu räumlich gerichteter Empfindlichkeit. Zielverfolgung ordnet aufeinanderfolgende Messungen und schätzt Position, Geschwindigkeit sowie Bewegung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bandbreite, Kanalzahl, Abtastrate, Latenz, Dynamik, Synchronisation, Rechenleistung und unterstützte Signalverfahren.
- 1-3-7-3-2 Radar Systems and Components: "Radar Systems and Components" senden Hochfrequenzenergie aus und werten reflektierte Signale zur Erfassung von Objekten oder Oberflächen aus. Sender, Antenne, Empfänger und Signalverarbeitung bilden Entfernung, Richtung und Relativgeschwindigkeit ab. Gepulste, kontinuierliche und bildgebende Verfahren sind auf unterschiedliche Reichweiten und Auflösungen ausgelegt. Dreh- oder phasengesteuerte Antennen erfassen festgelegte Räume oder führen Strahlen elektronisch. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzband, Reichweite, Entfernungs- und Winkelauflösung, Sendeleistung, Abdeckung, Aktualisierungsrate und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-7-3-3 Remote Sensing Systems: "Remote Sensing Systems" erfassen Eigenschaften von Gelände, Vegetation, Atmosphäre oder Objekten aus Abstand. Kameras, Spektralsensoren, Laserabtaster und Mikrowelleninstrumente messen reflektierte oder ausgesandte Energie. Plattformen können bodengebunden, luftgetragen, schiffsgestützt oder orbital eingesetzt werden. Georeferenzierung verbindet Messwerte mit Position, Blickrichtung und Aufnahmezeit. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Spektralbereich, räumliche und zeitliche Auflösung, Abdeckung, Plattform, Kalibrierung, Datenrate und Einsatzumgebung.
- 1-3-7-3-4 Sonar Systems and Components: "Sonar Systems and Components" nutzen Schallwellen zur Ortung, Vermessung oder Kommunikation unter Wasser. Schallwandler senden Impulse oder kontinuierliche Signale aus und empfangen Echos beziehungsweise fremde Geräusche. Laufzeit, Richtung und Frequenzverschiebung liefern Entfernung, Lage und Bewegung von Zielen oder Bodenstrukturen. Aktive und passive Bauformen verwenden einzelne Wandler, Arrays, Schleppkörper oder Rumpfmontage. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenz, Reichweite, Öffnungswinkel, Auflösung, Sendeleistung, Empfindlichkeit, Druckfestigkeit und Plattformintegration.
1-3-7-4 Sensors and Actuators
Diese Gruppe umfasst Bauteile zur Umwandlung physischer Größen in elektrische Informationen und elektrischer Befehle in physische Wirkung. Sie verbindet Messung, Zustandsüberwachung und Stellbewegung in Maschinen, Gebäuden und vernetzten Geräten. Die Kategorien unterscheiden mechanische, elektrische, umweltbezogene, optische und fluidische Sensorik sowie Aktoren und integrierte intelligente Messknoten.
- 1-3-7-4-1 Acceleration and Vibration Sensors: "Acceleration and Vibration Sensors" messen lineare oder rotatorische Beschleunigungen und daraus entstehende Schwingungen. Mikroelektromechanische, piezoelektrische oder kapazitive Elemente wandeln Bewegung in elektrische Signale um. Ein- oder mehrachsige Geräte erfassen Stoß, Neigung, Unwucht und frequenzabhängige Maschinenvibration. Analoge oder digitale Ausgänge übertragen Rohwerte oder bereits berechnete Kennzahlen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Achszahl, Messbereich, Bandbreite, Empfindlichkeit, Rauschen, Stoßfestigkeit, Montage und Temperaturbereich.
- 1-3-7-4-2 Actuators: "Actuators" wandeln elektrische, pneumatische oder hydraulische Energie in kontrollierte Bewegung oder Kraft um. Lineare und rotierende Bauformen betätigen Ventile, Klappen, Verriegelungen, Achsen und andere mechanische Elemente. Motor, Getriebe, Zylinder oder Formgedächtniselement bestimmen Geschwindigkeit, Hub, Drehmoment und Haltekraft. Rückmelder und Endschalter ermöglichen Positionskontrolle und sichere Begrenzung des Bewegungswegs. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bewegungsart, Stellweg, Kraft oder Drehmoment, Geschwindigkeit, Einschaltdauer, Versorgung, Rückführung und Umgebungsbedingungen.
- 1-3-7-4-3 Electrical Sensors: "Electrical Sensors" erfassen Strom, Spannung, Leistung, Ladung, Widerstand oder elektrische Felder. Shunts, Hall-Elemente, Stromwandler und isolierte Messverstärker wandeln die Messgröße in ein auswertbares Signal um. Galvanische Trennung schützt Niederspannungselektronik vor hohen Potentialen und verhindert störende Ausgleichsströme. Digitale Ausführungen können Effektivwert, Energie und Grenzwertzustände direkt bereitstellen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messart, Bereich, Genauigkeit, Bandbreite, Isolation, Einfügungsverlust, Ausgang und Sicherheitskategorie.
- 1-3-7-4-4 Environmental Sensors: "Environmental Sensors" messen physische und chemische Bedingungen der Umgebung. Sensoren erfassen Temperatur, Feuchte, Luftdruck, Gase, Partikel, Licht, Niederschlag oder weitere Umweltgrößen. Schutzkappen und Belüftung bringen das Messelement mit der Umgebung in Kontakt und begrenzen zugleich Verschmutzung. Kalibrierung und Kompensation korrigieren Querempfindlichkeiten sowie Temperatur- oder Alterungseinflüsse. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messgröße, Bereich, Genauigkeit, Ansprechzeit, Langzeitdrift, Schutzart, Versorgung und vorgesehene Exposition.
- 1-3-7-4-5 Motion, Proximity and Position Sensors: "Motion, Proximity and Position Sensors" erkennen Bewegung, Annäherung oder die Lage eines Objekts. Induktive, kapazitive, magnetische, optische und laufzeitbasierte Verfahren reagieren auf unterschiedliche Materialien und Entfernungen. Endschalter und Wegaufnehmer liefern diskrete Zustände oder kontinuierliche Positionswerte. Berührungslose Systeme vermeiden mechanischen Verschleiß und können schnelle Abläufe erfassen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zielmaterial, Schalt- oder Messabstand, Auflösung, Wiederholgenauigkeit, Reaktionszeit, Ausgang, Montage und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-7-4-6 Optical, Infrared and Ultrasonic Sensors: "Optical, Infrared and Ultrasonic Sensors" erkennen Objekte oder Eigenschaften über Licht beziehungsweise hochfrequenten Schall. Sender und Empfänger messen Reflexion, Unterbrechung, Laufzeit, Intensität oder spektrale Veränderung. Lichtschranken, Entfernungssensoren, Wärmedetektoren und Ultraschalltaster decken transparente, dunkle, warme oder strukturierte Ziele unterschiedlich gut ab. Optik, Schallkegel und Auswerteelektronik bestimmen Erfassungsfeld und Blindbereich. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Verfahren, Reichweite, Zieloberfläche, Auflösung, Umgebungslicht, Luftbedingungen, Reaktionszeit und Schutzart.
- 1-3-7-4-7 Pressure and Flow Sensors: "Pressure and Flow Sensors" messen Druck, Differenzdruck oder die Menge strömender Flüssigkeiten und Gase. Membranen, piezoresistive Elemente, Turbinen, thermische Verfahren oder Ultraschall wandeln die Prozessgröße in ein Signal um. Anschlüsse und medienberührte Werkstoffe müssen Druckstufe, Temperatur und chemische Eigenschaften des Mediums vertragen. Kompensation und Kalibrierung sichern Genauigkeit über den spezifizierten Betriebsbereich. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messprinzip, Bereich, Genauigkeit, Druckverlust, Prozessanschluss, Werkstoff, Ausgang, Reaktionszeit und Schutzart.
- 1-3-7-4-8 Smart Sensors: "Smart Sensors" kombinieren ein Messelement mit lokaler Signalaufbereitung, Verarbeitung und digitaler Kommunikation. Sie linearisieren und kompensieren Rohwerte, speichern Kalibrierdaten und können Grenzwerte oder Diagnosezustände selbst erzeugen. Geräteidentität und standardisierte Datenmodelle erleichtern automatische Inbetriebnahme und Austausch. Teilweise werden mehrere Messgrößen zu einem interpretierbaren Zustandswert zusammengeführt. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messfunktion, Genauigkeit, Kommunikationsprotokoll, Parametrierung, Diagnose, Versorgung, Rechenfunktion und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-7-4-9 Transducers and Measurement Sensors: "Transducers and Measurement Sensors" wandeln physische, chemische oder mechanische Größen in standardisierte elektrische Signale um. Messprinzipien erfassen beispielsweise Kraft, Drehmoment, Weg, Dehnung, Temperatur, Schall oder Stoffkonzentration. Brücken-, Strom-, Spannungs-, Frequenz- oder digitale Ausgänge passen sich unterschiedlichen Auswertegeräten an. Mechanische Kopplung und Kalibrierung bestimmen, ob die tatsächliche Messgröße unverfälscht übertragen wird. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messgröße, Bereich, Genauigkeit, Empfindlichkeit, Dynamik, Ausgang, Prozessanschluss, Kalibrierung und Umgebung.
1-3-7-5 Smart Building and Facility
Diese Gruppe umfasst vernetzte Steuer- und Integrationshardware für Gebäude, Räume und technische Anlagen. Sie verbindet Zugang, Beleuchtung, Klima, Energie, Sensorik und zentrale Betriebsführung. Die Kategorien unterscheiden die Kopplung von Zutritt und Licht, umfassende Gebäudeautomation, unmittelbare Umweltregelung und die Kommunikationsinfrastruktur intelligenter Gebäude.
- 1-3-7-5-1 Building Access and Lighting Integration: "Building Access and Lighting Integration" koppelt Zutrittsereignisse mit der Steuerung von Beleuchtungsbereichen. Leser, Türcontroller, Belegungsinformationen und Lichtaktoren tauschen Zustände über definierte Schnittstellen aus. Berechtigter Eintritt kann bedarfsgerecht Licht aktivieren, während Verlassen oder fehlende Belegung eine zeitversetzte Abschaltung auslöst. Lokale Logik erhält sichere Türfunktionen unabhängig von Komfortabläufen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zugangsschnittstellen, Lichtprotokoll, Zonen, Reaktionszeit, Notbetriebsverhalten, Ereignisspeicher und Integrationsfähigkeit.
- 1-3-7-5-2 Building Automation and Management: "Building Automation and Management" umfasst Controller, Automationsstationen und Bedienhardware zur koordinierten Führung technischer Gebäudeanlagen. Geräte erfassen Sensoren und steuern Heizung, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung, Beschattung und weitere Gewerke. Zeitprogramme, Regelkreise und Lastvorgaben passen den Betrieb an Nutzung und Außenbedingungen an. Übergeordnete Bedien- und Netzkomponenten machen Zustände, Alarme und Energieflüsse gebäudeweit sichtbar. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Datenpunkte, Regelkapazität, Protokolle, Erweiterbarkeit, Redundanz, lokale Autonomie und Kompatibilität zu den vorhandenen Anlagen.
- 1-3-7-5-3 Facility and Environmental Control: "Facility and Environmental Control" regelt unmittelbar die Bedingungen in Räumen und technischen Bereichen. Raumcontroller, Thermostate, Feuchteregler und Stellgeräte verarbeiten Sollwerte sowie Messwerte für Temperatur, Luftqualität, Feuchte oder Druck. Ausgänge beeinflussen Ventile, Klappen, Ventilatoren, Heizflächen und Befeuchter. Lokale Bedienung erlaubt begrenzte Anpassungen innerhalb zentral festgelegter Betriebsgrenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Regelgrößen, Ein- und Ausgänge, Stellverfahren, Kommunikation, Bedienung, Messgenauigkeit, Montageort und Versorgung.
- 1-3-7-5-4 Intelligent Building Networking: "Intelligent Building Networking" stellt Kommunikationswege zwischen Sensoren, Aktoren, Raumreglern und zentralen Gebäudesystemen bereit. Router, Koppler, Repeater und Gateways verbinden Linien, Segmente und unterschiedliche Gebäudeprotokolle. Topologie und Priorisierung berücksichtigen viele verteilte Datenpunkte sowie zeitkritische Steuerbefehle. Diagnosefunktionen zeigen Teilnehmer, Telegrammverkehr, Leitungsfehler und ausgefallene Segmente. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Protokoll, Teilnehmerzahl, Übertragungsmedium, Segmentgrenzen, Redundanz, galvanische Trennung, Sicherheit und Installationsumgebung.
1-3-7-6 Specialized Processing and Computing
Diese Gruppe umfasst physische Rechensysteme, die für eng umrissene Verarbeitungs-, Medien-, Kommunikations- oder Sicherheitsaufgaben optimiert sind. Sie kombiniert spezialisierte Prozessoren, Schnittstellen und Schutzfunktionen außerhalb allgemeiner Arbeitsplatz- oder Serverhardware. Die Kategorien unterscheiden künstliche Intelligenz, anwendungsspezifische Berechnung, Datenverarbeitung, Medienpfade, Protokollumsetzung und vertrauenswürdige Rechenplattformen.
- 1-3-7-6-1 AI and Machine Learning Systems: "AI and Machine Learning Systems" umfassen Rechenplattformen für das Trainieren oder Ausführen lernender Modelle. Parallele Beschleuniger, große Hochgeschwindigkeitsspeicher und schnelle Verbindungen verarbeiten Matrizen, Tensoren und umfangreiche Datensätze. Trainingssysteme priorisieren Skalierbarkeit und Speicherbandbreite, während Inferenzgeräte häufig Latenz und Energieeffizienz optimieren. Kamera-, Sensor- oder Netzschnittstellen können Daten unmittelbar in die Verarbeitung einspeisen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Modelltyp, Rechenformat, Beschleunigerleistung, Speicher, Interconnect, Softwareunterstützung, Kühlung und Leistungsaufnahme.
- 1-3-7-6-2 Application-Specific Computing: "Application-Specific Computing" umfasst Rechner, deren Hardware auf eine klar definierte Fach- oder Gerätefunktion zugeschnitten ist. Spezielle Prozessoren, Ein-/Ausgänge und Gehäuse ersetzen dabei nicht benötigte Funktionen allgemeiner Computer. Feste Datenpfade oder Beschleuniger erreichen geringe Latenz, hohe Effizienz oder reproduzierbares Verhalten. Beispiele sind Steuer-, Analyse-, Codier- oder Simulationsgeräte mit anwendungseigenen Anschlüssen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zielaufgabe, Rechenverfahren, Schnittstellen, Echtzeitbedarf, Erweiterbarkeit, Versorgung, Umgebungsfestigkeit und Softwarebindung.
- 1-3-7-6-3 Data Processing: "Data Processing" umfasst Hardware zur Aufnahme, Umformung, Sortierung oder Verdichtung großer Datenströme. Mehrere Rechen-, Speicher- und Ein-/Ausgabekanäle bearbeiten Datensätze parallel oder in festgelegten Pipelines. Puffer und direkte Speicherzugriffe halten hohe Durchsätze zwischen Quellen, Verarbeitung und Zielsystemen aufrecht. Spezialkarten oder eigenständige Geräte können Filterung, Aggregation, Kompression und Formatwandlung beschleunigen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Datentyp, Durchsatz, Latenz, Speichergröße, Schnittstellen, Programmierbarkeit, Skalierung und Fehlerbehandlung.
- 1-3-7-6-4 Media Processing Systems: "Media Processing Systems" verarbeiten Audio-, Video- und Grafiksignale in Echtzeit oder als Dateien. Sie codieren, decodieren, skalieren, mischen, transkodieren und verteilen mehrere Medienkanäle. Spezialisierte Prozessoren halten hohe Auflösungen und Bildraten bei begrenzter Verzögerung. Synchronisations- und Zeitcodefunktionen führen Bild, Ton und externe Quellen zuverlässig zusammen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Medienformate, Kanalzahl, Auflösung, Bildrate, Farbtiefe, Audiofunktionen, Latenz, Ein- und Ausgänge sowie Erweiterbarkeit.
- 1-3-7-6-5 Protocol Conversion: "Protocol Conversion" umfasst Hardware zur Übersetzung zwischen unterschiedlichen Datenformaten und Kommunikationsverfahren. Das Gerät empfängt Nachrichten, prüft sie und bildet Adressen, Datentypen sowie Befehle auf das Zielprotokoll ab. Pufferung gleicht abweichende Geschwindigkeiten, Paketgrößen und zeitliche Abläufe aus. Konfigurationstabellen legen fest, welche Informationen übertragen, verworfen oder umgerechnet werden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Protokollpaar, Schnittstellen, Datenpunktzahl, Durchsatz, Latenz, Isolation, Diagnose und Aktualisierbarkeit.
- 1-3-7-6-6 Secure Computing: "Secure Computing" umfasst Rechenhardware mit besonderen Schutzmechanismen für Daten, Schlüssel und Programmausführung. Vertrauensanker, geschützte Startketten und isolierte Ausführungsbereiche prüfen Firmware und begrenzen unbefugte Veränderungen. Manipulationserkennung und gehärtete Schlüsselbereiche erschweren physische sowie logische Angriffe. Sichere Ein-/Ausgabe und attestierbare Zustände unterstützen den Einsatz in sensiblen Verarbeitungsumgebungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bedrohungsmodell, Zertifizierung, Schlüsselverwaltung, Isolationsverfahren, Schnittstellen, Leistung, Aktualisierung und Reaktion auf Manipulation.
1-3-8 Network and Telecommunications
Diese Kategorie umfasst aktive Kommunikations- und Netzwerktechnik zur Übertragung von Sprache, Daten, Zeit- und Positionsinformationen. Sie verbindet Teilnehmeranschlüsse, Endgeräte, Funk- und Festnetzinfrastruktur, optische Transportwege, Netzsteuerung und Paketvermittlung. Die Untergruppen ordnen Hardware nach Zugang, Kommunikationsform, Übertragungsmedium, Betriebsfunktion und Platz im Netz.
1-3-8-1 Broadband Access
Diese Gruppe umfasst Netzelemente zur breitbandigen Anbindung vieler Teilnehmer an ein gemeinsames Kommunikationsnetz. Sie wandelt teilnehmerseitige Leitungssignale um, bündelt Datenströme und übergibt sie an höhere Netzebenen. Die Kategorien unterscheiden Aggregation, einzelne Modem- und Zugangstechnik sowie vollständige Teilnehmeranschlüsse.
- 1-3-8-1-1 Broadband Aggregation and Multiplexing: "Broadband Aggregation and Multiplexing" bündelt viele Teilnehmer- oder Zugangskanäle auf leistungsfähigen gemeinsamen Übertragungswegen. Geräte nehmen elektrische oder optische Anschlüsse auf und ordnen deren Daten festen oder dynamischen Kapazitäten zu. Multiplexverfahren trennen die Kanäle nach Zeit, Frequenz, Wellenlänge oder logischer Kennzeichnung. Steuerung überwacht Auslastung, Fehler und Dienstgüte je Teilnehmeranschluss. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portzahl, Zugangstechnologie, Uplink-Bandbreite, Teilnehmerdichte, Redundanz, Verwaltung und Bauform.
- 1-3-8-1-2 Broadband Modems and Access: "Broadband Modems and Access" umfasst Geräte zur Umsetzung breitbandiger Teilnehmerleitungen in lokale Datenschnittstellen. Modems modulieren und demodulieren Signale für Kupfer-, Koaxial-, Funk- oder optische Zugangsmedien. Integrierte Router- oder Brückenfunktionen können mehrere Endgeräte an den Anschluss anbinden. Leitungsdiagnose zeigt Synchronisation, Signalqualität, Fehler und erreichbare Datenrate. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zugangstandard, Netzfreigabe, Datenrate, lokale Anschlüsse, Telefonieoptionen, Verwaltung und Versorgung.
- 1-3-8-1-3 Subscriber Access: "Subscriber Access" stellt die netzseitige Hardware für einzelne oder gruppierte Teilnehmeranschlüsse bereit. Leitungs- oder Portkarten terminieren das jeweilige Zugangsmedium und weisen dem Teilnehmer Kommunikationsdienste zu. Konzentratoren teilen Uplinks, Stromversorgung und Gehäuse über viele Anschlüsse. Prüf- und Schutzfunktionen erkennen Leitungsstörungen, unzulässige Pegel und ausgefallene Ports. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Teilnehmertechnologie, Anschlusszahl, Reichweite, Bandbreite, Dienstunterstützung, Redundanz und Umgebungsfestigkeit.
1-3-8-2 Call Management and Telephony
Diese Gruppe umfasst Systeme zur Signalisierung, Vermittlung und Verarbeitung von Sprachkommunikation. Sie verbindet interne und externe Rufwege, Tür- und Wechselsprechen, Teilnehmeranschlüsse und akustische Signalaufbereitung. Die Kategorien unterscheiden zentrale Anrufsteuerung, Interkommunikation, Nebenstellenanlagen, Zugangseinheiten und Echounterdrückung.
- 1-3-8-2-1 Call Management and Voice Processing Systems: "Call Management and Voice Processing Systems" steuern Anrufaufbau, Weiterleitung und sprachbezogene Dienste. Sie verarbeiten Rufnummern, Signalisierung, Medienströme und Regeln für Erreichbarkeit oder Warteschlangen. Sprachprozessoren stellen Ansagen, Menüs, Konferenz, Aufzeichnung oder Nachrichtenfunktionen bereit. Schnittstellen verbinden Endgeräte, Betreiberanschlüsse und weitere Kommunikationssysteme. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: gleichzeitige Gespräche, Teilnehmerzahl, Signalisierungsstandards, Sprachqualität, Dienstumfang, Redundanz und Verwaltung.
- 1-3-8-2-2 Intercom and Entry Communication Systems: "Intercom and Entry Communication Systems" ermöglichen direkte Sprach- und gegebenenfalls Bildkommunikation zwischen festgelegten Stationen. Tür-, Leitstellen- und Raumsprechstellen verbinden Mikrofon, Lautsprecher, Ruftaste und Steuerkontakte. Ruflogik stellt Verbindungen her und kann Türöffner, Kameras oder Alarmfunktionen einbinden. Freisprech- und Geräuschunterdrückung sichern Verständlichkeit in lauten oder öffentlichen Bereichen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Teilnehmerzahl, Rufgruppen, Audioqualität, Videooption, Schaltkontakte, Schutzart und Ausfallsicherheit.
- 1-3-8-2-3 Private Branch Exchange (PBX) Systems: "Private Branch Exchange (PBX) Systems" vermitteln interne Nebenstellen und verbinden sie mit öffentlichen oder privaten Telefonnetzen. Das System verwaltet Rufnummern, Leitungen, Berechtigungen, Gruppen und Leistungsmerkmale. Analoge, digitale oder IP-basierte Anschlüsse binden Telefone, Gateways und Betreiberleitungen an. Redundante Steuer- und Netzteile können den Kommunikationsbetrieb bei Komponentenausfall erhalten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Nebenstellen und Amtskanäle, Protokolle, Erweiterbarkeit, Sprachdienste, Notrufrouting, Verwaltung und Verfügbarkeit.
- 1-3-8-2-4 Telephony Access and Control Units: "Telephony Access and Control Units" koppeln Telefonleitungen und Endgeräte an Vermittlungs- oder Kommunikationssysteme. Adapter, Kanalbänke und Gateways setzen analoge, digitale und paketbasierte Sprachschnittstellen um. Steuerung erkennt Belegung, Wahl, Klingeln und Leitungszustände und überträgt sie in das Zielsystem. Schutz- und Trennschaltungen begrenzen Überspannungen und Potentialunterschiede. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Porttyp, Portzahl, Signalisierung, Sprachcodec, Impedanz, Stromversorgung, Einbauform und Systemkompatibilität.
- 1-3-8-2-5 Voice Echo Cancellation: "Voice Echo Cancellation" entfernt zeitverzögert zurückkehrende Sprachanteile aus Kommunikationsverbindungen. Signalprozessoren erkennen die Übertragungskopplung zwischen Lautsprecher- und Mikrofonpfad und bilden sie mathematisch nach. Das geschätzte Echo wird vom empfangenen Signal abgezogen, ohne die Sprache des entfernten Teilnehmers zu unterdrücken. Anpassung verfolgt veränderte Raumakustik, Leitungswege und Pegel. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanalzahl, Echopfadlänge, Konvergenz, Sprachqualität, Verzögerung, Schnittstellen und Einbauform.
1-3-8-3 Communication Endpoint Accessories
Diese Gruppe umfasst ergänzende Hardware für Kommunikationsendgeräte. Sie stellt Verbindung, Befestigung, Schutz, Energieversorgung und persönliche Sprachbedienung bereit. Die Kategorien unterscheiden Leitungszubehör, Halte- und Schutzteile, Ladegeräte, Hörer beziehungsweise Headsets sowie Freisprecheinrichtungen.
- 1-3-8-3-1 Communication Cables and Line Accessories: "Communication Cables and Line Accessories" verbinden Telefone, Funkgeräte und weitere Kommunikationsendpunkte mit Netz, Zubehör oder Bedienkomponenten. Spiralkabel, Anschlussleitungen, Adapter, Kupplungen und Leitungsfilter passen die jeweiligen Schnittstellen an. Belegung und elektrische Eigenschaften müssen Sprache, Steuerung und gegebenenfalls Versorgung zuverlässig führen. Zugentlastung und robuste Steckverbinder schützen häufig bewegte oder wechselnde Verbindungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Gerätetyp, Anschluss, Pinbelegung, Leitungslänge, Schirmung, Flexibilität und Umgebungsbeständigkeit.
- 1-3-8-3-2 Communication Device Mounts and Protective Accessories: "Communication Device Mounts and Protective Accessories" befestigen und schützen Telefone, Funkgeräte und mobile Kommunikationsterminals. Gürtelclips, Fahrzeughalter, Tischständer, Wandaufnahmen, Taschen und Schutzhüllen halten Geräte erreichbar und sicher. Formgerechte Ausschnitte erhalten Bedienung, Mikrofon, Lautsprecher, Antenne und Ladezugang. Verriegelung verhindert Lösen bei Bewegung, Stoß oder Vibration. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Gerätemaße, Montageort, Haltekraft, Schutzwirkung, Bedienzugang, Material und Umgebungsbedingungen.
- 1-3-8-3-3 Communication Device Power and Charging Accessories: "Communication Device Power and Charging Accessories" versorgen Kommunikationsendgeräte und laden ihre Energiespeicher. Netzteile, Fahrzeugadapter, Ladeschalen, Mehrfachlader und Ersatzakkus passen Spannung und Ladekennlinie an das Gerät an. Kontakte und mechanische Führung ermöglichen wiederholtes Einsetzen ohne separate Kabelverbindung. Schutzschaltungen begrenzen Überstrom, Übertemperatur, Tiefentladung und falsche Polarität. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Gerätemodell, Ausgangsleistung, Akkutyp, Ladeplätze, Ladezeit, Versorgungseingang und Betriebsumgebung.
- 1-3-8-3-4 Communication Headsets and Handsets: "Communication Headsets and Handsets" kombinieren Hören und Sprechen für Telefon-, Funk- oder Leitstellenkommunikation. Ohrhörer und Mikrofon sind akustisch auf Sprachverständlichkeit und Rückkopplungsarmut abgestimmt. Handsets werden in der Hand geführt, während Headsets Hände für parallele Arbeit freihalten. Tasten oder Sprechtaster steuern Annahme, Stummschaltung und Sendebetrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Anschluss, Trageform, Mikrofoncharakteristik, Gehörschutz, Robustheit, Hygiene und Kompatibilität zum Endgerät.
- 1-3-8-3-5 Hands-Free Communication Kits: "Hands-Free Communication Kits" ermöglichen Sprachkommunikation ohne gehaltenen Hörer oder unmittelbar getragenes Gerät. Sie kombinieren Mikrofon, Lautsprecher, Bedienelemente und eine Schnittstelle zum Telefon oder Funkgerät. Fahrzeug- und Raumlösungen berücksichtigen Abstand, Umgebungsgeräusch und akustische Rückkopplung. Sprachaktivierung oder Bedientasten steuern Gespräch, Lautstärke und gegebenenfalls Sendetaste. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Endgerätekompatibilität, Mikrofonreichweite, Ausgangsleistung, Echounterdrückung, Montage, Versorgung und zulässige Umgebung.
1-3-8-4 Communication Endpoints
Diese Gruppe umfasst Geräte, über die Nutzer unmittelbar Sprach-, Daten- oder Meldungsverbindungen aufbauen. Sie reicht von fest installierten Terminals und Telefonen bis zu mobilen, satellitengestützten und funkbasierten Endgeräten. Die Kategorien unterscheiden Endpunkte nach Netzart, Mobilität und Bedienform.
- 1-3-8-4-1 Communication Terminals: "Communication Terminals" umfassen spezialisierte Bediengeräte für Sprache, Meldungen, Daten oder Leitstellenkommunikation. Display, Tasten, Mikrofon, Lautsprecher und Schnittstellen bilden eine auf den Kommunikationsablauf zugeschnittene Einheit. Geräte können Rufgruppen, Statusmeldungen, Prioritäten und mehrere Netze oder Kanäle bedienen. Tisch-, Wand-, Fahrzeug- und robuste Bauformen passen sich dem Einsatzort an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kommunikationsstandard, Bedienfunktionen, Audio, Anzeige, Anschlüsse, Schutzart, Montage und zentrale Verwaltung.
- 1-3-8-4-2 Mobile Phones: "Mobile Phones" umfassen tragbare Endgeräte für Sprach- und Datenkommunikation über öffentliche oder private Mobilfunknetze. Sie kombinieren Funkmodem, Prozessor, Bildschirm, Mikrofon, Lautsprecher, Kameras und Sensoren. Teilnehmeridentität und Netzregistrierung ermöglichen Erreichbarkeit über wechselnde Funkzellen. Betriebssystem und Geräteschutz verwalten Anwendungen, Daten, Verschlüsselung und zentrale Richtlinien. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Mobilfunkbänder, Rechenleistung, Speicher, Laufzeit, Robustheit, Kamera, Sicherheitsfunktionen und Verwaltungsfähigkeit.
- 1-3-8-4-3 Satellite Phones: "Satellite Phones" stellen Sprach- und Datenverbindungen über Kommunikationssatelliten her. Eine gerichtete oder weit abstrahlende Antenne verbindet das Handgerät außerhalb terrestrischer Netzabdeckung mit der Satellitenkonstellation. Sicht zum Himmel, Netzarchitektur und Umlaufbahn beeinflussen Verbindungsaufbau, Verzögerung und Verfügbarkeit. Robuste Modelle sind für abgelegene, maritime oder katastrophenbezogene Einsätze ausgelegt. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Satellitennetz, regionale Abdeckung, Antenne, Gesprächs- und Datenleistung, Akkulaufzeit, Notruffunktion und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-8-4-4 Telephones and Voice Endpoints: "Telephones and Voice Endpoints" ermöglichen Sprachgespräche über analoge, digitale oder paketbasierte Telefonanschlüsse. Hörer, Freisprecheinrichtung, Rufsignal und Tasten bilden die grundlegende Nutzeroberfläche. Displays und Funktionstasten unterstützen Ruflisten, Vermittlung, Konferenz, Präsenz und programmierte Ziele. Netz- oder Leitungsversorgung kann den Betrieb ohne separates Netzteil ermöglichen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Anschlussverfahren, Sprachcodec, Leitungstasten, Audioqualität, Stromversorgung, Headsetanschluss, Barrierefreiheit und Anlagenkompatibilität.
- 1-3-8-4-5 Two-Way Radios: "Two-Way Radios" senden und empfangen Sprache oder Daten direkt über zugewiesene Funkkanäle. Hand-, Fahrzeug- und Feststationen arbeiten halb- oder vollduplex in lizenzierten beziehungsweise freigegebenen Frequenzbereichen. Kanalwahl, Gruppenruf, Priorität und Sprechtaste ermöglichen schnelle betriebliche Kommunikation. Digitale Verfahren können Verschlüsselung, Teilnehmerkennung, Textmeldungen und Positionsdaten übertragen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzband, Sendeleistung, Reichweite, Kanalzahl, Betriebsart, Akkulaufzeit, Robustheit und Netzkompatibilität.
1-3-8-5 Fixed, Radio, Microwave and Satellite Infrastructure
Diese Gruppe umfasst stationäre Kommunikationsinfrastruktur für feste, funkbasierte, satellitengestützte und Unterwasserverbindungen. Sie bildet Kern-, Zugangs- und Übertragungsstrecken über unterschiedliche physische Medien. Die Kategorien unterscheiden Notfallortung, Festnetze, Richtfunk, allgemeine Funknetze, Satellitenbodenanlagen und akustische oder optische Unterwasserkommunikation.
- 1-3-8-5-1 Emergency Location Communication: "Emergency Location Communication" sendet Notfallmeldungen zusammen mit Identitäts- oder Positionsinformationen. Notsender und Baken aktivieren manuell oder automatisch ein vorgesehenes Funk- oder Satellitensignal. Codierte Kennungen ermöglichen die Zuordnung zu Person, Fahrzeug, Schiff oder Luftfahrzeug. Ortungsverfahren nutzen Satelliten, Peilsender oder lokale Empfangsnetze zur Eingrenzung des Ereignisorts. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Notdienstsystem, Frequenz, Aktivierung, Ortungsgenauigkeit, Batterielebensdauer, Selbsttest, Zulassung und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-8-5-2 Fixed Network Core and Access: "Fixed Network Core and Access" umfasst zentrale und teilnehmernahe Geräte leitungsgebundener Telekommunikationsnetze. Kernsysteme vermitteln, transportieren und steuern große Verkehrsströme zwischen Regionen und Diensten. Zugangssysteme terminieren Kupfer-, Koaxial- oder Glasfaseranschlüsse und bündeln sie auf leistungsfähigen Uplinks. Redundante Steuerung, Stromversorgung und Übertragungswege unterstützen kontinuierlichen Netzbetrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Technologie, Teilnehmer- und Portkapazität, Durchsatz, Latenz, Dienstgüte, Redundanz, Synchronisation und Management.
- 1-3-8-5-3 Microwave Network Infrastructure: "Microwave Network Infrastructure" überträgt hohe Datenraten über gerichtete Funkstrecken zwischen festen Standorten. Parabol- oder Flachantennen bündeln Mikrowellenenergie und richten sie auf die Gegenstelle. Funkgeräte modulieren den Datenstrom und passen Sendeleistung sowie Codierung an die Streckenbedingungen an. Schutzschaltungen, Redundanz und adaptive Verfahren begrenzen Ausfälle durch Störung oder Niederschlag. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzband, Kanalbreite, Distanz, Sichtverbindung, Antennengewinn, Kapazität, Verfügbarkeit und Montagebedingungen.
- 1-3-8-5-4 Radio Network Infrastructure: "Radio Network Infrastructure" stellt Basis-, Relais- und Steuertechnik für betriebliche oder öffentliche Funknetze bereit. Stationen versorgen definierte Gebiete, empfangen Teilnehmer und leiten Sprache oder Daten an andere Zellen und Netze weiter. Antennenweichen, Verstärker und Filter teilen Standorte und begrenzen gegenseitige Störungen. Netzcontroller verwalten Kanäle, Gruppen, Prioritäten, Roaming und gegebenenfalls Verschlüsselung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Funkstandard, Frequenzband, Abdeckung, Teilnehmerkapazität, Standortanbindung, Redundanz, Synchronisation und Zulassung.
- 1-3-8-5-5 Satellite and VSAT: "Satellite and VSAT" umfasst Bodenstationen für Daten- und Sprachverbindungen über Kommunikationssatelliten. Antenne, Sende- und Empfangseinheit, Modem und Steuerung bilden einen festen oder mobilen Satellitenanschluss. Kleine VSAT-Terminals versorgen einzelne Standorte, während größere Stationen viele Kanäle oder hohe Datenraten bündeln. Nachführung und Frequenzumsetzung richten den Funkpfad auf den vorgesehenen Satelliten und Transponder aus. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Satellitenband, Antennengröße, Datenrate, Link-Budget, Netzverfahren, Verzögerung, Aufstellort und Wetterfestigkeit.
- 1-3-8-5-6 Underwater Communication Systems: "Underwater Communication Systems" übertragen Sprache, Daten oder Steuersignale durch Wasser. Akustische Modems nutzen Schall für größere Entfernungen, während optische Systeme hohe Datenraten über kurze klare Strecken ermöglichen. Wandler, Verstärker und Signalprozessoren passen Übertragung an Mehrwegeausbreitung, Geräusch und begrenzte Bandbreite an. Druckfeste Gehäuse und Unterwasserstecker schützen Elektronik und Energieversorgung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Medium, Reichweite, Datenrate, Tiefe, Schall- oder Sichtbedingungen, Latenz, Energiebedarf und Plattformanschluss.
1-3-8-6 Mobile Network Infrastructure
Diese Gruppe umfasst Infrastruktur für zellulare Mobilkommunikation vom Funkzugang bis zu Kernnetz, Vermittlung und Betrieb. Sie verbindet Teilnehmer, Funkzellen, Identitäts- und Sitzungssteuerung, Nachrichten, externe Netze und technische Überwachung. Die Kategorien unterscheiden Gesamtsysteme, Kernnetzfunktionen, Messaging, Gateways, Betriebsunterstützung, Vermittlung und Funkzugang.
- 1-3-8-6-1 Cellular Communication Systems and Terminals: "Cellular Communication Systems and Terminals" bilden vollständige Funkkommunikationssysteme aus Netzinfrastruktur und zugehörigen Endgeräten. Zellen teilen ein Frequenzspektrum und übergeben aktive Verbindungen bei Bewegung an benachbarte Bereiche. Teilnehmeridentität und Authentisierung regeln den Zugang zu Sprache, Daten und Kurznachrichten. Öffentliche, private und temporäre Systeme unterscheiden sich in Abdeckung, Kapazität und Betreiberkontrolle. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Mobilfunkgeneration, Frequenzbänder, Teilnehmerzahl, Reichweite, Datenrate, Kernnetzanbindung, Endgeräte und Zulassung.
- 1-3-8-6-2 Mobile Core Network: "Mobile Core Network" authentisiert Teilnehmer und steuert Daten- sowie Sprachsitzungen eines Mobilfunknetzes. Kernkomponenten verwalten Identität, Aufenthaltsbereich, Richtlinien, Adressen und Übergänge zu externen Netzen. Steuer- und Nutzdatenpfade können getrennt skaliert und redundant ausgelegt werden. Mobilitätsfunktionen erhalten Sitzungen beim Wechsel zwischen Funkzellen und Zugangsarten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Mobilfunkgeneration, Teilnehmerkapazität, Datendurchsatz, Latenz, Schnittstellen, Redundanz, Sicherheit und Verwaltungsfunktionen.
- 1-3-8-6-3 Mobile Messaging Infrastructure: "Mobile Messaging Infrastructure" transportiert und speichert Text-, Multimedia- und systembezogene Nachrichten in Mobilfunknetzen. Nachrichtenzentralen nehmen Inhalte an, prüfen Ziel und Dienstberechtigung und stellen sie unmittelbar oder nach Zwischenspeicherung zu. Gateways verbinden verschiedene Nachrichtentypen, externe Anwendungen und andere Betreiber. Zustellberichte, Warteschlangen und Wiederholungsregeln behandeln vorübergehend nicht erreichbare Teilnehmer. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Nachrichtendienste, Transaktionsrate, Speicher, Schnittstellen, Filterung, Adressierung, Redundanz und Protokollierung.
- 1-3-8-6-4 Mobile Network Gateways: "Mobile Network Gateways" verbinden Mobilfunkdomänen mit Datennetzen, Sprachsystemen oder Netzen anderer Betreiber. Sie terminieren Tunnel und Signalisierung, übersetzen Adressen oder Protokolle und setzen Verkehrsrichtlinien um. Teilnehmerbezogene Sitzungsinformationen ordnen Datenströme dem richtigen Zugang, Dienst und Abrechnungsmerkmal zu. Schutz- und Filterfunktionen begrenzen unzulässigen oder fehlerhaften Verkehr an Netzgrenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schnittstellen, Sitzungszahl, Durchsatz, Latenz, Richtlinienfunktionen, Redundanz, Sicherheit und unterstützte Mobilfunkstandards.
- 1-3-8-6-5 Mobile Network Operations Support: "Mobile Network Operations Support" umfasst Hardware für Überwachung, Konfiguration und technische Betriebsführung mobiler Netze. Systeme sammeln Zustände, Alarme, Leistungszähler und Konfigurationsdaten aus Funk-, Transport- und Kernnetzkomponenten. Bedienplätze und Analysegeräte machen Störungen, Kapazitätsengpässe und Qualitätsentwicklungen sichtbar. Sichere Verwaltungszugänge verteilen freigegebene Änderungen und dokumentieren deren Ausführung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: verwaltete Netztechnologien, Elementzahl, Ereignisrate, Speicherkapazität, Schnittstellen, Redundanz und Zugriffsschutz.
- 1-3-8-6-6 Mobile Network Switching: "Mobile Network Switching" vermittelt mobile Sprach- und Kommunikationsverbindungen zwischen Teilnehmern und anderen Netzen. Vermittlungssysteme verarbeiten Rufsignalisierung, Nummern, Teilnehmerstandort und Medienpfade. Übergabe- und Roamingfunktionen erhalten Gespräche beim Wechsel von Versorgungsbereichen. Gateways setzen zwischen paketbasierten und leitungsvermittelten Sprachdomänen um. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: gleichzeitige Gespräche, Signalisierungsstandards, Codec-Verarbeitung, Routing, Verfügbarkeit, Abrechnungsschnittstellen und Notrufunterstützung.
- 1-3-8-6-7 Radio Access Networks: "Radio Access Networks" verbinden mobile Endgeräte über Funk mit dem Kernnetz. Basisstationen erzeugen Zellen, planen Funkressourcen und verarbeiten Sende- sowie Empfangssignale vieler Teilnehmer. Verteilte Funkköpfe und zentrale Basisbandeinheiten können über schnelle Front- oder Midhaul-Verbindungen gekoppelt sein. Koordination reduziert Interferenzen und unterstützt Übergaben, Mehrantennentechnik und dynamische Kapazitätsverteilung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Mobilfunkstandard, Frequenzbänder, Zellgröße, Sendeleistung, Kapazität, Antennenkonfiguration, Transportanbindung und Synchronisation.
1-3-8-7 Navigation and Positioning
Diese Gruppe umfasst Geräte zur Bestimmung, Verfolgung und Nutzung von Position, Bewegung und präziser Zeit. Sie verbindet Satellitennavigation, lokale Ortung, Sensorfusion, Bedienanzeigen und Taktempfang. Die Kategorien unterscheiden Empfänger, Trackinggeräte, vollständige Navigationssysteme, Nutzerterminals und spezielle Synchronisationsquellen.
- 1-3-8-7-1 GPS and GNSS Receivers: "GPS and GNSS Receivers" bestimmen Position und Zeit aus Signalen globaler Navigationssatellitensysteme. Antenne und Hochfrequenzteil empfangen schwache Satellitensignale, während der Prozessor Laufzeiten und Bahndaten auswertet. Mehrsystem- und Mehrfrequenzempfang verbessert Verfügbarkeit, Genauigkeit und Störungsfestigkeit. Korrekturdaten können Fehler aus Atmosphäre, Satellitenbahn und Empfängertakt weiter reduzieren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Konstellationen und Frequenzen, Genauigkeit, Aktualisierungsrate, Empfindlichkeit, Antenne, Korrekturverfahren und Schnittstellen.
- 1-3-8-7-2 Location Tracking: "Location Tracking" umfasst Hardware zur fortlaufenden Positionsmeldung von Personen, Fahrzeugen, Gütern oder Geräten. Tracker kombinieren Satelliten-, Funk-, Nahbereichs- oder Sensortechnik mit einer Datenverbindung. Positionspunkte werden mit Zeit, Identität, Batteriestand und gegebenenfalls Zustandswerten übertragen oder gespeichert. Geozonen- und Bewegungserkennung können nur relevante Ereignisse melden und Energie sparen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Ortungsverfahren, Genauigkeit, Aktualisierungsintervall, Netzabdeckung, Laufzeit, Bauform, Schutzart und Befestigung.
- 1-3-8-7-3 Navigation and Positioning Systems: "Navigation and Positioning Systems" kombinieren mehrere Sensoren und Rechenkomponenten zu einer belastbaren Lage- und Bewegungsbestimmung. Satellitenempfang, Trägheitssensoren, Odometrie, Funkpeilung oder Kartenbezug werden in einer gemeinsamen Lösung zusammengeführt. Sensorfusion überbrückt Abschattungen und schätzt Position, Geschwindigkeit, Richtung sowie Unsicherheit. Schnittstellen stellen Navigationsdaten an Fahrzeugsteuerung, Messsystem oder Leitstelle bereit. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Genauigkeit, Drift, Aktualisierungsrate, Integrität, Sensorumfang, Kalibrierung, Schnittstellen und Einsatzumgebung.
- 1-3-8-7-4 Navigation Terminals: "Navigation Terminals" zeigen Position, Route und bewegungsbezogene Informationen direkt am Einsatzort an. Display, Recheneinheit, Empfänger und Bedienelemente sind als Fahrzeug-, Marine-, Luftfahrt- oder Handgerät ausgeführt. Karten und Wegpunkte unterstützen Zielführung, Kurskontrolle, Warnungen und die Darstellung weiterer Verkehrsinformationen. Externe Sensor- und Kommunikationsanschlüsse können Position, Kompass, Geschwindigkeit und Aktualisierungen ergänzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Einsatzart, Display, Kartenabdeckung, Empfänger, Bedienung, Schnittstellen, Robustheit und Energieversorgung.
- 1-3-8-7-5 Timing and Synchronization Receivers: "Timing and Synchronization Receivers" gewinnen präzise Zeit- und Frequenzreferenzen aus Satelliten- oder Funksignalen. Sie liefern Impulse, Takte und Zeitprotokolle an Netz-, Mess- und Steuergeräte. Halteoszillatoren überbrücken vorübergehenden Signalverlust und begrenzen die Zeitabweichung. Antennenüberwachung und Plausibilitätsprüfungen erkennen Störung, Manipulation oder fehlerhafte Referenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zeitgenauigkeit, Frequenzstabilität, Haltevermögen, Ausgänge, unterstützte Quellen, Antenne, Redundanz und Alarmfunktionen.
1-3-8-8 Network Management and Monitoring
Diese Gruppe umfasst Geräte zur administrativen Steuerung, Beobachtung und zeitlichen Koordination von Kommunikationsnetzen. Sie sammelt Zustände und Verkehrsdaten, verteilt Konfigurationen und stellt gemeinsame Taktreferenzen bereit. Die Kategorien unterscheiden Managementplattformen, passive oder aktive Verkehrsbeobachtung und Synchronisationsinfrastruktur.
- 1-3-8-8-1 Network Management: "Network Management" umfasst Appliances und Konsolen zur Konfiguration und Betriebsführung aktiver Netzkomponenten. Sie sammeln Inventar, Topologie, Zustände, Ereignisse und Leistungswerte aus Routern, Switches, Funk- und Übertragungsgeräten. Freigegebene Änderungen werden geplant, verteilt und auf erfolgreiche Anwendung geprüft. Rollen, Protokolle und getrennte Verwaltungsanschlüsse schützen administrative Eingriffe. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Geräte- und Portzahl, unterstützte Verwaltungs- und Geräteprotokolle, Ereignisrate, Hochverfügbarkeit, Schnittstellen, Automatisierung und Zugriffsschutz.
- 1-3-8-8-2 Network Monitoring and Traffic Analysis: "Network Monitoring and Traffic Analysis" erfasst Paket-, Fluss- und Leistungsinformationen aus Kommunikationsnetzen. Sensoren, Taps und Analysegeräte beobachten Verkehr passiv oder erzeugen kontrollierte Testmessungen. Sie bestimmen Auslastung, Verzögerung, Verlust, Gesprächsqualität, Anwendungen und ungewöhnliche Muster. Zeitgenaue Erfassung ermöglicht die Rekonstruktion kurzzeitiger Fehler und die Korrelation mehrerer Netzpunkte. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Anschlussrate, Analysekapazität, Zeitstempelgenauigkeit, Speicher, Protokolltiefe, Sichtbarkeit verschlüsselter Metadaten und Exportfunktionen.
- 1-3-8-8-3 Network Timing and Synchronization: "Network Timing and Synchronization" verteilt gemeinsame Zeit und Frequenz über Kommunikationsinfrastruktur. Zeitserver, Grenzuhren und Synchronisationsgeräte übernehmen Referenzen und geben sie über definierte Protokolle oder physische Takte weiter. Laufzeitmessung und Korrektur gleichen Übertragungsverzögerungen innerhalb unterstützter Genauigkeitsklassen aus. Redundante Quellen und Holdover begrenzen Abweichungen bei Ausfall einer Referenz. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Protokoll, Zeitgenauigkeit, Portzahl, Referenzeingänge, Oszillatorqualität, Redundanz, Alarmierung und Manipulationsschutz.
1-3-8-9 Optical Networking
Diese Gruppe umfasst aktive und passive Netzelemente für Datenübertragung über Lichtwellenleiter. Sie verbindet elektrische Geräteschnittstellen mit optischen Kanälen und ermöglicht Verstärkung, Filterung, Bündelung, Umschaltung und Transport. Die Kategorien ordnen Transceiver, Adapter, Verstärker, Filter, Multiplexer, optische Kreuzverbindungen, Transportsysteme und passive Zugangsnetze.
- 1-3-8-9-1 Network Transceivers and Media Converters: "Network Transceivers and Media Converters" wandeln Netzsignale zwischen elektrischen, optischen und weiteren Übertragungsmedien. Steckbare Transceiver kombinieren Sender, Empfänger und Diagnose in einem standardisierten Geräteslot. Medienkonverter koppeln zwei unterschiedliche Portarten, ohne die darüber transportierten Daten grundlegend zu verändern. Wellenlänge, Optik und Empfindlichkeit bestimmen Reichweite und geeigneten Fasertyp. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Netzstandard, Datenrate, Formfaktor, Medium, Wellenlänge, Reichweite, Steckverbinder und Gerätekompatibilität.
- 1-3-8-9-2 Optical Adapters: "Optical Adapters" passen optische Stecksysteme, Faserarten oder Geräteschnittstellen aneinander an. Passive Kupplungen führen zwei Steckverbinder präzise zusammen, während aktive Adapter zusätzlich Signalwandlung enthalten können. Mechanische Ausrichtung begrenzt Einfügedämpfung und Rückreflexion an der Übergangsstelle. Gehäuse und Verriegelung passen in Gerätefronten, Kassetten oder Messaufbauten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Steckertypen, Fasermodus, Politur, Wellenlänge, Dämpfung, Bauform und zulässige Steckzyklen.
- 1-3-8-9-3 Optical Amplifiers: "Optical Amplifiers" erhöhen die Leistung optischer Signale ohne vorherige vollständige elektrische Umsetzung. Dotierte Fasern oder Halbleiterverstärker übertragen Pumpenergie auf die gewünschten Wellenlängen. Sie gleichen Streckendämpfung aus oder erhöhen den Pegel vor Verteilung und langer Übertragung. Verstärkungsregelung und Überwachung halten Kanäle innerhalb zulässiger Leistungsbereiche. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Wellenlängenband, Verstärkung, Ausgangsleistung, Rauschzahl, Kanallast, Anschlüsse, Redundanz und Management.
- 1-3-8-9-4 Optical Filters: "Optical Filters" lassen bestimmte Lichtwellenlängen passieren und sperren oder trennen andere. Dünnschicht-, Gitter- und wellenleiterbasierte Bauteile formen Kanäle in optischen Übertragungs- und Messsystemen. Add- und Drop-Funktionen können einzelne Wellenlängen aus einem Faserpfad entnehmen oder hinzufügen. Bandbreite und Flanken bestimmen Kanalabstand und Unterdrückung benachbarter Signale. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Mittenwellenlänge, Passband, Sperrdämpfung, Einfügedämpfung, Temperaturstabilität, Faser- und Steckertyp.
- 1-3-8-9-5 Optical Multiplexing: "Optical Multiplexing" bündelt mehrere Datenkanäle unterschiedlicher Wellenlänge auf einer gemeinsamen Glasfaser. Multiplexer führen die optischen Träger zusammen, während Demultiplexer sie am Ziel wieder trennen. Grobe und dichte Kanalraster unterscheiden sich in Kanalzahl, Abstand und Reichweite. Passive oder rekonfigurierbare Systeme ermöglichen feste beziehungsweise steuerbare Wellenlängenzuordnung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanalraster, Wellenlängen, Kanalzahl, Einfügedämpfung, Isolation, Erweiterbarkeit, Faserart und Management.
- 1-3-8-9-6 Optical Switching and Cross-Connects: "Optical Switching and Cross-Connects" verbindet optische Eingänge flexibel mit ausgewählten Ausgängen. Mechanische, mikrooptische oder photonische Schalter ändern den Lichtweg ohne zwingende elektrische Datenverarbeitung. Kreuzverbinder schaffen größere Matrizen für Schutzumschaltung, Netzrekonfiguration und automatisierte Rangierung. Steuerung überwacht Stellung, Dämpfung und Verfügbarkeit jedes Pfads. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portzahl, Schaltzeit, Einfügedämpfung, Übersprechen, Wellenlängenbereich, Schutzfunktion, Redundanz und Verwaltung.
- 1-3-8-9-7 Optical Transport and Transmission: "Optical Transport and Transmission" umfasst Plattformen zur weiträumigen Übertragung vieler Daten- und Kommunikationsdienste über Glasfaser. Transponder passen Kundensignale an optische Kanäle an und kombinieren sie mit Fehlerkorrektur sowie Überwachungsinformationen. Leitungsgeräte verstärken, kompensieren und regenerieren Signale entlang langer Strecken. Schutzpfade und automatische Umschaltung erhalten Verbindungen bei Faser- oder Gerätestörungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Gesamtkapazität, Kanalrate, Reichweite, Schnittstellen, Latenz, Fehlerkorrektur, Redundanz und Management.
- 1-3-8-9-8 Passive Optical Networks: "Passive Optical Networks" verbinden eine zentrale optische Leitung über passive Teiler mit vielen Teilnehmeranschlüssen. Ein zentrales Leitungsterminal steuert Datenübertragung zu und von den Teilnehmergeräten. Passive Verteiler benötigen zwischen Zentrale und Anschluss keine aktive Stromversorgung. Zeit- und Wellenlängenzuordnung trennt den gemeinsamen Übertragungsweg der Teilnehmer. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Netzstandard, Teilungsverhältnis, optisches Budget, Reichweite, Teilnehmerzahl, Datenrate, Wellenlängen und Schutzkonzept.
1-3-8-10 Radiofrequency and Wireless
Diese Gruppe umfasst Antennen-, Funk- und Signaltechnik für drahtlose Kommunikation, Navigation und Spektrumerfassung. Sie verbindet mechanische Antenneninfrastruktur mit Modems, Sendeempfängern und flexibler digitaler Funkverarbeitung. Die Kategorien unterscheiden Träger und Zubehör, Antennen, Funkmodems, Scanner, Transceiver, softwaredefinierte Systeme, Spezialfunk, Einbaumodule und Signalprozessoren.
- 1-3-8-10-1 Antenna Structures and Accessories: "Antenna Structures and Accessories" tragen, positionieren und verbinden Antennen sicher am vorgesehenen Standort. Masten, Ausleger, Halter, Dreheinrichtungen, Radome und Abspannungen bestimmen Höhe und Ausrichtung. Blitzschutz, Erdung und Überspannungsableiter führen gefährliche Ströme kontrolliert ab. Speiseleitungen, Weichen und wetterfeste Übergänge erhalten den Hochfrequenzpfad zwischen Antenne und Funkgerät. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Windlast, Tragfähigkeit, Korrosionsschutz, Montagegrund, Frequenz, Kabeldämpfung, Erdung und Wartungszugang.
- 1-3-8-10-2 Communication and Navigation Antennas: "Communication and Navigation Antennas" senden oder empfangen elektromagnetische Signale für Funk- und Positionssysteme. Richtcharakteristik, Polarisation und Gewinn bestimmen räumliche Abdeckung und nutzbare Signalstärke. Rundstrahler versorgen Flächen, während Richtantennen Energie auf bestimmte Verbindungen oder Satelliten konzentrieren. Mehrband- und Arrayantennen kombinieren mehrere Frequenzen oder elektronisch steuerbare Strahlen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzband, Gewinn, Öffnungswinkel, Polarisation, Anpassung, Belastbarkeit, Abmessungen und Einsatzumgebung.
- 1-3-8-10-3 Radio Modems: "Radio Modems" übertragen digitale Daten über eine drahtlose Funkstrecke. Sie modulieren Daten auf einen Hochfrequenzträger und gewinnen sie am Empfang aus dem Funksignal zurück. Fehlerkorrektur, Wiederholung und adaptive Datenraten stabilisieren Verbindungen bei Störung oder schwankendem Pegel. Serielle, Ethernet- oder Feldschnittstellen koppeln angeschlossene Geräte an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzband, Kanalbreite, Datenrate, Reichweite, Sendeleistung, Protokoll, Verschlüsselung, Zulassung und Versorgung.
- 1-3-8-10-4 RF Scanners: "RF Scanners" durchsuchen festgelegte Frequenzbereiche nach vorhandenen Funksignalen. Abstimmbarer Empfänger und Spektrumerfassung erkennen Träger, Kanäle, Aktivität und Signalstärke. Speicher- und Suchfunktionen halten gefundene Frequenzen oder verfolgen priorisierte Kanäle. Hand-, Fahrzeug- und Tischgeräte unterscheiden sich in Bandumfang, Bedienung und Antennenausstattung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Abstimmraster, Suchgeschwindigkeit, Demodulationsarten, Empfindlichkeit, Anzeige, Speicher und Antennenanschluss.
- 1-3-8-10-5 RF Transmitters, Receivers and Transceivers: "RF Transmitters, Receivers and Transceivers" erzeugen, empfangen oder beidseitig verarbeiten Hochfrequenzsignale. Sender modulieren Informationen und verstärken sie auf die erforderliche Ausgangsleistung. Empfänger selektieren den gewünschten Kanal, verstärken schwache Signale und demodulieren den Inhalt. Transceiver kombinieren beide Pfade und teilen Antenne, Frequenzreferenz oder Steuerung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Modulation, Leistung, Empfindlichkeit, Bandbreite, Dynamik, Umschaltzeit, Anschlüsse und Zulassung.
- 1-3-8-10-6 Software-Defined Radio: "Software-Defined Radio" verlagert wesentliche Funkfunktionen von fester Schaltung in programmierbare digitale Verarbeitung. Breitbandige Wandler digitalisieren Hochfrequenz- oder Zwischenfrequenzsignale nahe an der Antenne. Software oder rekonfigurierbare Logik bestimmt Modulation, Filter, Kanalbreite und Protokoll. Eine Plattform kann dadurch verschiedene Funkverfahren nacheinander oder parallel bedienen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, momentane Bandbreite, Auflösung, Sendeleistung, Empfangsdynamik, Rechenanbindung, Taktqualität und Programmierumgebung.
- 1-3-8-10-7 Specialized Radio Communication: "Specialized Radio Communication" umfasst Funkgeräte und -systeme für besondere betriebliche, sicherheitsbezogene oder technische Aufgaben. Funktionen können priorisierte Gruppenrufe, Notfallbetrieb, Relaisbetrieb, Datenübertragung oder besonders geschützte Kanäle umfassen. Gehäuse, Bedienung und Stromversorgung sind auf Fahrzeuge, Leitstellen, Einsatzkräfte oder abgelegene Anlagen zugeschnitten. Zulassung und Frequenzplanung begrenzen den Betrieb auf vorgesehene Netze und Nutzungszwecke. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Aufgabe, Funkstandard, Frequenz, Reichweite, Sicherheitsfunktion, Robustheit, Interoperabilität und Einsatzgenehmigung.
- 1-3-8-10-8 Wireless Communication Modules: "Wireless Communication Modules" integrieren eine drahtlose Netzschnittstelle in Geräte und eingebettete Systeme. Sie enthalten Funkteil, Basisband, Protokollsoftware und häufig eine Antenne oder deren Anschluss. Hostschnittstellen übergeben Nutzdaten, Konfiguration und Status an den Hauptprozessor. Vorzertifizierte Module können Antennenabstimmung und Zulassungsaufwand vereinfachen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Funkstandard, Frequenzband, Datenrate, Reichweite, Hostanschluss, Antenne, Leistungsaufnahme, Sicherheitsfunktionen und Zulassung.
- 1-3-8-10-9 Wireless Signal Processing: "Wireless Signal Processing" umfasst Hardware für digitale Basisband- und Funkkanalverarbeitung. Sie filtert, moduliert, codiert, synchronisiert und entzerrt drahtlos übertragene Signale. Mehrantennenverfahren kombinieren räumliche Kanäle und verbessern Durchsatz oder Empfangsrobustheit. Spezialisierte Prozessoren halten hohe Abtastraten und geringe Latenzen bei begrenztem Energiebedarf. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Funkverfahren, Bandbreite, Kanalzahl, Rechenleistung, Wandleranbindung, Latenz, Programmierbarkeit und Leistungsaufnahme.
1-3-8-11 Routing, Switching and Network Functions
Diese Gruppe umfasst aktive Netzknoten zur Zugangssteuerung, Paketvermittlung und Bereitstellung technischer Netzdienste. Sie entscheidet über Wege, Segmente, Übergänge, Wiederholung und Verteilung von Datenströmen. Die Kategorien unterscheiden Zugangssysteme, Inhaltsauslieferung, Netzsteuerung, Gateways, einfache Signalverteiler, Dienstknoten, Switches, Router und Lastverteiler.
- 1-3-8-11-1 Access Servers: "Access Servers" bündeln entfernte oder lokale Teilnehmerzugänge und vermitteln sie an interne Netze und Dienste. Sie terminieren Einwahl-, Konsolen-, Funk- oder andere Zugangsverbindungen und prüfen Identität sowie Berechtigung. Sitzungssteuerung weist Adressen, Routen und Nutzungsgrenzen zu. Mehrere Ports und redundante Uplinks bedienen viele gleichzeitige Verbindungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zugangstyp, Port- und Sitzungszahl, Authentisierungsverfahren, Durchsatz, Protokolle, Protokollierung, Redundanz und Verwaltung.
- 1-3-8-11-2 Content Delivery Networking: "Content Delivery Networking" umfasst verteilte Cache- und Auslieferungsgeräte für häufig abgerufene digitale Inhalte. Knoten speichern Kopien nahe an Nutzern und beantworten Anfragen ohne wiederholten Zugriff auf das Ursprungssystem. Verkehrssteuerung wählt anhand von Standort, Last und Verfügbarkeit einen geeigneten Auslieferungspunkt. Zwischenspeicherung und Protokolloptimierung reduzieren Latenz und Belastung zentraler Leitungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Durchsatz, Cachekapazität, Anschlussbandbreite, unterstützte Protokolle, Standortdichte, Lastverteilung, Verwaltung und Schutzfunktionen.
- 1-3-8-11-3 Network Control: "Network Control" umfasst Controller und Appliances zur zentralen Steuerung von Weiterleitung und Netzrichtlinien. Sie sammeln Topologie und Zustand und berechnen daraus Pfade, Segmente oder Zugriffsregeln. Programmierschnittstellen verteilen die resultierende Konfiguration an Switches, Router und Funkkomponenten. Redundante Controller erhalten Entscheidungen und Verwaltung bei Ausfall einer Instanz. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: verwaltete Knoten, Regel- und Ereignisrate, Protokolle, Reaktionszeit, Hochverfügbarkeit, Automatisierung und Zugriffsschutz.
- 1-3-8-11-4 Network Gateways: "Network Gateways" verbinden Netze mit unterschiedlichen Adressierungs-, Protokoll- oder Dienstmodellen. Sie terminieren Verbindungen, übersetzen Datenformate oder Adressen und setzen Regeln an der Übergangsstelle um. Spezialisierte Gateways vermitteln zwischen Sprache, Nachrichten, Industrieprotokollen, Anwendungen oder Sicherheitszonen. Zustandsführung ordnet Antworten und Fehlermeldungen der richtigen Sitzung zu. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Quell- und Zielprotokolle, Durchsatz, Sitzungszahl, Latenz, Übersetzungsumfang, Redundanz, Sicherheit und Verwaltung.
- 1-3-8-11-5 Network Hubs and Repeaters: "Network Hubs and Repeaters" regenerieren oder verteilen physische Netzsignale ohne umfassende Paketvermittlung. Repeater formen abgeschwächte Signale neu und verlängern dadurch zulässige Strecken. Hubs geben empfangene Daten an mehrere Ports eines gemeinsamen Übertragungssegments weiter. Geräte können elektrische, optische oder drahtlose Medien bedienen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Netzstandard, Portzahl, Datenrate, Medium, maximale Strecke, Segmentgrenzen, Versorgung und Montage.
- 1-3-8-11-6 Network Service Nodes: "Network Service Nodes" stellen abgegrenzte technische Funktionen innerhalb eines Kommunikationsnetzes bereit. Sie übernehmen beispielsweise Namens-, Adress-, Sitzungs-, Richtlinien-, Medien- oder Signalisierungsdienste als physische Appliance. Schnittstellen koppeln die Funktion an Daten-, Verwaltungs- und gegebenenfalls Synchronisationsnetze. Redundanz und Zustandsabgleich erhalten den Dienst bei Wartung oder Ausfall. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Dienstfunktion, Transaktions- oder Sitzungszahl, Durchsatz, Latenz, Schnittstellen, Hochverfügbarkeit, Protokolle und Skalierung.
- 1-3-8-11-7 Network Switches: "Network Switches" verbinden Geräte innerhalb eines lokalen oder strukturierten Datennetzes. Sie lernen oder verarbeiten Zieladressen und leiten Datenrahmen nur an die erforderlichen Ports weiter. Virtuelle Netze, Priorisierung, Bündelung und Schleifenschutz trennen Verkehr und erhöhen Verfügbarkeit. Modelle reichen von kompakten Arbeitsplatzgeräten bis zu modularen Kernswitches mit sehr hoher Portdichte. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portarten und -zahl, Datenrate, Schaltkapazität, Puffer, Stromversorgung angeschlossener Geräte, Redundanz und Management.
- 1-3-8-11-8 Routers: "Routers" leiten Datenpakete zwischen unterschiedlichen IP-Netzen weiter. Sie wählen Wege anhand von Zieladressen, Routingtabellen, dynamischen Protokollen und festgelegten Richtlinien. Mehrere Schnittstellen verbinden lokale Netze, Weitverkehrsstrecken, Funkzugänge oder Betreiberanschlüsse. Filter-, Tunnel- und Dienstgütefunktionen können Verkehr schützen und priorisieren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portgeschwindigkeit, Paketleistung, Routenzahl, Protokolle, Verschlüsselungsdurchsatz, Redundanz, Erweiterbarkeit und Verwaltung.
- 1-3-8-11-9 Server Load Balancers: "Server Load Balancers" verteilen eingehende Verbindungen auf mehrere Server oder Dienstinstanzen. Sie prüfen Erreichbarkeit und Zustand der Ziele und entfernen ausgefallene Systeme aus der aktiven Verteilung. Regeln berücksichtigen Adresse, Protokoll, Anwendung, Sitzung und aktuelle Last. Verschlüsselungsabschluss und Inhaltsprüfung können die nachgelagerten Server entlasten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Verbindungszahl, Durchsatz, Protokolle, Prüfverfahren, Persistenz, Verschlüsselungsleistung, Hochverfügbarkeit und Verwaltung.
1-3-8-12 Wireless Network Infrastructure
Diese Gruppe umfasst aktive Geräte für lokale und regionale drahtlose Datennetze. Sie stellt Funkzugang, Standortanbindung, Reichweitenverlängerung, zentrale Koordination und Übergänge zu anderen Netzen bereit. Die Kategorien unterscheiden Zugriffspunkte, Backhaul-Strecken, Brücken und Repeater, Controller sowie Funknetz-Gateways.
- 1-3-8-12-1 Wireless Access Points and Base Stations: "Wireless Access Points and Base Stations" stellen Endgeräten einen drahtlosen Zugang zu lokalen oder privaten Datennetzen bereit. Funkmodule bedienen festgelegte Frequenzbänder, Kanäle und Antennenkonfigurationen. Geräte authentisieren Teilnehmer, verschlüsseln Funkverkehr und leiten Daten zum kabelgebundenen oder drahtlosen Uplink weiter. Mehrantennentechnik und koordinierte Kanalnutzung erhöhen Kapazität und räumliche Abdeckung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Funkstandard, Bänder, gleichzeitige Teilnehmer, Datenrate, Antennen, Stromversorgung, Schutzart und zentrale Verwaltung.
- 1-3-8-12-2 Wireless Backhaul: "Wireless Backhaul" verbindet Funkstandorte oder entfernte Netzknoten über leistungsfähige drahtlose Punkt- oder Mehrpunktstrecken. Gerichtete Antennen und Funkgeräte transportieren gebündelten Teilnehmerverkehr zum Kern- oder Verteilnetz. Adaptive Modulation passt Datenrate und Robustheit an wechselnde Streckenbedingungen an. Redundante Pfade und Synchronisation unterstützen hohe Verfügbarkeit sowie koordinierte Funkzellen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenz, Entfernung, Sichtverbindung, Kapazität, Latenz, Antennengewinn, Verfügbarkeit und Zulassung.
- 1-3-8-12-3 Wireless Bridges and Repeaters: "Wireless Bridges and Repeaters" verbinden Netzsegmente oder verlängern die Reichweite eines Funknetzes. Brücken übertragen Daten zwischen zwei kabelgebundenen Bereichen über eine drahtlose Strecke. Repeater empfangen Funkverkehr und senden ihn erneut in schwer erreichbare Bereiche. Betriebsart, Kanalplanung und Antennenrichtung bestimmen Kapazität und gegenseitige Störung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Funkstandard, Band, Reichweite, Durchsatz, Betriebsart, Antennen, Stromversorgung, Außenfestigkeit und Verwaltung.
- 1-3-8-12-4 Wireless Controllers: "Wireless Controllers" koordinieren Konfiguration und Betrieb vieler Zugriffspunkte eines Funknetzes. Sie verteilen Netznamen, Sicherheitsregeln, Kanäle, Sendeleistungen und Zugangsrichtlinien. Gemeinsame Sicht auf Funkumgebung und Teilnehmer unterstützt Roaming, Lastverteilung und Störungserkennung. Zentrale Tunnel können Nutzdaten oder nur Steuerinformationen durch den Controller führen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zahl der Zugriffspunkte und Teilnehmer, Durchsatz, Hochverfügbarkeit, Funkoptimierung, Authentisierung, Gastzugang und Verwaltung.
- 1-3-8-12-5 Wireless Network Gateways: "Wireless Network Gateways" bilden den kontrollierten Übergang von Funkzugangsnetzen zu internen oder externen Datennetzen. Sie terminieren Teilnehmerverbindungen, weisen Adressen zu und setzen Zugriffs-, Segmentierungs- oder Abrechnungsregeln um. Anmeldeportale und Authentisierung können Nutzer und Geräte vor der Freigabe prüfen. Tunnel und Filter trennen Gast-, Geräte- und Betriebsverkehr voneinander. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Sitzungszahl, Durchsatz, Funknetzprotokolle, Authentisierung, Richtlinien, Hochverfügbarkeit, Sicherheit und Integrationsschnittstellen.
1-3-9 Power, Cooling and Data Center Infrastructure
Diese Kategorie umfasst physische Infrastruktur für Energieversorgung, Kühlung, Umgebungsbedingungen, Bedienzugang und mechanische Aufnahme von IT-Systemen. Sie verbindet Stromquellen, Schutz, Verteilung, Klimatisierung, Überwachung, Konsolentechnik und Racks zu einer betriebsfähigen technischen Umgebung. Die Untergruppen ordnen Luftführung, Ersatzenergie, Rechenzentrumskühlung, elektrischen Schutz, Umweltregelung, Konsolenzugriff, Stromverteilung, Netzteile und Einhausung.
1-3-9-1 Air Circulation and Ventilation
Diese Gruppe umfasst Geräte zur Bewegung und Steuerung von Kühlluft in technischen Räumen und Gehäusen. Sie stellt erforderlichen Luftwechsel her und führt erwärmte Luft von Geräten ab. Die Kategorien unterscheiden vollständige Umluftsysteme, einzelne Lüfter oder Gebläse und deren bedarfsgerechte Regelung.
- 1-3-9-1-1 Air Circulation Systems: "Air Circulation Systems" bewegen und verteilen Luft innerhalb von Technikräumen, Racks oder geschlossenen Anlagenbereichen. Kanäle, Plenums, Ventilatoreinheiten und Leitbleche führen Kaltluft zu Geräten und Warmluft zum Rückweg. Gezielte Strömung verhindert Kurzschluss zwischen Zu- und Abluft und reduziert lokale Wärmenester. Modulare Einheiten können Boden-, Decken-, Reihen- oder Rackbereiche versorgen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Volumenstrom, Druck, Strömungsweg, Einbauort, Redundanz, Geräusch, Filterung und Energiebedarf.
- 1-3-9-1-2 Cooling Fans and Blowers: "Cooling Fans and Blowers" erzeugen einen Luftstrom zur direkten oder indirekten Kühlung elektronischer Geräte. Axiallüfter liefern hohen Volumenstrom, während Radialgebläse größeren Druck gegen enge Luftwege aufbauen. Drehzahlregelung passt Kühlleistung an Temperatur und Geräuschvorgaben an. Lager, Motorelektronik und Schutzgitter bestimmen Lebensdauer und Betriebssicherheit. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Luftmenge, statischer Druck, Abmessungen, Spannung, Leistungsaufnahme, Drehzahlrückmeldung, Geräusch und Temperaturbereich.
- 1-3-9-1-3 Ventilation Controllers: "Ventilation Controllers" steuern Lüfter, Klappen und Luftwechsel anhand von Temperatur, Druck oder weiteren Umgebungswerten. Sie vergleichen Messwerte mit Soll- und Grenzwerten und passen Drehzahl oder Schaltzustand an. Staffel- und Redundanzlogik verteilt Betriebsstunden und übernimmt bei Ausfall einer Lüftereinheit. Alarme melden unzureichenden Luftstrom, Sensorfehler oder überschrittene Temperaturen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Sensor- und Ausgangszahl, Regelverfahren, Leistungsbereich, Schnittstellen, Alarmkontakte, Einbauform und Ausfallsverhalten.
1-3-9-2 Batteries and Backup Power
Diese Gruppe umfasst gespeicherte und erzeugte Ersatzenergie zur Überbrückung oder Versorgung bei Ausfall der regulären Stromquelle. Sie verbindet Generatoren, Batteriespeicher, Lade- und Überwachungstechnik sowie mobile Notstromgeräte. Die Kategorien unterscheiden längerfristige Erzeugung, Batteriesteuerung, Akkupakete, transportable Versorgung und unterbrechungsfreie Batteriesysteme.
- 1-3-9-2-1 Backup and Standby Generators: "Backup and Standby Generators" erzeugen elektrische Energie aus einem Motor oder einer anderen unabhängigen Antriebsquelle. Stationäre Anlagen starten bei Netzausfall automatisch und speisen definierte Verbraucher über eine Umschalteinrichtung. Kraftstoffsystem, Starterbatterie, Kühlung und Abgasführung sichern den Betrieb über die vorgesehene Überbrückungszeit. Steuerung überwacht Spannung, Frequenz, Last, Betriebsstoff und Störungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Wirkleistung, Startzeit, Kraftstoff, Laufzeit, Spannungsqualität, Geräusch, Emissionen, Aufstellort und Redundanz.
- 1-3-9-2-2 Battery Management: "Battery Management" überwacht und steuert elektrische Energiespeicher aus mehreren Zellen oder Modulen. Messschaltungen erfassen Zellspannungen, Strom, Temperatur und Isolationszustand. Balancierung gleicht Ladezustände an, während Schutzschütze bei Überladung, Tiefentladung, Überstrom oder Übertemperatur trennen. Zustandsmodelle schätzen verfügbaren Ladeinhalt, Leistungsfähigkeit und Alterung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zellchemie, Zellzahl, Messgenauigkeit, Strombereich, Balancierleistung, Kommunikationsschnittstelle, Schutzfunktionen und Sicherheitszertifizierung.
- 1-3-9-2-3 Battery Packs and Chargers: "Battery Packs and Chargers" speichern elektrische Energie in einer anschlussfertigen Einheit und stellen die passende Ladetechnik bereit. Batteriepacks kombinieren Zellen, Gehäuse, Kontakte und häufig Schutz- oder Überwachungselektronik. Ladegeräte regeln Strom und Spannung nach Chemie, Temperatur und Ladezustand. Einzellader, Mehrfachstationen und Wechselakkus unterstützen mobile Geräte und Schichtbetrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zellchemie, Nennspannung, Kapazität, Geräteschnittstelle, Ladeleistung, Ladezeit, Lebensdauer, Schutz und Temperaturbereich.
- 1-3-9-2-4 Emergency and Portable Backup Power: "Emergency and Portable Backup Power" stellt transportable elektrische Energie für vorübergehend ausgefallene oder abgelegene Verbraucher bereit. Mobile Batteriespeicher, Wechselrichter-Generatoren und kompakte Notstromaggregate kombinieren Energiequelle, Anschlüsse und Schutz in einem tragbaren Gehäuse. Geräte können Beleuchtung, Kommunikation, IT- oder Werkzeuglasten bis zur Wiederherstellung regulärer Versorgung betreiben. Lade-, Tank- und Zustandsanzeigen unterstützen Einsatzbereitschaft und sichere Nutzung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Dauer- und Spitzenleistung, Energiekapazität, Ausgangsarten, Gewicht, Laufzeit, Ladeoptionen, Geräusch und Wetterschutz.
- 1-3-9-2-5 UPS and Backup Battery Systems: "UPS and Backup Battery Systems" kombinieren Energiespeicher und Leistungselektronik zur Überbrückung von Stromunterbrechungen. Batteriemodule liefern Gleichenergie, die ein Wechselrichter bei Bedarf in die benötigte Ausgangsspannung umsetzt. Lade- und Überwachungseinheiten halten den Speicher einsatzbereit und melden Kapazitätsverlust oder Modulfehler. Erweiterbare Batterieschränke verlängern die Autonomie angeschlossener unterbrechungsfreier Stromversorgungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Spannung, Kapazität, Überbrückungszeit, Batterietechnik, Ladeleistung, Erweiterbarkeit, Überwachung, Brandschutz und Austauschbarkeit.
1-3-9-3 Data Center Cooling Systems
Diese Gruppe umfasst präzise Kühltechnik für Serverräume, Rechenzentren und hoch belastete IT-Racks. Sie führt Verlustwärme über Luft oder Flüssigkeit ab und regelt Temperatur, Luftmenge und Kühlleistung. Die Kategorien unterscheiden raum- und racknahe Geräte, Kühlsteuerung, umfassende IT-Klimasysteme und Flüssigkeits- beziehungsweise Wärmetauschertechnik.
- 1-3-9-3-1 Computer Room and Rack Cooling: "Computer Room and Rack Cooling" umfasst Klimageräte und Kühleinheiten für einzelne IT-Räume, Reihen oder Racks. Präzisionskühler führen warme Rückluft über Verdampfer oder Wärmetauscher und geben gekühlte Luft gezielt zurück. In-Row- und Rackgeräte verkürzen den Luftweg zu hoch belasteten Servern. Kondensat-, Filter- und Ventilatorüberwachung sichern den kontinuierlichen Betrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: fühlbare Kühlleistung, Luftmenge, Einbauort, Kältemittel- oder Wasseranschluss, Redundanz, Regelbereich und Wartungszugang.
- 1-3-9-3-2 Cooling Control: "Cooling Control" koordiniert Kälteerzeuger, Pumpen, Ventile, Lüfter und Sollwerte einer IT-Kühlanlage. Sensoren liefern Temperaturen, Drücke, Durchflüsse und Feuchtewerte an die Regelung. Algorithmen verteilen Last auf verfügbare Einheiten und vermeiden gegeneinander arbeitende Kühlgeräte. Redundanzlogik startet Reservekomponenten und meldet sinkende Kühlreserve. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Datenpunkte, Regelkreise, Reaktionszeit, Geräteprotokolle, Redundanz, Alarmierung, Bedienung und Einbindung in Gebäudetechnik.
- 1-3-9-3-3 Data Center and IT Cooling Systems: "Data Center and IT Cooling Systems" führen die gesamte Verlustwärme größerer Rechenzentrumsbereiche kontrolliert ab. Kältemaschinen, Rückkühler, Pumpen, Präzisionsklimageräte und Luftführung bilden eine abgestimmte thermische Kette. Freie Kühlung oder drehzahlgeregelte Komponenten können den Energiebedarf bei geeigneten Außenbedingungen senken. Mehrere Versorgungspfade und Reserven erhalten Kühlung bei Wartung oder Einzelfehlern. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Gesamtlast, Temperaturregime, Effizienz, Redundanz, Wasser- und Kältemittelkonzept, Platz, Geräusch und Erweiterbarkeit.
- 1-3-9-3-4 Liquid Cooling and Heat Exchange: "Liquid Cooling and Heat Exchange" überträgt Wärme von IT-Komponenten auf einen Flüssigkeitskreislauf. Kühlplatten, Immersionsbehälter oder rückseitige Wärmetauscher nehmen Wärme nahe an Prozessoren oder Luftauslass auf. Verteileinheiten regeln Durchfluss, Druck, Temperatur und die Trennung zwischen Gebäude- und Gerätekreislauf. Leckerkennung und geeignete Kupplungen begrenzen Schäden bei Wartung oder Störung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Wärmeleistung, Medium, Vorlauf- und Rücklauftemperatur, Durchfluss, Druck, Materialverträglichkeit, Redundanz und Anschlusskonzept.
1-3-9-4 Electrical Protection and Grounding
Diese Gruppe umfasst Komponenten zum Schutz elektrischer Versorgungswege, Geräte und Personen. Sie begrenzt Überstrom, Fehlerstrom, Überspannung und gefährliche Potentialunterschiede. Die Kategorien unterscheiden Sicherungs- und Leitungsschutz, weitere Schutzgeräte, Erdung beziehungsweise Potentialausgleich sowie besonderen Überspannungs- und Netzleitungsschutz.
- 1-3-9-4-1 Circuit and Fuse Protection: "Circuit and Fuse Protection" unterbricht elektrische Stromkreise bei Überlast oder Kurzschluss. Schmelzsicherungen trennen durch einen definiert abschmelzenden Leiter, während Leitungsschutzschalter thermisch oder magnetisch auslösen. Kennlinie und Ausschaltvermögen müssen Einschaltströme zulassen und gefährliche Fehler sicher abschalten. Halter, Selektivität und Kennzeichnung unterstützen Austausch und geordnete Fehlerbegrenzung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Nennstrom, Spannung, Auslösecharakteristik, Ausschaltvermögen, Polzahl, Bauform und Koordination mit vor- und nachgeordnetem Schutz.
- 1-3-9-4-2 Electrical Protection: "Electrical Protection" umfasst Schutzgeräte gegen elektrische Fehler außerhalb einfacher Überstromabsicherung. Fehlerstrom-, Lichtbogen-, Isolations- und Motorschutzgeräte überwachen Strompfade und charakteristische Gefahrenzustände. Sie lösen Abschaltung oder Alarm aus, bevor Personen, Leitungen oder angeschlossene Geräte unzulässig belastet werden. Hilfskontakte und Kommunikationsmodule melden Auslösung, Messwerte und Gerätebereitschaft. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schutzfunktion, Ansprechwert, Abschaltzeit, Netzform, Nennspannung, Lastart, Selektivität, Zulassung und Diagnose.
- 1-3-9-4-3 Grounding and Bonding: "Grounding and Bonding" verbindet leitfähige Gehäuse, Racks und Infrastruktur mit Erdungs- und Potentialausgleichssystemen. Leiter, Schienen, Klemmen und Bänder führen Fehler- und Ausgleichsströme auf einem niederimpedanten Weg. Der Potentialausgleich reduziert gefährliche Berührungsspannungen und verbessert die Ableitung hochfrequenter Störungen. Kennzeichnung und messbare Anschlusspunkte unterstützen wiederkehrende Prüfung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leiterquerschnitt, Material, Länge, Anschlussfläche, Korrosionsschutz, Impedanz, mechanische Sicherung und geltende Schutzanforderungen.
- 1-3-9-4-4 Surge and Power Line Protection: "Surge and Power Line Protection" begrenzt kurzzeitige Überspannungen und Störungen auf Versorgungsleitungen. Ableiter führen hohe Impulsströme gegen Erde ab, während Filter schnelle oder hochfrequente Anteile dämpfen. Mehrstufige Schutzkonzepte koordinieren Grob-, Mittel- und Feinschutz nahe Einspeisung und Endgerät. Zustandsanzeigen oder Fernkontakte melden verbrauchte Schutzmodule. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Netzspannung, Ableitstoßstrom, Schutzpegel, Vorsicherung, Netzform, Reaktionsverhalten, Filterwirkung und Austauschbarkeit.
1-3-9-5 Environmental and Humidity Control
Diese Gruppe umfasst Sensor- und Regeltechnik für Umgebungsbedingungen in Rechenzentren und technischen Räumen. Sie erfasst Temperatur, Feuchte, Luftstrom, Wasser und weitere Gefährdungen und beeinflusst bei Bedarf das Raumklima. Die Kategorien unterscheiden spezialisierte Rechenzentrumssensoren, zentrale Umweltüberwachung und aktive Feuchteregelung.
- 1-3-9-5-1 Data Center Environmental Sensors: "Data Center Environmental Sensors" erfassen lokale Bedingungen an Racks, Kaltgängen und technischen Anlagen. Messfühler überwachen Temperatur, Feuchte, Differenzdruck, Luftstrom, Wasser, Rauch oder Türzustand. Mehrere Sensorpunkte zeigen vertikale und räumliche Temperaturunterschiede innerhalb dicht bestückter Bereiche. Netzwerk- oder Busanschlüsse liefern Werte und Grenzwertmeldungen an Überwachungssysteme. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messgrößen, Genauigkeit, Reaktionszeit, Kabellänge, adressierbare Sensorzahl, Montage und Systemkompatibilität.
- 1-3-9-5-2 Environmental Monitoring: "Environmental Monitoring" sammelt und bewertet Umgebungswerte technischer Räume fortlaufend. Überwachungsgeräte führen Sensoren für Temperatur, Feuchte, Leckage, Rauch, Luftstrom, Tür und Stromzustand zusammen. Grenzwerte und Trendlogik erzeugen lokale sowie entfernte Alarme, bevor Betriebsbedingungen kritisch werden. Zeitstempel und Speicher erhalten Messverläufe für Analyse und Nachweis. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Sensoranschlüsse, Mess- und Ereignisspeicher, Alarmwege, Netzschnittstellen, Redundanz, Benutzerverwaltung und Erweiterbarkeit.
- 1-3-9-5-3 Humidity Control Systems: "Humidity Control Systems" halten die relative oder absolute Luftfeuchte innerhalb festgelegter Grenzen. Befeuchter bringen Wasser als Dampf oder feinen Nebel ein, während Entfeuchter Feuchtigkeit kondensieren oder adsorbieren. Sensoren und Regler verhindern sowohl elektrostatisch kritische Trockenheit als auch Kondensation. Wasseraufbereitung, Ablauf und Hygienefunktionen sichern einen geeigneten Betrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Befeuchtungs- oder Entfeuchtungsleistung, Raumvolumen, Regelgenauigkeit, Wasserqualität, Energiebedarf, Redundanz und Wartung.
1-3-9-6 KVM and Console
Diese Gruppe umfasst Hardware für lokalen und entfernten Bedienzugriff auf Server, Netz- und Infrastrukturgeräte. Sie überträgt Bild, Tastatur, Zeigegerät oder serielle Konsolen und bündelt viele Zielsysteme an wenigen Bedienplätzen. Die Kategorien unterscheiden Reichweitenverlängerung, serielle Konsolenkonzentration, KVM-Umschaltung und integrierte Rack- oder Fernkonsolen.
- 1-3-9-6-1 Console Extension: "Console Extension" überträgt Bildschirm-, Tastatur-, Maus- oder serielle Konsolensignale über größere Entfernungen. Sender und Empfänger wandeln die lokalen Geräteschnittstellen auf Kupfer-, Glasfaser- oder IP-Strecken um. Bedienung bleibt dadurch räumlich von Server, Maschine oder gesichertem Technikraum getrennt. Hochwertige Systeme erhalten Auflösung, USB-Funktionen und geringe Eingabeverzögerung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Konsolentyp, Entfernung, Medium, Auflösung, USB-Unterstützung, Latenz, Verschlüsselung und Mehrbenutzerfähigkeit.
- 1-3-9-6-2 Console Servers: "Console Servers" bündeln serielle Verwaltungsanschlüsse vieler IT- und Netzgeräte. Jeder Port verbindet die Konsole eines Zielgeräts mit einem zentral erreichbaren, authentisierten Managementzugang. Netzwerk- und gegebenenfalls Mobilfunkverbindungen ermöglichen Bedienung auch bei gestörtem Produktionsnetz. Sitzungsspeicher und Protokollierung dokumentieren Ausgaben sowie administrative Zugriffe. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portzahl und -art, gleichzeitige Sitzungen, Netzpfade, Authentisierung, Verschlüsselung, Protokollspeicher, Stromoptionen und Redundanz.
- 1-3-9-6-3 KVM and Console Switching: "KVM and Console Switching" verbindet eine oder mehrere Bedienkonsolen mit vielen Computern. Umschalter leiten Bildschirm, Tastatur und Maus zum ausgewählten Zielsystem und emulieren bei Bedarf dauerhaft angeschlossene Peripherie. Kaskadierung oder Matrixbetrieb erweitert die Zahl der Server und gleichzeitigen Nutzer. Zugriffsrechte können Ziele, Zeiten und exklusive Sitzungen begrenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Port- und Benutzerzahl, Videoschnittstelle, Auflösung, USB-Unterstützung, Umschaltzeit, Fernzugriff, Sicherheit und Erweiterbarkeit.
- 1-3-9-6-4 Remote and Rack Consoles: "Remote and Rack Consoles" stellen einen kompakten lokalen oder entfernten Bedienplatz für rackmontierte Systeme bereit. Ausziehbare Einheiten kombinieren Bildschirm, Tastatur und Zeigegerät in einer Höheneinheit. Remote-Konsolen codieren Bild und Eingaben für geschützten Zugriff über ein Netz. Mehrere Server können über integrierte oder externe Umschalter erreichbar sein. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Displaygröße, Auflösung, Racktiefe, Anschlussarten, Zielzahl, Verschlüsselung, Benutzerverwaltung und ergonomische Bedienung.
1-3-9-7 Power Distribution and Monitoring
Diese Gruppe umfasst Komponenten zur Verteilung und messtechnischen Überwachung elektrischer Energie bis zum einzelnen IT-Verbraucher. Sie verbindet Einspeisung, Schutz, Abgänge, Steckdosen, Verbrauchsmessung und fernbedienbare Schaltung. Die Kategorien unterscheiden Verteilungen, Messgeräte, einfache Steckdosenleisten, intelligente Rackeinheiten und zentrale Fernsteuerung.
- 1-3-9-7-1 Electrical Distribution Panels: "Electrical Distribution Panels" verteilen eine elektrische Einspeisung auf mehrere geschützte Abgangsstromkreise. Gehäuse nehmen Sammelschienen, Schalter, Sicherungen, Messung, Klemmen und Kennzeichnung auf. Haupt- und Unterverteilungen trennen Lastgruppen und ermöglichen sichere Freischaltung für Betrieb oder Wartung. Überwachung kann Strom, Spannung, Leistung, Schalterstellung und Fehlerzustand melden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Netzform, Nennstrom, Kurzschlussfestigkeit, Abgangszahl, Schutzgeräte, Reserven, Gehäuseschutz und Wartungszugang.
- 1-3-9-7-2 Power Monitoring and Metering: "Power Monitoring and Metering" erfasst elektrische Größen und Energieflüsse in Versorgungsanlagen. Messgeräte bestimmen Spannung, Strom, Leistung, Energie, Leistungsfaktor, Frequenz und Qualitätsereignisse. Stromwandler und Spannungseingänge passen die Netzgrößen sicher an die Elektronik an. Kommunikationsschnittstellen übertragen Zeitreihen und Alarme an Energie- oder Infrastrukturüberwachung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messbereich, Genauigkeitsklasse, Phasenzahl, Abtastrate, Oberschwingungsanalyse, Speicher, Schnittstellen und Einbauform.
- 1-3-9-7-3 Power Strips and Outlet Strips: "Power Strips and Outlet Strips" verteilen eine einzelne Stromzuführung auf mehrere Steckplätze. Gehäuse, Zuleitung und Kontakte sind für eine festgelegte Gesamtlast ausgelegt. Schalter, Sicherung, Überspannungsschutz oder Filter können die einfache Verteilung ergänzen. Tisch-, Boden- und Rackbauformen passen zu Arbeitsplatz und Geräteeinbau. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Steckdosentyp und -zahl, Nennstrom, Kabellänge, Schalter, Schutzfunktionen, Befestigung und Berührungsschutz.
- 1-3-9-7-4 Rack and Intelligent Power Distribution Units: "Rack and Intelligent Power Distribution Units" verteilen Strom innerhalb eines IT-Racks und erfassen den Zustand der angeschlossenen Lasten. Horizontale oder vertikale Bauformen stellen viele gerätegerechte Ausgänge bereit. Gemessene Einheiten erfassen Strom und Energie je Eingang, Gruppe oder einzelner Steckdose. Schaltbare Modelle ermöglichen ferngesteuertes Ein-, Ausschalten und geordnete Startfolgen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Phasen, Spannung, Strom, Anschlüsse, Messgranularität, Schaltfunktion, Netzüberwachung, Bauform und Temperaturfestigkeit.
- 1-3-9-7-5 Remote Power Management: "Remote Power Management" ermöglicht das überwachte Schalten und Rücksetzen elektrischer Verbraucher aus der Ferne. Netzwerkfähige Steuergeräte bedienen Ausgänge, Relais oder intelligente Stromverteiler nach authentisierten Befehlen. Zeitpläne, Abhängigkeiten und Einschaltverzögerungen verhindern Lastspitzen und ungeordnete Startvorgänge. Rückmeldungen bestätigen Schaltzustand, Stromaufnahme und fehlgeschlagene Aktionen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: schaltbare Kanäle, Last, Messung, Zugriffsprotokolle, Benutzerrechte, Ereignisspeicher, Redundanz und sichere Ausfallstellung.
1-3-9-8 Power Supplies, UPS and Conditioning
Diese Gruppe umfasst Geräte zur Umwandlung, Stabilisierung und unterbrechungsfreien Bereitstellung elektrischer Versorgung. Sie passt Netz- und Gerätespannungen an, begrenzt Störungen und überbrückt Ausfälle. Die Kategorien unterscheiden externe Adapter, kombinierte Spannungsaufbereitung, allgemeine Umrichter, Netzfiltergeräte, interne Netzteile und vollständige unterbrechungsfreie Stromversorgungen.
- 1-3-9-8-1 Power Adapters and Converters: "Power Adapters and Converters" passen elektrische Versorgung an die Anforderungen eines angeschlossenen Geräts an. Externe Netzteile wandeln Netzwechselspannung in geregelte Gleichspannung, während Reise- oder Steckadapter mechanische Anschlussformen anpassen können. Gleichspannungswandler erzeugen aus einer vorhandenen Bord- oder Batteriespannung einen anderen Pegel. Schutzschaltungen begrenzen Überstrom, Überspannung und Übertemperatur. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Ein- und Ausgangsspannung, Leistung, Polarität, Stecker, Wirkungsgrad, Isolation, Netzfrequenz und Gerätefreigabe.
- 1-3-9-8-2 Power Conditioning and Voltage Regulation: "Power Conditioning and Voltage Regulation" hält Versorgungsspannung und Netzqualität innerhalb festgelegter Grenzen. Regler gleichen Unter- und Überspannung aus, ohne bei jeder Abweichung auf Batteriebetrieb umzuschalten. Filter und Trenntransformatoren dämpfen Rauschen, Oberwellen und Gleichtaktstörungen. Überwachung meldet unzulässige Eingangswerte und die verbleibende Regelreserve. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Nennleistung, Eingangsspannungsbereich, Regelgenauigkeit, Reaktionszeit, Filterwirkung, Isolation, Phasenzahl und Bypass.
- 1-3-9-8-3 Power Conversion: "Power Conversion" umfasst Leistungselektronik zur Umwandlung zwischen Wechsel- und Gleichspannung sowie verschiedenen Spannungs- oder Frequenzniveaus. Gleichrichter, Wechselrichter und Gleichspannungswandler schalten Halbleiter mit hoher Frequenz und filtern die resultierende Ausgangsgröße. Galvanische Trennung kann unterschiedliche Potentialbereiche sicher voneinander entkoppeln. Regelung hält Spannung oder Strom bei wechselnder Last stabil. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Wandlungsart, Leistung, Ein- und Ausgangsbereich, Wirkungsgrad, Welligkeit, Isolation, Kühlung und dynamisches Verhalten.
- 1-3-9-8-4 Power Line Conditioners: "Power Line Conditioners" verbessern die Qualität einer vorhandenen Netzversorgung für empfindliche Geräte. Sie dämpfen Spannungsspitzen, hochfrequente Störungen, Rauschen und bestimmte kurzzeitige Spannungsschwankungen. Filter, Überspannungsableiter und Transformatoren können in einer Einheit kombiniert sein. Zustandsanzeigen melden Schutzbereitschaft, Netzfehler oder übermäßige Belastung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leistung, Netzspannung, Filterband, Schutzpegel, Isolation, Steckanschlüsse, Ableitstrom und Einsatzumgebung.
- 1-3-9-8-5 Power Supply Units and Modules: "Power Supply Units and Modules" erzeugen geregelte Betriebsspannungen für den Einbau in Computer, Netz- und Elektronikgeräte. Sie wandeln Netz- oder Gleichspannung in mehrere belastbare Ausgangsschienen um. Modulare Ausführungen lassen sich redundant betreiben oder im laufenden System austauschen. Schutz und Überwachung erfassen Überstrom, Kurzschluss, Übertemperatur, Lüfterfehler und Ausgangsabweichungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Formfaktor, Gesamt- und Schienenleistung, Eingang, Ausgänge, Wirkungsgrad, Redundanzfähigkeit, Anschlüsse, Kühlung und Gerätekompatibilität.
- 1-3-9-8-6 Uninterruptible Power Supplies (UPS): "Uninterruptible Power Supplies (UPS)" versorgen angeschlossene Geräte bei Netzstörung ohne schädliche Unterbrechung weiter. Gleichrichter, Energiespeicher, Wechselrichter und statischer Bypass bilden unterschiedliche Betriebsarchitekturen. Die Anlage filtert oder wandelt die Netzspannung und wechselt bei Ausfall auf Batterieversorgung. Überwachung berechnet Last, Laufzeit, Batteriezustand und notwendige Wartung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leistung, Topologie, Ausgangsqualität, Überbrückungszeit, Batterie, Bypass, Redundanz, Schnittstellen und Wirkungsgrad.
1-3-9-9 Racks, Cabinets and Enclosures
Diese Gruppe umfasst mechanische Systeme zur Aufnahme, Ordnung und zum Schutz von IT- und Infrastrukturkomponenten. Sie stellt standardisierte Einbaumaße, Tragfähigkeit, Zugang, Erdung, Kabelführung und Luftwege bereit. Die Kategorien unterscheiden geschlossene Schränke, offene oder teiloffene Racks und ergänzende Einbau- sowie Abdeckteile.
- 1-3-9-9-1 IT Cabinets and Enclosures: "IT Cabinets and Enclosures" umschließen Server, Netzwerk-, Strom- und Verkabelungstechnik in einem geschützten Gehäuse. Türen, Seitenwände, Dächer und Schlösser begrenzen Zugriff und führen Luft sowie Kabel. Montageschienen nehmen Geräte in standardisierten Höheneinheiten und Tiefen auf. Erdung, Lüfter, Filter und Sensoraufnahmen unterstützen sicheren Betrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Höhe, Breite, Tiefe, Traglast, Schutzart, Perforation, Zugang, Kabeleinführung, Erdung und Standortbedingungen.
- 1-3-9-9-2 IT Racks: "IT Racks" umfassen offene oder teiloffene Gestelle für standardisierte IT-Geräte. Zwei- oder Vierpfostenkonstruktionen tragen Server, Switches, Patchfelder und Stromverteilung an genormten Montageschienen. Offene Bauweise verbessert Zugänglichkeit und natürliche Luftzirkulation, bietet jedoch weniger Umgebungsschutz. Boden-, Wand- und fahrbare Varianten passen zu Technikraum, Labor oder temporärem Aufbau. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Höheneinheiten, Schienenabstand, Tiefe, Traglast, Verankerung, Erdung, Kabelwege und vorhandener Wartungsraum.
- 1-3-9-9-3 Rack Shelves, Panels and Mounting: "Rack Shelves, Panels and Mounting" ergänzt Racks um Auflagen, Abdeckungen und Befestigungsteile. Fachböden tragen nicht rackfähige Geräte, während Blindplatten freie Höheneinheiten schließen und den Luftstrom lenken. Schienen, Winkel und Adapter passen unterschiedliche Gehäusetiefen und Montagepunkte an. Auszüge und Kabelarme erhalten Zugang sowie Leitungsführung bei herausziehbaren Geräten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Rackstandard, Bauhöhe, Tiefe, Traglast, Lochbild, Luftdurchlass, Auszugsweg und Gerätekompatibilität.
1-3-10 Printing, Scanning and Document
Diese Kategorie umfasst Geräte zum Ausgeben, Vervielfältigen, Kennzeichnen und Digitalisieren von Dokumenten und bildhaften Vorlagen. Sie verbindet Büro- und Spezialdruck, Etikettierung, Scan- und Erfassungstechnik sowie die erforderlichen Steuer- und Zubehörkomponenten. Die Untergruppen ordnen Identifikationsdruck, Ergänzungsteile, allgemeine Drucksysteme und Dokumentenerfassung.
1-3-10-1 Label, Barcode and POS Printing
Diese Gruppe umfasst Druckgeräte für maschinenlesbare Kennzeichen, Belege, Tickets, Anhänger und Identifikationsmedien. Sie verarbeitet schmale, rollenbasierte oder besondere Materialien mit anwendungsspezifischen Druck- und Schneidmechanismen. Die Kategorien unterscheiden Etiketten- und Barcodedruck, Verkaufsbelege und Tickets, codierbare Funketiketten und weitere spezialisierte Identifikationsausgaben.
- 1-3-10-1-1 Label and Barcode Printers: "Label and Barcode Printers" bedrucken selbstklebende oder anhängbare Etiketten mit Text, Grafik und maschinenlesbaren Codes. Thermodirekt- und Thermotransferverfahren erzeugen schnelle, konturenscharfe Ausgaben auf Rollenmaterial. Sensoren erkennen Lücke, Marke oder Etikettenende und positionieren jeden Druck genau. Schneide-, Spende- und Aufwickeloptionen unterstützen manuelle oder automatisierte Weiterverarbeitung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Druckbreite, Auflösung, Geschwindigkeit, Material, Farbband, Codequalität, Schnittstellen und Betriebsvolumen.
- 1-3-10-1-2 POS, Ticket and Tag Printers: "POS, Ticket and Tag Printers" erzeugen Kassenbelege, Eintrittskarten, Fahrscheine oder Anhänger unmittelbar am Vorgangsort. Thermische, Nadel- oder andere robuste Druckwerke verarbeiten Rollen, Fanfold-Material oder Karton. Automatische Schneider und Presenter trennen und geben den fertigen Beleg kontrolliert aus. Schnittstellen binden Kasse, Kiosk, Zutrittssystem oder Terminal an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Medienbreite und -stärke, Drucktempo, Schneider, Haltbarkeit, Anschlüsse, Einbauform und erwartete Druckmenge.
- 1-3-10-1-3 RFID Tag Printers: "RFID Tag Printers" bedrucken Etiketten und programmieren zugleich deren integrierten Funkchip. Das Gerät schreibt Kennung oder Nutzdaten in den Transponder und kann den Inhalt anschließend verifizieren. Fehlerhafte Funketiketten werden markiert oder ausgesondert, damit sie nicht in den Prozess gelangen. Druckbild und Chipdaten lassen sich aus demselben Datensatz konsistent erzeugen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Funkstandard, Frequenzband, Speicher, Etikettenaufbau, Druckauflösung, Codiergeschwindigkeit, Verifikation und Materialführung.
- 1-3-10-1-4 Specialty Identification Printers: "Specialty Identification Printers" erzeugen dauerhafte Kennzeichnungen auf Karten, Bändern, Schläuchen, Schildern oder anderen besonderen Trägern. Druck-, Präge-, Gravur- oder Laminierverfahren passen die Markierung an Material und Beanspruchung an. Zuführungen halten definierte Formate und können Vorder- und Rückseite oder mehrere Farbschichten bearbeiten. Sicherheitsmerkmale und besonders beständige Farben unterstützen Ausweise, Anlagenkennzeichnung und industrielle Identifikation. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Trägermaterial, Format, Verfahren, Auflösung, Haltbarkeit, Sicherheitsoptionen, Durchsatz und Verbrauchsmittel.
1-3-10-2 Print and Scan Accessories
Diese Gruppe umfasst Zusatzgeräte und mechanische Module zur Einbindung, Erweiterung und Nachbearbeitung von Druckern und Scannern. Sie stellt Netzwerkzugang, Medienhandhabung, Endverarbeitung und Schnittstellenanpassung bereit. Die Kategorien unterscheiden Druckserver, allgemeines Zubehör, Finishing und Kommunikationsmodule.
- 1-3-10-2-1 Print Servers: "Print Servers" stellen Drucker als gemeinsam nutzbare Ziele in einem Datennetz bereit. Sie nehmen Druckaufträge über Netzwerkprotokolle an, puffern sie und übertragen sie über eine lokale Geräteschnittstelle. Geräte mit mehreren Ports bedienen mehrere Drucker oder trennen unterschiedliche Netze und Warteschlangen. Status- und Verwaltungsfunktionen melden Erreichbarkeit, Auftragsfortschritt und Fehler des angeschlossenen Geräts. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Druckeranschluss, Netzwerkstandard, Protokolle, Pufferspeicher, Portzahl, Sicherheit, Verwaltung und Treiberkompatibilität.
- 1-3-10-2-2 Printer and Scanner Accessories: "Printer and Scanner Accessories" ergänzen Druck- und Erfassungsgeräte um mechanische oder funktionale Ausstattung. Papierkassetten, Rollenhalter, Einzüge, Ablagen, Ständer, Abdeckungen und Wartungsteile passen Medienweg und Aufstellung an. Speicher-, Bedien- oder Reinigungsmodule können Leistung, Nutzungskomfort und Verfügbarkeit erhöhen. Gerätespezifische Formen und Sensoren erfordern eindeutige Kompatibilität zur jeweiligen Baureihe. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Geräteplattform, Funktion, Medienformat, Kapazität, Abmessungen, Montage, Verschleiß und Austauschintervall.
- 1-3-10-2-3 Printer Finishing: "Printer Finishing" verarbeitet bedruckte Blätter nach der eigentlichen Bildausgabe weiter. Module sammeln, sortieren, heften, lochen, falzen, schneiden oder binden Dokumentensätze. Transportwege synchronisieren die Nachbearbeitung mit Druckgeschwindigkeit und Seitenfolge. Mehrere Ausgabefächer trennen Aufträge, Nutzer oder gewünschte Sortierungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Bearbeitungen, Papierformat und -gewicht, Satzstärke, Geschwindigkeit, Fachkapazität, Anbindung und Gerätekompatibilität.
- 1-3-10-2-4 Printer Interfaces: "Printer Interfaces" verbinden Druckgeräte mit Computern, Netzen oder industriellen Steuerungen. Steckkarten und Adapter stellen USB-, Netzwerk-, serielle, parallele oder anwendungsspezifische Anschlüsse bereit. Sie puffern Druckdaten und setzen elektrische sowie protokollbezogene Unterschiede um. Statuskanäle übertragen Papier-, Toner-, Fehler- und Bereitschaftsinformationen zurück. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Quell- und Zielanschluss, Datenrate, Druckprotokoll, Puffer, Einbauform, Treiberunterstützung und Gerätefreigabe.
1-3-10-3 Printers and Plotters
Diese Gruppe umfasst allgemeine und großformatige Geräte zur materiellen Ausgabe digitaler Dokumente und Zeichnungen. Sie verbindet Druckwerke, Medienführung, Steuerung sowie gegebenenfalls Kopier- und Scanmodule. Die Kategorien unterscheiden Großformattechnik, multifunktionale Systeme, externe Drucksteuerung und eigenständige Standarddrucker.
- 1-3-10-3-1 Large-Format Printing and Plotting: "Large-Format Printing and Plotting" erzeugt technische Zeichnungen, Karten, Plakate und Grafiken auf breiten Medien. Tintenstrahl-, Toner- oder Schneidplotter bewegen Druckkopf oder Werkzeug präzise über Rollen- beziehungsweise Bogenmaterial. Mehrere Farben und hohe Adressiergenauigkeit bilden feine Linien, Flächen und fotografische Inhalte ab. Rollenwechsel, Schneideeinheiten und Aufwicklungen unterstützen lange sowie unbeaufsichtigte Ausgaben. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: maximale Breite, Auflösung, Liniengenauigkeit, Farbmanagement, Materialarten, Geschwindigkeit, Tintenbeständigkeit und Platzbedarf.
- 1-3-10-3-2 Multifunction and Copy Systems: "Multifunction and Copy Systems" kombinieren Drucken, Scannen und Kopieren in einem gemeinsam genutzten Gerät. Dokumenteneinzug, Duplexweg und mehrere Papierfächer verarbeiten umfangreiche beidseitige Sätze. Bedienfeld und Netzanschluss steuern Kopierparameter, digitale Ziele, Nutzerzuordnung und Auftragsfreigabe. Finishing- und Faxmodule können den Funktionsumfang ergänzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Seitenleistung, Farbe, Auflösung, Scanrate, Papierkapazität, Medienformate, Endverarbeitung, Sicherheit und monatliches Volumen.
- 1-3-10-3-3 Print Controllers: "Print Controllers" bereiten Dokumentdaten für das konkrete Druckwerk und dessen Farbstoffe auf. Sie interpretieren Seitenbeschreibung, Schriftarten, Bilder und Farbprofile und erzeugen daraus gerasterte Druckpunkte. Leistungsfähige Systeme puffern große Aufträge, verwalten Warteschlangen und halten variable Daten mit Produktionsgeschwindigkeit bereit. Kalibrierung und Farbmanagement stimmen Ausgabe auf Medium und Druckprozess ab. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: unterstützte Drucksprachen, Rasterleistung, Speicher, Farbtiefe, Auflösung, variable Daten, Netzanschlüsse und Druckermodell.
- 1-3-10-3-4 Printers: "Printers" übertragen digitale Texte und Bilder auf Papier oder andere bedruckbare Medien. Laser-, Tintenstrahl-, Thermo- und weitere Verfahren unterscheiden sich in Geschwindigkeit, Farbe, Haltbarkeit und Verbrauchsmitteln. Papierweg, Duplexeinheit und Fächer steuern Format, Gewicht und beidseitige Ausgabe. Lokale und Netzwerkanschlüsse nehmen Druckaufträge von Computern oder Anwendungen entgegen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Druckverfahren, Farbe, Auflösung, Seitenleistung, Medien, Papierkapazität, Kosten, Geräusch und vorgesehenes Druckvolumen.
1-3-10-4 Scanning and Document Capture
Diese Gruppe umfasst Hardware zur Digitalisierung schriftlicher, bildhafter und historischer Vorlagen. Sie beleuchtet und erfasst Dokumente mit kontrollierter Geometrie, Auflösung und Farb- oder Tonwertwiedergabe. Die Kategorien unterscheiden konservatorisch schonende Erfassung, allgemeine Aufnahmegeräte und produktive Dokumentenscanner.
- 1-3-10-4-1 Archival Capture: "Archival Capture" umfasst schonende Aufnahmesysteme für empfindliche, gebundene oder wertvolle Originale. Buchwippen, berührungsarme Halter und kalte Beleuchtung begrenzen mechanische sowie thermische Belastung. Hochauflösende Kameras erfassen Seiten, Karten, Negative oder Kunstwerke mit kontrollierter Geometrie und Farbe. Kalibriertafeln und gleichmäßige Ausleuchtung ermöglichen reproduzierbare, nachweisbare Digitalisate. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Vorlagengröße, Auflösung, Farbtreue, Beleuchtung, Halterung, Planlage, Arbeitsgeschwindigkeit und konservatorische Eignung.
- 1-3-10-4-2 Document and Image Capture: "Document and Image Capture" umfasst Geräte zur Digitalisierung von Schriftstücken, Fotos, Filmen und anderen zweidimensionalen Vorlagen. Flachbett-, Einzug-, Kamera- oder Filmsysteme beleuchten die Vorlage und wandeln reflektiertes oder durchscheinendes Licht in Bilddaten. Optik und Sensor bestimmen Auflösung, Schärfe, Dynamik und Farbe. Vorlagenhalter und automatische Erkennung unterstützen unterschiedliche Formate und Materialarten. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Vorlagentyp, maximale Fläche, optische Auflösung, Farbtiefe, Dynamikumfang, Geschwindigkeit, Schnittstelle und Medienverträglichkeit.
- 1-3-10-4-3 Document Scanners: "Document Scanners" digitalisieren größere Mengen loser Papierdokumente über einen automatischen Einzug. Rollen transportieren Blätter an ein- oder beidseitigen Bildsensoren vorbei. Doppelblatterkennung, Schräglagenkorrektur und Ultraschallsensoren reduzieren fehlende oder fehlerhafte Seiten. Ausgabefach und gerader Papierweg unterstützen verschiedene Formate, Belege und empfindlichere Vorlagen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Seiten pro Minute, Tagesvolumen, Einzugskapazität, Duplex, Auflösung, Papiergewichte, Erkennungsfunktionen und Anschluss.
1-3-11 Robotics and Additive Manufacturing
Diese Kategorie umfasst Hardware für automatisierte mechanische Manipulation sowie schichtweisen dreidimensionalen Aufbau. Sie verbindet 3D-Drucker und Erfassung, Robotersteuerungen, Antriebe, Sensorik, Sicherheit und vollständige Roboterzellen. Die Untergruppen ordnen additive Fertigung, robotische Komponenten und vollständige Roboter nach ihrer technischen Rolle.
1-3-11-1 3D Printing and Rapid Prototyping
Diese Gruppe umfasst Geräte und Ergänzungen für die schichtweise Herstellung dreidimensionaler Bauteile und schneller Prototypen. Sie verbindet Materialauftrag oder -verfestigung, Bewegungssteuerung, Bauplattform, Prozessüberwachung und geometrische Erfassung. Die Kategorien unterscheiden vollständige Drucksysteme, Zubehör, Steuerhardware und 3D-Scanner.
- 1-3-11-1-1 3D Printers and Additive Manufacturing Systems: "3D Printers and Additive Manufacturing Systems" erzeugen räumliche Bauteile schichtweise aus digitalen Geometriedaten. Extrusion, Pulververschmelzung, Photopolymerisation und weitere Verfahren verfestigen Kunststoff, Metall, Keramik oder Verbundmaterial. Bewegungsachsen und Bauplattform positionieren Werkzeug oder Material mit definierter Schichtdicke. Temperierung, Atmosphäre und Sensorik halten den Fertigungsprozess innerhalb zulässiger Grenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Verfahren, Bauraum, Material, Auflösung, Genauigkeit, Baugeschwindigkeit, Nachbearbeitung, Sicherheit und Betriebsumgebung.
- 1-3-11-1-2 3D Printing and Additive Manufacturing Accessories: "3D Printing and Additive Manufacturing Accessories" ergänzen additive Anlagen um Materialhandhabung, Bauplattformen, Werkzeuge und Nachbearbeitung. Trockner, Siebe, Wechselbehälter und Zuführungen halten Ausgangsmaterial in geeignetem Zustand. Platten, Düsen, Harzwannen, Filter und Reinigungsgeräte sind auf das jeweilige Druckverfahren abgestimmt. Entpack-, Wasch-, Härtungs- oder Stützmaterialsysteme bereiten gefertigte Teile für die Nutzung vor. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Druckerverfahren, Materialverträglichkeit, Bauteilgröße, Prozesssicherheit, Verschleiß, Reinigbarkeit und Gerätekompatibilität.
- 1-3-11-1-3 3D Printing Control: "3D Printing Control" umfasst Steuerungen und Bedienhardware für Bewegungs-, Temperatur- und Materialabläufe additiver Anlagen. Controller setzen Schichtdaten in koordinierte Achsbewegungen, Laserpfade, Belichtung oder Materialförderung um. Regelkreise halten Düsen, Baukammer, Plattform und Material innerhalb definierter Temperaturbereiche. Sensoren erkennen Endlagen, Filamentfluss, Schichtfehler oder Prozessabweichungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Achszahl, Bewegungsauflösung, Ausgänge, Regelkanäle, Rechenleistung, Sicherheitsfunktionen, Schnittstellen und Anlagenkompatibilität.
- 1-3-11-1-4 3D Printing Scanners: "3D Printing Scanners" erfassen die räumliche Oberfläche vorhandener Objekte zur Nutzung in additiven Arbeitsabläufen. Strukturlicht, Laser, Photogrammetrie oder taktile Messung erzeugt Punktwolken und Oberflächennetze. Mehrere Ansichten werden über gemeinsame Merkmale oder Referenzmarken zu einem vollständigen Modell zusammengeführt. Kalibrierung und Nachbearbeitung reduzieren Verzerrung, Lücken und Messrauschen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Objektgröße, Genauigkeit, Punktdichte, Aufnahmefeld, Farbe, Materialoberfläche, Erfassungszeit und Datenformat.
1-3-11-2 Robot Components and Controllers
Diese Gruppe umfasst Baugruppen für Steuerung, Bewegung, Versorgung, Befestigung, Kommunikation, Sicherheit und Wahrnehmung von Robotern. Sie bildet die technische Infrastruktur zwischen übergeordnetem Programm und mechanischer Aktion. Die Kategorien unterscheiden Datenanbindung, Controller, Antrieb, Montage, Energie, Schutz und Sensorik.
- 1-3-11-2-1 Robot Communication Modules: "Robot Communication Modules" verbinden Robotersteuerungen mit Werkzeugen, Sensoren, Maschinen und übergeordneten Netzen. Sie stellen industrielle Ethernet-, Feldbus-, serielle oder drahtlose Schnittstellen bereit. Protokollverarbeitung überträgt Sollwerte, Zustände, Qualitätsdaten und zeitkritische Ereignisse. Galvanische Trennung und robuste Anschlüsse schützen die Verbindung in bewegten Anlagen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Protokoll, Portzahl, Datenrate, Echtzeitfähigkeit, Synchronisation, Stecksystem, Schutzart und Controllerkompatibilität.
- 1-3-11-2-2 Robot Controllers and Control Modules: "Robot Controllers and Control Modules" berechnen und steuern die koordinierten Bewegungen eines Roboters. Sie übersetzen Bahnprogramme in zeitlich abgestimmte Sollwerte für einzelne Achsen. Rückmeldungen von Gebern und Sensoren schließen schnelle Positions-, Geschwindigkeits- und Kraftregelkreise. Ein- und Ausgänge koordinieren Greifer, Werkzeuge, Maschinen und Prozessschritte. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Achszahl, Bahnleistung, Zykluszeit, Speicher, Programmierschnittstellen, Sicherheitsfunktionen, Erweiterungen und Robotermodell.
- 1-3-11-2-3 Robot Drive Components: "Robot Drive Components" erzeugen und übertragen die Bewegung robotischer Achsen. Servomotoren, Verstärker, Getriebe, Bremsen und Geber bilden einen geregelten Antriebsstrang. Hohe Übersetzung und geringe Umkehrspiele ermöglichen genaue Positionierung bei kompaktem Bauraum. Bremsen halten Achsen bei abgeschalteter Energie in sicherer Lage. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Drehmoment, Geschwindigkeit, Übersetzung, Spiel, Trägheit, Geberauflösung, Versorgung, Baugröße und Achskompatibilität.
- 1-3-11-2-4 Robot Mounting Components: "Robot Mounting Components" befestigen Roboter, Werkzeuge, Sensoren und Versorgungsteile in definierter geometrischer Lage. Sockel, Platten, Flansche, Schienen und Adapter übertragen Kräfte zwischen Roboter und Umgebung. Präzise Bezugspunkte ermöglichen wiederholbaren Ausbau und Wiedereinbau ohne vollständige Neuvermessung. Energieführungen und Halter sichern Kabel sowie Schläuche entlang bewegter Achsen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Lochbild, Traglast, Steifigkeit, Genauigkeit, Material, Korrosionsschutz, Kabelraum und Robotermodell.
- 1-3-11-2-5 Robot Power Components: "Robot Power Components" versorgen Steuerung, Antriebe, Werkzeuge und Sensorik eines Roboters mit elektrischer oder fluidischer Energie. Netzteile, Verteiler, Batterien, Umrichter und Energieketten führen die benötigten Spannungen oder Medien. Bewegliche Leitungen sind auf wiederholte Biegung, Verdrehung und Beschleunigung ausgelegt. Überwachung erkennt Unterspannung, Überstrom, Kabelbruch und unzulässige Temperatur. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Leistungsbedarf, Spannungen, bewegte Zyklen, Leitungslänge, Stecksystem, Schutz, Rückspeisung und Wartbarkeit.
- 1-3-11-2-6 Robot Safety: "Robot Safety" umfasst Hardware zur Begrenzung von Gefahren durch robotische Bewegungen. Sichere Steuerungen, Scanner, Matten, Schalter und Bremsfunktionen erkennen Personen oder unzulässige Zustände. Schutzlogik reduziert Geschwindigkeit, begrenzt Arbeitsräume oder stoppt Achsen entsprechend der Risikobeurteilung. Rückführung überwacht, ob Antriebe und Schutzeinrichtungen den sicheren Zustand erreicht haben. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schutzkonzept, erforderliches Sicherheitsniveau, Reaktions- und Anhaltezeit, Reichweite, Schnittstellen, Diagnose und Zulassung.
- 1-3-11-2-7 Robot Sensor Components: "Robot Sensor Components" erfassen Lage, Bewegung, Kraft und Umgebung robotischer Systeme. Geber messen Gelenkpositionen, während Kraft-Momenten-, Tast-, Abstands- und Kollisionssensoren Interaktion mit Werkstück und Umgebung erfassen. Messdaten fließen in Bahnregelung, Greifkraft, Kalibrierung und Fehlererkennung ein. Robuste Bauformen widerstehen Beschleunigung, Vibration und bewegter Verkabelung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messgröße, Bereich, Genauigkeit, Dynamik, Achszahl, Schnittstelle, Montage, Schutzart und Controllerkompatibilität.
1-3-11-3 Robotics
Diese Gruppe umfasst vollständige Roboter, Manipulatoren, Werkzeuge, Bildführung und integrierte Automatisierungszellen. Sie bewegt Teile, Geräte oder Sensoren entlang programmierter beziehungsweise autonom ermittelter Bahnen. Die Kategorien unterscheiden stationäre Produktionsroboter, mobile und dienende Systeme, Endeffektoren, Arme, Bildverarbeitung und vollständige Zellen.
- 1-3-11-3-1 Industrial and Collaborative Robots: "Industrial and Collaborative Robots" führen wiederholbare Bewegungs- und Handhabungsaufgaben in Produktionsumgebungen aus. Gelenk- oder Linearachsen positionieren Werkzeuge und Werkstücke mit programmierter Bahn, Geschwindigkeit und Orientierung. Industrieroboter arbeiten häufig in getrennten Schutzbereichen, während kollaborative Modelle Kraft, Geschwindigkeit und Annäherung begrenzen können. Traglast, Reichweite und Wiederholgenauigkeit bestimmen geeignete Montage-, Schweiß-, Prüf- oder Verpackungsaufgaben. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Achszahl, Nutzlast, Arbeitsraum, Taktzeit, Genauigkeit, Sicherheitsfunktionen, Schutzart und Steuerung.
- 1-3-11-3-2 Mobile and Service Robots: "Mobile and Service Robots" bewegen sich selbstständig oder ferngesteuert durch Gebäude, Gelände oder betriebliche Bereiche. Räder, Ketten, Beine oder andere Fahrwerke tragen Nutzlast, Werkzeuge und Sensorik. Ortung und Hinderniserkennung planen sichere Wege und reagieren auf veränderte Umgebung. Aufgaben umfassen Transport, Inspektion, Reinigung, Unterstützung oder direkte Dienstleistung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bewegungsumgebung, Nutzlast, Laufzeit, Navigation, Steigfähigkeit, Sicherheit, Kommunikation, Ladeverfahren und Witterungsfestigkeit.
- 1-3-11-3-3 Robot End Effectors and Grippers: "Robot End Effectors and Grippers" bilden die unmittelbare Schnittstelle zwischen Roboter und Werkstück oder Prozess. Mechanische, pneumatische, elektrische, magnetische oder Vakuumgreifer halten Teile mit angepasster Kraft und Geometrie. Werkzeugwechsler ermöglichen den automatischen Austausch verschiedener Greif- und Prozessköpfe. Sensoren überwachen Anwesenheit, Greifkraft, Vakuum und korrekte Werkzeugverriegelung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Werkstück, Nutzlast, Greifweg, Kraft, Takt, Energieversorgung, Reinheit, Sicherheit und Roboterflansch.
- 1-3-11-3-4 Robotic Arms and Manipulators: "Robotic Arms and Manipulators" positionieren Lasten oder Werkzeuge über mehrere mechanische Freiheitsgrade. Gelenke, Linearachsen und Antriebe erzeugen einen definierten Arbeitsraum um die Montagebasis. Serielle, parallele und kartesische Kinematiken unterscheiden sich in Reichweite, Steifigkeit, Geschwindigkeit und Zugänglichkeit. Handgeführte Manipulatoren können menschliche Bediener beim Heben oder präzisen Führen unterstützen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Achszahl, Nutzlast, Reichweite, Wiederholgenauigkeit, Geschwindigkeit, Eigengewicht, Montage und Steuerbarkeit.
- 1-3-11-3-5 Robotic Vision: "Robotic Vision" liefert Robotern bildbasierte Informationen über Werkstücke, Lage und Umgebung. Kameras, Beleuchtung und Verarbeitung erkennen Konturen, Merkmale, Codes, Tiefe und räumliche Position. Kalibrierung verbindet Bildkoordinaten mit Roboter- und Werkzeugkoordinaten. Ergebnisse führen Greifpunkte, Bahnkorrekturen, Qualitätsprüfung oder Kollisionsvermeidung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: zwei- oder dreidimensionale Erfassung, Sichtfeld, Auflösung, Beleuchtung, Zykluszeit, Genauigkeit, Schnittstelle und Umgebungsbedingungen.
- 1-3-11-3-6 Robotic Workcells: "Robotic Workcells" integrieren Roboter, Werkzeuge, Zuführung, Schutztechnik und Prozessausrüstung zu einer betriebsbereiten Anlage. Gestell und Einhausung legen Arbeitsraum, Materialfluss und sichere Zugänge fest. Gemeinsame Steuerung koordiniert Roboterbewegung mit Greifern, Maschinen, Förderern, Prüfgeräten und Bedienplätzen. Sicherheitseinrichtungen überwachen Türen, Bereiche, Not-Halt und kontrollierten Wiederanlauf. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Prozess, Taktzeit, Werkstückvarianten, Platz, Schnittstellen, Schutzkonzept, Umrüstung, Wartung und Erweiterbarkeit.
1-3-12 Security, Surveillance and Access Control
Diese Kategorie umfasst physische Geräte zum Schutz von Personen, Räumen, Zugängen, Netzen und technischen Anlagen. Sie verbindet Authentisierung, elektronische Zutrittssteuerung, Netzschutz, Einbruchmeldung, Überwachung, Kontrolle und Videoerfassung. Die Untergruppen ordnen Hardware nach Zugang, Cybersicherheit, Detektion, Leitstellenanbindung, Sicherheitsprüfung und visueller Überwachung.
1-3-12-1 Access Control and Authentication
Diese Gruppe umfasst Geräte zur Prüfung von Identitäten und zur technischen Freigabe physischer Zugänge. Sie verbindet Berechtigungsnachweise, Leser, Türcontroller, Verriegelungen und bauliche Vereinzelung. Die Kategorien unterscheiden Authentisierungsmittel, Türsteuerung, vollständige Zutrittssysteme, elektronische Schlösser und kontrollierte Personenpassagen.
- 1-3-12-1-1 Authentication and Credentials: "Authentication and Credentials" umfasst physische Nachweise und Lesegeräte zur Bestätigung einer Identität oder Berechtigung. Karten, Token, Schlüsselanhänger und sichere Module speichern Kennungen oder kryptografische Schlüssel. Leser erfassen den Nachweis kontaktlos, kontaktbehaftet oder über einen codierten optischen Träger. PIN- oder Biometriegeräte können einen zweiten Faktor ergänzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Nachweisart, Sicherheitsverfahren, Leseabstand, Speicher, Lebensdauer, Kopierschutz, Schnittstelle und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-12-1-2 Door Access Controllers: "Door Access Controllers" steuern eine oder mehrere Türen anhand geprüfter Berechtigungen und lokaler Zustände. Eingänge erfassen Leser, Türkontakt, Austrittstaster und Störmeldungen, während Ausgänge Schloss und Signalgeber ansteuern. Lokaler Speicher hält Berechtigungen und Ereignisse auch bei unterbrochener Verbindung. Zeit-, Bereichs- und Anti-Passback-Regeln beeinflussen die Freigabe. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Tür- und Leserzahl, Speicher, Ein- und Ausgänge, Protokolle, Verschlüsselung, Notfallverhalten, Versorgung und Gehäuseschutz.
- 1-3-12-1-3 Electronic and Physical Access Control Systems: "Electronic and Physical Access Control Systems" kombinieren Identitätsprüfung, Türhardware und zentrale Steuerung zu einer vollständigen Zutrittslösung. Leser, Controller, Schlösser, Schranken und Sensoren setzen Berechtigungen an physischen Übergängen um. Ereignisse werden mit Person, Zeitpunkt, Ort und Entscheidung protokolliert. Notfall- und Fluchtwegfunktionen übersteuern reguläre Zugangsregeln nach festgelegtem Sicherheitskonzept. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zugänge, Nutzerzahl, Nachweise, Zonen, Verfügbarkeit, Integration, Brandschutz, Manipulationsschutz und Verwaltung.
- 1-3-12-1-4 Electronic Locking: "Electronic Locking" verriegelt Türen, Schränke und Behälter durch elektrisch angesteuerte Schlosskomponenten. Motorschlösser, Haftmagnete, elektrische Türöffner und elektronische Zylinder unterscheiden sich in Mechanik und Ruhestromverhalten. Steuerkontakte lösen Freigabe aus und überwachen Verriegelungs- oder Türzustand. Batterie- und kabelversorgte Bauformen passen zu mobilen, nachrüstbaren oder hoch verfügbaren Anwendungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Türart, Haltekraft, Fluchtweg, Fail-Safe- oder Fail-Secure-Verhalten, Versorgung, Rückmeldung, Zyklen und Schutzart.
- 1-3-12-1-5 Turnstile and Entry Control: "Turnstile and Entry Control" vereinzelt und lenkt Personen an kontrollierten Zugängen. Drehkreuze, Sensorschleusen und motorische Tore geben nach Berechtigungsprüfung jeweils einen Durchgang frei. Lichtschranken und Anwesenheitssensoren erkennen Richtung, Nachlaufen, Blockierung und unzulässiges Unterkriechen. Mechanik und Notfallfreigabe müssen Durchsatz mit Flucht- und Barrierefreiheitsanforderungen verbinden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Durchgangsbreite, Personenleistung, Sicherheitsniveau, Sensorik, Leseraufnahme, Notöffnung, Innen- oder Außeneinsatz und bauliche Integration.
1-3-12-2 Cybersecurity
Diese Gruppe umfasst spezialisierte Appliances und Module zum technischen Schutz digitaler Kommunikation und Systeme. Sie schützt Schlüssel, kontrolliert Netzverkehr, prüft Zugänge, überwacht Funk- und Paketwege und sammelt sicherheitsrelevante Ereignisse. Die Kategorien unterscheiden kryptografische Hardware, Firewalls, Zugangskontrolle, Netzschutz, Funkabsicherung, sichere Übergänge, Ereignissammlung, verschlüsselte Tunnel und Prüfgeräte.
- 1-3-12-2-1 Encryption and Key Protection: "Encryption and Key Protection" umfasst Hardware zur geschützten Erzeugung, Speicherung und Nutzung kryptografischer Schlüssel. Sicherheitsmodule führen Verschlüsselung, Signatur und Zufallszahlenerzeugung innerhalb einer abgeschirmten Vertrauensgrenze aus. Schlüsselmaterial verlässt das Gerät nicht oder nur in kontrolliert verschlüsselter Form. Manipulationserkennung kann Geheimnisse sperren oder löschen, wenn das Gehäuse angegriffen wird. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Algorithmen, Schlüsselkapazität, Transaktionsleistung, Schnittstellen, Zertifizierung, Redundanz, Manipulationsschutz und Verwaltungsverfahren.
- 1-3-12-2-2 Firewalls: "Firewalls" kontrollieren Datenverkehr zwischen Netzen oder Sicherheitszonen anhand definierter Regeln. Appliances prüfen Adressen, Ports, Verbindungszustände und je nach Leistung auch Anwendungen sowie Inhalte. Unzulässige Pakete werden verworfen, protokolliert oder in gesonderte Prüfpfade geleitet. Mehrere Schnittstellen, virtuelle Kontexte und Hochverfügbarkeitskopplung unterstützen komplexe Netzgrenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Durchsatz, gleichzeitige Verbindungen, Regelzahl, Verschlüsselungsleistung, Schnittstellen, Inspektionstiefe, Redundanz und Verwaltung.
- 1-3-12-2-3 Network Access Control: "Network Access Control" prüft Geräte und Nutzer, bevor ein Netzwerkzugang freigegeben wird. Appliances koordinieren Authentisierung, Geräteprofil, Sicherheitszustand und die Zuordnung zu einem zulässigen Netzsegment. Switches, Funkcontroller und Gateways setzen die getroffene Entscheidung am Anschluss durch. Unbekannte oder nicht konforme Geräte können isoliert, eingeschränkt oder abgewiesen werden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Endpunktzahl, Authentisierungsverfahren, Profilierung, Durchsetzungsintegrationen, Reaktionszeit, Hochverfügbarkeit, Gästezugang und Ereignisspeicher.
- 1-3-12-2-4 Network Security: "Network Security" umfasst Appliances zur Erkennung und Abwehr schädlicher oder unzulässiger Aktivitäten im Datenverkehr. Sensoren analysieren Pakete, Sitzungen, Protokolle und Verhaltensmuster an strategischen Netzpunkten. Inline-Geräte können Verbindungen blockieren, begrenzen oder auf sichere Ziele umleiten. Signaturen und statistische Modelle werden mit lokalem Kontext und Ausnahmen kombiniert. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Durchsatz, Paketverlustfreiheit, Erkennungstiefe, Latenz, Schnittstellen, verschlüsselte Verkehrsbehandlung, Redundanz und Aktualisierbarkeit.
- 1-3-12-2-5 Radiofrequency Security: "Radiofrequency Security" erfasst und kontrolliert unerwünschte oder gefährliche Funkaktivität in geschützten Bereichen. Sensoren überwachen Frequenzspektren, identifizieren bekannte Sender und lokalisieren auffällige Emissionen. Abschirm-, Filter- oder zugelassene Gegenmaßnahmen begrenzen unbeabsichtigte Abstrahlung und unbefugte Funkverbindungen. Verteilte Messpunkte unterscheiden lokale Störer von legitimer Kommunikation. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Empfindlichkeit, Bandbreite, Ortungsfähigkeit, Sensorzahl, Reaktionszeit, Zulassung und Abschirmwirkung.
- 1-3-12-2-6 Secure Gateways and Proxies: "Secure Gateways and Proxies" vermitteln kontrolliert zwischen Nutzern, Anwendungen und Netzen unterschiedlicher Vertrauensstufen. Sie beenden Verbindungen, prüfen Protokoll und Inhalt und bauen eine getrennte Verbindung zum Ziel auf. Filter, Identitätsregeln und Inhaltsumwandlung begrenzen schädliche oder nicht freigegebene Daten. Spezialisierte Übergänge können Dateitransfer, Webzugriff, E-Mail oder industrielle Kommunikation absichern. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Protokolle, Durchsatz, Sitzungszahl, Prüftiefe, Authentisierung, Isolation, Hochverfügbarkeit und Protokollierung.
- 1-3-12-2-7 Security Event Collection: "Security Event Collection" umfasst Appliances zur zentralen Annahme und unveränderten Zwischenspeicherung sicherheitsrelevanter Meldungen. Viele Quellen senden Protokolle, Alarme, Flussdaten und Geräteereignisse über unterschiedliche Formate. Sammler versehen Daten mit zuverlässiger Zeit, puffern Überlast und leiten sie an Analyse- oder Archivsysteme weiter. Schutz gegen nachträgliche Veränderung erhält die Beweiskraft gespeicherter Ereignisse. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Ereignisrate, Quellenzahl, Speicher, Zeitgenauigkeit, Eingangsprotokolle, Kompression, Redundanz und manipulationsgeschützte Ablage.
- 1-3-12-2-8 VPN Gateways: "VPN Gateways" bauen verschlüsselte Tunnel zwischen entfernten Nutzern, Standorten oder Netzen auf. Sie authentisieren Gegenstellen, handeln Schlüssel aus und ver- beziehungsweise entschlüsseln den übertragenen Datenverkehr. Richtlinien begrenzen erreichbare Ziele, Protokolle und Sitzungsdauer. Hardwarebeschleunigung hält hohe Durchsätze bei starken kryptografischen Verfahren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Tunnel- und Nutzerzahl, Verschlüsselungsleistung, Protokolle, Authentisierung, Schnittstellen, Hochverfügbarkeit, Schlüsselverwaltung und Clientkompatibilität.
- 1-3-12-2-9 Vulnerability Assessment: "Vulnerability Assessment" umfasst Geräte zur kontrollierten technischen Prüfung von Systemen und Netzen auf bekannte Schwachstellen. Scanner erzeugen Verbindungen, identifizieren Dienste, prüfen Konfigurationen und vergleichen erkannte Versionen mit Prüfregeln. Dedizierte Appliances trennen Prüfleistung vom allgemeinen Rechenbetrieb und können in festgelegten Netzsegmenten eingesetzt werden. Sichere Speicherung hält Zugangsdaten, Prüfergebnisse und zeitliche Vergleiche. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zielzahl, Scanleistung, Prüfarten, Netzanschlüsse, Zugangsschutz, Aktualisierung, Berichtsexport und sichere Betriebsgrenzen.
1-3-12-3 Intrusion and Detection
Diese Gruppe umfasst Sensoren und Alarmgeräte zur Erkennung unbefugten Eindringens und ungewöhnlicher physischer Aktivitäten. Sie überwacht Innenräume, Gebäudehüllen, Freigelände, Vibration und technische Signale und leitet bestätigte Ereignisse weiter. Die Kategorien unterscheiden vollständige Einbruchmeldesysteme, Bewegungs- und Anwesenheitssensoren, Perimeterschutz, Alarmgeber, Erschütterungssensoren und Signaldetektoren.
- 1-3-12-3-1 Intrusion Alarm Systems: "Intrusion Alarm Systems" verbinden Melder, Zentrale, Bediengeräte und Alarmübertragung zu einer Einbruchmeldeanlage. Die Zentrale überwacht Meldelinien, Bereiche, Scharfzustände und die Funktionsbereitschaft angeschlossener Geräte. Ereignislogik unterscheidet Eintritt, Sabotage, Störung und berechtigte Bedienung. Akkupufferung hält wesentliche Funktionen bei Netzausfall aufrecht. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zonen, Melderarten, Scharfbereiche, Übertragungswege, Sabotageschutz, Notstromzeit, Normerfüllung und Erweiterbarkeit.
- 1-3-12-3-2 Motion and Presence Detection Sensors: "Motion and Presence Detection Sensors" erkennen sich bewegende oder anwesende Personen und Objekte in überwachten Bereichen. Passive Infrarot-, Mikrowellen-, Ultraschall- und kombinierte Verfahren reagieren auf Wärmeänderung, Bewegung oder Reflexion. Erfassungsgeometrie und Empfindlichkeit bestimmen Reichweite, Winkel und tote Bereiche. Mehrfachtechnologie und Auswertelogik reduzieren Täuschungsalarme durch Tiere, Luftzug oder wechselnde Umgebung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Verfahren, Reichweite, Montagehöhe, Erfassungsfeld, Reaktionszeit, Störfestigkeit, Ausgang und Schutzart.
- 1-3-12-3-3 Perimeter and Entry Detection: "Perimeter and Entry Detection" überwacht Grundstücksgrenzen, Fassaden, Zäune, Türen und Fenster auf unbefugtes Überschreiten. Lichtschranken, Bodensensoren, Zaunkabel, Magnetkontakte und Radarsensoren bilden abgestimmte Detektionslinien. Auswertung ordnet Unterbrechung, Öffnung, Klettern, Schneiden oder Annäherung einem Bereich zu. Zonenbildung unterstützt schnelle Lokalisierung und kameragestützte Prüfung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Perimetertyp, Länge, Wetter, Gelände, Erfassungswahrscheinlichkeit, Fehlalarmrate, Sabotageschutz und Leitstellenanbindung.
- 1-3-12-3-4 Security Sirens and Alarm Signaling: "Security Sirens and Alarm Signaling" macht Sicherheitsereignisse akustisch oder optisch wahrnehmbar. Sirenen, Blitzleuchten und kombinierte Signalgeber warnen Personen oder kennzeichnen den betroffenen Bereich. Unterschiedliche Ton- und Lichtmuster können Einbruch, Überfall, Räumung oder technische Störung unterscheiden. Überwachung erkennt Leitungsunterbrechung, Sabotage und Geräteausfall. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schalldruck, Lichtstärke, Signalmuster, Reichweite, Versorgung, Notstrom, Schutzart, Montage und geltende Alarmierungsnormen.
- 1-3-12-3-5 Seismic Alarm Sensors: "Seismic Alarm Sensors" erkennen Körperschall und Vibrationen an Wänden, Tresoren, Fenstern oder technischen Schutzflächen. Piezoelektrische oder Beschleunigungssensoren erfassen charakteristische Stöße, Bohren, Schneiden und gewaltsames Aufbrechen. Frequenz- und Zeitmuster unterscheiden Angriffe von gewöhnlichen Gebäudeerschütterungen. Montage und Kalibrierung koppeln den Sensor an Material, Fläche und erwartete Umgebung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Schutzobjekt, Werkstoff, Empfindlichkeit, Erfassungsradius, Störfestigkeit, Manipulationsschutz, Ausgang und Temperaturbereich.
- 1-3-12-3-6 Signal Detection Sensors: "Signal Detection Sensors" erkennen definierte elektromagnetische, akustische oder leitungsgebundene Signale in einer überwachten Umgebung. Sie reagieren auf Funkübertragungen, Glasbruchfrequenzen, Leitungsunterbrechungen oder andere charakteristische Ereignisse. Filter und Schwellen trennen relevante Muster von dauerhaftem Hintergrund und kurzen Störungen. Mehrere Sensoren können Richtung oder Ort einer Quelle eingrenzen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Signalart, Frequenzbereich, Empfindlichkeit, Dynamik, Erkennungslogik, Reichweite, Ausgang und Umgebungsgeräusch.
1-3-12-4 Security Monitoring and Recording
Diese Gruppe umfasst zentrale Hardware zur Annahme, Darstellung und Weiterleitung von Sicherheits- und Funksignalen. Sie verbindet verteilte Sensoren mit Bedienplätzen, Aufzeichnung und gesteuerten Reaktionen. Die Kategorien unterscheiden Funküberwachung, umfassende Sicherheitsleitstellen und Gateways für heterogene Sensornetze.
- 1-3-12-4-1 Radio Communication Monitoring Systems: "Radio Communication Monitoring Systems" erfassen und analysieren Funkaktivität über festgelegte Frequenzbereiche. Mehrkanalempfänger, Antennen und Signalprozessoren beobachten Belegung, Pegel, Modulation und Herkunft. Aufzeichnung mit Zeit- und Frequenzbezug ermöglicht nachträgliche Auswertung auffälliger Übertragungen. Verteilte Sensoren können Signale räumlich vergleichen und Quellen lokalisieren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzabdeckung, momentane Bandbreite, Empfindlichkeit, Kanalzahl, Aufzeichnungsrate, Ortung, Antennen und Speicher.
- 1-3-12-4-2 Security Monitoring and Control: "Security Monitoring and Control" bündelt Meldungen und Bedienfunktionen physischer Sicherheitssysteme in einer Leitstellenumgebung. Konsolen, Server und Anzeigehardware stellen Zutritt, Einbruch, Video, Intercom und technische Alarme gemeinsam dar. Bediener bestätigen Ereignisse, rufen Kameras auf und lösen freigegebene Reaktionen aus. Redundante Komponenten und Notstrom erhalten die Überwachung bei Störung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: angeschlossene Systeme, Ereignisrate, Bedienplätze, Videokanäle, Aufzeichnung, Redundanz, Zugriffsschutz und ergonomische Darstellung.
- 1-3-12-4-3 Security Sensor Gateways: "Security Sensor Gateways" verbinden Melder und Subsysteme mit übergeordneten Sicherheits- oder Gebäudenetzen. Sie nehmen Kontakte, Busnachrichten, Funkmeldungen und serielle Protokolle auf und normalisieren deren Ereignisse. Lokale Pufferung erhält Meldungen bei vorübergehender Verbindungsunterbrechung. Verschlüsselte Kommunikation und Geräteauthentisierung schützen verteilte Sensoranschlüsse. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Eingänge, Sensorprotokolle, Ereignisrate, Puffer, Netzanschlüsse, Verschlüsselung, Notstrom, Gehäuse und Umgebungsbereich.
1-3-12-5 Security Screening and Detection
Diese Gruppe umfasst Geräte zur kontrollierten Prüfung von Personen, Gepäck, Fahrzeugen und Bereichen auf gefährliche oder verbotene Gegenstände und Stoffe. Sie nutzt Strahlungs-, Metall-, Bild-, Spurstoff- und weitere Detektionsverfahren. Die Kategorien unterscheiden Gefahrstoff- und Strahlungsmessung, Metalldetektion, manuelle Prüftechnik, integrierte Kontrollsysteme, Fahrzeugzugang und Röntgenprüfung.
- 1-3-12-5-1 Hazard and Radiation Detection: "Hazard and Radiation Detection" erkennt gefährliche Stoffe, ionisierende Strahlung oder ungewöhnliche Dosisleistungen. Handgeräte, Portale und stationäre Sensoren messen Strahlungsarten oder chemische beziehungsweise biologische Indikatoren. Spektrale Auswertung kann Quellen klassifizieren und natürliche Hintergründe von auffälligem Material unterscheiden. Alarme zeigen Messwert, Schwelle, Ort und Gerätezustand. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Gefahrentyp, Messbereich, Empfindlichkeit, Selektivität, Reaktionszeit, Kalibrierung, Schutzart und Dekontaminierbarkeit.
- 1-3-12-5-2 Metal Detection Systems: "Metal Detection Systems" erkennen metallische Gegenstände anhand ihrer Wirkung auf elektromagnetische Felder. Torsonden kontrollieren Personen im Durchgang, während Handdetektoren einzelne Körperbereiche nachprüfen. Bodenschleifen, Förderdetektoren und stationäre Sensoren erfassen Fahrzeuge, Werkstücke oder transportierte Materialien. Zonierte Anzeige kann die ungefähre Höhe oder Lage eines Fundes markieren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Objektgröße, Durchgangsbreite, Empfindlichkeitszonen, Störfestigkeit, Personendurchsatz, Alarmanzeige, Kalibrierung und Einsatzumgebung.
- 1-3-12-5-3 Security Inspection: "Security Inspection" umfasst tragbare und stationäre Prüfgeräte für die gezielte Untersuchung verdächtiger Gegenstände oder Bereiche. Spiegel, Endoskope, Kameras, Dichteprüfer, Spurendetektoren und Beleuchtung machen verborgene Merkmale zugänglich. Geräte unterstützen die visuelle, chemische oder physikalische Nachprüfung nach einem ersten Hinweis. Aufzeichnungs- und Markierungsfunktionen können Befund und Prüfposition dokumentieren. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Prüfgegenstand, Detektionsverfahren, Zugänglichkeit, Auflösung, Mobilität, Eigenschutz, Dekontamination und Beweissicherung.
- 1-3-12-5-4 Security Screening Systems: "Security Screening Systems" kombinieren mehrere Prüfverfahren zu einem kontrollierten Personen- oder Warenfluss. Sensoren, Fördertechnik, Identifikation und Bedienplätze koordinieren Vorprüfung, Hauptkontrolle und Nachkontrolle. Entscheidungslogik markiert auffällige Objekte oder Personen für eine gezielte weitere Prüfung. Mechanische Führung erhält Abstand, Reihenfolge und sicheren Durchsatz. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Prüfziel, Detektionsverfahren, Durchsatz, Fehlalarmrate, Bedienpersonal, Platzbedarf, Datenschutz, Sicherheit und Integrationsschnittstellen.
- 1-3-12-5-5 Vehicle Access Control: "Vehicle Access Control" prüft und steuert die Ein- und Ausfahrt von Fahrzeugen in geschützte Bereiche. Schranken, Poller, Reifensperren und Tore werden durch Nachweis, Kennzeichenerkennung oder Leitstellenfreigabe angesteuert. Schleifen und Lichtschranken erkennen Fahrzeugposition und verhindern Schließen auf ein Hindernis. Hochsicherheitsbarrieren können Fahrzeuge bis zu einer festgelegten Aufprallenergie stoppen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Fahrbahnbreite, Verkehrsaufkommen, Sperrwirkung, Öffnungszeit, Identifikation, Notbetrieb, Witterung und bauliche Fundamente.
- 1-3-12-5-6 X-Ray Baggage Inspection Systems: "X-Ray Baggage Inspection Systems" durchleuchten Gepäck und Gegenstände zur Sichtbarmachung ihres inneren Aufbaus. Röntgenquelle und Detektorzeile erzeugen während des Förderlaufs ein Dichte- und Materialbild. Mehrere Blickrichtungen oder Energiebereiche verbessern die Trennung überlagerter und unterschiedlich zusammengesetzter Objekte. Bedienfunktionen unterstützen Vergrößerung, Kontrast, Materialmarkierung und erneute Prüfung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Tunnelgröße, Durchsatz, Auflösung, Durchdringung, Strahlenschutz, Bildfunktionen, Förderlast und Bedienergonomie.
1-3-12-6 Surveillance and Video Security
Diese Gruppe umfasst bildgebende und videotechnische Geräte zur Beobachtung, Aufzeichnung und Identifikation in Sicherheitsanwendungen. Sie verbindet Kameras bei Tageslicht und Dunkelheit mit Codierung, Speicherung, Anzeige und automatisierter Auswertung. Die Kategorien unterscheiden Nachtsicht, Sicherheitsmonitore, Aufzeichnung, Identifikationssysteme, Videoübertragung und vollständige Überwachungsanlagen.
- 1-3-12-6-1 Low-Light and Night Vision: "Low-Light and Night Vision" erzeugt verwertbare Bilder bei sehr geringer oder fehlender sichtbarer Beleuchtung. Bildverstärker nutzen Restlicht, während Wärmebildgeräte Infrarotstrahlung und aktive Systeme eine eigene unsichtbare Beleuchtung verwenden. Optik und Sensor sind auf geringe Signalpegel, Rauschen und gewünschte Erkennungsentfernung abgestimmt. Hand-, Helm-, Fahrzeug- und Kameramodule decken Beobachtung sowie feste Überwachung ab. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Verfahren, Spektralbereich, Reichweite, Auflösung, Sichtfeld, Verstärkung, Energieversorgung und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-12-6-2 Security Video Monitors: "Security Video Monitors" stellen Live- und aufgezeichnete Kamerabilder in Leitstellen und Kontrollpunkten dar. Panels sind für lange Betriebszeiten, mehrere Eingänge und zuverlässige Wiedergabe typischer Sicherheitsvideoformate ausgelegt. Mehrbilddarstellung oder externe Controller ordnen zahlreiche Kameras auf einer Anzeige an. Kalibrierte Helligkeit und Kontrast unterstützen die Erkennung von Details in hellen und dunklen Szenen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Größe, Auflösung, Dauerbetrieb, Eingänge, Bildteilung, Reaktionszeit, Blickwinkel, Montage und Redundanz.
- 1-3-12-6-3 Security Video Recording: "Security Video Recording" speichert Kamerabilder und zugehörige Ton- oder Ereignisdaten über festgelegte Zeiträume. Netzwerk- und digitale Rekorder nehmen mehrere Videoströme auf und verwalten deren Zeit, Quelle und Aufbewahrung. Ereignis-, Bewegungs- und Zeitpläne steuern Bildrate sowie Speichernutzung. Redundante Laufwerke und Exportfunktionen erhalten Aufnahmen und sichern ausgewählte Sequenzen beweisgeeignet. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kamerazahl, Datenrate, Speicherdauer, Auflösung, RAID, Suchleistung, Export, Manipulationsschutz und Netzanschluss.
- 1-3-12-6-4 Video Identification Systems: "Video Identification Systems" vergleichen aus Videobildern gewonnene Merkmale mit bekannten oder erwarteten Mustern. Sie können Gesichter, Kennzeichen, Fahrzeugtypen oder andere visuelle Kennungen erfassen und zuordnen. Kamera, Beleuchtung und Aufnahmegeometrie bestimmen die Qualität der auswertbaren Merkmale. Schwellen und Prüfabläufe behandeln unsichere Treffer und verhindern automatische Gleichsetzung ohne ausreichende Übereinstimmung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Identifikationsart, Aufnahmeabstand, Auflösung, Treffer- und Fehlerrate, Geschwindigkeit, Datenbestand, Datenschutz und Schnittstellen.
- 1-3-12-6-5 Video Security Encoders and Decoders: "Video Security Encoders and Decoders" wandeln analoge oder digitale Kamerasignale in übertragbare Sicherheitsvideoströme und zurück. Encoder komprimieren Bild und Ton und ergänzen Zeit, Kameraidentität sowie Ereignisdaten. Decoder erzeugen aus Netzströmen Signale für Monitore, Videowände oder ältere Aufzeichnungsgeräte. Mehrkanalausführungen migrieren bestehende Kamerabestände in paketbasierte Infrastrukturen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanalzahl, Videoformat, Auflösung, Bildrate, Codec, Latenz, Alarmkontakte, Netzfunktionen und Stromversorgung.
- 1-3-12-6-6 Video Surveillance Systems and Cameras: "Video Surveillance Systems and Cameras" erfassen und übertragen Bilder zur Beobachtung von Räumen, Flächen und Zugängen. Feste, bewegliche, Panorama- und Spezialkameras kombinieren Sensor, Optik, Gehäuse und lokale Verarbeitung. Belichtungsregelung, Gegenlichtausgleich und Infrarotbeleuchtung erhalten Details bei wechselnden Lichtbedingungen. Gesamtsysteme ergänzen Kameras um Netzwerk, Bedienung, Aufzeichnung und Ereignisverknüpfung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Überwachungsziel, Auflösung, Brennweite, Blickfeld, Lichtempfindlichkeit, Bewegung, Schutzart, Datenschutzmaskierung und Systemintegration.
1-3-13 Storage
Diese Kategorie umfasst physische Geräte, Systeme und Zubehör zur dauerhaften oder wechselbaren Speicherung digitaler Daten. Sie verbindet einzelne Laufwerke und Controller mit Medienbibliotheken, Wechselmechanik und skalierbaren Speichersystemen. Die Untergruppen ordnen unmittelbare Speichergeräte, Bibliotheks- und Wartungskomponenten sowie vollständige Netzwerk-, Array- und Bandsysteme.
1-3-13-1 Storage Drives and Controllers
Diese Gruppe umfasst einzelne Datenträger, Laufwerke und Steuergeräte für direkten Speicherzugriff. Sie unterscheidet magnetische Platten, Halbleiterspeicher, wechselbare oder externe Geräte, besonders geschützte Medien, Controller und Bandlaufwerke. Die Kategorien bilden unterschiedliche Anforderungen an Geschwindigkeit, Mobilität, Sicherheit, Kapazität und Archivierung ab.
- 1-3-13-1-1 Disk and Solid-State Drives: "Disk and Solid-State Drives" speichern digitale Daten dauerhaft auf magnetischen Scheiben oder Halbleiterzellen. Festplatten positionieren Schreib-Lese-Köpfe über rotierenden Platten, während Solid-State-Laufwerke ohne bewegliche Teile auf Flash-Speicher zugreifen. Interne Controller verwalten Blöcke, Fehlerkorrektur, Cache und Zustandsdaten. Bauform und Schnittstelle bestimmen Einbau, Bandbreite und zulässige Warteschlangen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kapazität, Lese- und Schreibleistung, Latenz, Lebensdauer, Fehlerrate, Schnittstelle, Formfaktor und Energiebedarf.
- 1-3-13-1-2 Removable and External Storage: "Removable and External Storage" stellt transportierbare Datenträger oder Laufwerke außerhalb des festen Systemeinbaus bereit. Externe Festplatten, Halbleiterlaufwerke, Speicherkarten und Wechselsysteme verbinden sich über Peripherie- oder Netzschnittstellen. Gehäuse schützt Medium und Elektronik und kann zusätzliche Stromversorgung, Kühlung oder Stoßdämpfung bieten. Abnehmbarer Speicher unterstützt Datentransport, Sicherung, Offline-Aufbewahrung und Kapazitätserweiterung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kapazität, Schnittstelle, Geschwindigkeit, Größe, Stromversorgung, Robustheit, Wechselzyklen und Betriebssystemkompatibilität.
- 1-3-13-1-3 Secure Removable Storage: "Secure Removable Storage" schützt transportierbare Daten durch integrierte Zugriffskontrolle und Verschlüsselung. Das Medium gibt gespeicherte Inhalte erst nach PIN, Token, biometrischer Prüfung oder kryptografischer Freigabe frei. Hardwareverschlüsselung hält Schlüssel getrennt vom angeschlossenen Rechner und kann Fehlversuche begrenzen. Manipulationsschutz und sichere Löschfunktionen reagieren auf Verlust oder unbefugten Zugriff. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Speicherkapazität, Authentisierungsverfahren, Verschlüsselung, Zertifizierung, Schnittstelle, Fehlversuchsregeln, Verwaltung und physische Robustheit.
- 1-3-13-1-4 Storage Controllers: "Storage Controllers" steuern Datenübertragung zwischen Rechnersystem und mehreren Speicherlaufwerken. Sie verwalten Befehlswarteschlangen, Ports, Cache und die Zuordnung logischer zu physischen Datenträgern. Verbundfunktionen verteilen Daten und Prüfinformationen für Leistung oder Ausfallschutz. Batterie- oder Flash-gesicherter Cache erhält bestätigte Schreibdaten bei Stromverlust. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Host- und Laufwerksschnittstellen, Portzahl, Bandbreite, RAID-Funktionen, Cache, Fehlerschutz, Erweiterbarkeit und Systemkompatibilität.
- 1-3-13-1-5 Tape Drives: "Tape Drives" schreiben und lesen große Datenmengen sequenziell auf magnetischen Bandkassetten. Bandtransport führt das Medium mit definierter Geschwindigkeit am Schreib-Lese-Kopf vorbei. Hardwarekompression und Fehlerkorrektur erhöhen nutzbare Kapazität und Datenintegrität. Wechselbare Kassetten eignen sich für Sicherung, langfristige Offline-Aufbewahrung und räumliche Trennung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bandgeneration, native Kapazität, Transferrate, Schnittstelle, Kompression, Verschlüsselung, Ladeverfahren und Medienkompatibilität.
1-3-13-2 Storage Libraries and Accessories
Diese Gruppe umfasst Geräte und Zubehör zum automatisierten Wechsel, zur mechanischen Aufnahme, Pflege und geschützten Aufbewahrung von Speichermedien. Sie unterstützt verlässlichen Betrieb und geordnete Handhabung großer Wechselmedienbestände. Die Kategorien unterscheiden Reinigungs- und Wartungsteile, Laufwerksträger, robotische Medienbibliotheken und Aufbewahrungsbehälter.
- 1-3-13-2-1 Storage Cleaning and Maintenance Accessories: "Storage Cleaning and Maintenance Accessories" erhalten die Funktionsfähigkeit von Laufwerken, Medien und deren mechanischen Kontaktflächen. Reinigungskassetten, fusselfreie Werkzeuge und zugelassene Mittel entfernen Staub, Abrieb und Rückstände von Köpfen oder Steckflächen. Prüfmedien und Ersatzteile unterstützen Diagnose sowie vorbeugenden Austausch verschleißender Komponenten. Geeignete Verfahren vermeiden Kratzer, statische Aufladung und chemische Beschädigung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Laufwerks- oder Medientyp, Reinigungsverfahren, zulässige Zyklen, Materialverträglichkeit, Verpackung und technische Vorgaben.
- 1-3-13-2-2 Storage Device Trays and Frames: "Storage Device Trays and Frames" befestigen Laufwerke in Servern, Arrays und externen Speichergehäusen. Schlitten führen das Gerät zu Daten-, Strom- und Managementkontakten der Backplane. Verriegelung, Statusanzeigen und Griffe ermöglichen sicheren Wechsel im Betrieb. Adapterrahmen passen kleinere Laufwerksformate an größere Einbauschächte an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Laufwerksgröße, Gehäuseplattform, Schnittstelle, Hot-Swap-Fähigkeit, Luftführung, Verriegelung, Kennzeichnung und mechanische Kompatibilität.
- 1-3-13-2-3 Storage Libraries and Media Changers: "Storage Libraries and Media Changers" automatisieren Auswahl und Transport wechselbarer Speicherbänder oder optischer Medien. Robotik bewegt Kassetten zwischen Magazinen, Laufwerken und Ein- oder Ausgabefächern. Barcode- oder andere Leser identifizieren jedes Medium und aktualisieren dessen Position. Mehrere Laufwerke, Magazine und Partitionen bedienen parallele Sicherungs- oder Archivaufträge. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Medienplätze, Laufwerkszahl, Robotikgeschwindigkeit, Schnittstellen, Erweiterbarkeit, Verschlüsselungsunterstützung, Redundanz und Rackbedarf.
- 1-3-13-2-4 Storage Media Cases and Cabinets: "Storage Media Cases and Cabinets" bewahren wechselbare Datenträger geordnet und geschützt auf. Einzelhüllen, Transportkoffer und Schränke schützen vor Staub, Licht, Feuchte, Stoß und unbefugtem Zugriff. Fächer und Kennzeichnungssysteme halten Medienidentität und Entnahmereihenfolge nachvollziehbar. Feuer-, Wasser- oder Magnetfeldschutz kann für besonders schutzbedürftige Archive vorgesehen sein. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Medientyp, Kapazität, Schutzwirkung, Schloss, Brandschutz, Transportfähigkeit, Lagerklima und Beschriftung.
1-3-13-3 Storage Systems
Diese Gruppe umfasst vollständige Speichersysteme, die viele Laufwerke und gemeinsame Steuerung zu größeren Kapazitäten verbinden. Sie stellt Daten über Netze oder direkte Hochgeschwindigkeitsschnittstellen mehreren Rechnern bereit. Die Kategorien unterscheiden datei- oder objektorientierte Netzspeicher, platten- und flashbasierte Arrays sowie Systeme aus mehreren Bandlaufwerken.
- 1-3-13-3-1 Networked Storage Systems: "Networked Storage Systems" stellen gemeinsam genutzte Dateien, Blöcke oder Objekte über ein Datennetz bereit. Controller verwalten Namensräume, Zugriffsrechte, Caches und die Verteilung auf interne Laufwerke. Mehrere Netzports und Protokolle bedienen Server, Arbeitsplätze und Sicherungssysteme. Replikation, Snapshots und redundante Komponenten schützen Verfügbarkeit sowie Datenbestände. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: nutzbare Kapazität, Durchsatz, Protokolle, gleichzeitige Zugriffe, Laufwerksausbau, Schutzfunktionen, Netzanschlüsse und Skalierbarkeit.
- 1-3-13-3-2 Storage Arrays: "Storage Arrays" bündeln viele Festplatten oder Halbleiterlaufwerke unter gemeinsamer Steuerung. Controller präsentieren logische Speichervolumen und verteilen Daten, Prüfinformationen und Reserven über die physischen Laufwerke. Cache, Parallelität und abgestufte Medien optimieren Latenz, Durchsatz und Kosten. Doppelte Controller, Netzteile und Pfade ermöglichen Wartung und Fehlerüberbrückung im Betrieb. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kapazität, Leistungsprofil, Laufwerkstypen, Hostschnittstellen, Schutzstufe, Cache, Erweiterung, Redundanz und Verwaltung.
- 1-3-13-3-3 Tape Arrays: "Tape Arrays" kombinieren mehrere Bandlaufwerke für parallele Sicherungs-, Wiederherstellungs- oder Archivvorgänge. Gemeinsame Steuerung verteilt Datenströme und koordiniert Medienzuordnung, Laufwerksstatus und Verschlüsselung. Mehrere Laufwerke erhöhen den Gesamtdurchsatz und erlauben gleichzeitige Aufträge. Die Systeme können fest geladene Medien oder eine angeschlossene Bibliotheksrobotik verwenden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Laufwerkszahl und -generation, Gesamtdurchsatz, Schnittstellen, Medienkapazität, Verschlüsselung, Skalierung, Redundanz und Einbauform.
1-3-14 Test, Measurement and Diagnostics
Diese Kategorie umfasst Mess- und Prüfgeräte zur Erfassung, Erzeugung und Analyse elektrischer, optischer, funkbasierter, umweltbezogener und kommunikationstechnischer Größen. Sie verbindet Datenaufzeichnung, Laborinstrumente, Infrastrukturmessung, Netz- und Kabelprüfung sowie optische und hochfrequente Diagnose. Die Untergruppen ordnen Geräte nach Messdomäne und der Art des erzeugten oder ausgewerteten Signals.
1-3-14-1 Data Logging and Recording Instruments
Diese Gruppe umfasst Geräte zur zeitbezogenen Erfassung und Speicherung von Messwerten aus einem oder mehreren Kanälen. Sie verbindet Sensoranschaltung, Signalaufbereitung, Zeitstempel, lokalen Speicher und Fernübertragung. Die Kategorien unterscheiden modulare Messwerterfassung, allgemeine Datenlogger und speziell auf Umweltgrößen ausgerichtete Fernmessung.
- 1-3-14-1-1 Data Acquisition Systems: "Data Acquisition Systems" erfassen analoge und digitale Signale aus Sensoren, Messumformern und Prüfobjekten. Eingangsverstärker, Filter und Wandler passen Pegel an und digitalisieren Messwerte mit definierter Rate. Mehrere Kanäle können gleichzeitig oder schnell nacheinander mit gemeinsamer Zeitbasis aufgenommen werden. Trigger und Ausgänge synchronisieren die Erfassung mit Versuch, Maschine oder externer Referenz. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanalzahl, Signalarten, Auflösung, Abtastrate, Genauigkeit, Isolation, Trigger, Speicher und Rechnerschnittstelle.
- 1-3-14-1-2 Data Logging and Recording: "Data Logging and Recording" speichert Messwerte und Ereignisse über längere Zeiträume. Datenlogger lesen angeschlossene Sensoren oder Bussignale in festgelegten Intervallen und versehen sie mit Zeitstempeln. Interner Speicher überbrückt fehlende Netzverbindung und kann Ringspeicher oder wechselbare Medien verwenden. Display, Grenzwerte und Relais ermöglichen lokale Kontrolle und Alarmierung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Eingänge, Messintervall, Speicherzeit, Zeitgenauigkeit, Batterielaufzeit, Ausleseschnittstelle, Gehäuse und Kalibrierung.
- 1-3-14-1-3 Environmental Data Logging and Remote Monitoring: "Environmental Data Logging and Remote Monitoring" erfasst Umgebungsgrößen an unbeaufsichtigten oder entfernten Standorten. Sensoren messen Temperatur, Feuchte, Druck, Niederschlag, Wind, Luftqualität oder weitere Umweltparameter. Autarke Versorgung und lokale Speicherung erhalten Messreihen trotz fehlender Infrastruktur. Mobilfunk-, Funk- oder Satellitenverbindungen übertragen Werte, Zustände und Grenzwertalarme. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messgrößen, Genauigkeit, Intervall, Autonomie, Speicher, Fernverbindung, Wetterfestigkeit, Montage und Wartungszugang.
1-3-14-2 Electrical and Electronic Test Equipment
Diese Gruppe umfasst Labor- und Feldgeräte zur Prüfung elektrischer Größen, Schaltungen, Halbleiter und zeitabhängiger Signale. Sie misst Spannung, Strom, Widerstand, Isolation, digitale Zustände und Wellenformen oder stellt definierte Lasten bereit. Die Kategorien unterscheiden allgemeine Messinstrumente, Bauteiltester, elektronische Lasten, Isolationstester, Logikanalysatoren und Oszilloskope.
- 1-3-14-2-1 Electrical Measurement Instruments: "Electrical Measurement Instruments" messen grundlegende elektrische Größen in Geräten, Anlagen und Stromkreisen. Multimeter, Stromzangen, Leistungs- und Widerstandsmesser erfassen Spannung, Strom, Widerstand, Frequenz, Kapazität oder Leistung. Eingangsbereiche, Sicherungen und Isolation schützen Bediener und Instrument bei der vorgesehenen Messkategorie. Digitale Anzeige, Speicherung und Schnittstellen unterstützen Vergleich und Dokumentation. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messgrößen, Bereich, Genauigkeit, Auflösung, Bandbreite, Sicherheitskategorie, Eingangsimpedanz, Kalibrierung und Bauform.
- 1-3-14-2-2 Electronic Circuit and Semiconductor Testers: "Electronic Circuit and Semiconductor Testers" prüfen bestückte Schaltungen und einzelne Halbleiter auf elektrische Funktion. Testsysteme stimulieren Anschlüsse mit definierten Signalen und vergleichen die Reaktion mit Grenzwerten oder Referenzmustern. Kontaktadapter und Prober verbinden Prüfling, Pins oder Leiterplattenpunkte reproduzierbar mit den Messkanälen. Fehlerlokalisierung kann Kurzschluss, offene Verbindung, falschen Wert und dynamisches Fehlverhalten unterscheiden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Prüflingstyp, Pin- und Kanalzahl, Mess- und Stimulusbereiche, Geschwindigkeit, Adapter, Automatisierung und Kalibrierung.
- 1-3-14-2-3 Electronic Loads: "Electronic Loads" nehmen elektrische Energie kontrolliert auf und bilden definierte Verbraucher nach. Sie regeln Strom, Spannung, Widerstand oder Leistung unabhängig von einem festen passiven Lastwert. Dynamische Profile prüfen Netzteile, Batterien, Wandler und Brennstoffzellen bei schnellen Laständerungen. Schutz und Kühlung führen die aufgenommene Leistung sicher ab oder speisen sie bei regenerativen Systemen zurück. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Spannung, Strom, Leistung, Regelmodi, Dynamik, Genauigkeit, Kanalzahl, Kühlung und Schnittstellen.
- 1-3-14-2-4 Insulation Testers: "Insulation Testers" messen den elektrischen Widerstand von Isolierungen unter erhöhter Prüfspannung. Das Gerät legt eine definierte Gleich- oder Wechselspannung zwischen Leitern und Schutz- beziehungsweise Gehäuseteilen an. Gemessener Leckstrom ergibt Isolationswiderstand und kann zeitliche Polarisations- oder Absorptionseffekte zeigen. Entlade- und Warnfunktionen schützen nach der Prüfung vor gespeicherter Spannung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Prüfspannungen, Widerstandsbereich, Strombegrenzung, Sicherheitskategorie, Entladung, Zeitfunktionen, Kalibrierung und Zubehör.
- 1-3-14-2-5 Logic Analyzers: "Logic Analyzers" erfassen viele digitale Signale gleichzeitig und stellen deren zeitliche oder logische Abfolge dar. Schwellen erkennen binäre Zustände, während ein gemeinsamer Takt oder internes Sampling die Messpunkte ordnet. Komplexe Trigger starten die Aufzeichnung bei bestimmten Bitmustern, Protokollereignissen oder zeitlichen Fehlern. Decoder übersetzen Busfolgen in Adressen, Daten und Befehle. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kanalzahl, Abtastrate, Speichertiefe, Schwellen, Trigger, unterstützte Protokolle, Sonden und Zeitgenauigkeit.
- 1-3-14-2-6 Oscilloscopes: "Oscilloscopes" zeigen elektrische Signalverläufe als Funktion der Zeit. Analoge Eingänge erfassen Spannung mit hoher Abtastrate und digitalisieren sie für Darstellung und Messung. Trigger stabilisieren wiederkehrende Wellenformen oder halten seltene Ereignisse fest. Mathematische Funktionen bestimmen Frequenz, Anstiegszeit, Spektrum und Beziehungen zwischen Kanälen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bandbreite, Abtastrate, Kanalzahl, Speichertiefe, Auflösung, Trigger, Eingangsbereich, Sonden und Kalibrierung.
1-3-14-3 Infrastructure and Environmental Measurement
Diese Gruppe umfasst tragbare und stationäre Instrumente zur Beurteilung physischer Umgebungs- und Infrastrukturbedingungen. Sie misst Luftbewegung, Klima, Vibration und elektromagnetische Einflüsse auf technische Anlagen. Die Kategorien unterscheiden allgemeine Umwelt- und Strömungsmessung, Temperatur und Feuchte sowie mechanische und elektromagnetische Prüfgrößen.
- 1-3-14-3-1 Environmental and Airflow Measurement Instruments: "Environmental and Airflow Measurement Instruments" messen Luftgeschwindigkeit, Volumenstrom, Druck, Licht, Schall und weitere Umgebungsgrößen. Flügelrad-, Hitzdraht- und Druckverfahren bestimmen Strömungen in Räumen, Kanälen oder Geräteauslässen. Mehrfachinstrumente kombinieren Sensoren und berechnen abgeleitete Größen aus Fläche und Messwert. Speicher und Sonden ermöglichen Rastermessungen sowie zeitliche Vergleiche. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Messgrößen, Bereiche, Genauigkeit, Sondengeometrie, Reaktionszeit, Speicher, Kalibrierung und Umgebungsfestigkeit.
- 1-3-14-3-2 Temperature and Humidity Measurement Instruments: "Temperature and Humidity Measurement Instruments" bestimmen thermische Zustände von Luft, Oberflächen und technischen Medien. Thermoelemente, Widerstandsfühler, Infrarotsensoren und kapazitive Feuchtefühler decken unterschiedliche Bereiche und Ansprechzeiten ab. Handgeräte und Logger zeigen Messwert, Taupunkt, Minimum, Maximum und zeitliche Entwicklung. Austauschbare Sonden passen Eindringtiefe, Oberfläche und räumliche Zugänglichkeit an. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Bereich, Genauigkeit, Fühlertyp, Reaktionszeit, Emissionsgrad, Feuchtehysterese, Kalibrierung und Schutz.
- 1-3-14-3-3 Vibration and Electromagnetic Test Equipment: "Vibration and Electromagnetic Test Equipment" erzeugt oder misst mechanische Schwingungen und elektromagnetische Felder für Diagnose und Verträglichkeitsprüfung. Beschleunigungsaufnehmer, Feldsonden und Analysatoren erfassen Amplitude, Frequenz und zeitlichen Verlauf. Schwingerreger oder Störgeneratoren belasten Prüflinge mit reproduzierbaren Profilen. Abschirmräume, Koppeleinrichtungen und Kalibrierquellen schaffen definierte Prüfbedingungen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Pegel, Achsen, Dynamik, Sondentyp, Generatorleistung, Normverfahren, Aufzeichnung und Kalibrierung.
1-3-14-4 Network and Communication Test Equipment
Diese Gruppe umfasst Prüfgeräte für Leitungen, Kommunikationsdienste, Datenprotokolle und Funkstrecken. Sie bewertet physische Verbindung, elektromagnetische Störung, optische Dämpfung, Paketverhalten, Verkehrskapazität und Antenneneigenschaften. Die Kategorien unterscheiden einfache Durchgangsprüfung, Diensttests, EMI-Messung, Glasfaserprüfung, Netzqualifizierung, Protokollanalyse, Verkehrserzeugung, Funkmessung und Verkehrsdichteprüfung.
- 1-3-14-4-1 Cable and Continuity Testers: "Cable and Continuity Testers" prüfen elektrische Leitungen auf Durchgang, Unterbrechung, Kurzschluss und Vertauschung. Eine Haupteinheit speist Prüfsignale ein, während ein entferntes Abschlussgerät die Aderzuordnung bestätigt. Ton- oder Ortungsfunktionen helfen, unbekannte Kabel in Bündeln zu verfolgen. Einfache Anzeigen markieren Fehlerart und betroffene Leiter. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kabeltyp, Aderzahl, maximale Länge, Fehlerarten, entfernte Kennungen, Steckadapter, Robustheit und Bedienung.
- 1-3-14-4-2 Communication Line and Service Test Equipment: "Communication Line and Service Test Equipment" prüft Leitungsparameter und die Verfügbarkeit bereitgestellter Kommunikationsdienste. Geräte simulieren Endpunkte, synchronisieren sich mit dem Zugang und messen Pegel, Fehler, Datenrate, Verzögerung und Signalisierung. Kupfer-, Koaxial-, optische und digitale Leitungstests grenzen Fehler zwischen Hausanschluss, Zugangsnetz und Dienst ein. Speicher und Berichte dokumentieren Messort, Anschluss und Ergebnis. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Zugangstechnologie, Schnittstellen, Messgrößen, Protokolle, Testprofile, Genauigkeit, Akkulaufzeit und Berichtsexport.
- 1-3-14-4-3 EMI Test Equipment: "EMI Test Equipment" misst elektromagnetische Aussendungen und die Störfestigkeit elektronischer Geräte. Messempfänger, Nahfeldsonden, Antennen und Netznachbildungen erfassen leitungsgebundene sowie abgestrahlte Störungen. Vorverstärker, Filter und Detektoren bilden festgelegte Messbandbreiten und Bewertungsverfahren ab. Generatoren und Koppelnetzwerke können definierte Störsignale in einen Prüfling einspeisen. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Dynamik, Detektoren, Bandbreiten, Antennen, Koppelverfahren, Normkonformität, Abschirmung und Kalibrierung.
- 1-3-14-4-4 Fiber Optic Test and Loss Measurement Equipment: "Fiber Optic Test and Loss Measurement Equipment" prüft Dämpfung, Leistung, Länge und Fehler optischer Strecken. Stabilisierten Lichtquellen und Leistungsmesser bestimmen die Einfügedämpfung bei festgelegten Wellenlängen. Rückstreumessgeräte lokalisieren Spleiße, Stecker, Biegungen und Faserbrüche entlang der Strecke. Mikroskope kontrollieren Steckflächen auf Verschmutzung und Beschädigung. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Fasertyp, Wellenlängen, Leistungsbereich, Dynamik, Entfernungsauflösung, Totzone, Steckadapter, Bericht und Kalibrierung.
- 1-3-14-4-5 Network and Cable Testers: "Network and Cable Testers" qualifizieren oder zertifizieren Datenverkabelung und prüfen aktive Netzanschlüsse. Kabelmessungen bestimmen Länge, Dämpfung, Übersprechen, Rückflussdämpfung und weitere Parameter eines Übertragungskanals. Aktive Tests erkennen Linkgeschwindigkeit, Stromversorgung, virtuelle Netze, Adressen und erreichbare Gegenstellen. Gespeicherte Grenzwerte bewerten Ergebnisse gegen den gewählten Verkabelungsstandard. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Kupfer- oder Glasfaserstandard, Frequenzbereich, Zertifizierungsstufe, Netztests, Adapter, Genauigkeit, Speicher und Berichtsfunktion.
- 1-3-14-4-6 Network and Protocol Analyzers: "Network and Protocol Analyzers" erfassen und decodieren Datenverkehr für Fehlerdiagnose und Leistungsbewertung. Sie lesen Rahmen, Pakete, Sitzungen und anwendungsspezifische Nachrichten aus einem oder mehreren Netzsegmenten. Filter und Trigger isolieren seltene Protokollfehler, Verzögerungen oder ungewöhnliche Abläufe. Zeitstempel und Korrelation zeigen Reihenfolge sowie Abhängigkeiten verteilter Kommunikation. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Datenrate, Schnittstellen, Protokolle, Erfassung ohne Verlust, Speichertiefe, Zeitgenauigkeit, Decoder und Export.
- 1-3-14-4-7 Network Traffic Generators: "Network Traffic Generators" erzeugen kontrollierte Datenströme zur Belastungs- und Funktionsprüfung von Netzgeräten. Sie senden definierte Paketgrößen, Raten, Adressen, Protokolle und Verkehrsmuster über mehrere Ports. Empfangsseiten messen Verlust, Reihenfolge, Latenz und Jitter der erzeugten Ströme. Zustandsbehaftete Tests können viele Teilnehmer, Verbindungen und Anwendungen nachbilden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Portarten, Leitungsgeschwindigkeit, maximale Rate, Flusszahl, Protokolltiefe, Zeitmessung, Skalierung und Automatisierung.
- 1-3-14-4-8 Radio, Antenna and Microwave Test Equipment: "Radio, Antenna and Microwave Test Equipment" misst und erzeugt Signale für Funkgeräte, Antennen und Hochfrequenzstrecken. Spektrum-, Netz- und Kommunikationsanalysatoren bestimmen Leistung, Frequenz, Modulation, Anpassung und Übertragungseigenschaften. Leistungs-, Rausch- und Signalgeneratoren stellen kalibrierte Prüfgrößen bereit. Richtkoppler, Lasten und Messkabel verbinden den Prüfling mit kontrollierter Impedanz. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Dynamik, Ausgangsleistung, Phasenrauschen, Messanschlüsse, Portzahl, Modulationsanalyse und Kalibrierung.
- 1-3-14-4-9 Traffic Intensity Test Equipment: "Traffic Intensity Test Equipment" misst und simuliert die Belastung von Kommunikationskanälen und Vermittlungssystemen. Geräte erfassen Belegung, Anruf- oder Paketaufkommen, Blockierung, Wartezeit und zeitliche Lastverteilung. Synthetische Teilnehmer erzeugen definierte Verbindungsversuche oder Nachrichtenraten. Langzeitmessungen zeigen Spitzen, Wachstum und Kapazitätsengpässe. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Netzart, Kanäle, Ereignisrate, Messintervalle, Signalisierung, Simulationsumfang, Zeitgenauigkeit und Berichtsfunktion.
1-3-14-5 Optical and RF Test Equipment
Diese Gruppe umfasst Präzisionsgeräte zur Messung optischer und hochfrequenter Signale sowie zur Erzeugung definierter Testwellenformen. Sie bewertet Leistung, Spektrum, Übertragung und Fehlerorte oder liefert reproduzierbare Anregungen für Prüflinge. Die Kategorien unterscheiden optische Mess- und Ortungstechnik, Hochfrequenzanalyse und universelle Signalquellen.
- 1-3-14-5-1 Optical Measurement and Fault Location Equipment: "Optical Measurement and Fault Location Equipment" untersucht Lichtleistung, Wellenlänge, Dämpfung und Fehler in optischen Komponenten und Strecken. Leistungsmesser und Spektrumanalysatoren bewerten Pegel sowie spektrale Verteilung. Rückstreu- und Laufzeitverfahren lokalisieren Reflexionen, Spleiße, Biegungen und Brüche entlang einer Faser. Sichtbare Fehlerquellen machen kurze Unterbrechungen und falsche Faserwege unmittelbar erkennbar. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Wellenlängenbereich, Leistungsbereich, Dynamik, Entfernungsauflösung, Totzone, Stecksystem, Messspeicher und Kalibrierung.
- 1-3-14-5-2 RF Measurement and Analysis Equipment: "RF Measurement and Analysis Equipment" erfasst Leistung, Frequenz, Spektrum und Modulation hochfrequenter Signale. Spektrumanalysatoren trennen Frequenzanteile, während Leistungs- und Vektormessgeräte Pegel sowie komplexe Übertragungseigenschaften bestimmen. Echtzeitverfahren halten kurze oder wechselnde Aussendungen ohne Lücke fest. Demodulationsanalyse vergleicht das empfangene Signal mit dem erwarteten Funkstandard. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Analysebandbreite, Dynamik, Rauschboden, Phasenrauschen, Messgeschwindigkeit, Eingangsleistung und Kalibrierung.
- 1-3-14-5-3 Signal and Waveform Generators: "Signal and Waveform Generators" erzeugen definierte elektrische Signale zur Anregung und Prüfung elektronischer Systeme. Funktionsgeneratoren liefern periodische Grundformen, während Arbiträrgeneratoren frei festgelegte zeitliche Verläufe ausgeben. Hochfrequenzquellen ergänzen Modulation, Frequenzsprung und präzise Pegelsteuerung. Mehrere Kanäle können phasen- und zeitgenau gekoppelt werden. Die Leistung wird anhand folgender Kriterien ausgewählt: Frequenzbereich, Abtastrate, Auflösung, Ausgangspegel, Modulationsarten, Speichertiefe, Kanalzahl, Synchronisation und Signalreinheit.